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HEITEC News - 1. Quartal 2015

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NEWS 01l2015
Kundenmagazin
Stand 318
,
1
e
ll
a
H
in
HEITEC
Interview
Neuer Standort
Dr. Söder
Kiel
............Seite
.............Seite
4 3
Der
HEITEC
bayerische
expandiert
Finanzminister
weiter und
sieht
strebt
Bayern
flächenals
Leitregion
deckende
fürPräsenz
den digitalen
in ganz
Aufbruch
Deutschland
und lobt
an.
HEITEC
Im Norden
für das
ist hohes
breite Spektrum
Marktpotential
an Lösungen.
vorhanden.
Zentrales
Automatisierung
Leitsystem
boomt
.........Seite
.....Seite
5 4
HEITEC
HEITECentwickelte
ist ein gefragter
zentrales
Partner
Leitsystem
der Industrie.
für
Deshalb
den Pharmadienstleister
sucht das Unternehmen
Vetter qualifizierte
in
Ravensburg.
Fachkräfte und Hochschulabsolventen.
Innovative
Test für Cabrio-Dächer
Prüfanlage.....Seite
.....Seite
7 7
Das
HEITEC-Technologie
HEITEC-Tochterunternehmen
prüft die Funktionalität
Erhardt +
Abt
vonentwickelte
automatischen
und fertigte
Stoffverdecken
eine vollautomatimit eigener
sche
Software
Prüfanlage
sowie für
Mess-Tastern
Getriebe-Komponenten.
und Mess-Laser.
Embedded Systems:
Basis für das
Internet der Dinge
Editorial
Verstärkung im Bereich künstliche Intelligenz
Dr. Harald Schwende leitet Software-Entwicklung bei HEITEC
Die HEITEC AG verstärkt sich in ihren Kernkompetenzen. Seit Anfang
des Jahres leitet Dr. Harald Schwende (47) die Abteilung Software-Entwicklung beim Technologie-Unternehmen.
Liebe Leserinnen
und Leser,
drei industrielle Revolutionen, ausgelöst
durch die Erfindungen der Dampfmaschine, des Fließbandes und des Computers führten zu einer beschleunigten
technologischen Entwicklung und
massiven Steigerung der Produktivität.
Für die Menschen brachten sie mehr
Lebensqualität und zunehmenden Wohlstand. Jetzt eröffnet die vierte industrielle
Revolution mit der Digitalisierung und
Vernetzung von Fertigungstechnik mit
Hilfe des Internets neue, ungeahnte Möglichkeiten. Deutschland braucht diese
Technologien, an denen auch HEITEC intensiv arbeitet, um weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben und den Wohlstand zu
sichern. Einer Studie zufolge kostet in der
Automobilindustrie bei uns eine Arbeitsstunde mehr als 40 Euro, in Osteuropa 11
und in China unter 10 Euro. Die Kosten
für einen Roboter am Band liegen dagegen etwa bei 3 bis 6 Euro pro Stunde.
Aber erst durch die Vernetzung von
Robotern, Maschinen und den ERPSystemen kann nochmal ein deutlicher
Produktivitätshub - und damit verbunden
Kostenabsenkungen - erzielt werden.
Wir müssen keine Angst vor dieser Entwicklung haben. Arbeitsplätze werden
dadurch nicht weniger, sondern einfache
Arbeiten werden durch höher qualifizierte substituiert. Wir brauchen die Vision
einer digitalen Gesellschaft, welche die
Vorteile neuer Technologien nutzt, um
Wirtschaftswachstum zu fördern und
einen zusätzlichen Anreiz für qualifizierte
Aus- und Weiterbildung zu schaffen.
Richard Heindl
Vorstandsvorsitzender der HEITEC AG
2
Der Elektrotechnik-Ingenieur promovierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Fach
Informatik mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz. Deren Ziel ist es, einen Computer so zu programmieren,
dass dieser eigenständig Probleme
bearbeiten und lösen kann.
Gerade im Internet der Dinge spielen
selbst lernende Systeme, die sich
fortwährend autonom verbessern
ohne dass der Mensch eingreift, eine
wichtige Rolle. Deswegen sieht es
der gebürtige Münchner Dr. Harald
Schwende auch bei HEITEC als große Herausforderung an, solche intelligenten und selbständigen Steuerungen zur Unterstützung der Produktion
zu konzipieren. Ebenso möchte er
im Rahmen der modularen Programmierung die Entwicklung von wiederverwendbaren Software-Bausteinen
forcieren. Das heißt, Software-Module
können nicht nur im Rahmen eines
Projektes eingesetzt werden, für das
sie ursprünglich entwickelt wurden.
