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Februar & März 2015 - Freie evangelische Gemeinde Wilden

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Gemeinde
leben
Freie evangelische Gemeinde Wilden
Rückblick
Dezember
Bete
für Japan
Sefora
Nelson
145 Jahre
FeG Wilden
Februar & März 2015
Leitungskreis
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Röm 8,31
Gemeinde
leben
Liebe Leserin, lieber Leser!
Vor wenigen Tagen hatten wir Redaktionssitzung. Das hört sich vielleicht
etwas hochgestochen an. Wir könnten
es auch „Treffen der Mitarbeiter zur
Gestaltung und Zusammenstellung
des neuen Gemeindebriefes“ nennen.
Aber das scheint mir doch etwas zu
lang zu sein. Also werden wir bei Redaktion und Redaktionssitzung bleiben. Wir haben überlegt, was denn so
alles ansteht? Ein Teil besteht noch aus
Rückblicken, bedingt durch die jahresübergreifenden letzte Ausgabe. Angefangen beim Weihnachtsmarkt im Dezember bis hin zur Allianzgebetswoche
im Januar. Aber wir denken, dass es
das wert ist, auch um die viele Arbeit,
beispielsweise die der Mitarbeiter des
Kindergottesdienstes, zu würdigen.
Daher auch schon mal ganz vorne
im Gemeindebrief ein Dankeschön an
euch.
Wir hoffen, dass Sie gut im neuen
Jahr angekommen sind. Vieles steht
in 2015 wieder an. Ein Dorffest ist geplant; Gelegenheit sich als Gemeinde
einzubringen und dabei den Bürgerinnen und Bürgern Wildens etwas Gutes
zu tun. Und genau Sie, liebe Bürger
Wildens, wollen wir ermutigen, sich
mit Jesus Christus, dessen Ankunft wir
ja im Dezember an Weihnachten gefeiert haben, auseinander zu setzen.
Besuchen Sie doch einen der Gottesdienste in Wilden. Wir haben eine Ev.
Kirche, eine Evangelische Gemeinschaft und auch eine Christliche Versammlung. Bei allen Unterschieden
haben wir doch einen Herrn: JESUS
CHRISTUS. Gerne können Sie auch in
einen unserer Gottesdienste kommen,
jeden Sonntag um 10:00 Uhr. Sie sind
herzlich eingeladen.
Axel Bieler
für die Redaktion
2
Inhalt
Andacht .......................
3
Glaube praktisch...........
4
Rückblick
Weihnachtsmarkt..........
5
Neues vom
Leitungskreis................
6
Gefängnis Münster........
8
Pinnwand...................... 10
Termine/Geburtstage...
11
Bete für Japan..............
12
Sefora Nelson...............
13
Rückblick Heiligabend... 14
Sommerfreizeit
Siegwinden...................
15
Geschichte
der FeG Wilden.............
16
Lobpreis in der
17
Gemeinde......................
Rätselseite.................... 18
Hauskreise/Impressum
19
Regelmäßiges...............
20
Foto: Axel Bieler
Impuls
Fotos Blaufußtölpel: BirgitH/pixelio
Liebe Leserin, lieber Leser,
der
Monatsspruch für Februar beginnt mit
einem
Gefühl,
das wir gerne
meiden.
Niemand
schämt
sich gern. Die
Botschaft dieses
Gefühls
heißt:
Ich bin nicht
richtig. Wir schämen uns, wenn
wir uns nicht sicher
fühlen.
Scham ist eines der ersten
Gefühle,
von denen in
der Bibel die
Rede ist. Nach
dem Sündenfall schämten
sich Adam und
Eva. Sie sahen, dass sie
nackt waren,
schutzlos. Das
war für sie eine neue Situation. Sie
wussten nicht, wie der andere damit
umgehen wird. Scham ist das Gefühl,
das uns Schutz suchen lässt. Es ist ein
sehr wertvolles Gefühl. Schamlosigkeit
ist nicht erstrebenswert. Menschen,
die persönliche Grenzen anderer nicht
wahrnehmen oder achten, sind unangenehme Typen, denen man lieber aus
dem Weg geht. Ich glaube nicht, dass
Paulus bei der Verkündigung des Evangeliums schamlos vorgegangen ist. An
anderer Stelle sagt er, dass er dem
Griechen ein Grieche und dem Juden
Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.
Röm 1,16
ein Jude geworden ist. Er hat also sehr
wohl die Kultur seiner Zuhörer respektiert.
Verkündigung des Evangeliums hat etwas mit Grenzen zu tun, mit sehr persönlichen Grenzen. Es ist wichtig, das
wahrzunehmen. Paulus spürte seine
eigene Scham sehr wohl und er nahm
diese auch wahr. Dagegen stand die
unglaubliche Dynamik der Botschaft
von Jesus. Es ist die Kraft Gottes darin
spürbar. Diese Botschaft will persönlich geglaubt und als Rettung erfahren
werden. Das Evangelium von Jesus will
ins innerste Herz des Menschen dringen, die persönlichen Grenzen durchdringen.
Wenn Sie, lieber Leser, von dieser
Kraft Gottes ergriffen sind, dann wünsche ich Ihnen auch das Bewusstsein
für die persönlichen Schutzräume, die
Menschen brauchen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit Liebe und Weisheit
die rettende Botschaft in das Herz eines anderen Menschen bringen können. Gott segne Sie dabei.
