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Jecke Mädels op zack - Alsdorfer Stadtmagazin

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Ausgabe 63 | 1/2015
undsonst?!
ALSDORFER STADTMAGAZIN
Narrenfreiheit heißt auch Meinungsfreiheit heißt auch Toleranz
Diese
Ausgabe wird
flächendeckend
verteilt in
Warden und Begau
s
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M
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Jec
op zack
StadthalleAlsdorf
OB BÜHNENSHOW, VERBRAUCHERMESSE ODER INTERNATIONALE TAGUNG
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ASCHERMITTWOCH
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Vielzahl leckerer
Fischgerichte für
jeden Geschmack!
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Ab 14.11 Uhr:
»Möhneball«
im Foyer
der Stadthalle
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der großen Nachfrage Ihren
Tisch unter der Rufnummer
02404 919203 vorab!
Annastraße 2-4 · 52477 Alsdorf · Tel 0 24 04 91 92 03
Öffnungszeiten: Täglich ab 18 Uhr · Sonntags auch
von 12-15 Uhr sowie nach Vereinbarung
Montags und Dienstags Ruhetag
SONDERGASTSPIEL
der Kulturgemeinde
ROSENMONTAG
Ab 15.00 Uhr:
Nach dem Zug
in die Stadthalle
tanzen
schunkeln
singen
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ZEIT!
Nach HEISSE
ZEITEN wird es
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Erfolgsmusical
geht weiter…
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der Kulturgemeinde
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Zugprämierung
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Spätherbst Krimi von
Friedrich Dürrenmatt
Fr./Sa. 8./9.5.2015
Aachener Heimattheater
Mo./Di. 1./2.6.2015
Sieben Sonette
Schauspiel von John von
Düffel, nach Shakespeare
Mo./Di. 6./7.7.2015
The King’s Speech -
Komödie in Oecher Platt Die Rede des Königs
Schauspiel von David
Seidler
Tickethotline 02405 / 4086-0
www.stadthalle-alsdorf.de
Liebe Alsdorferinnen und Alsdorfer,
engagierte Bürgerinnen und Bürger können
Städte und Gemeinden verändern. Menschen
die anpacken und überraschen – davon gibt es
in Alsdorf eine ganze Menge. Gott sei Dank. Dazu muss man bloß
einen Blick auf unsere blühende Vereinslandschaft werfen. Egal ob
Kunstverein, Selbsthilfegruppe oder Siedlergemeinschaft: Alsdorf
profitiert in vielfacher Hinsicht von seinen Vereinen. Und damit auch
von seinen engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Gerade in Zeiten,
in denen viel von Ignoranz und Politikverdrossenheit die Rede ist,
können wir auf die zahlreichen engagierten Alsdorferinnen und Alsdorfer stolz sein.
Das Stadtmagazin berichtet immer wieder über leistungsstarke Menschen aus unserer Mitte. Das finde ich sehr gut. Auch in dieser Ausgabe sind Alsdorferinnen und Alsdorfer, die die Ärmel hochkrempeln,
dabei. Der Karneval profitiert von ihnen ebenso wie andere Vereine.
Lesen Sie im Innenteil dieser Ausgabe zum Beispiel von den »Jecke
Mädels op Zack«.
Inhalt
Schluss mit lustig - Vom
Ende der Narrenreiche
auf Zeit
18
Themen aus der Stadtverwaltung
Rathausstürmung . . . . . . . . . . . . . .5
Karnevalszüge . . . . . . . . . . . . . . . . .5
Konzert des Städt. Chores . . . . . . .17
Schwimmkurse im Luisenbad . . . .28
Angebote des Jugendamtes . . . . .38
Stadtbücherei . . . . . . . . . . . . . . . .40
Innenstadtentwicklung . . . . . . . . .50
Silbertaler für Heinrich Sauer . . . .69
Europafestpartnerland 2015:
Luxemburg . . . . . . . . . . . . . . . . . .74
Bürgersprechstunde . . . . . . . . . . .75
Ein Wort
zum
Karneval
von
Jürgen
Beckers
4
Jecke Mädels op Zack . . . . . . . . . . .6
Haus des Grenzlandkarneval . . . . . .8
10 Jahre OFM-Band . . . . . . . . . . .10
Elke Jestädt und das
»Haus der Prinzen« . . . . . . . . . . . .11
Ein VW-Bus für das
Kinderprinzenpaar . . . . . . . . . . . . .12
Prinzengarde im Oranje-Fieber . . .13
So feiern Studenten Karneval . . . .14
Karneval im Haus Stephanie . . . . .15
66 Jahre Blauen Funken . . . . . . . .16
Beispiel Vorlesepaten: Da machen sich Menschen für unsere Kinder
stark und bringen ihnen Literatur und Bücher näher. Vorbildlich.
Schon seit vielen Jahren ist das engagierte Team unterwegs und liest
vor – mit großem Erfolg beim Lesenachwuchs. Aber lesen Sie selbst.
Ehrenamtliches Engagement steckt auch hinter dem Dachser Duathlon, der im April erstmals in Alsdorf steigt. Die Laufstrecke geht mitten durch die City, die Radstrecke Richtung Übach-Palenberg und
zurück. Das ist eine attraktive Strecke für die Teilnehmer und ein
sportliches Großereignis für unsere Stadt, das viele Besucherinnen
und Besucher anzieht. Auch dabei stehen viele Ehrenamtler dahinter:
Dem Team mit Patrick Thevis an der Spitze gilt mein Dank für die
viele Arbeit. Ich freue mich schon jetzt auf den Duathlon, der durch
die Alsdorfer Firma Dachser unterstützt wird. Dafür ein herzliches
Dankeschön.
Ihr
Alfred Sonders, Bürgermeister
»Die Zwei« im
Casa Toscana
Outer Space Faszination Weltraum
42
52
Grit Wirtz: Herzlichen Glückwunsch
zum 90. Geburtstag . . . . . . . . . . .21
Hochzeitsfrisuren . . . . . . . . . . . . .22
Vorstellung »Heiraten in Alsdorf« .23
Jubiläum in der Broicher Siedlung 26
Pech und Schwefel . . . . . . . . . . . .30
Neues von der Feuerwehr . . . . . . .33
Dachser Duathlon
60
Lichterfest auf der Grube Adolf Spektakuläre Eindrücke bei
Nacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44
Folge 6: Mühlengeschichten
Die ehemaligen Mühlen an der
Wurm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .48
Folge 16: Bergbau: Die Kumpel von
der Domanialen . . . . . . . . . . . . . .64
Sung Hie Kalinka . . . . . . . . . . . . . .46
Neues von Alsdorfer Firmen
Salzgrotte Eschweiler . . . . . . . . . .24
BeWo Alsdorf . . . . . . . . . . . . . . . .25
Eröffnungsfeier im
Aus einem fast euregio-solarzentrum . . . . . . . . . .29
Auto Claessens stellt sich vor . . . .45
100jährigen
Die BeeJay Crew feiert Jubiläum . .55
Leben:
Porträt Werner Neues von enwor . . . . . . . . . . . . .59
Kabarettistischer Frühschoppen Koreanisches Fest in der
mit Wendelin Haverkamp im
Siedlung Ost . . . . . . . . . . . . . . . . .47
Schaffrathhaus
Zum Thema Diabetes . . . . . . . . . .51
31
Weihrauch
Neues vom Schaffrathhaus . . . . . .35
Vorlesepaten der Stadtbücherei . .36
Modenschau bei Gohr . . . . . . . . . .41
56
Handwerk - blaue Seiten 70
Brigittes Kräuterseite . . . . . . . . . .66
Bienenfreundliche
Gartenvorbereitung . . . . . . . . . . . .68
Lauftreff Ost und der Osterlauf . . .73
Kaminöfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .70
Termine
Veranstaltungskalender . . . . . . . .74
Regelmäßige Termine . . . . . . . . . .77
IMPRESSUM
Herausgeber: Alspresso Verlag · Dornbuschweg 2 · 52477 Alsdorf · Tel: 0 24 04 / 84 76 · Email: info@brants-design.de · Redaktion: Marina Brants, Rolf
Beckers, Franz-Josef Kochs, Birgit Becker-Mannheims, Marion Moretti, Brigitte Schroeder, Wilma Mika-Scheufen, Wilfried Schüller, Joachim Peters, Annegret Trier,
Presseamt der Stadt Alsdorf · Fotos/Bildmaterial: Marina Brants, Rolf Beckers, Birgit Becker-Mannheims, Franz-Josef Kochs, Wilfried Schüller, Brigitte Schroeder,
Presseamt der Stadt Alsdorf,fotolia · Gestaltung: Brants-Design, Alsdorf Anzeigen: Birgit Becker-Mannheims, Wilma Mika-Scheufen, Annegret Trier, Gülderen
Nisli · Auflage: 6.000 Stück, Alsdorf, im Februar 2015
Namentlich genannte Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Nachdruck von Beiträgen und Fotos aus dem Inhalt, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Genehmigung. Für unverlangt eingesandte Texte und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt. Die Weitergabe an Dritte
ist nur mit vorheriger Genehmigung des Gestalters erlaubt.
Februar / März
3
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Alaaf!, nit Arenal!
VON KARNEVAL UND KOMASAUFEN...
Ummet auf d’r Punkt ze bringen:
Fastelovent is auch Party machen,
aber nit nur. Und es is mit Sicherheit nit, mit en Flasch Bier übber
de Straß ze laufen und dann en
Schläjerei anzefangen. Dat Karneval mit Alkohol zu tun hat, wissen
wir, abber... alles in Maßen (damit
sind keine Maßkrüje jemeint),
abber Komasaufen hat mit Karneval soviel zu tun, wie Striptis mit
en Modenschau.
Et erste ist, dursch e Kostüm in en
andere Rolle zu schlüpfen, den
Alltag hinter sich zu lassen und
ausgelassen zu feiern, eh de
Fastenzeit beginnt. Dazu jehören
Uniformen, Tänze, Lieder und
eben auch Reden, die zum Lachen
bringen sollen.
Am schönsten ist Karneval doch,
wenn man sich selbst Freude
macht, indem man sich e Kostüm
macht, selbst ein Lied einstudiert
oder einen Vortrag hält. Dabei is
et besonders lustisch, wenn man
in en andere Rolle schlüpft als
normal. Der Pfarrer als Clown, der
Arzt als Pfarrer, ein Kind als Lehrer
usw. ...
Et hat abber nix mit Karneval zu
tun, zuhaus vorzuglühen, sich bei
ohrenbetäubendem Lärm volllaufen zu lassen und bei en Alkoholfletträt »Party zu machen«. Für
Von Jürgen Beckers
mich jehört zu einer Karnevalsfeier auch Karnevalsmusik, et jibt ja
mit Brings, Casalla, Cat Ballou u.a.
jenuch, die auch moderne Stücke
bringen, et darf abber auch ens e
klassisches Karnevalslied à la
Bläck Föös, Höhner oder sojar
Lennet Kann sein.
Und da kommt et nächste Manko,
wat vieles kaputt macht: D’r Dialekt stirbt aus. Dialekt heißt nit,
dat man kein Hochdeutsch kann,
sondern, dass man die Sprache
seiner Heimat spricht. Bayern und
Schwaben würden sich eher
selbst umbringen, als ihre ureigene Sprache aufzugeben.
Und Dialekt prägt auch den Karneval, darum heißen ja Redner
Blötschkopp und Knallkopp, Sängerinnen et fussisch Julchen usw.
In Köln versucht man den Dialekt
in Schulen und eigenen Kursen zu
erhalten. Sowat fehlt hier. Wir
brauchen en Bürjerinitiative für d’r
Leck mi am Oka.
Fastelovent ist in erster Linie auch
da, um et ärm Dier zu vertreiben,
sich mal jehen zu lassen.
Lassen w’r dat all an die Tare tun,
mit en Pappnas im Jesicht un e
Stück Puttes in de Mull. In diesem
Sinne:
Alsdörp, Alaaf!
88 Jahre AWO Alsdorf-Burg 1927
7.02. Puffelparty ab 14.00 Uhr
in der Remise der Alsdorfer Burg (für Mitglieder)
Rosenmontag ab 14.00 Uhr
in der Remise der Alsdorfer Burg
»Nach dem Zug wird weiter gefeiert!« (offen für alle)
DIE AWO BRAUCHT MENSCHEN, WEIL IMMER
MEHR MENSCHEN DIE AWO BRAUCHEN!!
Kontakt: 02404/21668 oder /1646
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
4
Februar / März
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Alsdorfer Rathaus
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S O N N TAG, 8 . F E B RUA R
Begau: 11.00 Uhr, ab St.-Jöris-Straße.
Zugweg: St.-Jöris-Straße, Paulstraße,
Gartenstraße, Alter Römerweg, Ehrenstraße, Freiheitsstraße, Michaelstraße.
Auflösung: Michaelstraße.
Nelkensamstagszug Broicher Siedlung Start: 15.11 Uhr ab Leipziger
Straße. Zugweg: Leipziger Straße,
Kopernikusstraße, Schlesische Straße,
Leipziger Straße, Marienburger Straße, Greifswalder Straße, Osterfeldstraße, Schloßstraße, Am Siefengraben,
Grabenstraße, Osterfeldstraße, Thorner Straße, Oststraße, Osterfeldstraße.
Auflösung: Osterfeldstraße
Schaufenberg: 11.11 Uhr, ab Am
Nießen Bend. Zugweg: Am Nießen
Bend, Maurerstraße, Voßpfädchen,
Luisenstraße, Am Driesch, Eifelstraße,
Rhönweg, Hunsrückstraße, Liebigstraße, Am Schildchen, Hauptstraße, PaulDorn-Straße, Brucknerstraße, Engelstraße, Schmiedstraße, Schaufenberger Straße, Hauptstraße, Maurerstraße, Am Nießen Bend.
Kellersberg: 15.00 Uhr, ab Ecke Hebbelstraße/Brentanostraße. Zugweg:
Ecke Hebbelstraße/Brentanostraße,
Erholungsstraße, Ringstraße, Roseggerstraße, Broicher Straße, Westring,
Hermannstraße, Ostring, Südring,
Mariadorfer Straße, Bahnstraße, Lassallestraße, Sassenbergstraße, Husemannstraße, Broicher Straße, Ringstraße Virchowstraße, Hebbelstraße.
Auflösung: Gemeindezentrum HerzJesu in der Hebbelstraße.
Warden: 15.11 Uhr, ab Am Alten
Gericht. Zugweg: Am Alten Gericht,
Jakobstraße, Kinzweilerstraße, Wardener Straße, Goethestraße. Auflösung:
Goethestraße.
S O N N TAG, 8 . F E B RUA R
Kinderkarnevalszug Busch:
14.00 Uhr ab Eisenbahnstraße
Zugweg: Eisenbahnstraße, Alte
Aachener Straße, Ludwig-KessingStraße, Mittelstraße, Zum Beginnental, Am Hang, Im Birnbaumwinkel,
Buschhofer Weg, Nordsternweg, Im
Birnbaumswinkel, Am Hang, Zum
Beginnental, Mittelstraße, Kurzer
Weg, Am Waldsaum, Buschstraße –
Buchenstraße - Eibenstraße. Auflösung: Am Hang im Bereich der Treppe
M O N TAG 1 6 . F E B RUA R
Alsdorf: 14.11 Uhr, ab Maurerstraße
Zugweg: Hauptstraße, Schaufenberger Straße, Cäcilienstraße, Burgstraße,
Auf dem Pütz, Schlosserstraße, Übacher Weg, Robert-Koch-Straße, Annastraße, Körnerstraße, Rathausstraße,
Hubertusstraße, Otto-Wels-Straße,
Martin-Luther-Straße, Albrecht-DürerStraße, Alte Luisenstraße, Broicher
Straße, Weinstraße, Bahnhofstraße.
Auflösung: vor der Stadthalle.
Mariadorf / Hoengen: 14.11 Uhr, ab
Am Neuen Markt Zugweg: Am
Neuen Markt, Blumenrather Straße,
Eschweilerstraße, Aachener Straße,
Jülicher Straße, Kirchstraße, Marktstraße. Auflösung: Mehrzweckhalle
Hoengen.
NARREsiNnd los!
Die
Auch in diesem Jahr werden wieder
die Alsdorfer Jecken am Fettdonnerstag, 12. Februar, das Rathaus an der
Hubertusstraße stürmen. Bürgermeister Alfred Sonders, seine Verwaltungsmannschaft und das Altweiberkabinett machen mit den Alsdorfer
Exprinzen gemeinsame Sache. Bereits
um 10.50 Uhr startet das Altweiberkabinett unter dem Motto „Die goldenen Zwanziger“ das närrische Treiben im und vor dem Rathaus.
Alle Ämter des Rathauses mit Publikumsverkehr sind daher an diesem
Tag lediglich bis 10.50 Uhr geöffnet.
Allerdings lohnt sich ein Besuch des
Verwaltungsgebäudes auch anschließend, denn auf der Bühne vor dem
Rathaus wird ein närrisches Programm geboten. Das Prinzenpaar und
die Kinderprinzessin aus Alsdorf
haben sich angesagt und werden
kräftig feiern. Aus der Alsdorfer Partnerstadt Brunssum kommt wieder
eine Delegation der Verwaltung und
der närrischen Gesellschaften - so
wird auch die Partnerschaft zwischen
n und Bürger
Alle Bürgerinnerst
sind Fettdonne ufageiern !
eingeladen mitz
den beiden Städten in karnevalistischer Weise dargestellt.
Ab 13.30 Uhr erwartet die närrischen
Besucher ein Überraschungsgast, der
für Stimmung sorgen wird. Im
Anschluss wird die Band „Tresenritter”, bekannt von den Sitzungen der
Prinzengarde Alsdorf, das Rathaus ab
14 Uhr bestens unterhalten.
Das Altweiberkabinett und die KG
Exprinzen freuen sich auf ein feierlauniges Publikum.
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Februar / März
5
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
KG Jecke Mädels
op Zack 2014 e.V.
DIE ERSTE
DAMENKARNEVALSGESELLSCHAFT
IN ALSDORF
Von Birgit Becker-Mannheims
Mit
dem
Aschermittwoch
ist zwar die aktuelle Karnevalssession zu Ende, aber wie die
aktiven Karnevalisten vermelden,
ist es auch immer wieder die Zeit
vor Karneval. Genau am
01.04.2014, kurz nach Aschermittwoch, wurde die neue Karnevalsgesellschaft »KG Jecke Mädels op
Zack 2014 e. V.« in Alsdorf-Schaufenberg von 11 Mädels gegründet.
Hochzeitsgesellschaften
Hauptstr. 62
52477 Alsdorf
Kommunion
Tel. 01605717141
Beerdigungskaffees
Geöffnet tägl.
ab 17.30 Uhr
Di Ruhetag
Private
Veranstaltungen
Versammlungen
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
6
Februar / März
In unserer Stadt gibt es bereits zahlreiche Karnevalsvereine und der ein
oder andere fragt sich vielleicht:
»Warum denn noch ein Verein?«
»undsonst?!« wollte mehr erfahren
und besuchte die lustige Frauentruppe in ihrem Vereinslokal »Schaufenberger Eck.«
Mittlerweile hat sich die Mitgliederzahl bei den »Jecke Mädels op Zack«
mehr als verdoppelt und einiges ist
für die Zukunft geplant. Die erste
reine Damenkarnevalsgesellschaft
freut sich über den positiven
Zuspruch
und hat
sich einiges vorgenommen. Wichtigster Punkt, Karneval
zusammen zu feiern und
Spaß zu haben, aber auch besonders
der Jugend das Brauchtum Karneval
im ursprünglichen Sinn wieder nahe
zu bringen und somit für den karnevalistischen Nachwuchs zu sorgen.
Im Alsdorfer Karneval sind die Frauen
aus Schaufenberg keine Neulinge, die
meisten verbindet bereits eine
gemeinsame Zeit im karnevalistischen
Treiben. Zum Karneval kamen sie
häufig über die Ehemänner, die Mitglieder in den meistens von Männer
geführten Alsdorfer Karnevalsvereinen sind. Viele Jahre waren sie
dadurch »zwangsläufig«, aber mit
viel Freude in der närrischen Zeit
involviert oder aber waren alleine zu
Hause, wenn ihre Männer auf Tour
waren.
»Die Zeit war reif! Wir wollten endlich was eingenes«, war die einstimmige Antwort und kurzum wurden
viele Ideen in die Tat umgesetzt. Formelle Dinge mussten erledigt werden
und ein umfangreiches Konzept
www.jeckemaedelsopzack.jimdo.com
wurde erstellt. Das Design für die
neue Uniform wurde selbst entworfen
und von einer Schneiderin genäht.
Die Farben Schwarz und Magenta
wählten die Mädels bewusst aus –
schmeicheln sie doch jeder Frau.
Alle aktiven Mitglieder (nur Frauen)
erhalten den neuen Orden als
schmucke Halskette sowie einen Pin
zum Anstecken, ebenfalls selber entworfen.
»Für uns sind die Treffen immer eine
kleine Auszeit von Familie und
Beruf.«
Noch im Gründungsjahr und schon ist
die Präsidentin der KG Jecke Mädels
op Zack 2014 e.V., Doreen Polkow, die
Karnevalsprinzessin der Stadt Alsdorf!?
»Das war nun wirklich ein sehr schöner Zufall«, erzählte mir die Vorsitzende Astrid Maul-Millies. »Die
Bewerbung des Prinzenpaares war
schon unterwegs, bevor wir unseren
Verein gegründet haben. Aus unseren
Reihen sind zwei Paare mit im Gefolge und wir finden es toll, somit das
Prinzenpaar in dieser Session zu
unterstützen.«
Geplant ist die Teilnahme an den Karnevalsumzügen in der Stadt. Mit
Sicherheit wird man den Damen
sowohl beim Viertelszug in Schaufenberg und am Rosenmontagszug in
Alsdorf zujubeln können. Damit auch
die zahlreichen inaktiven Mitglieder
(auch Männer) im Umzug mitgehen
können, werden noch fleißig Kostüme
genäht.
Für das Jahr 2015 ist im März eine
»Kennenlern-Tour« mit Programm
und ein »Sommerfest« für jedermann
geplant. Eine erste eigene Damensit-
zung planen die Frauen in der Session
2017.
Mit viel Elan, frischem Wind und tollen Ideen wird die neue Damentruppe
aus Schaufenberg auf jeden Fall eine
Bereicherung im Karneval sein.
Wer Interesse an eine
Mitgliedschaft hat, kann sich
gerne per Email melden:
jeckemaedelsopzack@gmx.de
Wir sind auch auf facebook.
SB TANK Deblond
Geschäftsleitung
Bettina Deblond
Übacher Weg 174
52477 Alsdorf
SB
TANK
Februar / März
Telefon 02404 22200
Fax 02404 9579557
Email tinadeblond@yahoo.de
Öffnungszeiten
Mo - Sa 6.00 - 22.00 Uhr
Sonn- + Feiertag 7.00 - 22.00 Uhr
7
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Das »Haus des
Von Joachim Peters
UNVERZICHTBARE DOKUMENTEN
BRAUCHTUM UND ZUR REGIONAL
KABARETT-BENEFIZ-GALA AM 20.
»Karneval, Karneval, Karneval
Nur einmal in jedem Jahr
ist Karneval.
Karneval, Karneval, Karneval
frage nicht was morgen ist
besser heut als nie geküsst,
darum tu es noch einmal
beim Karneval.«
Eiscafé
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52477 Alsdorf · Telefon 02404 / 90 33 973
Der bis heute bekannte Hit der Karnevalssession 1977 von Marianne
Rosenberg hat für die Jecken des
Aachener Raumes nur bis zum Jahre
2006 seine Gültigkeit gehabt. Denn
dann entstand im ehemaligen Gebäude der katholischen Grundschule St.
Balbina im Würselener Stadtteil Morsbach in unmittelbarer Nähe der gleichnamigen Pfarrkirche ein schmuckes
närrisches Museum, das »Haus des
Grenzlandkarnevals«. Und dort ist
dank zahlreicher auf mehrere Etagen
verteilten närrischen Exponate »jeden
Tag Karneval«. Ein Team von zehn
ehrenamtlichen Mitarbeitern um
Archivar und Museumsleiter Bernd
Simons vom Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandverein
(VKAG) ist dort unermüdlich tätig, um
die Dokumente rund um den Grenzlandkarneval zu sichten, zu ordnen
und EDV-mäßig zu archivieren. Damit
die Geschichte des Grenzlandkarnevals als eines wichtigen Brauchtums
unserer Region gewürdigt und von
Interessenten des Karnevals, aber
auch der Heimatgeschichte generell,
eingesehen wird.
Reiner Spiertz, in Alsdorf-Warden
wohnender Präsident des VKAG, ist
hocherfreut, dass auch die
Geschichtswissenschaft (Euregio-Professur des gebürtigen Übach-Palenberger Dr. Frank Pohle vom Historischen Institut der RWTH Aachen) den
Karneval entdeckt hat, nachdem die
Sprachwissenschaft schon seit einiger
Zeit den Wert der Mundart, des
»Regiolekts«, würdigt. Und zwischen
Mundart und Narretei gibt es
bekanntlich eine beachtliche Schnittmenge - Stichworte: Büttenrede bis
Mundart-Messen zur Narrenzeit.
Reinschauen und
mitmachen!
Überraschende
neue Erkenntnisse
Im Keller und in den beiden Etagen
des Karnevals-Hauses stapeln sich die
Aktenordner und frei stehenden
Exponate: Etwa Chroniken und Jubiläumsschriften von Karnevalsvereinen,
Zeitungsberichte, Prinzenornate, Orden
en masse undundund füllen die früheren Klassenräume der gewesenen
Schule. Seltene und nicht erwartete
Dokumente haben den Weg aus allen
Ecken des Aachener, Jülicher und
Heinsberger Raumes ins Haus des
Grenzlandkarnevals gefunden.
Reiner Spiertz holt beim Rundgang
zum Beispiel ein Dokument aus einer
Schublade, welche ein Plakat des
ersten Karnevalszuges in AlsdorfHoengen enthält. Es stammt aus dem
Jahre 1890. Reiner Spiertz: »Das
Dokument beinhaltete für uns eine
interessante Neuigkeit. Es gab also
schon in Hoengen einen Zug und
einen Prinzen, als der heutige Karnevalsausschuss Hoengen als verfasste
Organisation noch gar nicht existierte.« Desweiteren ist der Schublade zu
Knopfloch
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
8
Februar / März
Karnevals«
SAMMLUNG ZUM BELIEBTEN
GESCHICHTE ÜBERHAUPT
MÄRZ IN DER STADTHALLE
entnehmen, dass 1890 eine »Hoengener Zeitung« von den Ereignissen
dort berichtete. Erstaunlich, dass es
damals auch schon einmal lokale
Magazine gab, auch wenn sie später
wieder in der Versenkung des Vergessens verschwanden oder von den großen Zeitungsverlagen aufgekauft
wurden.
ten Zuschüsse gegeben«.
Die Umbauten kosteten
letzlich 300.000 Euro, der
VKAG konnte das Projekt
schuldenfrei abschließen.
Was dann für einige Jahre eine
ideale Lösung darstellte, musste
inzwischen einer kritischen Prüfung
unterzogen werden.
sion 2015,
aber angereichert mit viel
Humor engagieren sich Comedians mit einem
»Kabarett-Abend« für die Erweiterung des Karnevals-Hauses. Diese drei
Namen dürften wirklich beim PubliSie ergab, dass die Räumlichkeiten für kum »zünden«: Lokalmatador Jürgen
Eine Fundgrube also nicht nur für
Beckers á la Jürgen B. Hausmann, KirKarnevalisten, sondern für alle, die an die gewachsene Anzahl von ExponaZeitgeschichte und gesellschaftlichen ten erheblich zu klein geworden sind. chenmann Willibert Pauels (bekannt
Um sie auf ausreichendem Platz fach- als »Ne bergische Jung«) und ChristiVeränderungen in den letzten mehr
an Pape, ein aufgehender Stern im
gerecht zu lagern und sie vor Schäals 100 Jahren interessiert sind: Dies
Bereich »Karneval und Comedy«.
ist also das in Morsbach beheimatete den durch etwa Kälte und FeuchtigEhrengäste und Schirmherren wird es
keit zu schützen, benötigt der VKAG
Haus des Grenzlandkarnevals.
dringend ergänzende neue Räumlich- an diesem Abend nicht geben, jeder
Beim Gang durch dessen Räume kann keiten. Anbieten würde sich hier idea- (am Erhalt dieses Brauchtums Interessierte) bezahlt seine Eintrittskarte aus
lerweise das benachbarte Gebäude,
man kaum verstehen, dass das Haus
dessen Eigentümer (wie damals beim dem eigenen Portemonnaie. »Das gilt
laut Reiner Spiertz »fast eine Ruine«
selbstverständlich auch für mich und
jetzigen Museum) die katholische
war, als sich die Grenzlandkarnevalimeine Vorstandskollegen«, unterPfarrgemeinde St. Balbina ist. Um
sten mit viel Engagement an die
streicht Spiertz den Benefizcharakter
diese Vision in die Tat umzusetzen,
Renovierung und die Errichtung des
der Veranstaltung.
wartet der Förderverein »Haus des
Museums machten. »Wir mussten
erst selbst das Risiko des Kaufs einge- Grenzlandkarnevals e.V.« am Freitag,
20. März, um 20 Uhr, in der Stadthal- Hier neben den schon erwähnten Mithen, sonst hätte es vom Landschaftverband Rheinland (LVR) und von der le Alsdorf mit einer Benefiz-Gala auf. wirkenden noch weitere wichtige FakKulturstiftung NRW nicht die benötig- Fernab der eigentlichen Karnevalsses- ten für Interessierte:
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Einlass am 20. März in die Stadthalle
ist um 19 Uhr (VIP-Empfang 19 bis
19.45 Uhr). Der Eintritt beträgt 27,50
Euro, VIP-Karten inklusive Sektempfang 50 Euro.
Eintrittskarten gibt es unter:
www.stadthalle-alsdorf.de oder in
den Vorverkaufsstellen, die im Internet-Auftritt des VKAG nachzulesen
sind.
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Februar / März
Jetzt neu: Montag Ruhetag
9
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Aus den »Original fahrenden Musikanten Alsdorf e.V.«, gegründet 1981 als
reine Blaskapelle und gedacht zur
Verstärkung eines Karneval-Vereins,
entwickelte sich nach und nach ein
eigenständiger Verein, der 2005 auch
als solcher in das Vereinsregister eingetragen wurde.
Viele Jahre folgten Auftritte in ganz
Deutschland als Blaskapelle, jetzt aber
unter dem Namen OFM Band. Wie in
den meisten Vereinen, so auch bei der
OFM Band, stand die Gruppe vor der
Auflösung. Die Mitglieder wurden älter
und die Jugend konnte für Blasmusik
nicht begeistert werden und so wurde
es still um die Band. Etwa 2 Jahre
dauerte dieser Zustand und der Verein bestand nur noch auf dem Papier.
Der damalige Leiter der Blaskapelle,
Ha-Jo (Heinz-Georg) Reibenspies,
sagte sich, das kann es nicht gewesen sein. Mit seiner Ehefrau Sabine
Sensen-Reibenspies, die heute die
Finanzen der Band führt, entschloss
er sich, seinen ehemaligen Geschäftsführer Rolf Kranz mit ins Boot zu
holen und eine Big-Band zu gründen.
Schnell waren gleichgesinnte gefunden und es konnte mit den Proben
begonnen werden. Nach einem Jahr
war etwas entstanden, das man endlich der Öffentlichkeit präsentieren
konnte.
10 Jahre
OFM-Band
ehemaligen Schlagzeuger, zu fragen,
ob er nicht mit einsteigen möchte,
denn inzwischen hatte er sein Showtalent und seinen Gesang weiter verbessert.
Dennis Kranz, Frontmann der
So wurde Dennis nicht nur Frontmann
OFM-Band
der »OFM Show Band«, sondern auch
Der Alsdorfer »Jung« Dennis Kranz,
gerade mal 22 Jahre, greift nach den das Aushängeschild der Band.
Nebenbei wurde an der Solokarriere
Sternen am deutschen Schlagerhimmel. Als Sänger ist er unterwegs und weitergearbeitet. Bei vielen Festlichkeiten in der Region wurde er
sein Repertoire besteht aus Schlagern, Partyhits und Oldies. Zusätzlich gebucht. Bei einem Schlagerevent in
ist er als Frontsänger einer Coverband Wurselen belegte Dennis dann den
ersten Platz. Auftritte mit Norman
unterwegs. Als Schüler hatte er nur
Langen, bekannt aus der FernsehsenZu den Auftritten gehört eine gut aus- eins im Kopf: Musik.
dung »DSDS«, und mit Willi Herren
gewogene Light-Show mit einer qua- Beharrlich setzte er sich gegen seine
Eltern durch und spielte in einer Blas- bei einem Engagement auf Mallorca
litativ hohen Soundanlage.
kapelle. Seine Fähigkeiten als Schlag- folgten, sowie weitere Auftritte zum
Für HaJo Reibenspies ist es wichtig,
Beispiel auf dem Europafest in Alszeuger und Sänger wurden bald von
dass der Spaß an guter Musik erhaldorf und ein Gastauftritt bei den
ten bleibt und für jeden erschwinglich Fachleuten erkannt. Die Blaskapelle
stand vor der Auflösung, aber Dennis Mystery-BrotherZ.
ist. So spielte die Band unter andehatte seinen Traum nicht aufgegeben Vor kurzem gab es eine Aufzeichnung
rem auch für den guten Zweck. Zum
im Fernsehen mit Dennis und eine erste
und steckte seine Energie in eine
Beispiel wurden Konzerte im KinderCD ist im Tonstudio Westerwald bei
Gesangsausbildung. Auf Betreiben
heim „Maria im Tann" in Setterich,
Thomas Guthoff aufgenommen worden,
im Seniorenheim St. Josefhaus in Als- seiner Eltern machte er nach dem
Schulabschluss eine Lehre als Elektro- die demnächst veröffentlicht wird und
dorf-Busch und für die Senioren von
eine zweite ist in bereits in Arbeit.
niker fur Energie und GebäudetechSt. Anna in Alsdorf-Hoengen kostennik. Heute ist er Geselle mit einer
los gegeben.
Informationen:
festen Anstellung.
In 2015 sind Auftritte beim Stadtfest
Telefon: 02404-1044
Der musikalische Leiter der ehemaliin Jülich, bei der Blaulichtparty in
gen Blaskapelle hatte inzwischen mit Mobil: 015258455785
Stetternich, in Würselen beim WeinMail: Rolf.Kranz@t-online.de
neuen Leuten eine Cover-Band
fest und bei der Dorfkirmes in Alswww.denniskranz-music.de
gegründet und suchte einen Frontdorf-Ofden geplant.
mann. Naheliegend war, Dennis, den
Infos unter www.ofm-band.de
www.facebook.com/denniskranz21
Heute ist die Big-Band eine reine
Unterhaltungsband, deren breites
Spektrum mit aktuellen Hits, Schlagern, Oldies und Stimmungsliedern
für Unterhaltung sorgen kann, von
der Qualität her kaum von Profis zu
unterscheiden. Gesangsmäßig wurde
durch den Frontmann Dennis Kranz
und Joanna Reibenspies eine hohe
Qualität erreicht. Beide werden unterstützt von drei weiteren guten
Gesangssolisten. Aktuell wird noch
ein Keyborder gesucht.
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Abschied von »Foto Pees«, dem
»Haus der Prinzen & Prinzessinnen
Text: Joachim Peters, Foto: Franz-Josef Kochs
66 Jahre lang war »Foto Pees«
Alsdorfs gute Adresse, wenn es
um Porträtfotos (vom Passbild
und Bewerbungsfoto bis hin zu
Hochzeitsbildern) ging: zunächst
(ab 1949) in der Castorstraße, wo
der Geschäftsgründer und langjährige Chef Leo Pees 1949
begann, dann in der Rathausstraße und schließlich von September
1959 bis heute am Denkmalplatz.
Vor fast genau 50 Jahren - im März
1965 - trat Elke Jestädt in den Dienst
von Foto Pees, zuerst als Aushilfe und
dann als Lehrling. Und nach diesen
fünf Jahrzehnten, in deren Verlauf
Elke Jestädt mit der Geschäftsübernahme am 1. Januar 1988 zur Chefin
avancierte, wird sie Ende März 2015
auch als Letzte das Licht bei »Foto
Pees« ausknipsen.
»Es war eine schöne Zeit, aber eine
Fortführung lohnt sich in der heutigen
Zeit nicht mehr«, blickt Elke Jestädt
mit einem lächelnden und einem
traurigen Auge auf die Geschichte
von Foto Pees. Die Digitalisierung der
Fotografie stellte vor einigen Jahren
einen großen Einschnitt dar, aber sie
war nicht entscheidend für das Ende
jetzt. Elke Jestädt: »Die schlechte
Parkplatzsituation am Denkmalplatz
hat den Geschäften hier und uns im
besonderen schon zugesetzt«. Vorbei
waren damit auch die Zeiten, in
denen vier junge Frauen Elke Jestädt
als Mitarbeiterinnen verstärkten. Am
Ende verblieb noch Petra Leckner, die
Elke Jestädt und »Foto Pees« insgesamt 26 Jahre lang die Treue hielt.
Trotz der nicht mehr zu verhindernden Geschäftsaufgabe überwiegt
aber der dankbare Rückblick.
So waren etwa die Aktionen zum und
die Teilnahme am Europafest immer
ein Höhepunkt im Geschäftsjahr. Elke
Jestädt: »Wir danken allen Kunden,
die uns in den vielen Jahrzehnten die
Treue gehalten haben«. Vor der
Farben zum Hören
Geschäftsschließung sollte man auf
jeden Fall noch einmal den Weg zu
»Foto Pees« finden. Es gibt nämlich
noch einige »Schnäppchen« beim
Räumungsverkauf und ein Blick auf
die Wände sowie in das Fenster
weckt noch einmal Gefühle früherer
Zeiten. Neben Fotos vom »alten Alsdorf« sind dort wie in jedem Jahr
noch bis Fastnachtsdienstag die Bilder der Alsdorfer Prinzenpaare zu
sehen. Sie waren eines der Markenzeichen von »Foto Pees«, so dass
Klaus Mingers vom Festausschuss
Alsdorfer Karneval das TraditionsFotogeschäft einmal in »Haus der
Prinzen« umbenannte.
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Februar / März
11
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Das neue Prinzenauto für
das Alsdorfer Kinderprinzenpaar Tom-Luca I. und Prinzessin Anna: einem 9-Sitzer
VW T5 Caravelle 2.0TDI mit
reichlich Platz für Prinzenpaar und die ganze Madagaskar-Truppe.
Kinderprinz
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Im T5 von Auftritt zu Auftritt!
GUIDO ZABKA ÜBERREICHT DEN
AUTOSCHLÜSSEL DES T5 DEM STOLZEN
SESSIONSBESITZER, PRINZ TOM-LUCA I.
Jetzt können die Karnevalsveranstaltungen beginnen! Dem Transport von Kinderprinzenpaar TomLuca I., Prinzessin Anna und dem
Gefolge steht nun nichts mehr im
Weg.
SPRACHLOS ?
Zur Schlüsselübergabe kam das Kinderprinzenpaar mit Chauffeur und
seinem Madagaskar-Gefolge.
Guido Zabka freut sich sichtlich, ein
Prinzenauto auf Zeit für die Tollitäten
zur Verfügung stellen zu können. Als
Dankeschön für dieses tolle Sponso-
SCHLAGANFALL ?
ring gab es nicht nur ein Bützchen
von Prinzessin Anna, sondern Guido
Zabka erhielt ebenfalls den aktuellen
Orden der Session.
Ab sofort können sich die Tollitäten
komfortabel zu ihren närrischen
Untertanen kutschieren lassen.
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
12
Februar / März
TERMINE 2015
in der Stadthalle Alsdorf
Samstag, 07. Febr. 2015, 20 Uhr
Premiere
mit After-Show-Party
Sonntag, 08. Febr. 2015, 16 Uhr
Familiensitzung
mit Kaffee & Kuchen
KG Prinzengarde
Freitag, 13. Febr. 2015, 21 Uhr
Gardenacht
Samstag, 14. Febr. 2015, 18 Uhr
Kostümsitzung
mit After-Show-Party
im »Oranje-Fieber«
Wenn sich am Samstag,
07.02.2015, um 20.00 Uhr zum
ersten Mal der Vorhang der Stadthalle Alsdorf öffnet, wird Sie nicht
nur ein neuer Kommandant unter
dem Motto: »Gouda, Meisjes en
Frikandel – Prinzengarde special«
begrüßen, sondern auch die
Bühne wird, wie in jedem Jahr,
passend zum Motto im Hollandlook erstrahlen.