So können Kosten und Entwicklungszeit eingespart werden.
Für seine neue Aufgabe bringt Dr.
Schwende nicht nur in dieser Hinsicht hohe Kompetenz mit. In seiner
bisherigen Karriere sammelte er unter
anderem auch bei Apple und AirbusRaumfahrtsysteme in der Entwicklung und im
KonfigurationsManagement
wertvolle
Erfahrungen.
Als Selbständiger baute er
eine Firma für
KI-Software im
Musikbereich
auf, die er
Neuer Leiter der HEITEC wieder geSoftware-Entwicklung:
winnbringend
Dr. Harald Schwende
veräußerte.
Unternehmerfrühstück der Mittelstandsunion
Beim Unternehmerfrühstück der CSU-Mittelstandsunion Erlangen diskutierten der HEITECGeneralbevollmächtigte Johannes Feldmayer (mitte), der CSU-Bundestagsabgeordnete und
parlamentarische Staatssekretär im Bundesforschungsministerium Stefan Müller (2.v.r.), der
ehemalige Erlanger Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis (2.v.l.) sowie der Vorsitzende der
Erlanger Mittelstandsunion Dr. Robert Pfeffer (r.) und der Leiter des Zukunftsforums Dr. Kurt
Höller (l.) über die Auswirkungen von eineinhalb Jahren Große Koalition in Berlin. Weitere
Themen waren die Perspektiven des Mittelstandes und die Bildungspolitik.
UNTERNEHMEN
Multitouch-Leitstand
mit interaktiver Zugriffsmöglichkeit auf alle
wichtigen Informationen
des Produktionsprozesses: Er verknüpft Daten
aus den vorhandenen
Produktionsplanungsund DatenmanagementSystemen.
Embedded Systems: Basis für das Internet der Dinge
HEITEC bietet maßgeschneiderte, innovative Lösungen
Vernetzte Geräte können die Fertigung und viele Bereiche des täglichen Lebens revolutionieren
Sie sind winzig klein, blitzschnell und enorm leistungsfähig. Sie arbeiten im
Verborgenen, schützen und retten Leben, verändern und beeinflussen unsere
Zukunft grundlegend. Nur Insider wissen von ihrer Existenz, aber jeder nutzt
sie – die eingebetteten Systeme. Diese „Embedded Systems“ , die Intelligenz
in den Geräten, sind Basis für das Internet der Dinge, dem Internet of Things
(IoT). Derart vernetzte Geräte könnten in Zukunft die Fertigung oder unsere
Energie- und Verkehrssysteme sowie viele Bereiche des täglichen Lebens
revolutionieren. Auch HEITEC entwickelt maßgeschneiderte, individuelle
Embedded Lösungen. Auf der weltgrößten Fachmesse, der Embedded world,
präsentiert das Technologie-Unternehmen vom 24. bis 26. Februar im Nürnberger Messezentrum unter dem Motto „Fit für Embedded 4.0“ innovative Anwendungen, Gehäusetechnik und Live-Vorführungen in Halle 1 auf Stand 318.
Bei der Demonstration auf dem HEITECMessestand werden Sensordaten von
einem Smartphone drahtlos mit einem
M2M Publishing/Subsribe Protokoll
an ein Embedded System zur Verarbeitung und Visualisierung auf einem
Multitouch-Monitor übertragen. Diese
Embedded Software wird betriebssystemübergreifend mit einer Technologie
erstellt, mit der auch Apps zur Bedienung von Metallbearbeitungsmaschinen für einen großen Maschinenbaukonzern entwickelt wurden. Auf Basis
der ebenfalls plattformunabhängigen
HTML5-Technologie zeigt HEITEC
die Machine-to-Machine-Kopplung
zu einem Industrieroboter von Stäubli
und die Visualisierung diverser interner
Zustände und Daten des Roboters. Zur
Demonstration einer Hochgeschwindigkeits-Kommunikation mit 60GHz
wird außerdem ein Livestream eines
HD-Camcorders drahtlos auf einen
Monitor übertragen.
