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Nr. 7/P.P.A 9200 Gossau
Freitag, 13. Februar 2015
www.goz.ch
Das fast vergessene
Wintersportgebiet Tannenberg
Waldkirch. Ganz unscheinbar
liegt vor den Toren von St. Gallen
und Gossau der Tannenberg. Der
Waldkircher Hausberg ist mehr
als nur ein Aussichtspunkt. Er ist
ein kleines Eldorado für den regionalen Wintersport.
Zwischen Andwil, Waldkirch und
Bernhardzell befindet sich auf 875
Metern über Meer der Tannenberg –
beliebt bei Wanderern und Schneeschuhläufern. Von zuoberst sieht
man den Alpstein, überblickt das
Fürstenland, Toggenburg und den
Thurgau bis zum Bodensee. Weniger
bekannt ist allerdings das Skigebiet
am Tannenberg, insbesondere der
Skilift, der 1969 vom Skiclub Tannenberg eröffnet wurde. Neben der
Skipiste erstreckt sich über etwa
20 Kilometer eine Loipe für Langläufer. «Früher war der Skilift die
BILDER: CAM/MAREYCKE FREHNER
Hauptattraktion», erzählt Stephanie
Süess, Präsidentin des Skiclubs Tan- Ob Jung oder Alt – die Pisten am Tannenberg haben für jeden Wintersportliebhaber etwas zu bieten.
nenberg. Heute stehe der Langlauf
im Vordergrund des Wintersportgebiets. «Als ich noch jünger war, wur- damals von jungen Eltern, meistens Gänzlich bleiben die jungen Leute mehr in den Fokus der Schneesport- Präsenz in die Region ausstrahlen
den in der Region rund um St. Gallen Müttern geleitet, um dem Nach- dem Waldkircher Skigebiet aber ler rund um den Tannenberg gerückt und wieder mehr Wintersportler auf
viele Ski- und Langlaufrennen ausge- wuchs das Skifahren beizubringen», nicht fern. Öfters kommen Schul- ist, werden von Dienstag bis Don- die Piste locken. CORNEL AMERRAYE
tragen. Dabei kamen Scheesportler sagt Stephanie Süess. Auch sie war klassen aus Waldkirch zum Skifah- nerstag jeweils am Abend drei Kiloaus der ganzen Region für das Trai- damals Skilehrerin. «Doch irgend- ren an den Tannenberg. Die Schulen meter Nachtloipe beleuchtet.
ning zum Tannenberg.» In der heuti- wann wurde ich zu alt dafür und bezahlen pro Jahr einen einmaligen Auch wenn das Skigebiet am TanSkigebiet Tannenberg
gen Zeit seien diese Rennen aller- machte Platz für Jüngere.» Trotz Betrag und können den Skilift in der nenberg in den letzten Jahren etwas
dings rarer. Zudem gehe der moderne grossen Bemühungen, motivierte El- Saison unbeschränkt nutzen.
in Vergessenheit geraten ist, so ist es
Per Wettertelefon wird täglich
Mensch heute nach der Arbeit tern für den einen oder andern Nachdennoch auf dem neuesten Stand.
über aktuelle Schnee- und Wetlieber kurz ins Fitnesscenter als auf mittag als Skilehrer zu finden, blie- Im Wandel der Zeit
«Wir haben seit einiger Zeit ein Wetterverhältnisse, die Betriebszeiten
die kalte Piste. Deshalb sei das Skige- ben diese fern. Infolgedessen wurde Im Hochbetrieb kann der Skilift pro tertelefon, bei dem man rund um die
des Skilifts sowie der Nachtloipe
biet nicht mehr so gut besucht wie in die Skischule anfangs 2000 aufge- Stunde bis zu 500 Personen auf die Uhr erfährt, wie die Wetterverhältinformiert (071 433 18 18). Die
früheren Zeiten.
löst. Demnächst könnte am Tannen- 43 Meter höherliegende Bergstation nisse sind und ob der Skilift geöffnet
Preislisten für den Skilift sowie die
berg allerdings wieder das Skifahren befördern. «Zu guten Zeiten standen hat.» Auch wurde vom Skiclub TanLoipe sind auf der Homepage des
Ohne Eltern keine Skischule
unterrichtet werden. «Wir stehen die Leute bis hin zur Strasse runter nenberg eine Internetseite erstellt
In den neunziger Jahren wurde am wieder mit Eltern in Kontakt, die an und die Skipiste wurde in der und vor einigen Jahren ein modernes
Skiclubs Tannenberg ersichtlich:
Tannenberg eine Skischule für Kin- Lust haben, den Jungen das Ski- oder Dämmerung beleuchtet», erinnert Loipengerät angeschafft. So möchwww.skiclubtannenberg.ch
der betrieben. «Die Skischule wurde Snowboardfahren beizubringen.» sich Süess. Heute, wo der Langlauf ten die Mitglieder des Skiclubs mehr
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Impressum
Gossauer Wochenzeitung
Erscheint wöchentlich, jeweils am Freitag
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Gossau,
der Katholischen Kirchgemeinde Gossau, der
Evangelischen Kirchgemeinde Gossau-Andwil und
der Schulgemeinde Andwil-Arnegg
Verlag
St.Galler Tagblatt AG, Fürstenlandstrasse 122
9001 St.Gallen, T 071 27 27 332
Verlagsleitung
Christine Bolt
Redaktionsleitung
Martin Wiesmann (WIE)
Redaktionsadresse
St. Galler Tagblatt AG
GOZ, Gossauer Wochenzeitung
Fürstenlandstrasse 122
9001 St. Gallen
T 071 27 27 922
F 071 27 27 920
redaktion@goz.ch
Auflage
10 925 Exemplare
WEMF-beglaubigt 2014
Redaktion
Marc Sieger (MAS)
Redaktions-/Anzeigenschluss
Dienstag, 12 Uhr
Inserate
NZZ Media Solutions AG
Fürstenlandstrasse 122
Postfach, 9001 St. Gallen
Telefon 071 272 77 77
Fax 071 272 73 17
E-Mail inserate@goz.ch
Druck
St.Galler Tagblatt AG
Interview.
