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Gemeindebrief 1+2 2015.pub - EFG

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GEMEINDEBRIEF
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e
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ua 2015
n
Ja
ar
Solange die Erde besteht, sollen nicht aufhören
Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer
und Winter, Tag und Nacht.
Gen. 8,22
2
Aus dem Inhalt
Gedanken zur Jahreslosung
3-4
Leitungskreiswahl 2015
5-6
Gebetswoche evangelische Allianz
7
Gemeinsame Stellungnahme der kirchlichen und
freikirchlichen Gemeinden und des Bündnisses
„Gemeinsam für Vielfalt“:
8-9
Veranstaltungskalender
10 - 11
Weihnachtsopfer 2014 – Flüchtlingshilfe Irak
New´s von Rebekka
12 - 13
Mit der Bibel durch das Jahr - 2015
14 - 15
Open Doors
16 - 17
Regelmäßige Veranstaltungen
Impressum
18
Ich schäme mich des Evangeliums
nicht: Es ist eine Kraft Gottes,
die jeden rettet, der glaubt.
Röm. 1,16
3
Gedanken zur Jahreslosung 2015:
„Nehmt einander an, wie Christus euch
angenommen hat zu Gottes Lob.“
Röm.15,7
Liebe Leserin, lieber Leser unseres Gemeindebriefes.
dem Thema: „Bunte Gemeinde
Mit der Aufforderung, uns einzusetzen, uns nach unseren
Kräften einzumischen, hat uns
der Monatsspruch von November 2014 am Ende des vergangenen Jahres zum Tun herausgefordert.
Die Jahreslosung für dieses
neue Jahr aus Römer 15 knüpft
in gewisser Weise da an: Sie
bringt eine Aufforderung mit,
die hoch aktuell ist: „Nehmt
einander an!“ Damit trifft sie
genau die gesellschaftliche Diskussion der vergangenen Wochen, obwohl sie bereits vor
Jahren ausgelost wurde:
Flüchtlinge, Asylpolitik, Aufnahmebestimmungen, Umgang mit
Fremden. All das bewegt unsere Gesellschaft. Und es bewegt
unseren Gemeinde-Bund.
An vielen Veranstaltungen unseres Bundes in diesem Jahr
wird das deutlich, wie zum Beispiel auf der Bundeskonferenz
über Himmelfahrt in Kassel mit
Die Jahreslosung trifft auch
unsere Gemeindewirklichkeit in
aktuellen Fragen: Hier in Löhne
haben wir es als Kirchen gemeinsam im Einsatz für die Familie Ailo praktisch vollzogen –
einander anzunehmen, und zu
helfen. Einige unserer Bundesgemeinden haben aktuell die
Frage nach dem Kirchenasyl
auf dem Tisch oder betreuen
sogar schon Menschen, die in
ihren Räumen Schutz gesucht
haben. Und auch wir beschäftigen uns mit der Frage: Wie
kann diese Aufforderung in unserem Gemeindealltag und Gemeindeumfeld sich noch mehr
sichtbar auswirken?
Doch nicht nur auf die Frage
nach dem Umgang mit Menschen anderer Herkunft zielt
die Jahreslosung. Unterschiede
machen sich an vielen Dingen
fest – so auch z.B. an unterschiedlichen biblischen Erkenntnissen.
– Staunen über Christus im Anderen “.
4
Einander annehmen – in allen
und trotz aller Unterschiede,
das ist die Aufgabe, die Gott
uns in diesem Jahr stellt.
Der Grund und zugleich der
Weg liegen in Jesus Christus
und in seinem Umgang mit jedem Einzelnen von uns.
ER hat uns, Dich und mich angenommen – so wie wir sind,
mit unserer Schuld, mit unseren
Stärken, mit unserem Versagen
und – ja auch damit – mit unserer Widerspenstigkeit und mit
dem, was unser Herz höher
schlagen oder in den Keller rutschen lässt.