Embedded-Systeme sind ein erfolgreicher Motor des Wirtschaftswachstums,
da sie in vielen Bereichen einsetzbar
sind. Es existiert kaum ein modernes
Gerät, ob Smartphone, EspressoMaschine, Auto oder auch Maschinen
und Anlagen, die nicht mindestens ein
Embedded-System in sich tragen. Insbesondere Steuerungs-, Kontroll- und
Überwachungssysteme für Maschinen und Anlagen sind Gegenstand
der HEITEC-Entwicklungen, die auch
Schwerpunkt des Messeauftritts sind.
Ein HEITEC-Projekt im Bereich Embedded Systems betrifft den Ausund Umbau der Stromnetze. Ein
Verfahren der elektrischen Energieübertragung ist die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung
(HGÜ), da sie in Summe geringere
Übertragungsverluste als die Übertragung mit Dreiphasenwechselstrom aufweist. Für diese Technologie entwickelt HEITEC im Auftrag
eines Konzerns gegenwärtig
Steuereinheiten zur Umwandlung
des Wechsel- und Gleichstroms.
Eingebettete Systeme spielen eine
herausragende Rolle als zentrale technische Innovationstreiber für die Entwicklung der intelligenten Vernetzung.
Sie sind in Form von Prozessor-Hardware und -Software sowie Sensor- und
Aktuatorsystemen meist unsichtbar
in ein technisches Umfeld integriert,
übernehmen dort dank ihrer Software
komplexe Steuerungs- und Datenverarbeitungsaufgaben und bringen „Intelligenz“ in die Geräte. Oft steckt der
Großteil der gesamten Elektronik sogar
in einem einzigen Chip.
„Embedded Systems“ sind gekennzeichnet durch minimale Kosten, geringen Platzbedarf und limitierten Energieverbrauch. Oft arbeiten sie sogar
energieautark und haben einen kleinen
Speicherbereich der Prozessoren.
Der Grad der Vernetzung wird eine
neue Stufe erreichen. Wohnräume
erfahren durch die intelligente Heimvernetzung eine neue Dimension. Die
neue Generation der Haussteuerung
vereint die komplette Gebäudesteuerung mit nützlichen Informations- und
Entertainment Funktionen.
Für den Nutzer bedeutet die intelligente Heimvernetzung die Erschließung
neuer Dienstleistungen, die Steigerung
seines persönlichen Komforts, die
Erhöhung der Wohnsicherheit, neue
Möglichkeiten Energie und Energiekosten einzusparen und im Alter länger
ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Zu diesem Zweck entwickelte HEITEC
ein integriertes System für pflegerische und soziale Betreuung in den
eigenen vier Wänden. Unter Einbindung verschiedenster Geräte, wie
beispielsweise Smartphones oder
Puls-, Sturz- und Aktivitätserkennung
sowie Ortungs- oder Heimautomatisierungs-Komponenten entstanden
altersgerechte Assistenzsysteme für
Gesundheit, Sicherheit, Versorgung
und Kommunikation. Dabei werden
die Daten je nach Situation und Zielgruppe zum Beispiel für Angehörige,
für die ausgebildete Pflegekraft oder
den Arzt aufbereitet.
www.heitec.de
3
UNTERNEHMEN
Besuchte die HEITEC-Zentrale in Erlangen: Finanzminisrter Dr. Markus Söder (2.v.l.) mit dem
HEITEC Vorstandsvorsitzenden Richard Heindl (mitte), dem Generalbevollmächtigten Johannes Feldmayer (l.) sowie Kai Lenfert (2.v.r.) und Dr. Arnold Herp (r.).
Dr. Söder: Wir wollen Bayern zur Leitregion des digitalen Aufbruchs machen
Mit Industrie 4.0 wird die intelligente Vernetzung von Produktions-Technologien mit der Informations- und Kommunikationstechnik Wirklichkeit. Intelligente Cyber Physical Systems (z.B. Maschinen, Fertigungseinrichtungen
etc.) werden untereinander - auch Standort übergreifend- vernetzt. HEITEC
beschäftigt sich intensiv sowohl mit Fragen der „Intelligenz“ dieser Systeme,
als auch mit Themen der vertikalen und horizontalen Vernetzung.
Darüber hinaus wendet HEITEC
zunehmend moderne Engineering Methoden an (virtuelles Engineering), um
diese Lösungen schneller und mit höherer Qualität in den Markt zu bringen.
Eine unabdingbare Voraussetzung, die
Ansätze von Industrie 4.0 vollumfänglich umzusetzen sind leistungsfähige
Datennetze, und zwar flächendekkend, unabhängig vom Standort.
