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Adveniat-Aktion in Augsburg eröffnet

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www.katholische-sonntagszeitung.de
Vor allem …
Liebe Leserin,
lieber Leser
B
escheidenheit ist eine Zier,
doch weiter kommt man
ohne ihr“, lautet ein Sprichwort.
Es gilt für Politiker – für Päpste
gilt es nicht. Und so trat Papst
Franziskus bei seinem Besuch in
der Türkei (siehe Seite 8/9) gewohnt bescheiden auf. Im Prunk
des türkischen Präsidenten Recep
Tayyip Erdoğan machte er eine
überzeugende Figur.
Fast genau acht Jahre zuvor
war auch Benedikt XVI., heute
emeritiertes Kirchenoberhaupt,
zu Gast in Istanbul. Die Gesten
glichen sich. Benedikt XVI. hatte
allerdings wenige Wochen zuvor
mit seiner Regensburger Rede
in bestimmt Kreisen, nicht aber
bei gemäßigten Muslimen, große
Empörung ausgelöst. Angesichts
des islamistischen Terrors in Syrien und im Irak wirken Benedikts Worte heute prophetisch.
An Klarheit zur Lage der Christen und zur Ablehnung von Gewalt ließ es auch Franziskus nicht
mangeln. Päpstlicher Mut, den
man sich von manchem Politiker wünschen würde, etwa wenn
es um die Aufnahme der Türkei
in die Europäische Union geht.
Stattdessen treten hier nicht selten
falsche Bescheidenheit oder gar
Feigheit zu Tage. Und das, obwohl – siehe obiges Sprichwort –
anders mehr zu erreichen wäre.
Ein persönliches Zeugnis von seinem Weg ins Ordensleben gab Pater Thomas Schuster OP (Foto:
nz) beim diözesanen Auftakt
zum Jahr des gottgeweihten
Lebens.
Seite 15
Der Nikolaus ist nicht der Weihnachtsmann. Um das zu verdeutlichen, organisiert der Bund der
Deutschen Katholischen Jugend
Nikolaus-Besuche in Schulen und
Krankenhäusern.
Seite 38/39
Bistum
Derzeit weihnachtet es
überall (Foto: imago).
Doch wie gelingt eine
Vorbereitung auf das Fest
mit Gott? Dazu: Glauben
leben,
Seite 55
Jede Berufung ist etwas Der heilige Bischof
besucht die Kinder
Besonderes
Adveniat-Aktion
in Augsburg eröffnet
A
dveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck aus
Essen (links) und Bischof Konrad Zdarsa
(rechts)haben im Augsburger Dom die bundesweite Hilfsaktion Adveniat eröffnet. Zu Gast waren
Weihbischof Gregorio Rosa Chávez aus El Salvador (nicht im Bild) und Pater Juan Goycochea
aus Peru (Mitte). Vom Aktionsplakat (links oben)
blickt ein Mädchen aus El Salvador. Seite 4/5
Johannes Müller
Chefredakteur
ePaper
Foto: Zoepf
Termine
Ruhe in der Kirche statt
Weihnachtstrubel
Einzelverkaufspreis 2,20 Euro, 6070
Allgäu
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
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erhält Zusatzinformationen.
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z. B. im Bistumteil oder im Regionalbereich
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THEMA DER WOCHE
Seiten 4-5
DIE WOCHE
Seite 6
NACHRICHTEN
Seite 7
R O M U N D D I E W E LT
Seite 8-9
MEINUNG
LITURGIE
DIE SPIRITUELLE SEITE
DAS ULRICHSBISTUM
UNSER ALLGÄU
ROMAN
PROGRAMMTIPPS
UNTERHALTUNG
Seiten 12-13
Seite 14
Seite 15-28
katholisch 1.tv
A rchi v
Seite 10
Seite 29-35
GLAUBEN WISSEN
Seite 54
Seite 44
DIE BIBEL LEBEN
Seite 56
Seite 51
E - PA P E R S P E Z I A L
Seite 58-62
Seiten 52-53
TERMINE U. GOTTESDIENSTE
Seite 64-74
THEMA DER WOCHE
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
A DVEN IAT
Erwartungsvoller Blick
Eröffnungsgottesdienst der bundesweiten Aktion im Augsburger Dom
M
it großen Augen schaut
ein schwarzhaariges Mädchen neben einer brüchigen
Wand erwartungsvoll auf den Betrachter. Dieses Mädchen auf einem
Plakat des Lateinamerikahilfswerks
Adveniat blickte auch auf einem
übermannsgroßen Poster von einer
Säule im Chor des Augsbuger Doms
auf die Gottesdienstbesucher. Sie
waren am vergangenen Sonntag in
die Augsburger Bischofskathedrale
gekommen, um den Eröffnungsgottesdienst der diesjährigen bundesweiten Adveniat-Aktion mitzufeiern. An der Seite von Bischof
Konrad Zdarsa konzelebrierten
unter anderem der Essener Bischof
Franz-Josef Overbeck, Vorsitzender
der Bischöflichen Kommission für
Adveniat, Weihbischof Gregorio
Rosa Chávez aus El Salvador, Pater
Juan Goycochea von den ComboniMissionaren aus Peru und Prälat
Bernd Klaschka, Hauptgeschäftsführer von Adveniat.
„Ich will Zukunft!“, ist auf dem
Plakat zu lesen, und dies ist auch
auch das Motto der diesjährigen Adveniat-Aktion, in der die Situation
von Kindern und Jugendlichen in
Lateinamerika und in der Karibik in
den Blick gerückt werden soll. „Junge Menschen sollen nachhaltig die
Möglichkeit erhalten, eigenverantwortlich das Leben zu entdecken,
und es gestalten zu lernen“, erläuterte Bischof Zdarsa das Anliegen der
Aktion. „Adveniat-Partner aus Lateinamerika werden diese Arbeit der
Kirche in den kommenden Wochen
des Advents in Deutschland vorstellen.“ Musikalisch gestaltet wurde
der Gottesdienst von der Domorganistin Claudia Waßner und der
lateinamerikanischen Musikgruppe
um Ana-Christina Cespedes-Spindler.
Einen Sinn geben
Bischof Konrad deutete das Motto der diesjährigen Aktion während
seiner Predigt mit Blick auf den Advent. Dies sei eine Zeit der Besinnung. Es gehe darum, den Dingen
einen Sinn zu geben und eine Spur
für eigene Zukunft zu finden. Erst
dann sei es möglich, auch den Mitmenschen Halt und Richtung zu geben. Die Menschen, erklärte Bischof
Zdarsa, seien „nicht nur auf Zukunft
ausgerichtet, sondern auf die Ewigkeit. Und nur wer den Menschen
die Perspektive der Ewigkeit eröffnet, wird ihnen auch Zukunft bieten können“, betonte er. „Die Menschen müssen merken, dass wir in
der Spur bleiben, dass wir alles, was
wir unternehmen, im Blick und mit
der Ausrichtung auf unseren Herrn
tun.“ Wer in der Spur bleiben wolle,
müsse immer auch das entferntere
Ziel im Auge haben und den Blick
auf den wiederkommenden Herrn
richten.
Außer Brot und Wein brachten
bei der Gabenprozession Ulrich
Krauß und Reinhard Dürrschmidt
einen fair gehandelten Fußball zum
Altar und Sternsinger der Pfarrei
Schondorf am Ammersee ein Bild
des Märtyrerbischofs Oscar Romero, der vermutlich bald selig gesprochen wird. Lena Hämmerle und Eva
Kellner, die für den Internationalen
Freiwilligendienst ein Jahr lang in
Lateinamerika gelebt hatten, trugen
ein kleines Kreuz aus dem Subkontinent zum Altar und Mitglieder
der spanisch sprechenden Gemeinde in Augsburg eine Bibel in ihrer
Muttersprache. Ein Säckchen Mehl
steuerten Andreas Schack und Franz
Richter vom Missionskreis der
Augsburger Pfarrei St. Ulrich und
Afra bei. Es war Symbol für eine
Mühlenbauprojekt auf Haiti, das
der Missionskreis unterstützt.
In seinem Schlusswort erklärte
Weihbischof Chávez, Adveniat sei
„seit vielen Jahren ein verlässlicher
Partner. Ohne die Unterstützung
aus Deutschland wäre die Arbeit mit
den Jugendlichen in dieser Form
nicht möglich.“ Chávez erinnerte
daran, dass in El Salvador Gewalt
„alltäglich und allgegenwärtig“ sei.
Vor allem Jugendliche würden Opfer von Gewalt und die meisten Jugendlichen übten auch wieder Gewalt aus. „In einem Land mit sieben
Millionen Einwohnern haben wir
60 000 Jugendliche, die Mitglieder
von Jugendbanden sind. Das sind
mehr, als es Polizeibeamte in unserem Land gibt“, sagte der Weihbischof und langjährige Weggefährte
von Oscar Romero.
Den Eröffnungsgottesdienst zur bundesweiten Adveniat Aktion zelebrierten
der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck
(links), Bischof Konrad Zdarsa (Mitte) und
Weibischof Gregoria Rosa Chávez. Ihnen
assistierten die Diakone Michael Klein
(zweiter v. l.) und Christian Wild (zweiter
v. r.) Im Hintergrund Bischofssekretär Johannes Steber.
Fotos: Zoepf
THEMA DER WOCHE
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Durch das unterhaltsame und informative Programm beim anschließenden Empfang im Kolpingsaal
führten Christian Frevel, Leiter der
Öffentlichkeitsarbeit von Adveniat,
und Birgit Geiß von katholisch1.tv.
„Ich wäre froh, wir hätten so viele
junge Leute im Ruhrgebiet, dann
würden wir vieles anders und manches besser machen“, erklärte Bischof Overbeck angesichts der Tatsache, dass in Lateinamerika mehr
als die Hälfte der Bewohner jünger
als 25 Jahre ist, in seinem Grußwort.
Allerdings habe fast jeder zweite Jugendliche keine Arbeit, ergänzte der
Adveniat-Bischof.
In einem kurzen Film wurde die
Arbeit von Weihbischof Chávez
vorgestellt. Man rutsche in eine Jugendbande hinein, ohne dass man es
merke, berichtet da ein Jugendlicher.
Es passiere einfach so, ohne böse
Absicht. Es fehlten eben oft auch
die stützenden Familien. Wer in die
Hände der Polizei fällt, machte der
Film deutlich, dem geht es dreckig,
der wird von den Ordnungshütern
geschlagen und getreten, auch wenn
er nichts auf dem Kerbholz hat.
In der Pfarrei St. Franziskus von
Chávez gibt es in der Nachmittagsbetreuung Computer- und Englischkurse. Bevor die Kinder nach
Hause gehen, bekommen sie Milch
und Kekse. „Die Politik der harten
Hand und die der ultraharten Hand
von verschiedenen Regierungen hat
nicht geholfen, das Problem der Gewalt in den Griff zu bekommen“,
sagte der salvadorianische Weihbischof. Die Kirche versuche einen anderen Weg. Man müsse den
Opfern beistehen, die Täter in die
Gesellschaft hereinholen und die
Armut bekämpfen. So dürften Aussteiger aus den Jugendbanden nicht
kriminalisiert, sondern müssten
unterstützt und moralisch gestärkt
werden.
Das erwartungsvoll schauende
Mädchen auf dem Adveniat-Plakat
heißt Estefania und lebt in der Pfarrei des Weihbischofs. Auch sie wird
von Gewalt bedroht und traut sich
nicht alleine auf die Straße. Sie müsse zum Unterhalt der Familie beitragen, weil der Vater die Mutter und
die Kinder verlassen habe, erzählte
Chávez.
Bei Pater Juan Goycochea brauchte Christian Frevel nicht aus dem
Spanischen zu übersetzen, denn
der Comboni-Missionar spricht gut
Deutsch, weil er acht Jahre lang in
Nürnberg als Streetworker gelebt
hatte. In seiner 80 000 Menschen
umfassenden Pfarrei gründete er das
Haus der Talente. „Ich glaube an das
Positive, an das Potential und die
Energie der Jugendlichen. Das muss
man nur entdecken und fördern“,
bekannte der Pater. Im Haus der Talente könnten die Kinder ihre Begabungen entdecken. Einen wichtigen
Platz in dem offenen Haus habe das
Gebet.
Weihbischof Gregorio Rosa Chávez
nimmt Elias Baudisch von den Schondorfer Sternsingern in den Arm, nachdem
der Bub ihm einen Stern zur Erinnerung
überreicht hatte. Außerdem hatten die
Schondorfer einen Scheck übergeben.
Adveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck schrieb Grüße für das Mädchen
aus El Salvador, das das diesjährige Aktionsplakat ziert. Das taten auch Bischof
Konrad Zdarsa (Mitte) und Weihbischof
Chávez (links).
„Mehr als 90 Prozent der gesammelten Mittel kommen tatsächlich
den Menschen in Lateinamerika
zugute“, versicherte Adveniat-Geschäftsführer Stepan Jentgens. „Meine herzliche Bitte: Geben Sie nicht
nur, was Sie übrig haben, sondern
geben Sie aus vollem Herzen und
laden Sie auch Freunde und Verwandte zum Spenden ein.“
Zum Schluss bat Moderatorin
Birgit Geiß alle Anwesenden, Wünsche für das Mädchen Estefania auf
ein großes Plakat, auf dem auch das
Akionsposter mit ihrem Bild klebt,
zu schreiben. Sie werde sich sicher
freuen, wenn ihr das Plakat überreicht werde und sie sich die Wünsche übersetzen lassen könne. „Ich
wünsche dir Gottes Segen und gute
Wege in der Zukunft“, schrieb Bischof Franz-Josef Overbeck dem
Mädchen mit den erwartungsvollen
Augen, „herzliche Segenswünsche“
in schwungvoller Schrift Bischof
Konrad Zdarsa.
Gerhard Buck
© fotolia
Der kolumbianische Comboni-Missionar Pater Juan Goycochea (links) und die lateinamerikanische Gruppe, die den Stehempfang gestaltete, spielten auf der Panflöte
El Condor Pasa.
Zukunftsstern
Marian Langer engagiert sich in
der Pfarrei Schondorf am Ammersee
als Sternsinger. „Wir waren ergriffen
von Chávez‘ Bericht“, erklärte er.
Deshalb unterstützen die Schondorfer Sternsinger das Nachhilfezentrum „Monseñor Romero“ von
Weihbischof Chávez. Auf der Bühne
bauten sie aus acht Segmenten einen
achtzackigen „Zukunftsstern“ zusammen. Auf jeden Zacken schrieben sie die Voraussetzungen für eine
hoffnungsvolle Zukunft. Für den
Weihbischof gab es einen Scheck
und einen kleinen, handlicheren
Stern, um ihn mit nach Hause nehmen zu können.
Die DJK warb für ihre Aktion
„Steilpass – Fairness und Gerechtigkeit“. Der Sportverband unterstützte die im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien ins Leben
gerufene Initiative für ein größeres
Fair-Play und bessere Bildungschancen in der dortigen Gesellschaft.
Eine Petition soll am 18. Dezember der Bundesregierung übergeben
werden. Weitere Informationen gibt
es im Internet unter www. aktionsteilpass.de/petition.
Advent und Weihnachten
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Elisabeth
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DIE WOCHE
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Historisches & Namen der Woche
7. Dezember
Ambrosius, Maria Josepha Rossello,
Gerald
Die Gneisenau und andere Schiffe ihres Geschwaders wurden am 8. Dezember
1914 vor den Falklandinseln versenkt.
Foto: Imago
Vor
100 Jahren
Duell im Südantlantik
Fehler des Admirals von Spee kostete Tausende das Leben
Die Tragödie begann mit einem Triumph: Nach Ausbruch des Ersten
Weltkriegs steuerte das in Tsingtau/
China beheimatete deutsche Ostasiengeschwader unter dem Kommando von Admiral Maximilian von
Spee über den Pazifik gen Heimat.
Am 1. November 1914 gelang es
den Deutschen, bei Coronel an der
chilenischen Küste ein schwächeres
Geschwader der Briten vernichtend
zu schlagen. Darauf eröffnete die
britische Seemacht die Jagd auf
Spees Schiffe, die größeren Panzerkreuzer Scharnhorst und Gneisenau
sowie die kleinen Kreuzer Nürnberg, Leipzig und Dresden.
Spee hatte von der deutschen Aufklärung erfahren, dass in Port Stanley auf
den Falklandinseln zu dieser Zeit keine britischen Kriegsschiffe ankerten
– möglicherweise war dies eine fingierte Nachricht der Briten, die den
deutschen Code geknackt hatten. Am
6. Dezember plädierte Spee für den
Angriff auf dieses leichte Ziel und
überstimmte viele seiner Kapitäne.
Am 8. Dezember 1914 näherten sich
die Gneisenau und die Nürnberg als
Vorhut Port Stanley. Plötzlich meldete
der Ausguck auf der Gneisenau das
Aufsteigen von Rauchsäulen. Dann
wurde ein Dreibeinmast sichtbar – eine
böse Überraschung: Dreibeinmasten
waren das Kennzeichen von britischen
Schlachtschiffen oder Schlachtkreuzern des Dreadnought-Typs.
Gerade erst am Vortag war das Geschwader von Admiral Doveton Sturdee eingelaufen, zu dem die beiden
riesigen Schlachtkreuzer HMS Invincible und HMS Inflexible gehörten. Mit
ihren 30-Zentimeter-Geschützen und
ihrer hohen Geschwindigkeit waren
sie den deutschen Schiffen weit überlegen.
Doch noch immer lagen die britischen
Schiffe beim Bekohlen, mussten die
meisten von ihnen erst wieder die
Kessel unter Dampf setzen. Vielleicht,
so wird von Militärhistorikern spekuliert, hätte es für Spee eine Chance gegeben, wenn er in halsbrecherischer
Manier sofort angegriffen hätte.
Doch als die Briten die ersten Salven
abfeuerten, befahl Spee den Rückzug.
Er löste den Verband auf und gab so
den schnelleren kleinen Kreuzern die
Möglichkeit, zu entkommen. Inzwischen versuchten die Scharnhorst und
die Gneisenau, das Feuer auf sich zu
ziehen, und gingen sogar in den Nahkampf über.
Angesichts der Feuerkraft der Invincible und der Inflexible war dies aussichtslos. Um 16.17 Uhr kenterte die
Scharnhorst und riss ihre Besatzung
in die Tiefe. Um 17.30 Uhr wurde das
Wrack der Gneisenau von der eigenen
Mannschaft versenkt. Viele ihrer Matrosen ertranken im eiskalten Wasser.
Da die Maschinen der Nürnberg beschädigt waren, konnte auch sie nicht
entrinnen. Von den rund 300 Mann an
Bord überlebten 13. Die Glasgow hatte als einziges Schiff das Desaster von
Coronel überstanden. Nun nahm sie
Revanche und versenkte unterstützt
von der Cornwall die Leipzig.
Binnen weniger Stunden starben
1871 deutsche Seeleute (darunter
Spee und seine beiden Söhne), 215
gerieten in Gefangenschaft. Nur der
schnellen Dresden mit ihrem Turbinenantrieb gelang die Flucht – ihr
abenteuerliches Schicksal ist eine andere Geschichte.
Michael Schmid
Am 7. Dezember 1989 trafen sich
in Ost-Berlin Vertreter der fünf
ehemaligen Blockparteien und sieben Oppositionsgruppierungen am
„Zentralen Runden Tisch“. Sie beschlossen, das Amt für Nationale
Sicherheit aufzulösen, und planten
die ersten freien Wahlen am 6. Mai
1990. Die letzte Sitzung des „Zentralen Runden Tisch“ fand am 12.
März 1990 statt.
der Slowakei, von Ungarn, Rumänien und Bulgarien aus.
11. Dezember
Arthur Bell, Damasus I., Tassilo,
David von Himmerod, Wilburgis
90 Jahre alt wäre der Schauspieler und Moderator Heinz Schenk
geworden. Deutschlandweite Bekanntheit erlangte er mit der Sendung „Zum Blauen Bock“, die er
von 1966 bis 1987 moderiert hatte.
Schenk starb in diesem Jahr am 1.
Mai in Wiesbaden.
8. Dezember
12. Dezember
Vor 160 Jahren verkündete Papst
Pius IX. (1846 bis 1878) das Dogma
von der „Unbefleckten Empfängnis“
Mariens. Es besagt, dass Gott Maria von Anfang an von der Erbsünde bewahrte, weil sie Mutter Gottes
werden sollte.
Constantin Zwenger, ein deutscher
Chemiker, wurde vor 200 Jahren in
Fulda geboren († 1885 in Marburg).
Er war der Begründer des Fachs
pharmazeutische Chemie.
Maria Conception, Edith, Elfriede,
Konstantin von Orval
9. Dezember
Eucharius von Trier, Hanna, Valerie,
Liborius Wagner, Petrus Fourier
80. Geburtstag feiert die britische
Schauspielerin Judi Dench (* 9. Dezember 1934 in York). In den JamesBond-Filmen war sie von „Golden
Eye“ (1995) bis „Skyfall“ (2012) in
der Rolle der „M“ zu sehen.
10. Dezember
Angelina, Bruno, Gregor III.,
Johann Georg Seidenbusch
Vor 20 Jahren sprachen sich die
Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zum Abschluss
ihres Gipfels für einen Beitritt von
Polen, der Tschechischen Republik,
Johanna Franziska von Chantal, Dietrich, Ida von Nivelles, Vicelin
13. Dezember
Lucia, Odilia, Jodok (Jobst), Hariolf
von Ellwangen, Benno Koglbaur
Vor 80 Jahren erschien die erste Vater-und-Sohn-Geschichte von Erich
Ohser in der Berliner Illustrierten
Zeitung unter dem Pseudonym E.
O. Plauen (Foto unten). Nach der
Machtergreifung hatte Ohser (* 18.
März 1903 in Untergettengrün,
Sachsen) Berufsverbot erhalten. Die
darauf folgenden Vater-und-SohnGeschichten waren völlig unpolitisch – auch eine politische Aussage.
Wegen kritischer Äußerungen wurde
Ohser wegen Wehrkraftzersetzung
verhaftet. Er nahm sich am 6. April
1944 im Gefängnis Berlin Alt-Moabit das Leben.
Zusammengestellt von Agnes Neumann
„Der schlechte Hausaufsatz“ war die Erste der Vater-und-Sohn-Geschichten von E.
O. Plauen, die von 1934 bis 1937 in der Berliner Illustrierten Zeitung erschienen.
Foto aus: e.o.plauen „Vater und Sohn” in Gesamtausgabe Erich Ohser,
© Südverlag GmbH, Konstanz, 2000
NACHRICHTEN
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
KÜN FTIG REZEPTF REI ER H Ä LT L IC H ?
„Nicht einfach ein Aspirin“
Weihbischof Jaschke warnt zur Vorsicht mit der „Pille danach“
HAMBURG (KNA) – Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen
Jaschke (Foto: KNA) mahnt einen
verantwortungsvollen Umgang mit
der „Pille danach“ an, die künftig
rezeptfrei erhältlich sein könnte.
Jaschke warnt davor, der Liberalisierung „Tür und Tor zu öffnen“.
Die „Pille danach“ sei eben „nicht
einfach eine Aspirintablette oder
ein Schnupfenmittel oder irgendetwas anderes, unterstrich der Weihbischof: „Hier geht es doch wirklich
schon um einen Eingriff in den Organismus eines Menschen, der Frau,
und da braucht es eine Verantwortung, eine gute Beratung. Das kann
man nicht einfach so aus der Tasche
ziehen.“
Jaschke betonte, er sei eigentlich
wie Gesundheitsminister Hermann
Gröhe (CDU) gegen die Freigabe
der „Pille danach“ gewesen, akzep-
tiere aber die sich abzeichnende
Änderung. Kritisch bewertete er
die Aussage des stellvertretenden
SPD-Fraktionsvorsitzenden
Karl
Lauterbach, der gesagt hatte: „Die
Schlacht ist geschlagen.“ Wenn man
„so martialisch“ rede, mahnte Jaschke, könne man die „Pille danach“
demnächst „vielleicht sogar aus dem
Automaten ziehen, da bin ich eher
skeptisch und sage, so geht man
nicht um mit diesen ganz wichtigen
Bereichen des Menschen“.
Gute Beratung nötig
Die Kirche könne die Freigabe
nicht verhindern, sagte der Bischof,
doch müsse man dazu aufrufen,
„dass die Menschen wirklich gut
beraten werden. Wenn die Ärzte das
dann eben nicht mehr tun können
und tun müssen, dann muss es der
Apotheker, die Apothekerin“.
Jaschke verwies auf die Haltung
der katholischen Kirche, die wegen
der abtreibenden Wirkung immer
gegen die „Pille danach“ war. Wenn
die neueren Medikamente diese Wirkung nicht mehr hätten, sondern
nur die Empfängnis verhinderten,
habe dies „eine andere Qualität“.
Der Europäische Arzneimittelausschuss hat kürzlich empfohlen,
die „Pille danach“ mit dem Namen
„ellaOne“ aus der Rezeptpflicht
zu entlassen. Nun muss die EUKommission entscheiden, ob sie der
Empfehlung zustimmt. Wann darüber beraten wird, ist offen.
Gegen eine Gesetzesregelung
Deutscher Ethikrat plant Empfehlung zur Sterbehilfe
BERLIN (KNA/red) – Der Deutsche Ethikrat will eine Empfehlung
zur geplanten Regelung der Suizidbeihilfe vorlegen. Diese Empfehlung soll in der Sitzung am 18. Dezember verabschiedet werden.
Konsens bestand dabei in der Einschätzung, dass die geltende Rechtslage ausreichend sei. In den Angeboten
organisierter Suizidbeihilfe, besonders den auf Gewinn ausgerichteten,
„wurden erhebliche Gefährdungen
im Hinblick auf eine gründliche Berücksichtigung unklarer Situationen
von Selbstbestimmung gesehen“.
Für den Fall einer gesetzlichen
Regelung wurde über Lösungen diskutiert, „die die intime Situation des
Sterbens in der Privatsphäre belassen und das sensible Arzt-PatientenVerhältnis vor belastenden Eingriffen
durch den Gesetzgeber schützen“.
Ratsvorsitzende Christiane Woopen
erklärte, „dass es keine durchweg optimale gesetzgeberische Lösung gibt,
sondern nur eine möglichst gute,
wenn Lebensorientierung, Selbstbestimmung, Solidarität und die Integrität des ärztlichen Berufs angemessen berücksichtigt werden sollen“.
Der Augsburger Weihbischof Anton Losinger, Kirchenvertreter im
Deutschen Ethikrat, stellte die Idee
einer völligen Autonomie bei der
Selbsttötung infrage. Viele Menschen
sprächen sich für die Möglichkeit
von Suizid oder aktiver Sterbehilfe
aus, weil sie Angst vor Schmerz, Einsamkeit oder dem Pflegefall hätten.
Hierauf könne man nicht durch eine
Liberalisierung des Angebots antworten, sondern nur durch „Hilfe, Beistand und Empathie“.
In Kürze
Sonntagsschutz
Die katholische Kirche hat das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts
zum Sonntagsschutz begrüßt. Das
Leipziger Gericht habe damit einer
„uferlosen Freigabe der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen“ durch
den Landesgesetzgeber zu Recht einen Riegel vorgeschoben, erklärte
der Pressesprecher der Deutschen
Bischofskonferenz, Matthias Kopp.
Schon im Jahr 2009 habe das Bundesverfassungsgericht klar gestellt, dass
die Gewährleistung der Arbeitsruhe
ein Garant für die Wahrnehmung
verschiedener Grundrechte sei. Die
Sonn- und Feiertagsgarantie komme
dem Schutz von Ehe und Familie
ebenso zugute wie der Erholung und
Erhaltung der Gesundheit, betonte
Kopp. (Lesen Sie dazu einen Kommentar auf Seite 8.)
Orthodoxe Ökumene
Die katholische und die orthodoxen
Kirchen in Deutschland haben ein
neues Dokument über Weihnachten
„in der Tradition des Ostens und des
Westens“ vorgestellt. Es rufe den Kirchen in Erinnerung, „dass und wie
sehr wir bereits verbunden sind“,
sagte der Vorsitzende der Orthodoxen
Bischofskonferenz in Deutschland,
Metropolit Augoustinos. Das Dokument trägt den Titel „Weihnachten –
die Feier der Menschwerdung Gottes
in Jesus Christus“ und ist im Internet
unter www.dkb.de abrufbar.
Weniger Beleuchtung
In deutschen Wohnzimmern brennen
in diesem Advent etwa 5,8 Milliarden
Weihnachtslämpchen in Lichterketten, Trapezen und Fensterbildern. Das
sind rund 140 Millionen weniger Lichter als im Vorjahr. Dies geht aus einer
Umfrage im Auftrag des Öko-Energieanbieters „LichtBlick“ hervor.
Neuer Präfekt
Der guineische Kardinal Robert Sarah
(69; Foto: KNA) ist neuer Präfekt der
vatikanischen Gottesdienstkongregation. Sarah war bislang Präsident des
Päpstlichen Rats „Cor Unum“ und leitete damit die humanitäre Arbeit des
Heiligen Stuhls. Als Präfekt der Gottesdienstkongregation ist er künftig für
alle Fragen rund um die Liturgie und
die Sakramente zuständig. Franziskus
hatte den vorherigen Präfekten, Kardinal Antonio Cañizares Llovera, Ende
August zum Erzbischof im spanischen
Valencia ernannt.
Grüße nach Berlin
Papst Franziskus hat Deutschland einen
Kurzbesuch in der Luft abgestattet. Auf
dem Rückweg von Straßburg überflog
er den Schwarzwald. Dabei ließ er aus
dem Cockpit ein Grußtelegramm an
Bundespräsident Joachim Gauck nach
Berlin senden. „Da ich auf der Rückkehr von meinem Besuch des Europäischen Parlaments und des Europarats
deutschen Luftraum betrete, sende ich
Ihrer Exzellenz und Ihren Landsleuten
herzliche Grüße“, heißt es in dem englischen Text. „Mit der Zusage meines
Gebets für das ganze deutsche Volk
erbitte ich für Sie den Segen Gottes,
Glück und Frieden.“
„Ein gewisser Freiraum“
Erzbistum Berlin legt für 2012 erstmals Geschäftsbericht vor
BERLIN (KNA) – Das Erzbistum
Berlin hat am Montag erstmals
einen Geschäftsbericht veröffentlicht. Für das Haushaltsjahr 2012
stellte die Diözese damit die kirchliche Haushaltsführung auf die
transparentere sogenannte doppelte Buchführung um.
Die finanzielle Entwicklung sei
besser gewesen als erwartet und die
Kirchensteuereinnahmen seien höher ausgefallen, bilanzierte Diöze-
sanadministrator Tobias Przytarski.
Das schaffe „einen gewissen Freiraum“ für die geplanten Vorhaben.
Laut Bericht verfügte das Erzbistum Ende 2012 über ein Vermögen
von 481,5 Millionen Euro, wovon
281,6 Millionen Euro die Rückstellungen ausmachen – allein 207 Millionen Euro für Pensionen. Das Eigenkapital belief sich auf knapp 170
Millionen Euro. Der Sachwert für
Grundstücke und Gebäude ist mit
gut 120 Millionen Euro veranschlagt.
R O M U N D D I E W E LT
Die Gebetsmeinung
... des Papstes
im Monat Dezember
Allgemeine Gebetsmeinung
Die Geburt des Erlösers bringe
allen Menschen guten Willens den
Frieden.
Missionsgebetsmeinung
… für die Eltern, die
ihren Kindern die
Frohe Botschaft
weitergeben.
JAHR D E R O RD E N
Franziskus: Den Mut
nicht verlieren
ROM (mg) – Der Papst erwartet von
Menschen, die Gott geweiht sind,
klare Zeichen der Nächstenliebe. So
lautet eine der wichtigsten Botschaften eines Briefs an Ordensleute, für
die Franziskus das „Jahr der Orden“
ausgerufen hat.
Seit Sonntag will die katholische Kirche das Jahr 2015 dem
„geweihten Leben“ widmen. Mit
einer Messe im Petersdom wurde
das Gedenkjahr offiziell eröffnet.
Der Papst selbst konnte wegen des
Türkeibesuchs nicht teilnehmen.
In einem Brief an die Ordensleute beschwor er die Erneuerung des
religiösen Lebens. Zugleich betonte
er die herausragende geschichtliche
Bedeutung der Orden. Unverzichtbar seien sie auch durch den Dienst
an den Armen. Mit Blick auf die
Zukunft hoffte er, dass die Orden
den Mut nicht verlieren. In einer Videobotschaft hatte der Papst betont,
Ordensleute müssten „ihre Nester verlassen“ und den Glauben in
die Welt tragen. Dafür müssten sie
Freude ausstrahlen. Das Gedenkjahr
endet am 2. Februar 2016.
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
FRANZISKUS IN DER TÜRKEI
Mit Gesten und Gebeten
Papst trat für katholische Minderheit, Dialog und Ökumene ein
ANKARA/ISTANBUL – Bei seinem dreitägigen Besuch in der
Türkei hat Papst Franziskus wichtige ökumenische Gesten und
politische Akzente gesetzt: Das
Oberhaupt der Weltorthodoxie
bezeichnete er als „einen Bruder“,
dem türkischen Präsidenten erläuterte Franziskus, was Bescheidenheit bedeutet. Der erste Tag in
Ankara war ein reiner Staatsbesuch, Samstag und Sonntag widmete der Papst dem Gespräch mit
dem Islam, dem Dialog mit den
Orthodoxen und der kleinen katholischen Gemeinde in der Türkei.
Die Unterschiede waren offensichtlich: Der türkische Staatspräsident mag Luxus, sein Gast aus
Rom hingegen überhaupt nicht.
Der Papst will zu allen Menschen
sprechen, der Präsident der Türkei
denkt vor allem an seine Bürger.
Seine Begrüßungsrede an den Papst
war auch nicht unbedingt direkt
an Franziskus gerichtet. Der Papst
bekam gar keine Übersetzungshilfe – Recep Tayyip Erdoğan sprach
auf Türkisch und direkt in die TVKamera gerichtet.
Die Türkei als Brücke
Als Papst Franziskus sprechen
durfte, betonte er: „Gleiche Rechte“
und „gleiche Pflichten“ für nichtmuslimische Staatsbürger in der
Türkei. In seiner Ansprache im Beisein von Präsident Erdoğan und Ministerpräsident Ahmet Davutoglu
lobte der Papst die Türkei zunächst
als „natürliche Brücke zwischen zwei
Kontinenten und zwischen unterschiedlichen kulturellen Ausdrucksformen“.
Er schätze die Türkei wegen „der
Großzügigkeit seines Volkes“ und
„seiner Rolle im Konzert der Nati-
onen“, fuhr der Papst fort. Es gehe
ihm – wie auch schon seinen Vorgängern – um „einen freundschaftlichen, respektvollen und wertschätzenden Dialog“ mit der Führung des
Landes. Ausdrücklich sprach Franziskus den Konflikt im Nachbarland
Syrien sowie im Irak an. Beide Themen sind in der türkischen Öffentlichkeit sehr präsent, weil sich viele
Flüchtlinge aus diesen beiden Ländern in der Türkei aufhalten.
Im Vorfeld der Reise waren auch
kritische Stimmen zu hören, die
dem Papst rieten, dem Besuch im
neuen türkischen Präsidentenpalast
zu meiden. Zu luxuriös, zu teuer
und überhaupt zu „machtbesessen“
wirke das Gebäude in Ankara. Das
passe überhaupt nicht zum Franziskus-Stil und würde nur der Politik
Erdoğans dienen. „Der Papst geht
dorthin, wohin man ihn einlädt“,
ließ Vatikansprecher Federico Lombardi wissen.
Die Blaue Moschee, die Papst Franziskus besuchte, ist das größte islamische Gotteshaus Istanbuls.
Foto: dpa
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
in der Hagia Sofia die Fresken
im Innern und die riesigen Kalligraphien erklären, die unter
anderem die arabischen
Worte Allah und Mohammed wiedergeben.
Auch die katholische
Gemeinde in Istanbul
kam
zum
Zug:
Papst
Franziskus
feierte
am Samstagnachmittag in der HeiligGeist-Kathedrale eine
Messe mit ihr. Es war
eine Messe im lateinischer Ritus mit eiPapst Franziskus hielt beim Besuch der Blauen Moschee in Istanbul einen Moment inne. Er habe für nigen byzantinischen
den Frieden gebetet, sagte der Papst hinterher. Mufti Rahmi Yaran sprach laut ein Gebet. Foto: KNA Elementen. Auf diese
Verschiedenheit ging
Wie schon in der Vergangenheit genheiten besuchte. Die sogenannte der Papst auch in seiner Predigt ein.
setzte Franziskus in der Türkei „Zei- „Diyanet“ ist die höchste Autorität „Der Heilige Geist ist die Seele der
chen der Bescheidenheit“: So fuhr des sunnitischen Islam der Türkei. Kirche. Er schenkt das Leben, erer bei seinem Besuch in Istanbul am Dabei forderte er „die stärkste Ver- weckt die verschiedenen Charismen,
Samstag in einem silbergrauen Re- urteilung“ von Gewalt muslimischer die das Volk Gottes bereichern, und
nault. Auf dem Weg zu Blauer Mo- Terroristen wie etwa des „Islami- vor allem schafft er die Einheit unter
schee und Hagia Sophia wurde der schen Staats“ durch islamische Auto- den Gläubigen: Aus vielen bildet er
Wagen der unteren Mittelklasse von ritäten. Ausdrücklich bekannte sich einen einzigen Leib, den Leib Chrisgepanzerten Fahrzeugen der türki- Franziskus in seiner Ansprache zum ti. Das ganze Leben und die Sendung der Kirche hängen vom Heischen Sicherheitsbehörden begleitet. katholisch-islamischen Dialog.
ligen Geist ab; er verwirklicht alles.“
„Sie werden schockiert sein, wenn
Alle Kirchen seien berufen, sich vom
Sie sehen, welches Auto er wollte“, Haltung der Anbetung
Heiligen Geist leiten zu lassen.
hieß es in der türkischen Zeitung
„Hürriyet“.
Am zweiten Tag seiner TürkeiReise ließ er sich in Istanbul die Sul- Bekenntnis zur Einheit
tan-Ahmet-Moschee, die sogenannte
Große Erwartungen
Blaue Moschee, zeigen. Aus Respekt
Schritte der Ökumene folgten
Franziskus‘ Besuch werde in der hatte er, wie in Moscheen üblich, die nach dem katholischen GottesTürkei insgesamt positiv gesehen, er- Schuhe ausgezogen. In der Moschee dienst: Mit Vertretern der beiden
klärte Lazaristenpater Franz Kangler, hielt er einen Moment im Stillen Schwesterkirchen, der römisch-kader seit 37 Jahren in Istanbul lebt. inne, wie dies bereits Benedikt XVI. tholischen und der griechisch-orthoInnertürkisch wünsche man sich der- bei seinem Besuch 2006 getan hatte. doxen, beteten Papst Franziskus und
zeit, dass der Papstbesuch zu einem Dieser hatte damals allerdings nicht Gastgeber Patriarch Bartholomaios I.
positiveren Bild des Islam beitragen die Hände gefaltet. Der Istanbuler an diesem Samstag im so genannten
könne: „Da ist eine gewisse Erwar- Mufti Rahmi Yaran, der den Papst Phanar, dem Sitz des ökumenischen
tungshaltung da, dass der Papst diese begleitete, verharrte ebenfalls an sei- Patriarchen und Ehrenoberhauptes
Unterscheidung trifft zwischen einer ner Seite einen Moment im Gebet. der gesamten Orthodoxie. Die geGlaubenshaltung, die in manchem Franziskus wies den Geistlichen in meinsame Gebetszeit war zudem ein
sogar dem Christentum ähnlich ist, einem kurzen Gespräch auf die An- Bekenntnis zur Einheit.
Grund für die Reise in die Türkei
und dem Missbrauch der Religion, betung Gottes hin, die eine wichtige
wie wir sie beim Terrorismus sehen“, gemeinsame Haltung von Muslimen war auch das Andreasfest, das die
orthodoxe Kirche am Sonntag feiersagte Kangler im Interview mit Ra- und Christen sei.
Franziskus ist nach seinen Vorgän- te. Der Papst nahm deshalb an der
dio Vatikan.
Franziskus betonte, Religionsfüh- gern Johannes Paul II. und Benedikt orthodoxen Göttlichen Liturgie teil,
rer hätten „die Pflicht“, öffentlich XVI. der dritte Papst der Kirchenge- die mehrere Stunden dauerte. Nach
gegen Gewalt einzutreten, als er in schichte, der eine Moschee besuchte. der orthodoxen Feier unterzeichneAnkara das Amt für religiöse Angele- Anschließend ließ Franziskus sich ten die beiden Kirchenoberhäupter
R O M U N D D I E W E LT
eine gemeinsame Erklärung. Darin
werden die bisherigen ökumenischen Schritte gewürdigt und die
weiteren Bemühungen zur „sichtbaren Einheit“ betont. Bemerkenswert
waren auch die klaren Worte zu politisch relevanten Themen wie dem
Frieden im Nahen Osten und in der
Ukraine sowie dem Dialog mit dem
Islam, worauf Franziskus vor seiner
Abreise beim Flughafen in Ankara
nochmals einging.
Mario Galgano
Information:
Die gemeinsame Erklärung von Papst
Franziskus und Patriarch Bartholomaios I. finden Sie als Dokumentation
auf www.katholische-sonntagszeitung.
de.
Im Gespräch
ROM (mg) – Bei seinem Rückflug
führte Papst Franziskus ein ausführliches Gespräch mit den Journalisten und ging an einem deutschen Beispiel auf die Ökumene
ein. Franziskus erklärte, er sei als
Pilger in die Türkei gekommen,
nicht als Tourist. Auf die Frage,
ob er jemals den Patriarchen von
Moskau treffen werde, nachdem
die Begegnungen mit dem Patriarchen von Konstantinopel so gut
verlaufen seien, antwortete er:
Wegen des Krieges in der Ukraine
habe Kyrill derzeit viele Probleme.
Da sei eine Begegnung mit dem
Papst nicht so wichtig.
Der Papst erzählte auch von einer
Erfahrung in Deutschland: „Einmal
fuhr ich zu einer Taufe nach Hamburg. Der Pfarrer erzählte mir vom
Heiligsprechungsprozess für einen
Geistlichen, der von den Nazis umgebracht worden war, weil er den
Katechismus unterrichtete. Er hatte
herausgefunden, dass da auch ein
lutherischer Pfarrer war, der aus
den gleichen Gründen hingerichtet
wurde.“ Dieser Priester sei dann zu
seinem Bischof gegangen und habe
gesagt, er betreibe den Heiligsprechungsprozess nicht mehr nur für
den katholischen Priester, sondern
für beide oder keinen. Das sei die
„Ökumene des Blutes“.
MEINUNG
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Aus meiner Sicht ...
Birgit Kelle
Quoten-Symbolpolitik für Frauen
Birgit Kelle ist freie
Journalistin und
Vorsitzende des
Vereins „Frau
2000plus“. Sie ist
verheiratet und
Mutter von vier
Kindern.
Nun ist es also unvermeidlich: Die Frauenquote wird kommen. Das politische Establishment kann sich auf die Schulter klopfen und
sich gegenseitig bestätigen, wie vermeintlich
frauenfreundlich man doch ist. Frau Schwesig
strahlt seit Tagen mit sich selbst um die Wette,
schließlich war es ihr als SPD-Quotenfrau aus
dem Osten ein ganz besonderes Anliegen, ihren
eigenen Lebensweg auch für andere Frauen zu
öffnen.
Doch wem nutzt das ganze Schauspiel? Die
Antwort ist einfach: einer Handvoll Frauen
in Spitzenpositionen, vielleicht 200 bis 300
weiblichen Führungskräften, die paradoxerweise unsere Hilfe am wenigsten brauchen.
Um nämlich für einen Posten in einem DAX-
Vorstand in Frage zu kommen, muss man bereits eine beachtliche Karriere hingelegt haben.
Das haben all diese Frauen auch bislang geschafft und bewiesen, dass Frau es ohne Quote
schaffen kann, wenn sie es wirklich will. Jetzt
öffnen wir ihnen qua Gesetz die letzte goldene
Tür in den Karriere-Himmel.
Doch wo bleiben die anderen Millionen von
Frauen? Was ist mit der Alleinerziehenden, die
zu wenig Geld hat, den Müttern, die gern
mehr Zeit für ihre Kinder hätten, den Frauen,
die im Rentenalter in die Armutsfalle geraten,
den geschiedenen Frauen, die das Unterhaltsrecht an die finanziellen Grenzen bringt? Was
also ist mit der ganz normalen Frau, die täglich zur Arbeit geht, und der Hausfrau und
Mutter, die eher schlecht als recht über die
Runden kommt? Denen nutzt das politische
Prestigeobjekt Quote rein gar nichts.
Schlimmer noch: Wenn die Frauenquote einmal durchgewunken wurde, kann sich
die Politik gemütlich zurücklehnen und zum
Tagesgeschäft übergehen. Schließlich hat man
dann ja ganz viel für „die Frau“ in Deutschland getan. Dazu zementieren wir auch noch
ein für alle Mal in ein Gesetz: Frauen können es nicht allein. Sie brauchen eine Quote
für das, was Männer selbstverständlich ohne
Quote schaffen. Und das, mit Verlaub, ist die
größte Degradierung, die wir Frauen uns mit
den Rufen nach einer Quote jemals selbst angetan haben.
Jürgen Liminski
Herkunftsländer in Personalnot
Jürgen Liminski ist
Publizist, Buchautor
und Moderator beim
Deutschlandfunk.
Der Jubel ist groß: Die Schweiz bleibt ein
halbwegs offenes Land. Mehr als zwei Drittel
der Wähler haben sich bei der jüngsten Volksbefragung gegen die Petition entschieden, die
die Einwanderung drastisch reduziert hätte.
Besonders laut jubelt die Wirtschaft, denn
ohne Facharbeiter und Akademiker aus dem
Ausland hätte sie ein großes Problem. Schon
die Abstimmung im Februar, die den Zustrom an Einwanderern auf bestimmte Kontingente reduziert, macht ihr zu schaffen.
Damit aber sind die Schweizer vorerst
zufrieden. Sie suchen ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem Bedarf und Bewahrung der Identität. Das Unbehagen gegenüber der Einwanderung bleibt jedoch, und
das teilen sie mit den meisten Nationen in
Europa. In Medien und Politik werden solche
Sorgen gern und pauschal als „reaktionär“
oder gar „rassistisch“ abgekanzelt. Dabei
kommt es sehr darauf an, woher die Zuwanderer kommen, aus welchem Kulturkreis, wie
lange sie bleiben und wo sie leben.
Der Zustrom an Arbeitskräften verstärkt
trotz Mindestlohn den Lohndruck nach unten. Von hohen Mindestlöhnen können viele
Zuwanderer in ihren Ländern nur träumen.
Sie sind auch mit weniger zufrieden. Das ist
deutlich in Großbritannien zu beobachten,
das den größten Zustrom an Einwanderern in
Europa verzeichnet. Dort wächst, ähnlich wie
in Frankreich, die Abneigung gegen Ausländer.
Ein noch größeres Problem entsteht aber in
den Herkunftsländern Südosteuropas. In großen Scharen ziehen qualifizierte Arbeitnehmer gen Norden. Beispiel Rumänien: Dort ist
die Bevölkerungszahl seit der Wende von 23
auf heute weniger als 20 Millionen Menschen
gesunken. Gegangen sind Ärzte, Informationstechniker und Ingenieure. Mit ihnen gingen
Kompetenz, Jugend und Geld. Das fehlt beim
Aufbau des Landes, ähnlich wie in den Ländern Afrikas, Asiens und des Nahen Ostens.
Mit der fehlenden Entwicklung schrumpfen
die potentiellen Absatzmärkte und die Begeisterung für die Demokratie. Freizügigkeit und
Einwanderung bringen auch Probleme für
die Herkunftsländer mit sich.
Christian Soyke
Signal für den Sonntagsschutz
Christian Soyke ist
Medien- und
Politikwissenschaftler und Journalist.
Eigentlich steht der Sonntag unter besonderem
Schutz. Dennoch müssen immer mehr Deutsche auch sonntags arbeiten. Das Bundesverwaltungsgericht hat vorige Woche allerdings
das Verbot der Sonntagsarbeit gestärkt – mit
einem richtungsweisenden Urteil.
Dass Polizei, Feuerwehr und Krankenhäuser 365 Tage im Jahr Dienst haben müssen,
ist unstrittig. Doch mittlerweile arbeitet mehr
als jeder vierte Beschäftigte an Sonn- und
Feiertagen – Tendenz steigend. Nach neuesten
Zahlen lag der Anteil der Wochenendarbeiter
2013 bei 28 Prozent. 2002 waren es noch
24,2 Prozent, 1992 nur 20,6 Prozent.
Kirchen und Gewerkschaften kritisieren die
schleichende Aushöhlung der Sonntagsruhe
seit langem. Offenbar wird der Sonntagschutz
nicht mehr ernst genommen, obwohl er sogar
im Grundgesetz verankert ist. Zudem legt das
Arbeitszeitgesetz fest, dass Arbeitnehmer „an
Sonn- und gesetzlichen Feiertagen von 0 bis
24 Uhr nicht beschäftigt werden“ dürfen.
Doch es gibt etliche Ausnahme-Regelungen,
nicht nur für Rettungsdienste, sondern auch
für eine ganze Reihe von Wirtschaftsbereichen.
Das Bundesverwaltungsgericht hat der Ausweitung der Sonntagsarbeit auf immer mehr
Branchen jetzt einen Riegel vorgeschoben. Die
obersten deutschen Verwaltungsrichter erklärten für spezielle Gewerbezweige erteilte Sondergenehmigungen der vormals gelb-schwarzen Landesregierung Hessens für nichtig.
Demnach dürfen Videotheken und öffentliche
Bibliotheken an Sonn- und Feiertagen nicht
mehr öffnen, ebenso Call-Center sowie Lottound Toto-Gesellschaften. Die Arbeit in diesen
Branchen sei am Sonn- und Feiertag nicht
nötig, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu
erfüllen, urteilten die Richter.
Zwar bezieht sich die Entscheidung auf
Hessen. Das Urteil ist aber deutschlandweit
bedeutsam und könnte Signalwirkung entfalten. Wie nötig die ist, wird gerade im Advent
deutlich, wenn sich ein verkaufsoffener Sonntag an den nächsten reiht. In dieser Zeit ist es
besonders traurig, wenn Familien den Sonntag nicht gemeinsam verbringen können, weil
die Eltern arbeiten müssen.
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6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
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LITURGIE
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Frohe Botschaft
Zweiter Adventssonntag
Erste Lesung
Jes 40,1–5.9–11
Tröstet, tröstet mein Volk, spricht
euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und verkündet der Stadt, dass
ihr Frondienst zu Ende geht, dass
ihre Schuld beglichen ist; denn sie
hat die volle Strafe erlitten von der
Hand des Herrn für all ihre Sünden.
Eine Stimme ruft: Bahnt für den
Herrn einen Weg durch die Wüste!
Baut in der Steppe eine ebene Straße
für unseren Gott! Jedes Tal soll sich
heben, jeder Berg und Hügel sich
senken. Was krumm ist, soll gerade
werden, und was hüglig ist, werde
eben. Dann offenbart sich die Herrlichkeit des Herrn, alle Sterblichen
werden sie sehen. Ja, der Mund des
Herrn hat gesprochen.
Steig auf einen hohen Berg, Zion,
du Botin der Freude! Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem,
du Botin der Freude! Erheb deine
Stimme, fürchte dich nicht! Sag den
Städten in Juda: Seht, da ist euer
Gott. Seht, Gott, der Herr, kommt
mit Macht, er herrscht mit starkem
Arm. Seht, er bringt seinen Siegespreis mit: Alle, die er gewonnen hat,
gehen vor ihm her. Wie ein Hirt
führt er seine Herde zur Weide, er
Lesejahr B
sammelt sie mit starker Hand. Die
Lämmer trägt er auf dem Arm, die
Mutterschafe führt er behutsam.
Zweite Lesung
2 Petr 3,8–14
Das eine, liebe Brüder, dürft ihr
nicht übersehen: dass beim Herrn
ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind. Der
Herr zögert nicht mit der Erfüllung
der Verheißung, wie einige meinen,
die von Verzögerung reden; er ist
nur geduldig mit euch, weil er nicht
will, dass jemand zugrunde geht,
sondern dass alle sich bekehren. Der
Tag des Herrn wird aber kommen
wie ein Dieb. Dann wird der Himmel prasselnd vergehen, die Elemente werden verbrannt und aufgelöst,
die Erde und alles, was auf ihr ist,
werden nicht mehr gefunden.
Wenn sich das alles in dieser Weise
auflöst: wie heilig und fromm müsst
ihr dann leben, den Tag Gottes erwarten und seine Ankunft beschleunigen! An jenem Tag wird sich der
Himmel im Feuer auflösen, und
die Elemente werden im Brand zerschmelzen. Dann erwarten wir, seiner Verheißung gemäß, einen neuen
Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt.
Weil ihr das erwartet, liebe Brüder,
bemüht euch darum, von ihm ohne
Makel und Fehler und in Frieden
angetroffen zu werden.
Er verkündete: Nach mir kommt
einer, der ist stärker als ich; ich bin
es nicht wert, mich zu bücken, um
ihm die Schuhe aufzuschnüren. Ich
habe euch nur mit Wasser getauft,
er aber wird euch mit dem Heiligen
Geist taufen.
Evangelium
Mk 1,1–8
Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes: Es
begann, wie es bei dem Propheten
Jesája steht:
Ich sende meinen Boten vor dir her;
er soll den Weg für dich bahnen.
Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet
ihm die Straßen!
So trat Johannes der Täufer in der
Wüste auf und verkündigte Umkehr
und Taufe zur Vergebung der Sünden.
Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie
bekannten ihre Sünden und ließen
sich im Jordan von ihm taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel
um seine Hüften, und er lebte von
Heuschrecken und wildem Honig.
Die Taufe zur Vergebung der Sünden –
wie hier im Fluss Tigris im Irak – geht
auf Johannes den Täufer zurück, der
zentralen Gestalt des Zweiten
Adventssonntags.
Foto: KNA
Gedanken zum Sonntag
Kehrt um zu Gott!
Zum Evangelium – von Sr. M. Beatrix Franger, Augsburg
Es ist nicht
jedermanns
Sache, so aufzutreten wie
Johannes der
Täufer. Sein
Äußeres und
sein Verhalten erregten
die Aufmerksamkeit des Volkes. Seine Botschaft
ließ aufhorchen. Klare Worte und
ein glaubwürdiges Auftreten überzeugten die Menschen.