Vor 100 Jahren
Zigeuner in die
Schweiz gedrängt
Allgemein. Infolge des Krieges
wurden 50 Zigeuner in die Schweiz
abgedrängt. Da sie nicht mit
vorschriftsgemässen Papieren versehen sind, kann man sie unmöglich
den kriegführenden Nachbarstaaten
zuführen. Durch Verfügung der eidgenössischen Bundesbehörde wurden deshalb die Männer in einer
Strafanstalt interniert, wo sie arbeiten müssen. Die Zigeunerweiber
nebst Kindern wurden mehreren
Heilsarmeeheimen zugewiesen. Die
Kosten für diese Massnahmen trägt
in beiden Fällen der Bund. Der Bundesrat hat im Weiteren ein Ausfuhrverbot für Flachs, Jute und Hanf
erlassen.
FS
Vor 50 Jahren
Verabschiedet
Gossau. Am 30. Dezember 1964
trat der bisherige Gemeinderat zur
letzten Sitzung zusammen. Am
Schluss derselben richtete der
Vorsitzende Dankesworte an die
ausscheidenden Ratsmitglieder,
Jakob Meier, Fritz Rufer, Franz
Broger und Beat Eberhard. Gemeindeammann Dr. Jacques Bossart
würdigte einzeln ihre Verdienste
um die Gemeinde und überreichte
jedem ein in Holz geschnitztes
Wappen der Gemeinde Gossau mit
Widmung. Unter dem Vorsitz von
Dorfpräsident Ernst Jung, Fabrikant, hielt der neugewählte Verwaltungsrat der Dorfkorporation
Gossau zudem kürzlich seine erste
Sitzung der neuen vierjährigen
Amtsperiode ab. An ihr nahmen
erstmals die neugewählten Ratsmitglieder, der freisinnige Hermann
Bosshart, Mühlentechniker, und
der christlichsoziale Erwin Andwander, SBB-Revisor, teil. Zum
neuen Vizepräsidenten wurde Dorfverwaltungsrat Albert Bruggmann,
Betriebsleiter, gewählt.
FS
Bestattungen
Gossau. Klara Gertrud Meier geb.
Rickenmann, geboren am 12. August 1920, gestorben am 30. Januar
2015, von Zürich, wohnhaft gewesen in Gossau, Haus zum Seeblick.
Die Abdankung hat bereits stattgefunden.
Traumberuf Maskenbildnerin
Gossau. Katinka Hegner absol-
viert an der Mooswiesstrasse 32
in Gossau ihre Ausbildung zur
Maskenbildnerin. Ende März
nimmt sie an der fünften deutschen Meisterschaft für Maskenbildner in Ausbildung teil.
Katinka Hegner, welche Aufgaben
nehmen Sie als Maskenbildnerin
wahr?
Unser Beruf ist extrem vielseitig. Wir
modellieren Masken, die in einem
Theaterstück getragen werden. Die
Anforderungen sind sehr hoch, sollen diese doch echt wirken und angenehm zu tragen sein. Wir stellen
aber auch Perücken und Bärte her.
Schminken und Frisieren für Aufführungen gehören dazu und vieles
mehr.
Wo können Sie Ihr Wissen anwenden?
Unsere Auftraggeber sind Institutionen und Organisationen, die in der
Regel irgendwie mit Theater verbunden sind. Meist haben Regisseure
klare Vorstellungen davon, wie eine
Figur aussehen muss. Wir sind es
dann, die diese Ideen in unserem
Atelier in Gossau umsetzen. Wir arbeiten zum Beispiel für das Stadttheater in St. Gallen, für das BernhardTheater in Zürich, für die Seespiele
in Walenstadt, für das Gruseldiner
im Schloss Hagenwil und für weitere. Das sind alles spannende Aufträge, an denen ich viel lernen kann.
Was braucht es, um diesen Beruf
erlernen zu können?
Im Vordergrund stehen Spass an der
Arbeit und eine grosse Portion an
Kreativität. Ein gutes Vorstellungsvermögen und zeichnerisches Talent
gehören ebenfalls dazu. Aber auch
eine gute Belastbarkeit ist von Vorteil, denn manchmal ist man in einem Theater bis tief in die Nacht hinein beschäftigt. Körperliche Fitness
Zur Person
Name: Katinka Hegner
Geburtsdatum: 15. März 1988
Beruf: zukünftige Maskenbildnerin
Hobbies: Sport, kreatives
Arbeiten
BILD: MAB
Der aus einem Kopf herauswachsende Maiskolben ist der Wettbewerbsbeitrag von Katinka Hegner.
ist hilfreich, weil man in unserem Be- Möglichkeit, uns untereinander ausruf sehr viel steht.
zutauschen und von den Erfahrungen der anderen zu profitieren. Ich
Warum haben Sie diesen Beruf freue mich auf die restlichen eineingewählt?
halb Jahre.
Bereits in der fünften Klasse wusste
ich, dass ich Maskenbildnerin wer- Welche Probleme kamen auf Sie zu?
den wollte. Doch der Weg bis dahin In der Schweiz gibt es nur zwei Auswar lang. Zuerst musste ich eine bildungsplätze, die vom Staat unterLehre als Coiffeuse absolvieren. Weil stützt werden. Diese sind aber immer
in der Schweiz kein Ausbildungs- sehr schnell vergeben. Wir anderen
platz zur Verfügung stand, schob ich müssen uns selber um die Finanziediesen Traum zur Seite, absolvierte rung kümmern. Die Schule besuchen
die Berufsmatura, arbeitete bei der wir in Deutschland in Baden-Baden,
Swiss als Cabin Crew Member, be- was aufwendig ist. Dafür ist unser
gann den Studiengang Ernährung Abschluss auch in der Schweiz anerund Diätetik und mehr. Erst als ich kannt.
vor zwei Jahren von der Maskenwerkstatt von Sandra Wartenberg in Die Entlöhnung im Theaterbereich
Gossau erfuhr, konnte ich endlich ist in der Regel nicht fürstlich. Wie
meinen Wunschberuf in Angriff gehen Sie damit um?
nehmen.
Für mich ist der Lohn nicht das Entscheidende. Ich liebe meinen zukünfWie erleben Sie die Ausbildung?
tigen Beruf und übe ihn mit grosser
Mit Sandra Wartenberg habe ich Leidenschaft aus. Das ist mir viel
eine erfahrene Lehrmeisterin, die un- wichtiger.
ser Metier von Grund auf kennt. In
den ersten eineinhalb Jahren Ausbil- Wie kam es zu Ihrer Teilnahme an
dung habe ich deshalb viel profitiert. der deutschen Meisterschaft für
Im März stehen die Zwischenprü- Maskenbildner in Ausbildung?
fungen an. Wir sind fünf Frauen im Sandra Wartenberg machte mich auf
dritten, vier im zweiten und zwei im diese Möglichkeit aufmerksam. Ich
ersten Lehrjahr. Das gibt uns die entwarf eine Skizze, dachte aber
Gossau. Hedwig von Vacano geb.