Nummer und die Büttenredner schreiben ihre Texte. Man sieht also Karneval ist nicht nur im Januar und Februar. Nein, das ganze Jahr sind die Mitglieder aktiv für die fünfte Jahreszeit.
»Verpassen Sie also nicht unsere Sitzungen«, rät Hans Peters, der neue
Kommandant. »Falls Sie noch keine
Karte haben, besorgen Sie sich schnell
noch eine für eine unserer vier
Sitzungen.«
Der Moderator der Prinzengarde, Frederik Rybacki, und seine 200 Frau
und Mann starke Prinzengarde werden Ihnen in einer 4 bis 4,5 stündigen
Sitzung die Sorgen des Alltags nehmen und hauseigenen, regionalen
Karneval feiern. Denn das sind seit
mehr als 60 Jahren die Wurzeln des
Alsdorfer Traditionsvereins. Karneval
mit eigenen Kräften, mit einer Bühne,
die jedes Jahr extra für das Motto
gebaut wird, auf hohem Niveau.
Alle Gruppen der Prinzengarde bereiten sich schon seit Aschermittwoch
des Vorjahres auf die vier Sitzungen
in der Stadthalle vor. »Nach Karneval
ist vor Karneval«, heißt es da. Und so
wird erst ein Motto gesucht und
gefunden sowie Ideen für Tänze, Lieder und Kostüme ausgesucht.
Danach geht es in den Gruppen weiter. Das Gardechor, die Stepps, Tanzmariechen Pia Wissgot und das Alsdorfer Allerlei studieren die Tanzschritte ein. Tresenritter, Fanfarenzug,
Gardöre, Karnical und Lena Baumanns ölen ihre Intrumente und
Stimmen, schreiben Texte um und
proben den ganzen Sommer. Unser
Elferrat sucht sich eine passende
Gardenacht
Alle feierlaunigen Karnevalisten sollten sich Freitag, 13. Februar 2015,
schon mal dick im Terminkalender
anstreichen. Denn ab 21 Uhr heißt
es in der Alsdorfer Stadthalle: PartyTime!
Die Besucher dürfen sich auf eine
tolle Karnevalsparty mit viel Musik,
Tanz und ausgelassener Stimmung
freuen. Ein DJ und die Liveband
»Nyne« sorgen für die passenden
Rhythmen – prima Stimmung ist
also garantiert. Karten für die Gardenacht gibt es zum Vorverkaufspreis von nur 9,00 Euro in unserer
Vorverkaufsstelle (Abendkasse
12,00 Euro) oder auf der Internetseite www.prinzengarde-alsdorf.de.
Eintritt ist ab 16 Jahren.
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Bühne an der Burg
Erstmals wird am Rosenmontag an
der Alsdorfer Burg eine Bühne stehen. Ab halb zwei wird es ein kleines Programm zur Einstimmung auf
den Rosenmontagszug geben. Wenn
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Kostümsitzung
mit After-Show-Party
ßen und bei hoffentlich
strahlendem Sonnenschein
unserem Prinzenpaar einen tollen
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Februar / März
13
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
KARNEVAL FÜR UND MIT STUDENTEN
Alaaf!...
Auch dieses Jahr hat mich wieder
das Karnevalsfieber gepackt,
denn was macht in der grauen
Jahreszeit mehr Spaß, als sich zu
verkleiden und noch mal richtig
die Sau raus zu lassen?! Doch
welche Möglichkeiten gibt es speziell für Studenten, sich zu verkleiden oder ordentlich zu feiern?
sind stets Ganzkörperanzüge, da die
bei den eisigen Temperaturen schön
warm halten. Letztes Jahr habe ich
jemanden gesehen, der normal angezogen war, aber einen breiten Gürtel
aus Lutschern über der Schulter trug.
Jede Dame, die ihm einen Kuss auf
die Wange gab, durfte sich einen Lutscher nehmen. Den Lücken in seinem
Gürtel und dem seligen Lächeln in
seinem Gesicht nach zu urteilen war
dieses Kostüm zwar einfach, aber
extrem effektiv.
Gerade zu Karneval bietet sich hervorragend die Gelegenheit, eine Mottoparty zu veranstalten. Ob selbst
organisiert oder von einem Veranstalter, der Kreativität sind keine Grenzen
gesetzt. In meiner zweiten Heimat Köln
Früher war das Problem, ein passengäbe es da zum Beispiel die »lachendes Kostüm zu finden, noch schnell
gelöst. Mädchen gehen als Prinzessin de Kölnarena«. An den Wochenenden
und Jungs als Feuerwehrmann. Heut- zwischen dem 23. Januar und dem
zutage muss man sich da schon etwas 15. Februar darf hier ausgelassen in
Ausgefallenes einfallen lassen, um in der »LANXESS Arena« gefeiert werden.
der bunten Karnevalswelt nicht unter- Ein Beispiel für eine selbst geplante
Mottoparty wäre »Pflanzen vs. Zomzugehen. Ich habe ehrlich lang überlegt, als was ich mich dieses Jahr ver- bies«, bekannt aus dem gleichnamigen Spiel. Generell bieten Mottos, die
kleiden soll. In meiner Kindheit bin
ich dreimal im Aachener Karnevalszug mit Spielen zu tun haben unendliche
Möglichkeiten. Ob »Pac-Man« oder
mitgegangen. Einmal als Prinzessin,
einmal als Stoppschild und einmal als »Super-Mario«, für jeden ist da etwas
Schmetterling. Nun ja, Verkehrsschild dabei. Wenn man nicht zu viel Geld
für neue Kostüme ausgeben möchte,
ist zwar innovativ, aber nicht gerade
kann man natürlich auch ein Thema
elegant. Was kann ich also basteln,
wählen, das weniger Aufwand erforwas nicht sonderlich teuer (armer
Student, Sie wissen schon) und trotz- dert. Da bietet sich beispielsweise das
Motto »Bad-Taste« an. Hierbei können
dem hübsch und bunt ist? Da kam
sich alle Gäste einfach mal so richtig
mir die Erleuchtung: Nyan-Cat! Wer
prollig oder auch ganz in Pink verkleijetzt nicht weiß, was das ist, muss
den. Im Schrank liegt noch eine alte
sich nicht schämen, es handelt sich
Leoparden-Spandexhose? Raus damit
nämlich um ein Internetvideo, das
zum Beispiel unter www.nyan-cat.com und angezogen!
anzusehen ist. Also gesagt getan und
für 10 Euro eine Regenbogenstrumpf- Wer kontaktfreudig ist und lieber raus
in die Stadt möchte, schnappt sich am
hose besorgt und aus Pappe den
besten ein paar Freunde und zieht los.
Kuchenkörper gebastelt.
Natürlich findet sich auch für die männ- Ich selbst bin eher nicht so der Alkolichen Leser unter euch garantiert ein holfreund, aber wer sagt, dass man
nicht auch so gemütlich in einer Kneipe
schönes Kostüm. Besonders beliebt
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
14
Februar / März
sitzen und Karnevalslieder schmettern
kann. In der Aachener Innenstadt gibt
es an fast jeder Ecke eine offene Tür
für Karnevalisten, also keine Scheu.
Wer weiß? Vielleicht trifft man ja auf
den Beginn einer neuen, wunderbaren Freundschaft!
Doch wie verbringen andere
Studenten die Karnevalszeit?
Lisa (Alsdorf): An Fettdonnerstag
Klausuren kann einem die Laune gut
verderben. Auf einer studentischen
Karnevalsparty war ich nie, nur RWTH
Hauptgebäude, das ist aber eigentlich
für die Mitarbeiter der TH oder eben
die Feiern von der Penn oder in Kneipen. Ich nähe, soweit ich kann, meine
Kostüme im übrigen selbst und werde
im Regelfall jedes Jahr etwas anderes,
was langsam in meinem Alter schwierig wird.
Marie (Würselen): An Karneval gehe
ich am liebsten mit Freunden in die
Innenstadt, sehe mir den Karnevalszug an und gehe danach in den Domkeller oder eine andere Kneipe.
Eigentlich habe ich immer gekaufte
Kostüme, je nach Wetterlage etwas
aufwändiger. Es ist ja zu schade, wenn
man sich extra aufbrezelt und das
dann keiner sieht, weil man tausend
Kleiderschichten darüber tragen muss,
um nicht zu frieren.
Tim (Hückelhoven): Also, ich bin der
totale Karnevalsmuffel, obwohl ich im
Rheinland geboren bin und hier auf
dem Dorf die absolute Karnevalshochburg ist. Als Kind fand ich das auch
immer alles total toll. Aber irgendwann
so im Jugendalter hat es dann nur noch
genervt, was vor allem mit Leuten
zusammenhängt, die das benutzen,
sich in die Besinnungslosigkeit zu
trinken und daneben zu benehmen.
Da wird dann ein an und für sich
schönes Brauchtum eigentlich mit zu
Von Susanne Dammers
Grabe getragen. Und hier im ländlichen
Raum sind die Wagen auch nicht so
schön wie in Düsseldorf oder Köln.
Leider vollkommen unpolitisch. Weil
sich niemand traut, die hiesige Politik
aufs Korn zu nehmen, oder die CDU
den einfachen Dorfleuten hier einfach
zu »heilig« ist. Ich fahre dann jedenfalls gerne weg, ans Meer z.B. Ostende
oder die ostfriesischen Inseln sind
tolle »Fluchtorte«.
Jane (Attendorn): Auch wenn Köln
die Karnevalshochburg ist und ich seit
drei Jahren in der Nähe wohne, feiere
ich dort nie. Zum einen, weil es mir
an Karneval dort viel zu voll ist, zum
anderen, weil ich mich mit meinen
feiernden Freunden in meiner Heimatstadt treffe, in der ebenfalls ordentlich Karneval gefeiert wird.
Was Verkleidungen angeht, organisieren wir das jedes Jahr anders, aber an
Altweiber versuchen zumindest die
Mädels zusammenpassende Kostüme
anzuziehen. Da wir aber zu verplant
sind, uns früh genug abzusprechen,
holen wir meistens am Donnerstagnachmittag unsere sommerliche
Pumphose und weiße Bluse aus dem
Schrank und improvisieren Piratinnen.
Maik (Rostock): Als ich nach Köln
gezogen bin, hatte ich keine Ahnung
von Karneval und habe mich gewundert, als ich auf einmal von Clowns
umzingelt war. Später wollte ich mich
dann als Pilot verkleiden und habe
gesehen, dass das Kostüm 80 Euro
kostet. Das war mir zu teuer. Ich habe
mir dann eine gebrauchte Originaluniform von der Airforce für denselben
Preis gekauft.
Ihr seht also, Karneval hat für jeden
etwas zu bieten. Es muss nicht immer
hemmungslos Alkohol konsumiert werden, sondern man kann diese Zeit auch
dazu nutzen, noch einmal das Kind in
sich zu wecken und Spaß zu haben.
Fettdonnerstag
Frühstücksbuffet
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Zur Begrüßung ein »Hugo«
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Karnevalssamstag
Großes Karnevalsbuffet
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„kumm loss mer fiere...
KARNEVAL IM ALTENPFLEGEHEIM »HAUS STEPHANIE«
Schon seit vielen Jahren wird im
Haus Stephanie während der Karnevalszeit gemeinsam gesungen,
geschunkelt und bei toller Stimmung mit den Bewohner getanzt!
5.02.2015
Karnevalsparty mit dem Kindergarten
Mariadorf-Blumenrath und den
Bewohnerpartnern der einzelnen Kinder im Haus Stephanie
Fettdonnerstag
12.02.2015 ab 11:11 Uhr
Wir proklamieren unser Prinzenpaar.
Anschließend präsentieren wir ein
karnevalistisches Playback-Programm
mit Künstlern des rheinischen Karnevals (dargestellt von unseren Mitarbeiter/innen) und dem Trompetercorps »Millenium« aus Mariadorf.
Karnevalssamstag
14.02.2015 ab 10:30 Uhr
geht es weiter mit dem Prinzenempfang der Prinzenpaare des Karnevalausschuss Hoengen Prinz Willi IV und
Prinzessin Silvia mit Gefolge in
Begleitung des Trompetercorps der
Boischer Artillierie, Mariadorf und
Abordnungen der Vereine des KAH
Hoengen und dem Kinderprinzenpaar
Prinz Maik I. und Prinzessin Lea mit
Gefolge in Begleitung des KWV Warden. Zur Unterhaltung
trägt natürlich wie seit vielen Jahren Bert Mennicken
mit seinem Akkordeon bei.
Für den musikalischen
Rahmen an beiden Tagen
sorgen unsere DJ Gerd und
Michael.
Februar / März
Die Veranstaltungen finden im
beheizten Festzelt statt.
(Programmgestaltung und Moderation
an beiden Tagen: Elvira Bergs)
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
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Die K.G. Blaue Funken
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Die Blauen Funken sind 66 Jahre
und das wurde ausgiebig am letzten Januarwochenende mit einem
Ehrenabend und einer Jubiläumsveranstaltung im Festzelt an der
Alsdorfer Burg gefeiert, zu denen
zahlreiche Gäste und befreundete
Vereine eingeladen wurden.
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Nach dem Gratulationsmarathon
waren die Funken noch Ausrichter
des 21. Euregionalen Gardetreffens
mit anschließendem Festzug durch
die Stadt, an dem mehr als 20
Garden aus dem Dreiländereck
teilgenommen haben.
Die KG Blaue Funken gehören nicht
zu den größten und sind auch nicht
der kleinste Verein im Stadtgebiet. Ein
»jecker« Geburtstag mit 6 x 11 Jahren muss natürlich gebührend gefeiert werden. Seit 66 Jahren sind sie im
Alsdorfer Karnevalstreiben präsent.
Mit aktuell 50 aktiven Mitgliedern
sind die Funken nach wie vor gut aufgestellt und entwickeln immer wieder
neue Ideen. 2013 stellte der Verein,
nach 33 Jahren das Prinzenpaar der
Stadt Alsdorf mit Prinz Horst Jacobs
und Prinzessin Gerti.
Gegründet wurde die K.G. Blaue Funken 1949 Alsdorf e.V. am 11.03.1949
im »Haus Plum« in der Annastraße.
Andreas Rennertz war der erste Präsident der Session. Josef Lürkens
gehörte zu den Gründern und wurde
später Ehrenpräsident. Von den fünfziger Jahren wurde ein aktiver Sitzungskarneval gefeiert, mit allem,
was dazu gehört. Natürlich mit Elferrat, Büttenreden und Tanzdarbietungen. Das erste Tanzmariechen hieß
Mizzi Muskulus und ab 1950 tanzte
Bärbel Rennertz als Tanzmariechen.
»Im Saale Plum stand alles wieder
Kopf vor Begeisterung.« (Presse zur
Gala Sitzung am 09.01.1961)
Die Karnevalisten bauten Rosenmontagswagen und waren fester Bestandteil bei den Umzügen. Zeitweise gab
es sogar eine Reitergruppe mit Standarte.
Anfang der siebziger Jahre wechselten die Funken ihre »Hochburg« und
zogen nach Kellersberg zum Schützenhof. Seitdem sind sie auch ein
fester Bestandteil im Kellersberger
Karneval. Mit
der niederländischen Karnevalsgruppe CV
Streupers
Brunssum verbindet die KG Blaue Funken schon
eine lange Freundschaft mit grenzenlosem Frohsinn.
Seit den achtziger Jahren wurde der
»Funkenball« oder der Saalkarneval
in unterschiedlichen Festhallen im
Stadtgebiet, wie zum Beispiel der
Festhalle in Alsdorf-Ofden, zelebriert.
Jubiläumssitzungen, die alle 11 Jahre
geplant waren, fanden auch im ehemaligen Kasino Anna Alsdorf statt.
Seit vielen Jahren dient die Gaststätte
„»Zur Flotte« als Vereinslokal und die
Funken sind sowohl Mitglied in der
Interessengemeinschaft Kellersberger
Vereine und im Festkomitee Alsdorfer
Karneval. Die KG Blaue Funken ist
dafür bekannt, den ursprünglichen
Karneval zu unterstützen und zu för-
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dern. Angefangen von der Bambinigruppe bis hin zu den Jugendgruppen
ist der Verein engagiert und sozial
eingestellt.
»Den Kindern wird bei einem monatlichen Mitgliedsbeitrag von 1,- Euro
einiges geboten. Sie erhalten Tanzunterricht und werden dadurch gefördert. Zudem stellt der Verein die Uniform und den Orden.«
Interessierte Kinder können gerne
zum Probetraining in die Turnhalle
Annapark kommen«, berichtet Horst
Jacobs, Präsident der KG Blaue Funken. Tanzpaare und Tanzmariechen,
Frauen und Showtanzgruppen finden
im Verein ihre karnevalistische Heimat und über die Session hinaus
pflegt man den Gemeinschaftsgedanken mit Festen und Ausflügen, aber
auch mit sozialen Engagement.
Dazu gehört die Hilfe beim Aufbau
des Weihnachtsmarktes, die Teilnahme bei der Aktion »Alsdorf soll schöner werden« oder Besuche in der Karnevalssession in Seniorenheimen.
Der »Orden zur Verbundenheit mit
der Vaterstadt Alsdorf« wurde 1959
von Adi Plum ins Leben gerufen und
wird seitdem bei jedem 11jährigen
Jubiläum, an Personen des öffentlichen Lebens verliehen, die den
Namen Alsdorf über die Grenzen hinaus bekannt gemacht haben.
Träger des Ordens sind unter anderen: Herbert Zimmermann (Sportreporter von 1954), Rita Wilden Jahn
(Sprinterin), Grit Wirtz und Rudi Bast.
In diesem Jahr erhielt Helmut Brandt
den Orden.
Aktueller Vorstand der K.G.
Blaue Funken 1949 Alsdorf e.V.:
1. Vorsitzender: Hermann-Josef
Esser, 2. Vorsitzende: Manuela
Beckers, 1. Geschäftsführer:
Ralf Elsen, Präsident und
Schatzmeister: Horst Jacobs
www.blaue-funken-alsdorf.de
Kontraste… Kontraste…
CHOR STARTET MIT »REQUIEM« UND
MOZARTS »KRÖNUNGSMESSE«
Am 19. April startet der Städtische Chor Alsdorf mit »Requiem«
und Mozarts »Krönungsmesse«
ins neue Konzertjahr. Es wird ein
vielfältiges und interessantes Jahresprogramm geboten.
Betrachtet man das Jahresprogramm
des Städtischen Chores Alsdorf, so
stellt man fest, dass sowohl das
Gesamtprogramm als auch die einzelnen Details gekennzeichnet sind
durch kontrastierende Elemente. So
ist bereits das erste sinfonische Chorkonzert am Sonntag, 19. April, um 19
Uhr in der Kirche St. Mariä Heimsuchung Alsdorf-Schaufenberg ein Kontrastkonzert: Mozarts letzte Noten,
kurz vor seinem Tode geschrieben,
zusammengefasst und durch seinen
Schüler Franz Xaver Süßmayr ergänzt,
bilden das »Requiem«, die Totenamtsmusik. Die von Süßmayr ergänzten Teile stellen einen überdeutlichen
Kontrast zu den noch von Mozart
komponierten Teilen dar. Der Chor
wird nach dem Erklingen der letzten
von Mozart geschriebenen Noten
innehalten, bevor die Süßmayrergänzungen erklingen.
Nach dem »Requiem« erklingt
Mozarts »Krönungsmesse«, eine hell
leuchtende Komposition voller herrlicher Melodien – ein deutlicher Kontrast zu Mozarts unvollendetem
»Requiem«. In der zweiten Jahreshälfte greift der Chor zu einem noch
deutlicheren Kontrastprogramm: war
das erste Konzert der »Klassik«
gewidmet, so wird in dem zweiten
Halbjahr 2015 die »Welt des Musicals« bemüht – der Städtische Chor
einmal anders. Geplant sind
Auszüge aus »My Fair Lady«,
»Porgy and Bess«, »Mary
Poppins», »Jesus Christ
Superstar« und andere. Dieses
Musicalkonzert ist Bestandteil
des Europafestes und wird am
Sonntag, 13. September, um
20 Uhr in der Stadthalle
gesungen.
Einen weiteren Kontrast bilden die »Offenen Singen« zum Sommeranfang und zur Weihnacht. Hier
singen die Kleinen und Kleinsten aus
dem Kinderchor und den Singschulklassen. Zudem werden in diesen
pädagogischen Konzerten die Zuhörer
zum Mitsingen aufgefordert. Diese
beiden Kinderkonzerte finden am
Sonntag, 21. Juni, und am Sonntag,
13. Dezember, statt.
Parallel zu den Vorbereitungen des
»Musicalkonzertes« erarbeitet der
Chor zwei Kompositionen von Franz
Schubert: Am Donnerstag, 31. Dezember, singt der Chor gemeinsam mit
dem Kirchenchor St. Mariä Heimsuchung Alsdorf-Schaufenberg die
»Deutsche Messe« von Franz Schubert in einem Orchestergewand, und
im Frühjahr 2016 wird die große
Messe in Es-Dur des gleichen Komponisten erklingen. Damit schließt sich
der Kreis, der mit der Klassik beginnt
und in kontrastierenden Zwischenstufen mit der Romantik endet.
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Februar / März
17
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DER BUNDESWEHR
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Schluss mit lustig!
Wenn im nahe der Schweizer Grenze
gelegenen Bad Säckingen die Hüüler
mit ihren Klagelauten und »Oh je«Rufen die Gassen und Plätze erfüllen,
ist das Ende der Fastnacht nahe. Am
Abend des Fastnachtszischtig (Dienstag) tragen sie den die Fastnacht personifizierenden »Böög« im Fackelschein wehklagend durch die Straßen
zum Kirchplatz. Sie haben sich
weiße Betttücher um Kopf
und Körper gewickelt
und ihre weiß gefärbten Gesichter mit
schwarzen Tränen
und Kummerfalten
bemalt. Auf dem
Text und Fotos: Franz-Josef Kochs
Kirchplatz werden dem Böög seine
Sünden und Verfehlungen vorgelesen,
dann endet er, mit Feuerwerk gespickt,
zischend und knallend in den Flammen.
Nun, die Fackeln sind abgebrannt,
formieren sich die Hüüler zu einer
seltsamen Prozession. Vorweg gibt
ein Anführer mit dicker Trommel
einen monotonen, dumpfen Takt an,
ihm folgen - einer hinter dem anderen - die wie in Leichentücher
gewickelten Trauergestalten, im
Takt der Trommel gebetsmühlenartig immer den gleichen
Fastnachtsspruch murmelnd: »Hoorig, hoorig,
hoorig isch die
Chatz....«
So zieht der Zug für Stunden an den
Hauswänden entlang; jede Nische,
jeder Mauervorsprung und jede Ecke
werden mitgenommen, und hin und
wieder zieht der makabre Zug auch
durch die offene Tür einer Schankstube und zur Hintertür wieder hinaus.
Dieses seltsame Ritual des Eckenlaufens dauert Stunden.
Das monotone Murmeln zum Schlag
der Trommel und die totentanzähnliche
Erscheinung der weiß gewandeten
Prozession kann einen daran erinnern, dass alle Freude einmal ein
Ende hat und der Tod immer anwesend ist.
Nach den Tagen der Völlerei und des
Sich-Auslebens beginnt um Mitternacht die Zeit des Fastens und die
ernste Rückbesinnung auf die Endlichkeit. So jedenfalls hatte die Kirche
es sich ausgedacht. Deshalb hatte sie
das lasterhafte und dem Teufelsstaat
zugeordnete Karnevalstreiben geduldet, als dramaturgisches und am
eigenen Leib erfahrbares Gegenmodell zum Gottesstaat.
Vielleicht am sinnbildlichsten kann man
diesen Übergang von der Fastnacht
zur Fastenzeit um Mitternacht in Villingen erleben. Villingen, eine Hochburg der schwäbischen-allemannischen Fasenacht, bietet neben prunkvollen Kostümen auch die Narrengestalt des »Wuescht« (Wüster). Die
Wuescht tragen ein abgelegtes und
verschlissenes altes Kostüm, das bis
zur Hüfte prall mit Stroh ausgestopft
ist und sie zum feisten, runden Lotterwesen macht, das sich nur watschelnd fortbewegen kann. Auf dem
Rücken tragen sie ein Brett, Krätz
genannt. Dieses Brett dient zum
Schutz vor von Zuschauer geworfenen Tannenzapfen und Schneebällen.
Um Mitternacht versammeln sie sich
auf dem Marktplatz, ziehen sich das
Stroh aus ihren abgewetzten Hosenkleidern und werfen es auf einen
Haufen. Wenn sie dann ums Feuer
stehen in ihren leeren und schlaff
herunterhängenden Monturen, wirken
die vorher so drallen Wuescht plötzlich wie die margere Personifikation
der nun beginnenden, Askese fordernden Fastenzeit.
Zu dieser Stunde lodern landauf landab die Feuer, in denen die strohgestopften Karnevals- und Fastnachtspuppen ihr Ende finden. Das Reich
der Narren war von kurzer Dauer, nun
löst es sich in Rauch auf und zerfällt zu
Asche. Kurz nur stand der Alltag Kopf,
am Aschermittwoch wird die Welt
wieder auf ihre Füße gestellt. Nun
kehrt Ernüchterung ein, und manch
einer bereut die Ausschweifungen
und unvernünftigen Exsesse der tollen Tage. Da ist es gut, wenn man
einen Sündenbock in Gestalt einer
Strohpuppe hat, der man all seine
karnevalistischen Verfehlungen in die
Schuhe schieben kann. Nubbel heißen
diese Sündenböcke in Köln, Hoppeditz in Düsseldorf, Lazarus-Strohmanus in Jülich, Böög in Bad Säckingen...
Nun wird ihnen der Prozess gemacht,
und sie werden durch Ertränken, Verbrennen, Begraben usw. für die Sünden ihrer Narrenbrüder und -schwestern geopfert; auch hier zeigt sich der
Einfluss der Kirchen auf die Vorstellungswelt der Narren.
Vom Ende der Narrenreiche auf Zeit
Februar / März
19
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Geldbeutelwäsche
Trotz »Vergebung« der Fastnachtssünden sorgt bei vielen Narren am
Aschermittwoch der Blick ins leere
Portemonnaie für weitere und nun
ganz materielle Ernüchterung. Doch
kein Unheil so groß, dass nicht Vorteil
von wär... Einmal leer, bietet sich eine
Reinigung an, womit wir beim Ritual
der Geldbeutelwäsche angelangt
wären. Und wenn diese wie in Wolfach (Schwarzwald) erst am Aschermittwochmittag stattfindet, so verlängert man die Fastnachtszeit noch um
einen halben Tag. Dann bewegt sich
um 13 Uhr ein Trauerzug im Gänsemarsch durch die Ortsmitte. Mit hängenden Trauerminen und unter Klagelauten zieht eine Reihe Herren in
schwarzem Anzug mit Zylinder und
einem weißen Schnupftuch am
Revers in Richtung Finanzamt. Jeder
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
20
Februar / März
von ihnen trägt eine lange Holzstange, an der ein leeres Portemonnaie
und eine Bürste baumeln. Mit dem
Kopf gegen die Finanzamtmauer
gelehnt wird eine Trauerminute eingelegt, bevor sich die Reihe der Leichenminenmänner zum Brunnen begibt
und sich dort dem Auswaschen und
Schrubben der Geldbörsen zuzuwenden. Da wird geschrubbt, Wasser
geschöpft, und bei all dem Durchspülen mag die Hoffnung mitschwingen,
dass bald anstelle des Wassers wieder
Geld in den Beutel fließen wird. Mit
den großen, weißen Tüchern tupft
man sich die Tränen aus dem Gesicht,
umarmt sich tröstend und bedenkt
auch die Zuschauer mit einigen Spritzern Brunnenwasser. Anschließend
begibt man sich zum Stockfischessen,
was zeigt, dass die Fastenzeit, zumindest für Fischesser, auch ihre guten
Seiten hat.
unsch
Herzlichen Glübcukw
zum 90s ten Ge r ts tag!
Eine Homage an meine
Mutter Grit Wirtz
Von Babs Seegebrecht
Meine Mutter wird
90 Jahre alt. Ein stolzes Alter. Seit
65 Jahren sind wir zusammen
befreundet, für einander da, helfen uns gegenseitig und üben
auch Kritik aneinander - meine
Mutter Grit Wirtz und ich, ihre
Tochter.
Ich möchte Ihnen gerne ein paar Geheimnisse aus unserer gemeinsamen
Zeit erzählen. Als ich Kind war, hat
mich meine Mutter liebevoll umsorgt.
Wenn ich im Krankenhaus lag, saß sie
jeden Tag an meinem Bett. Sie hat
sogar bei meiner Blinddarmoperation
(ich war 9 Jahre alt) im gleichen
Raum mit mir und einer anderen
Patientin geschlafen (das war damals
nicht üblich). Ich lag in dem Krankenhaus, wo mein Vater als Assistenzarzt
tätig war. Die Schwestern haben meinen Vater wohl gemocht, denn sie
haben uns sehr verwöhnt. Am zweiten
Abend nach der OP bekamen wir von
der Nachtschwester als Willkommensgruß ein Glas gefüllt mit einer Pfütze
Eierlikör, darauf hatte sie Orangensaft
geschüttet und als Krönung obendrauf mit Zucker verschlagenes
Eiweiß. Eierlikör und Orangensaft fanden
wir drei lecker
nur - der Eischnee…
schmeckte uns
nicht. Da wir
annahmen,
dass dieses
Getränk uns einmalig gereicht wurde,
sagten wir der Schwester, dass besonders der Eischnee köstlich geschmeckt
hätte. Ab da bekamen wir jeden
Abend dieses köstliche Getränk - und
der Eischnee hatte sich verdoppelt.
durchgeschoben - auf dem Boden
meines Zimmers. Einen hatte mein
Vater, den anderen meine Mutter mit
tröstenden Worten geschrieben. Und
wer einmal einen Brief von meiner
Mutter bekommen hat, der weiß, wie
schön und warmherzig ihre Worte
klingen. Beide Briefe haben mich
getröstet, mir Mut gemacht und mich
motiviert, dem neuen Tag mit einem
Lächeln zu begegnen.
es einfach von außen nach innen.«
Seufzend und mit verdrehten Augen
verließ er unseren Tisch.
Vor dem Gedeck standen zwei kleine
Schüsseln mit lauwarmen Wasser,
daneben auf einer Schale ein Stück
Zitrone. Ich fragte meine Mutter:
»Und was macht man hiermit?« Meine
Mutter schaute sich die Schale an
und meinte: »Das ist vielleicht ein
Aperitif des Hauses.« Also drückten
wir die Zitrone in das lauwarme WasAls ich 18 Jahre alt war, fuhr meine
ser, nahmen die Schale in die Hand
Mutter mit mir in den Nobelort St.
und schlürften das Gesöff. Es schmeckte
Moritz. Wir zwei vom Lande in der
schauderhaft. Irgendwie schauten uns
großen Welt. Zunächst liefen wir
staunend durch den Ort - so viel Ele- die Gäste der Nachbartische erstaunt
und entsetzt an. Als die zweite VorAuf dem Gymnasium hielt ich ein Jahr ganz hatten wir, vor allem ich, noch
durch - meine Faulheit und Dummheit nicht gesehen. Am Abend gingen wir speise kam, wussten wir warum. Es
hatten den weiteren Schulbesuch dort Essen in ein schickes, teures Lokal, es gab Gambas mit Schale, die wir rauspuhlen mussten. Unsere Hände waren
gab dort sowieso nur schicke, teure
beendet. Man schickte mich zurück
Lokale. Man wies uns einen Platz mit- total fettig. Es blieb uns nur, die Finger
zur Hauptschule. Und wenn zum
ten im Raum an - wo wir doch lieber unauffällig an der blütenweißen TischSchuljahrsabschluss die Frauen der
am Rande, unscheinbar, gesessen hät- decke zu reinigen. Die anderen nahmen
Kollegen meines Vaters stolz erzählnatürlich das lauwarme Wasser und
ten. Ich war erstaunt über die vielen
ten, was für ein hervorragendes
Bestecke, die an meinem Platz lagen. die Zitrone zur Hilfe, aber die waren
Zeugnis ihre Kinder nach Hause
bei uns ja schon als Aperitif draufgegebracht und wie klug und ohne Pro- Bei uns zu Hause gab es immer nur
gangen.
ein bzw. zwei Besteckteile. Ach ja,
bleme sie die Penne (wie wir sie
wenn es Nachtisch gab, lagen da
nannten) geschafft haben, dann
erzählte meine Mutter ganz selbstver- auch zwei unterschiedlich große Löf- Ja, das war ein kleiner Auszug aus
unserem gemeinsamen Leben.
fel. Aber diese Besteckauswahl in
ständlich, wie sich ihre Tochter auf
Ich möchte meiner Mutter herzlich für
dem Restaurant…. Ich fragte dann
der Hauptschule macht. Sie schämte
diese wundervolle Kindheit, Jugendauch gleich den Kellner, ob ich mir
sich nicht. Nein, meine Eltern waren
zeit und auch als Erwachsene danken.
immer stolz auf mich - egal, wie mein das Besteck zum Essen aussuchen
Toll, dass du bei mir warst und bist.
dürfte und der Rest weggeräumt
Lebensweg auch verlief.
Auf noch schöne viele Jahr mit Dir,
würde. Der schaute mich völlig entgeistert an und meinte in einem arro- geliebtes Mütterlein.
Und als ich dann den ersten Liebeskummer hatte und mich in den Schlaf ganten Ton. »Nein Madam (Madam,
Prost. Deine Biene
ich war 18!), diese Bestecke dienen
weinte, dann lagen am nächsten
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21
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
22
Februar / März
Wer sich traut, will schön sein an diesem
besonderen Tag. Nicht nur das Kleid und der
Anzug sollen toll aussehen, auch die Frisur
trägt wesentlich zum schönsten Tag bei. Für
uns Frauen ist die Frisur das Top-Thema zur
Hochzeit. Ob standesamtlich oder kirchlich,
die Frisur soll an diesem Tag besonders sein.
Friseure raten, auf ein stimmiges Aussehen
zu achten, dennoch darf auch schon mal
gemogelt werden. So kann jemand mit kurzen Haaren auch einmal zu einem Haarteil
greifen und eine Frau mit glattem Haar auch
mit einer Lockenpracht strahlen. Wichtig ist:
Kleid, Make-up und Frisur müssen aufeinander abgestimmt sein. Wer sich für ein
schlichtes Kleid entscheidet, kann auch mit
glattem, kurzem Haar toll aussehen. Ein
Highlight kann dazu ein hübsches Kränzchen, ein Faszinator oder auch nur Blümchen
im Haar sein. Die Hochsteckfrisuren allerdings sind und bleiben der Renner.
Viele Frauen lassen sich gerne die
Haare für den besonderen Tag schulterlang wachsen. Hier sind die Möglichkeiten des Stylings nahezu unbegrenzt:
gelockt, gesteckt, mit Perlen oder Bändern
verziert oder mit Flechtwerk, bis hin zu echten Blumen, alles ist möglich.
Die Haarfarbe spielt ebenfalls eine große
Rolle; einzelne Strähnen in Szene
gesetzt, machen die Braut zum Star der
Feierlichkeit. Unsere Alsdorfer Friseure
beraten gerne, um die Wünsche der Kunden zu verwirklichen. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn Braut und Bräutigam wollen sich mit Haut und Haaren
wohlfühlen. Dazu ist es notwendig, einen
längeren Beratungstermin zu vereinbaren,
an dem man dann eventuell auch schon eine
Probefrisur testen kann.
Fotos vom Brautkleid, Ohrschmuck und
diverse Accessoires wie Schleier oder Hut
sollte man zu diesem Termin mitbringen,
damit die Beratung zu einem optimalen
Ergebnis führt. Ein Probelauf für das Make-up
ist ebenso wichtig. In der Regel wird es von
den meisten Friseuren zusätzlich angeboten.
Zum eigentlichen Termin sollte die Braut dann
genügend Zeit mitbringen, damit sie anschließend nur noch ins Brautkleid schlüpfen muss.
Zum Schluss ist es wichtig, die Frisur gut zu
fixieren, damit die Braut auch am Abend immer
noch die »Schönste« ist.
Wie bei allem gibt es auch bei den Frisuren
Trends für das nächste Jahr. 2015 erinnert ein
wenig an den Hippie-Look der 70er Jahre:
Haare werden undone getragen, offen, locker
und weich fallend, wirken weiblich und verspielt. Accessoires erinnern an griechischen
Kopfschmuck, viel Gold, kleine Blätter mit eingeflochtenen Haarbänder, oft aus Spitze und
mit Perlen verziert.
Heiraten in Alsdorf
AUF 36 SEITEN GLÄNZT
ALSDORF MIT ALLEM, WAS
MAN FÜR DEN SCHÖNSTEN
TAG IM LEBEN BRAUCHT
bietet Alsdorf nicht nur eine tolle
Kulisse zum Heiraten, sondern ebenfalls eine breite Auswahl an verschiedensten Örtlichkeiten zum Feiern. Die
Alsdorfer Burg mit ihrem historischen
Charme ist die ideale Kulisse nicht
nur für die Romantiker unter uns.
Sofort gegenüber befindet sich die
Burgremise mit Platz für Sektempfang
und Feiern, und der herrliche Burgpark ist als Fotomotiv einfach ideal.
Vieles muss entschieden, gefunden,
Das Energeticon schafft mit einer
gekauft und gebucht werden. Vom
Mischung aus Moderne und SchwerHochzeitskleid, über Accessoires,
Gästeliste, Einladungskarte, Location, industrie ein unvergleichliches Flair.
Catering, Brautstrauß, Hochzeitstorte Sehr zentral gelegen dürfen die Alsoder Petit Fours? Welcher Friseur, wel- dorfer Stadthalle, als Multi-Eventches Make up? Wedding Wands, Foto- Center für Feiern von 10 bis 1000
boxen, Streuengel, Brautjungfern und, Personen oder der Cinetower mit seiner Erlebnisgastronomie natürlich
und, und...
nicht unerwähnt bleiben.
Das Alsdorfer Stadtmagazin »undsonst?!« hat in der ersten Sonderaus- Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. Die können wir in
gabe 2015, Hochzeitspaare erzählen
lassen. Alle hatten ihre eigene kleine Alsdorf leider keinem Paar
Geschichte und jedes Paar feierte auf ersparen, denn viele Reseine andere Art und Weise. Vom Auf- taurants mit deutscher, italienigebot bis zur eigentlichen Zeremonie scher, spanischer, chinesischer
oder jugoslawischer Küche sind
kann es eine Woche dauern oder
mehrere Monate. Viele Fragen türmen im Angebot.
sich vor den „Heiratswilligen“ auf.
Der eine mag es schlicht, die anderen »undsonst?!« präsentiert
viele Vorschläge für den
lieben das Pompöse und Exklusive.
schönsten Tag im Leben –
Um den vielen unterschiedlichen
Heiraten müssen Sie!
Geschmäckern gerecht zu werden,
Geheiratet wird auf so unterschiedliche Art und Weise wie es Menschen
gibt. Der wichtigste Termin in der gesamten Hochzeitsplanung ist der Tag
der Trauungszeremonie, denn er bestimmt viele weitere Faktoren, damit
es nicht nur der »Schönste« sondern
und vor allen Dingen ein stressfreier
Tag für alle Beteiligten wird.
Die Sonderausgabe »Heiraten in Alsdorf« finden
Sie in ausgesuchten Auslegestellen:
Standesamt Alsdorf
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Februar / März
23
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Das besondere Mikroklima
einer Salzgrotte
Von Marion Moretti
Die wohltuende Wirkung von Salz
hatte ich bereits einmal in einer
Sauna im wahrsten Sinne des Wortes am eigenen Leibe erfahren.
Den Körper reibt man sich dabei
mit grobem Salz ein und verbleibt
eine Zeitlang in der mild temperierten, sehr feuchten Saunaluft.
Schon da verspürte ich die befreiende Wirkung auf die Atemwege.
Und nach dem Abspülen des Salzes war meine Haut samtweich.
Wunderbar!
Als ich erfuhr, dass es in Eschweiler
eine Salzgrotte gibt, war ich gleich
interessiert - hier kann man sogar
seine Alltagssachen anbehalten.