Das war vielleicht der Grund,
warum sich so viele Leute um ihn
versammelten und ihn hören wollten. Doch nicht genug damit. Sie
zogen nicht nur hinaus zu Johannes, sondern ließen sich innerlich
ansprechen und bekannten ihre
Sünden. Sie ließen sich taufen und
machten sich wieder auf zu ihrem
Gott.
Auf diesen Gott wies Johannes mit
Nachdruck hin. Er war dabei kein
Mann der schönen Worte. Er war ein
Bußprediger, der an das Gewissen appellierte und zur Umkehr rief. Er ließ
keinen Zweifel daran, dass er nicht
selbst der Mittelpunkt des Geschehens war. Als Stimme des Rufers in
der Wüste wies er darauf hin, dass ein
anderer kommt, ein größerer, ein lang
ersehnter: der Messias Gottes. Er sah
ihn ganz nahe, aber noch unerkannt.
Damit ist der Auftrag umschrieben,
der Johannes zukam, aber auch den
Christen aller Zeiten und uns heute:
Zeugnis zu geben für Gott, der auf
diese Erde kam als das wahre Licht,
als Erlöser der Welt.
Wie kostbar ist diese Botschaft:
Gott wurde in Bethlehem geboren
in die Armut menschlichen Daseins.
Er will wieder kommen, immer wieder, zu dir, zu mir und zu allen, die
ihn mit bereitem Herzen ersehnen.
Die Gestalt des Johannes im
Advent will uns an diese Liebestat
Gottes erinnern. Leider sind die
vorweihnachtlichen Wochen oft
wenig dazu geeignet. Die Tage sind
angefüllt mit Geschäftigkeit und
Hektik. In der „produzierten Weihnachtstimmung“ geht der Ernst der
Vorbereitungszeit auf das Christfest
weitgehend verloren. Dabei geht es
hier um mehr als um Kerzenschein
und Glühwein. Es gilt für uns, die
Stimme zu hören, die uns ermahnt:
Bereitet dem Herrn den Weg, ebnet ihm die Straßen! Das bedeutet
doch, dass wir in uns und um uns
Zeiten der Stille freischaufeln und
unser Denken und Handeln auf
Gott ausrichten. Es heißt auch, dass
wir die Hindernisse in unseren Herzen ausräumen und in den Wüsten
unserer Ängstlichkeit und unserer
Unsicherheiten einen neuen Blick
bekommen für den Herrn.
So dürfen wir uns in dieser Zeit
freudiger Erwartung hineinleben
und hineinbeten in das Geheimnis
der Menschwerdung Gottes, der bei
uns ankommen will.
Wie Johannes verkündet hat, ist
diese Zeit dazu da, zu erkennen, was
im eigenen Leben schief liegt. Dann
können wir im Bedarfsfall Kurskorrekturen vornehmen auf Gott hin,
damit nicht alles beim Alten bleibt.
So kann in uns adventliche Erneuerung geschehen, die einmündet in
ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest. Das wünsche ich uns allen von
ganzem Herzen.
LITURGIE
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Endlich erfolgreich
abnehmen!
Woche der Kirche
Schriftlesungen und liturgische Hinweise für die kommende Woche
Psalterium: 2. Woche
2. Adventssonntag – 7. Dezember
Messe v. 1. Adventssonntag, kein
Gl, Cr, Prf Advent III, feierl. Schlusssegen (violett); 1. Les: Jes 40,1–5.9–
11, APs: Ps 85,9–10.11–12.13–14, 2.
Les: 2 Petr 3,8–14, Ev: Mk 1,1–8
Donnerstag – 11. Dezember
Hl. Damasus I., Papst
Messe vom Tag (violett); Les: Jes
41,13–20, Ev: Mt 11,7b.11–15, Messe
vom hl. Damasus (weiß); Les und Ev
vom Tag oder aus den AuswL
Montag – 8. Dezember
Unbefleckte Empfängnis Mariens
Messe vom Hochfest, Gl, Cr, eig. Prf,
in den Hg I–III eig. Einschub, feierl.
Schlusssegen (weiß); 1. Les: Gen
3,9–15.20, APs: Ps 98,1.2–3b.3c–4, 2.
Les: Eph 1,3–6.11–12, Ev: Lk 1,26–38
Freitag – 12. Dezember
Unsere Liebe Frau von Guadalupe
Messe vom Tag (violett); Les: Jes
48,17–19, Ev: Mt 11,16–19, Messe
vom Gedenktag Unserer Lieben
Frau, Prf Maria (weiß); Les und Ev
vom Tag oder aus den AuswL
Dienstag – 9. Dezember
Hl. Juan Diego, Einsiedler
Messe vom Tag (violett); Les: Jes
40,1–11, Ev: Mt 18,12–14, Messe
vom hl. Juan Diego (weiß); Les und
Ev vom Tag oder aus den AuswL
Samstag – 13. Dezember
Hl. Odilia, Äbtissin, Gründerin,
Hl. Luzia, Jungfrau, Märtyrin
Messe vom Tag (violett); Les: Sir
48,1–4.9–11, Ev: Mt 17,9a.10–13,
Messe von der hl. Odilia (weiß);
Les und Ev vom Tag oder aus den
AuswL, Messe von der hl. Luzia
(rot); Les und Ev vom Tag oder aus
den AuswL
Mittwoch – 10. Dezember
Messe vom Tag (violett); Les: Jes
40,25–31, Ev: Mt 11,28–30
Bald finden Plätzchen, Lebkuchen, Gans und Ente wieder
ihren berechtigten Platz auf
Deutschlands Tellern. Die überflüssigen Pfunde sind quasi vorprogrammiert …
Fettpolster an Hüfte,
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DIE SPIRITUELLE SEITE
6./7. Dezember 2015 / Nr. 49
WORTE DER HEILIGEN:
DAMASUS I.
Heiliger der Woche
Damasus I.
geboren: um 305 in Rom
gestorben: 11. Dezember 384 daselbst
Gedenktag: 11. Dezember
Die Namen
des Herrn
Von Damasus I. sind etwa 35 Gedichte
erhalten, die zum Großteil im Versmaß des
Hexameters verfasst sind. Sie beziehen sich
auf Christus, die Apostel oder auf Märtyrer,
deren Verehrung ihm ein besonderes Anliegen war.
D
as folgende Gedicht von Damasus I., im
lateinischen Original ebenfalls ein Hexameter, hat die zu seiner Zeit bekannten
Beinamen des Erlösers zum Inhalt:
„Hoffnung, Leben, Heil, [Welt-]Vernunft,
Weisheit, Licht,
Richter, Tür, Held, König, Edelstein,
Prophet, Priester,
Gesalbter, Herr der Heerscharen, Meister,
Gemahl, Mittler,
Damasus wurde 366 von einer Mehrheit zum Papst
gewählt, eine Minderheit stellte aber Ursinus als
Gegenpapst auf. Es folgten jahrelange Auseinandersetzungen.
Damasus kämpfte als Papst gegen verschiedene Irrlehren. Unter seiner Amtszeit erklärte Kaiser Theodosius I. das Christentum im Jahre 380 zur alleinigen
Staatsreligion. Er beauftragte Hieronymus mit der
Revision der lateinischen Bibelübersetzung (sogenannte Vulgata).
Damasus hinterließ mehrere Briefe, meist an Bischöfe, die Lehrfragen gewidmet sind, sowie Gedichte.
red
Stab, Säule, Hand, Fels, Sohn und
Gott mit uns,
Weinberg, Hirte, Schaf, Friede, Wurzel,
Weinstock, Ölbaum,
Quelle, Wand, Lamm, Kalb, Löwe,
Versöhner,
Wort, Mensch, Netz, Stein, Haus, Alles,
Christus, Jesus.“
Einige dieser Beinamen werden bei einer
Synode in Rom im Jahre 382 unter Damasus‘
Vorsitz näher erläutert: „Vielfältig aber ist die
Verwendung der Namen Christi: Herr, weil er
Christus ist; Wort, weil er Gottes Sohn, weil
er der Eingeborene aus dem Vater ist; Mensch,
weil er aus der Jungfrau geboren wurde;
Priester, weil er sich als Opfer dargebracht hat;
Hirte, weil er Hüter ist, Wurm, weil er aufer-
Damasus I. finde ich gut …
„… … weil es ihm gelang, die Entwicklung der westlichen Kirche nachhaltig zu beeinflussen, obwohl ihm
die Vorfälle bei seiner Wahl – es hatte
sogar Tote gegeben – lange nachhingen und seine Position beeinträchtigten. Er leistete einen wesentlichen
Beitrag zum Ausbau des römischen
Primats. Sein Auftrag an Hieronymus,
die lateinischen Bibelübersetzungen
zu überarbeiten, schuf die Grundlage
für einen einheitlichen Bibeltext. Die
christlich-lateinische Poesie bereicherte er mit seinen Gedichten für die
Gräber der Märtyrer.“
Professor Hans Martin Weikmann,
Historische Theologie, Katholische
Hochschule NRW, Abt. Paderborn
standen ist; Berg, weil er stark ist; Weg, weil
durch ihn der rechte Weg zum Leben [führt];
Lamm, weil er gelitten hat; Eckstein, weil er
Unterweisung [gibt]; Lehrer, weil er das Leben
zeigt; Sonne, weil er erleuchtet; der Wahrhafte, weil er vom Vater [stammt]; Leben, weil er
der Schöpfer ist; Brot, weil er [sich als] Fleisch
[reicht]; Samariter, weil er Hüter und barmherzig ist; Christus, weil er Gesalbter ist; Jesus, weil
er Retter ist; Gott, weil er von Gott [stammt];
Bote, weil er Verkünder ist; Geliebter, weil er
Mittler ist, Weinstock, weil wir durch sein Blut
erlöst sind; Löwe, weil er König ist; Fels, weil er
Halt gibt; Blume, weil er erwählt ist; Prophet,
weil er Zukünftiges enthüllt.“
Abt em. Emmeram Kränkl;
Fotos: KNA, oh
Zitat
von Damasus I.
Damasus hat auch seine eigene Grabinschrift
verfasst:
„Der über die rauen Fluten des Meeres geschritten ist,
der den sterbenden Samen der Erde neues Leben gewähre,
der Lazarus seine Fesseln lösen konnte,
nachdem er des Todes Finsternis geschaut und
zum dritten Mal das Licht der Sonne bei den Erdenbewohnern erstrahlte,
den Bruder wiederum seiner Schwester Maria zu schenken vermochte,
wird, nachdem er zu Staub geworden,
[auch] Damasus zum Leben erwecken
ob meines Glaubens daran.“
DAS ULRICHSBISTUM
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
DAS ULRICHSBISTUM
Kunstvoll gestaltete
Krippenkulissen
„Wo finde ich
Bethlehem?“
Adventssingen
in Sankt Nikolaus
MERTINGEN – Am 13. und 14. Dezember zeigt
der Krippenverein im Haus der Vereine, Schulweg
1, von 13 bis 18 Uhr über 40 Krippenbauwerke.
Die kunstvoll gestalteten Kulissen wurden unter
kundiger Anleitung von Johanna Reiter und Vereinsvorsitzendem Rudi Sailer geschaffen.
LEITERSHOFEN – Ein adventlicher Tag unter
dem Motto „Wo finde ich Bethlehem?“ wird am
Sonntag, 14. Dezember, ab 9.30 Uhr im Exerzitienhaus St. Paulus angeboten. Kurz vor Weihnachten soll nochmals für die ganze Familie Zeit
sein. Anmeldung. Telefon: 08 21/31 66-21 21.
BERNBEUREN– Ein Adventsingen gibt es am
Sonntag, 7. Dezember, um 19.45 Uhr in Bernbeuren in der Pfarrkirche St. Nikolaus. Es wirken
Gruppen aus Lechbruck, Stötten und Bernbeuren
mit. Verbindende Texte liest Manfred Karlinger.
Spenden sind für das „Bäuerliche Hilfswerk“.
MINDELHEIM – „Sie sind ein
Geschenk, Berufung ist ein Geschenk!“ So sprach Ordensreferent Pfarrer Ulrich Lindl die über
160 Ordensleute aus der ganzen
Diözese an, die in die Kirche St.
Stephan nach Mindelheim gekommen waren. Gemeinsam feierten sie die Eröffnung des Jahrs
des gottgeweihten Lebens.
Anlässe zu diesem Gedenkjahr
gebe es genug, aber vor allem einen
guten Grund, betonte Pfarrer Lindl,
Leiter der Hauptabteilung Kirchliches Leben, bei der Eröffnung. So
feiert man 2015 den 500. Geburtstag der heiligen Teresa von Avila,
den 200. Geburtstag von Johannes
Bosco und den 800. Jahrestag der
Pilgerfahrt des heiligen Franziskus
von Assisi nach Santiago. Neben
diesen Anlässen gebe es einen guten
Grund: „Es gibt Gott, das glauben
wir.“ Die Berufung von allen sei,
dass man darauf antworte, dass
Gott jeden ins Leben gerufen hat.
Das Jahr des gottgeweihten Lebens lenke den Blick auf die Berufung zur besonderen Nachfolge
Christi und auf die Menschen, die
die Nachfolge als Ordenschristen
leben. „Dieses Zeugnis strahlt aus,
wie Papst Franziskus sagt, als Zei-
Nach der Vesper
kamen die
Ordensleute
miteinander ins
Gespräch: Hier
Frater Franziskus
von den Prämonstratensern
in Roggenburg
und Schwester
Adelrita von den
Dillinger Franziskanerinnen in
Augsburg.
BESUCHER AUS DEM GANZEN BISTUM
Ein Zeugnis, das ausstrahlt
Auftakt zum Jahr des gottgeweihten Lebens in Mindelheim gefeiert
chen der Hoffnung und zieht somit
auch an“, erklärte Pfarrer Lindl.
Jede Berufung sei einmalig. Deswegen bildeten die persönlichen Zeugnisse eine zentralen Teil der Feier.
„Mit 22 Jahren bin ich aus der
Kirche ausgetreten. Da bin ich ja
heute in guter Gesellschaft“, erzählte
Dominikanerpater Thomas Schuster, Geistlicher Direktor des Exerzitienhauses Leitershofen. Doch als er
aus dem Büro des Standesbeamten
herausgekommen war, sei ihm klar
geworden: „Da habe ich einen Fehler gemacht.“ Leider, so stellte Pater
Thomas fest, müsse immer wieder
erst etwas passieren, damit man erfährt, dass es Ernst ist mit dem Leben und Gott es Ernst meint.
Einige Jahre später landete er
wegen eines Hörsturzes in einem
katholischen Krankenhaus. Die
Nachtschwester machte ihm ein
Kreuz auf die Stirn, was dem aus
der Kirche ausgetretenen gar nicht
behagte. Als er ihr das sagte, habe
Von seiner Berufung berichtete Pater Thomas Schuster OP. Der Gastgeber, Pfarrer
Andreas Straub von Mindelheim (links), Ordensreferent Ulrich Lindl (Mitte) und Abt
Johannes Eckert von St. Bonifaz und Andechs hörten aufmerksam zu.
Fotos: Zapf
sie nur etwas wie „Dummer Bub“
geantwortet. „Seitdem bin ich auf
meinem Weg“, sagte Pater Thomas.
Die „Sehnsucht nach eucharistischer Anbetung“ bewog Tobias
Hiermer, Eremit zu werden. Als
Schwester Maria Crucis Zagler sich
mit 14 Jahren mit der Biografie von
Edith Stein beschäftigte, „ist ein
Funke in mich gefallen“, erzählte sie. Damals wollte sie Karmelitin werden. Nach vielen weiteren
Schritten auf dem Weg zur Berufung ist sie heute Kreuzschwester.
Schwester M. Petra Grünert,
Franziskanerin von Maria Stern in
Augsburg, sollte mit ihrem Bruder
den Familienbetrieb übernehmen.
Fragen, ob das Ordensleben nichts
für sie wäre, hatte sie daher immer
abgewiesen. Stattdessen betete sie
mit 18 Jahren um den besten Ehe-
mann – „nun habe ich den besten
den es gibt“. Obwohl sie sich lange
gesagt habe, das könne sie ihrem
Vater nicht antun, sei sie irgendwann „in dieses Boot gesprungen.“
Im Anschluss feierten die Ordensleute gemeinsam die Vesper, der
Abt Johannes Eckert von St. Bonifaz und Andechs vorstand. Danach
konnte man sich bei einer Begegnung im Pfarrheim auszutauschen.
Im Jahr des geweihten Lebens,
das bis 2. Februar 2016 dauert,
wird es noch mehr Möglichkeiten
zur Begegnung geben. Am 2. Februar 2015 etwa wird Bischof Konrad Zdarsa im Augsburger Dom
ein Pontifikalamt zum Tag des geweihten Lebens halten. Am Tag zuvor gibt es eine Wallfahrt für junge
Ordensleute zur heiligen Crescentia nach Kaufbeuren. Nathalie Zapf
DAS ULRICHSBISTUM
NEU-ULM – In den Dekanaten
und Landkreisen an Donau und
Iller macht man sich Gedanken,
wie man mit den Flüchtlingen
umgehen soll, die den Kommunen
zugeteilt werden. In vielen Gemeinden bilden sich Helferkreise,
die den Ankömmlingen in der Bewältigung ihrer Not beistehen.
Seit 1995 kümmert sich Sozialpädagogin Sigrun Grüninger im
Diakonischen Werk Neu-Ulm als
Migrationsberaterin um Asylbewerber. Einen derartigen Ansturm wie
in den vergangenen Monaten hat sie
bis jetzt nicht erlebt. „Der von den
Balkankriegen vor gut 20 Jahren
ausgelöste Andrang war verebbt,“
berichtet sie. „Die Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber standen im Jahr 2008 weitgehend leer.“
Die Flüchtlinge, die in der Region ankommen, stammen aus dem
Irak, Afghanistan, Pakistan, Syrien,
Eritrea, Kongo und Nigeria. Auch
Russlandaussiedler sind unter ihnen,
dazu Schutzsuchende aus Osteuropa
und den Balkanländern sowie Angehörige ethnischer Minderheiten.
Ihnen stehen offiziell die Behörden
mit ihren Sozialämtern und Ausländerämtern bei. Deren Belastung ist
enorm. „Das ist ungeheuer, was die
Leute in diesen Ämtern zur Zeit leisten“, sagt Sigrun Grüninger.
Seit langem ist den Behörden und
Ämtern auch bewusst, dass sie es allein nicht packen können. Die Nöte
und Probleme der Neuankömmlinge sind zu vielfältig, ihre Hilflosigkeit so groß, dass viel mehr Leute gebraucht werden, als in den Ämtern
der betroffenen Kommunen und
Landkreise verfügbar sind. Jetzt sind
die freiwilligen, die ehrenamtlichen
Helfer gefragt, die sich als einzelne
kümmern oder in Gruppen vielseitige Betreuung aufbringen. „Das
ist ganz unglaublich“, sagt Sigrun
Grüninger, „wie da in diesen Monaten die Helferkreise aus dem Boden
sprießen.“ Völlig anders noch als zur
Zeit der Balkankriege fänden sich
heute spontan überall Menschen zu-
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
A SYLBEWERBER
„Hilfsbereitschaft ist sehr groß“
Helferkreise sprießen aus dem Boden – Netzwerke für Erfahrungsaustausch
sammen, die helfen wollen. Häufig
stünden sie schon bereit, bevor die
Flüchtlinge überhaupt eingetroffen
seien. „Die Hilfsbereitschaft ist ungeheuer groß.“ Die Hilfsbedürftigkeit aber auch.
Die freiwilligen Helfer kümmern sich um Aufenthaltsstatus,
Verfahrensangelegenheiten, psychosoziale Probleme. Auch allgemeine
Alltagsfragen spielen eine Rolle wie
Schwangerschaften, Einschulung
der Kinder, Suche nach Kindergartenplätzen, Informationen über die
neue Umgebung, Unterstützung
beim ersten Einkauf, bei Arztbesuchen und der Vermittlung anwaltlichen Rates.
Fast zu spät kamen die Helfer
in der 8600 Einwohner zählenden Gemeinde Dornstadt im AlbDonau-Kreis in der benachbarten
Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die
Landeserstaufnahmeeinrichtung für
Flüchtlinge schickte ziemlich über-
raschend 30 alleinstehende junge
Asylbewerber afrikanischer Herkunft zwischen 20 und 30 Jahren
alt. Einige wurden straffällig mit
Diebstählen, Einbrüchen und Sachbeschädigungen. Ein runder Tisch
mit Vertretern von Polizei, Landratsamt, Gemeindeverwaltung und der
Eigentümerin der Gemeinschaftsunterkunft mit 130 Plätzen ergriff
erste Maßnahmen.
Ein „Lenkungskreis“ bildete
sich, in dem nun Verwaltung, beide
christlichen Kirchen, Vereine und
zahlreiche engagierte Bürger zusammenwirken. „Das sind Menschen“,
sagen Dornstadts Pfarrer unisono,
„die bereit sind, was zu tun und mit
anzupacken.“ Das sei nötig, bestätigt Dornstadts Hauptamtsleiter Jörg
Hunke, „denn die Gemeinde allein
könnte das nicht bewältigen.“ Mittlerweile zählt sie knapp 100 Flüchtlinge, überwiegend in Familien. Der
Lenkungskreis greift auf freiwillige
Helfer mit besonderen Fähigkeiten,
Kenntnissen, Ideen zurück, die in
thematisch unterschiedlichen Gruppen zusammengefasst sind. Sprachkurse werden angeboten, sinnvolle
Freizeitgestaltung mit Ausflügen,
Naturerlebnissen, Gastaufenthalten
in Vereinen. Eine kleine Fahrradwerkstatt entsteht. Es herrscht weithin Frieden.
In Günzburg besteht seit 2007
das gemeinsam von Caritas und Diakonie unterhaltene „Freiwilligenzentrum Stellwerk“. Es koordiniert
die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer, klärt sie über die Anforderungen
solcher freiwilligen Einsätze auf und
vermittelt sie an Hilfesuchende.
Auf einem Asyl-Dialog mit mehr
als 100 Beteiligten im Neu-Ulmer
Landratsamt, das derzeit 510 Flüchtlinge betreut, ist in der vergangenen Woche ein „Asyl-Netzwerk“
ins Leben gerufen worden. Damit
hat Landrat Thorsten Freudenberger darauf reagiert, dass in den Gemeinden und in den Helferkreisen
ungezählte Hilfsangebote bestehen,
die aber nicht alle genutzt werden
können, weil sie nicht überall bekannt sind. Am einen Ort wurde ein
Problem längst gelöst, an dem ein
anderer noch arbeitet. Der Informationsaustausch über das
Netzwerk einschließlich
einer
Asyl-Plattform
auf der Internetseite
des Landkreises soll
nun für Besserung
sorgen.
Gerrit-R. Ranft
Gelebte Willkommenskultur: Flüchtlingskinder schließen Bekanntschaft
mit der deutschen
Polizei. Foto: Ranft
„Ohne Sonntag gäbe es nur Werktage“
Katholische Arbeitnehmerbewegung begrüßt Beschränkung der Arbeitszeit am geheiligten Tag der Woche
AUGSBURG (red) – Während das
Bundesverwaltungsgerichtsurteil, wonach Sonntagsarbeit nur
eingeschränkt zulässig ist, vom
Call-Center-Verband ablehnend
kommentiert wurde, wird es von
Gewerkschaften und der Katholischen
Arbeitnehmerbewegung
(KAB) begrüßt.
„Mit dem Bundesverwaltungsgerichtsurteil vom 26. November
entwickelt sich das Thema Sonntags-
schutz endlich wieder in eine grundgesetzlich erforderliche Richtung,
denn Sonn- und Feiertage sind als
Tage der ,Ruhe und der seelischen
Erhebung‘ seit der Weimarer Verfassung bis heute besonders geschützt“,
schreibt die KAB in einer Stellungnahme. Nun müsse die Bayerische
Bedürfnisgewerbeverordnung eingeschränkt werden, denn Arbeiten in
Autowaschanlagen, in Bibliotheken,
Lotto- und Toto-Gesellschaften,
Musterhaus-Ausstellungen und vor
allem in Call-Centern könnten so
nicht mehr laufen. Diakon Erwin
Helmer, der als KAB-Diözesanpräses und Leiter der Betriebsseelsorge
auch Gründungsmitglied der „Allianz für den freien Sonntag“ in Bayern und auf Bundesebene ist, findet:
„Was wäre das für eine Welt, in der
es keinen Sonntag mehr gäbe? Ohne
Sonntag gäbe es nur noch Werktage!“
Für die KAB-Vorsitzende der Diözese Augsburg, Annemarie Leigart,
gilt das Motto: „Sonntagsschutz ist
Menschenschutz, deshalb engagieren
wir uns aktiv und aktuell gegen neuerliche Versuche, den Sonntag und
den Ladenschluss aufzuweichen. Vor
allem für unsere Gemeinschaften,
in Familien, Kommunen und Vereine bleibt der Sonntag aber auch der
Ladenschluss für uns weiterhin geschützt.“ Die KAB kämpfe auf allen
Ebenen mit ihren Bündnispartnern
in der Sonntagsallianz und mit Millionen Unterstützern in den Verbänden, Kirchen und Gewerkschaften.“
DAS ULRICHSBISTUM
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Originelle Sternsingerbilder
Die besten Fotos werden veröffentlicht und prämiert
AUGSBURG (bc) – In diesem
Jahr lobt unsere Zeitung wieder
einen Wettbewerb für originelle
Sternsingerfotos oder auch erzählenswerte Geschichte aus, die sich
beim Sternsingen ereignet haben.
Mitmachen können alle Sternsingergruppen, die ein lustiges Foto
von sich gemacht oder die eine interessante Geschichte erlebt haben,
als sie von Haus zu Haus gegangen
sind. Wer ein Foto einschickt, der
sollte die Gruppe nicht einfach am
Kirchenportal stehend abfotografieren, sondern sich irgendeine originelle Idee einfallen lassen.
Originelle Geschichten
Aus vielen Zuschriften in den
vergangenen Jahren wissen wir, dass
man beim Singen in den Häusern,
beim Wandern durch die Straßen
oder auch schon beim Anprobieren der prächtigen Gewänder eine
Menge lustiger Geschichten erleben kann. Liebe Sternsinger, erzählt
uns eure Geschichten, damit wir
sie weitererzählen können. Die originellsten Fotos drucken wir in der
SonntagsZeitung ab, die denkwürdigsten Geschichten erzählen wir
weiter. Bitte nicht vergessen, die Fotos zu beschriften, denn wir haben
auch schon interessante Bilder bekommen, aber es stand nicht dabei,
wer darauf zu sehen war. Unter allen
Einsendern verlosen wir dreimal das
Spiel des Jahres 2013 mit dem Titel
„Hanabi“.
Information:
Einsendeschluss ist am Montag,
12. Januar. Bilder und Geschichten bitte
an die Katholische SonntagsZeitung mit
dem Stichwort „Sternsingeraktion“,
Henisiusstraße 1, 86152 Augsburg
schicken oder an redaktion@suv.de
mailen.
Als sich die Sternsinger von Ludenhausen im Dekanat Landsberg vor Jahren
fotografieren ließen, war an Schnee
kein Mangel.
Foto: Seelau/oh
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6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
URGESTEIN DER L AIEN-MIT VERANTWORTUNG
Für eine gute Zukunft der Kirche
Helmut Mangold zieht vor dem Führungswechsel im Diözesanrat eine positive Bilanz
apostolats und zur Förderung der
apostolischen Tätigkeit in der Diözese Augsburg“. Die Anerkennung
durch den Bischof darf sich aber
nicht auf eine nur formale Anerkennung beschränken. Sie sollte vielmehr kontinuierlichen Austausch
in allen wichtigen Aufgaben beinhalten. Nicht umsonst betont das
Konzil: „Die geweihten Hirten aber
sollen die Würde und Verantwortung der Laien in der Kirche anerkennen und fördern. Sie sollen gern
deren klugen Rat benutzen, ihnen
vertrauensvoll Aufgaben im Dienst
der Kirche übertragen und ihnen
Freiheit und Raum im Handeln lassen“ (LG 37).
AUGSBURG – Wenn sich am 13.
Dezember der Diözesanrat der
Katholiken im Haus St. Ulrich zur
konstituierenden Sitzung trifft,
dann geht im Bistum Augsburg eine Ära zu Ende: Nach fünf Amtsperioden tritt Helmut Mangold
als Vorsitzender ab. Mehr als 40
Jahre war der Sendener Vorsitzender des Dekanatsrates Neu-Ulm.
Im Exklusivinterview der Katholischen SonntagsZeitung zieht das
Urgestein der kirchlichen Laienarbeit eine Bilanz und wagt zugleich
einen kurzen Blick in die Zukunft.
Herr Mangold, mit dem Zweiten
Vaticanum vor 50 Jahren war eine
Aufbruchsstimmung verbunden,
die sich im allgemeinen Priestertum aller Gläubigen begründete.
Was ist von dieser Aufbruchsstimmung geblieben? Welche Hoffnungen haben sich erfüllt, welche harren einer Erfüllung?
Das Konzil war für mich wirklich
eine Art kopernikanischer Wende,
angefangen von einer neuen Definition des Begriffs Kirche, in dem die
Gemeinschaft aller Getauften betont
wurde, bis zu fast sensationell wirkenden Veränderungen, beispielsweise in der Liturgie, der Mission,
der Religionsfreiheit, der Ökumene, des Eheverständnisses und der
Rückbesinnung auf die hohe Bedeutung der Heiligen Schrift.
Für uns Laien war natürlich die
Einführung des Begriffs „gemeinsames Priestertum der Gläubigen“
herausragend. So wurde dem Laienapostolat eine Bedeutung für das
Leben der Kirche zugeordnet, die
vergleichbar ist mit dem Dienst des
Priesters. Und Bischof Josef Stimpfle,
im Oktober 1963 geweiht, hat schon
im August 1964 einen „Bischofsrat
der Laien“, den Vorgänger unseres
heutigen Diözesanrats, einberufen.
Natürlich haben sich viele Hoffnungen der Laien noch nicht erfüllt,
etwa in der Ökumene. Auch in der
Struktur der Kirche herrscht vielfach
noch Klerikalismus. Papst Franziskus
scheint aber eine stärkere Mitbeteiligung der Laien anzustreben, wie er es
bei der Familiensynode gezeigt hat.
Was hat Ihnen den meisten Kummer in Ihrem Engagement im Diözesanrat gemacht, was die größte
Freude gebracht?
Kummer hatte ich nie. Natürlich
enttäuscht einen manchmal die Zu-
Jahrzehnte gab Helmut Mangold den Laien eine gewichtige Stimme.
rückweisung von eigenen Vorschlägen. Aber in einem demokratischen
Gremium muss man damit leben
und lernen, dass die eigenen Ideen
nicht immer die besten sind.
Freude hat mir immer die Gemeinsamkeit gemacht. Der Diözesanrat ist ein Team, in dem die
Mitglieder letztlich an einem Strang
ziehen. Auch die vielen Begegnungen mit Pfarrgemeinderäten haben
mir immer wieder diese inhaltlichen
Gemeinsamkeiten gezeigt und mich
in meinem Engagement bestärkt.
Ein konkretes Beispiel für Freude ist
die Tatsache, dass es uns im Rahmen
der pastoralen Raumplanung 2025
gelungen ist, Kirche vor Ort mit den
Pfarrgemeinderäten zu erhalten.
Sind die Weichen in diesem derzeit wohl größten Aufgabenfeld
der Diözese auch sonst richtig gestellt worden?
Die pastorale Raumplanung ist
unter den existierenden Bedingungen hinsichtlich der Zahl von Priestern und Hauptamtlichen und auch
des Kirchenrechts vernünftig und
letztlich der einzig gangbare Weg.
Entscheidend ist gerade in unserer
Diözese mit vielen Jahrhunderte
alten, lebendigen kleinen Pfarreien
der Erhalt der Kirche vor Ort. Allein der im Vergleich zu städtischen
Großpfarreien gute Gottesdienstbesuch macht das deutlich.
Tritt Ihr Nachfolger sein Amt in
einer Diözese an, in der die Laien
genügend Mitspracherecht haben?
Mitspracherechte sind auf allen
Ebenen immer ein Teil der gegenseitigen Kommunikation. Wenn der
Pfarrer in einem Pfarrgemeinderat
ständig seine Letztentscheidung betont, ist Mitsprache kaum möglich.
Viele Pfarrgemeinderäte haben aus
diesem Grund schon ihr Amt niedergelegt. Ehrenamtliche Mitarbeit
erfordert immer auch ein Mitspracherecht. Die neuen Satzungen für
unsere Räte haben das zwar theoretisch eingeräumt, aber letztlich
kommt es auf die Empathie aller
Partner an. Hier hat der Diözesanrat
gemeinsam mit der Bistumsleitung
eine Aufgabe vor sich, die man wohl
kaum unterschätzen darf.
Was würden Sie aus Ihrem Erfahrungsschatz Ihrem Nachfolger mit
auf den Weg geben wollen?
Entscheidend scheint mir, dass
der Diözesanrat weiterhin intensiv
versucht, das Netzwerk der Laienarbeit in unserer Diözese zu stärken
und zu stützen. Das bedeutet zunächst, die verschiedenen Gremien,
Räte und Verbände an einen Tisch
zu bringen.
Der Diözesanrat ist ja entsprechend seiner Satzung „das vom
Bischof anerkannte Organ zur Koordinierung der Kräfte des Laien-
Kirchenaustrittszahlen und der
Besuch der Sonntagsgottesdienste, ebenso der Priestermangel
weisen auf einen starken Glaubensschwund hin. Wie muss die
Gemeinschaft der Gläubigen, wie
muss der Einzelne darauf reagieren?
Die Kirchenaustrittszahlen sind
seit Jahrzehnten relativ konstant,
wenn man einmal von einigen
Sonderereignissen wie dem Missbrauchsskandal oder den Problemen
in Limburg absieht. Unsere Kirche
verliert jedes Jahr bundesweit etwa
ein halbes Prozent ihrer Mitglieder
durch Austritte.
Kritischer scheint mir der rasante
Rückgang beim Gottesdienstbesuch
und der viel stärkere Rückgang bei
der Zahl der Neupriester zu sein. So
ist allein im Jahr 2012 der Gottesdienstbesuch bundesweit von 11,8
auf 10,8 Prozent zurückgegangen,
im Bistum Augsburg von 15,1 auf
13,9 Prozent. Das sind bundesweit
240 000 Gläubige, die ihrer Kirche
auf diese Weise den Rücken gekehrt
haben.
Natürlich ist ein wesentlicher
Grund dafür der rasante Glaubensschwund. Aber woher kommt er?
Persönlicher Glaube wächst zunächst in der Familie, dann in der
Schule, vielleicht auch in einer Jugendgruppe und schließlich in der
Kirchengemeinschaft vor Ort, also
immer in kleinen Gemeinschaften.
Deshalb scheint mir die Stärkung
dieser kleinen Gemeinschaften der
Schlüssel für eine gute Zukunft der
Kirche zu sein.
Interview: bc, jm, la
Foto: zoe
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6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Spielzeug in alten Zeiten
Professor
Jörg Splett
anlässlich der
Verleihung der
Ehrendoktorwürde durch
die KatholischTheologische
Fakultät in
Ausburg.
Foto: Alt
Ein christlicher Philosoph
Augsburger Ehrendoktorwürde für Jörg Splett
AUGSBURG – Die KatholischTheologische Fakultät der Universität Augsburg hat dem bekannten
Frankfurter Religionsphilosophen
Professor Jörg Splett, der auch an
der Hochschule für Philosophie in
München lehrt, die Ehrendoktorwürde verliehen.
Splett wurde damit in gewisser
Weise in die Universität aufgenommen. Bischof Konrad Zdarsa war
bei der Auszeichnung zugegen und
freute sich „über die Stärkung der
Fakultät und unseres Glaubens“.
Die Auszeichnung sei ein Dank für
die geleistete Arbeit, fügte der Oberhirte hinzu. Der Geehrte habe ein
beeindruckendes Veröffentlichungsverzeichnis aufzuweisen. Splett gilt
als christlicher Philosoph und benutzt diese Einordnung auch selbst.
Nach seiner Überzeugung gibt die
Theologie Antworten auf offene
Fragen der Philosophie. Er gestand,
wenn er theologische Diplom- und
Doktorarbeiten betreut habe, habe
er sich wie ein Huhn gefühlt, das
Enteneier ausbrütet.
Vorgeschlagen wurde Splett von
seinem ehemaligen Schüler, dem
Prodekan der Fakultät, Professor Peter Hofmann. Es ist die erste Ehrendoktorwürde, die die Fakultät laut
Dekan Professor Stefan Schreiber
seit fast zehn Jahren verleiht. Die
Laudatio hielt der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer, der ebenfalls bei dem Geehrten in München
studiert hat. Das Christentum liefere keine Begründungen, sagte Voderholzer, aber ein „Entdeckungsfeld für Fragen und Probleme“.
Splett, 1936 in Magdeburg geboren, kam nach dem Zweiten Weltkrieg ins Rheinland und trat 1956
dem Jesuitenorden bei, den er 1960
wieder verließ. Er begann ein Philosophiestudium in St. Gallen, wurde
in den 1960er Jahren mit Karl Lehmann Assistent bei dem Vorbereiter
des Zweiten Vatikanischen Konzils Karl Rahner in München und
übernahm selbst einen Lehrstuhl in
Münster, 1971 dann an der Philosophisch-Theologischen Hochschule
St. Georgen in Frankfurt/Main, der
er noch immer als Emeritus angehört.
Splett verdeutlichte, dass die Philosophie auf Gott nicht verzichten
kann. Jahrhunderte lang habe sie
– mit Ausnahme der Ethik – nur
über das Verhältnis von Subjekt und
Objekt mit dem Ich im Zentrum
nachgedacht. Erst mit Fichte und
Feuerbach habe sich das allmählich
geändert. Dabei fange das Ich beim
Du an. Er erinnerte daran, dass sich
ein Neugeborenes nicht als Ich, sondern zuerst „am Rand der Welt eines
anderen“ wahrnehme. Das bedeute,
„wir haben nicht das erste Wort,
sondern das Wort zum Antworten“.
So sei es auch im Verhältnis zu Gott.
Splett zitierte dazu Martin Heideggers Formel „volo ut sis“ („Ich will,
dass du sein sollst“).
Diese bedingungslose Liebe habe
Gott in der Schöpfung gezeigt; sie
zeige sich auch, wenn Jesus den Jüngern die Füße wäscht, und in jedem
Gottesdienst, der ein Dienst Gottes
an den Menschen sei, denn: „Wer
deckt den Tisch? Wer lädt zum Essen ein?“ Glauben und Philosophieren gehören nach Ansicht von Splett
„geschwisterlich zusammen“. Die
Antwort auf die Frage: „Wozu lebe
ich?“ könne nicht sein: „Nur, um
das Leben zu erhalten“.
Andreas Alt
Zur Advents- und Weihnachtszeit präsentiert das Maximilianmuseum traditionell
historisches Spielzeug. Was Kinderherzen einst höher schlagen ließ, ist auch
heute noch für kleine und große Besucher Attraktion und liebevolle Erinnerung an vergangene Zeiten.
zeigen, wie sich eine Dame von Welt zu
kleiden hatte. Dass allerdings die kleinen
Puppenmütter unbeaufsichtigt mit diesen Herrlichkeiten spielen durften, wagt
man kaum zu glauben.
Kleine Welten
Doch nicht nur Mädchen bekamen Spielzeug geschenkt, auch Knaben wurden
selbstverständlich mit Spielsachen verwöhnt. Ob nun ein Zollgebäude für die
Märklin-Eisenbahn oder Dampfmaschinen, es waren Dinge, die ganz nebenbei
auf ein späteres Berufsleben vorbereiten
sollten. Dass Eltern schon sehr früh die
Zukunft ihrer Sprösslinge ins Auge fassten, beweist anschaulich ein Spielzeugaltar. Ein Teddybär war zu allen Zeiten für
Buben und Mädchen ein Trostspender,
der so manche Kinderträne trocknen
half.
Christina von Berlin
Küchen und Stuben zeigen uns eine
Welt, in der Plastikgeschirr und Sperrholz nicht existierten. Qualität war angesagt, und genauso wie die Erwachsenen
in der Küche mit edlen Kupferpfannen
und Zinngeschirr hantierten, sollten
auch die Kinder lernen, wie man mit
den verschiedenen Gerätschaften umgeht. Kleine Teigrädchen und Ausstechförmchen für die Weihnachtsbäckerei
gehörten wie das Wasserschaff und der
Kaffeebohnenröster zur Ausstattung einer bürgerlichen Küche. Edle kleine Fayence-Teller, die in bedeutenden Manufakturen in Künersberg oder Nürnberg
hergestellt wurden, finden sich neben
Porzellangeschirr in so mancher Küche.
Der Charme und die Schönheit der beiden Puppen, die um 1770 entstanden,
entzückten vermutlich gleichermaßen
Mütter wie Töchter. Deren pädagogischer
Zweck lag wohl darin, den Mädchen zu
MM.kw.Anz.kat. 24.11.14 10:18 Seite 1
Ein Spielzeugaltar
Information:
Kleine Welten. Spielzeug in alten Zeiten.
29. November bis 1. Februar
Maximilianmuseum,
Fuggerplatz 1, 86150 Augsburg,
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr,
Eintritt 2 Euro, ermäßigt 1,50 Euro,
Telefon 08 21/3 24 41 12
ma x i mi l i an
mu seu m
kleine
welten
SPIELZEUG IN ALTEN ZEITEN
29.11.2014 BIS 01.02.2015
A N Z E I G E N : P R I VAT V O R S O R G E N / D A S U L R I C H S B I S T U M
Wie entscheidet
man sich richtig
Aussendungsfeier
für das Friedenslicht
AUGSBURG – „Mutig entscheiden
im Alltag“ heißt ein Studiennachmittag am Freitag, 16. Januar, der vom
Akademischen Forum von 16 bis 19
Uhr im Haus St. Ulrich veranstaltet
wird. Der Diplompsychologe und
Buchautor Wunibald Müller geht
der Frage nach, wie man mit wichtigen Entscheidungen umgehen soll,
die dem Leben eine neue Richtung
geben können. Oft hat man davor
Angst, weil es zu Fehlentscheidungen
kommen könnte. Anmeldung unter
Telefon 08 21/31 66 88 11, E-Mail:
akademisches-forum-augsburg.de.
AUGSBURG – Am Samstag, 13.
Dezember, werden Vertreter der
deutschen Pfadfinderverbände das
Friedenslicht aus Bethlehem in Wien
abholen. Das vom Österreichischen
Rundfunk in der Geburtstadt Jesu
entzündete Licht wird alljährlich an
Pfadfindergruppen aus ganz Europa
verteilt. Nachdem es mit dem Zug
nach Augsburg gebracht wurde, findet am Sonntag, 14. Dezember, um
16 Uhr im Dom eine Aussendungsfeier mit Pater Christoph Lentz
statt. Von dort wird das Licht in der
ganzen Diözese verteilt.
AN ZEIGE
Patientenverfügung verfassen
AUGSBURG – Jeder Mensch hat das
Recht, Art und Umfang der medizinischen Behandlung selbst zu bestimmen.
Der Patient kann entscheiden, ob er sich
behandeln lassen will oder nicht. Bei Patienten, die nicht (mehr) entscheidungsfähig sind, muss auf ihren mutmaßlichen
Willen abgestellt werden. Hierbei sind
insbesondere frühere schriftliche oder
mündliche Äußerungen des Patienten zu
berücksichtigen. Ist aber ein mutmaßlicher Wille nicht zu ermitteln, sind die
Ärzte verpflichtet, Leben zu erhalten.
Vielen Menschen graut vor dem Gedanken, den letzten Abschnitt ihres Lebens
der Apparatemedizin ausgeliefert zu
sein. Deshalb verfassen immer mehr
Menschen eine Patientenverfügung.
Am 1. September 2009 ist das Patientenverfügungsgesetz in Kraft getreten.
Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keinen
gesetzlich geregelten Rechtsanspruch
auf die Umsetzung einer Patientenverfügung. Allerdings muss beachtet werden,
dass das Patientenverfügungsgesetz
hohe Anforderungen an dieses Vorsorgedokument stellt. Die Patientenverfügung
muss sich auf eine Heilbehandlung oder
einen ärztlichen Eingriff beziehen und
auf die konkrete Lebens- und Behandlungssituation zutreffen. In der Praxis
führt dies dazu, dass Patientenverfügungen, die ohne fachkundige Beratung entstanden sind, in vielen Fällen nicht den
gesetzlichen Ansprüchen genügen und
AlexAnder SchelhAS
Individuelle Gestaltung von:
• Testamenten/Erbverträgen
• Patientenverfügungen
• Vorsorgevollmachten
deshalb nicht umgesetzt werden können. Allgemeine Richtlinien für künftige
Behandlungen, wie sie in zahlreichen
Musterformularen oft vorkommen, werden vom Begriff der Patientenverfügung
nicht umfasst.
Der Geschäftsführende Vorstand der
Patientenschutzorganisation Deutsche
Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, empfiehlt
deshalb dringend, sich vor dem Verfassen einer Patientenverfügung fachkundige Unterstützung zu suchen. Denn nur
wenn das Dokument den gesetzlichen
Anforderungen entspricht und sich der
behandelnde Arzt und der Betreuer/
Bevollmächtigte des Patienten darüber
einig sind, dass die Patientenverfügung
auf die konkrete Behandlungssituation
zutrifft, gilt der schriftliche Wille des Patienten. Gibt es aber Meinungsverschiedenheiten, wird der Arzt das Betreuungsgericht einschalten, welches über
die Umsetzung der Patientenverfügung
entscheiden muss.
Zusätzlich zu einer Patientenverfügung
empfiehlt es sich, eine Vorsorgevollmacht zu verfassen. In der Vorsorgevollmacht für Gesundheitssorge wird ein
Bevollmächtigter benannt, der dabei
hilft, im Ernstfall die Patientenverfügung
durchzusetzen.
Alexander Schelhas,
der Verfasser ist Rechtsanwalt
für Erb- und Vorsorgerecht
Telefon: 08 21/6 50 79 10
RECHTSANWALT
Pröllstraße 24
86157 Augsburg
Telefon: 08 21 / 65 07 91-0
Telefax: 08 21 / 65 07 91-50
Hausbesuche möglich
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Urkunden für Kirchenmusiker
AUGSBURG – Am Festtag der heiligen Cäcilia folgten zahlreiche Kirchenmusiker aus der gesamten Diözese der Einladung nach Augsburg zum Festgottesdienst in der Basilika St. Ulrich und Afra. Weihbischof Florian Wörner
(links) sagte in seiner Festpredigt allen haupt-, neben- und ehrenamtlichen
Kirchenmusikern für ihren wertvollen Dienst in den Pfarrgemeinden ein
herzliches Vergelt’s Gott. Er ermunterte die Anwesenden, ihr musikalisches
Wirken auch in den Dienst der Neuevangelisierung zu stellen. Die Musica
sacra leiste einen ganz wichtigen Beitrag für die Verkündigung der christlichen Botschaft. Nach dem Gottesdienst überreichte Weihbischof Florian
Wörner den 21 erfolgreichen Absolventen des C-Kurses bzw. des C-Chorleiterkurses 2012/2014 die Zeugnisse. Nach einem gemeinsamen Mittagessen
startete eine große Schar von Kirchenmusikern zum Orgelspaziergang mit
Pater Stefan Kling, Leiter des Amtes für Kirchenmusik (rechts), und Werner
Zuber, Referent für Pastoral und Kirchenmusik:
Text: Sauter/Foto: Zoepf
„Abend der Versöhnung“
Im Advent an neun Orten in der Diözese
AUGSBURG (pba) – In der Adventszeit gibt es in etlichen Pfarreien der Diözese wieder einen
„Abend der Versöhnung“. Angeregt vom Institut für Neuevangelisierung finden diese Abende
in Augsburg, Altenstadt, LindauReutin, Türkheim, Obermaiselstein, Anhausen, Biberbach,
Memmingen und Blaichach statt.
In einer nur von Kerzen erleuchteten Kirche besteht die Möglichkeit, Gott zu hören in seinem Wort,
ihm zu begegnen in der eucharistischen Anbetung und Gemeinschaft
mit anderen zu erleben. Zudem
können Gebetsanliegen formuliert,
Bibelverse gezogen oder Kerzen angezündet werden. Lieder und besinnliche Musik tragen zur besonderen Atmosphäre bei. „Advent“,
die Ankunft Gottes, kann dadurch
spürbar werden. Nach einem Wortgottesdienst, der direkt zum Sakrament der Versöhnung hinführt, besteht die Möglichkeit zum Empfang
des Bußsakraments.
Weihbischof Florian Wörner wird
beim Abend der Versöhnung in
Memmingen, St. Josef, am 19. Dezember dabei sein. Er wird um 19
Uhr eine Katechese halten.
An diesen Terminen finden Abende der Versöhnung statt:
Mittwoch, 10. Dezember, 19 Uhr,
in Altenstadt in der Basilika St. Michael, St.-Michael-Straße 4.
Donnerstag, 11. Dezember, 19
Uhr, Augsburg, Kirche St. Martin,
Zirbelstraße 21.
Freitag, 12. Dezember, 18.30 Uhr,
Lindau-Reutin, Pfarrkirche St. Josef,
Kemptener Straße 3.
Montag, 15. Dezember, 18.30
Uhr, Augsburg, Pfarrkirche Heiligstes Herz Jesu Pfersee, Franz-Kobinger-Straße 2.
Dienstag, 16. Dezember, 19 Uhr,
Türkheim, Kapuzinerkirche, Mauritia-Febronia-Platz 1.
Mittwoch, 17. Dezember, 19 Uhr,
Obermaiselstein, Pfarrei St. Ulrich,
Kirchgasse 10.
Donnerstag, 18. Dezember, 19
Uhr, Anhausen, Pfarrkirche St. Adelgundis, Adelgundisstraße 12.
Freitag, 19. Dezember, 19 Uhr,
Biberbach, Kirche St. Jakobus major,
Am Kirchberg 24.
Freitag, 19. Dezember, 19 Uhr,
Memmingen, Kirche St. Josef, JosefSchmid-Weg 2.
Weitere Infos unter Telefon
08 21/31 66-29 12. Mail: neuevangelisierung@bistum-augsburg.de.
DAS ULRICHSBISTUM/ ANZEIGE
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Romantischer Weihnachtsmarkt
Alle Jahre wieder begrüßt die Stadt Donauwörth ihre Gäste am Wochenende des
vierten Advents zum romantischen Weihnachtsmarkt auf der Altstadtinsel Ried.
Auch heuer haben die Organisatoren ein
attraktives Programm vorbereitet, das
auf das bisher bewährte mit ideenreich
gestaltetem Kunsthandwerk und vielfältigem kulinarischem Angebot baut. Weihnachtsschmuck und Jesulein, Gestricktes
und Gedrechseltes, Bratwurst, Steaks und
Kässpätzle, Maroni und Süßigkeiten und
vieles mehr erwartet die Gäste.
Eine Kolping-Frauengruppe besuchte das Grandhotel Cosmopolis, das soziales Projekt, Hotel, Café, Asylunterkunft und Galerie in einem ist.
Foto: Mitulla
Aus neuem Blickwinkel
Kolping-Frauen treffen sich in Augsburg
AUGSBURG (rmi) – Der KolpingFrauentag lud unter dem Motto
„Blickwechsel – Ich sehe was, was
du (noch) nicht siehst“ ein, hinter
die Kulissen zu blicken und unbekannte Türen zu öffnen.
Das abwechslungsreiche Programm mit Arbeitskreisen und Exkursionen wurde von der diözesanen
Arbeitsgruppe Frauen im KolpingErwachsenenbildungswerk zusammengestellt.
Für den Vormittag hatten die
Frauen die Unterhaltungskünstlerin
Helga S. gewinnen können, im Saal
des Augsburger Kolpinghauses zu
singen, zu spielen und zu sprechen.
Nach dem Mittagessen bestand die
Möglichkeit, an einer von acht Veranstaltungen teilzunehmen.
Eine Gruppe nutzte die Gelegenheit, das Grandhotel Cosmopolis,
das sich nicht weit entfernt vom
Kolpinghaus befindet, näher kennenzulernen. Eine andere ließ sich
die Kirche St. Anna zeigen und deren Geschichte erklären.
Referentin Georgine MiehleZesch war mit Rollstuhlfahrern
unterwegs in der Stadt. Außerdem
konnte die Tepebasi-Moschee besichtigt, ein Schaurösten im Café
Samocca erlebt und ein kolonialer
Stadtrundgang gemacht werden.
Zwei Arbeitskreise beschäftigten sich
mit dem Thema „Krise als Chance“
und der „Faszination Facebook“.
Großes Begleitprogramm
Aber es gibt auch Neues zu entdecken,
wie zum Beispiel ein Märchenzelt mit
spannenden Geschichten für Kinder und
Erwachsene. Das Begleitprogramm wird
auch in diesem Jahr gestaltet von Stelzenläufern, Nikolaus, Weisenbläsern,
Drehorgel, Jagdhornbläsern und Alphörnern. Nach dem sehr guten Zuspruch im
letzten Jahr wurde das Heimatmuseum
mit einem noch reichhaltigeren Programm in den Weihnachtsmarkt einbezogen.
Hier werden interessante Einblicke in die
kreative Welt des Kunsthandwerks geboten. Zu bestaunen gibt es weihnachtlichen Wunderkram, Rauschgoldengel,
Karten und Deko mit feiner KreuzstichStickerei, Papierfaltarbeiten, Perlensterne, Miniaturen-Drechslerei, bemalte und
beschriftete Glaskugeln sowie Buchbinde-Arbeiten. Die Ausstellung im Heimatmuseum kann vom 18. bis 21. Dezember
täglich von 12 bis 20 Uhr besichtigt werden. Neu in diesem Jahr ist ein Faltblatt
mit einem Überblick über die gesamten
Veranstaltungen.
Weihnachtsatmosphäre
Die unverwechselbare weihnachtliche
Atmosphäre auf der Riedinsel, besonders in abendlicher Stimmung bei Kerzenschein, wird die kleinen und großen
Gäste begeistern. Die Sonderausstellung
„Knigge – Über den Umgang mit Menschen“ im Käthe-Kruse-Puppen-Museum
ist an diesen Tagen von 14 bis 17 Uhr
geöffnet.
nh
Information:
18. bis 21. Dezember,
täglich 12 bis 20 Uhr,
Infos unter www.donauwoerth.de,
bei der Museumsverwaltung unter
Telefon 0906/789-170
oder bei der Touristinformation unter
Telefon 0906/789-150.
auf der Altstadtinsel Ried
18.12.-21.12.