Ihr
Andreas Klement
Pastor der FeG Wilden
3
Gemeinde
leben
Öfter mal „Danke“ sagen
Warum das vor allem an
schlechten Tagen hilft
© Minerva Studio / fotolia.com
08.12.2014
Als ich letztens von der Arbeit nach
Hause gefahren bin, ging es mir nicht
gut. Mein Tag war bis zu diesem Zeitpunkt nicht gut gelaufen. Auf der Arbeit hat nichts so funktioniert, wie ich
es geplant hatte und jetzt waren nur
Leute vor mir, die nicht richtig Auto
fahren konnten. Beim Gedanken an
all die Dinge, die Zuhause auf mich
warteten, habe ich mir wirklich Sorgen gemacht. Kurz gesagt: Meine Laune war im Keller. Und plötzlich – erst
wusste ich nicht woher – kam mir ein
Gedanke: „Dir geht’s doch eigentlich
gut. Sag Gott doch einfach mal Danke
für die Dinge, für die du dankbar sein
kannst“.
Danke sagen war das, was ich in dieser Situation am wenigsten wollte. Ich
fragte mich auch, ob mir an diesem
Tag überhaupt etwas Positives einfallen würde. Aber ich probierte es. Und
tatsächlich fiel mir einiges ein, für das
ich dankbar sein konnte: Das Geld für
ein eigenes Auto, genug zu Essen,
eine Arbeit, ein Dach über dem Kopf
und vieles mehr. Mit jeder Sache, für
4
Praxis
die ich „danke“ sagte, kam ein kleines
Stück gute Laune zurück und damit ein
bisschen Energie für die Aufgaben, die
an diesem Abend noch auf mich warteten.
Dankbarkeit üben
Einfach mal „danke“ sagen. Das hat
geholfen. Und je länger ich darüber
nachdenke, desto mehr wird mir klar:
Ich mache das eigentlich viel zu selten.
Einfach mal den Blick auf die schönen
Dinge im Leben lenken, statt sich den
ganzen Tag zu ärgern und wütend auf
das zu sein, was man gerade nicht haben kann. Das tut nicht nur unseren
Nerven gut, sondern ist nebenbei auch
ein biblisches Prinzip.
Gott gibt uns den Auftrag, ihm „Danke“ zu sagen. Zum Beispiel in Epheser
5, 20: „Wir sollen Gott sogar allezeit
danken“. Nicht, damit Gott sich besser fühlt – im Gegenteil. Er möchte
uns dadurch segnen. Mich hat er zum
Beispiel mit Energie und guter Laune
beschenkt.
Gedankt haben auch schon die Männer des Alten Testaments. Sie bauten
Altäre und brachten Gott Dankopfer.
Wir müssen heute keinen Altar mehr
bauen, aber mir gefällt das Prinzip dahinter. Einen Altar bauen heißt, sich
anstrengen und auf das Danken konzentrieren. In der heutigen Zeit, in der
wir dauernd erreichbar und aufmerksam sein müssen, ist es wahrscheinlich das, was uns am schwersten fällt.
Danken bringt Freude ins Herz
Jesus selbst hat sich immer wieder
zurückgezogen, um mit Gott zu sprechen. Warum nehmen wir uns diese
Auszeiten so selten? Und wenn wir
sie uns nehmen, warum kommen wir
dann nur mit unseren Sorgen und
vergessen, was Gott Gutes für uns
Rückblick
getan hat? „Danke sagen“ sollte an
erster Stelle stehen. So steht es auch
in Philipper 4,6. Wir sollen unsere Bitten nicht vergessen, aber erst einmal
danken. Dann können wir die Stelle in
1. Thessalonicher 5, 16-18 auf uns beziehen. Mit dem Dank kommt nämlich
auch Freude in unser Herz und lässt
unsere Sorgen ein bisschen in den Hintergrund treten.
Ich werde auf jeden Fall
wieder nach positiven
Dingen in meinem Leben suchen und Gott dafür danken – vor allem
wenn ich einen schlechten Tag habe.
Jelana Simmer
Quelle: ERF Online
kulinarischen Angebote waren wieder
einmal zahlreich: Neben Süßem wie
Crêpes, Waffeln, Poffertjes, frisch gemachtem Popcorn und Mandeln gab es
Pilze, Pommes, Wurst und Frikadellen
und natürlich Getränke - warm und
kalt. Ein großer Büchertisch, Kalender
und verschiedene Geschenke gab es
ebenso. Die Kinder konnten sich auf
Schminken, Dosenwerfen und Ponyreiten freuen. Aufwärmen konnte man
sich am von Herbert Spies gebauten
„Wildener Feuerofen“.
Beim Rahmenprogramm gab es viel
Musik. Um 11:30 Uhr, zum offiziellen
Start, gab sich der Wildener Posaunenchor die Ehre. Um 14:30 Uhr gab
es eine Hip-Hop-Aufführung des VfB
Weihnachtsmarkt
Am 30. November 2014 fand der bereits 7. Wildener Weihnachtsmarkt
statt. Mit einer gewissen Routine ging
es ein paar Wochen vorher an die
Vorbereitungen: Helfer und Rahmenprogramm finden, Plakate und Flyer
erstellen und Werbung machen. Am
Freitag vor dem Markt wurden erste
Arbeiten im Gemeindehaus erledigt,
damit am Samstag auf dem Parkplatz
alle Pavillons aufgebaut und angeordnet werden konnten. Am 1. Adventssonntag wurden bereits früh alle Tische rausgetragen, Stände aufgebaut
und dekoriert, damit möglichst zu Gottesdienstbeginn alles erledigt war. So
konnten direkt nach dem Gottesdienst
alle Stände besetzt und die ersten Dinge angeboten werden.
Weihnachtsmusik, von der für alle Geschmäcker was dabei war, lud zum
Schlendern auf dem Markt ein. Die
Wilden unter Leitung von Alexandra
Weller. Eine halbe Stunde später konnte man dem Spielmannszug und der
Blaskapelle aus Altenseelbach beim
Musizieren zuhören.
Geschätzte 600-700 Besucher machten den Weihnachtsmarkt zum Erfolg.
