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"Markt & Trend 03/2015"

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TREASURY
Markt & Trend
Einleitung
 …in „japanischen Gefilden“
Konjunkturbarometer
 Eurozone: EU-Kommission erwartet leicht höheres
Wachstum in 2015
 Griechenland Spezial
 Dänemark Spezial
 USA: Der Jobmotor läuft – nun ziehen auch die Löhne
mit
Kapitalmärkte
 Keine Ruhe in Sicht!
Aktienmärkte
 Volatile Seitwärtsbewegung
Devisenmärkte
 EUR/JPY: Boden gefunden?
 EUR/CZK: Krone im ruhigen Fahrwasser
Zahlenanhang
 Aktuelle Zahlen und Prognosen
 Indikatoren der Kalenderwoche 7
Ausgabe 3/2015
9. Februar 2015
Einleitung
Sehr geehrte Finanzmarktteilnehmer,
liebe Leserinnen und Leser,
die Griechen. Nutzen es knallhart aus, dass so ziemlich jeder Politiker in der
EU Angst vor einem „Grexit“ hat, zu viel wurde in den letzten Jahren getan, um
die Gemeinschaftswährung zu schützen. Derzeit wird zwischen der neuen
griechischen Regierung um Regierungschef Tsipras und seinen Finanzminister
„Bruce Willis“ Varoufakis hoch gepokert, das bevorstehende Sondertreffen der
Eurogruppe am Mittwoch und der EU-Gipfel am Donnerstag versprechen nicht
nur in dieser Frage Hochspannung pur.
…in „japanischen
Gefilden“
Es wird wieder einmal auf einen Kompromiss hinauslaufen, der es Tsipras
ermöglicht, das Gesicht im Inland zu wahren und der EU eine gewisse Sicherheit gibt, dass nun nicht jedes Land in der Eurozone anfängt, Hilfspakete und
Reformbeschlüsse neu zu diskutieren. Die EU hat schon Sorgen genug. Der
Ukraine-Konflikt schwillt weiter, die Staatsverschuldung nimmt munter zu, linke
und rechte Gruppe in der Eurozone sind auf Stimmenfang. Da kann jede Wahl
zum Risiko werden.
In den USA stellt sich die Situation so ganz anders dar. Zum zwölften Mal in
Folge sind mehr als 200.000 neue Jobs im Monat geschaffen worden, die Arbeitslosenrate sinkt weiter rapide Richtung 5%-Marke. Die Wirtschaftsdynamik
ist absolut intakt. Das bringt massive Zinserhöhungsfantasien mit sich. Die
Finanzmärkte rechnen inzwischen fest mit einem Zinsschritt der FED spätestens im 3. Quartal 2015. Interessant zu beobachten: Die Schere bei den Zinsen in den USA und dem Euroraum öffnet sich immer mehr. Der sogenannte
„Transatlantik-Spread“ befindet sich nahe seinem Allzeithoch – und dies bei im
Trend fallenden Zinsen auf beiden Seiten. Denn das Bild für die Eurozone ist
klar: Nicht erst seit dem angekündigten Staatsanleihen-Ankaufprogramm der
EZB befinden wir uns eindeutig in „japanischen Gefilden“.
Mit 0,31 % liegt die Rendite für 10jährige deutsche Bundesanleihen erstmals in
der Geschichte unter dem Niveau der vergleichbaren japanischen Staatsanleihe. Unglaublich, oder? Und die japanischen Verhältnisse werden dauerhaft
Bestand haben. Immer mehr Analysten senken – trotz nicht mehr ganz so negativer Konjunkturaussichten – ihre Prognosen für die Zinsen in der Eurozone.
Die Deutsche Bank geht nun sogar von einem Euribor von -0,10% aus. Da
macht das Sparen doch richtig Spaß, oder?
Ich war in der Vorwoche auf der Covered Bond Konferenz in Mainz und gemeinsam mit einer Vertreterin der EZB auf dem Panel. Die machen ernst. Die
EZB wird solange Bonds ankaufen, bis die Inflation in Richtung 1,5 % oder 2 %
anzieht. Und das kann noch dauern.
Tim Geißler
Hauptabteilungsleiter Treasury
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 2 von 16
Disclaimer auf Seite 16
Eurozone-Konjunkturbarometer
EU-Kommission
erwartet leicht
höheres Wachstum in 2015
Die Erholung verläuft zäh, aber einige neue Entwicklungen haben die EU-Kommission
veranlasst, ihre BIP-Prognosen für 2015 leicht anzuheben. Aufgrund des Ölpreisverfalls, der Euroabwertung, des neuen Anleihenkaufprogramms der EZB und des kürzlich auf europäischer Ebene beschlossenen Investitionspakets wird das Wirtschaftswachstum in der Eurozone nun bei 1,3 % erwartet. In der Herbstprognose 2014 war
die Kommission für 2015 noch von einem Plus von 1,1 % ausgegangen.
Wachstumskaiser Irland, …
Quelle: EU-Kommissionsprognose vom 5.2.2015; ausgewählte Länder, Darstellung RLB.
