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Frühjahr 2015 - Galiani Verlag Berlin

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Frühjahr 2015
»Der lustigste Roman der Saison, der
auch noch einer der tiefsinnigsten ist.«
FAZ*
»Der durchgeknallteste Krimi
der Dekade.« MDR Figaro*
»Den lustigsten Weltverweigerer hat natürlich
Frank Schulz erfunden.« Volker Weidermann, FAS*
»Krimi, Posse und Wärmestube fürs Herz.« Literarische Welt*
© Gunter Glücklich
*zu Onno Viets und
der Irre vom Kiez (2012)
Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor
1985 Loriot
1987 Ernst Jandl
1991 Robert Gernhardt
1997 Max Goldt
2005 Katja Lange-Müller
2006 Gerhard Polt
2014 Dieter Hildebrandt
2015 Frank Schulz
Onno Viets sticht in See! Frank Schulz
schickt seinen eigenwilligen Privatdetektiv auf Kreuzfahrt. Aberwitzig und
überbordend, sprachgewaltig und – ja –
ergreifend.
Frank Schulz
Onno Viets
und
der baumelnden
Seelen
Als Onno – Mitte 50, Hartz-IV-Empfänger, überzeugter
Nichtschwitzer und ungeschlagen an der Pingpong-Platte –
zumindest in Hamburg-Eppendorf – sich im Jahr 2012 zum
ersten Mal zwischen zwei Buchdeckeln ausbreitete, um es
gleich mit dem »Irren vom Kiez« aufzunehmen (zumindest
privatdetektivisch), prophezeite Harry Rowohlt der deutschen Gegenwartsliteratur, dass sie sich spätestens jetzt
»endgültig warm anziehen« könne. Auch andere Kollegen
(Wolfgang Herrndorf: »Spitzenbuch!«) und die Presse
(FAS : »Die Welt ist danach nicht mehr die gleiche«) verfielen dem ganz speziellen Viets’schen Charisma. Und nun
hat Frank Schulz einem der wohl außergewöhnlichsten
Privatdetektive der Literaturgeschichte einen neuen Fall
auf den noppenbesockten Leib geschrieben.
Noch immer leidet Onno unter einer posttraumatischen
Belastungsstörung, ausgelöst durch die Turbulenzen seiner
ersten Ermittlungen. Da trifft es sich gut, dass der exzentrische Künstler Donald Jochimsen – Vetter von Onnos
bestem Freund – nach Begleitung für eine Mittelmeerkreuzfahrt sucht. Er hat sein alterndes Herz an eine junge Animateurin verloren, die auf dem Schiff arbeitet, leidet aber
zugleich unter einer stark ausgeprägten »Viktimophobie«.
Kein Wunder, dass er sich nach Beistand sehnt. Was die
beiden auf dem Schiff erleben, schwankt zwischen der
ersehnten Entspannung (Onno) und paranoid-misanthropischen Schüben (Donald), bis etwas Erschütterndes
geschieht, das der turbulenten Reise ein abruptes Ende –
und ganz andere Dinge in Gang setzt.
Frank Schulz schreibt wie kein Zweiter. Seine Sprache
strotzt vor Ideen, Witz und Eleganz. Ein fulminanter
zweiter Onno Viets, ein großer Roman.
das Schiff
Roman
Frank Schulz
Onno Viets und das Schiff
der baumelnden Seelen Roman
ca. 340 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Euro 19,99 (D) | sFr 28,– | Euro 20,60 (A)
ISBN 978-3-86971-106-5
9. Februar 2015
Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG
WG 1-112
ISBN 978-3-86971-106-5
Ahoi!
Frank Schulz, Jahrgang 1957, lebt als freier
Schriftsteller in Hamburg. Für die Romane seiner
›Hagener Trilogie‹ (Kolks blonde Bräute, 1991,
Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien, 2001,
Das Ouzo-Orakel, 2006) wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Förderpreis zum Kasseler
Literaturpreis für grotesken Humor (1999) sowie
mit dem Hamburger Hubert-Fichte-Preis (2004)
und dem Hamburger Irmgard-Heilmann-Preis
(2006). 2012 erschien Onno Viets und der Irre vom Kiez.
Frank Schulz erhält im Januar 2015 den Kasseler
Literaturpreis für grotesken Humor (Laudatio:
Sven Regener).