Davon können nun auch der Kindertreff 2015 im Dorfgemeinschaftshaus
und soziale Projekte der Allianzmission
profitieren, die jeweils 750 € des Erlöses gespendet bekamen.
Dominik Bräuer
5
Gemeinde
leben
Leitungskreis
Jetzt wieder komplett
Seit dem 14. Dezember 2014 ist
unser Leitungskreis wieder mit fünf
„Ältesten“ und dem Pastor besetzt.
Damit ist er entsprechend unserer
Gemeindegröße wieder komplett.
Die “Ältesten” sind nach dem Neuen Testament verantwortlich für die
geistliche Führung der Gemeinde,
für Lehre, Wortverkündigung und
Seelsorge. Nach dem Verständnis
der Bibel haben wir zur Zeit die unten gezeigten Mitglieder in das Amt
der “Ältesten” gewählt oder besser
berufen und ihnen so die Gemeindeleitung zusammen mit dem Pastor
übertragen (Gerhard Süßenbach,
Robert Spies, Ludger Dax, Stefan
Weller, Armin Heller, Pastor Andreas Klement). In einem zweijährigen
Turnus werden Leitungskreiswahlen
durchgeführt, in denen zwei oder
drei der Mitglieder bestätigt oder
neu gewählt werden. Diesmal wurden Ludger Dax und Stefan Weller zur Wiederwahl aufgestellt. Mit
Robert Spies wurde ein neues Leitungskreismitglied berufen. Als Gemeinde sind wir gefragt, nach den
Maßstäben der Bibel und nach bestem Gewissen und im Gebet Kandidaten vorzuschlagen, die in einem
zweiten Wahldurchgang mit einer
zweidrittel Mehrheit bestätigt werden sollen. Nachdem bereits seit
einiger Zeit Manfred Spies aus dem
Leitungskreis ausgeschiedenen ist,
wurde Robert Spies sein Nachfolger.
Übrigens war sein Urgroßvater, Bruder Wilhelm Spies (Müller Spies),
6
Leitung
im vorletzten Jahrhundert Gründer
der Gemeinde und auch sein Vater,
Werner Spies, war langjähriger Leiter der Gemeinde in Wilden. Im Gottesdienst wurde für die neuen und
alten Mitglieder des Leitungskreises
durch Pastor Andreas Klement und
Pastor a.D. Reinhard Nitsch der Segen Gottes erbeten. Auch wir wünschen ihnen Gottes Segen und die
„rechte Hand“ zur Leitung der Gemeinde. Vielen Dank auch nochmals
an Manfred Spies für seine treuen
und langjährigen Dienste in der Gemeinde.
A. B.
Robert Spies
Jahrgang 1969, geboren in Siegen,
aufgewachsen in Wilden, Kindergarten bei Gemeindemitglied Tante Ilse
(Ilse Glaßner), Grundschule Wilden
noch bei Lehrer Kräuter, Realschulabschluss, seitdem bei der Firma
Kleinknecht in Eisern beschäftigt. Er
lernte die Berufe Elektroanlageninstallateur und Energieanlagenelektroniker, bildete sich fort zum Programmierer und seit letztem Jahr
ist er Ausbilder in seiner Firma und
damit verbunden auch ehrenamtlich
bei der IHK tätig. Robert Spies ist
mit Sabine Spies verheiratet.
Hobbies: Modellbau, Elektronikbastelleien, Quartfahren, Motorsägenarbeiten
Mitarbeit in der Gemeinde: Technikteam, Redaktionsteam, Weihnachtsmarktorganisator und Leitungskreis. Außerdem Mitarbeiter
bei der Siegerländer Gefangenenmission (SGM)
Leitung
Leitungskreis in Holzhausen
Ein arbeitsintensives Wochenende hat
der Leitungskreis im Wycliffzentrum
in Holzhausen verbracht. Von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag haben wir uns intensiv mit vielen
Fragen rund um unsere Gemeinde beschäftigt. Zum ersten Mal mit dabei
war Robert Spies, der neu in den Leitungskreis berufen wurde.
In diesem Jahr haben wir uns vor allem mit geistlichen Fragen beschäftigt,
nämlich dem 4. Auftrag unseres Gemeindeleitbildes: Gottes Liebe bezeugen.
Tabu,
andere
Menschen zu einer Bekehrung
einzuladen. Wir
werden
unsere
Arbeitsergebnisse
in
der
Gemeind e m i t g l i e d e rversammlung
vorstellen und
im Laufe des
Jahres mit der
Gemeinde weiter
arbeiten.
Menschen werden durch Menschen Christen. Wir wünschen uns ein
Klima, in dem Menschen empfinden:
Hier kann ich sein.
Fotos: links A. Bieler, rechts Stefan Weller
Klausur
Wir haben viel gearbeitet, aber auch
ehrliche und inspirierende Gemeinschaft erlebt. Wir haben immer wieder gebetet und gesungen. Danke für
alle Gebete aus der Gemeinde für uns.
Wir brauchen die Fürbitte. Denn eins
ist uns klar: Wenn Gott nicht das Haus
baut, sein Reich, dann wird all unsere Mühe wenig ausrichten. Möge der
Herr uns durch dieses Jahr führen und
Weisheit und Gelingen schenken.
Andreas Klement, Pastor
Wer bin ich? Wo lebe ich? Was kann
ich tun? Das waren die Fragen, die uns
geleitet haben. Unser Ziel ist, dieses
Thema im Jahr 2015 zum Hauptthema
zu machen. Das Thema Evangelisation
fordert wie vielleicht kein anderes Thema heraus. In unserer Zeit ist es ein
7
Gemeinde
leben
FeG im Gefängnis
Einsatz in Münster
Wir könnten es fast schon traditionell nennen: Der Gottesdiensteinsatz in der Justizvollzugsanstallt Münster. Die Gestaltung des
Adventsgottesdienstes durch die
Siegerländer
Gefangenenmission
(SGM) in Zusammenarbeit mit einer Gruppe aus der Freien evangelischen Gemeinde Wilden. Doch im
Dezember 2014, am 2. Advent, war
einiges anders.