2014
0
h 12:0
täglic 00 Uhr
0:
bis 2
Fortschritte in der Ökumene
AUGSBURG (zoe) – Mit einem ökumenischen Dankgottesdienst feierten
katholische und evangelische Gläubige im Augsburger Dom das 50. Jubiläum des Dekrets „Unitatis Redintegratio“. Am 21. November 1964 hatte
Papst Paul VI. das Ökumenismusdekret des Zweiten Vatikanischen Konzils
veröffentlicht. Es stellte damals die Beziehungen zwischen den christlichen
Konfessionen auf eine neue Grundlage. Bischof Konrad Zdarsa (Bildmitte)
würdigte die Fortschritte, die die Ökumene seither gemacht habe. Der evangelische Regionalbischof Michael Grabow (rechts) betonte das geschwisterliche Miteinander zwischen katholischen und evangelischen Gemeinden.
Ökumene sei selbstverständlich geworden.
Foto: Zoepf
www.donauwoerth.de
donauwörth
DAS ULRICHSBISTUM
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
B E I R E NT E B E R Ü C K S I C H T I G E N
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�ratulieren
von �e��en
Zum Geburtstag
Elisabeth Haas (Hafenhofen) am
12.12. zum 84., Amalie Hummel
(Violau) am 7.12. zum 89., Josef
Klaus (Baiershofen) am 10.12.,
zum 87., Johann Kuschel (Unterfahlheim) am 11.12. zum 83.,
Eva Mansbart (Unterfahlheim) am
9.12. zum 81., Anton Ott (Burlafingen-Steinheim) am 8.12. zum 92.,
Martin Paulus (Siefhofen) am 6.12.
zum 89., Alois Rückl (Unterroth)
am 7.12. zum 98., Erwin Schiegg
(Kirchheim) am 11.12. zum 73.,
Anna Schüle (Unteregg) am 10.12.
zum 81., Anna Schulz (Oberfahlheim) am 12.12. zum 88., Barbara
Wörner (Neumünster) am 10.12.
zum 82., Theres Winter (Berg im
Gau) am 8.12. zum 82., Maria Wolf
(Burlafingen-Steinheim) am 8.12.
zum 82.
95.
Nikolaus Holzinger (Markt Offingen) am 8.12.
85.
Ludwig Gruber (Bergheim) nachträglich am 3.12., Gerhard Pfeiler
(Nersingen/Straß) nachträglich am
4.12.
80.
Maria Ach (Petzenhausen) am
10.12., Ludwig Glogger (Breitenbrunn) am 6.12., Paula Kerler
(Eppishausen) 12.12., Anna Kettner (Bachhagel) am 11.12., Anna
Kleiber (Eppishausen) am 7.12.,
Hedwig Wunderle (Herblingen)
nachträglich am 2.12.
75.
Frauen packen mit an
KDFB-Diözesanverband fordert Anerkennung des Ehrenamtes
AUGSBURG – Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am
5. Dezember wies Sabine Slawik,
Vorsitzende des KDFB-Diözesanverbandes Augsburg, darauf hin,
dass sich viele Frauenbundfrauen
für ihr ehrenamtliches Engagement eigens qualifizieren.
„Dieser freiwillige und uneigennützige Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Mitmenschlichkeit und Zusammenhalt ist ein großer Schatz,
der eine dauerhafte Unterstützung,
Anerkennung und Weiterentwicklung braucht“, betonte Sabine Slawik
Die Wahrnehmung sozialer Not,
der freiwillige und uneigennützige Einsatz für andere, besonders in
der Flüchtlingshilfe, gehören ebenso zum ehrenamtlichen Engagement des Frauenbundes wie gesellschaftspolitische Bildungsangebote
für Frauen und das Mitwirken im
kirchlichen Umfeld. Nach Auffassung von Sabine Slawik müssen die
ehrenamtlichen und oft sehr zeitintensiven Tätigkeiten, die häufig am
Abend und an Wochenenden stattfinden, verlässlich gefördert und anerkannt werden. Anerkennung und
Stärkung ehrenamtlicher Arbeit soll
sich, so fordert der KDFB, auch in
der Berücksichtigung langjähriger
ehrenamtlicher Verantwortung bei
der Rentenversicherung analog zu
Erziehungs- und Pflegezeiten zeigen.
Im Augsburger Diözesanverband
des KDFB sind rund 32 000 Frauen
in Zweigvereinen, Aktions-, Arbeitsund Projektgruppen ehrenamtlich
in ihrer Freizeit tätig. Sie leiten Bildungsveranstaltungen, übernehmen
Vertretungsfunktionen in kirchlichen, kommunalen oder diözesanen Gremien und packen dort mit
an, wo Hilfe gebraucht wird. Zum
Beispiel im Bezirk Lindenberg bei
der Flüchtlingshilfe. „Hier könnte
die Hilfe ohne das Engagement der
Frauenbundfrauen nicht im bestehenden Umfang stattfinden“, erklärte Sabine Slawik.
Alfred Dauner (Burlafingen-Steinheim) am 6.12., Anton Ludwig
(Beuerbach) am 10.12., Hedwig
Mauser (Nersingen/Straß) nachträglich am 4.12., Alois Paa (Burlafingen-Steinheim am 10.12.,
August Schrapp (Vöhringen) am
9.12., Edeltraud Vogt (Unterfahlheim) am 9.12., Hedwig Wilding
(Ried) am 7.12.
70.
Eugenie Heiler (Burlafingen-Steinheim) am 6.12., Gerhard Holzinger (Kirchheim) am 8.12.
Ihr direkter Draht zum
Gratulieren: Frau Becker,
Telefon 08 21 / 5 02 42 61
VERT RAU TE LIE D E R
B UN T E S P ROG RA M M
Weihnachtliche
Singstunde
Familienwoche
mit Volksmusik
STOFFENRIED – Unter dem
Motto „Alle fangt an, wer singen
kann“ lädt Volksmusikberaterin
Dagmar Held am Dienstag, 16.
Dezember, in der Kreisheimatstube
Stoffenried (Kreis Günzburg) zu einem musikalischen Streifzug durch
das weihnachtliche Brauchtum ein.
Die Singstunde beginnt um 20 Uhr.
STEINGADEN – Eine volksmusikalische Familienwoche findet vom
2. bis 6. Januar in der Landvolkshochschule Wies bei Steingaden
statt. Singen, Musizieren, Volkstanz,
Theater und eine Gottesdienstgestaltung stehen auf dem Programm.
Infos und Anmeldung: Telefon
0 82 81/12 24, www.lvhswies.de.
Licht brennt für den Frieden
AUGSBURG (zoe) – Seit 1983 leuchtet das „Licht für den Frieden“ ab dem
Christkönig-Sonntag in den Augsburger Gemeinden. Begründet wurde die
ökumenische Aktion in Altenberg bei Köln im Jahr 1922, wo das Licht
mittels Fahrradkurieren weitergereicht wurde. Das Bischöfliche Jugendamt,
der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) und das Evangelische
Jugendwerk Augsburg erinnern mit der Aktion an Kriege und Unfrieden
in der Welt. Bei einer Andacht in der Augsburger Moritzkirche wurde das
Licht an der Osterkerze entzündet und weitergegeben.
Foto: Zoepf
Benefizkonzert für die Abtei
Friedberger Kammerorchester spielt in Oberschönenfeld
OBERSCHÖNENFELD – Das
Friedberger Kammerorchester und
das Vokalensemble Cantio Augusta
unter Leitung von Gereon Trier geben in der Klosterkirche Oberschönenfeld ein Benefizkonzert zugunsten der Abtei. Auf dem Programm
stehen das Gloria von Antonio Vi-
valdi, Adventsmotetten von Josef
Gabriel Rheinberger sowie Instrumentalmusik von Arcangelo Corelli und Johann Sebastian Bach. Das
Konzert beginnt diesen Sonntag,
7. Dezember, um 15.30 Uhr. Der
Eintritt ist frei, um Spenden wird
gebeten.
DAS ULRICHSBISTUM
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
ST. PETER UND PAUL
EBENHOFEN – Nach zwei Jahren Planungs- und Bauphase wurde mit einem Dankgottesdienst
die Fertigstellung des komplett
sanierten Dachstuhls der Kirche
St. Peter und Paul in Ebenhofen
(Ostallgäu) gefeiert. Statische Prüfungen hatten ergeben, dass die
Sicherheit der Gottesdienstbesucher gefährdet war. Über eine halbe Million Euro wurde investiert,
um das Dach in einen perfekten
Zustand zu versetzen.
Zeit des Notdachs ist vorbei
Pfarrkirche Ebenhofen renoviert – Holzgebälk aus dem Jahr 1692
Statiker überprüften Ende 2012
die Stabilität des Dachstuhls in der
Pfarrkirche. Das war kurz vor dem
Ende der zwölfjährigen Amtszeit
von Heinrich Maul als Kirchenpfleger. Er unterstützte seinen Nachfolger Erwin Trinkwalder, der ab Anfang 2013 die Bauüberwachung in
die Hand nahm.
Da die Empore der 1503 errichteten Pfarrkriche nach der Überprüfung geschlossen werden musste,
wurde dieses Problem zuerst gelöst.
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde für eine halbe Million Euro mit einem sanierten Dach ausgestattet und außen frisch
gestrichen.
Fotos: Simm
Schon nach einigen Monaten Arbeit konnte die Empore im Sommer
2013 wieder ohne Sicherheitsbedenken im Hinblick auf die Tragfähigkeit betreten werden.
Mit dem Dachstuhl, der laut einer
Originalinschrift aus dem Jahr 1692
stammt, stand die größte Herausforderung noch bevor. Eine Schar freiwilliger Helfer befreite zunächst den
Dachboden von unnötigem Ballast
und Geröll. „Insgesamt haben sich
rund 30 ehrenamtliche Helfer bei
der Sanierung engagiert“, freut sich
Kirchenpfleger Trinkwalder. Er ist
dankbar für jede zupackende Hand.
Kirchenpfleger Erwin Trinkwalder im
sanierten Dachstuhl der Kirche in Ebenhofen, der nach einem halben Jahr Bauzeit wieder sicher und stabil ist.
Wir
schaffen begehbaren Raum - www.soell.de
Das Kirchendach wurde im Mai dieses Jahres abgedeckt und dann ein
Notdach befestigt, so dass während
der gesamten Bauzeit das Gotteshaus weiter genutzt werden konnte.
Über die Sommermonate lag die
Hauptaufgabe bei den Zimmerern.
In aufwendiger Arbeit wurden die
kaputten Balken ausgewechselt. An
Stellen, wo es möglich war, wurde
neues Holz mit altem, noch funktionsfähigem Holz verschraubt.
Kugel neu vergoldet
Die Ursache für die teilweise massiven Schäden, insbesondere in den
Randbereichen, war eindringende
Feuchtigkeit. Sie führte zu Fäulnis
der Holzbalken. Das Gesims, das
Mauerwerk an der oberen Kante der Wände, wurde hergerichtet.
Anschließend wurde das Dach neu
gedeckt.
Am Kirchturm wurde die Kugel
neu vergoldet und mit Dokumenten
der Zeitgeschichte gefüllt. Die Ziffernblätter der Uhr wurden fachgerecht renoviert und neu bemalt. Der
Anstrich der Fassade der Pfarrkirche
wurde im Herbst erneuert. Kürzlich legte noch der Elektriker letzte
Hand im Kirchenschiff an.
Die Kosten für die Renovierung
belaufen sich auf rund 520 000
Euro, wovon die Diözese einen großen Teil übernimmt. 15 Prozent
steuert die Kommune bei. Den Rest
bringt die Pfarrgemeinde aus Spenden auf.
Elke Sonja Simm
Gerüstbau
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DAS ULRICHSBISTUM
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
SONDERAUSSTELLUNG
Gottesgabe an die Menschen
Weihnachten ist im Diözesanmusem St. Afra präsent
Heimsuchung, der Verkündigung
an die Hirten, der Geburt Christi,
der Anbetung der Hirten über die
Beschneidung Christi, die Anbetung der Könige und die Darbringung Jesu im Tempel bis zur Flucht
nach Ägypten. Die Gräueltat des
bethlehemitischen Kindermords ist
im Untergeschoss in einer außergewöhnlichen Krippen-Szene dargestellt. Anhand von Texttafeln mit
Bibelzitaten kann man sich in die
Geschehnisse einlesen.
Krippe aus Maria Stern
Das größte Objekt in der Ausstellung ist eine Oberammergauer Barockkrippe, die unter eine Augsburger Stadtansicht gebaut
wurde.
Fotos: Mitulla
AUGSBURG – Von einem Evangelistar aus dem frühen 11. Jahrhundert bis zu modernen Krippenfiguren spannt sich der Bogen der
Sonderausstellung „Weihnachten
ist präsent“ im Diözesanmuseum
St. Afra in Augsburg. Die Exponate machen deutlich, dass seit jeher
die Menschwerdung Christi eines
der beliebtesten Themen in der
Kunst war.
Der Titel sei bewusst mehrdeutig, erklärte Bischofsvikar Karlheinz
Knebel beim Rundgang durch die
Ausstellung. Er soll in Erinnerung
rufen, dass Weihnachten nicht zufällig ein Fest der Präsente ist, sondern Gott selbst sich den Menschen
geschenkt hat. „Wir bekommen alle
an Weihnachten ein Geschenk. Das
Jesuskind ist eine Gottesgabe an die
Menschen. Möge es uns gelingen,
durch das Staunen über das Geschehen das Geschenk anzunehmen“,
sagte er.
Der Ausstellungstitel solle aber
auch nachdenklich machen, weil
sich Weihnachten in Geschäften
und Reklamen schon viele Wochen
vorher ankündige und mancherorts,
wie in einem Laden in Rothenburg
ob der Tauber, sogar das ganze Jahr
allgegenwärtig sei.
Im Diözesanmuseum haben Besucher bis 8. Februar Gelegenheit
zu sehen, auf welch unterschiedliche
Weise Künstler das Weihnachtsgeschehen dargestellt haben und wie
sich das Aussehen der Figuren im
Krippen eines privaten Sammlers ergänzen die Ausstellung. Eine
weitere Krippe haben die Franziskanerinnen von Maria Stern zur
Verfügung gestellt. Außerdem werden die Besucher eingeladen, auch
im Kreuzgang und im Dom auf
die Suche nach Darstellungen des
Weihnachtsgeschehens zu gehen,
etwa nach dem Gemälde von Hans
Holbein am Weingartner Altar.
Kathrin Rottmann wies beim Rundgang darauf hin, dass sich auch viele
Objekte der Dauerausstellung im
Museum mit der Geburt Jesu befassen und deshalb in die Sonderschau
eingebunden wurden.
Melanie Thierbach, Leiterin des
Diözesanmuseums, hat zur Ausstellung einen über 200 Seiten starken
Katalog herausgegeben. Für Kinder
und Erwachsene gibt es zudem ein
umfangreiches Begleitprogramm mit
Führungen, Lesungen, Gesprächen,
Konzerten und geistlichen Gesprächen.
Roswitha Mitulla
Laufe der Zeit gewandelt hat. Die 62
Exponate stammen überwiegend aus
dem eigenen Bestand des Museums.
Vieles davon wird erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Es sind spätgotische Tafelbilder und Skulpturen,
Renaissance-Gemälde, Reliefs aus
Holz, Stein, Bronze und Eisen, barocke Kupferstiche, Krippen, Jesuskinder aus Wachs, Elfenbein, Holz
und Papier, Handschriften, Altäre,
Stickereien, Andachtsbildchen und
Schriften.
Die Präsentation der Objekte ermöglicht den Vergleich der ikonografisch-theologischen Motive und
der unterschiedlichen Variationen
des immer gleichen Themas. Die
Sonderausstellung beschränkt sich
nicht auf die Geburt Jesu, sondern
ist wie eine große Krippe gestaltet.
Sie umfasst das ganze Weihnachtsgeschehen und beginnt mit mehreren Zyklen, die die Verkündigung
des Engels Gabriel an Maria zeigen.
Dieses ist laut Kathrin Rottmann,
wissenschaftliche Mitarbeiterin des
Museums, eines der beliebtesten
Motive der Künstler.
Der Besucher wird mit Einzelszenen chronologisch durch die biblischen Erzählungen geführt, von der
Im frühen 16. Jahrhundert malte ein
niederländischer Künstler dieses Bild mit
Maria und dem Kind.
Kathrin Rottmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Diözesanmuseums St. Afra,
erläutert ein Reichenauer Evangelistar aus dem 11. Jahrhundert, in dem die Verkündigung an die Hirten dargestellt ist.
„Weihnachten ist präsent“,
bis 8. Februar, Diözesanmuseum St. Afra
in Augsburg, Kornhausgasse 3-5, geöffnet Dienstag bis Samstag von 10 bis 17
Uhr, Sonntag von 12 bis 18 Uhr.
www.bistum-augsburg.de/museum.
A N Z E I G E N : KU N ST W E R K E AU S WAC H S
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Kunstwerke aus
Wachs
Trotz LED-Licht und Energiesparlampen hat die Kerze nicht ausgedient.
Denn mit ihrer warmen, flackernden Flamme schafft sie eine
unvergleichliche Atmosphäre.
Foto: imago/JuNiArt
Wachszieher und Lebzelter
Die Tradition des Kerzenmachens reicht
zurück bis ins 6. Jahrhundert vor Christus.
Damals wurden Holz und Kien in Schalen
mit Öl getränkt. Die Ägypter verwendeten Rhizinusöl und die Römer Talg. Man
vermutet, dass in vorchristlicher Zeit Beleuchtungsmittel durch Eintauchen eines
„Funales“ (Docht) in Talg hergestellt wurden. Das Wort Kerze kommt aus dem lateinischen „Cereus“ (Wachslicht).
Das Christentum und die Entwicklung
seiner liturgischen Gebräuche sorgten
für eine rasche Verbreitung der Kerzen.
Länglich-runde Kerzen mit Wergdocht
und Kerzen für liturgische Zwecke wurden seit der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts nach Christus eingesetzt.
Im Mittelalter begann man bei der Kerzenherstellung auch Bienenwachs zu
verarbeiten. Da der Rohstoff nur begrenzt verfügbar war, waren Kerzen aus
Bienenwachs den Kirchen und reichen
Fürstenhäusern vorbehalten. In privaten
Haushalten benutzte man Talg- oder so
genannte Unschlittkerzen. Sie wurden
aus Rindernierenfett oder Hammeltalg
hergestellt, rochen entsprechend ranzig,
qualmten und rußten.
Kerzen „schneuzen“
Erst Ende des 15. Jahrhunderts zog das
Bienenwachs auch in die gute Stube
wohlhabender Bürgerhäuser ein. Problemlose Wachslichter kannten unsere Vorväter nicht. Die Kerzen mussten
fortwährend „geschneuzt“, also geputzt
werden: Der abgebrannte Docht wurde
ständig gekürzt, um Rußen und Tropfen
zu verringern.
Im vergangenen Jahrhundert entdeckte
man die Kerzenrohstoffe Paraffin und
Stearin, die heute neben Bienenwachs
überwiegend verwendet werden. Im
gleichen Zeitraum wurde der Docht
entscheidend verbessert, so dass endlich in Erfüllung gehen konnte, was
Goethe schon so dringend wünschte:
Eine Kerzenflamme bringt Wärme und Licht ins Haus.
„Wüsste nicht, was sie besseres erfinden
könnten, als wenn die Lichter ohne Putzen brennten.“
Die handwerkliche Kerzenmacherei
hat sich seit der Zeit Karls des Großen
im Prinzip nicht verändert. Schon damals tauchte der Kerzenmacher einen
Stab mit Dochten langsam in flüssiges
Wachs, ließ die so entstandene Schicht
am Docht auskühlen und wiederholte
diesen Vorgang mehrfach, bis die Kerze
den gewünschten Durchmesser hatte. So
entstehen auch heute noch Kerzen, aber
statt von Hand nun maschinell.
Die zweite Methode gab dem Kerzenzieher seine Berufsbezeichnung:
Der satzungsmäßig historische Begriff
„Wachszieher“, früher auch „Lichtzieher“
genannt, steht für die Tätigkeiten der
Kerzenhersteller und Wachsbildner. Die
Berufsbezeichnung kommt daher, dass
eine der frühesten Methoden der Kerzenherstellung folgende war: Zwischen
zwei hölzernen Zugrädern liegt eine Zug-
Foto: imago/Westend61
wanne mit flüssigem Wachs. Auf einem
Rad ist der Docht gewickelt, er wird nun
vom anderen Rad durch die Wanne gezogen und setzt dabei rundherum eine
Wachsschicht an.
Das wiederholt sich so lange, bis die Kerzenschlange den gewünschten Durchmesser hat. Der Vorgang lässt sich leicht
mechanisieren, doch ganz ohne handwerkliches Zutun kommt auch die maschinell gefertigte Kerze nicht aus. Eine
neuere Methode ist das Pressen, bei der
Paraffingranulat unter hohem Druck in
Form gepresst wird.
Aus der Zeit, da die Bienen noch die einzigen Rohstofflieferanten waren, rührt
die berufliche Verwandtschaft des Kerzenziehers zum Konditor her. Jener, auch
Lebzelter genannt, verwendete ein weiteres Bienenprodukt – den Honig – zum
Süßen seiner Lebkuchen. Zumeist war
der Wachszieher auch der Lebzelter, und
erst später trennten sich die Zünfte.
Kerzeninnung
Auch heuer wieder:
DAS ULRICHSBISTUM
Kunst und Bau
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
ST. MARTIN
Von Bischof Ulrich gestiftet
Kirche in Batzenhofen blickt auf über 1000-jährige Geschichte zurück
Im Jahr 969 wurde die Kirche St.
Martin in Batzenhofen erstmals
urkundlich erwähnt. Nun wird sie
mit Renovierungsmaßnahmen für
ein weiteres Jahrtausend gerüstet.
BATZENHOFEN – Nur 40 Zentimeter tief war das Fundament
des Kirchturmes von St. Martin
in Batzenhofen (Kreis Augsburg),
stellte sich bei den Messungen heraus. Wäre das Kirchenschiff nicht
gewesen, wäre der 35 Meter hohe
Turm mit dem barocken Kupferzwiebeldach sicher irgendwann
eingestürzt.
Doch das war nicht die einzige
Überraschung, die Pater Siegfried
Hutt und seine Gemeinde erwartete.
Als das Fundament vertieft werden
sollte und der Türstock des Kircheneingangs für die großen Maschinen
entfernt werden musste, fielen faustgroße Kieselsteine herunter.
Wie sich herausstellte, hatte die
Kirche Zwischenräume und die
Kieselsteine dienten als „billiges
Dämmmaterial“, erklärt Pater Siegfried, der auch Kirchenpfleger ist.
Die Kiesel verursachten das Knirschen im Turm während des Glockenläutens, das nicht nur den Pater
beunruhigte. Es gab Anlass für die
statischen Messungen, die das flache
Fundament ans Tageslicht brachten.
Abhilfe war dringend notwendig.
Das Fundament wurde auf vier Meter vertieft und der Zwischenraum
Stück für Stück mit einem KalkMörtel-Gemisch gefüllt, der Turm
„gepresst“, so der Fachausdruck.
Auch die Auflage des Turmhelms
war von der Witterung angegriffen.
Eine Regennase wurde angebracht.
Die Restaurierungsmaßnahmen am
Turm, die inzwischen beinahe abgeschlossen sind, waren kostenintensiv. „Derzeit liegen wir bei 500 000
Euro“, sagt Pater Siegfried – eine zu
große Summe für die kleine Gemeinde. Sehr dankbar sind die Batzenhofener daher der Diözese, die einen
großen Teil des Betrags übernahm.
Fünf Prozent versprachen außerdem
die Stadt Gersthofen, je drei Prozent
der Bezirk und der Landkreis. Rund
100 000 Euro bleiben, für die immer noch kräftig gesammelt wird.
Auch die Kanzel ist restaurierungsbedürftig.
Herzlichen Dank an die Kirchenstiftung „St. Martin“
für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
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Dafür muss die Kollekte für eine
neue Orgel zurückstecken – obwohl
die derzeitige „aus dem letzten Loch
pfeift“, erklärt Pater Siegfried. Der
Pallottiner ist seit November 2008
in seinem Amt, und das sehr gerne,
wie er betont. Zuvor war er als Provinzökonom jahrelang unterwegs,
schließlich aber des Reisens müde
gewesen. Die Pfarrer- und Kirchenpflegerstelle der bedeutenden Barockkirche St. Martin war die Alternative, die der jetzt 73-Jährige sich
gewünscht hatte.
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DAS ULRICHSBISTUM
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Die Kirche ist viel älter, als ihr
Äußeres vermuten lässt. Erstmals
wird sie in einer Urkunde vom 23.
April 969 erwähnt. Bistumspatron
Bischof Ulrich stiftete die damalige kleine Kapelle in Batzenhofen,
die Martin von Tours geweiht war,
nebst anderen Ländereien dem von
ihm neu gegründeten Frauenkloster
bei St. Stephan in Augsburg. Um
1500 stand hier noch eine mittelalterliche Kirche mit spätgotischem
Satteldach. Aus dieser Zeit stammen
die ältesten Teile – der Chor und das
untere Kirchengeschoss – des heutigen Kirchenbaues.
Im Stil des Barock
Ab 1718 wurde St. Martin aufwendig und prachtvoll barockisiert.
Eine neue Glocke wurde der bereits
1683 gegossenen beigesellt. 1751
kam die dritte Glocke dazu. Bis zum
Zweiten Weltkrieg läutete das Trio,
danach wurde es eingeschmolzen
und 1948 durch fünf neue Bronzeglocken ersetzt. Vielleicht haben
auch die Glocken mit ihrem kraftvollem Geläut dazu beigetragen, den
Restaurierungsbedarf aufzudecken.
Nach der Turmsanierung müssen
nun morsche Dachbalken ersetzt
und eine moderne, energiesparende
Heizung installiert werden. Auch
hat sich der Holzwurm in das Holz
der von Meisterhand ausgeführten
Altäre eingenistet. Die Kanzel zeigt
ebenfalls Alterserscheinungen. „Mit
einem Lottogewinn wäre eine Rundumsanierung sofort möglich“, sagt
Pater Siegfried. In fünf Jahren wäre
St. Martin dann für das nächste
Jahrtausend wieder gerüstet.
Stephanie Knauer
Faustgroße Steine fielen herab, als
der Türstock entfernt wurde.
Die Kirche St. Martin präsentiert sich in barockem Kleid, hat aber noch wesentlich
ältere Wurzeln.
Pater Siegfried Hutt zeigt auf das
Altarbild (St. Martin mit der Gans). Dort
steht „J. B. pinxit 1723“, der Maler war
Johann Georg Bergmüller.
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DAS ULRICHSBISTUM
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Für Christus präsent
Schwester Raphaelas Wirken in Afrika
TUTZING – „Eine Vision haben,
etwas wagen, Hilfe suchen und die
Idee umsetzen“ ist die Devise der
76-jährigen Missionsbenediktinerin Raphaela Händler. Gleichzeitig vermittelt sie ihren Glauben.
Ihr Motto ist: „Für Jesus Christus
hinaus aus den Kirchen und vor
Ort präsent sein.“
Stellten sich nach der Festmesse zum Foto (von links): Oberstudiendirektor Kurt
Ritter, stellvertretender Landrat Alfred Schneid, Diakon Christian Wolf, Weihbischof
Losinger, Oberbürgermeister Frank Kunz, Landtagsabgeordneter Georg Winter, Stadtpfarrer Wolfgang Schneck, der Vorsitzende des Historischen Vereins Dillingen, Dieter
Schinhammer, und Bezirksrat Johann Popp.
Foto: Schmidt
„Schwäbisches Rom“
Dillingen feiert Abschluss des 750. Stadtjubiläums
DILLINGEN (jdt) – Die Aufgabe von Kirche, Politik und Gesellschaft sei es, dem „modernen
Menschen geistige Heimat zu
geben“, betonte Weihbischof Anton Losinger beim festlichen Abschluss des 750. Stadtjubiläums
von Dillingen. Losinger besuchte
1968 bis 1977 das Johann-Michael-Sailer-Gymnasium in Dillingen
und ist der Stadt daher verbunden.
Mit Blick auf den Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren und die
Wiedervereinigung ging der Weihbischof auf ein viel bewundertes
Ereignis in Heuersdorf in Sachsen
ein. Dort hätten die Bürger nach der
Wende ihre 750 Jahre alte Emmauskirche, die dem Braunkohletagebau
zum Opfer fallen sollte, ausgegraben
und gerettet.
Kirche versetzt
Das historische Gotteshaus wurde auf einen Tieflader gesetzt und
über 30 Kilometer an den neuen
Standort verbracht. Dabei wurden
zwei Bahnübergange und die Überquerung eines Flusslaufes überwinden. Die Kirche stehe heute für eine
„geistige Heimat und Vorstellungen,
an die sich Menschen halten können“, sagte Losinger.
Der Weihbischof warnte vor einer Kirche, „die die Orientierungslosigkeit der Gesellschaft nur noch
einmal verdoppelt“. Gerade in einer
Schulstadt wie Dillingen gehe es um
neue Herausforderungen im Religionsunterricht, Defizite in den Fami-
lien und Lebenshilfe: „Wir haben
größere Häuser, aber kleinere Familien. Unsere Werte werden reduziert.
Wir haben den Weltraum erobert,
aber nicht den Raum in uns.“
Oberbürgermeister Frank Kunz
erinnerte beim Festakt im Goldenen
Saal der Akademie an die zahlreichen Festveranstaltungen zum 750.
Stadtjubiläum. Zehntausende Besucher aus nah und fern hätten die
glanzvolle Geschichte des „Schwäbischen Rom“ eindrucksvoll erlebt.
Kunz rühmte das seit Jahrhunderten
„gute Miteinander“ zwischen Stadt
und Kirche. Die Bewahrung des
kostbaren gemeinsamen Erbes habe
in Dillingen den höchsten Stellenwert.
Der Vorsitzende des Historischen
Vereins Dillingen, Dieter Schinhammer, regte an, das historische
Stadtfest zu einer Dauereinrichtung
werden zu lassen und alle zwei Jahre
zu wiederholen.
Gegenreformation
Viel Beachtung fand der Festvortrag von Professor em. Rolf Kießling
von der Universität Augsburg zum
Thema „Bischöfliche Residenz –
Universitätsstadt – Regionales Zentrum“. Über Europa hinaus habe
Dillingen als erfolgreiches Zentrum
der Gegenreformation Aufsehen erregt. 40 deutsche Bischöfe hätten an
der berühmten Jesuiten-Universität
studiert. Die musikalische Gestaltung des Festaktes übernahm der
Gesangsverein Dillingen unter Leitung von Xaver Käser.
Die ausgebildete Frauenärztin
war bis 1994 Chefärztin eines Krankenhauses im tansanischen Nyangao. Dort entwickelte sie unter anderem ein Basisgesundheitskonzept,
das ihr ermöglichte, in die Dörfer
zu gehen, um Hilfe zur Selbsthilfe
zu leisten. Ohne Angst vor immer
noch bestehenden Tabus hat sie mit
ihren Helfern den Kampf gegen die
Immunschwäche AIDS aufgenommen, wobei es ihr vorrangig um die
Zukunft der Waisen geht. Überhaupt liegen ihr Kinder ganz besonders am Herzen, was sich auch in
ihrem Engagement für die Mädchen
dieser Länder ausdrückt, denn „ein
erhoffter Fortschritt kann nur durch
Bildung erreicht werden“, ist sie sich
sicher.
Von 1996 bis 2005 übernahm
Schwester Raphaela, das übersetzt
heißt „Gott heilt“, in Namibia die
Verantwortung für die landesweite Koordination aller katholischen
Krankenhäuser. Dort gründete sie
auch die Catholic Aids Action, das
größte Nicht-Regierungsprogramm
gegen HIV. Seit 2005 ist Schwester Raphaela Priorin der MisssionsBenediktinerinnen in Ndanda in
Tansania. Kisuaheli hat sie längst gelernt, denn Sprache ist ein wichtiges
Mittel bei ihrem Einsatz
Zu den Missions-Benediktinerinnen in Tutzing stieß Schwester Raphaela Händler während des Medizinstudiums. Ihr großes Vorbild war
Albert Schweitzer. 1969 entsandte
sie das Mutterhaus 1969 nach Afrika. Abertausenden Patienten konnte
sie helfen, obwohl sie selbst große
gesundheitliche Probleme hatte.
Trotzdem ließ sie nicht nach, ihre
Kraft in die medizinische Betreuung
ihrer Schutzbefohlenen zu stecken,
Aufklärungsprogramme zu initiieren und die Errichtung eines Collegs
für Mädchen voranzutreiben.
Ihr segensreiches Wirken bezieht
sich nicht nur auf medizinische Hilfe, sondern auch auf die notwendige Kooperation mit dem jeweiligen
Staat. Bei wichtigen Kongressen ist
sie stets dabei, bringt ihre Anliegen
vor und kämpft unermüdlich für die
Armen.
Sorgen machen Schwester Raphaela seit einiger Zeit die zunehmenden Spannungen zwischen Moslems
und Christen. Energie für ihre vielen Kräfte- und nervenzehrenden
Aufgaben schöpft die unermüdliche
Ordensfrau aus dem Gebet und ihre
Hingabe an Gott, dem sie in allen
Lebenslagen vertraut.
In dem 288 Seiten starken Buch
„Mit Hand und Herz, mein Leben
in Afrika“ erzählt die Schwester aus
ihrem Leben und spart auch nicht
schmerzliche Phasen der Einsamkeit
und Ablehnung aus.
Renate Reitzig
Information:
„Mit Hand und Herz: Mein Leben
für Afrika“, Herbig-Verlag 2014, mit
zahlreichen Abbildungen, ISBN: 978-37766-2727-5,19,99 Euro.
Schwester Raphaela Händler
mit ihrem Buch, in dem sie
von ihren Erlebnissen in Afrika
berichtet.
Foto: Reitzig
UNSER ALLGÄU
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
ORC HESTE RM E SSE A M 2 6 .1 2 .
Möglichkeit
zum Mitsingen
KAUFBEUREN (oh) – Für die
Orchestermesse am zweiten Weihnachtsfeiertag sucht der Kirchenchor von Herz-Jesu in Neugablonz
noch Sänger und Sängerinnen aller
Stimmlagen. Es kommt die „Missa
Pastoritita“ von Ernest Frauenberger, einem Mozart-Zeitgenossen,
zur Aufführung. Die Proben finden
immer mittwochs von 19.45 bis
21.45 Uhr im Anna-Saal der Pfarrei Herz-Jesu statt. Generalprobe
ist am Dienstag, 23. Dezember, um
19 Uhr. Da das Notenmaterial zur
Verfügung gestellt werden muss,
wird um Anmeldung bei Chorleiter
Albin Wirbel gebeten.
Information/Anmeldung:
Albin Wirbel Telefon 0 83 41/96 21-24.
M AR ION E TTE N TH E ATE R
„Hänsel und Gretel“
in neuem Gewand
MEMMINGEN (red) – Das Memminger Marionettentheater präsentiert am 7. und 14. Dezember jeweils
um 14 und 15.30 Uhr im kleinen
Saal der Stadthalle Memmingen sein
aktuelles Stück „Hänsel und Gretel“. Das Team um Marc Wiche hat
für die Neuproduktion nicht nur
das Bühnenbild komplett überarbeitet, sondern auch einige Figuren
neu gebaut. Der Eintritt kostet fünf
Euro für Erwachsene und vier Euro
für Kinder. Info: www.memmingermarionettentheater.de.
Mehrere Figuren für „Hänsel und Gretel“ wurden neu gebaut.
Foto: oh
Als Referent
beim Glaubenstag in Niederrieden setzte sich
Pfarrer Martin
Luttmann von
der Pfarrgemeinde St. Marien in
Bremen-West
mit „Vergeben
und Versöhnen“
auseinander.
Foto: Bader
POSITIVE RESONANZ
Die Kraft der Vergebung
„Glaubenstag für alle“ in Niederrieden macht das Verzeihen zum Thema
NIEDERRIEDEN – „... Und vergib uns unsere Schuld, wie auch
wir vergeben unseren Schuldigern“, heißt es im Vater Unser. In
Bezug auf Gott sind diese Worte
verbindlich und klar. Gott vergibt. Doch selbst sehr gläubigen
Menschen gelingt es nicht immer,
anderen zu verzeihen. „Erst wenn
wir vergeben haben, können wir
frei sein“, lautete die Botschaft,
die Pfarrer Martin Luttmann beim
„Glaubenstag für alle“ in Niederrieden eindringlich vermittelte.
Nachdem der in der Pfarrei
St. Georg nach langjähriger Tradition im Herbst organisierte Männereinkehrtag seit einigen Jahren
kaum mehr angenommen wurde,
veranstaltete der Pfarrgemeinderat
auf Initiative von Regina Friedrich
heuer erstmals einen Glaubenstag.
Die Resonanz war durchaus zufriedenstellend. Rund 60 Frauen
und Männer fanden sich nach dem
Gottesdienst in der Pfarrkirche
St. Georg im Raum des Frauenbundes ein. Als Referent begrüßte Marianne Konrad vom Pfarrgemeinderat
Pfarrer Martin Luttmann von der
Pfarrgemeinde St. Marien in Bre-
men-West, der sich intensiv mit dem
seiner Meinung nach für eine innere
Heilung unerlässlichen Kerngedanken des Vater Unser – dem Vergeben
und Versöhnen – auseinandersetzte.
Luttmann stammt aus Georgsmarienhütte bei Osnabrück und
arbeitete zehn Jahre bei der Telekom, bevor er als Spätberufener Theologie studierte. Nach der
Priesterweihe führte ihn sein Weg
1998 als Kaplan nach Lingen und
Osnabrück sowie als Pastor in die
Pfarreigemeinschaft ins emsländische Spelle. Seit 2006 wirkt Pfarrer
Luttman bei Exerzitien, in der Seelsorge und im Bereich Vorträge im
Team von Pfarrer Antony in Illerberg bei Vöhringen mit. Seit 2010
gehört er zum pastoralen Team von
St. Marien in Bremen-West.
Gott hilft
Luttmann ging auf die im Matthäus-Evangelium erwähnte Frage
des Apostels Petrus an Jesus ein:
„Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben?“ Jesus antwortet: „Ich sage
dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Mit der Kraft,
die Gott gibt, könne man anderen
verzeihen, denn im Gebet geschehe
Vergebung, bekräftigte der Referent.
Verborgene Verletzungen
In seinem Vortrag machte sich
Pfarrer Luttmann mit den Besuchern auf die Suche nach Verletzungen, die oft unbewusst vorhanden seien. Zum Beispiel könnten
sich Ängste, die werdende Mütter
durchleben müssen, auf die Kinder
übertragen. „Im Unterbewusstsein
gibt es viel mehr Verletzungen als
wir denken. Wenn wir uns ihrer bewusst sind, können wir uns mit Versöhnungsgebeten davon befreien.“
Wer zu Gott bringe, was ihn belaste,
könne Heilung erfahren.
Auch die Bedenken einer Zuhörerin, man könne bei mehrmaligem
Verzeihen leicht ausgenützt werden,
räumte Luttmann aus: Entscheidend sei, dass man gegen den, der
einen verletzt habe, keinen Groll
hege. Damit mache man sich selbst
frei. „Wir sind alle dazu aufgerufen,
zu verzeihen. Bitten Sie Gott, dass
er Ihnen die Gnade zur Vergebung
schenkt!“
Claudia Bader
UNSER ALLGÄU
6./7. Dezember 2014 / Nr. 48
ADVENTS AUF TAK T G IN G Z U H ER Z EN
Tiefe Geborgenheit bei Gott
LightFever in der Basilika lenkte Blick auf das Wesentliche
Das „LightFever“ vor dem Allerheiligsten in der Basilika Ottobeuren war genau
die richtige Einstimmung zum Advent.
Foto: Diebolder
OTTOBEUREN (jd) – Dafür, dass
die Gründung des Benediktinerklosters vor 1250 Jahren schon das
ganze Jahr über gefeiert wird, gibt
es gute Gründe: Das Kloster steht
mitten in Ottobeuren, seine Basilika überragt den Ort. Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr
war jetzt das von der Katholischen
Landjugend vor dem Kreuzaltar
organisierte „LightFever“.
Gerade in der Adventszeit rücken
Dunkel und Licht nahe zusammen.
In der Basilika wurde das Allerheiligste ausgesetzt und alle durften vor
der Monstranz kleine Teelichter anzünden. Wer sich vom Eingangsportal näherte, hatte einen langen Weg
durchs Dunkel. Doch jeder Schritt
ins Helle erfüllte mehr die Sehnsucht nach Geborgenheit, Gemeinschaft und Nähe.
Im Dunkel schien jeder für sich
allein auf dem Weg zu sein, doch
das Licht zog die Blicke in die Mitte.
Ähnlich war es mit den Gedanken,
geleitet von Mutter Teresa: „Woran
du Jahre gebaut hast, das mag über
Nacht zerstört werden. Baue trotzdem weiter“, lautete ein Impuls.
Abt Johannes Schaber sieht den
Advent als Zeit, seine Sicht neu zu
überdenken. Er sagte: „Jesus kommt,
alles wird gut.“ Um recht sehen zu
können, brauche es Kraft und Ruhe.
Stress, Konsum und Kitsch würden
ablenken. In einem Buch konnten
die Besucher ihre Anliegen eintragen, für die das Kloster dann beten
wird. Aus einem Behälter durften
alle eine Losung ziehen und „ihren
Psalm“ mitnehmen.
Nicht nur die Kerzen erwärmten
die Stimmung in der kalten Kirche,
auch die Liedbeiträge der Jugendlichen füllten den Raum und brachten die Nähe Gottes zum Ausdruck.
Zum Abschluss trugen Abt Johannes
Schaber und die Ministrantenschar
das Allerheiligste wieder in den Tabernakel.
Bunter Teller voller Symbolik
„Apfel, Nuss und Mandelkern“ gehören seit dem Mittelalter zu festlichen
Anlässen – genau wie Rosinen, Sultaninen, Feigen, Datteln oder Mandarinen. Auch heute liegen sie auf so manchem „Bunten Teller“. Nüsse gelten
seit jeher als Fruchtbarkeitssymbol und galten früher zudem als Symbol des
verborgenen Gotteswortes.
Foto: Wiedner
Der „Mindelheimer Advent“ setzt ein Zeichen gegen den bloßen Kommerz. Die
Innenstadt ist festlich beleuchtet.
Foto: Friebel
B I S 14. D E ZE M B E R
Kunst siegt über Kommerz
„Mindelheimer Advent“ stimmt anders auf Weihnachten ein
MINDELHEIM – Nicht zu Unrecht betitelt sich Mindelheim, die
Kreisstadt des Unterallgäus, gerne als Weihnachts- und Krippenstadt. Die Mindelheimer Krippentradition begründet sich auf die
Jesuiten, die hier 1618 erstmals
eine Krippe aufstellten. Über die
gesamte Stadt verteilt finden sich
in Mindelheim Krippenschätze –
und zur Adventszeit noch so manches mehr.
gibt es ein nostalgisches Karussell
auf dem Weihnachtsmarkt, Kasperltheater, Märchenlesungen, Basteln
und Kutschfahrten oder auch den
stets heiß ersehnten Besuch des Nikolaus auf dem Kirchplatz.
Andrea Friebel
In ganz Schwaben einmalig dürfte wohl der Mindelheimer Weihnachtsmarkt sein, der seit Jahren zu
Füßen der Stadtpfarrkirche St. Stephan auf dem Kirchplatz zwischen
barocken Hausfassaden, dem Franziskanerinnenkloster Heilig Kreuz
und den Gassen mit ihrem Kopfsteinpflaster aufgebaut wird. Musik
aus der Konserve sucht man hier
vergebens, vielmehr gibt es stimmungsvolle Klänge von verschiedenen regionalen Musikern und Ensembles.
Feines und qualitativ hochwertiges Kunsthandwerk, Krippen
und
Weihnachtsdekorationen,
Geschenkideen und Naschereien
findet man an den verschiedenen
Buden, die vom 4. bis 14. Dezember
jeweils Donnerstag und Freitag von
16 bis 21 Uhr sowie Samstag und
Sonntag von 13 bis 21 Uhr geöffnet
sind.
Zur Einstimmung auf das Christfest gibt es in Mindelheim in der
Adventszeit eine Fülle kultureller
Angebote – Konzerte in stilvollen
Räumen gehören ebenso dazu wir
Lesungen, festliche Gottesdienste
und Krippen-Führungen.
Auch für die jüngsten Mindelheimer ist eine Menge geboten. So
• Jesuitenkrippe im Chor der Jesuitenkirche (bis 2. Februar, täglich
9 bis 19 Uhr).
• Krippe im Heilig-Geist-Spital mit
mechanischem Spielwerk.
• Krippe Klosterwald in der Pfarrkirche St. Stephan aus der ersten
Hälfte des 19. Jahrhunderts (bis
2. Februar täglich 9 bis 17 Uhr).
• Darstellung der Geburt Christi (um
1645) in de Liebfrauenkapelle, bis
14. Dezember (jeweils donnerstags
bis sonntags, 13 bis 17 Uhr).
• Wallfahrtskapelle Maria Schnee
(geöffnet nach Vereinbarung): In
der barocken Kapelle im Ortsteil
Nassenbeuren entstand der Text
von „Ihr Kinderlein kommet“.
• Krippensammlung Fuchs in
Oberauerbach, (Besichtigung nach
Voranmeldung, Telefon 0 82 61/
13 14).
• Krippenverein Mindelheim – Ausstellung heimischer Krippen bei Familie Weiher (6. und 13. Dezember
jeweils 12 bis 18 Uhr und 7. und 14.
Dezember jeweils 10 bis 18 Uhr, 15.
Dezember 14 bis 20 Uhr).
• Krippenausstellung in der Schule
Nassenbeuren (6. und 7. Dezember,
jeweils 13 bis 17 Uhr).
af
Info
Krippen-Schätze
UNSER ALLGÄU
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
MIT AUFREGUNG ERWARTET
Der Nikolaus kam mit dem Auto
Der besondere Tag im Advent ist oft mit speziellen Erinnerungen verbunden
ALLGÄU – „Von drauß vom Walde komm ich her, ich muss euch
sagen, es weihnachtet sehr…“ –
am 6. Dezember oder am Abend
zuvor ertönt das Sprüchlein wieder in vielen Familien: Was darauf folgt, war früher mehr als
heute ein „Opfer der Aufregung“.
Schließlich warteten die Kinder
auf die mahnenden Worte des imposanten heiligen Mannes.
Und davor hatte man doch ein
bisschen Angst! So ging es auch der
damals erst zweijährigen Andrea
Burger. „Es war Klausentag und
es klopfte an der Tür. Zum Glück
hatte Sankt Nikolaus den Knecht
Ruprecht nicht mitgebracht“, erzählt Burger, die damals in Ach bei
Oberstaufen lebte und vielen als
Mitwirkende der „Illertaler Saitenmusik“ bekannt ist.
Verräterisches Muttermal
Auch die Worte, die der Nikolaus
zu dem kleinen Mädchen sprach,
waren nicht allzu streng. Und den
kleinen Tadel machten die Nüsse,
Mandarinen und der Lebkuchennikolaus mit dem Aufklebebild
wieder wett. „Er hat mich sogar auf
den Arm genommen. Noch war ich
überzeugt, dass es der heilige Nikolaus höchstpersönlich war.“ Dann
Vom Besuch des Nikolaus bei der damals zweijährigen Andrea Burger gibt es dieses Bild (links). Reinhold Sigg (Bild rechts)
hatte als heiliger Nikolaus zur Unterstützung den Knecht Ruprecht dabei.
Fotos: König (2), König Repro (2)
aber erblickte die aufgeweckte Kleine etwas Verräterisches im Gesicht
des Mannes mit dem Rauschebart:
„Ein Muttermal, wie ich es von einem Arbeitskollegen meines Papas
kannte.“ Nun war für Andrea eine
Frage aufgetaucht, und sie stellte
sie in der „Kindersprache“: „Mami,
isch des wea dr Heimerl?“ – so hieß
der Kollege. Nun lag das Problem
bei den Eltern. Die Antwort kam
schnell und diplomatisch: „Du hättest doch vor dem richtigen Nikolaus Angst gehabt – deswegen hat
der heilige Nikolaus den Herrn Heimerl gebeten, ihn zu vertreten...“
Schlaue Nichte
Gusti Ilgner denkt noch heute gern
an die Schlagfertigkeit ihrer Nichte am
Nikolaustag.
Auch Gusti Ilgner aus Kempten
hat prägnante Erinnerungen an den
Nikolaus-Tag: „Als meine Nichte
noch klein war, kam der heilige Nikolaus in den Kindergarten“, sagt sie
– und freut sich noch heute über die
Schlagfertigkeit des kleinen Mädchens: „Der Nikolaus ließ die Kinder vorkommen, tadelte oder lobte
sie und sagte dann: ,Und jetzt dreh
dich um!‘ Dann gab er allen einen
Klaps auf den Hintern! Als meine
Nichte aufgefordert wurde vorzukommen, meinte sie: ,Nikolaus, i
komm scho raus, aber umdrehe dua
i mi it!‘“
Reinhold Sigg kennt den besonderen Tag aus einer anderen Perspektive. Über 20 Jahre lang war er der
Oberstaufener Nikolaus. „An die
Begegnungen mit unendlich vielen
Kindern denke ich sehr gerne.“ Und
dann berichtet er von dem „wunderschönen Goldenen Buch“, das der
Pfarrer ihm ausgeliehen hatte. Beim
Verlassen eines Grundstücks passierte das Malheur: Sigg – also der Nikolaus – ließ es auf dem Auto liegen.
Die Kinder bemerkten das Missgeschick und sammelten flink die
umherfliegenden Zettel auf – zum
Glück ohne zu bemerken, dass dies
die „geheimen Informationen“ der
Eltern waren, die diese dem Nikolaus zugesteckt hatten. „Die Kinder
waren so glücklich, einem Nikolaus
zu begegnen, der sogar Auto fahren
konnte und sangen mir noch einmal
ein Liedchen vor“, sagt Sigg.
te und an der falschen Stelle lobte
und tadelte. Die Blicke der Erwachsenen sprachen Bände. Also beugte
sich Knecht Ruprecht, der gerade
beim Vorlesen war, etwas vor, leider
genau in Richtung Kerze. Und dann
geschah es: Im Nu hatte sein Bart
Feuer gefangen und brannte lichterloh. Ein brennender Ruprecht, auch
keine alltägliche Geschichte!“.
Jochen König
Brennender Bart
„Ein andermal“, erzählt er, „bekamen wir Informationen über die zu
bescherenden Kinder zugesteckt, die
je nach ihrer Wichtigkeit in den Farben rot, grün und schwarz geschrieben waren! Nun aber war es ziemlich dunkel in der Stube, so dass
mein Knecht Ruprecht die Farben
nicht besonders gut erkennen konn-
Andrea Burger „entlarvte“ den Nikolaus schon als kleines Kind.
UNSER ALLGÄU
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Menschen im Gespräch
GE D I C H TE T U ND GE ZE I C H N E T
Haikus im Allgäuer Dialekt
Mundart-Förderverein stellt neues Buch von Johannes Ahne vor
BAD GRÖNENBACH (oh) – Der
Förderverein mundArt Allgäu
blickt heuer auf sein zehnjähriges
Bestehen zurück. Zum Reigen der
Jubiläumsveranstaltungen gesellte sich jetzt die Vorstellung eines
weiteren Buchs der Serie „Echt
Allgäu“ in Bad Grönenbach.
30 beziehungsweise 60 Jahre haben
Veronika Zengerle (Zweite von
links) und Hedwig Spettel (Zweite von rechts) dem Kirchenchor
St. Mauritius in Immenstadt-Stein
die Treue gehalten. Für ihr langjähriges Engagement wurden sie von
Chorleiter Siegfried Eldracher (links)
und Pater Bernhard Gerwe (rechts)
mit Urkunden ausgezeichnet. Hedwig Spettel erhielt zusätzlich die
Ehrennadel in Gold des Amtes für
Kirchenmusik der Diözese Augsburg.
Beim Chorabend im Steiner Pfarrheim wurden beide mit Blumen und
Geschenken geehrt.
Foto: Sauter
GE BENDE UND EM P FA N G EN E
Zeit und Nähe schenken
Neue Hospizbegleiter in Mindelheim ausgesandt
MINDELHEIM – Die neuen Hospizbegleiterinnen und -begleiter
des Sankt-Elisabeth-Hospizvereins im Caritasverband Memmingen-Unterallgäu sind in der
Kapelle des Seniorenzentrums
St. Georg in Mindelheim ausgesandt worden. Die Teilnehmer der
Aussendungsfeier kamen aus dem
östlichen Landkreis, aber auch aus
Memmingen und Ottobeuren.
Den ökumenischen Gottesdienst
gestalteten Diakon Roland Pressl
und der evangelische Pfarrer Erik
Herrmanns.
Festredner Dr. Thomas Roth, Vorsitzender des Hospizvereins, stellte
die rhetorische Frage: „Was tun wir
hier?“, um sie selbst zu beantworten:
„Wir sind hier, weil wir hier sein
wollen. Wir sind hier, weil es uns
wichtig ist, unsere neuen Hospizbegleiterinnen und -begleiter willkommen zu heißen.“
Die Mitglieder des Vereins verbinde eine Idee: Sie wollen etwas geben, ohne dass sie sofort etwas dafür
erwarten. „Wir wollen Zeit geben,
Nähe vermitteln, Trost spenden,
Zuversicht haben, Gemeinschaft
spüren lassen für all die Menschen,
die dieser Dinge bedürfen“, erklärte Roth. Die Hospizbegleiter seien
nicht nur Gebende, sondern auch
Empfangende – und manchmal Beschenkte. Sie lassen sich ein auf tiefe
Beziehungen angesichts der Intimität der besonderen Situation am Lebensende. Samia Siebenrok-Safangy
Die neuen Hospizbegleiterinnen und -begleiter mit den Gratulanten (von links):
Carmen Spöhrer, Doris Kurz, Michaela Gropper, Magdalena Leitner, Ingrid Grotto, Diakon Roland Pressl, Daniela Hart (Ausbildende), Pfarrer Erik Herrmanns, Heike Holzer
(Ausbildende), Petra Gottwald, Eira Väisänen-Seidel, Hildegard Eberhard, Alfons Kerler, Josefine Schmid und Dr. Thomas Roth (Vorsitzender des Sankt-Elisabeth-Hospizvereins). Auf dem Bild fehlen Nesmil Kasumlu und Margot Tauchert.
Foto: saf
„Haiku-Verse im allgäu-schwäbischen Dialekt“ heißt das Buch, für
das Johannes Ahne nicht nur dichtete, sondern auch zeichnete und
malte. Haikus sind eine japanische
Gedichtform, die Ahne mit der allgäu-schwäbischen Mundart zusammentreffen ließ. Eine Kulturbegegnung, die funktioniert, findet der
69-Jährige: „Mit unseren Allgäuer
Lauten kommt man oft ganz gut in
die Nähe des Japanischen.“
Der Erlös aus dem Buchverkauf wird zur Umsetzung
weiterer Projekte des Vereins
verwendet.