… Österreich
unter den
Schlusslichtern!
Nachdem Österreich im Vorjahr nur knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt ist
(die EU-Kommission hat die Wachstumsrate für 2014 mit 0,2 % angegeben), mussten
die Erwartungen für heuer heruntergeschraubt werden: Anstelle des noch im Herbst
vorausgesagten BIP-Plus von 1,2 % für 2015 wird nun ein Zuwachs von nur noch
0,8 % erwartet. Österreich zählt damit zu den Schlusslichtern der Währungsunion:
Lediglich Italien (0,6 %) und Zypern weisen geringere Werte auf.
Von Stagnation spricht die EU-Kommission in ihrem Bericht und von anämischem
Wachstum – in den ersten Quartalen des laufenden Jahres soll sich daran auch nichts
ändern. Erst im kommenden Jahr soll die Konjunktur etwas an Dynamik gewinnen:
2016 wird ein BIP-Zuwachs von 1,5 % erwartet. Damit bleibt Österreich aber unter
dem Schnitt der Eurozone (2016: 1,9 %) – der Österreich-Bonus ist verloren (vgl.
auch unseren Jahresausblick in der 1. Ausgabe des Markt & Trend vom 12.1.2015).
Auch der PMI
zeigt: Österreich
droht den Anschluss zu verlieren!
Österreich auf
GriechenlandNiveau
Auf die Schwäche der heimischen Wirtschaft verweist auch die jüngste Entwicklung
der Einkaufsmanagerindizes: Während andere Länder zum Teil deutlich über der
Wachstumsschwelle notieren (sehr positive Werte für Spanien und Irland!) oder zumindest Aufwärtstendenzen aufweisen, trifft für Österreich weder das eine noch das
andere zu: Nach zwei zwischenzeitlichen Anstiegen vor dem Jahreswechsel verlor
der Index im Jänner erneut. Das Niveau von 48,5 Indexpunkten ist der zweitniedrigste
Wert unter allen Eurozonen-Staaten, in denen die Umfrage erhoben wird. Lediglich
ein Land hält minimal darunter: Griechenland. Lesen Sie mehr zur dortigen aktuellen
Lage auf Seite 4.
Autor: Sylvia Hofbauer
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 3 von 16
Disclaimer auf Seite 16
Griechenland Spezial
EZB weist Griechenland in die
Schranken
Gemäß den Worten des griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis hätte man
vermutet, dass der Meinungsaustausch mit der EZB zufriedenstellend abgelaufen ist.
Doch kaum hatte er die Notenbank letzten Mittwoch verlassen, beendete diese per
Pressemitteilung die seit 2010 gültige Sonderregelung für griechische Banken. Mit
Ende der laufenden Hauptrefinanzierungsperiode per 11. Februar 2015 wird die EZB
keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit bei der Liquiditätsversorgung
akzeptieren. Die ursprüngliche Vereinbarung wurde schon länger sehr kritisch gesehen, da sich die Kreditqualität des Landes kontinuierlich vermindert hat. Die Marktteilnehmer hatten trotzdem mit einem Abwarten der Notenbank bis zum Auslaufen des
damit verknüpften Hilfsprogramms Ende des Monats gerechnet und sehen die rasche
Reaktion als positives Signal für die Währung Europas. So wurde ganz eindeutig klar
gemacht, dass sich die Länder an die "Hausordnung im Euroraum" halten müssen!
Die griechischen Finanzminister konnten sich stets in Sicherheit wiegen, dass heimische Banken ihnen die Anleihen abnahmen, diese zur EZB trugen und dafür Liquidität
erhielten. Das hat sowohl den Fiskus als auch das Bankensystem am Leben gehalten. Solch eine Vorgehensweise wollte die EZB nur verantworten, solange Griechenland Programmland war, also unter Aufsicht der Troika stand und sich an Auflagen
hielt. Varoufakis hat diese Bedingungen aufgekündigt und so blieb der Zentralbank
nichts anderes übrig, als den Geldhahn zuzudrehen. Zug um Zug machten sich Zweifel um die Zahlungsfähigkeit der griechischen Banken breit. Die Kapitalflucht aus
Griechenland macht den Finanzinstituten schwer zu schaffen – die Spareinlagen der
vier größten griechischen Banken sinken bereits seit Wochen.
Als alternative Refinanzierungsquelle steht den griechischen Finanzinstituten die soNotfallkredite
(ELA) retten grie- genannte Emergency Liquidity Assistance (ELA) zur Verfügung. Unter der ELA räumt
chische Banken die EZB der griechischen Zentralbank Notfallkredite ein, welche diese in das heimische Finanzsystem weiterreichen kann. Dabei steht die Notenbank Griechenlands
gegenüber der EZB in der Haftung. ELA-Liquidität ist viel teurer als „normale“ EZBLiquidität. Diese Notfallfinanzierung dürfen die nationalen Notenbanken im Euroraum
nur solventen Geschäftsbanken gewähren, deren Liquiditätsproblem als „vorübergehend“ eingestuft wird. Wie nachträglich bekannt wurde, gewährt die EZB der griechischen Zentralbank und somit den Geschäftsbanken Notfall-Liquiditätshilfen im Gesamtumfang von rund 60 Mrd. EUR. Damit ist zumindest eine unmittelbare Bankenpleite vom Tisch. Doch die Maßnahme ist allenfalls eine Übergangslösung.
