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Junge Wirtschaft Wien für absetzbares Carsharing

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Wiener
Die Zeitung der Wirtschaftskammer Wien · 39. Jahrgang
Nr. 7 · 13. 2. 2015
Junge Wirtschaft Wien für
absetzbares Carsharing
Junge Wirtschaft Wien präsentiert ihr Programm für 2015 · Seite 4
„Rechtssicherheit
bei Werkverträgen”
Robert Bodenstein, Obmann der
Fachgruppe Wien Unternehmensberatung und Informationstechnologie, setzt sich für eine
moderne Neugestaltung der
Werkverträge ein.
Seite 3
Angespannte Lage
am Arbeitsmarkt
Die Zahl der Arbeitslosen ist im
Jänner erneut gestiegen. Die
WK Wien fordert Maßnahmen
für mehr Wirtschaftswachstum
und Beschäftigung.
Seite 6
P.b.b. Nicht retournieren, Post-Nr. 6, Nr. 02Z031590M | € 1,45
Urheberrecht im
Internet beachten
Bilder oder Texte aus dem
Internet zu übernehmen ist einfach, aber selten zulässig. Die
unerlaubte Nutzung kann teuer
werden. Was es zu beachten gilt.
Seite 13
Immobilienmakler
stehen für Qualität
Die Wiener Immobilien- und
Vermögenstreuhänder legen
Wert auf Qualitätssicherung und
wollen damit ihr Image bei den
Kunden weiter verbessern.
Seite 24
oreste schaller
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2 · Magazin ·
Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
Magazin
Markus Schieder
7., Neubau
Technobar & Fashion
16., Ottakring
Im Mittelpunkt der Kunde
Die Wienerin Barbara Tampiér hat gemeinsam
mit ihrem deutschen Partner Marco Brandl
eine typische „Berlin-Bar” namens Radio The Label Bar eröffnet. Die Deko besteht aus
bunt zusammengewürfelten Möbeln und viel
Neon. Die Bar ist gleichzeitig Fashion-Store
und Record-Label. Alle 14 Tage, sonntags von
10 bis 17 Uhr, findet ein Techno-Brunch statt.
Radio - The Label Bar, Öffnungszeiten: Di bis
Do, 15 bis 2 Uhr, Fr und Sa, 10 bis 4 Uhr, So
10 bis 17 Uhr, Neustiftgasse 38, T 0676 / 936
31 28, E welcome@radiobar.berlin
www.radiobar.berlin
Innenraumgestalterin Ulrike Wagenknecht setzt bei
der Optimierung von Räumen auf eine Mischung
aus Kreativität, technischem Know-how und sozialer Kompetenz. Wohnform, Baustil, Raumfunktion und Individualität der Kunden spielen dabei
ebenso eine Rolle wie die Feng Shui-Methode. Ihr
Angebot richtet sich an Private, Unternehmen und
öffentliche Einrichtungen. Für besonders spannend
hält Wagenknecht Kooperationen mit Baumeistern und Architekten, die nachhaltig und ökologisch planen. Ulrike Wagenknecht, plan | freiheit,
Hofferplatz 11, E wagenknecht@plan-freiheit.at
www.plan-freiheit.at
8., Josefstadt
Bunt & Stylish
Das IT-Unternehmen alysis bietet seine Dienstleistungen nun in einem größeren Büro im 2. Bezirk
an. Das junge Team entwickelt IT-Lösungen für Unternehmen jeder Größe sowie Behörden. Darüber
hinaus legt Geschäftsführerin Sandra Murth einen
Fokus auf innovative IT-Produkte wie Apps. Diese
sollen die Welt für den Anwender ein bisschen
praktikabler gestalten, erklärt Murth. Sämtliche
Anwendungen werden in enger Zusammenarbeit
mit dem Kunden entwickelt. alysis GmbH, Schrotzbergstraße 6/1, T 01 / 946 3992, E office@alysis.at
www.alysis.at
Irene Masnec-Raymann und Karin Oberleitner haben mit ihrem Geschätslokal
ein.Fach eine Plattform für Künstler und
Unternehmer geschaffen. Sie vermieten Regalflächen für Interessierte, die auf diesem
Weg ihre Produkte verkaufen möchten. Eine
interessante Idee für alle, die kein eigenes
Geschäft haben und eventuell auch nur
ein kleines Sortiment anbieten, sagt Karin Oberleitner. ein.Fach, Albertgasse 6/3,
T 0650 / 721 1 711, E info@einfach.co.at
www.einfach.co.at
ffHaben
www.allesok.at - Ing. Karin Oberleitner
2., Leopoldstadt
Standortwechsel
Sie neu gegründet oder einen neuen Firmenstandort? Informieren Sie uns: wienerwirtschaft@wkw.at
 Aus dem Inhalt
Thema der Woche
Österreich
Junge Wirtschaft Wien setzt neue
SVA gegen Diskriminierung von
Schwerpunkte für die Zukunft 4
Selbstständigen
Wien
International
Arbeitsmarkt: WK Wien fordert
Impulse für Unternehmen
Exportpreis: Jetzt bewerben
6
„Betriebspraktika für Lehrer”
10
Unternehmen
12
Service
Bawag P.S.K:
Crowdfunding-Plattform Urheberrecht im Internet
13
Lukoil: Spatenstich in der Lobau 9
AUVA: Handverletzungen
14
Kleinanzeigen26
Wochenenddienste27
Impressum27
22
Branchen
7
ging in zweite Runde „Mahi”: Nächster Bauabschnitt15
Schadenersatz. Wann haften
Arbeitnehmer?
16
Fokus: Immobilien- und Vermögenstreuhänder 24
Insolvenzen28
Termine
Rückblick und Ausblick
30
Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
· Meinung · 3
Kommentar
n
Wann denkt der Staat
endlich wie wir Unternehmer?
Von WK Wien-Präsident
Walter Ruck
Zugegeben: Der Staat ist kein Unternehmen
und hat auch Aufgaben wahrzunehmen, die
ein normaler Betrieb nicht zu erfüllen hat.
Doch denken wie ein Unternehmer sollte
der Staat allemal. Bedauerlicherweise haben die echten Unternehmer in unserem
Land immer weniger das Gefühl, dass der
Staat das tut: Reformen werden aufgeschoben, die Steuerlast steigt immer weiter,
über minimale Einsparungen wird solange
gefeilscht, bis am Ende nichts mehr übrig
bleibt. Würde ein Unternehmer seinen
Betrieb nur ein halbes Jahr lang so führen
wie der Staat – er wäre schnell vom Markt
verschwunden, von anderen überholt, links
liegen gelassen.
Daher ist es jetzt an der Zeit, jene zu stärken, die den Staat weiterbringen und unternehmerisches Denken vorleben - die Wirtschaftstreibenden! Es braucht jetzt neue
steuerliche Anreize für Investitionen, damit
nicht mehr nur Ersatzinvestitionen getätigt
werden, sondern echte Neuinvestitionen, die die Wettbewerbsfähigkeit
unserer Betriebe stärken. Hier treten
wir seit Jahren auf der Stelle, wie
auch die aktuelle Konjunkturbefragung der WK Wien zeigt. Weiters
braucht es rasch Klarheit über den
künftigen wirtschaftspolitischen
Kurs und den Inhalt der Steuerreform. Derzeit lähmt die Angst vor
weiteren, massiven Belastungen
wie Vermögens-, Erbschafts- oder
Schenkungssteuern den wirtschaftlichen Tatendrang unserer Betriebe.
Unternehmer denken langfristiger als die
Politik es oft tut – sie sind von berechenbaren Rahmenbedingungen abhängig. Diese
Rahmenbedingungen sind eine Bringschuld
der Politik. Und es braucht ein Bekenntnis
zu mehr Unternehmertum und unternehmerischer Entfaltung, das sich wie ein Dogma
durch alle Ebenen und Bereiche des Staates ziehen muss – durch alle Amtsstuben,
Magistrate, Förderstellen und Ministerien.
Denn Unternehmertum darf kein Bittstel-
Foto Weinwurm
lertum sein – und Melkkühe der Nation
sind wir auch nicht. Wir Unternehmer sind
geradlinig, beständig, hartnäckig, zielstrebig, zuverlässig, zäh und entschlossen – das
macht uns zu einer Stärke des Staates. Und
Stärken soll man stärken.
walter.ruck@wkw.at
www.facebook.com/WalterRuck
S tandpunkt
n
Seit Jahren setzt sich die Fachgruppe UBIT Wien für eine moderne
Neugestaltung der Werkverträge
ein. Dabei steht die freie Wahl der
Erwerbstätigkeit im Mittelpunkt,
erklärt Fachgruppenobmann Robert
Bodenstein.
„Wir wehren uns entschieden gegen die Behauptung, dass rund 50 Prozent der Werkverträge versteckte Dienstverträge sind”, erklärt
Robert Bodenstein, Obmann der Fachgruppe
Wien Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT) in Bezug auf eine
Aussendung der Gewerkschaft.
Die anhaltende Unsicherheit beim Thema
Werkverträge belaste die Branche, so Bodenstein. Denn es sei nicht genug, einen Gewerbeschein zu lösen, denn letztendlich entscheide die
Gebietskrankenkasse, ob ein Werkvertragsverhältnis rechtens ist oder doch eine Anstellung
vorgenommen werden muss. Im schlimmsten
Foto Weinwurm
„Rechtssicherheit bei Werkverträgen”
Robert Bodenstein: „Rechtsunsicherheit
schadet letztendlich dem
Wirtschaftsstandort.”
Fall müssen Sozialversicherungsbeiträge für
bis zu fünf Jahre rückwirkend nachbezahlt werden. „Für auftraggebende Unternehmen kann
das existenzbedrohend sein”, warnt Bodenstein.
Und Selbstständige, die zwangsläufig im Unternehmen des Auftraggebers tätig werden - zum
Beispiel im Rahmen eines Projekts oder eines
Wartungsvertrages - müssen mit der ständigen
Ungewissheit leben.
Jedoch müsse gerade das Know-how der
wissensbasierten Dienstleister als Betriebsmittel anerkannt und damit als Beleg der
tatsächlichen Selbstständigkeit gelten. Wenn
zwei selbstständige IT-Dienstleister zum Beispiel für einen internationalen Auftrag ihre
Ressourcen bündeln, bestehe die Gefahr, dass
sie - ungewollt - von der Gebietskrankenkasse
als Dienstnehmer einstuft werden. Die aktuelle
Rechtslage behindert somit die Vernetzung und
Kooperation von Betrieben. „Gerade für kreative
Sektoren, die in einem extrem flexiblen und
dynamischen Umfeld arbeiten, wie zum Beispiel der Gaming-Bereich, ist das ein unnötiger
Hemmschuh”, sagt Bodenstein.
Die Rechtsunsicherheit, die insbesondere
wissensbasierte Dienstleister trifft, zeige, dass
die bestehende Regelung nicht mehr zeitgemäß sei. Leidtragende seien Ein-PersonenUnternehmen und letztendlich der gesamte
Wirtschaftsstandort. „Der Wirtschaftsstandort
braucht Regelungen, die auf die moderne
Arbeitsrealität Rücksicht nehmen. Wir als
Fachgruppe sind jederzeit zu konstruktiven
Gesprächen bereit”, erklärt Bodenstein. (pe) 
Nr. 7 · 13. 2. 2015
4 · Thema · Wiener Wirtschaft
Thema der Woche
„Unser Motto ist: Raus
aus der Komfortzone”
Die Junge Wirtschaft Wien (JWW) will die Bundeshauptstadt unternehmerfreundlicher machen. Dazu
sollen veraltete Bestimmungen hinterfragt und
geändert werden, sagt der neue JWW-Vorsitzende
Jürgen Tarbauer und lädt alle zur Mitarbeit ein.
Von Gabriele Kolar
„Überalterung - Raus aus der
Komfortzone” lautet das Jahresthema der Jungen Wirtschaft
Wien (JWW). Was damit gemeint
ist, erklärt Jürgen Tarbauer, seit
Anfang Dezember 2014 neuer
Vorsitzender der JWW, so: „Wir
wollen dafür sorgen, dass die für
die Wiener Wirtschaft relevanten
gesetzlichen Regelungen, Normen und Vorschriften endlich in
der Jetztzeit ankommen.” Denn
die Art des Arbeitens, der Bedarf
an Ressourcen und ihr Einsatz habe sich in den letzten Jahren stark
verändert. „Home Office, flexible
Arbeitszeiten, Pop up-Stores und
Crowdfunding sind nur einige der
Schlagworte unserer Zeit. Wir
Jungunternehmer entwickeln uns
ständig weiter, das System rund
um uns bleibt aber starr und
macht uns das Leben schwer. Das
sehen wir nicht ein. Raus aus der
Komfortzone bedeutet also, all
diese uns behindernden Dinge zu
hinterfragen, um sie zu verbessern und unternehmerfreundlicher zu machen”, so Tarbauer.
Gleichzeitig wolle die JWW
aber auch Wegweiser für die Jungunternehmer durch die WK Wien
sein, sie an das große Serviceangebot der Organisation heranführen
und Kontakte zu Funktionären
herstellen, erklärt der 33-jährige
Unternehmer aus der Werbebranche. Dazu wurden auch die Struktur und der Jour Fixe der JWW neu
ausgerichtet.
„Wir haben die bisherigen
Projektgruppen durch Branchengruppen ersetzt. Dadurch decken
wir alle Berufsgruppen in einer
gut organisierten und die WK
Wien-Struktur spiegelnden Form
ab. Das hat den Vorteil, dass junge
Wirtschaftstreibende mit der WK
Wien vertraut gemacht werden
und es verkürzt die Kommunikationswege zu den für unsere Anliegen zuständigen Funktionären
in der Kammer”, erklärt Tarbauer.
Es werde auch immer wieder
Veranstaltungen der JWW mit
den Branchen und Fachgruppen
geben, die Jungunternehmer die
Chance geben, ein Netzwerk mit
erfahrenen Unternehmerkollegen
aufzubauen. Die sieben Branchengruppen sind: Bank & Versicherung, Gewerbe & Handwerk,
Die Junge Wirtschaft Wien
ffDie
Junge Wirtschaft Wien ist eine überparteiliche Organisation für junge Unternehmer bis 40 Jahre und hat
derzeit rund 3500 Mitglieder. Jürgen Tarbauer, Vorsitzender der JWW, will diese Zahl heuer steigern.
ffDer Landesvorstand bildet die oberste Ebene der JWW,
kümmert sich um politische Themen, vertritt die JWW
nach außen und koordiniert die Branchengruppen.
ffZur JWW müssen Unternehmer beitreten, man ist nicht
automatisch durch Unternehmensgründung Mitglied.
ffDie JWW lädt jeden ersten Dienstag im Monat ab 19
Uhr in der Bar & more Lounge (1., Rudolfsplatz 3) zum
After Work Network für junge Unternehmer ein.
ffDie JWW organisiert Informationsveranstaltungen und
Events, veröffentlicht das JW-Magazin und ist in Social
Media wie z.B. Facebook präsent.
Handel, Industrie, Information
& Consulting, Tourismus & Freizeitwirtschaft sowie Transport &
Verkehr. Auch der bisherige Jour
Fixe wird verstärkt dem Netzwerken gewidmet und wurde daher in
After Work Network umbenannt.
„Das After Work Network der
JWW findet jeden ersten Dienstag
im Monat ab 19 Uhr in der Bar &
more Lounge am Rudolfsplatz 3
statt. Dort stellen wir abwechselnd spannende junge Unternehmen und Spartenvertreter vor.
Und zwar jeweils nur kurz und
dann geht es ans Netzwerken.”
Denn Tarbauer will auch „Brücken bauen zwischen den Generationen in der WK Wien”. Damit
die Ideen der Jungunternehmer
stärker Gehör finden, in die Tagesarbeit einfließen und rascher
umgesetzt werden können.
Mitarbeiten und
mitgestalten
Kommunikation ist dem JWWVorsitzenden wichtig - in der
WK Wien und in der eigenen
Organisation: „Wir, also der Landesvorstand, bauen dabei ganz
stark auf unser Team. Es geht
nicht darum, dass wir uns Dinge
schön reden, sondern wir wollen
Jungunternehmer fragen, was sie
brauchen. Die wollen sich ja auch
mitteilen. Ich ersuche die Branchengruppenleiter daher immer,
sich die Anliegen aufzuschreiben
und mir zu schicken, denn das
sind Sachen, die kann ich gar nicht
wissen. Ich bin Unternehmer in
der Werbebranche und habe z.B.
keine Ahnung, was ein junger
Transporteur oder Botendienst für
Herausforderungen hat. Da bin ich
darauf angewiesen, dass es mein
Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
· Thema · 5
oreste schaller
Der Vorstand
der JWW
(v.l.): Florian
Mückstein,
stv. Vorstandsvorsitzender,
Barbara Havel,
Jürgen Tarbauer, Vorstandsvorsitzender,
Veronika Klimaschewski,
Geschäftsführerin, Thomas
Frierss, Claudia
Pöckl, Ulrich
Radscheit.
Branchengruppenleiter hört und
an mich weiterleitet.” Tarbauer
lädt aber auch ein, direkt mit ihm
in Kontakt zu treten (juergen.tarbauer@wkw.at).
Aber auch umgekehrt sollen die
Serviceangebote der WK Wien an
die JWW-Mitglieder kommuniziert werden. „Wie die Ladezonen
App zum Beispiel. Da habe ich bisher nur sensationelles Feedback
gehört. Ich persönlich brauche sie
gar nicht, aber ich finde es toll,
dass wir als WK Wien so etwas
auf die Beine stellen. Wir haben
ja viele solcher Angebote und die
muss man auch kommunizieren.”
Um der JWW noch mehr Schlagkraft zu verleihen, will Tarbauer
heuer auch die Mitgliederzahl
deutlich steigern und den „natürlichen Abgang” der über 40-Jährigen mehr als wettmachen. „Wir
wollen bei der Mitgliederzahl zulegen, damit wir uns auch besser
Gehör verschaffen können. Und
wir freuen uns, dass wir derzeit
einen sehr starken Zulauf haben.”
Denn anders als z.B. bei Frau in
der Wirtschaft Wien, ist nicht
jeder Jungunternehmer automatisch auch Mitglied der Jungen
Wirtschaft. „Man muss sich aktiv
zu uns melden und wir hoffen,
dass das in den nächsten Monaten
viele junge Unternehmer tun und
bei uns mitarbeiten. Auch das ist
gemeint mit ‚Raus aus der Komfortzone und hinein in die Gestaltungs- und Umsetzungszone’”, so
Tarbauer. Das Spannende an der
Arbeit in der JWW sei, „dass sich
wirklich jeder mit Ideen einbringen und mitgestalten kann.” So
sei auch der aktuelle Forderungs-
katalog entstanden (siehe Kasten
unten).
Das Ziel ist für Tarbauer klar:
„Wenn ich mit jungen Unternehmern und Unternehmerinnen
spreche, die eine neue Idee oder
ein neues Projekt haben, dann
leuchten ihre Augen. Und trifft
man sie dann einen Monat später,
ist das Leuchten oft verschwunden und sie erzählen von allem
Möglichen, das sich ihnen in den
Weg stellt. Und ich frage: Muss
das wirklich so sein? Ich will dieses Leuchten länger sehen.”

