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2013 Fahrner ACADEMY GmbH

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Die Zeitung der Wirtschaftskammer Steiermark · 13. Jahrgang
Nr. 37 · 14. November 2014
Quer durch alle Branchen
formiert sich die Wirtschaft
gegen die geplante Maut auch
auf niederrangigen Straßen.
Seiten 6–7
In einem Fahrstuhl
schweigt man nicht
Wer seine Geschäftsidee nicht
in 90 Sekunden verkaufen
konnte, flog raus – aus dem
Lift beim „Elevator Pitch“.
Seiten 10–11
Die US-Wahl und
ihre Auswirkungen
25
Barack Obamas Demokraten
haben die Macht in Senat und
Abgeordnetenhaus verloren –
wie es jetzt weitergeht.
Seiten 22–23
Millionen
Flaschen Wein
In Vasoldsberg gibt
es Botox für Sitze
Ein Kambodschaner sorgt in
Vasoldsberg dafür, dass in
deutschen Autositzen keine
Falten mehr sind.
Die große Weinbilanz: So viele edle Tropfen
lagern in den Kellern unserer Winzer. S. 4–5
Seiten 34–35
22.11. 2014
www.erfolgstag.at
Mehr Infos auf Seite 9
Foto:Steiermark Tourismus/ikarus
P.b.b. 02Z032267 M Wirtschaftskammer Steiermark, Körblergasse 111-113, A-8010 Graz Retouren an „Postfach 555, 1008 Wien“
Wirtschaft kämpft
gegen Mautpläne
Nr. 37 · 14. November 2014
2 · Steirische Wirtschaft
Magazin
Inhalt
Themen der Woche
Editorial
‣ 4–16
Foto: Fischer
Hoch hinaus: Wie die Sieger beim „Elevator
Pitch“ die Fachjury bei nur einer einzigen kurzen Liftfahrt überzeugt haben.
‣ 10–11
Gut vernetzt: Grazer Forscher bringen erstmals das „Internet der Dinge“ nach Österreich
– und vernetzen zunächst Mülltonnen. ‣ 12
Service
‣ 17–19
Selbstbehalt: Unter welchen Voraussetzungen man vom Selbstbehalt bei der SVA
befreit ist.
‣ 17
Branchen
‣ 24–29
Realitätsverlust
Von Chefredakteur Mario Lugger
In immer schnellerem Takt trudeln die
Konkursmeldungen der Gläubigerschutzverbände ein. So auch diese Woche, in der
mit der Firma Wilfling Hoch- und Tiefbau
GmbH einen weiteren, nicht unbedeutenden Betrieb erwischt hat. 105 Dienstnehmer sind betroffen, Hauptgrund für die Insolvenz ist laut AKV „ein massiver Umsatzrückgang infolge der Preisentwicklung“.
Dies hat innerhalb kürzester Zeit zu einer
Überschuldung von drei Millionen Euro
geführt. Einer von vielen Fällen, die derzeit
für Rekordarbeitslosigkeit sorgen.
Umso mehr verwunderte dieser Tage
eine Pressemeldung der steirische AK.
Demnach ist „die Wirtschaftskrise in
Wahrheit bewältigt“. Begründet wird die
Aussage mit einer hauseigenen Studie,
bei der 114 Unternehmen unter die Lupe
genommen wurden. Ergebnis: Diese hätten
im Vorjahr 530 Millionen Euro Gewinn
ausgeschüttet. Ergo sei das Wehklagen der
Wirtschaft über Standortprobleme „absolut
unbegründet“ ... Da fragt man sich dann
schon, wann die Damen und Herren der
freigestellten Betriebsräte das letzte Mal in
einem Betrieb gewesen sind. Wahllos 114
von mehr als 65.000 Betrieben herauszupicken und daraus ein generelles Urteil abzuleiten, ist – ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sich die Gewinne laut AK auch
in diesen 114 Betrieben fast halbiert haben
– ein Schlag ins Gesicht der steirischen Unternehmer, die mit ihren Mitarbeitern der
Konjunkturflaute standhalten.
Kfz-Branche: 40 Prozent der KMU in der
Branche schreiben rote Zahlen. Gleichzeitig
steigt aber die Eigenkapitalquote.
‣ 26
Seilbahnen: Hauser-Kaibling-Chef Arthur
Moser übernimmt als Obmann der Fachgruppe das Ruder von Karl Schmidhofer. ‣ 27
Unternehmer
‣ 34–37
Gastkommentar: Welches Rezept Chocolatier Josef Zotter für die unternehmerischen Zukunftschancen in petto hat. ‣ 37
Spektakuläre
Kometenlandung
Menschen38–39
Foto: ESA Rosetta
Foto: Grawe/Fauland
Forscher aus der Steiermark machen
spektakuläre Kometenlandung möglich
Ausgezeichnet: Der Grawe-Award geht an
Chefinspektor Günther Ebenschweiger – für
seine Arbeit mit Kindern.‣39
Impressum
‣ 45
Noch nie zuvor ist ein künstlicher Körper auf einem Kometen gelandet, am
12. November war es nun so weit: Nach
zehnjähriger Reise durch das Weltall erreichte „Philae“, der Lander der Raumsonde
„Rosetta“, den Kometen „67P/ChuryumovGerasimenko“. Mit an Bord war mit MIDAS
(Micro-Imaging Dust Analysis System) ein
Instrument, das in der Steiermark unter
anderem von Joanneum Research entwickelt wurde und den Staub des Kometen
untersuchen soll. Ziel der Mission Rosetta
ist es, mehr über die Entstehung unseres
Sonnensystems zu erfahren.■
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· Magazin · 3
Zahl der Woche
Fotos: Wikimedia; Fotolia (2), Bilderbox
19.085
Anträge wurden bislang zum Handwerkerbonus
gestellt. Umgerechnet entspricht das einer Budget­
ausnutzung von 7,65 Millionen. Insgesamt sind
für 2014 zehn Millionen Euro reserviert.
Die Woche in 64 Zeilen
‣‣China
zensierte vergangene
Woche eine – offensichtlich
charmant gemeinte – Geste
Wladimir Putins gegenüber
der chinesischen First Lady
Peng Liyuan. Putin legte bei
Außentemperaturen um den
Gefrierpunkt eine wärmende
Decke um die Schultern der
Dame. Chinas Offizielle werteten dies wohl als Flirtversuch.
‣‣Champions sehen anders aus.
Für den ehemaligen SturmGraz-Präsidenten Hannes Kartnig hagelte es beim Prozessauftakt gleich das erste Teilurteil
wegen schweren Betrugs. Vier
Jahre unbedingt und keine
Chance auf eine Fußfessel
kassierte er. Kartnig bat um
Bedenkzeit.
‣‣Chancenlos war ein zweijähriges Mädchen. Nachdem ihr
Vater sie unter eine „Strafdusche“ mit heißem Wasser gestellt hatte, verstarb die Kleine
zwei Wochen später an den
Verbrühungen. Gegen Vater und
Mutter des Kindes wird ermittelt. Der 26-Jährige behauptete,
irrtümlich heißes statt kaltes
Wasser aufgedreht zu haben.
‣‣Cameron
scheint einen EUAusstieg auf Raten für Großbritannien zu planen. Jetzt stieg
er aus 98 EU-Normen aus dem
Bereich Inneres und Justiz aus.
Innenpolitisch muss sich der
britische Premier immer mehr
gegen EU-Kritiker wehren.
‣‣Cirka seit drei Jahren gilt die
Rettungsgasse in Österreich.
Die Umsetzung kritisiert nun
der Rechnungshof. 4,62 Millionen Euro habe das Projekt
gekostet. Eine Zeitersparnis für
Einsatzkräfte konnte der Rechnungshof nicht feststellen.
‣‣Christoph
Kramer, Profifußballer bei Mönchengladbach,
schoss ein wunderschönes Tor
gegen Borussia Dortmund. Aus
40 Metern Entfernung versenkte der Mittelfeldspieler
den Ball, nur leider ins eigene
Tor. Dortmund gewann so 1:0.
‣‣Cash. Darum geht es immer.
Unter dem damaligen Ministerpräsidenten und heutigen
Kommissionspräsidenten JeanClaude Juncker soll Luxemburg
Großkonzernen als Steuerhafen
gedient haben. Jetzt muss er
sich dem EU-Parlament stellen.
Schon bald öffnen Adventmärkte
in der Grazer Altstadt ihre Tore
Traditionell eine Woche vor
dem ersten Adventwochenende
öffnen auch heuer wieder die
Adventmärkte in der Grazer
Altstadt ihre Tore. Ab 21. November laden insgesamt 14
Advent- und Weihnachtsmärkte
In Österreich
erblicken wieder mehr Babys
das Licht der
Welt.
wieder zum Verweilen ein. Den
Höhepunkt des Grazer Adventgeschehens bildet wie jedes
Jahr die imposante Eiskrippe,
deren lebensgroße Krippenfiguren jährlich tausende Besucher
anlocken. ■
Foto: drubig-photo Fotolia
Baby-Boom in Österreich: Plus
3,8 Prozent bei den Geburten
Die Eiskrippe
lockt jedes
Jahr tausende
Besucher an.
Foto: Schiffer
In Österreich kommen wieder
mehr Babys zur Welt: Exakt
60.058 Kinder erblickten laut Statistik Austria in den ersten neun
Monaten in Österreich das Licht
der Welt, was einem Plus von
satten 3,8 Prozent im Vergleich
zum Vorjahr entspricht. Der größ-
te Zuwachs wurde in Vorarlberg
verzeichnet (plus 8,8 Prozent),
gefolgt von Oberösterreich (6,4
Prozent) und Salzburg (plus fünf
Prozent). Einen geringen Beitrag
zum
Bevölkerungswachstum
haben die Steirer geleistet, wo
das Plus 1,4 Prozent beträgt. ■
Nr. 37 · 14. November 2014
4 · Steirische Wirtschaft
Thema
25 Millionen Flaschen
Neuer Jahrgang
Isabella Kolleritsch, Tie­
schen: „Wir waren heuer vor
der Ernte etwas verzweifelt,
aber sind im Großen und
Ganzen jetzt sehr zufrieden.
Der heurige Jahrgang ist ein
wunderbar typischer steirischer Wein mit einer knackigen Säure. Das Resultat sind
leichte und fruchtige Weine.“
Foto: pixelmaker
Johann Schneeberger, Heimschuh: „Die Weine heuer sind
überraschend gut, wir hatten ja
wirklich große Probleme, auch
bei der Ernte. Bei den Chardonnays haben wir ein Minus
von 34 Prozent, dafür haben
wir mehr Weißburgunder und
Schilcher. Es war ein Jahr für
die duftigen Sorten.“
Georg Regele, Berghausen:
„Gerade bei den frühen Sorten
haben wir heuer einen deutlichen Ernteverlust, es hat im
Sommer dafür einfach zu viel
geregnet. Der Herbst war aber
sehr gut für uns, und jetzt, da
haben wir eine hervorragende
Qualität in die Keller gebracht,
speziell bei den Sauvignons.“
190.000 Hektoliter Rebensaft lagern heuer in den weißgrünen Kellern. Das geht aus der Weinbilanz 2014 hervor, die der „Steirischen Wirtschaft“ exklusiv vorliegt.
Von Veronika Pranger
veronika.pranger@wko.at
Der Sturm ist längst ausgetrunken, der Junker bereits verkostet – später als üblich ist es an
der Zeit, den Vorsitzenden der
österreichischen Weinwirtschaft,
Gerhard Wohlmuth, einen Blick in
die heimischen Weinkeller werfen
zu lassen. Erstes Fazit: Was jetzt
nach einer doch recht verspäteten
Ernte in den Fässern gärt, macht
Lust auf weiß-grüne Tropfen.
„Leider hat es heuer im Frühling
erneut zu viel geregnet, was sich
auf die frühen Weine auswirkt.
Aber der ungewöhnlich sonnige,
lange Herbst verspricht für die
Lagenweine eine ausgezeichnete
Qualität“, so die Prognose des
steirischen Weinexperten. Und
wie viele Flaschen des weißgrünen Rebensaftes es heuer
exakt sind, hat Wohlmuth in der
brandaktuellen Weinbilanz 2014
hochgerechnet: „Auch wenn der
Wettergott es nicht immer gut
mit uns gemeint hat, sind es doch
noch 190.000 Hektoliter in der
Steiermark geworden.“
Ein Minus von zwölf Prozent
im Vergleich zum Vorjahr – aber
Sorgen um einen möglichen
„Spritzer-Engpass“ braucht man
sich nicht zu machen. Denn umgerechnet in verkorkte 0,75-LiterGlasgebinde lagern 25,33 Millionen Flaschen Wein in den steirischen Kellern. Man sei trotz verminderter Ernte zufrieden, fasst
Wohlmuth die Stimmung unter
den Branchenkollegen im Steirerland zusammen (siehe auch Statements links). Denn sie alle seien
lange genug im Wein-Business,
um zu wissen, dass man heuer mit
einem blauen Auge davongekommen sei. Das bestätigt allein ein
Blick ins benachbarte Burgenland
– hier waren heuer aufgrund der
Witterungsbedingungen um 27
Prozent weniger Trauben auf den
Rebstöcken.
Rekordertrag im Export
„Minderertrag“ – diesen Stempel kann man 2014 auch auf die
gesamte österreichische Weinernte drücken. „2,6 Millionen
Hektoliter Wein sind eine gute
Ernte – diesen Wert haben wir
auch im Vorjahr erreicht. Heuer
waren es aber nur rund 2,05
Millionen Hektoliter“, hat Wohlmuth auch die Österreich-Zahlen
vorliegen. Doch ein Minus im
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
„190.000 Hektoliter Wein konnten heuer in der
Steiermark geerntet werden. Das sind rund zwölf
Prozent weniger als 2013, aber der sonnige
Herbst sorgt für ausgezeichnete Qualität.“
Jetzt betrieblich
vorsorgen!
Bis Jahresende besteht noch die
Möglichkeit, sich für die betriebliche Vorsorge den besseren Garantiezins von 1,75 Prozent zu sichern.
Foto: Fischer
steirischer Rebensaft
Ertrag bedeute nicht – wie bereits medial getrommelt – dass
die Konsumenten aufgrund von
Preiserhöhungen auf heimische
Qualitätstropfen im Glas verzichten müssten, stellt Wohlmuth
klar: „Auch wenn die Winzer
heuer bei den Erntekosten oft
das Doppelte hinnehmen mussten, wird sich das nur marginal
auf den Preis auswirken.“ Die
Grenze nach oben sei nämlich bei
den Kunden aufgrund sinkender
Kaufkraft längst erreicht, betont
Wohlmuth. „Wer glaubt, österrei-
chischer Qualitätswein sei teuer,
der sollte einen Besuch in den
Weingebieten Frankreichs oder
Italiens machen und dort einen
Preisvergleich anstellen.“
Stichwort Preis: Dieser stimmt
auf jeden Fall, wenn es um den
Export heimischen Rebensafts
geht. So konnte 2013 – trotz
verminderter Ente im Vergleich
zu 2012 – ein weiteres Rekordergebnis in Serie erzielt werden.
Satte 139 Millionen Euro waren
den internationalen Kunden die
rot-weiß-roten Edeltropfen wert,
Was wir sich ändern?
Werner Schwaiger: Laut Verord-
nung der Finanzmarktaufsicht darf
der Garantiezins für neu abgeschlossene Lebens- und Rentenversicherungen ab 1.1.2015 nur
mehr 1,5 Prozent betragen. Davor
abgeschlossene
Versicherungen
behalten den höheren Garantiezins
von derzeit 1,75 Prozent für die gesamte Vertragsdauer.
besonders der wiedererstarkte
amerikanische Markt und immer
mehr Abnehmer in Asien zeichnen für diese dynamische Entwicklung verantwortlich – ebenso Märkte, die erst vor kurzem
auf dem Weinexport-Radar – wie
Skandinavien oder Großbritannien – positiv auffällig wurden.
Wohlmuth: „Deshalb werden
heuer mit Sicherheit gerade die
hochwertigen Weine verstärkt in
den Export gehen, weil hier noch
wirklich gute Erträge zu machen
sind.“■
Welche Möglichkeiten der
betrieblichen Vorsorge gibt es?
Werner Schwaiger: Schon mit klei-
nen Beträgen können Unternehmer
für ihre Mitarbeiter eine sinnvolle
Vorsorge als Zukunftssicherung
gemäß § 3/1/15 EStG oder als
Betriebliche Kollektivversicherung
abschließen. Für verdiente Mitarbeiter bietet sich eine Firmenpensionszusage an. Alle Modelle sind
mit attraktiven Steuervorteilen
verbunden.
Steirischer Wein in Zahlen
45.700
‣‣Millionen Hektoliter Wein wer- ‣‣Hektar Rebfläche sind es in
den österreichweit geerntet.
Das ist ein Minus im Vergleich
zum Vorjahr von 13 Prozent.
Österreich, 4.800 ha in der
Steiermark. 3.450 davon entfallen auf steirischen Weißwein.
139
Wie kann der Unternehmer für
sich vorsorgen?