Kämpf, geboren am 21. Mai 1930,
gestorben am 9. Februar 2015, von
Glarus, wohnhaft gewesen in Gossau, Säntisstrasse 41. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Gossau. Marie Agath Flammer geb.
Hutter, geboren am 7. Februar 1919,
gestorben am 4. Februar 2015,
wohnhaft gewesen in Gossau, Altersheim Abendruh, Bedastrasse 19.
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Für welche Wettbewerbsarbeit haben Sie sich entschieden?
Das Thema lautet «Flora», ein sehr
weiter Bereich. Ich entschied mich
für einen Maiskolben, der aus einem
Kopf herauswächst. Dafür habe ich
von einer Kollegin eine Büste hergestellt, auf die ich den Maiskolben
modellierte. Später goss ich von dieser Büste ein Negativ, das ich wiederum ausschäumte, so dass der Kopfputz tragbar wurde. Am Schluss
kam das Gesichtsteil dazu. Meine
Kollegin wird den Maiskolben am
Wettbewerb vom 29. März in
Deutschland präsentieren.
Welche Wünsche haben Sie für die
Zukunft?
Zuerst möchte ich in einem Theater
Erfahrungen sammeln. Dafür
kommt für mich auch das Ausland in
Frage, weil in der Schweiz die Stellenangebote beschränkt sind. Und
wer weiss, vielleicht kann ich sogar
einmal als freie Maskenbildnerin
arbeiten.
INTERVIEW: MARTIN BRUNNER
Fondue in der Wärme
Gossau. Vergangenen Freitag veranstaltete die Paulus-Frauengruppe einen
Fondueplausch. Eigentlich hatten die
Frauen ein Waldfondue geplant. Die
tiefen Temperaturen veranlassten sie jedoch, ihren Plausch notgedrungen ins
Innere zu verlegen. Unterschlupf fanden
Gossau. Johann «Hans» Brändle,
geboren am 27. September 1928,
gestorben am 7. Februar 2015, von
Mosnang, wohnhaft gewesen in
Gossau, Haldenstrasse 45, Stiftung
Vita Tertia. Die Einsegnung findet
heute Freitag, 13. Februar 2015, um
10 Uhr auf dem Friedhof Hofegg
statt. Anschliessend Trauerfeier in
der Pauluskirche.
Gossau. Myrta Bertha Urscheler
geb. Hug, geboren am 19. August
1930, gestorben am 7. Februar 2015,
wohnhaft gewesen in Gossau, Säntisstrasse 44. Die Einsegnung hat bereits stattgefunden.
nicht, dass ich aufgenommen würde.
Dass ich nun doch dabei bin, freut
mich, denn diese freie Arbeit macht
mir viel Spass.
die Frauen bei Vorstandsmitglied Ruth
Jung. In der Wärme genossen die Paulus-Frauen ihr Fondue, tranken Glühwein und plauderten ausgelassen. Zum
Schluss gab es Kaffee, Kuchen und natürlich, wie es sich nach einem Fondue
gehört, einen Schluck «Kirsch».
PD
BILD: PD
Fasnacht der Jahrgänger
Gossau. Beim kürzlichen, traditionellen Fasnachtshöck der Jahrgänger bis
1940 des Jahrgängervereins Gossau
traten drei Mitglieder des Vorstands als
Schnitzelbänggler auf. Mit witzigen
und frechen Versen wurden vereinseigene, regionale und nationale Persön-
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 13. Februar 2015 · Nr. 7
lichkeiten auf die Schippe genommen.
Begleitet von René Dietrich am Schwyzerörgeli sangen die Anwesenden nach
kurzer Einführung durch Eugen Krapf
aktiv den Refrain mit. Die Pointen kamen bei den Besuchern offensichtlich
gut an.
PD
BILD: PD
3
Rätsel.
Kreuzworträtsel-Wettbewerb
Kreuzworträtsel
Lösungswort der Vorwoche: VORSTUFE
Sudoku
Eine Aktion der Fachgeschäfte Gossau und Umgebung
Senden Sie das heutige Lösungswort mit dem Betreff
«Kreuzworträtsel» an redaktion@goz.ch
schwer
mittel
Zu gewinnen gibt es
einen Fr. 50.– Gutschein.
Die Gewinnerin der Vorwoche:
Grall Fina, Zeughausstrasse 26, 9200 Gossau
Dieser Gutschein wird gesponsert von:
Auflösung der Vorwoche
4
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 13. Februar 2015 · Nr. 7
Gossau/Sport.
Preis für Praxisnähe
Gratulation
Lidio De Martin. Den hohen Geburtstag von 99 Jahren konnte gestern Donnerstag Lidio De Martin
mit seinen Angehörigen in seinem
Heim an der Mooswiesstrasse 88a
feiern. Nachträglich gratuliert dem
Jubilar auch die Paulus-Pfarrei zum
Geburtstag recht herzlich und
wünscht ihm weiterhin viel Gelassenheit im Alter.
RN
Gossau. Kürzlich fand in St. Gallen die
Diplomfeier der Sekundarstufen eins
und zwei der Pädagogischen Hochschule statt. Dabei wurden drei Masterarbeiten ausgezeichnet. So auch die
von Claudia Nagel aus Gossau (rechts
im Bild). In ihrer Arbeit beschäftigte sie
sich mit der Kompetenzvermittlung im
Fach «Wirtschaft, Arbeit, Haushalt»
nach dem Lehrplan 21 am Beispiel
«Verantwortlicher Umgang mit Geld».
Die Arbeit zeichne sich durch eine sehr
hohe Praxisorientierung mit starkem
theoretischem Bezug sowie durch eine
empirische Überprüfung der entworfenen Unterrichtsreihe in Form der Messung des Kompetenzzuwachses aus,
heisst es in einer Mitteilung der PHSG.
Weiter wurden die Arbeiten von Michael Schmid aus Amriswil (links) und Emanuel Scialdone aus Zizers (Mitte) ausgezeichnet.
