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DER SPIEGEL Nr. 8/2015

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In diesem Heft
Titel
80 Möbelindustrie Billigimporte aus Polen
und China machen deutschen Herstellern
das Leben schwer
22 Außenpolitik Der brüchige Frieden nach
dem Abkommen von Minsk
29 USA Der frühere US-Verteidigungsminister
Leon Panetta über die richtige
Strategie im Umgang mit Russland
90 Ukraine Rekonstruktion der vier letzten
Tage des Maidan-Aufstands, die
vor einem Jahr Auslöser waren für
einen neuen kalten Krieg
zwischen Russland und dem Westen
Deutschland
16 Leitartikel Putins Machtspiel in Minsk
18 Gabriel rügt Ministerpräsidenten im
31
32
36
38
40
42
45
Konflikt über die Stromtrassen /
Boomender Export von Kriegswaffen
nach Saudi-Arabien / CDU und
Evangelische Kirche streiten über Kirchenasyl / Kolumne: Im Zweifel links
Parteien Die CDU-Spitze will schwule und
lesbische Mitglieder endlich anerkennen
Karrieren Sozialministerin Andrea Nahles
arbeitet an einem neuen Image
Ernährung Warum sich immer mehr
Politiker um eine schlanke Linie bemühen
Asyl Die Ukraine sperrt Flüchtlinge ein –
unterstützt von der EU
Hessen Der Kali-Abbau gefährdet das
Trinkwasser
Verkehr Wie private Investoren an
Autobahnen verdienen
Zeitgeschichte Die Stasi entführte
im Westen Hunderte Überläufer und
DDR-Kritiker
Medien
83 Zombie-TV aus dem Einkaufszentrum /
Neue Show für Max Giermann
84 Internet Die Livestream-Plattform
YouNow verändert den Alltag deutscher
Kinder und Jugendlicher
86 TV-Krimis Beschauliche Schwarzwaldorte
bewerben sich als Drehort
für schaurige „Tatort“-Folgen
Ausland
Waffen? / Sieg der Antikorruptionspartei
in Delhi
98 Jordanien Die Verbrennung eines Piloten
erschüttert das Land – und bringt
die IS-Sympathisanten in Bedrängnis
101 Israel SPIEGEL-Gespräch mit
Oppositionsführer Isaac Herzog
über sein verunsichertes Land
kurz vor der Wahl
106 Global Village Wie ein Tscheche den
Chinesen in Chongli
das Skifahren beibringt
49
50
56
59
Ziege / Zahlenspiele mit Billionen
Eine Meldung und ihre Geschichte Die ewige
Kreuzfahrt einer Rentnerin aus Florida
Lebensstil Schloss Elmau ist ein Hotel und
möchte ein deutscher Geistesort sein
Fasching SPIEGEL-Gespräch mit
dem Philosophen Lenz Prütting über das
Wesen des Lachens
Homestory Das Frauenbild heutiger
Handwerker spielt in der Zeit der Mad Men
Wirtschaft
Soziologe, Kapitalismuskritiker und Provokateur, misstraut Internetkonzernen
wie Google, Facebook und
Uber. Ihre Macht gefährde die
Demokratie. „Ich sehe uns
auf dem Weg in einen neuen
Totalitarismus.“ Seite 76
Sport
107 Baseballprofi im VW-Bus / Wie das neue
Freistoßspray den Schützen hilft
108 Bergsport Kletteridol David Lama will
im Himalaja die gefährlichste Wand der
Welt besteigen
110 Fußball Warum Frauen so gern ins
Stadion gehen
Wissenschaft
Gesellschaft
48 Sechserpack: Ausblicke auf das Jahr der
Harald Welzer,
88 Kämpft die PKK im Irak mit deutschen
112 Wie lassen sich Impfgegner überzeugen? /
Die mütterliche Seychellenpalme
und ihre Riesensamen / Haustiertod im
Flugzeug
114 Künstliche Befruchtung Eine Amerikanerin
hilft Kindern von anonymen Samenspendern bei der Suche nach dem Vater
118 Robotik Bäume säen, Fenster putzen,
Verunglückte retten – ein Weltturnier
in Dubai zeigt, was zivile Drohnen
alles können
120 Internet Der Philosoph Luciano
Floridi über Cyberkriege, elektronische
Waffen und verantwortungslose
Geheimdienste
Andrea Nahles,
Bundessozialministerin, hat
ein neues Thema für sich
entdeckt: Die Digitalisierung
der Arbeitswelt soll junge
Wähler für die SPD erwärmen
– und die Partei aus dem
Umfragetief holen. Seite 32
60 Zu arm für Bildung / Lufthansa vor Liqui-
62
65
66
68
74
76
ditätsengpass / Nicht einmal jede
zweite Großstadt erstellt einen Mietspiegel
Währungsunion Griechenlands neue Regierung bringt die EU-Partner gegen sich auf
Eurokrise Fragwürdige Ideen zur
Rettung der gemeinsamen Währung
Euro Griechenlands Finanzminister
Giannis Varoufakis über die
harschen Töne seiner Regierung gegen
Deutschland
Technokratie Die Finanzbeamten von
Athen kämpfen sich durch die
erste Woche der Regierung Tsipras
EU-Kommission Bezog eine dubiose Hilfsorganisation zu Unrecht zig Millionen Euro?