Der GeWerner Schwaiger:
‣‣Millionen Euro machte die
schäftsführer einer GmbH kann
sich mittels s Pensionszusage eine
Firmenpension sichern. Die Versicherungsprämien können im Unternehmen als Betriebsausgabe
geltend gemacht werden, der jährliche Wert der Versicherung wird
in der Bilanz aktiviert. Gleichzeitig
werden gewinnmindernde Pensionsrückstellungen gebildet.
Weinwirtschaft 2013 im Export.
Das ist neuer Umsatzrekord,
trotz kleinerer Erntemenge.
Foto: Steiermark Tourismus/Gery Wolf
2,05
Werner Schwaiger
Tel. 05 0100 – 36518
werner.schwaiger@steiermaerkische.at
www.steiermaerkische.at
Entgeltliche Einschaltung
Gerhard Wohlmuth
· Thema · 5
Nr. 37 · 14. November 2014
6 · Steirische Wirtschaft
Steiermark
Anschlag
auf die
Regionen
Foto: Shutter81 - Fotolia
Brummis sollen auch auf Landesstraßen
zur (Maut-)Kasse gebeten werden. Die
Wirtschaft spricht von einem Anschlag
auf die Nahversorgung in den Regionen,
von Körberlgeld und Massensteuer.
Das sagen die Unternehmer
Standortschädlich
Eduard Heinrich, Güterbeförderungen und Erdbewegungen,
St. Jakob/Jdgb.: „Für uns wäre
die Maut eine Katastrophe. Wir
sind fast ausschließlich im Nahverkehr unterwegs. Mehrkosten
müssten wir selbst tragen. Unsere
Kunden, kleine Häuslbauer, investieren ohnehin schon am Limit.“
Heike Sommer, DHL: „Ich bin
dagegen. Nicht die Spediteure und
Frächter kommen zum Handkuss,
sondern alle Österreicher. Die
enormen Zusatzkosten tragen die
Verbraucher. In Folge würden
diese zusätzlichen Belastungen
den Wirtschaftsstandort generell
weiter schwächen.“
Christoph Holzer, Spar: „Diese
Maut wäre eine massive Belastung für die Nahversorgung. Rund
1,8 Millionen Kilometer jährlich
fahren wir mit unseren 36 Lkw
(inkl. Frächter) auf Nebenstraßen
und auf der ,last mile‘, um unsere
Kunden auch in den abgelegensten Gebieten zu versorgen.“
Walter Lackner, Teerag-Asdag:
„Wenn neue Mautregelungen nur
als neue Steuer eingeführt und
nicht zweckgebunden für die Straßenerhaltung verwendet werden,
ist dies abzulehnen, weil sie den
Konsumenten treffen, die Inflation
anheizen und für unsere Betriebe
standortschädlich sind.“
Foto: Furgler
Versorgungssicherheit
Foto: Jungwirth
Konsumentenzeche
Foto: Irmgard Daempfer
Existenzfrage
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· Steiermark · 7
„Für diese neue Maut zahlen wir
alle: über höhere Preise und den
Verlust von Jobs, wenn Produkte
nicht mehr konkurrenzfähig sind.“
„Die Umsetzung hätte schwerwiegende Konsequenzen für das Transportgewerbe, das bereits durch
Gebühren massiv belastet wird.“
Franz Glanz
Gerhard Kurzmann
Kommt sie oder kommt sie nicht?
Das ist zur Zeit die Gretchenfrage, die die Gemüter erhitzt. Die
Rede ist von der viel diskutierten
flächendeckenden Lkw-Maut, die
sich zumindest so mancher Landesvater in den Bundesländern
wünscht.
Quer durch alle Branchen machen betroffene Unternehmer jetzt
mobil, um der ins Auge gefassten
Benützungsabgabe für Lkw über
3,5 Tonnen im niederrangigen
Straßennetz schon in den Ansätzen eine klare Absage zu erteilen.
Der enge Schulterschluss ist nur
zu verständlich, schließlich würde
die neue Abgabe fast alle Wirtschaftstreibenden treffen, wie ein
Rundruf der „Steirischen Wirtschaft“ zeigt (siehe Statements auf
der linken Seite).
Foto: Frankl
Allen voran wettert Franz Glanz,
Spartenobmann Transport und
Verkehr, gegen die Politik: „Es
geht in unseren Augen einzig und
allein um eine neue Massensteuer, die Budgetlöcher stopfen soll.
Das werden wir sicher nicht zulassen.“ Auch das Argument, Mautflüchtlinge damit zu treffen, geht
laut Glanz ins Leere, weil mögliche Ausweichrouten ohnehin
mit Fahrverboten, ausgenommen
Ziel-Quellverkehr, belegt seien.
Überwachung: Wer
soll das bezahlen?
In Frage gestellt wird von Experten aber auch der Kosten-/Nutzen-Faktor. Immerhin geht es um
Investitionen in Millionenhöhe
für Überwachungsmaßnahmen,
die über Mauttarife wohl kaum
zu finanzieren wären.
Was bleibt, ist der schale
Nachgeschmack, dass sich die
Politik mit der flächendeckenden
Maut nur die Sanierung von
Landes-und Bundestraßen weiter
von der Wirtschaft finanzieren
lassen will. „Das würde einem
Anschlag auf die Nahversorgung
gleich kommen“, warnt Glanz.
Eine Befürchtung, die Spar-Chef
Christoph Holzer teilt. Sein Fuhrpark spult jährlich drei Millionen
Kilometer ab, um auch Kunden in
den entlegensten Regionen mit
Lebensmitteln zu versorgen: „Die
Maut würde ländliche Gebiete
weiter empfindlich ausdünnen.“
Doch nicht alle lehnen die Pläne
kategorisch ab. Zumindest wenn
sie zweckgebunden sind, wie
Foto: Fischer
es von Seiten der Teerag-Asdag
heißt. Doch wie sieht man das in
der steirischen Landesregierung?
Gerhard Kurzmann stellt sich
als Landesrat für Umwelt und
Verkehr hinter die Wirtschaft: „Die
massive Belastung des Transportgewerbes hat in den vergangenen
Jahren dazu geführt, dass mehr
als 50 Prozent der heimischen
Lkw ausgeflaggt wurden, sprich
mit ausländischem Kennzeichen
fahren.“ ■
Info-highway
Sparte Transport und Verkehr: Tel. 0316/601-612,
E-Mail christine.prietl@
wkstmk.at
Die Meisterwelten Steiermark
laden ein zur Podiumsdiskussion
HANDWERK
+ MEISTER
= ZUKUNFT?
20. November 2014, 17.00 Uhr
Red Bull Ring, 8724 Spielberg
Europäischer
Landwirtschaftsfonds für
die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in
die ländlichen Gebiete
Wirtschaft, Europa und Kultur
STEIERMARK
Rückfragen und Anmeldungen unter Meisterwelten Steiermark,
Frau Claudia Glawischnig, T 0664 133 41 54, info@meisterwelten.at
Die Aufweichung der Beschränkungen bzw. Reglementierungen
im Gewerberecht stellt viele Handwerksbetriebe vor neue Herausforderungen. Darüber wollen wir mit Ihnen – den Meisterinnen und
Meistern – diskutieren.
Echt.
Gut.
Als Experten sind an diesem Abend anwesend:
Landesrat Dr. Christian Buchmann
WK-Steiermark Präsident, Josef Herk
HWK Südtirol, Meisterbund Südtirol, Martin Haller
HWK München, Ehrenpräsident Heinrich Traublinger
Ausseer Kreis IPM, Präsident Christian Gaisberger
Obfrau der Meisterwelten, Heide Zeiringer
Entgeltliche Einschaltung
MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND STEIERMARK UND DER EUROPÄISCHEN UNION
Nr. 37 · 14. November 2014
8 · Steiermark · Steirische Wirtschaft
Ziele erreicht man
Was Skirennläufer mit
Ein-Personen-Unternehmen gemeinsam haben,
erklärte uns „Speedqueen“ Renate
Götschl im
Interview.
Frau Götschl,
was ist stressiger: ein Skistar
oder eine zweifache Mutter zu
sein?
Renate Götschl:
Ach, Stress macht
man sich nur selber!
Ich glaube, es ist beides
eine große Herausforderung, und bei beidem
muss man sich intensiv
mit seiner Tätigkeit beschäftigen. Ich kann nur
sagen: Man lernt als
Mutter sehr viel dazu,
zum Beispiel Geduld.
Das musste ich zwar
im Sport auch schon
lernen, aber bei Kindern
ist das noch einmal etwas
anderes.
Foto: GEPA
Sie treten ja auch ab
und zu bei Veranstaltungen auf. Wie
lassen sich Termine und das MutterSein vereinbaren?
Götschl: Nein, ich muss sagen,
ich mache nur sehr ausgesuchte
Sachen, das beschränkt sich auf
ein paar Tage im Jahr. Ich habe
also keinen ständigen Beruf, so
wie andere Mütter, das kann man
wirklich nicht vergleichen. Ich bin
in der glücklichen Situation, dass
ich mir es leisten kann, bei meinen
Kindern daheim zu sein, und das
ist auch genau das, was ich jetzt in
meinem Leben will. Ich war früher
so viel unterwegs, drum passt es
mir sehr gut, so wie es jetzt ist.
Fehlt Ihnen nicht manchmal das Scheinwerferlicht?
Schließlich waren Sie einer
der ganz großen Stars…
Götschl: Nein. Ich bin nicht der
Typ, der das so braucht. Es war früher so, wie es war, aber fehlen tut
mir das nicht. Bei mir steht einfach
jetzt die Familie im Vordergrund,
das ist mir viel wichtiger.
Sie stammen aus der kleinen Gemeinde Eppenstein.
Da waren die Bedingungen
wahrscheinlich auch nicht
immer ganz ideal, um zur
Weltklassesportlerin aufzusteigen. Wie haben Sie es
trotzdem geschafft?
Götschl: Wenn man ein Ziel im
Kopf hat und es konsequent verfolgt, dann schafft man es auch.
Es wird immer Dinge geben, die
einem als nicht optimal erschei-
Zweitgrößte steirische
Stadt soll als Handelsund Kongresstadt attraktiver werden. Darum soll
jetzt investiert werden.
Die Nachfrage nach Geschäftsflächen im Einkaufszentrum in
Leobens Stadtmitte, dem „Leoben
City Shopping“ (LCS), ist laut
Betreiber Jean Erich Treu enorm
– deshalb wolle man noch im
Dezember dem Gemeinderat die
Pläne für einen Ausbau um etwa
3.000 Quadratmeter Handelsfläche vorlegen. „Das heißt, dass wir
auf Sicht in Leoben 100 bis 120
neue Arbeitsplätze schaffen werden“, erklärte Treu gegenüber dem
ORF Steiermark.
Um den Plan umsetzen zu können, erwarb Treu bereits mehrere
Häuser im Anschluss an das LCS in
Richtung Süden bis zur Grafgasse.
Auch das Hotel „Kongress“ soll in
den nächsten beiden Jahren um
rund 500.000 Euro saniert werden.
Die Pläne ergänzen sich gut
mit dem Vorhaben der Stadt, die
Altstadtpassage neben dem alten
Rathaus zu revitalisieren. Bürgermeister Kurt Wallner: „In diesem
Bereich müssen Handelsflächen
berücksichtigt werden, diese Handelsflächen müssen mit dem LCS
in Verbindung stehen, und wir
werden das Kongresszentrum modernisieren müssen.“
Über die Kosten ist man sich
noch nicht im Klaren, außerdem
seien die Auflagen strenger als bei
Einkaufszentren „auf der grünen
Wiese“. Läuft aber alles nach Plan,
könnte 2016 eröffnet werden.■
Foto: atelier.franz - Fotolia
Investitionen in Leobens Innenstadt
In das Zentrum von Leoben soll
bald kräftig investiert werden.
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· Steiermark · 9
nur in der Hocke
Sie treten am 22. November
beim ersten EPU-Erfolgstag
bei der WKO Steiermark in
Graz auf. Was ist Ihre wichtigste Botschaft für die EinPersonen-Unternehmer?
Götschl: Ich glaube, die „wichtigste“ Botschaft gibt es so nicht.
Gerade auch bei diesem Publikum ist es ja so, dass sehr viele
unterschiedliche Leute da sind,
die viele verschiedene Dinge tun.
Ich kann nur den Besuchern von
meinen Erfahrungen erzählen,
davon, was ich gemacht habe.
Wenn für jemanden etwas dabei
ist, das er umsetzen kann, dann
freut es mich. Aber ich habe jetzt
nicht den Anspruch, dass ich allen
Leuten Erfolg erklären kann. Es ist
einfach für jeden etwas anderes
wichtig und jeder muss seinen
eigenen Weg finden. Ich persönlich glaube – das habe ich auch
vorher schon gesagt – dass es am
wichtigsten ist, sein Ziel ganz klar
im Kopf zu haben und konsequent
darauf hinzuarbeiten.
Gerade der Skisport hat große
Ähnlichkeiten zu einem EPU:
Man ist Einzelkämpfer, oder?
Götschl: Definitiv, der Skisport ist
ein Einzelsport, das ist ganz klar,
auch wenn das manchmal in den
Medien anders aussieht, weil „wir“
als Österreich ein Rennen gewonnen haben. Aber wenn die Renate
Götschl ein Rennen gewonnen hat,
hatten meine Teamkolleginnen
nichts davon. Aber trotzdem ist
es im Skisport so, dass man sich
rundherum ein Netzwerk aufbauen muss, das Teil des Erfolges
ist: Sich im Team auszutauschen,
neue Ideen zu entwickeln, einmal
eine andere Meinung zu hören,
das sind ganz wichtige Aspekte am
Erfolg. Da kann man sicher auch als
Einzelunternehmer etwas daraus
lernen. Da ist man zwar auch für
seinen eigenen Erfolg verantwortlich, aber man kann sich genauso
von außen gewisse Informationen
oder Motivation holen oder sich
mit anderen Unternehmern zusammentun. Das fängt bei der gemeinsam genutzten Infrastruktur
an und geht bis zu gemeinsamen
Aktivitäten und Kooperationen.
Wird es irgendwann auch eine „Unternehmerin Renate
Göschl“ geben?
Götschl (lacht): Ich habe eh schon
ein Unternehmen – meine Familie, da muss man genug managen.
Nein, im Ernst: Derzeit ist nichts
in diese Richtung geplant, aber
man weiß nie, was kommt. Im
Moment ist die Familie meine
Aufgabe.
Oder sehen wir Sie als CoKommentatorin im ORF?
Götschl (lacht lauter): Nein, ganz
sicher nicht.■
Interview: Klaus Krainer
Das ist „Speedqueen“ Renate Götschl
Die Eppensteinerin (6. August 1975) ist eine der erfolgreichsten Skirennläuferinnen aller Zeiten: Dreifache Weltmeisterin (1997 Kombination, 1999 Abfahrt,
2007 Team), Olympia-Silber und -Bronze (Salt Lake
City 2002), Siegerin in 46 Weltcuprennen (24 Abfahrten, 17 Super-G, 4 Kombi, 1 Slalom), Gesamtweltcupsiegerin (1999/2000), Gewinnerin von zehn „kleinen“
Kristallkugeln. Heute lebt sie mit ihren beiden Kindern
(drei und vier Jahre) und ihrem Mann in Spielberg.
Götschl Gast beim EPU-Erfolgstag
Workshops, hochkarätige
Vorträge und individuelle
Beratungen für Ein-Personen-Unternehmen – beim
EPU-Erfolgstag am 22. 11.!
Information, Wissen, Beratung
und vieles mehr: Der EPU-Beirat
der Wirtschaftskammer Steiermark lädt gemeinsam mit den
Partnern des Wirtschaftsressorts
des Landes Steiermark, der Steiermärkischen Sparkasse und der
Stadt Graz am Samstag (22. No-
vember, ab 11 Uhr) zum ersten
„EPU-Erfolgstag“ in die WKO Steiermark nach Graz (Körblergasse
111-113, 8021 Graz). Der Tag steht
ganz im Zeichen der steirischen
EPU und liefert im Kompaktformat wesentliche Inputs für den
Unternehmeralltag. „Er ist eine
ideale Plattform, um sich einerseits wertvolles Wissen für die
Unternehmerkarriere anzueignen
und andererseits sich intensiv mit
anderen Unternehmern auszutauschen – und das zum Null-Tarif“,
erklärt Dominic Neumann, Vor-
sitzender des EPU-Beirates in der
WKO Steiermark und natürlich
auch selbst Einzelunternehmer.
Der Tag hat spannende Vorträge
zu bieten – angeführt von „Speedqueen“ Renate Götschl, Jochen
Schweizer (Weltrekordler und
Erlebnisexperte), Bestsellerautor
Thomas Müller und Motivationsund Mentalexperten Andreas
Herz. Zusätzlich gibt es zahlreiche Workshops und persönliche
Beratungen. Alle Infos und die
Möglichkeit zur Anmeldung gibt
es auf www.erfolgstag.at.■
Reform der
Rechnungslegung ab
2015/2016
Die Reform der Rechnungslegung
im Unternehmensgesetzbuch betrifft alle Unternehmer. Die Regelungen treten zwar mit 01.01.2015
in Kra , sind jedoch erstmalig auf
Geschä sjahre anzuwenden, die
nach dem 31.12.2015 beginnen,
somit ab 2016 (die Gesetzwerdung
ist abzuwarten).