„Nehmt einander an, wie Christus Euch angenommen hat“ das
sagt: Jesus Christus ist der gemeinsame Nenner, er ist der
Maßstab und sein Umgang mit
uns ist der Verhaltens“kodex“
für uns. ER ist den Starken und
den Schwachen, den Einheimischen und den Fremden, den
Frommen und Unfrommen nicht
aus dem Weg gegangen, sondern er ist ihnen an ihre Seite
getreten, hat sie begleitet, und
hat ihnen vom Reich Gottes erzählt – in Worten UND in Taten.
Zugegeben, uns Menschen fällt
das einander Annehmen nicht
immer leicht. Bei Manchem kostet es richtig Willen und Entscheidung. Es heißt auch nicht,
dass wir immer einander um
den Hals fallen sollen. Aber es
heißt, einander zu respektieren,
einander die gleichen Rechte
und Pflichten zuzugestehen –
eben so, wie Christus es mit
uns tut.
„Zu Gottes Lob“ – Gott ist groß
und wunderbar, das wird an
Jesu Umgang mit uns deutlich,
und das soll und wird auch an
unserem Umgang miteinander
deutlich werden – es ehrt Gott,
wenn wir einander annehmen.
Durch die Jahreslosung wird
jeder von uns von Gott gefragt:
Lebt das in dir? Nimmst du deine Glaubens-Geschwister in der
Gemeinde, deine Nachbarn, die
5
Fremden in deiner Straße, deine
Mitschüler / Arbeitskollegen so an,
wie Christus Dich angenommen
hat? Und: Wo hast Du Schwierigkeiten, dein Gegenüber anzunehmen, ihr oder ihm die Hand oder
die Arme freundlich auszustrecken
– als Zeichen der Annahme und
Akzeptanz?
Ich wünsche uns als Gemeinde und
jedem von Euch / Ihnen ganz persönlich, dass wir uns, dass Sie sich
in diesem Jahr noch einmal oder
ganz neu bewusst auf diese Aufgabe einlassen. Dazu segne uns Gott!
Ein gesegnetes neues Jahr wünscht
Euch / Ihnen
Euer / Ihr Pastor Enrico Klee
Leitungskreiswahl 2015
Dieses Jahr wird die Wahl zum Leitungskreis in mindestens zweifacher
Hinsicht etwas Besonderes.
Zum einen endet für vier Geschwister die Wahlperiode: Mirjam Anders,
Eugen Enns und Mattias Möller (beide waren für ein Jahr gewählt worden) und Bernd Woker. Zum anderen führen wir diese Wahl nach der
kürzlich geänderten, neuen Wahlordnung durch.
Dem bisherigen Wahlablauf ist nun ein Vorschlagsverfahren vorgeschaltet, bei dem alle wahlberechtigten Gemeindeglieder das Recht haben während einer zweiwöchigen Frist schriftlich einen oder mehrere
Vorschläge für wählbare Kandidaten an den Berufungsausschuss einzureichen. Es sollten Geschwister aus unserer Mitte sein, denen Gott Gaben für den Dienst in der Gemeindeleitung gegeben hat und die folgende Voraussetzungen erfüllen:
• vorbildlicher Lebenswandel in Familie, Beruf und Gemeinde
(1. Tim. 3,8-12)
• Teilnahme an den Zusammenkünften der Gemeinde
(Hebr. 10,14-25)
• innere Bereitschaft zur freudigen Mitarbeit (Ps. 100,2)
6
Am 18. Januar wird in einer kurzen Gemeindestunde im Anschluss an den Gottesdienst der Berufungsausschusses gewählt. Damit startet auch das Vorschlagsverfahren, das bis zum
1. Februar dauert.
Die Mitglieder des Berufungsausschusses werden alle vorgeschlagen
und wählbaren Gemeindeglieder vertraulich informieren. Sie bitten die
Vorgeschlagenen, während einer zweiwöchigen Bedenkzeit geistlich zu
prüfen, ob Sie als Kandidat zur Verfügung stehen. Nach Abschluss dieser Prüfung führen einzelne Mitglieder des Berufungsausschusses Gespräche mit den potentiellen Kandidaten um zu klären, bewusst sind,
die auf sie zukommen würde.
