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Lektion 1 - Rechtswissenschaftliches Institut

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Rechtswissenschaftliches Institut
Methodenlehre
Masterstudium Rechtswissenschaft
Prof. Dr. iur. Thomas Gächter
Seite 1
Rechtswissenschaftliches Institut
Übersicht
I.
Begrüssung und Vorstellung
II. Administrative Hinweise
III. Methodische Grundeinsichten
IV. Zwecke einer Methodenlehre der Rechtswissenschaft
V. Einheit der juristischen Hermeneutik
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Rechtswissenschaftliches Institut
I. Begrüssung und Vorstellung
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Rechtswissenschaftliches Institut
Vorstellung
Prof. Dr. iur. Thomas Gächter
– Geb. 1971, verheiratet, vier Kinder (2001, 2003, 2006, 2009)
– 1996–1999 Assistent bei Prof. Alfred Kölz
– 2001–2004 Verwaltungsgericht Zürich
– 2002 Habilitation an der Universität Zürich
– 2004–2006 Professuren in Luzern und Zürich
– Seit 2006: Lehrstuhl für Staats-, Verwaltungs- und
Sozialversicherungsrecht an der Universität Zürich
Seite 4
Rechtswissenschaftliches Institut
Betreuung
– Jeweils vor, während und nach der Vorlesung: Fragen /
Diskussionen
– Assistenz: lst.gaechter@rwi.uzh.ch
– Persönlich: thomas.gaechter@rwi.uzh.ch
– Lehrstuhl: Treichlerstr. 10 (beim Hottingerplatz)
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Rechtswissenschaftliches Institut
II. Administrative Hinweise
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Rechtswissenschaftliches Institut
Aktuelle Informationen / Unterlagen zur Vorlesung
– Vorlesungsplan mit Themen / Leseaufträgen
– „Reader“ zur Vorlesung (Sammlung der Texte, die für jede
Lektion online gestellt werden).
– Achtung: Passwortschutz der einzelnen Teile des Readers
(urheberrechtliche Gründe)
www.rwi.uzh.ch/lehreforschung/alphabetisch/gaechter/
lehrveranstaltungen.html
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Rechtswissenschaftliches Institut
Konzept der Vorlesung / Prüfung
– Die Vorlesung basiert auf intensiver Vorbereitung und
aktiver Interaktion: Kolloquium für fortgeschrittene Studierende
mit besonderem Interesse für Methodenfragen!
– Vorbereitende Lektüre von ca. 30-80 Seiten pro Lektion;
geführt durch Fragen zur Lektüre.
– Unterlagen stehen bereits für das ganze Semester vorab zur
Verfügung.
– Der thematische Plan im Besonderen (Vorlesungsprogramm)
– Leistungsnachweis: Je nach definitiver Anmeldezahl
schriftliche (2 Stunden) oder mündliche Prüfung.
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Rechtswissenschaftliches Institut
III. Methodische Grundeinsichten
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Rechtswissenschaftliches Institut
Geschichtlichkeit von Methode
– Historische und örtliche Wandelbarkeit des
Methodenverständnisses
– Unterschiedliches Methodenbewusstsein
– Schweiz als methodisches Pionierland (Art. 1 ZGB;
Mehrsprachigkeit); eigenständige Methodentradition.
Seite 10
Rechtswissenschaftliches Institut
Verschieden Grundeinsichten (Überblick)
– Grundzüge und Mängel des klassischen Subsumtionsmodells
– Offenheit der Sprache („open texture“); notwendige Bedingung
von (verständlicher) Sprachlichkeit des Rechts. Sprachliche
Unschärfe lässt sich nie ganz beseitigen.
– Neuere oder existentiale Hermeneutik: Bedeutung des
Subjekts im Verstehens- und Auslegungsvorgang.
– Relativität von Erkenntnis und Wertung
– Topik als Konsequenz?
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Rechtswissenschaftliches Institut
IV. Zwecke einer Methodenlehre der Rechtswissenschaft
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Rechtswissenschaftliches Institut
Zwecke einer Methodenlehre der Rechtsanwendung
– Rekonstruktion der Normaussage (Savigny-Modell)
– Klärung von Normwidersprüchen
– Konkretisierung der Normaussage für den Einzelfall (Norm und
Sachverhalt)
– Rechtsgleiche Rechtsanwendung
– Nachvollziehbarkeit und Transparenz
– Reflexion der verfassungsrechtlichen Stellung des
Rechtsanwenders
– Hermeneutische Selbstreflexion
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Rechtswissenschaftliches Institut
V. Einheit der juristischen Hermeneutik?
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Rechtswissenschaftliches Institut
Methode oder Methoden?
– Privatrechtliche Prägung des schweizerischen
Methodendiskurses
– Entwicklung allgemeiner Methodengrundsätze im Privatrecht
– Grundsätzliche Anwendbarkeit in allen Rechtsgebieten
– Bereichsspezifische Besonderheiten möglich (z.B. bei
besonderer Bedeutung Legalitätsprinzip/Rechtssicherheit etc.)
– Einheitlichkeit der Zwecke einer Methodenlehre
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