Anlässlich seines Besuches in der
Erlanger HEITEC Zentrale beantwortete der bayerische Finanzminister
Dr. Markus Söder aktuelle Fragen
des HEITEC Managements zum Ausbau des Breitbandnetzes in Bayern.
on, z.B. mit der Bereitstellung virtueller
Industrieanlagen zu Schulungs-, Testund Planungszwecken und durch
Einsatz moderner Nutzeroberflächen,
um die immer komplexeren Abläufe
intuitiv darzustellen. HEITEC kann
deshalb sicher zur Umsetzung von
Industrie 4.0-Lösungen beitragen.“
Was unternimmt Ihr Ministerium, um die Voraussetzungen für Industrie 4.0 netzwerkseitig
bereitzustellen?
Dr. Markus Söder: „Jede Gemeinde in Bayern soll bis 2018 eine Ausfahrt von der Datenautobahn mit einer
Bandbreite von 50 Mbit/s bekommen.
Unternehmen werden sich nur in
Wie beurteilen Sie die Innovationskraft und
Regionen ansiedeln, in denen schnelAktivitäten (virtuelles Engineering, M2M
les Internet verfügbar ist. Eine gute
Kommunikation, intuitive Bedienoberflächen,
Breitbandverbindung ist Grundlage
horizontale und vertikale Vernetzung) von
für einen wirtschaftlich erfolgreichen
HEITEC bei der Umsetzung von Industrie 4.0?
ländlichen Raum. Der flächendeckenDr. Markus Söder: „Das breite
de Ausbau des schnellen Internets in
Spektrum an technischen Ideen
ganz Bayern ist somit das wichtigste
und Lösungen ist beeindruckend.
Infrastrukturprojekt der Bayerischen
Zukunftsweisend sind sicher die
Staatsregierung. Hierfür stellt der FreiEntwicklungen im Embedded-Bereich
staat Bayern bis 2018 insgesamt 1,5
und bei der Kommunikation von MaMilliarden Euro zur Verfügung – eine
schinen untereinander. Das Internet
bundesweit einzigartige Summe. Es
der Dinge findet eben nicht nur bei
darf kein Bayern der zwei GeschwinHeimautomation und im Auto statt,
digkeiten geben. Hier setzt die neue
sondern gerade auch in Produktionsbayerische Breitbandstrategie an.
anlagen. HEITEC stellt dabei die MenUnd sie zeigt bereits Erfolge. Seit der
Prüfstand für den Test von mechanischen Belastungen.
schen in den Mittelpunkt der InnovatiÜbernahme der Zuständigkeit für den
4
Breitbandausbau durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen,
für Landesentwicklung und Heimat
vor gut einem Jahr, konnte die Verfügbarkeit von 50 Mbit/s-Bandbreiten
und mehr im ländlichen Raum bereits
von 15% auf 25% gesteigert werden.
Und es wird weiter gehen. In jedem
Landkreis berät und betreut ein
Breitbandmanager des örtlichen Amts
für Digitalisierung, Breitband und
Vermessung die Kommunen vor und
während des Förderverfahrens.“
Welche Impulse will Bayern mit dem flächendeckenden Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes generell setzen – wer profitiert
außer der Industrie von diesem Ausbau?
Dr. Markus Söder: „Jeder profitiert
von schnellem Internet. Die Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern ist Verfassungsauftrag. Schnelles Internet ist hierfür
ein wichtiger Schlüssel. Nicht nur die
Wirtschaft braucht Breitband – auch
als Wohnort für junge Familien bleibt
der ländliche Raum nur dann attraktiv,
wenn leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sind. So bietet
sich beispielsweise die Möglichkeit
zur Telearbeit. Wir wollen Bayern zur
Leitregion des digitalen Aufbruchs
machen. Dazu gehört auch die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen.
Mit unserer E-Government-Strategie
„Montgelas 3.0“ wollen wir den digitalen Verwaltungskreislauf schließen.
Jeder Bürger soll rund um die Uhr von
überall in Bayern seine Behördengänge online erledigen können. Dazu
braucht es schnelles Internet.“
In wie weit spielt Bayern, wie auch auf anderen
Gebieten, eine Vorreiterrolle?
Dr. Markus Söder: „Kein anderes
Bundesland investiert so viel in den
Breitbandausbau wie Bayern. In ganz
Deutschland werden derzeit Fördergelder in Höhe von zwei Milliarden Euro
in den Breitbandausbau investiert.