Als erstes sei
hier der neue
Gefängni sseel sorger,
Pfarrer Ulrich Höltershinken,
genannt. Wem
der Name bekannt
vorkommt, ja, es
ist der Bruder
des in Eiserfeld ansässigen
Arztes gleichen
Nachnamens.
Auch für ihn war diese Art des Gottesdienstes etwas völlig Neues. Und
so kam er auch bei Vorgesprächen
mit unseren Mitarbeitern der SGM,
Sabine und Robert Spies, zu der Aussage, „Wenn Sie mir zu fromm sind,
dann lassen wir das“. Aber dies war
mehr spitzfindig, als abweisend gemeint. Nach dem Gottesdienst kam
der neue Seelsorger in Münster zu
einer positiven Rückmeldung. Er
bot sogar an, einmal ins Siegerland
zu kommen, um über seine Arbeit
zu berichten. Bevor Pfarrer Höltershinken Mitte 2014 sein neues
8
Mission
Amt antrat, hat er 12 Jahre als Militärseelsorger bei der Bundeswehr
gearbeitet. Dort hat er einiges erlebt, wie er uns im Anschluss an den
Gottesdienst berichtete. Er hat viele
Grausamkeiten in Kriesengebieten
wie dem Kosovo oder Afghanistan
mitbekommen. Daher ist er auch
ein kritischer Pfarrer, der den Glauben hinterfragt.
Aber jetzt zu unserem Einsatz. Neu
war auch die Anzahl der Gottesdiestbesucher. Über 45 Insassen
aus dem Gefängnis nahmen daran
teil. Wir wurden darauf aufmerksam
gemacht, dass die Geräuschkulisse wahrscheinlich hoch sei, da ein
ständiges Tuscheln unter den Besuchern üblich wäre, weil sie nicht nur
wegen des Gottesdienstes kämen.
Doch zu unserem Erstaunen hörten sie sehr aufmerksam der „Tafelpredigt“ von Frank Heinrich zu, die
zuvor mit einem Anspiel eingeleitet
wurde. Frank Heinrich erzählte dann
den Gefangenen etwas über die Freiheit. Nicht die äußere Freiheit, die
einen Menschen auch im Gefängnis
wieder befreit, nein es ging darum,
dass Jesus uns
von Zwängen
oder
Süchten
befreien
möchte,
die
uns oft innerlich gefangen
nehmen.
Das
sei das größte
Geschenk
an
We i h n a c h t e n !
In Gesprächen
mit einigen der
G o t t e s d i e n s tb e s u c h e r,
machte mir ein
Mission
betrübt wirkender Mann klar, wie
leid ihm seine Verfehlung tat, die
ihn hierher gebracht hatte. Er könne 2-3 mal im Monat Besuch seiner Lieben empfangen, die Gott sei
Dank weiter zu ihm ständen. Und so
freute er sich auch, uns im nächsten Jahr nicht wieder sehen zu können. Denn bis
dahin
werde
er entlassen.
Entgegen der
Meinung, dass
in Deutschland
ein
Gefängnisaufenthalt
doch wie Urlaub ist, sei an
dieser
Stelle
davon berichtet, dass es
nicht so ist.
Die
Insassen
müssen sich teils eine kleine Zelle
gemeinsam teilen und haben dort
nicht die Möglichkeit Fernsehen zu
schauen. Darum war auch der Gefangene, mit dem ich mich länger
unterhielt, sehr froh, dass er an
manchen Tagen für die Justiz Arbeitseinsätze auch außerhalb des
Gefängnisses wahrnehmen durfte.
Dies geht aber nur bei guter Führung, berichtete er weiter. Er zeigte
mir andere Insassen, die das wohl
nicht so ernst nehmen. „Drogen-
Z
ur Freiheit hat uns Christus
befreit! So steht nun fest
und lasst euch nicht wieder das
Joch der Knechtschaft auflegen!
Galater 5,1
handel und Schlägereien sind hier
nicht sehr selten an der Tagesordnung“, sagte er mir.
Und trotzdem denken wir, dass
einige Zuhörer der Predigt neu darüber nachdenken, welch tolles Geschenk Gott ihnen in Jesus Christus
machen möchte.
Im Anschluss an den Einsatz sind
wir auch an diesem Tag wieder über
den Weihnachtsmarkt in Münster
geschlendert. Alles in allem war
es ein sehr guter Tag, bei dem wir
am Ende wieder wohl behütet nach
Hause ins Siegerland kamen.
A.B.
9
Gemeinde
leben
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geb ore n am
xx. xx. 201 4
Missionsabend
mit dem Missionsehepaar Lilly
und Schuhrat aus Tadschikistan (ehm. Sowjetunion),
am Mittwoch, 11. März 2015,
20:00 Uhr, in der FeG Wilden
Jeden Freitag:
Wochenabschlussandacht
18:00 - 18:30
Uhr
Allianz Gebetswoche
Abschluss in der FeG
Am Sonntag, dem 18. Januar, fand der Abschlussgottesdienst der Allianz Gebetswoche bei uns in der FeG statt.
Pastor Christoph Dasbach
10
predigte über das Thema „Jesus lehrt beten - Die Herrlichkeit. Ein Wildener Projektchor
unter der Leitung von Walter
Böcking umrahmte den Gottesdienst mit drei Liedern.