Die Reaktion der EZB auf die Vorhaben Griechenlands soll als Warnsignal für nachahmende Regierungen zu verstehen sein. Ein Ausscheiden der Hellenen aus der
Eurozone wird teilweise sogar als positiv für den Euro gewertet. Wie der Euro auf
dieses Spektakel reagierte, finden Sie bei den Devisenmärkten auf Seite 12.
Autor: Sylvia Sailer
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 4 von 16
Disclaimer auf Seite 16
Dänemark Spezial
Dänemark als
Nachfolger der
Schweiz?
Nachdem die Schweizer Notenbank (SNB) am 15. Jänner ihren Mindestkurs völlig
überraschend aufgab, steht nun die Wechselkursbindung der Dänischen Notenbank
(„Nationalbanken“) im Fokus der Marktteilnehmer. Die Dänische Krone ist zu einem
Kurs von 7,46038, mit einer Bandbreite von 2,25 % zu jeder Seite, an den Euro gekoppelt. Im Jänner musste die Nationalbank mit einer Rekordsumme von 106 Mrd.
DKK intervenieren, um die Kursbindung zu verteidigen - dies entspricht einem Anstieg
ihrer Devisenreserven um ganze 26 %.
Die Dänische Notenbank handelt im Zuge des so genannten Wechselkursmechanismus II, dem offiziellen System fester Wechselkurse der Europäischen Union. Sie hatte
sich bereits im Jahre 1999 dazu entschlossen, sich an die Eurozone und damit an die
Geldpolitik der EZB zu koppeln ohne den Euro als Landeswährung zu übernehmen,
und zwar zeitlich unbegrenzt. Ihr oberstes Ziel ist die Wechselkursstabilität und somit
die Preisstabilität zu wahren. Umgesetzt wird dies, indem die Notenbank üblicherweise bei sämtlichen Schritten der EZB nachzieht. Bislang geschah dies vor allem
über eine Anpassung der Zinsen. Unklar ist nun die weitere Vorgehensweise nach
dem Beschluss des breit angelegten Anleihekaufprogramms der EZB.
Notenbank senkt Am letzten Donnerstag - nun bereits zum vierten Mal in diesem Jahr - hielt es die
bereits zum vier- Dänische Notenbank aufgrund des anhaltenden Aufwertungsdruck auf die DKK für
notwendig, den Einlagenzinssatz zu senken, auf jetzt -0,75 %. Nationalbanken Gouten Mal heuer
verneur Lars Rhode betonte bei dieser Gelegenheit, dass es die einzige Aufgabe der
Geldpolitik sei, den Wechselkurs zum Euro stabil zu halten. Er stellte damit klar, dass
es keine Obergrenze für Währungsreserven gibt, und dass das Einkommen der Zentralbank durch zunehmende Reserven positiv beeinflusst wird. Rohde spricht somit
direkt die Spekulanten an, die auf eine Aufgabe oder Anpassung des festen Wechselkurses setzen. Ein kurzfristiger Ausstieg aus dem Vertrag mit der EU wäre außerdem
so einfach nicht möglich. Ob es ihm gelingt, die Marktteilnehmer zu überzeugen ist
fraglich. Sie scheinen sich bereits entschieden zu haben, die Entschlossenheit der
Notenbank zu testen. Es scheint jedoch etwas voreilig, die Ereignisse in der Schweiz
mit der Situation in Dänemark zu vergleichen.
DKK-Kurs noch
weit vom Ende
der
Bandbreite
entfernt
Autor: Sylvia Sailer
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 5 von 16
Disclaimer auf Seite 16
US-Konjunkturbarometer
Der Jobmotor
läuft – nun ziehen auch die
Löhne mit
Die USA ließ mit den Arbeitsmarktzahlen für Jänner positiv aufhorchen: Es wurden mit
einem Plus von 257.000 mehr neue Jobs geschaffen, als zuvor von Analysten erwartet
(Konsens bei 234.000). Außerdem kam es im Zuge der alljährlichen Benchmarkrevision zu deutlichen Korrekturen bei den neugeschaffenen Stellen der Vormonate: Im
Dezember steht nun ein Anstieg von 329.000, im November von 423.000 zu Buche –
dies ist in Summe eine Aufwärtsrevision von beachtlichen 174.000.
Große Aufmerksamkeit wurde diesmal auch wieder den Zahlen zu den Stundenlöhnen
gewidmet. Diese gingen zuvor im Dezember nämlich um 0,2 % zurück – eine Bewegung, die vor dem Hintergrund der stetigen Arbeitsmarktverbesserung nur schwer
nachzuvollziehen war. Die für Jänner erwartete Gegenbewegung fand tatsächlich statt,
mit einem Anstieg von 0,5 % zum Vormonat legten die Stundenlöhne sogar stärker zu
als erwartet worden war.