Ich vereinbarte einen Termin. Das
Ladenlokal in Eschweilers Innenstadt, direkt an der Inde gelegen,
war schnell gefunden, genauso
wie ein Parkplatz.
Einzige Salzgrotte der Region mit INFRAROT-Tiefenwärme
Atmen Sie mineralhaltige, reine ionisierte Luft
... steigern Sie entspannt Ihre Leistungsfähigkeit
... stärken Sie auf natürliche Weise Ihr Immunsystem
Der Empfangsbereich ist einladend
gestaltet, eine Sitzecke lädt ein, und
ich lasse mich nieder und erst mal
alles auf mich wirken. Informationsbroschüren liegen bereit, und ich
erfahre allerhand Interessantes und
Erstaunliches über die wohltuende,
gesundheitsfördernde Wirkung des
Salzes. 16 Tonnen Salz sind hier in der
Salzgrotte verarbeitet worden, Himalaya-Salz aus Pakistan und weitere
Bodensalze etwa aus dem Toten Meer
sorgen hier für das besondere Mikroklima einer Salzgrotte. Nicht nur bei
Erkrankungen der Atemwege wird die
sogenannte Halotherapie eingesetzt,
sie wird auch bei Allergien, Hauterkrankungen, Kopfschmerzen, Herzund Kreislaufproblemen, Schilddrüsenunterfunktion, rheumatischen
Erkrankungen bis hin zu Depressionen und Schlafstörungen als auch
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
24
Februar / März
Die Alltagskleidung kann anbehalten
werden, und dann geht es hinein in die
»Höhle«. Entspannungsmusik, untermalt vom Plätschern eines kleinen
Bachlaufes, empfängt mich. Eine ganz
besondere Atmosphäre herrscht hier,
Salzkristalle in allen Größen glitzern,
die Salzwände in warmen Naturtönen
werden von hinten beleuchet, von der
Decke hängen eindrucksvolle Stalaktiten, und ich lasse mich auf eine der
gemütlichen Liegen nieder. Es
herrscht ein angenehmes Klima mit
DAS KOSMETIKSTUDIO
Pure Erholung für Körper und Geist
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insgesamt zur Stärkung des Immunsystems empfohlen.
Gleich geht es los mit der Sitzung, die
Tür zur Grotte steht offen, und neugierig werfe ich einen Blick hinein,
während ich mir aus hygienischen
Gründen Plastiküberzieher über die
Schuhe streife.
Das Kosmetikstudio · Sandra Breuer
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Wir führen die Marken von: Klapp
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Selen, Eisen, Kalium und Kalzium reichern sich in der feuchten Luft an und
wirken sowohl innerlich als auch
äußerlich auf den Organismus. Hinzu
kommt die luftreinigende Wirkung
des Salzes. Zuvor war ich der Ansicht,
die weit verbreiteten Salzlampen
würden nur aufgrund ihres angenehmen Lichtes verwendet. Weit gefehlt!
Eine Atmosphäre von Ruhe und
Die Wirkung beruht auf der IonisieGeborgenheit umgibt mich. Schon
spüre ich, dass ich besser durchatmen rung der Raumluft durch Salz. Die
heutige Luftverschmutzung, die Vielkann, mein Kopf ist frei und mein
zahl elektronischer Geräte in unserem
ganzer Körper fühlt sich warm und
Alltag führt zur Anreicherung der Luft
entspannt an. In der Salzgrotte sind
auch Infrarotwärmelampen installiert, mit positiv geladenen Ionen, und dieeine ganz besondere Wohltat für mei- ses Ungleichgewicht belastet den
Organismus. Aus diesem Grund wernen Rücken. Rundum fühle ich mich
wohl, und die 45 Minuten sind viel zu den Salzlampen zur Verbesserung der
Raumluft eingesetzt, nicht nur
schnell vorbei. Ich fühle mich erholt
und erfrischt nach dieser Sitzung, das Asthmatiker haben diese gern am
Bett stehen.
werde ich sicherlich wiederholen.
Inzwischen weiß ich auch, worin der
wohltuende und gesundheitsfördern- Es gibt noch eine Reihe weiterer »salde Effekt der Salzgrotten besteht. Die ziger« Produkte, nicht nur Salzlampen
– jede anders in ihrer Farbgebung
im Salz enthaltenen Mineralien und
Spurenelemente wie Jod, Magnesium, und Form - werden hier im Laden an
einer relativen Luftfeuchtigkeit von
ca. 55 %. 250 Millionen Jahre alt sind
die hier verwendeten Ursalze mit den
in ihnen enthaltenden Mineralien
und Spurenelemente, die, gelöst in
der feuchten Luft, unser Wohlbefinden fördern.
der Uferstraße 80 angeboten, auch
andere Artikel mit den Heilkräften
des »weißen Goldes« sind hier zu finden, etwa Badesalze, Salz-Körperpflegeprodukte, Natursalze für die Küche
sowie Sole-Bonbons.
Aber das ist noch nicht alles, was die
Salzgrotte zu bieten hat hinsichtlich
Wohlbefinden und Gesundheitsförderung. Auch das Tageslicht spielt eine
wichtige Rolle etwa für Schlaf und
Stimmung. Als Zusatzbehandlung nutzen viele Kunden, nicht nur in den
lichtarmen Monaten, die hier angebotene Lichttherapie.
Das besondere Ambiente der Salzgrotte wird für ein ganz besonderes
Angebot genutzt: Einmal im Monat
findet hier ein Klangschalenkonzert
von und mit Frau Stern, sie ist ausgebildete Klangmassagepraktikerin,
statt, sicherlich ein ganz außergewöhnliches Erlebnis in dieser Atmosphäre.
Im November 2011 eröffneten Frau
Garius und ihr Lebensgefährte die
Salzgrotte in Eschweiler; selber schon
langjährige Nutzer der Halotherapie
sind sie von der Wirksamkeit dieses
Verfahrens überzeugt. Inzwischen hat
sich ein fester Kundenstamm etabliert,
über alle Altersgruppen hinweg, selbst
für Säuglinge und Kinder ist der Besuch
der Salzgrotte möglich.
Eine 45minütige Sitzung kostet 10
Euro, reduzierte Preise sind möglich
durch Bonuskarten (5er/10er Karten).
Weiterhin gibt es Kooperationen mit
der AOK und der Sparkasse Aachen.
Lassen Sie sich dieses besondere
Erlebnis nicht entgehen, es ist eine
Wohltat für Körper und Seele, so
habe ich den Besuch erlebt.
Auf der Website
www.salzgrotte-eschweiler.de
finden Sie weitere interessante und
nützliche Informationen zum Besuch
der Salzgrotte.
Der Verein »Betreutes Wohnen«
NEUE RÄUMLICHKEITEN AM DENKMALPLATZ BEZOGEN
Seit Mitte letzten Jahres ist das
BeWo Alsdorf - das »Betreute
Wohnen« mit bekannten Gesichtern in Alsdorf aktiv.
Das Team des BeWo berät, begleitet und unterstützt Menschen mit
einer psychischen Erkrankung in
der StädteRegion Aachen. Das
Angebot des BeWo »ambulant
betreutes Wohnen« möchte diesen Menschen helfen, mit ihrer
Erkrankung ein selbst bestimmtes
Leben in ihrem Lebensumfeld zu
führen.
Zum Team der BeWo gehört der Fachkrankenpfleger Carlos Paiva, der von
1994 bis 2014 in der LVR Klinik Düren
in verschiedenen Akutstationen und
an der Uniklinik Aachen in der Kinderund Jugendpsychiatrie gearbeitet hat.
Er ist mit Leib und Seele im ambulant
betreuten Wohnen für psychisch kranke Menschen tätig. Zu seinen Hobbies
zählen Fußball und Kochen.
Die zweite im Bunde ist Dorothee
Alscher, Dipl. Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin. Sie arbeitet seit 5 Jahren
im Bereich ambulant betreutes Wohnens für Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Sie hat zuvor einige Jahre in verschiedenen Aus- und
Weiterbildungsmaßnahmen, vorrangig für
junge
Erwachsene,
sowie in
einem Wohnheim für geistige und
körperbehinCarlos Paiva
derte Menschen gearbeitet. In ihrer Freizeit reitet sie
gerne, geht schwimmen und betätigt
sich sportlich.
Dorothee Alscher
Isabella Steufmehl
chen Zielgruppen berufliche Erfahrungen gesammelt. Seit über 10 Jahren
arbeitet sie im Bereich psychisch kranke
Regina Walz
Menschen in der Städteregion Aachen.
In ihrer Freizeit interessiert sie sich für
Naturheilkunde und wandert gerne.
Isabella Steufmehl, Dipl. Sozialarbeiterin, hat sich seit ihrem Studium
der sozialen Arbeit für psychisch
kranke Menschen verschrieben.
Nachdem sie in verschiedenen Versorgungsangeboten des psychiatrischen
Hilfsnetzwerkes erste wertvolle Erfahrungen sammeln konnte, war sie
langjährig im Bereich ambulant
betreutes Wohnen verbandlich
beschäftigt. In ihrer Freizeit ist sie
gerne draußen in der Natur und zu
ihrer Entspannung gehört das Lesen.
Wie unterstützen Menschen mit einer
wesentlichen psychischen Erkrankung
Regina Walz, Dipl. Sozialpädagogin,
hat in den verschiedenen Bereichen
der sozialen Arbeit mit unterschiedli-
BeWo Alsdorf · Denkmalplatz 41 · 52477 Alsdorf
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25
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
8Jah0re
Broicher Siedlung
AM ANFANG STAND DIE
»LEY-SIEDLUNG«
Text: Joachim Peters · Fotos: Archiv Siedlergemeinschaft
dem damaligen Regime herstellen
sollte. Thomas Magney (43), seit 2009
Vorsitzender der Siedler- und Bürgergemeinschaft: »Wir wollen und können hier nicht fein säuberlich die
Spreu vom Weizen trennen. Bei allen
gemeinschaftlichen Erlebnissen und
Erfolgen unserer Dorfgemeinschaft
verdrängen wir die mit dem Anfang
verbundenen problematischen Dinge
nicht. Dies ist ja auch kaum möglich,
wenn unsere jüngeren Mitglieder
nachfragen. Die Hakenkreuze bei den
Vielen älteren Alsdorferinnen und Als- Fotos aus den Pionierjahren, etwa bei
dorfern ist die Broicher Siedlung noch der Einweihung neuer Straßenzüge
bekannt unter dem Namen »Ley-Sied- oder bei Versammlungen, kann man
nun einmal nicht einfachen ,wegselung« - in Anlehnung an Robert Ley,
hen«. Aber auch dies sind objektive
den Reichsorganisationsleiter der
Fakten: In den 30-er Jahren entstanNSDAP und Leiter der »Deutschen
den auf Parzellen von 1.200 QuadratArbeitsfront«. Sie wurde nach der
metern Größe Siedlerhäuser. Die
Machtübernahme Hitlers und dem
Grundstücke ermöglichten ein - bis
Ende der freien Gewerkschaften im
Jahre 1933 die gleichgeschaltete Ein- heute durch moderne Anpassungen
erreichtes - Ziel: die weitergehende
heitsorganisation der deutschen
Unternehmer-Verbände und Arbeiter- Selbstversorgung der Bewohner. Zu
jeder Siedlerstelle gehörten damals
Organisationen. Unter der Leitung
ein Schwein, ein Schaf sowie ObstRobert Leys wurde im gesamten
bäume und Sträucher. Dabei wurden
Deutschen Reich ein Wohnungsprogramm umgesetzt, welches Arbeitern die zukünftigen Bewohner auch zu
Eigenleistungen herangezogen. Als im
und Angestellten zu eigenem Wohnraum verhalf und dabei auch die Ver- Jahre 1936 die 71 sogenannten
bundenheit dieser Volksschichten mit »Siedlerstellen« an die Bewohner
Ein doppeltes Jubiläum gibt es
2015 zu feiern im Stadtteil
Broicher Siedlung: Der Ort selbst
wird 80 Jahre und mit ihm die
Siedlergemeinschaft Broicher
Siedlung. Seit 2001 heißt letztere
»Siedler- und Bürgergemeinschaft
Broicher Siedlung«, weil sich ihre
Aufgaben mit den Jahren auch
gewandelt haben. Doch dazu später mehr. Beginnen wir mit den
Anfängen der Siedlung.
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
26
Februar / März
Die bisherigen Vorsitzenden der
Siedler- und Bürgergemeinschaft:
Kurt Duzinski (1935 - 1937)
Heinrich Dovermann (1937 - 1944)
Wilhelm Müller (1947 - 1948)
Richard Rath (1948 - 1951)
Johann Meyer (1951 - 1957)
Peter Bey (1957 - 1962)
Fritz Delzepich (1962 - 1964)
Wennemar Balduin (1964 - 1966)
Fritz Delzepich (1966 - 1967)
Alfons Kessler (1967 - 1968)
Edi Mang (1968 - 1970)
Wennemar Balduin (1970 - 1975)
Leo Giesen (1975 - 1979)
Jürgen Diek (1979 - 1980)
Wennemar Balduin (1980 - 1982)
Dr. Heinz Dieter Hümmer (1982 - 1987)
Manfred Held (1987 - 2009)
Thomas Magney (seit 2009)
Die Broicher Siedler packen auch
heute kräftig mit an
Vor dem 1. Januar 1972 gehörte die
Broicher Siedlung zur Gemeinde
Broichweiden. Anlässlich der kommunalen Neugliederung entschieden sich
die Bürger der Siedlung in einer
Befragung mit großer Mehrheit für
den Anschluss an Alsdorf.
Bernd Lausberg, der 1. Geschäftsführer der Siedlergemeinschaft: »Die
Sozialstruktur der Siedlung entsprach
in manchem jener von Alt-Alsdorf.
Hier lebten damals viele Bergarbeiter
und Angestellte des EBV«.
übergeben wurden, gründete sich
sogleich die »Siedlergemeinschaft
Broicher Siedlung 1935 e.V.«.
Zudem war das Rathaus in Alsdorf
schneller zu erreichen als sein Pendant
in Würselen. Verkehrstechnisch war
man gut an die anliegenden Stadtteile angeschlossen, desgleichen dann
bald auch an die Autobahn (und seit
kurzer Zeit auch an die Euregio-Haltestellen in Mariadorf und Blumenrath).
Diese beiden runden Geburtstage
nimmt die Siedler- und Bürgergemeinschaft Broicher Siedlung um
ihren 1. Vorsitzenden Thomas Magney
und den 1. Geschäftsführer Bernd
Lausberg zum Anlass, das 80. Siedlerfest vom 21. bis 24. August groß auf
dem Sportplatz an der Osterfeldstraße zu feiern. Mehr sei hier noch nicht
verraten. Nur, dass Bürgermeister
Alfred Sonders, bekanntermaßen »ne
Jong us de Siedlung« und dort
lebend, Schirmherr sein wird. Näheres
zu diesem Thema bringen wir in der
nächsten Ausgabe von »undsonst!?«.
Dann wird auch der Vorverkauf zu
den Veranstaltungen angelaufen sein.
Ein weiteres wichtiges Datum der
jüngeren Ortsgeschichte ist das Jahr
2001, als der Name der Siedlergemeinschaft in »Siedler- und Bürgergemeinschaft« (SBG) Broicher Siedlung
umbenannt wurde. 1. Vorsitzender
Thomas Magney: »Die Verantwortlichen
der SBG wollten damit ein Zeichen
setzen. Schließlich setzen wir uns
zum Wohle der Bevölkerung für die
Belange aller hier Wohnenden ein
und vertreten deren Meinung auch
bei den Behörden«. Waren es kurz vor
der kommunalen Neugliederung rund
1500 Bewohner, so kann man nun über 40 Jahre später - von rund 2000
Siedlern ausgehen.
Hier und heute berichten wir über die
weitere Geschichte des Ortes und seiner Siedlergemeinschaft, vornehmlich
seit der kommunalen Neugliederung
und über jüngste und anstehende
Aktivitäten.
Man findet hier am Ort Dinge und
Einrichtungen vor, die ein recht unbeschwertes Leben für junge Familien,
aber auch nicht mehr so mobile »Alteingesessene« ermöglichen. Thomas
Magney: »Wir haben hier mit unse-
rem Tante-Emma-Laden einen Nahversorger, zwei Bank-Filialen, einen
Kindergarten, eine Grundschule, eine
Gaststätte. Dazu kann man in verschiedenen Ortsvereinen ganz unterschiedlichen Hobbies frönen (von
Fußball über Schützenwesen bis
Kleintierzucht).
Zur attraktiven Wohnlage kommt
deren Nähe zu einem Naherholungsgebiet am Broicher Weiher und die
(oben erwähnte) günstige Verkehrsanbindung. Was will man/frau also
mehr?« Eines ist jedenfalls klar: Nicht
jeder Stadtteil Alsdorfs kann mit dieser Vielzahl von »Pluspunkten« aufwarten. Hier und da beobachtete
»Abbrüche« hat man in der Broicher
Siedlung bisher erfolgreich umgehen
können.
Bedürfnissen« hängen, in der
Broicher Siedlung findet er da
keine Anhänger.
Die Erkenntnis, dass Gemeinschaft »Geben« und »Nehmen«
ist und der einzelne besser
geschützt ist im Verbund mit
Gleichgesinnten, hat erst im
Jahre 2014 wieder schöne
Ergebnisse gezeigt.
»Den Dorfplatz haben wir in
drei Monaten angelegt, das
war schon so etwas wie ein
Gewaltakt«, erinnert sich Thomas
Magney. Danach erneut den Gemeinschaftssinn anzukurbeln, scheint auf
den ersten Blick gar nicht so einfach.
Doch da noch letzte Feinarbeiten
anstehen, dürfte im Frühjahr wieder
großes »Mit-Anpacken« bei den SiedGemeinschaft wurde nicht nur früher lern angesagt sein. Das nächste Etappenziel hin zum Jubiläumsfest im
- und vielleicht auch ganz anfangs
August: die Anlage einer Boulebahn
von oben verordnet - in der Broicher
für den Dorfplatz. Die Terminierung
Siedlung großgeschrieben, sondern
eines Frühlingsfestes im Mai ist da
nach wie vor und auch heute. Egoiseine gute Motivation, bis dahin die
mus? Fehlendes Engagement für ein
Ziel, das über den eigenen Vorteil hin- Arbeiten abzuschließen. Das macht
sich doch viel besser, den Besuchern
ausführt? Fehlanzeige in der Siedlung. Sollte der Zeitgeist mancherorts des Festes stolz das Neuerreichte zu
präsentieren als jetzt die Hände in
sein Fähnlein nach den bloßen »ich-
den Schoß zu legen. Stattdessen
macht sich diese Vorgabe besser:
»Was Du heute kannst besorgen, das
verschiebe nicht auf morgen«.
Oder: »Nach dem Fest ist vor dem
Fest«. Denn pünktlich zum Frühlingsfest und zur Boulebahn-Einweihung
präsentieren die Frauen und Männer
um Vorsitzenden Thomas Magney
auch den Festausschuss für das Jubiläumsfest im August.
Zukünftig wird sich der Jubelverein
Gedanken darüber machen, wie alte
Bürger in der Siedlung weiter leben
können, auch wenn ihnen der Aufenthalt in ihren zu groß gewordenen
Eigenheimen am Ort beschwerlich
geworden ist. »Dieses Thema brannte
vielen auf den Nägeln, als Bürgermeister Alfred Sonders hier zum Stadtteilgespräch eingeladen hatte«, erzählt
Bernd Lausberg. Da sind Hilfen und
Ratschläge u.a. zum Umbau von
Wohnungen vorrangig, denn: »Hier
gibt es fast nur Eigentumswohnungen. Mietraum mit kleinen Wohnparzellen ist in der Siedlung rar«.
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Februar / März
27
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Schwimmkurse im Luisenbad
Gesundheitsschwimmen
für Kinder und Jugendliche
mit Übergewicht
Freitag
07.Februar 2015 - 24. April 2015
15.30 Uhr - 16.30 Uhr
Schwimmkurse für
»Fortgeschrittene«
Wassergymnastik für
SeniorenInnen »50plus«
Samstag
21. März 2015 – 06. Juni 2015
15.00 Uhr - 16.00 Uhr
16.00 Uhr - 17.00 Uhr
Freitag
27. Februar 2015 - 15. Mai 2015
14.30 Uhr- 15.30 Uhr
Die Kursdauer beträgt 10 U-Std. Die
Kurse stehen unter Leitung der erfahrenen Schwimmmeister des Hallenbades. Der Kurs richtet sich an Kinder,
die ihre Schwimmbefähigung (Seepferdchen) noch vertiefen bzw. erweitern möchten. Hierbei besteht auch
die Möglichkeit, das Deutsche
Jugendschwimmabzeichen in Bronze
zu erwerben. Die Lehrgangsgebühren
betragen 50 Euro.
10-wöchiger Schwimmkurs für Kinder
und Jugendliche mit Übergewicht im
Alter von 7 - 18 Jahre. Die Kursgebühr liegt bei 50 Euro. Unter dem
Motto »Spass, Spiel und Bewegung«
soll durch die Auftriebskraft des Wassers die Bewegung und Mobilität der
Teilnehmer gefördert und verbessert
werden. Ziel des Kurses ist keine
Gewichtsabnahme, sondern die Verbesserung der Bewegung und Koordination des Körpers. Der Einstieg in
den Kurs ist jederzeit möglich.
Der Einstieg in den Kurs kann zu
jedem Zeitpunkt erfolgen. Durch
gezielte Bewegungs- und Übungsformen im Wasser sollen Mobilität und
Belastung des Körpers verbessert und
gefördert werden. Die Wassertemperatur liegt bei 30° C. Der 10-wöchige Aqua-Fitness-Kurse
Kurs wird durch die geschulten und
erfahrenen Schwimmmeister/innen des Freitag
Luisenbades durchgeführt. Die Gebühr 09. Januar 2015 - 20. März 2015, von
liegt bei 50 Euro. Ausgefallene Kurs20.00 Uhr bis 21.00
stunden können nachgeholt werden.
Samstag
10. Januar 2015 - 20. März 2015
14.00 Uhr - 15.00 Uhr
Die Kursdauer liegt bei 10 Wochen. In
den Kursen wird eine Mischung aus
Aquajogging, Aquarobic, Aqua-Relaxing, Hydro Power und Aquadrill mit
musikalischer Untermalung gezeigt.
Sie beinhalten Übungen zum Auflokkern, funktionelle Wassergymnastik,
Formen des Gehens und Laufens im
Wasser mit und ohne Sportgeräte.
Jeder kann sich so beteiligen, wie es
seine körperliche Fitness zulässt. Ziel
ist die Straffung und Kräftigung der
kleinen und großen Muskelpartien
des Körpers sowie Fatburning bei fast
vollständiger Gelenkentlastung. Die
Kursgebühr liegt bei 50,00 Euro.
Warmbadetage
Dienstag
06.30 Uhr – 08.00 Uhr und
14.30 Uhr – 21.30 Uhr
Samstag
08.00 Uhr – 13.00 Uhr
Die Badewassertemperatur liegt an
diesen Tagen über 32°.
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
28
Februar / März
Schließung des Hallenbades und der Sauna
während der Karnevalstage
Donnerstag (Altweiberball),
12. Februar 2015, ab 08.00 Uhr
Sonntag (Karnevalssonntag),
15. Februar 2015, ganztägig
Montag (Rosenmontag),
16. Februar 2015, ganztägig
Donnerstag (Altweiberball),
12. Februar 2015, ist das Hallenbad
von 6.30 Uhr bis 08.30 Uhr
geöffnet, anschließend sind die Einrichtungen geschlossen.
An allen anderen Tagen während
des Karnevalswochenende sind das
Hallenbad und die Sauna zu den
gewohnten Zeiten geöffnet.
Anfänger-Schwimm-Kurse
für Kinder ab 5 Jahren
Die nächsten Kurse beginnen
wie folgt:
Montag,
26. Januar 2015 – 24. April 2015
14.30 Uhr – 15.30 Uhr
Mittwoch
25. Februar 2015 – 13. Mai 2015
14.30 Uhr - 15.30 Uhr und
15.30 Uhr – 16.30 Uhr
Donnerstag
05. März 2015 – 11. Juni 2015
14.30 Uhr – 15.30 Uhr und
15.30 Uhr – 16.30 Uhr
Samstag
07. März 2015 – 30. Mai 2015
13.00 Uhr – 14.00 Uhr
Die Kursdauer beträgt 10 U-Std. (45
Minuten). Über die Wassergewöhnung erlernen die Kinder in der Regel
in dieser Zeit das Schwimmen und
schließen mit der Seepferdchen-Prüfung ab. Die Kosten für den jeweiligen Kurs, der ausschließlich durch
den/die Schwimmmeister/innen
durchgeführt wird, liegen bei 80 Euro.
Anmeldungen
können im Hallenbad beim Personal
(Tel. 02404/923100) oder beim
Sportamt der Stadt Alsdorf,
Gerold Felden, unter der
Tel.-Nr. 02404/9131023 erfolgen.
Freitag, 13. März 2015 · 11.00 bis 19.00 Uhr
Eröffnung Solarzentrum
20 Jahre Firmenjubiläum - 20 Eröffnungsangebote
Geschäftsführer Hans Willi
Grümmer mit seiner
Tochter Jennifer Rübben
(Co-Geschäftsführerin)
PV-Anlage
1,5 kWp
2.399,-
Zur Neueröffnung wird gefeiert und das gleich im doppelten Sinn. 20-jähriges Jubiläum der euregio-solarzentrum
GmbH und die Eröffnung der neuen Ausstellungs- und
Lagerhalle an der Carl-von-Ossietzky-Straße 1 in Alsdorf.
Nach der knapp einjährigen Bauzeit freuen sich Hans-Willi
Grümmer und seine Familie darüber, an der neuen Wirkungsstätte visasvis vom Energeticon und dem neuen Bildungszentrum endlich starten zu können.
Auf der 120 qm neuen Ausstellungfläche kann Hans-Willi
Grümmer einiges anbieten und zeigen. Aus dem Bereich
erneuerbare Energien werden Sonnenstrom bzw. Sonnenwärme-Anlagen, Photovoltaikmodule, Kollektoren sowie
Holzheizungen ausgestellt.
Mit der angrenzenden Büro- und Lagerfläche ist nun alles
im euregio-solarzentrum unter einem Dach.
Zahlreiche Gäste werden zur Eröffnung erwartet, unter
anderem Alfred Sonders, Bürgermeister der Stadt
Alsdorf, der die Eröffnungsrede halten wird, und Harald
Richter, Geschäftsführer des Energeticons und Nachbar.
In der Zeit zwischen 11 und 19 Uhr können alle Interessierte vorbeischauen und mitfeiern. Für Ihr »leibliches«
Wohl ist gesorgt.
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email info@euregio-solarzentrum.de · www.euregio-solarzentrum.de · Öffnungszeiten ab 2015: Mo-Fr 10-13 · Do 14-19 Uhr
Von links nach rechts: Otto Trebels, Anna
Inkmann, Dieter Kaspari, Albert Henrotte,
Elfriede Schultz, Willy Schell, Hubert Crott,
Franz Brandt, Resi Schumacher, Wendelin
Haverkamp
Es fehlen: Gitta Haller, Peter Reuters, Albert
Bauermann, Freddy Matulla
Pech und Schwefel
STOCKPUPPENKABARETT AUF HOHEM NIVEAU
Stockpuppen - und in diesem
Zusammenhang das ehrwürdige
»Oecher Schängche« - bedienen
doch konservative, althergebrachte, eng tradierte Werte und Darstellungsweisen(!) Das ist doch
was altes - oder?
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
30
des Spiels macht das notwendig und
ermöglicht zugleich die Optimierung
und Erweiterung dieser traditionellen
Art der Darstellung. Die Konzentration auf das Spiel wird größer und die
Sprecher können ihren Text kraftvoller
Umso größer wird die Überraschung
sein, wenn er modernem Kabarett mit präsentieren. Der Geräuschemacher
Freddy Matulla kann ebenfalls effiEsprit und sehr viel liebevollem Finzienter arbeiten und dem ganzen
gerspitzengefühl für die Feinheiten
Hörspielcharakter verleihen. Bei Verund Besonderheiten der Aachener
sprechern kann man flexibler reagieSeele begegnet. Dem Autor war es
ren und spontaner aufeinander eingevergönnt, ein interessantes und aufschlußreiches Gespräch mit dem pro- hen. Mit diesem gut eingespielten
minenten Autor des Programms, Wen- Team wird sogar Improvisation möglich. Selbst Zuschauerreaktionen fliedelin Haverkamp, zu führen und im
ßen mit ein und werden oft bedient.
Nachgang einige Puppenspieler und
Die Stücke entwickeln sich mit der
Sprecher hinter den Kulissen des
Zeit in der Formulierung und die oft
Theaters kennen zu lernen.
langjährige Bühnenerfahrung der
Denn eines ist neu und einmalig: Pech Sprecher (z.B. die zahlreichen und
& Schwefel bricht mit einer Tradition
und trennt zwischen den eigentlichen
Puppenspielern, den Sprechern und
dem Geräuschemacher! Das Tempo
So mag mancher denken, solange er
die jüngeren Aufführungen des in der
Barockfabrik angesiedelten Stockpuppentheaters nicht kennt.
Februar / März
Text und Fotos: Wilfried Schüller
langjährigen Auftritte der Aachener
Bühnenlegende Gitta Haller oder 23
Jahre Laientheater auf der Alt-Aachener Bühne von Hubert Crott), zahlt
sich dabei aus. So wird alles lebendiger und spontaner.
Es sind außerdem die feingliedrigen
Texte, die gefühlvollen, aufmerksamen und sehr genauen Beobachtungen und liebevollen kleinen Bissigkeiten, mit denen dem satirischen
Anspruch Genüge getan
wird. Dem Publikum
geht regelmäßig ein
Licht auf und die
Art des Vortrags
wird durch
schallendes,
befreiendes
Lesen Sie weiter
auf Seite 32
VERANSTALTUNGSREIHE KULTUR IM ATELIER 2015
IM SCHAFFRATHHAUS IN ALSDORF-OFDEN
SCHAFFRATH HAUS
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Künstlern in einer wunderbar
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SONNTAG · 1. MÄRZ 2015 · 11.30 UHR
SCHAFFRATHHAUS · THEODOR-SEIPP-STR.118 · 52477 ALSDORF
Eintritt: 30,- Euro p.P. · inkl. einem Begrüßungsgetränk + kleinen Häppchen · Karten: Buchhandlung Thater · Luisenstr. oder Tel. 02404/8476
Fortsetzung von Seite 30
spielte er gar selbst in einer eigenen
BluesRockband - veranlasste ihn, den
aktuellen Träger des Aachener Thouet
Mundart-Preises, die Blueslegende
Dieter Kaspari für das Gitarrenspiel
und den Gesang und seinen musikalischen Begleiter, den versierten Keyboarder Franz Brandt, hinzu zu zieMan hat sich entschieden, dies in
hen.
»Hochdeutsch mit Knubbelen« zu
Blues macht das Ganze tiefer und
präsentieren, um einem breiteren
Publikum den Zugang zu erleichtern. auch noch besonderer. Teilweise, wie
Dies gelingt auch, wie ein regelmäßig z.B. bei dem Titel »Annemarie« werden Szenen auf der Bühne gar als
ausverkauftes Haus bezeugt.
»Illustration« zum Lied präsentiert. Es
Wendelin Haverkamp kann die Texte
dem Sprecher mundgerecht aufberei- funktioniert also in beide Richtungen.
Eine bessere Attraktion als diese beiten und dieser hat wiederum die
den musikalischen Könner hätte man
Möglichkeit, sie seinem Sprachgedafür wohl kaum finden können. Diebrauch anzupassen. Auf diese Art
fließt die Persönlichkeit des Sprechers ter Kasparis deutschsprachiger, in
Oecher Mundart vorgetragener,
in die Darbietung ein und alles wird
Bluesgesang ist von großer Eindring»originaler«.
lichkeit, sehr authentisch, gut
Das dabei der »Öcher Sinsang« nicht gemacht und geht unter die Haut.
Das paßt wunderbar zu Art und
verloren geht, liegt wohl einfach an
Thema des Spiels und ist eine echte
der Aachener Art zu sprechen. Dies
Bereicherung! Ein weiteres Original!
stört aber nicht - im Gegenteil: »Wir
singen, weil wir es können« bemerkte Das Duo Kaspari/Brandt ist zu recht
dazu treffend Hubert Crott, der schon eine namhafte Oecher Größe und
11 Jahre bei traditionellen Aufführun- präsentiert sein umfangreiches Repertoire bei vielen Konzerten.
gen der Figur des Schängche Hand
und Stimme leiht.
Es ist nicht zuletzt die Qualität und
Sorgfalt dieser Veranstaltung, die so
Die Entscheidung, ein Kabarettprogramm mit Puppen zu gestalten, ent- viele in der Aachener Szene bekannte
Personen wie den Autor Wendelin
stand aus dem Bedürfnis, auch
Haverkamp, die Sprecher Gitta Haller,
Oecher Originale zu persiflieren. Das
Hubert Crott, Albert Henrotte, die
Puppenspiel erlaubt es, dabei weiter
Puppenspieler Efriede Schulz, Albert
zu gehen, als es Menschen in der
Darstellung dürften - ohne dabei ver- Baurmann, Otto Trebels, Peter Reuters
letzend zu werden. Die künstlerischen und Anna Inkmann sowie Freddy
Matulla, der für die Sound-Effects
Möglichkeiten sind also größer, weil
verantwortlich ist, und die Musiker
die Puppe eine gesunde Distanz
Dieter Kaspari und Franz Brandt
schafft!
Er sei sehr erleichtert gewesen als er daran teilnehmen lässt und es
scheint, das Puppenkabarett ist gar
Otto Trebels - dem Spielleiter des
Oecher Schängche - seine Idee für ein eine Oecher Erfindung!!!
Puppenkabarett vorlegte und dieser
sofort positiv darauf reagierte, erzähl- Die Stockpuppen sind für das Kabarett eine echte Entdeckung, denn
te Wendelin Haverkamp.
Gelächter goutiert. Dabei wirkt das
nie platt oder gar boshaft, wenn die
politische Landschaft Aachens oder
Begebenheiten und Personen mit
reichlichem Lokalkolorit liebevoll persifliert werden.
Satire braucht Distanz!
Man kann den Irrwitz der Welt besser
darstellen, Verrücktheiten deutlicher
machen und den Figuren der Geschichte dichter auf den Pelz rücken.
Die Satire weiß seit alters her:
Blödheit ist die Pest und nichts ist
schwieriger als der beleidigte Idealist!
Mit diesen Gegebenheiten muss ein
Autor klarkommen.
Wendelin Haverkamp hat sich bei
Pech & Schwefel für eine liebevolle
aber nicht unkritische Herangehensweise entschieden. Darin liegt ein
Großteil des Charmes dieser Veranstaltung.
Die Feinheit der Sprache ist ein weitgehender Schlüssel, denn die Stockpuppe hat fast nur die Sprache zur
Verfügung.
Für das Puppentheater bedient er sich
dabei einer anderen Sprachvariante
als wenn er Radio macht oder für den
Leser schreibt. Sprachtempo und
Pointe verändern sich für den Besucher eines Puppentheaters.
Hinzu kommt, dass Puppen anders
wirken und sich anders bewegen als
es auf einer »normalen« Bühne
geschieht.
Das Stockpuppen-Kabarett PECH &
SCHWEFEL hat jedoch eine Aufgabe
gemein mit den satirischen Bühnen
dieser Welt.
Nämlich: Die Dinge vom Kopf in den
Bauch zu kriegen! Dorthin, wo die
Essenzen und Erkenntnisse hängen
bleiben und nicht nur verstanden,
sondern auch gefühlt und deswegen
gelebt werden (können!).
Dabei ist das Ganze ein Riesenspaß!
Man erlebt ein Feuerwerk an guten
und klugen Gags, feinem Wortwitz
und man lacht, lacht, lacht!
Kann man mehr wollen? Einen
Besuch sollte sich jeder gönnen!
Noch etwas völlig Neues kam hinzu:
Seine Verbindung zum Blues - früher
Kompetenz am
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
32
Februar / März
Das neue »HFL 20«
für die Alsdorfer
Feuerwehr
Für die Feuerwehr Alsdorf startet das
Jahr 2015 gleich mit einem besonderen
Ereignis. Ein neues, hochmodernes Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) konnte
in den ersten Tagen des neuen Jahres in
Empfang genommen werden. Das neue
Fahrzeug »HLF 20« ersetzt das seit knapp
30 Jahren im Dienst befindliche Erstangriffsfahrzeug der hauptamtlichen
Wache, welches von 1985 an unentwegt
für die Alsdorfer Wehr im Einsatz war.
der Anfahrt können die Einsatzkräfte Funkgeräte, Handscheinwerfer, Wärmebildkamera, Gasmessgeräte aus den Ladestationen
entnehmen und ihrer Ausrüstung
zuführen. Eine weitere Neuerung
sind die am Fahrzeugboden montierten Schneeschleuderketten.
Das neue C-Klasse T-Modell. Jetzt auch
als Jahreswagen!
»Ich freue mich sehr, dass wir in den letzten
Jahren den Rückstau auflösen und die Ausstattung unserer Feuer- und Rettungswache
auf einem konstant hohen Niveau halten
konnten«, erklärt Bürgermeister Alfred Sonders. Die Stadt Alsdorf habe trotz knapper
Haushaltslage rund zwei Millionen Euro in
die Hand genommen, um damit in die Sicherheit der Alsdorfer Bürgerinnen und Bürger zu
investieren, so der Verwaltungschef.
Bereits die Planung der Ausstattung sowie
die Auswahl der Beladung stellten eine
besondere Herausforderung dar. »Ziel war es,
die durch die Jahre veränderten einsatztaktischen Erfordernisse mit den Möglichkeiten
des technischen Fortschritts und den tendenziell zurückgehenden personellen Ressourcen
abzugleichen«, so der Sprecher der Wehr,
Christoph Simon.
Das Ergebnis aller Bemühungen ist ein dem
aktuellen Stand der Technik entsprechendes,
leistungsstarkes und auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmtes Feuerwehrfahrzeug.
Bei dem neu angeschafften »HLF 20« handelt
es sich um ein 286 PS starkes, mit Automatikgetriebe ausgestattetes Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug. Durch den permanenten Allradantrieb und die zuschaltbaren Differenzialsperren ist das Fahrzeug auch für Einsätze im
schwierigen Gelände geeignet. Am Heck des
Fahrzeuges wurde ein sogenannter EinMann-Verkehrssicherungshaspel angebracht,
wodurch bereits ein einzelner Feuerwehrmann in der Lage ist, den Verkehr an einer
Gefahrenstelle zu regeln. Die übrigen Rettungskräfte können dadurch uneingeschränkt
zur Menschenrettung oder sonstigen Tätigkeiten eingesetzt werden. Auch hier zeigt sich
das Ressourcenbewusstsein verbunden mit
dem gesteigerten Maß an Sicherheitsbedürfnis für Verkehrsteilnehmer und Einsatzkräfte.
Auch das Fahrzeuginnere ist auf die besonderen örtlichen Erfordernisse abgestimmt. Während vormals viele Rettungsgerätschaften in
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33
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
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SONNTAG ·29. MÄRZ 2015 · 11.30 UHR
SCHAFFRATHHAUS · THEODOR-SEIPP-STR.118 · 52477 ALSDORF
Eintritt: 30,- Euro p.P. · inkl. einem Begrüßungsgetränk + kleinen Häppchen · Karten: Buchhandlung Thater · Luisenstr. oder Tel. 02404/8476
Neues aus dem Schaffrathhaus
Am Dienstag, den 20.Januar 2015
lud der Förderverein Schaffrathhaus zur jährlichen Mitgliederversammlung nach Ofden ein. Die Wahl
eines neuen Vorstandes stand auf
der Tagesordnung, ebenso die
Rückschau auf die Veranstaltungen
und Aktivitäten des Jahres 2014.
Da gab es viel Erfreuliches zu berichten. Dank der finanziellen Unterstützung des »Landschaftsverband Rheinland« und der Sparkasse Aachen und
Alsdorf sowie privater Sponsoren wurden im Innen- und Außenbereich des
Museums zahlreiche Veränderungen
auf den Weg gebracht. So konnten die
von der Stadt Alsdorf geforderten
Parkplätze angelegt werden. Mit tatkräftiger Unterstützung durch das
Tierpark-Team fanden regelrechte
Rodungsarbeiten im großen, verwilderten Garten statt. Dank einer privaten Spende konnte eine Küche installiert werden, und die Sortier- und
Archivierarbeiten machen große Fortschritte, es konnten bereits zahlreiche
Exponate dank der neu angeschafften
Aufbewahrungssysteme aus den
Lagerräumen hervorgeholt werden.