Bei der Vorstellung des neues Buchs:
Simon Gehring, Vorsitzender des Fördervereins mundArt Allgäu, Autor Johannes
Ahne und Bürgermeister Bernhard Kerler
(von links).
Foto: mundART Allgäu
Information:
Das Buch ist erhältlich bei den bekannten Geschäftsstellen der Allgäuer
Zeitung und den Heimatzeitungen sowie
beim Förderverein mundArt Allgäu unter
www.mundart-allgaeu.de.
MOTE TTE N, S P I R I T UAL S, CHO R ÄLE
Feierlich und vielfältig
Kirchenmusik im Advent und an Weihnachten in der Basilika
OTTOBEUREN (jmi) – In der
Basilika Ottobeuren wird auch on
dieser Advents- und Weihnachtszeit ein vielfältiges kirchenmusikalisches Programm geboten.
Am zweiten Adventssamstag, 6.
Dezember, singt „VivaVox“ in der
Vorabendmesse um 19 Uhr die
„Missa quadragesimalis et de adventu“ von Pater Meinrad Spieß.
Pastoralmesse von Kempter, Schnabels „Transeamus“ und Pater Franz
Xaver Schnizers „Juga et Plana“ mit
Alphornsolo aufgeführt.
Am ersten Weihnachtsfeiertag um
9 Uhr singt der Kirchenchor im Pontifikalamt die „Missa brevis“ in G KV
140 von Mozart sowie um 17.30 Uhr
in der Pontifikalvesper Vesperpsalmen von Mitterer.
Den Kolpinggedenkgottesdienst
am Sonntag, 7. Dezember, um
9 Uhr gestaltet der Männergesangsverein Ottobeuren. Um 11 Uhr
singt der Günztaler Kinderchor im
Familiengottesdienst.
In der Abendmesse am Samstag,
20. Dezember, ist das Günztaler Vocalensemble (Leitung: Christl Holdenried) zu hören. Am vierten Adventssonntag um 11 Uhr wird der
Gottesdienst von der Jugendkapelle
(Leitung: Wolfgang Kirchmann) gestaltet.
An 24. Dezember spielt Josef
Miltschitzky um 23 Uhr an der
Dreifaltigkeitsorgel die traditionelle Orgelvesper mit weihnachtlichen
Werken von Praetorius, Böhm, Estendorffer sowie Dandrieu. Vor der
Mitternachtsmette singt der Kirchenchor das „Offertorium pastoritiae“ von Brixi. Um 24 Uhr wird die
feierliche Mitternachtsmesse mit der
„Viva Vox“ singt
Am 26. Dezember spielt die Blasmusikgesellschaft (Leitung: Peter
Oswald) um 9 Uhr weihnachtliche
Choräle, „VivaVox“ (Leitung: Josef
Miltschitzky) singt in der 11-UhrMesse Motetten und Spirituals von
Hassler und Rutter sowie gregorianischen Choral. Die Kindersegnung
um 14 Uhr wird vom Kinderchor
„Minnies“ gestaltet.
Die Jahresschlussandacht an Silvester um 15 Uhr wird mit Händels
„Halleluja“ und dem „Tantum ergo“
in D von Mozart umrahmt.
Am Neujahrstag singt der Basilikachor im Amt um 9 Uhr die „Missa
brevis“ von Mozart. Am 6. Januar
wird das musikalische Programm
der Weihnachtsnacht im Amt wiederholt und die Pontifikalvesper um
17.30 Uhr mit Falsobordoni-Sätzen
von Mitterer gestaltet.
UNSER ALLGÄU
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
NEUE KINDERKRIPPE
Zusätzlichen Raum geschaffen
Pfarrkindergarten an der Proschwitzerstraße wurde umgebaut und erweitert
KAUFBEUREN (gpd) – Kinder
kosten Geld. Das gilt für Eltern
und alle anderen Personen und
Institutionen, die sich um sie
kümmern. Für die Kirchengemeinde Herz-Jesu Neugablonz,
die Stadt Kaufbeuren und die
Diözese Augsburg stellen der Umbau und die Erweiterung des Kindergartens an der Proschwitzer
Straße um eine Kinderkrippe eine
Rechnung über 310 000 Euro aus.
Allerdings, erläutert der seit
2013 als Kirchenpfleger der Pfarrei
Herz-Jesu Neugablonz tätige Georg
Tuch, wird die volle Rechnung erst
2015 fällig, wenn die Sanierung des
Dachs über der Krippe mit derzeit
acht Plätzen für Kinder von einem
bis drei Jahren in Angriff genommen und beendet werden kann. Die
Ausschreibung erging an sechs Firmen, von denen nur eine ein – wie
Tuch vermerkte – „abschreckendes“
Kostenangebot gemacht hat. Deshalb soll die Ausschreibung für die
Dachsanierung im kommenden Jahr
fortgeführt werden.
Diese zeitliche Verschiebung
reduziert die Rechnung für 2014
auf 150 000 Euro. Die städtischen
Die Krippen-Gruppe
mit ihren beiden
Kinderpflegerinnen
Silke Hein (links) und
Oksana Dauenhauer
(rechts) vor dem
umgebauten und
erweiterten Gebäudeteil des Proschwitzer
Kindergartens. Nicht
auf dem Bild ist
Erzieherin Anne
Schuhmann.
Foto: Drescher
Zuschüsse von 155 000 Euro werden deshalb erst 2015 fließen. Die
Diözese Augsburg steuert 70 000
Euro für die Umbaumaßnahmen
bei. Dankbar erwähnt Kirchenpfleger Tuch auch die Spende eines
verstorbenen weiblichen Gemeindemitglieds in Höhe von 30 000 Euro.
Die im April 2014 begonnenen
Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen enthielten die Versetzung der
Ostwand um einige Meter, um zusätzlichen Raum zu schaffen. Zwei
äußere Fluchttreppen an der Ost-
und Westwand schlugen mit 24 000
Euro, die Erneuerung der Fenster an
der Südwand mit 25 000 Euro zu
Buche. Weitere Rechnungsposten
sind ein neuer Schlafraum von rund
20 Quadratmetern, neue Jalousien,
eine neue Elektroinstallation und
Beleuchtung, Rauch- und Brandmelder sowie Isolation, Verputz und
Anstrich.
So verfügt die Kinderkrippe im
Erdgeschoss nun über einen Spielund Schlafraum, im Obergeschoss
über einen Gruppenraum und teilt
dort zwei Gymnastikräume mit dem
Kindergarten. Im Erdgeschoss wurden zwei Schiebetüren als Zugang
zu den Sanitärräumen eingebaut,
die für die Bedürfnisse der Kleinsten
umgestaltetet wurden.
Ab September 2015, so hofft
Tuch, werden nach der Fertigstellung des Dachs nicht nur acht,
sondern zwölf Kinder im Alter von
einem bis drei Jahren in der Krippe Platz finden. Derzeit werden die
acht Kinder von zwei Kinderpflegerinnen und einer Erzieherin betreut.
E RI N N ERUNG, BEISTA N D UN D AU STAU SC H
Der Trost, der weiterträgt
Gedenkfeier für totgeborene und frühverstorbene Kinder
Von rechts: Pater Vinzenz Bauer,
Gynäkologe Dr. Clemens Braselmann
und Beate Kowoll, Sprecherin der Initiative.
Foto: Hacker
FÜSSEN (ha) – Zur Gedenkfeier
für totgeborene und frühverstorbene Kinder hat die Interessenitiative um Beate Kowoll eingeladen.
„Auch 2015 werden wir unser
Engagement für die betroffenen Fa-
milien in Füssen und im Umland
fortsetzen“, sagte Kowoll im Rahmen der Gedenkfeier mit 25 Teilnehmern in der Franziskanerkirche.
Die Sprecherin der Interesseninitiative weiß, dass nach der Andacht
und dem sich anschließenden Gang
zum Kindergräberfeld am Sebastianfriedhof (Alter Friedhof ) gern
noch das Gespräch zum Gedankenaustausch bei Kaffee und Kuchen
gesucht wird. Sie hatte dies mit Hilfe ihrer Mitstreiter im Franziskanerkloster vorbereitet.
Die Andacht in der Klosterkirche
wurde von Pater Vinzenz Bauer und
dem evangelischen Pfarrer Joachim
Spengler im Kerzenlicht gestaltet.
Miriam Rosenthal-English erfreute
die Besucher der besinnlichen Feierstunde mit Orgelspiel und Gesang.
Die Jahresgedenkfeier für verstorbene Kinder 2014 stand unter dem
Leitsatz „Wenn der Trost, den wir
geben, uns weiterträgt“.
Festliches Konzert zum Jubiläum
KIRCHDORF – Zum 30. Jubiläum der Sandtner-Orgel gestalteten die Organisten von St. Stephan in Kirchdorf ein hochkarätiges Konzert mit Musik
verschiedener Stilepochen. Unter anderem erklang dabei die „Toccata in dMoll“ von Johann Pachelbel. Auch der Kirchenchor von St. Stephan beteiligte sich am Konzert. Durch das festliche Programm führte Prälat Konstantin Kohler. Das Bild zeigt die Organisten Dietmar und Irmgard Gräf,
Chorleiter Herbert Siegel sowie die Organisten Dominik Zitzler und Franz
Eimannsberger. Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein, an
dem auch Orgelbauer Adolf Sandtner teilnahm.
Foto: Glonner
UNSER ALLGÄU
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
H E R B ST V E R S AM M LU NG
Der Sonntag in Gefahr
Liturgiereferent Ulrich Müller referierte beim Dekanatsrat
Die Sonntagsruhe wurde mit der
Anerkennung des Christentums im
dritten Jahrhundert eingeführt. Für
die Christen war der Sonntag immer
der erste Tag der Woche. Für viele ist
er heute der siebte Tag, ein Ruhetag
nach einer kräftezehrenden Arbeitswoche. Die Frühchristen feierten an
jedem Sonntag die Begegnung mit
dem auferstandenen Christus und
den beständigen Neubeginn am
Anfang einer Woche. Daher leitet
sich auch der Name „Tag der Sonne“ ab. Im Mittelalter wurden der
Gottesdienstbesuch zum Kirchengebot und das Versäumnis als schwere
Schuld eingestuft.
Im Gegensatz dazu, erklärte der
Referent, wird der christliche Sonntag heute nur noch von einer Kerngemeinde gefeiert. Damit der Sonntag seine Wertigkeit behält, müsse
er freigehalten werden. Der Besuch
des Sonntagsgottesdienstes sollte
für Christen dazugehören. Müller
betonte, dass der Sonntag ein Geschenk an das Leben ist und als solches viele Möglichkeiten bietet. Zeit
für sich selbst, gelebte Beziehung
und tätige Nächstenliebe sind nur
einige Punkte.
In der Diskussion wurde deutlich, dass der Sonntag in Gefahr ist,
dem Kommerz geopfert zu werden.
Durch Marktsonntage und die Erwartung, jeden Tag frische Backwaren kaufen zu können, ist der
Sonntag für immer mehr Menschen
nicht mehr arbeitsfrei. Für Christen
ist es Aufgabe und Verpflichtung
zugleich, den Wert des Sonntags zu
erhalten, war sich die Versammlung
einig.
Im Rahmen des Treffens wurde
als zweite Vertreterin des Dekanats
Lindau im Diözesanrat neben Uschi
Kohler (Oberreitnau) Carmen
Reichert-Schuhwerk (Sigmarszell)
gewählt. Auch der Termin der Dekanatswallfahrt nach Maria Thann
wurde bekanntgegeben: Sie findet am
20. September statt.
Georg Ohmayer
E I NE H E I LI G E I NSPI RI E RT
5. BIS 7. D EZEMBER
Alle Elisabeths
waren eingeladen
Klausenmarkt
in Sonthofen
KEMPTEN (oh) – Als Sinnbild der
Nächstenliebe wird die heilige Elisabeth verehrt. Zu ihrem Namenstag waren im AllgäuStift Seniorenzentrum Marienheim in Kempten
alle Elisabeths und
die
Bewohnern
zum „Elisabethenkaffee“ eingeladen.
Pastoralreferentin
Ursula LiebmannBrack
gestaltete
den Nachmittag.
Geboren in Ungarn
und erzogen auf der
Wartburg, heiratete Elisabeth mit
14 Jahren den
Landgrafen Ludwig
von Thüringen, gebar ihm drei Kinder
und wurde schon
nach sechs Jahren Witwe. Nach
dem Tod ihres Gatten verdrängte ihr
Schwager sie mit ihren Kindern aus
der Wartburg. Von da an lebte Elisabeth in Armut. Die Heilige widmete
ihr ganzes Tun dem Dienst an den
Kranken und Bedürftigen, um Jesus
Christus zu dienen.
Foto: Kruse
SONTHOFEN (red) – Am Oberen Markt in Sonthofen wird am
5. Dezember ab 17 Uhr sowie am
6. Dezember ab 12 Uhr und am
7. Dezember ab 11 Uhr der Klausenmarkt veranstaltet. Das traditionelle Klausentreiben ist am
5. Dezember ab 19.30 Uhr.
HEIMENKIRCH – Der Sonntag
ist der Urfeiertag der Christen,
betonte der Liturgiereferent der
Diözese Augsburg, Pfarrer Ulrich
Müller. Der Dekanatsrat hatte ihn
zur Vollversammlung eingeladen,
um die Wertigkeit des Sonntags in
den Mittelpunkt zu stellen.
Bewusst durch den Advent
SEIFRIEDSBERG (oh) – Eine Woche vor dem Ersten Advent versammelten
sich Jugendliche aus dem Oberallgäu im Jugendhaus Elias zum Ministranten-Wochenende. Dort genossen sie die Zeit für das Gebet und die Zeit für
einander – beides gilt es, im Advent neu zu entdecken. Um bewusst durch
die Zeit zu gehen, gestalteten die Minis Adventskalender. Das Wochenende
war ein Angebot der Katholischen Jugendstelle Kempten und wurde von
Jugendpfarrer Oliver Rid sowie Jugend-Leitern organisiert.
Foto: privat
P OET ISC HE S C HATT E N B I L DE R
Film über Margareta
von Schwangau
FÜSSEN (ha) – Elisabeth Wintergerst hat in Füssen ihren Film
„Margareta von Schwangau – Liebe
und Leid einer außergewöhnlichen
Burgfrau“ vorgestellt. Margareta von
Schwangau lebte um 1400 und war
die Frau des Minnesängers Oswald
von Wolkenstein. Der Film porträtiert ihr Leben mit poetischen
Schattenbildern. Die DVD ist im
Füssener Buchhandel erhältlich.
Die Füssener Regisseurin Elisabeth
Wintergerst (Mitte) mit Ligeia Philipp, die
ihr kreativ und technisch zur Seite stand,
sowie Magnus Persson, Vorsitzender des
Vereins „Alt Füssen“.
Foto: Hacker
IM MER MITTWO C H S
„Kripple Luaga in Füssen“
Stimmungsvolle Altstadtführungen geben schöne Einblicke
FÜSSEN (oh) – Die Gästeführer
in Füssen bieten in der Adventsund Weihnachtszeit regelmäßig
Altstadtführungen an, bei denen
das „Kripple Luaga“ (Krippen anschauen) im Mittelpunkt steht.
Bei ihren Rundgängen zeigen
sie nicht nur die handgearbeiteten
Krippen in verschiedenen Füssener Kirchen, bei denen die Geburt
Christi meistens in detailreiche Szenen aus der Bibel eingepasst ist.
Auch an einigen der rund 15
Krippen, die in den Schaufenstern
der Geschäfte auf das Christfest einstimmen, machen sie Station. Wer
hier mitgeht, erfährt so manches
über die verschiedenen Krippen und
ihren Bau und über regionale Weihnachtstraditionen und -bräuche.
Natürlich kommt auch die Füssener
Stadtgeschichte nicht zu kurz.
Die bis zu zweistündigen winterlichen Altstadtführungen mit
Kripple Luaga finden bis zum
7. Januar immer am Mittwoch statt.
Treffpunkt ist jeweils um 15 Uhr an
der Tourist-Information Füssen. Lediglich an Heiligabend und am Silvestertag starten die Touren bereits
um 10 Uhr.
Gästekarteninhaber sowie Kinder
und Jugendliche unter 18 Jahren
können kostenfrei mitgehen. Für
alle anderen kostet die Teilnahme
3,50 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
8. D EZEMBER
Gebetsvigil
für die Ungeborenen
OBERGERMARINGEN (hn) – Zur
168. Gebetsvigil für die ungeborenen Kinder laden die Lebensrechts-,
CDL- und Gebetsgruppen aus dem
Allgäu am Montag, 8. Dezember,
nach Obergermaringen/Kaufbeuren ein. Beginn ist um 9 Uhr mit
der heiligen Messe in St. Wendelin
in Obergermaringen, anschließend
ist eucharistische Anbetung und
parallel dazu Gebetszug in Kaufbeuren. Um 11.30 Uhr wird der
eucharistische Segen in St. Wendelin
Obergermaringen gespendet. Die
Gebetsvigil endet um 11.45 Uhr.
UNSER ALLGÄU
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
„FOLG E D E M STE RN “
Weihbischof Wörner
spendet den Segen
KAUFBEUREN (red) – Im Rahmen
des Projekts „Folge dem Stern“, das
wie im Vorjahr den Weihnachtsmarkt in Kaufbeuren begleitet und
die Besinnlichkeit bewusst in den
Mittelpunkt rückt (siehe Katholische SonntagsZeitung Nr. 48) wird
am Samstag, 13. Dezember, Weihbischof Florian Wörner in Kaufbeuren erwartet. Er spendet von 16.30
bis 18.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche
St. Martin den Segen. Nähere Info:
www.folge-dem-stern.info.
13. DEZEMB E R
Luziafeier
in Füssen
FÜSSEN (ha) – Mädchen und Buben freuen sich auf die diesjährige
„Luziafeier“, die mit einem fröhlichen Bastelnachmittag beginnt.
Treffpunkt ist am Samstag, 13. Dezember, um 15 Uhr im Franziskanerkloster. Kleinere Kinder sollten zum
Basteln in Begleitung der Eltern oder
von Angehörigen kommen. Das Basteln der Luziaschiffchen dauert eine
gute Stunde. Um 16.30 Uhr werden
die Teilnehmer zur Luziafeier in die
Krippkirche in der Fußgängerzone
eingeladen. Von hier aus erfolgt die
Lichterprozession zum Lech.
MIT „LEBE N D E R KRIP P E “
Vierte „Bethlehemer
Dorfweihnacht“
LENGENWANG (red) – Vom 5.
bis 7. Dezember wird in Lengenwang zur vierten „Bethlehemer
Dorfweihnacht“ eingeladen (Eröffnung 5. Dezember, 17 Uhr).
In einer heimeligen Atmosphäre
aus Lichterglanz und Tannenduft
bieten mehr als 20 Aussteller, die
überwiegend aus der Gemeinde
kommen, handwerkliche Kostbarkeiten und weihnachtliche Schätze
an. Besucher finden Bastelarbeiten,
Keramik, Filzarbeiten, Strickwaren,
Schmuck, Honig und vieles mehr.
Im Mittelpunkt des Christkindlmarkts steht eine „Lebende Krippe“
mit Eseln, Schafen und Ziegen. Am
zweiten Advent, Sonntag, 7. Dezember, lädt die Blaskapelle Lengenwang um 14.30 Uhr zum Konzert
„Adventsklänge“ in die Pfarrkirche
ein. Zum Rahmenprogramm gehört
auch eine Krippenausstellung im
Pfarrheim (6. Dezember, 15 bis 20
Uhr, 7. Dezember, 13 bis 20 Uhr).
Weitere Informationen gibt es unter
www.bethlehemer-dorfweihnacht.de.
EINE STARKE GEMEINSCHAFT
Den Glauben weitergeben
Benjamin Nägele aus Ottobeuren ist Oberministrant aus Leidenschaft
OTTOBEUREN – Es ist ein besonderes Jubiläum, das Benjamin
Nägele in diesen Tagen feiert: Vor
15 Jahren trat er zum ersten Mal
in der Basilika Ottobeuren als
Diener Gottes an den Altar. Die
Begeisterung fürs Ministrieren
war vom ersten Tag an da – und
sie führte dazu, dass Nägele inzwischen seit acht Jahren Oberministrant in Ottobeuren ist.
Fast seine gesamte Freizeit investiert der 25-Jährige, der in Memmingen als Prozess-Optimierer arbeitet,
in die Ministrantenarbeit, konzipiert Gruppenstunden, entwirft Arbeitsblätter und ist da, wenn „seine“
Minis Fragen haben. Deren Zahl ist
in den vergangenen Jahren auf 141
Buben und Mädchen angestiegen.
„2008 waren es noch 50“, sagt der
junge Mann nicht ohne Stolz.
Als Oberministrant führte Nägele
ein, dass es nicht nur eine Gruppenstunde – für die jüngsten Ministranten – gibt, sondern, gestaffelt
nach Altersstufen insgesamt sechs.
Immerhin sind die jüngsten Ministranten, um die er sich kümmert,
erst neun Jahre alt, die älteren dagegen längst im Teenageralter oder um
die 20 Jahre. „So kann der Glaube
an Jesus Christus altersgerecht vermittelt werden.“
Seinen tiefen Glauben und die
Freude daran an junge Menschen
weiterzugeben, ist für den Ottobeurer die entscheidende Motivation:
„Wenn ich meine Begeisterung weitergebe, werden die Kinder später
vielleicht auch ihren Glauben teilen. So entsteht eine Dynamik, ein
Kreislauf: Der Glaube an Gott geht
weiter und hört niemals auf.“
Starkes Gottvertrauen
Dass Benjamin Nägele in einer
Familie mit starkem Gottvertrauen
aufgewachsen ist, hat ihn tief geprägt. „Wir haben als Kinder bevor
Benjamin
Nägele ist seit
15 Jahren
Ministrant und
begleitet seit
acht Jahren als
Oberministrant
die große Schar
der Ottobeurer
Ministranten.
Das Bild
entstand im
Gruppenraum
innerhalb des
Pfarrzentrums.
Die Fotos im
Hintergrund
erzählen von
den vielen
gemeinsamen
Aktivitäten der
vergangenen
Monate.
Fotos: Loreck
wir in die Schule gegangen sind,
immer einen kleinen Altar aufgebaut und gebetet“, erinnert sich der
25-Jährige. Sein Zwillingsbruder
Manuel und die Geschwister Daniela, Anna und Fabian sind alle ebenfalls Ministranten.
Jede Mini-Stunde, die Nägele
konzipiert, beginnt und endet mit
einem Gebet und hat in Orientierung am Jahreskreis ein Thema.
Dem 25-Jährigen ist wichtig, dass
die Ministranten Gelegenheit haben, ihr Glaubensleben aufzufrischen
und sich immer wieder darauf besinnen, „dass Jesus Christus unser Ziel
und unsere Mitte ist“. Während er
mit den Buben und Mädchen im
ersten Jahr vorwiegend in der Basilika den Dienst am Altar übt, werden
später auch andere Glaubensthemen
vertieft.
Kindgerecht muss es sein
So sieht der begehrte „Mini-Stempel“
aus.
Vor ihm liegen, kindgerecht aufbereitet, Arbeitsblätter zum Advent.
Der „Mini-Stempel“, den sich die
Kinder mit den Arbeitsblättern „verdienen“ können, gehört dazu. „Wer
15 hat, bekommt zum Beispiel ein
kleines Buch als Wegweiser und etwas Süßes dazu“, sagt Nägele.
Viele besondere Erlebnisse verbinden die Ottobeurer Ministran-
ten, zuletzt unter anderem die
„Kloster-Entdecksungstour“ oder
die Rom-Wallfahrt. Auch das MiniWochenende zum Thema „Heiliger
Benedikt“ oder der Sport-Aktionstag waren Höhepunkte des Jahres.
„Wir sind eine richtig gefestigte
Gemeinschaft“, freut sich Nägele.
Spiele und Spaß haben dabei ihren festen Platz. Neben den MiniStunden unter der Woche treffen
sich die Buben und Mädchen auch
jeden Monat zu einer „Großen Mini-Stunde“. Auch hier wird gemeinsam gesungen, gespielt und gebetet.
Susanne Loreck
Info
Diener am Altar
Das Wort Ministrant leitet sich ab
vom lateinischen „ministrare“ (dienen). Das Dienen ist die Hauptaufgabe der Ministranten. Sie bringen
dem Priester die Gaben zum Altar.
Die Ministranten übernehmen auch
weitere Dienste wie den Weihrauch-Dienst, den Kollekte-Dienst
oder den Leuchter-Dienst, mit dem
bestimmte Aspekte des Evangeliums hervorgehoben werden. sl
© Uwe Annas – fotolia.com
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NACHRICHT UND HINTERGRUND
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Bilder aus einem zerstörten Land: Nirgendwo sonst sind die Folgen des Nahostkonflikts so gegenwärtig wie im Gazastreifen.
Fotos: KNA
INTERVIEW
„Keim der Hoffnung“ für Gaza
Britischer Kardinal analysiert Lage der Christen im geschundensten Teil Palästinas
auf beiden Seiten sind also in der
Verantwortung, diesen Extremismus
einzudämmen und sicherzustellen,
dass der Weg, der beschritten wird,
nicht von den Handlungen einiger
weniger bestimmt wird. Es braucht
eine starke Führung hin zum Dialog. Die Verantwortung des Stärkeren – und Israel ist in einer starken
Position – ist es, auf den Weg des
Friedens zu leiten.
GAZA-STADT (KNA) – Kardinal
Vincent Nichols (69), der Vorsitzende der Bischofskonferenz von
England und Wales, sieht die Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts in der Schaffung
zweier lebensfähiger Staaten unter Einbezug der drei Religionen.
Kürzlich hat er den Gazastreifen
besucht, den wohl am meisten
geschundenen Teil Palästinas. Im
Interview erläutert er seine Eindrücke.
Herr Kardinal, warum war Ihnen
wichtig, den Gazastreifen und die
dort lebenden Christen zu besuchen?
Wegen des Traumas, das die Menschen in Gaza in den vergangenen
Monaten durchgemacht haben. Mit
meinem Besuch möchte ich einen
kleinen Teil dazu leisten, dass die
Lage hier nicht vergessen wird. Ich
wusste, dass die katholische Gemeinde von Gaza sehr klein ist. Die
Präsenz der Christen ist dennoch
von großer Bedeutung. Während
des Krieges haben wir gesehen, dass
die christliche Gemeinde Zufluchtsort für viele Menschen war. Damit
ist sie ein Keim der Hoffnung, des
Mitgefühls und der konkreten Hilfe und des Daseins für den anderen.
Für dieses mutige Zeugnis danke ich
den Christen in Gaza.
Decken sich Ihre Erfahrungen mit
Ihren Erwartungen im Vorfeld?
Was ich nicht erwartet habe, sind
das Ausmaß der Zerstörung und die
Kardinal Vincent Nichols im Gespräch mit palästinensischen Christen in Gaza.
Armut, in der die Menschen von
Gaza leben. Ich bin schockiert von
der Zerstörungskraft dieses Krieges.
Ich glaube, jeder Einzelne muss in
dieser Situation die Menschlichkeit
wiederentdecken – jenseits von Politik und dem Eindruck des Kriegs.
Wir brauchen einen neuen Fokus
darauf, dass es hier um Menschen
geht. Wir müssen Wege für den
Wohlstand finden, denn Armut ist
immer eine Quelle für Frustration,
Frustration eine Quelle für Spannungen. Wir brauchen hier langfristige Lösungen.
Mit Blick nicht nur auf Gaza, sondern auch auf den sich in den ver-
gangenen Wochen verschärfenden
Konflikt in Jerusalem: Wie kann
diese Lösung Ihrer Meinung nach
aussehen?
Es muss ein Weg des Dialogs sein.
Wir müssen an dem weitestgehend
akzeptierten Ansatz festhalten, wonach der Weg in zwei lebensfähigen
Staaten liegt, die drei Hauptreligionen umfassen. Daran muss mit allen
Anstrengungen gearbeitet werden.
Was würden Sie den beiden Konfliktparteien mit auf den Weg geben?
Auf beiden Seiten ist die Sorge
vor einem wachsenden Einfluss von
Extremisten groß. Die Regierungen
Welche Botschaft konnten Sie den
Christen in Gaza von Papst Franziskus überbringen?
Es ist mein Privileg, die Botschaft
zu wiederholen, die Papst Franziskus
unermüdlich gibt – eine Botschaft
des Durchhaltens und der Aufruf,
jeden Tag kleine Schritte zu machen.
Seine Botschaft für die Menschen in
Gaza ist insbesondere die der Ermutigung und der Wunsch, dass sie
treu im Glauben bleiben.
Durch die „Freunde des Heiligen
Landes“ haben Sie der Gemeinde auch ganz konkrete finanzielle
Unterstützung gebracht ...
Hilfe ist wichtig. Noch wesentlicher ist aber in meinen Augen die
Hoffnung. Ich hoffe, dass unsere
Hilfe der Hoffnung helfen wird.
Was bringen Sie den europäischen
Katholiken aus Gaza mit?
Ich bitte sie, weiter zu beten und
die Menschen in Gaza besonders in
ihrem Herzen zu behalten.
Interview: Andrea Krogmann
MAGAZIN
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Ein deutscher Nikolaus für Peru?
Erstes bundesweites Treffen der Gabenbringer: Vorbereitung auf christlichen Dienst
D
er erste Advent, ein verkaufsoffener Sonntag in Köln. Die
Severinsstraße in der Südstadt
ist reich bevölkert. Inmitten des
hektischen Treibens liegt die St.-Johann-Baptist-Kirche. Hier herrscht
an diesem Tag ein ganz anderes buntes Treiben: Rund 50 Nikolausdarsteller aus ganz Deutschland und 20
ihrer Gehilfen sind der Einladung
zum ersten bundesweiten NikolausTreffen gefolgt.
Pfarrer Dominik Meiering, der
geistliche Leiter der Nikolausaktion
des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), zeigt sich
begeistert über all die Nikoläuse,
Engel, Knecht Ruprechts, Ankleidefrauen und Musiker, die zum Erfahrungsaustausch gekommen sind.
Eine Delegation aus Augsburg hat
mit 600 Kilometern den weitesten Weg auf sich genommen. 400
Kilometer haben die Kollegen aus
Freiburg zurückgelegt. Die Nikolausaktion, ein bundesweiter Zusammenschluss von Advents- und
Nikolausinitiativen, versteht sich als
Anwalt des „wahren Nikolaus“.
Vor zehn Jahren erlebte Meiering, dass bei einer katholischen
Weihnachtsfeier ein Jugendlicher
mit Zipfelmütze und leuchtenden
Sternen zu „Jingle Bells“ die Hüf-
ten schwang. „Da stimmt doch
etwas nicht“, schoss es ihm durch
den Kopf. „Jedenfalls war das sehr
anders als in meiner Jugend“, erinnert er sich. Es war dieses Erlebnis,
das Meiering motivierte, die Nikolausaktion ins Leben zu rufen. Jahr
für Jahr versucht sie, den Menschen
das alte Brauchtum und die Legenden um den heiligen Nikolaus zu
vermitteln, der der Jugend hilft und
selbstlos schenkt.
Wichtig ist Meiering dabei vor
allem, dass junge Menschen wieder
die Erfahrung einer „Heiligen Stunde“ genießen können – wie seine Generation es noch durfte: „Es ist doch
schade, wie selten heute noch die
ursprünglichen Inhalte des Weihnachtsfests transportiert werden.“
Mehr und mehr rücke heute die
Botschaft des Weihnachtsfests in
den Hintergrund, kritisiert Meiering. Als Beleg dafür sieht er etwa
einen Beschluss im Berliner Stadtteil Kreuzberg, keine öffentlichen
Weihnachtsbäume mehr aufzustellen, die Diskussion um eine Umbe-
Weihbischof Klaus Dick und Pfarrer Dominik Meiering, der geistliche Leiter der
Nikolausaktion, beim Aussendegottesdienst für die Nikolausdarsteller.
nennung des St.-Martin-Fests – und
natürlich den unkirchlichen Weihnachtsmann, der ausschließlich den
Konsum fördere: „Wohin steuert
diese Gesellschaft, wenn ihr Identifikationsfiguren wie St. Martin und
Nikolaus abhanden kommen?“
Bald keine Tradition mehr
Schenken und teilen dürfe nicht
verlernt werden, bringt Meiering
die Mission der Nikolausdarsteller
auf den Punkt. Gleichzeitig weist er
auf die große Hoffnung hin, die er
hegt: Mit seinem Brauchtum und
den Traditionen sei der Nikolaus
noch in ganz vielen Köpfen fest verankert. „Wahrscheinlich befinden
wir uns genau an der Stelle, wo es
darauf ankommt, dieses Brauchtum
fortzuführen, sonst hat es bald keine
Tradition mehr“, macht Meiering
den Darstellern Mut.
In diesem Jahr unterstützt die
Nikolausaktion das Hilfswerk Adveniat – und damit notleidende Menschen in Lateinamerika. Eine von
ihnen ist Luz Mery Benavides. An
ihrem Geburtstag ist sie als Vertreterin der Internationalen Katholischen Land- und Bauernjugend Mijarc nach Köln gereist. Mijarc sorgt
für Aus- und Weiterbildung sowohl
MAGAZIN
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
im religiösen Sinne als auch in wirtschaftlicher Hinsicht, damit lateinamerikanische Jugendliche Projekte
aufbauen können, um sich selbst zu
finanzieren und abzusichern.
In Köln erzählt Benavides, wie
sie als Kind einer Bauernfamilie in
ärmlichsten Verhältnissen aufwuchs:
„Seit ich vier oder fünf Jahre alt war,
musste ich bei den Arbeiten mithelfen, damit die Familie überhaupt
über die Runden kam.“ So gehe es
fast allen Kindern und Jugendlichen
in Peru. „Wir müssen extrem früh
aufstehen, um diesen Alltag zu bewältigen – nicht nur, um alle Arbeiten zu erledigen, sondern auch, um
den Schulweg überhaupt noch auf
uns nehmen zu können. Der beträgt
bei uns nicht 15 Minuten, sondern
nimmt oft Stunden in Anspruch.“
Woher kommt die Armut?
„Wie kommt es zu dieser Armut
in Peru?“, möchte „Nikolaus“ Reinhard Sentis aus Bonn wissen. „Unser größtes Problem ist, dass wir als
Landbevölkerung nicht anerkannt
werden und somit kaum sichtbar
sind. Unsere Interessen werden
nicht wahrgenommen. Deshalb
investiert unser Staat bei uns nicht
in Infrastruktur oder Bildung und
Gesundheitswesen“, erzählt Benavides. Dolmetscher Thomas Jung, der
selbst viele Jahre in Peru verbracht
hat, fügt hinzu, dass die Region
zwar reich an Bodenschätzen ist,
diese aber ausschließlich von ausländischen Firmen abgebaut werden.
Ein wenig hoffnungsvoller wird
es, als Benavides vom Weihnachtsfest in Peru berichtet, auf dass sich
die Einwohner intensiv vorbereiten:
„Wir freuen uns sehr auf die Ankunft Jesu. Es ist sehr wichtig, dass
wir uns treffen. Wir backen dann
zusammen und essen auch in der
Gemeinschaft. Am 24. Dezember
führen die Jugendlichen ein Krippenspiel auf und wir halten einen
Wortgottesdienst ohne Priester ab.
Schließlich sollen alle Kinder ein
kleines Geschenk mitnehmen, denn
in den armen Familien ist kein Geld
dafür vorhanden.“
Der Nikolaus selbst ist in Peru
unbekannt. In den vergangenen
Jahren ist aber der „Papa Noël“ bis
in die hintersten Landstriche vorgedrungen. In Köln wird Benavides
immer mehr klar, dass auch diese
Weihnachtsmann-Figur in erster
Linie dem Konsum verpflichtet ist.
Da kommt die Idee auf, einen der
deutschen Nikolausdarsteller gleich
mit nach Peru zu nehmen. Das ist
reizvoll – aber beim engen Zeitplan
kaum möglich. Doch wer weiß –
vielleicht ist ein solcher Austausch
schon bald keine Utopie mehr.
Beim gemeinsamen Fototermin
nimmt dann eine schöne und heitere Szene in der St.-Johann-BaptistKirche ihren Lauf: 50 Nikolause
aus ganz Deutschland legen ihre
Gewänder an und versammeln sich
im vorderen Teil der Kirche. Etliche
anwesende Fotografen der lokalen
Presse und einige Fernsehteams reißen sich um eine stimmungsvolle
Aufnahme.
Mit dem anschließenden Aussendungsgottesdienst, den der Kölner
Weihbischof Klaus Dick zelebriert,
werden die rund 50 Darsteller wieder in ihre Heimatgemeinden entlassen. Durch die Gemeinschaft
und den Austausch mit Gleichgesinnten gestärkt, können sie die
Botschaft des heiligen Nikolaus unter die Menschen bringen. Auf der
Severinsstraße schließen derweil die
Geschäftsleute die Pforten ihrer Läden. Vielleicht können sie nun auch
noch ein wenig die besinnliche Adventsruhe genießen.
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Ich glaube
Im „Jahr des Glaubens“ hat Papst Benedikt XVI. die
Bischöfe in aller Welt aufgerufen, Katechesen zu wesentlichen Inhalten unseres Glaubens zu geben.
Die Katholische SonntagsZeitung hat Bischöfe aus dem
gesamten deutschen Sprachraum eingeladen, ihren
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47 Kardinäle, Bischöfe und Weihbischöfe schrieben für
die Katholische SonntagsZeitung eine Kurzkatechese
zum Jahr des Glaubens.
.    ,
 
Kurzkatechese von
Kardinal Reinhard Marx,
Erzbischof von München
und Freising
.  
Kurzkatechese von Konrad Zdarsa,
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Zum Jahr des geweihten Lebens
katholisch1.tv ist ein Nachrichtenmagazin mit aktuellen Beiträgen, Porträts, Reportagen und Hintergrundberichten über den katholischen Glauben und
die Ereignisse im Bistum Augsburg und der Weltkirche.
Hier finden Sie die schönsten Videos von katholisch1.tv
rund ums Thema „Geweihtes Leben“, außerdem Texte
aus der Katholischen SonntagsZeitung und der Neuen
Bildpost sowie Links zum Bistum Augsburg.
Spezial
Luz Mery Benavides aus Peru (im Bild mit Dolmetscher Thomas Jung): In ihrer
Heimat ist der heilige Nikolaus als Gabenbringer unbekannt.
Fotos: BDKJ (2), KNA
Auf der Homepage von katholisch1.tv:
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MAGAZIN
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
WA S SICH ALLE KINDER WÜNSCHEN:
„Nikolaus komm
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend o
Nikolaus oder Weihnachtsmann
– nicht jedem ist der Unterschied
zwischen dem heiligen Wohltäter
und der Kommerzfigur mit dem
roten Mantel klar. Damit sich das
ändert, wirbt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend mit
seiner Aktion „Nikolaus komm in
unser Haus“ für den Heiligen.
Für die Kinder, egal ob christlich oder andersgläubig, ist der Besuch des Nikolauses
ein ganz besonderes Erlebnis. Jedes möchte ihn persönlich begrüßen. Viele Kinder
schenken ihm selbstgemalte Bilder, singen Advents- und Weihnachtslieder oder sagen Gedichte auf.
Fotos: KNA
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„Auf der Schwelle“
von Prälat Dr. Bertram Meier an:
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Straße
PLZ/ Ort
„Er sieht aus wie das Original.“
Der Kölner Stadtjugendseelsorger
Dominik Meiering freut sich wie
ein kleiner Junge. Gerade hat sich
Norbert Michels im Haus des Bundes der Deutschen Katholischen
Jugend (BDKJ) in einen stattlichen
heiligen Nikolaus verwandelt – mit
Bischofsgewand, Schultertuch, Zingulum und Brustkreuz. Zufrieden
nimmt der BDKJ-Diözsesanpräses
den „Heiligen“ in den Blick. Denn
gleich werden sie sich mit einem
Team des BDKJ im „Nikolausmobil“ auf den Weg machen, eine
Schule und die Kölner Kinderklinik
besuchen. Noch schnell ein Schluck
Kaffee im Stehen, dann startet der
alte VW-Bus durch die morgendlichen Straßen.
Wieder „sichtbar“ werden
Die Besuche in Kinder- und
Jugendeinrichtungen, auf Weihnachtsmärkten und in der Kölner
Innenstadt gehören zur Aktion
„Nikolaus komm in unser Haus“,
die der katholische Jugendverband
in der Domstadt im Jahr 2011 gestartet hat. Dem Aktionsbündnis
haben sich über 20 Institutionen,
Vereine, Verbände und zahlreiche
Privatpersonen in ganz Deutschland
angeschlossen. Es ist eine Weiterentwicklung der vom Bonifatiuswerk
gestarteten Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“. Die Initiative
möchte „eine Alternative aufzeigen“,
erläutert Meiering. Der Nikolaus
solle in Kindergärten und Schulen
wieder „sichtbar“ werden.
Die Aktion möchte zu einer „Neubesinnung im Advent“ beitragen,
erklärt der Seelsorger. Die Kommerzialisierung nehme überhand; an
jeder Ecke stehe ein „Weihnachtsmann mit Schlumpfmütze und
Bademantel“, gleichzeitig könnten
immer weniger Menschen etwas mit
dem heiligen Nikolaus anfangen,
bedauert Meiering. Er habe schon
in der Adventszeit eine Feier erlebt,
„bei der ein Weihnachtsmann mit
Blinklicht zu ‚Jinglebells‘ mit Hüftschwung getanzt hat“. Nikolaus sei
dagegen „der gute Mann, der sich
Zeit nimmt“ und in einer „heiligen
Stunde“ in besinnlicher Atmosphäre
zum Innehalten einlädt, Menschen
ermutigt und mit Kleinigkeiten beschenkt.
Große Aufregung
Noch einmal abbiegen, dann
ist auch schon die zweisprachige
Grundschule in der Alzeyer Straße
in Sicht. Norbert Michels trifft letzte Vorbereitungen, als der alte Bulli kurz auf dem Bordstein hält: die
Perücke mit den vielen Locken aufsetzen und den großen Bart zurechtrücken. Meiering gibt derweil per
Handy an ein bereits an der Schule
wartendes BDKJ-Team durch, dass
es gleich losgehen kann. „Es ist immer aufregend, wenn der Nikolaus
kommt“, sagt der BDKJ-Präses –
und man weiß nicht so recht, ob der
44-Jährige nur die Aufregung der
Kinder meint.
Während Norbert Michels sich
vor dem Wagen noch die Bischofsmütze aufsetzt und nach seinem
Bischofsstab greift, stimmen in der
Schulaula 180 Kinder – davon 85
Prozent ausländischer Herkunft –
schon erwartungsfroh „Sei gegrüßt,
lieber Nikolaus“ an. Dann zieht der
große Mann ein; die Grundschüler
können vor Aufregung kaum still
sitzen, kichern, tuscheln, strecken
ihre Hände aus. Jeder möchte dem
Nikolaus die Hand geben.
Auf der Bühne angekommen,
nimmt er auf dem mit rotem Tuch
überzogenen Stuhl Platz, begrüßt
die Kinder, stellt Fragen zu dem
Heiligen. Ein Mädchen sagt das Gedicht „Ein Tännlein“ auf; ein Junge
überreicht dem Nikolaus eine Kladde mit Bildern, die die Kinder seiner
Klasse für ihn gemalt haben: gefüllte
Nikolausstiefel, eine Schneelandschaft, der Heilige mit Bischofsstab
neben einem Weihnachtsmann.
Norbert Michels fragt die Schüler, ob sie denn den Unterschied
zwischen den beiden kennen. Verlegenes Schweigen, kein Kind traut
sich zu antworten. Dabei beobachtet Michels: „Muslimische Kinder
haben mehr drauf. Sie wissen, dass
der Heilige aus der Türkei stammt.“
Der Mann im Nikolauskostüm
hilft nach und deutet auf seinen Bischofsstab. „Damit kann ein Hirte
MAGAZIN
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
in unser Haus“
organisiert Besuche des heiligen Bischofs
die Schafe einfangen und der Bischof die gläubigen Menschen für
sich gewinnen“, erklärt er den Kindern. Meiering deutet derweil auf
ein weiteres Kennzeichen des Nikolauses, dessen Kopfbedeckung. „Die
Mütze ...“ rufen einige Kinder. Norbert Michels präzisiert: „Genau, die
Bischofsmütze, die Mitra.“ Schließlich bittet er die Klassensprecher auf
die Bühne und überreicht jedem ein
mit Mandarinen und Äpfeln gefülltes Jutesäckchen.
„Christliche Feste werden zunehmend entkernt und verlieren so ihre
Daseinsberechtigung“,
bedauert
Jugendseelsorger Meiering. Dabei
habe gerade der Heilige aus Myra als
„Identifikationsfigur“ eine positive
Botschaft zu erzählen – etwa vom
Teilen, das auch im Islam wichtig
ist. Deshalb sei der Nikolausbesuch
auch eine „pastorale Chance“, miteinander ins Gespräch zu kommen
und etwas über die Heiligen und
Christus zu erzählen.
Doch das Wissen ist nicht selbstverständlich. Deshalb führt Meiering für den BDKJ auch Schulungen für angehende Nikoläuse durch.
Auf dem Stundenplan stehen die
Geschichte und Legenden um den
heiligen Nikolaus, die richtigen Insignien und das Brauchtum in der
eigenen Familie. Aber auch eine angemessene Gestaltung der Feier wird
besprochen – Organisatorisches wie
der Ablauf, passende Lieder und die
kleinen Gaben für die Kinder: „Alle
bekommen dasselbe, damit kein
Neid aufkommt.“ Das Interesse
an solch einer Schulung steigt: Vor
zwei Jahren nahmen zehn angehende Darsteller daran teil, 2013 waren
es bereits 15; sogar aus Berlin und
München waren welche angereist.
Geld für Notleidende
Michels, im Hauptberuf Geschäftsführer des Kölner Diözesanrats, hat keine Schulung mehr nötig.
Schon vor seinem Engagement beim
BDKJ hat er viele Jahre in der Familie und im Bekanntenkreis den Heiligen verkörpert. Anfang Dezember
ist der hochgewachsene Mann „im
Dauereinsatz“, wie er sagt: An jedem
Tag besucht er als heiliger Nikolaus
drei bis vier Schulen und Kindergärten, daneben zieht er stundenweise
über Kölner Advents- und Weihnachtsmärkte und sammelt Geld
– etwa für die Notschlafstelle für
Drogenabhängige oder für schwersttraumatisierte Kinder in Syrien.
Ob im Krankenhaus (oben) oder in einer Grundschule (unten): Wenn Norbert
Michels als Nikolaus auf Besuch kommt, leuchten die Kinderaugen.
Nach einer Stärkung an einem
rustikalen Kölner Imbiss – ohne
Bart und Mitra – bei einem Pott
Kaffee und Frikadellenbrötchen
geht es für Norbert Michels und
das BDKJ-Team noch weiter in das
Kölner Kinderkrankenhaus. Chefarzt Michael Weiß betont, wie wichtig für seine kleinen Patienten diese
kurze Abwechslung ist: „Der Nikolaustag würde im Klinikalltag sonst
untergehen.“
Im Gruppenraum auf Station B3
sind schon zehn Kinder und Mütter versammelt und stimmen zur
Begrüßung ein Lied an. Andächtige Stille herrscht, als Meiering die
Nikolausgeschichte erzählt. Norbert
Michels fragt die Kinder, warum sie
im Krankenhaus sind – Bauchweh,
die wöchentliche Infusion, zu hohe
Zuckerwerte. Er verrät, dass auch er
Diabetiker ist und Tabletten nehmen
muss. Er weiß, dass man mit dieser
Krankheit auch mal verzweifelt sein
kann und Zuversicht braucht. „Hier
seid ihr in guten Händen“, beruhigt
er die Kinder.
Als kleine Erinnerung verteilt Michels zum Schluss Schokonikoläuse.
Auch an die junge Diabetikerin, die
sofort geistesgegenwärtig den Chefarzt fragt, wie viel sie davon essen
darf. Eine bleibende Erinnerung
hält sie auf ihrem Handy fest. Ein
Foto mit dem heiligen Nikolaus ist
auch für den Teenager „cool“.
Angelika Prauß
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Jahr des geweihten Lebens
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6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Weihnachtsgeschenk
„Zu mir kommen Menschen mit Augenund mit seelischen Problemen, unter
anderem auch viele Menschen mit Makuladegeneration“, erzählt die Heilpraktikerin für Psychotherapie, Optometristin
und Augenoptikermeisterin Ursula Büchler. Die Klienten der Münchnerin sind
begeistert: Seit sie die „goFit“-Matte zur
Behandlung von Makuladegeneration
einsetzt, können sie wieder besser sehen. „Bei Makuladegeneration verkümmert sozusagen die Stelle des besten
Sehens und die Sehleistung lässt drastisch nach“, sagt Büchler. Sie verwendet
die „goFit“-Naturheilmatte seit rund
zwei Jahren: „Ich habe die Betroffenen
experimentell auf die
Matte gestellt
und sie zwei
Minuten darauf
laufen
lassen. Alle
berichteten
von einem
energetischen Kribbeln
an den Knöcheln, das weiter
über die Knie bis in
den Kopfbereich bemerkbar war.“
Bemerkenswert
sei vor allem,
dass sich die
Sehleistung
messbar
verbesserte:
„Menschen,
die zu Beginn nur 20
Prozent Sehleistung hatten,
konnten plötzlich
Sehzeichen von 40 Prozent und mehr lesen.“ Eine Klientin mit
weit fortgeschrittener Makuladegeneration konnte durch das Gehen auf der
Matte ihre Sehleistung von 20 auf stabile 60 Prozent steigern. „Diese Frau ist
so glücklich“, erzählt Büchler. „Sie hatte früher gerne und viel geschneidert,
konnte es aber wegen ihres schwachen
Sehvermögens nicht mehr.“ Jetzt kann
die Klientin ihr Hobby wieder ausüben.
Bessere Sehleistung
Bei der Makuladegeneration sind einzelne Zellen auf der Netzhaut bereits
abgestorben, erklärt die Optikerin: „Ein
Großteil der inaktiven Zellen jedoch ist
zwar noch lebendig, aber die Zellen
sind so geschwächt, dass sie kein aktives Signal mehr an das Gehirn senden
können.“ Diese Zellen könnten – etwa
mit einer Fußreflexzonenmassage
durch die „goFit“-Matte – wieder aktiviert werden. Die Matte besteht aus
pflegeleichtem, Matt-Polyurethan. Ihre
Oberfläche ist einem Kiesstrand nach-
empfunden, dessen verschieden hohe
Kiesel sich nach allen Seiten bewegen
können. Das Gehen auf der Matte – ideal sind täglich zweimal zehn bis 15 Minuten – wirkt auf den Organismus wie
ein Spaziergang auf einem Kiesstrand:
Das regelmäßige Massieren der Fußreflexzonen regt den Stoffwechsel und
das Immunsystem an und fördert die
Durchblutung.
Gesundheitsvorsorge
Zahlreiche Kurhotels, Thermen und Wellness-Zentren setzen die „goFit“-Matte
gezielt zur Gesundheitsvorsorge
für ihre Gäste ein. Dabei profitieren sie von deren vielfältigen Wirkungen. Sie regt
nicht nur den
Kreislauf
an, sondern
aktiviert
auch die körpereigenen
Abwehrkräfte
und verbessert
die allgemeine
Befindlichkeit.
In
seinem
Fachbuch
„Medizinische Rehabilitationskonzepte“
empfiehlt
P ro f e s s o r
Dr. Edward
Senn das regelmäßige
Aktivieren der
Fußsohlen mit
Foto: goFit
„goFit“. Professor
Senn ist einer der
renommiertesten Spezialisten für das
Erkennen und Behandeln von körperlichen Funktionsdefiziten in Deutschland.
„Diese Matte eignet sich deshalb gut,
weil ihre Oberfläche die Fußsohle und
Fuß samt Bein beim Gehen reizt“, heißt
es in seinem Buch: „Diese periodischen
Reize beim Gehen aktivieren einerseits
die nervöse Versorgung der Fußsohle
und der Binnenmuskulatur des Fußes
und dessen Durchblutung.“ Mit erstaunlichen Wirkungen: So hilft der Gang laut
Professor Senn bei Rückenschmerzen,
Haltungsschäden, Störungen des Bewegungsapparates und vielen anderen
Einschränkungen. Ein weiteres Anwendungsfeld sei der Einsatz bei arteriellen
Verschlusskrankheiten wie Arteriosklerose, schreibt der Professor.
Jetzt schon an Weihnachten denken:
Weil bei der „goFit“-Fußreflexzonenmassage-Matte Wohlbefinden, Wellness
und Vorsorge Hand in Hand gehen, eignet sie sich hervorragend als Geschenk
für jeden, der Erholung verdient hat. Und
wer hätte das nicht?
nh
Die Heilkraft der Bewegung
Gehen für die Gesundheit
mit der goFit Fußreflexzonenmassagematte
Die Fußreflexzonenmassage ist eine 4000 Jahre alte Heilmethode der Naturvölker aus Asien und Nordamerika. Die Schweizer Firma goFit GmbH
Chur hat diese Methode der Stimulierung der Fußsohlen neu entdeckt
und weiterentwickelt. Bewegung wirkt Wunder – wer rastet, der rostet!!
Unter Medizinern und Physiotherapeuten ist unbestritten: Der menschliche Körper muss aktiv bleiben. Dies gilt ganz besonders im Alter. Bewegung ist eines der wichtigsten Elemente zum gesund werden und bleiben.
Dass die goFit Matte allen Erwartungen gerecht wird, zeigen die Aussagen zweier unabhängiger Physiotherapeuten und Orthopäden Urs M.
aus Zürich: „Die goFit Fußreflexzonenmassagematte ist so gut, wie
wir es mit einer manuellen Fußreflexzonenmassage nicht hinbekommen würden“. Der Orthopäde Lars B. aus Hamburg: „Wenn Ärzte die
goFit Matte verschreiben würden, hätten sie bald keine Kundschaft
mehr, denn die Patienten wären absolut gesund“.
Die Fußreflexzonenmassagematte
kann bei vielen Beschwerden helfen,
wo die Schulmedizin an ihre Grenzen
stößt. Es gibt eine Fülle von positiven
Erfahrungen bei vielen Leiden, leider
sind diese nicht wissenschaftlich belegt.
Der Apotheker Josef Stuhler von der
Marien-Apotheke im bayerischen Wertingen ist begeistert. „Ich habe sportbedingt Arthrose-Probleme in der Hüfte
und im Knie. Seit ich regelmäßig die
Matte nutze, geht es mir deutlich besser. Die Beschwerden werden nachhaltig gelindert. Ich bin sehr zufrieden
damit“. Von ähnlichen Erfahrungen
berichten auch die Kunden des bayerischen Apothekers. „Viele meiner Kunden setzen die Matte gegen Arthrose
und andere Beschwerden ein“.
