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BAWKolloquien
26. November 2015, 13:00 Uhr – 27. November 2015,
12:30 Uhr, Karlsruhe
Wechselwirkung Schiff/Wasserstraße mit Aus­
wirkungen auf Nautik und schiffsinduzierte
­Belastungen
Die Veränderung der Binnenflotte hin zu größeren und
stärker motorisierten Schiffen sowie die Konkurrenzsituation
zu anderen Verkehrsträgern haben zu einer stärkeren Ausnutzung der Wasserstraßen geführt. Dies hat Auswirkungen
auf die Wirtschaftlichkeit, die Sicherheit und Leichtigkeit des
Schiffsverkehrs sowie die Belastungen von Sohle und Ufer.
Gleichzeitig hat die Berücksichtigung der Naturschutzbelange eine neue Dimension angenommen. Dies zwingt zu
einem Überdenken bestehender Ausbaustandards, zur Entwicklung alternativer Bauweisen, z. B. beim Uferschutz, zu
neuen schiffbaulichen Konzepten und zur Verbesserung der
Mess- und Berechnungsverfahren. Diese Fragestellungen
werden anhand aktueller Projekte von der BAW, dem Institut
für Schiffstechnik, Meerestechnik und Transportsysteme der
Universität Duisburg-Essen und dem Duisburger Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.
beleuchtet.
BAWKolloquien
Jahresprogramm 2015
Im Rahmen des Kolloquiums wird der für diese Frage­stellungen in der BAW zuständige Referatsleiter, Herr
Prof. ­Dr.-Ing. Bernhard Söhngen, in den Ruhestand
verabschiedet.
Kußmaulstraße 17 ∙ 76187 Karlsruhe
Tel.: +49 (0)721 9726-0 ∙ Fax: +49 (0)721 9726-4540
Wedeler Landstraße 157 ∙ 22559 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 81908-0 ∙ Fax: +49 (0)40 81908-373
www.baw.de
BAWKolloquien
Einladung
Programmübersicht
Als technisch-wissenschaftlicher Dienstleister berät und unter-
10. Februar 2015, 13:00 Uhr – 11. Februar 2015, 12:30 Uhr,
Karlsruhe
Projekte der Geotechnik an Bundeswasserstraßen
Mit allen Baumaßnahmen sind auch geotechnische Fragestellungen verbunden, da die Kenntnis der möglichen Wechselwirkungen von Baugrund und Bauwerk wesentlich für Planung
und Ausführung ist. Dies gilt sowohl für große Baumaßnahmen,
wie den Neubau oder die Ertüchtigung von Schleusen und Wehren, als auch für grundsätzliche Untersuchungen an Bauwerken
der Bundeswasserstraßen, wie der Erfassung des Grundwasser­
regimes oder der Messung von Bauwerksbewegungen im Betrieb. Besondere Herausforderungen sind das Bauen im Bestand
und das Arbeiten bei laufender Schifffahrt. In diesem Sinne wird
über verschiedene laufende oder in der jüngeren Vergangenheit
abgeschlossene Projekte berichtet.
stützt die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) die Dienststellen
der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) auf
dem Gebiet des Verkehrswasserbaus mit seinen klassischen
Disziplinen der Bautechnik, der Geotechnik und des binnenländischen und maritimen Wasserbaus. Für den Wissenstransfer und den fachlichen Austausch mit Kunden sowie mit Vertretern von Ingenieurbüros, Baufirmen und der Wissenschaft
bieten die Kolloquien der BAW eine hervorragende Plattform.
Im Mittelpunkt der Vorträge stehen Berichte aus der laufenden
­Projektarbeit für die WSV sowie über aktuelle Forschungs- und
Entwicklungsvorhaben. Teilweise finden die Kolloquien in Ko­
operation mit anderen Institutionen statt.
Um Ihnen eine frühzeitige Terminplanung zu ermöglichen, stelle
ich Ihnen heute das Jahresprogramm 2015 vor. Zu den einzelnen Kolloquien werden Sie rechtzeitig mit gesondertem Programm eingeladen.
Für Rückfragen steht Ihnen mein Sekretariat,
Frau Ireen Laetsch, Tel. +49 (0) 721 9726-2000
gerne zur Verfügung.