Termine
Vorträge
Unter dem Gesamtthema „Vom
Glauben zum Denken“ hält Prof.
Dr. Werner Gitt Vorträge in SiegenHammerhütte.
Fr 13. Februar 19.30 h „Warum gibt
es so viel Leid und den Tod in dieser
Welt?“
Sa 14. Februar 19.30 h „Gottes Wort
und die Naturgesetze - ein lohnender
Vergleich.“
So 15. Februar 19.30 h „Kann man
Gott beweisen? Der Gottesbeweis
durch die Liebe.“
Singen
Der Evangelische Sängerbund lädt
wie alljährlich zu Singeabenden ein,
diesmal vom Mi 25 .- Sa 28. Februar, jeweils 19.00 im Ev. Gemeindezentrum auf dem Rödgen.
Leitung: Musikreferent Thomas Wagler.
Am Samstag (28.2.) ganztägig ab
10 Uhr (mit Verpflegung), 19.00 Uhr
Abschlusskonzert.
Nähere Infos bei Walter Böcking
Konzert
Geburtstage
Die Gemeinde gratuliert allen Geburtstagskindern der Gemeinde und
wünscht Gottes Segen. Dasselbe wünschen wir natürlich auch allen Lesern,
die unten nicht aufgeführt sind und
Geburtstag haben! Wir wünschen Dir
und Ihnen, dass Du/Sie auch im neuen
Lebensjahr Erneuerung durch Christus erfahren darfst/dürfen. Herzlichen
Glückwunsch!
D
arum: Ist jemand in Christus,
so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Korinther 5,17
Februar
02.
07.
10.
13.
16.
17.
18.
18.
19.
22.
22.
23.
23.
Patrick Schneider
Hilde Jung
77
Alfred Beimborn
Sophie Helene Kläs
Andrea Klement
Florian Spies
Tobias Camin
Mia Steins
Viktoria Anne Heller
Ulrike Nitsch
Margarete Dax
Petra Ankel
Sebastian Schmidt
03.
03.
04.
07.
Im Rahmen der diesjährigen Konzerttournee „GOSPEL WITH PASSION“
gastiert Timo Böcking am Do, 26.
März, 19:30 Uhr, in der kath. Kirche Wilnsdorf (Eintrittspreise und Vor-
verkauf bei Redaktionsschluss noch nicht
festgelegt).
13.
14.
18.
21.
24.
27.
28.
29.
Ruth Richter 93
Helga Krumm
72
Markus Gerhard
Christina
Eckhardt-Krumm
SarinaDax
Gerhard Süßenbach
CarolaMoos
Karolina Künkler
RolandSteins
Herbert Spies
73
Bettina Steins
Kevin Guse
Foto: A. Bieler
März
11
Gemeinde
leben
FeG Miyoshi, Japan
Darf ich vorstellen? Die Freie
evangelische Gemeinde in Miyoshi!
Mission
der alle zwei Monate an den Sitzungen
des Ältestenkreises teilnimmt und im
Gottesdienst predigt.
Ansonsten bestreiten die rund 15 Mitglieder den Gemeindealltag aus eigener Kraft. Seit etwa zwei Jahren hat
die FeG Miyoshi einen (vorläufigen)
Ältestenkreis, der aus einer Frau und
zwei Männern besteht. Sie kümmern
sich in guter Weise um die Angelegenheiten der Gemeinde.
Betet bitte mit für diese Gemeinde,
besonders auch für ihren zukünftigen
Weg.
Carsten Berners,
Nagoya, Japan
Seit etwas über dreizehn Jahren gibt
es eine FeG in Miyoshi, einer Stadt
mit rund 60.000 Einwohnern. Die AMMissionare Barbara und Gerhard Fuhrmann haben diese Arbeit dort von Null
auf begonnen und bis zu ihrem
Eintritt in den Ruhestand im letzten
Jahr geleitet.
Seit dem Sommer 2013 ist die Gemeinde nun ohne japanischen Pastor oder
deutschen Missionar. Bis zum Frühjahr
dieses Jahres predigte ein pensionierter Pastor unseres japanischen Bundes
zweimal im Monat dort.
Seitdem erlebt die Gemeinde einen
regen Wechsel auf der Kanzel. Japanische Pastoren, deutsche Missionare
und einheimische Geschwister helfen
bei der Verkündigung mit. Die Bundesleitung der FeG hat zudem ein Mitglied
aus ihrem Kreis für Miyoshi abgestellt,
12
Japanisch: Hikari = Licht
Lasset euer Licht leuchten
Also lasst euer Licht leuchten vor
den Leuten, dass sie eure guten
Werke sehen und euren Vater im
Himmel preisen.
Matthäus 5, 16 (Luther 1912)
Konzert
Sefora Nelsen in Siegen
Für die Deutsch-Italienerin Sefora
Nelson gehörte Musik schon früh zum
Leben dazu. Mit sechzehn Jahren wird
ihr Talent an der Oper gefördert. Doch
schon jetzt sehnt sie sich nach
mehr, als schöne Kostüme zu tragen und für den Zuhörer in einer
meist unverständlichen Sprache zu singen. Sie möchte
die Herzen der Menschen
erreichen. Möchte ermutigen. Von Hoffnung singen.
Sefora Nelson studierte in Chicago
Theologie und Gesang. Heute ist sie
in ganz Deutschland
ein gern gesehener
Gast bei ganz unterschiedlichen KonzertEvents, wie zum Beispiel
auf Frauentagen oder
bei „ProChrist“. Ihr Lied
„Thank You For Valleys“
wurde Sieger-Titel beim
SPRING Song-Contest.
Ihr Song „Lege deine
Sorgen nieder“ zur
Hoffnungs-Hymne
für viele Menschen. 2010 erschien ihr
Debüt-Album „Wenn der Tag kommt“.