Wichtige Neuerungen:
• Neue Größenklassen
• Neue Bilanzierungsgrundsätze
• Erleichterungen bei den
Offenlegungsvorschri en
Neu eingeführt wird der Begriff
„Kleinstkapitalgesellscha en“, damit sind GmbH und GmbH & Co KG
gemeint, deren Bilanzsumme nicht
mehr als € 350.000,00, Umsätze
nicht mehr als € 700.000,00 und
nicht mehr als 10 Mitarbeiter umfasst. Es dürfen 2 von 3 Kriterien
nicht überschritten werden. Dann
gilt: Aufstellung des Anhanges
entfällt(!), 50%ige Reduktion von
Zwangsstrafen beim Firmenbuch.
Die Schwellenwerte für die Berechnung der Größenklassen für kleine
und mittlere GmbH’s werden um
rund 5% angehoben. Eine Firmenwertabschreibung muss kün ig
über 10 Jahre erfolgen, wenn die
Nutzungsdauer nicht etwa durch
ein U-Wert-Gutachten verlässlich
schätzbar ist. Die unversteuerten
Rücklagen werden gestrichen. Diese können unmittelbar in die Gewinnrücklage umgebucht werden.
Damit könnte ein bisher negatives
Eigenkapital positiv werden. Auf
jeden Fall bedeutet die Streichung
der unversteuerten Rücklagen eine
dringend notwendige Eigenkapitalstärkung vieler Unternehmen, egal
welcher Rechtsform.
Ein Tipp
von:
Dr.jur.Hans Maier
Steuerberater, Sachverständiger
Umgründungsspezialist, Finanzstrafsachen
Steuerberatungsgesellscha Feldbach
www.stb-feldbach.at
Entgeltliche Einschaltung
nen. Die Frage ist, ob man sich
davon ablenken lässt oder nicht.
Ich wollte immer schon Skifahrerin werden, und ich habe versucht,
alle Möglichkeiten zu nutzen, die
sich für mich ergeben haben. Als
Kind bin ich sicher auf jeder Wiese
in Eppenstein einmal mit den Skiern runtergefahren. Man muss an
sich und sein Ziel glauben.
Nr. 37 · 14. November 2014
10 · Steiermark · Steirische Wirtschaft
Der Fahrstuhl
Fotos: Fischer
Ideenwettbewerb auf
engstem Raum: Der Elevator Pitch zeigte erneut,
wie viel Innovationsgeist
in 90 Sekunden passen.
Die Top drei des Elevator Pitch 2014: Alen Munjakovic (vorne), Robert
Stieg (links) und Silvia Bräuer im Lift zum Erfolg.
einen Fremden von seiner Idee
überzeugen. Die Ausführung: auf
den Punkt gebracht und vor allem
kreativ-lustig. Davon überzeugten sich beim „2. Elevator Pitch“
zahlreiche Gäste persönlich in
den Räumlichkeiten der Energie
Von Veronika Pranger
Steiermark. Oder besser gesagt
veronika.pranger@wko.at
per Public Viewing, denn im Lift
wurde nicht nur innoviert, sonWenn eine junge Dame WKO-Stei- dern auch transpiriert. Kein Wunermark-Präsident Josef Herk und der, waren nicht nur die besten 20
Landesrat Christian Buchmann aus 130 spannenden Einreichunselbstgebackene Hundekekse zum gen geladen, (einzeln) den Lift
zum Erfolg zu
Verkosten anbietet,
wenn
nehmen, auch
„Mich störten die
Energie-Steierjeweils
vier
mark-Sprecher
Jurymitglieder
immer so vollen
Urs
Harnikwaren im AufPlastikcontainer.“
zug mit dabei.
Lauris öffentAlen Munjakovic, 17 Jahre,
lich
zugibt,
Aber damit
Platz eins beim Liftcontest
mit
Bügeln
nicht genug:
wenig am Hut
Zuweilen doch
recht
eng
zu haben, oder
wenn Steirermärkische-Sparkasse- wurde es in der Kabine, wenn
Vorstand Franz Kerber trotz Anzug die Erfinder auch ihre Modelle
und Krawatte zum Wurf mit einem durch die Lifttür quetschten. Vom
Mini-Basketball ansetzt: dann ist „Hühnerkäfig zum Mieten für
das der „Elevator Pitch“ der Jungen Tierfreunde“ über ein Aquarium,
das gleichzeitig auch KüchenWirtschaft.
Die Vorgabe: In 90 Sekunden, kräuter mit Nährstoffen versorgt,
also der Dauer einer Liftfahrt, bis hin zur zünftigen Jause in-
Die Top 10 der erfolgreichsten „Liftfahrer“ 2014
Kandidat
1. Platz
Alen Munjakovic
2. Platz
Silvia Bräuer
3. Platz
Robert Stieg
4. Platz
Markus Manninger
5. Platz
Karin Pichler
Idee
„Schneidemaschine für Container“, die
beim Entsorgen von Plasikmüll hilft
„Hundsguat“ – ein individueller LeckerliBausatz für Hundehalter
„Adaptierung der Drehkopfgabel“ fürs
leichtere Heben von Gipskartonplatten
„Drohnenfallschirm“ für mehr Sicherheit
im Einsatz von Multicoptern
„feedbackr“ – ein Live-Feedback-System für verbesserte Vorträge
Kandidat
  6. Platz Daniel Kraut
  7. Platz Fabian Monsberger
  8. Platz Daniel Führer
  9. Platz Bettina Schifko
10. Platz Lukas Wenzl
Idee
„Das smarte E-Bike“ macht aus
normalen Rädern rasante Flitzer
„Cremomat“ – Sonnenschutz aus
der automatischen Kabine
„Möbel – robust, flexibel und anpassungsfähig“ für alle Lebenslagen
„Bügelservice“ – Onlinesystem für
individuellen Wäscheservice
„Miethennen“ auf Zeit für tierliebe
Frühstückeier-Fans
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· Steiermark · 11
zum großen Markterfolg
klusive Schnapsglaserl auf der
„Running-Buschenschank-Platte“
war einiges an steirischer Innovationskraft bei den Höhenflügen
im Lift dabei (siehe unten).
Den Sieg errungen hat aber
eine Überlegung zum effizienteren Befüllen von PlastikmüllContainern. Weil es ihn störte, dass
diese immer so schnell voll sind,
hat sich der erst 17-jährige Alen
Munjakovic eine Schneidevorrichtung ausgedacht und sich damit
den 5.000-Euro-Siegerscheck gesichert. Für weniger Rückenschmerzen bei Bauarbeitern will Robert
Stieg mit einer Drehkopfgabel zum
Transport von Gipskartonplatten
sorgen – dafür gabs 1.000 Euro
und den dritten Platz. In der Mitte:
Silvia Bräuer mit ihren Keksen für
Gourmets auf vier Pfoten.
Für eine Schrecksekunde unter
den Zusehern sorgte jedoch Fabian Monsberger auf dem siebenten Platz. Seine „Vision“ des
Cremomaten (eine Kabine, in der
Personen mit Sonnencreme besprüht werden) würde schließlich
das „Darf ich Sie eincremen?“ in
Zukunft obsolet machen – und das
Ende aller Beachboys und flirtsuchenden Strandnixen bedeuten.■
Elevator Pitch
90 Sekunden (die Zeit
einer Liftfahrt) für deine
Idee – das ist der Elevator
Pitch. Die 20 besten aus
130 Bewerbungen wurden
zur Liftfahrt mit der Jury
eingeladen. Alle Bilder auf:
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Nr. 37 · 14. November 2014
12 · Steiermark · Steirische Wirtschaft
Alles ist vernetzt – und das „Werkl“ läuft
Leere Parkplätze „melden“
sich, Mülltonnen „fordern“
ihre Entleerung bei Bedarf
an: „Smart Cities“ sind die
Zukunft – Testlauf in Graz.
Digitalisierung, next Level: Waren
vor ein paar Jahren noch die
Menschen im Mittelpunkt von
Vernetzungsplänen, verlagern sich
die Ideen mehr und mehr auch auf
die Ebene der „Dinge“: Maschinen
sollen mit Maschinen kommunizieren („M2M“) und bislang
„dumme“ Sachen, beispielsweise
Mülltonnen, sollen sich künftig
„mitteilen“ können.
Wenn Maschinen miteinander
kommunizieren können, ist ein
enormer Effizienzschub zu er-
warten. Kein Wunder, dass die
Industrie im „Internet der Dinge“
bereits die nächste industrielle
Revolution sieht und an praktischen Anwendungen arbeitet,
die heutige klassische Produktionsformen weiterentwickeln und
möglicherweise irgendwann auch
ablösen könnten. Und auch wenn
vieles davon noch in den Kinderschuhen steckt: Forscher sehen in
verschiedensten Bereichen große
Potenziale.
Um erste konkrete Anwendungen zu testen, kommt hier wieder
unsere Mülltonne ins Spiel, denn
die Grazer Forschungsgesellschaft
„Evolaris“ hat ein spektakuläres
Pilotprojekt
an Land
gezo-
gen. „Wir statten beispielsweise
Mülltonnen mit Sensoren aus,
die ihren Füllstand an eine Zen­
trale übermitteln können“, erklärt
Evolaris-Forscher Christian Adelsberger. Unnötige Fahrten zur „Entleerung“ ohnehin leerer Container
könnten also künftig wegfallen
und die Routen optimiert werden.
„Der große Gedanke dahinter ist,
dass viele Dinge gerade in städtischen Bereichen um ein Vielfaches
effizienter gestaltet werden könnten“, erklärt Adelsberger. Das sei
auch nötig, angesichts der rasant
wachsenden Bevölkerungszahlen
in urbanen Räumen. Und deshalb
werden auch diese
sowie einige
weitere Anwendun-
gen in den kommenden fünf
Monaten an drei Standorten in
Graz getestet.
Projektpartner
sind der französische Spezialist für Kommunikationsnetze im
„M2M“-Bereich, „Sigfox“, sowie
die „ORS“-Gruppe aus Österreich,
die sich auf Rundfunkübertragung
spezialisiert hat.
Und auch Unternehmer können
mit eigenen Ideen am Projekt teilnehmen – mehr
dazu lesen Sie
in der Story
unten.■
Parkplätze, die sich
melden, wenn sie frei
sind. Mülltonnen, die
Entleerung fordern:
Städte werden schon
bald „smarter“ sein.
Fotos: Fotolia, Fischer, Simlinger
Wer Ideen für „smarte“
Anwendungen hat, kann
sie unter Umständen zu
sehr geringen Kosten im
Forschungsprojekt testen.
Das Pilotprojekt zu den „Smart
Cities“ – siehe Story oben – wird
in der am 18. und 19. November in
Graz stattfindenden „Urban Future
Global Conference“ (www.urban-future.at) vorgestellt, auch erste konkrete Anwendungen werden von
den Projektpartnern rund um die
Grazer Forscher von Evolaris präsentiert. Dort wird es auch die Möglichkeit für Unternehmen geben,
ihre eigenen Ideen für selbst entwickelte „smarte“ Anwendungen mit
Evolaris-Forschern zu diskutieren.
„Es gibt dann auch die Möglichkeit,
dass wir verschiedene Dinge im
Rahmen dieses Forschungsprojektes zu sehr geringen Kosten für
die Unternehmen ausprobieren“,
erklärt Christian Adelsberger von
Evolaris. Welche Ideen umgesetzt
werden können und wie der weitere
Ablauf wäre, könne man aber erst
besprechen, wenn man sich einmal
ausgetauscht habe. „Wer sich dafür
interessiert, sollte sich also vorerst
einfach bei uns melden“, erklärt
Adelsberger (office@evolaris.net).
Die Konferenz „Urban Future“
findet erstmals statt, hat es aber in
sich: Mehr als 700 Experten und
180 hochkarätige Speaker haben
sich angesagt. In 43 Sessions werden Herausforderungen, Erfolgskriterien und Trends zu den vier
Schwerpunkten Mobilität, Energie,
Wohnen und Stadtplanung sowie
Kommunikation diskutiert.■
Foto: Sergej Khackimullin - Fotolia
Unternehmer können Ideen testen
Ideen für Vernetzungen in Unternehmen können getestet werden.
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· 13
Regionen
In Kürze
Graz. Die steirischen Versicherungsagenturen und die
WKO-Regionalstellen Graz
und Graz-Umgebung luden
zur ersten After-BusinessLounge im Grazer Casineum.
Mehr als 180 Unternehmer
trafen sich zur Netzwerkveranstaltung. Die Veranstaltung stand diesmal unter
dem Motto „Bin ich gut versichert?“.
Bundesheer übt
Terrorszenario
Leoben. Von 17. bis 19.
November übt das Bundesheer beim Kraftwerk Leoben.
Ziel der Übung: Soldaten
der Wachsicherungskompanie in Zeltweg sollen den
Staudamm vor Anschlägen
sichern. Auch Polizei, Feuerwehr und Wasserrettung sind
an der Aktion beteiligt.
Wilfling-Bau-Pleite:
105 Jobs gefährdet
Graz-Umgebung. Eine Insolvenz erschüttert die steirische Bauwirtschaft. Wilfling
Hoch- und Tiefbau aus Friesach-Gratkorn ist zahlungsunfähig und mit mehr als drei
Millionen Euro überschuldet.
Wie der Kreditschutzverband
von 1870 berichtet, sind
105 Dienstnehmer und 188
Gläubiger betroffen. Ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung sei außerdem
gescheitert. Jetzt muss der
Insolvenzverwalter klären,
ob noch offene Baustellen
fertiggestellt werden. Die
vier Tochtergesellschaften
des Unternehmens sind nicht
betroffen.
Wer nicht erreichbar ist,
bleibt auf der Strecke…
Alles steht und fällt mit
der Erreichbarkeit. Das
zeigte die erste Leitbetriebekonferenz für Graz und
Umgebung.
„Unser Flughafen hat im Gegensatz
zu vergleichbaren Flughäfen ein
besseres Einzugsgebiet.“ Große
Herausforderungen seien für Graz
jedoch die Maßnahmen gegen
den Feinstaub und die zahlreichen Pendler. 80.000 Menschen
pendeln täglich nach Graz ein.
16.000 Grazer fahren im Gegenzug
zu einem Arbeitsplatz außerhalb
der Murmetropole. „Besonders die
Auspendler werden immer wichtiger, weil Graz mit einer hohen
Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat“,
ist Steinegger überzeugt. An der
anschließenden Diskussion beteiligten sich zahlreiche Vertreter
von Leitbetrieben in Graz und
Graz-Umgebung, darunter Flughafen-Graz-Geschäftsführer Gerhard
Widmann, Spar-Geschäftsführer
Christoph Holzer und Helmut Wiedenhofer von Joanneum Research.
Während Widmann die Entwicklung des Regionalflughafens lobte
und in seinen Kontext setzte, kritisierte Wiedenhofer die Preise der
öffentlichen Verkehrsmittel: „Wenn
eine kurze Strecke in Graz 2,10 Euro
kostet, ist das eine Zumutung.“ ■
Graz. Trotz moderner Kommunikationsformen wie der Videotelefonie spielt die persönliche Erreichbarkeit eine immer wichtigere
Rolle. Davon ist Alain Thierstein,
Professor an der TU München
und Keynote-Speaker bei der ersten Leitbetriebekonferenz für Graz
und Umgebung, überzeugt: „Städte
leben vom persönlichen Austausch.
Auch im Internetzeitalter wird
es immer wichtiger, sich lokal zu
konzentrieren und international zu
vernetzen.“ Um das zu erreichen
müsse das magische Quadrat, wie
er es nennt, besetzt sein: „Dazu
zählen ein guter Flughafen, eine Anbindung an ein
Hochgeschwindigkeitsschienennetz, eine ausgebaute
regionale S-Bahn und ein
attraktives unmittelbares
Umfeld.“ Punkte, die von
Graz gut erfüllt werden,
ist Robert Steinegger vom
Institut für Wirtschafts- und
Standortentwicklung überzeugt: Alain Thierstein (Mitte) mit Michael Hohl und Daniela Gmeinbauer
Foto: Flughafen Graz/Krug
Netzwerken am
Feierabend
Nr. 37 · 14. November 2014
14 · Regionen · Steirische Wirtschaft
In Kürze
Foto: Weeber
Leoben. In Donawitz wurde
der Bau der Seniorenresidenz Steinkellner in Angriff genommen. Nördlich
des ehemaligen Werkshotels
errichtet Ewald Steinkellner
mit Investoren wie Raiffeisen
und Immag Österreich eine
Seniorenresidenz mit Hotelcharakter. So wird es auch
eine Wellnessoase und eine
eigene Parkanlage mit Buschenschank geben. Für den
Leobner Bürgermeister Kurt
Wallner eine Aufwertung des
Stadtteils Donawitz.
In Donawitz wird eine neue
Seniorenresidenz gebaut.
Staribacher baut
eine neue Küche
Leibnitz. Das Restaurant Staribacher macht sich fit für die
Zukunft. Dabei wird das Herzstück des Hauses, die Küche,
umgebaut und auf den Stand
der Technik gebracht. Ab 7. Jänner bis Ende März bleibt daher
der Betrieb der Kaindorfer
Institution geschlossen.
Fotos: Ernst Knabl
Spatenstich für
Seniorenresidenz
Mit kleinen Projekten konnten die Schüler in die zahlreichen Lehrberufe aus der Umgebung hineinschnuppern.