Presseschwerpunkt
Werbeschwerpunkt
Lesereise
Verfügbar auch als
1
Es ist für mich eine merkwürdige Vorstellung, dass
meine Eltern sich kennenlernten. Für mich waren sie
ja immer schon da. Jedoch gab es eine Zeit, in der sie
nichts voneinander wussten. Nichts führte sie zwangsläufig zusammen, sie hätten einander genauso gut
knapp verpassen und sich nie begegnen können: dann
wäre ich jetzt nicht hier, als zufällig Lebender.
An der ganzen Sache gibt es überhaupt nichts Zwingendes, und so ist es ein kleines Wunder, wie jeder Zufall.
In meinem Fall ereignete sich das Wunder in einem
Strandbad am Luganersee, an einem warmen Sommertag in den Fünfzigerjahren.
In einem Strandbad also sah meine Mutter meinen
Vater zum ersten Mal, einen Burschen, der ihr gefiel,
sie sagte später, wegen seiner weißen Badekappe.
Vermutlich sprach sie ihn an, eine tolle Badekappe trägst
du da – ich weiß nicht, ob man schon toll sagte. Aber ich
bin ziemlich sicher, dass sie den ersten Schritt machte …
auf ihr Unglück zu, muss man im Nachhinein sagen.
Ihr gefiel der falsche Mann an einem sonnigen, warmen
Tag, an dem der See glänzte und die Birken im Wind
f lirrten, nur eine einzige Wolke stand am Himmel.
© 68/Ocean/Corbis
Mitreißend und berührend – Linus Reichlins großer Roman über Familienbande und die Fallstricke der Erinnerung
Kennen Sie die Sehnsucht danach,
aus Ihrer Familiengeschichte auszubrechen und es völlig anders zu machen?
»Man kann nicht auf dem neuen Schiff die Segel hissen, wenn am Ufer jemand steht und ruft, erinnerst du dich noch,
wie du letztes Mal gekentert bist?«
Als er noch ein Kind war, kamen ihm seine Eltern oft wie
Richard Burton und Liz Taylor vor. Sie waren das schillernde Paar in einer spießigen Umgebung: schön, erfolgreich, voller Leidenschaft – und ständig f logen die Teller
durch die Luft. Der Ehekrieg tobte, bis ein tragischer
Unfall ihm ein Ende setzte. Und mittendrin: er, Luis.
Linus Reichlin
IN
EINEM
ANDEREN
LEBEN
Roman
Zwanzig Jahre später, Luis lebt schon lange in einem
anderen Land und einem anderen Leben, lässt ein Zufall
die Erinnerung an seine Jugendjahre wieder auf leben:
In einer Berliner Galerie sieht er das von ihm gefälschte
Gemälde, das auf fatale Weise mit dem Tod seiner
Mutter verknüpft war.
© Julia Baier
Luis, ein Meister der Verdrängung, hatte damals alle
Familienbande radikal gekappt. Sein Vater war eine Enttäuschung, einer, der sich am Whiskyglas festhielt und
von der Bärenjagd träumte. Die unerwartete Wiederbegegnung mit dem Gemälde wirkt wie ein Wink des
Schicksals, sich endlich der Vergangenheit zu stellen,
die ihn, seine Beziehungen und vor allem ihr Scheitern,
stärker bestimmt, als er sich eingestehen will.
Und so beginnt für Luis eine Erinnerungsreise zu seinen
Anfängen, zu seinen drei wichtigen Beziehungen und
seinen Versuchen, den richtigen Rhythmus für sich in der
Welt zu finden. Eine Reise, an deren Ende er – vielleicht –
den richtigen Takt finden wird …
Linus Reichlin, geboren 1957, lebt als
freier Schriftsteller in Berlin. Für seinen
in mehrere Sprachen übersetzten Debüt­
roman Die Sehnsucht der Atome erhielt
er den Deutschen Krimi-Preis 2009. Sein
Roman Der Assistent der Sterne (2010)
wurde zum »Wissenschaftsbuch des Jahres 2010 (Sparte Unterhaltung)« gewählt.
Zuletzt erschien Das Leuchten in der Ferne
(2012), ein Roman über einen Kriegsreporter in Afghanistan – »Das ist große
Literatur, und dann auch noch spannend
erählt.« (FAZ ).