Namhafte regionale Künstler unterstützten mit ihren Auftritten das Projekt des Fördervereins und gaben
Benefizvorstellungen. Mit Dieter Kaspari und Band wurde »Oecher Blues
und kleng Möffelscher« geboten;
Jürgen B. Hausmann lud im letzten
Dezember zum amüsanten Frühschoppen. Nicht nur das Publikum schätzt
offensichtlich den intimen Rahmen,
den diese Räume bieten, auch die
Künstler fühlen sich sehr wohl.
Es ist beeindruckend, was der Verein
Schaffrathhaus-Kultur im Atelier in der
gut einjährigen Zeit seines Bestehens
bereits auf den Weg bringen konnte,
sowohl hinsichtlich der Gestaltung
der Räumlichkeiten und im Hinblick
auf die vielfältigen Aktivitäten im
Haus in der Ofdener Theodor-SeippStraße. Einen Überblick dazu finden
Sie auf der Website des Museums:
www.schaffrath-haus.com
Für das Jahr 2015 plant der Verein
wieder einiges an Aktivitäten und bot
im Rahmen der Mitgliederversammlung einen Ausblick: Das Angebot hinsichtlich der Besichtigungen soll
dahingehend ausgebaut werden, dass
Auch konnten Investitionen in Präsen- Führungen für spezielle Zielgruppen
tations- und Lichttechnik getätigt wer- wie Kindergärten oder Schulklassen
stattfinden sollen. Namhafte regionaden. Nicht alles soll hier aufgezählt
werden, was inzwischen auf den Weg le Künstler haben ihre Unterstützung
durch Benefizveranstaltungen zugegebracht wurde. Verschaffen Sie sich
doch selbst einen Eindruck. Gelegen- sagt: Am 1. März um 11.30 Uhr lädt
Wendelin Haverkamp zu einem kabaheiten bieten die regelmäßigen Führettistischen Frühschoppen, unterstützt
rungen durch die Werk- und Ateliervom Musiker und Mundartdichter Dieräume, die Ursula Schaffrath-Busch
regelmäßig anbietet. Gerne wird auch ter Kaspari.
das Angebot genutzt, nach einer FühUnd Jürgen Beckers alias Jürgen B.
rung bei Kaffee und Kuchen die Eindrücke zu verarbeiten, ein besonderes Hausmann wird uns am 29. März
Erlebnis in dieser außergewöhnlichen zum kabarettistischen Frühschoppen
Atmosphäre! Nicht nur Vereine finden um 11.30 Uhr eine Preview seines
sich dazu ein, so mancher Geburtstag neuen Programms »Wie jeht et?« »Et
jeht!« geben. Der Kabarettist genoss
wurde in diesem ganz besonderen
schon 2014 bei der Veranstaltung
Rahmen begangen.
»Auf e Bier mit der Jung« sichtlich
den Kontakt mit seinem begeisterten
Seinen Anspruch, die Werk- und AtePublikum in unseren »Atelierräumen«
lierräume mit kulturellem Leben zu
und wir freuen uns, dass er auch
füllen, setzt der Förderverein konse2015 weitere Auftritte im Schaffrathquent um. Diverse Veranstaltungen
standen im letzten Jahr auf dem Pro- haus zugesagt hat.
gramm: Der Alsdorfer Kunstverein lud
Der Eintritt zu den einzelnen Benefizin die Theodor-Seipp-Straße ein zur
Veranstaltungen beträgt 30 Euro,
Preisverleihung des Wettbewerbs
inbegriffen sind ein Begrüßungsge»Kunst für Alsdorf«, im Rahmen des
tränk und kleine Häppchen. Wie
Europafestes trat die junge Alsdorfer
immer können Sie die Karten für die
Band »Projekt Dreiklang« auf.
Veranstaltung in der Buchhaltung
Thater in der Alsdorfer Luisenstraße
erwerben oder aber unter der Telefonnummer 02404 8476.
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wir Sie hier in der »undsonst?!«
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FREITAG, 27. 2. · 17 UHR
EINWEIHUNG EINER
S C H A F F R AT H - P L A S T I K
(Abdruck eines original Schaffrath-Mosaiks)
Am Freitag, den 27. Februar,
sind Sie herzlich eingeladen,
der Einweihung einer Plastik
zu Ehren von Ludwig Schaffrath
beizuwohnen.
Der Alsdorfer Kunstverein freut sich,
nach insgesamt dreijähriger Planung und Organisation der Alsdorfer Bevölkerung dieses Kunstwerk
vorstellen zu können. Aufgestellt
wird es im Ortsteil Hoengen, in der
Ludwig-Schaffrath-Straße, die im
März 2012 dem bedeutenden Alsdorfer Künstler gewidmet wurde.
Während der Einweihungsfeierlichkeiten entwickelte Josef Zentis vom
Alsdorfer Kunstverein die Idee, ein
Kunstwerk zu Ehren ihres verstorbenen Ehrenmitgliedes entstehen zu
lassen.
Schließlich unterstützte der Künstler
den Verein in vielerlei Hinsicht und
entwarf auch dessen Logo.
Die Schaffrath-Schülerin Katja Ploetz
erklärte sich schließlich bereit, die
Gestaltung zu übernehmen. Sie
wollte kein eigenes Kunstwerk
schaffen, sondern einen Abdruck
eines Originalmosaiks von Ludwig
Schaffrath fertigen und diesen in
einen Edelstahlrahmen fassen lassen.
Finanzielle Unterstützung kam von
der Immo-Bauland GmbH und der
Sparkasse Aachen in Alsdorf; der
Designer und Kunstschmied Jörg
Februar / März
Bontenbroich fertigte den Rahmen,
und auch die Stadt Alsdorf unterstützte dieses Projekt in lichttechnischer
Hinsicht.
Nicht nur die Anwohner, sondern alle
interessierte Bürger sind zu dieser
kleinen Feier herzlich eingeladen, also
kommen auch Sie am 27. 2. um 17 Uhr
in die Ludwig-Schaffrath-Straße. Sie
finden die Plastik am Eingang zum
Friedhof.
Zum Programm:
Begrüßung: Alfred Sonders,
Bürgermeister der Stadt Alsdorf
Franz-Josef Kochs und
Josef Zentis, Kunstverein
Ursula Schaffrath-Busch, Tochter
des Künstlers
Anschließend wird bei einem heißen Getränk und kleinem Snack
zu interessanten Gesprächen mit
der Künstlerin Katja Ploetz eingeladen.
35
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
WWW.STADTBUECHEREI-ALSDORF.DE
Als »Leseratten« bezeichnen sie
sich selber, die zehn Lesepatinnen
und -paten der Stadtbücherei Alsdorf. Sie alle eint die Liebe zu
Büchern, die sie seit ihrer Kindheit pflegen. Natürlich haben sie
ihren eigenen Kindern auch vorgelesen, einige lesen bereits ihren
Enkeln vor. Aber das Bücherlesen
ist heute, gerade in unserer
modernen Welt, mit einem vielseitigen Angebot an Unterhaltungsmedien, nicht mehr so gefragt.
Ein großes Manko, schließlich bietet Lesen nicht nur Ablenkung, es
ist fundamental für die intellektuelle und seelische, emotionale
Entwicklung des Kindes.
Vor mehr als acht Jahren entstand die
Initiative türkisch-deutscher Vorlesereihen, finanziert aus Landesmitteln.
Keziban Yilmaz und Gülüsan Ömeroglu wirkten von Anfang an mit und
lasen in diesem Rahmen wöchentlich
in der Stadtbücherei Alsdorf vor. Über
Keziban kam auch Birgül Gelebek
zu der Gruppe, gern sagte sie ihre
Unterstützung zu. Sie kannten sich
aus dem »Rucksackprojekt« in Alsdorfer Kindergärten, mit Hilfe dessen
Zweisprachigkeit in türkischen Familien gefördert werden soll, und zwar
schon in der Vorschulzeit. Schließlich
ist Sprachkompetenz, genauso wie
Lesekompetenz, Grundlage für Teilhabe an der Gesellschaft, am öffentlichen Leben.
Von Anfang an waren sie mit viel
Motivation und Engagement in
Sachen Sprach– und Leseförderung
dabei. Im Rucksackprojekt besuchten
sie mit türkischen Kindern und deren
Eltern gemeinsam die Stadtbücherei,
um diese kennenzulernen. Sie sprachen türkische Eltern an, luden sie
persönlich ein. Durch diese Unterstützung gelang es, Unsicherheiten und
Hemmschwellen abzubauen und neue
Nutzer der Bücherei zu gewinnen.
Dagmar Junk »auch ich lese für
mein Leben gerne« und Marie-Luise
Fröbel erweiterten bald das Vorleseteam in der Stadtbücherei.
Dagmars beide Söhne ließen sich
gern von Mama vorlesen, und heute
sind es die drei Enkel, die der Oma
gebannt zuhören. Sie war bereits früher in der Jugendarbeit aktiv, etwa
bei der evangelischen Kirche in
Ofden, leitete Jugendfreizeiten des
Diakonischen Werkes und lebte ihre
Liebe für die Literatur auch in schulischen Theaterprojekten aus. Darüberhinaus schreibt sie selber Texte und
trägt ihre selbstverfassten Beiträge
bei passenden Gelegenheiten vor.
Ihre Einsatzorte als Lesepatin sind
sowohl Kindergarten, Schule als auch
das Seniorenheim.
Marie-Luise Fröbel, auch bereits
seit acht Jahren engagierte Lesepatin,
ist auch ein Vorleseprofi, nicht nur im
Familienkreis für Kinder und Enkel,
auch bei diversen Anlässen erfreute
sie ihr erwachsenes Publikum. Sie
erinnert sich – ihre erste Aktion nach
dem Umzug nach Alsdorf war die
Anmeldung in der Stadtbücherei!
So positiv die Resonanz auf die
regelmäßigen, bilingualen Vorlesetermine auch war, leider drohte dieses
wertvolle Projekt auszulaufen, denn
nach einem Jahr waren die Landesmittel erschöpft. Für alle fünf Frauen
stand außer Frage, dass sie das Vorleseprogramm weiterführen wollten,
dann eben ehrenamtlich. Inzwischen
hatten sich die deutschen und die türkischen wöchentlichen Termine fest
etabliert, sowohl die öffentlichen
Lesungen fanden regen Anklang,
genauso gern machten sich Schulkassen und Kindergartengruppen auf den
Weg in die Bücherei. Allerdings
wurde es im weiteren Verlauf aufgrund von Personalmangel und Zeitnot immer schwieriger, dieses Angebot aufrecht zu erhalten. So entstand
die Initiative, Schulen und Kindergär-
Zehn kleine »
DIE VORLESEPATEN DER
Von Marion Moretti
ten nicht nur mit Büchern auszustatten, sondern auch dort regelmässig
vorlesen zu lassen.
Vor ungefähr neun Jahren kam Heike
Krämer, wissenschaftliche Bibliothekarin, als neue Mitarbeiterin in das
Team der Stadtbücherei Alsdorf. Sie
wurde Leiterin des Projekts »Lesepatenschaft« und hat mit viel Freude,
Einsatz und Engagement den Kreis
der Lesepaten kontinuierlich erweitern können. Und auch die Einsatzorte – zunächst sollten Kinder von die-
sem Angebot profitieren, seit 2012
werden auch Seniorenheime mit Literatur versorgt. Die Lesepaten erfahren
viel positive Resonanz von den Senioren, diese freuen sich nicht nur über
die Vorleseinhalte, die oft Erinnerungen wecken und zum Austausch anregen. Auch die Zuwendung, die Zeit,
die man ihnen widmet, ist offensichtlich ein wertvolles Geschenk für die
Bewohner.
Adelheid Breuer, seit 3 Jahren engagierte Vorleserin, liest sowohl in der
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
36
Februar / März
Behandlung nach Überweisungen von:
Allgemeinmedizinern, HNO-Ärzten, Kinderärzten,
Neurologen, Zahnärzten, Kieferorthopäden.
LRS-Therapie außerdem über einen Antrag
beim Jugendamt.
Frohes !
Neues Jahr
Mitglied im Deutschen
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Grundschule Alsdorf-Begau. Bei Senioren lese ich häufig heitere Geschichten
vor, manchmal aber auch Besinnliches.
Bei Geschichten aus dem Alltag
haben die Senioren Gelegenheit, sich
an Dinge aus ihrem eigenen Leben zu
erinnern. Senioren sind dankbar für
die Zeit, die man ihnen widmet. Bei
Schulkindern ist es ganz anders. Sie
kommen voller Erwartung und es ist
schön zu erleben, wie man mit einer
spannenden Geschichte ihr Interesse
wecken kann. Kinder werden heute in
unserer medialen Welt mit Eindrücken
überflutet. Dabei ist es so wichtig, die
eigene Phantasie und Gedankenwelt
zu entdecken. Vorlesen ist dafür eine
gute Möglichkeit. Ich bin froh, dass ich
das Vorlesen für mich entdeckt habe
und hoffe, es noch lange ausüben zu
können.«
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Kita Friedensstraße als auch im Haus
Stephanie für Senioren. Sie mag beide
Altersgruppen, natürlich, aber ihr ist
im Umgang mit den alten Menschen
Wertschätzung ein wichtiges Anliegen, den Senioren nahezubringen,
welches Wissen, welchen Erfahrungsschatz sie in sich tragen.
Veronika Leisten liest auch schon
seit mehreren Jahren und erinnert
sich, wie sie Lesepatin wurde: »Ich
habe meinen drei Enkelkindern sehr
gerne Geschichten vorgelesen. Es
machte ihnen, aber auch mir immer
viel Spaß. Irgendwann kam mir die
Idee, dass ich dies ja auch für anderen Menschen tun könnte und dass
es eine Gelegenheit ist, etwas für die
Gesellschaft zu tun. Mit dieser Bitte
habe ich mich an die Stadtbücherei
Alsdorf gewandt und dort bot man
mir an, für Schulkinder oder Senioren
zu lesen. Ganz nach meiner Wahl. Ich
habe dann erst mal beides gemacht
und festgestellt, dass mir beides Freude bereitet. So lese ich nun im Seniorenheim Anna in Hoengen und in der
tistisch gesehen 15% der Viertklässler
die Grundschule abschließen, ohne
ausreichend Lesekompetenz erlangt
zu haben - in Alsdorf bedeutet das
jedes Jahr für 80 Kinder keine ausreichende Voraussetzung für weitergehende Bildung, Berufszugang und
gesellschaftlicher Teilhabe zu haben.
Natürlich macht es ihm auch Spaß,
mit welcher Begeisterung die Kinder
erwartungsvoll zur Vorlesestunde
kommen und dann so richtig drin sind
in der Geschichte, sich mitreissen lassen.
Das schätzt auch Johannes Kiehl,
die Lebendigkeit und Begeisterung
mitzuerleben. Nach seiner Pensionierung – er arbeitete in einem Ingenieurbüro - war er auf der Suche nach
einer Tätigkeit in einem ganz anderen
Bereich. Natürlich auch selber begeisterter Leser wurde er durch einen
Von allen Paten ist zu hören, dass sie Bericht im Fernsehen auf die Möglichkeit des ehrenamtlichen Vorlesens
bei den alten Menschen ganz viel
aufmerksam. Bei einem ZahnarztDankbarkeit spüren für die Zeit, die
Besuch kam er mit Marie-Luise darZuwendung, die sie ihnen schenken,
über ins Gespräch – »mache ich
»da kommt ganz viel zurück«.
schon lange« war ihre Reaktion - auf
Die beiden männlichen Lesepaten,
diese Weise wurde auch er als Pate
Johannes Kiehl und Werner Büttgen,
gewonnen.
sind seit einem Jahr dabei. Werner
Ja, und zum Schluss möchte ich,
Büttgen war bereits an seinem früMarion Moretti, – die Verfasserin
heren Wohn- und Wirkungsort, in
Mainz, Lesepate. Nach seiner Berufs- dieses Artikels - mich noch kurz vorstellen. Seit gut einem Jahr lese ich
tätigkeit zog es ihn wieder in seine
alte Heimat ins Rheinland, auch wenn regelmässig im Seniorenheim St.
Josef in Busch vor. Wie ich dazu kam?
die »Knirpse« ihren Vorleseonkel
2013 interviewte ich die Mitarbeiteungern ziehen lassen wollten. Jetzt
liest er in der Kita Annapark. Wie sol- rinnen der Stadtbücherei und erfuhr
von den Lesepaten. Diese Initiative
len Kinder ohne Lesekompetenz im
fand ich toll, und ich möchte meine
weiteren Leben zurecht kommen? Freude am Lesen, an der Literatur
stellt er die eher rhetorische Frage.
gerne teilen – warum nicht mit älte»Der Schüler ist mathematisch sehr
begabt, konnte die Textaufgaben aber ren Menschen, die aufgrund ihrer
Beeinträchtigungen nicht mehr selber
nicht fristgerecht lösen, weil er die
Aufgabenstellung nicht lesen konnte. lesen können?
Daher nur Note 5« nennt er als BeiFür mich eine schreckliche Vorstelspiel dafür, wie wichtig es ist, »richlung, ein Leben ohne Bücher – und
tig« lesen zu können, d.h. wenn
hoffentlich findet sich später jemand,
»man während des Lesens versteht,
der mir dann auch vorliest, wenn ich
was da steht – und dass es zügig
weitergeht«. Ihn erschreckt, dass sta- es selber nicht mehr kann…
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37
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Städtischer Jugendtreff Ofden
GESANGSUNTERRICHT
Der Städtische Jugendtreff Ofden
bietet im Zeitraum vom 5. März
bis zum 18. Juni wieder einen
Kurs für gesangstalentierte junge
Menschen ab 14 Jahren an.
Unter Anleitung einer Gesangslehrerin haben die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer die Möglichkeit, immer
Altes Rathaus Hoengen
Altes Rathaus Hoengen und
donnerstags in der Zeit von 18 bis 20
Städtischer Jugendtreff Ofden
Uhr professionell in Sachen Gesangslehre und Atemtechnik angeleitet zu
werden.
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen
Es ist ein Klassiker im Angebot des
entscheiden mit, welche MusikrichJugendtreffs in Mariadorf: Im »Alten
tung sie favorisieren, wobei der
Rathaus«, Aachener Straße 1, 52477
Alsdorf, wird das Projekt »Disco« für
Die beiden Städtischen Jugendeinrich- Schwerpunkt im Rock-, Popbereich
liegt.
Teenies von 11 bis 15 Jahre fortgetungen »Altes Rathaus« und »Alte
setzt. Einmal im Monat freitags in der Dorfschule« starten wieder mit ihren Abschließend können die jungen
Gesangstalente ihr erlerntes Können
Zeit von 17.30 bis 20 Uhr lädt das
beliebten Hip-Hop-Kursen für Kinder,
auf einem Konzert präsentieren. Ein
Team des städtischen Jugendtreffs
Jugendliche und junge Erwachsene.
Mariadorf »Altes Rathaus« zur Disco Unter Leitung von Fouad Arif können junger Pianist und ein Percussionist
begleiten die Sängerinnen und Sänin den Jugendtreff in der Aachener
Kinder im Alter von sechs bis neun
ger instrumental. Wobei hier dringend
Straße 1. Christopher Kim präsentiert Jahren ab Samstag, 21. Februar,
als DJ die besten Superhits und aktu- immer samstags von 15 bis 16 Uhr im noch Musiker gesucht werden, die
Lust hätten das Angebot in Form von
elle Newcomer! Eine besondere
»Alten Rathaus«, Aachenerstr. 1, in
Atmosphäre, Tanzanimation mit Rehe- Alsdorf-Mariadorf einen Anfängerkurs z.B. Gitarrenspiel oder durch andere
ma, viel Spaß und Überraschungen im besuchen. Für Fortgeschrittene findet Instrumente zu unterstützen.
Jugendtreff sind garantiert. Der Einder Kurs von 16 bis 17 Uhr statt.
Der Teilnehmerbeitrag für den
tritt beträgt 2 Euro, darin ist ein Frei- Der Hip-Hop-Kurs für Teenies von
Gesangskurs beträgt einmalig 20
getränk (Cola oder Limo) enthalten.
zehn bis 13 Jahren findet ab MittEuro. Anmeldungen werden ab
woch, 25. Februar, immer mittwochs
sofort entgegengenommen unter
Für die erste Jahreshälfte 2015
von 18 bis 19 Uhr in der Gymnastiksind folgende Termine vorgesehen: halle des Berufskollegs im Heidweg in der Telefonnummer 02404 /
25402, bzw. unter der Mailadresse
20. Februar, 27. März, 24. April,
Alsdorf-Ofden statt. Jugendliche ab
altedorfschule@alsdorf.de.
29. Mai und 19. Juni.
14 Jahren und junge Erwachsene
Informationen erteilt Susanne
können den Hip-Hop-Kurs mittwochs
Herzog unter der Telefonnummer
von 19 bis 20 Uhr besuchen.
02404-65125.
Die Kursgebühr für zehn Termine
beträgt einmalig 20 Euro.
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HIP HOP
KURSE
Infos und Anmeldung erfolgen
unter der Telefonnummer 02404
/25402 bei Dagmar Schäfer von
der Alten Dorfschule.
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
38
Februar / März
BANDPROJEKT
Wer ist zwischen zehn und dreizehn
Jahren alt und möchte unbedingt
Musik in einer Band machen? Der
sollte sich schleunigst im städtischen
Jugendtreff in Ofden anmelden. Unter
Anleitung eines Musiklehrers können
Teenies, die ein Instrument spielen
oder talentierte Sängerinnen oder
Sänger sind, sich zu einer Band formieren und endlich gemeinsam Musik
machen. Vorbei ist die Zeit des tristen
»allein zu Hause Übens«, weil Musik
machen in einer Gruppe viel mehr
Spaß macht.
Die junge Band trifft sich nach
den Osterferien immer mittwochs
von 16.15 – 17.15 Uhr im Jugendtreff Ofden, Dorfstr.77 in Alsdorf.
Hier werden gemeinsam mit dem Projektleiter erst einmal Ideen gesammelt, welche Musikrichtung die
zukünftige Band anstrebt, wer welches Instrument spielen und wer singen möchte. Die einmalige Teilnehmergebühr für das Bandprojekt
beträgt pro Halbjahr 20 Euro.
Anmeldungen werden ab sofort
im Jugendtreff Ofden unter der
Telefonnummer 02404 / 25402
von Dagmar Schäfer oder unter
der Mailadresse
altedorfschule@alsdorf.de entgegengenommen.
WAS IST LOS IN DEN
JUGENDTREFFS?
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Fassung): Ford Mondeo: 7,9 (innerorts), 4,7 (außerorts), 5,9 (kombiniert); CO2-Emissionen: 137 g/km (kombiniert).
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NEUES
AUS DER
STADT
BÜCHEREI
ALSDORF
Freitag, 27. Februar, und 27. März,
um jeweils 16.30 Uhr
Freitag, 6. März
19. März, um 16.30 Uhr
jeder die Bücherei besuchen, der
vielleicht sonst die Zeit dazu nicht
findet.
An diesem Abend werden in der
Stadtbücherei viele Gefühle geweckt,
bei den Großen und bei den Kleinen.
Die Kleinsten sind um 18 Uhr zu
Zum fünften Mal findet am
Am Donnerstag, 19. März, um
einem Bilderbuchkino eingeladen: Der 16.30 Uhr findet in der StadtbüFreitag, 6. März, die Nacht der
kleine Rabe Socke findet »Alles
Bibliotheken statt – und Alsdorf
cherei Alsdorf das erste BilderMeins« und erbeutet von seinen
ist wieder dabei. Unter dem Slobuchkino im neuen Jahr statt. Die
Freunden deren liebste Spielsachen
gan »eMotion ‒ Bibliotheken
Geschichte handelt vom kleinen
und löst damit jede Menge verschiebewegen!« werden öffentliche,
Gott und wie er die Tiere erschuf.
dene Gefühle aus. Was sich daraus
kirchliche und wissenschaftliche
entwickelt, ist eine spannende Sache. Der kleine Gott schaut zufrieden auf
Bibliotheken in ganz NordrheinDazu sind Kinder von vier bis acht
Westfalen ein dynamisches Prodie Welt, die er erschaffen hat. Dabei
gramm mit viel Bewegung, Gefühl Jahren eingeladen. Für Kinder ab acht stellt er fest, dass irgendetwas fehlt:
Jahren findet ab 19.30 Uhr eine Ralund Begeisterung bieten.
die Tiere! Und so macht sich der kleilye quer durch die Bücherei statt und ne Gott ans Werk und schafft große
wird sicher für viel Bewegung und
Bibliotheken bringen in Bewegung,
und kleine Tiere, gelbe und rote, fliejede Menge Gefühle sorgen. Um
das heißt ihre Benutzer bleiben fit.
gende und schwimmende, singende
20.30 Uhr sind die Erwachsenen an
Sie bewegen die Menschen, da sie
und quakende. Sie alle werden Teil
der Reihe. Für sie werden Texte vorein Ort mit Wohlfühlfaktor sind und
einer wunderbaren Schöpfung – und
getragen, die von Gefühlen handeln
Begegnung möglich machen. Außerohne sie wäre die Welt nur halb so
dem sind Bibliotheken selbst ständig und was diese in Bewegung setzen
schön! Das Vorlesen in Kombination
können. Im Anschluss können sich die mit dem Bilderbuchkino gibt den Kinin Bewegung, denn sie entwickeln
Zuhörer ausgiebig über das Gehörte,
sich weiter, nutzen und bieten
dern und allen anderen Zuhörern die
zukunftsweisende Medien und beglei- Gelesene und Gedachte austauschen. Möglichkeit, noch tiefer in die
Der »wilde« Abend kann bei einem
ten die Menschen mit modernen
Geschichten einzutauchen und auch
Glas Rotwein entspannt ausklingen.
Angeboten auf dem Weg in die
selbst einiges beizusteuern. Dadurch
Alle Veranstaltungen der Nacht der
Zukunft.
wird die ganze Erzählung lebhafter
Bibliotheken sind kostenfrei zu besu- und interessanter. Die Veranstaltung
Die Stadtbücherei Alsdorf wird
chen. Voranmeldungen sind nicht
am Freitag, 6. März, ihre Türen
ist kostenlos und es ist keine Voranerforderlich.
länger geöffnet haben. So kann
meldung notwendig.
NACHT DER
VORLESEBIBLIOTHEKEN
NACHMITTAG
In der Kinderbücherei der Stadtbibliothek Alsdorf werden die beiden Vorlesepatinnen Keziban Yilmaz und Birgül Gelebek am Freitag, 27. Februar, und am Freitag,
27. März, um jeweils 16.30 Uhr
für Kinder ab vier Jahren vorlesen.
Die beiden werden ihre kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer mit spannenden, lustigen, abenteuerlichen und
vielleicht auch gruseligen Geschichten fesseln und im Anschluss an das
Vorlesen kann das Gehörte von den
Kindern gemalt werden.
Dabei können die Kinder mit den
bereit gestellten Materialien ihrer
Fantasie freien Lauf lassen und bunte,
kreative Bilder entstehen lassen.
Durch das Vorlesen lernen die Kinder
viele neue Dinge kennen und tauchen
in fremde Kulturen und spannende
Welten ein. Auch das Sprachverständnis wird gestärkt und die Kinder
erweitern ihren Wortschatz. Natürlich
sind auch Eltern, Geschwister und
Freunde eingeladen, zuzuhören und
an der Veranstaltung teilzunehmen.
Die Veranstaltung ist kostenlos und es
ist keine Voranmeldung nötig.
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
40
BILDERBUCHKINO
Weitere Informationen
erhalten Sie beim Team
der Stadtbücherei telefonisch:
02404/93950 oder per email:
stadtbuecherei@alsdorf.de
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Moderation:
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»undsonst?!« die beliebte Modenschau in der
Stadt. Die neuesten Frühjahrs- und Sommertrends
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Gohr auf dem Laufsteg gezeigt.
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die ganze Familie. Nach den Wintermonaten ist es Zeit
für einen frühlingshaften Modemix.
Damenmode wird präsentiert von den Geschäften
Dohms-Quaden, Erika Reinartz und Damenmode Elvira.
Herrenmode kommt von Männermode Lürken (aus
Würselen) und sportliches vom Sportsfreund. Schuhe,
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Baesweiler, die neuesten Brillentrends von Alo Kramer,
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Februar / März
41
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Und täglich grüßt das Männerduo
EIN TÄGLICHES RITUAL IM CASA TOSCANA...
Friedhelm Mannheims und Jürgen
Bresemeister sind seit einigen
Jahren dort unzertrennlich
»Waaas? Zusammenziehen? ICH...
mit DEM?« Friedhelm Mannheims,
der soeben von seinem Stammplatz im Café de Bache aus noch
sinnierend Passanten auf der Luisenstraße beobachtet hat, fährt
mit einem Ruck aus seinem
Sitz. Schaut dann zunächst mich,
dann den mit »der« titulierten
Jürgen Bresemeister neben ihm
an.
Was war bloß geschehen? Ich
hatte gefragt, ob sich der 80jährige Witwer und Friseurmeister
Friedhelm Mannheims denn vorstellen könnte, eine (Alt-)Junggesellen-WG mit dem
72jährigen Jürgen
Bresemeister zu
gründen (Hennig
Scherf lässt grüßen..)? Die Mittage
und frühen Nachmittage verbrächten
die beiden eh weitgehend »Backe an
Backe« in ihrem
»Zweitwohnzimmer«, sprich: in der
Casa Toscana«.
Da könnte man ja
gleich ganz
zusammenleben...
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
42
Februar / März
Text: Joachim Peters, Fotos: Kochs, Brants
Nein, nein, so weit geht dann die späte
Männer-Freundschaft der beiden doch
nicht. Dies ist auch der alles andere
als aufgebrachten Reaktion Jürgen
Bresemeisters auf die harschen Worte
von Friedhelm Mannheims zu entnehmen. Das Lächeln ist keineswegs aus
den Zügen des pensionierten Lateinund Sportlehrers von der »Penne«
gewichen. Und auch die Haltungsnote
beim Schwenken seines Rotweinglases erfährt in diesem Moment keine
Abzüge...
»The same procedure
as every day«
Jaja, das Grüßen mit dem Rotweinglas. Es ist schon so etwas wie ein
Bresemeistersches Leitmotiv, wenn er
mittags - an einem Fenster der Casa
Toscana mit gutem Blick auf die Straße hin - einen der ihm bekannten
vorbeieilenden Alsdorfer grüßt.
»Einen« ist untertrieben, denn der im
mecklenburgischen Bad Doberan aufgewachsene und als Junge mit seiner
Familie aus der damaligen DDR in
den Westzipfel der Bundesrepublik
(zunächst: Geilenkirchen) ausgewanderte Pädagoge kennt viele Menschen
in seiner ihm lieb gewordenen Heimat
Alsdorf - und viele Menschen ihn.
Der lächelnde und bisweilen zuprostende Bresemeister und der etwas
grummelig neben ihm sitzende
Mannheims - das ist seit einigen Jahren ein wohlbekanntes Bild, wenn
man in den Mittagstunden in der City
auf Achse ist. Sollte man allerdings
einmal etwa um 10 Uhr bei de Bache
vorbeigehen, ist eine Hälfte des Duos
bereits anwesend: Jürgen Bresemeister.
Er beginnt dort den Tag mit dem obligaten Frühstückskaffee und der Zeitungslektüre - damit man Bescheid
weiß, was sich so Neues in Alsdorf
tut. Wenn es dann im Laufe des Vormittags geselliger und gesprächiger
wird im Café, geht der pensionierte
Lehrer zu anderen Getränken über:
zum »kleinen Gelben« und dann zum
»trockenen Roten«, wie er augenzwinkernd erzählt. Die sympathischen
weiblichen Bedienungen, mit denen
Bresemeister gerne shakert (aber
auch leicht provozierend »frotzelt«...), könnten leicht verändert die
Butler-Frage an Miss Sophie im Silvester-Klassiker »Dinner for one« stellen: »The same procedure as every
day?«. Inklusive der Antwort: »Yes,
please, the same procedure as every
day!«
Das gilt freilich nicht für die Tage
(Wochen..., zusammengezählt vielleicht zwei Monate?) im Jahr, in
denen Jürgen Bresemeister in aller
Herren Länder (Europas) auf Reisen
ist... Doch später mehr zu diesem
Thema!
Denn in der Regel beginnt gegen 13
Uhr das nächste Ritual im Tagesablauf des »Duos von der Casa Toscana«: Friedhelm Mannheims fährt mit
seinem Auto vor dem Café de Bache
vor! Meist ist Jürgen Bresemeister
schon ungeduldig: »Wo bleibst Du
bloß? Kommst heute wohl nicht in
die Gänge«, lästert er (»So lange ich
lästern kann, lebe ich noch...«), wenn
Friedhelm Mannheims nach endlich
erfolgreicher Parkplatzsuche ankommt.
Meist schon dann, aber bestimmt
später im Laufe des Gespräches entwickelt sich ein Schlagabtausch, der
in manchem stark an die frühere TVSendung »Kienzle und Hauser« erin-
nert. Da wird kein Pardon gegeben
(siehe oben...), aber über allem waltet
der Respekt vor dem anderen, seinen
Eigenheiten, seinen Stärken und
Schwächen. Es wird aber nicht nur
über das Gegenüber »abgelästert«,
sondern »im Verein« auch über ande-
re. Mal sind es Nachrichten der lokalen Presse oder Fernseherlebnisse
vom Vorabend, die »durchgehechelt«
werden, mal gibt es freundliche oder
auch süffisante Kommentare über
Menschen, die gerade am Café de
Bache vorbeihasten. Mancher, der das
Duo kennt, kommt auch schnell rein
zu einem Plausch mit den beiden hinein oder setzt sich kurz bei ihnen nieder, um sich auch einen Kaffee oder
einen "trockenen Roten" zu genehmigen.
Brese bald schon wieder bei
de Bache hocken«. Mit Kaffee, Rotwein, dem »Gelben«
und einem aufgeschlagenen
Buch vor sich - vorzugsweise mit Themen der Geschichte oder einem historischen Roman.
Friedhelm Mannheims - der
Figaro aus der Broicherstraße
Auch der bei Brunssum geborene
Friedhelm Mannheims, dessen weitverzweigte Familie allerdings seit
Jahrhunderten ihre Wurzeln in Alsdorf
Jürgen Bresemeister
hat, berichtet von einer musischen
ist ein Globetrotter
Ader: das Geigenspiel: »In meiner
Kindheit und Jugend wollte ich
Doch dann und wann kommen die
Zeiten im Jahr, wo Jürgen Bresemeister eigentlich Akkordeon spielen lernen,
tage- und wochenlang nicht in seiner aber ich hatte dann einen guten Gei»Zweitwohnung« gesehen wird. Er ist genlehrer. Das war der Herr Acker, der
Musik am Gymnasium unterrichtete«.
so überraschend abgetaucht, dass
Mit etwas Glanz in den Augen erzählt
man schon einmal seinen verbliebeFriedhelm Mannheims von seinem
nen Kompagnon Friedhelm Mannheims konsultieren muss, wo der Glo- Auftritt bei einer Veranstaltung ‘69 im
alten »Casino Anna« - dem Vorgänbetrotter »Brese« denn nun wieder
abgeblieben ist. Mal steht die Bildung gerbau der heutigen Stadthalle.
»Doch damit war Schluss, als ich in der
im Vordergrund, wie jüngst bei einer
Lehre war und nach meiner MeisterReise ins »Elbflorenz« Dresden und
prüfung 1955/56 den Friseursalon in
zuvor nach Prag oder Polen. Dann
der Broicher Straße übernahm«. Zu
wiederum lässt sich der 72-Jährige
Tennis-Freak am Mittelmeer, vorzugs- seinen Hobbies gehörte über viele
Jahre die »Tiffany-Glaskunst« und als
weise in der Türkei, die Sonne auf
Hobbyschreiner war er schier
den (nicht vorhandenen Sportler-)
unschlagbar (lt. seiner SchwiegerBauch scheinen. Da packt den Gertochter Birgit Mannheims. )Bis 1999
manen wie einst Goethe die Sehnführte der Friseurmeister das
Geschäft, schon zwei Jahre später
starb seine Frau. Fehlte dem
Geschäftsmann und Familienvater
(ein Sohn) bis dahin einfach die Zeit,
sein Jugendhobby fortzuführen, so
war es danach nach Jahrzehnten
Pause einfach zu spät für einen Wiedereinstieg. Schade...
Doch das sind »Tempi passati«, um
passend zur »Casa Toskana« in der
italienischen Sprache zu bleiben.
sucht nach dem Süden. Die kann
auch die Casa Toskana nicht alleine
stillen, wenn der Alsdorfer Himmel
draußen nur »grau in grau« anzubieten hat. Aber, frei nach Goethe:
»Doch mag die Sonne mit dem Meer
auch noch so locken, man sieht den
Friedhelm Mannheims und Jürgen
Bresemeister trauern alten Zeiten
nicht verklärend nach, vielmehr ist
das »Neue Alsdorf« oft ein
Gesprächsthema der beiden Männer.
Sie wissen der »Ära Alfred Sonders«
viel Gutes abzugewinnen, sehen ihre
Heimatstadt insgesamt auf einem
guten Weg. Das schließt Kritik der
»alten Lästerer« indes nicht aus. Ein
Dorn im Auge ist ihnen beispielsweise
der Denkmalplatz: Da erhoffen sie
eine wirkliche Attraktivierung. LetzteFebruar / März
re halten sie für ihren »Zweitwohnsitz« nicht für erforderlich. »Es war,
ist und bleibt total gemütlich hier«,
befinden beide wie aus einem
Munde. Letzteres ist bekanntlich selten bei »Kienzle und Hauser«, sprich:
»Mannheims und Bresemeister«.
Aber damit ist gut die Schnittmenge
umschrieben, die beide Tag für Tag
und Seite an Seite in das Café in der
Luísenstraße treibt. Sich manchmal
auch Unangenehmes zu sagen, ist
doch viel angenehmer und entschärfender in wohliger Atmosphäre. Da ist
das Gesagte auch schnell wieder vergessen und vergeben.
Und ewig grüßt das Griemeln des
Friedhelm Mannheims und das rotweinschwenkende Lächeln des Jürgen
Bresemeister...
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43
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Lichterfest auf Grube Adolf
SPEKTAKULÄRE EINDRÜCKE BEI NACHT von Rolf Beckers
Wer unter der Ankündigung »Lichterfest auf Grube Adolf« romantisch mit
historischen Grubenleuchten erhellte
Bergbaurelikte zur Vorweihnachtszeit
erwartet hatte, lag nicht ganz richtig.
Das, was die Organisatoren des Vereins
Bergbaudenkmal Adolf am 30. November mit Unterstützung einer Firma für
Veranstaltungstechnik hier auf die
Beine gestellt hatten, entpuppte sich
als spektakuläre Inszenierung eines
Industriedenkmals. Fördermaschinenhaus, Seilscheibe, Grubenlüfter, Dampfgenerator und weitere Gerätschaften
wurden durch dutzende farbige Scheinwerfer angestrahlt, die in sanftem
Rhythmus ständig die Farben wechselten, während aus einem Grubenlüfter
Dampf waberte. Zu Beginn des Lichterfestes wurde im Inneren des Fördermaschinenhauses seitens des Vereins
die nun mit Druckluft betriebene
Dampffördermaschine aus dem Jahre
1913 vorgeführt.
Einige hundert Besucherinnen und Besucher ließen sich an diesem Abend
durch dieses imposante Farbenspiel
verzaubern. Einzig der in einem Zelt
angebotene Glühwein erinnerte daran,
dass es auf die kalte Jahreszeit und
Weihnachten zuging. Manche gut ausgerüsteten Fotografen nutzten diese
Gelegenheit ebenso wie die Mehrzahl
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
44
Februar / März
Wer das Fördermaschinenhaus und
viele weitere bergbauliche Objekte
einmal bei Tageslicht betrachten
möchte, hat dazu natürlich weiterhin
jeden Sonntag die Gelegenheit. Vor»undsonst?!«-Fotograf Rolf Beckers
mittags lädt der Verein zum »Frühließ sich diese Gelegenheit natürlich
ebenfalls nicht entgehen. Einige seiner schoppen« ein, nachmittags gibt’s
Kaffee und Kuchen. Die Dampfförderfotografischen Impressionen sind
maschine wird an jedem ersten Sonnfolglich hier für die Leserschaft des
tagnachmittag im Monat vorgeführt.