Schüler lernen die Vielfalt
der Lehrberufe kennen
An der Neuen Mittelschule Passail konnte man für
eine Woche Karriereluft
schnuppern und mögliche
Lehrberufe kennenlernen.
Weiz. Welchen Lehrberuf kann
man eigentlich direkt vor der
Haustüre ausüben? Um diese
Frage drehte sich eine Projektwoche an der Neuen Mittelschule
Passail, deren Schwerpunkt die
Berufsorientierung ist.
Seit drei Jahren bringt das Karrierecenter Almenland Betriebe
aus der Region in die Schule. Mit
zahlreichen Projekten versucht
man den Schülern die vielen
Lehrberufe im Bezirk Weiz näherzubringen. So konnten sich an
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Modernität im
rechten Licht.
ökonomisch
Up to date
Gesundheits- &
Konzentrationsfördernd
Licht
zwei Projekttagen nicht nur die
Betriebe präsentieren, sondern
die Schüler durften gleich direkt
Hand anlegen und Bekanntschaft
mit den verschiedenen Werkzeugen der unterschiedlichen Lehrberufe schließen. So produzierten
die Kids zum Beispiel gemeinsam
mit der Druckerei Klampfer eigene Schulhefte.
Highlight war dabei der Berufsotientierungslauf, bei dem Kleingruppen einen Parcour durchlaufen und anschließend Fragen zu
den Unternehmen beantworten
mussten. „Insgesamt 26 Unternehmen nutzten die Gelegenheit
und präsentierten ihre Ausbildungsmöglichkeiten“, freut sich
Organisatorin Inge Reisinger. Unterstützt wird sie dabei von Petra
Hofer von der Steirischen Volkswirtschaftlichen Gesellschaft.
Und der Erfolg der Veranstaltung hat sich herumgesprochen.
„Zahlreiche weitere Schulen aus
dem Bezirk würden gerne den
Berufsorientierungslauf veranstalten. Leider fehlen uns dafür
aber die Ressourcen“, bedauert
Reisinger.
Eine Unterstützung vom Land
Steiermark konnte bisher leider
nicht erreicht werden. Dabei
würden auch die Betriebe von der
Aktion profitieren, ist Reisinger
überzeugt: „Wo sonst können sie
mit geringem Aufwand so viele
zukünftige Lehrlinge erreichen?
Die Zusammenführung von Wirtschaft und Schule ist uns sehr
wichtig.“ ■
Impressum
Medieninhaber,
Herausgeber
(Verleger) und Produzent: Wirtschaftskammer Steiermark, 8021
Graz, Körblergasse 111–113, Tel.
0316/601-657, Fax DW 308.
Offenlegung: wko.at/stmk/offenlegung
Chefredakteur Mag. Mario ­Lugger
Redaktion: Mag. Karin Sattler; redaktionelle Mitarbeiter der WKO|Inhouse
GmbH: Veronika Pranger, Bakk. phil.,
Mag. (FH) Michael Neumayr, Klaus
­Krainer.
Kontakt: redak­tion.stwi@wkstmk.at
Anzeigenverwaltung:
TRICOM
OG, Körösistraße 9, A-8010 Graz,
Mobil: 0664/467 10 12, www.tricom.at
Druck: Druck Styria, Graz
Fotos ohne Autorenhinweis stammen
aus unserem Archiv. Die in mit „Entgeltliche Einschaltung“ gekennzeichneten Artikeln vertretene Meinung
muss nicht mit jener der Wirtschaftskammer Steiermark übereinstimmen.
Die inhaltliche Verantwortung selbiger liegt beim jeweiligen Auftraggeber.
Verbreitete Auflage Inland (1. Hj. 2014): 62.336
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· Regionen · 15
Genuss-Greißlerei Steigerl geht mit
Crowdinvesting-Projekt an den Start
Gleisdorf. Um eine nachhaltige
Greißlerei in Gleisdorf realisieren
zu können, haben Maria Ederer
und Harald Schenner ein neues
Crowdinvesting-Projekt auf die
Beine gestellt. Mit dem Kapital
soll die Greißlerei „Steigerl“ im
Zentrum von Gleisdorf gegründet werden. Angeboten wird dort
ein breites Produktsortiment aus
regionalen, biologischen und naturnah erzeugten Lebensmitteln.
Aber auch das Vollsortiment einer
Greißlerei soll die Nahversorgung
der Stadt weiter sichern. Das Ziel
ist es, bis zu 200.000 Euro aufzustellen. Beteiligungen ab 1.000
Euro mit einer Bindung auf fünf
Jahre sollen mit 4,5 Prozent verzinst werden.■
Die Schüler der BHAK-Deutschlandsberg beweisen praktisches Wissen.
Angehende Maturanten tauchen in
die weite Welt der Wirtschaft ein
Maria Ederer
und Harald
Schenner setzen auf Crowd­
investing.
Foto: Markus Flicker
Deutschlandsberg. Gemeinsam mit zahlreichen Wirtschaftsbetrieben aus der Region
starten die Abschlussjahrgänge
der
Bundeshandelsakademie
Deutschlandsberg ihre Projektarbeiten. Dabei zeigen die angehenden Maturanten, dass sie ihr
Schulwissen auch in die Praxis
umsetzen können. Denn die Projektarbeiten werden immer mit
Unternehmen aus der Region
gemeistert. So entwickeln die
Kids ein Handbuch für das Unternehmen WSB Bau aus Leibnitz,
das den Weg von der ersten Idee
zum Einfamilienhaus zeigen
soll. Dazu passend startete eine
andere Projektgruppe mit dem
Möbelhaus Assl eine Umfrage,
die die Wohnträume der Kunden
erforschen soll. ■
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Nr. 37 · 14. November 2014
16 · Regionen · Steirische Wirtschaft
Hartberg-Fürstenfeld. CyberSicherheitsexperten aus ganz Europa trafen sich kürzlich in Fürstenfeld, um neue Bedrohungsszenarien und dazupassende Lösungen
zu diskutieren. Die Experten referierten in 26 Vorträgen vor 1.400
Teilnehmern, welche Gefahren auf
Industrie, Wirtschaft, Behörden
und jeden Einzelnen zukommen
und wie moderne IT-Netze sicher
gestaltet werden können. Gleichzeitig fand in Fürstenfeld die European Cyber Security Challenge
statt, wo sich junge Sicherheitstalente aus Österreich, Deutschland
und der Schweiz messen konnten.
Sie mussten Sicherheitslücken in
Computeranwendungen aufspüren
und flicken.■
Foto: Barbic
Europas Cyber-Security-Experten
über neue Online-Bedrohungen
In Leibnitz wurde der aktuelle Junker präsentiert.
35 heimische Junker präsentierten
sich in der Südsteiermark
In Fürstenfeld
diskutierte
Landeshauptmann Franz
Voves mit
Experten über
Cyber-Security.
Foto: HBF/CARINA KARLOVITS
Leibnitz. Gleich 35 steirische
Weinbauern präsentierten im
Kulturzentrum Leibnitz ihre heurigen Junkerkreationen. Weinkönigin Anne I. zeigte sich vom
„fruchtbetonten Wein bei leichten Alkoholgraden“ begeistert.
Auch der Leibnitzer Bürgermeister Helmut Leitenberger und
zahlreiche Amtskollegen aus der
Region sowie Weinbaudirektor
WIR GEBEN LEISTUNG EINE STIMME!
Ich habe mich
wegen der
Erstattung
der deutschen
Vorsteuer an
das Rechtsservice der Wirtschaftskammer
gewandt. Ohne
die Hilfe hätten
wir das Geld wohl
nicht bekommen.“
Dietmar Hasenhütl,
Lupus Austria
80.000
Anfragen von 27.000 Betrieben
wurden vom Expertenteam im Service
der WKO Steiermark allein im Vorjahr
bearbeitet. Ihre Kammerumlage
sichert diese wichtige Dienstleistung!
Werner Luttenberger überzeugten sich von der Qualität der
Jungweine. Karlheinz Hödl, Vorsitzender des Tourismusverbandes „Die besten Lagen. Südsteiermark“, warb für den „Südsteirischen Weinwinter“ und erinnerte
an die Bedeutung des steirischen
Weines für den Tourismus. (Mehr
zum steirischen Weinjahr 2014
gibt es auf Seite 4.)■
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
Service
· Service · 17
Was muss ich für die Umwidmung
meines Grundstückes von Frei- in
Bauland tun?
Ihre Servicenummer für alle Fragen im
Unternehmen: 0316/601-601
Gabriele
Führer
SVA: Wer vom Selbstbehalt befreit ist
Euro monatlich. Diese Beiträge
sind um 15 Prozent höher, wenn
überdurchschnittliche Ausgaben
nachgewiesen werden können.
Kinder erhöhen die jeweilige
Einkommensgrenze um 132,34
Euro/Kind.
Vorsicht: Leben im Familienverband Personen mit eigenem
Einkommen, dann werden diese
bei der Berechnung der Einkommensgrenze berücksichtigt.
Rezeptgebührenbefreiung: Automatisch, also ohne Antrag
befreit sind Versicherte mit anzeigepflichtigen, übertragbaren
Krankheiten und Gewerbepensionisten mit Ausgleichszulage,
sobald die Rezeptgebühr zwei
Prozent ihres Nettoeinkommens/
Jahr überschreitet (Rezeptgebührenobergrenze).
Ein Antrag auf Befreiung muss
eingebracht werden bei besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit
(siehe vorne). Ob und welche
Befreiung vorliegt, das können
alle Ärzte von der E-Card ablesen.
Alle Infos: Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft (SVA), Tel. 05 08 08-0.■
Ob die Befreiung automatisch
gilt oder auf Antrag, das ist genau
geregelt. Automatisch befreit sind
Gewerbepensionisten mit Ausgleichszulage und alle beitragsfrei anspruchsberechtigten Kinder, sobald die Kostenanteile fünf
Prozent des festgestellten Jahreseinkommens überschreiten.
Eine Befreiung beantragen können Versicherte bei einer Chemooder Strahlentherapie, bei Dialysebehandlung, nach erfolgter
Organtransplantation, bei einem
Behindertengrad von (mindestens) 50 Prozent, als Schwerstversehrte oder bei besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit. Diese
liegt vor, wenn das Einkommen
einer Einzelperson 857,73 Euro/
Monat nicht übersteigt, bei Ehepaaren/Lebensgefährten im gemeinsamen Haushalt: 1.286,03
Versicherte im
Rollstuhl sind fast
immer (auf Antrag)
vom Selbstbehalt
befreit.
Foto: Francesco83 - Fotolia
Für SVA-Versicherte
gilt generell: 20 Prozent
Selbstbehalt. Es gibt aber
einige Personengruppen,
die befreit sind. Wer in
den Genuss kommt.
Das EU-finanzierte Projekt „EECC-European Enterprises Climate Cup“ unterstützt kleine und mittlere
Unternehmen mit einer kostenlosen Energie- und
Fördermittelberatung. Jetzt lockt ein europaweiter
Wettbewerb, der im März 2015 startet. Über einen
Zeitraum von 15 Monaten setzen
die Teilnehmer Energiesparmaßnahmen in ihren Bürogebäuden
um und motivieren ihre Mitarbeiter zum sparsamen Umgang mit
Heizenergie und Strom. Alle Infos
auf der Projekt-Website: http://
www.enterprises-climate-cup.eu/.
Teilnehmer können gewinnen
und setzen Zeichen.■ Energiesparen spart Geld.
Sicherheitslücken haben das Bundesministerium für Finanzen veranlasst, Einstiegsmöglichkeiten
in FinanzOnline einzuschränken.
Bei Verwendung der Microsoft
Betriebssysteme Windows XP
oder Windows Server 2003 und
des Webbrowsers Internet Explorer Version 8 ist der Einstieg in
FinanzOnline nicht mehr möglich.
Informationen zu den Sicherheitsmaßnahmen und ihren Auswirkungen sind auf der Homepage
des BMF abrufbar: http://tinyurl.
com/mtv2vzl■
Foto: olly - Fotolia
Sicherheitslücken: Beschränkter
Zugang zu FinanzOnline-Portal
Foto: Erwin Wodicka - Fotolia
Welcher Unternehmer
spart am meisten Energie?
Sicherheitslücken können nerven
Nr. 37 · 14. November 2014
18 · Service · Steirische Wirtschaft
Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen
Wenn Lieferanten
Stammkunden sind
Wann und für wie lange
kann man eine LangzeitLieferantenerklärung
ausstellen?
Dazu Silvia Partl: Wenn ein
Lieferant regelmäßig Waren
mit Präferenzursprung liefert,
besteht die Möglichkeit, eine
Langzeit-Lieferantenerklärung (LLE) abzugeben. Diese
Erklärung muss die genaue
Bezeichnung der Waren enthalten und ist maximal für
ein Jahr gültig. Eine LLE kann
rückwirkend nach bereits erfolgter Lieferung der Waren
ausgestellt werden; z.B.: Ein
österreichisches Unternehmen liefert seit Beginn 2014
bereits regelmäßig Waren an
einen italienischen Kunden;
am 14. April stellt er seinem
Empfänger rückwirkend eine
LLE für den Gültigkeitszeitraum von 1. Jänner bis 31.
Dezember aus. Außerdem ist
es möglich, die LLE für einen
zukünftigen Gültigkeitszeitraum abzugeben. Der rotweiß-rote Lieferant stellt mit
Ausstellungsdatum 14. November 2014 eine LLE für den
Zeitraum 1. Jänner bis 31. Dezember 2015 aus. Die erfassten Waren in der LLE müssen
während der Gültigkeitsdauer
unter gleichbleibenden Bedingungen hergestellt werden. Der Aussteller einer LLE
muss den Käufer jedoch umgehend informieren, wenn die
von ihm gelieferte Ware nicht
mehr von der abgegebenen
Erklärung erfasst wird.
Wenn die Arbeit viel
Mitarbeiter, die mehr arbeiten als gesetzlich vorgeschrieben, leisten Überstunden, die zu entlohnen
sind. Was für Arbeitgeber
zu beachten ist.
Überstundenarbeit im Sinne des
Arbeitszeitgesetzes liegt vor,
wenn das gesetzlich festgelegte
Ausmaß der täglichen oder wöchentlichen Normalarbeitszeit
inklusive eventueller Mehrarbeit
überschritten wird. Andreas Müller, Experte im Rechtsservice, mit
den Details: „Nach dem Arbeitszeitgesetz gebührt für geleistete
Überstunden ein Zuschlag von
50 Prozent oder eine Abgeltung
durch Zeitausgleich, wobei bei
der Bemessung ein konkreter
Überstundenzuschlag zu berücksichtigen ist. Eine Überstunde
entspricht 1,5 Zeitausgleichstunden.
Zeitausgleichsstunden
Laut Müller können Kollektivverträge auch höhere Zuschläge
vorsehen und günstigere Divisoren (Überstundenteiler) festlegen.
Müller: „Der Kollektivvertrag für
Angestellte im Handel sieht zum
Wenn der Aktenberg zeitlich
„normal“ nicht zu schaffen
ist, dann müssen Überstunden eingelegt werden.
Überstundenpauschale
Anstelle der Abgeltung von
konkret geleisteten Überstunden
kann zwischen Arbeitgeber und
Arbeitnehmer eine Überstundenpauschale vereinbart werden, die
Überstundengrundlöhne sowie
die Zuschläge abdeckt. Müller:
„Diese Pauschale kann vom Arbeitgeber nicht einseitig wieder
entzogen werden und ist auch
dann zu bezahlen, wenn tatsächlich keine Überstunden geleis-
tet werden.“ Der Dienstgeber
hat außerdem eine rechnerische
Überprüfung, die sogenannte Deckungsprüfung, durchzuführen,
ob die vereinbarte Pauschale
im Jahresschnitt die geleisteten
Überstunden samt Zuschlägen
abdeckt. Müller: „Geleistete Über-
Steuerkalender November 2014
Fälligkeitstag
17.*
Weitere Infos
Silvia Partl
WKO-Rechtsservice
Tel. 0316/601-601
Beispiel einen Divisor von 158
vor. Bei der Ermittlung des Überstundengrundlohns für Handelsangestellte ist der Monatslohn
also durch 158 zu dividieren.“
Arbeitgeber und Arbeitnehmer
können einvernehmlich festlegen, wie Überstunden abzugelten
sind. Regeln weder Einzelvertrag noch Kollektivvertrag oder
Betriebsvereinbarung die Form
der Abgeltung, dann sind die
geleisteten Überstunden in Geld
abzugelten. Müller macht darauf
aufmerksam, dass grundsätzlich
nur solche Überstunden abzugelten sind, deren Leistung ausdrücklich angeordnet bzw. wenn die
Arbeitsleistung vom Arbeitgeber
angenommen worden ist.
