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Deutsch perfekt Februar 2015 - Abo & Shop / Spotlight Verlag

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LEARN GERMAN | ESTUDIAR ALEMÁN | APPRENDRE L’ALLEMAND | IMPARARE IL TEDESCO | NAUKA NIEMIECKIEGO | УЧИМ НЕМЕЦКИЙ | ALMANCA Ö GRENMEK
˘
Auf Deutsch
gute Texte
l
l
l
l
l
l
l
l
l
A B E F FIN GR I L P (cont.) SK SLO: € 8,50
Sankt Moritz
schreiben
Hilfe vom Arzt
Wie funktioniert das
Gesundheitssystem in
Deutschland?
Kultur
Berlin feiert
Filmemacher
Wim Wenders
Sprache & Service
2 Grammatik: Konjunktiv I
2 Um Rat fragen
2 Wörter für den Karneval
l
Interview
Werner Tiki Küsten­macher
über das Glück
l
Sankt Moritz
Deutschland € 7,50 CH sfr 13,50
4 1 96828 507503
02
Wintersport-Legende
Die Themen des Monats Februar 2015
6
Mein Deutschland-Bild
Tobias Hase über Wintersport für besonders schnelle Leute
8
Panorama
Neues, Namen und Zahlen
22 Ja oder Nein?
Tote in den Garten?
24 Nachrichten
Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
27 14
Auf den zweiten Blick
Sprachspiele aus der Presse
52 Sankt Moritz
Interview
Bestsellerautor Werner Tiki Küstenmacher über Glück
55 Vor 150 Jahren wurde in Sankt Moritz der
alpine Wintersport geboren, heißt es. Heute
ist der Ort ein Eldorado für Skifahrer, und
der Jetset liebt das teure Reiseziel in den
Schweizer Bergen. Aber es gibt dort oben
auch Menschen, denen Geld gar nicht so
wichtig ist.
Mein erster Monat
Jean-Edouard Le Vaillant in Mannheim
56 Ein Bild und seine Geschichte
Vor 70 Jahren: Bomben auf Dresden
58 Der Blick von außen
Mark Twain über die deutsche Sprache
65 28
Wie die Deutschen
krank sind
Reisetipps
Bad Homburg • Peak Walk • Bayerischer Wald
66 Kulturtipps
Kino • Konzert • Ausstellung • Buch
68 Kolumne
Wer krank wird, hat
Glück, wenn ihm das in
Deutschland passiert. Das
Gesundheitssystem ist
nämlich eines der besten
in Europa. Trotzdem gibt
es auch Kritik an dem
System. Es ist sehr teuer –
und außerhalb der Städte
fehlen Ärzte. Teil 15 der
Serie „Anatomie einer
Nation“.
Alia Begisheva über den Karneval
69 Nächsten Monat
… in Deutsch perfekt
70 D-A-CH-Menschen
Einer von 98 Millionen: Was denken Sie, Siegfried Massat?
Die jungen Seiten
von Deutsch perfekt
4
Wir sind dann mal weg!
Austauschschüler erzählen von ihren
Erfahrungen in Deutschland, Österreich
und der Schweiz
34
Besser
schreiben
Welche sprachlichen Techniken
machen aus einem deutschen
Text einen guten deutschen
Text? Wie üben Sie das Schreiben am besten? Und warum
sollten Sie damit auch schon
anfangen, wenn Ihr Deutsch
noch gar nicht so gut ist?
2/15
Texte auf Stufe A2 des GER
Texte auf den Stufen B2 bis C2 des GER
Texte auf Stufe B1 des GER
TITELFOTO: COMPOSING: GEORG LECHNER, FOTOS: MAURITIUS IMAGES/ALAMY; ISTOCK/THINKSTOCK
FOTOS INHALT: MAURITIUS IMAGES/PRISMA; HEMERA, ISTOCK/THINKSTOCK; PICTURE ALLIANCE/DPA
GER Gemeinsamer europäischer
Referenzrahmen
In diesem Heft: 16 Seiten Sprache & Service
34 Lernmethoden
38 Wörter lernen
40 Grammatik
42 Deutsch im Beruf
44 Übungen zu den Themen des Monats
45 Texte formulieren
Werkzeugkasten
Konjunktiv I
Richtig loben
Mehr Sicherheit mit Wörtern und Texten
Schreiben • Sprechen • Verstehen
Sammelkarten Valentinskarte • Um Rat fragen • Wichtige
Wörter rund um den Karneval
48 Raten Sie mal! • Comic
49 Starthilfe
51 Lösungen • Kundenservice • Impressum
Rätsel zu einem Thema des Monats • Haiopeis
Extra-Service Übersetzungen in Englisch, Spanisch,
Französisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Türkisch
Lösungen der Übungen • Wer macht was bei Deutsch perfekt?