Alle Kandidaten, die nach diesem Gespräch für eine Wahl zur Verfügung stehen, werden in alphabetischer Reihenfolge namentlich auf der
Kandidatenliste für die Vorwahl genannt. Mit der Bekanntgabe der
Kandidaten am 22. Februar beginnt die Vorwahl. Auch hierfür stehen wieder zwei Wochen zur Verfügung.
Nach Abschluss der Vorwahl am 8. März wird der Berufungsausschuss
die vier Kandidaten mit den meisten Stimmen fragen, ob sie für die
Hauptwahl zur Verfügung stehen. Bei Ablehnung rücken die nächsten
Kandidaten aus der Vorwahl nach. Für den Hauptwahlgang werden
nur Namen mit mindestens 10% der abgegebenen Stimmzettel aufgestellt. Am 15. März werden die Kandidaten vorgestellt, die Hauptwahl
wird am Sonntag drauf (22. März) stattfinden.
Während des ganzen Verfahrens wird noch Gelegenheit für Fragen
zum Ablauf sein. Viel wichtiger als alle Formalitäten ist, dass wir die
Wahl im Gebet vorbereiten und Gott um Seine Weisung bitten. Dazu
möchte ich Euch schon jetzt auffordern
Bernd Woker
7
Allianzgebetswoche 2015
„Jesus lehrt beten. Das Vaterunser“
Unter dem Titel „Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz“ findet alljährlich Anfang Januar eine Veranstaltungsreihe statt,
in der Christen über die Grenzen der Gemeinden und Konfessionen
hinweg für die Welt beten.
Sonntag, 11.1.
10:15
Dienstag, 13.1.
20:00
Mittwoch, 14.1.
20:00
Donnerstag,
15.1.
20:00
Freitag, 16.1.
18:48
Gemeinsamer Eröffnungsgottesdienst,
Kreuzkirche Löhne (Pr. E. Teichmann)
Mennighüffen, Gemeindehaus ev. Kirche
(Enrico Klee)
Mennighüffen, Gemeindesaal FEG,
Lübbecker Str. 191 (Kai Sundermeier)
Mahnen, Gemeindehaus
(Thomas Fründ)
Kreuzkirche Löhne, Schrakampstraße 10,
Jugend Gebetsabend, "Haltestelle: Lobpreis", Thema: Fettes Gebet
8
Gemeinsame Stellungnahme der kirchlichen und
freikirchlichen Gemeinden und des Bündnisses
„Gemeinsam für Vielfalt“:
In einem Büro in der Lübbecker Straße in Löhne treiben seit 2012
sogenannte Reichsbürger ihr Unwesen. Bei den Löhner Bürgerinnen
und Bürgern ist angekommen, dass „Germanitien“ ein Phantasiestaat
ist. Daran, dass die Anhänger der selbsternannten Justizopferhilfe
(JOH) rechtsradikale Positionen vertreten, lassen sie selbst keinen
Zweifel: Im persönlichen Gespräch und im Internet verbreiten sie antisemitische und fremdenfeindliche Hetze. Ihre Mitglieder entstammen u.a. der NPD und dem verbotenen Collegium Humanum. und
dem verbotenen Collegium Humanum. Verschwörungstheorien wie
die BRD-Leugnung liefern das ideologische Fundament für die extrem
rechte Szene. Während also niemand an eine „Botschaft Germanitien“ in der Lübbecker Straße glaubt, sind ihre Betreiber hingegen auf
den Glauben gekommen.
Die politische Ideologie der Reichsbürgerbewegung, das Bestreiten
der Bundesrepublik Deutschland, wird in einem neuen Internetauftritt
in ein schein-religiöses Pamphlet verpackt. Obwohl die JOH das
Grundgesetz ablehnt, wird sein Schutzmantel allzu gern genutzt. Anscheinend soll neben der Meinungsfreiheit auch die Religionsfreiheit
missbraucht werden. Man gibt sich als Wohltäter - sogar Essensausgaben wurden angedacht. Ziel der Organisation ist es weiterhin,
Menschen zu verunsichern, um ihre Situation für eigene Zwecke auszunutzen. Bislang beschränkten sich die Mitglieder der JOH auf Fehlzitierungen von Paragrafen. Nun werden dazu Bibelstellen und christliche Symbole missbraucht. Einige Vorstandsmitglieder bezeichnen
sich mittlerweile als „Pastor“ oder verkaufen Druidengetränke. Außerdem wird das Bürogebäude als „Freikirche aktiver Christen“ beschildert, im Internet nennen sie sich „Aktive Christen in Deutschland“.