Forderungen der Jungen Wirtschaft Wien
ffSteuerliche
Absetzbarkeit von Carsharing Diensten: Carsharing erfreut sich in Wien auch bei
Unternehmern immer größerer Beliebtheit, denn viele Unternehmen brauchen keinen eigenen Lkw
oder Transporter. Die JWW setzt sich daher dafür ein, dass die Kosten für Registrierung und Nutzung
von Carsharing-Angeboten für betriebliche Fahrten von Unternehmern und Mitarbeitern in voller
Höhe vorsteuerabzugsberechtigt werden.
ffPraktikable Modelle zur Mitarbeiterbeteiligung: Gemeinsam mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern sollen einfach umsetzbare Mitarbeiterbeteiligungsmodelle für kleine und mittlere Unternehmen erarbeitet werden. Damit unterstützt man KMU im Wettbewerb um gute Mitarbeiter. Der
steuerfreie, jährliche Höchstbetrag für Mitarbeiterbeteiligungsmodelle von derzeit 1490 Euro ist zu
gering und soll auf 15.000 Euro jährlich angehoben werden.
ffAusdifferenzierung der Lehrlingsausbildung: Um die Attraktivität und Qualität von Lehrberufen
zu fördern, fordert die JWW den Ausbau der Individualisierungsmöglichkeiten innerhalb der Lehrausbildungen. Im Einvernehmen zwischen Lehrbetrieb und Lehrling soll es die Möglichkeit geben,
eigene Schwerpunkte zu setzen, bis hin zu einer fächerübergreifenden Lehre mit Spezialmodulen
aus anderen Lehrberufen. Dazu soll die Förderung für Ausbildungsverbünde auf bis zu 2000 Euro pro
Lehrling verdoppelt werden.
ffErhöhung der Betragsgrenzen bei Crowdfunding: Gerade für Jungunternehmer und Start-ups
stellt Crowdfunding eine attraktive Finanzierungsmöglichkeit dar. Die derzeitigen Betragsgrenzen
sind aber zu gering. Die JWW fordert eine Anhebung des prospektpflichtigen Betrags von derzeit 250.000 Euro auf fünf Millionen Euro. Darunter sollen stufenweise Informationspflichten ab
500.000 Euro eingeführt werden.
www.jungewirtschaft.at www.facebook.com/jungewirtschaftwien
Foto: oreste schaller
Nr. 7 · 13. 2. 2015
6 · Wien · Wiener Wirtschaft
Wien
Impulse für die Wirtschaft,
um Arbeitsmarkt zu beleben
Am 12. März findet wieder
die Geschäftskontaktemesse
der WK Wien „Topf sucht
Deckel” statt - und zwar für
Unternehmen der Bezirke
Innere Stadt, Leopoldstadt
und Brigittenau. Geschäfts–
treibende können dabei
Unternehmer aus ihrem
Bezirk treffen und neue
Kontakte knüpfen. Bei der
Geschäftskontaktemesse
werden - anders als bei anderen Netzwerktreffen - die
Kontakte zwischen den Teilnehmern gezielt hergestellt.
Interessenten können drei
bis fünf Gesprächspartner
aus einer Liste auswählen,
die ihnen die WK Wien vorab
zuschickt. Die WK Wien organisiert dann die Gespräche.
Pro Gesprächspartner sind
etwa 15 Minuten eingeplant. Bein anschließenden
Netzwerkbuffet können die
Kontakte vertieft werden. Die
Teilnahme ist kostenlos, eine
Anmeldung (bis 16. Februar)
notwendig. Diese gilt als
verbindlich, Unternehmen
sollten sich daher nur registrieren, wenn sie auch sicher
kommen können.
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Wiens Arbeitsmarkt
leidet besonders unter der
schwachen Konjunktur.
Impulse zur Ankurbelung
der Wirtschaft sind jetzt
dringend gefordert.
Mit einem Plus von 7,8 Prozent
gegenüber dem Vergleichsmonat
2014 ist die Zahl der Arbeitslosen
in Wien im Jänner erneut stärker
gestiegen als in den anderen
Bundesländern. Konkret waren
128.977 Menschen auf Jobsuche,
weitere 24.107 Personen in Schulungsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice Wien (AMS).
Damit steigt die Zahl der Arbeitslosen in Wien seit dem Winter 2013 ununterbrochen stärker
als im Österreich-Durchschnitt,
der im Jänner bei 5,1 Prozent lag.
Neben der Konjunkturschwäche,
die allen Bundesländern zu schaffen macht, liegen die Gründe dafür
in der „besonderen Dynamik am
Wiener Arbeitsmarkt”, wie es das
AMS formuliert. Gemeint ist die
Tatsache, dass das Arbeitskräfteangebot in Wien stärker steigt als
das Jobangebot und auch stärker
als in den anderen Bundesländern.
Florian Wieser
Über 50-Jährige und die Branchen Handel sowie Gastronomie-Hotellerie traf der Anstieg der Arbeitslosigkeit in Wien zuletzt besonders.
Derzeit beträgt der Bevölkerungsanstieg rund 25.000 Personen pro Jahr. Zusätzlich strömen
mehr Frauen als früher auf den Arbeitsmarkt, was sich in Wien ebenfalls mehr bemerkbar machen
dürfte als in den Bundesländern.
Auch der in Wien höhere Migrantenanteil beeinflusst die Arbeitslosenstatistik. So wuchs die Zahl
der erwerbslosen Ausländer in
n AMS-Beschäftigungsprogramm 50+
ffDas
„Topf sucht Deckel” heißt die
Geschäftskontaktmesse der
Wirtschaftskammer Wien.
Sean Justice/Corbis
Termin
n
Netzwerken
bei „Topf
sucht Deckel”
AMS Wien refundiert Unternehmen, die über 50-Jährige, seit mindestens sechs Monaten als arbeitslos Vorgemerkte einstellen, drei Monate lang hundert Prozent der
Lohn- und Lohnnebenkosten, danach für weitere maximal
neun Monate einen Anteil, der in Höhe und Dauer vom Alter
des Beschäftigten abhängt.
ffDas AMS konstatiert erste Erfolge dieser im Vorjahr initiierten Förderung: Im Jänner 2015 wurden in Wien um 11,1
Prozent mehr Arbeitslose über 45 Jahren erfolgreich vermittelt als im Jahr davor.
ffAlle Infos dazu: www.ams.at/service-unternehmen/
foerderungen/beschaeftigungsinitiative-50+
Wien im vierten Quartal 2014 um
25,8 Prozent, bei den Inländern
dagegen um nur zehn Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum
des Vorjahres.
Unternehmen brauchen
jetzt Impulse
Angesichts der tristen Lage am
Arbeitsmarkt fordert die Wirtschaftskammer vehement Maßnahmen für mehr Wirtschaftswachstum und Beschäftigung.
Dazu zählen Investitionsanreize,
Innovationsförderung, Maßnahmen für den Bausektor wie die
Zweckbindung der Wohnbauförderung, aber auch die Senkung
der Lohnnebenkosten und das
Zurückfahren von Überregulierung und Bürokratie. „Die Politik
muss jetzt alles daran setzen, um
den Betrieben mehr unternehmerische Freiheit zu geben und so
ihre wirtschaftliche Entfaltung
zu erleichtern”, sagt WK WienPräsident Walter Ruck. (esp)

Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
· Wien · 7
60 Pädagogen
absolvierten
soeben ein
Praktikum in
einem Wiener
Betrieb.
K urz Notiert
n
zVg
Wien unter den Top10-Startup-Cities
Tech Cocktail, ein Onlineportal für die Startup-Szene,
hat Wien auf Platz sechs
der Top-Startup-Städte gelistet. Auf Platz Eins liegt
Kopenhagen, gefolgt von
San Francisco und London.
Die Auswertung basiert auf
den Rückmeldungen von
mehr als 43.000 PlattformBesuchern. Wien sei für die
Startup-Szene Mitteleuropas
von zentraler Bedeutung,
so Tech Cocktail. Auch das
Pioneers Festival als größter
Startup-Event Zentraleuropas wird hervorgehoben.
Wirtschaftspraxis für Lehrer
60 Lehrer schwärmten für
drei Tage in Wiener Betriebe aus, um Wirtschaft
im Alltag zu erleben.
Wie läuft der Alltag in einem
Gastro-Großbetrieb? Welche Anforderungen kommen in einer
Bank auf mich zu? Womit muss
sich ein Tischler, ein Florist,
ein Buch- oder Schuhfachhändler
auseinandersetzen? Um selbst
bessere Einblicke in die Praxis der
Wirtschaft zu bekommen und diese Erfahrung den Schülern weitergeben zu können, absolvierten 60
Pädagogen soeben ein dreitägiges
Betriebspraktikum in einem von
50 Wiener Unternehmen. Die Aktion „Betriebspraktika für Lehrer”
fand heuer zum zweiten Mal auf
breiter Basis statt und wird von
WK Wien, der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Krems,
der Initiative for Teaching Ent-
repreneurship, dem Wirtschaftsforum der Führungskräfte und
der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft getragen. Die Praktika sind
Teil des Fortbildungsangebots für
angehende und erfahrene Pädagogen.
Im August ist ein weiterer Praktikumsturnus geplant (24. bis 26.
August). Unternehmen, die dafür
Plätze anbieten möchten, können
sich noch melden. (esp)
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Nr. 7 · 13. 2. 2015
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Foto: Godany
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8 · Wien · Wiener Wirtschaft
Risk Expert-Geschäftsführer Gerhart Ebner (Bild Mitte) warnt, dass Änderungen im Umfeld von Unternehmen oft unterschätzt werden.
„Risiken steigen überprotortional”
In ihrem neuesten Risikobericht warnt das Wiener
Beratungsunternehmen Risk Experts vor wachsenden
Risiken für Unternehmen durch interne und externe
Veränderungen.
aber davor, dass die Auswirkungen der immer rascher werdenden
Veränderungen innerhalb und außerhalb der Betriebe nicht immer
richtig bewertet werden: „Über Risikokennzahlen kann man Risiken
mess- und vergleichbar machen.
Oft werden aber Schlüsse gezogen,
für die sie nicht geeignet sind”,
erklärt Ebner. Dadurch entstünden
„Scheinsicherheiten und falsche
Entscheidungsgrundlagen”. Ein
Moritz Wussow - Fotolia
Mehr als 70 Prozent der heimischen Mittelbetriebe betreiben
aktiv Risikomanagement, ergab
eine Befragung von 270 Unternehmen im Vorjahr. Dass Betriebe
Risiken ausgesetzt sind, auf die
sie sich vorbereiten sollten, ist
nach Ansicht von Gerhart Ebner,
Geschäftsführer des Wiener Beratungsunternehmens Risk Experts,
im Bewusstsein der Wirtschaft
also angekommen. Ebner warnt
Technolution: Technik-Wettbewerb
für Oberstufen-Schüler
Frauen sind in technischen und
naturwissenschaftlichen Berufen
bei weitem nicht in gleicher Zahl
vertreten wie Männer. Die Wiener Kommunikationsagentur Cox
Orange will daran etwas ändern
und lädt Oberstufen-Schüler (Mädchen und Burschen) ein, Frauen in
technischen Berufen im Rahmen
des Kreativwettbewerbs Technolution zu portraitieren. Sie können
textlich, bildlich oder filmisch
dargestellt werden. Ziel ist, so zu
weiblichen Testimonials zu gelangen, die jungen Frauen und Mäd-
chen durch ihre Vorbildwirkung
Lust auf eine Ausbildung in einem
technischen Beruf machen. Auch
Studentinnen von technischen
Hochschulen können am Wettbewerb teilnehmen - für sie gibt es
eine eigene Einreichkategorie und
die Aussicht auf ein Praktikum in
der Technik-Abteilung des ORF.
Technolution findet alle zwei
Jahre statt. Heuer endet die Einreichfrist am 3. Juli.

Weitere Infos und Unterlagen:
www.technolution.info
falscher Schluss sei etwa, dass die
Zusammenlegung von zwei funktionierenden Einheiten im Zuge
einer Organisationsreform ohne
Auswirkungen auf das Risikoportfolio bleibe. Auch Änderungen im
Umfeld von Unternehmen hätten
immer komplexere Folgen, die oft
nicht unmittelbar erkannt werden,
wenn sie erst über Umwege wirken. Etwa internationale Krisen,
von denen man selbst nicht direkt
betroffen ist, die vielleicht aber
Geschäftspartner oder Lieferanten
in Schwierigkeiten bringen. „Die
Risiken für Unternehmen steigen
gegenwärtig überproportional”,
sagt Ebner.
„Gerade in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld
gewinnt Risikomanagement an
Bedeutung”, attestiert auch WK
Wien-Präsident Walter Ruck. Internationale Konflikte, knapper
werdende Rohstoffe, Währungsschwankungen und überraschende Marktveränderungen würden
den Geschäftserfolg zunehmend
beeinflussen. „Wer seine Risiken
kennt, ist für die Zukunft besser
gerüstet”, sagt Ruck. (gp)

Den Risk Report von Risk Experts
kann man kostenlos anfordern
oder herunterladen unter:
www.riskexperts.at
Testament-Muffel
Mit dem eigenen Tod befasst sich
die Wiener Bevölkerung offenbar
nicht sehr gerne. Das belegt nun
eine aktuelle Umfrage von marketagent im Auftrag der Notariatskammer. Demnach haben nur
elf Prozent der Wiener ein Testament - der niedrigste Wert in ganz
Österreich. Zum Vergleich: Bei
den Spitzenreiter-Bundesländern
Niederösterreich und Burgenland
sind es 19 Prozent.
Hauptmotive für ein Testament
sind in Wien vor allem, dass man
bestimmen möchte, wer das Vermögen bekommt, und weil man
die gesetzliche Erbfolge bewusst
abändern will. In anderen Bundesländern ist dieses Denken weit
weniger stark ausgeprägt - dort
geht es vor allem um den Wunsch,
einem Streit unter den Angehörigen vorzubeugen, die gesetzliche
Erbfolge dem Grundsatz nach
aber einzuhalten. Weit verbreitet
ist auch der Wunsch, kein Chaos
hinterlassen zu wollen.
Häufigster Anlass für das Verfassen eines Testaments ist in
Wien eine Erkrankung oder das
Erreichen eines bestimmten Alters. Bei jedem Fünften ist der
Erwerb einer Immobilie oder der
Pensionsantritt ausschlaggebend.
Nur sechs Prozent nehmen eine
Heirat als Anlass. Allerdings gibt
es in Wien so viele Ehe- und Partnerschaftsverträge wie in keinem
anderen Bundesland.
Jeder dritte Wiener hat schon
einmal darüber nachgedacht, ein
Testament zu verfassen. Für
die Mehrheit ist ein Testament
zumindest derzeit kein Thema.
35 Prozent der Wiener Testamentsverfasser formulieren ihren
letzten Willen ohne rechtliche
Beratung. (gp)

Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
· Wien · 9
Lukoil baut Lobau-Standort aus
2014 hat Lukoil Lubricants Austria, Österreich-Tochter des größten privaten russischen Mineralölkonzerns, die Schmierstoffproduktion der OMV in der Lobau
übernommen. Nun erfolgte der
offizielle Spatenstich für Ausbau
und Modernisierung der Produktionsstätte. Der Konzern will
damit seine Konkurrenzfähigkeit
absichern.
Kern des Ausbaus, der noch
im Februar starten soll, ist die
Errichtung einer schwimmenden
Ölübernahmestation und mehrerer Lagertanks sowie der Umbau
bestehender Lager- in Produktionstanks. Damit werde laut Luk–
oil-Geschäftsführung die Kapazität mehr als verdoppelt. Außerdem
können so künftig auch Schiffe
Lukoil Lubricants Europe Oy
Der Mineralölkonzern
will von Wien aus künftig
„First fill”-Schmierstoffe
an Fahrzeugproduzenten
liefern.
V.l.: Aleksei Lambin (Lukoil Director Europe), WK Wien-Präsident Walter
Ruck, Vagit Alekperov (Präsident OAO Lukoil), Maxim Donde (Generaldirektor Lukoil Lubricants Austria)
be- und entladen werden. Bisher
war eine wirtschaftlich sinnvolle
Versorgung des Werks nur über
Schiene und Straße möglich.
Diese Innovationen sollen Luk–
oil die Tür zum so genannten
„First fill”-Geschäft öffnen, der
Basisausstattung neuer Fahrzeuge mit Motoröl. Lukoil rechnet
sich hier große Marktchancen
aus. Denn für die neue Motorengeneration mit geringerem CO2Ausstoß werden auch neuartige
First fill-Schmierstoffe benötigt,
und Lukoil ist imstande, diese zu
erzeugen.
Diese neuartigen First fillSchmierstoffe will Lukoil künftig
in Österreich produzieren. Der
Standort in der Lobau ist dafür ideal, weil er in räumlicher Nähe zu
den Fahrzeug-Produktionsstätten
in Deutschland, den BeneluxLändern und Zentraleuropas ist.
Lukoil verspricht sich durch
den Standortausbau auch einen
Qualitäts- und Logistikvorteil.
Künftig kann direkt vom Schiff auf
die Schiene umgeladen werden,
was Wien zu einem Knotenpunkt
für das Unternehmen in Zentralund Westeuropa macht. Die neue
Produktionsstätte werde zudem
nach höchsten Umweltstandards
errichtet - ein wichtiger Vorteil
gegenüber der Konkurrenz in Europa, heißt es aus dem Konzern.
Der Ausbau des Lobau-Standortes
stärke auch die Rolle des Wiener
Hafens und schaffe Arbeitsplätze
bei Lukoil sowie bei Zulieferern
und Geschäftspartnern. (esp) 
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Nr. 7 · 13. 2. 2015
10 · Österreich · Wiener Wirtschaft
Österreich
Gleichstellung statt Diskriminierung
Die SVA setzt sich für die
Gleichbehandlung von unselbstständig Beschäftigten und Selbstständigen
ein. Dieses Grundprinzip
muss auch bei der Steuerreform zur Anwendung
kommen.
SVA
„Wir wollen für die Wirtschaft
keine Privilegien, aber auch keine Diskriminierungen”, betonte
WKÖ-Präsident und SVA-Obmann
Christoph Leitl bei einer Pressekonferenz der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen
Wirtschaft (SVA). Leitl zog dabei Bilanz über die Erfolge der
SVA in den vergangenen Jahren
und erläuterte aktuelle SVAForderungen an die Politik. „Wir
brauchen eine Gleichbehandlung
von Selbstständigen und Unselbstständigen bezüglich der Sozialversicherungsbeiträge. Wenn
im Zuge der Steuerreform von
der Kaufkraftstützung der Niedrigverdiener die Rede ist, so darf
SVA-Obmann
Christoph Leitl
will Selbstständige mit geringem Einkommen bei den
Sozialversicherungsbeiträgen
entlasten.
das nicht nur niedrig verdienende
Arbeitnehmer einbeziehen”, fordert Leitl.
Ein Beitragszuschuss oder eine
Absenkung der Mindestbeitragsgrundlage könnte Selbstständigen mit geringem Einkommen
eine wichtige Entlastung bringen.
Derzeit zahlt ein Angestellter mit
einem Einkommen von monatlich
440 Euro brutto insgesamt 837
Euro Sozialversicherungsbeitrag
pro Jahr, während ein Selbstständiger mit demselben Einkommen
2340 Euro für seine soziale Absicherung aufwenden muss.
Außerdem will die SVA künftig
die rückwirkende Auszahlung des
Krankengelds ab dem ersten Tag
erreichen, wenn ein Unternehmer
mehr als 42 Tage aus Krankheitsgründen ausfällt. Diese Maß-
nahme würde monatlich knapp
900 Euro bringen. Eine weitere
Forderung ist die Abschaffung der
Beitragspflicht zur Pensionsversicherung für Pensionisten, die
nach Erreichen des Pensionsalters
weiter tätig sind.
„Wir können Selbstständigen
das wirtschaftliche Risiko nicht
abnehmen, das soziale aber schon”,
so Leitl, und verwies auf wichtige
Erfolge der letzten Jahre wie die
Verdoppelung des Wochengeldes für selbstständige Mütter,
die österreichweite Betriebshilfe
oder das moderne Vorsorgesystem. Letzteres habe „aus einer
Krankenversicherung erstmals in
Österreich eine Gesundheits-Vorsorgeversicherung gemacht - mit
sensationellem Erfolg, wie die
Beteiligung zeigt”, betonte Leitl.
Insgesamt könne die SVA eine
Leistungsbilanz vorlegen, die sich
sehen lassen kann. Leitl verwies
auch auf eine Studie der Universität Bremen, die ergeben hat,
dass Selbstständige nirgendwo
in Europa so gut abgesichert sind
wie in Österreich. (WKÖ)

Trüb sind die Wachstumsprognosen für Österreich.
Das schwache Wirtschaftswachstum 2014 und hohe
Unsicherheiten dämpfen
die Erholungschancen.
Die aktuelle EU-Wirtschaftsprognose zeigt, dass Österreich seinen
Wachstumsvorsprung eingebüßt
hat und nun langsamer als der
Durchschnitt der Europäischen
Union (EU) und als Deutschland
wächst. Die EU-Kommission hat
die Wachstumsaussichten für Österreich gegenüber dem Herbst
2014 daher deutlich herunterge-
schraubt. Für heuer wird nun nur
mehr ein Wirtschaftswachstum
von 0,8 Prozent prognostiziert,
das ist nur Rang 25 innerhalb
der EU. Im November lagen die
Erwartungen noch bei 1,2 Prozent
Wachstum.
Für die EU und die Eurozone
sieht die Kommission heuer eine
leichte Verbesserung: 1,7 Prozent
soll das Plus in der gesamten EU
betragen, in der Eurozone 1,3
Prozent. Positiv könnten dabei der
niedrige Ölpreis und der schwache Euro wirken. 2016 soll es mit
2,1 Prozent für die EU bzw. 1,9
Prozent für die Eurozone weiter
aufwärts gehen.
WKÖ
Weiter Warten auf Aufwind in Österreich
Österreichs Wirtschaft soll heuer
nur um 0,8 Prozent wachsen deutlich unter EU-Durchschnitt.
WKÖ-Präsident Christoph Leitl
findet es bedenklich, dass die
Prognosen für Österreich nach
unten revidiert wurden, während die EU zulegt. „Österreich
braucht dringend Reformen nach
dem Motto Entlasten, Vereinfachen, Ankurbeln, um den Wachstumsvorsprung wieder zurück
zu gewinnen”, so Leitl. Dringend
notwendig seien Investitionsanreize. „Für Investitionen sind
stabile, vorhersehbare Rahmenbedingungen Grundvoraussetzung,
das muss bei der Gesetzgebung
berücksichtigt werden. Unternehmen brauchen Planbarkeit, um zu
investieren”, so Leitl. (WKÖ)

Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
· Promotion · 11
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Nr. 7 · 13. 2. 2015
12 · International · Wiener Wirtschaft
International
Export-Splitter
Schwerpunkte und
Veranstaltungen
...für Investoren und
(Neu-)Exporteure
GUS: „Wirtschaftsclub GUS
– Schwerpunkt Ukraine.”
Vortrag und Networking mit
dem ORF-Korrespondenten
Christian Wehrschütz.
Wien, 2. März
Außenwirtschaftstagung
Westeuropa: Teffen Sie die
Wirtschaftsdelegierten aus
Deutschland, der Schweiz,
Italien und Frankreich.
Wien, 9. März
Moldau: B2B-Plattform
mit Firmenvertretern aus
der Republik Moldau.
Wien, 11. März
...für branchenspezifisch
Interessierte
Spanien, Portugal: Forum
„Markt und Recht - Iberische
Halbinsel.” Wirtschaftsdelegierte sowie Rechts- und
Steuerexperten erörtern Fragen zur Marktbearbeitung in
Spanien und Portugal.
Wien, 18. März
Russland: Marktsondierungsreise zur Sondierung
von Geschäftsmöglichkeiten
anlässlich der FIFA-FußballWM 2018 in Russland.
Moskau, Nizhni Novgorod,
Saransk, 14. bis 17. April
...für Fernmärkte
Algerien: Gruppenausstellung auf der wichtigsten
Landwirtschaftsmesse
Nordafrikas, der SIPSA 2015
in Algerien. Algier,
14. bis 17. Mai
Exportpreis: Bewerbungen
noch bis 1. März möglich
Am 30. Juni wird im
MuseumsQuartier im
Rahmen der „Exporters’
Nite” der Österreichische
Exportpreis verliehen.
Bewerbungen sind noch
bis 1. März möglich.
Der Österreichische Exportpreis
wird heuer am 30. Juni zum 21.
Mal im Rahmen des Exporttages der Außenwirtschaft Austria
durch das Bundesministerium
für Wissenschaft, Forschung und
Wirtschaft (BMWFW) und die
Wirtschaftskammer Österreich
(WKÖ) verliehen. Der Exportpreis
würdigt überdurchschnittliches
Engagement heimischer Unternehmen in Auslandsmärkten und
stellt diesen Leistungsträgern eine öffentlichkeitswirksame Büh-
ne zur Verfügung. Die Preise sind
auch als Auszeichnung für jene
Firmen zu sehen, die durch ihren
erfolgreichen Einsatz auf internationalen Märkten den wirtschaftlichen Aufschwung in Österreich
sichern.
„Die Leistungen unserer Exportwirtschaft können gar nicht
genug gewürdigt werden. Mit
der Verleihung des Österreichischen Exportpreises bitten wir
erfolgreiche Exporteure vor den
Vorhang. Denn mit ihren großen Erfolgen auf internationalen
Märkten sorgen diese Unternehmen für Wachstum, Arbeitsplätze
und Wohlstand in Österreich”,
betont Walter Koren, Leiter der
Außenwirtschaft Austria.
Gold, Silber und Bronze werden
in sechs Kategorien vergeben:
Gewerbe & Handwerk, Handel,
Industrie, Information & Consul-
ting, Tourismus & Freizeitwirtschaft sowie Transport & Verkehr.
Zusätzlich zu den Exportpreisen
werden die Sonderpreise „Global
Player Award” - für die erfolgreiche Internationalisierung eines
Unternehmens - und der „Expat
Award” - an einen Auslandsösterreicher für den besonderen Einsatz
für die österreichische Exportwirtschaft – verliehen. (WKÖ)

Infos
Außenwirtschaft Austria
ffExportpreis
T 05 90 900 - 4344
E exportpreis@wko.at
W exportpreis.at
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T 05 90 900 - 4533
E exporttag@wko.at
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Nr. 07 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
Service
· Service · 13
Praxistipps für Unternehmen
Urheberrecht für Fotos, Filme,
Landkarten im Internet beachten
Bilder oder Texte aus dem
Internet zu übernehmen,
ist sehr einfach, doch nur
selten zulässig. Dabei
kann unerlaubte Nutzung
von Werken teuer werden.
Texte, Bilder, Filme und Grafiken
sind in Österreich durch das Urheberrecht geschützt. Es entsteht automatisch mit der Schaffung eines
Werks und endet 70 Jahre nach Ablauf des Todesjahrs des Urhebers.
Voraussetzung dafür ist, dass das
Werk eine „eigentümliche geistige Schöpfung” ist. Fotografien und
Filme werden jedoch auch dann
durch das Urheberrecht geschützt,
wenn sie nicht originell sind.
Kopie nur für
private Zwecke
Um die Werke nutzen zu dürfen,
ist grundsätzlich die Zustimmung
des Urhebers beziehungsweise
des aktuellen Rechteinhabers notwendig. Dafür ist es sinnvoll, eine
möglichst umfassende Übertragung der Rechte zu erlangen. Zum
Beispiel sollte bei einem Logo
auch das Recht, dieses zu bearbeiten, eingeräumt werden.
Eine weitere Form der Nutzung ist die Vervielfältigung
beziehungsweise das Kopieren.
Während jedermann Kopien auf
Papier oder ähnliche Träger (z.B.
Overheadfolien) zum eigenen
Gebrauch herstellen darf,
dürfen digitale Kopien
grundsätzlich nur natürliche Personen zu
privaten
Zwecken
herstellen.
Daher
ist bei kommerziellen Nutzungen,
etwa wenn digitale Bilder aus dem
Internet für die
Website des eigenen Unternehmens
verwendet werden,
immer eine Zustimmung des Urhebers
bzw. des Rechteinhabers
erforderlich.
Diese ist grundsätzlich
vom Rechteinhaber direkt einzuholen, nur in einzelnen Fällen
kann man von einer solchen
Zustimmung aufgrund einer Erklärung ausgehen; z.B. beim
Kennzeichen „Copyleft“- das ist
ein an der Vertikalen gespiegeltes
Copyrightzeichen (das C schaut
also in die falsche Richtung). Hier
wird auf die Ausübung der Urheberrechte verzichtet.
Bei der Übernahme von urheberrechtlichen Werken ist aber auch
darauf zu achten, dass der Urheber
mit der von ihm gewünschten Bezeichnung genannt wird, soweit er
nicht darauf verzichtet hat.
R echt
n
Wenn der Urheber (bzw. Rechteinhaber) die Verwendung seines
Werkes nicht gestattet hat, so kann er nach Art der Rechtsverletzungen Unterlassung, Beseitigung, Veröffentlichung des Urteils und
Schadenersatz (bis zum Doppelten des normalerweise angemessenen Entgelts) bei Gericht einklagen. Bei einer gewerblichen bzw.
vorsätzlichen Urheberrechtsverletzung kann es sogar zur strafrechtlichen Verfolgung kommen.
ternehmens anzeigen sollen.
In letzter Zeit wird auch
vermehrt das Fehlen
von Urheberbezeichnungen abgemahnt.
Wenn
Werke,
in der Regel Fotografien und
Landkarten, zu
entfernen sind,
müssen diese
vollständig
aus der Website entfernt
werden.
Die
bloße Beseitigung des Links
reicht nicht, sonst
wäre die Fotografie
zwar nur schwer, aber
dennoch abrufbar. Sie
in
Igon
imir
d
könnten
mittels Bildersuche
la
V
einer Suchmaschine (z.B. „Google Bilder”) oder bei Kenntnis des
Der Urheber kann bei unerlaub- Pfads zur Fotografie immer noch
ter Verwendung seines Werks gefunden und abgerufen werden.
bei Gericht eine Zahlung bis zum Es muss daher jedenfalls auch das
Doppelten des normalerweise Werk selbst gelöscht werden, da
angemessenen Entgelts einkla- sonst jeder, der die URL bei sich
gen. Hinzu kommen noch erheb- abgespeichert hat, noch auf das
liche Kosten des einschreitenden Werk zugreifen kann.
Rechtsanwalts. Erfolgreich Klage
Ausführliche Informationen für
kann auch erhoben werden, wenn den Fall einer Abmahnung finden
der Urheber nicht genannt wird.
Sie auf wko.at-> Service > Wirtschaftsrecht und Gewerberecht im
Dokument „Abmahnung wegen
Erhebliche Kosten bei
Nutzung fremder Fotos auf der
Rechtsverletzung
Website”.

Oft wird aber nicht sofort
geklagt, sondern es wird zur
Zahlung etlicher hundert Euro aufgefordert, bei sonstiger
Klagseinbringung. In letzter Zeit
Kontakt
häufen sich solche Abmahnungen
WK Wien - Wirtschaftsrecht
insbesondere wegen unerlaubter
und Gewerberecht
Verwendung von Fotos auf UnterT 01 / 514 50 - 1615
nehmens-Websites. Abgemahnt
E rechtspolitik@wkw.at
werden in der Praxis hauptsächW wko.at/wien/wirtschaftsrecht
lich Fotografien und Ausschnitte
von Landkarten, die Lage des Un-
n
14 · Service ·
Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
Stopp den Handverletzungen: AUVA
unterstützt Betriebe bei der Vorsorge
Rund 41 Prozent der Arbeitsunfälle in Österreich sind
Handverletzungen. Die Verletzten kämpfen oft mit
langen und schmerzvollen Rehabilitationszeiten oder
gar dem Verlust von Fingern. Zudem verursachen
Handverletzungen hohe volkswirtschaftliche Kosten.
Die Landesstelle Wien der Allgemeinen Sozialversicherungsanstalt (AUVA) unterstützt daher
Wiener Betriebe mit Know-how,
Beratungen und Workshops zum
Präventionsschwerpunkt Handverletzungen. „Das geeignete
Werkzeug richtig einsetzen, die
passenden Schutzhandschuhe anziehen und bei bestimmten Arbeiten aus Sicherheitsgründen auch
wieder ausziehen - das sind wesentliche Maßnahmen, um seine
Hände zu schützen”, erklärt Bernd
Toplak von der Präventionsabteilung der AUVA-Landesstelle
Wien. Dies gilt für Elektriker
ebenso wie für Fleischhauer, für
Bauarbeiter ebenso wie für medizinisches Personal.
Die höchsten Unfallzahlen
weisen die Branchen Metall,
Bau sowie Hotel und Gastronomie auf. Die häufigste Unfallursache sind Schnittverletzungen
mit Messern. In Österreich kam
es durch Handverletzungen im
Jahr 2013 zu 474.859 Krankenstandstagen, was pro Unfall einem
Krankenstand von durchschnittlich 12,3 Tagen entspricht und
bei Betrieben und Versicherern
entsprechende Kosten verursacht.
Meist handelt es sich dabei um
Verletzungen eines Fingers (48,5
Prozent) oder der Mittelhand bzw.
Handwurzel (23,5 Prozent). Im
schlimmsten Fall kommt es sogar
zum Verlust von Körperteilen. Die
Allgemeine Unfallversicherungsanstalt hat daher eine Kampagne
ins Leben gerufen, die das Sicherheitsbewusstsein in den Betrieben
heben und damit die Unfallzahlen
senken soll: Durch verstärkte Aufmerksamkeit, durch das Beachten
der Sicherheitsvorkehrungen und
durch die Kenntnis von ErsteHilfe-Maßnahmen, um im Falle
eines Unfalls das Schlimmste
abzuwenden.

Kontakt
n
Kostenlose Infomaterialen und
Beratung erhalten Betriebe bei
der Präventionsabteilung der
AUVA-Landesstelle Wien
T 05 / 93 93 - 31701
E sichereswissen@auva.at
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Die Hauptgründe für Handverletzungen sind falsche, ungeeignete
Arbeitsmittel sowie falsche und gefährliche Arbeitsweisen.
· Service · 15
WKW
Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
Mariahilfer Straße: Nächster
Bauabschnitt startet Anfang März
Endspurt heißt es bald auf der Mariahilfer Straße mit Anfang März 2015 starten die Bauarbeiten für den
Abschnitt von Kirchengasse bis Getreidemarkt. Sollte
die Witterung es zulassen, wird bereits in der letzten
Februar-Woche begonnen.
Bis inklusive Juli wird dann an
einer weiteren niveaufreien Begegnungszone gearbeitet, wie
sie im Vorjahr bereits zwischen
Kaiserstraße und Andreasgasse
errichtet wurde. Dazu werden die
bestehenden Gehsteige verbreitert und die verbleibende Fahrgasse auf Gehsteigniveau angehoben.
Sperren und
Umleitungen
Die jeweiligen Bauabschnitte
werden auf Baudauer für den Verkehr gesperrt und Umleitungsstrecken eingerichtet. In den Bauabschnitten bleibt der Fußgängerverkehr weiterhin möglich, auch die
Geschäftseingänge werden zu den
Öffnungszeiten erreichbar sein.
Bauphase 1: März bis Mai:
Für diese drei Monate werden
zunächst die Abschnitte Kirchengasse bis Stiftgasse sowie
Karl-Schweighofer-Gasse bis Getreidemarkt umgebaut bzw. gesperrt. Der dazwischen liegende
Abschnitt von Stiftgasse bis
Karl-Schweighofer-Gasse (inklusive Taxistandplatz auf Höhe
Capistrangasse) bleibt weiterhin
erreichbar und für den Gegenverkehr geöffnet. Hier werden auch
zusätzliche Ladezonen für den
Lieferverkehr eingerichtet.
Provisorische Ladezonen werden außerdem in der KarlSchweighofer-Gasse und der Babenbergerstraße/ Ecke Getreidemarkt eingerichtet. Für PkwKunden sind nahe Parkgaragen
weiterhin offen und erreichbar.
Die Zufahrt ist möglich:
ffvon Norden kommend über:
Neustiftgasse - Museumstraße - Burggasse - Breite Gasse
- Siebensterngasse - Stiftgasse
- Mariahilfer Straße
ffvon Süden kommend über:
Gumpendorfer Straße - Windmühlgasse - Theobaldgasse
Sackgassen und
neue Busroute
Die Kirchengasse wird zu Beginn der Bauarbeiten auf die
Dauer von circa drei Wochen
voraussichtlich als Sackgasse zur
Mariahilfer Straße hin geführt,
um das Kreuzungsplateau mit
der Geschäftsstraße umzubauen.
Damit wird in dieser Zeit auch
die Fußgängerzone Mariahilfer
Straße angrenzend zur Kirchengasse zur Sackgasse. In der oberen
Begegnungszone wird es im Frühjahr noch Arbeiten rund um das
frühere Kaufhaus „Stafa” geben.
Baustellenbedingt wird die Linie 13A in Fahrtrichtung 8. Bezirk
von März bis Mai umgeleitet. Die
Route führt in dieser Zeit über
Windmühlgasse – Capistrangasse
– Mariahilfer Straße – Stiftgasse –
Siebensterngasse – Kirchengasse
und weiter entlang der bekannten
Route. Eine provisorische Haltestelle wird in die Stiftgasse auf
Seite der Stiftskaserne eingerichtet. Im April/Mai ist außerdem
geplant, die Buslinie auf größere
Gelenksbusse umzustellen.
Bauphase 2: Juni bis Juli:
Die Bauarbeiten werden sich in
dieser Zeit auf den noch verbleibenden Abschnitt Stiftgasse bis
Karl-Schweighofer-Gasse konzentrieren. Detaillierte Verkehrsmaßnahmen sind derzeit noch nicht
bekannt. Es werden allerdings nur
geringfügige Auswirkungen auf
die Erreichbarkeit erwartet.