1. 12.*
Steuerart
Kommunalsteuer
für Oktober
Grundsteuer (wenn der Jahresbetrag € 75 nicht überVierteljahreszahlung
steigt, war sie am 15.5.2014 fällig)
Einkommensteuer
Vierteljahresvorauszahlung
September bzw. VierteljahresUmsatzsteuer für den Voranmeldungszeitraum
zahlung
Kammerumlage (KU 1 - 0,30 %)
Vierteljahreszahlung
Normverbrauchsabgabe, Werbeabgabe
für September
Lohnsteuer; 4,5 %iger Dienstgeberbeitrag zum Ausfür Oktober
gleichsfonds für Familienbeihilfen
0,39 %iger Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag („DZ“) für Oktober
Körperschaftsteuer
Vierteljahresvorauszahlung
Kraftfahrzeugsteuer
Vierteljahreszahlung
Altlastenbeitrag
Vierteljahreszahlung
Zusammenfassende Meldung für innergemeinschaft- bei monatlicher Meldung für
liche Warenlieferungen und Dienstleistungen
Oktober
Zahlstelle
Gemeinde
-"Finanzamt
-"-"-"-"-"-"-"Zollamt
Finanzamt
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
Im WKO-Service­team für Sie da:
Kerstin Kreiner
Tel. 0316/601-601
mehr Zeit kostet
Arbeitsunfähig nach
dem Verkehrsunfall
Foto: Elnur Amikishiyev - Fotolia
stunden, die nicht durch die Pauschale gedeckt sind, müssen zusätzlich entlohnt werden.“ Wenn
die Pauschale aber die geleisteten Überstunden übersteigt, dann
dürfen daraus keine Zeitschulden
des Arbeitnehmers konstruiert
werden.
Um unerwünschte Rechtsfolgen zu vermeiden empfiehlt es
sich, ausdrücklich den Vorbehalt
des Widerrufs zu vereinbaren
oder die Überstundenpauschale
von vornherein nur auf bestimmte
Zeit oder vorübergehende Arbeiten zu beschränken, rät Müller ■
* Für Abgaben, die an einem Samstag,
Sonntag oder gesetzlichen Feiertag fällig
werden, gilt als Fälligkeitstag der nächste
Werktag.
Betriebliche Energiesparlösungen
rechnen sich künftig doppelt
Wird eine Abgabe nicht spätes­tens am Fälligkeitstag entrichtet, fällt automatisch ein
ers­ter Säumniszuschlag in Höhe von zwei
Prozent des nicht zeitgerecht entrichteten
Betrages an. Die Verpflichtung zur Zahlung
eines Säumnis­zuschlages entsteht dann
nicht, soweit die Säumnis nicht mehr als
fünf Tage beträgt und der Steuerpflichtige
innerhalb der letzten sechs Monate alle
Steuerschuldig­keiten zeitgerecht entrichtet hat bzw. wenn der Säumniszuschlag
im Einzelfall den Betrag von 50 Euro nicht
erreichen würde. Für die Landes- und
Gemeindeabga­ben besteht laut der Steiermärkischen Landesabgabenordnung
insofern eine Sonderregelung bezüglich
des Säumniszuschlages, als demnach von
dessen Festsetzung abzusehen ist, wenn
die hiefür maßgebliche Bemessungsgrundlage 73 Euro nicht erreicht.
Seit zehn Jahren betreibt die
WKO Kurse für fortgeschrittenes Energiemanagement. Mit
den Qualifikationslehrgängen für
Europäische Energiemanager in
Wien und Graz gibt es aktuell
schon 529 diplomierte EUREMGraduates, weitere 45 sind derzeit
noch in Ausbildung. Die in den
beiden letzten EUREM-Lehrgängen in Graz und Wien bearbeiteten Projekte lösten Investitionen
von rund drei Millionen Euro
aus, denen Energiekostenersparnisse von rund 1.000.000 Euro
Kompetente Hilfe
Die Experten sind auf
Draht: Tel. 0316/ 601-601,
E-Mail rechtsservice@
wkstmk.at, www.wko.at/
stmk/rs.
gegenüberstehen. Der Wert der
Energieeinsparungen über alle
bisherigen 23 EUREM-Lehrgänge
in ganz Österreich nähert sich der
Schallmauer von einer Million
Megawattstunden. Die meisten
industriellen Projekte amortisieren sich innerhalb von einem oder
zwei Jahren. Da die Nachfrage
aufgrund des Energieeffizienzgesetzes anhaltend hoch ist, sind für
2015 wieder drei EUREM-Kurse
angesetzt. Alle Infos: Stephan
Schwarzer, Tel. 05 90 900 4195,
E-Mail: up@wko.at.■
· Service · 19
Muss ich den Krankenstand meines Mitarbeiters bezahlen?
Dazu Karin Hörmann: Die
Frage ist, ob der Arbeitnehmer den Krankenstand grob
fahrlässig verursacht hat oder
nicht. Grobe Fahrlässigkeit
liegt etwa dann vor, wenn der
Dienstnehmer alkoholisiert
einen Unfall verursacht. In
diesem Fall muss weder für
Angestellte noch für Arbeiter
Krankenentgelt bezahlt werden. Tipp: Bei ungeklärtem
Sachverhalt das Krankentgelt nur unter Vorbehalt
auszahlen. Lehrlinge haben
in jedem Fall Anspruch auf
Krankenentgelt, unabhängig
davon, ob der Krankenstand
selbst verschuldet ist oder
nicht. Trifft den Arbeitnehmer kein grob fahrlässiges
Verschulden, so ist zu klären,
ob gegebenenfalls ein Dritter
den Unfall verursacht hat
und somit ein drittverschuldeter Krankenstand vorliegt.
In diesem Fall ist zwar der
Arbeitgeber verpflichtet, das
Krankenentgelt zu zahlen,
jedoch hat er gegenüber
dem Schädiger Anspruch auf
Ersatz des bezahlten Bruttokrankenentgelts samt der
Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung (Sonderzahlungsanteile sind ebenfalls
regressfähig). Der Regressanspruch ist auf durch die AUVA
nicht erstattetes Entgelt bzw.
Nebenkosten zur Sozialversicherung beschränkt.
Weitere Infos
Karin Hörmann
WKO-Rechtsservice
Tel. 0316/601-601
Nr. 37 · 14. November 2014
20 · Steirische Wirtschaft
Österreich
„Brain drain“, also die
Abwanderung von Talenten und Top-Arbeitskräften, kommt der Wirtschaft teuer.
Aktuell gibt es mehr als 90.000
ausländische Studierende an
Österreichs Unis, Privatunis und
FHs – Tendenz steigend. Doch
die Zahl jener, die nach dem
Studium in Österreich bleiben,
ist gering: Nur 11,3 Prozent der
Rot-Weiß-Rot–Karten entfallen
auf die Kategorie „ausländische
Studienabsolventen“. Dass nicht
mehr dieser jungen Menschen
in Österreich bleiben, ist in
mehrfacher Hinsicht schlecht
für den Wirtschaftsstandort Österreich: Einerseits entstehen
dem Staat hohe Kosten für
deren Ausbildung. Andererseits
verliert der Wirtschaftsstandort
Top-qualifizierte Fachkräfte, die
von unseren Betrieben dringend
gesucht würden. Um diesen
„Brain drain“ zu verhindern und
mehr Absolventen zum Blei-
ben in Österreich zu bewegen,
braucht es ein Bündel an Maßnahmen. Darin sind sich Vizekanzler Reinhold Mitterlehner,
Außenminister Sebastian Kurz,
Wirtschaftskammer-Präsident
Christoph Leitl und Heinrich
Schmidinger, Präsident der
Universitätenkonferenz, einig.
Notwendig seien daher Verbesserungen bei der Rot-WeißRot-Karte wie die Erweiterung
auf Bachelor-Absolventen, aber
auch die Verlängerung des
gewährten Zeitraumes zur Jobsuche auf zwölf Monate. Ebenso
wichtig sei ein attraktives Image
Österreichs, betonte Leitl. „Es ist
entscheidend, dass wir eine Willkommenskultur für diese jungen
Menschen schaffen und ihnen
wirtschaftliche Perspektiven in
unserem Land bieten.“ Leitl verwies auf den sich verschärfenden
Fachkräftemangel: „Wir sollten
jene Top-Kräfte, die wir hier im
Land ausbilden und die gut integriert sind, nicht fortschicken,
sondern einladen, in Österreich
zu bleiben.“
■
Foto: lassedesignen - Fotolia
Mehr „Brain gain“
statt „Brain drain“
Rund 6.900 Unternehmensübergaben gibt es in
Österreich pro Jahr. Tendenz stark steigend.
Wie die aktuelle Statistik der
Wirtschaftskammern Österreichs
und eine Studie der KMUForschung Austria belegen, ist
die Zahl der Unternehmensübergaben seit 2003 um 17 Prozent
gestiegen. Die Tendenz ist weiter
steigend – in den nächsten zehn
Jahren werden 45.700 kleine
und mittlere Betriebe von einem
Nachfolger übernommen. Erfolgreiche Übergaben würden in
diesem Zeitraum über 450.000
Arbeitsplätze sichern.
in zwei Dritteln der Fälle wird
das Unternehmen mit Erreichen
des pensionsfähigen Alters weitergegeben. Dabei halten sich fa-
milieninterne und -externe Übergaben die Waage. Für die Hälfte
aller KMU muss demnach eine
passende Nachfolge außerhalb
der Unternehmer-Familie gefunden werden.
Das Gründerservice unterstützt
Unternehmer, die einen Nachfolger suchen, und angehende
Unternehmer, die einen bereits
laufenden Betrieb übernehmen
möchten.■
Foto: WKO
Wichtige Unterstützung bei Betriebsübergaben
Die Firmenübergabe findet oft außerhalb der Familie statt.
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· Anzeigen· 21
Die neue EU-Kommission
muss eine wachstumsorientierte Konsolidierungspolitik fortsetzen, fordert
WKÖ-Präsident Leitl.
Anlässlich der Wirtschaftsprognose der EU-Kommission forderte
WKÖ-Präsident Christoph Leitl
rasche Maßnahmen für Jobs und
Wachstum: „Die Politik ist gefordert, die öffentlichen Mittel rasch
und gezielt auf Zukunftsinvestitionen zu lenken.“ Die neue EUKommission unter Jean-Claude
Juncker müsse nun dafür sorgen,
dass die Mitgliedstaaten eine
wachstumsorientierte, aber konsequente Konsolidierungspolitik
fortsetzten und die neuen Regeln
zur Haushalts-Disziplin einhielten. Die 300 Milliarden Euro aus
Junckers Wachstumspaket müssten so eingesetzt werden, dass sie
die beste Hebelwirkung und einen
Christoph
Leitl
Foto: WKO
europäischen Mehrwert – zum
Beispiel für große Infrastrukturprojekte – erzielten. Entscheidend
seien die richtigen Rahmenbedingungen für Unternehmertum in
Europa. Dazu zählten insbesondere weniger bürokratische Hindernisse und eine ausreichende
Finanzierung.
Die EU-Kommission sieht für
2014 und 2015 ein mäßiges Wirtschaftswachstum in der EU-28
und in der Eurozone: Demnach
soll das reale BIP im Jahresdurchschnitt 2014 in der EU um 1,3
Prozent und im Euroraum um 0,8
Prozent steigen; im kommenden
Jahr werden 1,5 bzw. 1,1 Prozent
erwartet. Durch die Stärkung
des Finanzsektors infolge der auf
europäischer Ebene getätigten
Maßnahmen – Stichwort Bankenunion – und der Auswirkungen der
jüngsten Strukturreformen soll
sich das Wachstum 2016 auf 2,0
bzw. 1,7 Prozent beschleunigen.
Österreich liegt mit 0,8 Prozent
im Jahr 2014 unter dem EUDurchschnitt. Für 2016 werden
ein Wert von 1,5 Prozent und eine
Arbeitslosenrate von 5,0 Prozent
vorhergesagt.
Auch die Arbeitslosenquote soll
der Prognose zufolge 2016 in der
EU auf 9,5 Prozent und im Euroraum auf 10,8 Prozent zurückgehen. Der Trend zu einer niedrigeren Inflation hat sich 2014 in
den EU-Mitgliedstaaten bedingt
durch niedrigere Rohstoffpreise
und die konjunkturelle Flaute
fortgesetzt; bis 2016 wird jedoch
ein leichter Anstieg von derzeit
0,6 auf 1,6 Prozent (Österreich: 1,8
Prozent) erwartet. ■
Foto: jorisvo - Fotolia
Für mehr Investitionen in die Zukunft
Europa muss seine Konsolidierungspolitik fortsetzen.
Lebensberatung als
Gesundheitsvorsorge
‣‣Bettina Reisenhofer ist seit
2013 nebenberuflich Lebens- und Sozialberaterin
in Fernitz bei Graz.
‣‣Zu ihrem vielfältigen Angebot zählen Coachings,
Teambuildings, Supervision,
Einzelberatungen,
Raucherentwöhnung,
Gewichtsreduktion
und
Stressbewältigung sowie
Trauerbegleitung.
‣‣Mehr Infos im Internet
unter www.beratung-reisenhofer.at. E-Mail info@
beratung-reisenhofer.at,
Tel. 0676/6594601
Sie sind eine Allrounderin:
Eigentlich sind Sie Controllerin und Masseurin – und
seit 2013 auch Lebensberaterin. Wie kam es dazu?
Reisenhofer: Bei der Ausbildung
zur Masseurin ist mir bewusst geworden, dass es nicht nur körperliche Blockaden gibt. Die
Faszination der Psychologie hat mich seither nicht
mehr losgelassen und ich
habe eine Ausbildung
zur Lebens- und
Sozialberaterin
absolviert. Das
ist heute mein
zweites Standbein und erfüllt
mich.
Welche Schwerpunkte setzen Sie bei Ihrer Arbeit?
Reisenhofer: Neben Coachings
und Teambuildings in Betrieben
biete ich Einzelberatung, Supervision und Trauerbegleitung an. Ein
weiterer Schwerpunkt sind Raucherentwöhnung,
Gewichtsreduktion und Stressmanagement.
Was ist Ihr erklärtes Ziel?
Reisenhofer: Ich möchte meinen
Klienten so helfen, dass es ihnen
schnell wieder so gut geht,
dass sie mich nicht mehr
brauchen.
Wie kann das gelingen?
Reisenhofer: Mit professioneller Begleitung.
Oft braucht es nur
eine kurzfristige Unterstützung bei der
Selbstwertfindung
oder wichtigen Entscheidungsfragen.
Andreas Herz, Obmann Gewerbliche Dienstleister: „Mit
dieser Prämierung wollen wir
den Mitgliedsbetrieben eine
neue Plattform geben. Denn
bei unseren vielen Betriebsbesuchen entdecken wir hinter
oft unscheinbaren Firmennamen höchst innovative und
erfolgreiche Unternehmen.“
http://dienstleister-stmk.at
http://www.facebook.com/
gewerbliche.Dienstleister
Entgeltliche Einschaltung
Ob Raucherentwöhnung,
Trennung oder Stress:
Bettina Reisenhofer steht
ihren Klienten in allen Lebenslagen zur Seite.
Fotos: Fischer; Tom Lamm
Gewerblicher Dienstleister der Woche
Nr. 37 · 14. November 2014
22 · Steirische Wirtschaft
Foto: Tupungato - Fotolia
International
Polit-Patt oder Schach-Matt?
Jetzt kontrollieren die
Republikaner den USKongress. Was das für die
Wirtschaft bedeutet, erklärt AWO-Delegierter Michael Friedl im Interview.
Von Michael Neumayr
michael.neumayr@wkstmk.at
Was bedeutet die neue politische Situation in den USA
für steirische Investoren? Michael Friedl: Das Ergebnis der
Wahlen kommt nicht überraschend. Jeder hat erwartet, dass
die Republikaner gewinnen. Man
muss sich aber die Frage stellen,
wer die Wirtschaftspolitik in den
USA macht. Die spielt sich nämlich auf sehr vielen Ebenen ab. Es
gibt die Federal Reserve Bank und
vor allem die Bundesstaaten mit
einer eigener Steuerpolitik. Es besteht die Hoffnung, dass nun nach
der Wahl konstruktiver gearbeitet
wird als bisher. Besonders was
die Energiepolitik, Handelspolitik
und die Steuerreform betrifft, gibt
es viele Gemeinsamkeiten zwischen den Parteien. Das wäre auch
für steirische Investoren günstig.
Aber Präsident Obama gilt
jetzt als Lame Duck. Merken
das die Wirtschaftstreibenden überhaupt?
Friedl: Barack Obama bleibt ein
Unsicherheitsfaktor. Die Frage ist,
ob er sich noch ein Vermächtnis
schaffen will. Aber für österreichische Wirtschaftstreibende ist
das kaum zu merken. Investitionspolitik findet meist direkt in den
Bundesstaaten statt.
Was bedeutet so eine Blockade für öffentliche Aufträge?
Friedl: Ich glaube nicht, dass es
zur Blockade kommen wird. Gerade vor der Präsidentschaftswahl
müssen sich die Republikaner
regierungsfähig zeigen. Wenn
es den beiden Parteien gelingt,
ein Budgetgesetz durchzubringen, wird es auch bei öffentlichen
Aufträgen keine Probleme geben.
Und das Freihandelsabkommen? Wird es sich verzögern?
Friedl: Da könnte man jetzt – zumindest von US-Seite – eher auf einen
grünen Zweig kommen. Besonders
die Demokraten waren nämlich
bisher skeptisch gegenüber dem
Freihandelsabkommen TTIP.
Was könnte das TTIP für Österreich eigentlich bringen?
Friedl: TTIP betrifft nicht nur
Handelserleichterungen. Das bedeutet auch, dass der Regulationsmechanismus für Industriestandards angeglichen wird. Hier wird
derzeit verhandelt, damit diese
Standards für beide Kontinente
keine Nachteile bringen.