Sonja G. (75) aus Tenigen litt seit dem
16. Lebensjahr unter unruhigen Beinen. Seit sie die goFit Matte benutzt,
sind ihre Beschwerden behoben. Kurt
H. aus Baar z.B. litt auch viele Jahre
unter RLS. Er erzählt: „Als ich die Matte
zum ersten Mal ausprobierte, waren die
Beschwerden binnen weniger Minuten
verschwunden“. Seither nutzt er die
Matte regelmäßig – und kann wieder
ruhig schlafen.
Frau Christa P. aus Berlin: „Nach einer Chemotherapie bekam ich eine
Polyneuropathie. Seitdem ich die Matte zweimal täglich benutze, sind die
Schmerzen verschwunden. Ich kann
nachts wieder wunderbar durchschlafen und es geht mir wieder gut“. Auch
bei gewissen Symptomen der Fibromyalgie kann die goFit Matte helfen.
Karola S. aus Lüneburg: „Seitdem ich
die goFit-Matte längere Zeit wie vorgeschrieben benutze, darf ich mich heute
bei Ihnen herzlich bedanken für die verbesserte Gesundheit“!
Das Wirkprinzip der goFit-Matte ist
denkbar einfach: Das Gehen auf der
Matte hilft nicht nur bei Diabetes,
Kopf, Nacken- und Rückenschmerzen,
Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, oder bei „RLS“, sondern auch bei
vielen sonstigen Beschwerden.
Bestellen unter:
Telefon: 0043-3864-42 84 30
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FORTSETZUNGSROMAN
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
49
Eines Tages schließlich ist es soweit. Florian fühlt sich stark
genug für einen kleinen Spaziergang. Er ist guten Mutes
und hört nicht auf die besorgten
Worte von Frau Eck, die ihren Sohn
noch zurückhalten will.
Schon ist er aus dem Garten und
steht auf dem Fußweg, der sich
durch die Weinberge schlängelt. Der
Weg führt ihn wie von selbst zu dem
leicht ansteigenden Fußweg, der von
Assmannshausen durch den Wald
zum Niederwalddenkmal führt. Der
Weg ist derselbe, und doch zeigt sich
der Wald seiner Kindheit und ersten
Verliebtheit heute ganz verändert.
Das Tannendickicht ist nicht dicht
und verwunschen, eher entdeckt er
einige abgestorbene Bäume, keine
Weiden raunen geheimnisvoll am
Weiher, keine Forellen springen auf
– nichts von einem Märchen vom
Niederwald. An der schmalen Bank
am Weiher fehlt die Rückenlehne
und ein überfüllter Abfalleimer erinnert daran, dass Touristengruppen
hier Rast gemacht haben. Ein heller Himmel lugt durch die Bäume,
die reglos dastehen. Lärm dringt
vom Städtchen herauf, hin und wieder tönt eine Schiffssirene auf dem
Rhein.
Am Niederwalddenkmal hält Florian inne. Ihm ist, als wäre er aus
einem langen Traum, einer einzigartigen Illusion erwacht und sähe
die Welt erst heute zum erstenmal.
Erst jetzt bemerkt er, dass er seine
kleine braune Geige in der Hand
hält. Er muss sie den ganzen Weg
mit sich getragen haben, ohne dass
es ihm bewusst war. Ab und zu blitzen ein paar Sonnenstrahlen durch
die Baumwipfel, ein leichter Wind
streicht über ihn hinweg und kühlt
angenehm seine Stirn.
Florian setzt mit leicht zitternder Hand die Geige an. Die ersten
Töne kommen ein wenig kleinlaut
und klagend, wie ein fernes Echo
einer längst vergangenen Zeit. Doch
bald bekommt sein Spiel einen zuversichtlicheren Rhythmus, eine
zielgerichtete Bestimmtheit, und die
Weise wechselt von Moll nach Dur.
Der ganze Körper des schmal gewordenen Virtuosen wiegt sich im Takt
der Musik. Es ist eine Melodie, die
aus seinem Herzen strömt, mit einer neuen musikalischen Richtung.
Das Hauptthema seines Geigenliedes ergeht sich in fröhlichen Läufen.
Immer wieder wechseln die Tempi,
immer neue Variationen dieses Themas entspringen der Geige. Florian
wird nicht müde, sie ihr zu entlocken. Schließlich gelingt ihm noch
ein virtuoser Abschluss. Aufgeregt
sagt Florian zu sich: „Wenn ich nach
Hause komme, muss ich dieses Thema gleich zu Papier bringen, es soll
eine Frühlingssonate werden.“
ihr geheimes Leben eingerichtet hat
– und vor allem welche Fortschritte
der Kleine bis jetzt schon gemacht
hat. „Wie hast du ihn denn taufen
lassen?“
„Na, wie schon – Florian Bela.“
Endlich ist Florian über den Berg. Noch immer kommt Anna fast
täglich an sein Krankenbett und wacht über seine Genesung. Florian genießt ihre Anwesenheit. Die beiden sprechen viel miteinander und Florian geht es nicht nur körperlich immer besser,
allmählich empfindet er auch eine gewisse Erleichterung in seiner
Brust und kann ohne seelische Qualen an Maria denken. Fast
sehnsüchtig wartet er nun jeden Tag auf Anna.
Florian blickt um sich und fühlt
all den unwirklichen Zauber schwinden, der auf diesem Ort gelegen hatte. Auch die Erinnerung an Maria
zerfleischt seine Seele nicht mehr,
ohne Groll kann er jetzt an die schönen Stunden denken. Ein großer innerer Friede kehrt in ihn ein, es ist
wie ein stilles Rasten nach jahrelanger Unrast. Noch einmal legt er die
Geige an und spielt das Thema des
„Frühling“ aus Vivaldis „Vierjahreszeiten“ an.
Als er das Spiel beendet hat, bleibt
er gedankenverloren noch eine Weile
auf einem Stein sitzen, bevor er den
Rückweg antritt.
Auf dem Nachhauseweg macht er
einen Abstecher zum Mäuseturm,
wo er über die Wendeltreppe zur
Aussichtsterrasse hochsteigt. Ziemlich außer Atem steht er vor einem
unvergleichlichen Panorama. Drüben auf der anderen Seite des Rheins
werden die Rebenhänge von der
sinkenden Sonne beleuchtet. Es ist
gerade Weinlese, und viele Hände
helfen bei der Traubenlese, von weitem sehen sie aus wie Ameisen. Ein
paar einzelne weiße Wolken stehen
über dem sanft gewellten Hunsrück,
und der Rhein glitzert in der Nachmittagssonne. Viele kleine, bunte
Schiffe und große weiße Dampfer
bevölkern den Fluss. Florian fühlt
auf einmal seine Lebensfreude erwachen und fühlt Dankbarkeit, dass er
hierhergehören darf.
Anna hat sich ein Herz gefasst.
Mag es Zufall sein, dass sie heute be-
schließt, Frau Eck und Florian ihren
kleinen Sohn vorzustellen!
Zu diesem Zweck nimmt sie sich
den Nachmittag frei, isst bei den
Pflegeeltern zu Mittag und fährt mit
dem Kleinen nach Hause. Dort ist
nur die Mutter, die den kleinen Buben auch sonst oft betreut.
Anna möchte endlich reinen
Tisch machen, ihr Leben in den
Griff bekommen und vor allem keine Heimlichkeiten mehr mit sich herumtragen. Sie fühlt sich stark genug
für ihr zukünftiges Leben mit dem
Kind.
Sie kleidet sich rasch um, packt
ihr Kind in den Kinderwagen und
geht zum Haus der Familie Eck. Sie
atmet noch einmal tief durch, dann
drückt sie die Klingel.
Frau Eck öffnet die Tür, und was
sie da sieht, bedarf für sie nicht vieler
Erklärungen. Sie versteht sofort und
schließt die beiden in die Arme.
„Anna, mein Kind, was musst du
durchgemacht. Jetzt weiß ich auch,
warum du dich gar so rar gemacht
hast eine ganze Zeit lang.“
Dann kann Frau Eck vor lauter Rührung nicht weitersprechen.
Anna lächelt blass und nickt.
„Was du mir heute geschenkt hast,
das wiegt alle Sorgen und manches
Leid der letzten Jahre auf, egal, was
kommt“, sagt Frau Eck, nachdem sie
die Fassung wiedergefunden hat.
Nachdem sie den Kleinen schlafengelegt haben, setzen sich die beiden Frauen in den Garten, und Anna
muss immer wieder erzählen, wie alles so gekommen ist und wie sie sich
Die Abendsonne blinzelt durch
die Bäume, da tritt Florian endlich
den Heimweg an. Beim Mäuseturm
hat er sich doch noch ein wenig
ausruhen mussen. Die Mutter wird
sich Sorgen machen, denkt Florian,
nimmt seine Geige und rafft seine
Jacke zusammen.
Er ist von einer tiefen Ruhe und
Zufriedenheit erfüllt und pfeift nun
beim Hinuntergehen das Thema seiner Frühlingssonate, die er am Niederwalddenkmal komponiert hat.
Seine Schritte greifen stärker aus,
und bald hat er das elterliche Grundstück erreicht.
Durch die Büsche erkennt er die
beiden Frauen im Garten. Ein glucksendes Kinderlachen und ein fröhliches Kreischen dringen zu ihm herüber. Er bleibt stehen und stutzt.
„Mama!“, ruft der kleine Hosenmatz, nimmt Anlauf und landet
zum wiederholten Mal sicher in Annas Schoß. Mutter und Großmutter
nehmen den Kleinen zwischen sich
und gehen dem Ankommenden entgegen.
Florian steht der Schweiß auf der
Stirn, er hält sich einen Augenblick
am Gartenzaun fest. Er ist völlig verwirrt, wie ein Blitz trifft ihn da eine
Vermutung, nein, eine Tatsache, tausend Gedanken wirbeln ihm durch
den Kopf. Eine glückselige Ahnung
lässt ihn zur Salzsäule erstarren,
und ein nie gekanntes Glücksgefühl
überkommt ihn beim Anblick des
Kindes: der kleine Junge, den er da
sieht, hat krause, schwarze Locken,
eine hohe Stirn und ernste, große
Augen, die ihn neugierig mustern.
Vor allem seine Geige hat es ihm
angetan, er lässt kein Auge mehr davon.
Florian kämpft mit den aufsteigenden Tränen, er öffnet den Mund,
um etwas zu sagen. Doch Anna legt
den Finger auf die Lippen. Sie lächelt dabei und sieht ihm tief in die
Augen. Die beiden Frauen sehen sich
über das Kind hinweg verschwörerisch an und bedeuten ihm, doch
endlich einzutreten. Florian öffnet
die Gartentür – und ist endlich zu
Hause.
Ende
MELODIE DER LIEBE
Hans Ernst
© Rosenheimer
Verlagshaus
GmbH & Co. KG
Rosenheim 2011
ISBN:
978-3-475-54103-2
MITEINANDER
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
beziehungsweise
Als Eltern ein Paar bleiben
Wenn ein Kind geboren wird, benötigt die Partnerschaft besondere Aufmerksamkeit
Z
wei Paare freuen sich über die
Ankunft eines Babys. Beide
Männer sind zutiefst beeindruckt über das Wunder der Geburt.
Peter nimmt wahr, welch seelische
Kraft und welche körperliche Leistung seiner Frau abverlangt wird.
Hans möchte Hanna während und
nach der Geburt ganz nahe sein, um
sie nach Kräften zu unterstützen.
Hanna ist überglücklich, dass sie
das Kind nun in den Armen halten
kann. Sie nimmt sich vor, dass es bei
ihr absolute Geborgenheit und Fürsorge erfahren kann, sie will alles richtig machen. Sie verschmilzt mit dem
Kind – allmählich fühlt sich Hans
aus dieser kleinen Gemeinschaft ausgeschlossen. Wenn er abends heimkommt, dreht sich alles nur noch
ums Kind. Hanna ist immer müde
und hat keinen Blick mehr für seine
Bedürfnisse. Schleichend entfernt er
sich immer mehr, bleibt abends länger im Büro, nimmt Auslandsreisen
an. Hanna ist enttäuscht, dass er sich
nur noch so wenig um sie kümmert.
Peter ist durch die Geburt ein anderer geworden. Er erlebt, dass Petra
und das Baby seine Unterstützung
brauchen. Petra ist anschmiegsam,
sucht seine Nähe, er fühlt sich gebraucht und eingebunden. Er kann
die Verantwortlichkeit für die Versorgung ihres gemeinsamen Kindes
Die Geburt eines Kindes stellt die Partnerschaft der Eltern auf die Probe. Foto: imago
anerkennend wahrnehmen. Und Petra ist froh, dass er ihr den Rücken
stärkt, ihre Unsicherheiten wahrnimmt, sie ermutigt und im Moment die Hauptverantwortung für
die existentiellen Belange der Familie trägt. Manchmal, wenn das Baby
schläft, finden sie Zeit, sich nahe
zu sein, sich tagsüber immer mal
wieder gegenseitig kleine Aufmerksamkeiten zu schenken. Die Liebe
zueinander hat eine andere Qualität bekommen. Sie sind sich näher
gekommen in dem Wissen, dass sie
einander als Mann und Frau brauchen, um Kraft zu haben für die Elternschaft. Wichtig ist, dass ein Paar
sich nach der Geburt neu findet.
Zu Anfang meiner Arbeit mit
Paaren begegnete mir der Satz: „Ent-
weder ein Paar heiratet nach jeder
Geburt neu, oder die Eltern trennen
sich.“ Das half mir, die Dynamik der
frühen Familienphase besser zu verstehen. Die Geburt eines Kindes ist
Krisenzeit. Aus dem Paar wird eine
Triade: Drei Menschen müssen für
ihre Beziehungen zueinander ein
neues Gleichgewicht finden.
Grundlage der Familie ist die Beziehung zwischen Mann und Frau.
Diese Partnerschaft braucht Pflege
und Aufmerksamkeit, vor allem Zeit.
Dann können gegenseitige Verlässlichkeit, Intimität und Leidenschaft
blühen und Quelle für eine gelingende Elternschaft sein. Die Geburt eines Kindes stellt eine besondere Herausforderung dar. Wollen die Eltern
weiterhin eine Mann-Frau-Bezie-
Gefühle halten länger an
Demenzkranke erinnern sich an positive Emotionen länger als an Erlebnisse
Obwohl Alzheimerpatienten Dinge schnell vergessen, können sie
sich noch lange an die damit verbundenen Gefühle erinnern. Dieses Ergebnis legt eine Studie der
Universität Iowa nahe.
Die Wissenschaftlerin hatte Erkrankten und Gesunden 20-minütige Filmsequenzen gezeigt, die entweder traurig oder fröhlich waren.
Fünf Minuten später wurden die
Studienteilnehmer befragt, an was
sie sich noch erinnern können. Wie
zu erwarten, erinnerten sich Alzhei-
merpatienten an deutlich weniger
Filminhalt als gesunde Studienteilnehmer. Einige wussten gar nicht
mehr, dass sie überhaupt einen Film
gesehen hatten. Die Gefühle von
Traurigkeit oder Fröhlichkeit, die
durch die Filme geweckt worden waren, blieben jedoch noch bis zu einer
halben Stunde nach Anschauen des
Films bestehen. Besonders auffallend
sei gewesen, dass sich bei Demenzkranken das Gefühl von Traurigkeit
umso länger hielt, je weniger sie sich
an die Filme erinnern konnten, so
die Studienleiterin.
In positiver Hinsicht sollte dies
Angehörigen Mut machen: Auch,
wenn sich Betroffene nicht mehr
an einen Besuch erinnern können,
bleibt das positive Gefühl dennoch
bestehen.
dpa
Schöne Gefühle bleiben bei Demenzkranken länger hängen.
Foto: imago
hung leben? Wenn sie nur noch Eltern sind, sich womöglich selbst mit
Mama und Papa ansprechen, geht
eine wichtige Kraftquelle verloren.
Gerade in der Zeit nach der Geburt braucht die Frau Zuwendung,
Halt und Schutz. Es tut gut, wenn
der Partner das wahrnimmt und
sich beide bewusst sind, wie wichtig seine verlässliche Anwesenheit
für die Entwicklung eines neuen
Beziehungsgefüges ist. Gleichzeitig
ist es an der Frau, neben der innigen Verbindung mit dem Baby, die
von der Natur symbiotisch angelegt
ist, ihren Partner im Blick zu behalten. Auch der Mann durchläuft
einen intensiven seelischen Prozess
der Veränderung, der ihm viel Kraft
abverlangt. Männer durchleben in
dieser Zeit oft hohe Belastungen
und Unsicherheiten und brauchen
die Aufmerksamkeit der Partnerin
und Anerkennung für ihren Beitrag.
Intimität und Leidenschaft sind
wichtige Quellen der Partnerschaft,
aber es kann sein, dass für einige
Zeit Fürsorge und Verbindlichkeit
im Vordergrund stehen. So ist es
heilsam, wenn die Partner sich kleine Oasen des Miteinanders schaffen
können. Die Kinder profitieren unendlich von einer achtsamen partnerschaftlichen Beziehung der Eltern.
Ursula Texier, Diplom-Psychologin
Verständniskärtchen
für Demente
Für Menschen mit beginnender Demenz gibt es eine neue Broschüre.
Sie will ihnen helfen, so lange wie
möglich selbstständig ihren Alltag zu
bewältigen. Teil der Broschüre sind
Verständniskärtchen im Scheckkartenformat. Sie tragen Informationen
wie „Ich habe Demenz. Bitte haben
Sie etwas Geduld“. Sie können etwa
an der Kasse überreicht werden, wenn
es mit dem Bezahlen nicht so schnell
geht wie erwartet. Darauf weist die
Deutsche Alzheimer Gesellschaft
hin. Menschen mit Demenz falle es
in solchen Situationen schwer, die
richtigen Worte zu finden. Die neue
Broschüre kann kostenlos bei der Organisation bestellt werden.
dpa
ANZEIGEN: IHRE SPENDE HILFT
Ihre Spende hilft
Mit einer Geldspende kann
jeder das Projekt fördern, das
ihm besonders am Herzen liegt.
Hilfsorganisationen, die sich auf
der ganzen Welt für Menschen in
Not einsetzen, sind dankbar für
Zuwendungen.
Foto: KNA
Mit Ihrer Spende helfen Sie
krebskranken Kindern in einer
kritischen Zeit ihres Lebens.
Ihre Spende
macht den UnterSchIed!
Deutsche Leukämie-Forschungs-Hilfe – Aktion für krebskranke Kinder –
Ortsverband Mannheim e. V. · Im Wirbel 62 · 68219 Mannheim
Telefon: (06 21) 87 19 68 · E-Mail: info@krebskranke–kinder.de · www.krebskranke–kinder.de
Sparkasse Rhein-Neckar-Nord · Konto Nr. 3800 8200 · BLZ 670 505 05
IBAN: DE48 6705 0505 0038 0082 00 · BIC: MANSDE66XXX
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Gemeinsam helfen
Seit 13 Jahren ist „Aktion Deutschland
Hilft“ bei großen humanitären Katastrophen weltweit im Einsatz. Es war der
stärkste Taifun, der je auf Land getroffen
ist: Mit Geschwindigkeiten von weit über
300 Stundenkilometern war „Haiyan“ am
8. November 2013 quer über die Philippinen gezogen. Haiyan hinterließ eine 600
Kilometer breite Schneise der Zerstörung.
Rund 6200 Menschen kamen ums Leben,
es gab knapp 30 000 Verletzte. Millionen
Menschen benötigten dringend Hilfe.
Nahrungsmittel und Trinkwasser, Medikamente und Hygieneartikel, Zeltplanen
und Werkzeug. Über Wochen hinweg versorgten die Mitgliedsorganisationen von
„Aktion Deutschland Hilft“ die betroffenen Menschen mit dem Nötigsten.
Darauf folgte die Phase des Wiederaufbaus. Da rund 1,2 Millionen Häuser zerstört oder zumindest schwer beschädigt
wurden, liegt ein Schwerpunkt der Hilfsmaßnahmen darin, den Betroffenen wieder ein stabiles Dach über dem Kopf zu
verschaffen. „Malteser International“ zum
Beispiel baut auf den Philippinen insgesamt 700 neue Häuser. „Die Menschen
hier haben in den vergangenen Monaten
nur in Zelten gewohnt“, sagt Sarah Klinder
von den Maltesern. „Die Hitze, die hohe
Luftfeuchtigkeit und auch die schlechte
Ventilation können sehr belastend sein
für den Kreislauf und sogar zu Dehydrierung führen.“ Ziel der Malteser sei es, den
Menschen möglichst katastrophensichere
Häuser zu bauen, die ihnen ein Leben in
Gesundheit und Würde ermöglichen. Sarah Klinder: „Wir bauen hier nicht einfach
nur Häuser, sondern ein Zuhause.“
Schnell und effektiv
„Aktion Deutschland Hilft“ wurde im Jahr
2001 gegründet. Seitdem hat es sich
das Bündnis zur Aufgabe gemacht, den
Opfern von humanitären Katastrophen
schnell und effektiv zu helfen. „,Aktion
Deutschland Hilft‘ vereint unter einem
Dach die Erfahrungen und Kompetenzen
von 23 Hilfsorganisationen, die seit vielen Jahren und Jahrzehnten humanitäre
Hilfe im Ausland leisten“, sagt Manuela
Roßbach, Geschäftsführerin des Bündnisses. Ziel sei es, die unterschiedlichen
Fähigkeiten zu bündeln, um sie bei
Kriegen und Konflikten, Hungersnöten,
Erdbeben, Überschwemmungen und
anderen Katastrophen effektiv einsetzen zu können. Roßbach: „Im Einsatzfall
tauschen die Mitgliedsorganisationen
täglich Informationen aus und stimmen
das weitere Vorgehen ab. So kann Nothilfe flächendeckend erfolgen – und so
werden Überschneidungen vermieden.“
Zu den größten Einsatzfällen gehören
der Tsunami in Südostasien im Jahr 2004,
das schwere Erdbeben in Haiti 2010,
der besagte Taifun Haiyan auf den Philippinen, aber auch das Hochwasser in
Deutschland im Sommer 2013. Derzeit
konzentriert sich „Aktion Deutschland
Hilft“ auf die Unterstützung der Flüchtlinge aus Syrien und dem Nordirak sowie
auf die Präventionsarbeit in den EbolaGebieten Westafrikas.
Katastrophenvorsorge
Um schnelles Handeln zu ermöglichen,
hat „Aktion Deutschland Hilft“ für den
Katastrophenfall einen Fonds zur Bereitstellung von ersten Geldern geschaffen.
Der Fonds finanziert den sofortigen Einsatz von medizinischer Hilfe, Lebensmitteln, Wasser und überlebenswichtigen
Gütern wie Decken und Hygieneartikeln.
Dank des Fonds können die Hilfsorganisationen im Notfall schnell mit ihrer Arbeit beginnen.
Darüber hinaus setzt sich „Aktion
Deutschland Hilft“ intensiv für effektive Katastrophenvorsorge ein. Experten
klären die Bevölkerung in erdbebengefährdeten Gebieten über Risiken und
Selbsthilfemaßnahmen auf, erarbeiten
Siedlungs- und Bebauungspläne oder
errichten Frühwarnsysteme. Immer nach
der Maxime: „Jetzt handeln – damit es
morgen nicht zum Schlimmsten kommt.“
Mehr Information:
www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Wissen teilen. Zukunft gestalten.
Spendenkonto:
MMM
MMMMMM
M
MMMR
www.ingenieure-ohne-grenzen.org
Nach Taifun Haiyan: Der Bündnispartner Malteser International baut auf den Philippinen insgesamt 700 neue Häuser. Foto: Aktion Deutschland Hilft/Fulvio Zanettini
ANZEIGEN: IHRE SPENDE HILFT
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Wünsche erfüllen
Die „Deutsche Leukämie-Forschungs-Hilfe
– Aktion für krebskranke Kinder“ (DLFH) in
Mannheim fördert die Forschung auf dem
Gebiet der kindlichen Krebserkrankungen und unterstützt das Kinderklinikum
Mannheim. Eine weitere Hauptaufgabe
der DLFH ist die Betreuung von erkrankten Kinder und ihren Familien.
Neun Projekte
In mehr als 35 Jahren haben sich neun
Projekte ergeben, die die DLFH organisiert und finanziert. Krebskranke Kinder
können dadurch über einen langen Zeitraum begleitet werden. Zum Beispiel
können sie Kunst- und Musiktherapie
in Anspruch nehmen, sich von einem
Clown ablenken lassen, an „Rosy‘s Kids
Corner“ teilnehmen oder einen Wunsch
in der Wunschbox abgeben. Für Eingriffe, Therapien oder schlechte Tage gibt
es Mutperlen. Junge Erwachsene sind in
der Ü18-Gruppe willkommen. Eine erfahrene Kinderkrankenschwester bietet
ambulante Betreuung für Eltern an. Darüber hinaus gibt es das Elternhaus für
Familien, die weiter weg wohnen.
nh
Aktion Deutschland Hilft
Das starke Bündnis bei Katastrophen
Mehr Information:
Telefon: 06 21/87 19 68
E-Mail: info@krebskranke-kinder.de
Richtig spenden
Deutsche Bundesbürger spenden gerne.
Insgesamt 4,7 Milliarden Euro gaben sie
2013 nach Angaben des Deutschen Spendenrats für gemeinnützige Zwecke. „Damit Geld- und Sachspenden wirklich helfen, sollten Verbraucher ein paar wichtige
Hinweise beachten“, erklärt Mechthild
Winkelmann von der Verbraucherzentrale
Nordrhein-Westfalen. Eine Übersicht:
· Sach- oder Geldspende: Geld hilft oft
mehr als Kleidung oder andere Sachspenden. „Die Lagerung und der Transport von Kleidung oder Nahrungsmitteln
verursachen Kosten“, erklärt Winkelmann. Mit Geld lassen sich dagegen
gezielt benötigte Hilfsmittel beschaffen.
Wird aber gezielt um Sachspenden gebeten, sind auch sie ratsam.
· Einzel-, Dauerspende oder Patenschaft:
Wer flexibel auf akute Notfälle reagieren möchte, gibt nach Bedarf. Wer einen
fortwährenden Beitrag für die Ausbil-
dung von Kindern oder zum Aufbau von
Hilfsprojekten leisten möchte, wählt eine
Patenschaft oder Dauerspende. Die Spender sollten sich über die Organisation informieren. Eine Gütezeichen ist das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts
für soziale Fragen.
· Online, Bar, Überweisung oder per SMS:
Beträge von unter fünf Euro kann man
bedenkenlos in eine Sammelbüchse werfen oder per SMS, also per Abbuchung
mit der nächsten Telefonrechnung, spenden. Wichtig ist, dass es sich um eine
vertrauenswürdige Organisation handelt.
„Größere Beträge spendet man besser
per Überweisung oder mit einem Lastschriftformular auf der Webseite der Organisation“, empfiehlt Winkelmann. Bei
Einzelspenden unter 200 Euro reicht dann
der Kontoauszug, um die Spende steuerlich abzusetzen. Nur für höhere Beträge
benötigt man eine Spendenquittung. dpa
Zukunft gestalten
„Ingenieure ohne Grenzen e.V.“ ist eine
deutschlandweit tätige, gemeinnützige
Hilfsorganisation, die rund um den Globus technische Entwicklungszusammenarbeit leistet. Der Verein unterstützt beispielsweise Schulen, Krankenhäuser und
entlegene Dörfer durch den Aufbau einer
Wasserversorgung oder den Bau von sanitären Anlagen. Die Projekte haben stets
das Ziel, den Menschen direkt vor Ort zu
helfen. Es geht darum, neue Perspekti-
ven zu geben, die regionale Wirtschaft
zu stärken und Fachwissen zu vermitteln.
Dabei setzt „Ingenieure ohne Grenzen“
auf Zusammenarbeit mit den Menschen
vor Ort und an die Lebensumstände angepasste Technologien. So können nachhaltige Erfolge erzielt und echte Hilfe zur
Selbsthilfe geleistet werden.
nh
Mehr Information:
www.ingenieure-ohne-grenzen.org
Ehrenamtliche
Mitarbeiter von
„Ingenieure ohne
Grenzen“ helfen
zum Beispiel den
Menschen in
Tansania,
Regenwasserzisternen zu
bauen.
Foto: Ingenieure
ohne Grenzen
Wenn Menschen durch große Katastrophen in Not geraten,
helfen wir. Gemeinsam, schnell und koordiniert. Schon ab
5€ im Monat werden Sie Förderer. Ihre regelmäßige Spende
ermöglicht unsere wichtige Nothilfe. Darüber hinaus unterstützen Sie Katastrophenvorsorge-Projekte. So helfen Sie
Leid zu verhindern, bevor es geschieht.
Spendenkonto (IBAN): DE62 3702 0500 0000 1020 30
Spendenstichwort: KSZ hilft
Förderer werden: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
ANZEIGEN: IHRE SPENDE HILFT
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Kulturschätze bewahren
schon viele Jahrhunderte überdauert haben, doch nun akut gefährdet sind.
Vielfalt erhalten
Kirchen sind seit
jeher geistige wie
soziale Mittelpunkte. Ihr Erhalt
liegt den über
200 000 Förderern der Deutschen Stiftung
Denkmalschutz
besonders am
Herzen.
Foto: R. Rossner/
Deutsche Stiftung
Denkmalschutz
Ein Altstadtbummel, Weihnachtsmärkte
auf historischen Marktplätzen und kostbar ausgestattete Kirchen: Es ist oft das
historische Ambiente von Städten und
Dörfern, das in der Weihnachtszeit für
eine ganz besondere Atmosphäre sorgt.
Denn Denkmale sind viel mehr als nur
alte Steine. Sie geben Städten und Dörfern ein unverwechselbares Gesicht und
machen aus ihnen Orte mit lebendiger
Geschichte. Sie stiften Identität, prägen das Werteempfinden, sind lebendige Orte der Erinnerung, Wahrzeichen,
Mahnmale oder Zufluchtsorte und verbinden Menschen miteinander.
Gerade Kirchen – seit jeher geistige wie
soziale Mittelpunkte – sind auch im 21.
Jahrhundert Orte der Begegnung. Ihre
einzigartige Architektur und kunstvolle
Ausstattung machen einen Teil der be-
Krank sein ist kein Kinderspiel.
Aber Ihre Hilfe macht vieles leichter.
sonderen Kraft dieser Bauwerke aus.
Diese originalen Kunstwerke sind durch
nichts zu ersetzen. Jede noch so kleine
Dorfkirche mit ihrer Ausstattung trägt zur
Vielfalt unserer Kulturlandschaft bei. Die
Vielfalt dieser Baukultur zu erhalten, liegt
in der gemeinsamen Verantwortung der
Gesellschaft. Denn es ist wichtig, dass
auch spätere Generationen authentische
Orte der Erinnerung erleben können, die
Spendenkonto: Frankfurter Sparkasse
DE98 5005 0201 0000 6200 50
Mehr Information:
www.denkmalschutz.de
Heilungschancen verbessern
Von den ungefähr 1800 Kindern und Jugendlichen, die jährlich an Krebs erkranken, können heute nahezu 80 Prozent
geheilt werden. Doch die lange Zeit der
Therapie stellt für die jungen Patienten
eine extreme Belastung dar – der Körper
und die Seele leiden.
Damit die Hoffnung auf Heilung für junge Krebspatienten und ihre Familien kein
Traum bleibt, haben betroffene Eltern
1983 den Verein „Hilfe für krebskranke
Kinder Frankfurt e.V.“ gegründet. Auch
die heutigen Vorstandsmitglieder des
Vereins kennen die Situation aus eigener
Erfahrung und wissen daher, wie wichtig
umfassende Unterstützung und Begleitung während dieser Zeit ist.
Vertrauen und Kraft
Hilfe für krebskranke
Kinder Frankfurt e.V.
Komturstraße 3, 60528 Frankfurt a. M.
www.kinderkrebs-frankfurt.de
Kirchen liegen der Deutschen Stiftung
Denkmalschutz und ihren mehr als
200 000 Förderern ganz besonders am
Herzen. Dank ihrer Hilfe konnte die gemeinnützige Stiftung bereits zum Erhalt
von rund 2000 Sakralbauten beitragen.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz
ist die bundesweit größte private Initiative für Denkmalschutz und setzt sich
seit 1985 kreativ, wissenschaftlich und
erlebnisorientiert für den Erhalt von bedrohten Baudenkmalen ein. Bundesweit
fördert sie jedes Jahr rund 460 Projekte
– von der archäologischen Grabung über
die denkmalgeschützte Lokomotive bis
zur altehrwürdigen Kathedrale. Doch immer noch gibt es zahlreiche Denkmale,
die bedroht sind und dringend Hilfe benötigen. Damit die Deutsche Stiftung
Denkmalschutz hier aktiv werden kann,
baut sie auf die Unterstützung ihrer
Spender.
nh
Der Verein unternimmt alles in seiner
Macht Stehende, um bei den kranken
Mädchen und Jungen und ihren Angehörigen das Vertrauen und die Kraft zu stärken, die Krankheit besiegen zu können.
Konkrete Hilfe leistet der Verein unter anderem durch die Finanzierung von zusätzlichem Arzt- und Pflegepersonal und vier
Erzieherinnen in der universitären Kinderkrebsklinik Frankfurt. Die optimale medizinische und psychosoziale Versorgung
wird damit sichergestellt. Der Verein unterhält außerdem ein Familienzentrum in
Kliniknähe als Übernachtungsmöglichkeit
und Beratungsstelle für die Eltern. Um die
Ursachen für die Krebserkrankungen bei
Kindern und Jugendlichen zu erforschen
und innovative Behandlungsmethoden
zu entwickeln, gründete der Verein vor 20
Jahren die „Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder“. Seitdem arbeiten Verein,
Stiftung und Klinik unter dem Motto „Helfen – Forschen – Heilen“ erfolgreich zusammen.
Der Verein erfährt keinerlei staatliche
Unterstützung und ist ausschließlich auf
die Spendenbereitschaft der Mitbürgerinnen und Mitbürger angewiesen. nh
Mehr Information:
Rudolf Starck
Tel.: 0 69/96 78 07–0
E-Mail: info@hfkk.de
www.kinderkrebs-frankfurt.de
Der Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ finanziert zusätzliche Erzieherinnen,
die kleinen Patienten den Aufenthalt in
der Klinik erträglicher machen. Foto: nh
ANZEIGEN: IHRE SPENDE HILFT
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Die älteste Form der Solidarität
Im Sonntagsgottesdienst. Der Gabengang beginnt, und durch die Bankreihen
wird ein Körbchen gereicht. Die Münzen
klingen im Korb, der manchmal auch ein
Stoffbeutel an einer langen Stange ist.
„Klingelbeutel“ heißt der Spendenbehälter deshalb im Volksmund, obwohl heute immer mehr Menschen in der Lage
sind, raschelnde Scheine in die Kollekte
zu geben.
29. Juni geht als „Peterspfennig“ an den
Vatikan. Die wichtigsten und größten
Kollekten des Jahres sind für die weltkirchlichen Werke wie Misereor in der
Fastenzeit, Renovabis an Pfingsten und
Adveniat zu Weihnachten bestimmt. Dabei gibt jeder, was er kann, als Zeichen
der Verbundenheit und Solidarität.
Frühchristliche Tradition
Die Kollekte ist einfach und effizient:
Weil nicht jeder Einzelne seine Spende
per Überweisung zum Beispiel an Adveniat gibt, muss das Geld nur einmal in
der Pfarrei zentral gezählt und überwiesen werden. Wer will, kann sich sogar
der „Opfertütchen“ bedienen und somit
in der Pfarrei eine Spendenquittung für
seine Gabe erhalten. Die Verwaltungskosten der kirchlichen Hilfswerke wie Misereor, missio und Adveniat sind auch aus
diesem Grund im Vergleich mit anderen
Hilfswerken so niedrig.
An Weihnachten steht mit der AdveniatKollekte die nächste große weltkirchliche
Sammlung an. In den Krippenfeiern und
Gottesdiensten wird der „Klingelbeutel“
weitergereicht – für die Armen in Lateinamerika.
nh
In der frühchristlichen Kirche brachten
die Gläubigen Brot und Wein als Gaben
mit zu den Gottesdiensten. Ein Teil wurde im Gottesdienst gebraucht, der Rest
an die Bedürftigen verteilt. Der „Opfergang“ wird auch heute noch in vielen
Gemeinden praktiziert. Vor allem in
afrikanischen und lateinamerikanischen
Ortskirchen bringen Frauen und Männer
nicht nur Brot und Wein, sondern auch
Obst, Gebäck und Gemüse nach vorn. In
Haiti zum Beispiel ist diese Tradition bis
heute lebendig. Die Menschen bringen
Gaben mit zum Gottesdienst, und anschließend wird geteilt: miteinander, mit
den Armen. So werden alle satt, nicht
nur seelisch, sondern auch körperlich.
Freiwillig und effizient
Adveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck in Haiti: Auf einem Altar in Port-au-Prince
stehen Obst und Gebäck, das nach dem Gottesdienst unter den Gläubigen und an die
Armen verteilt wird.
Foto: Frevel/Adveniat
Mit dem Christentum entwickelte sich
das Almosen für die Armen. Der Apostel
Paulus schrieb in seinem Brief an die
Römer: „Jetzt aber fahre ich hin nach
Jerusalem, um den Heiligen zu dienen.
Denn die in Mazedonien und Achaja haben willig eine gemeinsame Gabe zusammengelegt für die Armen unter den
Heiligen in Jerusalem. Sie haben’s willig
getan und sind auch ihre Schuldner.“ Es
ging also um eine Kollekte in der christlichen Diaspora für die verarmte Tempelgemeinde in Jerusalem. Diese Kollekte
sollte, so schreibt Paulus im ersten Korintherbrief, an jedem ersten Tag der Woche
abgehalten werden. Die Apostel hatten
diese Vereinbarung auf ihrem Konzil in
Jerusalem getroffen.
Seitdem ist die Kollekte – das Almosen
für andere – in der Kirche eine wichtige
und bewährte Tradition. Heute regelt ein
Kollektenplan, wohin die Gelder aus dem
Sammelkörbchen gehen. Ein großer Teil
der Kollekten verbleibt in der Gemeinde. Manche Kollekten sind für caritative
Aufgaben bestimmt, die Kollekte vom
Helfen Sie, unsere Kirchen- und
Kulturschätze zu bewahren –
mit Ihrer Spende!
Orgelregister
St. Nikolai, Stralsund
Eines von über 4.500
geförderten Denkmalen
Spendenkonto
Commerzbank AG
BIC: COBA DE FF XXX
IBAN: DE71 500 400 500 400 500 400
www.denkmalschutz.de
ANZEIGEN: IHRE SPENDE HILFT
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Hospizdienst
Ammersee e.V.
Die kirchlich anerkannte, geistliche Gemeinschaft der
Dienerinnen der Gekreuzigten Liebe und
der Schmerzhaften Mutter Gottes
gründete den
Theotinum Verein.
Er ist Trägereinrichtung des ambulanten
Theotinum Kinderhospizes Dießen - TheoKiDi.
Die „Dienerinnen der Gekreuzigten Liebe und der Schmerzhaften Mutter Gottes“
wollen eine Hospizherberge gründen, in der schwer kranke Kinder und Jugendliche
Heimat und Geborgenheit finden.
Foto: Irmgard Schleich
Theotinum Verein
mit ambulantem Kinderhospiz
Klosterhof 7, 86911 Dießen am Ammersee
Fon: 01 73 / 4 06 58 12
mail: info@theotinum.de - web: www.theotinum.de
VR-Bank Landsberg-Ammersee eG
IBAN: DE24 7009 1600 0000014290
BIC: GENODEF1DSS
Seit Mai 2014 sind dreizehn
Kinderhospizbegleiter von Dachau bis Garmisch
und vom Münchner Westen bis Kaufbeuren
als Ehrenamtliche einsatzbereit für den
ambulanten und stationären Dienst.
Der Theotinum Verein kooperiert mit
HosDiAm - Hospizdienst Ammersee e.V.
der seit 2008 bereits 43 ehrenamtliche
Hospizbegleiter ausbildete,
die rund um den Ammersee,
als ambulanter Dienst im Einsatz sind.
Hospizdienst Ammersee e.V., Hauptstraße 55
86926 Greifenberg, Fon: 0 81 92 - 99 73 81
mail: info@hosdiam.de, web: www. hosdiam.de
VR-Bank Landsberg-Ammersee eG
IBAN: DE18 7009 1600 0102 7721 24
BIC: GENODEF1DSS
Wir bieten neue Hospizkurse an!
Die Hospiz- und Kinderhospizkurse beginnen
mit einem zertifizierten Basiscurriculum
„Palliative Praxis“ - 40 Stunden
12.1.2015 bis 16.1.2015
Hospiz sucht Herberge
Die meisten Menschen möchten zu Hause gepflegt werden und dort sterben.
Auch Familien mit schwer kranken Kindern und Jugendlichen wünschen sich
das. Doch nicht immer reichen die Kräfte
der Angehörigen und die medizinischen
und pflegerischen Versorgungsmöglichkeiten dafür aus.
Die „Dienerinnen der Gekreuzigten Liebe
und der Schmerzhaften Mutter Gottes“
wollen hier helfen. Sie wollen den Menschen die Zuwendung geben, die jeder
Kranke oder Hilfsbedürftige braucht, um
in Leid und Krankheit neue Kraft und
Hoffnung zu schöpfen.
Sinnfindung und Hoffnung
Die Schwestern möchten seelisch und
körperlich Leidenden, durch lebensbedrohliche Krisen gefährdeten Kranken
und ihren pflegenden Angehörigen ein
familiäres Umfeld bieten. Sie möchten
Sicherheit geben, einen Ort der Zuwendung und der Geborgenheit schaffen. Die
Hospizherberge soll ein Ort der Sinnfindung und Hoffnung werdem. Die Gäste
sollen am spirituellen Leben der Gemeinschaft teilhaben.
In diesem Jahr wurde die geistliche Gemeinschaft der „Dienerinnen der Gekreuzigten Liebe und der Schmerzhaften
Mutter Gottes“ durch ein bischöfliches
Dekret als kirchlicher Verein anerkannt.
Ihr „Theotinum Verein“ gründete daraufhin das ambulante Kinderhospiz Dießen. Gemäß ihrem Leitspruch – „Dienet
einander als gute Verwalter, jeder mit
seiner Gabe, die er empfangen hat.“ (1
Petrus 4,10-11) – wollen die Schwestern
gemeinsam mit dem Kinderhospiz und
dem ambulanten Hospizdienst Ammersee eine Hospizherberge gründen.
Menschen in palliativen oder krisenhaften
Überforderungssituationen sollen dort in
einem familiären Umfeld betreut werden.
Ehrenamtliche Mitarbeiter und professionelle Fachdienste bieten medizinischpflegerische und spirituelle Begleitung
an. Die Hospizherberge soll nicht nur Kindern und Jugendlichen, die sterben, mit
ihren Eltern und Geschwistern gemeinsame Aufenthalte bieten, sondern zugleich
älteren Patienten und ihren pflegenden
Angehörigen frühzeitigen Zugang zu palliativer Betreuung ermöglichen.
Darüber hinaus kann die Hospizherberge
für Kranke in einer hoffnungslosen Lage
oder lebensbedrohlichen Krise und auch
für Trauernde ein Ort sein, an dem sie
nicht allein gelassen werden. Doch noch
haben die „Dienerinnen der Gekreuzigten Liebe und der Schmerzhaften Mutter
Gottes“ kein Gebäude für ihr geplantes
Hospiz gefunden.
Sie sind jetzt auf Herbergssuche und
klopfen an viele Türen. Sie können ihr
Ziel nicht allein aus eigener Kraft verwirklichen, sondern brauchen Hilfe. Die
„Dienerinnen der Gekreuzigten Liebe
und der Schmerzhaften Mutter Gottes“
stehen erst am Anfang und benötigen
einen passenden Ort, ein Haus, das Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen,
Gesunden und Kranken gleichermaßen
Heimat und Geborgenheit gibt.
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Aufruf
Die Dienerinnen
brauchen Ihre Hilfe
Sie können den adventlichen Herbergssuchern helfen, eine Bleibe zu
finden, indem Sie Freunden und Bekannten von dem Projekt erzählen.
Auch über Spenden für das Hospiz
freuen sich die Schwestern sehr.
PROGRAMMTIPPS
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
SAMSTAG 6.12.
▼ Fernsehen
13.15 BR: Plötzlich Opa. Mit Günther Maria Halmer und Christiane Blumhoff.
Komödie, D 2006.
20.15 ZDF: Ein Herz für Kinder. Prominente aus Show, Sport, Politik und Unter
haltung engagieren sich für einen guten Zweck, stellen Hilfsprojekte vor
und nehmen am Telefon Spenden entgegen. Benefiz-Show.
▼ Radio
11.05 Deutschlandfunk: Gesichter Europas. Gewinn und Gewissen – Luxemburg geht neue Wege.
Für Sie ausgewählt
SONNTAG 7.12.
▼ Fernsehen
 9.30 ZDF: Evangelischer Gottesdienst. Aus der Erlöserkirche in Witten-Annen
mit Prädikantin Antje Borchers Und Pfarrer Claus Humbert.
10.50 BR: Zeit und Ewigkeit. Gedanken zum Advent von Kardinal Kurt Koch.
17.30 ARD: Gott und die Welt. Der Engel der Matrosen. Weihnachten im Hamburger Hafen. Von Manfred Uhlig.
▼ Radio
10.05 Deutschlandfunk: Katholischer Gottesdienst. Aus der Pfarrkirche St.
Marien in Quickborn. Zelebrant: Pfarrer Wolfgang Guttmann.
20.05 Deutschlandfunk: Freistil. Aus der Themenwoche „Ware Welt“. Genug
ist nie genug – von der alltäglichen Gier.
MONTAG 8.12.
▼ Fernsehen
20.15 3sat: Bewegte Republik Deutschland. 70 Jahre Kultur zwischen Krieg,
Konsum und Politik. Vierteilige Doku. Teil 1: „Schuld und Wunder 1945
– 1965“. (Teil 2: „Zur Waffe Schätzchen 1962 – 1983“ im Anschluss um
21 Uhr; Teil 3 und 4 am 10.12. ab 20.15 Uhr.)
22.45 ARD: Der Anständige. Psychogramm des SS-Manns und HitlerVertrauten Heinrich Himmler. Doku mit Tobias Moretti, A/ISR 2014.
▼ Radio
20.10 Deutschlandradio Kultur: Zeitfragen. Verbieten verbieten? Warum wir
Verbote brauchen – und warum wir sie dann trotzdem oft ignorieren.
Jahresrückblick mit Jauch
Im großen Jahresrückblick „2014! Menschen, Bilder, Emotionen“ (RTL,
7.12., 2015 Uhr) erzählen Prominente und unbekannte Menschen von ihren Erlebnissen, Schicksalen und Begegnungen in den vergangenen zwölf
Monaten. Im Rückblick geht es etwa um die Fußball-WM, den UkraineKonflikt, die Ebola-Seuche und die „Ice Bucket Challenge“, bei der für die
Nervenkrankheit ALS Spenden gesammelt wurden. Moderator Günther
Jauch (Foto: imago) hat unter anderem Bundestrainer Joachim Löw und
Nationaltorwart Manuel Neuer, Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch, Schauspieler Elyas M‘Barek und Sänger Andreas Bourani live zu Gast.
DIENSTAG 9.12.
Legenden der
Discounterketten
▼ Fernsehen
20.15 Tele 5: The Good German. US-Kriegsberichterstatter Jack (George
Clooney) begegnet 1945 in Berlin seiner einstigen Liebe wieder.
▼ Radio
19.15 Deutschlandfunk: Das Feature. TTIP – Transatlantischer Traum oder
der Ausverkauf der Demokratie?
Sie bauten ein weltumspannendes
Geschäftsimperium auf, häuften
ein Milliardenvermögen an und
belegten stets die beiden vorderen
Ränge unter den Top Ten der Superreichen Deutschlands. Doch
kaum einer kennt die Gebrüder
Karl († 2014) und Theo († 2010)
Albrecht. Sie machten den kleinen
Lebensmittelladen ihrer Mutter zu
Deutschlands erfolgreichster Discounterkette: „Die Aldi-Story“
(ZDF, 9.12., 20.15 Uhr) begibt sich
auf die Spuren der Brüder.
MITTWOCH 10.12.
▼ Fernsehen
 19.00 BR: Stationen. Dokumentation.
20.15 Tele 5: A Christmas Carol – Die drei Weihnachtsgeister. Geizkragen
Ebenezer Scrooge bekommt in der Heiligen Nacht Besuch von drei
Geistern. Frei nach Charles Dickens. Fantasy, USA 1999.
▼ Radio
20.10 Deutschlandfunk: Aus Religion und Gesellschaft. Spuren des Christlichen in der zeitgenössischen Kunst.
DONNERSTAG 11.12.
▼ Fernsehen
10.50 MDR: Für mich soll niemand sterben. Kinder, die auf ein Spenderorgan warten. Die 15-jährige Hanna braucht eine neue Niere.
20.15 RTL: Hindenburg. Fiktiver Spielfilm über die erste USA-Reise und die
Explosion des Zeppelins „Hindenburg“ im Mai 1937. D 2011.
▼ Radio
22.00 Deutschlandradio Kultur: Chormusik. Stille Nacht. Weihnachtliche
Chormusik. Aufnahmen des Rias Kammerchores von 1972 bis 1986.
FREITAG 12.12.
▼ Fernsehen
20.15 MDR: Wiedersehen macht Freude im Advent. Moderator Axel
Bulthaupt hat im MDR-Archiv Fröhliches und Besinnliches zur Weihnachtszeit entdeckt.
21.50 arte: Tsunami - Das Leben danach. Der verheerende Tsunami in Südostasien am 26. Dezember 2004 kostete 230 000 Menschen das Leben.
Dokumentation der Katastrophe und des Wiederaufbaus.
▼ Radio
15.00 Deutschlandradio Kultur: Kakadu. Entdeckertag für Kinder. Alles
Zucker. Der Schmacht nach Süßem.
: Videotext mit Untertiteln
Senderinfo
Verzweifelte Siedler
USA, 1845. Emily (Michelle Williams; Foto: arte) und andere Siedler
sind auf dem Weg in den Westen.
Der Trapper Meek soll ihnen den
2000 Kilometer langen Trail nach
Oregon weisen. Doch die Gruppe
verläuft sich in der Steppe – und
auch die Wasservorräte gehen zur
Neige. Die letzte Hoffnung für die
verzweifelten Männer und Frauen
könnte ein Indianer sein. Doch
können sie ihm trauen? „Auf dem
Weg nach Oregon“ (arte, 8.12.,
21.55 Uhr) ist ein beeindruckender,
spröder Western, der mitreißt.
katholisch1.tv
im Internet www.katholisch1.tv, Satellit ASTRA: augsburg tv (Senderkennung „a.tv“), sonntags 18.30
Uhr; TV Allgäu (Senderkennung
„Ulm-Allgäu“), sonntags 19.30 Uhr.
Radio Vatikan
im Internet www.radiovatikan.de
und über Satellit Eutelsat 1-Hotbird
8-13 E: 11 804 MHz.
Radio Horeb
im Internet www.horeb.org; über
Kabel analog (UKW): Augsburg
106,45 MHz; über DAB+ sowie Satellit Astra, digital: 12,604 GHz.
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G U T E U N T E R H A LT U N G
Ihr Gewinn
Hundelaute
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Vorname
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Grund† 1902
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altrömisches
Kupfergeld
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Wer möchte nicht einmal
wohnen wie ein Star? Dieser
Traum wird mit der neuen Luxusvilla von Playmobil wahr.
Beim spielerischen Einrichten
und Dekorieren des Traumhauses im Kinderzimmer
können sich kleine Desginfans so richtig austoben.
Wir verlosen eine „Moderne
Luxusvilla“ von Playmobil.
Wer gewinnen will, schicke
das Lösungswort des Kreuzworträtsels mit seiner Adresse auf einer Karte an:
Katholische SonntagsZeitung
bzw. Neue Bildpost
Rätselredaktion
Henisiusstraße 1
86152 Augsburg
Einsendeschluss:
10. Dezember
Hptst.
von New
Mexico
(Santa ...)
das
Wesentliche
poetisch:
Wohlgeruch
nichts
Böses
DisneyRehkitz
3
Ureinwohner
Japans
Solostück
in der
Oper
Apfelwein
(franz.)
kleine
Mahlzeit
Ziffernkennung
(engl.)
4
Schönling
(franz.)
arabische
Langflöte
Schwerspat
Rennrekord
Verkörperung
des
Bösen
einer der
Heiligen
Drei
Könige
Motorenerfinder
7
spanisches
Reisgericht
Tonträger
1
Börsenansturm
2
Flächenmaß
lateinisch:
wo
Honigwein
kurz für:
bevor
Speisenfolge
Fremdwortteil:
zwei
1
auf
diese
Weise
Spitzenschlager
(engl.)
veraltet
DEIKE-PRESS-201449
1
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Lösung aus den Buchstaben 1 bis 4:
Herkunftsort eines Gabenbringers
Auflösung aus Heft 48: ADVENTSZEIT
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Fahrzeug
(Kw.)
Pastenbehälter
Denksportaufgabe
Über einen Fondue-Korb von
Händlmaier aus Heft Nr. 47
freuen sich:
Brigitte Egger,
86381 Krumbach,
Ottilie Heimerl,
94330 Aiterhofen,
Hans Miethner,
12103 Berlin,
Margot Tenzer,
70563 Stuttgart, Gewohnheit
Lisa Weindl,
89415 Lauingen.
Herzlichen Glückwunsch!
Die Gewinner aus Heft Nr. 48
geben wir in der nächsten
deutAusgabe bekannt. scher
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überreichen
Düsenflugzeug
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6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
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„Gell, da staunst du,
Isolde? Dein Tristan hat gerade das
Trockenschleudern
erfunden!“
Illustration: Jakoby
G U T E U N T E R H A LT U N G
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
���ä�lung Schenken Sie noch?
In meinen Kindheitserinnerungen
spielen
Geschenke und wunderbare
Weihnachtsüberraschungen eine große Rolle,
auch erlebte Enttäuschungen. Im
Wesentlichen gilt das auch heute
noch. Natürlich fühle ich mich in
dieser Zeit ab und zu gestresst. Diverse Vorbereitungen stehen an. Ich
muss mich kümmern um rechtzeitiges Besorgen, Verpacken und Versenden von Geschenken an Verwandte, Freunde und Bekannte.
Viele erwarten ein kleines Präsent
oder wenigstens einen Weihnachtsgruß.