Projektinfo:
T 01 / 514 50 - 1040
E mariahilferstrasse-neu@wkw.at
Nr. 7 · 13. 2. 2015
16 · Service · Wiener Wirtschaft
buenosdias.at / Jeff Greenberg
Wenn ein
Arbeitnehmer
mit dem
Dienstfahrzeug
die Straßenverkehrsordnung verletzt
und einen
Verkehrsunfall
verursacht,
kann dies Schadenersatzverpflichtungen
gegenüber dem
Dienstgeber zur
Folge haben.
Schadenersatz: Arbeitnehmer haften
nur unter bestimmten Voraussetzungen
Nach den allgemeinen Grundsätzen des Schadenersatzrechts hat jeder, der einem anderen rechtswidrig und
schuldhaft einen Schaden zufügt, diesen auch zu
ersetzen. Bei Dienstnehmern hängt die Ersatzpflicht
unter anderem vom Grad des Verschuldens ab.
Das Dienstnehmerhaftpflichtgesetz (DHG) regelt den Ersatz von
Schäden, die ein Arbeitnehmer
in Erbringung seiner Arbeitsleistung dem Arbeitgeber oder einem
Dritten zufügt. Es verdrängt
die allgemeinen Vorschriften des
Schadenersatzrechtes, indem der
Ersatz des Schadens durch das
richterliche Mäßigungsrecht herabgesetzt werden kann.
Das Gericht kann aus Gründen
der Billigkeit und unter Berücksichtigung besonderer Umstände
die Ersatzpflicht des Arbeitneh-
Kontakt
n
WK Wien - Arbeitsrecht und
Sozialrecht
T 01 / 514 50 - 1010
E sozialpolitik@wkw.at
W wko.at/wien/arbeitsrecht
mers mäßigen. Solche besondere
Gründe sind:
ffdas Ausmaß der mit der ausgeübten Tätigkeit verbundenen
Verantwortung,
ffdie Berücksichtigung der Gefahren der Tätigkeit bei der
Entgeltbemessung,
ffder Grad der Ausbildung des
Arbeitnehmers oder
ffdie konkreten Arbeitsbedingungen im Schädigungszeitpunkt
Das konkrete Ausmaß einer Mäßigung ist immer eine Frage des
Einzelfalls.
Die Ersatzpflicht des Dienstnehmers hängt vom Grad des Verschuldens ab. Wird der Schaden
vorsätzlich herbeigeführt, so hat
der Arbeitnehmer den Schaden in
vollem Umfang zu tragen.
ffBei grob fahrlässiger Schadensverursachung wird in aller
Regel ein Großteil des Schadens
vom Arbeitnehmer selbst zu
tragen sein.
ffIst
dem Arbeitnehmer leichte Fahrlässigkeit vorzuwerfen,
wird regelmäßig eine starke
Mäßigung der Haftung erfolgen.
ffLiegt eine entschuldbare Fehlleistung vor, entfällt die Haftung des Arbeitnehmers.
Schadensfall
beim Kunden
Fügt ein Arbeitnehmer bei Erbringung seiner Arbeitsleistung
einem Dritten schuldhaft einen
Schaden zu, so kann sich der
geschädigte Dritte entweder an
den Arbeitnehmer wenden, weil
er der Schädiger ist oder aber an
den Arbeitgeber, wenn er der Vertragspartner des Geschädigten ist.
Wenn also zum Beispiel ein Elektriker während seiner Anschlussarbeiten den Parkettboden des
Kunden beschädigt, kann der Kunde den Schaden vom Arbeitgeber
oder vom Arbeitnehmer fordern.
Fordert der Geschädigte vom
Arbeitgeber den Schadenersatz,
so hat dieser den Schaden voll zu
ersetzen. Der Arbeitgeber kann
jedoch vom Arbeitnehmer einen
Schadenersatz nach richterlichem
Mäßigungsrecht fordern.

G eltendmachung
n
Möglichkeiten, wie Arbeitgeber
Ersatz für zugefügte Schäden
von Arbeitnehmern verlangen
können:
ffWährend
des aufrechten
Arbeitsverhältnisses kann
der Arbeitgeber Schadenersatzansprüche gegen
offene Entgeltansprüche des
Arbeitnehmers aufrechnen.
Dies jedoch nur unter der
Voraussetzung, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer
eine Aufrechnungserklärung
zukommen lässt und der Arbeitnehmer binnen 14 Tagen
nicht widerspricht. Bei einem
rechtzeitigen Widerspruch
des Arbeitnehmers gegen
die Aufrechnungserklärung
bleibt dem Arbeitgeber nur
die Möglichkeit einer gerichtlichen Geltendmachung.
ffVorsicht: Ein Lohnabzug
trotz erfolgtem Widerspruch
rechtfertigt einen Austritt
des Arbeitnehmers wegen
„ungebührlicher Vorenthaltung des Entgelts”.
Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
· Service · 17
Die Exporte in die
arabischen Länder steigen.
Bahrain kann mit seiner
strategisch günstigen Lage
als Sprungbrett für andere
Golfstaaten dienen. Mehr
Informationen dazu gibt
es am 4. März bei einer
Veranstaltung in der
Wirtschaftskammer Wien.
Das österreichische Exportvolumen in die arabischen Länder
ist im Jahr 2014 gegenüber dem
Vorjahr um 14 Prozent auf zwei
Milliarden Euro gestiegen. Dementsprechend wichtig ist der
Markt inzwischen auch für Wiener Unternehmen.
Das Königreich Bahrain, das neben Saudi-Arabien, Katar, Kuwait,
Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu den Mitgliedern des Golfkooperationsrates
(Gulf Cooperation Council/GCC)
zählt, bietet mit seiner geostrategisch günstigen Lage, erleichterten Visa-Bestimmungen sowie
besonders attraktiven steuerlichen Konditionen den optimalen
Marktzugang für Investitionen
und Handel mit den Ländern der
GCC-Union.
buenosdias.at/Raga Jose Fuste
Bahrain: Sprungbrett in die Golfstaaten
Das World Trade Center in Bahrains Hauptstadt Manama, kurz BWTC, ist das erste Hochhaus mit integrierter
Windkraftanlage. Jedes der beiden segelförmigen Gebäude erreicht eine Höhe von 240 Metern.
Gleichzeitig versteht sich Bahrain als regionaler Marktführer
und Drehscheibe im Finanz- und
Dienstleistungsbereich (insbesondere Banken, Versicherungen,
Tourismus). Der Anteil dieses
Sektors am Bruttoinlandsprodukt
ist inzwischen größer als der des
Öl- und Gassektors, der gleichwohl weiterhin die bedeutendste
Einnahmequelle des Staates ist.
Das Königreich Bahrain bie-
tet ausgezeichnete Bedingungen
für ausländische Investoren: So
können Ausländer in Bahrain
zu gleichen Bedingungen eine
Firma gründen und besitzen wie
Einheimische. Dabei profitieren
Investoren nicht nur von den
weltweit günstigsten und besten Steuerbedingungen, sondern
auch vom direkten wirtschaftlichen Zugang zu den Ländern des
arabischen Golfes.

Veranstaltung
n
„Bahrain - Sprungbrett in die
Golfstaaten”, Mittwoch,
4. März, 16 bis 18:30 Uhr,
WKW, Stubenring 8-10, 1010
Wien, 1. Stock, Kleiner Saal
Info & Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1302
E aussenwirtschaft@wkw.at
W wko.at/wien/aw
Betriebshilfe für Unternehmen in Notlagen
buenosdias.at/Wavebreak Media LTD
Wenn der Inhaber ausfällt, wird dies speziell für kleine
Unternehmen schnell existenzbedrohend. Darum
unterstützt der Verein „Betriebshilfe für die Wiener
Wirtschaft” bei Krankheit oder in der Babypause.
Hilfe bei Spitalsaufenthalt,
Krankheit oder Babypause
Unternehmer und Unternehmerinnen können beim Verein - einer Kooperation von Wiener Wirtschaftskammer und SVA - Betriebshilfe
beantragen.
Als Betriebshelfer werden je
nach Branche fachlich versierte Einsatzkräfte herangezogen.
Diese werden über eine Spezialanlaufstelle im AMS, über Personalbereitsteller oder als bereits
erfolgreich im Einsatz gewesene
Vorgemerkte des Betriebshilfevereins rekrutiert. Auch selbstständige Branchenkollegen mit freien
Zeitkapazitäten oder pensionierte
Fachleute kommen zum Einsatz.
Sie springen für den Betriebsinhaber ein und sorgen dafür, dass das
Tagesgeschäft weiter läuft.
SVA Obmann-Stellvertreter Alexander Herzog: „Die unangenehme
Erfahrung, welche wirtschaftliche
Herausforderung eine Krankheit,
ein Unfall oder sogar der erfreuliche Anlass einer Geburt für ein
Unternehmen mit sich bringen
können, haben schon viele Selbstständige gemacht. Genau hier
setzt die Betriebshilfe an.” Um
Betriebshilfe zu erhalten, dürfen
die jährlichen Gesamteinkünfte
des Betriebsinhabers höchstens
19.666,92 Euro betragen. Diese
Einkommensgrenze fällt bei der
Betriebshilfe im Falle einer Babypause weg.