1,5 Milliarden Euro hiervon stammen
vom Freistaat Bayern – man kann
fast sagen: Das Internet ist weiß-blau.
Nach Übernahme der Aufgabe
Breitbandausbau durch das Finanzministerium haben wir das bayerische
Breitbandförderprogramm in Rekordzeit
grundlegend überarbeitet und deutlich
vereinfacht. Die Fördersätze sowie Fördersummen wurden massiv erhöht.“
UNTERNEHMEN
HEITEC entwickelt zentrales Leitsystem für Pharmadienstleister
Projekt SCADA14 erhöht die Sicherheit und Qualität der Medienversorgung bei Vetter in Ravensburg
Ein innovatives zentrales Leitsystem zur Steuerung und Überwachung der Medienversorgung
entwickelte HEITEC für Vetter in
Ravensburg, der einer der international führenden Pharmadienstleister ist. Das Unternehmen mit
Standorten in Deutschland und
den USA und einem Vertriebsbüro
in Singapur ist auf die aseptische
Abfüllung von Spritzen, Karpulen und Vials spezialisiert. Das
Projekt mit dem Namen SCADA14
zentralisiert die jeweils eigenständig zu bedienenden Erzeugeranlagen und Verteilsysteme in
einem Leitsystem.
Es erfüllt die Kriterien für „Purified Water“ (gereinigtes Wasser) und „Water
for Injection“. So wird ein Wasser von
besonders reiner Qualität bezeichnet,
das zur Herstellung von Parenteralia
(z.B. Infusions- oder Injektionslösungen) nach den Regeln des Arzneibuches verwendet wird.
Das von HEITEC konzipierte Projekt
löst ein Altsystem ab und ermöglicht
eine reine elektronische Datenaufzeichnung und damit den Verzicht
auf Papier. Wurden bisher die Daten
dezentral erhoben, zentralisiert nun
das SCADA 14 System die Informationen der jeweils eigenständig zu
bedienenden Erzeugeranlagen und
Verteilsysteme.
Das Gesamtsystem läuft autark
mit der zenon-Software von COPADATA. Herz des Leitsystems im
Sinne des Datenflusses sind zenonServer. Diese kommunizieren mit den
Steuerungseinheiten des jeweiligen
Mediensystems.
Aus Gründen der Wartbarkeit und Skalierbarkeit wird das Prinzip eines Dachund Unterprojektes umgesetzt. Vorteil
dieser Arbeitsweise ist einerseits die
Flexibilität bei zukünftigen Erweiterungen des Gesamtsystems anderseits
ein geringerer Validierungsaufwand.
Das SCADA 14 System ist redundant
angelegt, um eine hohe Ausfallsicherheit zu erreichen. Weiterhin
wurde SCADA 14 mit einer Archivierungsfunktion ausgestattet. Zyklisch
werden Daten aus der Datenbank
in Dateien auslagert. Neben der Si-
Sicherheit und Qualität verbessert: Die bisher eigenständig zu bedienenden Erzeugeranlagen und
Verteilsysteme werden durch das von HEITEC entwickelte Leitsystem zentralisiert.
cherung der Daten wird dadurch die
Performance der Applikation dauerhaft leistungsfähiger.
Abgerundet wurde das Projekt durch
eine von HEITEC erstellte Bedienungsanleitung, in der die grundlegenden Funktionen wie Benutzerverwaltung, Login und Navigation
beschrieben werden. Ebenso sind
dort Informationen der in den Rohrleitungs- und Instrumentenfließschemas genutzten Symbolik integriert.
Schulungen, die HEITEC mit Vetter Mitarbeitern durchgeführt hat,
geben zusätzlich einen Überblick
über die Topologie des Gesamtsystems. Mit Bedienungsanleitung und
Schulung ist Vetter in der Lage das
System eigenständig zu pflegen und
gegebenenfalls „Changes“ vorzunehmen. Selbstverständlich alles
unter Berücksichtigung der in einem
Pharmaunternehmen geforderten
Dokumentation und der Regularien.
HEISAB Partner von DMG MORI für Celos
Das HEITEC-Tochterunternehmen HEISAB, ein innovatives und leistungsfähiges SAP-Beratungshaus in Fürth, wird bevorzugter Partner der
DMG MORI bei der Anbindung des steuerungs- und technologieunabhängigen Systems CELOS an SAP.
