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Doktorandin/Doktorand in der Abteilung Chemikalien

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STELLENAUSSCHREIBUNG
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage
international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie
andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen,
die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige
Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
(BMEL).
In der Abteilung Chemikalien- und Produktsicherheit des BfR ist in der Fachgruppe „Steuerung und Gesamtbewertung“ ab sofort befristet für 3 Jahre die Stelle einer/eines
Doktorandin / Doktoranden
- Entgeltgruppe 13 TVöD Kennziffer 1192/2015
mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 19,50 Std.) zu besetzen.
Die Befristung erfolgt auf Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.
Die Stelle soll zur Promotion genutzt werden.
Aufgaben:
Der Hintergrund des Projektes ist die Entwicklung von in vitro Verfahren zur Prädiktion von
sensibilisierenden Eigenschaften (Kontaktallergenen). Hier sollen proteomische Techniken zum
Einsatz kommen, um einerseits die molekularen Mechanismen einer Kontaktallergie zu analysieren und andererseits potentielle neue Biomarker zur Prädiktion zu identifizieren. Im Fokus
stehen neben der Analyse von beteiligten Signaltransduktionswegen, die differentielle Expression von Proteinen in Dendritischen Zellen und T-Zellen sowie die proteomische Analyse der
Haptenisierung.
Im Rahmen der ausgeschriebenen Stelle sind die folgenden Aufgaben durchzuführen:
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Zellbiologische Arbeiten mit verschiedenen Zelllinien (z. B. THP-1) sowie mit primären Zellen (z. B. MoDC’s oder T-Zellen)
Wissenschaftliche Analyse von Signaltransduktionswegen
Proteomische Studien zur quantitativen Untersuchung von differentiell exprimierten Proteinen, Gel basiert mittels 2D Gelektrophorese in Kombination mit MALDI-TOF/TOF bzw. gelfrei über nanoHPLC in Kopplung mit MALDI- oder ESI-MS, dabei auch Einsatz von SILAC
Analysen zur Haptenisierung mit verschiedenen Modellpeptiden und ausgewählten Proteinen und anschließender massenspektrometrischer Analyse
Weiterführende Untersuchung zur Relevanz der Befunde durch Korrelation mit FACSAnalysen, durch Einsatz von siRNA o. ä. Techniken
Erstellen von wissenschaftlichen Publikationen, Aufbereiten der Daten für Berichte, Präsentation der Daten in Form von Postern oder Vorträgen
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Anforderungen:
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Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie oder vergleichbarer Fachrichtungen
Kenntnisse in der Zellkultur sowie von grundlegenden toxikologischen, biochemischen und
molekularbiologischen Methoden und ebenso ein immunologisches Grundwissen werden
vorausgesetzt
Methodische Kenntnisse in proteomischen Techniken insbesondere in der Massenspektrometrie sind wünschenswert und vorteilhaft
Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich
Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit
und Belastbarkeit werden vorausgesetzt
Der Dienstort ist Berlin.
Nähere Auskünfte erteilen Frau Dr. Haase (Tel.: 0 30 - 1 84 12 - 34 23), Herr PD Dr. Thierse
(Tel.: 0 30 - 1 84 12 - 41 72) und Herr Prof. Dr. Dr. Luch (Tel.: 0 30 - 1 84 12 - 45 38).
Richten Sie bitte Ihre Bewerbung mit vollständigen Unterlagen (E-Mail-Bewerbungen können
nicht berücksichtigt werden) unter Angabe der Kennziffer 1192/2015 bis zum 5. März 2015 an
das Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589
Berlin.
Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR im April 2009 mit dem
Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet
die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Bewerbung
von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung
verlangt.
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