Mit ihrem aktuellen Album „Mehr als
genug“ (September - 2012) zeigt die
sympathische Künstlerin einmal mehr
einen reifen Umgang mit Themen,
Worten und traumhaft schönen Melodien.
Ob ganz fein mit Piano und ihrer bezaubernden Stimme - ob mit Band. Mit
liebenswerten Moderationen aus dem
eigenen Leben. Ein Konzert-Abend mit
Sefora und ihren Liedern hinterlässt
beim Nachhause gehen ein Lächeln
im Gesicht und ein warmes Gefühl im
Herzen.
Ihre Musik wirkt wie ein Hoffnungsschimmer.
Wo:
Gemeindehaus der
Freien evangelischen Gemeinde
Siegen-Mitte, Friedrichstr. 83-85,
57072 Siegen
Wann:
Beginn: Donnerstag,
19.03.2015,
19:30 Uhr
13
Gemeinde
leben
Heiligabend und
Weihnachten
Fotos:Urheber
Gerne erinnern wir uns an den Monat
Dezember 2014. Und der sicher beliebteste Tag ist und bleibt der 24.12.,
nämlich dann, wenn wir die Ankunft
Gottes in Jesus Christus auf diese Erde
feiern, Heiligabend. Und das haben wir
wieder zusammen mit dem Kindergottesdienst getan. Eindrucksvoll zeigten
sie uns in ihrem Krippen-Anspiel und
auch durch die Aussagen der ganz
kleinen Kinder, wie wichtig dieser Tag
in der Menschengeschichte war. Das
kleine Julchen (Paula Stolz) machte sich auf die
Suche nach der
Wahrheit über
das Christkind.
Mit tollen Solos unterstützt
durch den Kinderchor wurde
diese Suche zu
einem Ohrenschmaus
für
die
Besucher.
Schließlich fand
sie diese und bekam eine Bibel geschenkt, in der sie alles nochmal nachlesen konnte. In weiteren Rollen wurde
die Weihnachtsgeschichte in Form eines Rückblicks gezeigt. Neu an diesem
Weihnachtsgottesdienst war, dass die
Kinder durch Paten aus der Gemeinde
beschenkt wurden.
Am 1. Weihnachtstag fand um 10:00
Uhr der Weihnachtsgottesdienst statt.
Durch Weihnachtsberichte zum Nachdenken und viele schöne Weihnachtslieder wurde dieser Gottesdienst lebendig.
A.B.
14
Rückblick
Sommerfreizeit Siegwinden
Freizeitdetektive
auf heißer Spur
Rückblick auf die Freizeit 2014
Getreu dem Freizeitmotto- vor allem
in den ersten Tagen war es sehr heißwaren wir mit über 50 Kindern als Freizeitdetektive auf Spurensuche.
Dabei haben wir das Leben und Wirken
Jesu im Markusevangelium näher beleuchtet. Wir haben herausgefunden,
dass Jesus nach seinem Dienstantritt
Menschen in seine Nachfolge gerufen
hat. Die ersten Jünger waren Fischer,
die ihre Arbeit sofort verließen, um mit
Jesus zu gehen. Das spricht für großes
Vertrauen. Andreas, Simon, Jakobus
und Johannes haben sogleich erkannt,
dass der Zimmermann aus Nazareth
vertrauenswürdig ist.
Er hat Menschen geheilt und ihre
Sünden vergeben. Wie beim Gelähmten, der von seinen Freunden durch ein
aufgedecktes Dach zu Jesus herabgelassen wurde. Hier wurde der Aspekt
der Freundschaft zusätzlich betont.
Auch für uns ist es wichtig, dass wir
gute Freunde haben und es selber für
andere sind.
Jesus hat Menschen zur Umkehr bewegt, wie den Zolleinnehmer Levi, der
diese Chance zum Neubeginn ohne Zögern ergriffen hat. Jesus macht seinen
Anspruch und seine liebende Haltung
auch entgegen dem Aufschrei der gesetzesbetonenden Pharisäer deutlich.
Damit schlägt er sich immer auf die
Seite der suchenden und bedürftigen
Personen. Der Sabbat, der wöchentliche Ruhetag, ist für uns gemacht worden, nicht umgekehrt. Die Ruhe soll
uns dienen und uns gut tun. Es ist eine
von Gott geschenkte Auszeit.
Brote und Fische werden wunderhaft vermehrt, weil Jesus auch die
grundlegenden Bedürfnisse des Volkes
sieht und ernst nimmt. Seine Macht
hat keine Grenzen. Jesus ist Gott, seinem Vater, gegenüber gehorsam und
macht sich zum Opfer für unsere Sünden. Petrus macht die Erfahrung, was
es heißt, Jesu Vergebung zu erhalten.
Als Petrus seinen Meister verleugnet
und dieser trotzdem mit seinem Jünger weiter macht, ist dies sicher eine
große Erleichterung für den Sünder.
Schließlich setzt Jesu Auferstehung
den Schlusspunkt. Ohne diesen Sieg
wäre der Kreuzestod von Gottes Sohn
sinnlos geblieben. Aber Jesus erweist
sich als Sieger und macht so den Weg
frei zu einer ewigen und von Gnade
und Freiheit geprägten Beziehung zu
Gott. Halleluja!
Bei allen unseren Erkundungen und
Entdeckungen hat uns Tabea Kania`s
neues Mottolied „Niemals still“ begleitet. Im Rahmen der Workshops haben
wir dazu einen Tanz einstudiert und ein
Kinderchor hat zu den Liedern der CD
Aufnahmen gemacht. Das Mottolied ist
wieder ein echter Ohrwurm, der uns
animiert und motiviert von Gottes Liebe, Stärke, Gnade und Treue weiter zu
erzählen.