Linus Reichlin
In einem anderen Leben Roman
384 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Euro 19,99 (D) | sFr 28,– | Euro 20,60 (A)
ISBN 978-3-86971-104-1
9. Februar 2015
Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG
WG 1-112
ISBN 978-3-86971-104-1
Presseschwerpunkt
Lesereise
Werbeschwerpunkt
Verfügbar auch als
Euro 9,99 (D) | sFr 14,50 | Euro 10,30 (A)
3
»Andreas Dorau ist der einzige Avantgardist, dem man
nicht zurufen kann: ›Zu früh ist auch ein schlechtes
Timing‹, denn für ihn gilt das nicht. Andreas Dorau ist
immer richtig, und wir sind immer zu spät.« Sven Regener
© Deutsches Tagebucharchiv e.V. / Gerhard Seitz
© Charlotte Goltermann
Alles über 30 Jahre harte Arbeit im Weinberg der Kunst
Am Steuer seines Lebens
lenkt man doch meist
vergebens
Mit 15 hatte er der Neuen Deutschen Welle den Hit »Fred
vom Jupiter« beschert und darauf hin beschlossen, sein Leben
der Kunst zu widmen. Inzwischen kennt sich Andreas Dorau
sehr gut aus im deutschen Kunstbetrieb. Mit Sven Regener
als Ghostwriter erzählt er unglaubliche Geschichten aus
seinem Leben.
Andreas Dorau hat ziemlich viel erlebt. Er kennt den
rasanten Aufstieg genauso wie das von der Fata Morgana
des Werkbegriffs geleitete Durchschreiten der Ebene.
Mit 15 bescherte er der Neuen Deutschen Welle ihren mutmaßlich exzentrischsten Hit: Fred vom Jupiter. Mit 30 verwirrte er die Münchener Filmhochschule mit seiner Abschlussarbeit »Schlag dein Tier« – eine fröhliche Quizshow,
in der Menschen gegen ihre Haustiere antreten (und bei
der natürlich immer die Tiere gewinnen). Mit seiner Oper
»Die Überglücklichen« löste er einen Tumult unter Tierschützern aus, weil einige Fische zum Ensemble gehörten.
Und als er mit ein paar Freunden den Hinkelstein von
Rammstein aus dem Fenster seiner Plattenfirma schmiss,
fand das nicht jeder lustig.
Wenn Andreas Dorau erzählt, dann sprudeln die
Geschichten nur so aus ihm heraus. Und man durchlebt
mit ihm einen Streifzug durch die deutsche Musik- und
Unterhaltungsbranche, der sich gewaschen hat.
Das liest sich alles natürlich besonders scharf durch
die Brille von Sven Regener.
Andreas Dorau und Sven Regener
Ärger mit der Unsterblichkeit
ca. 180 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Euro 16,99 (D) | sFr 24,– | Euro 17,50 (A)
ISBN 978-3-86971-108-9
11. Mai 2015
Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG
WG 1-118
ISBN 978-3-86971-108-9
Große Preview-Lesung
am 13. März 2015
auf der LitCologne!
Andreas Dorau, S ohn eines Pfarrers,
hat mit 15 zufällig einen der größten
Independent-Hits der Neuen Deutschen
Welle geschrieben: Fred vom Jupiter (1981).
Dorau gilt seither als Erfinder des
subversiven Elektropop-Schlagers und
produziert ohrwurmverdächtige
Songs mit miniaturartigen Dadatexten.
(Zuletzt vertonte er einen Streifzug
durch seine Lieblingsbibliothek: Aus der
Bibliotheque, 2014.)
Sven Regener i st Sänger und Texter
der Band Element of Crime. Seine RomanTrilogie mit Herr Lehmann (2001), Neue
Vahr Süd (2005) und Der kleine Bruder
(2009) ist längst Kult, 2013 erschien der
Bestseller Magical Mystery oder Die Rückkehr des Karl Schmidt.
Presseschwerpunkt
Talkshowauftritte
Lesungen in
erlin – Hamburg – Köln –
B
München – Frankfurt
Verfügbar auch als
5
»FitzGeralds Roman zeigt vor allem
eines: Die interessantesten Bücher
sind oft die, die sich eben nicht einordnen lassen wollen.« Irene Binal, Deutschlandradio*
»FitzGerald ist eine
Autorin, mit der man
rechnen muss.«
The Herald
»Witzig, bewegend, erschreckend und fesselnd.« Times Literary Supplement
»Rabenschwarz und doch voller Herzenswärme.
Dramatisch, makaber und unheimlich gut!« Bolero*
»Bitterbös und schwarzhumorig!« Annabelle*
© The Scotsman
* zu: Tod sei Dank (2012)
Eine Serienmonogamistin
auf Rachefeldzug?
