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dung Dresden März 2015 Fachtagung 05 – „Berufliche Rehabilita

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Hochschultage
Berufliche Bildung Dresden
März 2015
Fachtagung 05 – „Berufliche Rehabilitation“
Thema
Veränderte Anforderungen in der Beruflichen
Bildung – Chancen und Risiken der Teilhabe
für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen
Leitung
Prof. Dr. Mathilde Niehaus, Köln
Prof. Dr. Roland Stein, Würzburg
Stephanie Kohl, Dipl.-Psych.
Hans-Walter Kranert, AR
Stephanie Wagner, Dipl.-Päd.
Datum
Donnerstag, 19. März 2015
von 13:00 bis 16:00 Uhr
Freitag,
20. März 2015
von 08:30 bis 12:00 Uhr
Die Anforderungen in der Beruflichen Bildung unterliegen gerade in den letzten Jahren und auch prospektiv einem dynamischen Wandel. Ein Aspekt ist die Frage der Akademisierung
Beruflicher Bildung, insbesondere durch die Entwicklung Dualer Studiengänge. Im Rahmen der Hochschultage Berufliche
Bildung 2015 in Dresden wird sich, wie seit vielen Jahren, eine
Fachtagung mit den besonderen Fragen Beruflicher Rehabilitation und der arbeits- und berufsbezogenen Inklusion und Integration von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen beschäftigen. Im Hinblick auf die aus diesem Kontext
kommenden Fragen soll die Thematik der Fachtagung breiter
gefasst werden. Veränderte Anforderungen und die daraus resultierenden Folgen für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen sowie ihre Teilhabe rücken in den Mittelpunkt
der Fachtagung. Potenziale und Chancen, aber auch Risiken
und Gefahren der stattfindenden und sich abzeichnenden Entwicklungen in der Beruflichen Bildung sowie auf dem Arbeitsmarkt werden gemeinsam diskutiert. Einige zentrale Aspekte
der Dynamik sind:
 Hohe Schwellen am Übergang Schule-Beruf – welche Antworten sind vor dem Hintergrund einer zunehmenden inklusiven Beschulung denkbar?
 Wechsel ins Übergangssystem – welche Unterstützungsangebote benötigen z.B. junge Menschen mit höheren Abschlüssen und psychischer Erkrankung?
 Veränderung von Anspruchsniveaus bei der Entwicklung
bzw. bei der Überarbeitung von Berufsbildern – wie kann
dieser Entwicklung in der Beruflichen Rehabilitation entsprochen werden?
 Ausbildung zum Fachpraktiker – welche Zukunftschancen
bestehen im Vergleich zu zertifizierten Teilqualifikationen oder modularisierten Anerkennungskonzepten?
 Entwicklung des DQR bzw. EQR – wie sind behindertenspezifische Ausbildungsregelungen zu verorten?
 Ambulante vor stationärer Rehabilitation – welcher Gewinn
ergibt sich für Rehabilitanden?
Abstract / Zusammenfassung

Akademische Bildung – welche Bildungschancen eröffnen
die Hochschulen selbst?
 Zielperspektiven in der Beruflichen Bildung von Menschen
mit Behinderungen und Beeinträchtigungen – sind bereichs- und tätigkeitsspezifische Qualifikationsportfolios
und deren Bereitstellung, individualisierte Beschäftigungsmöglichkeiten und entsprechende Entwicklung von Sektoren praktikable Lösungsansätze?
 Arbeitsleben außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen – Welche Teilhabechancen ergeben sich aus der Reform der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen?
Einen besonderen Fokus wird sicher auch 2015 die Diskussion um die UN-Behindertenrechtskonvention und Inklusion
bilden; sie scheint jetzt in intensiver Form auch die Berufliche
Bildung erreicht zu haben. Die Gewichtung und Bedeutung
von Regelberufsbildern versus Fachpraktikern, die Veränderung des Lernortes Berufliche Schule, die Rolle und Funktionen der Integrationsfachdienste, das Verhältnis Beruflicher
Rehabilitation zur Beruflichen Integrationsförderung bzw. „Benachteiligtenförderung“, sind nur beispielhafte Fragen, die in
jüngerer Zeit in Expertisen, Forschungsarbeiten und im Rahmen von Tagungen aufgeworfen werden.
Fachtagung 05, „Berufliche Rehabilitation“
Donnerstag, 19. März 2015
13:00 Uhr
13:20 Uhr
13:50 Uhr
14:10 Uhr
14:40 Uhr
15:10 Uhr
15:40 Uhr
16:00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Mathilde Niehaus und Roland Stein, Universitäten Köln und Würzburg
Kritik der Inklusion
Horst Biermann, TU Dortmund
Berufliche Bildung behinderter Menschen: Aktuelle Diskussionen, Kontroversen und Entwicklungen
Kirsten Vollmer, BiBB Bonn
Pause
Strategische Unternehmenskooperationen zur Verbesserung der Integrationserfolge von Absolventen der Berufsförderungswerke
Susanne Bartel; Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke
e.V.
Kooperative Berufsausbildung – Die Chance für junge Menschen mit
besonderem Förderbedarf
Stephan Koller; Berufsförderungswerk Nürnberg
Fazit
Mathilde Niehaus und Roland Stein
Ende des ersten Tages
Freitag, 20. März 2015
08:30 Uhr
08:40 Uhr
09:10 Uhr
09:40 Uhr
10:10 Uhr
10:40 Uhr
11:10 Uhr
11:40 Uhr
12:00 Uhr
Begrüßung und Einführung zum zweiten Tag
Mathilde Niehaus und Roland Stein, Universitäten Köln und Würzburg
Berufliche Bildung für Schüler mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung – Herausforderungen im Kontext von Teilhabe und Inklusion
Erhard Fischer, Universität Würzburg
InkA: Inklusive Ausbildung von Jugendlichen mit und ohne Behinderung
Lena Bergs, Universität zu Köln
Pause
Inklusion in der Beruflichen Bildung – ein Modellversuch in Bayern
Stephanie Wagner, Universität Würzburg
Netzwerk Berufliche Schulen Mainfranken – Verbesserung beruflicher
Teilhabechancen von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen durch Kooperation berufsbildender Schulen
Harald Ebert, Berufsschule Don Bosco Beratungszentrum Würzburg
und Hans-Walter Kranert, Universität Würzburg
Aufgaben der Hochschulen als Bildungsinstitutionen und Arbeitgeberinnen im Spannungsfeld von UN-BRK und Bologna-Reform: Chancen
und Barrieren für Studierende und Promovierende mit Behinderung
Mathilde Niehaus, Thomas Kaul, Jana Bauer und Susanne Groth; Universität zu Köln
Zusammenfassung, Fazit und Ausblick
Mathilde Niehaus und Roland Stein, Universitäten Köln und Würzburg
Ende der Fachtagung
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