Digitalindustrie Die Verlockungen der
Internetkonzerne ebnen den Weg in einen
neuen Totalitarismus, sagt der Soziologe
Harald Welzer im SPIEGEL-Gespräch
Farbige Seitenzahlen markieren die Themen von der Titelseite.
Kultur
122 Filme und Begegnungen auf der Berlinale /
Kolumne: Besser weiß ich es nicht
126 Kino Clint Eastwoods umstrittener
Kriegsfilm „American Sniper“
130 Erotik Die Verfilmung des Sadomaso-
bestsellers „Fifty Shades of Grey“
132 Humor SPIEGEL-Gespräch mit dem
Kabarettisten Gerhard Polt über seinen
Zweifel an Mohammed-Karikaturen
135 Fernsehkritik Der erste deutsche Film über
Anne Frank
10
129
136
137
138
140
Briefe
Bestseller
Impressum
Nachrufe
Personalien
Hohlspiegel / Rückspiegel
Wegweiser für
Informanten:
www.spiegel.de/
briefkasten
Gerhard Polt,
Entertainer, umreißt in dem
Münchner Theaterabend
„Ekzem Homo“ mit großem
Erfolg ein düsteres Menschenbild. Als Anlass, dass Menschen einander totschlagen,
philosophiert er, „braucht
es keine Religion“. Seite 132
DER SPIEGEL 8 / 2015
9
Briefe
„Ich verstehe nicht, warum die Deutschen so viel Zeit, Aufwand und Geld in
das Wissen um körperliche Gesundheit stecken, um gut zu altern, jedoch so
wenig in das Wissen über finanzielle Gesundheit, um vermögend zu altern.“
Alexander Hohmann, Freiburg im Breisgau
Selbst denken, selbst handeln
Nr. 7/2015 Nullzins und Euroschwäche – Wohin mit
dem Geld? – Strategien gegen den Anlagenotstand
Niederschmetternder als mit dem Fazit des
Vermögensverwalters Flossbach hätten Sie
Ihre Erkundungsreise durch den Anlagedschungel nicht beenden können. Eine
Geldpolitik, die für die meisten das
Menetekel einer düsteren Zukunft an die
Wand malt, zeugt von einer unfassbaren
Verantwortungslosigkeit. Die Hybris der
Billionenjongleure und die Gier der Finanzindustrie treiben ganze Gesellschaften
in die Verarmung. Dem kleinen Sparer zu
empfehlen, sich für seine Altersversorgung
einem finanziellen Risiko auszusetzen,
grenzt an Zynismus. Bleibt es mittelfristig
bei der Niedrigzinspolitik, schwindet für
die Masse der kleinen Sparer die Hoffnung
auf ein auskömmliches und würdiges Leben im Alter. Quo vadis, Germania?
Ernst-Ludwig Reuter, Gießen
etwas, und zwar durch Provisionen und
Gebühren. An ETFs hingegen verdienen
Banken fast nichts, kein Wunder also, dass
sie so gut wie nicht empfohlen werden.
Helga Wandel, Frankfurt am Main
Florian Mock, Fachbuchautor, Lingen (Ems)
Ich habe mehrmals in Wirtschaftskolumnen gelesen: Der einfache Bürger sei selbst
schuld, dass er nicht mit den finanzmathematischen Konstruktionen einer Großbank
umgehen könne. Es ist nicht so, dass keiner
anlegen wollte – viele wagen es nicht mehr.
Richard Schedl, St. Erlenbach am Main (Bayern)
Wer den SPIEGEL-Bestseller von Harald
Welzer „Selbst denken“ nicht nur gelesen,
sondern verinnerlicht hat, ersetzt die Maxime „Ein Drittel Festgeld, ein Drittel Aktien, ein Drittel Immobilien“ durch „Selbst
denken, selbst handeln, anders leben“. Es
ist ja nur noch eine Frage der Zeit, bis der
brüchige Boden des morschen Kapitalismus krachend in sich zusammenfällt.
Gabriele Rohlfes, Tübingen
Früher gab es immer wieder Krieg. Dann
haben die kleinen Leute alles verloren.
Das ging schnell und war absehbar. Doch
Krieg darf es nicht mehr geben. Deshalb
gibt es heute EU-Politik. Und die EZB. Das
Ergebnis bleibt gleich. Die kleinen Leute
verlieren alles. Es dauert nur etwas länger.
Großes Lob für einen aktuellen, sehr lesenswerten Titel zu einem brisanten Thema. Leider habe ich die Befürchtung, dass
die Herren Friedrich und Weik recht haben
und der Realität am nächsten sind.
J. Bart, Mögglingen (Bad.-Württ.)
Konrad Mücke, Schluchsee (Bad.-Württ.)