Kontakt
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Sachleistungen:
Betriebshilfe der WK Wien
T 01 / 514 50 -1340
E betriebshilfewien@wkw.at
W betriebshilfewien.at
Geldleistungen:
SVA-GesundheitsService
Wien: T 05 08 08 - 2041
18 · Service ·
Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
Interesse an Kooperationen?
Die Wirtschaftskammer
Wien hilft Ihnen kostenlos bei der Suche nach
Kooperationspartnern.
Suche Kooperation mit Unternehmen aus der Kfz-Branche.
Biete Kooperationsmöglichkeit
auf einem teilbaren Betriebsgrundstück in 1110 Wien, Simmeringer Hauptstraße (Gesamtgröße
3100 m², Gebäude 200 m², 450 m²
Halle, Freifläche 2450 m² mit LKW
Zufahrt). Wir suchen nach potentiell passenden Benutzerkreisen.
Chiffre-Nr.:7774-14
IT-Service-Unternehmen sucht
Partner für loftartige Büroimmobilie.
Wir suchen EPU und Kleinunternehmen aus unterschiedlichen
Branchen für den Aufbau einer
Coworking Community in Wien-
Josefstadt (nahe U6-Thaliastraße).
Ziel: Auslastung der Raumkapazitäten, interne Vernetzung, Knowhow-Austausch. Gerne bringen
wir unser Wissen, unsere Erfahrung und unser Netzwerk innerhalb der Bereiche Datensicherheit, IT-Consulting, Datenschutz,
Immobilienentwicklung, Unternehmenscoaching sowie Gründungs- und Förderungsberatung
ein. Das Büro umfasst: Loftartigen
Aufbau mit Oberlicht (kommt bei
fast jeder Wetterlage ohne künstliches Licht aus), versperrbare
Schränke direkt am Schreibtisch,
A3-Farbkopierer, div. EDV-Hardware, Besprechungsraum (16m²),
ein Veranstaltungsraum (60m²),
überdachte Terrasse, Internet,
Gratiskaffee, Küche, Dusche, Firmenadresse, Telefonzelle, sowie
eine abgesicherte EDV-Infrastruktur.
Chiffre-Nr.:7683-14
Coach und Kommunikationsexpertin sucht Kooperationspartner/in für gemeinsame Raumnutzung & KommunikationsAustausch in 1180 Wien. Hauptsächlich liegt mein Interesse
an Unternehmern/innen aus den
Bereichen Coaching, Psychotherapie, Psychologie, Kommunikation, Beratung sowie auch aus
anderen kommunikativen/kreativen Bereichen. Ziele: Auslastung
der Räumlichkeiten, Angebotsergänzung sowie regelmäßiger
Austausch wie auch gegenseitige
Unterstützung zwecks Weiterentwicklung und Horizont-Erweiterung. Biete: Angenehmes Ambiente, gute Infrastruktur (Verkehrsanbindung: Straßenbahn 41,
S45 Gersthof, Türkenschanz- und
Pötzleinsdorfer-Park-Nähe), zahlreiche Lokale sowie Supermärkte
in nächster Nähe. Barrierefreie
Räume, die ebenerdig begehbar
Es zeigt Interesse am Export nach
Österreich (PL 197).
SLOWAKEI
Bauaufträge - Eine Baufirma aus
Bratislava, die in allen Baubelangen versiert und selbst auch
Großhändler von Baumaterial
ist, mit eigenem Sägewerk, sucht
Partner zur Zusammenarbeit bei
Bauprojekten (SK 242b).
WKO/Eric Audras/Onoky/Corbis
sind, Workshop-Raum, CoachingRaum, schöner Vorraum mit Empfangstheke, Teeküche und WC.
Chiffre-Nr.: 2634-14
Suche Kosmetiker/in, Körpertherapeuten/in, Fußpfleger/in,
Energetiker/in. Ich betreibe ein
sehr renommiertes Schönheitsinstitut in Wien-Josefstadt nahe
der Josefstädter Straße.
Ich bin spezialisiert auf Permanent Make up und Nageldesign.
Insgesamt kann ich drei Räume
in die kooperative Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen
einbringen. Ein Raum eignet sich
optimal für Körpertherapeuten
bzw. ähnliche Branchenzweige,
ein zweiter Raum kann für Pediküre verwendet werden (Equipment
vorhanden), der dritte Raum eignet sich hervorragend für Massage (inkl. Massageliege und div.
Ausstattung). Ich verfüge über
ein exklusives Stammklientel,
bin interessiert an Vernetzung
und die Nachfrage seitens meiner
Kundschaft ist ebenfalls gegeben.
Chiffre-Nr.:7674-14
Kontakt
n
POOL Kooperationsservice
der WK Wien
T 01 / 514 50 - 6724
E pool@wkw.at
Weitere Kooperationsanfragen:
wko.at/wien/pool
A uslandskooperationen
n
POLEN
Antennen - Das polnische Familienunternehmen erzeugt Antennen für DVB-T Signale. Diese
Antennen sind auch für Lkw,
Wohnwägen, Boote, etc. geeignet
(PL 196).
Holzfenster/Türen - Das polnische
Unternehmen fertigt seit Jahrzehnten Holzfenster und Türen
für den Innen- und Außenbereich.
BULGARIEN
„Security Expo 2015” - Vom 25.
bis 28. März 2015 findet in Sofia
die Fachmesse für Sicherheit statt.
Zutrittskontrollen, Biometrik, Videoüberwachung, Objektschutz,
Verkehrssicherheit, usw. sind nur
einige der Schwerpunkte dieser
Messe (BG 28).
JORDANIEN
Obst/Gemüse, Düngemittel - Eine
Liste der Vereinigung jordani-
scher Obst- und Gemüseerzeuger
sowie der Firmen, die mit Düngemitteln handeln, liegt auf (JO 3).
Kontakt
n
Wirtschaftskammer Wien
Außenwirtschaft
T 01 / 514 50 - 1302
E aussenwirtschaft@wkw.at
W wko.at/wien/aw
Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
· Service · 19
Neus Gesetz bringt genauere
Kontrolle von Lohnzahlungsunterlagen
Die Neuregelung zur
Bekämpfung von Lohnund Sozialdumping rückt
erstmals die Lohnzahlungsnachweise bzw. die
entsprechenden Banküberweisungsbelege in
den Blickpunkt der
Strafbehörden.
Seit 1. Jänner 2015 gilt in Österreich das neue Lohn- und
Sozialdumpinggesetz. Das Gesetz verlangt ausdrücklich, dass
ausländische Arbeitgeber, die
Arbeitnehmer zur Arbeitsleistung nach Österreich entsenden,
Lohnzahlungsnachweise
oder
Banküberweisungsbelege am Arbeitsort bereit halten müssen, um
die Kontrolle durch die Behörden
zu ermöglichen.
Der österreichische Arbeitgeber muss zwar die Lohnzahlungsnachweise nicht am Arbeitsort
bereithalten, er muss aber dennoch belegen können, dass er
dem Arbeitnehmer die ihm zustehende Nettozahlung geleistet
hat. Gelingt ihm dies nicht, macht
sich der Unternehmer strafbar.
Der Strafrahmen liegt zwischen
1000 und 10.000 Euro. Im Wiederholungsfall zwischen 2000 und
20.000 Euro.
„Diese realen Kosten- und
Strafrisiken sind groß bis unverhältnismäßig”, urteilt Arbeitsrechtsexperte Univ.-Prof. Franz
Vorsicht bei
Abzügen vom
Lohn! Das
zustehende
Nettogehalt
darf nicht unterschritten
werden, auch
wenn mit dem
Mitarbeiter Abzüge vereinbart
sind.
Foto Begsteiger/Berghofer
Schrank. Sein Tipp für Unternehmer: „Wer sich diesen nicht
ausliefern will, muss ein Personalverrechnungswesen organisatorisch und inhaltlich noch besser
aufstellen als bisher.”
Strafbare
Unterentlohnung
Der Nachweis über die Zahlung des zustehenden Nettolohns
ist dann problemlos möglich,
wenn die Lohn- bzw. die Gehaltszahlung auf das Bankkonto
des Dienstnehmers erfolgt ist.
Schwierig wird der Nachweis,
wenn der Lohn bar ausgezahlt
wird oder der Arbeitnehmer am
Ende seines Arbeitstages den ihm
zustehenden Nettolohn aus der
Tageslosung entnimmt, wie dies
zum Beispiel im Gastgewerbe oft
praktiziert wird.
Selbst wenn der Arbeitgeber die
Nettozahlung regelmäßig auf das
Bankkonto des Arbeitnehmers zur
Anweisung bringt, kann er Gefahr
laufen, sich wegen Unterentlohnung strafbar zu machen. Dies
kann der Fall sein, wenn er nur
Teile des Nettolohns auf das Gehaltskonto überweist und andere
Teile des Nettolohns etwa wegen
Schulden, die der Arbeitnehmer
bei ihm hat, die sich beispielsweise aus Verkehrsstrafen des
Mitarbeiters ergeben, einbehält.
ffBeispiel: Der Arbeitnehmer
ist mit dem Firmenfahrzeug
unterwegs. Er verursacht wegen Schnellfahrens oder wegen
falschem Parkens ein Verkehrsdelikt. Die Anonymverfügung
Mehr Infos:
T 01 / 501 14 - 1010
W wko.at/wien/arbeitsrecht
 Zollwertkurse
Prüfungen
Grenzüberschreitender und
innerstaatlicher Güterverkehr
Der Landeshauptmann hat gemäß
§ 6 der Verordnung des Bundesministers für öffentliche Wirtschaft und
Verkehr über den Zugang zum mit
Kraftfahrzeugen betriebenen Güterbeförderungsgewerbe Berufszugangs-Verordnung Güterkraftverkehr
- BZGü-VO), BGBl. Nr. 221/1994, in
der geltenden Fassung, den Prüfungstermin zu den obgenannten
Prüfungen in Wien im Jahre 2014 für
die Zeit vom 12. bis 26. Juni 2015
festgelegt.
wird dem Arbeitgeber zugestellt. Er erhebt dagegen keinen
Einspruch und bezahlt die Strafe. Mit dem Mitarbeiter ist vereinbart, dass der gezahlte Strafbetrag vom nächstfolgendem
Nettolohn einbehalten wird.
In diesem Fall kann es zu einer Unterentlohnung kommen,
wenn die Grenzen und Vorgaben
des Lohnpfändungsrechts nicht
beachtet werden. Dies kann der
Fall sein, weil etwa bereits aus
anderen Gründen eine Lohnpfändung erfolgt, oder durch die einbehaltene Verwaltungsstrafe das
Existenzminimum unterschritten
wird.

Anmeldungen zu den Prüfungen sind
spätestens sechs Wochen vor dem
festgelegten Prüfungstermin - das
ist bis zum 4. Mai 2015 - schriftlich
an den Landeshauptmann im Wege
der Magistratsabteilung 63, 1011
Wien, Wipplingerstraße 8, zu richten.
Der Anmeldung sind die Urkunden
zum Nachweis des Vor- und Familiennamens, allfällige Anträge auf Ausstellung von Bescheinigungen sowie
die hierfür erforderlichen Unterlagen
oder bereits ausgestellte Bescheinigungen der Prüfungskommission
gemäß § 14 der obgenannten Ver-
ordnung, sowie der Nachweis über
die Entrichtung der Prüfungsgebühr,
anzuschließen. Nähere Auskünfte
können im Prüfungsreferat der
Magistratsabteilung 63 eingeholt
werden.
Weitere Informationen:
Prüfungsreferat der Magistratsabteilung 63
T 01 / 4000 - 97106
Das Bundesministerium für
Finanzen hat mit 11. Februar
2014 neue Umrechnungskurse
zur Ermittlung des Zollwertes
sowie zur Berechnung von
Einfuhrumsatzsteuer, Versicherungssteuer, Feuerschutzsteuer
und von in ausländischer Währung ausgedrückten Versicherungsprämien (Zollwertkurse)
festgesetzt. Die neuen Werte:
www.bmf.gv.at/zoll/kassenwerte_zollwertkurse.html
Nr. 7· 13. 2. 2015
20 · Service · Wiener Wirtschaft
Steuertipps für
Vermietung und
Verpachtung
Für Vermietung und Verpachtung gelten mehrere
gesetzliche Bestimmungen. Insbesondere für die
Einkommensteuer und die Umsatzsteuer sind verschiedene Richtlinien zu beachten. Hier ein Überblick.
Vermietung und Verpachtung gehören zu den sieben Einkunftsarten. Dazu zählen vor allem die
Vermietung und Verpachtung von
unbeweglichem Vermögen, insbesondere von Grundstücken, Gebäuden oder Gebäudeteilen sowie
Einnahmen aus Vermietung und
Verpachtung von Sachinbegriffen
wie zum Beispiel die Verpachtung
eines gesamten Betriebs.
Werbungskosten
mindern die Steuer
Einkünfte aus Vermietung und
Verpachtung werden durch den
Überschuss der Einnahmen über
die Werbungskosten ermittelt.
Werbungskosten werden wie Betriebsausgaben behandelt. Sie
mindern in dem Jahr die Steuer, in
dem sie bezahlt wurden.
Typische Werbungskosten bei
einer vermieteten Wohnung sind
beispielsweise:
ffdie Abschreibung auf das Gebäude oder auf vermietete Einrichtungsgegenstände,
ffAusgaben für den Bezug von
Wasser, Strom oder Brennstoff,
ffdie Grundsteuer,
ffFinanzierungskosten
(Zinsen
für Hypothek, Grundschuld,
Disagio, Abschlussgebühr Bausparvertrag), soweit sie mit dem
Mietobjekt in Zusammenhang
stehen,
ffInstandhaltungs- und instandsetzungskosten,
ffKosten für Rechts- oder Steuerberatung im Zusammenhang
mit dem Mietverhältnis,
ffVersicherungen, die die Wohnung betreffen (zum Beispiel
Haftpflicht-, Brand- beziehungsweise
Rechtschutzversicherung),
ffVerwaltungskosten (Büromaterialien, Reisekosten zum ver-
mieteten Objekt und zu Eigentümerversammlungen).
Für die Vermietung von Wohnräumen gilt der ermäßigte Umsatzsteuersatz von zehn Prozent,
für Heizkosten allerdings 20
Prozent.
Verzicht auf
Steuerbefreiung
Die Vermietung und Verpachtung von sonstigen Grundstücken
(z.B. die Vermietung von Geschäftsräumlichkeiten) ist unecht
von der Umsatzsteuer befreit. Der
Vermieter kann also in bestimmten Fällen die Umsatzsteuerpflicht
mit 20 Prozent wählen und dann
den Vorsteuerabzug nutzen. Mit
dem ersten Stabilitätsgesetz 2012
wurde der Verzicht auf die Steuerbefreiung eingeschränkt. Diese ist
nur mehr möglich, wenn der Mieter fast ausschließlich (das heißt
zu 95 Prozent) Umsätze tätigt, die
ihn zum Vorsteuerabzug berechtigen. Zur Vermeidung von Härten
sind jene Fälle ausgenommen, in
denen der Vermieter (Verpächter)
das Gebäude selbst errichtet hat
und mit der Errichtung vor dem
1.9.2012 begonnen wurde. Wurde
das Gebäude nicht selbst errichtet,
kann für Mietverhältnisse, die ab
dem 1.9.2012 beginnen, die Option
nur dann gewählt werden, wenn
der Mieter zum Vorsteuerabzug
berechtigt ist.