Die DMG MORI SEIKI AG ist weltweit ein führender Hersteller von
CNC-gesteuerten Dreh-und Fräsmaschinen.
CELOS von DMG MORI optimiert
die Interaktion zwischen Mensch
und Maschine und vereinfacht und
beschleunigt den Prozess von der
Idee zum fertigen Produkt.
Dabei ermöglichen CELOS APPs
dem Anwender die durchgängige
Verwaltung, Dokumentation und Visualisierung von Auftrags-, Prozessund Maschinendaten.
CELOS verbindet Werkstatt und
übergeordnete Unternehmensstrukturen und schafft so die Basis einer
durchgängig digitalisierten, papierlosen Fertigung.
Auf der diesjährigen Hausaustellung von DECKEL MAHO, das zur
DMG-Gruppe gehört, präsentierte
HEISAB in Pfronten die vertikale Integration in der Fertigungsindustrie,
bei der moderne Kommunikationsund Informationstechnologien mit
industriellen Prozessen umfassend
vernetzt werden.
www.heitec.de
5
HEITEC-GRUPPE
Südafrika neuer Partner: EMPIC baut seine Position als
Marktführer im Bereich Software für Luftfahrtbehörden aus
Bereits 24 Organisationen haben sich weltweit für die einzigartige Lösung aus Erlangen entschieden
Einzigartige Software aus Erlangen für Südafrika: EMPIC-Geschäftsführer Jörg Kottenbrink
(links unten) und rechts neben ihm die Generaldirektorin der Behörde, Poppy Khoza, mit den
Mitarbeitern der zivilen südafrikanischen Luftfahrtbehörde vor dem Dienstsitz in Johannesburg.
Das HEITEC-Tochterunternehmen EMPIC baut seine Position als Marktführer im Bereich Standard-Software für zivile und militärische Luftfahrtbehörden weiter aus. Aktuell entschied sich die zivile südafrikanische Luftfahrtbehörde South African Civil Aviation Authority (SACAA) in Johannesburg
für die innovative, weltweit führende Lösung aus Erlangen.
Die SACAA ist inzwischen die 24.
Behörde, die bei der Umsetzung von
nationalen und internationalen Regelungen der internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), der Europäischen
Union (EU), der Europäischen Agentur
für Flugsicherheit (EASA) und der
Eurocontrol den Modulen von EMPIC
vertraut. Vorher hatten sich beispiels-
weise Australien und in Europa bereits
unter anderem Frankreich, Schweiz,
Österreich, Italien, Norwegen und die
Niederlande für die StandardsoftwareLösung EMPIC-EAP® ausgesprochen.
Südafrika ist mit etwa 51 Millionen
Einwohnern die größte Volkswirtschaft
Afrikas. In dem Land zwischen dem
Atlantischen und Indischen Ozean
gibt es knapp 100 öffentliche und
privat verwaltete Flugplätze mit jährlich
etwa 186.000 Abflügen. Die Behörde
verwaltet knapp 24.000 Lizenzen für
Hobby- und Berufspiloten sowie Mechaniker ohne die Flugzeug-KabinenCrews.
Neben der Verwaltung dieser Personenlizenzen in Südafrika wird die
EMPIC Software auch das gesamte
Flugzeugregister abbilden. Mit der
Erlanger Software werden außerdem
alle Betriebe, die im Bereich der Luftfahrt tätig sind, regelmäßig auditiert
und wieder neu zertifiziert. Dies sind
z.B. die südafrikanischen Airlines und
Wartungsfirmen, aber auch alle Flughäfen, Flugsicherungen, Flugschulen
und Schulen für Flugzeugmechaniker.
Wie bereits in vielen Ländern werden
auch die autorisierten Flugmediziner
mit der EMPIC Lösung arbeiten, um
die medizinische Tauglichkeit von
Piloten, Crew und Fluglotsen festzustellen und zu dokumentieren.
Im Rahmen des Vertrages wird auch
die Lösung eines EMPIC-Zulieferers
realisiert, mit der die Prüfungscenter
ausgestattet werden, um in „onlineSitzungen“ die Theorieprüfungen
von Piloten und Flugzeugmechanikern abzunehmen.
Als „Offical System Partner“ von Kuka Robotics ausgezeichnet
Erhardt + Abt profitiert bei Robotik Lösungen vom innovativen Technologie Transfer
Das HEITEC-Tochterunternehmen
Erhardt + Abt wurde erneut als
„Official System Partner“ von
Kuka Robotics ausgezeichnet.