Auf www.deutsch-perfekt.com können
Sie mit einem Premium-Abo Texte mit diesem
Symbol hören. Diesmal:
16 Sankt Moritz feiert
31 Anatomie einer Nation
5
150 Jahre Wintersport
Krank durch Stress bei der Arbeit
Schüleraustausch
„Ich fühle mich wie ein Teil der Familie“
Mehr als 800 Erklärungen von schwierigen Wörtern
≈
lockere Umgangssprache
negativ
Vorsicht, vulgär!
ungefähr, etwa
Lernen mit
60
Wim Wenders
Er war der erste deutsche
Autorenfilmer, der in den USA
Erfolg hatte. Filme wie Paris,
Texas und Buena Vista Social Club
machten Wim Wenders inter­
national bekannt. Jetzt feiert die
Berlinale, das größte deutsche
Filmfestival, den Regisseur mit
einer großen Retrospektive.
2/15
Deutsch perfekt Audio: der Trainer für
Hörverstehen und Aussprache, auf CD oder
als Download (siehe Seite 2).
Achten Sie im Heft auf dieses Symbol!
Zu diesen Artikeln können Sie Texte und
Übungen auf Deutsch perfekt Audio hören.
Deutsch perfekt plus: 24 Seiten Übungen
und Tests zu Grammatik, Vokabeln und mehr
(siehe vorletzte Seite).
Achten Sie im Heft auf dieses
Symbol! Zu diesen Artikeln finden Sie
Übungen in Deutsch perfekt plus.
Gegenteil von ...
langer, betonter Vokal
¢
kurzer, betonter Vokal
, ¿er Plural-Formen
↔
o
-Produkten
Deutsch perfekt im Unterricht:
kostenlos für alle Lehrer, die Deutsch perfekt
abonniert haben (siehe Seite 39).
www.deutsch-perfekt.com:
noch mehr Informationen und Übungen.
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Kundenservice
www.spotlight-verlag.de
Tel. +49 (0) 89/8 56 81-16
abo@spotlight-verlag.de
Fax +49 (0) 89/8 56 81-159
5
Schnee im Blut
Vor 150 Jahren wurde in Sankt Moritz der Wintertourismus geboren, so die
Legende. Heute macht in den Schweizer Bergen die High Society Ferien. Sie fährt
BMW, trinkt Champagner und trägt teure Uhren. Trotzdem hat Anna Schmid dort
oben auch Menschen getroffen, für die Luxus nicht das Wichtigste ist.
Schnee “m Blut
(haben)
das Schienbein,
-e
die H„ltung
„n der Leine
führen
(die Leine, -n
w•sste
g¶lden
14
≈ von Geburt an ein Talent für
Wintersportarten haben
vorderer Skelettteil im unteren
Bein
≈ Kontrolle über den Körper,
z. B. wie man sitzt, steht oder
geht
einen Hund, der eine Leine um
den Hals hat, mitnehmen
dünnes, langes Stück aus Leder
oder einer Plastikart)
Konj. II von: wissen
von: Gold; hier: reich; so, dass
sie viel Geld bringen
W
enn ihre Schüler Schmerzen haben,
hat Susi Wiprächtiger einen guten
Job gemacht. Denn wenn am Abend die
Schienbeine wehtun, ist die Haltung der
Fahrer auf den Skiern korrekt, erklärt die
Skilehrerin.
Die 59-Jährige arbeitet seit 37 Jahren
als Ski- und Schwimmlehrerin in Sankt
Moritz im Engadin. Der Ort in den Schweizer Bergen ist ein berühmter Wintersport–
ort. Noch berühmter aber ist er als Ziel des
Jetsets.
So steht im Zentrum eine Boutique
neben der anderen. Teure Taschen, Jacken
und Schmuck warten auf Käufer. Eine Frau
mit einer Nase, die so klein ist, dass sie die
große Sonnenbrille fast nicht halten kann,
interessiert sich für die Waren in einem
Sportgeschäft. Ein Mann führt einen Weimaraner an der Leine. Der teure Hund
bewegt sich so elegant, als wüsste er, wie
viel er wert ist.