Das Bündnis „Gemeinsam für Vielfalt“ findet, dass die menschenverachtende Propaganda, die von den Germaniten verbreitet wird, mit
christlichen Werten nicht vereinbar ist und nahm die
„Gemeindegründung“ zum Anlass, Kontakt zu den Löhner Kirchen
aufzunehmen. Die Löhner Kirchen sind sich einig:
9
Hier wird christliches Selbstverständnis auf den Kopf gestellt. Gott ist für
alle da, ganz gleich welcher Herkunft.
Die JOH hetzt gegen Ausländer, insbesondere gegen Flüchtlinge, die in
besonderer Weise unsere aktive Nächstenliebe brauchen. Das Vorgehen
der JOH verstößt massiv gegen unsere Anschauungen von Recht und
Sittlichkeit. Wir stehen für eine Gesellschaft des Miteinanders und des
Zusammenhalts.
Im Rahmen eines runden Tisches distanzieren wir, die Löhner Kirchen
und das Bündnis „Gemeinsam für Vielfalt“, uns entschieden von der
„Freikirche Aktive Christen in Deutschland“ und der JOH.
________________________________________
Bernd Woker
Pastor Enrico Klee
Pfarrer Peter Außerwinkler
(Ev.-Freikirchliche Gemeinde, Kreuzkirche)
(Ev.-Freikirchliche Gemeinde, Kreuzkirche)
(Ev.-Lutherische Kirchengemeinde Löhne Ort,
Vorsitzender des Exegeticums)
Pfarrer Eckhart Teismann
(Ev.-Lutherische Kirchengemeinde Gohfeld, Mahnen)
Pfarrer Uwe Stintmann
(Ev.-Lutherische Kirchengemeinde Gohfeld, Wittel)
Pfarrer Harald Ludewig
(Ev.-Lutherische Kirchengemeinde Gohfeld)
Pfarrer Hubert Köhler
(Eduart-Kuhlo Heim)
Pfarrer Rolf Bürgers
(Ev.-Lutherische Kirchengemeinde Obernbeck)
Pfarrer Thomas Struckmeier (Ev.Lutherische Kirchengemeinde Obernbeck)
Pfarrer Uwe Petz
(Ev.-Lutherische Kirchengemeinde Obernbeck)
Pfarrer Jörg Nagel
(Ev.-Lutherische Kirchengemeinde Siemshof)
Pfarrerin Anke Starnitzke
(Ev.-Lutherische Kirchengemeinde Mennighüffen)
Pfarrer Kai Sundermeier
(Ev.-Lutherische Kirchengemeinde Mennighüffen)
Dechant Manfred Pollmeier (Römisch-Katholische Gemeinde St. Laurentius)
Pastor Rüdiger Langhof
(Lighthouse Adventgemeinde)
Detlef Wehbrink
(Lighthouse Adventgemeinde)
Thomas Fründ
(Christliche Gemeinde Mennighüffen)
Siegfried Liebschner
(Christliche Gemeinde Mennighüffen)
Hans Peters
(Freie Evangelische Christengemeinde,
Eben-Ezer e.V.)
Volker Hegemann
(Bündnis "Gemeinsam für Vielfalt")
Ramona Kämper
(Bündnis "Gemeinsam für Vielfalt")
Jan Philipp Fründ
(Bündnis "Gemeinsam für Vielfalt")
Januar 2015
10
Do
Fr
Sa
So
1.
2.
3.
4.
10:00
Gottesdienst (E. Klee) mit Abendmahl
Mo
Di
Mi
5.
6.
7.
20:00
Bibelstunde
Do
Fr
8.
9.
17:30
18:00
Jungschar
Leitungskreisklausur
Sa
10.
So
11.