Stadtmagazins abgedruckt.
der Besucher, die versuchten, das
Ereignis mit Kompakt- und Handykameras bildlich festzuhalten.
Angefangen hatte der ereignisreiche
Tag auf Grube Adolf mit einem Frühstücksbuffet im denkmalgeschützten
Fördermaschinenhaus der ehemaligen
Zechenanlage. Nachmittags gab es
Kaffee und Kuchen. Musikalisch begleitet wurde der Nachmittag durch
den Instrumentalverein Herbach mit
einem weihnachtlichen Konzert.
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Cleverles“; 4/2014 - Vergleichstest ”Frei ab achtzehn“; 16/2014 - Vergleichstest”
Viertürige Kleinwagen“, 12/2013 - ergleichstest ”Der König der Knirpse“; 6/2014 Vergleichstest” Hyundai schlägt Nissan“; 5/2014 - Vergleichstest ”Günstige City- Flitzer
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sowie 5 Jahre Mobilitäts-Garantie mit kostenlosem Pannen und
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gelten modellabhängige Sonderregelungen.
Februar / März
45
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
RK
EN ER GI EG EL AD EN UN D AU SD RU CK SS TA
Trommeln
lernen mit
Sung Hie Kalinka
Von Birgit Becker-Mannheims
Ich lernte Sung Hie Kalinka bei einem
Auftritt ihrer koreanischen Tanz- und
Trommelkunst-Gruppe »Kotatku« in
Alsdorf kennen. Energiegeladen und
ausdrucksstark präsentierten sich
Frauen und Männer an der koreanischen Trommel »Buk«. Als Zuschauer
wird man direkt vom Rhythmus
erfasst, und besonders Sung Hie
Kalinka vermittelt ein Stückchen
»Fernost« in unsere Region und fördert den deutsch-koreanischen Austausch.
Nach einem Probetraining stand für
mich direkt fest, koreanische Trommelkunst mit Sung Hie zu lernen.
Seitdem spiele ich auf der Buk und
lerne traditionelles Trommeln. Immer
freitags treffen wir uns im Klösterchen in Herzogenrath, denn hier gibt
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
46
Sung Hie ihre Kurse. Jede Woche
erfahre ich aufs Neue, dass man nach
der Stunde energiegeladen nach
Hause geht, obwohl man müde und
gestresst zum Training gekommen ist.
Trainiert wird nicht nur die Schlagkraft und der Rhythmus, sondern
auch Atmung, Bewegung, Körper und
Geist, und es macht dank Sung Hie
auch viel Spaß.
Sung Hie Kalinka – eine Powerfrau durch und durch.
»undsonst?!« wollte mehr über diese
eher zierliche Frau erfahren, die nicht
nur koreanische Vizemeisterin im
Kunstturnen, sondern auch Schwarzgurt Trägerin im Taekwondo ist.
Sung Hie ist in Jeon Ju, ca. 300 KiloFebruar / März
meter südwestlich von Seoul in Südkorea geboren und aufgewachsen.
Die Familie hat 7 Kinder und Sung
Hie ist die zweitälteste. Die Eltern legten viel Wert auf eine musische und
sportliche Erziehung, denn der Vater
war sportbegeistert und die Mutter
sehr musikalisch. Schon während der
Schulzeit war Sung Hie ständig in
Bewegung. Sie tanzte Ballett, spielte
Tisch-Tennis, Badminton und lernte
Fechten. Sehr intensiv trainierte sie
das Kunstturnen und nahm an zahlreichen Kunstturn-Wettkämpfen teil.
Die Disziplinen Barren und Pferd
lagen ihr besonders. 1965 wurde sie
sogar koreanische Vizemeisterin im
Kunstturnen. Das bedeutete tägliches
Training und teilweise ein Leben im
Internat. Kunstturnen hat in Südkorea
einen hohen Stellenwert und wurde
durch den Austausch mit anderen
Schulen, auch mit Schulen in Japan,
gefördert. Gerne hätte Sung Hie nach
der Schulzeit ein Studium im Bereich
Musik und Tanz gewählt, aber aufgrund der familiären Situation
besuchte sie eine Fachhochschule mit
dem Ziel, Krankenschwester zu werden und früh arbeiten zu können.
Eigentlich war ihr Wunsch, mit dem
Examen in der Tasche nach Amerika
zu gehen. Anfang der sechziger
wurde von der Bundesrepublik
Deutschland und Südkorea das „Programm zur vorübergehenden
Beschäftigung von koreanischen
Bergarbeitern im westdeutschen
Steinkohlebergbau« unterzeichnet.
1965 regelte ein ähnliches Abkommen den Zuzug von rund 10.000
koreanischen Krankenschwestern in
die BRD. Sung Hie bewarb sich und so
kam sie 1972 als Krankenschwester
nach Deutschland.
Den Tag vergisst sie nicht, es war
Winter und sie landete in Köln. Mit
einem Bus ging es direkt weiter nach
Lüdenscheid zu ihrer ersten Arbeitsstelle in einem Krankenhaus. „Es war
ein Samstag, es gab Eintopf und
überall roch es danach“, schmunzelt
sie. Der Arbeitsvertrag ging über drei
Jahre und daher blieb sie zunächst im
Sauerland. Parallel zur Arbeit besuchte sie Sprachkurse im Goethe Institut,
um ihre Deutschkenntnisse von der
Oberschule in Korea zu ergänzen.
1975 bewarb sie sich in Aachen und
erhielt eine Anstellung im Klinikum.
Mit der Zeit merkte sie, dass ihr der
Sport fehlte, denn in Korea war sie
Leistungssportlerin und durchtrainiert. Sung Hie suchte nach Möglichkeiten und wurde im Taekwondo fündig – wie sich herausstellte mit Folgen für ihre weitere Zukunft. Die
Erfahrung im Kunstturnen ermöglichte ihr einen leichten Einstieg in diesen Kampfsport. Auch hier war sie
sehr ehrgeizig und wie bereits
erwähnt erfolgreich. Sie trägt den
schwarzen Gürtel und gewann Wett-
Ich kann nur bestätigen, mich hat der
Trommelvirus gepackt und meine
eigene Trommel aus Südkorea ist
schon angekommen.
Interesse geweckt?
Sie können jederzeit gerne an einer
kostenlosen Schnupperstunde teilnehmen.
Weitere Informationen:
Telefon: 02406 4227
Email: sungh50@freenet.de
www.kloesterchen.net/
ueber-uns/kotatku.html
ter Man Hie, die in Paris lebt und
ebenfalls Tänzerin und Trommlerin ist,
nimmt sie häufiger auch an Veranstaltungen in Paris teil. Sung Hie gibt
regelmäßig Workshops in Hamburg
und Wien und ist international mit
ihrem Soloprogramm unterwegs.
kämpfe sowohl im Formlauf als auch
in Zweikämpfen. Im Taekwondo lernte sie ihren späteren Ehemann Günter
Kalinka kennen. Nach Korea zurück
zu gehen war nicht ihr Ziel, eigentlich
wollte sie immer noch nach Amerika,
doch nachdem ihr Sohn Boris zur
Welt kam und das junge Paar mittlerweile geheiratet hatte, kauften sie ein
Haus in Herzogenrath. Die Familienmitglieder waren begeisterte Taekwondo-Sportler und erzieltenzahlreiche sportliche Erfolge, unter anderem
wurde Sung Hie Deutsche Meisterin
im „Einzel- und Paarlauf“.
Vor zwei Jahren hat sie die Trommelgruppe „Kotatku“ gegründet und ist
mittlerweile mit zahlreichen Auftritten
bei Veranstaltungen unterschiedlicher
Anlässe, ob Integrationsfeste, Sportveranstaltungen, Benefizgalas oder
koreanische Feiertage vertreten.
Von Zeit zu Zeit besuchte sie ihre
Familie in Korea, aber sie merkte,
dass sie sich mehr in Herzogenrath zu
Hause fühlte als in ihrem Heimatland.
Doch die Kultur Koreas ließ sie nicht
los, lag und liegt ihr immer noch am
Herzen. Sie besuchte einen koreanischen Kulturverein und nahm hier
regelmäßig an Veranstaltungen teil
und sogar an einem Sportfest in
ihrem Heimatland, denn sie spielt
sehr gerne Tischtennis, zeitweise
sogar beim TTC Schmetz in Herzogenrath. Mit der Zeit interessierte sich
Sung Hie für die traditionelle Tanz –
und Trommelkunst ihres Landes und
besuchte zahlreiche Seminare und
Workshops. An dem Koreanischen
Musik- und Tanz-Kunstkultur Lehramtsinstitut in Seoul erhielt sie ihre
Lehrbefugnis und Prüferlizenz für
Tanz und Trommel. Mit ihrer Schwes-
In der Region Aachen ist das Angebot
von Sung Hie Kalinka die einzige KunstAusbildungsstätte für koreanische
Tanz- und Trommel-Kultur. Die Kurse
werden bei der VHS Aachen und seit
vier Jahren regelmäßig im Klösterchen
Herzogenrath angeboten. Sie sind ausgerichtet für interessierte Laien und
Anfänger sowie auch für TrommelErfahrene. Sung Hie bietet ständig
individuelle Kurse an und das Alter
spielt keine Rolle. Die Kraft des Rhythmus und die Schönheit des Klanges
sind hierbei Ausdruck der eigenen
Persönlichkeit. Trainiert wird die Schlagkraft, der Rhythmus, Körper und Koordination. In Verbindung mit dem fernöstlichen Denken erfolgt in den Kursen
eine Stärkung des Selbstvertrauens.
Dieser ganz individuelle Ansatz
berührt die Sinne und fördert das
Wohlbefinden und die Gesundheit.
Koreanischer
Abend mit
Sung Hie Kalinka
in der Siedlung Ost
Die koreanische Gemeinde
Aachen feierte ihr Weihnachtsund Jahresabschlussfest im
Gemeindesaal an der Oppelner
Straße.
Es ist immer wieder ein Höhepunkt
im Jahr, wenn sich zahlreiche
koreanische Familien aus der Städteregion treffen. Ehrungen verdienter Mitglieder wurden abgehalten
und es wurde viel erzählt und
berichtet. Traditionsgemäß gehört
zu diesem Abend koreanische
Musik, Tanz- und Trommelkunst.
Einige Teilnehmer sind auch von
weiter her angereist. Wie wichtig
der Termin im Kalender der
Gemeinde ist, zeigte auch die
Anwesenheit mancher Ehrengäste.
Februar / März
Der Vorsitzende des koreanisch-deutschen Vereins Yoo See Hon und die
stellvertretende koreanische Botschafterin Cho Young Mi waren anwesend
und begrüßten die Gäste.
Einer der Höhepunkte ist immer das
von einigen Frauen zubereitete Buffet
mit den reichlichen koreanischen
Köstlichkeiten. Verschiedene Variationen von „Kimchi“, diversen Tofu,
Fisch-und Fleischgerichten oder aber
Gemüse der Lotuswurzel standen zur
Auswahl.
Nach dem wunderbaren Essen leitete
unter anderen Sungh Hie Kalinka mit
ihrer Tanz-und Trommelkunst den lokkeren Teil des Abends ein. Zum
Abschluss gab es noch eine Tombola
und als Hauptpreis winkte ein Reisegutschein nach Korea.
47
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Folge 6 Mühlengeschichten
Text und Fotos: Rolf Beckers
Die ehemaligen Mühlen
an der Wurm
UNTERWEGS IM STADTGEBIET AACHEN
(Mitte 19. Jh.) und die Preußische
Neuaufnahme (Ende des 19 Jh.), aus
der das oben erwähnte Blatt ist. Die
wichtigsten Quellen sind jedoch verschiedene Archive, was jedoch mit
monatelanger wenn nicht jahrelanger
Recherche verbunden ist. Diese Arbeit
haben sich andere bereits gemacht.
So befasst sich in dem 2005 erschienen Buch »Mühlen der Eifel, Band II,
die Nordeifel« der Autor Peter Bertram sehr detailliert mit den »Mühlen
und Müller im Aachener Raum«. Beim
Stöbern auf der Bücherbörse des Zeitungsverlages Aachen fiel dem Verfasser dieses Artikels darüber hinaus
der Band 70 der Zeitschrift des
Aachener Geschichtsvereins aus dem
Jahre 1958 in die Hand. Hier hat
Luise Freiin von Coels von der
Brügghen das Ergebnis ihrer ausführlichen Recherche zum Thema »Die
Bäche und Mühlen im Aachener Reich
und im Gebiet der Reichsabtei Burtscheid« sehr detailliert dargestellt.
Um dieser Frage nachzugehen, ist es Luise Freiin von Coels beschreibt auf
jedoch als erstes wichtig, zu erfahren, dem Abschnitt von den Quellen im
Aachener Süden und dem Stausee
welche Mühlen es denn überhaupt
entlang des Aachener Abschnittes der Diepenbenden bis zur heutigen StadtWurm gab. Historische Karten sind da grenze im Norden an der Hollandautobahn (A 4) 25 Mühlenstandorte
sicherlich interessante Quellen. Beispielsweise findet man in der Geoda- entlang der Wurm.
tenbank »TIM-Online NRW« im InterWassermühlen an der Wurm gab es
net inzwischen das Kartenwerk des
französischen Militärgeografen Tran- bereits im Mittelalter. Ihre Blütezeit
lag jedoch etwa vom 16. Jahrhundert
chot vom Beginn des 19. Jh. ebenso
wie die Preußische Uraufnahme
»Königl. Preuss. Landes-Aufnahme
1893. Herausgegeben 1895.« steht
auf der etwas vergilbten topografischen Karte im Maßstab 1:25.000,
Blatt »Aachen«. Neben vielen interessanten Details sind hier ebenfalls verschiedene Mühlen entlang der Wurm
namentlich aufgeführt, so die Ellermühle im Süden Burtscheids und einige Mühlen östlich der heutigen Jülicher Straße. Im Einzelnen sind das
Aretzmühle, Dennewartsmühle,
Hundskirchhofmühle, Wischermühle,
Steinerne Mühle sowie am nördlichen
Ende des Blattes die Hergelsmühle
westlich von Haaren. Ebenfalls kartografisch erfasst, parallel zur Jülicher
Straße und zum Wurmverlauf, ist ein
Mühlenbach. Die Frage, der mit dieser
Folge der Mühlengeschichten nachgegangen werden soll, ist: Welche der
früher zahlreichen Aachener Wassermühlen an der Wurm sind heute noch
aufzufinden bzw. erhalten?
bis in die zweite Hälfte des 19. Jh.
Der Einsatz von Wassermühlen hat
wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung des Aachener Raumes in
früheren Jahrhunderten beigetragen.
Hier wurde nicht nur Getreide
gemahlen oder Öl gepresst, sondern
Tuch gewalkt, Farbe gemahlen, Metall
gehämmert, Nadeln geschliffen, Holz
gesägt und vieles andere mehr. Um
die Wasserkraft möglichst effizient
nutzen zu können, wurden Mühlteiche und künstliche Mühlenbäche
angelegt. Mit dem zunehmenden Einsatz von Dampfmaschinen und Elektromotoren verschwand mehr und
mehr die Bedeutung der Wassermühlen, auch wenn einige noch bis weit
ins 20. Jh. betrieben wurden.
Der Autor Peter Bertram zählt im heutigen Aachener Stadtgebiet entlang
der Wurm, die hier größtenteils im
unterirdischen Kanal verläuft, 27 ehemalige Mühlenstandorte und
beschreibt ihre Geschichte. Tatsache
ist, dass aufgrund der städtischen
Entwicklung die meisten ehemaligen
Wassermühlen komplett verschwunden sind. Meistens erinnern nur noch
Straßennamen wie z.B. Mühlradstraße, Aretzstraße oder Hergelsmühlenweg an frühere Mühlen. Ein Wasserrad besitzen nach Peter Bertram im
gesamten Aachener Stadtgebiet nur
noch zwei Mühlen: die Welsche
Mühle am Haarbach in Aachen-Haaren und die Bilstermühle in AachenKornelimünster an der Inde.
1
3
Nachfolgend werden einige wenige
Mühlenstandorte entlang der Wurm
in der Reihenfolge von der Quelle
im Süden bis zur Aachener Stadtgrenze im Norden beschrieben:
2
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
48
Februar / März
4
6
1 Die Eismühle oder
Nüttensmühle
Gut erhalten ist noch das Gebäude
der »Eismühle«, auch Nüttensmühle
genannt. Diese befindet sich versteckt
hinter dem modernen Gebäude der
Kirche St. Gregorius in Steinebrück an
der Kreuzung Eupener Straße/Luxemburger Ring. Der Name Eismühle ist
auf eine frühere Eisfabrik in einem
Schuppen der Mühle zurückzuführen.
Die Mühle selbst hatte im Verlauf der
Jahrhunderte verschiedene Funktionen, u.a. Getreidemühle, Schleifmühle, Kupfermühle. Die Räume werden
heute zu verschiedenen gemeinschaftlichen Zwecken benutzt.
2 Die Steinebrücker
Mahlmühle
Schräg gegenüber der Eismühle auf
der anderen Seite der Straßenkreuzung befand sich die Steinebrücker
Mahlmühle (heute: Eupener Straße
189-191). Die Mühle ist verschwunden, vorhanden sind jedoch noch das
zur Mühle gehörende Wohnhaus (Nr.
191 a) sowie drei Mühlsteine vor dem
Haus Nr. 189.
3 Die Steinkaul- oder
Kockartzmühle
Außer Straßenschildern ist in Burtscheid nichts mehr vorhanden, das an
die Mühlengeschichte erinnert. Nördlich des Burtscheider Bahnviadukts,
östlich der Häuser Bachstraße 22-24
befand sich die bereits 1303 schriftlich erwähnte Steinkaulmühle. Seit
1486 hieß sie nach dem damaligen
Inhaber Kockartzmühle. Wenn man
durch die Toreinfahrt blickt, sieht
man, dass das Gelände zu den
Gebäuden im Hinterland, in denen
sich die Mühle befand, abfällt. Die
Rückseite dieser Gebäude ist durch
eine Toreinfahrt in der Warmweiherstraße sichtbar.
4 Die Weiße
Mühle
Eine weitere Mühle befand sich im
Gelände hinter den Häusern der Brabantstraße, die bereits im 16. Jh.
erwähnte Weiße Mühle. Im 19. Jh.
entstand hier eine inzwischen ebenfalls verschwundene Tuchfabrik größeren Ausmaßes. Ein verstecktes
Backsteingebäude erinnert noch an
frühere Nutzungen.
5 Die Steinerne
Mühle
Von den Mühlen östlich der Jülicher
Straße ist ebenfalls nicht mehr viel
übrig geblieben. Im Hintergelände der
Reifenfirma Büscher, kurz bevor die
Wurm die Jülicher Straße unterquert,
befand sich die bereits im Jahre 1423
erwähnte Steinerne Mühle (heute
Hausnr. 412), die später sogar mit
zwei Mühlrädern und zwei Mahlwerken betrieben wurde.
6 Die Hochbrücker- oder
Rosskampmühlen
Bleiben nur noch die bereits 1519
erwähnten Hochbrücker- oder Rosskampmühlen, unweit der Auffahrt zur
Autobahn A 4, westlich der Krefelder
Straße (B 57). An einem Mühlgraben
wurden hier zwei gegenüber liegende
Mühlen mit unterschiedlichen und
wechselnden Funktionen betrieben.
Erhalten sind hier zwei interessante
Hofanlagen, die heute zu Wohnzwekken genutzt werden.
2
5
49
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Alsdorf zieht immer
mehr Investoren an
QUALITÄTVOLLE ENTWICKLUNG
DER INNENSTADT LÄUFT AUF
HOCHTOUREN
Dass in Alsdorf ein enormes Zukunftspotenzial liegt, hat sich herumgesprochen. Es gibt potente Investoren, die
diesen Zug nicht verpassen wollen.
»So kann ich Ihnen sagen, dass das
Interesse bei Investoren für den wichtigen Bereich des Zentralparkplatzes
ebenso groß ist wie für die Flächen
hinter dem Rathaus. Dafür hat nicht
zuletzt der studentische Ideenwettbewerb gesorgt, den wir jüngst abgeschlossen haben«, erklärt Bürgermeister Alfred Sonders, der die Wirtschaftsförderung schon lange zur Chefsache
gemacht hat. »Unsere Aufgabe ist es
nun, den Rahmen zu definieren, in dem
diese Ideen Realität werden sollen.
Wir müssen das Projekt nun entwickeln
und auf drei Dinge achten: Qualität,
Qualität und nochmals Qualität«,
beschreibt der Verwaltungschef die
Marschrichtung.
Einiges ist in der Stadtentwicklung
bereits angeschoben und auf dem Gleis.
Wohnen an der Euregiobahntrasse, da
kann noch mehr entwickelt werden,
die Senioreneinrichtung an der Stadthalle bringt neue Impulse und der
Bau des Stadttores am ehemaligen
Hotel Mertens ist ein weiteres Signal
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
50
auf Qualität gesetzt – das mag manchmal ein wenig länger dauern, aber
das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Das gilt auch für großflächige Gewerbeimmobilien im Stadtzentrum«,
für den Aufbruch in der Innenstadt.
erklärt Sonders. In der Innenstadt gab
»Wir haben es geschafft, Alsdorf so
es fünf Immobilien, die Sorge bereitet
zu entwickeln, dass wir private Investitionen in immenser Größenordnung haben: die Luisenpassage, das Rathaus-Center, die Annapassage, das
in unsere Stadt geholt haben. Die
Globus-Center und das Hotel MerKräne und Bauarbeiten an verschietens. Und heute?
denen Ecken und Enden in Alsdorf
sprechen eine eindeutige Sprache,
Die Aachener REAQ Hess & Partner
auch die Ansiedlung des EuregioImmobilien GmbH um Ilker Simons
Solarzentrums gegenüber dem Enerhat gemeinsam mit dem Aachener
geticon«, umreißt Sonders die EntInvestor Martin Wibelitz das Rathauswicklungen der jüngsten VergangenCenter erworben und will dort inveheit. Ganz zu schweigen von dem
stieren. Vorbereitende Arbeiten haben
gelungenen Start, den das Energeticon hingelgt hat, das zahlreiche Besu- bereits begonnen, am neuen Nutzerkonzept wird gearbeitet. In der Annacher nach Alsdorf holt. Und ist das
KuBiZ erst einmal fertig, kommen ca. Passage eröffnete Sonders im Dezember ein kleines, aber feines Boutique1000 Schülerinnen und Schüler, teils
Hotel. Die Inhaberin aus den Niederauch ihre Eltern und Freunde täglich
in die Innenstadt. »Das wird die Stadt landen will die komplette Anna-Passage in diesem Jahr zu neuem Leben
ungemein beleben«, sieht Sonders
erwecken.
positive Effekte für den Einzelhandel
und die Stadtentwicklung. Und ist
damit offenbar in bester Gesellschaft: Die Luisen-Passage wurde nicht
„Wir in Alsdorf haben Rahmenbedin- zuletzt durch das ABBBA-Projekt wieder belebt. Hier gibt es kaum noch
gungen geschaffen, die Geldgeber
Leerstand und aus dem Globus-Cenanziehen. Dafür brauchten wir einen
langen Atem. Doch es hat sich gelohnt. ter wurde das Sidus-Center, ein
Gesundheitszentrum, kombiniert mit
Wir haben nicht locker gelassen, an
Freizeit- und Gastronomieangeboten.
zukunftsgerichteten Visionen für
Das Stadttorprojekt am früheren
unsere Stadt zu arbeiten. Wir haben
Februar / März
Hotel Mertens markiert den Südeingang zur Innenstadt und bringt über
30 barrierefreie Wohnungen und die
große diabetologische Schwerpunktpraxis in das Zentrum. Die städtische
Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft
hat hier bewiesen, dass sie mehr
kann als pure Wohnungsverwaltung.
Sie ist ein ebenso schlagkräftiges wie
potentes Unternehmen, das die Stadt
bei der Innenstadtentwicklung sehr
aktiv unterstützen kann, ohne seinen
Auftrag, den Wohnungsbau, zu vernachlässigen. Denn gerade im Stadtzentrum werden noch sehr viele Wohnungen gebraucht. »Damit kann man
auch in Alsdorf-Mitte gutes Geld verdienen«, erklärt Alfred Sonders. »Dass
wir das selbst machen hat die Investoren ebenso davon überzeugt, dass
es sich lohnt, hier viel Geld in die
Hand zu nehmen, wie unsere Ideenbörse mit den Studenten. Die Investoren haben erkannt: hier entwickelt
sich eine Stadt mit dem Potenzial für
lukrative Geschäfte.« So haben beispielsweise die Käufer des RathausCenters, die in der Branche etwa mit
dem Kauf der Aachener Rheumaklinik
oder der erfolgreichen Konversion
ehemaliger Textilstandorte in der
Region keine Kleinen sind, jüngst bei
der öffentlichen Vorstellung ihrer
Pläne betont, wie attraktiv Alsdorf für
sie sei.
Diabetes Programm Deutschland geht in die nächste Runde
Im Februar 2015 geht das Diabetes
Programm Deutschland in die fünfte
Auflage. Ab sofort können sich Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2
sowie Menschen mit Prädiabetes aller
Altersklassen unter www.diabetesprogramm-deutschland.de erneut zu
einem zehnmonatigen Lauf- oder
Walkingtraining unter medizinischer
zen. Dabei wurden die Erwartungen
und sportwissenschaftlicher Betreualler bisherigen Teilnehmerinnen und
ung anmelden.
Teilnehmer weit übertroffen. Insbesondere die Männer und Frauen, die
Das betreute Lauf- und Walkingtraian Diabetes Typ 2 erkrankt sind,
ning in Alsdorf startet bereits in der
konnten ihre Gesundheitswerte stark
ersten Februarwoche und läuft bis
Mitte Dezember. Die Laufgruppe wird verbessern und haben den Spaß an
der Bewegung (wieder) entdeckt.
sich jeden Montag und Donnerstag
Auswertungen aus vergangenen Jahum 18:00 Uhr in Baesweiler treffen.
ren haben ergeben, dass LangzeitzukDie Trainingszeiten der Walkinggrupkerwert, Gewicht und Medikation im
pe werden noch bekannt gegeben.
Schnitt stark reduziert werden konnDie medizinische Betreuung über- ten. Bei Medikamenten war teilweise
nimmt die Fachärztin für Allgemeinme- sogar eine vollständige Absetzung
möglich. Professionell unterstützt und
dizin und Diabetologie Dr. Susanne
begleitet wird das Diabetes ProSchmidt von der Diabetologischen
gramm Deutschland von der DeutSchwerpunktpraxis Dr. Nossek/Dr.
schen Sporthochschule Köln, Bayer
Schmidt.
HealthCare, Medtronic, Novo Nordisk
und der Techniker Krankenkasse.
Die sportliche Leitung übernimmt
der Lauftreff Baesweiler e.V. Idee und
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Motivation des professionellen Lauferwartet zweimal wöchentliches Traitrainings für Menschen mit Diabetes
war und ist es, Sport bewusst als The- ning mit ausgebildeten Lauftrainern
in kleinen Gruppen, eine fachärztliche
rapie gegen die Krankheit einzuset-
JETZT ANMELDEN UND LAUFEND AKTIV BLEIBEN!
Begleitung, ein kostenloser Startplatz
für ein regionales Laufevent sowie
eine umfangreiche medizinische
Betreuung entlang der Strecke. Auch
ein funktionelles Laufshirt und die
Bereitstellung von Blutzuckermessgeräten inklusive Teststreifen für die
Trainingseinheiten gehören zum Paket
dazu.
Der Selbstkostenanteil pro Person
beträgt 199 Euro für 10,5 Monate.
Die Techniker Krankenkasse über-
nimmt bei der ersten Teilnahme an
dieser Patientenschulung 85% des
Teilnahmebeitrags. Viele weitere Kassen erstatten ebenfalls Teile der
Kosten. Da die Teilnehmer-Sicherheit
höchste Priorität hat, ist eine umfangreiche Sportbescheinigung durch den
Hausarzt oder Diabetologen Pflicht.
Ausführliche Informationen über die
Programminhalte und Leistungen
sowie die Möglichkeit zur Anmeldung
erhalten Sie unter www.diabetes-programm-deutschland.de.
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Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis
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w w w. U N S E R E - Z A H N A E R Z T E . d e
Februar / März
51
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Outer Space
FASZINATION WELTRAUM
Text und Fotos: Wilfried Schüller
Der Faszination eines nächtlichen
Sternenhimmels kann man kaum
widerstehen. Das ist seit Menschgedenken so. Was mag sich
dort verbergen?
Für die meisten Kulturen
ist »dort oben« auch
mit der Vorstellung
esoterischer Gegebenheiten verknüpft. Einige
Naturvölker orientieren sich
hingegen bei
Sinn- und Herkunftsfragen
eher Richtung
Erdinneres.
Als die Möglichkeiten in
raumfahrttechnischer Hinsicht
ausgereift genug
waren, begann nach
den ersten erfolgreichen
Gehversuchen mit der
Entwicklung der ersten
funktionierenden Trägerrakete in Peenemünde (wir be-
Foto links: »Sternenstaub - We are stardust,
we are golden...«
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
52
Februar / März
richteten) mit dem Ende des 2. Weltkrieges ein Wettlauf der neuen Supermächte UdSSR und USA um das Prestige von sogenannten »Erstleistungen«. Beide Seiten bedienten sich
dabei der in Peenemünde rekrutierten
deutschen Wissenschaftler.
Mit SPUTNIK gelang 1957 der Sowjetunion ein phänomenaler, bahnbrechender Erfolg. Erstmalig umflog die Erde
ein künstlicher, menschengemachter
Mond.
Was folgte, war ein spannendes Kopf
an Kopf Rennen der Supermächte, bis
im Juli 1969 mit Apollo 11 die ersten
Astronauten im Mare Tranquilitatis
landeten und der Mond endgültig
seine Unschuld verlor.
Alles schien möglich und die Filmindustrie überschlug sich mit phantasiereichen Geschichten und Szenarien,
die mit wenigen Ausnahmen zwar
sehr »Fiction« aber wenig »Science«
waren.
Wie sehr Kunst und Wissenschaft
interagieren, zeigt die interessante Ausstellung OUTER SPACE in
der Bundeskunsthalle Bonn.
Hier werden technische Gerätschaften
und Utensilien einer künstlerischen
Betrachtungsweise des Sujets gegenübergestellt. In zwölf Kapiteln nähert
man sich den geschichtlichen Hinter-
Mondstaub, der sich
in einem kleinen Reagenzgläschen befindet, sieht sich ein
Besucher sich durch
ein Vergrößerungsglas an.
gründen von den phantasievollen
ersten literarischen Anstößen über
frühe Gehversuche in Peenemünde
und den hochdotierten, gigantischen
Anstrengungen der Supermächte mit
ihren erstaunlichen Erfolgen bis hin
zu der Veränderung unseres Blicks auf
uns selbst und die Welt.
Wir mögen noch so hoch hinaus fliegen - letztlich schauen wir dabei
immer auf uns selbst zurück! Was wir
gewinnen, ist »der andere Blickwinkel«! Das erweitert den Horizont und
macht klüger!
se, populäre Gestalten, wie die Alienfigur, E.T. höchstpersönlich oder R2D2
mit seinem Roboterfreund C3PO aus
»Starwars« oder die »Enterprise« sie alle warten auf den neugierigen
Besucher.
Frühe deutsche Science Fiction-Serien
wie »Raumpatrouille« sind ebenfalls
dargestellt. Wer sich an Ausstattungsdetails wie das »Bügeleisen als Armatur« erinnert (wer tut das nicht!?),
kann sich das Original dort anschauen. Für den unterhaltenden Aspekt ist
also auch gut gesorgt.
Das Highlight der Ausstellung dürfte
Viel historisch interessantes Raumfahrtgerät, astronomische Apparaturen, die original Mercury-Kapsel von Gus
Fotomaterial und filmhistorisch kurio- Grissom sein. Er war (nach Alan Shepard) der 2. Amerikaner, der (mit
einer Redstone) ins Weltall flog und
dort seinen ca. 15-minütigen ballistischen Flug absolvierte (bemannte Erdumrundungen beherrschten zu diesem
Zeitpunkt nur die Russen). Nach der
Wasserung im Atlantik öffnete sich
aus ungeklärten Ursachen (er bestritt
immer, daran die Schuld zu tragen)
verfrüht die Luke, und die Kapsel lief
voll Wasser, während ein Hubschrauber
versuchte, sie aus dem Meer zu ziehen.
Gus Grissom wäre dabei fast ertrunken,
weil die Helikoptermannschaft sich
ausschließlich auf die Rettung der
Kapsel konzentrierte, bis diese dann
endgültig versank. Erst im letzten
Moment zog man ihn aus dem Wasser.
Gus Grissom war vom Pech verfolgt er verbrannte später bei einem Bodentest in der Apollo 1.
Die Kapsel wurde erst nach Jahrzehnten am Meeresboden gefunden und
geborgen. Heute wirkt sie wie ein
urtümliches Relikt und macht uns
deutlich, wie unsere technische Welt
sich verändert hat und wie sehr die
Raumfahrt dies beförderte. Gleich
nebenan ist der Prototyp des in der
Entwicklung befindlichen neuen
Raumschiffs mit Namen »Orion« zu
sehen. Damit spannt sich der
Bogen von den ersten Gehversuchen im Erdorbit von
den amerikanischen Mercury- sowie russischen Sojusund Vostock- Programmen
über Gemini und Apollo bis
zur geplanten, zeitnahen
bemannten Marsmission.
Eine eher unspektakuläre Apparatur hält
ein kleines Reagenzgläschen mit einer
Prise Mondstaub
und der Besucher kann sich
diese Material
durch ein Vergrößerungsglas ansehen.
Februar / März
Der Betrachter schaut dabei - bewusst
oder unbewusst - letztlich auf sich
selbst zurück.
Bei der Frage, was Leben eigentlich
ist, welche Rolle wir hier auf dieser
Weltbühne spielen und was uns ausmacht, haben Menschen seit den
Anfängen ihrer Existenz alle Anstrengungen unternommen, darauf Antworten zu finden - sei es philosophisch,
religiös oder wissenschaftlich.
Wir sind Sternenstaub! Wir sind keine
Besucher auf der Erde, sondern wir
sind »Erde« und damit Teil der gesamten Szenerie. Wir sind bei aller Unvollkommenheit als denkende
Wesen der Weg des Universums, sich selbst denkend
zu erkennen! Es reflektier
tsich über uns!
Schon Platon wusste: »...dieses
Weltall ist ein beseeltes und in
Wahrheit vernünftiges
Geschöpf...!«
(Plato, Timaios).
53
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Outer
Space
Foto links: 1. »Die Ariane-Rakete das europäische Zugpferd für die
unbemannte Raumfahrt« 2. Von den
Anfängen bis zur Gegenwart: Im Vordergrund die Spitze einer abgestürzten A4/V2 - im Hintergrund ein frei
schwebender russischer Kosmonaut
FASZINATION
WELTRAUM
Daraus resultiert das große Interesse
der Menschen am Universum. Es ist
zuletzt das Interesse an uns selbst!
Die 1999 vom Meeresboden geborgene
Mercury-Kapsel von Gus Grissom
sender Kriegsbereitschaft vor dem
Hintergrund der Ressourcenbeschaffung, liegt die Alternative klar auf
der Hand: Eine große technische AufEs gibt noch einen anderen, nüchter- gabe ist notwendig!
nen Aspekt beim Blick auf die aufEntweder arbeiten die Nationen bei
wändigen, teuren Raummissionen,
der Bewältigung einer so gigantischen
vor allem bei der Frage, ob nicht billi- Aufgabe zusammen - denn es wird
ge(re) Raumsonden bzw. Roboter
den Großteil ihrer Innovationen und
unseren Forscherdrang langfristig
monetären Reserven binden - oder
bedienen sollten.
sie nutzen ihr Potential zur ZerstöBemannte Missionen erfordern einen rung.
immens größeren Aufwand, denn es
Entweder Raumflug oder Selbstvergilt das Überleben der Astronauten zu nichtung! Wir sollten dringend zum
sichern und ihnen darüber hinaus
Mars fliegen! Es könnte unsere Reteine Rückkehr auf die Erde zu ermög- tung sein!
lichen.
Um es mit John F. Kennedy zu sagen,
Keine Nation der Welt kann das alleine brauchen wir solche Herausforderungen
stemmen! Gerade in dieser Notwen»...not because they are easy, but
digkeit einer internationalen Zusambecause they are hard!«
menarbeit liegt das große Geschenk
der Raumfahrt an uns. In einer Zeit
Wer sich dem Gelände der Bundesder Zerstrittenheit, der wandernden
kunsthalle in Bonn nähert, entdeckt
Grenzen, des Engdenkens und wachauf dem Vorplatz das beeindruckende
Modell einer Ariane-Rakete. Hat je
etwas mehr die Phantasie beflügelt
als der Gedanke, sich den Sternen
nähern zu können? Teil des Ganzen
zu sein?
Die Sonne rast mit den sie umgebenden Planeten mit mehr als 100.000
km durchs Weltall. Sind wir nicht alle
Raumfahrer?
»Kunst in der OUTER SPACE-Ausstellung: Die Vorstellung von »Aliens« ist
meist seltsam hominid. So sehen sie
bestimmt nicht aus!
Ausstattungsdetail »Bügeleisen
als Armatur« (aus dem Film »Raumpatrouille«)
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
54
Februar / März
Foto oben: »Ein Test auf dem Mond
bewies: Eine Feder fällt im Vakuum
ebenso schnell zu Boden, wie ein
Stein!«
Die bemerkswert interessante und
vielschichtige Ausstellung kann in
der Bundeskunsthalle Bonn noch bis
zum 28. Februar besichtigt werden.
Wir von »undsonst?!« wünschen viel
Vergnügen und gute Gedanken!
Outer Space
Bundeskunsthalle Bonn
bis 22. Februar 2015
Die BeeJay Crebwiläum
feiert Ju
Seit 4 Jahren DJ Party Entertainment
in der Euregio
Angefangen hat das BeeJay Projekt
mit der Idee von DJ Scotty, alias
Bernd Prott, die Gäste an der Musikgestaltung der Partys zu beteiligen.
Oft wurde er als DJ gefragt, spezielle
Wunschtitel der Gäste zu spielen.
Seine erste Idee war das Auslegen
von Titellisten, auf denen die Gäste
ihre Musikwünsche ankreuzen konnten. Die zweite Idee war, das Ganze
mit Excellisten am Laptop zu machen.
Beides war wenig professionell.
Als der Arbeitskollege Jürgen Cramer
als Softwarespezialist und Anhänger
elektronischer Tanzmusik von Bernd
Protts Idee erfuhr, war dieser sofort
begeistert und hatte bereits eine Idee,
wie das Ganze zu realisieren sei.
Nach einigen Monaten Entwicklungszeit war unter dem Namen »BeeJay –
Vote your favorite music!« das interaktive Musiksystem geboren und die
BeeJay Music Entertainment in Alsdorf am 26.2.2011 gegründet.
An Touchscreen Terminals oder per
Handy App können nun die Partygäste ihre Lieblingssongs wählen.
Dass dieses Partykonzept funktioniert,
hat die BeeJay Party Crew in den letzten 4 Jahren durch eine große Anzahl
von Events eindrucksvoll unter
Beweis gestellt. Prott: »Da ist wirklich
alles dabei, ob Discofox Party, 80’er
Party oder Ü30 Party, Firmenfeiern
oder private Partys, Events in Kneipen, Music Pubs und Discotheken.«
Die Handhabung der Terminals zur
Musikauswahl ist denkbar einfach. Im
Basis Modus wählen die Gäste Ihren
Potential von BeeJay zuerst erkannt.
Es ist einfach ein geniales Gefühl, wenn
man sieht, dass Hunderte von jungen
Leuten auf Musik tanzt, die sie selbst
ausgesucht haben und zwar mit
unserem Party System«, so Cramer.
Die Musikauswahl kann vor jeder Ver- Als Dankeschön gibt es von BeeJay
anstaltung mit umfangreichen Filterfunktionen wie z.B. das Erscheinungsjahr und dem Musikgenres auf das
entsprechende Publikum zugeschnitten werden.