Wiprächtiger hat schon viele reiche
Schüler gehabt. Die „goldenen Familien“ %
2/15
Sankt Moritz
FOTOS: MAURITIUS IMAGES/PRISMA; C. SONDEREGGER/SWISS-IMAGE.
Die Berge, der See und
die vielen Lichter
Ein Spaziergang in
Sankt Moritz ist in der
Nacht am schönsten
Wintersport-Eldorado
Skifahrer finden ihr
Glück auf dem 3056
Meter hohen Piz Nair
Im Zentrum steht
eine Boutique
neben der anderen.
2/15
15
Authentisch
formulieren
34
2/15
Gute Texte schreiben
Welche sprachlichen Techniken machen aus einem deutschen
Text einen guten deutschen Text? Wie üben Sie das Schreiben am
besten? Und warum sollten Sie damit auch schon anfangen, wenn
Ihr Deutsch noch gar nicht so gut ist? Tipps von Katja Hanke.
S
timmt schon: Das Schreiben ist beim Lernen einer neuen Sprache sicher nicht das
Wichtigste. Wer im Alltag kommunizieren
möchte, muss erst einmal Gehörtes verstehen,
etwas sagen und lesen können. Trotzdem: Auch
das Schreiben ist wichtig. Denn oft ist es nötig,
schriftliche Texte zu verfassen, zum Beispiel als
E-Mail an Arbeitskollegen, als Kündigung eines
Vertrages oder als Brief an den Vermieter.
FOTO: ISTOCK/THINKTOCK
Wem schreiben Sie?
Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, überlegen Sie, was für einen Text Sie schreiben möchten: eine SMS, eine E-Mail oder einen Brief?
Wichtig ist auch der Adressat, denn davon hängt
es ab, ob Sie einen formellen oder informellen
Text schreiben (siehe Kasten auf der nächsten
Seite). Bei langen und wichtigen Briefen sollten
Sie sich vorher eine Struktur überlegen.
Wenn Sie zum Beispiel schriftlich auf eine
Wohnungsanzeige antworten, ist das ein for­
meller Text. Die Anrede ist Sehr geehrte Frau
… / Sehr geehrter Herr …, die Grußformel am
Ende Mit freundlichen Grüßen. Die Struktur
könnte so aussehen: Nennen Sie zuerst, für
welche Wohnung Sie sich interessieren und wo
Sie die Anzeige gesehen haben. Berichten Sie
danach kurz über sich. Vielleicht haben Sie Fragen? Geben Sie deshalb am besten auch Ihre
Telefonnummer an.
Ich habe im Internet Ihre Anzeige für die
Dreizimmerwohnung im Zentrum gesehen. Die
Wohnung interessiert mich sehr. Wir sind drei
Personen: mein Mann, ich und unsere Tochter (drei Jahre alt). Ich bin Lehrerin, und mein
Mann arbeitet als Architekt.
Ich habe noch Fragen zur Wohnung: Hat sie
einen Keller? Wie hoch sind die Nebenkosten?
In welchem Stock ist die Wohnung?
2/15
Könnten wir vielleicht diese Woche noch
einen Besichtigungstermin vereinbaren? Sie
erreichen uns unter der Telefonnummer
030 / 99 89 93 39 oder per E-Mail.
Die Verbindung muss stimmen
Ein guter Text ist mehr als eine Aneinanderreihung von Sätzen, die inhaltlich zusammengehören. Damit er sich gut liest, müssen die
Sätze miteinander verbunden sein. Dafür gibt
es verschiedene Verbindungswörter, sogenannte
Textkonnektoren. Sie strukturieren den Text
und sorgen für Abwechslung.
Das sind zum Beispiel Konnektoren zwischen
Hauptsätzen wie und, denn, aber, sondern,
oder:
Leider ist der Vertrag noch nicht fertig. Aber
er wird morgen in die Post gehen.
Es gibt auch Konnektoren zwischen Hauptund Nebensätzen (als, bevor, bis, nachdem,
wenn, da, weil, falls, damit …). Achten Sie hier
darauf, dass das konjugierte Verb in Nebensätzen
immer am Ende steht:
Der Vertrag geht erst morgen in die Post,
weil meine Kollegin ihn noch unterschreiben
muss.
