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15 KIRCHGEMEINDEN

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Kirchgemeinden
Kirchenbote
Februar 2015
www.kirchenbote-online.ch
15
horw
Kirchensplitter
Elke Damm
Sozialdiakonische
Mitarbeiterin
Brot für alle
Als ich vor einigen Tagen meinen Müll ausleerte,
sah ich ein halbes Brot in der Abfalltonne liegen.
Kein Schimmel war zu sehen. Vielleicht war es alt
und dadurch hart geworden? Irgendjemand hatte
es weggeworfen. Mir kam der Gedanke: Wie viele
Menschen auf der Welt würden für so ein Stück
Brot alles geben – gerade in den Entwicklungsländern, wo die Menschen Tag für Tag um das reine
Überleben kämpfen. Wie dankbar wären sie für so
ein Stück Brot.
Unsere diesjährige Aktion «Brot für alle» steht in
diesem Jahr unter dem Motto: «Weniger für uns.
Genug für alle.» Gerade in der kommenden Fastenzeit können wir bewusst schauen, worauf wir freiwillig verzichten wollen, um das frei gewordene
Geld an hungernde Menschen in der Dritten Welt
weiterzureichen. Wenn wir weniger haben, sind
wir noch nicht gleich arm. Und wenn die Menschen
in den Entwicklungsländern mehr haben, sind sie
nicht gleich reich. Wir können eine Brücke zu den
armen Menschen in den Entwicklungsländern
bauen. Diese würde ihnen Erleichterung bringen –
vielleicht an einem Tag befreit von Sorgen zu leben,
weil sie heute ihre Familie ernähren können.
Im Hebräerbrief 13,16 wurden die Hebräer vor
etwa 2000 Jahren aufgefordert: «Und vergesst
nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen.
An solchen Opfern hat Gott Freude.» Die Worte
gelten uns auch noch heute. Diese Gedanken
dürfen auch unser Focus für die Fastenzeit werden.
Wollen wir teilen und ein Stück unseres Reichtums
weiterreichen und Menschen damit Gutes tun und
Gott damit eine Freude bereiten? Möge Gott
unsere Herzen sanft berühren.
In diesem Sinne wünsche ich uns eine segensreiche Fastenzeit.
ÖKUMENISCHE AKTION ZUR FASTENZEIT
«Weniger für uns –
genug für alle»
«Die Gesellschaft setzt sich aus zwei
grossen Klassen zusammen: Die eine
hat mehr Mahlzeiten als Appetit, die
andere mehr Appetit als Mahlzeiten.»
N icolas C hamfort, französischer
S chriftsteller , 174 1-17 9 4
Angesichts dieser alten Tatsache
könnte man sagen: Es bringt sowieso nichts, lassen wir es sein. Aber wir
wissen genau, dass die Ursachen der
Probleme dieser Welt zu einem grossen Teil bei uns liegen: Der masslose Konsum in den wohlhabenden Regionen dieser Erde. Er verstärkt zum
Beispiel den globalen Klimawandel,
von dem die ärmsten Menschen am
stärksten betroffen sind.
Genug kann genügen. Es geht um
das rechte Mass. Um den Kurswechsel, ökologisch und sozial, zu schaffen, braucht es nicht nur eine neue
Klima- und Wirtschaftspolitik, sondern auch eine andere Grundhaltung:
Es braucht eine Ethik des Genug.
«Brot für alle» und «Fastenopfer»
führen seit 1969 jährlich eine ökumenische Kampagne in der vorösterlichen Fastenzeit durch. Seit 1994 beteiligt sich auch «Partner sein», das
Hilfswerk der christkatholischen
Landeskirche.
Die Kampagne hat zum Ziel, die
breite Öffentlichkeit für die Ungerechtigkeit zu sensibilisieren, dass
weltweit rund eine Milliarde Menschen an Hunger leiden. Diese Realität zur Kenntnis zu nehmen, genügt jedoch nicht. Deshalb zeigen die
drei Werke Handlungsmöglichkeiten
auf: Das eigene Konsumverhalten zu
verändern, ein Südprojekt mit einer
Spende zu unterstützen oder sich an
einer Aktion zu beteiligen. Dadurch
wird die Passions- beziehungsweise
Fastenzeit zum Inbegriff der gelebten
Solidarität.