Die Kritik an einem Fest
mit Gabentausch ist mir bekannt. Ich weiß, dass das
Schenken überhand nimmt,
Sudoku
4
7
8
6
5
3
9
1
2
5
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2
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6
8
5
3
7
6
9
4
2
1
Zahlen von 1
bis 9 sind so
einzutragen,
dass sich jede dieser 9
Zahlen nur
einmal in einem Neunerblock, nur
einmal auf der Horizontalen und nur
einmal auf der Vertikalen befindet.
9
6
4
2
1
5
3
7
8
Oben: Lösung von Heft Nummer 48.
9
8 7 1 6
2 6 8
6
4 2
8
8 4
1
6
6
8 4 9
7
8 4 3
9
4 6
3 2
3 7 2
1 6
nicht nur zu Weihnachten. Auch die
Erwartungen werden größer. Wenn
jeder ein persönliches Geschenk erhalten soll, dann macht das die Sache besonders anstrengend.
Was soll ich einem schenken, der
schon alles hat? Sollen wir vereinbaren, auf Geschenke zu verzichten?
Aus meinem Freundeskreis weiß ich,
dass solche Abmachungen nicht immer eingehalten werden. Das ruft
Schwierigkeiten hervor bei denen,
die dann doch beschenkt wurden. Sie haben
kein Geschenk besorgt, weil
sie auf die getroffene Vereinbarung vertrauten haben.
Wenn schon schenken,
dann einfach einen Gutschein unter den Tannenbaum
legen? Soll der Andere selbst entscheiden, was er geschenkt haben
will? Kann ich mich denn selbst beschenken? Oder soll ich Geld schenken? Bekannt sind die vornehmen
Empfehlungen eines Brautpaares an
die Hochzeitsgesellschaft. „Wer sich
fragt, was soll ich kaufen, muss sich
nicht die Haare raufen. Lasst Teller,
Tassen, Töpfe sein und steckt was
ins Kuvert uns
rein.“
Mir passt
das nicht.
Ich
kann
von einer älteren Dame
erzählen, die
jährlich
zum Weihnachtsfest ihren erwachsenen
Kindern mit der
Post einen Barscheck
zustellte. Der Scheck wurde eingelöst. Von den Kindern sah und hörte
sie nichts. Sie hat das Verfahren umgestellt: Wer den Scheck haben will,
muss ihn bei ihr abholen. Jetzt tauchen die Lieben schon im Oktober
auf.
Ich schenke. Ich freue mich auf
Geschenke und übe mich in der
Kunst des Gebens und des Nehmens.
Peter Josef Dickers
Aus: „Ein bisschen Sehnsucht“
Fotos: imago
GLAUBEN WISSEN
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Hingesehen
Der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) wünscht sich
zur Advents- und Weihnachtseinkaufszeit einen „bewussteren Konsum und lebendige Innenstädte“ (im Bild der Nürnberger Christkindlesmarkt). Unter dem
Motto „Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!“ setzt sich der KKV kritisch
mit dem Einkauf übers Internet auseinander. Er empfiehlt den Geschenkekauf
um die Ecke: „Ein gemütlicher Kaffee dazu, ein Abstecher zum Adventskonzert
in der Pfarrkirche oder etwas Zeit, den Adventsschmuck am Marktplatz zu betrachten – all das nimmt den kommenden Wochen die Hektik, die wir alle so
fürchten.“ Genau darauf komme es an, wenn man sich in rechter Weise auf das
Fest der Geburt Christi an Weihnachten vorbereiten wolle.
KNA/Foto: tf
Zahl der Woche
Wirklich wahr
Muhammad ist inzwischen
der häufigste Jungenname
für Neugeborene in Großbritannien. Laut einer Statistik
der Internetseite „BabyCentre“
stieg
der Name
gegenüber
dem Vorjahr um 27
Plätze auf
Rang 1 der
Beliebtheitsskala. Ali,
Omar und
Ibrahim rückten neu in die
Top 100 auf.
Bei den Mädchennamen
schaffte es Nur (Arabisch
für „Licht“) als Neuzugang
direkt auf Platz 29. Maryam
(die arabische Version von
Maria) verbesserte sich um
59 Positionen auf Rang 35.
Den Spitzenplatz bei
den Mädchennamen
belegt Sophia, gefolgt
von Emily,
Lily,
Olivia, Amelia,
Isla, Isabella,
Ava, Sophie
und Chloe.
Zweitplatzierter bei den Jungennamen ist Oliver; es folgen Jack, Noah, Jacob, Charlie, Harry, Joshua, James und
Ethan.
Text/Foto: KNA
Wieder was gelernt
1. Der heilige Nikolaus war der Bischof von ...?
A. Konstantinopel
B. Kopenhagen
C. Myra
D. Bethlehem
Wie heißt der Gehilfe des Nikolauses in Deutschland?
Väterchen Frost
Knecht Ruprecht
Genosse Gottlieb
Schwarzer Peter
Lösung: 1 C, 2 B
2.
A.
B.
C.
D.
28
Monate Elterngeld sollen
Mütter oder Väter, die nach
der Geburt eines Kindes in
Teilzeit arbeiten, künftig
beziehen können. Dies sieht
das neue „Elterngeld Plus“
vor, das der Bundesrat kurz
vor dem 1. Advent gebilligt
hat.
Damit kann die Regelung
nach der Unterschrift durch
Bundespräsident Joachim
Gauck wie geplant zum
1. Januar in Kraft treten.
Das „Elterngeld Plus“ soll
künftig mehr Flexibilität für
die Vereinbarkeit von Beruf
und Familie ermöglichen.
Bisher war die Bezugszeit des
Elterngelds auf 14 Monate
begrenzt.
Zudem gibt es einen Partnerschaftsbonus: Teilen sich
Vater und Mutter die Betreuung ihres Kindes und arbeiten parallel nur zwischen
25 und 30 Wochenstunden,
können sie das „Elterngeld
Plus“ vier Monate zusätzlich
erhalten.
Das Gesetz gilt für Geburten ab dem 1. Juli 2015.
KNA/red
Impressum
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für das Bistum Augsburg
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(zugleich Anschrift aller Verantwortlichen): Sankt Ulrich Verlag GmbH
im Auftrag des Bischofs von
Augsburg, Henisiusstraße 1,
86152 Augsburg.
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für den Anzeigenteil),
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Gültig ist zurzeit die
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1.1. 2014. Anzeigenschluss:
10 Tage vor Erscheinen
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Einzelnummer EUR 2,20.
Bestellungen direkt beim Verlag,
Abonnenten-Service.
Abbestellungen sind sechs Wochen
vor Quartalsende schriftlich an den
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Konto-Nr. 115800, BLZ 75090300
IBAN DE51750903000000115800
BIC GENODEF1M05
Im Falle höherer Gewalt und bei
Arbeitskampf besteht kein
Belieferungs- oder Entschädigungsanspruch.
LEBEN AUS DEM GLAUBEN
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Sich innerlich auf
die Geburt Jesu
vorbereiten –
das geht in der
Kirche beim
stillen Zwiegespräch mit Gott
bestimmt besser
als auf dem
Weihnachtsmarkt.
Foto: imago
Kitsch, Kommerz und Kommen des Herrn
Ausufernde Weihnachtsmärkte erschweren die Festvorbereitung – Ruhe finden in der Kirche
D
ie Adventszeit soll uns auf das
Kommen des Herrn in der
Zukunft und die Ankunft
von Jesus in Menschengestalt in einer Krippe in Betlehem vorbereiten.
Doch gelingt es uns tatsächlich, uns
auf diese Ankunft entsprechend vorzubereiten? Mir fällt es sehr schwer in
diesen Tagen.
Immer schneller, lauter und schriller dreht sich das vorweihnachtliche
Treiben in der Stadt, immer eher
bekommt man das Gefühl, in einen
Weihnachtssog zu geraten. Bereits
eine Woche vor Christkönig werden in Berlin mittlerweile die Weihnachtsmärkte und -stände aufgebaut.
Lichterketten mit Sternen und Weihnachtsbäume in grellen neonfarbenen
Lichtern aller Art säumen die Straßen
und Alleen. Auch wenn die meisten
Händler noch die Schonfrist wahren:
Spätestens am Montag nach Christkönig beginnt der „Weihnachtskommerz“ in deutschen Innenstädten.
Verkauft wird, was das Zeug hält
und was man sich vorstellen kann:
Was Ledergürtel oder Plüschtiere mit
der Geburt Christi zu tun haben,
muss sich niemandem erschließen –
Hauptsache, die Kasse stimmt. Eine
Glühwein-Flatrate vertreibt sämtliche besinnlichen Gedanken und
reduziert das Treiben auf den Märkten – auf was aber? Mir erschließen
sich solche Dinge nicht mehr. Vorbei
sind die Zeiten, auf denen ein kleiner
gemütlicher Weihnachtsmarkt mit
klassischer Musik und wenig Kommerz uns auf die schöne Zeit vorbereitet hat.
Stilles Zwiegespräch
Ich habe seit Jahren genug von
diesen Veranstaltungen und meide
sie. Sie zeigen mir jedenfalls nicht an,
dass da etwas Wunderbares kommt.
Advent und die Vorbereitung auf
die Geburt Christi kann ich nicht
mit einer alibimäßig aufgestellten
Krippe auf diesen Märkten in Verbindung bringen. Auch wenn es beruflich nochmals anstrengend ist vor
den Feiertagen, die Vorbereitung auf
Weihnachten findet bei mir jeden-
Immer schneller, lauter, schriller: Auf Weihnachtsmärkten stehen Kitsch und Kommerz häufig im Vordergrund. Die innere Vorbereitung auf das große Fest kommt dabei
oft zu kurz.
Foto: imago
falls nicht auf solchen Märkten statt.
In der Kirche oder in meiner täglichen Zwiesprache mit Gott tanke
ich auf und fange an, mich auf dieses
Fest der Liebe und der Familie vorzubereiten.
Am vergangenen Sonntag hatten
in meiner Gemeinde alle während
der Messe Spaß, als der Küster den
Adventskranz mit der neuen elektrischen Winde von der Decke herab
fahren ließ, der Kranz gesegnet und
die erste Kerze angezündet wurde.
Der Kranz ist das Symbol der nahenden Ankunft Christi. Die Kinderaugen, die bereits jetzt neugierig und
ungeduldig blickten, als der Kranz
wieder nach oben „fuhr“, traditionelle und moderne Lieder, die von
Weihnachten künden – das ist die
Vorbereitung auf die festliche Zeit,
die ich schön finde und auf die ich
mich auch in den kommenden Wochen freue.
Das Geschenk Gottes
Ich wünsche uns allen, dass wir
diese Zeit finden oder sie uns nehmen, diese Zeit, die uns innerlich auf
die Geburt Jesu vorbereitet und die
es uns ermöglicht, dieses Geschenk
Gottes an uns so anzunehmen und
es so wertzuschätzen, wie es gemeint
ist: Er gab uns seinen Sohn, damit
wir alle gerettet und erlöst werden.
Sein Sohn, der uns die Kraft gibt, im
stillen Gebet, im Zwiegespräch mal
so eben zwischendurch oder in der
Gemeinschaft der Taizé-Gruppe oder
der Sonntagsmesse.
Vielleicht haben Sie ja Glück,
und bei Ihnen gibt es diesen kleinen
und feinen und christlich geprägten
Weihnachtsmarkt, den ich aus meiner Kindheit noch kenne – dann
wünsche ich Ihnen dort viel Freude
und Spaß. Die eigentliche Vorbereitung auf Weihnachten aber, die findet in mir und in meinem Gespräch
mit Gott statt. Ich
wünsche Ihnen
allen noch eine besinnliche Adventszeit und fröhliche
Weihnachten.
Kontakt:
Matthias Nowak
Malteser in Potsdam
matthias.nowak@
malteser-potsdam.de
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Beilagenhinweis
(außer Verantwortung der Redaktion). Einem Teil dieser Ausgabe
liegt bei: Prospekt mit Spendenaufruf von Hoffnungszeichen
Sign of Hope e. V., Konstanz, und
Prospekt mit Spendenaufruf von
Caritas-Siftung, Augsburg. Wir bitten unsere Leser um freundliche
Beachtung.
Die Bibel leben
von Tag zu Tag
„Jedes Mal, wenn ich das Evangelium lese, finde ich Jesus“, sagt Papst Franziskus. Er
empfiehlt, sich eine kleine Bibel zu kaufen und sie immer bei sich zu tragen.
Auch unsere Zeitung hilft dabei, Jesus zu finden, sein Wort mit anderen zu teilen und
gemeinsam danach zu leben.
Schwester Teresia Benedicta Weiner lebt im Karmel Regina Martyrum Berlin. Sie ist
Kantorin sowie zuständig für Verwaltungsaufgaben ihres Klosters.
Für unsere Zeitung gibt sie praktische Tipps, wie Sie die Bibelworte, die der Leseordnung der Kirche folgen, in Ihrem Alltag umsetzen können.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des
Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt
hast. (Lk 1,38)
Mittwoch, 10. Dezember
Mein Joch drückt nicht, und meine Last
ist leicht. (Mt 11,30)
Gottes Wort geschieht an und in Maria.
In Freiheit spricht sie ihr Ja, das sie mit
ihrem Leben immer wieder neu durchbuchstabieren wird. Gott will auch in
uns Mensch werden. Er lädt uns ein,
ihm in Freiheit unsere persönliche Antwort zu schenken.
Wer mit allem, was ihn belastet und
bedrückt, zu Jesus kommt, dem wird
nicht verheißen, dass ihm alles Schwere genommen wird. Die Lebenslasten
dürfen wir an den Herrn abgeben und
von seiner Liebe umfangen wissen.
Dann kann selbst Schweres im Licht der
Güte Jesu verwandelt werden.
Foto: oh
Sonntag, 7. Dezember
Zweiter Adventssonntag
Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm
die Straßen! (Mk 1,3)
Dieses Wort ist auch in unsere Wüsten hinein gesprochen. Unser Leben
kennt diese dunklen Wegetappen, in
denen wir uns nach einem Stern in
der Nacht und nach einem Lebensquell sehnen. Wenn wir den eigenen
Wüsten nachspüren: Welches Wort
hat mir schon geholfen, Wüsten zu
bestehen und zu durchschreiten?
Gottes Zusage und Nähe geschieht in
unseren Wüsten!
Montag, 8. Dezember, Hochfest der
ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Dienstag, 9. Dezember
Wenn jemand hundert Schafe hat und
eines von ihnen hat sich verirrt, lässt
er dann nicht die neunundneunzig auf
den Bergen zurück und sucht das verirrte? (Mt 18,12)
Gottes Suche nach dem Menschen ist
grenzüberschreitend. Sie hört auch
dann nicht auf, wenn wir meinen, ihn
gefunden zu haben und schon mit ihm
zu leben. Er hört nicht auf, ein Leben
lang nach uns zu suchen. Bleiben auch
wir als Suchende unterwegs!
Donnerstag, 11. Dezember
Unter allen Menschen hat es keinen
größeren gegeben als Johannes den
Täufer, doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er. (Mt 11,11)
Wenn Gottes Reich unter uns anbricht,
verschieben sich Maßstäbe und bekannte Ordnungen. Im Himmelreich ist
der Kleinste genauso wichtig wie die
„Großen“ – jeder ist kostbar. Wo wir das
heute schon leben, ist das Reich Gottes
mitten unter uns lebendig.
Verschenken Sie das
Freitag, 12. Dezember
Hättest du doch auf meine Gebote geachtet! Dein Glück wäre wie ein Strom
und dein Heil wie die Wogen des
Meeres. ( Jes 48,18)
Wie sehr sich Gott nach jedem einzelnen von uns sehnt! Es geht immer um
das eine Gebot, in dem alle anderen
enthalten sind: Gott, den Nächsten
und sich selbst zu lieben. Das gilt es,
ein Leben lang einzuüben. Bereits in
unserem anfanghaften Mühen will uns
der Herr Glück und Heil schenken.
Samstag, 13. Dezember
Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt. (Mt 17,12)
So wie die Bibel voller Zeichen ist, gilt
es, auch in diesen Tagen mit wachen
Herzen auf die „Zeichen der Zeit“ zu
hören. Der Schrei so vieler Menschen
nach Barmherzigkeit, Menschlichkeit
und Gerechtigkeit will uns wachrütteln
und zu Taten ermutigen.
Gotteslob zu Weihnachten!
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23. November 2012, MARTIN DREYER:
Die Zukunft des Christentums
Ökumene – wie es um
die Gemeinschaft der
Christen bestellt ist
Mehr unter: www.martin-dreyer.de und www.volxbibel.com
4:43
Diözesanmuseum:
„Weihnachten ist
präsent“
3:07
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Martin Dreyer hat zunächst mit dem Glauben nichts am Hut
und lässt sich nur widerwillig von seinen Eltern in einen
SinnsucheGottesdienst
im Adventmitschleppen. Völlig überraschend – vor allem
für ihn selbst – bekehrt er sich dort und gründet die „Jesus
Freaks“,
3:32 die das Evangelium sehr unkonventionell leben
und verkünden. Doch es kommt noch anders: Er wird trotz
Bekehrung zu einem knochenharten Hamburger Junkie und
dabei verliert er praktisch
alles. eröffnet
Adveniat
Trotz allem rappelt er
sich mit Gottes Hilfe wieder auf und
Spendenaktion
bleibt seiner Berufung treu: Jesus denen zu verkünden,
an die sonst niemand mehr rankommt. Das Ergebnis ist die
Volxbibel, eine Bibelübersetzung
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Blatt vor den Mund nimmt und ein Überraschungserfolg wird.
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vier Jahrzehnten
So war Advent früher
Augsburger erinnern sich, wie sie
Advent als Kinder gefeiert haben.
Kolping
Am 4. Dezember wird der Gedenktag
Adolf Kolpings begangen, auch bei
den Augsburger Kolpingfamilien.
4. Dezember: Barbaratag
Viele Traditionen begleiten das
Warten auf Weihnachten. Besonders
beliebt ist bis heute das Schneiden
von Obstzweigen am 4. Dezember.
Bis zum Heiligen Abend sollen sie
ihre Blüten geöffnet haben
www.radio-augsburg.de
Das aktuelle katholische
Nachrichten-Magazin
Audienz:Papst Franziskus blickt
auf Türkeireise zurück
3:46
katholisch1.tv - das Magazin (KW 48/2014)
u. a. Sinnsuche im Advent, Adventskranzbinden mit Kindern,
Ausstellung „Weihnachten ist PRÄSENT“, Stahlbauten für
künftiges Diözesanarchiv, Flüchtlinge in Kempten,
Studientag zum Ökumenismusdekret
www.katholisch1.tv
K ATHOLISCHE
SonntagsZeitung
Termine und
Gottesdienste
TERMINE
Exerzitien
Leitershofen,
Meditieren mit Leib und Seele
Fr., 12.12., 18 Uhr - So. 14.12., DiözesanExertitienhaus St. Paulus, Leitung: Pfarrer
Dr. Ajai Arackal, Priesterseelsorger, Anmeldung Tel.: 0821/907540.
Adventlicher Tag für Familien
„Kommt, ach kommt nach Bethlehem“
So., 14.12., 9 Uhr bis 17 Uhr, DiözesanExerzitienhaus St. Paulus, Anmeldung
über das Diözesanbüro der KAB Tel.:
0821/3152-190.
Hochalting,
Geistliches Tage zum Jahreswechsel
Mo., 29.12., - Do., 1.1.15 Die Prophetin
Hildegard von Bingen, Elemente: Vorträge, Eucharistiefeier, Beichte, Schweigen,
Anbetung; Referenten: Pater Hans Buob
SAC und Team, Gesamtkosten: 190 Euro .
Violau,
Einkehrtag
Mi., 10.12., Pfarramt St. Michael, 8 Uhr
Stille Anbetung und BG, 8.30 Uhr FatimaRosenkranz, 9 Uhr Pilgermesse, 10.30
Uhr Beginn des Einkehrtages im Haus
Nazareth Theme: „Alles, was atmet, lobe
den Herrn!“ Ein musikalischer Einkehrtag
im Advent mit Wallfahrtspfarrer Thomas
Pfeiffer und dem neuen Gotteslob. Der
Einkehrtag endet um 15 Uhr mit einer
Andacht.
Ziemthausen
„Ich bin der Herr, dein Arzt“
Sa., 6.12., ab 9 Uhr im Pfarrheim, 12.30
Uhr Mittagsessen, 14 Uhr BG, gestaltete
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Anbetun (Pfarrkirche), 15 Uhr Lobpreisgottesdienst in der Pfarrkirche anschl.
Kaffepause, 16 Uhr Vortrag mit Fragerunde. Tel.: 08284/775 (Frau Eisele).
Wallfahrten
Biberbach, St. Jakobus maj., „Zum
Herrgöttle von Biberbach“, Telefon
0 82 71/29 36, hl. Messen mit Predigt
an Sonn- und Feiertagen: 10 Uhr, Sa.: 18
Uhr Rkr., 18.30 Uhr Vorabendmesse, Do.:
18 Uhr Rkr., 18.30 Uhr Abendmesse, Rkr.:
täglich 18 Uhr, jeden 13. des Monats: 18
Uhr Fatima-Rkr., ersten Montag im Monat
Stille Anbetung 18.30 - 19.30 Uhr. Alle
Adventssamstage Rorattegottesdienst:
6.12., Die Stubenmusik „Saitenpfiff“, am
13.12., Männer des Kirchenchores Biberbach u. 20.12., „Biberbacher Dreigsang“
Gottesdienst beginnt um 18 Uhr
Breitenbrunn, Maria Baumgärtle,
Telefon 0 82 65/9 69 10, hl. Messen
an Sonn- und Feiertagen: 7.30, 9 und
10.15 Uhr Messe, 8.30 Uhr Rkr., 13.30
Uhr Andacht mit sakramentalem Segen.
Sonn- und Wallfahrtstage und am Fatimatag: BG vormittags, während der
Gottesdienste nur in der Wallfahrtskirche, anschließend wieder in der Hauskapelle. Anmeldung für BG: Telefon
0 82 65/9 69 10.
Friedberg, Unseres Herren Ruhe,
Telefon 08 21/60 15 11, Sa., 6.12., 8 Uhr
Laudes, 8.30 Uhr Messe, ab 9.15 Uhr
eucharistische Anbetung (Dreikönigskapelle) bis 11.30 Uhr und 15 Uhr - 18
Uhr, 15 Uhr - 16 Uhr BG. - So., 7.12., 7
Uhr u. 8 Uhr Messe, 10 Uhr Messe, 14
Uhr Rkr., 14.30 Adventsandacht, anschl.
.
euchar.
Anbetung (Dreikönigskapelle)
bis 16.45 Uhr, 17 Uhr Adventsandacht
DJK Friedberg. - Mo., 8.12., 8 Uhr Laudes,
8.30 Uhr Messe, anschl. euchar. Anbetung (Dreikönigskapelle) bis 11.30 Uhr
und 16-18 Uhr, 14 Uhr Rkr. - Di., 9.12.,
8 Uhr Laudes, 8.30 Uhr Messe, anschl.
euchar. Anbetung (Dreikönigskapelle)
bis 11.30 Uhr und 16-18.30 Uhr, 14 Uhr
Rkr., 18.30 Uhr Atempause im Advent
(Dreikönigskapelle) - Mi., 10.12., 8 Uhr
Laudes, 8.30 Uhr Messe anschl. euchar.
Anbetung (Dreikönigskapelle) bis 11.30
Uhr und 16-18 Uhr, 14 Uhr Rkr., 17.45
Uhr BG, 18.30 Uhr Messe. - Do., 11.12.,
8 Uhr Laudes, 8.30 Uhr Messe, ab 9.15
Uhr euchar. Anbetung (Dreikönigskapelle) bis 11.30 Uhr und 16-18 Uhr, 14 Uhr
Rkr. - Fr., 12.12., 8 Uhr Laudes, 8.30 Uhr
Messe, ab 9.15 Uhr euchar. Anbetung bis
11.30 Uhr und 16 bis 18 Uhr (Dreikönigskapelle), 14 Uhr Rkr.
Gachenbach, Maria Beinberg,
Maria Beinberg 2, Telefon 0 82 59/5 41,
Sa., 15.11., 9 Uhr Marienmesse. - So.,
16.11., 7 Uhr Messe, 14 Uhr Andacht. Mi., 19.11., 18.30 Uhr Rkr., 19 Uhr Messe.
Kaufbeuren, Crescentiakloster,
Telefon 0 83 41/90 70, Besuch des Reliquienschreins in der Klosterkirche und
der Gedenkstätte der hl. Crescentia,
Führungen nach Vereinbarung, jeden
Samstag um 11 Uhr Pilgergottesdienst in
St. Martin.
Maria Steinbach, Wallfahrtskirche,
Telefon 0 83 94/92 58 01 - 0, Sa., 6.12., 8
Uhr Messe, 17.15 Uhr Salve Regina mit
Novene-Gebet. – So., 7.12., 7 Uhr Früh-
messe, 8.30 Uhr Rkr. in den Wallfahreranliegen, 9 Uhr Amt, 11.30 Uhr Wallfahrermesse, 14 Uhr Advents-Andacht,
Salve Regina und Segen. - Mo., 8.12.,
8.30 Uhr Messe, 9 Uhr Amt. - Di., 9.12.,
10 Uhr Messe, 17.15 Uhr Salve Regina u.
Rkr. - Mi., 3.12., 17.15 Uhr Salve Regina
und Rkr. - Do., 11.12., 8 Uhr Messe, 17.15
Uhr, Salve Regina und Rkr., Heilige Stunde. - Fr., 12.12., 8 Uhr, Salve Regina und
Rkr., 9 Uhr Amt, 19.15 Uhr Messe.
Matzenhofen, Zur Schmerzhaften
Muttergottes, Telefon 0 73 43/64 62, jeden Freitag: 8.30 Uhr BG und Rkr., 9 Uhr
Messe.
Mönchsdeggingen, Wallfahrtskirche,
Klosterstraße 5, Telefon 0 90 81/33 44
- Sa., 6.12., 8.30 Uhr Rkr. am Gnadenalter, 9 Uhr Marienmesse zum Herz-MariäSamstag am Gnadenaltar. - So., 7.12.,
10.30 Uhr Messe zum zweiten Advent,
17 Uhr OASE: Feierliche Adventsvesper mit Aussetzung des Allerheiligsten.
- Mo., 8.12., 8 Uhr Feierlicher Rkr. mit
Aussetzung des Allerheiligsten, 9 Uhr
Festmess zum Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens. - Mi., 10.12.,
18.30 Uhr Rkr. am Gnadenaltar, 19 Uhr
Adventliche Lichtermesse nur bei Kerzenschein.
Opfenbach,
Gebetsstätte Wigratzbad,
Kapellenweg 7, Telefon 0 83 85/9 20 70,
Sa., 6.12., 7.30 Uhr Messe, 11 Uhr Messe, 8 bis 11 Uhr Anbetung, 10.30 Uhr BG,
12- 17 Uhr Anbetung, 19.15 Uhr Skapulier, 20 Uhr Sühnenacht, Euchar. Prozession. - So., 7.12., 7, 11 u. 13 Uhr Messe, 9.30 Uhr Amt, 18.45 Uhr Anbetung,
Zu Weihnachten
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TERMINE
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
1
. 9.30 Uhr Jugendgottesdienst, BG 9 12 Uhr u. 13.15 - 14.30 Uhr. - Mo., 8.12.,
9.30 Uhr Pontifikalamt mit S. E, Weihbischof DDr. Anton Losinger, 12 Uhr Gnadenstunde. - Di., 9.12., wie am Mo., außerdem 18.30 Uhr Messe. - Mi., 10.12.,
10 Uhr Messe mit Krankensalbung,
13.30 Uhr Krankenmesse mit Euchar.
Segen, 18.30 Uhr Messe. - Do., 11.12.,
wie am Di., außerdem 20 Uhr Sühnenacht, Heilungsgebet, Sühnestunden.
- Fr., 12.12., wie am Di., 15 Uhr Kreuzweg.
Pfaffenhofen a. d. Roth, Marienfried,
Telefon 0 73 02/9 22 70 od. - 41 10, Sonnund Feiertage: 8 Uhr Messe mit Predigt,
9 Uhr BG, 9.30 Uhr Rkr., 10 Uhr Hochamt
mit Predigt, 11.30 Uhr S. Missa in forma extraordinaria (nur sonntags, Weihnachten und Ostern), 14 Uhr Rkr. und BG,
14.30 Uhr Andacht mit sakramentalem
Segen, 15 Uhr Pilgeramt mit Predigt. Mo.-Fr. 7, 15 und 19.30 Uhr Messe, 14.15
und 19 Uhr Rkr. - Jeden Do. (außer Lobpreisabende): 18.30 Uhr Aussetzung des
Allerheiligsten und BG, 19.30 Uhr Messe
mit Predigt, anschließend Krankensegen
und Anbetung bis 21 Uhr.
Sielenbach, Maria Birnbaum,
Maria-Birnbaum-Straße 51, Telefon
0 82 58/99 85 - 0, Sa., 6.12., 11.15 Uhr
Brudscherschaftsmesse, 18.45 Uhr Rkr.,
19.15 Uhr Abendmesse. – Mo., 8.12., 19
Uhr Messe. - Do., 11.12., 6 Uhr Engelamt. - Fr., 12.12., 18.30 Uhr Rkr., 19 Uhr
Messe.
Steingaden, Wieskirche,
Telefon 0 88 62/93 29 30, Sa., 6.12.,
9 Uhr BG, 10 Uhr Messe. - So., 7.12.,
7.30 Uhr BG, 8.30 u. 11 Uhr Messe, 16
Uhr Musik und Wort zum Advent, musik.
Gestaltung: Musikverein Ober- und Unterdießen. - Mo., 8.12., 17 Uhr Messe. - Di.,
9.12., 10 Uhr Messe. - Mi., 10.12., 10 Uhr
Messe. - Fr., 12.12., 16.30 Uhr Rkr. und
BG, 17 Uhr Roratemesse.
Vilgertshofen, Mariä Schmerzen,
Telefon 0 81 94/99 99 98, Sa., 6.12.,
15.30 Uhr Krankengottesdienst für
alle Kranken anschl. Krankenseg., 15
u. 18.25 Uhr Rkr. und BG, 19 Uhr Vorabendmesse. - So., 7.12., 10 Uhr Wallfahrtsmesse Zelebrant PP. Tassilo Apfeldorfer Zweigesang. - Di., 9.12., 9 Uhr
Wallfahrtsmesse um Fürsprache der
Schmerzhaften Muttergottes für alle Pilger und ihre Anliegen. - Do., 11.12., 9
Uhr Wallfahrtsmess im Pilgersaal. - Fr.,
12.12. 9.30 Uhr Heilige Messe in der Kapelle des Kreisseniorenheimes.
Violau, St. Michael,
Telefon 0 82 95/6 08, Sa., 6.12., 17.30
Uhr BG, 18 Uhr Rorate. - So., 7.12., 9.30
Uhr Rkr.,10 Uhr Pfarr- und Wallfahrtsgottesdienst, 17 Uhr Adventsandacht,
Musik: Landfrauenchor Augsburg. - Mi.,
10.12., 8 Uhr Aussetzung und BG, 8.30
Uhr Fatima-Rosenkranz, 9 Uhr Pilgermesse. - Do., 11.12., 18 Uhr Messe Unterschöneberg.
Witzighausen, Mariä Geburt,
Telefon 0 73 07/2 22 22, www.wallfahrtwitzighausen.de, jeden So.: 18 Uhr
Abendlob.
Ziemetshausen, Maria Vesperbild,
Telefon 0 82 84/80 38, Sa., 6.12., 8.30
Uhr Rkr. und BG, 9 Uhr Messe, ab 18.30
BG, 18.55 Rkr., 19.30 Uhr Messe. - So.,
7.12., 7-11 Uhr BG, 7.30 und 8.30 Uhr
Messe, 10.15 Uhr Pilgeramt, 18.55 Rkr.
und BG, 19.30 Uhr Messe. – Mo., 8.12.,
7.30 u. 8.30 Uhr Messe, 10.15 Uhr Pilgeramt, 12 - 13 Uhr Anbetungsstunde mit
BG, 18.55 Uhr Rkr. u. BG, 19.30 Uhr Messe. - Di., 9.12., 7.30 Uhr Messe, 18.55
Uhr Rkr. und BG, 19.30 Messe, 18.30 Uhr
Messe Hinterschellenbach. - Mi., 10.12.,
7.30 Uhr und 19.30 Uhr Messe, 18.55
Rkr. und BG. - Do., 11.12., 7.30 Uhr Messe, 19.30 Uhr Rorateamt (anschl. Erteilung des Krankensegens, auch einzeln),
18.55 Uhr Rkr. u. BG. - Fr., 12.12., 7.30 u.
14.30 Uhr, 19.30 Uhr Messe, 14 Uhr und
18.55 Uhr Rkr. u. BG, 20.30-21.30 BG,
21.30 Uhr Messe (in der „forma extraordinaria“), 24 Uhr Messe. Alle Messen
werden an den Sonn- und Feiertagen auf
einen Monitor in den Eltern-Kind-Raum
übertragen, das Pilgeramt zusätzlich auf
zwei Außenbildschirme. An Sonn- und
Feiertagen fährt ein Klosterbus um 9.10
Uhr in Augsburg/Hbf ab (Bahnsteig A),
Rückfahrt: 14.15 Uhr.
Konzerte
Gundelfingen,
„Vom Himmer hoch“ - Vorweihnachtliches Konzert, Veranstalter: Kulturforum und Haus der Senioren Gundelfingen
So., 7.12., 19 Uhr in der Gundelfinger Spitalkirche anschl. in der Cafeteria im Haus
der Senioren. Es werden Ausschnitte von
Johann Sebastian Bach, dem Oratorium
Messias von Händel und dem Weihnachtsoratorium von Saint-Saens zu Gehör gebracht, Eintritt ist frei.
Steingaden
„Weihnachtsoratorium von Camille
Saint-Saens Mendelssohn Vocalensemble“
So., 14.12., 17 Uhr in der Wieskirche; Auf
de Programm steht das selten zu hörende Weihnachtsoratorium. Tiefe Klangschönheit und Melodienreichtum dominieren jeden der zehn Sätze. Eintritt frei.
Wemding, Maria Brünnlein,
Telefon 0 90 92/96 88 - 0, jeden Sonn- und
Feiertag: 8 und 10 Uhr Amt mit Predigt,
9.15 Uhr BG, 9.30 und 13.30 Uhr Rkr., 14
Uhr Andacht mit eucharistischem Segen.
- Werktags: 9 Uhr Pilgergottesdienst. BG: So. 9.15 Uhr, Fr. 17.30 Uhr, werktags
nach Vereinbarung, Fr., 18 Uhr Rkr.
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UNSER ALLGÄU
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Die Woche im Allgäu 7.12. – 13.12.
Sonntag, 7. Dezember
Montag, 8. Dezember
Donnerstag, 11. Dezember
Füssener Adventsmarkt
Füssen – Stimmungsvoll wird es am
Wochenende im barocken Innenhof des
Klosters St. Mang. Dort lädt der Füssener
Adventsmarkt am Sonntag von 11 bis 20
Uhr zum Besuch ein. Am Samstag, 6. Dezember, kann der Markt ebenfalls von 11
bis 20 Uhr besucht werden, am Freitag,
5. Dezember, ist er von 17 bis 20 Uhr, am
Montag, 8. Dezember, von 12 bis 19 Uhr
geöffnet.
Nesselwang
Nesselwanger Krippenweg, 25 Krippen
in unterschiedlichen Größen sind in den
Schaufenstern der Geschäfte zu bewundern (Faltblatt mit Hinweisen zu den
Krippen und Wegeplan bei der TouristInformation erhältlich).
Lindau
20 Uhr, „Ziemlich beste Freunde“, Komödie nach dem gleichnamigen Kinowelterfolg von Éric Toledano und Olivier
Nakache, Bühnenfassung von Gunnar
Dreßler, mit Timothy Peach u.a., Stadttheater, Info: www.kultur-lindau.de.
Memmingen
12 bis 20 Uhr, Christkindlmarkt, Marktplatz.
Sonthofen
20 Uhr, „Zind a Liacht a“, adventliche Lesung mit Max Adolf und Cornelia Beßler,
Kulturwerkstatt, Altstädterstraße 7, Info:
www.kult-werk.de.
Adventsmarkt im Schulhof
Nesselwang — Zum sechsten Nesselwanger Adventsmarkt im Schulhof wird am
7. Dezember ab 14.30 Uhr eingeladen.
Viele Nesselwanger und Mitglieder der
Vereine haben für den Markt gebastelt.
Musik zum Advent
Kaufbeuren – Die Martinsfinken Kaufbeuren unter der Leitung von Gottfried Hahn
bringen zusammen mit dem Blechbläserensemble Marktoberdorf (Leitung: Thomas Holdenried) am 7. Dezember um
17 Uhr in St. Martin festliche Sätze zur
Advents- und Weihnachtszeit aus mehreren Jahrhunderten zum Klingen. Eintritt:
15 Euro, ermäßigt acht Euro. Karten sind
im Vorverkauf beim Musikhaus pianofactum, Schmiedgasse, erhältlich.
5. BIS 1 4 . D E ZE MB E R
Dienstag, 9. Dezember
Sonthofen
19 Uhr, Adventskonzert der Stadtkapelle,
Stadtpfarrkirche St. Michael.
Mittwoch, 10. Dezember
Kaufbeuren
15 Uhr, Führung für Einzelpersonen durch
die Crescentia-Gedenkstätte im Crescentiakloster, Treffpunkt: Klosterpforte.
Memmingen
9.45 Uhr, „Geschichten zur Weihnachtszeit“, Vormittagslesung mit Niklas Manitius, Stadtbibliothek.
Freitag, 12. Dezember
Mindelheim
15 bis 16.20 Uhr, Krippenführung, Treffpunkt: Kirchplatz bei St. Stephan/Gruftkapelle, Kosten: 2,50 Euro, Kinder bis 14
Jahre frei.
Samstag, 13. Dezember
Oberstdorf
15 Uhr, „Oberstdorfer Advent“: Adventliche Musik mit der Harfenklasse von
Martina Noichl, Musikschule Oberstdorf,
Oberstdorf-Haus. Um 17 Uhr Anzün-
den der dritten Kerze mit Pfarrer Peter
Guggenberger und Pfarrer Markus Wiesinger (Umrahmung: Männergesangverein Oberstdorf), Kurpark, Verkaufsstände
ab 15 Uhr geöffnet. Um 17.30 Uhr: Konzert „Klassischer Advent“, im OberstdorfHaus.
Kempten
10 bis 16 Uhr, „Ma Tovu... Wie schön
sind deine Zelte, Jakob... Synagogen in
Schwaben“, Wanderausstellung, AllgäuMuseum.
Mindelheim
15.30 Uhr, Adventskonzert der Stadtkapelle Mindelheim, Stadtpfarrkirche
St. Stephan.
Bühl am Alpsee
20 Uhr, Bühler Adventskonzert, mit der
Musikkapelle, der Stubenmusik, dem
Walser-Trio sowie dem Harfenduo Karin
Rücker und Felicia Zeitler, Pfarrkirche
St. Stephan (beheizt). Eintritt frei, Spenden zugunsten des Allgäu-Hospiz in
Kempten erbeten. Auf dem Kirchplatz
bietet die Pfarrei nach dem Konzert
Glühwein, Punsch und Kekse am Lagerfeuer an (bei schlechtem Wetter in der
alten Schule). Der Erlös aus Spenden und
Glühweinverkauf kommt dem Allgäu
Hospiz in Kempten zugute.
A M FÜN FKNOPF T URM
41. Weihnachtsmarkt Mittelalterlicher
in Marktoberdorf
Weihnachtsmarkt
MARKTOBERDORF (red) – Zum
41. Mal öffnet der Marktoberdorfer Weihnachtsmarkt am 5. Dezember seine Pforten (Buden ab 15
Uhr geöffnet, Begrüßung durch
den Bürgermeister um 17 Uhr). Bis
14. Dezember kann der stimmungsvolle Markt montags bis freitags
von 15 bis 20 Uhr sowie samstags
und sonntags von 14 bis 20 Uhr besucht werden. An 40 weihnachtlich
geschmückten Marktbuden gibt es
Weihnachtsdekorationen, Schönes
aus Filz, Holzschnitzereien, Keramik,
Schmuck und vieles mehr. Täglich
ab 15.30 fährt die Kinder-Kutsche
und der Nikolaus kommt mit seinen
Engeln gegen 16.30 Uhr. Ab 18 Uhr
spielen die städtischen Musikkapellen auf der Bühne. Mehr Information unter www.marktoberdorf.de.
KAUFBEUREN (red) – Vom
5. bis 7. Dezember wird es am Fünfknopfturm (Afraberg) in Kaufbeuren
besonders stimmungsvoll. Dort findet wieder der traditionelle Mittelalterliche Weihnachtsmarkt statt.
Der kunsthandwerkliche Markt mit
Ritterlager und mittelalterlicher Musik kann am am Freitag, 5. Dezember, von 18 bis 22 Uhr, am Samstag,
6. Dezember, von 13 bis 21 Uhr und
am Sonntag, 7. Dezember, von 12
bis 19 Uhr besucht werden. Veranstalter sind die Landsknechttrommler, die Ritterschaft zu Wasserstein,
die Josef-Landes-Schule, die Tagesstätte Kaufbeuren, die Wasserwacht Kaufbeuren und das Café am
Fünfknopfturm. Nähere Informationen finden sich im Internet unter
www.kaufbeuren.de.
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REGION
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
I
Wohin in der Region? 6. – 12. 12.
Aus den Pfarreien
im Stadtgebiet
Stadtmitte
Dompfarrei
Sa., 6.12., 18 Uhr, Cantate Domino zum
2. Advent, Chormusik und Gregorianischer Choral, „Populus Sion“ von Tomas
Luis de Victoria; „Ne Timeas Maria“ von
Jakob Regnart; „Prope est dominus“ von
Johannes Brahms; „Es flog ein Täublein
weisse“ von Heinrich Kaminski; „Maria
durch ein Dornwald ging“, Domsingknaben. So., 7.12., 2. Advent, 9 Uhr, Kapitelamt, Johannes Mangon, Missa Virgines prudentes, Domchor. Während der
hl. Messe um 11.30 Uhr, Adventspredigt
von Prälat Bertram Meier, Thema: „Elisabeth und Maria“.
tesdienst Treffen zum Kolping-Gedenktag im Pfarrzentrum. Di., 9.12., 14 Uhr,
Frauenbund: Adventsbesinnung, „Nicht
etwas, sondern Gott erwarten“. Mi.,
10.12., 16.30-18 Uhr, Anmeldung zur
Firmvorbereitung. Do., 11.12., 9.30 Uhr,
LeA-Kurs. Fr.-So., 12.-14.12., Kolpingfamilienwochenende in Pfronten.
Frauenbund: Adventsfeier im Pfarrhaus.
Do., 11.12., 18 Uhr, Adventsweg der
Pfarrgemeinschaft zur Hauskapelle im
Josefinum, Treffpunkt an der Kirche.
Unsere Liebe Frau
Sa., 6.12., 19 Uhr, KAB: „Adventlicher
Abend“, im Pfarrzentrum. 20 Uhr, Kolpingtheater, im Pfarrsaal von St. Elisabeth. Mi., 10.12., 19 Uhr, Vortragsreihe
über „Deutsche aus Russland“.
Sankt Martin
So., 7.12., 18 Uhr, hl. Messe, anschl. Warenverkauf aus dem Eine-Welt-Laden.
Augsburg – Kriegshaber
Sankt Thaddäus
Do., 11.12., 19.30 Uhr, Frauenkreis, besinnlicher Adventsabend.
Sankt Max
Fr., 12.12., 18 Uhr, Kolping: hl. Messe
zum Kolping-Gedenktag, anschl. Nikolausfeier im Pfarrsaal.
Hlgst. Dreifaltigkeit
Mi., 10.12., 14.40 Uhr, Pfarrei-Nachmittag: „Besinnliches im Advent“, Referent:
Pfarrer Gerhard Groll, im Pfarrheim.
Sankt Simpert
So., 7.12., 14.30 Uhr, KAB-Veranstaltung:
„Gedanken zum Advent“ mit Pfarrer Waldemar Kratzer, Pfarrsaal. Do., 11.12., 15
Uhr, Seniorennachmittag: „Das Licht kam
in die Welt“, mit Pfarrer Waldemar Kratzer, Pfarrsaal.
Augsburg – Oberhausen
Sankt Peter und Paul
So., 7.12., 16 Uhr, Adventssingen der
CSU, Pfarrkirche. Di., 9.12., 14.30 Uhr,
Sankt Joseph
Mi., 10.12., 14 Uhr, Café Jojo in der Sozialstation St. Joseph.
Augsburg – Bärenkeller
Sankt Konrad
Sa. 6.12., 15.30 Uhr, Seniorennachmittag: „Advent“, im Pfarrsaal. So., 7.12.,
10 Uhr, Kindergottesdienst mit dem
Kinderchor, im Pfarrsaal. 18 Uhr, Meditationsgottesdienst mit Cello und Orgel.
Mi., 10.12., 14.30 Uhr, Gottesdienst im
Sozialzentrum. 19.45 Uhr, Bibelrunde im
Giebelzimmer. Fr., 12.12., 18 Uhr, KAB:
Besinnliche Weihnachtsfeier.
Augsburg – Herrenbach
Don Bosco
Mi., 10.12., 14. Uhr, hl. Messe im Pfarrsaal, anschließend Adventsfeier des Seniorenclubs mit der Sozialstation.
Sankt Moritz
So., 7.12., und jeden Adventssonntag,
18 Uhr, Adventspredigt. 19 Uhr, Hochschulgottesdienst: „ich will heute in deinem Haus zu Gast sein!“ (Lk 19,5) mit
Prof. Jörg Ernesti, Universität Augsburg.
Jeden Di. im Advent, 7 Uhr, Rorate - Eucharistiefeier bei Kerzenschein. Jeden
Fr. im Advent, 6.30 Uhr, Laudes, anschl.
gemeinsames Frühstück im Moritzpunkt.
Sankt Georg
So., 6.12., 18 Uhr, 2. Rorateamt, Gregorianischer Choral, Schola. So., 7.12., 10
Uhr Pfarrgottesdienst, musikal. gestaltet
vom Jugendchor, gleichz. Wortgottesdienst für Kinder, Kapelle, anschl. 11-16
Uhr, Nikolausmarkt im Haus Augustinus,
14 Uhr, der hl. Nikolaus beschenkt die
Kinder.
Augsburg – Lechhausen
Sankt Pankratius
Sa./So., 6./7.12., nach der Vorabendmesse und dem Gottesdienst Verkauf
von „Eine-Welt-Waren“. Nach dem Got-
Pfersee
Hlst. Herz Jesu
Aufruf: für die Orchestermesse am
zweiten Weihnachtsfeiertag sucht der
Kirchenchor von Herz-Jesu noch Sänger und Sängerinnen aller Stimmlagen.
Die Proben finden jeweils mittwochs
19.45-21.45 Uhr statt, Anmeldung erbeten, Chorleiter Albin Wirbel, Telefon:
0 83 41/96 21-24.
Augsburg – Haunstetten
Sankt Georg
Mi., 10.12., 14.30 Uhr, Senioren-Adventsfeier: „Adventliches Beisammensein“ mit der Stubenmusik Haas im
Pfarrzentrum St. Pius. Anmeldung erbeten, Telefon Pfarrbüro: 6 50 75 80 oder
Telefon Fam. Bill: 8 15 23 35.
Sankt Pius
noch bis Sa., 6.12., 15-19 Uhr, Christkindlmarkt St. Pius. der Erlös kommt den
Missionaren zugute.
Gruppen & Verbände
Punkt 7 – 30 Minuten innehalten für
die Nöte der Welt, So., 7.12., 19 Uhr,
in evang. St. Anna, Augsburg. Syrien leidet unter Krieg, Terror, Flucht und Verfolgung. Augsburg betet für den Frieden.
„Gebetsstunde im Geist der hl. Therese von Lisieux“, Augsburg. Di.,
11.11., und jeden zweiten Dienstag im
Monat findet um 17.30 Uhr in St. Peter
am Perlach eine Gebetsstunde statt,
Informationen: Theresienwerk, Telefon
08 21/51 39 31.
„Neun mal der Neunte“, Gottesdienste
zur Vorbereitung auf die Patrona-Bavariae-Wallfahrt nach Augsburg. Di., 9.12.,
18 Uhr u. jeweils am Neunten eines Monats. Heilige Messe in der Marienkapelle
des Hohen Domes, Augsburg.
In hellem Holz Formen gestaltete die Künstlerin Anne Hitzker-Lubin die Krankenhauskapelle im Klinikum Süd in Augsburg-Haunstetten. Auffallend ist das gebogene
Kreuz an der Mitte der Stirnseite der Kapelle – es scheint den Besucher und Trostsuchenden richtiggehend zu umarmen. Tabernakel, Altarmensa und die Madonna von
Christian Angerbauer wurden übernommen oder umgearbeitet. Hier finden die Patienten und Beschäftigten einen Rückzugsort im hektischen Klinikalltag. Ein gutes Jahr
dauerte der Umbau. Durch eine Grundrissverkleinerung wurde Platz für ein neues
Seelsorgezimmer und ein Büro geschaffen. Die Umbaumaßnahme kostete 130 000
Euro. Lichtdurchflutet setzt die Kapelle das Thema Hoffnung gestalterisch um. Domvikar Armin Zürn (hinten Mitte) und die evangelischen Stadtdekanin Susanne Kasch
(hinten rechts) segneten die Kapelle. Sie ist Tag und Nacht geöffnet.
Text/Foto: Zoepf
Das „Offene Ohr“
Katholische Gesprächsseelsorge in der
Augsburger City, Montag bis Freitag,
16-18 Uhr, im Foyer des Moritzsaales:
Mo., 8.12., Pater Bruno Zuchowski.
Di.,9.12., Pfarrer Hubert Kranzfelder.
Mi., 10.12., Prälat Norbert Maginot.
Do., 11.12., Pfarrer Maginot. Fr.,
12.12., Pfarrer Franz Seiler.
II
R E G I O N A U G S B U R G G O T T E S D I E N S T E V O M 6 . B I S 1 2 . D E Z E M B E R 6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Alle Pfarreien sind verlinkt. Durch das Klicken auf den Pfarreinamen erhalten Sie zusätzliche Informationen.
Dekanat Augsburg I
A./Mitte, Hoher Dom,
Kornhausgasse 8
O
Sa 7 M Klara Zott, 8 M im außerordentl.
Ritus (MK), 9.30 M Willibald Ströbele, 16
BG u. zus. in Deutsch/Russisch, 18 Cantate
Domino. So 7.30 M Anna Biber, 9 Kapitelamt, 10.30 PfG sow. Kinder-Go in d. Andreaskap., 11.30 M f. Leopold Fendt JM m.
Adventspredigt v. Dompred. Prälat Dr. Meier, 17 Vesper im Westchor. Mo 7 Laudes,
M Prälat Heinrich Spoden, 9.30 M Fam.
Weckbach u. Joseph Beutmiller, 16.30
Rkr, 19 Pontifikalamt z. Hochfest d. ohne
Erbsünde empf. Gottesmutter Maria. Di 7
Konvent-M d. Domkapitels, 9.30 M f. d. Angeh. d. Fam. Baumann/Hänsle, 16.30 Rkr,
18 M z. Vorbereitung d. Patrona-BavariaeWallf. m. Domvikar Christoph Hänsler in d.
MK. Mi 7 M Sonja Müller, 9.30 M n. Mg.,
16.30 Rkr. Do 7 M f. d. armen Seelen, 9.30
M Josefa Rindle, 16.30 Rkr, 19 adventl.
And. d. Landvolkdiözesanvorstandes. Fr
6 Rorate f. Franziska Kratzer, 9.30 M f. d.
verst. Fam. Loderer u. Wiedemann u. Drescher, 16.30 Rkr.
A./Mitte, St. Anton, Imhofstr. 49
Sa 17.30 BG, 17.45 Rkr, 18.30 So-VAM Elfriede u. Hans Weisser, Albertush.: 9-12 u.
15-17.30 stille Anbetung. So 9 BG, 9.30
PfG Donato Marcantonio, 11 Fam.-Go m.
Besuch d. Hl. Nikolaus, 17 Rkr, Albertush.:
10.30 M, Serv.: 9 M. Mo 9 M n. Mg. Lacher,
Rosa u. Johann Dichtl u. So. Wolfgang, 17
Rkr. Di 17.15 Rkr, 18 Ror. AM Auguste u.
Ernst Grau u. Hedwig u. Walter Kundernatsch. Mi 17 Rkr, Albertush.: 10 M Ina
Nagengast u. † d. Fam. Do 9 M, 17 Rkr. Fr
17 Rkr, Albertush.: 10 M, Anna-H.-Stift: 9
M Marianne Hummel.
A./Mitte, Kirche der
Dominikanerinnen, bei St. Ursula 5
Mo-Fr 18 Euch.-Feier, am Do mit eingebauter Vesper. Auskünfte über die Klosterpforte, Tel.: 08 21/34 76 70.
A./Mitte, St. Georg, Georgenstr. 18
O
Sa 17.30 Rkr u. BG 18 2. Rorateamt, Schola: Gregorianischer Choral, Erich Framberger u. Angeh., Lore Lebherz. So 10 PfG,
gleichz. Wort-Go f. Kinder i. d. Kap., M Barbara Kormann, 18 M. Di 17.30 Rkr, 18 M
Erika u. Hubert Baumann, Rosa Rathgeb.
Mi 17.30 Rkr, 18 M Therese u. Ferdinand
Wolf. Do 17.30 Rkr, 18 M f. d. Weltmission.
Fr 17.30 Rkr, 18 M Erna Haindl gest. M.
A./Mitte, Hl. Kreuz,
Dominikanerkloster, Hl.-Kreuz-Str. 3
So u. Feiertags 10 Bet-Sing-M m. Ansprache, 11.30 Bet-Sing-M m. Ansprache (an
Tagen mit Festmesse um 11.45), 17.30
Rkr. Mo-Sa 7 M, 8 M, 17.30 Rkr. BG in der
Kirche: Mo-Fr 7.45-8.15. Sa 7.45-8.15, 1616.45. So 8-8.25. BG in d. Beichtkap. a. d.
Pforte: Sa 10-11.30. Mo 10-11.30, 15-17.
Di 10-11.30, 15-17. Mi 10-11.30. Do 1011.30, 15-17. Fr 10-11.30, 15-17.
A./Mitte, St. Margaret, Spitalgasse
Hl. Messen in der außerordentlichen Form
nach dem Messbuch von 1962. Sa 8 M im
Hohen Dom. So 10.30 Hochamt; 2. Sonntag im Monat: 9.30 Christenlehre Spitalgasse 3, I. Stock. Mo 8.30 M. Di 17.15 Rkr,
18 M. Do 1. Donnerstag im Monat: 19 M,
anschl. Aussetzg., Einzelsegen, Anbetung
bis 21; 3. Donnerstag im Monat: 19 M, anschl. Vortrag. Fr 15 M.