Konnektoren auf Position 1 oder 3 im Hauptsatz sind: allerdings, also, außerdem, daher,
dennoch, deshalb, infolgedessen, schließlich,
sonst, trotzdem …:
Außerdem haben wir einen Nachfolgeauftrag für Sie. Ich würde deshalb schon einen
zweiten Vertrag aufsetzen.
Schließlich gibt es noch Konnektoren, die aus
zwei Teilen bestehen, wie entweder …, oder …
oder je …, desto …:
Entweder melde ich mich telefonisch bei
Ihnen, oder ich schreibe Ihnen eine Mail.
Um einen gut lesbaren Text zu schreiben, %
verf„ssen
die SMS, -
schreiben
kurz für: Short Message
Service ≈ kurzer Brief,
den man mit dem Handy
schickt
der Adressat, -en
Empfänger einer
Nachricht
die [nrede, -n
hier: Begrüßungsformel
„ngeben
hier: nennen, um eine
Information zu geben
die Nebenkosten Pl. Geld, das ein Mieter
außer der Miete auch
bezahlen muss (z. B. für
Heizung, Strom, Wasser)
die Anein„nder­
von: aneinanderreihen
reihung, -en
= hier: einer nach dem
anderen stehen
zus„mmengehören
eine Verbindung haben
s¶rgen für
hier: machen, dass es
… gibt
die [bwechslung
hier: Änderung; Variation
f„lls
≈ wenn
konjugieren
≈ ein Verb in seinen
grammatischen Formen
ändern
allerd“ngs
≈ aber
daher
hier: deshalb
d¡nnoch
trotzdem
infolged¡ssen
deshalb
der Nachfolge­auftrag, Auftrag, dass man
¿e
weiterarbeiten soll
aufsetzen
hier: schriftlich for­
mulieren
s“ch telefonisch
… anrufen
m¡lden bei …
gut lesbar
so, dass man etwas gut
lesen kann
35
Grammatik
Albert Einstein sagte, Fantasie sei wichtiger als Wissen.
– Konjunktiv I
Funktion
Formen
Der Konjunktiv I wird verwendet, um
Aussagen von anderen Personen wieder­
zugeben, also ihren Inhalt zu wiederholen.
Die indirekte Rede macht es möglich, eine
Aussage zu verkürzen oder objektiv darzu­
stellen:
Der Politiker behauptete, er wolle mehr
Unterstützung für berufstätige Eltern.
Albert Einstein sagte, dass Fantasie wich­
tiger als Wissen sei.
Gegenwart
Der Konjunktiv I wird vor allem in der
geschriebenen Sprache verwendet: in
Zeitungen, wissenschaftlichen Publika­
tionen und anderen objektiven Texten. Auch
im offiziellen Sprachgebrauch hört man
ihn, zum Beispiel in den Nachrichten.
In der Alltagssprache
verwendet man meistens
den Indikativ oder den
Konjunktiv II für die indirekte Rede:
Der Arzt meint, Klara
bewegt sich zu wenig.
Der Arzt meint, Klara
würde sich zu wenig
bewegen.
Den Konjunktiv I der Gegenwart bildet
man aus der Stammform des Verbs im
Präsens und den Endungen -e/-est/-e/
-en/-et/-en.
Viele regelmäßige und unregelmäßige
Verben:
ich sage
du sagest
er/sie/es sage
wir sagen
ihr saget
sie/Sie sagen
Die Modalverben:
ich
du
er/sie/es wir
ihr sie/Sie müsse
müssest
müsse
müssen
müsset
müssen
Das Verb haben:
ich habe
du habest
er/sie/es wir
ihr sie/Sie habe
haben
habet
haben
Das Verb sein:
ich
du
er/sie/es wir
ihr sie/Sie sei
sei(e)st
sei
seien
seiet
seien
Ist der Konjunktiv I mit dem Indikativ identisch,
ersetzt man ihn durch den Konjunktiv II. Die For­
men des Konjunktivs I in der 2. Person Singular
und 2. Person Plural gelten als veraltet, also nicht
mehr als modern – sie werden kaum verwendet.
Deshalb benutzt man normalerweise nur diese Verben und Verbformen im Konjunktiv I:
2 die 1. Person Singular, wenn Konjunktivform und
Indikativform nicht gleich sind
2 die 3. Person Singular
2 alle Formen von „sein“
Bei allen übrigen Verben und Verbformen verwendet
man als Ersatzform den Konjunktiv II:
Aber deine Frau sagt, du habest zu lange Arbeits­
tage. ) Aber deine Frau sagt, du hättest zu lange
Arbeitstage.