Kontakt
n
Wirtschaftskammer Wien Steuern
T 01 / 514 50 - 1625
E finanzpolitik@wkw.at
W wko.at/wien/steuern
Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
· Promotion · 21
Nr. 7 · 13. 2. 2015
22 · Unternehmen · Wiener Wirtschaft
Unternehmen
Bawag P.S.K. hat erste
Erfolge mit Crowdfunding
K urz Notiert
n
Hernstein hat
Reports umgestellt
Das Hernstein Institut
hat einen Relaunch seiner Management Reports
durchgeführt. Gemeinsam
mit dem Forschungs- und
Beratungsunternehmen
vieconsult werden nun zwei
mal jährlich mehr als 5000
Führungskräfte und Unternehmenseigentümer aus
Österreich und Deutschland
online zu den Befragungen
eingeladen. Die Umfragen
dauern jeweils rund 20 Minuten, werden anonym durchgeführt und führen zu größeren
Samplen und sofort verfügbaren Daten als die bisherigen
Telefoninterviews, hat sich
2014 bereits gezeigt.
www.hernstein.at
Die Bawag P.S.K hat über ihre neue CrowdfundingPlattform bereits für einige soziale Projekte Geldgeber
gefunden. Demnächst sollen auch erste Start-upProjekte über die Plattform finanziert werden.
Der konsolidierte Umsatz der
Schlumberger Gruppe ist in
den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres 2014/15
um knapp zehn Prozent auf
163,8 Millionen Euro zurück
gegangen. Das KonzernErgebnis sei im Berichtszeitraum um rund 27 Prozent
auf 1,3 Millionen Euro gesunken, teilte Schlumberger
mit. Zu schaffen machten
Schlumberger vor allem die
im März 2014 wieder eingeführte Sektsteuer, die den
Absatz der gesamten Branche einbrechen ließ, und die
Erhöhung der Alkoholsteuer.
dem die Geldgeber Anteile an
Unternehmen erwerben, sondern
Crowdfunding. Unsere Plattform
ist spendenbasiert”, betont Leeb.
Bei Crowdfunding unterstützen
die Geldgeber ein Projekt, das ihnen zusagt, und bekommen dafür
maximal einen Reward, den das
Projekt festlegt. Wie z.B. beim
erfolgreich finanzierten CaritasProjekt magdas Hotel, bei dem die
Geldgeber Mittel für die Zimmereinrichtung zur Verfügung stellten
und für einen Betrag von 100 Euro
einen Übernachtungsgutschein im
Wert von 70 Euro erhielten. Beim
Volkstheater-Projekt für eine neue
Bestuhlung gab es pro Sessel um
350 Euro eine darauf angebrachte
Namensplakette des Gebers.
Lisa M. Leutner
Studio/SoFood/Corbis
Sektsteuer drückt
Schlumberger-Ertrag
„Die Idee, dass unsere Bank eine
Crowdfunding-Plattform startet,
kommt aus einer Abschlussarbeit
unserer Trainees”, erzählt Rudolf
Leeb, Leiter Marketing Sponsoring der Bawag P.S.K. „Wir haben
sie aufgegriffen, adaptiert, die entsprechende Software angeschafft
und sind im September 2014 damit gestartet - soweit wir wissen,
als erste Bank in Österreich.”
Die Plattform hat laut Leeb
drei Schwerpunkte: Soziale Projekte, Start-ups und Spenden.
Denn die bisherige Bawag P.S.K.Spendenplattform
www.meinespende.at wird demnächst in die
Crowdfunding-Plattform
www.
crowdfunding.at integriert. „Wir
machen kein Crowdinvesting, bei
Für das Caritas-Hotel magdas wurde für die Zimmereinrichtung Geld
eingesammelt. Die Geber bekamen dafür Übernachtungsgutscheine.
Dennoch könne die Plattform
auch von Unternehmen, speziell
auch Start-ups, genutzt werden,
sagt Leeb. „Man kann als Start-up
z.B. Geld für Prototyping-Projekte
einsammeln oder wenn ein Unternehmen für ein Projekt eine Zwischenfinanzierung braucht und
den Geldgebern dafür Gutscheine
für Produkte zusagt.”
Projekte können online
eingereicht werden
Wer ein Projekt einreichen
möchte, kann dies online tun, die
Bawag P.S.K. unterstützt Projektwerber auch bei der Schärfung
der Projektidee und berät bei der
Umsetzung. „Wir treffen jeden
persönlich, bis das Projekt so
maßgeschneidert ist, dass wir es
freischalten können.” Eine interne Jury beurteilt dazu auch den
Businessplan, stellt sicher, dass
Compliance-Regeln eingehalten
werden und es kein Reputationsrisiko für die Bank gibt. Ist das
Projekt freigeschalten, gelten die
üblichen Crowdfunding-Regeln:
Erreicht der Projektwerber innerhalb einer festgesetzten Frist den
angestrebten Betrag, bekommt
er das Geld. Wird die Zielsumme
nicht erreicht, geht das Geld an die
Spender zurück.
Für soziale Projekte liegt die
Fundinguntergrenze bei 1000 Euro, für unternehmerische Projekte
bei 2500 Euro. Der maximal einsammelbare Betrag ist in beiden
Fällen 250.000 Euro. Wer ein Projekt einreichen oder unterstützen
will, muss sich auf der Plattform
registrieren. Sowohl Einreichung
als auch Registrierung sind kostenlos. Projekte müssen mehrere
Kriterien erfüllen, so z.B. ein
konkretes Ziel, Nachhaltigkeit
und ein in absehbarer Zeit sicht-
Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
Herz-Gruppe
kauft steirische
Biomasse-Firma
Döllmann Design
bares Ergebnis. Eine Grundidee
der Plattform sei auch, regionalen
Projekten damit die Möglichkeit
zu geben, Geldgeber zu finden.
„Das kann ein Kindergarten sein
oder ein Bäcker, der etwas umsetzen will”, so Leeb.
„Diese Art des Geldgebens hat
bei uns noch keine Tradition, das
ist ein Lernprozess, die Leute zu
dieser neuen Art des Spendens
zu führen. Das Positive daran ist:
Man sieht unmittelbar in seiner
Umgebung, was mit dem Geld
passiert”, so Leeb. Die Bawag
P.S.K. habe damit ein Thema der
Zukunft aufgegriffen, ist er überzeugt. „Da geht es um banking
2.0 - also um die Frage, welche
Dienstleistungen eine Bank zur
Verfügung stellen soll.” (kol)
www.crowdfunding.at
· Unternehmen · 23
Barrierefreie Straßenbahn Flexity
So wird der Innenraum der neuen
Straßenbahnen Flexity der Wiener
Linien aussehen, die ab 2018 bis
2026 die letzten Hochflurmodelle
ersetzen werden. Damit werden
Wiens Straßenbahnen vollkommen
barrierefrei sein. Die neue Straßenbahn mit einer Länge von 34 Metern hat Platz für 211 Fahrgäste,
Mehrzweckbereiche bieten Raum
für Kinderwägen und Rollstuhlfahrer. Nach einer europaweiten Aus-
schreibung hatten sich die Wiener
Linien für den Flexity von Bombardier entschieden. Bis 2026 werden
119 bis 156 Flexity im 22. Bezirk
angefertigt. Die genaue Zahl hängt
von Netz-erweiterungen und möglichen Intervallverdichtungen ab,
teilten die Wiener Linien mit. Der
Flexity punktet auch mit niedrigem
Energieverbrauch und hat ausschließlich LED-Beleuchtung.
Die Wiener Herz-Gruppe hat die
steirische Binder GmbH, einen
Hersteller von Biomasse-Anlagen, gekauft. Die Marke Binder
bleibe erhalten, die Produktion in
der Steiermark solle ausgebaut
werden, teilte Herz mit. Derzeit arbeiten dort 85 Mitarbeiter. Binder
erzielte zuletzt einen Umsatz von
knapp zehn Millionen Euro.
Über den Kaufpreis wurden
keine Angaben gemacht. Die
Herz-Gruppe bietet weltweit Biomasse-Anlagen, Armaturen, Regeltechnik, Wärmepumpen und

Dämmstoffe an.
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Jubiläumsblumencorso 250 Jahre
Wiener Prater April 2016
über 100.000 Zuschauern veranstaltet wurde. Betriebe aus
ganz Wien können sich mit Blumen geschmückten Wagen oder
Fahrzeugen beteiligen! Es wird
auch eine Bewertung der Fahrzeuge durch eine Fachjury geben.
Nützen Sie diese Chance, Ihren
Betrieb medienwirksam zu präsentieren, da es sich um eine einmalige Gelegenheit handelt, die
sich in dieser Form nicht wieder
bieten wird!
Information:
Anlässlich des großen Jubiläums 250 Jahre Wiener Prater
plant die Fachgruppe Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe
der Wirtschaftskammer Wien
wieder einen Blumencorso, wie
er vor zuletzt vor 30 Jahren im
Rahmen eines großen Festes vor
Fachgruppe Wien der Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe
Obmann KommR Fery Keinrath
und Geschäftsführer
Mag. Oswald Bacovsky
Wirtschaftskammer Wien
Judenplatz 3-4 | 1010 Wien
T 01 514 50-4115 DW
F 01 514 50-4114 DW
E kulturbetriebe@wkw.at
W wko.at/wien/kulturbetriebe
Nr. 7 · 13. 2. 2015
24 · Branchen · Wiener Wirtschaft
Branchen
„Hohe Qualitätsstandards
zeichnen unsere Branche aus”
Makler, Verwalter und Bauträger stehen immer wieder
im Kreuzfeuer der Kritik. Zu Unrecht, betont Michael
Pisecky, Obmann der Fachgruppe Wien der Immobilien- und Vermögenstreuhänder.
n Im Fokus
Die Wiener Immobilien- und Vermögenstreuhänder
Die Stimmung unter den Verwaltern sei grundsätzlich gut, obwohl ein steigender Wettbewerb
zu bemerken sei. „Trotzdem ist
es eine konjunkturunabhängige
Tätigkeit. Aufgrund der laufenden Mietrechtsdiskussion werden
Investitionen jedoch zögerlicher
vorgenommen”, so Pisecky. Das
Motto der Investoren sei eher
„schauen wir mal, was da kommt”.
Natürlich belaste das die Berufsgruppe und deren Tätgigkeitsbereich. Die Forderung, dass Verwaltungshonorare künftig nicht mehr
vom Mieter bezahlt werden sollen,
kann Pisecky nicht nachvollziehen. „Auf der einen Seite wird
ständig eine gedeckelte Miete gefordert, auf der anderen Seite soll
dann der Vermieter die Kosten für
den Verwalter tragen”.
Die „überhitzte” Mietrechtsdiskussion sei definitiv eine starke
Belastung für die Branche. Und
dem Wohnklima alles andere als
zuträglich, ist Pisecky überzeugt:
„Vermieter werden gegen Mieter
ausgespielt, hier wird bewusst
Feuer geschürt”. Die Unsicherheit
bei den Mietern bekommen natürlich auch die Verwalter zu spüren.
Auch die Makler sind von der
Mietrechtsdiskussion betroffen.
Hier herrsche zudem ein enormer
Wettbewerb, da der Markt nicht
größer werde. „60 Prozent der
Wohnungen dürfen von Maklern
auch gar nicht bearbeitet werden,
weil sie unter die Kategorie gefördertes Wohnen wie Genossenschaft oder Gemeindebau fallen”,
so Pisecky.
Die ständige Kritik an den Maklern und ihren angeblich überteuerten Gebühren sei absurd. „Oft
Foto Weinwurm
„Die Gruppe der Immobilienund Vermögenstreuhänder ist zunächst einmal in drei Gruppen aufzuteilen”, erklärt Fachgruppenobmann Michael Pisecky: „Verwalter,
Makler und Bauträger”.
„Immobilienmakler leisten
wertvolle Arbeit, das muss
honoriert werden”
Michael Pisecky
als reine Türöffner verschrien,
bieten Makler ihren Kunden ein
hohes Maß an Sicherheit, da sie
umfassende Informationen über
das Wohnobjekt zusammengestellt haben”, sagt Pisecky. Kunden, die mit Maklern zusammen
gearbeitet haben, wüssten das zu
schätzen. Die Arbeiterkammer
fordert bereits seit längerem, dass
Die Immobiliencard weist ihren
Träger - für den
Kunden auf den
ersten Blick
sichtbar - als
Experten aus.
die Maklergebühr vom Vermieter
gezahlt werden soll. „Hier müssen
wir dagegenhalten, denn unsere
Dienstleistung bringt auch dem
Mieter große Vorteile”, ist Pisecky
überzeugt.
Man dürfe nicht vergessen, welche Arbeit bereits vor dem Besichtigungstermin der Wohnung angefallen ist. „Das passende Objekt
finden, besichtigen, alle wichtigen
Infos einholen, Richtlinien beachten. Mehr als die Hälfte der Arbeit
ist bereits getan, bevor der Makler
dem Kunden das Objekt zeigt. Das
wird immer wieder vergessen”.
Der dritte Bereich der Immobilentreuhänder umfasst die Bauträger. „Auf der einen Seite steht
eine stark wachsende Stadt, auf
der anderen Seite teure Grundstückspreise”, erklärt Pisecky.
Durch Weglassen der überbordenden Regelungen könnten zehn bis
20 Prozent der Baukosten gesenkt
werden, ist Pisecky überzeugt.
Und: „Wenn die Gemeinde Wien
Grundstücke zur Verfügung stellt,
könnte die überhöhte Preisstruktur bei Grundstücken gesenkt
werden.”
Einen besonderen Fokus legt Pisecky auf die Qualitätssicherung
in der Branche. Die Fachgruppe
hat mit der Immobiliencard (siehe
Bild) eine Garantie für Kunden
geschaffen, dass sie einen zertifizierten Immobilientreuhänder
vor sich haben. „Es war uns wichtig, das profunde Know-how der
Branche sichtbar zu machen”, so
Pisecky. Unter www.immobiliencard.at können Kunden nach
gewerberechtlich berechtigten
Immobilientreuhändern (=Verwalter, Immobilienmakler, Bauträger) suchen. Hier sind alle
Unternehmen angeführt, die über
eine aktive Gewerbeberechtigung
verfügen.
Alles in allem blickt Pisecky
optimistisch in die Zukunft der
Branche: „Unsere Qualitätsstandards sprechen für sich.” Mit dem
IMMY Award, der erst kürzlich
wieder verliehen wurde (siehe
auch Seite 31) setzt die Fachgruppe bereits seit neun Jahren
ein deutliches Zeichen zur Qualitätssicherung und Imagepflege.
„Rund 200 Immobilienmakler
wurden auf Herz und Nieren geprüft. Die Qualität der Betriebe ist
beeindruckend.” Weiters setze die
Fachgruppe auf Infoveranstaltungen und Weiterbildungen. „Wir
haben bei größeren Veranstaltungen bis zu 400 Teilnehmer. Das ist
beachtlich”, erzählt Pisecky nicht
ohne Stolz. (pe)

Nr. 7 · 13. 2. 2015
Wiener Wirtschaft
· Branchen · 25
K urz Notiert
n
Zertifizierte Zunftvertreter
40 Prozent der Wiener Rauchfangkehrerbetriebe haben sich
der Zertifizierung nach ISO 9001
(Qualitätsmanagement) und ISO
14001 (Umweltmanagement) unterzogen. Im Palais Festetics
überreichte der Wiener Innungs-
meister Josef Rejmar gemeinsam
mit Bundesinnungsmeister Peter
Engelbrechtsmüller und der Obfrau der Wiener Sparte Gewerbe
und Handwerk, Maria SmodicsNeumann (alle Bildmitte), den
Unternehmern ihre Zertifikate.
Diese dokumentieren, dass die
Rauchfangkehrerbetriebe nachhaltig zum Schutz von Leib und
Leben der Wiener Bevölkerung
und zur Schonung unserer Umwelt durch CO2-Einsparungen
beitragen. (esp)