Wie geht es den USA derzeit
wirtschaftlich generell?
Friedl: Die Krise hat man gut
überstanden und das Wirtschaftswachstum ist mit 3,5 Prozent
hoch. Es werden sogar Arbeitsplätze geschaffen. Verantwortlich
dafür ist die günstige Energie, die
durch Fracking gewonnen wird.
Gibt es in den USA überhaupt Widerstand gegen
Fracking?
Friedl: Der Unterschied zu Europa
ist, dass die Fördergebiete oft dünn
besiedelt sind. Es gibt aber Widerstand auf kommunaler Ebene.
In welchen Branchen sehen
Sie das größte Potenzial?
Friedl: In jeder. Die USA sind der
größte Markt der Welt. Man muss
sich aber gut verkaufen können.
Welche kulturellen Hürden
muss man dazu nehmen?
Friedl: Durch Hollywood glaubt
jeder, Amerika und die Amerikaner zu kennen. Geschäftstreffen
laufen aber zum Beispiel anders
ab. Österreicher erklären gerne
zuerst die Firmentradition. Das interessiert aber oft nicht. Amerikaner wollen sofort wissen, welchen
Nutzen sie haben. Hier kann man
den Kunden schon in den ersten
15 Minuten verlieren, denn Zeit
ist Geld in Amerika.■
Kontakt & Info
‣‣Michael Friedl
‣‣Außenwirtschaftscenter
New York, newyork@wko.at
‣‣Internationalisierungscenter Steiermark (ICS) der
Wirtschaftskammer: www.
ic-steiermark.eu, Tel.
0316/601-400
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· International · 23
aus der Statistik
7,06
Die „Steirische
Wirtschaft“ am iPad
Milliarden Euro betrugen die österreichischen Ausfuhren in die Vereinigten Staaten
von Amerika im Jahr 2013. Das sind fast
zwei Prozent mehr als noch im Vorjahr.
Jetzt kostenlos im AppStore downloaden.
Seit fünf Jahren ist das steirische Brillenlabel Andy
Wolf auf dem amerikanischen Markt tätig.
Als sich das bekannte Brillenlabel
Andy Wolf 2009 über den großen
Teich wagte, war man euphorisch.
„Die USA sind ein sehr prestigeträchtiger Markt und man kann hier
gutes Geld verdienen“, ist Katharina
Plattner, Designerin bei Andy Wolf,
überzeugt. Deshalb finden auch
jedes Jahr zwei große Messen, eine
in New York und eine in Las Vegas,
statt. „Denn in Amerika funktioniert
für uns vor allem die Ost- und die
Westküste. Dazwischen spielt sich
nicht viel ab“, ist Plattner überzeugt.
Generell seien die Amerikaner nicht
so modebewusst. Mode werde weiterhin in Europa gemacht. Einzig
New York würde eine Sonderrolle
spielen. Kulturell sieht Plattner
keine großen Fettnäpfchen: „Ich
glaube, dass wir Europäer einen
großen Bonus haben. Besonders
uns Österreichern wird viel verziehen, weil wir als charmant gelten.“
Jedoch seien die Amerikaner zwar
leicht zu begeistern, blieben aber
immer recht unverbindlich. Man
solle daher nicht mit zu großen
Erwartungshaltungen in den Markt
gehen. ■
Foto: stefanleitner
Ein Design-Star von New York bis L.A.
Andy Wolfs Hauptgeschäft liegt an der Ost- und Westküste der USA.
WIR GEBEN LEISTUNG EINE STIMME!
113
Stützpunkte zählt das weltweite
Netz an Außenhandelsstellen der
WKO. Ergänzt wird dieses durch
das Internationalisierungscenter
der steirischen Wirtschaft (ICS).
Ihre Kammerumlage sichert
diese wichtige Dienstleistung!
„Als Jungunternehmer benötigt
man insbesondere
für potentielle
Exportgeschäften
Unterstützung
und Know-how
von erfahrenen
Experten. Die
Neoexportberater im ICS
haben mir schnell
und kompetent
geholfen.“
Mag. Martina Payer,
GF Vigeovit
Nr. 37 · 14. November 2014
24 · Handel · Steirische Wirtschaft
Branchen
Was der Chef zum Fest beachten muss
Nur mehr knapp zwei Wochen
– dann fällt mit dem ersten Weihnachtssamstag der Startschuss
zum wohl arbeitsintensivsten Teil
des Jahres. Und während süßer
die Kassen nie klingeln, gilt es
für den Chef hier, einige Sonderregelungen im Auge zu behalten.
So etwa bei der Weihnachtsremuneration. „Die Höhe richtet sich
nach dem Novembergehalt – das
sind Geldbezüge für die Normalarbeitszeit“, so die Rechtsexpertin
des steirischen Handels, Isabella
Schachenreiter-Kollerics. Nicht
dazu zählen hier Überstundenentgelte, Prämien, Öffnungszeitenzuschläge oder auch Sachbezüge.
„Beziehen Vertreter Provision
und Fixum, so gebührt die Weihnachtsremuneration in der Höhe
des Novemberfixums.“ Bei Vertretern, die nur Provision beziehen,
gebe es keinen Anspruch auf
Foto: pressmaster - Fotolia
Weihnachtsgeld und Öffnungszeiten zum Jahresende: Rund ums große
Fest muss der Chef auf einige Sonderregeln achten.
In Bezug auf
Weihnachten
gelten
besondere
Regelungen.
Weihnachtsgeld, so die Expertin,
außer „der Verdienst des Kalenderjahres entspricht nicht dem
14-fachen kollektivvertraglichen
Gehalt. Dann steht Weihnachtsgeld in Höhe dieser Differenz zu.“
Ebenso gesondert geregelt sind
rund ums große Fest auch die
Öffnungszeiten. Hier gelten – wie
beim 8. 12. bzw. den „Adventsamstagen“ – am Heiligen Abend bzw.
dem Silvestertag eigene Bestimmungen. So kann am 24. Dezember
von 6 bis 14 Uhr offengehalten
werden, Süßwaren und Naturblumen können bis 18 Uhr und
Christbäume bis 20 Uhr verkauft
werden. Schachenreiter-Kollerics:
„Am Silvestertag können allgemeine Verkaufsstellen von 6 bis 17 Uhr
geöffnet bleiben – da endet auch die
Normalarbeitszeit.“ Längerer Verkauf ist jedoch bei Lebensmitteln
bis 18 Uhr und Silvesterartikeln
möglich, hier setzt die „Sperrstunde“ um 20 Uhr ein. Infos: http://
tinyurl.com/p7oh3dy■
nung kundgemacht wurde (das
Gesetzblatt zum Download: http://
tinyurl.com/q7yry5n).
Weitere
Informationen zum Thema unter
http://tinyurl.com/me6ot4n
men ab diesem Datum rund drei
Prozent mehr Geld. Mehr Infos
dazu auf www.derhandel.at. Die
für Mitgliedsbetriebe der Sparte
kostenlose Kollektivvertragsbroschüre 2015 steht voraussichtlich
ab Ende Jänner zur Verfügung,
Rückfragen und Informationen
unter Tel. 0316/601-565 bzw. Mail
handel@wkstmk.at
mas-Shopping“ scharrt bereits
wieder in den Startlöchern – und
wie auch in den erfolgreichen
Jahren zuvor werden von 1. bis
23. Dezember in 112 Spielrunden Rechnungen von Kunden
gezogen und den Gewinnern der
Weihnachtseinkauf rückerstattet.
Bereits jetzt stehen die vielen
verschiedenen Werbemittel zu
„Hitradio Ö3 & der Handel zahlen
Ihren Weihnachtseinkauf“ als Plakat, Kassabon-Etikett, Postkarte
sowie Online-Sujets zum Download unter www.derhandel.at bzw.
unter http://tinyurl.com/n2ljcfu
kostenlos zur Verfügung.
In Kürze
Lebensmittelhandel
Allergeninformation
Lebensmittelunternehmer sind
verpflichtet, Informationen über
unverpackte Lebensmittel, die
Stoffe oder Erzeugnisse enthalten, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können
und die bei der Herstellung
oder Zubereitung eines Lebensmittels verwendet werden, an
Endverbraucher weiterzugeben.
Das Landesgremium informiert,
dass im BGBl. II Nr. 175/2014
die Allergeninformationsverord-
Handel allgemein
KV-Gehälter ab 2015
Mehr Geld ab Beginn nächsten
Jahres gibt es für Vollzeitangestellte im Handel: Auf Basis des
Doppelabschlusses für 2014/2015
steigen die Kollektivvertragsgehälter mit 1. Jänner um rund 2,1
Prozent. Auszubildende bekom-
Ö3-Christmas-Shopping
Auch in diesem Jahr erhalten die
heimischen Händler wieder werbetechnische Großunterstützung
per Radio. „Das große Ö3-Christ-
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· Industrie · 25
„Diese Innovation hätte bei den Hochwässern des
vergangenen Jahres oft helfen können. Anstelle von
350 Helfern und tausenden Sandsäcken reichen hier
vier Personen und eine Pumpe.“
Herbert Pfeilstecher
In Kürze
Weiterbildung
Lehrer bei Siemens
Grenzgänger
Exportpreis 2015
Am 30. Juni 2015 werden
jene Unternehmen vor den
Vorhang geholt, die durch
ihr internationales Engagement zum wirtschaftlichen
Aufschwung Österreichs beitragen. Ab sofort sind Bewerbungen zum „Export-Preis“
möglich, alle Infos dazu unter
www.exportpreis.at.
IPPC-Anlagen-Info
„Ausgangszustand“
Gemäß Artikel 22 der Industrieemissionsrichtlinie
müssen betroffene Betriebe
der Behörde einen Ausgangszustandsbericht
vorlegen,
bevor die Anlage in Betrieb
genommen werden bzw. die
Anlagengenehmigung erneuert werden kann. Hierfür
wurde nun ein „Leitfaden zum
Bericht über den Ausgangszustand“ erstellt, um einen
kompakten Überblick über
die Materie zu erhalten. Das
Dokument zum Download:
http://tinyurl.com/pcqtq3y
Die Ceno-Tubes im Einsatz.
Hier wurde
ein Ringdeich
um ein historisches Gestüt
in Deutschland
gelegt, um die
Wassermassen
fernzuhalten.
Fotos: Fischer (2); Sattler AG
„Sich in die Rolle von Mitarbeitern hineinzuversetzen“
– dazu waren die Mitglieder
der „Kooperation Schule-Industrie“ bei der Siemens AG
Österreich in Graz Eggenberg
kürzlich aufgerufen. Pädagogen verschiedenster Oberstufen wurden so motiviert,
Einblicke in die Komplexität
und das Ineinandergreifen
verschiedenster industrieller
Prozesse zu erlangen. Weitere Infos zum Projekt: www.
dieindustrie.at.
Superschlauch statt Sandsack
Eine weltweite Innovation
im mobilen Hochwasserschutz setzt die Sattler
AG: Statt tausender Sandsäcke werden hier Schläuche für Dämme eingesetzt.
Eine Revolution im mobilen
Hochwasserschutz lässt Unternehmen, Versicherungen, Kommunen und Einsatzkräfte aktuell
gebannt Richtung Gössendorf
blicken: Denn Superschlauch
statt Sandsackdamm lautet die
Hightech-Antwort der Sattler AG
auf den mühsamen Deichbau bei
drohenden Wassermassen.
„Allein angesichts der Hochwasserschäden der vergangenen zwei,
drei Jahre in der Steiermark hätte
hier rasch mit den Ceno-Tubes geholfen und viel verhindert werden
können“, ist Vorstandsvorsitzender
Herbert Pfeilstecher überzeugt. So
würden drei dieser weltweit ein-
zigartigen Schlauchmodule, die
per Pumpe mit Wasser gefüllt
werden, ausreichen, um einen 100
Meter langen und einen Meter
hohen Deich, bestehend aus 14.000
Sandsäcken, zu ersetzen. „Für so
viele Sandsäcke benötigt man 47
Lkw-Ladungen, die Ceno-Tubes
gehen auf einen Pkw-Anhänger.
Auch reichen vier Personen statt
350 Helfern, um einen solchen
Schlauch-Damm innerhalb nur
einer Stunde zu errichten“, hat
Pfeilstecher reale Erfahrungswerte parat. Doch das ist nicht alles:
So sind die mobilen Schutzwälle
ebenso stark wie ein Schwergewichtsdamm, können aber nicht
unterspült werden. Worauf Pfleilstecher bei den Super-Schläuchen
aber besonders stolz ist? „Dass die
Tubes vom ersten Faden bis zum
fertigen Modul hier in Gössendorf
produziert werden.“■
Ceno-Tubes
Mit der Deutschland-Tochter „Ceno Membrance
Technology“ wurden die Tubes entwickelt. Deiche
mit bis zu 2,6 Metern Höhe sind möglich. Im Gegensatz zu nassen Sandsäcken, die als Rest- bzw.
Sondermüll teuer zu entsorgen sind, werden die
Schläuche eingerollt und gelagert. Einsatzgebiete
sind auch die Gefahrenabwehr (temporäres Löschwasser, Öl in Gewässer) und die Bausanierung.
Infos: ww.ceno-tec.de, www.sattler-global.com
Nr. 37 · 14. November 2014
26 · Gewerbe · Steirische Wirtschaft
In Kürze
Stuckateure
Branchentreff
Foto: industrieblick - Fotolia
Beim 7. Steirischen Stuckateur- und Trockenausbautag
am 26. November trifft sich
die Branche um 16.30 Uhr
im Marienbräu, Rupertistraße 80, Hart bei Graz. Anmeldung: christina.schinnerl@
wkstmk.at, Tel. 0316/601-364
bzw. Fax 0316/601-300.
Kunststoffe
REACH-Workshop
Friseure
Get together
Die Innung lädt Mitgliedsbetriebe, die ab 2010 gegründet wurden oder seit zehn
Jahren Leistungsträger der
steirischen Wirtschaft sind,
am 17. November ab 10 Uhr
zum „Get together“ ins Grazer
Hotel Novapark. Anmeldung:
igfhahn-reichl@wkstmk.at
Floristen
Lehrabschluss
Foto: Fischer
35 Kandidaten traten kürzlich
zur Lehrabschlussprüfung an.
Elisabeth Pretterhofer (Flora
Salon) schaffte eine Auszeichnung, weitere sechs Kandidaten einen guten Erfolg. Innungsmeister-Stellvertreter
Rudolf Hajek gratulierte.
Elisabeth Pretterhofer mit
Rudolf Hajek (v.l.)
Materialaufwand und Personalkosten sind die größten „Brocken“ in der Kostenstruktur der Kfz-Betriebe.
Auf und Ab für Kfz-Branche
40 Prozent der KMU in der
Kfz-Branche schreiben rote
Zahlen. Gleichzeitig steigt
die Eigenkapitalquote, so
eine aktuelle Studie.
Von Karin Sattler
karin.sattler@wkstmk.at
Es sind nicht gerade erfreuliche
Fakten, die Peter Voithofer von der
KMU Forschung Austria kürzlich
auf den Tisch legte: Vier von zehn
Klein- und Mittelbetrieben in der
Kfz-Branche schaffen den Sprung
in die Gewinnzone nicht. Das
belegt eine aktuelle Studie über
die wirtschaftliche Situation von
heimischen Kfz-Betrieben. Dementsprechend rückläufig ist auch
die Ertragssituation der KMU.
„Die betriebswirtschaftliche Entwicklung der Betriebe war zuletzt
schwächer als im Jahr davor, außerdem sinkt die Nachfrage nach
dauerhaften Konsumgütern“, so
die Kernaussagen der Studie.
Minus bei den
Neuzulassungen
Das zeigt sich auch an den
aktuellen Zulassungszahlen: Die
Zahl der Kfz-Neuzulassungen ist
seit Jahren rückläufig, im Vorjahr
wurden insgesamt 415.000 Fahrzeuge neu zum Verkehr zugelassen, vor drei Jahren waren es noch
458.000.
Ein Lichtblick für die Branche
ist aber, dass sich für 2015 erste
Zeichen einer Konjunkturerholung abzeichnen. Positiv ist auch,
dass die Eigenkapitalquote der
Betriebe in den letzten Jahren
wieder kontinuierlich steigt – bei
den Großbetrieben beträgt sie 32
Prozent, bei KMU im Schnitt 26
Prozent des Gesamtkapitals.
Die gesamte Studie
finden Sie im Internet:
http://tinyurl.com/
ocb6kmr■
Rauchfangkehrer
Merlini geehrt
Fast 20 Jahre stand Peter Merlini an
der Spitze der steirischen Rauchfangkehrer-Innung, bevor er das
Zepter an Christian Plesar übergab:
Für sein langjähriges Engagement
wurde Merlini kürzlich geehrt. Mit
dabei waren u.a. Bundesinnungsmeister Peter Engel­brechtsmüller,
Gattin Helene Merlini und Lehrlingswart Harald Haidler.
Foto: Gerhard Schleich
Unter dem Motto „REACHZulassung in der Praxis“
findet am 20. November von
10.30 bis 16 Uhr in der WK
Wien, Rudolf-Sallinger-Platz
1, ein Workshop statt. Anmeldung: barbara.buchinger@
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Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· Verkehr · 27
Damit es touristisch aufwärts geht
Mit einem millionenschweren Investitionspaket kann der neue
steirische Seilbahnenchef
Arthur Moser in seine
Funktionärsära gondeln.