PD
Veranstaltungen
Schnitzelbangg-Abend. Heute
Freitag geben die Schnitzelbänggler
«Die drey Richter» und «Zwei Räppler» in Gossau einen zum Besten. In
ihren Sprüchen und Liedern nehmen
sie internationale, nationale und regionale Berühmtheiten und Begebenheiten aufs Korn. Ab 20 Uhr trifft
man sie im Koller's, Toggenburg,
Walter Zoo und Pauluszentrum an.
Fasnachtskränzli. Am Dienstag,
dem 17. Februar laden die beiden
Frauenvereine von Gossau zum alljährlichen Fasnachtskränzli ein. Ab
14 Uhr spielen im Andreaszentrum
die Abtwiler Schränzer. Hexen,
Narren und Clowns - alle sind herzlich willkommen.
Fastenzeit. Zum Start in die Fastenzeit laden Gossauer Bäuerinnen
und Bauern zu einem «Suppen-Zmittag» ein. Am Mittwoch, dem 18. Februar wird ab 11.30 Uhr im Andreaszentrum eine kräftige Mehl- oder
Kürbissuppe serviert. Der Erlös
fliesst vollumfänglich in das Fastenopfer Projekt Nepal.
GOSport. Auch in diesem Jahr haben sich viele Vereine bereit erklärt, in
den Sportferien vom 16. bis
20. Februar 2015 die Türen der Turnhallen, Trainingsplätze und Anlagen
für die «daheim» geliebenen Schüler
zu öffnen.
Informationen zur
GoSport-Woche gibt es unter
www.igsportgossau.ch.
Politik live. Das Frauennetz und die
Gossauer Kantonsrätinnen Seline
Heim und Claudia Martin laden alle
interessierten Frauen ein, am 24. Februar, die Februarsession im Kantonsrat live mitzuerleben. Nach einer
Videoeinführung beantworten die
beiden Kantonsrätinnen Fragen zu
ihrer politischen Arbeit. Abschliessend lädt das Frauennetz Gossau zu
einem Feierabenddrink ein. Die Teilnahme ist unentgeltlich. Treffpunkt
ist um 13.10 Uhr am Bahnhof Gossau oder um 13.45 Uhr direkt beim
Regierungsgebäude in St. Gallen. Die
Rückkehr nach Gossau ist gegen 18
Uhr vorgesehen. Eine Anmeldung ist
erwünscht auf politik@frauennetzgossau.ch.
BILD: PD
Turnerinnen auf der Piste
Gossau. Am Samstag, dem 31. Januar,
machten sich 18 sportliche Frauen des
Turnvereins Gossau auf den Weg Richtung Pizol. Dort konnte wider Erwarten
sehr schönes Skiwetter genossen werden. Nebst der sportlichen Betätigung
im Schnee kamen das Gesellige und die
Gemütlichkeit nicht zu kurz. So wurde
gesungen, getanzt, gejasst und das
Beisammensein genossen. Beim Hotel
Alpina konnten die Turnerinnen ein
ganzes Chalet für sich in Anspruch
nehmen. Wegen dem vorerst sonnigen,
aber unsicheren Wetter entschieden
sich am Sonntag, dem 1. Februar,
13 Frauen für einen Wellnesstag in der
Taminatherme von Bad Ragaz. Vier
hartgesottene Skifahrerinnen konnte
auch die mässige Wetterprognose
nicht vom Skifahren abhalten. So verbrachten alle ein erholsames und lustiges Wochenende und kehrten schliesslich wohlbehalten am Sonntagabend
zu ihren Familien zurück.
PD
Flipper an der Kidsliga
Schwimmen. Vergangenen Samstag, 7. Februar, starteten drei junge
Schwimmerinnen und Schwimmer
an der Kidsliga in Weinfelden. Jana
Nussbaumer bestätigte ihre aufsteigende Form deutlich. Über 100 Meter Lagen steigerte sie ihre erst vor
zwei Wochen aufgestellte Bestzeit
von 1 Minute und 42.15 Sekunden
auf 1 Minute und 36.40 Sekunden
und klassierte sich auf dem zweiten
Rang. Nino Ranzoni wurde über 100
Meter Lagen Vierter. Über 100 Meter Freistil zeigte er eine kämpferische
Leistung und klassierte sich in einer
Zeit von 1 Minute und 44.19 Sekunden auf dem 3. Rang. Sein jüngerer
Bruder Timo schwamm in 100 Meter
Lagen und 50 Meter Freistil beide
Male auf den zweiten Platz.
PD
BILD: PD
Hengartner ist neue
Arbeitnehmer wollen
Forti-Frauen-Präsidentin sich neu positionieren
BILD: PD
Gossau. Kürzlich trafen sich die
Forti-Frauen zur Hauptversammlung im Restaurant Muelt. Nach der
Begrüssung durch die ehemalige Präsidentin Silvia Sutter wurden die
Traktanden besprochen. Der wichtigste Punkt war dabei die Wahl der
neuen Präsidentin. Gewählt wurde
die 28-jährige Corina Hangartner.
Sie wohnt seit 2007 in Gossau und
ist seit 2011 Mitglied bei den FortiFrauen. Silvia Sutter wurde mit grossem Applaus verabschiedet. Sie war
fünf Jahre Präsidentin und hat sich
sehr für eine gute Zusammenarbeit
mit dem Gesamtverein eingesetzt.
Für die tolle und langjährige Arbeit
wurde Silvia Sutter gedankt.
PD
Gossau. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung Gossau (KAB)
hielt vor Kurzem ihre jährliche
Hauptversammlung im Andreaszentrum in Gossau ab. Die anstehenden Traktanden konnten rasch
abgewickelt werden, da kein Wahljahr anstand und auch keine Anträge behandelt werden mussten. Zwei
Punkte aus den Ausführungen des
Präsidenten sollen jedoch erwähnt
werden: Zum einen ein Dankeschön
an die jährlichen Gönner und zum
anderen die bevorstehende Neupositionierung der KAB/St. Gallen. Eine
Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr beendete den diesjährigen
Anlass.
PD
Fünf Goldmedaillen
GoAndSing. «GoAndSing» lädt
Singbegeisterte aller Religionen ab
dem 24. Februar zum Singen ein.
«GoAndSing» ist ein offenes Musikprojekt bei dem man ohne Anmeldung und musikalische Vorkenntnisse mitmachen oder einfach mal
vorbeischauen und zuhören kann.
Im kommenden Probeblock werden
BILD: PD
Lieder einstudiert, die am 15. März
in Andwil und an Ostern in der Pauluskirche und der evangelischen Kirche Gossau gesungen werden. Proben sind jeweils am Dienstag um 20
Skifahren. Vergangenen Samstag nah- Tagesbestzeit bei den Mädchen auf der
Uhr im Andreaszentrum.