Lieblingstitel aus der gesamten
Musikauswahl in die Playlist, die
dann chronologisch abgespielt wird.
Mehrfach gewählte Titel steigen
dabei in der Rangfolge nach oben.
Im Chart Modus werden verschiedene
Titellisten, die der DJ vorgibt, nacheinander zur Verfügung gestellt, aus
denen die Partygäste ihre Charts
wählen. Das Musikprogramm wird
damit in Blöcke geteilt, so wie der
normale DJ auch einige Titel aus
einem Genre spielt und dann zum
nächsten Genre wechselt.
»Mit BeeJay ist jede Party ein Selbstläufer, denn die Gäste wählen nur die
Musik, die ihnen auch gefällt«, meint
Prott.
Mit verschiedenen Partyelementen
kann die BeeJay Crew jede Party
zusätzlich einheizen und die Stimmung auf hohem Niveau halten. Z.B.
kann mit Hopp oder Top der aktuell
laufende Titel abgewählt. Mit dem
Quickie können drei Titel vom DJ zur
Abstimmung gestellt werden, von
denen der mit den meisten Votes als
nächstes gespielt wird.
»Besonders stolz sind wir auf eine
Reihe von Events, die wir in den letzten Jahren im Apollo Kino & Bar in
Aachen hatten. Dort hatte man das
Music Entertainment für das vierjährige Bestehen für die Kunden einen
Nachlass von 50€auf ein Event bei
Buchung bis zum 26.5.2015.
Weitere Information gibt es im Web
unter www.BeeJay-Music.de.
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4 Jahre BeeJay! Seit 26.02.2011 in der Euregio.
Februar / März
55
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Werneruch
Weihra
AUS EINEM BEWEGTEN LEBEN DES HEUTE 84JÄHRIGEN
Text: Marion Moretti · Foto oben: Marina Brants
Drei Berufe hat er gelernt, acht
ausgeübt – nicht aufgrund von
Unstetigkeit. Nein, die Umstände
zwangen Werner Weihrauch häufiger in seinem Leben, vom eingeschlagenen Weg abzuweichen. Insbesondere der Krieg ist verantwortlich für die bewegte Biographie des inzwischen 84jährigen
Alsdorfers. Als Autor hat er seine
Lebenserinnerungen in inzwischen
bereits vier Büchern verarbeitet,
in der letzten Ausgabe der »undsonst?!« berichteten wir darüber.
Am 4. Juli 1928 in der Nähe von Breslau im damaligen Schlesien geboren,
als ältestes von fünf Kindern, mit
einem Bruder und drei Schwestern
wuchs Werner im beschaulichen
Karlsburg mit seinen 420 Einwohnern
auf. Jeder kannte jeden, auch die
Großeltern lebten nicht weit entfernt,
und umgeben von Schulfreunden,
Natur und Tieren verlebte Werner
Weihrauch eine glückliche Kindheit.
Von der berichtet der Erzählband
»Erzähl aus Deiner Kindheit«.
mit sieben weiteren Jahrgängen, die
der Lehrer gemeinsam in einem Klassenraum unterrichtete. Was seinen
weiteren beruflichen Werdegang
anging, so waren Werner und sein
Vater unterschiedlicher Meinung:
Der Vater von Werner Weihrauch war Dessen Hoffnung, sein Sohn werde
gelernter Schlosser und Werkzeugma- Brückenbauingenieur, erfüllte sich
cher, zeitweilig auch Bürgermeister im nicht. Mathematik war nicht Werners
Stärke, und er hatte kein Interesse am
Dorf. Dieser konnte jähzornig sein,
Besuch der Oberschule. Vielmehr war
aber war ein guter und gerechter
Mensch und Vater. Ausgleichend war er von der neuen Technik fasziniert –
die ruhige, liebevolle Mutter. Werners Automechaniker wollte er werden!
Aufgrund der politischen Umstände in
Vater liebte Tiere, war »halber Landder Kriegszeit war die Lehrstellensiwirt«,und so gehörten auch fünf
Schafe und eine Ziege mit zum Haus- tuation schwierig. Werners Mutter
setzte sich beim örtlichen Landratshalt.
amt für ihren Sohn ein, und er sprach
für eine Stelle vor – allerdings brachWerner besuchte die örtliche Dorfschule, Lesen und Schreiben lernte er te er kein Wort heraus vor Aufregung.
sehen?« – so kam er ins Erzählen.
Seine Erinnerungen wollte die Tochter
nicht verloren gehen lassen, »schreib
das auf für Joachim (ihren Bruder)
und mich.«
Anregung für die Aufzeichnung seiner
Lebenserinnerungen gab Tochter Margit mit der Frage: »Was habt ihr
eigentlich früher gemacht ohne FernALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
56
Februar / März
Aber er konnte schön schreiben, und
so begann er seine Verwaltungsausbildung. Zunächst tätig in Registratur
und Poststelle kam er später in den
Schreibsaal – dank seines Vaters war
er bereits mit einer Schreibmaschine
vertraut. Gerade 14 Jahre alt, als einziger Mann unter sechs Frauen war es
für den schüchtern Jungen nicht einfach, die Schreibdamen machten
gerne ihre Späßchen mit ihm.
Er war im zweiten Lehrjahr, als den
16jährigen der Einberufsbescheid
erreichte. Mit Tränen in den Augen
verabschiedete ihn die Mutter; nach
Frankstadt in die Tschechoslowakei
wurde er beordert. Das folgende
Weihnachtsfest durfte er auf Heimaturlaub nach Hause. Auf dem Weg
zurück zur Kaserne blies nicht nur der
Wind durch die zerschossenen Zugfenster, Werner und seine Kameraden
waren auch Kälte und Schnee ausgesetzt. Am Truppenübungsplatz angekommen, litt Werner unter hohem Fieber. Er wurde dem Stabsarzt vorgeführt – und der setzte sich gleich zu
ihm ans Bett. Es war sein Hausarzt Dr.
Gundar, der ihm die Mitteilung machte, dass seine Familie die Heimat verlassen hatte und sich auf der Flucht
vor den Russen befand.
Brücken und begegnete Flüchtlingstrecks. Er hielt Ausschau nach einem
bekannten Gesicht unter den Flüchtlingen, vergebens.
Kaum zu glauben – er war in Sicherheit, bei Onkel und Tante in Jena
angekommen – da standen ein paar
Tage später Mutter und seine vier
Geschwister vor der Tür. Zu Fuß hatten
sie den Weg aus Schlesien über die
Tschechoslowakei bis nach Thüringen
bewältigt, marodierenden Gruppen,
Nicht nur Fieber, sondern auch Gelenk- versprengten Soldaten ausweichend,
rheuma hatte sich der Patient zugezo- bis sie endlich ihr Ziel erreicht hatten.
gen, und so wurde der junge Soldat
zur Weiterbehandlung in den Westen Nun, wie ging es also weiter mit Werner Weihrauch, nach Kriegsende?
zurückgeschickt, nach Weiden in die
Sein Wunsch war es, die unterbrocheOberpfalz.
Seine Erkrankung heilte dort aus, und ne Verwaltungslehre zu Ende bringen
zu können, aber ihm fehlte das richtiso ging es wieder zurück zur Truppe.
ge Parteiabzeichen in der sowjetisch
Dort angekommen, musste er allerbesetzten Zone. Beim Arbeitsamt
dings feststellen, dass seine Papiere
konnte man ihm nicht weiterhelfen –
sowie sein Soldbuch abhanden geaber dort traf Weihrauch auf einen
kommen waren. Was nun, wohin mit
Herrn, der auf der Suche nach einem
ihm? Die Amerikaner kamen den
deutschen Soldaten immer näher, und Lehrling war. Auf dessen Visitenkarte
so schickte ihn sein Kommandant zum stand »Sperrholz – und Furniergroß»Volkssturm«. Ausgerüstet mit einem handlung«, und Weihrauch zögerte
uralten Gewehr, einem »Hinterlader«, nicht lange. Zwar konnte er seine Versollte er mit Kameraden einen gefan- waltungslehre dort nicht zu Ende
bringen, aber immerhin bot sich die
gen genommenen amerikanischen
Piloten sowie einen Trupp von entflo- Möglichkeit zu einer kaufmännischen
Ausbildung. Aufgrund seiner Vorhenen KZ-Häftlingen bewachen. Er
erinnert sich noch gut an dieses Bild, kenntnisse schaffte er in nur sechs
Wochen erfolgreich den Abschluss
der gut gekleidete Amerikaner und
zum kaufmännischen Angestellten.
die ausgemergelten, erschöpften
Häftlinge aus Buchenwald. Dann kam Aber sein Glück währte nicht lange –
1947, gerade mal 19 Jahre alt, wurde
ein SS-Mann und übernahm die Gefangenen, um sie in den nahe gelege- er einberufen, um im nahegelegenen
Uranbergwerk zu arbeiten.
nen Wald zu führen. Kurz darauf
waren aus der Richtung des Gefange- Das kam für ihn auf keinen Fall in
Frage, und so machte er sich erneut auf
nentrecks Schüsse und Schreie zu
hören. Dieses »Hörmassaker« bewegt zu fliehen. Er wollte in den Westen,
dazu musste er die militärische SperrWeihrauch heute noch sichtlich.
Dabei war der Krieg so gut wie verlo- zone überwinden. Dank freundlicher
und mutiger Bauern, deren Hof mitten
ren, der Großteil der SS war bereits
im Sperrgebiet lag, gelangte er an
desertiert. Was sollte der Volkssturm
machen? »Werft die Gewehre weg«, den Grenzfluss, die Werra.
diese Parole ließ er sich nicht zweiAuf der anderen Seite angekommen,
mal sagen und flüchtete sich in die
Sicherheit der Thüringer Wälder, bevor traf Weihrauch wieder auf freundliche,
hilfsbereite Menschen. Man musste
er sich auf den Weg Richtung Jena
sich im Westen beim Ortskommanmachte,
danten melden, um bleiben zu können
wo sein
– es gab ein Abkommen unter den
Onkel
Bahnhofs- alliierten Mächten, Flüchtlinge wieder
vorsteher in die jeweilige Besatzungszone zurückzuschicken. Weihrauch schilderte dem
war.
Kommandanten eindringlich, was ihm
Unterwegs stieß bei der Rückkehr drohte: Zwei Jahre
Zuchthaus wegen Befehlsverweigeer auf
amerikani- rung, eine hohe Geldstrafe sowie die
Arbeit im Uranbergwerk. Er bat um
sche Militärfahrzeu- Verständnis und durfte im Dorf übernachten, um dann am nächsten Morge, denen
er auswich, gen in den Bus nach Rothenburg ob
der Tauber zu steigen. Dort lebte eine
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gesprengte Tante, die Schwester seines Vaters. Er
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57
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
genheim hatte er umgehend räumen
müssen- kam der junge Mann ins
Gespräch mit einem Handelsreisenden,
Angestellter einer Firma, die Filmprojektoren herstellte. Bereits in seiner
Kindheit hatte Werner ein Faible für das
Kino und in der Schule Schmalspurfilme vorgeführt. Eine Ausbildung
zum Filmvorführer reizte ihn, und er
bekam den Rat, sich an der Höheren
Filmfachschule in Worms zu bewerben.
Erfolgreich absolvierte er die sechswöchige Umschulung, um gleich nach
seinem Abschluss eine Stelle in einem
der beiden Kinos in Eschweiler, dem
Capitol, antreten zu können. Schlechte Arbeitsbedingungen veranlassten
ihn zum Wechsel; auf Vorschlag des
Arbeitsamtes sollte er Eisenbahner
werden. Er wurde eingestellt, aber die
schacht. Zwei Jahre arbeitet er dort,
hoffte, dort auf seinen kürzlich aus
bis er unter Tage verunglückte. Er zog versprochene Stelle als Zugbegleiter
amerikanischer Kriegsgefangenenließ auf sich warten, und nach neun
sich nicht nur eine Rückenverletzung
schaft entlassenen Vater zu treffen.
Monaten schwerer Gleisarbeit erzu, es wurde auch Staublunge diaZwar konnten beide bei der verwitwe- gnostiziert. Das bedeutete das Aus für reichte ihn eine Anfrage vom Apolloten Tante unterkommen, das war kein eine Zukunft im Bergbau, und obwohl Kino in Eschweiler, dem ältesten Kino
Deutschlands damals. Dessen FilmvorProblem – aber Arbeit zu finden umso ihm der Besuch der Bergschule und
führer wollte nach Kanada auswaneine spätere Steigerstelle angeboten
mehr. Im nahe gelegenen Ansbach
dern, es wurde dringend ein Nachfolgab es eine Landmaschinenfabrik, die worden war, bedauerte er diesen
ger gesucht. Werner sagte zu und
erneuten Bruch in seiner beruflichen
dem Vater Arbeit anbot. Für den junarbeitete mehr als 10 Jahre dort.
Biographie nicht allzu sehr.
gen Werner sah es schlecht aus,
zunächst bekamen die KriegsheimZwischenzeitlich war auch seiner VerWerner Weihrauch hat eine positive
kehrer die freien Arbeitsplätze. Aber
lobten Waltraud die Flucht in den
auch der Vater wurde nicht sofort ein- Einstellung seinen Mitmenschen
gestellt, wurde immer wieder vertrö- gegenüber, unabhängig von äußeren Westen gelungen, und in den Jahren
Merkmalen wie Rasse oder Nationali- nach ihrer Heirat 1950 erfolgten noch
stet – bis auch er nicht mehr warten
tät. Er begegne anderen mit Ehrlichwollte und sich Weihnachten 1947
auf den Weg in den Osten, nach Jena keit, Offenheit und Hilfsbereitschaft,
machte, wo seine Frau mit den Kindern erzählt er mir. Er ist ein gläubiger
Mensch und findet Sinn und Kraft in
lebte. Werner hingegen entschied,
sich ins Rheinland aufzumachen. Ihm der Johannischen Kirche, der er schon
seit seiner Kindheit angehört. Und im
war zu Ohren gekommen, dass es in
Laufe seines Lebens habe er ebenso
Alsdorf in der »Kull« Arbeit gebe.
Menschen getroffen, die ihm ihre
Werner, noch keine 20 Jahre alt, woll- Unterstützung zuteil werden ließen.
Der Zufall und die Hilfsbereitschaft
te endlich wieder arbeiten und Geld
anderer Menschen hätten oft sein
verdienen. Schließlich war er inzwischen verlobt, er hatte Waltraud wäh- Leben gelenkt, auf das er mit Zufriedenheit blickt.
rend seiner Zeit bei Onkel und Tante
in Thüringen kennengelernt. Und es
Im Zug nach Jena, auf dem Weg zu
gab Arbeit für ihn, nicht in Alsdorf,
seiner Familie - sein Zimmer im Lediaber in Mariadorf auf Maria Haupt-
einige Umzüge, bis die Familie endlich ihr eigenes Haus in der Broicher
Siedlung bezog. Schließlich waren da
schon die beiden Kinder Elke und Joachim geboren, und Werner Weihrauch
hatte sich beruflich kontinuierlich verbessern können. Nach langjähriger
Tätigkeit bei der Berlinischen Lebensversicherung war er zuletzt 22 Jahre
als Gebietsleiter für eine Verpackungsfirma tätig, bis zu seiner Berentung
im Jahr 1993. Fast 50 Jahre dauerte
die glückliche Ehe von Waltraud und
Werner Weihrauch, bis er 1999 seine
Frau verlor.
Inzwischen hat Werner Weihrauch
eine neue Gefährtin an seiner Seite,
und wie der Zufall es will, heißt sie
auch Waltraud. Sein Haus in der
Broicher Siedlung hat er verkauft und
ist zu seiner ehemaligen Nachbarin
und jetzigen Lebensgefährtin gezogen. Inzwischen schreibt er an seinem
fünften Buch, in dem er das Leben
seiner Mutter beschreibt. Erscheinungstermin Frühjahr 2015.
Es wird bestimmt nicht das letzte
Buch sein - Werner Weihrauch hat
noch so viel zu erzählen aus seinem
bewegten Leben!
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58
Februar / März
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sowie kosmetische Behandlung
Trinkwasser von enwor für Alsdorf
WEICHES WASSER AUS DEN EIFEL-TALSPERREN HAT VIELE VORTEILE
Dass Wasser nicht gleich Wasser ist,
lässt sich schmecken, fühlen und
messen. Seit langem unterscheiden
die Menschen unterschiedliche Wassertypen nach ihrer Wirkung: Hartes
Wasser bildet Kesselstein, weiches
Wasser schäumt gut beim Händewaschen. Weiches Wasser – wie das Talsperrenwasser von enwor - hat viele
Vorteile, die sich in barer Münze für
Haushalte und Industriebetriebe auszahlen können.
Für viele Industrieunternehmen im
Liefergebiet der enwor, reduziert das
gelieferte Wasser mit dem Härtegrad
„weich“ z.B. den Aufwand für eine
eigene Wasseraufbereitung für die
Produktion oder macht die Aufbereitung ganz unnötig. Im Haushaltsbereich führt weiches Wasser nicht zur
Verkalkung von Hauswasserleitungen
und Haushaltsgeräten und senkt den
Verbrauch an allen Reinigungsmitteln. Geräte müssen seltener entkalkt
werden, zur Wassererwärmung wird
weniger Energie benötigt; Wasserent-
Weiches Wasser von enwor für Alsdorf
Der Gesetzgeber hat die Einteilung der Wasserqualität in Härtebereiche im Waschmittelgesetz geregelt. Dort gibt es aktuell drei Härtebereiche:
Härtebereich
Wasserhärte
Calciumcarbonat
(in °dH)
(in mmol/l)
weich
< 8,4
< 1,5
mittel
8,4 - 14,0
1,5 - 2,5
hart
> 14,0
> 2,5
Die Angaben »°dH« (Grad deutsche Härte) und »mmol/l« (Millimol je Liter) sind gleichwertig und
geben in unterschiedlichen Einheiten den tatsächlichen Gehalt der Mineralien Calcium und Magnesium im Wasser wieder. Das Trinkwasser von enwor aus den Eifeltalsperren für Alsdorf (außer
Bettendorf) hat den Härtebereich »weich«. Analysen unter www.enwor-vort.de .
härter für Waschmaschinen werden im
allgemeinen gar nicht benötigt, Heizstäbe und Dichtungen halten länger.
Weiches Wasser bildet auch keine
»Kalkränder« in Küche und Bad und
die Wäsche fühlt sich nach dem
Trocknen nicht so rau an. Schon mit
wenig Duschgel oder Haarshampoo
kann man beim Baden einen reichen
Schaum erhalten. Viele Zimmerpflanzen lieben weiches Wasser. Teetrinker
schätzen weiches Wasser, weil sich
die Aromastoffe darin viel besser entfalten können.
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6. DACHSER Duathlilognin Alsdorf
Sportevent erstma pril 2015
am Sonntag, 12. A
Anmeldung
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3 e.V.
Marathon-Club Eschweiler198
Email: thevis@freenet.de
Von Birgit Becker-Mannheims
Patrick Thevis
Duathlon-Organisator
Beate Görtz
Stadtmeisterschaft ausgetragen.
Gesucht werden die schnellste Alsdorferin und der schnellste Alsdorfer.
Ebenfalls wird der Städteregionsmeister ermittelt. In der Kurzdistanz 10
km Lauf, 40 km Rad, 5 km Lauf
erfolgt eine Wertung für die NRWMeisterschaft.
Anmeldeschluss ist der 04. April 2015
bzw. sobald 600 Meldungen eingegangen sind. Nachmeldungen sind
ggf. bis 10 Uhr am Veranstaltungstag
möglich.
Eine besondere Herausforderung für
das Organisationsteam in diesem Jahr Bei der Anmeldung werden
ist, dass der Wettbewerb erstmalig im Startgebühren erhoben.
Stadtgebiet Alsdorf stattfinden wird.
Volksdistanz:
Hautnah können die Zuschauer an
dem Event teilhaben und miterleben, Erwachsene ab Jahrgang 1995 zahlen
25 Euro (ab dem 01.03. /28 Euro)
wenn sowohl Profisportler als auch
Junioren, Jahrgang 1996/1997 zahlen
ambitionierte Hobbysportler sich im
17 Euro (ab dem 01.03. / 20 Euro)
sportlichen Wettkampf messen.
Patrick Thevis ist begeisterter Triathlet, Geschäftsführer des Marathon-Club Eschweiler 1983 e. V.
und er hat den Dachser Duathlon
ins Leben gerufen und zu dem
gemacht, was er heute ist. Ein
außergewöhnliches Sportereignis
mit rund 500 Teilnehmern, Tendenz nach oben und die mittlerweile zweitgrößte Duathlon-Veranstaltung in NRW.
Lauf- und Radstrecke stehen fest und
Ende Januar waren bereits an die 200
Anmeldungen im Kasten. Besonders
freut sich Patrick Thevis über die
Zusagen zweier Frauen, Astrid Ganzow und Beate Görtz. Astrid Ganzow
aus Herzogenrath ist sowohl Ironman
Europa- und Weltmeisterin 2013 und
Beate Görtz aus Köln ist Ironman
Weltmeisterin von 2010 und 2011.
Also ein hochkarätiges Teilnehmerfeld
wird an den Start gehen.
Bei der Volksdistanz 5,0 km Lauf, 20
Km Rad, 2,5 Km Lauf wird die erste
Kurzdistanz:
Erwachsene an Jahrgang 1995, 33 Euro
20 Euro für die Tageslizenz
(für Teilnehmer ohne Startpass)
Mit den Startgebühren erhalten die
Sportler vom Veranstalter einen Starterbeutel-Rucksack mit kleinen Überraschungen, den Startunterlagen,
einer Startnummer und einen Aufkleber für das Fahrrad. Bei der Abgabe
der Fahrräder und Helme erfolgt eine
Überprüfung der Funktionstüchtigkeit
und Sicherheit. (Hobbysportler, die
hier noch unsicher sind, können weitere Informationen bei Patrick Thevis
einholen). Die Wechselzone ist nur für
die Sportler zugänglich, denn hier
werden alle Fahrräder - und das können bis zu 600 sein - deponiert und
gesichert.
Die genaue Zeitmessung erfolgt über
einen Chipsensor am Fußgelenk.
Während des Wettkampfes werden
die „Duathleten“ bei jeder Laufrunde
mit isotonischen Getränken verpflegt
und im Zielbereich warten ebenfalls
alkoholfreie Getränke und anschließend ein reichhaltiges „Finisher-Buffet“ mit Obst und Kuchen auf die
Sportler.
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
60
Februar / März
Astrid Ganzow
Dieses Event fordert eine große Logistikleistung von allen Mitgliedern des
Marathon-Club Eschweiler, denn alle
Bereiche, angefangen von dem Startund Zielbereich, über die Betreuung
am Straßenrand und der Bereich der
Wechselzone am Denkmalplatz werden von den Vereinsmitgliedern
besetzt und betreut. Unterstützt werden sie zusätzlich von den Maltesern.
Auf der Laufstrecke werden jeweils
die 1. Frau und der 1. Mann von
einem Führungsfahrrad begleitet.
»Alle Anwohner werden von uns 14
Tage vorher informiert und erhalten
einen Gutschein für ein Freigetränk«,
erzählt mir Patrick Thevis. »Im Bereich
des Denkmalplatzes steht eine Bühne,
es gibt den ein oder anderen Verkaufs- und Infostand und natürlich
Getränke, Imbiss und Kuchen für die
Zuschauer. Wir hoffen, viele Alsdorfer
begeistern zu können.«
Der erste Start ist um 10.30 Uhr am
Denkmalplatz.
Patrick Thevis, zur Person
In seiner Freizeit ist er Triathlet und
begeisterter Sportler. Gemeinsam mit
seiner Frau trainierte er früher 5 von
7 Tagen und hat an mindestens 43
Triathlons und Duathlons teilgenommen. Absolviert hat er drei Ironman
70.3 in der Schweiz und auf Mallorca.
Mittlerweile hat das Paar zwei kleine
Kinder aber der Sport gehört einfach
dazu. Am Duathlon in Alsdorf ist er
Organisator und Ansprechpartner.
Sport-Profis
LASST UNS GEMEINSAM
DIE ALSDORFER
INNENSTADT ROCKEN!
DIE AM DACHSER-DUATHLON
TEILNEHMEN
Beate Görtz
2011 konnte Beate als Ironman Altersklassen Weltmeisterin die 2. Auflage vom DACHSER Duathlon für sich
entscheiden.
Wie ist Beate Görtz überhaupt zum Triathlon-/DuathlonSport gekommen? »Ich war als Zuschauer bei der Challenge in Roth als Nicole und Lothar Leder gewonnen
haben. Ich war zu der Zeit noch weit weg von dem
Gedanken Ironman, aber ein Traum wurde zu einer Vision. 2007 habe ich Just for Fun die Smart Distanz bei Cologne 226 mitgemacht. OK, ich hatte 5 Schwimmstunden, um was zu lernen, was zumindest
annähernd nach Kraulen aussah. Was für ein Stress. So viele Dinge, an die
man denken muss. Vor dem Start habe ich mir gesagt: Nieeeee mehr!!! Nach
dem Ziel wusste ich: Das Gefühl will ich nochmal haben!!!
Ihre größten sportlichen Erfolge: Ironman Weltmeisterin 2011 · Hawaii, USA Frauen Amateure · Ironman Weltmeisterin 2010 · Hawaii, USA - AK 40 - 44 ·
Powerman Europameisterin 2011 · Horst ann de Maas, Holland - AK 40 – 44
10 Gründe warum Du beim 6. DACHSER Duathlon in der
Alsdorfer City am 12. April 2015 starten solltest:
• Auf Dich wartet im Zielbereich das beste Kuchenbuffet der
Duathlon-Szene und die isotonische und vitaminhaltige
Produktlinie Bitburger 0,0%
• Beim Laufen wird der Carbo Mineral Drink und als Zielverpflegung der
After Sports Drink von Dextro Energy gereicht
• Es wird zum ersten Mal einen Starterbeutel mit hochwertigen
Produkten geben
• Es erwarten Dich die kürzesten Laufwege (Wechselzone) der Geschichte
• Für den Duathlon-Nachwuchs bieten wir Unterhaltung in Form einer
Multiplay Hüpfburg
• Wir werden probieren, die Innenstadt in eine Fan-Meile für Euch
zu verwandeln
• Über die Kurzdistanz finden die NRW Landesmeisterschaften statt
Astrid Ganzow
Astrid wird am 12. April 2015 den ersten DACHSERDuathlon ihrer Laufbahn absolvieren. Die letzte Saison
(2014) war Astrid Ganzow mit einer Profi-Lizenz in der
Weltgeschichte am Start. Neben mehreren fünften Plätzen konnte sie beim Ironman Mallorca ihren größten
Erfolg mit dem 3. Platz erzielen. 2013 wurde Astrid von
den Lesern der Aachener Zeitung zur Sportlerin des Jahres gewählt.
Ihre größten sportlichen Erfolge: Ironman Weltmeisterin 2013 · Hawaii, USA –
AK 30-34 · Ironman Europameisterin 2013 · Frankfurt, Deutschland - AK 30 34 · Ironman 70.3 Luxembourg 2013 · Remich, Luxembourg – 3. Gesamtplatz
· Ironman Mallorca 2014 · Alcudia, Spanien – 3. Gesamtplatz
• Über die Volksdistanz werden die Stadtmeister und die StädteRegionsmeister ermittelt
• Wir haben drei Wettkampfrichter (Motorrad) für einen fairen
Wettkampf auf der Radstrecke beim Verband angefordert, am Blausteinsee waren es 1 bis 2 Wettkampfrichter
• Über 70 Helfer/ Ordner möchten Euch den perfekten Wettkampftag
ermöglichen
RENNSTRECKE
LAUFSTRECKE
Daniel Mannweiler
2011 und 2012 gewann Daniel Mannweiler den DACHSER Duathlon und 2010 und 2013 belegte er den 2.
Gesamtrang. Daniel Mannweiler ist in der Pfalz aufgewachsen und betreibt dort schon als Junge viele verschiedene Sportarten.
Seine größten sportlichen Erfolge: Europameister, Deutscher-Mannschaftsmeister, Vize-Weltmeister und fünfmalige Qualifikation und Teilnahme bei der Ironman
WM auf Hawaii mit TOP Resultaten. Sein Motto: passion for christ, athletes
and sport. Gemeinsam mit seiner Frau Kathrin leitet er Schwimmkurse und
Trainingscamps.
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Februar / März
61
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
6. DACHSER Duathlilognin Alsdorf
Sportevent erstma pril 2015
am Sonntag, 12. A
Ulrich Lamers: Mein erster
Duathlon
Organisator Patrick Thevis aufgenommen und unterstützt als Sponsor die
Veranstaltung.
Sport und Fitness sind wichtige Faktoren im Leben von Ulrich Lamers. In
seiner Jugend und auch noch bis
Ende Zwanzig war er begeisterter
Fußballer. Unter anderem hat er bei
Rhenania Alsdorf und Linden-Neusen,
aktiv im Verein gespielt. Laufen war
für ihn früher eher eine Strafe –
heute sieht er das etwas anders. Als
er älter wurde und mit dem Fußballspielen aufhörte, nahm er an Gewicht
zu. Er fühlte sich nicht mehr wohl und
wollte etwas ändern. Laufen empfand
er anfangs etwas mühsam, aber so
mit der Zeit kamen sichtbare Erfolgserlebnisse. Wenn Ulrich Lamers Sport
betreibt dann auch immer mit einem
Ziel. Es ist nicht nur der Fitnessgedanke, der ihn antreibt, sondern er benö»Ich finde es total Klasse, dass die
tigt auch den Wettbewerb. Daher
Duathlon-Veranstaltung in Alsdorf
stattfindet! Als ich davon hörte, stand startete er zum ersten Mal bei einem
für mich fest, da mach ich mit! Daher ATG Winterlauf in Aachen. Eine Startnummer zu tragen, unter Wettkampfwird es Zeit, langsam mit dem Fahrbedingungen zu starten und sich
radtraining anzufangen.«
selbst ins Ziel treiben, vermitteln ihm
ein gutes und sportliches Gefühl.
Ulrich Lamers, Inhaber der Apotheke
am Denkmalplatz, ist sehr zuversicht- »Ulrich Lamers war vom Lauf-Virus
gepackt!«
lich und freut sich auf das Event.
Nicht nur weil er als Teilnehmer mitDer Vorteil beim Laufen – es ist jedermacht, sondern er hatte unmittelbar
zeit möglich und man kann direkt vor
nach Bekanntgabe Kontakt mit dem
der Haustüre anfangen. Beruf, Familie
Öffnungszeiten
Die Apotheke,
die fit hält!
Tägl. 8.00-18.30 Uhr
Sa. 8.30-13.00 Uhr
Denkmalplatz 41 • 52477 Alsdorf
Telefon: 02404-919522 • Fax: 02404-919523
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Februar / März
und Sport in Einklang zu bringen, ist für
ihn als Apotheker nicht ganz einfach.
Daher läuft er mindestens zwei- bis
dreimal in der Woche bereits morgens
sehr früh, in der Regel eine Stunde
lang. Das kostet besonders in den
Wintermonaten Überwindung. Und
immer sonntags trifft er sich, ebenfalls in der Morgendämmerung, mit
einem Laufpartner und dann geht es
in einem gemäßigten Lauftempo in
Richtung Blausteinsee. 20-30 km laufen die Beiden und zum Abschluss
holt Ulrich Lamers noch Brötchen
beim Bäcker zum gemütlichen frühstücken mit der Familie.
Mittlerweile hat er an diversen Marathon-Veranstaltungen teilgenommen
und lief die Distanz für einen Hobbyläufer in einer respektablen Zeit
(Köln-Marathon in 03:49 Stunden). Er
ist Anfang vierzig und fühlt sich fit
und bei der Zeit, denkt er, ist noch
was drin. Unbedingt möchte er die
42,195 km in 03:24 laufen, das
spornt ihn an. Auf meine Frage, ob er
neben dem Training auch noch andere Dinge beachtet, erzählt er mir, dass
natürlich eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig ist, und er achtet
auf sein Gewicht, aber er gönnt sich
schon mal was. Genuss steht für ihn
im Vordergrund.
Unterstützend nimmt er Nahrungsergänzungsmittel die positiv auf den
Knochen- und Muskelaufbau wirken.
Einer seiner Schwerpunkte in der Beratung als Apotheker, hier lässt er seine
Erfahrungen als Sportler einfließen.
Auf seinem Jahresplan steht nun, die
Teilnahme an mindestens zwei Marathon-Events, einer im Frühjahr und
einer im Herbst. Vielleicht diverse
kleine Laufveranstaltungen und zum
Jahresabschluss läuft er die 10 Km
beim Silvesterlauf in Aachen.
Für den Duathlon in Alsdorf trainiert
er bereits, wobei ihm die Laufstrecke
keine Sorgen macht. Mit dem Radtrai-
ning beginnen, mindestens einmal in
der Woche, hat er sich vorgenommen.
Mit welchem Rad er an den Start
geht, ist noch offen, denn er besitzt
kein besonderes Rad.
»Dass dieses Event mitten in der
Stadt stattfindet, ist wirklich ein
Gewinn, besonders für die Nutzung
des Denkmalplatzes, ich hoffe, dass
viele Alsdorfer als Sportler und als
Zuschauer dabei sind« , so Ulrich
Lamers.
Vielleicht wird der Duathlon ein
neues Hobby – einen Triathlon würde
der sportliche Apotheker auch gerne
mal ausprobieren – wer weiß, was da
noch geht!?
Und auf meine Frage nach seinem
Lieblingsmarathon, kommt spontan
die Antwort und ein Wunsch, einmal
am New York Marathon teilnehmen!
6. DACHSER Duathlilognin Alsdorf
Sportevent erstma pril 2015
am Sonntag, 12. A
André Pabich: Triathlon ist
meine Leidenschaft
André Pabich ist seit vielen Jahren
beruflich bei der Stadt Alsdorf im
Bereich Jugendgerichtshilfe tätig.
»Bei einer 40 Stunden Arbeitswoche
wäre eine Tätigkeit als Profisportler
nicht möglich, dann muss man sich
irgendwann entscheiden«, erzählt er
mir. Auf Nachfrage wie er Sport,
Beruf und Familie zeitlich unter einen
Hut bringt, erfahre ich, dass Beruf
und Freizeit genau eingeteilt und
strukturiert sind, sodass genügend
Zeit bleibt zum Training und für die
jeweiligen Wettkämpfe. Mit seiner
Profisportler ist er nicht, André Pabich Eine Triathlon Saison beginnt in der
Frau führt er seit vielen Jahren eine
Regel April/ Mai und endet im Sepsieht sich als leistungsorientierten
Hobbysportler. Triathlon ist seit zwan- tember. Der Trainingsplan umfasst das glückliche Ehe, denn beide teilen die
Leidenschaft für den Sport und unterganze Jahr, damit er immer vor den
zig Jahren seine Leidenschaft und
stützen sich dabei gegenseitig.
gehört zu seinem Leben. Angefangen jeweiligen Wettkämpfen, »Fit am
Start« ist.
hatte alles bei einem Jedermann-TriMotivationsprobleme kennt er nicht!
athlon in Aachen. Er wollte sich einEin Leben ohne Sport kann er sich
Triathlon kann für den Einzelnen ein
fach mal ausprobieren und hatte
teurer Sport sein, muss es aber nicht. nicht vorstellen. Das war schon
soviel Spaß, dass er seitdem die drei
immer so. Triathlon ist für ihn eine
Bei der Ausrüstung ist mit Sicherheit
Disziplinen: Schwimmen, Radfahren
Lebenseinstellung mit vielen positiven
das Fahrrad ein wichtiger Faktor,
und Laufen trainiert. Zu der Kurzdigefolgt von einem guten Neoprenan- Eigenschaften.
stanz gehören 1,5 Km Schwimmen,
40 Km Rad fahren und 10 Km Laufen. zug und der Laufausrüstung, glücklich
»Das besondere am Triathlon ist, dass
wer den ein oder anderen Sponsor
Bei der längeren Distanz absolvieren
nicht nur ich als leistungsorientierter
mit dabei hat. Dazu kommen die
die Sportler das Doppelte.
Sportler, sondern jeder Hobbysportler
Kosten für die Teilnahme an WettMit den Jahren wuchs der Reiz, sich
mehr und mehr bei längeren Strecken kämpfen, denn für die Anmeldung zu die Möglichkeit hat, bei einem Wettauszuprobieren, daher war die Steige- dem Ironman Frankfurt zahlt man ca. kampf zu starten und sich im Verrung, an einem »Ironman« teilzuneh- 500 Euro und dazu kommen natürlich gleich messen kann. Und das vielleicht in direkter Nachbarschaft zu
noch Übernachtungs-, Verpflegungsmen, ein hochgestecktes Ziel. Sind
einem Weltmeister, das gibt es so nur
andere Sportler schon bei den einzel- und Anreisekosten. (Beim letzten
Ironman Frankfurt 2014 nahmen ca. beim Triathlon.«
nen Disziplinen an ihrem Limit läuft
ein gut trainierter Triathlet beim Iron- 3000 Sportler teil.) Bei den großen
Events sind die Startnummern sehr
man auf Hochtouren. Verlangt werden 3,8 Km Schwimmen, 180 Km Rad begehrt und in wenigen Minuten ausverkauft, so André Pabich. Den Ironfahren und anschließend ein Maraman auf Lanzarote verbindet er dann
thon mit 42,195 Km. André Pabich
gleichzeitig mit einer Woche Urlaub.
kam bei den Bedingungen (es war
ziemlich heiß) in Hawaii nach ca. 10,5 Für das gesamte Jahr sucht er seine
besonderen Highlights aus und ist für
Stunden glücklich ins Ziel.
jede Veranstaltung dankbar, die in
Triathlon und besonders der Ironman seiner Nähe stattfindet, wie z.B. der
Indeland Triathlon.
stellen besondere Anforderungen an
Die Wettkämpfe finden häufig in
die Sportler.
einer landschaftlich schönen Umgebung statt, das ist auch eine sehr
Die jeweiligen Disziplinen, die in
direkter Abfolge hintereinander absol- positive Eigenschaft des Sports. In
viert werden, verlangen den Sportlern den Jahren ist er nicht nur viel
gereist, sondern hat auch viele
und Sportlerinnen einiges ab. André
Freundschaften geschlossen.
Pabich trainiert mehrfach in der
Seit dem letzten Interview mit André
Pabich sind 8 Jahre vergangen. 2006
hatte er die Qualifikation zum Ironman auf Hawaii in der Tasche und
berichtete uns nach dem Wettkampf
über seine Erlebnisse, noch immer ein
ganz persönliches Highlight als Sportler. Beim 6. DACHSER Duathlon in
Alsdorf wird er zum dritten Mal teilnehmen und freut sich schon jetzt auf
das Event, quasi fast vor seiner Haustür.
Woche. Er ist Mitglied bei der DJK
Armada Euchen-Würselen und trainiert dort innerhalb einer Triathlongruppe. Die 35 Mitglieder im Alter
zwischen 20 und 66 Jahren bilden
Lauf- und Radfahrgruppen. Mittlerweile ist er selbst Schwimmtrainer
und mindestens dreimal in der Woche
trainiert er mit den Vereinskollegen
Kraft, Technik und Ausdauer, sowohl
in der Schwimmhalle als auch im
offenen Gewässer.
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»AUF DEN SPUREN DES
BERGBAUS - TEIL XVI
Text und Fotos: Rolf Beckers
Die Kumpel von der Domanialen
200-JÄHRIGES JUBILÄUM:
ÄLTESTE GRUBE DER NIEDERLANDE
Jedem, der einmal von der Grenzstraße zwischen Herzogenrath und Kerkrade, der Neustraße bzw.
Nieuwstraat, in Richtung Simpelveld
oder Heerlen gefahren ist, ist das gelb
gestrichene turmartige Gebäude auf
der linken Seite aufgefallen. Hier, am
Ortsrand von Bleijerheide unweit der
deutsch-niederländischen Grenze
arbeitete bis Ende der sechziger Jahre
eine imposante Steinkohlenzeche mit
insgesamt sechs Schächten – die
Domaniale Mijn. Nach der Niederlage
Napoleons und dem Rückzug der
Franzosen aus der hiesigen Region
wurde diese Grube im Jahre 1815
Eigentum des niederländischen
Königreichs. Dieses Jahr markiert
einen Neubeginn für die seit dem 17.