Lediglich die Arbeitslosenquote fällt im Jänner etwas aus der Reihe: Mit einem Anstieg
auf 5,7 % (von 5,6 % im Dezember) wurde nicht gerechnet. Die Ursache dafür dürfte
allerdings eher ein statistischer Effekt sein. Aufgrund der erwähnten jährlichen Benchmarkrevision wurde die Zahl der Erwerbsbevölkerung (arbeitende und arbeitssuchende Personen) im Jänner deutlich höher beziffert, wobei auch die Berechnung der Arbeitslosen höher ausfiel.
Druck auf die
FED steigt
Die Befürworter in der US-Notenbank FED für eine baldige Zinsanhebung haben damit wieder jede Menge Argumente in die Hand gelegt bekommen. Denn neben der
Arbeitslosenquote, die zwar nun wieder leicht angestiegen ist, aber mit 5,7 % nach
wie vor nahe des langfristigen Ziels der FED liegt, wird auch die Lohnentwicklung als
Einflussfaktor für die Inflation genau beobachtet. Nachdem die Stundenlöhne neben
anderen Arbeitskostenindikatoren mittlerweile vermehrt Indikationen für einen Aufwärtstrend aufweisen, muss sich die FED rechtzeitig Gedanken um die Abkehr von
ihrer Nullzinspolitik machen, um die Preisentwicklung mittel- bis langfristig unter Kontrolle zu behalten (kurzfristig drückt der Ölpreisverfall die Teuerungsrate nach unten dies ist jedoch ein zeitlich begrenzter Effekt).
In der letzten geldpolitischen Sitzung Ende Jänner haben sich die FED-Präsidenten
noch dafür ausgesprochen, hinsichtlich der ersten Zinsanhebung „geduldig“ zu sein.
Die neben den starken Wachstumsaussichten für die Gesamtwirtschaft auch breit
aufgestellte Arbeitsmarkterholung sowie der potenziell aufkommende Druck auf die
Inflation durch die Lohnentwicklung könnte schon in einer der nächsten Sitzungen
dazu führen, dass im Sommer der erste Zinsschritt gesetzt wird. Das nächste geldpolitische Meeting der FED findet am 17. & 18. März statt.
Lücke zwischen
Arbeitslosigkeit
und Leitzins
schon enorm
Autor: Michaela Dueñas Vega
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 6 von 16
Disclaimer auf Seite 16
Kapitalmärkte
Keine Ruhe in
Sicht!
Auch im zweiten Handelsmonat des laufenden Jahres kehrt an den Märkten keine
Ruhe ein. Es dominieren Themen wie z.B. die neue Regierung in Griechenland und
die damit verbundene Unklarheit über die weitere Zusammenarbeit mit der Troika,
EZB, IWF oder auch den anderen EU-Staaten. Am Kapitalmarkt werden momentan
griechische Staatsanleihen mit der Fälligkeit Juli 2017 mit einer Rendite von +20 %
gehandelt. Vergangene Woche senkte S&P darüber hinaus das Rating des griechischen Staates von B auf B-.
Merkel und Holland reisten letzte Woche recht überraschend zu Gesprächen nach
Kiew. Im Rahmen der Sicherheitskonferenz in München gab es weitere Gespräche
über ein mögliches Friedensabkommen, darüber hinaus fand wohl auch eine Telefonkonferenz zwischen Merkel, Hollande, Poroschenko und Putin statt. Ein zeitnahesTreffen ist angeblich geplant.
Positive Nachrichten kamen aus den USA. Die Zahl der Beschäftigten ist im Jänner
mit 257.000 stärker als erwartet angestiegen, auch der durchschnittliche Stundenlohn
konnte leicht steigen (vgl. US-Konjunkturbarometer S. 6). Die erneut sehr starken
Daten erhöhen den Druck auf die FED, die Zinsen möglicherweise doch schon im Juni
2015 zu erhöhen. Die 10-jährige Treasury Rendite stieg im Laufe des 6.2.2015 von
1,81 % auf 1,96 %.
Die Kombination aus schwachem Euro und tiefen Ölpreis sowie das QE dürften den
IWF dazu veranlassen, die Prognose für das BIP-Wachstum für die Eurozone zu erhöhen.
Das anhaltende Schlagzeilenrisiko wird auf den Märkten weiter für Volatilität sorgen.
Es scheint, als würden die negativen Nachrichten überwiegen.
Bund Future
(tägliche Bewegung sowie
Widerstands- und Unterstützungslinien)
Charttechnik
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 7 von 16
Disclaimer auf Seite 16
Quer gedacht
-
Die Juli 2017-Anleihe von Griechenland könnte aufgrund der Konfrontationstaktik der griechischen Regierung weiter stark im Kurs fallen.
Das politische Risiko für die bevorstehenden Wahlen in Europa dürfte extremen
Parteien Aufwind geben.
Eventuelle Ratingdowngrades in Europa könnten negativ überraschen. Das bald
startende QE (1. März-Hälfte) wird jedoch den Kapitalmarkt stützen.