20 Millionen Euro sind im Sommer in die Modernisierung und
Qualitätsverbesserung von Liftanlagen geflossen: vor allem in
innovative Beschneiungsanlagen,
aber auch in die Infrastruktur, speziell in mehr Parkflächen, in komfortablere Zu- und Abgänge und
auch in kreative Kinderspielein-
Zur Person
Arthur Moser wurde am 25.
April 1980 in Haus/Ennstal
geboren. Seit November
1999 ist er bei den Hauser
Kaibling Seilbahnen beschäftigt, seit sechs Jahren
lenkt er als Geschäftsführer die Agenden in diesem
Unternehmen. Moser war
ab 2012 Obmann-Stv. von
Karl Schmidhofer in der
Fachgruppe Seilbahnen und
ist auch Mitglied des Fachverbandes der Seilbahnen
in der Wirtschaftskammer
Österreich. Der 34-Jährige ist unverheiratet und
ein begeisterter Sportler.
Unter anderem jagd er
auch nach Golfbällen. Allerdings nicht bei Turnieren.
richtungen. „Die Seilbahnbetriebe
sind gerüstet für den Ansturm der
Wintersportler“, freut sich Arthur
Moser, der Karl Schmidhofer als
Obmann der Fachgruppe Seilbahnen nachgefolgt ist.
Der Geschäftsführer der Bergbahnen am Hauser Kaibling hat
ganz klare Ziele vor Augen: die
Untrennbarkeit von Bergbahn
und Tourismuswirtschaft stärker in den Mittelpunkt zu rücken, die Interessen der Steirer
noch kraftvoller und kompetenter
auf Bundesebene zu vertreten
und vor allem Schigebieten und
Liftgesellschaften außerhalb der
touristischen Ballungszentrum
unter dem Motto „Große helfen
Kleinen“ Schützenhilfe zu leisten.
„Wir bieten nicht nur technische
Unterstützung, zum Beispiel mit
gebrauchten Schneekanonen, sondern auch mit Schulungen und
werblichen Kooperationen.“
Kleine Schigebiete: Jetzt
um Förderung ansuchen
Moser übt mit dieser Initiative
den Schulterschluss mit dem
obersten Touristiker im Land,
LH-Stv. Hermann Schützenhöfer,
der einen Fördertopf mit einer
Million Euro gefüllt hat, aus dem
kleine und mittlere Liftunternehmer noch bis April 2015 schöpfen
können.
Auch Moser weiß, dass die Lust
am Schifahren in jungen Jahren
beim Pistenspaß um die Ecke
geschürt wird. „Diese kleinen Betriebe sind extrem wichtig für das
Standing der Schigebiete und Seilbahnen in der ganzen Steiermark.“
Für seine Seilbahnen bricht Moser
aus vollster Überzeugung eine
Lanze: „Mit einem Anteil von 20
Prozent an der Wertschöpfung
sichern sie den Wohlstand in den
Regionen.“■
Begeisterter
„Liftler“: Arthur
Moser, der neue
Mann an den
Hebeln der steirischen Seilbahnen
Investitionen 2014
Unternehmen
Schigebiet
Beschneiung
Tauplitzer Fremdenverkehrsgesellschaft m.b.H.
Die Tauplitz
€ 10.000,00
Reiteralm Bergbahnen GmbH & Co KG
Reiteralm + Fageralm
€ 600.000,00
Berglift Stuhleck
Stuhleck
€ 250.000,00
Murtal Seilbahnen Betriebs GmbH
Kreischberg + Lachtal
Wimmer Roswitha
Wimmerlifte Hart-Purgstall
Bergbahnen Turracher Höhe GmbH
Turracher Höhe
Präbichl Bergbahnen GmbH
Qualitätsverbesserungen
Gastro/Unterkunft
€ 20.000,00
€ 220.000,00
€ 2.000.000,00
€ 8.000,00
€ 150.000,00
€ 60.000,00
Präbichl
€ 20.000,00
€ 20.000,00
€ 70.000,00
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€ 15.000,00
€ 500,00
€ 1.000,00
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€ 300.000,00
Nr. 37 · 14. November 2014
28 · Consulting · Steirische Wirtschaft
Kleinvieh macht auch Mist
„Crowdfunding“ ist in
aller Munde. Worauf man
als Anleger dabei achten muss.
Viele Investoren mit kleinen
Beträgen: „Crowdfunding“ macht
auch Privatpersonen zu Gesellschaftern und lässt beispielsweise
junge Unternehmen so immer
öfter zu ihrem Startkapital kommen – das Motto lautet also:
„Kleinvieh macht auch Mist.“
Im umgekehrten Sinn stellt
sich dabei aber natürlich die
Frage: Welche Risken sind damit
verbunden? Genau damit haben
sich die Finanzdienstleister in
der Wirtschaftskammer auseinandergesetzt. Das Resultat ist
eine „Checkliste“, mit der man
gewisse Dinge hinterfragen und
sich so ein Bild vom geplanten
Investment machen kann.
Dabei geht es in erster Linie
um ganz Grundlegendes: Macht
Crowd­investing für mich als Anleger Sinn? Wie hoch ist das Risiko?
Was muss ich bei Crowdfunding-
„Crowdinvesting“
ist eine Möglichkeit, auch bereits
mit wenig Kapitaleinsatz an innovativen Unternehmen und ihren
(hoffentlich kommenden) Erfolgen
zu partizipieren.
Plattformen im Internet beachten?
All diese Fragen werden übersichtlich beantwortet. Die Checkliste
kann kostenlos auf www.wko.at/
pro-kunden heruntergeladen werden und soll dazu beitragen, Crowdinvesting als neue und innovative
Anlagemethode einem breiteren
Publikum bekannt zu machen.
Weitere Checklisten
online abrufbar
Zusätzlich bietet der Fachverband Finanzdienstleister auch sieben weitere Checklisten auf seiner
Homepage an: Behandelt werden
auch die Themen Anlageprodukte, Gold, Konvertierung von
Fremdwährungskrediten,
Kreditaufnahme, Pensionsvorsorge,
persönliche Krisenabsicherung
sowie alternative Finanzierungsmöglichkeiten.■
Fotos: shishiga; Bjoern Wylezich - Fotolia
Rohstoffe kommen heute mit der Müllabfuhr
Foto: FreeProd - Fotolia
Wer glaubt, dass auf
Müllwägen nur Abfall
transportiert wird, der irrt:
Längst nutzt man Müll als
Rohstofflieferanten.
Früher Sperrmüll, heute Sekundärrohstoff: Altmetall
Früher nannte man sie geringschätzig „Müll“: die Ressourcen,
die täglich in die Sammelcontainer
geworfen und schließlich von der
Abfallwirtschaft neu aufbereitet
und wieder genutzt werden. Die
kalorische Verwendung ist längst
nur mehr der letzte Akt im „Leben“
unzähliger Rohstoffe. Die Möglichkeiten haben sich in den letzten
Jahren rasant weiterentwickelt.
Im Magazin „Rohstoff“, das
demnächst dem Magazin „Business Monat“ beiliegen wird und
von der Fachgruppe der Abfallund Abwasserwirtschaft gestaltet
wurde, können sich die Leser ein
Bild davon machen – etwa von
alten Bundesheer-Panzern, die als
ausrangierte Waffengattung als
wertvolle Ressource für die Metallwarenindustrie genutzt werden können. Mehr als 90 Prozent
der alten metallenen Kampfgeräte
können verwertet werden.
Besonders interessant ist auch
das im Magazin vorgestellte Projekt eines Studenten an der FH
Joanneum: Er hat Bio-Abfälle in
„mundgerechte Happen“ für nicht
gerade appetitlich aussehende
Maden zerkleinert – die jetzt für uns
Menschen ein Entsorgungsproblem lösen und so selbst auch noch
zur Delikatesse werden können. Das
würden Sie nie essen? Lesen Sie
erst einmal das Magazin! Nähere
Infos: www.wko.at/stmk/abfall.■
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· Tourismus · 29
Foto: Fischer
Der Advent
übt in Graz bei
Stadtführungen eine ganz
besondere Faszination aus.
Firmen kommen im Advent auf Touren
Der Advent sorgt nicht
nur für hohe Wertschöpfung im Handel, sondern
bewegt die Wirtschaft
auch hinter den Kulissen.
Bei Stadtführungen.
Sie sind bis Weihnachten fast
nonstop unterwegs: die rund 40
Stadtführer, die als „Graz Guides“
in der Murmetropole für einen
unverzichtbaren Wissenstransfer
sorgen. Im Advent bieten die
Experten – ihre Ausbildung ist
fachlich höchst anspruchsvoll und
kostet rund 5.000 Euro – einen
vorweihnachtlichen Schwerpunkt
bei Adventrundgängen an jedem
Freitag und Samstag an, der nicht
nur bei Touristen und Einheimischen gefragt ist, sondern auch
in der Wirtschaft begeistert angenommen wird.
Graz-Guides-Chefin
Sigrid
Alber betätigt den Trend: „Immer
öfter kombinieren Unternehmer
die Weihnachtsfeier mit einem
Adventrundgang, den wir natürlich ganz auf die persönlichen
Wünsche von Chefs und Mitarbeitern abstimmen.“ Alber macht
auch gleich darauf aufmerksam,
dass Termine rasch direkt bei
ihnen (siehe Kasten) gebucht
werden sollten. Die Graz-GuidesChefin und ihre Mannschaften
entführen Interessierte aber auch
an Plätze in der Grazer Innenstadt,
„die auch Einheimische nicht kennen“: „Wir versuchen im Advent,
nicht unbedingt ausschließlich
den frequentierten Weihnachtsmarktmeilen zu folgen, sondern
kommen dem Zauber der Vorweihnacht sehr speziell auf die
Spur.“ Dass die Graz Guides, die
unter der Qualitätsdachmarke
Austria Guides flaggen, in guter
Gesellschaft sind, dafür sorgen
in der Landeshauptstadt die Kollegen bei den „City Guides“ und
den „Tour Guides“, die allesamt
unter www.austriaguides zusammengefasst sind.■
Advent für Firmen
Rundgänge können direkt
gebucht werden:
Tel. 0316/586720,
E-Mail info@grazguides.at
„Antanzen“ zur Opernredoute 2015
Foto: Jungwirth
Vieles ist neu bei der
Opernredoute am 31.
Jänner 2015. Nicht nur
Bernhard Rinner als neuer
Theaterholding-Chef.
Bernd Pürcher und Michael Tomec
laden zur Opernredoute.
Auf eine „philharmonische“ Eröffnung dürfen sich Balltiger am
31. Jänner in der Grazer Oper
freuen. Bei der 17. Auflage des
Renommierballs in traumhaftem
Ambiente wird nämlich das gesamte Grazer Philharmonische
Orchester unter der Leitung von
Chefdirigent Dirk Kaftan für einen
intensiven Hörgenuss sorgen.
Majestätisch wird auch 2015
der Look der Damen des Eröffnungskomitees sein: Sie werden
von Juwelier Klaus Weikhard
gekrönt. Die Eröffnungspolonaise in einer Choreographie von
Patricia Schweighofer und Wolfgang Nicoletti wird „akrobatisch“
überraschen, die Musik kommt
unter anderem aus dem aktuellen
Musicalhit der Oper Graz, „Evita“
Als Stammgast moderiert Alfons
Haider das gesellschaftliche Ball-
highlight in der Murmetropole.
Er wird von zahlreichen musikalischen Formationen abgelöst, die
quer durch die Oper für den guten
Ton sorgen. Dass die steirische
Kulinarik nicht zu kurz kommt,
dafür sorgt die heimische Spitzengastronomie.Alle Steirer, die
einen Abend für alle Sinne erleben möchten, sollten sich rechtzeitig Karten sichern: Unter www.
ticketzentrum.at und unter www.
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Nr. 37 · 14. November 2014
30 · Steirische Wirtschaft
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Nr. 37 · 14. November 2014
34 · Steirische Wirtschaft
Unternehmer
Vasoldsberger „Botox“ zieht
In einer kleinen Schlosserei südlich von Graz werden Industrieanlagen für
den Weltmarkt gebaut, die
Autositze „bügeln“ können.
Die besten Geschichten sind
die, die das Unternehmerleben
schreibt. Und manche klingen
schier unglaublich, wie die des
gebürtigen Kambodschaners Pha
Socheat: Der umtriebige Unternehmer, Chef des Metallbaubetriebes Hutter, produziert in einer
kleinen, unscheinbaren Schlosserei in der 4300-Seelen-Gemeinde
Vasoldsberg Industrieanlagen für
den Weltmarkt. Und die haben es
in sich, können sie doch mittels
Infrarot Autositze glätten. Quasi
Botox für faltenfreie Autositze.
Klassische „Vorher-Nachher“Fotos wie in Frauenmagazinen
belegen auch für den Laien den
sichtbaren Erfolg: Unter dem
In­
frarotstrahler werden die Au-
Innovative
Geister
Serie
Binder+Co kehrt in die
Gewinnzone zurück
Verpackungsspezialist MWV wurde
mit Staatspreis ausgezeichnet
Dem Gleisdorfer Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnikspezialisten Binder+Co scheint die
Trendwende gelungen zu sein: Nach einem wenig
erfolgreichen ersten Halbjahr ist das steirische Unternehmen wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt.
Grund dafür ist ein kräftiges Plus
bei den Neuaufträgen. Im dritten
Quartal konnte ein Konzerngewinn von 480.000 Euro verbucht
werden, das operative Ergebnis
lag bei knapp einer Million Euro
und damit fast auf Vorjahresniveau. Vorstand Karl Grabner
erblickt darin einen „klaren Aufwärtstrend“. ■ Sattes Auftragsplus bei Binder+Co
Im Rahmen des 1. Österreichischen Verpackungstages in Wien
wurde der Verpackungsspezialist
MWV Graz mit dem Staatspreis
„Smart Packaging 2014“ für eine
innovative Multipack-Faltschachtel im Auftrag des Wäscheherstellers Triumph International
ausgezeichnet. Sehr zur Freude
von Geschäftsführer Peter Szabò,
Verpackungsentwickler
Mario
Rassi und Triumph-Lady Kathrin
Steinbauer, die die Auszeichnung
von Harald Kaszanits (Bundesministerium für Wissenschaft, For-
schung und Wirtschaft) und Chris­
tian Holzer (Bundesministerium
für Land- und Forstwirtschaft,
Umwelt und Wasserwirtschaft)
entgegennahmen.■
Foto: Silveri
Foto: Fischer
Fotos: Fischer
Von Karin Sattler
karin.sattler@wkstmk.at
Rassi, Steinbauer und Szabò (v. l.)
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
So funktioniert das „Bügeln“ der Autositze
Über die Steuerung werden die
Förderbänder bedient, über die die
Autositze zur „Verjüngungskür“
fahren. Möglich ist eine individu-
elle Bestrahlung je nach Material,
Beschaffenheit und Temperatur.
Das System kennt bis zu 100 verschiedene Rezepturen.
Autokonzerne an
tositze einer radikalen Verjüngungskur unterzogen – binnen
60 Sekunden verschwinden die
Falten, übrig bleibt eine straffe,
„formschöne“ Oberfläche.
Dementsprechend
ist
der
45-Jährige, den das Studium vor
vielen Jahren nach Graz verschlagen hat, ein gefragter Mann – und
auf dem ganzen Erdball unterwegs, um weltweit seine Anlagen
zu installieren. Denn diese gehen
weg wie die warmen Semmeln:
Pha liefert seine Anlagen mittlerweile nach Russland, China, Malaysien, Indonesien, Indien und in
weite Teile Europas.
Nicht weniger spektakulär sind
die Auftraggeber, die dahinterstehen: BMW, Mercedes, Magna und
Johnson Controls sorgen in der
kleinen Schlosserei mit derzeit 18
Mitarbeitern für volle Auftragsbücher – und gute Umsätze: Je
nach Auftragslage setzt Pha bis zu
vier Millionen Euro jährlich um.
„Die thermische Behandlung
mittels Infrarot ist mittlerweile
eine echte Alternative zu Umluftöfen, Föhnen oder Dampftunneln“,
erklärt der quirlige Firmenchef
und gelernte Anlagenmonteur,
der den Betrieb vor acht Jahren
von seinem damaligen Chef
übernommen hat. „So können
wir die Falten, die während des
Polsterungsprozesses entstanden sind, wieder glätten.“
Pha hat jedenfalls alle
Hände voll zu tun: Gerade hat er eine Großanlage
in Tschechien startklar gemacht, schon sind wieder
drei Anfragen aus Asien in
Vasoldsberg eingetrudelt.■
Sie „bügeln“ hauptberuflich
Autositze. Und privat?
ubit
news
Gehirngerechte
Kommunikation – Neu am
UBIT Bildungsportal
Warum ist Apple so erfolgreich?
Warum war gerade Martin Luther
King der Anführer der Bürgerrechte in Amerika? Warum kleben
alle an den Lippen von Helmut
Schmidt und warum freut man
sich am Ende vieler Reden, dass
sie zu Ende sind.