Forti-Athletics. Beim spielerischen
Indoor-Mannschaftswettkampf des
UBS Kids Cup mit den Disziplinen
«Sprint», «Sprung», «Biathlon» und
«Team-Cross» starteten elf Teams von
Forti Athletics bei der Regionalausscheidung in Chur. Die Gossauer Athletinnen
und Athleten überzeugten vor allem
beim abschliessenden Team Cross und
durften gleich fünf Mal aufs oberste
Treppchen steigen. Zwei Teams belegten den 2.Rang und ein Team durfte die
Bronzemedaille entgegen nehmen. Von
den elf gestarteten Teams, haben sich
acht für den Regionalfinal in St. Gallen
qualifiziert.
PD
Gossau. Lead
Grundtext
Mädchen räumen ab
STEP Elternkurs. Am Mittwoch,
4. März, beginnt ab 8.30 Uhr im
Kirchgemeindehaus Haldenbüel in
Gossau ein STEP (Systematisches
Training für Eltern und Pädagogen)
Elternkurs für Eltern von Kindern ab
sechs Jahren. Anmeldungen werden
unter liselotte.braun@instep-online.
ch entegengenommen, weitere Infos
sind unter www.instep-online.ch zu
finden.
men vier Mitglieder der Renngruppe des
Skiclub Gossau an der Ausscheidung des
GP Migros in Obersaxen teil. Das frühe
Aufstehen lohnte sich gleich in doppelter Hinsicht: Anfänglich befand sich auf
der Strecke noch dichter Nebel, aber bis
zum Start herrschte strahlendes Winterwetter – perfekte Bedingungen. Diese
nutzte Joëlle Kuster aus Herisau und gewann in der Kategorie Mädchen 2001
mit einer Zeit von 1 Minute und 2.92 Sekunden, was gleichbedeutend mit der
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 13. Februar 2015 · Nr. 7
grossen Piste war. Auch ihre jüngere
Schwester liess sich nicht zweimal bitten. Mit einer Zeit von 47.26 Sekunden
gewann Elyssa bei den Mädchen 2005,
ebenfalls mit der Tagesbestzeit auf der
kleinen Piste. Erstmals für den Final des
GP Migros konnte sich auch Seraina
Wurster aus Balgach qualifizieren. Sie
belegte bei den Mädchen 2000 den
3. Rang. Ein Top-Ten-Ergebnis gelang
auch Gion Wurster mit dem siebten
Rang bei den Knaben 2002.
PD
BILD: PD
5
Kino/Agenda.
Gossau SG
Forti-Stammtisch 60 plus, 10.00, Hotel
zum alten Bahnhof
Freitag, 13. Februar
Waldkirch
Freitag, 13. Februar
Jahrgängerverein Gossau 1941-1950
Winterwanderung, 8.00, Bahnhof
Seniorenzmittag, Stiftung Vita Tertia
Gerbhof und Weiher
Entsorgungspark, 15.00–16.30,
Werkhof Buechwisen
Friedegg-Treff, Gaststube und Kleiderbörse offen, 9.00–11.30
GoSport-Schnupperübung,
Pfadiheim Buechenwald
Hexenkessel
Fasnachtsbetrieb im Dorfkafi, 19.00
Fitness und Spiel, Männer Sportverein,
19.00, Turnhalle Hirschberg
Nordic-Walking-Treff 60+, 14.00,
Hallenbad Rosenau
Samstag, 14. Februar
Jahrgängerverein Gossau 1941-1950
Fasnachtsstamm, 19.00, Andreaszentrum
Freitag, 20. Februar
Friedegg-Treff, Gaststube und Kleiderbörse, 9.00–11.30
Schnitzelbangg-Beizentour, Koller›s, Pauluszentrum, Toggi, Zoo Rest, ab 19.00
Friday Nite Feeling mit DJ Spezial_p
(House Dancehall), 21.00, BBC
Fitness und Spiel, Männer Sportverein,
19.00, Turnhalle Hirschberg
Bibliothek, 9.30–11.00,
Oberstufenzentrum Bünt
Kinderfasnacht mit Umzug,
Besammlung 14.15 Uhr, 14.30,
Parkplatz Bünt
Montag, 16. Februar
Hexenkessel
Fasnachtsbetrieb im Dorfkafi, 19.00
Stamm, Jahrgänger Senioren,
8.30–10.00, Café Stadtbühlpark
Höck, Naturfreunde Gossau, 20.00,
Hotel zum alten Bahnhof
Winter Bike-Training
Treff: Andwiler Kreisel, Gossau, 9.00
Stamm, Männer Sportverein, 10.00,
Freihof AG Brauerei & Hofstube
Friday Nite Feeling mit DJ V-Stax
(House), 21.00, BBC
Brockenstube, Evangelischer
Frauenverein, 9.00–11.30
Fasnachtskränzli Frauengemeinschaft
Andreas und Paulus, 14.00, Andreaszentrum
Dienstag, 17. Februar
Dienstag, 17. Februar
Stamm, FC Gossau Ehemalige,
14.30, Clubbeiz Sportplatz
Mütter- und Väterberatung,
15.00–16.30,
Mehrzweckgebäude Arnegg
Hexenkessel
Fasnachtsbetrieb im Dorfkafi, 19.00
Samstag, 14. Februar
Meeting Anonyme Alkoholiker, 17.15,
Andreaszentrum
Fasnachts-Gottesdienst, 17.45,
Pauluskirche
Mittwoch, 18. Februar
It›s your Saturday mit DJ Nikolai
Semenov (House), 21.00, BBC
Friedegg-Treff
Gaststube und Kleiderbörse,
16.30–19.30, Friedegg-Treff Gossau
Sonntag, 15. Februar
Mütter- und Väterberatung,
9.30–11.30/14.00–17.00, Badweg 1
Schneeschuhtour Fäneren
Naturfreunde, 8.30, Postplatz
Sport Fit Frauen 50+, Turnverein Gossau,
13.45, Turnhalle Haldenbüel
Montag, 16. Februar
Tanznacht & Tanzkurs, DJ Janosch
19.00 Bachata Schnupperanfängerkurs
20.00 HipHop & Latin Workshop
21.00 Tanzparty, Gastronomiebetrieb
Werk 1
Dienstag, 17. Februar
Brockenstube, Ev. Frauenverein,
9.00–11.30/14.00–18.00
Singnachmittag für alle, ProSenectute,
14.00, Andreaszentrum,
Arnegg
Andwil
Mittwoch, 18. Februar
VMC Andwil-Arnegg, Turnen, 20.15,
Schulhaus Ebnet, Turnhalle,
Niederwil
Dienstag, 17. Februar
Mütter- und Väterberatung,
15.00–16.30, Pfadiheim
Mütter- und Väterberatung,
15.00–16.30, Pfadiheim
Seniorenturnen, Turnverein Gossau,
14.45, Turnhalle Haldenbüel
Mittwoch, 18. Februar
Donnerstag, 19. Februar
Seniorenturnen, Pro Senectute Region
Wil und Umgebung, 13.30–14.30,
Primarschulhaus
Wochenmarkt, 8.30–11.30, Markthalle
Bibliothek, 15.00–18.00,
Oberstufenzentrum Bünt
Fitnessplausch mit Kinderhort, Heidi
Kreienbühl, 9.30–10.45, Turnhalle Breite
Mittwoch, 18. Februar
Nordic Walking-Treff, 9.00–10.30,
Parkplatz Bünt
Seniorenturnen, Pro Senectute ,
14.00–15.00, Turnhalle Breite
Rückenfit, 18.30–19.30,
Turnhalle Breite
Donnerstag, 19. Februar
Bibliothek, 15.30–19.00,
Oberstufenzentrum Bünt
Rückenfit, 9.00–10.00/10.00–11.00,
Turnhalle Breite
Freitag, 20. Februar
Entsorgungspark, 15.00–16.30,
Werkhof Buechwisen
Bild der Woche
Grosses Kino mit der
Winterstimmung
GOZ-Leser Walter Weibel aus Gossau, fotografiert im Rüeggetschwilermoos.