EUR-Zinskurve
Zinskurven
(Quelle: Bloomberg)
9.2.2015, 10:00 Uhr
Autor: Christian Lenk
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 8 von 16
Disclaimer auf Seite 16
Aktienmärkte
Volatile Seitwärtsbewegung
Die Aktienmärkte befinden sich derzeit in einer volatilen Seitwärtsbewegung. Gründe
sind die Spekulationen um die Situation in Griechenland und eine mögliche Zinsanhebung in den USA. Auf jeden Rückschlag folgte jedoch an den Märkten sowohl in Europa wie auch in den Staaten eine direkte Gegenbewegung. In der Folge treten wir
auf der Stelle, wenn auch mit großen Schwankungen.
Die Berichtssaison ist hierbei schon fast in den Hintergrund geraten: In den USA hat
schon mehr als die Hälfte der Unternehmen ihre Zahlen veröffentlicht. Diese waren
bisher eher durchwachsen. Zwar wurden mehrheitlich die Analystenerwartungen
übertroffen, aber der aufwertende USD-Kurs sorgte für den ein oder anderen nach
unten revidierten Ausblick. In Europa sind bislang eher wenige Quartalsberichte veröffentlicht worden, die bisherigen machten aber größtenteils Mut. Die Zahlen dürften
sich in den kommenden Monaten weiter verbessern, insbesondere der schwache
Euro sollte für Rückenwind sorgen.
DAX: Kleiner
Dämpfer
Der DAX ist nach seinem beeindruckenden Spurt bis kurz vor die 11.000 PunkteMarke an der oberen Begrenzung des
Aufwärtstrendkanals abgeprallt. Nun dürfte im Rahmen einer Korrektur die überkaufte Lage abgebaut werden. Aktuell
sehen wir einen Kursrutsch bis knapp
über die 10.600 Punkte.
Derzeit agiert der Index in einem luftleeren Raum, ohne nennenswerte Unterstützungen oder Widerstände. Er dürfte weiter getrieben werden von der aktuellen
Nachrichtenlage aus Griechenland und
den Wirtschaftsdaten von beiden Seiten
des Atlantiks. Nichtsdestotrotz bleibt der
mittelfristige Trend weiter nach oben gerichtet.
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 9 von 16
Disclaimer auf Seite 16
S&P 500:
Erholung mit
kleineren Rückschlägen
Die US-amerikanischen Aktienmärkte
wurden am Freitag durch Spekulationen
auf eine baldige Zinserhöhung in den
USA belastet. Der Grund waren die erneut sehr starken Arbeitsmarktdaten.
Aktuell erleben wir eine paradoxe Situation: Starke Wirtschaftsdaten führen nicht
etwa zu steigenden Kursen, sondern genau zum Gegenteil. Die Rechnung dazu
lautet: Je besser die Zahlen desto eher
steigenden die Zinsen, und dies ist tendenziell negativ für Unternehmen. Davon
sollte man sich aber nicht verunsichern
lassen: Sollte die US-Wirtschaft weiter in
diesem Tempo wachsen, werden die Aktienmärkte performen, auch wenn sich
das Zinsumfeld ändert.
Nikkei 225:
Seitwärts
Auch diese Woche gibt es nicht viel Neues vom Nikkei zu berichten. Nach dem
Endspurt im letzten Jahr bewegt sich der
Index im neuen Jahr weiterhin seitwärts.
Auch in diesem Markt folgte auf jeden
Rückschlag wenig später die Erholung.
Die Zahlen aus Japan, ob Unternehmenszahlen oder Wirtschaftsdaten, bleiben eher durchwachsen. Wir rechnen mit
einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung.
Internationale
Aktienmärkte
Aus China kommen derzeit eher schwache Daten: Die Exporte sanken im Jahresvergleich um 3,3 %, erwartet wurde hier ein Plus in Höhe von 5,9 %. Die Importe fielen
sogar um fast 20 %. Damit wies das Land im Januar allerdings einen RekordHandelsüberschuss von 60 Mrd. USD aus. Die chinesische Zollbehörde erwartet,
dass der Abwärtsdruck auf die Exporte bis ins zweite Quartal anhalten wird.
Autor: Christian Schaefer
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 10 von 16
Disclaimer auf Seite 16
Devisenmärkte
Die letzten beiden Wochen waren für
EUR/USD:
das Währungspaar sehr volatil. Vor
Verhandlungen
mit Griechenland allem aufgrund der Diskussionen und
Verhandlungen über die Vorgehensweise bezüglich der weiteren Hilfen für
Griechenland. Der Markt ist sich nicht
einmal sicher, ob ein „Grexit“ für den
Euro gut oder schlecht ist. Nachdem die
EZB verkündete, dass sie keine griechischen Staatspapiere als Sicherheit
akzeptieren wird, kam der Euro unter
Druck und handelte knapp über 1,1300.
Von dort konnte er sich wieder erholen
und flog förmlich wieder in Richtung
1,1500. Erst die Arbeitsmarktdaten aus
Amerika, die deutlich besser ausfielen,
brachten den Euro zum Wochenschluss
wieder unter Druck.