Vergangenheit
Im Konjunktiv I gibt es nur eine Vergangenheitsform. Man bildet sie aus der Konjunktiv-I-Form
der Verben sein oder haben und dem Partizip II:
Der Minister meinte, er habe das Projekt lange
geplant.
Der Minister sagte, er sei nur deshalb nach Frank­
furt gefahren.
40
2/15
Mehr Übungen finden Sie im aktuellen Übungsheft Deutsch perfekt plus (siehe Seite 71) und im Internet auf www.deutsch-perfekt.com/deutsch-lernen.
Lösungen auf Seite 51
Bezug
Syntax
Zwischen direkter und indirekter Rede kann sich die Perspektive verändern.
Achten Sie also zum Beispiel auf Personalpronomen, Possessivartikel und
Zeit- oder Ortsangaben:
Der Politiker sagte: „Ich kümmere mich morgen um das Problem.“ ) Der Poli­
tiker sagte, dass er sich am nächsten Tag um das Problem kümmere.
Bei einem Besuch in seinem Heimatland sagte der Prominente: „Hier ist mein
Zuhause.“ ) Bei einem Besuch in seinem Heimatland sagte der Prominente, dass
dort sein Zuhause sei.
Die indirekte Rede kann entweder in einem Hauptsatz oder in
einem Nebensatz mit „dass“ stehen:
Er behauptete, dass er die Lösung für das Problem gefunden
habe.
Er behauptete, er habe die Lösung für das Problem gefunden.
Die Zeit in der indirekten
Rede hängt nicht vom
einleitenden Verb ab:
Der Sprecher bestätigt /
bestätigte / hat bestätigt,
dass die Kanzlerin von der
Aktion gewusst habe.
1
Fragen werden in der indirekten Rede zu Fragesätzen:
Er fragte, ob jemand die Lösung kenne.
Sie wollte wissen, welche Frage er nicht verstehe.
Ratschläge, Bitten und Aufforderungen formuliert man in
der indirekten Rede mit dem Verb sollen im Konjunktiv:
Der Arzt sagt: „Machen Sie mehr Sport!“ ) Der Arzt sagt, ich
solle mehr Sport machen.
In d i re k t e R ed e
Lesen Sie die Zitate, und formulieren Sie die indirekte Rede.
Achten Sie dabei auf den Bezug!
3
1. Der Politiker sagte: „Ich verhandle heute mit den anderen Parteien.“
Der Politiker sagte, dass ________________________________________
Im Interview
Ergänzen Sie die Verben im Konjunktiv I!
__________________________________________________________.
2. Der Politiker meinte: „Morgen spreche ich mit der Presse über die Ergebnisse.“
Der Politiker meinte, dass _______________________________________
__________________________________________________________.
3. Der Politiker behauptete: „Ich bin mir sicher, dass ich dann gute Nachrichten
1. Der Journalist wollte von dem Prominen­
ten wissen, wie alt er ____________
(sein). Der Prominente antwortete, das
____________ (sagen) er nicht.
habe.“
Der Politiker behauptete, dass ____________________________________
2. Der Reporter fragte, an welchem Projekt
__________________________________________________________.
der Physiker gerade ____________
(arbeiten). Das ____________ (können)
4. Der Politiker erzählte: „Die Krise ist bald vorbei.“
Der Politiker erzählte, dass ______________________________________
__________________________________________________________.
2
3. Wann denn ihr neuer Film in die Kinos
____________ (kommen), wollte die
F o rmen
Journalistin von der Schauspielerin wis­
Ergänzen Sie die Verbformen in der 3. Person Singular!
Konj. I Gegenwart
Konj. I Vergangenheit
1.planen:
er
__________________ __________________
2.sein:
sie
__________________ __________________
3. können:
er
__________________
4.fragen:
sie
__________________ __________________
5.haben:
er
__________________ __________________
__________________
sen. Das ____________ (wissen) sie
leider selbst nicht genau, antwortete sie.
4. Der Korrespondent fragte den Politiker,
was dieser über das neue Programm
seiner Partei ____________ (denken).
Der Politiker sagte, dass er sehr zufrieden
____________ (sein).
41
FOTOS: ISTOCK, STOCKBYTE/THINKSTOCK
2/15
er leider nicht sagen, antwortete dieser.
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