A./Mitte, Anbetungskirche
Maria Stern, Sterngasse 5
Tägl. 7.30-18 Euch. Anbetg. Mittagsgebet:
11.45. Rkr 17.10. Vesper 17.35. Mo-Fr 7
M. Sa 7.30 M. So- u. Feiertage 8 M. Sou. Feiertage 11 M spanische Gemeinde.
Mo-Fr 6.40 Laudes, So- u. Feiertage 7.30
Laudes.
A./Mitte, St. Maximilian,
Franziskanergasse 8
O
Sa 17 Rkr. So 10.30 PfG, gleichz. Wort-GoFeier f. Kinder im Pfarrh., M Hanns Forster,
Franziska Hirtreiter, Erika Daley-Welzmüller, Fuggerei: 18 feierl. Rorateamt im Kerzenschein. Mo 17.30 Rkr, 18 Hochamt f.
Michael Böhler, Fuggerei: 17 Rkr. Di 8 M Josef Sturm, 17 Rkr, Fuggerei. 17 Rkr. Mi Vincentinum: 18 keine AM, Adventsf. d. MA,
Fuggerei: 18 M. Do 8 M um geistl. Beufe
f. Wagner Andreas u. Maria, 17 Rkr, Fuggerei: 18 M, Blindenh.: 18.15 M. Fr 17.30 Rkr,
18 M z. Kolpinggedenktag f. Magdalena u.
Hans Thurmeier, Bernd u. Heinrich Sailer u.
Hermine Schwarz, Theo Ramsauer.
A./Mitte, St. Moritz, Moritzplatz 5
O
Sa 16 BG im Dom, 18 1. So-M Elt. Kurz u.
Großelt. Berger. So 10 PfG, 18 M m. Adventspred. z. 2. Adv., v. Prof. Dr. Dr. Thomas Marschler, Johann Otto, 19 St. Moritz: ökum. Hochschul-Go, 19 St. Anna:
Friedensgebet Punkt 7. Mo 12.15 M Josef
Färber, 18 M Maria Kufner. Di 7 RorateEuch.-Feier b. Kerzenschein, 12.15 M f.
Afrika, 18 M. Mi 12.15 M Paulus Baur, 18
M Bert Proeßl. Do 11.30 BG, 12.15 M f.
Dr. Anton Thumerer u. Fr. Stephanie, 16 M
in d. Kirche des diako, 18 M Erna Gruber,
18.30-20 euch. Anbetung. Fr 6.30 Laudes
im Advent, 9.30 M im Jakobsstift, 12.15 M
f. Afrika, 18 M Markus Kotzem.
A./Mitte, St. Peter am Perlach
Sa 9 M † Erika Enzinger. So 9 M. Mo 9 M.
Di 9 M, 17.30 Theresienwerk. Mi 9 M †
Angeh. d. Fam. Kotter, Pfeifer u. Wesche.
Do 9 M. Fr 9 M.
A./Mitte, St. Sebastian,
Sebastianstr. 24
So 10 M Theresia Heckl.
A./Mitte, St. Simpert, Simpertstr. 10
Sa 17.30 Rkr, 18 Rorate-M, VAM. So 9.30
PfG, M Viktoria u. Kaspar Plöckl u. Maria,
Michael u. Gerhard Kapfer. Mo 17.30 Rkr.
Di 17.30 Rkr, 18 AM f. † d. Fam. Nödel u.
Johanna Neff. Mi 17.30 Rkr. Do 17.30 Hl.
Std., 18 AM Maria, Karl u. Karola Göbel,
Hilde u. Franz Lücke. Fr 17.30 Rkr.
A./Mitte, St. Stephan,
Benediktinerabtei, Stephansplatz 6
Sa 7 Konvent-M, 18 feierl. Vigil. So 10
Konventamt, 18 Lateinische Vesper. MoFr 6.45 Konvent-M, 18 Vesper. Tgl. 19.30
Komplet.
A./Mitte, St. Ulrich u. Afra,
Ulrichsplatz 19
O
Sa 17.30 Rkr u. BG, 18 M Rosa Huber. So
9 M in St. Marg., 10 Go im Sparkassenaltenh., 10.30 PfG, 17.30 Rkr, 18 M Clemens
u. Marianne Hennecke. Mo 17.30 Rkr u.
BG, 18 M Magdalena Lechner. Di 9.15 M.
Mi 8.45 Laudes i. d. Basilika, 17.30 Rkr
in St. Marg., 18 M in St. Marg. f. Manfred
Klein, Anneliese Moser. Do 9.15 M Gisela
Besser, Maria Winkler. Fr 17.30 Rkr u. BG,
18 M Matthäus u. Perpetua Stroh m. Kind.,
Br Karl Käßmair OSB, Josef Färber m. Fam.
u. Fam. Riedl.
Firnhaberau, St. Franziskus,
Hubertusplatz 1
Sa 17.30 Rkr u. BG, 18 VAM, M Albert u.
Anna Doll u. Siegfried Meister, Anna u. Karl
Schmitt, Maria u. Michael Renker, Gunda u.
Bernhard Bruland, Oskar, Rosa u. Richard
Hummel, Dora Baumann u. Hilde Bader,
Alexander Diesch, Angela u. Adolf Gassauer u. Angeh. So 8.30 BG, 9 PfG, 10.30
Fam.-Go, M Alois Pöbl m. Verw., Josef u.
Maria Reimann m. Verw., Gerhard Franetzki, Bruder Heinz u. Elt., Helmut Micklitz u.
Angeh., Paul u. Maria Wilczek. Mo 8 M
Johanna u. Rudolf Zinke, Ingeborg Wirstle.
Di 8 M Lydia u. Georg Bronzel u. Verw. Mi
17.30 Rkr, 18 AM Fr. Wiedemann. Do 8.30
M Reiner Schmitt u. Elt., Therese u. Jakob
Klimm, Karl u. Maria Kröll. Fr 8 M verst.
Priester u. Ordensleute u. arme Seelen.
Hammerschmiede, Christkönig,
Pappelweg 7
O
Sa 7.30 M † Erhard Wagner, 17 BG, 17.30
Rkr, 18 1. So-M † Herta u. Alois Meyer
m. Söhn. Bernhard u. Berthold u. Angeh.,
† Hermine Zimmermann z. JG, † Angeh.
Fam. Buchall u. Wichland, † Hermine u.
Ewald Kapfer, † Erna u. Josef Fuhrmann,
O
Adolf Nann. So 7.30 BG, 8 M † Johann
Gossla, † Otto u. Maria Fischer u. Angeh.,
10 PfG † Georg Landgraf z. JG, † Alfred u.
Emmi Winter, † Wilhelmine Finkel, Angeh.
Fam. Cromwell, Nann u. Finkel, † Friedrich
Besler, 7 Rkr. Mo 7.15 M † Johann Csasar,
17 Rkr, 17.45 Betstd. Di 7.15 M, 17 Rkr.
Mi 8.30 M, 17 Rkr. Do 18 Rkr, 18.30 M †
Josefa u. Ludwig Paula, † Therese Häckelsmüller, † Elt. u. Kinder Birkhofen, † Ingrid
Ressi. Fr 6.30 Rorate † Emma u. Jakob
Gantner u. d. Söhne Gesa u. Alexander †
Werner Frank, 17 Rkr.
Herrenbach, Don Bosco,
Don-Bosco-Platz 3
Sa 10 Euch.-Feier im AWO-Heim, 17.45
Altenb. Rkr, 18 VAM † Manfred Ziegler u.
Angeh. So 9 Euch.-Feier f. Fam. Di 8 Morgengebet, 9.30 Euch.-Feier f. MA Dominikus Ringeisenwerk, 17.30 Rkr, 18 Euch.Feier † Fam. Chrastina u. Stammel. Mi 14
Euch.-Feier m. Krankensalbung Sen.-Club.
Do 17.30 Rkr, 18 Rorate-Go. BG nach Absprache.
Hochfeld, St. Canisius,
Hochfeldstr. 63
O
Sa 16.45 BG, 17.15 VAM Ror., anschl. euch.
Anbetung. So 9.30 Fam.-Go. Di 10 M Alexander u. Eugenie Haberlach u. † Angeh. d.
Fam. Wagner, Fix, Kirchgessner. Mi 18 M
Ingrid u. Volker Gruber, Sebastian u. Ludmila Endrös. Do 9 M Alois Jeromenek. Fr
18 Waldweihnacht.
Hochzoll, Heilig Geist, Grüntenstr. 19 O
Sa 9 Wallfahrts-Go in M. Alber Dr. Karl u.
Magdalena Moßburger u. Angeh. Moßburger, Fremmer, 17 Rkr, 17.30 feierl.
Abendlob. So 8 Laudes, 8.30 Euch.-Feier
z. Kolpinggedenktag verst. Mitgl. uns. Kolpingsfam., Josef Ortler u. Sebastian Ester
m. Angeh., Walburga u. Helmut Hasenpusch, Michael Uffinger, Albert u. Reiner
Murr, Isolde u. Franz Kroll, in e. bes. Anl.,
11 M Arthur Glass, Franz Reiter u. Angeh.,
Herman Haugg, Franz-Josef Lumper, August Schepp m. Angeh., 11 Kinderkirche
im Pfarrsaal, 14 Taufe: Friedrich Hoppe, 18
Vesper, 18.30 AM Rorate Robert u. Johanna Fergin, Armin Bauer, Remigius Schropp
m. Elt. u. Schwest. Hedwig, Anna u. Rupert Zach m. Kind. Mo 9 Fest-Go Karl u.
Kreszenz Miorin m. Angeh., Franz Bräckle,
Ingrid Rath JM, Rudolf Weis, Elt. Schneider m. Bernhard u. Franz, 15.30 Rkr in M.
Alber Di 14.30 ökum. Advents-Go uns. Sozialstation, 17.30 Rkr, 18 AM Ingrid Rath.
Mi 6 Rorate Angeh. Kormann-Breitsameter, Fam. Wollschlager u. Thum, 9 M Berta Schinkinger, Fam. Stolz u. Klaus, Angel
Dominguez Vega. Do 9 M Amalie Rauch,
Kirchen mit einer Induktionsschleife für Schwerhörige.
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
15.30 Rkr in M. Alber. Fr 9 M Manfred u.
Erich Parucha, 17.30 Rkr, 18 AM Josef u.
Centa Lutz.
Hochzoll, Zwölf Apostel,
Zwölf-Apostel-Platz 1
Sa 17.45 Rkr, 18 BG, 18.30 Rorate-Go Fam.
Schmucker u. Huber, Maria Rampp, Günter
Lückel, Balbina u. Bonifaz Mair. So 10 PfG
m. d. Komm.-Kind., Adolf Hrazdil, Emma
Pfeiffer m. Angeh., 17.45 Rkr. Mo 7.30
Hospiz: M, 17.45 Rkr, 18.30 Fest-Go. Di
9 M Johann Koppold JM, 17.45 Rkr, 18.30
Hospiz: M, 20 Gebetskreis d. charism. Erneuerung. Mi 17 Hospiz: euch. Anbetung
m. Liedern, Gebet, Stille u. Bibelmedit.,
17.15 Weg-Go m. d. Komm.-Kind., 17.45
Rkr, 18.30 M Karl Martin Angrick m. Angeh., 19-19.45 euch. Anbetung. Do 7.30
Hospiz: M, 15.45 M im Sohnle-Heim, 17.15
Weg-Go m. d. Komm.-Kindern, 17.45 Rkr.
Fr 6.40 Morgenlob - Laudes, 7 M, 17.45
Rkr, 18.30 Hospiz: M.
Lechhausen, St. Elisabeth,
Elisabethstr. 56
Sa 17 BG, 17.20 Rkr, 18 M † Barbara
Schwertschlager u. Geschw., Helmut Bahr
u. Elt. u. † Fam. Haidt, Maurer u. Dörner
u. † Margarethe u. Michael Taubert u. Angeh., 20.15 M d. Neokatechum. Gem. So 9
PfG, M f. d. leb. u. verst. Angeh. d. Pfarrei,
17.20 Rkr, 18 Rorate f. † Fam. Lichtenstern
u. Schmid, † Elt. Kainz u. Strauß u. † Clementine Bosch. Mo 5.45 Morgenlob i. d.
UK, 16 2. Weg-Go d. EK-Kinder, 17.20 Rkr,
18 Rorate n. Mg. Di 7.30 Morgengebet d.
Gem. im Elisabethz., 9 M † Valentina Kopp
u. † Alois Sobek 10. JT, Ehefr. Ursula u. Susanne Stegmüller, 16.30 Rkr, 19 Buß-Go.
Mi 5.45 Morgenlob i. d. UK, 9 M n. Mg.,
16.30 Rkr. Do 5.45 Morgenlob in d. UK,
16.45 Aussetz. u. Gebet f. geistl. Berufe,
18 M † Hildegard Heda u. Fam. Czerner u.
Kudla u. † Elisabeth u. Alisi Herrmann u. †
Ana, Rosalia u. Georg Gutia. Fr 5.45 Morgenlob i d. UK, 9 M † Käthe Seitz, Fam.
Kugler u. Pfarrer Franz Pettla, 16.30 Rkr.
Lechhausen, St. Pankratius,
Blücherstr. 13
O
Sa 8 M Erich Plischke als JM, 14 Taufe: Emilia Luisa Kopiec, 17-17.45 BG, 17.25 Rkr,
18 Fam.-Go, Adolf u. Robert Kölbl, Magdalena u. Johann Palm, Fam. Maria u. Johann Uhl, Andreas u. Agnes Rosenberger,
† Stoiber, Brandl u. Müller, Alois Higl u. †
Lindermeir, Barbara u. Heinrich Eberle. So
7 Rorate, Kreszentia u. Peter Lichtenstern,
Angeh. Bauer u. Baatz, Fam. Sannwlad,
Hedwig Lohr, Alois u. Peter Bäurle, 8.30
PfG, M z. Kolpinggedenktag, 10.30 M Fam.
Jung u. Wiedemann, † Angeh. d. Fam.
Krajak u. Ascher, Fam. Pichler u. Uhl, †
Schwest. d. amb. Krankenpfl. Lechh., Sr.
Witburga u. Sr. Bernarda, Emil u. Genovefa Kaleja m. Angeh., † Elt. Max u. Maria
Wagner, Ludwig u. Magdalena Hummel m.
To. Johanna, Margarete Göbel als JM, Johanna El-Harti, 17 Rkr, 17.45 Vesper. Mo 8
M entf., 19 Fest-Go m. Aussetz. d. Marienikone z. Frauentragen, Maria u. Andreas
Klimmer, Johann u. Rosalia Müller. Di 8 M
Benedikt u. Hermine Privinsky, Adelbert u.
Stefan Unglert, Fam. Stefan u. Kunisch, 17
Rkr. Mi 8 M Eleonore Gabriel u. Maria Seibert, 18-18.45 BG, 18.25 Rkr in d. Anl. uns.
R E G I O N A U G S B U R G G O T T E S D I E N S T E V O M 6 . B I S 1 2 . D E Z E M B E R
Zeit, 19 Rorate Knöferle u. Wilhelm. Do 8
Brudersch.-Go Monika u. Carmen Herz. Fr
6 Frühschicht d. Jugend., 9 M Johann u.
Karolina Schmid u. Sandra Seidel als JM,
Rudolf u. Maria Escher, 16.30 Advents-Go
f. EK-Kinder u. Erw.
Lechhausen, Unsere Liebe Frau,
Blücherstr. 91
Sa 17 1. So-M, Katharina u. Leonhard Lindermeir m. So. Paul. So 9.25 Rkr u. BG, 10
M Rosa Filla als JM, Anni u. Albert Hallifschafsky, Karl Gumpp, † d. Fam. Gramalla,
Malerczyk u. Mansfeld. Mo 8.25 Rkr, 9 M,
16.30 Rkr im SZ St. Anna. Di 18.25 Rkr, 19
Rorate. Mi 8.25 Rkr, 9 M † Elt. u. Großelt.
Cziomer u. Rogosch. Do 17 M im SZ St.
Anna. Fr 8 M in bes. Anl., Adolf Gareis,
anschl. Rkr.
Spickel, St. Wolfgang,
Hornungstraße 26
Sa 18 VAM † Therese u. Fritz Raad. So
10.30 Euch.-Feier f. Fam. m. d. Kindertagesstätten, † Mathilde u. Franz Finkl sen.
u. jun. Di 19 Bibelgespräch. Mi 9 Euch.Feier † Maria Mayr. Fr 18 Euch.-Feier. BG
nach Absprache.
Univiertel, Zum Guten Hirten,
O
Salomon-Idler-Straße 12
Sa 9 M † Dominik Ho, Maria Nguyen, d.
Kinder u. Angeh., † Franziska Ruf, 18 Rkr
u. BG. So 9 M † Rosa Bitz m. beiders. Elt.
u. Geschw., † Afra Schreitmüller, † Ursula, Martin u. Gertrud Gotzmann, † Ethel u.
Reinhold Urban, 10.30 Fam.-/Gem.-Go f.
d. PG, 18 AM m. Kerzenschein, † Anna u.
Alois Hauk m. Elt. u. Johannes Hauk. Mo
18 M. Di 18 M n. Mg. Mi 18 Rorate † Fam.
Drexl. Do 18 Ror. f. Fam. m. Kindern, † f.
d. armen Seelen. Fr 9 M † Michael u. Rosa
Willwerth m. Astrid.
Dekanat Augsburg II
Bärenkeller, St. Konrad,
Bärenstraße 22
O
Sa 17-17.45 Rkr u. BG. So 10 Kinder-Go
im Pfarrsaal, Gem., 10 Gem.-Go Andreikowytsch Maria u. Franz, Rosalia u. Martin
Mettmann, Franz-Josef Lentz, Angeh. d.
Fam. Matz, 18 † d. Fam. Hildensperger,
Meditations-Go f. Kranke, Schwache u. d.
Angeh., Anton Zimmermann m. Bruder,
Elt. u. Schw.-Elt. Mo 9.30 Rkr, 10 Vorm.-M.
Di 18 Rorate-Go m. d. Frauenbund. Mi 9
Hausfr.-M n. Mg. Johann Frohnwieser m.
Elt. u. Angeh., anschl. Rkr. Do keine M. Fr 8
Rorate-Go, anschl. Rkr.
Bergheim, St. Remigius,
Wirthshölzelweg 11
So 7.30 M im Kloster, 9 Fam.-Go, 11 Taufe:
Tamara Liebert, 15.30 adventl. Stunde in
d. PK, 18.30 AM Josef u. Xaver Sedelmaier
u. Elt., M Konrad Miehle u. Elt., Anna u. Raphael Meiler, Walter Schönauer u. Angeh.,
Josef u. Maria Müller u. † Angeh. Do 18 Adventsand., 18.30 Rorate: Stifts-M Mathilde
Klemmer, M † d. Fam. Aigner, Gschwilm u.
Schreiner, Angeh. d. Fam. Höfle, Heinrich
Göttler, Berta Fröhling u. Angeh.
Deuringen, St. Gabriel, Kapellenstr. 6
Sa 18 BG, 18.30 Fam.-Go. Di 18 Rkr. Do St.
Josef: 18.30 M n. Mg., Maria u. Otto Krause
m. Paula Krause, † Angeh. d. Fam. Biallas.
Göggingen, St. Georg und Michael,
Von-Cobres-Straße 8
O
Sa 8 Laudes, 17.15 BG, 18 VAM n. Mg. So
Hes: 8.30 Rkr, 9 Klinik-Go, GM: 9.15 PfG Sebastian Fischer, Josefa u. Anton Reisch m.
Angeh., Herbert Fischer m. Angeh., Anna
u. Johann Storr, Anna u. Eugen Schwarz, 18
Gebet d. 1000 Lichter. Mo 16 Rkr, 18.30
Fest-Go. Di 9 Euch.-Feier. Mi AWO: 15.30
Euch.-Feier, GM: 18.30 Rorate Josefa Zoller
m. Fam., Johanna Walter m. Angeh., Giuseppe, Giovanna u. Christina Franco, Kurt
Winterstein u. Heinz Elsässer. Fr 9 Euch.Feier † Angeh. d. Fam. Huber u. Hirsch.
Göggingen, Kuratie St. Johannes
Baptist (Kur), Friedrich-Ebert-Str. 10
Sa 16 Feier d. Hl. Nikolaus. So 10.45 Kinderkirche f. 3-8jährige, 10.45 Euch.-Feier †
d. Fam. Trollmann, Karolina u. Josef Kramer, Anton u. Petronilla Schweiger, Anna
u. Florian Schmid. Di 18.30 Abendlob. Do
18 Rkr, 18.30 Rorate. Fr 6 Rorate.
Göggingen, Zum Heiligsten Erlöser
Wellenburger Str. 58
Sa 18.30 VAM Pfr. Josef Spengler, M Andreas u. Rudolf Schubert. So 10.30 PfG. Mo
17 Rkr. Di 9 M, 17 Rkr. Mi 19 Rorate Philomena Bössinger, M Luise Mayer u. Günter
Kohn. Do 17 Rkr. Fr 10 M, 17 Rkr.
Haunstetten, St. Albert, Tiroler Str. 7
Sa 17.30 BG, 18 Rkr, 18.30 VAM, JugendGo. So 8 M, Fam. Sechser-Dollinger, Angelika u. Viktoria Ripperger, Berta u. Thomas
Eisele, Maria u. Ulrich Huber, Angeh. d.
Fam. Mokosch, 9.15 PfG Walter Hivner,
Fam. Klier. Mo 18.30 M. Di 8.30 Rkr, 9
M Ottilie Senn. Mi 18 Rkr, 18.30 Ror., JM
Bernhard Baader, Richard Groß. Do 15
Sen.-M. Fr 8.30 Rkr, 9 M.
Haunstetten, St. Georg, Dudenstr. 4
O
Sa 8 MGK Rorate, Josef Schwarzenberger,
16.30 Rkr. So 8 HM, 9 Klinikum Süd: WGF
m. Komm.-Spendung, 10.30 PfM, 15.30
Fam.-Rkr, 18 HM Otto Müller, Ehel. Kraft,
Luitpold u. Barbara Schlosser. Mo 16.30
Rkr. Di ZK-Süd: 18.30 HM. Mi 15.30 2. WegGo d. Komm.-Kinder, 16.30 Rkr. Do 17.30
BG u. stille Anbetung, 18 Rorate Martin
Stoß u. Berta Baur. Fr 16.30 Rkr.
Haunstetten, St. Pius, Inninger Str. 29
Sa 18.30 1. So-M Franz Müller. So 8.30 M
f. Schw.-Elt. u. Schest. Girner, 10.30 m f.
d. PG, 10.30 Kinderwort-Go f. d. Kleinen
im Franziskussaal. Mo 7 Rorate Pfr. Hans
Stiefenhofer, Ged. Anni u. Fam. Schnierle
u. Fam. Rebele, † Baumann. Di 18 Rorate
f. Alfred Reiter u. Josef u. Maria Eisenbrth.
Mi 7 Rorate Wort-Go, 165 M im AH Sauerbruchstr., 17.30 Lichterfunken. Do 78 Rorate, Kerstin Henkel. Fr 7 Rorate f. Fam. Frank
u. Prewratil, 15 M im Sen.-WH Wetterstein,
Klaus Rothenberger, 17 Rkr.
Inningen, St. Peter u. Paul
So 9.30 Fam.-Go m. EKO-Kinder, Ludwig
Müller, Anna u. Josef Schlosser, Ines u.
Hugo Mayer m. So., Eleonore u. Paul Regensburger, Emilie u. Walter Bauer u. †
Angeh., Richard Baumann u. Angeh. Mo
III
18 Rkr. Di 18 Rkr, 18.30 Rorate Josef, Helena u. Erich Lutzenberger, Jakob u. Therese Diebold, Karl Wundlechner, Viktoria
u. Johann Männlein, Hildegard Männlein
m. † Angeh., Johan Wenig, † d. Fam. Egger, Mathilde, Josef u. Franz Förg, Michael
Harteis u. † Angeh. Mi 6 Rorate. Do 18.30
Abendlob. Fr 18.30 AM Richard Neugebauer, Nikolaus Steinemann u. Angeh., Inge
Menz u. Helene Möckel.
Kriegshaber, Heilig Geist, Kapelle im
Zentralklinikum Augsburg,
Stenglinstraße 2
Sa 19 M. Jeden letzten Sa im Monat Krankensalbung. So 10 M. Mo 19 M. Di 8 M,
19 Abendgebet. Mi 16 M. Do 16 Rkr. Fr 19
Wort-Go-Feier.
Kriegshaber, Heiligste Dreifaltigkeit,
Ulmer Straße 199
O
Sa 17.15 Rkr, 17.30 BG, 18 VAM Ludwig
Brummer, Ludwig u. Babette Landgraf,
Josefa Schmid, Anna Schotzko u. Maria Woletz, Roland Jungmann. So 9 PfG,
anschl. Rkr, Kurt Baur, Barbara Pastuszek,
Ernestine Spintzyk, Franz Essl, Josef Möhler, 10.30 M Georg u. Maria Weigant, 10.30
Wort-Go f. Kinder in d. SK. Mo 18 Rkr i. d.
SK, 18.30 AM i. d. SK. Di 17 Rkr i. d. SK.
Mi 8.30 Rkr i. d. SK, 9 M i. d. SK. Do 8.30
Rkr i. d. SK, 9 M i. d. SK. Fr 6 Frühschicht d.
Jugend i. d. SK, 17 Rkr i. d. SK.
Kriegshaber, St. Thaddäus,
Ulmer Straße 63
O
Sa 17.30 BG, 18 VAM Kurt Nagorny. So
9.30 PfG Leonhard Sammüller, Vater Andreas Böck, 11 M in St. Wolfhard im Thaddäus-Zentrum, 11 ital. PfG d. ital. Kathol.
Mission Augsburg, 16 Fest-Go z. Erricht. d.
Kathol. afrik. Mission m.d. Bischof v. Augsburg Dr. Konrad Zdarsa in St. Wolfhard im
Thaddäus-Zentrum. Mo 18 M in d. UK Erwin Endrös, 19 AM d. Kathol. ital. Mission.
Di 9 M, anschl. Rkr i. d. UK, Anton u. Maria
Hawlo u. alle Angeh. Do 11.30 M i. d. Hotelresidenz Albaretto, 18 M i. d. UK. Fr 9
M i. d. UK.
Leitershofen, Exerzitienhaus,
Krippackerstr. 6
Sa 7.15 M. So 11 M, dan. Mittagessen
mögl. (vorher Anmeld. a. d. Rezeption).
Mo 7.15 M. Di 7.15 M. Mi 7.15 M. Do 7.15
M, 19 Anbetung. Fr 7.15 M.
Leitershofen, Zum auferstandenen
Herrn/ St. Oswald, Riedstraße 16
So ZAH: 10.45 Fest-Go z. Brudersch.-Fest.,
Barbara Stich, Ludwig u. Helene Schuster,
JM Eugen Kaluski, † Elt. Helene u. Leo Otremba. Mo St. Osw.: 17 Rkr. Di St. Osw.:
18.30 Rorate-Go b. Kerzenschein. Mi ZAH:
17 Weg.-Go f. a. EK-Kinder. d. PG. Do 6.30
ökum. Morgengebet f. Kinder im Immanuelhaus. Fr ZAH: 10 M.
Oberhausen, St. Martin, Zirbelstr. 21
Sa 16 Kinder-Go z. St. Nikolaus, 18 Rkr u.
BG, 18.30 VAM Johann Mohrherr u. Angeh., Wilhelm u. Barbara Rauch u. Angeh.,
Werner Merk u. Ehefrau. So 9 BG, 9.30 PfG
Theresia u. Martha Tarnai, † d. Fam. Haselböck, Elisabeth Hruzik u. Angeh., 11 ungar.
M, 18 Adventsvesper. Di 8.30 Rkr, 9 M f.
d. armen Seelen, Frida u. Karl Feijf, Maria
IV
R E G I O N A U G S B U R G G O T T E S D I E N S T E V O M 6 . B I S 1 2 . D E Z E M B E R Spannagel u. Angeh., Hanspeter Hübner.
Mi 17.30 Rkr. Do 17.30 Rkr, 18 Rorate,
anschl. Anbetung, zu Ehren d. Mutterg.,
Georg Stadler, Georg u. Anna Maderer u.
Angeh. Fr 17.30 Rkr.
Oberhausen, Pfarreiengemeinschaft
St. Peter u. Paul (PP), Hirblinger Str. 3, mit
St. Joseph (JO), Pfarrhausstr. 4
O
Sa PP: 17 BG, 17.30 Rkr, JO: 18 Ror. Viktoria Weber, JM Konrad Mittler. So PP: 8.30
M Karl u. Erika Wundlechner u. Laura u.
Wilhelm Streit, 10.30 M Susanne Fuchs u.
Elt. Centa u. Nepomuk Fuchs, Wolfgang
Pleier u. Norbert Klotz, Albert, Wally u.
Barbara Herzgsell u. Angeh., SS: 10 WortGo, M, JO: 12 Go d. Mission f. d. chald. Kirche in arabisch/aramäischer Spache. Mo
PP: 17.30 Rkr. Di PP: 9 M CC-Brudersch.,
17.30 Rkr. Mi PP: 17.30 Rkr, 18 Ror. Gertrud Gleich. Do JO: 9 Ror. Maria Ettlinger,
JO: 17.30 RKr, 18 Advent-Weg z. Hauskap.
v. Josefinum, TP St. Peter u. Paul. Fr PP: 9
M, 17.30 Rkr, JO: 16 Gebet d. chald. Gem.
Pfersee, Herz-Jesu,
Franz-Kobinger-Str. 2
O
Sa 8 Rorate Georg Oks m. Angeh. u.
Schwager, Johann, Anton u. Katharina
Geiger, 16.30 BG, 16.30 Kleinkinder-Go,
18 VAM Anneliese Dietze, Wolfgang Martin, Fam. Dachs u. Furche, Helga Polland,
Fam. Walker u. König, Maria Schmidts,
MK: 17.15 Rkr. So 6.45 BG, 7.15 M Horst
Epple, Barbara Heck, Rosa Müller u. Sr.
Meinholda, 9 PfG, Kolpinggedenktag,
10.30 Fam.-Go f. Fam. Oberndorfer, Graf
u. Kirchner, Fam. Schneider u. Piotrowski, Eduard Lindenmair, Franz Harsch, Federico u. Josefa Gottardi, Hedwig u. Josef
Link, 14 Taufe: Hanna-Elisha Kottmair,
18.30 AM f. Elt. Lang m. Söhn., Elt. Wagner, n. Mg., Luise u. Olga Mendler, Hansfred u. Thekla Rück, Walburga u. Martin
Heider, MK: 17.45 Rkr. Mo 9 M Annelore
Gastl, 18.30 Hochfest Mariä Unbefleckte
Empfängnis, Maria Stern: 17.30 M, MK:
17.45 Rkr. Di 9 M Emma Baur, St. Michael:
17.45 Rkr, 18.30 AM Ludwig Klingauf, Karl
Keiß. Mi 9 M in pers. Anl., 18.30 Rorate,
MK: 17.45 Rkr. Do 9 M Maria u. Herbert
Günther, Norbert Völk u. Angeh., Maria
Stern: 6.30 M, Christian-Dierig: 16 M, MK:
16.30 Rkr. Fr 9 M f. alle ungeb. Kinder, 18
M Georg Färber, MK: 17.15 Rkr.
Stadtbergen,
Maria, Hilfe der Christen,
Bismarckstraße 63
So 10.15 Rkr, 10.45 M Lydia u. Josef Selenski, † Angeh. d. Fam. Schwab u. Schneider, 10.45 Felix-Go im großen Pfarrsaal.
Mo 8 M, 8.30 Rkr. Di 8.30 Rkr. Mi 8.30 Rkr.
Do 8.30 Rkr 9 M. Fr 8.30 Rkr.
Stadtbergen, St. Nikolaus,
Schulstraße 2
Sa 15.30 Wort-Go-Feier in d. Dr.-FrankStift., 16.30 Wort-Go-Feier im AH Schlössle, 17.55 Rkr. So 9.15 Fest-Go z. Patroz.
d. St.-Nikolaus-Kirche, JM Hubert Rasp,
Michael u. Theresia Leinauer, Ernst
Gebhart, Antonie u. Franz Mark, Anni u.
Rudolf Hausner m. Enkel Holger. Di 6.45
Morgengebet im Advent, 17 Rkr. Mi 17.55
Rkr, 18.30 Rorate-Go b. Kerzenschein, JM
Johann Megele.
Dekanat Augsburg-Land
Achsheim, St. Peter u. Paul,
Kirchweg 2
So 8.30 Rkr, 9 PfG Maria Schnierle m.
Angeh., Rosa u. Matthias Sattich m. Angeh., Hubert Fischer m. Elt., † Bierling
u. Elt. Guglhör, Martin u. Anna Schnierle,
Rosa Goll m. Leonhard u. Anna Goll, 10.15
Kleinkinder-Go. Mo 18 Rkr. Mi 19 Rorate i.
d. Eggelhofkirche, † Liebl, Kienzle u. Meitinger. Fr 18 Rkr.
Adelsried, St. Johannes der Täufer,
Kirchgasse 4
Sa 17.30 Rkr f. Kind. u. Jugendl. m. BG,
18 VAM, Dreißigst-M Max Schaller m. Elt.
u. Schw.-Elt., M Georg Stegmüller m. † d.
Fam. Donderer u. Schurer, Viktoria Stegmüller, Peter Lause, Anneliese Berchtenbreiter u. Elt. So 9.30 PfG, M f. leb. u. verst.
d. Pfarrei, M Anna u. Max Wimmer u. Maria Greiner, † Elt. u. Geschw. Reitmayer u.
Schmid m. Verw., 17 KiGo z. Hl. Nikolaus.
Di 18 M. Do 18 M.
Autobahnkirche an der Autobahnausfahrt
Adelsried. - So- und Feiert. 8, 10 u. 18 Go.
Affaltern, St. Sebastian,
Pfarrer-Brümmer-Straße
So 8.30 PfG u. Beginn d. Frauentragens,
Anna u. Theodor Wölfle u. † Angeh., Chrubina Mieslinger JM, Eva-Maria Schaller,
Fam. Dieminger u. Holderried, 10 Taufe:
Pia Marie Schmid. Di 19 Lichter-Rorate. Mi
16 Rkr.
Anhausen, St. Adelgundis,
Adelgundisstraße 12
So 9 M Don Domenico Redolf u. Don Tlzullio Endrizzi, Kreszentia Ott, Johann u.
Anna Braumiller m. So. Reinhold, Claudia
Murawski, Robert Blaschke. Mi 19 Rorate
Frauenbund, M Anselm Strehler u. Elt. Fr
6.30 Morgengebet.
Anried, St. Felizitas, Reichenbachstr. 8
Mi 19 AM Monika Hartmuth JM. Di 19
Advents.-Feier d. Kath. Frauenb. im Pfarrsaal. Fr 19 AH Fam.-Go zu Ehren d. Hl. Lucia, Lichter-M, anschl. Lichtf. im Freien.
Aystetten, St. Martin, Martinsplatz 4
Sa 17 Rkr. So 10.30 Pfarr-M Emma u. Wilhelm Spengler, Hans u. Ella Dietrich, Marianne Stark, Maria Weiß u. Angeh. Holzmann, Martin Schmid, Lina Bachmeir. Di
8.30 Rkr, 9 M. Do 18.45 M.
Baiershofen, St. Leonhard,
St.-Michael-Str. 8
So 8.30 M Johann Vogg, Walburga u. Andreas Bunk, Erich Eckert, Ernst Spengler JM,
Philomena u. Georg Reitschuster u. Angeh. Di 9 M Erwin Bunk, Johann u. Therese
Bunk, Josef u. Ida Mayr.
Batzenhofen, St. Martin, Martinstr. 6
Sa 17.30 Rkr in RB, 18 VAM m. Kerzenlicht
in RB, f. Braun u. Aidelsburger. So 9 Rkr,
9.30 Fam.-Go f. d. leb. u. verst. d. Pfarrei, Georg Dirr JM, Marianne Dirr, Hedwig
Reiser JM, Fam. Schuler Alois u. Hermine,
Fam. Fitz, Sofie u. Matthäus Wörle u. Fam.
Högerle, anschl. Konvent d. MC. Di 18 Rkr,
18.30 M Centa Hafner, Johann Vöst. Do 9
M n. Mg. Fr 18 Rkr, 18.30 Rorate f. Ernst u.
Elisabeth Geisenberger, † Maier u. Oberstaller, Lutz, Erber u. Wieland.
Biberbach, St. Jakobus maj.,
Am Kirchberg 24
Sa 18 Rkr u. BG, 18.30 Lichterrorate,
Beginn d. Frauentragens, Franz Miller,
Bernhard u. Georg Fries, Johann u. Theresia Kapfer u. Barbara Liebert, Norbert
Baumgartner u. † Geschw., Maria JM u.
Josef Schaller, Kaspar Spengler u. Angeh.,
† Baumgartner, Deisenhofer u. Fresch, zu
Ehren d. Mutterg. So 10 Fam.Go m. Vorstell. d. EK-Kinder, 10 (Klein-)Kinder-Go
im Pfarrh. Mo 18 Hochamt f. alle verst. d.
Kath. Frauenbundes Biberbach, Hildegard
u. Martin Müller, † Fam. Merli u. Baumann. Di 9 M Jakob Häusler, † Jaumann u.
Schwab, Maria Hanak, Feigenh.: 16 Rkr. Mi
Feigenh.: 19 M Paul JM u. Therese Geißenberger u. Michael Eder, Veronika JM u. Matthäus JM Eisele. Do 18 Rkr, 18.30 M Xaver
Rohrmoser sen. u. jun., Georg u. Karl Meierfels u. Florian Bertele, Fam. Merzenich
u. Igelspacher, Olga Bobinger, Maria JM u.
Josef Schaller. Fr 7.15 Schüler-M Andreas
u. Franziska Wegner u. † Geschw., Xaver u.
Maria Schuhmacher.
Biburg, St. Andreas, Ulmer Straße 6
So 9 PfG Anton u. Theresia Schmid, 14 Taufe: Paul Ulrich Mayer. Mo 8.15 M zu Ehren
d. Mutterg. Fr 18.30 M Afra, Karl u. Wilhelm Schlosser.
Bonstetten, St. Stephan, Kirchstraße 2
Sa 18.30 Rkr u. BG, 19 VAM Stefan u. Mathilde Bauer. So 8.30 BG, 9 PfG. Do 19 Rkr.
Breitenbronn, St. Margareta, Talstr. 6
So 10 So-M JM Adalbert Wegele, Johann
Miller m. Geschw. u. Paula Fichtel, Franziska u. Josef Landherr. Di 9.30 Mütter beten
f. i. Kinder. Mi 19 Lichter-M (Kerzen mitbr.),
Annemarie Leitenmayer u. Carola Dirsch,
Ernst Gaßner u. Angeh. u. † d. Fam. Winderl, anschl. BG.
Diedorf, Herz Mariä, Marienplatz 2
So 10 PfG, 17 Rorate- u. Fam.-Go, JM
Anna Fixle, M Xaver Steidle, Karl Schuster
u. Elt. Faulhauber, Johann Aumann, Fam.
Ziesenböck. Di 18.25 BG, 19 AM, M Bachofer, Granzer u. Bachmeier, Scharm u.
Feucht. Mi 10 Go im Haus Vinzenz. Fr 8.30
Go, M Josef Seibold, Fam. Sibich u. Simnacher, Seitz u. Grundler, 17.30 Segensf. f.
Schwangere u. d. Fam. Di u. Do 18.25 Rkr.
Dinkelscherben, St. Anna,
Spitalgasse 8
Sa 9 AH: M f. Kreszentia Mayr JM, Elt. u.
Geschw., 18.30 Rkr, 19 VAM † Elt. Güntner u. Kalfar, † Angeh., Karl, Viktoria u. Johann Kast, Georg u. Barbara Bogenrieder
u. Fridolin u. Magdalena Aumann, Erwin
Langenmair u. Luise u. Anton Rittel, Fam.
Wiedemann u. Würth u. Sigrun Lutz, Lothar
Ehrlich, Johann u. Rosina Spengler, Franz
Berchtold, Aloisia u. Josef Kast u. Franziska Ritter, Maria Zech, Georg u. Magdalena
Gleich, † Angeh. Vikari, Agnes u. Max Litzel u. Xaver u. Regina Strauß, Dreißigst-M
Marina Soppart. So 9.30 Rkr, 10 M f. Franz
Xaver Mayr, Kunigunde Schmid, Berta
Wagner, Dietmar Lindenfelser, Genovefa
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Braun JM, Otto Mayer JM m. Elt., Pankraz
u. Rosemarie Fried, Alois u. Hermine Hüttmann, Dreißigst-M Doris Geldhauser, Josef
Wolitz u. Alois Scheffel, Julie Turba u. Geschw., Fam. Linder, Fischer u. Hinterstößer
JM, Margot Kösel 1. JM, Josef Glink, 18 AH.
M: Mo 9 AH: M Heberle, Finkl, Paschke u.
Wank, Aloisia Wandschura u. † Söhne. Di
9 AH: M Karl u. Ottilie Kastner u. Johann
Mayr. Mi 9 AH: M Engelbert Kraus. Do 9
AH: M, 19 AH. AM. Fr 9 AH. M zu d. armen
Seelen, 19 AH: Fam.-Go zu Ehren d. Hl. Lucia, Lichter-M, anschl. Lichtf. im Freien.
Emersacker, St. Martin (EM),
St. Martin, Heretsried (HE),
St. Vitus Lauterbrunn (LA)
Lauterbrunner Str. 2
Sa HE: 9 Novene z. unbefl. Empfängnis (8.
Tag), EA: 17.30 Rkr u. BG, 18 VAM Anton
u. Philomena Groll, † d. Fam. Stegmiller
u. Reiter, Karl Schußmann sen. JM, Barbara u. Georg Stach u. Barbara Kary, † d.
Verw. Deller, Zügner u. Bader, Anna Graber,
Dreißigst-M. So HE: 8.45 M n. Novene z.
unbefl. Empfängnis (9. Tag) f. Martin Meiershofer, Nikolaus Liepert, LA: 10 Fam.-Go
u. PfG f. Josef u. Maria Vetter u. So. Josef,
Maria JM u. Josef Wiedemann u. So. Alfons
u. Fam. Antl, Erich Kraus, Johann Kahn u.
Maria Berchtenbreiter u. So. Johann, Johann u. Candida Fichtel, Maria Kratzer u.
Franziska Scholz, Alois Wiedemann, Franziska JM u. Josef Fischer. Mo HE: 8 RorateM. Di EA: 8.30 M Fr. Oberin Virigine Hobl u.
† Mitschwest., LA: 17.30 Rkr, 18 Rorate-M.
Do EA: 17.30 Rkr, 18 M f. d. leb. u. verst.
Bruderschaftsmitgl., Barbara JM u. Guntram Behner u. Verw., Roswitha Spengler
JM u. Josef Gumpp, Viktoria JM u. Jakob
Vogg u. Josef Kast, Berta u. Hubert Böck u.
Katharina Schneider. Fr HE: 16 Rkr, 16.30 M
f. † d. Verw. Link, Stadler u. Steinle.
Ettelried, St. Katharina,
Pfarrer-Bort-Straße 2
So 8.30 M Johann Scherer JM, Anton Wank
JM, Viktoria Scherer, Annelies JM Endres u.
Julius u. Helene Endres, Dreißigst-M Henriette Fluhr. Mi 19 AM.
Fleinhausen, St. Nikolaus,
Dekan-Prölle-Straße 1
So 10 Patroz., Fest-Go, Pauline Kempter,
Barbara Kraus, Otto Käsmayr, Vater u. So.
u. Elt. Anna u. Thomas Käsmayr u. Alois
Förg u. Elt. Paula u. Johann Förg u. Maria u.
Andreas Kugelmann, Paul Kastner JM, Hildegard u. Josef Glöckner, Josefine u. Adolf
Guggemos JM, Ottilie Koch JM, Ulrich u.
Maria Kastner. Do 8 M Maria Kugelmann.
Fr 18.30 Rkr, 19 AM z. wundert. Kreuz um
Hilfe in psychischem Leiden, Alfred Renner
u. † Hartmann, z. lb. Mutterg.
Gablingen, St. Martin, Schulstraße 19
Sa 18.30 Rkr, BG, 19 VAM Elt. Eberle u.
Schmid, Wilhelm Rößle, Anton Pfeffer
m. Nikolaus u. Viktoria Wollmann, Georg
Berchtenbreiter m. Angeh., Helmut Gunther, Ernst Sprott, Nikolaus Surrer, Johann
Wank JM. So 9.45 Rkr, 10.15 PfG Monika, Helmut, Martin u. Albertina Saule, †
Schindlmair, Jakob u. Edeltraud Plöckl, †
Schmid, Uhl u. Merk, Josef Schuster m. Elt.,
anschl. Betstd., 11.30 Männer, 13 TaizeGebet, 14.30 Sen., 16 Frauen. Mo 18 Rkr.
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Di 18 Rkr, 18.30 Rorate Johann Scherer, Sophie Babinger m. Angeh., Josef u. Walburga Dössinger, Anton u. Maria Bader, Karl
Dössinger, Juliana Göppel. Mi 18 Rkr, 18.30
Vesper. Do 18 Rkr, 18.30 M Artur u. Viktoria
Perle, Martin u. Ottilie Schmid. Fr 8.15 Laudes u. M, 16 And.
Gersthofen, Pfarreiengemeinschaft
St. Jakobus (StJ), Schulstraße 1
Maria, Königin des Friedens (MKdF),
Johannesstraße 4
O
Sa UIK: 7 Rorate Fam. Sophie Müller, StJ:
14 Taufe: Lucas Schwab, Sarah Maria Dorn,
MKdF: 17.15-17.45 BG, 18 VAM, JM Bruno
Spors. So MKdF: 8.30 M Michael Fendt, StJ:
10.15 PfG u. Kinderwort-Go. Mo StJ: 17.30
Fest-Go. Di MKdF: 19 M, JM Karl Dellkamm.
Mi StJ: 9 M Josef Mielach u. JM Rosmarie
Dörfler. Do UIK: 9.45 stille Anbetung, StJ:
19 Buß-Go m. anschl. BG. Fr AWO: 15 And.,
UIK: 17.30 M Helma Crane geb. Pfiffner,
Erich, Gerhard, Karl u. Anna Zettl, Elisabeth
Wenzl, Karl, Michael u. Viktoria Pötzl u. Elsa
Diener, 18.30 M z. gold. Hochz.: Fam. Linke.
Grünenbaindt, St. Peter u. Paul,
St.-Leonhard-Straße
Di 19 AM. Mi 8 M Franz Tausch.
Häder, St. Stephan, Kirchplatz 5
Sa 19 VAM. So 8.30 M Josef u. Maria Seibold, 12 Konvent d. marian. Männerkongreg. in d. Kap., 12.30 Rkr in d. Kap. Di
8.30 M in d. Kap. Do 18.30 BG, 19 LichterM m. Herzen f. Angeh. Sacher, Müller u.
Mayer.
Hainhofen, St. Stephan,
Am Kirchberg 10
Sa 16 VAM Barbara Linder u. Angeh., Friedrich u. Maria Biedermann. So 9 PfG, 14-16
offene Kirche. Mo 8 Hausfr.-M Elisabeth
Bürle, Michael u. Claudia Förg, 17 Kinder-Go z. Adv. m. d. neu getauften Kind.
2014. Di 8 M Michael u. Viktoria Dillinger. Mi 18 AM Fam. Blaas, Eberle, Geisel.
Schlipsheim, St. Nikolaus v. Tolentino.
Do 8 M Rainer Uffinger, Franziska Unterreiner, Franz Seitz.
Hirblingen, St. Blasius,
Wertinger Straße 26
So 8.55 Rkr (Konvent d. MMC), 9.30 PfG f.
d. leb. u. verst. d. PG. Di 8.15 M Leonhard
Kreuzer u. Leni Endres. Mi 18 Rkr, 18.30
Ror. f. Genovefa JM u. Michael Grashei,
Kreszenzia u. Johann Brem, Georg Leitenmeyr u. † Angeh., † Brem. Fr 8.15 M.
Horgau, St. Martin, Martinsplatz 1
Sa 18 Rkr, 18.30 VAM Barbara, Klaus u. Josef Vogg, Heinrich Seibold u. † Angeh., †
Harthauser, Stutzig, Heinle u. Böck, Josefa
u. Hermann Schmid, Martha Gebel, Johann
u. Maria Abrahms u. Elfriede Schwab,
Christoph Mayr JM, Christina Knauft u. Georg Fischer. So 10.15 PfG f. † Koch u. Sporer, Fam. Wenzl, Folger, Fischer u. Vogg, Elt.
Böck u. Ullmann m. Sylvia Ullmann, Juliane
u. Fritz Kimmel, Karl Bauer JM. Mo 18.30
M Kreszenz Kocher u. Luise Koch. Do 19
Lichter-Rorate, M Magdalena Mayr, Fritz u.
Rosemarie Gammel. Auerbach, St. Nikolaus. Sa 10 M Josefa Miller. Mi 18.30 M
Paul Schmid u. Angeh. Horgauergreut, St.
Maria Magdalena. Di 18.30 M. n. Mg.
R E G I O N A U G S B U R G G O T T E S D I E N S T E V O M 6 . B I S 1 2 . D E Z E M B E R
Pfarreiengemeinschaft
Dietkirch/Kutzenhausen/Ustersbach,
Agawang, St. Laurentius.
Agawang, St. Laurentius. Sa 19 VAM
Rorate u. Vorstell. d. EK-Kinder, Anna u.
Lorenz Zott u. † Angeh. Kaiser. Di 8 Rkr.
Mi 19 M f. JM Christoph Kugelbrey, Josef
Festbaum, Cilly Kaiser u. Elt. Jaser, Gertrud
u. Paul Hirmann u. † Angeh., JM Josef Bayr.
Do 8 Rkr. Fr 18 Rkr. Dietkirch, St. Johannes Baptist. So 10 PfG Sophie u. Georg
Gnandt, Erna u. Wolfgang Gastel m. Angeh., Anna, Adelbert u. Maria Geßler, Franz
u. Berta Simnacher u. Verw. Frey, Josef Frey
u. Angeh., verst. Mitschüler d. VS Wollish.,
JG 1939/40 u. verst. Lehrerinnen Fanny
u. Sophie Schlegel, Lorenz u. Adelgunde
Trieb u. So. Lorenz, WH: 12.30 Rkr. Di GH:
18 Rkr, 18.30 M Edith Förg, DK: 20 ökum.
Bibelkreis im Pfarrhaus. Fr WH: 18.30 M f.
JM Helene Mattner, Karl Hofbaur u. Maria
Weidl, Franz u. Maria Mayrhörmann, Josef
u. Paulina Wiedemann u. So. Josef, Karl
Kienle, JM Johann Weber u. Fam., Max u.
Josefa Heinrich u. To. Gertrud. Döpshofen, St. Martin. So 8.30 PfG f. Franz u.
Maria Schweinberger, 13.30 Rkr. Mi 17 M
Lorenz Reißer, Edmund Groß. Kutzenhausen, St. Nikolaus. Sa 11 Taufe: Leonhard
Förg. So 9.30 Rkr, 10 Fest-Go z. NikolausPatroz., Fam.-Go u. Vorstell. d. EK-Kinder,
Nikolaus u. Ida Klemmer u. † Angeh., 19
feierl. Vesper z. Patroz. m. d. Magnificat v.
Christopher Graupner. Mo 8 Rkr zu Ehren
d. Gottesmutter Maria. Di 19 M † Angeh.
Thanner, Schedel u. Gossner, Maria u. Robert Merk u. † Angeh., z. Mutterg. d. immerw. Hilfe. Do 8 Rkr. Fr 6.45 Frühschicht
d. Grundschulkinder, 19 Buß-Go m. Predigt u. anschl. BG. Margertshausen, St.
Georg. Sa 18 Rkr, 18.30 VAM Johann u.
Lore Straßer, Georg Lautenbacher, Elt. u.
Geschw., Karl Dettenrieder u. Elt., Georg
u. Paula Högg, Gertraud Schmutteramir
u. Elt., MM Alois Sirch, MM Annette Grolig. Mo 18 Fest-Go zu Ehren d. Mutterg.,
anschl. Frauentragen. Mödishofen, St.
Vitus. Sa 19 VAM † Braun u. Hartmann,
JM Helga Neff, Klara Zott, Maria u. Friedrich Bäuerle u. So. Friedrich. Mi 19 M Klara u. Max Ellenrieder, Angela u. Eleonore
Naß u. Franz Wiedemann, Karl Heypeter,
Leo u. Johanna Kastner. Rommelsried, St.
Ursula. Sa 11 Taufe: Marie Luise Gnugesser. So 8.30 Go, 18 Rkr. Di 16.30 Rkr. Do
19 M Franziska u. Modestus Dörle, Lorenz
Jaser u. † Angeh., Therese Sanio u. † Angeh., Franz Vöst. Ustersbach, St. Fridolin.
So 9.30 Rkr d. MMC, 10 PfG, Fam.-Go f.
Mathilde u. Anton Hörmann, † Metzger u.
Seitz, Erich Schubert, Elfriede Martschenke. Di 19 M, Rorate, Centa u. Nikolaus Ellenrieder, † Holl u. Opfinger, Johann Völk,
† Scherer-Unverdorben, Franz Schuster
V
u. Edith Kühn. Do BE: 19 M m. Gebet um
geistl. Berufe f. d. armen Seelen, 19.30
Gebetskreis i. d. Kap. Fr 8 M Rorate f. Sen.
M n. Mg. v. Fam. St., Sr. M. Wendelina u.
Geschw. Fr 7 M Ludwig u. Maria Schmid,
Klara Zott, f. d. verst.
Langweid, St. Vitus,
Augsburger Straße 28
Sa 14 Taufe: Jason Noah Stegmayr, 17.30
Rkr u. BG, 18 Rorate m. Beginn d. Frauentragens, Barbara Steiger, Rupert u. Viktoria
Klopfer, Karl Kopold u. Fam., Max u. Franziska Günl u. Gregor Mates, Alfred Kratzer.
So 10 Fam.-Go f. d. leb. u. verst. d. Pfarrei.
Di 17.30 Rkr u. BG, 18 AM Johann Förg,
Fam. Haas u. Leix, Haider, Jehle u. Leitenstern, Hermann Reitzle, † Strobl u. Ruf.
Fr 8 M Therese u. Xaver Meyr u. Michael
Anzenhofer, Paula u. Emanuel Koutecky,
Hela u. Herbert Schams.
Ottmarshausen, St. Vitus,
St.-Vitus-Straße 6
So 10.30 Fam.-M Fa. Rauner, Hämmerle u.