EUR/JPY:
Boden gefunden?
EUR/CHF:
Jordan bekräftigt
Aufhebung des
Mindestkurs
Markt & Trend
9. Februar 2015
Ebenso wie gegen den US-Dollar
schwankte auch der Euro gegenüber
dem Yen sehr stark in den letzten beiden Wochen hin und her. Momentan
dürfte das Währungspaar EUR/JPY
seinen Boden bei rund 132,50 gefunden haben. Aufgrund der starken Abschwächung des Yen gegenüber dem
US-Dollar
nach
den
USArbeitsmarktdaten blieb er gegenüber
dem Euro stabil. Ein Überschreiten des
Widerstandes bei 135,15 könnte weitere Kursgewinne bis 137,60 zur Folge
haben. Unterstützung erhält der Euro
bei rund 132,50 bzw. 130,50.
Aktuell ist es schwierig eine Prognose
für den Wechselkurs des Franken abzugeben. Seit unserer letzten Ausgabe
konnte sich der Euro deutlich behaupten und stieg von 0,9800 auf bis zu
1,0640. Gerüchte über mögliche Interventionen seitens der SNB wurden in
den vergangenen beiden Wochen nie
offiziell bestätigt (der massive Anstieg
der Sichteinlagen lässt dies jedoch
vermuten). In einem Radiointerview am
Wochenende bekräftigte Notenbankchef Jordan seinen Schritt den Mindestkurs aufzugeben. Wenn nötig, werde die Notenbank auch wieder am
Markt intervenieren. Der Franken sei im
Moment deutlich überbewertet. Dies
werde sich über die Zeit aber wieder
korrigieren. Auch hofft Jordan, dass die
eingeführten Negativzinsen helfen, den
Franken wieder zu stabilisieren. Es sei
mit den Negativzinsen nicht mehr attraktiv, Franken zu halten. „Investoren
müssen sich überlegen, in eine andere
Währung zu gehen. Dies würde den
Druck auf den Franken verringern.“ so
der Notenbankchef.
Kurzfristige Range: 1,1050 – 1,1500
Kurzfristige Range: 132,50 – 137,00
Kurzfristige Range: 0,9700 – 1,0700
Autor: Diethard Holzer
Seite 11 von 16
Disclaimer auf Seite 16
Devisenmärkte Osteuropa
EUR/PLN:
Zloty unterstützt
Der polnische Zloty hat in den letzten
beiden Wochen seinen Aufwärtstrend
fortgesetzt und handelt im Moment am
oberen Ende der Range der letzten
Monate bei ca. 4,1600 gegenüber dem
Euro. Dies war bedingt durch großes
Kaufinteresse in polnischen Bonds als
auch das überraschende Upgrade
durch S&P für Polen: Die Ratingaussicht drehte von stabil zu positiv.
Wir erwarten aber auf Grund der Unsicherheit im Russland/Ukraine Konflikt
eine baldige Beendigung dieser Aufwärtsbewegung und sehen für die
nächsten Wochen eine Range von
4,15-4,25 gegenüber dem EUR.
Kurzfristige Range: 4,1500 – 4,2500
EUR/HUF:
Forint positiv
Auch der ungarische Forint hat in den
letzten zwei Wochen eine positive
Kursbewegung verzeichnen können
und handelt im Moment bei ca. 306,00
zum Euro. Auch hier waren BondKäufe, aber auch positive Wirtschaftszahlen der Grund für die Aufwertung.
Wir erwarten in den nächsten Wochen
keine größere Aufwertung zum EUR.
Der erste Widerstand befindet sich bei
ca. 305,00. Unterstützung sollte der
Forint bei 309,00 und bei 314,00 finden.
Kurzfristige Range: 305,00 – 313,00
Die tschechische Krone hat – nach der
EUR/CZK:
Krone im ruhigen Berg- und Talfahrt um den Jahreswechsel – in den letzten zwei Wochen
Fahrwasser
eine Pause eingelegt und sich in einer
sehr engen Handelspanne bewegt. Die
Zentralbank ließ die Zinsen erwartungsgemäß unverändert und verlängerte auch den Zeitraum für den
EUR/CZK Floor bis Ende 2016.
Unterstützung findet die tschechische
Krone bei 27,900 der erste Widerstand
bei 27,500. Für die nächsten Wochen
erwarten wir einen ruhigen Handel in
einer weiterhin engen Range
Kurzfristige Range: 27,500 – 28,000
Autor: Dirk Haschke
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 12 von 16
Disclaimer auf Seite 16
Aktuelle Zahlen und Prognosen
Eurozone
Konjunktur aktuell
Bruttoinlandsprodukt
Privater Konsum
1
1
1
Investitionen
Exporte i.w.S.