8:30
10:00
10:00
Leitungskreisklausur
Männertreffen
Eröffnungsgottesdienst Allianzgebetswoche
(E. Teichmann)
Mo
12.
Di
13.
18:30
19:00
20:00
WNT*
LPT **
Allianzgebetswoche (ev. Kirche Mennighüffen)
Mi
14.
20:00
Allianzgebetswoche (Freie ev. Gemeinde Mennighüffen)
Do
15.
20:00
Allianzgebetswoche ( Gemeindehaus Mahnen)
Fr
16.
17:30
18:48
Jungschar
Haltestelle -Jugendallianzgebetsabend
Sa
17.
So
18.
10:00
Gottesdienst (P. Klein)
anschließend Gemeindestunde
18:30
19:00
20:00
WNT*
LPT**
Bibelstunde
17:30
Jungschar
9:30
10:00
Westkreistreffen
Gottesdienst (E. Klee) anschließend Mittagsbuffet
18:30
19:00
WNT*
LPT**
17:30
Jungschar
Mo
19.
Di
20.
Mi
Do
Fr
21.
22.
23.
Sa
So
24.
25.
Mo
26.
Di
27.
Mi
Do
Fr
28.
29.
30.
Sa
31
11
1.
10:00
Gottesdienst (E. Klee)
mit Abendmahl
Mo
Di
2.
3.
4.
18:30
19:00
20:00
WNT*
LPT**
Bibelstunde
Mi
Do
5.
15:00
Seniorennachmittag
Fr
6.
17:30
Jungschar
Sa
So
7.
8.
10:00
11:30
Gottesdienst
Familienzeit im Giraffenland
Mo
Di
9.
10.
18:30
19:00
WNT*
LPT**
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
17:30
10:00
10:00
Jungschar
Männertreffen
Gottesdienst (E. Klee)
Mi
Do
Fr
18.
19.
20.
18:30
19:00
20:00
WNT*
LPT**
Bibelstunde
17:30
Jungschar
Sa
So
21.
22.
10:00
Familiengottesdienst (E. Klee)
anschließend Mittagsbuffet
Mo
Di
23.
24.
18:30
19:00
WNT*
LPT**
Mi
Do
Fr
25.
26.
27.
17:30
Jungschar
Sa
28.
*WNT= Jugendgruppe; **LPT= Lobpreisteam
Februar 2015
So
12
Weihnachtsopfer 2014 – Flüchtlingshilfe Irak
Das diesjährige Weihnachtsopfer war zu 100% für die verfolgten
Christen im Irak und die Arbeit von Open Doors dort bestimmt –
und ist von euch mit der Summe von ca. 1.500€ Euro unterstützt
worden! Unsere finanzielle Hilfe wird dort dringend gebraucht –
und sie kommt zielgerichtet bei den notleidenden Christen an:
Bis zum 1.Oktober konnte Open Doors bislang 19.728 Essenspakete sowie 8.700 Hygienepakete im Nordirak verteilen. Empfänger
der Hilfsgüter waren hauptsächlich christliche Binnenflüchtlinge.
Insgesamt wurden dadurch 16.035 Familien unterstützt. Zusätzlich zu Nahrung und Hygieneartikeln wurden auch hunderte von
Matratzen, Decken und Kissen ausgegeben. Außerdem wurden
Trinkwasser, Kühlaggregate, Toiletten, Gaskocher und ein Generator bereitgestellt. 5.625 Familien erhielten Kleidungsgutscheine.
Im Blick auf den bevorstehenden Winter wurde in jüngster Zeit
auch mit der Anschaffung von Heizöfen begonnen, von denen bislang 739 verteilt wurden.
Quelle: Open Doors Dez 2014
Am 1. Advent hatten wir eine Sammlung für die Arbeit mit Behinderten in der Ukraine von Monika und Konstantin Mardan. An diesem Sonntag wurde ohne weitere Vorankündigung eine sehr große
Summe an Geld zusammengelegt. Allen Spendern danke ich herzlich für ihr großzügiges Herz!
Anke Klein
Anm. d. Red:
Genaue Zahlen waren zur Zeit der Drucklegung noch nicht verfügbar, daher
wurden ungefähre Werte bezüglich der Spenden genutzt. Die genauen Zahlen werden in der kommenden Ausgabe nachgereicht.