Hier könnte Ihre Fotografi e aus Gossau, Arnegg, Andwil, Waldkirch oder Niederwil stehen.
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Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 13. Februar 2015 · Nr. 7
Gossau.
Stellungnahme
Verkauf
Sommerau Nord
Die IG Sommerau hatte am 1. Juni
2010 die Initiative «Ja zur Umzonung
des Gebietes Sommerau Nord» eingereicht und das Initiativbegehren insbesondere damit begründet, dass verschiedene Unternehmen der Region Gossau derzeit Möglichkeiten zur
betrieblichen Expansion sowie der
Ansiedelung neuer Geschäftsbereiche suchten. Der Bedarf an Industrieund Gewerbeland sei als ausgewiesen
zu betrachten. Die IG Sommerau versprach im Abstimmungskampf, dass
bei Gutheissung des Initiativbegehrens rasch neues Bauland zur Verfügung stehen würde.
Der Gewerbeverein Gossau hat immer auf die Dringlichkeit der Einzonung neuen Industrie- und Gewerbelandes in der Stadt Gossau hingewiesen, was auch vom Stadtrat nicht
in Frage gestellt wurde. Der Gewerbeverein Gossau unterstützte sowohl
die Einzonung im Gebiet Moosburg
als auch jene in der Sommerau. Der
Vorstand des Gewerbevereines Gossau gibt hiermit seiner Enttäuschung
Ausdruck, dass die IG Sommerau
die im Abstimmungskampf gemachten Versprechen nicht eingehalten
hat. Nach wie vor ist nicht absehbar,
wann die Sommerau Nord zur Bebauung bereitstehen wird. Nach dem
Verkauf der Sommerau Nord an die
Genossenschaft Migros Ostschweiz
blickt der Vorstand des Gewerbevereines Gossau sehr gespannt auf die
weitere Entwicklung. Der Vorstand
des Gewerbevereines Gossau hat die
Erwartung, dass die Genossenschaft
Migros Ostschweiz lokalen Unternehmungen die Möglichkeit geben
wird, sich auf dem Grundstück
anzusiedeln. Der Vorstand des
Gewerbevereines Gossau drückt
zudem seinen Wunsch aus, dass die
Genossenschaft Migros Ostschweiz
die Weiterentwicklung des Gebietes
zügig und professionell an die Hand
nimmt. Ein konkreter Zeitplan der
Genossenschaft Migros Ostschweiz
und eine Information über die vorgesehene Entwicklungsrichtung wird
die Unsicherheit der Unternehmer in
der Region Gossau hoffentlich rasch
beenden.
Gewerbeverein Gossau
Dreiste Diebe
Andwil. Am vergangenen Wochenende fand der Unterhaltungsabend
des Turnvereins Cervus Andwil-Arnegg unter dem Motto «Schlager»
statt. Überschattet wurde der ansonsten gelungene Abend in der
Mehrzweckhalle Ebnet Andwil jedoch von einem dreisten Diebstahl.
So liessen Unbekannte in der Nacht
vom Samstag auf den Sonntag einen
ganzen Kühlschrank, diverse Elektronikgeräte, Schnitzel, Würste, Spirituosen und sogar eine Hotdogmaschine mitgehen.
PD
Mit Handball Kranken helfen
Gossau. Der 14-jährige Joel
Gutmann organisiert in der Buechenwaldhalle ein Benefizhandballturnier zugunsten von krebskranken Kindern. Morgen
Samstag treten drei Gruppen,
bestehend aus ehemaligen Gossauer Handballerinnen und
Handballern, für den guten
Zweck gegeneinander an.
Morgen wird die renovierte Sporthalle Buechenwald wieder für den
Spielbetrieb freigegeben. Noch bevor die Herren von Fortitudo am
Samstagabend zu ihrem ersten Spiel
antreten, findet ein Turnier der etwas anderen Art statt: ein Benefizturnier zugunsten der Kinderkrebshilfe Schweiz. Organisiert wird das
Turnier von Joel Gutmann, einem
14-jährigen Schüler des Oberstufenzentrums Buechenwald.
Mit dem Hobby anderen helfen
Der junge Gossauer musste in seinem letzten Schuljahr an der Oberstufe eine Selbständige Projektarbeit, kurz SPA, durchführen. Für
Joel, der seit über acht Jahren leidenschaftlich Handball spielt, war
klar, dass seine Arbeit etwas mit
diesem Sport zu tun haben muss.