1
Inflationsrate
Arbeitslosenquote
2
Leistungsbilanzsaldo in % des BIP
3
Budgetsaldo in % des BIP
USA
2011
2012
2013
2014*
2011
2012
2013
2014*
1,6
-0,7
-0,5
0,8
1,6
2,3
2,2
2,4
0,2
-1,3
-0,6
0,9
2,3
1,8
2,4
2,5
1,7
-3,4
-2,4
0,9
3,7
5,3
2,7
3,8
3,3
3,0
3,1
6,6
2,5
2,1
3,6
6,9
2,7
2,5
1,4
0,4
3,1
2,1
1,5
1,6
10,1
11,3
12,0
11,6
8,9
8,1
7,4
6,2
0,5
1,9
2,4
2,8
-3,1
-3,0
-2,5
-2,5
-10,6
-8,9
-5,6
-4,9
-4,1
-3,6
-2,9
-2,6
Quelle: EU-Kom m ission, Februar 2015
1) Reale Veränderung gegen Vorjahr in %, 2) in % der Erw erbstätigen, 3) Saldo für Eurozone bereinigt, *) vorl. Werte/Prognose
Konjunkturprognosen im
Überblick
Eurozone
BIP real
Prognosen von
ausgewählten Banken
USA
Inflationsrate
BIP real
Inflationsrate
vom
2015
2016
2015
2016
2015
2016
2015
2016
RBI
06.02.2015
1,2
1,9
0,1
1,4
3,2
3,2
0,0
3,0
Commerzbank
06.02.2015
1,1
1,2
-0,1
1,2
3,2
2,8
0,2
2,0
UniCredit
05.02.2015
1,0
1,7
-0,2
1,3
3,0
2,6
0,4
2,4
Deutsche Bank
09.02.2015
1,3
1,6
-0,3
1,2
3,4
3,1
0,6
2,7
DekaBank
16.01.2015
1,2
1,7
0,4
1,3
3,3
2,7
1,1
2,8
Helaba
06.02.2015
1,1
1,4
0,2
1,4
3,3
2,8
0,7
2,7
HSBC Trinkaus
06.02.2015
1,2
1,3
-0,5
0,8
3,0
2,8
-0,2
2,2
Credit Suisse
06.02.2015
1,1
n.v.
0,7
n.v.
3,3
n.v.
0,4
n.v.
EZB
Dez 2014
1,0
1,5
0,7
1,3
n.v.
n.v.
n.v.
n.v.
IWF
Jan 2015
1,2
1,4
0,9
1,3
3,6
3,3
2,1
2,1
EU-Kommission
Feb 2015
1,3
1,9
-0,1
1,3
3,5
3,2
-0,1
2,0
OECD
Nov 2014
1,1
1,7
0,8
1,2
3,1
3,0
1,4
2,0
Institut für Weltwirtschaft
Dez 2014
1,2
1,5
0,3
1,3
3,2
3,5
1,0
2,7
Niedrigster Prognosewert
1,0
1,2
-0,5
0,8
3,0
2,6
-0,2
2,0
Median
1,2
1,6
0,2
1,3
3,3
3,0
0,5
2,4
Höchster Prognosewert
1,3
1,9
0,9
1,4
3,6
3,5
2,1
3,0
Prognosen von
ausgewählten Institutionen
...Prognose nach oben revidiert
…Prognose nach unten revidiert
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 13 von 16
Disclaimer auf Seite 16
Aktuelle Zahlen und Prognosen
Zinssätze aktuell
EUR
USD
CHF
GBP
JPY
Leitzinsen
0,05
0 - 0,25
0 - 0,25
0,50
0 - 0,10
3 M-Euribor/Libor
0,053
0,256
-0,885
0,562
0,104
10 Y-Swap
0,618
1,915
-0,030
1,627
0,536
Schlusskurs 06.02.2015
EUR - Zinsprognosen im Überblick
Prognosen von
ausgewählten Banken
EZB Leitzins
vom
aktuell*
in 3 M
in 6 M
in 12 M
RBI
06.02.2015
0,05
0,05
0,05
0,05
Commerzbank
06.02.2015
0,05
0,05
0,05
UniCredit
05.02.2015
0,05
0,05
0,05
Deutsche Bank
09.02.2015
0,05
0,05
0,05
DekaBank
16.01.2015
0,05
0,05
0,05
HSBC Trinkaus
06.02.2015
0,05
0,05
0,05
Credit Suisse
0,05
0,05
0,05
Minimum
Median
06.02.2015
0,05
0,05
0,05
0,05
0,05
0,05
Maximum
0,05
0,05
0,05
0,05
0,05
0,05
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich/Wien
Q: Hauptszenario Zinsmeinung aus der 197. Sitzung des Aktiv-Passiv-Komitees der RLB Nö/W vom 13.1.2015
EUR - Zinsprognosen im Überblick
Prognosen von
ausgewählten Banken
3 Monats - EURIBOR
10 Jahres-Rendite - Bund (DE)
vom
aktuell*
in 3 M
in 6 M
in 12 M
aktuell*
in 3 M
in 6 M
in 12 M
RBI
06.02.2015
0,051
0,05
0,05
0,05
0,339
0,40
0,40
0,40
Commerzbank
06.02.2015
0,00
0,00
0,00
0,50
0,60
0,60
UniCredit
05.02.2015
0,05
0,05
0,05
0,40
0,70
1,00
Deutsche Bank
09.02.2015
0,10
0,00
-0,10
0,30
0,30
0,50
DekaBank
16.01.2015
0,05
0,05
0,00
0,60
0,80
1,00
Helaba
06.02.2015
Minimum
Median
Maximum
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich/Wien
0,10
0,10
0,10
0,50
0,70
0,80
0,00
0,05
0,00
0,05
-0,10
0,03
0,30
0,45
0,30
0,65
0,40
0,70
0,60
0,80
1,00
0,10
0,10
0,10
0-0,10
0-0,10
0-0,10
Sw apsätze: 0,45-0,75 0,45-0,80 0,50-0,90
Q: Hauptszenario Zinsmeinung aus der 197. Sitzung des Aktiv-Passiv-Komitees der RLB Nö/W vom 13.1.2015
* 9.2.2015, 15:00 Uhr
...Prognose nach oben revidiert
…Prognose nach unten revidiert
Markt & Trend
9. Februar 2015
Seite 14 von 16
Disclaimer auf Seite 16
Indikatoren der Woche
KALENDERWOCHE 7
Land
Indikator / Event
Montag, 09. Februar 2015
DE
Importe/Exporte
Sentix-Konjunkturindex – Gesamt
EZ
Aktuelle Lage/Erwartungen
Dienstag, 10. Februar 2015
Einheit
ReutersConsensus
Wert Vorperiode
Dez.