Helen FitzGerald
Von Lampenfieber vor der Hochzeit gepackt, will Catriona
ein letztes Mal ihre Exfreunde treffen. Das Problem:
Sie beschließt, mit jedem noch einmal zu vögeln. Und am
Morgen darauf sind alle Männer tot.
Roman
»Sie müssen nur sagen, ob er es ist« – beim Anblick des
Penis ihres Exfreundes Achmed auf dem Leichentisch muss
sie tatsächlich auf lachen. Eindeutig kein guter Zeitpunkt.
Catriona Marsden, erfolgreiche schottische Fernsehmoderatorin, landet im Gefängnis, angeklagt wegen Mordes an
ihren drei Exfreunden.
Dabei wollte sie doch nur ein letztes Mal mit ihnen schlafen,
in einem nicht sehr wohlüberlegten Plan, eine Woche vor
ihrer Hochzeit mit den Geschichten von damals endlich
abschließen. Dass ihre Liebhaber kurz darauf tot sind und
man ihnen mit einer Gartenschere die Genitalien abgeschnitten hat, bringt sie in Erklärungsnot.
Mit Hilfe einer Journalistin versucht sie, ihr eigenes Vorleben noch einmal durchzugehen, um herauszufinden,
wer der Mörder sein könnte. Doch der Versuch geht nach
hinten los: Statt sich auf ihre Seite zu schlagen, macht ihre
Biografin sie zur Psychopathin. Wer wird ihr jetzt noch
glauben und was kann sie noch tun?
Helen FitzGerald wechselt virtuos zwischen schwarzem
Humor und psychologischer Einfühlung in ihre Charaktere.
Am Ende bleibt kein Auge trocken und kein Schrecken
unerlebt. FitzGerald’sche Angstlust vom Feinsten.
Helen FitzGerald
Ex Roman
Ca. 260 Seiten, Klappenbroschur Euro 14,99 (D) | sFr 21,40 | Euro 15,50 (A)
ISBN 978-3-86971-081-5
11. Mai 2015
Deutsche Rechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG
WG 1-112
ISBN 978-3-86971-081-5
Für alle Exe. Gegen alle Exe.
Für alle mit Ex-Phobie.
Helen FitzGerald, 1 966 als zwölftes von dreizehn
Kindern in Australien geboren, lebt seit 1991 in
Schottland. Sie war mehr als zehn Jahre Sozialarbeiterin im Strafvollzug und schrieb Drehbücher
fürs Kinderfernsehen der BBC. Von ihr sind bereits
auf Deutsch erschienen: Furchtbar lieb (2010), Letzte
Beichte (2011), Tod sei Dank (2012) sowie Die dunkle
Treppe (2013).
Verfügbar auch als
Steffen Jacobs, Jahrgang 1968, lebt als freier
Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Er hat
mehrere Gedicht- und Essaybände veröffentlicht.
Er übersetzte Romane u. a. von Philip Larkin,
Kingsley Amis und Neil Jordan aus dem Englischen
ins Deutsche.
7
© AKG
Deutsches
Images
Tagebucharchiv e.V. / Gerhard Seitz
War einmal ein Bumerang; War ein weniges zu lang.
Bumerang f log ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück. Publikum – noch stundenlang – Wartete auf Bumerang.
Dieser Mann nahm alles mit – das Leben des
Joachim Ringelnatz
Hilmar Klute
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War m al
Bu eran
n
g
ei
Joachim Ringelnatz: Eine verdruckste Kaiserzeit-Jugend, als
Seemann im Krieg, ein unglaublich reiches und kompromissloses Künstlerleben, die Münchner und Berliner Zwischenkriegs-Bohème, der Clash mit den Nazis und – wahrscheinlich
ein großes Glück für ihn – ein früher Tod.
© Julia Amalia Heyer
Joachim Ringelnatz (1883–1934), den komischen Kauz und
Dichter schräger Reime, wer mag ihn nicht? Aber Ringel­
natz ist viel mehr. Sein Leben spiegelt das Elend, aber auch
den Glanz der deutschen Vergangenheit wieder: der Bürgersohn f liegt vom Gymnasium, weil er sich, von Samoanerinnen auf der Völkerschau fasziniert, tätowieren ließ.