Jahrhundert bestehende Grube. Im
Laufe des 19. Jh. wurde die Zeche an
eine eigens gegründete Gesellschaft
übertragen, die seit 1925 unter der
Bezeichnung „Domaniale Mijn Maatschappij NV“ firmierte. Zu Blütezeiten
des Zechenbetriebes in den 1930er
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Jahren arbeiteten hier etwa 3.400
Bergleute und förderten jährlich rund
eine Million Tonnen Kohle. 1969 kam
dann das Aus. Aufgrund von ungünstigen geologischen Verhältnissen
verbunden mit technischem Rückstand und der Absicht der damaligen
niederländischen Regierung, alle
Zechen in Limburg zu schließen, sank
die Produktivität. Am 29. August
1969 kam auf der Domanialen der
letzte Wagen Kohle ans Tageslicht.
Von der einstigen Großzeche übrig
geblieben ist nur noch ein Gebäude,
der Schacht Nulland, der ursprünglich
als Wetterschacht diente und später
ebenfalls zum Personen- und Materialtransport im Einsatz war. Dieses
architektonisch reizvolle Gebäude ist
seit 1974 offizielles Bergbaudenkmal
und gehört heute der Gemeinde Kerkrade. Der Schacht wurde nach
Restaurierungsarbeiten zwischenzeitlich von einem Künstler als Atelier
und Ausstellungsraum genutzt. Seit
Februar / März
2006 ist er Außenstelle des Kerkrader
Museums „Continium Discovery Center“.
Als zwei ehemalige Kumpel der
Domanialen im Jahre 2011 gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde
Kerkrade das damals nicht genutzte
Schachtgebäude besichtigten, traf sie
fast der Schlag. Die Innenräume
befanden sich in einem ausgesprochen schlechten Zustand. Das alles
wieder in Ordnung und zu einem vorzeigbaren Objekt herzurichten, erforderte sehr viel Arbeit und großes
Engagement. Hilfe erhielten sie Zug
um Zug von sechs weiteren ehemaligen Bergleuten der Domanialen, während Kerkrader Geschäftsleute insbesondere in der Anfangszeit mit kleinen Geldspenden für die erste finanzielle Unterstützung sorgten. Damit
das Projekt auch einen rechtlich geregelten Rahmen bekam, gründeten die
acht früheren Bergleute im Jahre
2013 die Stiftung „Koempels van de
Domaniale“. Der Vorsitzende dieser
Stiftung ist Jo Wiertz (Foto: 3. v. li.),
Sekretär und Schatzmeister ist Hens
Peters (Foto: 5. v. li.). Unterstützung
erhalten die Kumpel von der Domanialen von Simone Claesens, einer
jungen Geschichtslehrerin, die sich
insbesondere um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Darüber hinaus wertete Miriam Vleugels, eine Kerkrader
Künstlerin, mit einem großformatigen
Wandgemälde den Maschinensaal
ansprechend auf.
Die Unterstützung der Gemeinde
Kerkrade sowie die Kooperation mit
dem Continium Discovery Center
haben neben dem tatkräftigen ehrenamtlichen Einsatz der Kumpel eine
deutliche Aufwertung des historischen Schachtgebäudes ermöglicht.
45 Jahre nach Schließung der Zeche
konnte letztes Jahr an der Außenwand ein neues Grubenwappen enthüllt werden, das nachts eindrucksvoll beleuchtet wird. Im Inneren sind
zahlreiche Bergbauexponate ausgestellt, Filmvorführungen sind ebenfalls
möglich. So ist in wenigen Jahren ein
vorzeigbares Objekt der regionalen
Bergbaugeschichte entstanden. Seit
2013 werden Führungen sowie Tage
der Offenen Tür angeboten, was auf
hohen Zuspruch in der Bevölkerung
stößt. Etwa 4.000 Besucher wurden
bislang gezählt. Inzwischen besteht
ebenfalls die Möglichkeit, nach
Absprache mit der Gemeinde Kerkrade im Schachtgebäude zu heiraten.
Das Jahr 2015 wird ein besonderes
Jahr. Zum einen begeht die Region
Limburg das „Jahr der Minen“, das
an die Ankündigung der niederländischen Regierung, alle Zechen zu
schließen, vor 50 Jahren erinnert. Für
die älteste Grube der Niederlande, die
Domaniale Mijn, ganz besonders gilt
es jedoch, das 200-jährige Jubiläum
ihrer Neugründung im Jahre 1815 zu
feiern. Hierzu sind verschiedene Aktivitäten rund um den Schacht Nulland
in Planung. Ergänzend wird eine Ausstellung vorbereitet, die im Kloster
Rolduc präsentiert werden soll. Darüber hinaus konkretisieren sich verschiedene Pläne, das Außengelände
neu zu gestalten. Außerdem soll das
Gebäude einen frischen Anstrich
bekommen. Eine weitere Attraktion
könnte es werden, wenn es gelingt,
einen Grubenbahnzug entlang der
vorbeiführenden Straße zwischen
dem Schacht Nulland und dem Kreis-
verkehr in Höhe des Continium Discovery Center verkehren zu lassen.
Bereits jetzt laden die „Koempels van
de Domaniale“ zum nächsten Tag der
Offenen Tür für Sonntag, 26. April
2015, von 12 bis 17 Uhr ein. Außerdem auf Absprache möglich sind Führungen für Gruppen ab 10 Personen
sowie für Schulklassen, für letztere
sogar kostenlos. Ansprechpartner ist
der Sekretär der Stiftung, Hens Peters:
Tel. 0031-641 700 429 oder per
Email: koempels@live.nl
Weitere Informationen sind im Internet zu finden: www.schachtnulland.nl
WWW.SCHACHTNULLAND.NL
ANFAHRTSHINWEIS:
Von der Herzogenrather Neustraße/Nieuwstraat am
Kreisverkehr auf die Domaniale Mijnstr. abbiegen in
Richtung Simpelveld, Heerlen. An der nächsten Ampel
nach links abbiegen in die Bleijerheiderstr. Rechter
Hand befindet sich vor dem Supermarkt ein großer
Parkplatz (Parkscheibe). Die letzten Meter bis zum
Schacht (hinter dem Supermarkt) werden zu Fuß
zurückgelegt.
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Cayennesalz
Brigittes
e
t
i
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s
r
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Kräu
Es ist enttäuschend, von meinen vier
Bienenvölkern sind nur noch zwei
lebendig. Ich habe kontrolliert und in
zwei Bienenhäusern nur mehr tote
Tiere gefunden. Sie sind nicht verhungert und gegen die Varroamilbe hatte
ich auch behandelt. Ich habe keine
schlüssige Erklärung für die Völkerverluste. Das heißt, ich muss in diesem Jahr die Völker neu aufbauen
und es wird wenig Honig geben. Hoffentlich kommen die beiden Völker
durch. Ich hatte Probleme, die neuen
Königinnen in die Völker ein zu pflegen. Bei einem Volk habe ich, trotz
wiederholter Durchschau, die alte
Königin nicht gefunden. Eine neue
Königin ist mir fliegen gegangen, und
ich musste die alte wieder ins Volk
setzen. Bei den beiden lebenden Völkern habe ich gar keinen Tausch mehr
vorgenommen, weil ich keine neuen
Königinnen mehr hatte. Da sitze ich
nun als Rudi Ratlos und quäle mich
mit der Frage, was ich falsch gemacht
habe. Ohne Bienen sähe das kommende Gartenjahr trostlos aus. Die Ernteverluste können bis zu 50% betragen.
Diese langen warmen Herbsttage bis in den November - sind für die
Völker verlustreich. Sie haben schon
Winterbienen produziert, die eigent-
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Mein neuestes Experiment ist
Cayennesalz. Ich habe ein Buch
geschenkt bekommen »Leben und
genießen wie auf dem Lande« von
Stephanie Donaldson. Darin gab es
ein Rezept. Zwei Esslöffel Meersalz
mit 50 g Cayennepfeffer (= getrocknete und gemahlene Chilischoten)
und 120 ml Weißwein. Das Salz
zusammen mit dem Cayennepfeffer
im Mörser zerreiben, anschließend in
ein verschließbares Glas füllen und
mit dem Wein verrühren. Glas verschließen und eine Woche an einen
warmen Platz stellen. Ab und zu
schütteln. Nach der Woche den Inhalt
in eine flache Schale streichen und
bei niedriger Temperatur die Flüssigkeit verdunsten lassen. Anschließend
die Salzschicht von der Schale kratzen. Ich habe es auf dem Ofen
getrocknet, das hat gut geklappt. Es
geht auch im Backofen. Ich wollte mir
die Arbeit erleichtern und habe die
Paste auf Pergament gestrichen. Das
war keine gute Idee, die Schicht ist so
dünn, dass sie sich nicht so leicht
vom Pergament lösen lässt. Da überlege ich mir für das nächste Mal
etwas anderes. Das Ergebnis kann
sich dennoch sehen lassen. Aus den
getrockneten Baumchilis habe ich
einen gelben Cayennepfeffer hergestellt. Der kann zum selbst Würzen
auf den Tisch gestellt werden. Die
roten Chilis trocknen schon für die
nächste Runde.
muss mit Sorgfalt eingesetzt werden. Aus einigen habe ich Pepperoncino gemacht, das ist
eine italienische Spezialität. Von den Chilis
wird lediglich der grüne
Stiel abgeschnitten und
dann die gesamten
Früchte mit 10% Salz
mit dem Zauberstab
klein gehäckselt. Ich
gebe so viel Olivenöl
zu, bis eine Paste entstanden ist. Diese fülle
ich in kleine saubere
Gläser mit Twist-Off
Deckeln. Die Gläser
mache ich nicht ganz voll, um die
Paste noch mit Öl zu bedecken, damit
sie luftdicht abgeschlossen ist. Wenn
ich alles richtig gemacht habe, hält
sie sich ein Jahr. Wenn ich zu wenig
Chilis und Peperoncino
Öl oder Salz genommen habe oder
Sonst habe ich diesen Winter noch
viel nachgearbeitet. Die meisten Chilis die Gläser nicht sauber waren, fängt
sind erst im Haus reif geworden, dann sie im Glas an zu gären, und ich muss
sie wegwerfen. Diese Paste lässt sich,
aber so viele, dass ich sie nicht alle
verbrauchen konnte. So habe ich mich wie frische Chilischoten verwenden.
Der Vorteil ist, dass man einfach mit
mit der Konservierung dieser Früchte
dem Löffel die passende Menge entbeschäftigt. Einige habe ich zum
trocknen aufgefädelt. Einige habe ich nehmen kann und nicht jedes mal
Handschuhe auskramen muss, wenn
gut getrocknet und fein gemahlen
man eine Chili braucht. Nach dem
und verwende sie jetzt als Cayennepfeffer. Der Pfeffer ist sehr scharf und Anbruch packe ich das Glas jedoch in
lich nicht mehr ausfliegen sollten,
sondern die Königin wärmen und die
Vorräte futtern. Wenn es jedoch noch
warm ist, können sie nicht anders, sie
fliegen aus. Es lohnt aber nicht mehr,
da in unseren Breiten im November
nichts mehr blüht. Die Völker vergeuden also Kraft und Bienen für nix. Auf
Samos fliegen sie den ganzen Winter,
da blüht jedoch immer was. Vielleicht
kriegen wir einen guten Start im
Frühling hin.
Februar / März
den Kühlschrank. Ich hatte großen
Ehrgeiz und wollte mein Pepperoncino auch farblich trennen, da ich so
viele gelbe Baumchilis hatte. Die sind
wohl zu saftig. Diese Charge ist mir
komplett vergoren. In diesem Jahr
möchte ich es noch einmal probieren,
aber die Baumchilis werde ich vorher
antrocknen.
Gartenjahr Vorbereitungen
Das neue Gartenjahr beginnt mit der
Vorbereitung der Beete. Zur Zeit
gehen Hühner- und Schafsmist direkt
auf das Land. Er bleibt bis zum Frühjahr liegen. Ab und zu lasse ich die
Hühner ( unter Aufsicht ) in den Garten. Sie dürfen scharren und im
Boden nach Raupen und Engerlingen
suchen- aber keine Erdbeerpflanzen
ausbuddeln! Im März beginne ich,
den Mist unter zu graben. Danach ist
der Boden schön locker und gedüngt.
Dann können die ersten Saaten in
den Boden: Möhren, Zwiebeln, frostharte Salatsorten, Spinat, rote Bete
machen den Anfang. Hoffentlich habe
ich die Wühlmausfamilie ausgerottet,
die hat 2014 gut mitgegessen. Das
möchte ich in diesem Jahr nicht wiederholen.
Apropnos
Biene
Von Brigitte Schroeder
nenhonig«. Die Tanne selbst produziert keinen Nektar, aber die Läuse,
die an den Nadeln saugen, scheiden
Zucker aus. Diesen haben die Bienen
gesammelt. Nun haben wir immer
weniger Waldameisen und somit
immer weniger »Pflegerinnen« für die
Läuse, das heißt wieder für die Bienen,
da ist auch nichts zu holen.
Vorziehen
Darum müssen Imker immer mehr
Jetzt ist die Zeit, Paprika und Chili
und früher ihre Bienenvölker füttern.
Gewächshaus für mediterrane
vorzuziehen. Sie haben eine lange
Wir können ihnen zwar Zuckersirup
In den Städten pflanzen die MenPflanzen
Vegetationsperiode und brauchen in
anbieten, aber keine Pollen. Damit
schen bunte Blumen, um ihr Herz zu
unseren Breiten etwas Vorlauf, damit Seit einigen Wochen trage ich mich
sind die Bienen mit wesentlichen Proerfreuen- und erfreuen die Bienen
mit dem Gedanken, ein Anlehngeman auch ernten kann. Noch sind
teinen unterversorgt. Solche Völker
wächshaus zu kaufen. Es wäre größer gleich mit. Auf dem Land ist es den
meine Chilipflanzen okay. Jetzt stellt
Landwirten ein Anliegen, alles auszu- vegetieren vor sich hin und schaffen
sich die Gewissensfrage, ob ich ihnen als das jetzige, hätte eine bessere
es oft nicht bis ins Frühjahr. Das
merzen, was nicht geerntet werden
Stehhöhe (2,60 Meter! ) und ich
vertraue oder lieber neue Pflanzen
macht den Imkern sehr zu schaffen.
kann oder die Ernte schmälert. Die
aussäe. Ich werde beides tun. Ich ver- könnte mit der Schubkarre rein und
Unabhängig von der vielen Arbeit,
Älteren unter uns erinnern sich vieltraue darauf, dass die Pflanzen durch- raus fahren. Das ist jetzt nicht mögleicht noch an Äcker voller Kornblumen den Enttäuschungen, wenn es wieder
kommen und säe neue zum Verschen- lich, da wir das Gewächshaus auf
ein Volk nicht geschafft hat, rechnet
zwei Reihen Steine gesetzt haben, um und Feldränder, an denen Klatschken. Im Februar beginne ich mit der
mohn, Kamille und Wegwarte blühten. sich die Imkerei kaum noch. Wenn
eine bessere Stehhöhe zu erreichen.
Vorkultur der Tomaten und im März
Das gibt es nicht mehr. Die Feldränder jedoch keiner mehr Bienen halten
Die Mauer läuft auch unter der Tür
ziehe ich Bohnen und Maispflanzen
werden gemäht und die Äcker inten- will, wird sich auch in der Landwirtdurch. Ich muss alles also über die
vor. Letztere ziehe ich vor, um einen
schaft einiges ändern.
siv mit Unkrautvernichtungsmitteln
Mauer ins Haus heben. Bei meinen
Vorsprung vor den Schnecken zu
gespritzt, so dass kein blühendes
haben, diese mögen Bohnenkeimlinge riesigen Zitrusbäumen ein echter
80% der Pflanzen sind auf die BestäuKraftakt. Dennoch stößt der Orangen- Kraut mehr übrig bleibt.
besonders gern.
bung durch Insekten angewiesen und
baum an die Decke. Für die Tomaten
Nach der Honigernte müssen die Bie- wiederum davon 80% benötigen die
und Gurken ist das Haus auch zu
Honigbiene. Als Beispiel sei der Apfel
niedrig. Wenn die Spitzen an das Glas nen ihr Wintervolk aufbauen und
kommen, werden sie feucht vom Kon- dafür brauchen sie Pollen und Nektar. genannt. Schon eine ungenügende
denswasser und schimmeln. Ich habe Sie finden jedoch fast nichts. Sonnen- Befruchtung der Blüten führt zu kleinen
und unförmigen Äpfeln. In den Niederblumenfelder sind mit ertragreichen
also viele gute Argumente für das
landen bekommen die Imker eine
Sorten bepflanzt, die kaum mehr
neue große Gewächshaus, brauche
Nektar und Pollen enthalten. Getreide Bestäubungsprämie, wenn sie die Völaber Unterstützung beim Aufbau.
ker in Obstplantagen stellen. In
hat den Bienen eh nichts zu bieten.
Dazu muss ich meinen Mann noch
Zwiebeln einlegen
Eine Alternative war immer der »Tan- Deutschland ist das nicht vorgesehen.
Da die Zwiebeln im letzten Jahr nicht überzeugen. Dazu kommt das Prosehr groß geworden sind, habe ich sie blem mit dem rechten Zeitpunkt. Zur
Zeit steht das Gewächshaus noch voll
eingelegt als Schalottenersatz. Das
mit meinen Zitrusbäumen, Myrte,
geht so: Die Zwiebeln werden mit
Olive und was sonst noch alles Winkochendem Wasser übergossen und
terschutz braucht. Spätestens ab April
10 Minuten stehen gelassen, damit
brauche ich es für die Vorkulturen.
sie sich leichter schälen lassen. Jetzt
braucht man 675 ml Malzessig, 175 g Sollte es im März noch frieren, kann
Beratung
Beratung
Planung
braunen Zucker, 50 g Meersalz, 2 Tee- ich die mediterranen Pflanzen noch
nicht in den Innenhof stellen. Das
löffel Einmachgewürz, einen halben
Gestaltung
Gestaltung
3ÀHJH
3
ÀHJH
wird also noch spannend. Für das
Esslöffel Balsamico. Diese Mischung
wird unter ständigem Rühren erhitzt, neue Haus muss das alte Betonfundabis sich der Zucker aufgelöst hat. Die ment weichen und ein neues gegossen werden.
Zwiebeln in sauber gespülte Gläser
füllen und jeweils ein Lorbeerblatt
zugeben. Das heiße Essigwasser dar- Guten Appetit
wünscht Ihnen Ihre
über gießen und die Gläser sofort
Christian Jünger Jak
Jakobstraße
obstraße 91 52477 Alsdorf
Brigitte Schroeder
verschließen. Die eingelegten ZwieTel.:
Tel.: 02404 - 6734200 www
www.juenger-gartenbau.de
.juenger-gartenbau.de
beln müssen mindestens zwei
Wochen reifen.
bachmann
bachmanndesign.de
design.de
Bienen und Nahrung - der Imker
nennt es Tracht. Mittlerweile hungern unsere Bienen im Sommer.
Unglaublich, aber wahr! Der Deutsche Imkerbund hat schon 2009
darüber informiert. Und die Bienen hungern eher auf dem Land
als in der Stadt. Grund ist unsere
intensiv betriebene Landwirtschaft.
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Hier verhandeln die Imker oft erfolglos mit den Landwirten über den Einsatz von Spritzmitteln, die den Bienen
schaden.
Die Landwirte könnten schon Einfluss
nehmen. Breite Feldraine, die nicht
gemäht werden und auf denen spezielle Blühmischungen gesät werden
wären ein Anfang. Zwischensaaten,
die Nektar bringen und gleichzeitig
den Boden verbessern, wären ein
weiterer Schritt. Also Senf, Raps, Phacelia sind ein paar Beispiele.
Der Imkerverein Würselen betreut seit
Jahren eigene Blühstreifen und hat
die Stadt Würselen von weiteren
Blühstreifen überzeugen können. Die
Bepflanzung öffentlicher Grünflächen
mit Nektar- oder Pollenspendenden
Pflanzen wäre für unsere Biene eben-
falls hilfreich. Da gibt es zum Beispiel
die Linde, den Bienenbaum Euodia
hupehensis (der übrigens auch sehr
von Schmetterlingen besucht wird ),
auch die Kornelkirsche und die Weide
wären zu nennen.
Jeder kann etwas tun
Die Bepflanzung von Balkon und Garten hat jeder selbst in der Hand. Für
den Balkonbesitzer bedeutet es, sich
Pflanzen zuzulegen, die den Bienen
helfen, über den Sommer und den
Winter zu kommen. Da gibt es Blühmischungen zu kaufen, die sich auch
in Balkonkästen säen lassen. Wenn
Blühendes gekauft wird, sollte man
darauf achten, ob die Pflanze schon
beim Gärtner von den Bienen besucht
wird. Die Blüten sollten möglichst
einfach und nicht gefüllt sein. Bei den
gefüllten Blüten ist zu Gunsten der
"schöneren" Blüte auf Pollenspender
verzichtet worden. Meist sind die
Pflanzen beliebt, die auch noch duften. Der Duft der Pflanzen ist vom
Ursprung her nicht dazu gedacht, uns
zu erfreuen, sondern die Insekten
anzulocken. Blühende Kräuter sind in
meinem Garten für die Insekten
immer ein Magnet. Und der Schnittlauch sieht in der Blüte sogar recht
nett aus und die Blüten sind essbar
und verzieren jeden Salat.
Gehölze produzieren leckere essbare
Früchte für Mensch und Tier und die
Bienen sind ebenfalls Nutznießer.
Dazu kommt, dass diese Gehölze zu
unterschiedlichen Zeiten im Jahr blühen und Früchte tragen. Das Angebot
reicht vom frühen Frühjahr, z.B. die
Kornelkirsche, bis zum Sommer, da
blüht erst der Holunder. Ein weiterer
Vorteil ist, dass diese Pflanzen selten
Extras brauchen. Sie sind angepasst
an unsere Böden und das Nahrungsangebot der Böden, brauchen also
keinen besonderen Dünger und werden in der Regel auch nicht so stark
von Ungeziefer befallen. Da der Garten nicht einheitlich bepflanzt ist,
macht es nicht so viel, wenn es doch
eine Pflanze trifft. Es wird nicht die
gesamte Hecke befallen, weil die meisten Schädlinge auch auf bestimmte
Pflanzen spezialisiert sind. Und ist der
Nachbar eine andere Pflanze, hat die
Fressorgie da ein Ende.
Egal, ob man sich einen Nutzgarten
oder einen Garten anlegt. Die Art der
Bepflanzung hat für die Natur Folgen.
Rosen, die duften und nicht gefüllt
sind, werden den Insekten im Juni
einen Festschmaus bieten. Je naturbelassener die Pflanze ist, desto eher ist
sie für unsere Fauna interessant.
Osterglocken und Krokusse begrüßen
uns im Frühjahr, einfache Tulpen und
Akeleien führen es fort. Taglilien und
Monbretien eröffnen die Sommerblüte ebenso wie türkischer Mohn und
im Herbst bieten die Staudenastern
immer noch Pollen an. Meine neueste
Errungenschaft ist eine Bartblume
(Caryopteris chandonesis) Sie blüht
wundervoll blau und duftet. Sie blüht
im Spätsommer und ist ein wahrer
Magnet für Bienen und Schmetterlinge.
Es ist ein kleiner Strauch und wird
seinen Platz neben dem Bienenhaus
finden - damit sie nicht soweit fliegen
müssen.
Im Nutzgarten hilft die Erdbeere und
die Johannisbeere den Bienen im
Frühjahr (und mir im Sommer!) und
Obstbäume, die es auch für kleine
Gärten gibt. Ich lasse die Kräuter blühen und schneide nicht gleich alles
weg. Kartoffeln haben Blüten im
Gartenbesitzer sollten bei der Anlage Sommer und im Herbst fliegen die
Bienen noch eifrig meine späten Himdes Gartens eher auf einheimische
beeren an. So habe ich oft bis zum
Wildgehölze zurückgreifen als auf
Thuja, Kirschlorbeer und Co. Sie gehö- ersten Frost noch Früchte. Sobald
meine Beete abgeerntet sind, säe ich
ren nicht hierher und bieten unseren
Phacelia und Gelbsenf für die Bodeneinheimischen Insekten, Vögeln und
verbesserung und für die Bienen.
Kleintieren nichts. Ich finde eine
bunte Hecke aus Holunder, Kornelkir- Ich möchte dazu aufrufen, aufmerksasche, Sanddorn, Haselstrauch, Felsen- mer Pflanzen zu kaufen, zu säen und
zu pflanzen. Wenn viele Gärten und
birne, Weide und Schlehe viel
Balkone blühen, ist unserer Biene
abwechslungsreicher als eine Thujaschon ein wenig geholfen.
reihe in grün. Die einheimischen
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Februar / März
Heinrich P. Sauer mit dem Silbertaler
der Stadt Alsdorf ausgezeichnet
»Als Freund und Mitstreiter für
Alsdorf wirst Du uns ja glücklicherweise auch künftig erhalten bleiben.« Was damals zum Abschied
des Ersten Beigeordneten und
Kämmerers Heinrich P. Sauer in
der Laudatio prophezeit wurde,
hat sich aus heutiger Sicht mehr als
bewahrheitet. Für Alsdorf hat er
immer die Ärmel hochgekrempelt
und angepackt. An den verschiedensten Stellen, in den unterschiedlichsten Bereichen.
»Lieber Heinz, Alsdorf, seine Menschen und Vereine haben Dir stets am
Herzen gelegen. Davon haben viele
profitiert«, unterstreicht Bürgermeister Alfred Sonders die vielen großen
und kleinen »Taten«, die Heinrich P.
Sauer vollbracht hat.
Ein Überzeugungstäter eben. Und so
konnte – und wollte - er auch nicht
nein sagen, als bei der Gründung des
Buchpaten-Fördervereins ein reger
Vorsitzender gesucht wurde, dem
einerseits die Literatur und die Bücherei am Herzen lag und der andererseits über viele und gute Kontakte
verfügte, um dem Buchpaten-Baby
auf die Sprünge zu helfen. Und das
hat er getan, mit Akribie und Humor,
über viele Jahre lang. Insgesamt 13
Jahre blieb er an der Spitze des Vereins, der die Arbeit der Alsdorfer
Stadtbücherei nach Kräften unterstützt – und heute nicht mehr wegzudenken ist. Jetzt gab er das Heft bei
den Buchpaten aus der Hand, was
Bürgermeister Alfred Sonders gern
zum Anlass nahm, um ihm für seine
herausragende ehrenamtliche Arbeit
über Jahrzehnte hinweg den Silbertaler der Stadt Alsdorf zu verleihen.
Herausragendes ehrenamtliches Engagement
und zahlreiche Auszeichnungen.
Gemeinsam mit Ehefrau
Marita nahm Sauer den
Silbertaler der Stadt Alsdorf, eine besondere
Ehrung, aus den Händen
des Bürgermeisters entgegen.
beirat), Sicherheit und Ordnung,
Feuer- und Rettungswesen sowie
Rechnungsprüfung verantwortlich
zeichnete, hatte seit dem 19. März
1973 eine nebenamtliche Lehrtätigkeit bei den Berufsbildenden Schulen
für Wirtschaft und Verwaltung des
Kreises Aachen in Herzogenrath inne.
Am 23. Juni 1998 erhielt er gar die
Ehrenurkunde für 25-jährige Lehrtätigkeit. Sauer war auch Mitglied in
den entsprechenden Prüfungsausschüssen beim Studieninstitut für
Kommunale Verwaltung Aachen.
Begegnungen zwischen Bürgern der
Alsdorfer Partnerstadt Saint-Brieuc/
Frankreich und Alsdorf. In Anerkennung
seiner diversen Tätigkeiten verlieh die
Stadt Saint-Brieuc ihm 1995 die Verdienstmedaille der Stadt Saint Brieuc.
1994 wurde er zum Chevalier de Confrerie de la Coquille St. Jacques
ernannt, um seine vielfältigen Förderungen der Interessen der Bretagne
zu würdigen.
Weiter setzte er sich auch als Lokalpolitiker für die Belange der Alsdorfer
Bürgerinnen und Bürger ein: Von 1979
bis 1989 war er im Rat der Stadt
aktiv, war Mitglied in den verschiedensten Ausschüssen und Gremien.
Heinz Sauer wurde 1999 das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland verliehen.
Als Sauer nach acht Jahren Amtszeit
das Rathaus verließ, entschied der
Rat einstimmig, ihn für seine besonderen Verdienste um die Stadt Alsdorf
auch mit dem Ehrenring auszuzeichnen. Denn sein Einsatz ging weit über
das übliche Maß hinaus. Besonders
am Herzen lag ihm auch seine Arbeit
für das Technische Hilfswerk. Nicht
umsonst wurde er mit dem Helferzeichen in Gold mit Kranz des THW ausgezeichnet. Doch all’ die zahllosen
Gemeinsam mit Ehefrau Marita nahm Aktivitäten und Ehrentitel Sauers aufzuzählen, ist ein langwieriges UnterSauer die besondere Ehrung aus den
Händen des Bürgermeisters entgegen, fangen. So war er auch Gründungsmitglied des Tennisvereins »Blaunatürlich in Anwesenheit des BücheWeiß Hoengen« (jetzt Stadt Alsdorf)
reiteams und von Kulturamtsleiterin
Marion Wingen, die jahrelang gemein- im Jahre 1964. Von 1964 bis 1989
bekleidete er den Posten des 1. Vorsam mit Heinrich P. Sauer gearbeitet
haben. Konsequent und beharrlich in sitzenden, seit 1989 ist er Ehrenvorsitzender.
der Sache, sehr menschlich und
humorvoll im Umgang – Sauer hat
Heinrich P. Sauer arbeitete im Stadtmit seiner Fachkompetenz und seinem Stil ganze Generationen von Ver- sportverband mit, ist Ehrensenator
und Träger der Goldenen Tröt der KG
waltungsmitarbeitern geprägt. Der
Tröter Pötzer Jonge, war für die Städehemalige Erste Beigeordnete und
tepartnerschaften und besonders für
langjährige Kämmerer der Stadt Alsdie Kontakte nach Saint Brieuc im
dorf, der in seinem Dezernat für die
Einsatz. Kein Wunder, dass der Mann
Bereiche Haushalts- und Finanzwirtunzählige Male Gast in der schönen
schaft, Vermögen, Bürgerdienste
Bretagne war . . . er organisierte 23
einschl. Ausländerwesen (AusländerFebruar / März
69
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
Ihre Innungsfachbetriebe in und um Alsdorf
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Für eine besonders behagliche
Atmosphäre sorgt hier ein Kaminofen. Er ist nicht nur Wärmespender, sondern auch ein echter Hingucker in jedem Raum und bringt
»Lagerfeuerstimmung« ins Haus.
Bevor man sich für einen Heizkamin,
einen Kaminofen oder einen Kachelofen entscheidet, sollte vorab ein Termin mit dem Schornsteinfeger
gemacht werden. Dieser prüft, ob die
Voraussetzungen für einen Anschluss
an einen vorhandenen Schornstein
gegeben sind oder ob ein solcher
nachträglich eingebaut oder angebaut werden kann, welche Größe der
Ofen haben darf und welche Wärmeleistung er für welchen Raum oder
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welches Haus erbringen sollte.
Pro 15 Kubikmeter Rauminhalt kann
in etwa mit einem Kilowatt Heizleistung gerechnet werden.
Die Bauarten und Materialien, aus
denen der Ofen oder Kamin bestehen
soll, können völlig unterschiedlich
sein. Soll es ein klassischer Kachelofen oder ein Schwedenofen sein;
bevorzuge ich einen Kaminofen mit
Verkleidungen aus Speckstein, Naturstein, Keramik, Gusseisen oder Edelstahl mit großem Glasfenster oder
geschlossen, modern oder klassisch,
mit Wasserführung, Holzfach oder
Backfach?
Offene Kamine, wie sie in den 70er,
80er und 90er Jahre viel gebaut wurden, sind zwar noch für das gelegent-
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Noch sind die Abende lang und
wenn es kalt ist und der Wind
ums Haus pfeift, freut man sich
auf die gemütliche Wärme in den
eigenen vier Wänden.
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der Energie direkt als Strahlungswärme in den Raum abgeben, funktionieren Kachelöfen und z.T. auch Heizkamine nach dem Prinzip der Konvektion. Kalte Raumluft wird hierbei zwischen Kachelummantelung und Heizeinsatz erwärmt und an den Wohnraum oder sogar in angrenzende
Räume über Warmluftkanäle mit Lüftungsgittern abgegeben. Zusätzlich
kann in Heizkaminen und Kachelöfen
eine Wassertasche eingebaut werden,
sodass während des Kaminbetriebes
Wasser erwärmt und dem Zentralheizungskreislauf zugeführt werden
kann.
Stunden in Betrieb genommen werden.
Moderne Heizkamine oder Kaminöfen
vom Fachhandel erfüllen heute feuerungstechnisch alle gängigen Richtlinien und Umweltschutzverordnungen
und entsprechen so dem neuesten
Stand der Technik. Ihre Feuerräume
sind mit Schamotte-Steinen oder –
Platten ausgekleidet, die die erzeugte
Hitze lange speichern. Die Luftzuführung wird über spezielle Luftklappen
gesteuert und die Abgaswege können
mit Flammumlenkung versehen sein,
so dass gleichzeitig eine optimale
Energieausbeute erzielt werden kann.
Während Kaminöfen den größten Teil
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Wünscht man einen Kaminofen mit
einer Verkleidung aus Naturstein oder
ähnlichen Materialien, die neben den
gestalterischen Aspekten noch die
Eigenschaft mit sich bringen, dass sie
Wärme speichern können, so ist je
nach Gewicht des Ofens auch noch
die zulässige Belastung der Decke zu
berücksichtigen.
Einfache Kaminöfen, auch Schwedenöfen genannt, weil sie ursprünglich aus den skandinavischen Ländern
zu uns kamen, sind eine vergleichsweise schnell aufzubauende und
preiswertere Alternative. Es sind
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Februar / März
71
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
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meist aus Gusseisen oder Stahlblechen gefertigte Kaminöfen, die auf
einer feuerfesten Bodenplatte, z.B.
aus Glas, Keramik oder Edelstahl, aufgestellt werden. Das macht auch den
nachträglichen Einbau und den
Gebrauch in einer Mietwohnung
möglich, solange ein Schornsteinanschluss vorhanden ist.
Noch individueller zugeschnitten wer-
den kann ein Heizkamin. Hier wird um
einen hoch modernen Heizeinsatz, an
den verschiedensten Materialien, ein
Kaminkörper fest drum herum gebaut.
In diesem können zum Beispiel Regale,
Leuchten und Deko-Elemente integriert werden.
Die Kamineinsätze sind in vielfältigen
Variationen erhältlich und werden
mit geraden, runden und über Eck
führenden Scheiben angeboten.
Bei der Formensprache und Gestaltung sind hier kaum Grenzen gesetzt.
Wer möglichst viel von seinem
Kaminfeuer sehen will, erreicht dies
mit dem Einbau von großen Sichtfenstern, die zum Befeuern hochgeschoben oder seitwärts weggeklappt werden können. Richtige Lagerfeueratmosphäre schafft man mit einem
Heizkamin, dessen Feuerstelle zu drei
Seiten mit Spezialglas gefasst ist.
Wie Sie sich auch entscheiden, welche Variante Sie vorziehen, lassen Sie
sich bei Ihrem Fachhändler und
Schornsteinfeger beraten. Dann können Sie schon bald die wohlige
Wärme und die angenehme Atmosphäre genießen, die ein Heizkamin
oder Kaminofen in Ihr Haus oder Ihre
Wohnung bringt.
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
72
Februar / März
LÄUFER, WALKER UND WANDERER NEHMEN
OSTERMONTAG KURS AUF ALSDORF:
Diese Veranstaltung ist Wertungslauf zum
RUR-EIFEL-VOLKSLAUF-CUP-2015
29. Internationaler Broichbachtallauf
Ostermontag, 6. April 2015
ab Alsdorfer Weiher
AUSRICHTER: LAUFTREFF ALSDORF-OST 1980 E.V.
Anmeldung
Realschule der Stadt Alsdorf, Theodor-Seipp-Straße, Alsdorf-Ofden
Start und Ziel
Gymnasium der Stadt Alsdorf, Theodor-Seipp-Straße, Alsdorf-Ofden
Startgelder
Erwachsene 6,00 Euro
Kinder und Jugend 3,00 Euro
Wanderer 3,00 Euro
Nachmeldegebühr 1,00 Euro
Ergebnisliste 2,50 Euro
Das Startgeld bitte bar am Veranstaltungstag entrichten!
Der Lauftreff Alsdorf-Ost richtet
am Ostermontag, 6. April 2015,
den 29. Internationalen Broichbachtallauf aus. Hier erwartet
der Lauftreff wieder viele Teilnehmer/innen, die aus allen Himmelsrichtungen nach Alsdorf strömen,
um dort zu laufen, zu walken oder
zu wandern.
WETTBEWERBE UND ZEITPLAN
Laufklasse
Strecke
Klassen
Startzeit
Walking und
Nordic-Walking
ca. 10 km
M/W ohne
Altersklassenwertung
10:05 Uhr
(mit Zeitnahme)
Volkslauf 5 km
Rur-Eifel-Cupwertung
Dazu hat der Lauftreff verschiedene
Streckenlängen über 5 km und 10 km
im Angebot.
Die 5 km-Strecke, der Jedermannlauf,
führt durch das Gebiet am Alsdorfer
Weiher und über Alt-Ofden, startet
um 10:00 h und ist auch für Laufanfänger geeignet. Im Anschluss an
den Jedermannlauf starten die Walker
um 10:05 h. Der Hauptlauf über die
10 km-Strecke startet dann um 11:00 h.
Die Wanderer, die ebenfalls die 10 km
absolvieren, können ab 8:00 h starten.
Die 10 km-Strecke verlangt durch
einen anspruchsvollen Kurs, der z.T.
über Feld-, z.T. über Waldwege führt
und auch einige Steigungen in sich
birgt, einiges den Athleten ab. Gestartet wird am Gymnasium, dann geht
es weiter die »Schlucht« hoch, am
Friedhof und der Bahn entlang zum
Broicher Weiher, eine weitere Steigung zum Forsthaus Kellersberg hinauf, über den Herrenweg zurück zum
Startpunkt, der gleichzeitig auch das
Ziel darstellt. Läufer, Walker und Wan-
ca. 5 km
Volkslauf 10 km
Rur-Eifel-Cupwertung
Jugend U 10 – U 20
Männer/Frauen
Senioren /Seniorinnen
alle 5 Jahre
10:00 Uhr
ca. 10 km
Männer/Frauen
Senioren /Seniorinnen
alle 5 Jahre
11:00 Uhr
ca. 10 km
ohne Zeitnahme
9:00-11:00 Uhr
derer absolvieren diesen Kurs. Anmelden kann man sich vorab im Internet
unter www.lt-alsdorf-ost.de, postalisch, telefonisch oder am Veranstaltungstag selber in der Realschule.
Dort befinden sich auch Dusch- und
Umkleidemöglichkeiten sowie die
Cafeteria mit vielen preisgünstigen
Angeboten. Veranstalter ist der Stadt-
Mit Angabe von Name, Geburtsjahr,
Geschlecht, Strecke, Verein
bis zum 04.04.2015 an:
www.lt-alsdorf-ost.de oder
E-Mail: cloos@lt-alsdorf-ost.de oder
Telefon 02404 65892
Nachmeldungen
Am Veranstaltungstag bis 30 Minuten vor dem Start.
Schirmherrin
Wandern
(Ankunft bis 13:00 Uhr)
Meldungen
sportverband Alsdorf, Ausrichter der
Lauftreff Alsdorf-Ost, den Sanitätsdienst übernimmt das Deutsche Rote
Kreuz Alsdorf.
Sonja Alagic, Geschäftsstellenleiterin
der Sparkasse Alsdorf
Änderungen im Ablauf der Veranstaltung – insbesondere organisatorischer oder witterungsbedingter Art –
behält sich der Veranstalter vor.
Als Schirmherrin konnte Frau Sonja
Alagic,Geschäftsstellenleiterin der
Sparkasse Aldorf gewonnen werden.
Der Lauftreff freut sich jetzt schon auf
das sportliche Event am Ostermontag.