% Vm
Feb.
Index
Tats. Werte:
-0,8/3,4
12,4
-1,8/27,5
1,5/-2,1
0,9
-11,0/13,5
0,4
1,0
-0,5
-0,6
0,3
n.v.
0,0
-0,8
0,1
0,6
101,0
0,3
1,5
-0,5
-0,3
-0,3
-2,6
0,3
-1,8
-0,1
1,1
100,4
Periode
CN
Konsumentenpreise
Jän.
CH
Konsumentenpreise
Jän.
FR
Industrieproduktion
Dez.
IT
Industrieproduktion
Dez.
UK
Industrieproduktion
Dez.
US
% Vm
% Vj
% Vm
% Vj
% Vm
% Vj
% Vm
% Vj
% Vm
% Vj
Index
NFIB-Mittelstandsumfrage
Jän.
FED Lacker (14.20 Uhr)
Mittwoch, 11. Februar 2015
Sondertreffen der Eurogruppe: Griechenland präsentiert seinen Finanzplan
EZ
US
FED Fisher (14.00 Uhr)
Donnerstag, 12. Februar 2015
% Vm
-1,3
DE
HVPI, final
Jän.
% Vj
-0,5
% Vm
0,2
EZ
Industrieproduktion
Dez.
% Vj
0,3
US
Einzelhandelsumsätze / ex Transport
Jän.
% Vm
-0,5/-0,5
Lagerbestände gewerbliche Wirtschaft
Dez.
% Vm
0,2
US
Erstanträge Arbeitslosenunterstützung
KW6
Tsd.
288
EU
Treffen der EU Staats- und Regierungschefs in Brüssel
UK
BoE-Inflationsbericht (11.30 Uhr)
Freitag, 13. Februar 2015
% Vq
0,1
FR
BIP, vorl.
Q4
% Vj
n.v.
% Vq
0,3
DE
BIP, vorl.
Q4
% Vj
1,0
% Vm
-2,2
ES
HVPI
Jän.
% Vj
-1,5
% Vq
0,4
NL
BIP, vorl.
Q4
% Vj
0,8
% Vq
-0,1
IT
BIP, vorl.
Q4
% Vj
-0,4
% Vq
0,2
EZ
BIP, vorl.
Q4
% Vj
0,8
US
Import-/Exportpreise
Jän.
% Vm
-3,2/-1,0
Konsumentenvertrauen Uni Michigan, vorl.
98,1
Jän.
Index
Aktuelle Lage/Erwartungen
109,5/92,2
FED Fisher (19.30 Uhr)
% Vm
% Vj
% Vq
ann
Tsd
n.v.
vorl.
-1,3
-0,5
0,2
-0,4
-0,9/-1,0
0,2
278
0,3
0,4
0,1
1,2
-0,7
-1,5
0,1
1,0
-0,1
-0,5
0,2
0,8
-2,5/-1,2
98,1
109,3/91,0
prozentuelle Änderungen gegenüber dem Vormonat
prozentuelle Änderungen gegenüber der Vorjahresperiode
prozentuelle Änderungen gegenüber dem Vorquartal
annualisiert, Jahresrate
Tausend
/ Mio
Million
/ Mrd
Milliarde
nicht verfügbar
vorläufige Werte aus 1. Berechnung
Markt & Trend
9. Februar 2015
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0043-05-1700-95497
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0043-05-1700-95440
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0043-05-1700-92467
monika.assfall@raiffeisenbank.at
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0043-05-1700-95448
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werner.hochrainer@raiffeisenbank.at
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0043-05-1700-95565
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