Tina Dax
15
Gemeinde
leben
Geschichte
145 Jahre FeG Wilden
In diesem Jahr besteht die Freie
evangelische Gemeinde Wilden seit
145 Jahren in unserem Ort. Das veranlasst uns, ab dieser Ausgabe mal
in Auszügen einen Blick auf unsere
Geschichte zu werfen. Dabei betonen wir aber auch, dass wir in erster Linie nach vorne schauen möchten, ohne dabei unsere Geschichte
und die Vorväter zu vergessen.
Haus „Neuegrues“, später Postfiliale
selten, um mehr Platz zu haben.
Schließlich mietete man Anfang der
1880er Jahre einen größeren Raum
bei „Neue Böckings“ an. 1897 dann
reichte auch dieser Raum nicht
mehr aus. Daher mussten sich die
Geschwister etwas neues einfallen
lassen...
Davon können Sie in der
nächsten Ausgabe etwas lesen.
Haus „Neue Böckings“, später Siegfried Dax
Es begann alles im Jahre 1870. Das
jedenfalls bezeugen uns Urkunden,
in denen die Gründung der FeG in
Unterwilden bestätigt wird.
1
Heute nennen wir es Hauskreise,
damals trafen Menschen aus Wilden sich zu „Bibel- und Erbauungsstunden“ in Privathäusern. Bald schon wurde die
Besucherzahl größer, so
dass die Räumlichkeiten, bzw. die Häuser
mehrfach wech-
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-
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Grube Landeskrone im 19. Jhd.
G
ott, wir haben mit unsern
Ohren gehört, / unsre Väter
haben‘s uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten, in alten
Tagen.
Psalm 44,2
Musik
Lobpreis in
der Gemeinde
Haben Sie es schon
gemerkt? Ich hoffe es. Die Musik im
Gottesdienst. Fühlen Sie dabei anders als früher? Finden Sie Freude
daran? Gibt es berührende Momente oder Momente der Verwirrung?
Musik in der Gemeinde, ein Dauerthema, seit ich Gemeinde kenne.
Vor einem Jahr haben wir mit Entwicklung unseres Gemeindeleitbildes die Anbetung unseres Gottes
als eine Kernaufgabe herausgestellt. Wir wollen als Gemeinschaft
Gott feiern. Die Anbetung im Gottesdienst wird wesentlich durch
unsere Musiker angeleitet. Damals
haben wir im kleineren Kreis der
Musiker angefangen, über unsere
Möglichkeiten zu sprechen. Wir teilen jetzt die Musiker jeweils für ein
halbes Jahr im Voraus ein, so dass
schon lange vorher klar ist, welche
Musiker an welchem Sonntag dran
sind. Ebenso stehen die Predigtthemen im Voraus fest. So haben wir
jetzt eine echte Bereicherung in der
Anzahl der unterschiedlichen Instrumente. In unserer letzten Sitzung
im Dezember war es unser Wunsch,
den Musikern jeweils Teams von
Sängern zuzuordnen. In den kommenden Monaten wird das ein und
andere probiert. Natürlich ist es
heute wichtig, auch eine gute Technik-Abmischung hinzukriegen. Auch
an dieser Stelle können wir uns weiter entwickeln. Der Dienst der Musiker braucht immer wieder Ermutigung von Seiten der Gemeinde und
konstruktive Kritik. Unser Ziel ist
es, Gott zu feiern. Der Herr soll alle
Ehre bekommen. Wir bitten die Ge-
meinde für die Musiker und Techniker zu beten, dass Gott ihnen für ihren Dienst Gelingen schenkt. Dabei
sind wir uns natürlich sehr bewusst,
dass Gott auf vielerlei andere Weise
geehrt und gefeiert werden kann.
Es ist gut, dass das Musik team im
Gespräch ist und diesen Dienst weiter entwickeln will. Wer sich daran
beteiligen möchte ist willkommen.
Geleitet und Koordiniert wird das
Team durch Christina EckhardtKrumm, Heike Bieler und von mir.
Andreas Klement
Lieber Gott,
bis jetzt geht‘s mir gute heute!
Ich habe noch nicht getratscht, die
Beherrschung verloren, war noch
nicht muffelig, gehässig, egoistisch
oder zügellos. Ich habe noch nicht
gejammert, geklagt, geflucht oder
Schokolade gegessen. Die KreditKarte hab‘ ich auch noch nicht
belastet.
Aber in etwa einer Minute werde
ich aus dem Bett klettern und dann
brauche ich
wirklich
Hilfe...
Ein Morgengebet
Sei stark
und tapfer, hab keine Angst und
verlier niemals den Mut.
Die Bibel: 1. Chronik 22, Vers 13
Copyright ERF.de
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Gemeinde
leben
(nicht nur) für Kinder
Rätsel
Seite
Leo hat zu Weihnachten ein Buch
geschenkt bekommen, das mehr
als 160 Seiten, aber weniger als
Eine biblische Stadt
170 Seiten umfasst. Da es so
spannend war, hat er es in
genau drei Tagen durchgelesen. Peter behauptet, dass das Produkt 3 · 4 · 5 · 6 ·7 ·
Weil seine Spannung von Tag zu 8 · 9 · 10 den gleichen Wert hat, wie das Produkt
Tag wuchs, schaffte Leo am
36 · 50 · 21 · 48. Wie kannst du diese Behauptung
zweiten Tag dreimal soviele
beweisen, ohne die Produkte insgesamt ausrechSeiten, am dritten Tag sogar
nen zu müssen.
fünfmal soviele Seiten wie am
Eine Gruppe von befreunersten Tag.
deten Mädchen trifft sich,
Wie viele Seiten umfasst dieses
um gemeinsam ins Kino zu
Buch?
gehen. Wie es sich unter
ihnen gehört, begrüßen
sich alle untereinander mit
zwei Küsschen, eines auf
die rechte und eines auf
die linke Wange. Insgesamt werden 56 Küsschen
verteilt.