Als Seemann fährt er um die Welt, in München lernt er
die Bohème kennen, schreibt seine ersten Gedichte. Und
nach dem Ersten Weltkrieg wird Ringelnatz ein berühmter
Mann: Bei seinen wilden Bühnenshows im Matrosenkleid
trinkt, singt und brüllt er und zertrümmert auch mal
Stühle. Mit seinen erotischen, zeitkritischen, kuriosen,
aber auch schwermütigen Gedichten wird er so berühmt
wie die ›Comedian Harmonists‹.
An seinem 50. Geburtstag, seit Längerem lebt er in Berlin,
feiern ihn Asta Nielsen, Paul Wegener, die Größen jener
Zeit. Doch im selben Jahr kommen die Nazis an die Macht.
Ringelnatz’ Malerei gehört jetzt zur entarteten Kunst, seine
Bücher kommen auf den Scheiterhaufen, er selbst erhält
Auftrittsverbot. Ein Freund vermittelt ihm ein persönliches
Gespräch mit Hitlers Chefideologen Alfred Rosenberg
in der ›Bar Peltzer‹, um zu retten, was noch zu retten ist.
Ringelnatz geht widerstrebend hin. Kaum erhebt sich
Rosenberg bei seinem Eintritt vom Stuhl, bleibt Ringelnatz
stehen, sagt »nein«, dreht sich um und verlässt den Saal.
Hilmar Klute hat diesem berühmten und dennoch unbekannten Autor in Büchern, Nachlässen und Archiven
nachgespürt – und schenkt uns ein grandios geschriebenes
Buch über ihn und sein außergewöhnliches Leben.
Hilmar Klute ist Streif licht-Chef der
Süddeutschen Zeitung. Er hat einige
Bücher veröffentlicht, zuletzt den zeitkritischen Essay Wir Ausgebrannten.
Das
Leben de
s
Joachim
Rin
g e l n a tz
Hilmar Klute
War einmal ein Bumerang Das Leben des Joachim Ringelnatz
ca. 260 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag Euro 19,99 (D) | sFr 28,– | Euro 20,60 (A)
ISBN 978-3-86971-109-6
9. Februar 2015
Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG
WG 1-961
ISBN 978-3-86971-109-6
Turbulentes Künstlerleben
und spannendes Zeitbild
Buchvorstellungen in Berlin, München,
Cuxhaven, Dresden, Leipzig, Kiel
Große Lesereise
Verfügbar auch als
9
»Ich bitte inständigst, meinen treuen Rath nicht zu
vergessen, die vermaledeiten, steifen Schnürbrüste
abzuschaffen.« Freiherr von Knigge an seine Tochter Philippine
»Gewöhnlich beliebt es ihr nur nach eignem Willen zu
handeln und zu kochen. Sie zeigt sich widerspenstig,
zudringlich, grob, und sucht diejenigen die ihr zu befehlen haben, auf alle Weise zu ermüden. Unruhig und
tückisch verhetzt sie ihre Mitdienenden und macht ihnen,
wenn sie nicht mit ihr halten, das Leben sauer.« Johann Wolfgang von Goethe in einem Arbeitszeugnis über eine entlassene Köchin
»Heute früh ist ein neugeborenes Knäblein in
der Ilm gefunden worden, nachdem es in einem
zum Wasserkochen gebrauchten irdenen Topfe
darin versenkt worden war.« Aus einer Anzeige
im Weimarischen Wochenblatt vom März 1814
»Da ich jetzt wieder mit frischer Schutz-Pockenmaterie versehen bin, so mache ich solches
denen Eltern auf dem Lande, welche ihre Kinder von mir impfen lassen wollten, hierdurch
versprochenermassen bekannt.« Aus einer Anzeige
© Deutsches Tagebucharchiv e.V. / Gerhard Seitz
im Weimarischen Wochenblatt vom Mai 1805
»Am Tore wurden wir angehalten. Ein Sergeant kam an den Postwagen und
fragte: ›Wer sind Sie? Woher kommen
Sie? Werden Sie lange hierbleiben?‹« …
. . . so wurde befragt, wer zur Goethezeit an die Tore von
Berlin kam. Das Gepäck wurde durchsucht, man bekam
einen Passierschein – musste aber, kaum im Gasthaus
angekommen, schon die nächsten Kontrollbögen, diesmal
die der Polizei, ausfüllen.