Autositze
werden
mit Infrarot „verjüngt“ – die
thermische
Behandlung
lässt Falten
verschwinden.
Quergefragt
Sie sind aus Kambodscha.
Was gefällt Ihnen besonders
an Österreich?
Mir gefallen die Freiheit, die
Gleichberechtigung und das soziale Engagement. Ich fühle mich
hier in der Steiermark zu Hause.
· Unternehmer · 35
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auch für die ganze Familie.
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Im Grunde ist es ganz einfach. Sie
konzentrieren sich nicht auf das
WAS sie sagen, sondern auf das
WIE. Sie feilen nicht nächtelang
an der einen oder anderen Formulierung herum. Sie setzen sich zum
Ziel, Menschen zu begeistern und
zu faszinieren, sie zu überraschen
und zu inspirieren. Sie haben Mut
ihre eigenen Emotionen einzubringen und dringen so in die Gefühlswelt der Menschen vor.
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Um für die Herausforderungen
der Zukunft gewappnet zu sein,
hat Spar einen Millionenbetrag in
ein neues Kommissioniersystem
der Firma Knapp investiert, das
die Handhabung schwerer Artikel
erleichtern soll. Das System wurde
kürzlich in der Spar-Zentrale
Maria Saal in Betrieb genommen,
die 150 Märkte in Kärnten und
Osttirol beliefert. „Damit haben
wir nicht nur in unsere Logistik,
sondern auch in die Gesundheit
unserer Mitarbeiter investiert“, so
Spar-Chef Paul Bacher.■
Nr. 37 · 14. November 2014
36 · Unternehmer · Steirische Wirtschaft
Junge Talente für den
Beruf qualifizieren
Im vorigen Jahrhundert konnte
man mit markigen Sprüchen, wie
„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ Jugendliche disziplinieren. Grundkenntnisse des Ausbildungsrechts sah man als ausreichend an, um Lehrlinge ausbilden
zu dürfen.
Heute stehen die Lehrbetriebe
nicht nur im Wettbewerb mit den
weiterführenden Schulen, sondern auch untereinander. Wer die
besten Lehranfänger haben will,
muss den Vergleich bestehen.
Die Lehrausbildung muss heute
etwas bieten: Lernfortschritt, Betriebsklima, Perspektiven. Wer
Lehrlinge erfolgreich ausbilden
will, braucht heute auch viel
pädagogisches und didaktisches
Wissen. Und darauf geht das Ausbildertraining am WIFI ein.
Begleitung
Ein Modell bei der Energie
Steiermark zeigt, wie wichtig
man jetzt die Lehrlingsausbildung
nimmt: Lehrlinge im Lehrberuf
Bürokaufmann/Bürokauffrau können im Rahmen einer Rotation alle
Bereiche des Konzerns kennenlernen. Im Vertrieb treffen sie da auf
Petra Ploschnitznigg, Assistentin
der Geschäftsführung der Energie
Steiermark Kunden GmbH: „Ich
habe dafür das Ausbildertraining
am WIFI absolviert. Lernen lehren,
zur Selbständigkeit erziehen, das
richtige Schritttempo finden – und
mit Themen rund um die Pubertät
umzugehen, das waren wichtige
Einblicke für mich.“
Erfolgserlebnis
„Ich finde es eine schöne Aufgabe, einem Lehrling etwas beizubringen – vor allem wenn es
funktioniert und man sieht, der
kann das jetzt!“, freut sich Daniel
Wilfling. Er ist Marktleiter bei
Tann im Interspar in Weiz, für 15
Mitarbeiter verantwortlich – und
Absolvent des Ausbildertrainings
am WIFI.
„Ich habe viel Freude am Ausprobieren und Verbessern und will
immer alles genau wissen und
verstehen. Das gilt für die Rechte
und Pflichten der Lehrlinge, aber
auch die Einflüsse, die auf die Arbeit von Jugendlichen eine Rolle
spielen. Da empfand ich das Ausbildertraining als Vorbereitung, in
der ich viel dazugelernt habe.“■
„Es macht mir
Freude, mit
Jugendlichen zu
arbeiten. Aber
man braucht
für die Lehrlingsausbildung
auch fundiertes
Fachwissen
– und das
wird am WIFI
vermittelt“,
bestätigt Petra
Ploschnitznigg.
Foto: Melbinger
Es sind die Mitarbeiter
der Zukunft, die heute in
den Betrieben ihren Beruf
erlernen. Damit sie dabei
erfolgreich sind, braucht
man Fachleute.
Ausbilder-Training
‣‣Pädagogische, psychologische und rechtliche
Kenntnisse für die Lehrlingsausbildung
‣‣Eine persönlichkeitsbildende Vorbereitung auf
die Aufgaben als Ausbilder, Mentor und Ansprechpartner für Lehrlinge
‣‣Laufend Termine an vielen WIFI-Standorten in
der Steiermark, weiterführende Ausbildung in
der WIFI-Ausbilderakademie
‣‣Informationen: (0316) 602-1234
www.stmk.wifi.at/ausbilderakademie
Foto: Loske
Zweite Karriere im Personalwesen
Lucia Hubmann: „Eine Ausbildung
mit praxisgerechtem Niveau.“
Vielleicht ist es ein Klischee, aber
es fällt auf: Immer mehr Frauen
wechseln im Lauf ihres Berufslebens zu gefragten Aufgaben im
Rechnungswesen. Für sie ist der
Personalverrechner-Lehrgang
am WIFI ein wichtiger zweiter
Start.
Als Lucia Hubmann, vorher Filialverantwortliche in der Slowakei,
nach Österreich kam, begann sie
gleich in ihre Weiterbildung zu
investieren: zuerst Buchhaltung
I und II, dann, noch in der Karenzzeit, den PersonalverrechnerLehrgang: „Wir hatten Top-Lehr-
beauftragte, die gern auf Fragen
und Anliegen eingegangen sind
– und es war eine sehr angenehme
Atmosphäre.“
Mittlerweile ist sie in einer
Grazer Steuerberatungskanzlei
beschäftigt und kann rückblickend
sagen: „Auch vom Niveau her
würde ich die WIFI-Ausbildung
auf jeden Fall weiterempfehlen.“
Inzwischen denkt sie schon an
das Bilanzbuchhalterdiplom, zuerst aber sammelt sie jetzt einmal
berufliche Erfahrung. „Wenn ich
später weitermache, dann sicher
am WIFI.“ ■
Infos
‣‣PersonalverrechnerLehrgang am WIFI
‣‣Die Komplettausbildung mit
einem anerkannten Bildungsabschluss
‣‣Abrechnungstechnik, Abgabenverrechnung, Arbeitsrecht,
Sozial- und Steuerrecht
‣‣Informationsabend: 2.12.2014,
18.30 Uhr, WIFI Graz
‣‣Anmeldung: (0316) 602-1234
www.stmk.wifi.at/personalverrechnung
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· Unternehmer · 37
top of styria: Ideen für die Steiermark
Innovationen sind das Gaspedal eines Unternehmens
Von Josef Zotter,
Chocolatier
Unser Schoko-Laden-Theater
in Bergl ist eine gute Idee, wir
haben zahlreiche Besucher und
unser Shop läuft hervorragend,
aber es wäre falsch, zu denken,
dass ich immer davon leben
könnte. Denn eine Idee braucht
auch immer die Kraft und den
Schub durch Innovationen, ohne
die auch die beste Idee irgendwann stirbt. Ich sehe immer
wieder Unternehmen, die eine
tolle Idee hatten, aber dann steht
alles still, man ruht sich auf
dieser Idee aus und hofft, dass
einem der Erfolg treu bleibt.
Daran glaube ich nicht,
ich denke, dass es
wahnsinnig wichtig
ist, sich stetig weiterzuentwickeln, kritisch
zu hinterfragen, mutig
zu investieren und sich
auch von Dingen zu
trennen.
Heuer haben wir bei
unseren Schokoladen
den Schwerpunkt auf
vegan und laktosefrei
gelegt, daran haben
wir natürlich schon länger gearbeitet, und jetzt sind wir damit
am Puls der Zeit. Wären wir jetzt
erst auf den Trend aufmerksam
geworden, dann wären wir na-
türlich viel zu spät
dran, um etwas
Neues zu entwickeln.
Man muss als
Unternehmer
Trends einfach
schon wachsen
hören, sensibel
sein, was sich in
der Branche tut
und wie sich die
Lebensgewohnheiten der Menschen
(Kunden) ändern. Mit vegan liegen wir richtig. Wir sind derzeit
auch an einem anderen Zukunfts­
trend dran: Insekten! Das ist natürlich ein Thema, das etwas mit
der Welternährung zu tun hat
und eben auch mit Veganismus
& Co. Denn bei all dem geht es
darum, Alternativen zum Fleischkonsum zu suchen. In unserer
Manufaktur machen wir schon
Verkostungen mit Buffalo Worms
und Heuschrecken in Schokolade,
und das schmeckt auch wirklich
fast jedem, wenn er sich traut, zu
kosten.
Solche Innovationen halten
das Unternehmen am Laufen,
eine gute Idee braucht man für
den Start, und dann muss man
immer weiter daran arbeiten.
Josef Zotter wurde 2010 als TOP of Styria (2. Rang) in
der Kategorie Innovation ausgezeichnet.
www.topofstyria.at (Foto: Lisi Specht)
Erscheinungstermine
November 2014 – Jänner 2015
2014
Freitag, 21. November
Freitag, 28. November
Freitag, 5. Dezember
Freitag, 12. Dezember
Freitag, 19. Dezember
2015
Freitag, 9. Jänner
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Nr. 37 · 14. November 2014
38 · Steirische Wirtschaft
Menschen
Haarsträubendes
liegt voll im Trend
ine Ho
ffmann
Sie haben im Traditionsbetrieb
schon Kult, die verrückten Kreationen, mit denen Altmeister
Gerhard Mayer schon vor
Jahrzehnten Modemutigen den
Kopf verdreht hat. Sohn Andreas ist in die Fußstapfen seines
kreativen Vaters getreten und
ist mit ihm jetzt gemeinsam
durch die haarigen Metropolen
getourt. Bei Hairshows in London ließ sich das Duo ebenso
inspirieren wie auf der „Mondial Coiffure Beauté“, der
größten Friseurmesse der
Welt mit 40.000 Besuchern.
Da konnte auch Stylistin
Jožica „Joey“ Lah aus der
Sporgasse punkten, die
seit kurzem zu den acht
besten Jungkreativen der
Welt zählt. Sie schafften
den Einzug ins Finale beim
sogenannten „Mentor“- Wettbewerb. Fazit der Fashion-Reise?
Die Briten lieben es haarig und
wild (siehe Bild), die Franzosen
stehen auf Kunstvolles. Wofür
sich die Grazer Damen entscheiden, das wird man auf den Bällen
erfahren, die immer die Trends
auf den Köpfen in ganz großem
Rahmen widerspiegeln.
Foto: S
ab
Gerhard und Andreas
Mayer erobern England
und Frankreich. Warum
die Grazer Hairstylisten
ganz wild auf diesen
Haarkult sind.
Christkind im Herzoghof
Andritzer streuen dem Junker Rosen
Noch vor dem offiziellen Startschuss in den Advent
setzten Hans und Annemarie Schullin feine,
weihnachtliche Akzente. Mit der Eröffnung ihrer
schmückenden Weihnachtsausstellung im Herzoghof kam auch bei spätherbstlichen Temperaturen festliche
Stimmung bei den Gästen auf, die
sich viele Ideen für die Deko in
den eigenen vier Wänden holten.
Geschäftsführerin Marie-Alice
Seidl konnte die Besucher bei
Schullins Geschenke vor allem für
Silberbaumschmuck begeistern,
der heuer hoch im Kurs steht. ■ Stimmungsmacher: Schullin, Seidl
Harry und Elli Beranek (Installationsunternehmen) gewannen
den Hauptpreis, zwei Karten für
die Opernredoute, Gerti Hessinger wurde als Rosenkönigin von
Birgit Malner (Blumen Gran) gefeiert. Die Organisatoren des „Junkerfestes in Andritz“, Ulli Glettler, Klaus Edelsbrunner und
Ludwig Grobelscheg, zogen
auch heuer bei der 16. Auflage alle
Register, um über 100 Unternehmer im Johanneshof nicht nur für
den Junker zu begeistern. ■
Die Rosenkönigin mit Gratulanten
Nr. 37 · 14. November 2014
Steirische Wirtschaft
· Menschen · 39
250 von 1.000 Gründern sind Migranten
Podiumsdiskussion zum Thema
„Die Stärke der Vielfalt – Migration in der Arbeitswelt“ in Graz.
Neben vielen anderen zeigte Elke
Jantscher-Schwarz, Beauftragte für Migration der WKO, auf,
dass ein Miteinander lebbar ist.
Auch unternehmerisch.
Vergibt seit 2003 den Umweltpreis: Hans Roth
Sauber, sauber
Tanja Tomasin (BOKU),
Magdalena Anna Elfriede
Prommegger (MUL), Sascha Josef Rom (KF-Uni
Graz) und Ulrich Kral (TU
Wien) heißen die vier Preisträger des Hans Roth Umweltpreises, die im Rahmen
der DepoTech, der größten
Abfallwirtschaftstagung Österreichs, von Hans Roth
höchstpersönlich ausgezeichnet wurden. Als einer der
Ersten gratulierte Landesrat
Christopher Drexler den
Nachwuchswissenschaftlern,
die sich über einen Scheck in
der Höhe von je 2.000 Euro
sichtlich freuten.
Wenn die hochkarätige Jury ihre
Entscheidung trifft, dann darf
sich der Gewinner über viel Anerkennung, aber auch Bares freuen. So auch beim Grawe-Award,
der heuer vom Ehrenpräsidenten
Franz Harnoncourt-Unverzagt und einer unabhängigen
Jury mit Carina Kerschbaumer (Kleine Zeitung), Günter
Encic (ORF Steiermark), Othmar
Ederer (GRAWE Generaldirektor) und Andreas Heuberger
(GRAWE Zentralbetriebsrat) verliehen wurde. Chefinspektor Günther Ebenschweiger hat sich
den Scheck in der Höhe von 15.000
Euro mehr als verdient. Der Leiter
der Polizeiinspektion Graz-Jakomini ist als unermüdlicher Botschafter seit 2001 ehrenamtlich und in
seiner Freizeit in Kindergärten
und Pflichtschulen unterwegs, um
über Gefahren von Sucht, Gewalt
und Missbrauch zu informieren.
Eltern, Lehrer und Kinder werden mittels theaterpädagogischen
Programmen wie „Mein Körper
gehört mir“ sensibilisiert und lernen, „Nein!“ zu sagen. Österreichweit konnten bereits über 200.000
Kinder, Eltern und Lehrer erreicht
werden.■
Feierten den
großartigen
„Botschafter“
Ebenschweiger
(4.v.li): Encic,
HarnoncourtUnverzagt,
Heuberger,
Kerschbaumer
und Ederer
(v.li.).
Foto: Grawe/Fauland
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Award für einen Botschafter
Grundners Kulinarium zu Gast im Peterhof in Gratkorn
Butter, Zucker, Preiselbeeren, Erdäpfelteig (mit gekochten Kastanien zu einem Knödel formen)
Zubereitung: Das Gansl außen
salzen, pfeffern, mit Majoran gut
einreiben; Äpfel und Orangen-
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Sonja Waldner
Zutaten/4 Pers.: 1 Gans (ca.
3,5 kg), 2 Äpfel, 2 Orangen, Majoran, Salz, Pfeffer, 1/2 kg frisches
Rotkraut, ¼ l Rotwein, ¼ l Orangensaft, Zimt, Preiselbeeren und
etwas Salz, 1 Handvoll Kastanien,
3 EL Butter, 3 EL Zucker, 4 Äpfel,
„Gans“ gekonnt: Grundner, Waldner
stücke mit Majoran würzen, ehe
damit das Gansl gefüllt wird. Die
Gans auf das Gänseklein legen,
im Rohr bei 160 Grad etwa zweieinviertel Stunden braten. Zwischendurch wenden und immer
wieder mit dem eigenen Saft übergießen. Rotwein und Orangensaft
erhitzen und das Rotkraut darin
zugedeckt weichdünsten. Zucker
in Butter zerlaufen lassen und die
gekochten Kastanien darin karamellisieren. Gedünstetes Rotkraut
mit Zimt, Preiselbeeren und Salz
abschmecken. Halbierte, ausgestochene Äpfel bebuttern, zuckern
und zehn Minuten bei 180 Grad
im Rohr braten. Mit Knödeln und
Rotkraut zur Gans servieren.
Bewerben Sie sich!
Wollen auch Sie einmal in der
Sendung „Grundners Kulinarium“
vor TV-Publikum die Hauptrolle
spielen? Kein Problem. Alles, was
Sie dafür benötigen, ist die Mitgliedschaft in der Fachgruppe Gastronomie
und die Lust auf
einen
Fernsehauftritt. Bewerbungen an reinhart.
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orf.at.
Foto: WKO
Der Peterhof in Gratkorn ist mittlerweile seit Jahrzehnten eine
kulinarische Institution. Der November ist Ganslzeit, und Sonja
Waldner bereitet das Martini­
gansl ganz klassisch zu und serviert es mit Erdäpfel-Maroni- und
Semmelknödeln und Rotkraut.
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