Was ist das?
Wie viele Mädels gehen
gemeinsam ins Kino?
Je zwei Kristalle sind
gleich. Wie heißt das
Lösungswort?
Sarah hat drei Ein-Euromünzen geschenkt bekommen. Eine dieser Münzen hat
ein anderes Gewicht. Wie kann Sarah mit einer Balkenwaage durch nur zwei
Wägungen herausfinden, welche der drei Münzen ein anderes Gewicht hat und
ob sie leichter oder schwerer als die beiden anderen ist?
x
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Wo in Wilden befindet sich der Betrachter des Titelbildes?
U
nsere
Gemeinde
bietet
verschiedene Hauskreise an. Diese finden in der Regel
14-täglich statt. Die einzelnen Termine sind unterschiedlich und finden
zum Teil bei wechselnden Gastgebern statt.
Weiteres dazu kann bei
den unten aufgeführten
Ansprechpartnern
erfragt werden.
Spies (Wilden/Wilnsdorf)
Telefon:
02739/7969
Hauskreisleiter:
Robert Spies
Gastgeber: Familie
Weller oder Eckhardt
Mittwoch (14-tägl.)
20:00 Uhr
IMPRESSUM
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herzlic
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den!
eingela
Gemeindehaus:
Freier Grunder Str. 99
57234 Wilnsdorf
Internet:
www.wilden.feg.de
Ansprechpartner des
Ältestenkreises:
Gerhard Süßenbach
Telefon: 02739/7474
Steins (Wilden)
Telefon:
02739/477651
Hauskreisleiter:
Roland Steins
Gastgeber:
Familie Steins
Donnerstag (14-tägl.)
20:00 Uhr
Dax (Wilden)
Kreutz (Neunkirchen)
Telefon:
02739/898148
Hauskreisleiter:
Tina Dax
Gastgeber:
wechselt
Telefon:
02735/781578
Hauskreisleiter:
Cornelia Kreutz
Gastgeber:
Familie Kreutz
Mittwoch (14-tägl.)
20:00 Uhr
Freitag (14-tägl.)
20:00 Uhr
S
ie blieben aber beständig in der Lehre
der Apostel und in der Gemeinschaft
und im Brotbrechen und im Gebet.
Gemeindebüro/Pastor:
Andreas Klement
02739/891864
Andreas.Klement@
wilden.feg.de
Redaktion
„Gemeinde leben“:
Team: Sabine Spies, Petra
Heller, Birte Spies, Robert
Spies, Dominik Bräuer, Andreas Klement, Axel Bieler
Gestaltung und Layout:
Axel Bieler, Robert Spies
E-Mail:
redaktion@wilden.feg.de
Druck:
Fa. Frick Werbeagentur Frick Digitaldruck Frick Verlag
Bankverbindung:
Sparkasse Siegen
IBAN: DE36 4605 0001
0057 5020 23
Spar- u.Kreditbank Witten
IBAN: DE75 4526 0475
0009 4570 00
Apostelgeschichte 2,42
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Unsere regelmäßigen Veranstaltungen!
Sonntag
09:30 Uhr
Gebet
Andreas Klement
02739/891864
10:0 Uhr
KiGoWi
(Kindergottesdienst)
Tabea Oerder
02739/898214
Christina Reifenrath
02739/8987389
10:00 Uhr
Gottesdienst
Andreas Klement
02739/891864
Frauenkreis
Margitta Hebrank
02739/891237
Montag
15:00 Uhr
(1.+3. Mo.)
Dienstag
10:00 Uhr
(14-tägl.)
Bibelgesprächs- Anne Heller
kreis für Frauen 02739/7252
Mittwoch
19:00 Uhr
Flashpoint
(Teenkreis)
20:00 Uhr
Bibelgesprächs- Walter Böcking
kreis und Gebet 02739/6594
Tobias Camin
02739/8987577
Donnerstag
nach Bekanntgabe
19:30 Uhr
(1.Do. im Monat)
open house
Frauentreff
Benedikt Oerder
02739/7710
Anke Steuber
02737/1735
Freitag
17:30 Uhr
20:00 Uhr
(14-tägl.)
Jungschar
(Mädchen &
Jungen)
Wolfgang Schmidt
02739/7652
Jugend
Tobias Süßenbach
0160/8484992
Samstag
09:00 Uhr
(4-wöchentl.)
Biblischer
Unterricht
Andreas Klement
02739/891864
Wichtige Telefonnummern:
Notfall:
0177/7363530
(Stefan Weller)
Hausmeister: 0171/9903976
(Sebastian Schmidt)
Unsere
Glaubensgrundlage
Wir als Freie evangelische Gemeinde
sind überzeugt, dass
der Glaube an Jesus
Christus aufgrund der
Bibel der einzige Weg
ist, zu Gott zu kommen. Nicht die Zugehörigkeit zu einer
Kirche oder Gruppe
ist entscheidend,
sondern die persönliche Beziehung des
Einzelnen zu Jesus
Christus. Daher kann
bei uns Mitglied sein,
wer an Jesus Christus glaubt, durch ihn
Vergebung seiner
Sünden empfangen
hat und als Christ
leben will.
chluss der
Redaktionss
gabe:
nächsten Aus
12.03. 2015
e
wilden.feg.d
redaktion@
Besuchsdienst:
02739/898148
(Tina Dax)
Freie evangelische Gemeinde Wilden
Freier Grunder Straße 99
57234 Wilnsdorf
KdöR im Bund Freier evangelischer Gemeinden * Internet: www.wilden.feg.de
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