Wer mit Bruno Preisendörfer als Zeitreisender unterwegs
ist, erlebt aber noch viel mehr: Er steht z. B. am 7. 11. 1775
morgens um fünf in Weimar vor dem Haus eines Kammergerichtspräsidenten namens von Kalb und sieht zu, wie
Goethes Kutsche über das Pf laster rollt. Er besucht eine
philanthropische Reformschule oder wird zwischen die
Bauernkinder in die Bänke einer Dorfschule gesteckt. Er
geht an die Universität, um Kant und Fichte zu lauschen,
etwaige Verständnisschwierigkeiten müssen ihm nicht
peinlich sein, es ging den Zeitgenossen ebenso.
Aber der Zeitreisende lernt nicht nur den philosophischen
Zeitgeist kennen, sondern erlebt auch handfeste Abenteuer,
übersteht mit dem jungen Eichendorff einen Schiffsunfall
auf der Oder, sieht aus E.T.A. Hoffmanns Eckfenster
am Gendarmenmarkt Berlin brennen, oder ist bei Georg
Lichtenberg in Göttingen, als der durchs Fernglas der
Beerdigung von Gottfried August Bürger zusieht. Vielleicht
ist er auch bei der Zofe einer Gräfin, die sich ohne fremde
Hilfe nicht ankleiden kann, oder er schleicht in den
Anatomiesaal von Jena, wo die Selbstmörderinnen obduziert werden, die in Weimar in die Ilm gegangen sind,
stiehlt mit fronenden Bauern Korn oder gerät als Knecht
mit seinem Brotherrn aneinander.
© David Biene
Bruno Preisendörfer hat sich durch Hunderte von
Büchern gelesen, Romane, Selbstzeugnisse, Briefe und
Tagebücher. Er nimmt den Leser mit auf eine große
Reise in die Goethezeit und man erlebt, wie das Leben
damals wirklich war.
Bruno Preisendörfer,1957 bei Aschaffenburg geboren, war Redakteur des Berliner
Stadtmagazins zitty und der Zeitschrift
Freibeuter. Heute ist er freischaffender
Publizist und Schriftsteller mit eigener
Internetzeitschrift (www.fackelkopf.de).
Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht,
u. a.: Die Beleidigungen des Glücks (2006),
Die letzte Zigarette (2006), Das Bildungsprivileg (2008), Der waghalsige Reisende.
Johann Gottfried Seume und das ungeschützte Leben (2012).
Bruno
Preisendörfer
Als Deutschland
noch nicht
Deutschland war
Reise in die
Goethezeit
Bruno Preisendörfer
Als Deutschland noch nicht
Deutschland war. Reise in die Goethezeit
ca. 480 Seiten, Bildteil, gebunden mit Schutzumschlag,
Euro 24,99 (D) | sFr 34,70 | Euro 25,70 (A)
ISBN 978-3-86971-110-2
5. März 2015
Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG
WG 1-943
ISBN 978-3-86971-110-2
Große Lesereise
Verfügbar auch als
11
Der Industrielle, Kunstsammler
und Mäzen Emil Georg Bührle
inmitten seiner Schätze.
© Getty Images / Dmitri Kessel
Wo die teuren Bilder wohnen
Kunstgeschichte einmal
ganz anders
Elizabeth Taylor, Erich Maria Remarque, Hermann Göring,
Robert Oppenheimer, sie alle wollten ihren van Gogh –
und sie bekamen ihn auch. In vierunddreißig Mini-Krimis
verfolgt Stefan Koldehoff die bizarren Wege der Van-GoghBilder vom Atelier bis zu ihren berühmten Besitzern.
Elizabeth Taylor befürchtete überhöhte Promi-Preise, als
sie ihren van Gogh erwarb. Also saß sie in einem Pariser
Hotelzimmer, während ihr Vater, ein englischer Kunsthändler, in London das Bild für sie ersteigerte. Kaum war
es da, wollte sie sich davon kaum noch trennen. Auf ihrer
Jacht war ein Raum extra für ihre Kunstwerke eingerichtet.
Selbst bei Krankenhausaufenthalten ließ Liz Taylor die
Wände ihres Zimmers aus der eigenen Sammlung bestücken.
John F. Kennedy dagegen besaß keinen van Gogh. Aber
über dem Bett, in dem er seine letzte Nacht verbrachte,
hing einer. Die Bürger von Dallas hatten dem Präsidenten
etwas Besonderes bieten wollen: Als er ihre Stadt Ende
November 1963 besuchte, hatte man van Goghs Mann mit
Spaten als Leihgabe über sein Bett gehängt. Vielleicht das
letzte Gemälde, das der Präsident in seinem Leben sah.