Der Automatisierungs- und
Roboter-Spezialist aus Kuchen in
der Nähe von Göppingen arbeitet schon seit über 15 Jahren
vertrauensvoll mit Kuka zusammen, wie Geschäftsführer Stefan
Erhardt bestätigt.
Durch die Partnerschaft ist Erhardt
+ Abt eng in die Entwicklung von
Robotik-Lösungen eingebunden
und profitiert vom innovativen
Technologie-Transfer.
Als Pionier in der Robotik und Automationstechnologie zählt KUKA
6
Partnerschaft: Erhardt + Abt Geschäftsführer Stefan Erhardt (2.l.) mit den KukaMitarbeitern Josef Oberhoffner, Benjamin Todt und Inka Binder-Lempelius (v.l.).
Robotics zu den weltweit führenden
Herstellern von Industrierobotern. Damit die Kunden das volle Potenzial der
KUKA Produkte ausschöpfen können,
bietet KUKA ein vielfältiges Serviceangebot, von der Planung über die
Inbetriebnahme bis hin zur Instandhaltung. Durch das KUKA System
Partner Programm werden erfolgreiche Kooperationen mit ausgewählten
Unternehmen, den sogenannten
Systempartnern, nachhaltig gefestigt.
UNTERNEHMEN
Kompakte Getriebe mit vielen
Gängen sind zur Zeit der Trend im
Automobilbau, ganz egal, um welche
Fahrzeugklasse es sich handelt.
Der Vorteil liegt in den verbesserten
Betriebsmöglichkeiten des Motors
und dem geringeren Spritverbrauch.
Zeitgemäße Getriebe-Komponenten
sind deshalb ein wichtiger Bestandteil moderner Synchrongetriebe. In
Zusammenarbeit mit einem bedeutenden Automobil-Zulieferer entwickelte und fertigte jetzt das HEITECTochterunternehmen Erhardt+Abt
eine vollautomatische Prüfanlage
für diese Getriebe-Komponenten.
Die Prüfanlage bildet hierbei die
Schnittstelle zwischen der vorgelagerten Produktionsanlage und der
angebundenen, vollautomatischen
Schlauchbeutel-Verpackungsanlage.
Innovation und Qualitätssicherung an oberster Stelle: Die vollautomatische HEITEC-Prüfanlage
für Getriebe-Komponenten kontrolliert durch berührungslose optische Messtechnik Werkstücke
im Sechs-Sekunden-Takt und führt diese einer Verpackungsanlage zu.
Qualitätssicherung mit Null-Fehler-Konzept: HEITEC fertigt
vollautomatische Prüfanlage für Getriebe-Komponenten
Bisher Kontrolle per Sichtprüfung - Jetzt werden Werkstücke im Sechs-Sekunden-Takt gecheckt
Gerade in der Automobilindustrie ist
die kontinuierliche Verbesserung der
Produkt-Qualität und der gesamten
Wertschöpfungskette eine permanente Herausforderung. Kein Hersteller oder Zulieferer kann sich teure
Rückruf-Aktionen mit einem gewaltigen Imageschaden leisten. Deshalb
stehen Innovation und Qualitätssicherung an oberster Stelle.
Einen wesentlichen Beitrag zu einer
perfektionierten Prozesskette für die
Serienfertigung liefert die vollautomatische Prüfanlage für GetriebeKomponenten von HEITEC. Durch
berührungslose optische Messtechnik garantiert sie die Umsetzung eines anspruchsvollen Null-Fehler-Konzeptes. So werden Messungen etwa
zehn- bis tausendfach beschleunigt
und günstige Systemkosten erreicht.
Bisher wurden die Getriebe-Komponenten von Mitarbeitern per Sichtkontrolle geprüft. Jetzt kontrolliert die
vollautomatische HEITEC-Anlage die
geometrischen Abmessungen der
Metallteile hochgenau im Sechs-Sekunden-Takt, das heißt in einer Minute werden 10 Getriebe-Komponenten
gecheckt, 60 in der Stunde, 1440 am
Tag, über 10.000 in der Woche.
Die Gutteile transportiert der Roboter
zur Verpackungsmaschine und fädelt
sie dort auf den Übergabedorn auf.