JörnSteinhauer
13
New´s von Rebekka
Vielleicht haben sich einige gefragt was ich denn noch ab und zu
in der Gemeinde gemacht habe. Wollte ich nicht schon längst in
Afrika sein?
Ja das stimmt, aber manchmal kommt alles anders als geplant.
Mein lang geplanter Aufenthalt von sechs Monaten in Uganda hat
sich im Sommer zerschlagen. Daraufhin habe ich beschlossen aus
den sechs Monaten Bibelschule ein Jahr zu machen und habe verlängert. Somit bin ich bis zum Ende des Jahres 2014 auf der Bibelschule in Kirchberg gewesen. Dies war für mich eine sehr bereichernde Zeit, wenn auch manchmal herausfordernd und anstrengend. Aber es hat sich gelohnt. Um den einjährigen Abschluss an der Bibelschule zu erlangen, muss ich noch ein Praktikum absolvieren. Diese werde ich von Mitte Januar bis Ende Februar in Afrika tun. Ich werde zu Missionaren in den Senegal fliegen und dort sechs Wochen mit ihnen leben, ihren Alltag kennen
lernen und mich einbringen, wo man mich gebrauchen kann. Ich
bin gespannt, was die Zeit bringen wird. In den sechs Wochen
wird es heißen voll und ganz Gott zu vertrauen. Das Gute ist, ich
weiß dass ich Gott voll und ganz vertrauen kann, auch wenn ich
in manchen Momenten nicht verstehe, wieso Gott Dinge geschehen lässt. Aber ich weiß, Gott wird mir zur Seite stehen und lässt
mich nicht im Stich.
Ihr dürft gerne für mich beten, wenn ich im Senegal bin. Dass
alles mit den Flügen und dem Visum klappt und wenn ich dann
vor Ort bin, für Gesundheit, Bewahrung und dass ich mich gut
verständigen kann. Senegal ist ein französisch-sprechendes Land
und ich kann kein Französisch. Die Missionare, bei denen ich leben werde, sind Portugiesen und mit denen kann ich mich nur auf
Englisch verständigen. Englisch ist nicht meine Stärke.
Vielen Dank.
Rebekka Unruh
14
Mit der Bibel durch das Jahr
Jahreslosung und Monatssprüche 2015
Jahreslosung 2015:
Nehmt einander an, wie Christus euch
angenommen hat zu Gottes Lob.
Röm. 15,7
Januar:
So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören
Aussat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und
Winter, Tag und Nacht.
Gen. 8,22
Februar:
Ich schäme mich des Evangeliums nicht:
Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet,
der glaubt.
Röm.1,16
März:
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Röm.8,31
April:
Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!
Mt.27,54
Mai:
Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt.
Phil.4,13
Juni:
Juli:
August:
Ich lasse dich nicht los, wenn Du mich
nicht segnest.
Gen.32,27
Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein;
alles andere stammt vom Bösen.
Mt.5,37
Jesus Christus spricht: Seid klug wie die
Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben
Mt.10,16
15
September:
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die
Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich
kommen.
Mt.18,3
Oktober:
Haben wir Gutes empfangen von Gott und
sollten das Böse nicht auch annehmen?
Hiob 2,10
Jud.1, 22
November:
Erbarmt euch derer, die zweifeln.
Dezember:
Jauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde!
Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der
Herr hat sein Volk getröstet und erbarmt
Jes. 49,13
sich seiner Elenden.
Kennst Du Jesus ?
Jesus
16
Indonesien: Mit der Schuluniform
ins Gefängnis
Heute darf Debra* ihren Vater im Gefängnis besuchen. Sie hat
den roten Rock ihrer Schuluniform angezogen, um ihm zu zeigen,
dass sie nun zur Schule geht.
Gemeinsam mit ihrer Mutter Alia* holen sie Debras Tante Indana* und deren Tochter Arti* ab,
um ins weit entfernte Gefängnis
zu fahren. Dort sitzen Netro*
und Ipin*, die beiden Ehemänner, seit März 2013 in Haft.