Was soll das? Der Crash ist doch längst da.
Udo Witteck, Bottrop
Ich glaube zu wissen, dass die allermeisten
Bundesrepublikaner keinerlei Anlagestrategietipps für ihr Geldvermögen benötigen. Ist es nicht völlig egal, ob ich für meine Ersparnisse 0,1 Prozent oder 2 Prozent
Zinsen erhalte? Klar, wer mehr als, sagen
wir, 50 000 Euro auf der hohen Kante und
dabei auch noch monatlich Geld übrig hat,
denkt vielleicht über Anlagemöglichkeiten
nach. Der Anleger sollte aber auch jung
genug sein, sodass er die Schwankungen
der Aktienkurse aushalten kann und dass
er am Ende auch von dieser Anlage profitiert, andernfalls freuen sich die Erben.
Günter Ladewig, Hamburg
Man reibt sich verwundert die Augen. Seit
wann hat der SPIEGEL das Niveau eines
Verbrauchermagazins? Es fehlen nur noch
die Wertpapierkennnummern der zu erwerbenden Fonds. Von kritischem Anspruch und Aufklärung über die Ursachen
und Verantwortlichen der die Sparer enteignenden Politik keine Spur.
Dr. Helmut Eschweiler, Berlin
Der Bericht verschweigt die steuerliche
Seite des Problems der Vermögensvernichtung durch die Niedrigzinspolitik: Selbst
Niedrigstzinsen werden noch besteuert. Es
ist erschreckend, dass Kleinst- und Mittelsparer nicht gegen diese Ungerechtigkeit
auf die Barrikaden gehen und die QuasiEnteignung bekämpfen. Hier sind die Verbraucherschützer besonders gefordert.
Manfred Kurz, Hamburg
Zwei Gesetzmäßigkeiten sprechen für
ETFs: das Gesetz der großen Zahlen und
das des Zinseszinseffekts. Leider reicht die
mathematische Bildung der breiten Masse
offensichtlich nicht aus, um das zu verstehen. Die Leute glauben lieber ihren Bankund Versicherungsberatern. Von deren
Empfehlungen haben nur die Anbieter
10
DER SPIEGEL 8 / 2015
Was hat der Kleinanleger zu verlieren,
wenn er sich an einem Fondssparplan probiert? Wer einen Aktienfondssparplan
nutzt, kann verlieren, wer sein Geld zur
Bank bringt, hat schon verloren.
Ein Stück aus dem Tollhaus
Nr. 6/2015 Die verlogene Mindestlohnkampagne der
Union
Wenn Sie sich auch nur ansatzweise in der
Praxis schlaugemacht hätten, dann wüssten Sie auch, wie viel mehr Bürokratie das
Mindestlohngesetz beinhaltet. Es wird sich
schnell zeigen, dass der Personenkreis, der
bisher schon ergänzende Grundsicherung
beantragt hat, dies auch künftig tun wird.
Werner Häusler, Bochum
Das Mindestlohngesetz erweist sich als
bürokratisches Monstrum, das gerade kleineren Unternehmen einen gänzlich unproduktiven Zeitaufwand beschert. Leider haben die CDU und die Verbandsfunktionäre
in diesem Punkt weitestgehend gepennt.
Von der SPD war hier ohnehin nichts zu
erwarten.
Hubert Pelkmann, Recke (NRW)
Der Mindestlohn für Minijobs führt noch
weiter in die Irre, denn dort ist brutto
gleich netto. Eine Aushilfe hat womöglich
je Stunde mehr auf der Hand im Vergleich
zum Festangestellten mit regulären Steuern
und Abgaben. Ein Stück aus dem Tollhaus.
Peter Hellmich, Berlin
Was es nicht verhindert, ist die Schwarzarbeit, die noch mehr aufblühen wird. Unvorstellbar, dass etwas so Unausgegorenes
und Realitätsfremdes verabschiedet wird,
das so viel Unheil über Dienstleistungsund Handwerksbetriebe bringen wird.
Theo Jost, Tiefenbronn (Bad.-Württ.)
Es ist beschämend, wie von den „C“-Volksparteien nach vier Wochen eine Überbürokratisierung der Arbeitgeber festgestellt wird. Die Belange der vom Mindestlohn abhängigen Arbeitnehmer wurden
von ihnen lange nur halbherzig verfolgt.
Alfons Kegler, Bannewitz (Sachsen)
Auf die Frage „Wohin mit dem Geld?“ raten mir die smarten Jungpropheten Friedrich und Weik: „Hände weg von Aktien“.
Ich solle lieber mein Erspartes in einer
Imkerei, einem Weinberg oder in teurem
Whisky anlegen. Lange nicht so gelacht.
Es gibt gute Argumente für den Mindestlohn. Dieses Gesetz aber ist eine Missgeburt. Und der SPIEGEL hackt blind auf die
ach so bösen Lobbyisten ein, anstatt die
entstandenen Probleme zu sehen.
Peter Trägner, Gera (Thür.)
Markus Jaegers, Duisburg
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