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Ein Sommer- nachtstraum

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KiRaKa
Familienkonzert
Mein Vorbereitungsheft für
Ein Sommernachtstraum
Samstag, 28.02.2015, 15.00 Uhr
Sonntag, 01.03.2015, 11.00 und 15.00 Uhr
Köln, Funkhaus Wallrafplatz
Seid willkommen, liebe Kinder,
Wir erzählen die Geschichte
»Ein Sommernachtstraum«
… wo Elfen und Trolle ihren Schabernack treiben.
Für die Musik
sorgen:
Auf den nächsten Seiten werdet ihr sehen, wozu er fähig ist und welche magischen Geheimnisse die Musikwelt verbirgt.
© wdr © Helette Dudoit photography
Es herrscht ein buntes Treiben in der Stadt und im Wald vor den Festlichkeiten. Puck –
Kobold und Gehilfe Oberons – sorgt im Wald und in der Menschenwelt für jede Menge Verwirrungen. Selbst die Elfenkönigin Titania ist nicht sicher vor seinen Streichen.
Dirigent Arjen Tien und das wdr Funkhausorchester Köln
Die Geschichte
erzählen:
© Peter Nottmeier
Peter Nottmeier
© wdr
Im Wald vor den Stadtmauern Athens geht es magisch zu. Hier haben sich Titania und
Oberon, Königin und König der Elfen, mit ihrem Gefolge niedergelassen. Es sind nur noch
wenige Tage bis zur Hochzeit von Theseus, dem Herzog von Athen, und seiner geliebten
Hippolyta. Dieses Ereignis wollen Titania und Oberon nicht verpassen.
Frau Nina und Professor Plem
Regie: Thomas Werner
Libretto und Musikauswahl:
Christian Schruff
3
Ein Sommernachtstraum
Geheimnisvolle Zeichensprache
»Ein Sommernachtstraum« ist eine Komposition von Felix Mendelssohn Bartholdy.
In der Musik hört ihr Feen, die durch die Baumkronen fliegen, und Trolle, die durch das
Dickicht im Wald poltern. Ausgedacht hat sich Mendelssohn Bartholdy die Musik im
Jahre 1826, also vor fast 200 Jahren. Die Idee dazu bekam er aus einem Buch mit dem
Namen »Ein Sommernachtstraum«. Es war sein Lieblingsbuch. Geschrieben hat es
William Shakespeare vor über 400 Jahren. Wenn ihr das Buch heute lest, klingen die
Sätze ganz ungewöhnlich für eure Ohren. Hier einige Beispiele:
Vor dem Orchester steht der Dirigent – das wisst ihr bestimmt schon. Er leitet das
Orchester und gibt vor, wie ein Stück klingen soll. Damit das Orchester spielt, wedelt
er mal schnell, mal langsam mit den Armen hin und her. Die Musikerinnen und Musiker
verstehen ihn, ohne dass er etwas sagt. Jede Handbewegung ist ein Zeichen. Und die
Musikerinnen und Musiker können diese Zeichensprache lesen. Sie versuchen immer
das zu spielen, was der Dirigent anzeigt.
Vier Tage gehen schnell vorbei.
Applaus!
Diese Zeichensprache nennt man Dirigieren. In seiner Hand hält der Dirigent dazu einen
Stock – den Taktstock. Wie der Name schon verrät, gibt der Dirigent damit den Takt an.
Und das sieht dann so aus:
Geh weg!
Da warte ich auf dich.
Kennst du auch solche Sätze? Hier habt ihr Platz, um sie aufzuschreiben. Fragt auch
eure Eltern oder Großeltern – vielleicht fallen ihnen auch ein paar Sätze ein.
1. runter – 2. hoch
1. runter – 2. rechts – 3. hoch
1. runter – 2. links – 3. rechts
– 4. hoch
Schaut euch den Dirigenten beim
Konzert einmal genau an. Ihr werdet den
ersten Schlag in einem Takt sicher erkennen. Der Taktstock geht immer zuerst
nach unten.
Ihr könnt es auch zu Hause einmal ausprobieren. Nehmt euch einfach einen Stift
und fangt an zu dirigieren.
4
5
Pucks Streiche
Einige der Handwerker aus Athen haben sich im Wald verabredet. Zu Ehren des Herzogs von Athen wollen sie dort ein Theaterstück einstudieren. Es soll auf der Hochzeit
vorgeführt werden. Auf dem Weg zum Probenort gibt es allerdings einige Hürden, die
sie überwinden müssen. Puck hat sie gesehen und spielt ihnen Streiche. Aber die Elfen
versuchen, Puck zu überlisten und den Handwerkern zu helfen, schneller an ihr Ziel zu
kommen.
Mal sehen, wer als schnellster den Probenort erreicht. Dazu benötigt ihr nur einen Würfel und für jeden Mitspieler eine Spielfigur. Startpunkt ist die Stadt und Endpunkt die
Bühne im Wald. Was passiert, wenn eine Spielfigur auf eines der Bilder kommt? Seht
selbst ...
Puck hat den Weg in ein Schlammloch verwandelt. Wer da hineintappt,
kommt nicht so schnell wieder auf den festen Weg zurück. Wenn du bei
deinem nächsten Wurf eine 6 oder eine 1 würfelst, darfst du weitergehen.