Wettbewerb der Zweiradtechniker
BEZAHLTE ANZEIGE
22) - konnten vor allem wertvolle
Wettbewerbserfahrung sammeln.
Österreich hat in der Zweiradtechniker-Ausbildung Aufholbedarf gegenüber der Schweiz
Marcel Weber/Corbis
In der Floridsdorfer Siegfried
Marcus-Berufsschule fand im Jänner der „7. Europa-Cup Zweirad”
statt, ein Leistungswettbewerb
junger Fahrrad- und Motorradtechniker aus Deutschland, der
Schweiz, Tschechien und Österreich. Der beste Motorradtechniker kommt aus der Schweiz, der
Sieger in der Fahrradtechnik aus
Deutschland. Österreichs Vertreter - Nikola Srdic (Artbauer KEG,
Wien 1 + 9), Markus Wager (Faber
GmbH, Wien 23) sowie Paul Mallesitz (2-Rad-Shop Gerhardt, Wien
und Deutschland. Die Motorrad–
technik wird erst seit dem Jahr
2009 als eigenes Modul im Rahmen der Lehre zum Kfz-Techniker
angeboten. Die Fahrradmechanikerlehre wurde in den 1970er
Jahren überhaupt abgeschafft. Die
Siegfried Marcus-Berufsschule
bietet seit 2012 eine freiwillige
Zusatzausbildung zum Fahrradmonteur an. Weil die Nachfrage nach Fahrradspezialisten aber
steigt, fordert die Wirtschaftskammer seit längerem, die Lehrausbildung wieder einzuführen. (esp) 
Richard Schuster
Welttag der
Fremdenführer
Anlässlich des „Welttags der
Fremdenführer”, der heuer
zum bereits 26. Mal begangen wird, lädt der Verein der
geprüften Wiener Fremdenführer am 22. Februar zu
Gratistouren und -vorträgen
ein. Thematischer Schwerpunkt ist heuer die Universitätsstadt Wien, die ab März
das 650. Gründungsjubiläum
der Wiener Universität feiert.
Die Fremdenführer bieten
am Welttag eine Reihe von
Streifzügen rund um die
Alma Mater an - in verschiedenen Sprachen und auch für
Kinder. Passend dazu finden
den ganzen Tag über Vorträge im Uni-Festsaal statt.
Bereits davor, am 20. Februar, laden die Fremdenführer
wieder blinde und sehschwache Besucher zu Touren ein,
diesmal in die Kunstkammer
des Kunsthistorischen Museums. Programmdetails:
www.guides-in-vienna.at
Alle Touren und Vorträge
sind kostenlos, um Anmeldung wird ersucht:
www.touristguides-austria.
at/welttag2015
Nr. 7 · 13. 2. 2015
26 · Kleinanzeigen · Wiener Wirtschaft
Betriebsbaugrund
Anzeigenannahme:
E-Mail: wiwi@wirtschaftsverlag.at, Fax 546 64-50482,
Telefon 01/546 64-482 DW.
Anzeigenschluss: Freitag der Vorwoche, 12 Uhr.
Anschrift Chiffrebriefe: „Wiener Wirtschaft“,
Grünbergstraße 15, 1120 Wien. Chiffreadressen d
­ ürfen laut Pressegesetz
nicht bekanntgegeben werden.
Preise für „Kleinanzeigen“: Top-Wort € 21,–; pro Wort (bis 15 Buch­
staben) € 2,60; fett gedruckte Wörter und Großbuchstaben € 3,50;
Chiffregebühr € 7,– inkl. Postzustellung zzgl. 20% MwSt.
Alarmanlagen
www.s3alarm.at
Berufsdetektive
Anhänger
Berufsdetektiv Mag. Goliasch –
Sicher­heitsberatung, kreative
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Impressum
Herausgeber und Medieninhaber:
Wirtschaftskammer Wien
1010 Wien, Stubenring 8–10
T: 01/514 50 - 1814
F: 01/514 50 - 1470.
wienerwirtschaft@wkw.at
Redaktion:
Martin Sattler (DW 1561/sat)
Gabriele Kolar (DW 1296/kol)
Petra Errayes (DW 1415/pe)
Gary Pippan (DW 1320/gp)
Erika Spitaler (DW 1291/esp)
Sissi Eigruber (DW 1311/sei)
E-Mail: vorname.nachname@wkw.at
Änderung der Zustelladresse:
DW 1353, 1354
Verlagsagenden:
Österreichischer Wirtschaftsverlag
GesmbH., 1120 Wien, Grünbergstraße 15,
F: 01/54664 - 50482
Anzeigenannahme: 1120 Wien,
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T: 01/54664 - 482, F: DW 50482.
E-Mail: wiwi@wirtschaftsverlag.at
­Anzeigenleitung: Franz-Michael Seidl,
T: 01/54664 - 240.
Anzeigenverkauf: Erhard Witty,
T: 01/54664 - 283,
Claudia Filip,
T: 01/54664 - 286,
Anzeigentarif Nr. 36, gültig ab 1.1.2015.
Hersteller: Herold Druck und Verlag AG,
1030 Wien, Faradaygasse 6.
Jahresbezugspreis: € 54,–
Für Mitglieder der Wirtschaftskammer
Wien kostenlos. Nachdruck nur bei voller
Quellenangabe gestattet.
Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der
gemeinsamen Interessen aller Mitglieder
der Wirtschaftskammer Wien.
Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach dem Mediengesetz:
Wirtschaftskammer Wien, 1010 Wien,
Stubenring 8–10.
Siehe auch: wko.at/wien/offenlegung
Druckauflage: 99.666 (1. Hj. 2014).
Alle verwendeten geschlechtsspezifischen
Formulierungen meinen die weibliche und
männliche Form.
DVR-Nr.: 0043036
Ansprechpartner
Sparte Gewerbe und Handwerk
T: 01/51450, Brigitte Wimmer (DW 2458);
Sparte Industrie
T: 01/51450, Johannes Stuhlpfarrer
(DW 1259);
Sparte Handel
T: 01/51450, Erich Plessberger (DW 3249);
Sparte Bank und Versicherung
T: 01/51450, Wolfgang Pettighofer
(DW 1285);
Sparte Transport und Verkehr
T: 01/51450, Ernst Pollak (DW 3510);
Sparte Information und C
­ onsulting
T: 01/51450, Ernst Pollak (DW 3720);
Sparte Tourismus und ­Freizeitwirtschaft,
T: 01/51450
Alexandra Griess (DW 4105);
WIFI Wien, T: 01/47677
Sonja Reutterer (DW 5316);
Hernstein Institut, T: 01/51450
Irene Kari (DW 5633),
Junge Wirtschaft, T: 01/51450
Veronika-Michaela Klimaschewski
(DW 1255),
Frau in der Wirtschaft, T: 01/51450
Veronika-Michaela Klimaschewski
(DW 1255).
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28 · Insolvenzen · Wiener Wirtschaft
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Gerade im Grätzel des eigenen Firmensitzes ist es wichtig, Netzwerke zu pflegen.
Denn über Netzwerke und Kooperationen ist man flexibler, bringt konstantere
Leistung, kann Erfahrungen austauschen,
wird kreativer, lernt voneinander - kurzum
schafft Erfolg. Die Teams von WKO vor Ort
und POOL Kooperations-Service luden im
Rahmen des Projektes WKO vor Ort zum
Grätzel-Netzwerkabend in die Thaliastraße
35 ein. Das Leitthema des Abends war „Erfolg”. Die Unternehmer vernetzten sich und
präsentierten ihre persönliche Erfolgsstory. Ein reger positiver Austausch fand statt
- ganz nach dem Motto der Veranstaltung
„Erfolg steckt an!” Aufgrund der positiven
Rückmeldungen wird das Veranstaltungsformat auch bei den kommenden WKO vor
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Traditionell wurden auch heuer
in der WK Wien am Stubenring
Blumengrüße anlässlich des
Valentinstags am 14. Februar
überreicht. V.l.: Bettina Stieber
(Wiener
Friedhofsgärtnerin),
Lorenz Pridt (Berufsgruppensprecher Wiener Floristen), Sigrid Pichler (Schülerin, HBLFA
Schönbrunn), WK Wien-Präsident Walter Ruck, Philipp
Stolzlechner (Schüler, HBLFA
Schönbrunn), Monika Burket
(GF der Wiener Gärtner, LG Wien
des Versand-, Internet- und Allg.
Handels) Alexander Muhr (LIMStv. der Wiener Gärtner und
Floristen).
Termin-Tipp:
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Mittwoch, 25. Februar
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9 bis 11 Uhr
Kostenloser (wöchentlicher)
Steuerworkshop für Neugründer. Steuerliche Grundinformationen zu Themen wie EinnahmenAusgaben-Rechnung, Einkommensteuer, Kleinunternehmerregelung,
Steuerzahlungstermine.
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4., Operngasse 17-21, 5. Stock
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1625
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Polnische Unternehmen in Wien
eines Übersetzers, über die Services und
Dienstleistungen der WK Wien informieren. Ein Drittel der Unternehmen in Wien
habe einen migrantischen Hintergrund, das
Herkunftsland Polen spiele hier mit 2750
Unternehmern eine wichtige Rolle, betonte
Ruck (im Bild mit Elwira Gross-Golacka,
Generaldirektorin im Wirtschaftsministerium der Republik Polen).
WK Wien/del Missier
Unter dem Motto „Wirtschaftskammer
Wien - der Partner für polnische UnternehmerInnen in Wien” - lud WK WienPräsident Walter Ruck gemeinsam mit
Jerzy Jędrzejewski, Leiter der Handels- und
Investitionsabteilung der Botschaft der Republik Polen in Wien, in die WK Wien. An
Beratungsständen konnten sich polnische
Unternehmer, bei Bedarf auch mit Hilfe
IMMY-Award: Makler auf dem Prüfstand
Die Fachgruppe Wien der Immobilientreuhänder führte erneut einen Makler-Test in
Form eines „Mystery Shoppings” durch.
Dabei wurden 200 verschiedene Wiener
Maklerunternehmen getestet. Die besten
20 der Branche wurden mit dem begehrten
IMMY-Award ausgezeichnet. Kriterien für
die Auszeichnung waren zum Beispiel Reaktionsgeschwindigkeit bei Anfragen, die
Qualität der schriftlichen Unterlagen sowie
die persönliche Beratung. Die Preisträger,
v.l.: Sandra Bauernfeind (Ltg. Wohnim-
mobilien EHL), Georg Flödl und Margret
Funk (Dr. Funk Immobilien GmbH), Oliver
Brichard (IMMY-Jury), Manuela Rössler
und Erwin Hübl (beide: HÜBL & PARTNER
Immobilientreuhand GMBH), Silvia Wustinger-Renezeder (SEG Stadterneuerungsund Eigentumswohnungsges.m.b.H.), Rudolf North (FG-Geschächtsführer), Malu
Engelmann (FELIX Immobilien GmbH),
Dietmar Hofbauer (IMMY-Projektleiter),
Elisabeth Rohr (Elisabeth Rohr Real Estate
e.U.), Fachgruppenobmann Michael Pisecky
Freitag, 27. Februar
9 bis 11 Uhr
KMU-Workshop: Ich und meine
MitarbeiterInnen - gemeinsam
zu mehr Erfolg. Funktionierende
Teams tragen essenziell zum Erfolg eines Unternehmens bei. Aber
wie funktioniert erfolgreiche
Teamarbeit? Kommunikations- und
Marketingtrainer Martin Musil verrät Tricks, wie auch Ihr Team zu einem Erfolgsteam wird. Im zweistündigen Workshop stehen Themen wie Teamentwicklungsinstrumente, Rollenvergabe sowie Beobachtung des Entwicklungsstadiums
eines Teams im Mittelpunkt.
WK Wien, FORUM [EPU KMU],
4., Operngasse 17-21, 5. Stock
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1121
E kmu-service@wkw.at
Weitere Veranstaltungshinweise
finden Sie unter wko.at/wien/veranstaltungen
Demner, Merlicek & Bergmann
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MEGA Float, MEGA Garant und MEGA Float Cap –
die Strom- und Erdgastarife für Unternehmer.
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• sparen Sie bei den Energiekosten
• entscheiden Sie sich für eines dieser drei Tarifmodelle
www.wienenergie.at
Wasserkraft
Windenergie
feste oder flüssige Biomasse
sonstige Ökoenergie
Erdgas
CO2-Emissionen
radioaktiver Abfall
49,13 %
4,85 %
3,56 %
1,38 %
41,08 %
136,38 g/kWh
0,0 mg/kWh
Wien Energie Vertrieb, ein Unternehmen der EnergieAllianz Austria.
Gemäß § 78 Abs. 1 ElWOG 2010 und Stromkennzeichnungsverordnung 2011 hat die
Wien Energie Vertrieb GmbH & Co KG im Zeitraum 1.10.2012 – 30.9.2013 auf Basis der in
der nebenstehenden Tabelle angeführten Primärenergieträger Strom an Endverbraucher
verkauft. Die Herkunftsnachweise stammen aus Österreich (78,92 %), Norwegen (13,79 %)
und Schweden (7,29 %). Das Erdgas wird mit höchster Effizienz in modernen KWK-Kraftwerken zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Fernwärme eingesetzt. Gemäß § 78
Abs. 2 ElWOG 2010 und Stromkennzeichnungsverordnung 2011 entstanden bei der Stromerzeugung in diesem Zeitraum nebenstehende Umweltauswirkungen. Unsere Lieferungen
sind frei von Atomstrom. Bei der Erzeugung entstehen keine radioaktiven Abfälle.
010716T3 WE MEGA 3erTarif Kombi 200x260 WienerWirtschaft NP.indd 1
KW03 - 16.01.15 09:43
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