Evangelium weitergeben verboten
Netro und Ipin sprechen gerne mit Muslimen über das Evangelium, worauf sich auch bereits einige für den Glauben an Jesus
Christus entschieden haben. Im Februar 2013 waren sie von einem Treffen mit Christen muslimischer Herkunft zurückgekehrt,
bei dem auch die 15-jährige Tochter eines Verwandten getauft
worden war. Daraufhin umringten wütende Muslime das Haus
von Alia und Netro, bereit es niederzubrennen. Sie zerrten Netro
und Ipin aus dem Haus und zur nächsten Polizeistation. Open
Doors konnte beim Gerichtsprozess eine kürzere Haftstrafe erwirken. Selbst im Gefängnis geben sie seitdem die frohe Botschaft
weiter. "Ich danke Gott für eure Fürsorge und die vielen Gebete",
sagt Alia freudig. Alia und Indana mussten ihr Dorf und alles Hab
und Gut verlassen und weit wegziehen.
17
Ausharren im Glauben:
Wie wunderbar sind deine Wege, oh Herr!
Als unsere Mitarbeiter Alia, Indana und die Töchter zum Gefängnis begleiten, singen sie christliche Lieder im Auto: ‚Wie unfehlbar sind deine Wege. Eines glaube ich: Du hast einen wunderbaren Plan. Deine Versorgung ist vollkommen, deine Pläne voller
Frieden‘.
Wie können sie so
singen, wo ihre
Entscheidung, Jesus nachzufolgen,
ihre Familie auseinander gerissen
hat? Wo ihr JA zu
Jesus sie alles gekostet hat: ihre
Freiheit, ihr Haus,
ihren Beruf, ihr
ganzes gewohntes
(Kirche in Indonesien)
Lebensumfeld?
Ihr Friede kommt von dem, der spricht ‚Friede sei mit euch!‘ und
ihre Versorgung von dem Herrn, der sagt ‚ Ich lasse dich nicht
fallen und verlasse dich nicht‘.
"Bitte betet weiter, denn der Kampf ist noch nicht vorüber", erinnert uns Alia zum Abschied, damit wir in unseren Gebeten nicht
nachlassen.
(* Namen aus Sicherheitsgründen geändert)
18
Regelmäßige Veranstaltungen
Mo
17:00 Uhr
Hauskreis im Giraffenland (14-täg. T: 05732 73552)
DI
18:30 Uhr
WNT (Iwanka Schwierz Tel: 05226 9489996)
MI
19:30 Uhr
20:00 Uhr
Hauskreis Geschw. Friederich (14-täg. T: 05731 81612)
Bibelstunde (14-täg.)
DO
15:00 Uhr
Seniorenstunde (1. DO im Monat)
FR
17:30 Uhr
20:00 Uhr
20:00 Uhr
Jungschar
Hauskreis Geschw. Klein (14-täg. T: 05732 740728)
Hauskreis Geschw. Hegner (14-täg. T: 05732 688131)
SA
19:00 Uhr
20:00 Uhr
20:00 Uhr
Kreis junger Erwachsener (letzter Samstag im Monat)
Hauskreis Geschw. Unruh (14-täg. T: 05732 12957)
Hauskreis Geschw. Möller (14-täg. T: 05734 665133)
SO
10:00 Uhr
Gottesdienst (gleichzeitig Sonntagsschule)
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der
10. Februar 2015
Berichte für den Gemeindebrief bitte an:
Gemeindebrief@efg-loehne.de
Impressum:
Herausgeber:
Pastor:
Evang.-Freik. Gemeinde Löhne (Baptisten), Schrakampstr. 10, 32584 Löhne
Enrico Klee, Am Bach 11, 32584 Löhne, 05732 / 999 43 41,
eMail: Pastor@efg-loehne.de
Gemeindeleiter: Bernd Woker, Lübbecker Str. 78, 32584 Löhne, Tel. 05732 / 7 35 52
eMail: gemeindeleiter@efg-loehne.de
Gemeindekonto: Spar- u. Kreditbank EFG Bad Homburg,
IBAN: DE94500921000000221309 , BIC: GENODE51BH2
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