Die Schlechtteile werden in einer NIOSchublade abgelegt, die im laufenden
Betrieb gewechselt werden kann. Zur
Realisierung unterschiedlicher Kundenverpackungen und zur höheren Autonomie der Prüfanlage sind verschiedene
Fertigungs-Szenarien implementiert. So
kann die Prüfanlage auch autark von
der Verpackungs- und/oder der Produktionsanlage betrieben werden. Eine Anbindung der Maschine an das Produktionsmanagement (Stückzahlmeldungen
zur Nachverfolgung) ist erfolgt.
HEITEC-Führung beim Empfang des
österreichischen Außenministers Kurz
Im Vorfeld der 51. Münchner Sicherheitskonferenz lud Sebastian Kurz (2.v.l.), der österreichische Bundesminister für Europa, Intergration und Äußeres zu einem Empfang. Die
HEITEC Führung mit dem Vorstandsvorsitzenden Richard Heindl (2.v.r.) und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Hans Melbinger (r.) traf dabei auch den österreichischen Botschafter in
Deutschland Ralph Scheide (l.) sowie Gert Rohrseitz (3.v.r.), den österreichischen Honorarkonsul für Nordbayern und den Immobilienmakler Georg Danneberg (3.v.l.) aus Nürnberg.
www.heitec.de
7
HEITEC
Messetermine
24.-26. Februar: embedded world
in Nürnberg
Die internationale EmbeddedBranche trifft sich drei Tage lang auf
der weltgrößten Fachmesse. HEITEC
präsentiert sich in Halle 1, Stand 318
(siehe auch Bericht Seite 3).
24.-27. Februar: Intec 2015
in Leipzig
Auf der internationalen Fachmesse
für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik stellt die HEITEC-Gruppe in
Halle 2, Stand D63, ihr innovatives
Leistungsportfolio vor.
Digitale Revolution bei der Bundeswehr
Über die Bedeutung der digitalen Revolution innerhalb der Bundeswehr
informierte sich eine Delegation des Deutschen Ostforums München (DOM)
mit dem HEITEC-Vorstandsvorsitzenden Richard Heindl (5.v.r.) an der Spitze
beim Besuch der Wehrtechnischen Dienststelle für Informationstechnologie
und Elektronik (WTD 81) im mittelfränkischen Greding. Die Kompetenzen des
High-Tech-Centers liegen in den Fachbereichen Aufklärungstechnik, elektronische Kampfführung, elektromagnetische Verträglichkeit, Feuerleittechnik,
Führungs-Informationssysteme, IT-Sicherheit, Kommunikation, Messtechnik
an Waffensystemen sowie Navigation, Radar und Robotik. Zur Erfüllung ihrer
Aufgaben verfügt die Wehrtechnische Dienststelle unter anderem über Europas größte vollabgeschirmte Halle für Untersuchungen der elektromagnetischen Verträglichkeit und Effekte (EMV).
Heiß auf das
„Katze“-Trikot
Bei der traditionellen
Black-Night des HandballBundesligisten HC Erlangen
ersteigerte die HEITEC-Gruppe
als Hauptsponsor einige
Original-Trikots der ErstligaStars. HEITEC-Vorstandsvorstandsvorsitzender Richard
Heindl (r.) und sein Sohn Josef
waren besonders auf die Dienstkleidung von HCE-Torhüter
Nikolas Katsigiannis (l.) heiß.
Die Gesamtaktion brachte einen
Reinerlös von 24.800 Euro, der
dem Nachwuchs zugute kommt.
19.-21. Mai: Sensor + Test 2015
in Nürnberg
Das gesamte Spektrum der messtechnischen Systemkompetenz vom
Sensor bis zur Auswertung wird auf
der Sensor + Test im Nürnberger
Messezentrum gezeigt. Weltweit gibt
es keine vergleichbare Plattform,
die einen solch intensiven Innovationsdialog zwischen Anbietern von
Sensorik, Mess- und Prüftechnik
und Anwendern aus allen wichtigen
Industriebranchen bietet. HEITEC präsentiert sich in Halle 11, Stand 314.
Impressum
HEITEC News
eine Publikation der HEITEC AG
Werner-von-Siemens-Str. 61
91052 Erlangen
Tel. (0 91 31) 8 77-0
Fax (0 91 31) 8 77-199
E-Mail: info@heitec.de
www.heitec.de
Redaktion, Foto, Layout
und Realisierung:
Werner Haala
Communication & Marketing
Rieterstraße 12, 90419 Nürnberg
Tel. (0911) 9 33 699 15,
E-Mail: werner.haala@gmx.de
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