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ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
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Das Partnerschaftskomitee der
Stadt Alsdorf präsentiert
»Luxemburg« als neues Partnerland für das kommende Europafest – Axel Beyhs neuer Sekretär
– Positive Bilanz gezogen
Nach dem Exkurs in den hohen Norden präsentiert das Partnerschaftskomitee der Stadt Alsdorf jetzt
Luxemburg als Partnerland des diesjährigen Europafestes. Das vergangene Europafest begeisterte wieder
einmal mit einem vielfältigen und
farbenprächtigen Programm, das
zahlreiche Besucher in die Innenstadt lockte. Die eigens aus Dänemark angereiste preisgekrönte Folkloregruppe »Olpeholdet« verzauberte mit traditioneller Tanzmusik und
Rhythmen, die mitrießen – und die
Zuschauer konnten sich ein Bild von
der landestypischen Folklore aus
dem Königreich Dänemark machen.
Mit der für Dänemark, typischen
Musik und den farbenfrohen Trachten glänzte die dänische Tanzgruppe, eine Bereicherung des gesamten
Festes. Auch der Festzug gefiel Jung
und Alt. Stefan Heffels hatte für die
Aktionsgemeinschaft insgesamt wieder 50 Gruppen »an Land gezogen«
– ein Augen- und Ohrenschmaus.
Die Mitglieder des Partnerschaftskomitees der Stadt Alsdorf waren
zufrieden mit dem Europafest, zu
dem auch wieder zahlreiche Delegationen aus den Partnerstädten SaintBrieuc, Brunssum und Hennigsdorf
angereist waren. Auch das fast
schon traditionelle Konzert des
Brunssumer Mannenkoores war wieder ein voller Erfolg. Im vollbesetzten Fördermaschinenhaus des Energeticon begeisterten die Sänger ihr
Publikum. Dank gilt allen Partnern
und insbesondere der Aktionsgemeinschaft-Stadtmarketing, die beim
Europafest Hand in Hand arbeiten,
um das Stadtfest auf die Beine zu
stellen. Außerdem zeigte sich stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des Partnerschaftskomitees
Heinrich Plum sehr erfreut, dass die
französischen Freunde aus SaintBrieuc wieder zum Weihnachtsmarkt
angereist sind und ihre bretonischen
Spezialitäten feilgeboten haben.
Diese besondere Form des partnerschaftlichen Austausches hat schon
Tradition und bringt bretonisches
Flair zum „Wintermärchen“ an der
Burg.
Jetzt richten alle den Blick auf das
nächste Europafest und auf Luxemburg. »Wieder einmal wird in
bewährter Kooperation zwischen der
Aktionsgemeinschaft Alsdorf, der
Stadt Alsdorf und dem Partnerschaftskomitee der Stadt Alsdorf ein
buntes Programm auf die Bühne
gestellt werden,« stellt Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders fest.
Ansprechpartner in Sachen Städtepartnerschaft und Europafest ist
jetzt Axel Beyhs vom städtischen
Presse- und Kulturamt. Axel Beyhs
ist nun Sekretär des Partnerschaftskomitees und verspricht weitere
interessante Angebote während der
Europafesttage: „Wir planen wieder
diverse Veranstaltungen in der
Stadtbücherei Alsdorf, arbeiten mit
dem Briefmarkensammler-Verein,
dem Geschichtsverein und den Kirmesveranstaltern eng zusammen,
damit wir den Alsdorferinnen und
Alsdorfern und unseren Gästen aus
dem Umland und aus den Partnerstädten ein attraktives Rahmenprogramm anbieten können.“
06.02. 19.30 UHR
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Februar / März
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Aachener Innenstadt
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Alsdorf Innenstadt
Start ab Maurerstraße
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Stadthalle Alsdorf
08.02. 11-18 UHR
SAG »JA«
HOCHZEITSMESSE
Burg Baesweiler
11.02. 19 UHR
GARDESTRÖPP-SITZUNG
vom Gymnasium Alsdorf
Stadthalle Alsdorf
12.02. 14.11 UHR
MÖHNEBALL
Tröter Pötzer Jonge
Stadthalle Alsdorf
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
14./15.02. 18 UHR
GROßE KOSTÜMSITZUNG
Prinzengarde Alsdorf
Mit After Show Party
Stadthalle Alsdorf
18.02. 20-21.00 UHR
VHS
FIT WITH FUN
Familienzentrum Städteregion Biberburg,
Schillerstr.
19.02. 14-15.30 UHR
VHS
MINICLUB
für Eltern mit Kindern (12 Monate - 3 Jahre)
Familienzentrum Annapark, Willy-BrandtRing 2
19.02. 20-21.30 UHR
VHS
SCHULUNGSKURS
für Jugendgruppenleiter
VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg 36,
Raum 0.6, bitte vorher anmelden
20.02.-29.03.
20. SCHRITTMACHER-FESTIVAL
Aachen, Fabrik Stahlbau Strang, Philipsstraße 2
Heerlen, Parkstad Theater Heerlen
FEBRUAR / MÄRZ
20.02. 17.30-20 UHR
DISCO FÜR TEENIES
Von 11 bis 15 Jahre
Städt. Kinder-und Jugendtreff »Altes Rathaus«, Aachener Str. 1
21.02. 11 UHR
ERLEBNISSAMSTAG IM ENERGETICON
für Kinder und Jugendliche zwischen 12
und 16 Jahre. Die Teilnahme ist kostenlos.
Energeticon, Konrad-Adenauer-Allee 7
www.energeticon.de
21.02. 20 UHR
KONRAD BEIKIRCHER
Bin völlig meiner Meinung!
Stadthalle Alsdorf
mit Bürgermeister Alfred Sonders
27.02. 20 UHR
HAGEN RETHER
Liebe
Stadthalle Alsdorf
21. + 28.02. 11 UHR
ERLEBNISSAMSTAG IM ENERGETICON
für Kinder und Jugendliche zwischen 12
und 16 Jahre. Die Teilnahme ist kostenlos.
Energeticon, Konrad-Adenauer-Allee 7
www.energeticon.de
28.02. 11.30-14.30 UHR
VHS
VORBEREITUNG AUF DIE ZENTRALE
MATHEMATIK-ABSCHLUSSPRÜFUNG
2015
für Realschulen
VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg 36,
Raum 2.3, bitte vorher anmelden
22.02. 15 UHR
SCHAFFRATHHAUS
Ludwig Schaffrath – einer der größten
Glaskünstler der Jahrhundertwende
Führung mit Ulla Schaffrath-Busch
Anmeldung 02404 / 8476
Alsdorf, Theodor-Seipp-Str. 118
22.02. 18 UHR
4. SINFONIEKONZERT
Sinfonieorchester Aachen
Eurogress Aachen
MÄRZ
01.03.
FIGURENTHEATER ROSENFISCH
Städt. Kinder-und Jugendtreff „Altes Rathaus“ in Kooperation mit dem Alsdorfer
Jugendhilfeverein „VorOrt“ e.V.
23.02. 15.45-17.15 UHR
VHS
RAFFAELLO DIVINO: RAFFAEL - "DER
GOTT DER KUNST"
VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg 36,
Raum 0.7
bitte vorher anmelden
23.02. 19-20.30 UHR
VHS
TAI CHI CHUAN FÜR ANFÄNGER
VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg 36,
Raum 2.1
25.02. 15 UHR
SCHAFFRATHHAUS
Ludwig Schaffrath
Führung mit Ulla Schaffrath-Busch
Anmeldung 02404 / 8476
Alsdorf, Theodor-Seipp-Str. 118
01.03. 11.30 UHR
KABARETTISTISCHER FRÜHSCHOPPEN
MIT WENDELIN HAVERKAMP UND
DIETER KASPARI
Veranstaltungsreihe Kultur im Atelier im
Schaffrathhaus, Alsdorf-Ofden, TheodorSeipp-Str. 118, Karten im VVK, Buchhandlung Thater oder unter 02404 / 8476
25.02. 20 UHR
DINNER FÜR ALLE
Städt. Kinder-und Jugendtreff „Altes Rathaus“, Aachener Str. 1
02.03. 11.30-14.30 UHR
VHS
GEDICHTEWERKSTATT
VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg 36,
Raum 0.1
25.02. 18 UHR
DAS OHR - WAS TUN GEGEN TINITUS
AsF-Stadtverband Alsdorf
Stadthalle Alsdorf, Seminar /1. OG
02.03. - 07.03.
VHS
»SAUBERES ALSDORF«
Veranstalter: Stadt Alsdorf, Eigenbetrieb
techn. Dienste
26.02. 20 UHR
BASTIAN PASTEWKA
und seine Komplizen- Paul Temple und der
Fall Gregory, Stadthalle Alsdorf
04.03. 20 UHR
ABBA GOLD
The Concert Show
Stadthalle Alsdorf
27.02. 14-16.15 UHR
VHS
MEIN NEUER LAPTOP - MIT WINDOWS 8.1
VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg 36,
Raum 0.6
05.03. 18.30 – 20.45 UHR
VHS
SCHÖNE WEBSEITEN EINFACH
ERSTELLEN MIT JIMDO
VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg 36,
Raum 1.11
27.02. 18.30-20.45 UHR
VHS
WORD SPEZIAL
Aushänge, Flyer und Broschüren professionell gestalten, VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg 36, Raum 1.11, bitte vorher
anmelden
05.03. 20 UHR
VOLKER PISPERS
BIS NEULICH
Stadthalle Alsdorf
27.02. 16.30 UHR
VORLESEPATINNEN
Keziban Yilmaz und Birgül Gelebek lesen
vor für Kinder ab vier Jahren
Stadtbücherei Alsdorf
27.02. 17 UHR
EINWEIHUNG SCHAFFRATH MOSAIK
Kunstobjekt der ehemaligen Schaffrath
Schülerin und Glaskünstlerin, Katja Plötz
in der Ludwig-Schaffrath-Straße in Hoengen, Kunstverein Alsdorf, siehe Innenteil
Bürgersprechstunde
06.03.
DIE FÜNFTE NACHT DER
BIBLIOTHEKEN 2015 - eMOTION –
BIBLIOTHEKEN BEWEGEN!
ab 18 Uhr
Bilderbuchkino: Der kleine Rabe Socke
findet »Alles Meins«, für Kinder von
4-8 Jahren
ab 19.30 Uhr
Rallye quer durch die Bücherei
Für Kinder ab 8 Jahren
ab 20.30 Uhr
Vortrag von Texten für Erwachsene
Stadtbücherei Alsdorf, Denkmalplatz
Ein offenes Ohr für die Anliegen der Alsdorfer Bürgerinnen und Bürger hat Bürgermeister Alfred Sonders.
Deshalb lädt er regelmäßig zu Bürgersprechstunden
ein. Die nächsten Sprechstunden finden am Mittwoch,
25. Februar, und am Mittwoch, 18. März, im Rathaus,
Hubertusstraße 17, statt. Zwischen 15 und 17 Uhr
steht er in seinem Amtszimmer für Fragen, Anregungen
und Probleme als Gesprächspartner zur Verfügung. Auch telefonische Nachfragen sind möglich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger müssen sich
aber bitte vorher im Vorzimmer des Bürgermeisters bei Marika Kickartz,
Zimmer 124, 1. Etage, anmelden. Bürgermeister Alfred Sonders und Marika
Kickartz sind auch unter den Telefon-Nummern 02404/50-291 und 50-292
erreichbar.
»Junges Ehrenamt im Sport«:
Ein Stipendium an Julian Huppertz vergeben
Duisburg (04. Dezember 2014) - Auch ein Jugendlicher aus Alsdorf ist
dabei: Die Sportjugend NRW hat vor kurzem 31 neue Stipendien für „Junges Ehrenamt im Sport“ aus 350 Bewerbungen vergeben. Somit erhält
auch Julian Huppertz (Hoengener Turnclub 1893) ab 2015 für insgesamt
ein Jahr monatlich einen Betrag von je 200 Euro, um sich neben seinem
Studium oder seiner Ausbildung weiterhin freiwillig und engagiert in seinem jeweiligen Verein, Verband oder Stadt- bzw. Kreissportbund einzubringen. Die jungen Stipendiaten sind zwischen 17 und 25 Jahre alt, leiten
häufig eine Abteilung in ihrem Verein oder in ihrer Sportjugend. Die
Urkunden wurden am Jugendtag der Sportjugend NRW am 27. November
2014 in Ratingen durch Werner Stürmann, Abteilungsleiter Sport im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, LSB-Präsident Walter
Schneeloch, den Vorsitzenden der Sportjugend NRW, Rainer Ruth, und
Helmut Schiffer, Geschäftsführer des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes, überreicht.
Als regionale Volksbank ist es für uns selbstverständlich, Rücksicht auf Ihre Terminmöglichkeiten
zu nehmen und flexibel auf Ihre Wünsche einzugehen.
Profitieren Sie von unseren ganztägigen Beratungszeiten – sprechen Sie uns
einfach an!
Aachener Bank
Telefon 0241 4620
www.aachener-bank.de
Februar / März
Volksbank
75
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
F I L M T H E AT E R I N W Ü R S E L E N
06.03. 19. UHR
JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DER
FEUERWEHR ALSDORF
Gustav-Heinemann-Gesamtschule, Am
Klött
19.03. 16.30 UHR
BILDERBUCHKINO FÜR KINDER
Stadtbücherei Alsdorf
07.03. 10 UHR
VÄTERCAFÉ
Papa und Kind ins Vätercafé, Café Kiwi,
Luisenpassage, Otto-Wels-Str. 2b
07./08.03. 11 UHR
REPTILIEN & SPINNEN
Ausstellung
Stadthalle Alsdorf
Sonntags-Matinee
VON JANUAR BIS APRIL JEDEN
LETZTEN SONNTAG IM MONAT
Am Computer sitzend, blicke ich aus
dem Fenster: grauer Himmel, Regenwolken, Sturm und Kälte. Die gemütlichen Weihnachtsfeiertage zuhause
sind vorbei, die nächsten arbeitsfreien
Feiertage kommen erst zu Ostern –
trübe Aussichten?! Aber nein, gottseidank gibt es ja das Metropolis-Kino
in Würselen, und dies bietet zum Jahresbeginn ein ganz besonderes Highlight: Die Sonntags-Matinee. Am letzten Sonntag im Monat – und zwar
von Januar bis April – werden Filme
unter einem speziellen Motto präsentiert, dieses Jahr lautet das Thema
»Berlin«. Eröffnet hat die Reihe im
Januar die Komödie »Good Bye,
Lenin«. Im Februar wird am 22.
Februar um 10.30 Uhr der Klassiker
»Unter den Brücken« geboten, der
Berlin von einer ganz anderen Seite
zeigt als wir es sonst aus dem Kino
kennen. Begleitet wird die sonntägliche Vorstellung jeweils von einem
kleinen Vorprogramm, in der Pause
wird zu einem vielseitigen Buffet
geladen – also genug Kost für Kopf
und Bauch. Und das alles für 15
Euro! So lassen sich trübe Sonntagvormittage gut aushalten. Aber vielleicht haben Sie sich vergeblich um
eine Karte zur Matinee bemüht? Die
sind nämlich begrenzt und immer
schnell vergriffen. Nicht traurig sein –
das Metropolis hat noch weitaus
mehr zu bieten: Neben den Vorstellungen am Donnerstag, um 17 Uhr
für die Kids und am Abend um 20 Uhr
für die Erwachsenen, lockt am
11. Februar in der Mittwochs-Matinee
um 10 Uhr der Film »Pride«: Homosexuelle unterstützen streikende Bergarbeiter in Wales. Meiner Meinung nach
kann man mit britischen Filmen sowieso kaum etwas verkehrt machen, aber
diese Komödie ist ein besonderes
Highlight! Und am Samstagabend,
den 28. Februar wird in der Reihe
»Best of« ebenfalls eine Komödie zu
sehen sein, diesmal aus Norwegen:
»Kitchen Stories«. »Aus der surrealen
Satire über soziale Kontrolle wächst
allmählich eine sanfte Studie über
Männer-Einsamkeit und aus dieser
der Beginn einer wunderbaren
Freundschaft«, beschreibt die Berliner
Morgenpost diesen Film, der auf
zahlreichen Festivals die Besucher
begeisterte.
Schauen Sie doch mal auf die Seite
www.metropolis-filmtheater.org/,
um sich über das gesamte Programm
ein Bild zu verschaffen.
07.03. 19 UHR
SING MIT!
Mitsingen im Abbba-Treff
Mit Angelika Zaun
Luisenpassage Alsdorf
20.03. 20 UHR
KABARETT-ABEND
Mit Jürgen B. Hausmann
Benefiz-Veranstaltung
Förderverein, Haus des Grenzlandkarnevals e.V., Stadthalle Alsdorf
Infos siehe Innenteil
07.03. 19.30 UHR
DER FREISCHÜTZ
Oper von Carl Maria von Weber
Stadttheater Aachen
21.-22.03. 09.30-16 UHR
VHS
WOCHENENDSEMINAR
Burnout vermeiden im modernen (Arbeits-)
Leben, VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg
36, Raum 2.3, bitte vorher anmelden
08.03. 9-13 UHR
BLUTSPENDE
Stadthalle Alsdorf
DRK
10.03. 18 UHR
VHS
DOKUMENTARFILMREIHE:
ENTLANG DER INDE
VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg 36,
Raum 1.5
22.03. 11 UHR
60. INTERNATIONALES WILDWASSERRENNEN
Amtierende Welt-und Europameister der
Kanu-Elite liefern sich spannende Rennen
auf der Rur, Monschau rund um Monschau
11.03. 19.30-21.00 UHR
VHS
»ICH HAB' RÜCKEN«...
für alle, die ihrem Rücken etwas Gutes tun
möchten, VHS Geschäftsstelle, Übacher
Weg 36, Raum 2.1
23.-27.03. 11 UHR
MEISTERDETEKTIVE
GRETA
Das junge Grenzlandtheater
Für Menschen ab 10 Jahre
Energeticon, Konrad-Adenauer-Allee 7
www.energeticon.de
14.03. 11-14.00 UHR
VHS
VORBEREITUNG AUF DAS MATHEMATIK-ABITUR 2015
VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg 36,
Raum 2.6, bitte vorher anmelden
24.03. 19-20.30 UHR
VHS
DER UKRAINE-KONFLIKT UND SEINE
WAHRNEHMUNG IN DEUTSCHLAND
VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg 36,
Raum 0.7
15.03.
45. INTERNATIONALER ESCHWEILER
VOLKSLAUF
10 km, Halbmarathon und Schülerläufe
www.lsg-eschweiler.de
25.03. 18 UHR - 20 UHR
DINNER FÜR ALLE
Städt. Kinder-und Jugendtreff „Altes Rathaus“
Aachener Str. 1
15.03. 14 UHR
KÄPT N BLAUBÄR
Das Musical
Stadthalle Alsdorf
25.03. 20 UHR
HÖHNER-TOURNEE 2015
Höhner Live
Stadthalle Alsdorf
27.03. 16.30 UHR
VORLESEPATINNEN
Lesen für Kinder ab 4 Jahren
Stadtbücherei Alsdorf
27.03. 17.30 UHR - 20 UHR
DISCO FÜR TEENIES
Von 11-15 Jahren
Städt. Kinder-und Jugendtreff „Altes Rathaus“
Aachener Str. 1
Das neue
Programm der
VHS Nordkreis
Aachen ist
erschienen!
Sie erhalten es kostenlos in der VHS – Geschäftsstelle
Übacher Weg 36 in Alsdorf, im Rathaus, in der Stadtbücherei
sowie in einigen Buchhandlungen und Apotheken.
Im Internet finden Sie es unter www.vhs-nordkreis-aachen.de.
Hier kann man sich auch sofort online anmelden.
Volkshochschule. Das kommunale
Weiterbildungszentrum
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
21./22.03. 19 UHR
DE WIETSCHAFF STEÄHT KOPP
Alt Aachener Bühne
Stadthalle Alsdorf
76
Februar / März
15.03. 14 + 16 UHR
MODENSCHAU
Stadtmagazin »undsonst?!« und das
Autohaus Gohr präsentieren neueste Frühjahrs- und Sommertrends in Sachen Mode
Autohaus Gohr, Carl-Zeiss-Str. 7
Infos siehe Innenteil
16./17.03. 20 UHR
ABENDSTUNDE IM SPÄTHERBST
Krimi von Friedrich Dürrenmatt
Grenzlandtheater Aachen
Stadthalle Alsdorf
27.03. 20 UHR
DIE PUHDYS
Abschiedstournee 2014 /2015
Stadthalle Alsdorf
28.03. 20 UHR
GERNOT HASSKNECHT
Das Hassknecht Prinzip
In 12 Schritten zum Choleriker
Stadthalle Alsdorf
30.03.
OSTERFERIEN
REGELMÄSSIGE TERMINE
STADTBÜCHEREI +
ALTES RATHAUS
Dienstags 15.00 Uhr
Damen-Handarbeitsrunde,
Altentagesstätte Altes Rathaus
Mittwochs 14.30 Uhr
Vorlesepaten für Grundschulen
(außerhalb der Ferien),
Infos unter 02404 / 93950
Jeden letzten Freitag im Monat
16.30 Uhr
Vorlesepaten für Grundschulkinder, Stadtbücherei
17-19 Uhr Modellbau (ab 6 J.)
18-19 Uhr Hip Hop (10-13 J.)
19-20 Uhr Hip Hop (ab 14 J.)
Donnerstags
15-17 Uhr Kochprojekt (ab 6 J.)
17-19 Uhr Bandprojekt
19-21 Uhr Gesangswerkstatt
Freitags
17-19 Uhr Bandprobe
19-21 Uhr Disco (ab 13 J.)
Samstags
15-16 Uhr Hip Hop (ab 6 J.)
16-17 Uhr Hip Hop (ab 6 J.)
RADFAHREN
BEI INTERESSE BITTE MELDEN KINDER- & JUGENDTREFF
BEI BESTBIKE, INFOS: 02404 / »ALTES RATHAUS«
87272 ODER WWW.BESTBIKE.DE ALSDORF-MARIADORF
AACHENER STR. 1
TELEFON 02404 / 65125
ST. JOSEFHAUS
Montags
ALSDORF-BUSCH, ALTE
14.30 – 19.30 Uhr Offener Teenietreff
AACHENER STR. 18
Montags ab 10.30 Uhr
Gesellige Runde, »Fit für 100«,
gemeinsames Singen, Gesellschaftsspiele
Dienstags ab 10 Uhr
Denksport, Gruppenangebote,
Musizieren mit der »Hauskapelle«
Mittwochs ab 10 Uhr
Gruppenangebote, klassische
Musik, leichte Gymnastik, Erzählcafé
Donnerstags ab 10 Uhr
Denksport, Handarbeiten, Kochen
und Backen, kreatives Gestalten
Freitags ab 10 Uhr
Gesellige Runde,
»Fit für 100«, Vorlesen,
Uno-Spielen, Bingo
Samstags ab 15.30 Uhr
Bingo, 14-tägig
WELPENSTUNDE/-SPIELE
MV ALSDORF-WILHELMSCHACHT-BUSCH,ANSPRECHPARTNER: MARIANNE TRAUT,
TELEFON 02404 / 25000
Samstags 13.00 Uhr
www.hundeverein-alsdorfbusch.de
STÄDT. JUGENDTREFF
»ALTE DORFSCHULE«
ALSDORF-OFDEN, DORFSTR.
77 INFOS/ANMELDUNG:
02404 25402
Montags
14-19 Uhr Gitarrenkurse
14.30-16 Uhr Generationentreff
16.15-18 Uhr Trennungs- und
Scheidungsgruppe (ab Herbst)
16.30-18.30 Uhr Jugendtreff (ab 6
J.)
Dienstags
16-18 Uhr Mädchentreff (ab 6 J.)
15-17 Uhr Werken auf dem Abenteuerspielplatz Hüttenhausen in
Mariadorf
18-20 Uhr Kochprojekt (ab 6 J.)
20-22 Uhr Bandprobe
Mittwochs
14-19 Uhr Gitarrenkurse
20-22 Uhr Sport in der Sporthalle
Pestalozzistr.
Dienstags und Donnerstags
17-20 Uhr Offener Jugendtreff
Mittwochs
14-15 Uhr Offener Mittagstreff
15-16.30 Uhr Kindergruppe
17-19 Uhr Offene Werkstatt
Freitags
14.30-16.30 Uhr Kinderwerkstatt
17-19 Uhr Interkultureller Mädchentreff
EV. KINDER- &
JUGENDTREFF
Donnerstags
10 Uhr Kinderchor unter der Leitung von G. Kerkhoffs, Mitte
Rechtsberatung: Trennung-Scheidung-Unterhalt, nach Absprache:
1. Montag, 14.30 Uhr, Mitte
1. Freitag, 14.30 Uhr, Ofden
KLEINE OFFENE TÜR
(K.O.T.) ST. CASTOR
ALSDORF, IM BRÜHL 1 (IM
KELLER DES ST. CASTORHAUSES), TEL. 21515 ODER
KOT-ST.CASTOR@GMX.DE
Montags
15-18 Uhr Kindertreff (6-13 J.)
18-21 Uhr »Integrativer Treffpunkt« (alle 2 Wochen)
Dienstags
17-19 Uhr Mädchentreff (7-13 J.)
19- 21 Uhr Jugendtreff (ab 13 J.)
Mittwochs
15-18 Uhr Kindertreff (6-13 J.)
19-21 Uhr Jugendtreff (ab 16 J.)
Donnerstags
16-18 Uhr Teenietreff (12-15 J.)
18-21 Uhr Jugendtreff (ab 13 J.)
Freitags
15-18 Uhr Kindertreff (6-13 J.)
AWO-BEGEGNUNGSSTÄTTE
IN DER ALSDORFER BURG,
ANSPRECHPARTNER:
HERR GEHRKE 02404 / 1646
Montags geschlossen
OTTO-WELS-STRAßE 2B
LUISENPASSAGE
TEL.: 02404 / 59959-22,
HEINZ.WOLKE@EKIR.DE
Dienstags 14-19 Uhr Spielnachmittag
Mittwochs 14-19 Uhr offen für alle
Donnerstags Reserviert für Sonderveranstaltungen
Freitags 14-19 Uhr offen für alle
ab 17 Uhr Sprechstunde in sozialen
Angelegenheiten (nur nach tel.
Anmeldung)
jeden 2. Donnerstag 15 Uhr Parkinson-Erkrankte, Ltg. D. Frank
AWO FAMILIENZENTRUM
»MITTENDRIN«
ALSDORF, ROSENSTRAßE
TELEFON: 02404 / 64116
ALLE KURSE MIT ANMELDUNG
Letzter Dienstag im Monat
Sprechstunde der AWO Beratungsstelle für Familienplanung,
Schwangerschaftskonflikte und
Sexualpädagogik,Beratung zu
Elterngeld oder Elternzeit, sowie
zur Beantragung von finanziellen
Hilfen bei Schwangerschaft, etc.
Andere Terminabsprachen unter
02403/37212.
Mittwochs in geraden Kalenderwochen von 13 – 15.30 Uhr
Sprechstunde zur Vermittlung von
Tagespflegepersonen
1. Freitag 7.30-9.30 Uhr
Offener Kleiderschrank gut erhaltene Kinderkleidung
Montags 14.30-16 Uhr
Zwergen-Treff, für Kinder im Alter
von einem Jahr bis ca. zwei Jahren
www.sparkasse-aachen.de/eigenheim
Montags-Donnerstags
14.30-15.30 Uhr Hausaufgabenhilfe
14.30-19 Uhr Offener Treff
Freitags
14.30-17 Offener Treff
»ABBBA« E.V.
STADTTEILBÜRO
SOZIALE STADT ALSDORFMITTE, ANLAUFSTELLE FÜR
BÜRGER/INNEN
OTTO-WELS-STR.2B/LUISENPASSAGE, ALSDORF, TEL.:
02404/59959-0
WWW.ABBBA.DE
Mo., Di.,Donnerstags 10-15 Uhr
Mittwochs 10-18 Uhr
FAMILIENZENTRUM EVA
INFOS/ANMELDUNG:
MITTE, BODELSCHWINGHWEG 2
02404-23450, OFDEN, THEODORSEIPP-STR. 44, 02404-24850
Montags
08.30 Uhr Englisch für Kids, Mitte
10.45 Uhr Englisch für Kids, Ofden
9 Uhr Krabbelgruppe, Griffbereit
zweisprachig, Mitte
Mittwochs
9 Uhr Sprachförderung,
Rucksack-Projekt, Mitte
10 Uhr Musikwerkstatt unter der
Leitung von G. Kerkhoffs, Ofden
Von Anfang bis Eigentum für Sie da.
Ihre Sparkassen-Immobilienprofis.
Vermittlung. Finanzierung. Versicherung.
Der Unterschied beginnt beim Namen. Keiner finanziert deutschlandweit
mehr Immobilien als die Sparkassen-Finanzgruppe. Wir kennen die Region,
die Immobilien und die Preise vor Ort. So können wir Ihnen individuelle und
ganzheitliche Beratung bieten: von der Immobilienvermittlung über die Finanzierung zu Top-Konditionen bis hin zu umfassenden Versicherungsleistungen.
Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.
Februar / März
77
ALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
REGELMÄSSIGE TERMINE
DIE NÄCHSTE »UNDSONST?!«
ERSCHEINT AM 27.3. 2015
Termine oder Redaktion für den Veranstaltungskalender
möglichst per Email: info@brants-design.de
Telefon: 0 24 04 / 84 76 · Fax: 0 24 04 / 9 32 66
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 02.3.2015
SITZUNGSKALENDER
TERMINKALENDER FÜR DIE SITZUNGEN DES RATES
DER STADT ALSDORF UND SEINER AUSSCHÜSSE
FEBRUAR
Di. 03.02.15 18.00 Uhr
Do. 05.02.15 18.00 Uhr
Di. 24.02.15 18.00 Uhr
Do. 26.02.15
Ausschuss für Stadtentwicklung
Ausschuss für Schulen, Sport und Kultur
Ausschuss für Gebäudewirtschaft
StädteRegionsausschuss
MÄRZ
Do. 05.03.15 18.00 Uhr Jugendhilfeausschuss
Di. 10.03.15 18.00 Uhr Betriebsausschuss für den Eigenbetrieb
Technische Dienste
Do. 19.03.15 18.00 Uhr Rat der Stadt
Do. 19.03.15
StädteRegionsausschuss
Di. 24.03.15 18.00 Uhr Ausschuss für Stadtentwicklung
Do. 26.03.15 18.00 Uhr Hauptausschuss
Do. 26.03.15
StädteRegionstag
OSTERFERIEN: 30.03. – 11.04.15
mit Begleitperson (Eltern, Großeltern, Tagesmutter etc.)
VERBUND FAMILIENZENTRUM KELLERSBERG
KATH. KINDERTAGESEINRICHTUNG HERZ-JESU, HEBBELSTRAßE, TEL.: 02404 / 1866
STÄDT. KINDERTAGESEINRICHTUNG ALSDORF-KELLERSBERG, FRIEDENSSTRAßE 16
TEL.: 02404 / 1484
Montags u. Mittwochs
10.30 Uhr GartenZwerge, in der
Kleingärtneranlage Kellersberg,
Montags
10.30 Uhr Bibelgeschichten, Kita
Herz-Jesu, Pastoralreferentin Bärbel
Schumacher
9-10 Uhr) Beratung und Hilfe mit Eva
Druschke, KAB in der Diözese
Aachen in der Kita Herz-Jesu und
von 10-11 Uhr in der Kita Friedenstr.
16.15-17 Uhr Gitarrenkurs für Kinder,
Kita Herz-Jesu
Dienstags
17.15-18.15 Uhr und 18.30-19.30 Uhr
Qi Gong, Kita Friedenstr
Mittwochs
11.30-12.15 Uhr Musikalische Früherziehung, Kita Herz-Jesu, Chordirektor Günther Kerkhoffs
19 - 20.30 Uhr Yoga, Kita Herz-Jesu
jeden 1. Mittwoch
16-17 Uhr Fußball AG, Sportplatz SC
Kellersberg
Donnerstags
11.30-12.15 Uhr Musikalische FrüherALSDORFER STADTMAGAZIN 1/2015
78
ziehung, Kita Friedenstr., Chordirektor Günther Kerkhoffs
Täglich
7.30-9 Uhr und 12-12.30 Uhr
Elterncafe Kita Herz-Jesu
12-12.30 Uhr, 14-14.30 Uhr und
15.30-16 Uhr Elterncafe Kita Friedensstr.
ALSDORFER TISCH
LEBENSMITTELAUSGABE
FÜR BEDÜRFTIGE
ALSDORF, IM BRÜHL 1
(HINTEREINGANG DES ST.
CASTORHAUSES, GEGENÜBER
DER BURG)
TEL.: 02404 / 596990 ODER
ALSDORFER-TISCH@GMX.DE
WWW.ALSDORFER-TISCH.DE
Dienstags von 15 Uhr bis 16 Uhr
Freitags von 16 Uhr bis 17 Uhr
Das Büro zur Anmeldung ist
jeweils eine halbe Stunde früher
geöffnet.
STÄDT. FAMILIENZENTRUM
»FLORIANSTRAßE«
CARL-VON-OSSIETZKY-STRAßE
02404 / 21333
Montags
11-12.30 Uhr Spielgruppe: Griffbereit, für deutsche Kinder und für
Kinder mit Migrationshintergrund
Jeden 1. + 3. Mittwoch im Monat
9-12 Uhr Beratung Tagesmütterpflege mit Frau Caspers/AWO
14tägig, Donnerstag vormittags
Februar / März
Schwangerschaftsberatung, Fr. Bock
SkF, Terminabsprache: 02402 /
951640
Jeden 1. Donnerstag im Monat
9-12 Uhr Finanzberatung
SELBSTHILFEGRUPPE
FÜR KREBSKRANKE
EHRENAMTL. GESCHÄFTSFÜHRER: HEINZ H.J. KARSZNIA,
TEL.: 02404 / 20981
BEHINDERTENSPORTGEMEINSCHAFT
ALSDORF 1959 E.V.
Jeden 2.+4. Donnerstag im Monat
15.30 Uhr Treffen der Gruppe
(außer in den Ferien und an Feiertagen), Alsdorf-Mitte, MartinLuther-Saal der ev. Kirchengem.
INFOS: HEINZ MARECK
TEL: 02404 / 4402 ODER
HEINZ.MARECK1@GMX.DE
PRAXIS FÜR LOGOPÄDIE
IRIS LÜTZELER-DREßEN
Dienstags
18.30 Uhr Bosseln
20 Uhr Sitzball / Fußballtennis
20 Uhr Frauenturnen / Gymnastik
Donnerstags
20 Uhr Schwimmen und Wassergymnastik im Luisenbad Alsdorf
Sportabzeichen auch für Menschen
mit Behinderungen, Infos bei
Sportabzeichenobmann Hubert
Bürschgens, Tel.: 02406/62811 oder
hubert.buerschgens@t-online.de
Mittwochs
17 Uhr Sportplatz der Gesamtschule Am Klött
BAHNHOFSTR. 20, INFOS+
ANMELDUNG: 02404 / 7982
1. Mittwoch im Monat
9-10.30 Uhr Aphasikergruppe
(außer in den Schulferien)
KNAPPENCHOR
ST. BARBARA
LEITUNG: VOLKMAR MICHEL,
KONTAKT: JOSEF MÖRES, TEL.:
02464 / 5208
Chorproben Donnerstags
19.30 Uhr Herzogenrather Straße,
Bergbaumuseum
SCHÜLER-JOBBÖRSE
SPORTFORUM ALSDORF
ALSDORF, MARIENSTRAßE 21
INFOS UNTER 02404 / 912120
Freitags
15.30-16.30 Uhr Badminton-Kindertraining, 15,- Euro/Monat
16.45-17.45 Uhr BadmintonJugendtraining, 15,- Euro/Monat
WELTLADEN FAIR
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Donnerstags
9-12 Uhr und 15-18 Uhr
ALSDORF, MARIENSTRAßE 21
Öffnungszeiten:
Dienstags 15 – 18 Uhr
Donnerstags 9 – 12 Uhr
Samstags 9 – 12 Uhr
Spiel Spaß Sport
Ferienfahrt nach St. Johann im Pongau
29.06.-18.07.2015
Das Kinder- und Jugendferienwerk
St. Marien fährt auch dieses Jahr
wieder nach Sankt Johann im Pongau in das Jugendgästehaus
Schlosshof. Wer in den ersten drei
Sommerferienwochen noch nichts
vor und Lust auf 3 Wochen voller
Spiel, Spaß und Sport hat, sollte
sich beeilen, einen der begehrten
Plätze zu ergattern. Zu den Aktivitäten vor Ort gehören u.a. Beachvolleyball, ein Ausflug zum Hochseilgarten und eine Raftingtour,
Sport- und Bastel AG’s sowie Discoabende, Lagerfeuer und Besuche
am hauseigenen Badesee.
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Das Kinder und Jugendfe
rienwerk St. Marien fährt
auch dieses Jahr wieder
Sankt Johann im Pongau
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in das Jugendgästehaus
Schlosshof. Wer in den ersten
drei Sommerferienwochen
noch nichts vor und Lust
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Spaß und Sport hat sollte
sich beeilen, einen der begehrte
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den Aktivitäten vor Ort
gehören u.a. Beachvolleyball,
ein Ausflug zum
Hochseilgarten und eine
Raftingtour, Sport- und Bastel
AG´s sowie Discoabende,
Lagerfeuer und Besuche
am hauseigenen Badesee.
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AGES/KI NDER-UN
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D80715335 460040
bei Frau Anna Woyda
Tel.: 0152 - 04 217 985
oder per Email unter
st.marien@gmx.de
kjf-
Infos:
Anna Woyda · Mobil: 0152 - 04 217 985 · Email:kjfst.marien@gmx.de
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Otto-Lilienthal-Straße 1
52477 Alsdorf
Tel. 0 24 04 / 55 70
Fax 0 24 04 / 55 72 65
Email: alsdorf@badideen.de
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo - Do 10 - 18 Uhr
Fr 10 - 16 Uhr
Sa 9 - 13 Uhr
www.badideen.de · www.gc-gruppe.de
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Kraftstoffverbrauch, l/100 km: inner-
Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,4/
Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,1/
orts 5,6/außerorts 3,9/kombiniert 4,5/
außerorts 4,2/kombiniert 5,0/CO2-Emissionen,
außerorts 4,2/kombiniert 4,9/CO2-Emissionen,
CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 105.
g/km: kombiniert 114.
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Ausstattung: Klimaanlage, 2 Lautsprecher,
Ausstattung: Klimaanlage, Radio „Composition
Ausstattung: Radio „Composition Touch“,
Elektronisches Stabilisierungsprogramm mit
Touch“,Elektronisches Stabilisierungsprogramm
Airbag für Fahrer und Beifahrer, Elektronisches
Berganfahrassistent, Servolenkung elektrome-
mit Gegenlenkunterstützung, Fensterheber
Stabilisierungsprogramm mit Gegenlenkunter-
chanisch, Integralsitze vorne mit integrierten
elektrisch, Servolenkung elektromechanisch,
stützung, Außenspiegel elektrisch einstell- und
Kopfstützen, u. v. m.
Zentralverriegelung u. v. m.
beheizbar u. v. m.
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inkl. Erlebnisabholung in der Autostadt
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Polo in l/100 km: kombiniert 5,1–3,4,CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 116–88. *** Kraftstoffverbrauch des up! in l/100 km: kombiniert 4,7–4,1,
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Ein Angebot der Volkswagen Autoversicherung AG, Gifhorner Straße 57, 38112 Braunschweig. Die Versicherung umfasst die Vollkaskoversicherung (inkl. Teilkaskoversicherung) und die Kfz-Haftpflichtversicherung. Gültig für Bestellungen bis 31.03.2015 für Neuwagen, Privatkunden und
gewerbliche Einzelabnehmer. Versicherungsnehmer/jüngster Fahrer ab 23 Jahren und mindestens Schadenfreiheitsklasse 1 in Kfz-Haftpflichtund Vollkaskoversicherung. Die Laufzeit beträgt bis zu 36 Monate (ab dem 4. Jahr gilt der individuelle Versicherungsbeitrag). Ausgenommen sind Golf Variant, Golf Sportsvan und Golf Cabriolet. 2 Preis gilt nur bei Inzahlungnahme Ihres Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, SEAT,
Škoda und Porsche), laut DAT Schwacke mit mindestens 4 Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen. Der Wert des Gebrauchtwagens wird mit dem Fasching-Preis verrechnet. Keine Barauszahlung. 3 Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein vergleichbar ausgestattetes Modell. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis.
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