Fastenzmittag
Am 6., 13., 20. und 27. März, zwischen 11.45 und 13.15 Uhr, wird im
Saal des katholischen Pfarreizentrums ein einfaches leckeres Mittagessen serviert. Aus organisatorischen
Gründen bitten wir Sie, sich jeweils
bis Mittwoch für den Fastenzmittag am Freitag anzumelden: Tel. 041
340 76 20; E-Mail: sekretariat.horw@
lu.ref.ch oder Tel. 041 349 00 60;
E-Mail: info@kathhorw.ch.
Brot zum Teilen
Fragen Sie während der Fastenzeit
vom 18. Februar bis Ostern in der Horwer Bäckerei Moos nach dem «Brot
zum Teilen». Mit jedem Brotkauf fliessen 50 Rappen in die Aktionskasse.
Rosenaktion
Demenz
Demenz ist nicht gleich Demenz. Die verschiedenen Formen
dieser Krankheit haben verschiedene Auswirkungen für die
betroffenen Personen und ihre Familie. Was hilft den Betroffenen? Was brauchen die betreuenden und pflegenden Angehörigen? Wie können sie unterstützt werden? Einige theoretische Inputs, Praxisbeispiele und kleine Diskussionsrunden
erwarten Sie. Herzliche Einladung zum Vortrag mit Ursula
Weibel am Mittwoch, 4. Februar, 9 Uhr, im Gemeindesaal der reformierten Kirche.
Ökumenische
Gottesdienste
VERANSTALTUNGEN
Ökumenisches Fraue
Znüni. Mittwoch, 4. Februar,
9 Uhr, im Gemeindesaal der
reformierten Kirche
«wunderBar» – Treffpunkt
für Kinder und Jugendliche. Freitag, 6. Februar,
18 Uhr, im Gemeindesaal der
reformierten Kirche. Nähere
Auskünfte: Dora Burri, Tel.
041 340 41 16. Warme Kleider,
Mütze und Handschuhe
mitnehmen!
Ökumenischer SeniorenNachmittag. Dienstag,
10. Februar, 14 Uhr, im Pfarreizentrum. Fröhlicher
Fasnachtsanlass mit dem
Egli- und Weibelpaar und
Gefolgen. Die Kapelle «alte
Fründe» mit Hans Seeberger
spielt zum Tanz auf. Chömid
cho mitmache!
Gruppe «gemeinsam
unterwegs». Donnerstag,
> Freitag, 20. Februar, 9.30 Uhr,
im Kirchfeld
> Samstag, 21. Februar,
16.30 Uhr, im Blindenheim; 18 Uhr
im Steinmattli
> Sonntag, 22. Februar, 9 Uhr,
in Kastanienbaum; 10.30 Uhr, in der
reformierten Kirche Horw
«Es ist nicht alles Gott, was glänzt»
In einer fünfteiligen Serie
möchten wir in den kommenden Wochen unsere «Alltagsgötter» genauer unter die Lupe nehmen
und uns fragen, wie wir ihnen einen gesunden Platz
einräumen können.
Sonntag, 25. Januar: 11vor11-Gottesdienst
«Es ist nicht alles Gott, was glänzt». Einführung in die Serie.
Sonntag, 1. Februar: Klassischer Gottesdienst
«Gschaffe zum schaffe?» zum Thema Arbeit.
Sonntag, 15. Februar: Gross & Chli-Gottesdienst «All you need is love?» zum Thema Liebe & Familie.
Sonntag, 1. März: Klassischer Gottesdienst
«Gekauftes Glück?» zum Thema Konsum & Geld.
Freitag, 20. Februar,
9.30 Uhr, ökumenischer BfaGottesdienst im Kirchfeld
Samstag, 21. Februar,
> 16.30 Uhr, ökumenischer
Bfa-Gottesdienst im Blindenheim
> 18 Uhr, ökumenischer BfaGottesdienst im Steinmattli
Sonntag, 22. Februar,
10.30 Uhr, ökumenischer BfaGottesdienst (9 Uhr Kastanienbaum) mit Elke Damm,
Sozialdiakonische-Mitarbeiterin, und Gabriele Berz,
Pastoralassistentin, Mitwirkung OEME-Gruppe,
Kinderhüeti, Apéro
«Schatzchischte» –
Chinderchile. Treffpunkt
am Sonntag, 15. Februar, um
10 Uhr, im Gottesdienst
GOTTESDIENSTSERIE
Was ist Ihnen heilig? Was
ist Ihnen so wichtig, dass
Sie nicht darauf verzichten könnten? Oft sind es
doch gerade die Bereiche in
unserem Leben, welche uns
kostbar und lieb sind, welche uns gleichzeitig auch
die grössten Sorgen und
Schmerzen bereiten können: Unsere Liebsten, unsere Arbeit, unsere Hobbys,
unsere Erfolge. Sie vermitteln uns Halt und doch ringen wir auch oft um einen
richtigen Umgang damit.