«Die Themenfindung war anfangs
etwas schwierig. Ich wollte etwas
mit Handball machen, aber auch einen grösseren Event auf die Beine
stellen», sagt Joel. Er organisiere
gerne, wie er erklärt. Im Gespräch
mit seinen Eltern und seinen Lehrern ist schliesslich die Idee einer
Wohltätigkeitsveranstaltung entstanden. Mit dem Benefizturnier
könne er eine Arbeit zu seinem
Hobby machen und gleichzeitig anderen helfen, sagt Joel.
Zunächst wollte er das Turnier mit
seinen Mitschülern durchführen,
entschied sich dann jedoch dafür,
Teams aus ehemaligen Gossauer
Handballerinnen und Handballern
BILD: MAS
Joel Gutmann freut sich auf das Benefizturnier in der Buechenwaldhalle. Ehemalige Gossauer Handballerinnen
und Handballer werden zugunsten der Kinderkrebshilfe Schweiz gegeneinander antreten.
aufzustellen. «Wenn schon ein Turnier, dann ein richtiges», sagt er.
«Ausserdem stellte die Suche nach
diesen Spielern eine Herausforderung für mich dar und ich mag Herausforderungen.»
Namhafte Spieler
Vom Vorstand des TSV Fortitudo
erhielt Joel die Kontaktdaten ehemaliger Spieler. Am Anfang habe er
noch etwas Schwierigkeiten gehabt,
sein Vorhaben an die Frau und an
den Mann zu bringen, sagt Joel.
Doch seine Idee fiel auf guten Nährboden und nach einigen Telefona-
ten und E-Mails, fanden sich
schliesslich 35 Handballerinnen
und Handballer. In drei Teams werden die ehemaligen Spielerinnen
und -Spieler von Forti, dem Tsv
St. Otmar und LC Brühl morgen gegeneinander antreten. Unter den
Ehemaligen befinden sich einige
namhafte Spieler, die in der Vergangenheit im Handball von sich
reden machten. So stehen auf der
Teilnehmerliste Namen wie Alex
Vasilakis, Romans Derungs oder
Nadine Osterwalder.
Der junge Organisator wird mit der
Durchführung seines Benefiztur-
niers beschäftigt sein. Auf das Turnier freut er sich. Doch auch die
Vorbereitung und Planung des Turniers bleibe ihm positiv in Erinnerung. «Ich konnte einiges in der Organisation und Planung eines
Anlasses lernen», sagt er. Das Benefizhandballturnier wird morgen,
Samstag, um 14 Uhr in der Sporthalle Buechenwald beginnen und
bis etwa 16 Uhr dauern. Für das
leibliche Wohl wird in einer Festwirtschaft gesorgt. Nach dem Benefizturnier findet das erste Heimspiel
des TSV Fortitudo in der Abstiegsrunde statt.
MARC SIEGER
Grippe kommt mit dem Wind
Gossau. Eine Grippewelle, wie
gen andere Grippenviren entwickelt
und wirken daher nicht so gut, wie
sie sollten.
sie schon lange nicht mehr vorgekommen ist, überrollt derzeit
die Schweiz. Auch in Gossau
macht das Virus die Runde.
Amtsarzt Georges Meyer erklärt,
woher es kommt und wie man
sich dagegen schützt.
In den Warteräumen der Gossauer
Arztpraxen ist es dieser Tage eng.
Eine hartnäckige Grippe geht um.
«Wir haben zwei- bis dreimal so viele an der Grippe erkrankte Patienten
wie in der Grippesaison anderer Jahre», sagt Georges Meyer, Facharzt
für Allgemeinmedizin und Gossauer
Amtsarzt. Auffallend sei auch, dass
nicht nur ältere oder gesundheitlich
bereits angeschlagene Menschen an
Waldkirch. Die Rechnung des Ge- der Grippe erkranken, sondern auch
schäftsjahres 2014 der Gemeinde viele Junge, die «Gesunden», wie
Waldkirch schliesst statt mit einem Meyer sagt.
Defizit von 325 600 Franken mit einem Überschuss von 1 459 588.37 Ohne Umweg nach Europa
Franken. Ausschlaggebend für dieses Das Virus, das in der Schweiz die
gute Resultat sei eine Zunahme der Menschen scharenweise ins Bett
Steuerkraft und entsprechend hohe wirft, stammt aus Asien. Meyer erEinnahmen, wie die Gemeinde mit- klärt, wie es in die Schweiz gekomteilt. Insbesondere Einnahmen aus men ist: «Die Viren kommen aus AsiSteuern aus Einkommen und Vermö- en und werden von Höhenwinden
gen der natürlichen Personen sowie über Südamerika und Amerika nach
auch Nachzahlungen und Handände- Europa getragen.» Dies dauere etwa
rungssteuern hätten zugenommen. PD drei bis vier Jahre. «Von Amerika
Erfreuliche Rechnung
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 13. Februar 2015 · Nr. 7
BILD: MAS
Georges Meyer, Facharzt für Allgemeinmedizin und Gossauer Amtsarzt.
braucht das Virus ungefähr ein Jahr
bis nach Europa. Die Impfstoffe, die
wir brauchen, werden anhand der in
Amerika gefundenen Viren entwickelt», erklärt Meyer. Seit Wochen
herrsche jedoch starker Nordwind.
Dieser treibt die Viren von Asien
über Skandinavien direkt nach Europa. Die Impfstoffe, die die Ärzte dieses Jahr verwenden, wurden aber ge-
Oft die Hände waschen
Eine Grippewelle dauere etwa sechs
bis acht Wochen, erklärt Meyer. Die
aktuelle habe vor etwa zwei Wochen
begonnen. Es gilt also noch einige
Zeit durchzustehen. Man solle daher versuchen, den Grippeviren so
weit wie möglich aus dem Weg zu
gehen, sagt Meyer. Oft die Hände
waschen sei wichtig. Auch solle man
beim Niesen ein Taschentuch verwenden, um eine Ausbreitung von
Viren zu vermeiden. Zudem sollten
grosse Menschenmengen, wie an einem Konzert zum Beispiel, gemieden werden.
Infiziert man sich denoch, so ist die
Krankheit an ihrem Verlauf gut zu
erkennen. «Die Grippe bricht urplötzlich über einen herein», erklärt
Meyer. Man fühle sich auf einmal
sehr krank. Eine normale Erkältung
verlaufe langsamer und um einiges
weniger intensiv. «Nach zwei bis drei
Tagen hat man eigentlich das
Schlimmste überstanden.» Danach
sollte die Krankheit langsam abklingen. Wer nach drei Tagen immer
noch unter starken Grippesymptomen leide, solle unbedingt einen Arzt
MAS
aufsuchen, sagt Meyer.