Rau, Max Leinauer u. † Angeh., Alosia Albrecht. Do 9 M Anges u. Nikolaus Sippel.
Neusäß, St. Ägidius,
Bgm.-Kaifer-Straße 6
O
Sa 18 BG, 18.15 Rkr, 18.45 VAM d. PG. So
9 Pfarr-M Ulrich, Kreszentia, Anna u. Eugen
Nerz. Mi 18.15 Rkr, 18.45 Rorate-M in d.
Kirche, Pauline Gogel. Do 17.15 Anbetung
in Stille in d. Ägidiuskap. Fr 8 Frauen-M in
d. Kap. Erna Stehle, Heinz Metzken m. Elt.
Neusäß, St. Thomas Morus,
Gregor-Mendel-Straße 1
O
Sa 7 Rorate. So 10.30 Pfarr-M Elt. u. Schw.Elt., Lindenmann u. Hutner, leb. u. verst. d.
PG Neusäß, Siegfried Kell u. Fam. Seibold,
20.10 M m. neuen geistl. Liedern, Rudolf
Brandel. Mi 9 M Theodor Link, Margot u.
Hermann Brunner. Do 18.15 Rkr, 18.45 M
f. alle die in diesem Monat e. Fest feiern.
Oberschöneberg, St. Ulrich,
Maien­bergstraße 12
Sa 19 So-VAM Leo u. Klothilde Kraus,
Könpfle, Schindler u. Heuberger, Ottilie Veitz, † Wölfle u. Weber, anschl. BG.
Do 19 Lichter-M (bitte Kerzen mitbr.),
anschl. BG, JM Theresia Greiner, JM Ernst u.
Stefanie Schlosser u. Anna u. Josef Pachner, Walburga Frey, zu Ehren d. hl. Antonius.
Oberschönenfeld,
Zisterzienserinnen-Abtei
Tgl. 16.55 Rkr i. d. Hauskap., 17.30 Vesper.
Sa 7 M † T. A. u. H., Dr. Martin Ammerschläger, z. E. d. hl. Mutterg. So 8.30 M leb.
u. † d. Fam. Hörwick-Schmidberger, Lena
Gastl, Jakob Fluhr, Franziska Deil, Josef
Kroy. Mo 7 M leb. u. † d. Fam. Graupner,
Hansi Huber, Großelt. u. Sr. Gisela, leb. u.
† d. Fam. Moser-Theiss, werktags Go i. d.
Hauskap. Di 7 M Johannes Weidemann,
Sophie Vögele, f. Schwerkranke. Mi 7 M
Fam. Bruno Pesch-Oster, Norbert u. Rosa
Schneider, z. E. d. hl. Josef. Do 7 M Anna
Jungwirth, So. Alois u. To. Brigitte, Dank-
Reutern, St. Leonhard, Ludwig-Rif-Str.
So 8.45 PfG f. a. leb. u. verst. d. Pfarrei
im Ged. Peter u. Hermine Keiß m. Söhn.,
Elisabeth Höck u. Elt., † d. Fam. Bäuchl, JM
Albert Klimm u. Josef u. Annemarie Dauner. Mi 17.30 BG, 18 Rorate-M Matthias
Kraus, † d. Fam. Fischer u. Zircher.
Ried, Mariä Himmelfahrt,
Hattenbergstraße 16
So 8.30 PfG, Xaver u. Barbara Miller, Elt. u.
Geschw., Gaßner u. Miller. Di 19 M Ottilie
u. Kaspar Hafner, Fam. Schmid u. Müller,
anschl. BG.
Steppach, St. Raphael, Kolpingstr. 8a
Sa 17.25 Rkr, 18 VAM † d. Fam. Ullmann,
Fleischer, Pfortner u. Beer, Theresia Keller,
Viktoria u. Barbara Mozet, Frieda u. Franz
Maurer, Erwin Mayer, Alfred Dellwing,
Hugo Büchl, † d. Fam. Seebald u. Schmid.
So 10.30 Fam.-Go Maria Eisinger u. † d.
Fam. Ruisinger, † d. Fam. Wagner u. Weishaupt, Markus Beschorner. Di 17.25 Rkr,
18 M Maria Jakob u. Elt. Mi 17,.25 Rkr, 18
M. Do 17.25 Rkr, 18 M. Fr 8.25 Rkr, 9 M.
Stettenhofen, Jesus, der gute Hirte,
Gablinger Straße 6
So 8.45 PfG f. d. leb. u. verst. d. Pfarrei,
10 M in kroat. Sprache, 17 Nikolaus-Go d.
Kinderg., 19 VAM z. Fest Mariä Empfängnis
f. Josefine Hildmann, Maria Fendt, Fam.
Hiesinger u. Angeh., Michael Deisenhofer
m. Angeh., Paul Herzberg, Elt. u. Geschw.,
Josef u. Johanna Mahl u. To., Beginn d.
Frauentragens. Di 18 Rkr. Mi 8.30 M Emma
u. Matthias Fixle. Do 14 M f. a. verst. d.
Sen.-Gem.
Täfertingen, Mariä Himmelfahrt,
Portnerstraße 4
Sa 10 Taufe: Florens Gekle, 17 Rkr. So 8.30
Rkr, 9 Pfarr-M Karl Ost, Mathias u. Anna
Holzheuer, Johann u. Centa Bertele, Margarete Rossmanith, Klaus Wiedemann,
Angeh. Zimmermann, Kummer u. Mayr,
10.30 Kinder-Go im Pfarrh. Täfertingen. Di
18.15 Rkr, 18.45 M Irmgard u. Josef Schäfer. Fr 8.30 Morgenlob, 9 M.
Violau, St. Michael,
St. Michael-Straße 8
O
Sa 17.30 BG, 18 Rorate f. † Schmucker u.
Bestattungsdienst der Stadt Augsburg
da, wenn sie uns brauchen:
Tel. 0821/3 24-40 28 oder 0821/3 24-40 33
Tag und Nacht erreichbar auch Sonn- und Feiertags
Stadtberger Straße 80a, 86157 Augsburg,
Fax 0821/324-40 35, E-Mail bestattungsdienst@augsburg.de
Bestattungen
Überführungen
Bestattungsvorsorge
VI
R E G I O N A U G S B U R G G O T T E S D I E N S T E V O M 6 . B I S 1 2 . D E Z E M B E R Kindermann, Matthäus u. Kreszenz Kempter, Manuela Baumann, Josef Seitz, Angeh.
Kraus, Klocker u. Kling, Josef u. Elvira Micheler, Josef Hummel u. Angeh. Rieger. So
9.30 Rkr, 10 Pfarr- u. Wallfahrts-Go, M f. d.
leb. u. verst. d. PG, Barbara Ketterle, Jaros Silveser, Anna u. Josef Heinle, Angeh.
Stadler u. Steppich, Elt. u. Geschw. Leising,
Angeh. Kempter u. Stöckle, Josef Joachim,
Helwig Zimmer, Gertrud Joachim u. Manfred Fischer, Kreszenz Mair, Gerda Burkner,
anschl. Gebet d. MMC, 11.30 Taufe: Max
Kastner, 17 Adventsand. Mi 8 Aussetz. u.
BG, 8.30 Fatima-Rkr, 9 Pilger-M f. † Böck
u. Breu, Fam. Hellstern u. Behnle, Raimnd
Dietrich, Bruder Karl Käßmair, Josefa Müller, Hildegard Bröll u. Maria Miller, Franz
Fischer u. Sö. Karl u. Robert, Albert Gumpp
u. Elt., Irmgard Eisele, Konstantin u. Johanna Mayer u. Enkelkinder, Doris Geldhauser.
Do UB: 18 Rorate f. Magdalena Leutenmaier, Erika Leutenmaier, Josef Kuhn u.
Angeh., Josef Baur, Angeh. Müller, Schmid
u. Remmele, Angeh. Reitschuster u. Baur.
Welden, Mariä Verkündigung, Uzstr. 2
Sa 18 St. Thekla: VAM. So 10 PfG f. a. leb.
u. verst. d. Pfarrei im Ged. Michael u. Maria Jäckle u. Thomas u. Mathilde Wagner
u. So. Thomas, Marieluise Bernhard m.
Elt. Maria u. Johann Kugelmann, Erika u.
Barbara Reiser, JM Georg Gleich u. Dietmar
Straub u. Angeh., Siegfried Wiedenmann
u. To. Silvia, 10 Franziskushaus: Kinder- u.
Kleinkinder-Go (0-7) Jahre, 18 St. Thekla:
Rorate-M. Di 18.15 BG, 19 AM f. Lorenz JM,
Therese u. Marianne Wiedemann, Gustav
u. Ursula Prade, Johann Helbig, Thekla u.
Ludwig Mielich u. Lieselotte Feil, JM Sigurd
Nährer m. Verw. Do 19 Rorate-M Robert
Wurm u. Verw., Eduard, Werner u. Yvonne
Fischer u. Angeh., Franz Kapfer, JM Anna u.
Mathias Niebaur u. Verw., Georg u. Agnes
Liepert, Patrick Dürr u. Wenzel u. Amalie
Giebisch. Fr 8 M.
Kobelkirche bei Westheim,
Maria Loreto, Kobelstraße 36
Sa 14 Taufe: Christina u. Andreas Schrott,
16 BG, 16.30 Rkr, 17 VAM n. Mg. Th, Rosa
Würffel. So 16.30 Rkr, BG, 17 M Kurt Brych
u. Elt. Mo 8 BG, 8.15 Fest-Go Heinz Herrmann, anschl. Rkr. Di 8 BG, 8.15 M Christl
Naß u. Bruder Martin, anschl. Rkr. Mi 8 BG,
8.15 M zu Ehren d. Gottesmutter, anschl.
Rkr. Do 12.30 Rkr u. BG, 13 M Lore Weldishofer u. Verw. Hockmeier. Fr 14.30 Rkr u.
BG, 15 M n. Mg. (Gi u. A).
Westheim, St. Nikolaus von Flüe,
Von-Ritter-Straße 6
O
Sa 18 Rkr u. BG, 18.30 VAM Georg u. Emma
Schweigert. So 10 Fam.-Go. Di 8 Rkr, 8.30
M † Reißner u. Schwarz. Mi 8 Rkr, 8.30 M
zu Ehren d. Hl. Judas Thaddäus. Do 10 M
im Notburgaheim, zu Ehren d. hl. Josef. Fr
7.25 Schüler-M z. Hl. Geist.
Willishausen, St. Martinus,
Biburger Straße 8,
m. Deubach, St. Gallus (StG)
Sa 18 M Wilhelm u. Franziska Seemiller,
Rosa Stuhler m. Angeh. So Hausen: 10.30
M Maria Zimmermann, Karl Frei m. Elt. u.
Geschw., Hermann u. Maria Seemiller u.
† Baur, Albert u. Maria Wagner, Hedwig
Hoffmeister, Albert Smitas u. Franziska
Reitmeier, Georg u. Theresia Bührle. Do
14 adventl. Go f. d. Sen. Fr 8 M. Deubach,
St. Gallus. Di 19 M Herbert Estner m. Elt.,
Karl Kugelbrey, Helene u. Josef Mattmer
u. Edwin Bahr, Martin u. Sofie Reitmayer,
Adalbert Schmid u. Elt.
Dekanat Aichach-Friedberg
Baindlkirch, St. Martin,
St. Martin-Straße 3,
Mittelstetten, St. Silvester
Sa Mittelst.: 17.30 Rkr u. BG, 18 VAM zu
Ehren d. hlg. Anna Schäffer, JM Philomena Kinader u. † d. Fam. Kinder/Aubele,
Sirchenried: 19 Hochamt zu Patroz., JM
Xaver Greif, Brigitta u. Michael Keller, JM
Georg Lindemeyer, JM Peter u. Magdalena Ring. So Holzb.: 7.45 Früh-M Peter u.
Katharina Völk, Alois Lechner, Leonhard
Holzapfel, Ried: 9 PfG, JM Josef Heiß, JM
Maria Schredl, Alois Igl, JM Johann Straucher m. Walburga, Straucher u. Otto Willibald, Maria Reindl, Hermann Hecher, JM
Georg u. Viktoria Gerstlacher m. To. Marianne, Baindlk.: 10.15 PfG Katharina u.
Franz Schmid, Martina König m. Großelt.,
Josef u. Anna Bernhart, Veronika u. Johann
Kiser, Ludwig u. Maria Bader m. Verw., JM
Peter Kiesewetter, JM Maria Helgemeir, JM
Josef u. Therese Heiserer, Monika u. Josef
Gailer, JM Peter Kiser, JM Rosa Kiser, 11.30
Tauff.: Hannes Kiser, Hörmannsb.: 12 Rkr.
Mo Maria Zell: 19 Hochamt, JM Elt. Jörg u.
Ludwig u. Leni, Sophie u. Alois Greif, Maria
u. Johann Wagner, Elisabeth Steinhardt m.
Elt. Di Mittelst.: 7 Engelamt, Maria Beinberg: 19 Advents-M d. SVV Ried. Mi Ried:
7 Engelamt, Josef u. Theresia Grillmaier,
Eduard u. Veronika Hoffmann, JM Jakob
Göschl, Vogach: 18.30 Rkr, 19 Engelamt,
Xaver Robeller m. Verw., Franz u. Maria
Fesenmeir m. Verw. Gerum. Do Ried: 8
Rkr, Baindlk.: 18.30 Rkr u. BG, 19 Engelamt, Alois u. Rosina Weiß m. Verw., JM
Martha Vöst m. Elt. Maria u. Johann Vöst,
Fam. Schneider/Wagner. Fr Sirchenried:
19 Engelamt f. Arthur Stief u. Lieselotte
Hoppmann, JM Maria Erhard, Marianne
Wittkopf, Johann u. Therese Schmid m. To.
u. Söhn., Schw.-To. u. Schw.-So.
Dasing, St. Martin,
Unterzeller Straße 10
Sa 8.30 Haus- u. Krankenkomm., 10.30
Komm.-Feier im Betreuten Wohnen, 18.15
BG d. PG, 19 So-VAM d. PG, JM Georg Widmann, Elt. Dallinger u. Lenz m. Verw., M
Franz Xaver u. Josefine Gruber, Leitner,
Schmid u. Obermeier, Karl Seiler, Kreszenz
u. Michael Mair u. † Angeh., Peter Gail,
Wendelin Menzinger u. Elt. Danksagmüller.
So 9.45 PfG d. PG m. Kinderev., 11 Taufe:
Emilia Viktoria Gralka, 13.15 Brudersch.Rkr. Di 7 Rorate, M Simon Strasser, Roman
u. Maria Kreutmayr m. Söhn. Fr 18.30 Rkr,
19 AM, JM Monika Schmidberger u. Elfriede Sell, M Johann u. Maria Wiesner u. So.
Walter, Wenzel Steinbach u. Elt. Laimering, St. Georg. Sa 8.30 Haus- u. Krankenkomm. So 8.30 PfG d. Pfarrei m. Kinderev.,
M Johann u. Viktoria Sulzer u. To. Leni,
Verw. Weichenberger u. Hackl, Karl Meßner u. † Verw., Meßner u. Baur u. Geschw.
Decker. Mi 19 AM, M Simon u. Viktoria
Herger u. So. Anton u. Wilhelm u. Viktoria
Wintermair, M Anni, Josef u. Anna Gammel, Elt. Dollinger u. Schneider. Rieden,
St. Vitus. Sa 8.30 Haus- u. Krankenkomm.
So 9.45 PfG d. Pfarrei, JM Pius Lenz, Anton
Zittenzieher sen. u. verst. Angeh., Juliana
Recher, M Frieda Ketzler, Josefa Bayerl. Fr
18.30 pers. BG vor d. Go, 19 Feier d. Versöhn., Buß-Go. Taiting, Maria Verkündigung. Sa 8.30 Haus- u. Krankenkomm. So
Bitzenh.: 9.45 PfG d. Pfarrei m. feierl. Patroz., M Maria u. Stefan Menzinger, Johanna Mayr u. Wendelin u. Johanna Mayr, Elt.
Gerrer, Anna u. Lorenz Lapperger, Thomas
Settele, Maria Hering u. Geschw. Do AM
entf. Wessiszell, Unschuldige Kinder. Sa
8.30 Haus- u. Krankenkomm. So Tattenh.:
8.30 PfG d. Pfarrei, JM Katharina u. Anton
Thalhofer, M Viktoria Gail. Di Tattenh.: 19
AM, M n. Mg. Mi WZ: 19 AM, M Franziska
Heilgemeir.
Eurasburg Kuratie, Hl. Kreuz,
Augsburger Straße 3
So 9.45 Wort-Go-Feier, 11.30 Taufe: Johanna Veronika Sophie Meier. Do 19 M Josef
u. Anna Lechner, Max Menzinger m. Elt. u.
Geschw.
Freienried, St. Antonius
So 9.45 M Isidor Widmann.
Friedberg, Stadtpfarrkirche St. Jakob,
Eisenberg 2
Sa 18 BG u. Rkr, 18.30 VAM Rudolf Kraitmeir, AWO-Heim: 9.30 M f. d. verst. Angeh.
d. Besuchsdienstes, St. Stefan: 13 Taufe:
Sebastian Michael Enzler, St. Afra: 19 Nikolauskonzert. So 9.15 Gem.-Go, 10.30 Fam.Go Johann Karlshöfer, 11.30 Taufe: Marcel
Martin Okon, 18 Rkr, St. Afra: 9 M, 10.15
St. Stefan: M Johann u. Elfriede Demel,
Pallottik.: 18.30 Jugend-Go. Mo 18 Rkr,
18.30 M Raymon, Rosa u. Günther Junger.
Di 18 euch. Anbetung, 18.30 M, JM Peter
König u. Emilie König. Mi 8.30 M, MediRaum: 7.15 Laudes, ProSeniore: 15.30 M,
Krankenh.k: 16.30 M, Wiffertsh.: 18.30 M,
JM Maria Bopfinger. Do 18 Rkr, K.-So.-Stift:
16.30 M Fam. Badstieber u. Melzer, MediRaum: 18.30 M m. Bibel-teilen, gest. JM
Magdalena Metzger. Fr 6 Rorate Paul u.
Johanna Menhofer, 19 Wort-Go.
Friedberg, Pallottikirche,
Vinzenz-Pallotti-Straße 14
Sa 7.15 Euch.-Feier † Anton u. Lidwina
Friedl. So 10.30 Euch.-Feier † Eleonore u.
Ottmar Oberdorfer, 18 Vesper-Go, 18.30
Jugend-Go. Mo 7.15 Euch.-Feier † Sr. Adolfa. Mi 7.15 Euch.-Feier † Hilda u. Johann
Oberdorfer. Do 7.15 Euch.-Feier † Maria u.
Johann Wally. Fr 18 Euch.-Feier † Fabian
Kröpfl u. Konrad Wenger. BG nach Vereinbarung.
Friedberg, Unseres Herrn Ruhe,
Herrgottsruhstraße 29
Sa 8 Laudes, 8.30 M, JM Xaver u. Amalie Funk, Ged. Klaus Genderjahn, ab
9.15 euch. Anbetung (DKK) bis 11.30
u. 15-18, 13.30 Trg.: Florian Komarek/
Nicole Janischka, 15-16 BG. So 7 M
Georg Westermeir, Ged. Dr. Schlechtl u. Albert Heffele, Nadine Rullik m. ein. bes. Bitte, 8 M Ludwig u. Viktoria Schulz m. Söhn.
u. Geschw., Ged. Elt. Kastenhofer u. Mayr,
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
10 M Maria Satzger, Ged. JM Hubert Pupter,
Franz u. Maria Bieber m. So. Franz, Friedrich u. Magdalena Pfeiffer, Theresia Hartl
m. Elt. Magdalena u. Johann Reitmeir, 14
Rkr, 14.30 Adv.-And., anschl. euch. Anbetung (DKK) bis 16.45, 17 Adventsand. DJK
Friedberg. Mo 8 Laudes, 8.30 Fest-M † Angeh. u. Freunde d. Fam. Knieß u. Fischer,
Ged. † Eheleute Paul u. Theresia Bayer m.
Angeh., Erika Heinz u. Verw., anschl. euch.
Anbetung (DKK) bis 11.30 u. 16-18, 14 Rkr.
Di 8 Laudes, 8.30 M Maria Metzger, Hohenzell u. Hans Eichhorn, Ged. Elt. u. Geschw. Hofgärtner u. Rickauer, anschl. euch.
Anbetung (DKK) bis 11.30 u. 16-18.30, 14
Rkr, 18.30 Atempause im Advent (DKK).
Mi 8 Laudes, 8.30 M Fam. Heigl, Ged. Kaus
Gederjahn, anschl. euch. Anbetung (DKK)
bis 11.30 u. 16-18, 14 Rkr, 17.45 BG, 18.30
M, Rorate, Jakob u. Johanna Seel, Ged. Ingrid Rath, Michael, Franziska u. Theresa
Gastl m. Leonhard Reindl. Do 8 Laudes,
8.30 M Konrad Führer, Bitte um Segen f.
Haus u. Hof, ab 9.15 euch. Anbetung (DKK)
bis 11.30 u. 16-8, 14 Rkr. Fr 8 Laudes, 8.30
M, JM Sr. Leonie Schmid SAC, Ged. Magdalena u. Kaspar Schwab, ab 9.15 euch.
Anbetung (DKK) bis 11.30 u. 16-18, 14 Rkr.
Friedberg-Derching,
St. Fabian u. Sebastian,
Liebfrauenplatz 3
So 8.40 Rkr, 9.15 PfG, 16.30 Adv.-Konzert.
Mo 19 M z. Patroz., Josef u. Sophie Meitinger JM, Hubert Meyer, Martin Lindermeir u.
Elt., Rita JM u. Franz JM Lindermayr, Anna
Linzmeier, Walburga Bader JM. Di 19 Zeit
m. Gott. Mi 7.30 M Anton Scheel m. Angeh., † d. Fam. Langenegger u. Wied, Josef
Dolzer. Fr 17 Jugendgruppe, 18.15 BG, 19
Rorate, Fam. Wagner, † d. Fam. Hagg u.
Held, Elt. Fuchs, Helmut u. Ingeborg Bonk,
Martin JM u. Magdalena Kungl, Theresia
Tränkl, Margarete Sauer JM, Elt. Sauer u.
Walter Flegel.
Friedberg-Haberskirch,
St. Peter und Paul, Stefanstraße 45
So 10.30 PfG, M Josef u. Viktoria Lindermayr m. Enkel Josef.
Friedberg-Ottmaring, St. Michael,
St.-Michaels-Platz 7
O
Sa 18 Rorate Anton Maier u. Elt., Johann
u. Elisabeth Fischer JM u. Viktoria Mayr u.
† Angeh., Theresia u. Josef Helfer, Johann
u. Appollonia Schamberger, Xaver u. Viktoria Fendt m. So. Josef, Maria u. Josef Späth
u. Schw. Therese Kistler m. To. Marianne,
Hans Michl, Franziska u. Anton Holzmüller
JM, Johann u. Maria Erhard u. Philomena
Rohr, Therese u. Johann Müller, z. hl. Judas
Thaddäus. So 10 Fam.-Go z. 2. Adv., M Euphemie u. Max Panke JM, Richard Magg,
Ida Maiß. Mo 19 M Kaspar Sedlmayr u. †
Elt., Anna u. Thomas Hamberger. Mi 19 M
in Rederzh. f. Ludwig Schwandtner, Josef u.
Elisabeth Reichhuber, Sebastian Steinherr,
Kathi Sonnberger JM u. Xaver u. Franziska Bscheider u. Franziska Funk, Nikolaus
Geisler u. † Geschw., Konad Gegg u. To.
Gabriele, Johann Held u. Stefan u. Theresia
Münch. Do 18.30 Rkr, 19 M Erhard Kristen,
Kurt Mitschke u. Elt. Keppeler, Albert u. Ellen Krammer JM. Fr 7 Rorate f. Alfons u.
Therese Gail, Konrad Thurner u. Angeh.,
Michael u. Magd. Bichler u. To. Hedwig.
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Friedberg-Stätzling, St. Georg,
Pfarrer-Bezler-Straße 22
Sa 8 M Alois Mühleisen, 17 Rkr. So 9 Fam.Go m. Aussend. z. Frauentragen, M Fam.
Sulzberger/Schury/Rohrmair, † d. Fam.
Braunmüller, Heinz Bollinger, Josef Hartenthaler, Johann u. Josefa Theimer u. Enkel Siegfried, 13.30 Rkr Schönstattkap. Mi
18.30 ökum. Vesper, 19 R Peter u. Ursula
Hammerl u. † Elt., Elt. Wintermayr/Gumpinger, Otto Schober u. Angeh., Stefan u.
Maria Schmaus u. Sö. Stefan u. Johann,
Fam. Spoo, Josef Mair, Franziska Luy u. Felix
Weisbrich, Josef Simon, So. Ewald u. Großelt., Thomas Sturm u. Elt., Fam. Schmid u.
Keller, Heinrich u. Margarethe Oberndorfer
u. † Verw., Sturm/Rischl/Lorenz, Johann u.
Maria Endt u. So. Walter, Johann u. Maria
Kirchberger, Therese Burgertsmair u. Geschw. u. Marcus Schmittner, Karl u. Katharina Mair u. † Angeh., Gerta u. Albert Berger, Michaela u. Hermengild Schwankhart.
Fr 7 M.
Friedberg-Wulfertshausen,
St. Radegundis, Oberer Dorfweg 1
So 10.30 Fam.-Go u. Ged. an Adolf Kolping, Franz Stöhr u. Maria u. Josef Golling,
† d. Fam. Sturm u. Losinger, † Elt. Friedl u.
Hammermüller, Anton u. Paula Holzmüller,
Maria Völk, Maria Duna u. Babette Abmair,
† Duna u. Abmair, Edeltraud u. Franz Baier
u. So. Franz, Johanna u. Philipp Bestele u.
So. Philipp, verst. Mitgl. d. Kolpingfam. Di
19 AM Viktoria u. Karl Wachter u. † Angeh.,
Verw. Krötz u. Merk, Heinrich Giebing u. †
Angeh., Kreszentia Kling. Mi 19 adventl.
Bußfeier, anschl. BG. Fr 19 Rkr.
Kissing, St. Bernhard, Bernhardsplatz 2
Sa 17.45 Rkr, 18.30 PfG Ged. Josef Burghardt m. Angeh. u. Fam. Wiesner, Barbara
Hermann u. Angeh., Elsa Bagsik u. † Angeh. Fam. Bagsik. So 10.30 M Hildegard u.
Leonhard Pemsl, Alois Reiser u. So., Elisabeth u. Gerhard Benk, Franziska u. Rudolf
Haupt, Vorstell. d. EK-Kinder, 10.45 Tauff.:
Vanessa u. Fabrizio Fusco. Di 18.30 M n.
Mg. Mi 9 M Hermine Mayer u. Eleonora
Mayer, Erwin Koch JM u. Angeh.
Kissing, St. Stephan, Kirchberg
Sa 14 Tauff.: Louisa-Marie Hack, 17 Rkr. So
9 M Fam. Gais, Kormann u. Grusler, Anna
Schwegler u. Angeh., Adolf Wagner JM,
Sebastian Almstetter u. Großelt. Martina
u. Rudolf Gass, Vorstell. d. EK-Kinder. Do
18.30 M Fam. Heigl-Schußmann, Berta u.
Georg Lang.
Merching, St. Martin, Hauptstraße 17
Sa 16 Rkr, 19 Adventmeditation im Pfarrsaal. So 9.15 M m. Kinderkirche, Fam.
Zwerenz, Lössl u. Jäger m. Verw., Anastasia u. Alfons Grad, Hans Nowak u. Elt. u.
Elsa u. Isidor Rauch u. Elt. Tölg, JM Josef
Robl m. Verw., Hildegard u. Martin Kauth,
Barbara u. Josef Fuchs m. † d. Fam. Kauth.
Mo 16 Rkr. Di 16 Rkr. Mi 16 Rkr. Do 17.30
Rkr u. BG, 18 Rorate Wilhelm Köppl m. Elt.,
Elt. Eberle, Johann u. Maria Steinbrecher
m. Anton Sonntag u. Verw., Anna Keller m.
Elt., Helmuth Süssmeier, Elt. Selig u. Süssmeier m. Verw., Michael Rauch m. Elt., Rosina Schindler. Fr 16 Rkr. Hausen, St. Peter
u. Paul. Mi 9 M f. JM Paul Baulechner, Monika Baulechner, Johann u. Erna Schuster.
R E G I O N A U G S B U R G G O T T E S D I E N S T E V O M 6 . B I S 1 2 . D E Z E M B E R
Schmiechen, St. Johannes Baptist. So
17 Weihnachtskonzert. Steinach, St. Gangulf. So 10.30 M Maria Glück, Thomas u.
Anna Weiß u. So. Martin. Di 18 Rorate Dorothea Haucke u. Charlotte Schulz, Maria
Friedl u. Angeh. Steindorf, St. Stephan.
Sa 16 M in d. Schlosskap. Hofhegnenberg
f. d. verst. Ehrenbürger d. Gem. Steindorf,
18 M in d. Schlosskap. Hofhegnenberg. So
9.15 M zus. m. Eresried F. Walter Hube m.
† Angeh. Hube/Kratzer, Erich Treffler m.
Fam. Siebenhütter u. Tröber, Elt. Wex u. So.
Franz, JM Ludwig Steinbrecher. Fr 16.30
Rorate f. Pater Walter Matawa, Erich Klaner
u. † Angeh., Katharina, Johann u. Maximilian Huber. Unterbergen, St. Alexander.
Sa 18 VAM zus. m. Schmiechen, f. Maier
Kreszenz u. Verw. Mi 18 Rorate f. Marianne
Nertinger m. Verw. Weiß u. Nertinger.
Mering, St. Afra, Maria Himmelfahrt,
Marienplatz
So 18.30 M m. d. FW-Kap. f. d. verst. Mitgl.
d. FFW Mering, f. leb. u. verst. Mitgl. Motorsportclub Mering e.V., Annemarie Mahl
u. † Verw. Mi 17.30 Rkr, 18 Rorate b. Kerzensch. f. in e. bes. Anl. Fr 19 Hl. Nacht m.
Lidl Michael.
Mering, St. Franziskus, Kissinger Str.
Sa 18 M Sportverein AH. Mi 7.15 M im außerordentl. Ritus.
Mering, St. Michael,
Herzog-Wilhelm-Straße 5
Sa 11 Taufe: Jakob Stefanie Link, 17 Rkr.
So 7 Rorate b. Kerzensch., Ged. d. verst. d.
letzten 5 Jahre, 10.30 M Kolpinggedenktag m. d. Kolpingkap. f. Dr. Bruno Kratzer,
Regina u. Helmut Dilger m. Angeh., Michael Janelt m. Angeh. d. Fam. Grubwinkler,
Janelt u. Linke, Hannelore u. Jakob Gerstmayr, Dr. Josef Littich m. So. Norbert, Lucie,
Hubert u. Heinrich Nawrath, Klaus Schaar
m. Angeh., Franz, Albert u. Theresia Ortner
m. Verw. Merk, Josef u. Maria Staible u.
Johann u. Walburga Hölze m. Elt., Herbert
Posselt m. Elt., 13 Rkr. Mo 10 Mütter beten, 18.30 Rkr, 19 M Schlussand. 72 Std.
Gebte f. Luitgard u. Walburga Eberle, Josef,
Theresia u. Johanna Hanrieder, Fam. Vollmer u. Riegel, Katharina, Max u. Johanna
Batz m. So. Helmut. Di 9 M Elisabeth u.
Johann Gänsdorfer m. Verw., Benno, Franziska u. Anna Vöst u. Verw. Seidel, Maria
u. Johann Dölle m. Angeh. u. Jürgen Czermak, Stefan König u. Elt. Katharina u.
Philipp König u. Josef u. Maria Kling m.
Geschw., 16 Rkr. Do 18 BG, 19 M, anschl.
euch. Anbetung bis 21 f. Theresia u. Stanislaus Götzenberger m. Angeh, Josef u.
Appollonia Steinbeiss u. Marlene Kalz u.
Rudolf u. Elisabeth Kalz, Franz Schaule,
Gerhard Reichl, Hermann Gruber u. Anna
Sausenthaler u. Richard Locher u. Verw.,
Magdalena u. Anton Regau, Hans Kabelka
u. Fam. Kalbeka u. Horn, Margarete Bichler m. Verw., Jakob u. Magdalena Stangl.
Fr 6 Rorate b. Kerzensch., Herbert Posselt
m. Elt., Thomas Kopfmüller, 16 Rkr. St. Johannes Baptist. Sa 19 VAM b. Kerzensch.,
Viktoria u. Adalbert Holzleitner m. Verw.,
Elisabeth Rottenfußer m. Schwager Johann
u. Thomas u. Maria Wörle, Anton u. Fanny
Summer, Ludwig u. Anna Dürr, Rudolf, Dorothea u. Manfred Binder, Lorenz Schöpf.
So 11.30 Tauff.: Lara Sophie Niestroy. St.
Agnes. Sa 10 M Walburga Eberle, Oskar
Boesler m. Frau. Theresienkloster. Sa 7
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Rehrosbach, St. Peter und Paul,
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Sa 18.30 VAM Stifts-M Thomas u. Viktoria
Frauenknecht u. So. Thomas, M Maria Völk,
Stefan Hodes, Helmut u. Dora Strobl m. Pia
Fried, Elt. Aumiller m. So. Anton u. Elt. Gutmann, Josef u. Viktoria Büchler m. Angeh.
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Aretsried, St. Pankratius,
Marktplatz 7a
Sa 19 VAM, JM Georg Bucher, Elt. u. Schw.Elt., Josef u. Barbara Kraus u. So. Willi, Lehning Erich u. Verw., Karl u. Hedwig Hofko
u. So. Johann, Josefa u. Michael Menner u.
† Angeh. So 12 Reitenb.: Kongregation. Mi
19 AM. Fr 9 Rkr.
Bobingen, St. Felizitas, Hochstraße 2a
Sa Pfk: 14 Taufe: Ben Kostrowksi, 17.45
Rkr u. BG, 18.30 VAM Hildegard u. Johann
Kanefzky, Elt. Wex-Kanefzky u. † Angeh.,
Viktoria u. Norbert Renz u. Werner Sachs,
† Schneider u. Kugelmann, Reinhard Hefele, Josef Fehle u. † Angeh., Johann Fischer,
Angelika Demmler u. Ludwig u. Walburga
Wagner, Fanny Bühler u. Angeh. So Pfk.
8.30 Rkr, 9 PfG, 10.30 M Maria Haugg u.
Angeh., Hermann u. Ludwig Haberl, Katharina Geiger, Elt. u. Schw.-Elt., Günther
Fritsch, Günther Linkus u. Thomas u. Barbara Appel m. Schwest., Corinna Bauer,
Erich Wolf, Elisabeth u. Fritz Möse u. Josef
Wölfle, Fam.-Go. Mo Lfk: 18.30 M Thomas
u. Ulrike Haas, Maria Kufner JM, Sofie u.
Georg Brem, † Terschanski - Knoll. Di Pfk:
18.30 M Fritz u. Elisabeth Englsich, Otto
u. Elisabeth Mückenheim, Ludwig Ziegler,
Theresia Langhans JM, † Angeh. Bobinger
u. Holzhauser, Centa u. Leonhard Bauer,
Theresia u. Günther Christofzik, Walter u.
Waltraud Bacher. M im W.-Kap.: 8 M Gertrud Böhm u. † Angeh., Maria u. Norbert
Kreutner. Do AH: 16 M † d. Fam. Bühler,
Dora Buckel, Pfk: 18.30 M f. d. verst. d.
Monats Nov., Margarete Holzmann, Ludwig Stadler, Simon Emesz, Maria Burger.
Fr Lfk: 7.35 Laudes, 8 M Margaretha, Elt. u.
Sö. Maschke, Schw.-Elt. u. Sö. Preißler, Marianne Eisenschmid u. Angeh., Elt. Maria u.
Georg Weidl u. Hella Sepp, Pfk: 19.30 And.
d. Jugend. Krankenhaus. Sa 18.30 Rkr u.
BG, 19 M. So 9.30 M Eiden Gunther u. †
Angeh. Niederhofer - Büchele. Mo 19 M.
Di 19 M. Mi 19 M n. Mg. Do 19 M. Fr 19 M.
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Zur heiligen Familie, Grenzstraße 1
So 10.30 PfG, Patrick Wohner, Werner
Dressel, Gotthard u. Barbara Rindle m. So.
u. Marianne Bernhardt, Elt. Burgetsmeier u. Schwarzenbacher. Di 19 M. Do 8.30
Hausfr.-M.
VII
Fischach, St. Michael, Hauptstraße 6
So 10 So-Go JM Josef Janda, Georg u.
Magdalena Schmid u. Josef Müller, JM
Georg Schissler m. Elt., JM Anton Sattelmair, JM Scherieble Leonore m. † Angeh.,
Zenta Streppelmann u. Leonhard u. Maria
Kraus. Mo 19 AM z. Hochfest Mariens. Mi
9 Hausfr.-M, Stifts-M Resi Keller. Fr 19 AM
m. Anbetungsstd. d. Corpus-Christi-Brudersch., M f. d. verst. Mitgl., Franz u. Maria
Platten u. Elisabeth Högg u. Franz Tahedl.
Graben, St. Ulrich u. Afra,
Kirchbergstraße 11
So 8.30 Rkr, 9 Fam.-Go Johann Hartmann
8. JM, Gerhard Steger 9. JM, Monika Pape
3. JM, Martin u. Apollonia Kreipl, Bernhard u. Theresia Steppich u. So. Karl, Leo
u. Anna Hartmann u. † Angeh., Hermann
Ammann. Do 17.30 Rkr, 18 M Maria
Eschey.
Grimoldsried, St. Stephan, Schulstr. 10
So 8.30 PfG m. Ged. Erwin Jörg z. JG, Martin, Micheal u. Genovefa Bindl u. Angeh.
Di 9 M. Fr 19 Buß-Go in Walkertsh. f. d. PG
Stauden, anschl. BG.
Großaitingen, St. Nikolaus
So 10 PfG z. Patroz., Maria u. Andreas
Hutter, Fridolin Mayr u. Elt., Rosa Hiller,
Maria Dieminger u. Schw.-Elt., Nikolaus
Wiedemann u. Elt. Mayr, † Geißelmaier/
Rittler, Franz März u. Martina Geißelmaier,
Barbara Keller, Balbina Kugelmann, Franz
u. Josefine Egger, Johann u. Mathilde Lang,
Zenta, Emilie u. Josef Theimer, Hermann Fischer, Erna Ritsche, Rkr entf., 13.30 Tauff.:
Philipp Noah Stegmann, 15 Nikolausf. f. KG
u. Grundschüler. Mo 9 Rkr. Di 18.30 Frauen-M, Rorate-M, Beginn d. Frauentragens,
† Schwemm/Müller, Helene Knoll, Maria
Steidle, Johann u. Kreszentia Mayr, Kreszenz u. Karl Strehle, Josef Geiger, Josefa
u. Georg Eberhard, Maria u. Josef Baur,
Werner Mayr, Josef Kölbl, Therese Schenzinger, Maria u. Josef Hieber, Angelika u.
Josefa Heuß, Walburga Zick, Rkr entf. Mi 9
Rkr, 19 stiller Adv. in d. Seb.-Kap. Fr 18 Rkr,
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Rudolf Vogel u. Maria u. Remigius Vogel.
Di 19 M Maria Seyrer JM. Gennach, St. Johannes d. Täufer. So 8.45 So-Go Franz u.
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z. Dank zu Ehren d. hl. Mutterg., † Angeh.
d. Fam. Gleich u. Jedelhauser. Mi 18.30
Rkr, 19 M Wendelin u. Josefa Hämmerle.
Do 16 Gebetskreis. Schwabmühlhausen,
St. Martin. Sa 19 VAM f. † d. Verw. Huber
u. Schönwälder, Alois u. Thea Erhart. Mi 19
M Cordula Heichele. Fr 19 Adventsand.
Kleinaitingen, St. Martin
So 8.15 Rkr, 8.45 PfG Theresia Heider u.
Schw.-Elt. Mi 18.30 Rorate-M Lorenz Geirhos u. Angeh., Franz Mayr u. † d. Fam. Heider, Josef u. Hildegard Sailer, Alois Kugelmann u. Angeh. Fr 16 Rkr.
Klosterlechfeld, Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Hilf, Franziskanerplatz 6
Sa 7.30 Morgenlob (Klosterkap.), 17 BG.
So 8.30 Rkr u. BG, 9 Fam.-Go, Karl Polzer 3.
JM, Gertrud Widmann u. Elt., Lorenz Drummer 8. JM, Franz Krischke 1. JM, Ignaz u.
Viktoria Ortlieb. Mo 19 Fest-Go. Fr 17.30
Rkr, 18 M Klaus Krings, Lothar Gretencord
(vor kurzem verst.).
Königsbrunn, Maria unterm Kreuz,
Mindelheimer Str. 24
Sa 7 Rorate, 17.45 BG, 18.30 M Maria
Feigl JM, Charlotte u. Siegfried Bauer. So
11 Fam.-Go, M Otto Eser, n. Mg. Fam. Wolf,
Edith, Heinz u. Herbert Müller, Ignaz u. Eva
Brandis, Anna u. Desider Szedklac, Harald
u. Max Aschenbrenner, Lucie u. Richard
Winkler u. Gerhard Goletz, n. Mg. Josef
Hörner. Di 18.30 Rkr, 19 M Walter u. Rita
Vent u. Rosina Grimm. Mi 7.30 Kinderadv.
GS West, 17.30 Rkr, 20 And. Do 14 And. d.
Sen., 19 AM Silentium. Fr 17.30 Rkr.
Königsbrunn, St. Ulrich,
Bgm. Wohlfarth-Str. 41 a
Sa 17 Rkr. So 9.30 M Regina Schreijak u.
Elt., Luise Schaich, Georg Fehle, Michael
Rosner, Karl Moderer, Fritz u. Cäcilie Bartel
u. Elisabeth Renner, Martin JM, Emma u.
Erich Ammersinn, Josefine u. Maria Mahl,
Anton Feigl, 19 M Christian u. Gerlinde
Weimer, Hermine u. Kurt Kellermann JM.
Mo 17.30 Rkr, 18 M Edmund Luger JM
u. Angeh., Bernadette Wohn u. Andreas
Eberl. Di 17.30 Rkr. Mi 8 Laudes, 17.30 Rkr.
Do 6.30 Rorate, anschl. Rkr. Fr 16-18 ewige Anbetung.
Königsbrunn, Zur Göttl. Vorsehung,
Blumenallee 27
So 8.30 M Heinrich Pittroff, Sr. Julita, Fam.
Schüller u. Sparnilek, Johann u. Sofie Gerstenacker u. Maria Eschey, Heinrich Reinold, 10.30 PfG. Mi 17.30 Rkr, 18 Rorate,
M Maria u. Nikolaus Humpert, Emma u.
Anton Miller, Elt. Zientner u. Weser, Fam.
Wendling, Sr. Julita, Ida u. Otto Wenninger
u. † Angeh. d. Fam. Schmid, Sr. Achangela u. Anton Hintermayr. Fr 8 M Karl
Jungwirth, 8.30 Rkr. Caritas-Seniorenzentrum St. Hedwig. Di 18.20 M. AWOSeniorenheim. Sa 10 And.
(Kap.). Fr 17.15 Anbetung u. Rkr (Kap.), 18
M (Kap.).
Reichertshofen, St. Nikolaus,
Kirchstraße 4
So 10 M z. Patroz., Fam.-Go m. Vorstell. d.
EK-Kinder f. Josef u., Maria Rotter m. Ged.
f. Pauline Port, † Verw. Rotter, † Angeh.
Baur-Meitinger, Aloisia, Johanna u. Max
Schmid. Di 19 M m. Kerzenlicht (Kerze
mitbr.). Fr 19 Buß-Go in Walkertsh. f. d. PG
Stauden, anschl. BG.
6./7. Dezember 2014 / Nr. 49
Walkertshofen, St. Alban, Hauptstr. 30
So 8.30 M Johann Bäuerle u. Anton u. Sofie Egger u. Kinder m. Ged. Josef u. Aloisia Seitz u. Walburga Seitz u. † Angeh.,
Paulina Finkel u. † Angeh., Maria Jakob, Dr.
Eberhard Zureck z. JG. Fr 18.30 Rkr, 19 BußGo f. d. ges. PG Stauden, anschl. BG.
Wehringen, St. Georg
Sa 16 Rkr, 18.30 Jugend-Go, Patrizia Nagel, Kreszenz u. Josef Heiß u. So., Manfred,
Veronika Vonay, Berta u. Erwin Dittrich,
Martha u. Manfred Strehler, Günter Sagner, Eleonore Bergmann, Ignaz Haupt, Xaver Egen, Elt. u. Schw.-Elt. So 11.30 Tauff.:
Moritz Vincent Schmid, 14.30-17 ewige
Anbetung. Di 16 Adv.-Feier Schönstatt. Do
8.30 Rkr, 9 M Frank Göttler, Franz Reich, zu
Ehren d. Hl. Mutterg. z. immerw. Hilfe. Fr
18.30 Buß-Go, anschl. BG.
Konradshofen, St. Martin,
Grimoldsrieder Straße 6
Sa 18.30 Rkr, 19 VAM Rudolf Schorer
JM, Leonhard u. Theresia Seitz JM, Johann u. Theresia Wilhelm, Frida, Simon
u. Centa Heuchele, † Stöckbauer u.
Steber. So 9 And. Mo 8 Rkr. Di 8 Rkr. Mi
8 Rkr. Do 6 Rorate f. Therese Hochholzer.
Fr 8 Rkr.
Reinhartshausen, St. Laurentius,
Waldberger Straße 2
So 10.30 Rkr, 11 PfG, M Franziska JM u.
Markus Mayr u. Verw. Fam. Freisinger, Pius
JM Müller u. Viktoria u. Ludwig Burkhard,
Max Schiller JM, Maria u. Lorenz Bader u.
Afra u. Benedikt Dempf, Peter Nachtrub u.
† Nachtrub-Nerlinger.
Lagerlechfeld, St. Martin
So 10.30 Fam.-Go Sophia Ryborz 2. JM u.
Josef Junker 6. JM, Josef Kaspar. Di 17.30
Rkr, 18 Ror., Fam. Kaminski, Anna u. Josef
Weiß u. Elt. Stadelmeyer.
Reinhartshofen, St. Jakobus
So 18.30 Ror.-M Georg u. Zenta Stahl, Johann u. Maria Wiedemann, Magdalena
Käs u. Angeh., Anna Weh, Rosa u. Barbara
Käch, Marianne u. Christian Saule.
Willmatshofen, St. Vitus, Hauptstr. 86
So 8.45 So-Go f. Barbara u. Franz Nachtrub
u. Rudolf u. Magdalena Schuster, Karolina
Steber, Genofeva u. Adolf Bosch, Ludwig
u. Josefa Dölle m. Angeh., Agnes Abold, JM
Karolina Miller u. † Angeh. Di 18 Rkr. Fr 18
Rkr, 18.30 AM Franz u. Manfred Falch.
Langenneufnach, St. Martin,
Rathausstraße 23
Sa ab 9 Krankenkomm., 18.30 Rkr u.
BG, 19 VAM z. 2. Advents-So m. Kerzenlicht, M Magdalena Saule als Dreißigst-M
m. Ged. Klaus Farosh u. † Angeh., Josef
Hörwig u. Elt., Josef u. Otrade Zwerger
z. JG, Helmut Knoll, n. Mg. Di 18.30 Rkr.
Do 18.30 Rkr, 19 M m. Kerzenlicht (Kerze
mitbr.), Irmgard Partsch z. JG m. Ged. Rosina Vogg z. JG, Gertrud Gnandt z. Dank
v. d. Schulfreunden, † d. Fam. Erlinger. Fr
19 Buß-Go in Walkertsh. f. d. PG Stauden,
anschl. BG.
Scherstetten, St. Peter u. Paul,
Kirchgasse 1
So 9.30 Rkr, 10 PfG f. Wilhelm Redemann
JM, Ludwig u. Maria Kraus, Martin u. Sofie
Schreiegg, Maria u. Hugo Zahn, Xaver u.
Johanna Jeckle. Di 6 Rorate. Fr 16 Rkr.
Wollmetshofen, St. Jakobus maj.
So 8.45 PfG, M f. a. leb. u. verst. d. Pfarrei. Di 18.30 Rkr, 19 AM, Rorate, M (Kerzen
mitbr.). Do 17 Rkr.
Mickhausen, St. Wolfgang,
Pfarrer-Sales-Baur-Straße 5
Sa 18.30 Rkr m. BG, 19 VAM z. 2. Adv. m.
Kerzenlicht (Kerze mitbr.), Anita Herhold
als 1. JM m. Ged. Johann u. Therese Hafner u. Angeh., Magdalena Müller, Luise
u. Josef Sdzuj, Adolf Lutz, Annelies Lutz,
Maria Heinrich z. JG m. † Angeh., Paula
u. Josef Müller z. JG u. Irmengard u. Georg Müller. Mi 9 M Georg u. Radegunde
Schneider m. Angeh. Fr 19 Buß-Go in WH,
anschl. BG.
Straßberg, Heilig Kreuz,
Frieda-Forster-Straße 1
So 8.25 Rkr, 9 Euch.-Feier leb. u. verst.
d. PG, Kinderkirche. Mi 19 Rorate, Maria
Meyer, Johanna u. Rosina Fischer u. Walter
Haas, Erna Kaiser u. Marianne Kaiser JM m.
Angeh. Fr 19 Rorate, Josef JM u. Rosa Knoll
u. Schw.-So. Michael, Matthäus u. Babette
Weber u. Angeh., Ottilie Mayr u. Angeh.,
Oskar u. Helene Lang u. Schw.-So. Werner
Pauer.
Mittelneufnach,
St. Johannes Evangelist, Kirchweg
So 10 Fam.-Go m. Vorstell. d. EK-Kinder,
M Lorenz u. Maria Fuchs m. Ged. f. verst.
Miller-Vogel-Fendt-Förg, Josef Kugelmann. Mo 8 Rkr. Mi 8 Rkr. Do 19 M m.
Kerzenlicht (Kerze mitbringen), f. Pfr. William Nyul, Emma Fendt, Angeh. WeiherKlemt u. Vigil Reiter, f. d. armen Seelen. Fr
19 Buß-Go in Walkertsh. f. d. PG Stauden,
anschl. BG.
Obermeitingen, St. Mauritius
Sa 18 Fam.-Go Johann Jahn 1. JM, Joachim u. Annemarie Starkmann u. Martina Jacob, Erhard u. Karlheinz Steininger,
Josef u. Kunigunde Pfaffenzeller, Helmuth
Braunmüller (vor kurzem verst.). Di 8.30
Rkr (Kap.), 9 M in d. Kap., Beginn d. Frauentragens, Josef u. Franz Näher, 10 Mütter beten f. ihr Kinder (Kap.). Do 17 Rkr
Siegertshofen, St. Nikolaus, Kirchberg So
10 Fest-Go z. Patroz. St. Nikolaus, Albert u.
Walburga Kögel, Martin u. Josefa Vogg, JM
Nikolaus u. Maria Leinböck, Helga Rindle
u. † Angeh. Rindle/Keppeler. Do 16 Rkr,
16.30 AM Ruppert u. Viktoria Schuster u.
Angeh.
Untermeitingen, St. Stephan,
Pfarrer-Bissle-Weg 1
Sa 18 Ror. (VAM), Zäzilie u. Johann Bihler,
Berta u. Xaver Uhl u. d. Tö. u. Sö. u. Karl
u. Josefine Pichlmaier, Josef Rieger, Centa u. Anton Holzmann u. Michael u. Anna
Schmid. So 10.30 Fam.-Go, Wilfried Kandler u. Mutter Hermine Kandler, Herbert
Pompe 1. JM, Franziska Spatz 9. JM, Josef
Rieger 10. JM, Irma Spatz, Centa Fuchs
u. Fam. Dittrich, Ludwig u. Margareta
Schropp, Cäcilia Kaiser. Mi 6.30 Ror. gem.
m. KLF, f. d. armen Seelen. Do 17.30 Rkr,
18 M.
Waldberg, St. Radegundis,
Bobinger Straße 12
So 8.30 Rkr, 9 PfG, M Adolf JM u. Anna Fischer, Pfr. Leonhard Haßlacher, † Reiter-Biber, Erwin Joachim, Verw. Pemsel-SchmidtSchuster, Anton u. Barbara Fischer, Erika u.
Alfons Burkhard, Elt. u. Geschw.
Dekanat Günzburg
Ziemetshausen, Maria Vesperbild,
Wallfahrtskirche,
Schellenbacher Straße 4
Sa 8.30 Rkr u. BG, 9 M Willi Demmler, ab
18.30 BG, 18.55 Rkr, 19.30 M als VAM f.
† Verw. Hack u. Knoll. So 7-11 BG, 7.30
M Theresia u. Kuni Schmid, 8.30 M Maria
Heim u. Angeh., 10.15 Pilgerat f. d. leb. u.
verst. Wohlt. d. Wallfahrt, 18.55 Rkr u. BG,
19.30 M Benjamin Vogele z. Geb. Mo 7.30
M f. † d. Fam. Scherle, Wimmer, Reicherzer
u. To. Anneliese, 8.30 M Peter Bichlmaier,
10.15 Pilgeramt f. d. leb. u. verst. Wohlt.
d. Wallfahrt, 12-13 Anbetungsstd. m. BG,
18.55 Rkr u. BG, 19.30 M f. † Elisabeth Wiskemann. Di 7.30 M Wiedemann, Brühl u.
Mayerle, 18.55 Rkr u. BG, 19.30 M f. † Paul
u. Hansi Schwierz, Johann, Anton u. Cecylie Pietrasch, 18.30 Hinterschellenb.: M
Hermine Ostrowski. Mi 7.30 M Emminger
Josef u. † Angeh., 18.55 Rkr u. BG, 19.30
M Johann Landsberg u. To. Leni. Do 7.30 M
Eugen u. Elisabeth Sailer u. Angeh., 18.55
Rkr u. BG, 19.30 Rorateamt f. Philomina
Lehner, anschl. Erteil. d. Krankensegens
(auch einzeln). Fr 7.30 M n. Mg., 14 Rkr u.
BG, 14.30 M z. Ehren d. Mutterg., 18.55 Rkr
u. BG, 19.30 M Käthe Baur, anschl. Aussetz. d. Allerhl., Beginn d. Gebetsnacht,
20.30-21.30 BG, 21.30 M (in d. „forma extraordinaria“) f. Maria Bermeitinger.
Da nicht alle Gottesdienstanzeiger
rechtzeitig gemeldet worden sind,
konnten bedauerlicherweise nicht
alle vorgesehenen Pfarreien berücksichtigt werden.
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