Aktuelle Informationen zu den BAW-Kolloquien finden Sie auch
im Internet unter
www.baw.de
Prof. Dr.-Ing. Christoph Heinzelmann
Leiter der Bundesanstalt für Wasserbau
20. Mai 2015, 13:00 Uhr – 21. Mai 2015, 12:30 Uhr, Karlsruhe
Wasserbauwerke – Vom hydraulischen Entwurf bis zum
Betrieb
Nach wie vor stellt es eine Herausforderung dar, die grundlegende hydraulische Funktion von Wasserbauwerken schon in
der Planungsphase hinreichend sicher zu beurteilen. Anhand
von ausgewählten Beispielen werden sowohl aktuelle Unter­
suchungsmethoden mit ihren jeweiligen Besonderheiten als
auch Studien an bestehenden Anlagen vorgestellt. Dies wird ergänzt um Betrachtungen zu Bauwerken, die aufgrund ihrer Funktion oder Ausführung besondere Beachtung verdienen, und um
Grundsatzüberlegungen, die die hydraulische Gestaltung der zu
planenden Bauwerke bestimmen können.
18. Juni 2015, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, Hamburg
Projekte und Entwicklungen für aktuelle Fragestellungen
im Küstenwasserbau
Die Schiffsgrößenentwicklung im Seeverkehr schreitet unvermindert voran. In zahlreichen Projektarbeiten unterstützt die
BAW die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Planungen zum
Ausbau und zur Unterhaltung der Seehafenzufahrten in den
Ästuaren. Das Kolloquium bietet Einsicht in die teilweise sehr
umfangreichen Untersuchungen und Untersuchungskonzepte
der BAW. Interessant ist dazu auch die Präsentation der aufwändigen Entwicklungen wasserbaulicher Untersuchungsmethoden. Die Methodenentwicklung muss kontinuierlich und parallel
zur Projektarbeit geleistet werden, um den notwendigen Stand
der neuesten Wissenschaft in den Untersuchungsergebnissen
­sicherzustellen.
24. September 2015, 13:00 – 17:30 Uhr, Hamburg
Geotechnische Aspekte bei Schleusenbauwerken
Zur Überwindung von Wasserstandsunterschieden im
Zuge der Gewährleistung der Schiffbarkeit von Gewässern werden insbesondere Schleusen als Abstiegsbauwerke für die Schifffahrt verwendet. Am Beispiel aktueller
und herausragender Projekte werden die spezifischen
Herausforderungen von der Planung und Bemessung bis
hin zum Bau sowie der Zustandserhaltung dargelegt. Wissenschaftliche und grundsätzliche Betrachtungen werden
hierbei einbezogen.
1. Oktober 2015, 11:00 Uhr – 2. Oktober 2015,
12:30 Uhr, Karlsruhe
Numerischen Methoden in der Geotechnik
Die Beiträge des gemeinsam mit der TU Hamburg Harburg
und dem Arbeitskreis 1.6 „Numerik“ der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik ausgerichteten BAW-Kolloquiums
widmen sich der numerischen Simulation der Wechselwirkungen von Baugrund, Bauwerk, Grund- und Oberflächenwasser. Die numerischen Methoden sind in den letzten
Jahren immer leistungsfähiger geworden, sodass sie in der
Praxis bei immer komplexeren Fragestellungen eingesetzt
werden können. Neben den traditionellen Kontinuums­
modellen mit Finiten Elementen oder Finiten Differenzen
können heute dank verbesserter Rechnerleistung auch
andere Verfahren, wie die netzfreien Methoden oder die
diskreten Elemente, für geotechnische Simulationen angewandt werden. Die Beiträge geben einen Überblick über
den derzeitigen Stand in Forschung und Praxis.
27. Oktober 2015, 13:00 Uhr – 28. Oktober 2015,
12:00 Uhr, Karlsruhe
Nachrechnung von (massiven) Wasserbauwerken
Bestehende Wasserbauwerke bedürfen aus unterschiedlichen Anlässen einer statischen Neubewertung. Da eine
statische Berechnung nach den für Neubauten geltenden Regelwerken wenig zielführend ist, wurde mit dem
BAW-Merkblatt-Entwurf „Tragfähigkeitsbewertung für bestehende Wasserbauwerke (TbW)“ eine Vorgehensweise
für bestehende massive Wasserbauwerke erarbeitet. Die
Methodik orientiert sich am Teilsicherheitskonzept, an
der Aktualisierung von Bauwerksinformationen, an den
Erfahrungen aus der Betriebszeit und an möglichen weitergehenden Nachweisführungen. Hintergründe für die Erstellung der Konzeption sowie erste Erfahrungen aus der
Erprobungsphase werden dargestellt.
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