Stefan Koldehoff
ICH
UND VAN GOGH
Bilder, Sammler und ihre
abenteuerlichen Geschichten
Stefan Koldehoff
Ich und van Gogh Bilder, Sammler und ihre
abenteuerlichen Geschichten
Anhand von Fotos der privaten Van-Gogh-Besitzer mit
ihren Bildern erzählt Stefan Koldehoff unglaubliche
Geschichten und recherchiert die Wege, die van Goghs
Bilder vom Atelier des verkannten und zu Lebzeiten
nur von wenigen geschätzten Künstlers bis in die Wohnzimmer, Tresore und Showrooms von Prominenten und
Milliärdären nahmen.
ca. 150 Seiten, vierfarbig, schön ausgestattet, Spezialformat
Euro 19,99 (D) | sFr 28,– | Euro 20,60 (A)
ISBN 978-3-86971-102-7
5. März 2015
Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG
WG 1-950
ISBN 978-3-86971-102-7
© Josi Swafing
125. Todestag von Vincent
van Gogh am 29. Juli 2015
Stefan Koldehoff, g eboren 1967, ist Kulturredakteur beim Deutschlandfunk in
Köln und schreibt unter anderem für Die
Zeit und die FAZ. 2008 wurde er für
seine investigativen Recherchen mit dem
puk-Journalistenpreis ausgezeichnet. 2012
veröffentlichte er gemeinsam mit Tobias
Timm Falsche Bilder, echtes Geld zum Fall
Beltracchi. Das Buch wurde mit dem Prix
Annette Giacometti und dem Otto-Brenner-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien
bei Galiani Die Bilder sind unter uns. Das
Geschäft mit der NS-Raubkunst und der Fall
Gurlitt.
Zahlreiche Ausstellungen
Großes Presseecho
13
Kunst als letzte Hoffnung
elix Nussbaum F
(1904 Osnabrück – 1944 Auschwitz) Selbstbildnis mit Judenpass, 1943
Die blauen Augen der Krystyna Madej
Erstmals in der Zusammenschau: Kunst in der Katastrophe 1933–1945
Der Maler Jan Markiel sah sie erst nur von weitem, als er
in Auschwitz aus dem Fenster seiner Baracke schaute und
sie vor dem Lager in einem rosafarbenen Kleid vorüberging. Später sah er sie in der Bäckerei ihres Vaters wieder,
die das Konzentrationslager mit Brot belieferte, und war
von ihren blauen Augen zutiefst fasziniert. Im Lager malte
er ihr Porträt. Ein Sehnsuchtsbild. Überlebende berichten,
dass die Bäckersfamilie den Häftlingen half, mit zusätzlichen Lebensmitteln, Kurierdiensten und sogar bei der
Beschaffung von Zivilkleidung für Flüchtige. Markiel
schenkte der Bäckerstochter und ihrer Familie als Dank
das Bild.
Die »Entartete Kunst«, die Kunst der verfolgten und ins
Exil gegangenen Künstler, ist seit Jahrzehnten ein viel
beackertes Thema. Aber wer weiß etwas über die Kunst,
die in den Ghettos, Verstecken und Lagern entstand?
Wer kennt noch Jan Markiel, Marian Ruzsamski, Peter
Kien, Władysław Siwek, Josef Cˇapek (den Bruder des
Schriftstellers) oder Jerzy Adam Brandhuber? Allenfalls
Felix Nussbaum und Peter Weiss sind etwas bekannter.
Über 15 Jahre hat sich Jürgen Kaumkötter mit der in den
Lagern der Nazis entstandenen Kunst und ihren Künstlern
beschäftigt, in Gedenkstätten, Archiven und Privatsammlungen gesucht. In Der Tod hat nicht das letzte Wort erzählt
er ihre Geschichte, leuchtet die oft dramatischen Bedingungen aus, unter denen ihre Werke entstanden und erhalten
wurden und erzählt, wie es den Künstlern, deren Begabung
oft den Wachmännern nicht verborgen blieb, im Lager
erging.
Jürgen Kaumkötter
Der Tod
hat nicht
das letzte
Wort
Kunst in der Katastrophe
1933–1945
Jürgen Kaumkötter
Der Tod hat nicht das letzte Wort
Kunst in der Katastrophe 1933–1945
352 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag,
großes Format, durchgehend vierfarbig, 250 Abbildungen Euro 39,99 (D) | sFr 52,– | Euro 41,20 (A)
ISBN 978-3-86971-103-4
8. Januar 2015
Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG
WG 1-950
ISBN 978-3-86971-103-4
© Tina Winkhaus
Ausstellung im Bundestag
zum Jahrestag der Befreiung
von Auschwitz
Jürgen Kaumkötter, Jahrgang 1969,
Kunsthistoriker und Historiker mit
Schwerpunkt Exil- und Holocaust-Kunst.