Wir Elfen helfen dir. Puck sollte sich für seine gemeinen Streiche wirklich
schämen. Bei deinem nächsten Wurf verdoppelt sich die Augenzahl auf
dem Würfel und du darfst doppelt so viele Felder vorgehen.
Was für eine schöne Blume. Doch Puck hat sie verzaubert und sie umschließt dich mit ihren riesigen Blättern und hält dich für eine Runde
fest. Du musst eine Runde aussetzen.
Würfel noch einmal und geh gleich weiter. Aber psssst!
Die Sprungfeder konntest du wirklich nicht sehen – der Kobold hat sie
gut unter dem Laub versteckt. Sie katapultiert dich drei Felder zurück.
Autsch!!
Das ist ein Sack mit Feenstaub. Der Feenstaub lässt dich fliegen, sodass
du in keine von Pucks Fallen hineinlaufen kannst. Gehe vier Felder vor.
Auf dem Weg sind Felder durch Brücken verbunden. Kommst du auf ein
solches Feld, rückst du wie durch Zauberhand auf das damit verbundene
Feld vor oder fällst zurück.
6
7
Die Waldexpedition
Im Wald, wo Feen und Kobolde zu Hause sind, kann man viel entdecken. Geht mit einer
Freundin oder einem Freund auf Entdeckungstour in den Wald oder in den Park. Ihr
werdet bestimmt viel Zauberhaftes finden! Vielleicht seht ihr kleine Elfen an euch vorbeifliegen oder Kobolde durch das Laub flitzen.
Pucks Zauberbowle
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0,7
Und so wird Pucks Zauberbowle gebraut:
Hier habt ihr Platz, um eure Expedition mit Fotos, Malereien oder Notizen festzuhalten.
Was habt ihr gesehen? Was konnte man riechen? Wie haben sich die Fundstücke angefühlt?
1. Den Waldmeister zusammenbinden.
2. Kalten Apfelsaft in eine Kanne gießen.
3. Den Waldmeisterstrauß über Kopf in den
Apfelsaft hängen, sodass die Stielenden oben
herausgucken – ihr könnt dazu den Waldmeister
mit einer Schnur an einen Kochlöffel hängen.
4. Das Ganze lasst ihr 30 Minuten stehen.
5. Nun den Waldmeister entfernen und die
Kanne mit Mineralwasser auffüllen.
6. Zum Verzieren könnt ihr Waldmeisterblätter und Zitronenscheiben nehmen.
Wenn ihr keinen frischen Waldmeister habt,
könnt ihr auch alternativ Waldmeistersirup
nehmen.
8
9
Fliegende Zahlen
Ein Schlaflied für die Königin
56
Puck kann es einfach nicht lassen. Jetzt hat er ein großes Zahlenchaos veranstaltet.
Könnt ihr die Zahlen, die hier im Raum herumfliegen, den Beschreibungen zuordnen?
4
Zwei Violinen, eine Bratsche und ein Cello: Vier Elfen aus dem Gefolge der Elfenkönigin
Titania haben ihre Instrumente herausgeholt, um ihrer Königin ein Schlaflied zu spielen.
Titania liegt nun in ihrem Bett aus Blumen und Blättern und hört dem Streichquartett zu.
Zeichnet die Instrumente fertig. Danach könnt ihr das Bild bunt ausmalen.
600
1. „Meine Harfe hat _____ Saiten.“
2. „Mein Fagott ist _____ cm lang.“
3. „Eine Trompete hat _____
Ventile.“
3
4. „Ich habe _____ Saiten auf
meiner Violine.“
255
5. „Das wdr Funkhausorchester besteht aus _____
Musikern.“
6. „Unser Konzertsaal –
der Klaus-von-Bismarck-Saal –
hat über _____ Plätze.“
47
Auflösung: Nr.1: 47, Nr.2: 255, Nr. 3: 3, Nr. 4: 4, Nr. 5: 56, Nr. 6: 600
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Lust auf mehr?
»Ein Sommernachtstraum« im Radio bei KiRaKa
Das nächste KiRaKa Familienkonzert
»Der Sängerkrieg der Heidehasen« mit
dem wdr Rundfunkchor
Samstag, 2. Mai 2015, 15.00 Uhr und
Sonntag, 3. Mai 2015, 11.00 und 15.00 Uhr
Köln, Funkhaus Wallrafplatz
Mitmach-Konzerte für 3- bis 7-Jährige
Kommissar Krächz am Kölner Hauptbahnhof
(Wiederholungskonzerte)
Sonntag, 19. April 2015, 11.00 und 15.00 Uhr
mit André Gatzke und einem Saxophonquartett der wdr Big Band
Köln, Funkhaus Wallrafplatz
Wenn du uns etwas schreiben oder malen willst:
wdr
KiRaKa Familienkonzert
50608 Köln
E-Mail: musikvermittlung@wdr.de
Mehr Infos unter:
www.plan-m.wdr.de
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www.kiraka.de
Impressum: Herausgegeben vom Westdeutschen Rundfunk Köln, Marketing. KiRaKa Familienkonzert-Redaktion: Mirjam von Jarzebowski, Stefanie Weber.
Texte: Anna Kausche. Produktion des Konzerts: Corinna Rottschy. Gestaltung: www.michaelis.de((sign)). Illustrationen: Cleo-Petra Kurze.
wdr 5 KiRaKa
Sonntag, 15. März 2015, 14.05 – 15.00 Uhr
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