gottesdienste
Sonntag, 1. Februar, 10 Uhr,
Gottesdienst «klassisch» mit
Tobias Siegenthaler, reformierter Theologe, Musik:
Monika Kuhn mit Ensemble,
Kinderhüeti
Sonntag, 8. Februar,
kein Gottesdienst
Sonntag, 15. Februar,
10 Uhr, Gottesdienst «für
Gross und Chli», Pfarrer
Jonas Oesch, Taufe, Kinderhüeti
Am Samstag, 14. März, findet der gesamtschweizerische Rosenverkauf
statt. In Horw werden die Max-Havelaar-zertifizierten Rosen von Freiwilligen zum Preis von fünf Franken
auf dem Gemeindehausplatz vor Coop
und Migros an die Passanten verkauft.
Kollekten und Erlös der Aktionen gehen an die drei oben erwähnten Hilfswerke. Wir können damit Menschen
in ihrem Überlebenskampf unterstützen. Machen Sie mit?
In Horw sind dieses Jahr wiederum folgende Anlässe und Aktionen
geplant:
FRAUE ZNÜNI
www.ref-horw.ch
Sonntag, 15. März: Gross&ChliGottesdienst «Erfolgreich leben»
zum Thema Erfolg und Abschluss
der Serie.
Unter der Lupe
in einer neuen
Gottesdienstreihe: Unsere
«Alltagsgötter».
26. Februar, 14 Uhr, Zusammenkunft im Kirchgemeindesaal. Ein Angebot für Seniorinnen und Senioren der
reformierten Kirche in Horw.
Thema: «Überraschendes aus
der indischen Welt». Kontakt:
Gertrud Wenger, Kastanienbaumstrasse 66, Horw,
Tel. 041 340 18 27
VORSCHAU
FlikFlak – Kids-Träff.
Die beschti Ziit vom Tag! Für
chlini und grossi Chind, mit
Christof Fankhauser.
Mittwoch, 18., bis Freitag,
20. März, reformierte Kirche,
jeweils 17.15–18 Uhr
AMTSHANDLUNGEN
Abdankungen.
20. Dezember: Ruth HürzelerWaibel, 96-jährig, Kirchfeld,
Horw.
22. Dezember: Elfriede
Christen-Maurer, 79-jährig,
Stegenstrasse 20, 6048 Horw.
16. Januar: Walter Grossenbacher, 84-jährig, Blindenheim, 6048 Horw
KONTAKT
Pfarrer: Jonas Oesch,
Schöneggstrasse 10, Horw,
Tel. 041 340 76 21 (Bürozeiten), 078 893 52 52
(Handy) E-Mail: jonas.
oesch@lu.ref.ch
Präsidium Kirchenpflege:
Ruth Burgherr, Bärhalten 10,
6048 Horw, Tel. 041 340 17
85, E-Mail: ruth.burgherr@
gmx.ch
Diakonische Mitarbeiterin: Elke Damm, Schöneggstrasse 10, Horw, Tel. 041 340
76 20, Fax 041 340 76 22,
E-Mail: elke.damm@lu.ref.ch
Jugendarbeiterin: Monika
Kempny, Schöneggstrasse 10,
Horw, Tel. 041 340 76 20, Fax
041 340 76 22, E-Mail:
monika.kempny@lu.ref.ch
Sigristin: Daniela Lang,
Stegenstrasse 15, 6048 Horw,
Tel. 041 370 22 67, E-Mail:
danielalang@hispeed.ch
Sekretariat: Isabel Béboux,
Schöneggstrasse 10, Horw,
Tel. 041 340 76 20, Fax 041
340 76 22, E-Mail:
sekretariat.horw@lu.ref.ch.
Öffnungszeiten: Dienstag –
Freitag, 8.15 bis 11.45 Uhr
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