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Fortitudo Gossau –
HSC Suhr
FORTITUDO GOSSAU UNTER ZUGZWANG
Der TSV Fortitudo Gossau muss im ersten Heimspiel der Abstiegsrunde in der
Swiss Handball League am kommenden
Samstag, 14. Februar, um 17.30 Uhr
in der Buechenwaldhalle gegen den
Tabellenletzten und Aufsteiger HSC Suhr
Aarau unbedingt gewinnen.
Zum Start in die Abstiegsrunde musste der
TSV Fortitudo Gossau beim ewigen Rivalen
Lakers Stäfa eine bittere 21:22-Niederlage
einstecken. Dabei musste das Team von
Trainer Rolf Erdin ersatzgeschwächt antreten und musste auf die verletzten Monn,
Näf, Neff und Leslie verzichten. Die Schlappe war überhaupt nicht zwingend, die Fürstenländer konnten die Partie ausgeglichen
gestalten und hätten bei einer besseren
Chancenauswertung auch gewinnen können. Nach 58.24 Minuten verpasste Piske
mit einem Siebenmeterwurf gar den Ausgleich. Das Positive daran ist, dass Forti mit
dem quasi «letzten» Aufgebot mithalten
konnte, und dies stimmt zuversichtlich für
die kommenden Aufgaben.
Nach der Niederlage von Suhr Aarau gegen
den BSV Bern zeichnet sich nun ein Dreikampf zwischen Stäfa, Forti und dem Aufsteiger um den Ligaerhalt ab. Die drei Teams
liegen denn auch nur gerade drei Zähler
auseinander. Es wird praktisch jede Begegnung zu einer Zitterpartie. Die Gossauer
können morgen Samstag zum ersten Mal
in der laufenden Saison in der umgebauten
heimischen Buechenwaldhalle antreten und
dabei ihre Ausgangslage wieder verbessern.
Fortitudo ist gegen die Zentralschweizer
gewarnt, in der Qualifikation musste man
zu Hause beim 26:26 überraschenderweise einen Zähler abgeben, dafür konnte das
Auswärtsspiel mit 31:28 gewonnen werden.
Suhr Aarau muss auf den verletzten Goalgetter Mischa Kaufmann verzichten, welches sicher ein Handicap für Patrick Fend
und sein Team sein wird.
Neben dem ersten Heimspiel in der NLA
gibt es am Samstagnachmittag ein zusätzliches Highlight. Joel Gutmann von den MU
15 Junioren organisiert im Rahmen seiner
Projektarbeit an der Sekundarschule zwischen 14 und 16 Uhr ein Allstar-Benefizturnier zugunsten der Kinderkrebshilfe. Dabei messen sich ehemalige Cracks des TSV
St. Otmar, LC Brühl und Forti Gossau in ei-
nem Plauschturnier. Es wird spannend sein,
zu sehen, was von den früheren Qualitäten
noch vorhanden ist. Ein Besuch lohnt sich:
Plausch für eine gute Sache.
PD
Rangliste per 10. Februar 2015
NLA-Männer Abstiegsrunde
Team
Spiele gew. remis verl. T+
T- TD(+/-) Pkte.
1 BSV Bern Muri
19
8 1 10 500 528 -28 17
2 TSV Fortitudo Gossau 19
5 1 13 480 546 -66 11
3 Lakers Stäfa
19
5 1 13 472 538 -66 11
4 HSC Suhr Aarau
19
2 4 13 483 544 -61 8
Schlusspunkt.
Herr Gozauer
Mehr Licht!
Es wird Licht in Gossau – und zwar
gleich im doppelten Sinne. Wie die
Stadtkanzlei mitteilt, dürften von den
60 KEV-Bezügern bis Ende 2015 über
20 zum Fördermodell des Bundes
gewechselt haben. Damit nehmen
die jährlichen Verpflichtungen der
Stadt aus dem KEV-Debakel von
bisher rund 1,5 Millionen Franken
auf rund 900 000 Franken ab. Das
bedeutet, dass sich der maximale
«20-Millionen-Schaden» mittlerweile auf weniger als die Hälfte reduziert
hat. «Isch all das!», ist man geneigt
zu sagen. Weitere positive Botschaften von der KEV-Front nehmen wir
Steuerzahler gerne entgegen.
Hocherfreut
habe
ich
letzte
Woche auch die Nachricht vom
erfolgreichen Test mit einer Solarpanel-Lampe gelesen: Das Tiefbauamt hat bei der Bushaltestelle Degenau im fernen Gossauer Westen
eine solche installiert. Die Lampe mit
Solarpanel und Akku soll für Licht und
Sicherheit sorgen. Denn in «dieser
Umgebung warten Fahrgäste auf
den Bus – wenig gemütlich am Tag
und noch ungemütlicher nachts».
Wie man weiter lesen kann, ist man
beim Tiefbauamt der Stadt Gossau
mit den ersten Erfahrungen zufrieden. Der Akku halte die ganze Nacht
und der Solarpanel der Lampe produziere sogar bei bedecktem Wetter ausreichend Strom, damit die Haltestelle die ganze Nacht hindurch
beleuchtet werden kann. Wenn sich
die Lampe auch weiter im Betrieb
bewähre, könnten auch andere
abgelegene Haltestelle damit ausgestattet werden.
Gewöhnlich gut unterrichtete Quellen berichten mir, dass Mitglieder
des Stadtparlaments bereits an einer Motion basteln, mit der sie den
Stadtrat verpflichten wollen, mittels
«Lampe mit Solarpanel und Akku»
(LSA) mehr Licht in die Gossauer Politik zu bringen. Noch streiten sich die
Motionäre allerdings darüber, bei
wem mit dem Installieren der LSA begonnen werden soll.
Skilager unter blauem Himmel
Gossau. Petrus scheint den Gossauer Schülerinnen und Schülern
gut gesonnen zu sein. Blauer könnte der Himmel in den Bergen
kaum sein. Die Jungs und Mädchen der Gossauer Primar- und
Oberstufenschulen genossen das Wetter in dieser Woche in den
Skilagern. Elf Klassen reisten in die Berge, um eine Woche in Heinzenberg, Laterns, Stoos, in Wildhaus oder Alt St. Johann und in
anderen Skigebieten auf der Piste zu verbringen.
MAS
Herzlich
Ihr Herr Gozauer
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Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 13. Februar 2015 · Nr. 7
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