Kurator zahlreicher renommierter Ausstellungen, u. a. Die verbrannten Dichter.
Zwischen Himmel und Hölle 1918–1989, Die
Unsterblichkeit der Sterne. Van Francisco de
Goya über Walter Benjamin zu Václav Havel
sowie Kunst in Auschwitz 1940–1945. Jürgen Kaumkötter hat viele wissenschaftliche Beiträge zum Thema verfasst, für Der
Tod hat nicht das letzte Wort (Ausstellung
und Buch) forschte er mehr als 15 Jahre.
Bundestagausstellung m
it Begleitprogramm
und großem Medienecho
Ausstellung wandert jeweils dem Ort angepaßt nach
Solingen (Zentrum für verfolgte Künste)
Krakau ( MOCAK in der Schindler-Fabrik)
Ringvorlesung a n der Universität Osnabrück zum Thema
15
Bibliophile Geschenke für Zeitreisende,
Euro 24,99 (D) | sFr 34,70 | Euro 25,70 (A)
ISBN 978-3-86971-099-0
Euro 24,99 (D) | sFr 34,70 | Euro 25,70 (A)
ISBN 978-3-86971-046-4
Auch erhältlich als nummerierte Luxusausgabe
Handsigniert und mit einem Originaldruck
Euro 198,00 (D) | 203,60 (A)
ISBN 978-3-86971-045-7
Euro 34,99 (D) | sFr 45,90 | Euro 36,– (A)
ISBN 978-3-86971-083-9
Spezialformat 21 × 21 cm, Rundum-Farbschnitt,
durchgehend illustriert, mit zahlreichen Farbtafeln
Kalevala-Tüten (VE 50 Stk.)
Euro 14,99 (D) | sFr 21,40 | 15,50 (A)
ISBN 978-3-86971-897-2
Euro 49,99 (D) | sFr 64,40 | Euro 51,40 (A)
ISBN 978-3-86971-078-5
Euro 39,99 (D) | sFr 52,– | Euro 41,20 (A)
ISBN 978-3-86971-075-4
Phantasten und Welterkunder
Nichts als der Mensch
Beobachtungen und Spekulationen
aus 2500 Jahren
»Es ist das sprichwörtliche
einzige Buch für die einsame Insel,
etwas, wovon man tatsächlich
ein Leben lang zehren kann.« Alexander Cammann, Die Zeit
Sophokles Und nichts ist ungeheurer als der Mensch · Ovid Wie man Mädchen erobert · Seneca Die Wut. Eine Schwellung der besinnungslosen Seele · Thomas von Aquin Erbsünde. Oder: Die Fäulnis stinkt von oben · Leonardo da Vinci Gegen Geister und Zauberer · Erasmus Vom freien Willen · Luther Vom unfreien Willen · Montaigne Über die
Lügner · Hobbes Nur auf das Schlimmste kann Verlass sein · Voltaire Aberglaube – und der nützliche Idiot des Fanatikers · Mozart Auf Stellensuche · Hölderlin Die häuslichen
Deutschen · de Quincey Bekenntnisse eines englischen Opiumessers · Poe Der Massenmensch · Dostojewski Aufzeichnungen aus einem Totenhaus · Darwin Die natürliche Auslese bei den zivilisierten Völkern · Rimbaud Hymne auf die Jugend · Nietzsche Das schlechte Gewissen · Proust Lob der schlechten Musik · Curie Forschernatur und Forscherleben · Freud Traum. Und der Mensch als Krankheit · Pawlow Speichelfluss und andere bedingte Reflexe · Weber Kampf. Eine Begriffsbestimmung · Kracauer Langeweile. Dialektik der Muße · Kawabata Das Geräusch menschlicher Schritte · Orwell Armut von innen gesehen · Kogon Der Mensch als Material · Horkheimer/Adorno Zur Genese der
Dummheit · Einstein Zur Erniedrigung des wissenschaftlichen Menschen · Lévi-Strauss Rassen und öffentliche Meinung · Mandela One man, one vote · Michaux In der Hand
liegt mehr Zärtlichkeit als im Herzen · Lem Facetten menschlicher Sterblichkeit · Blech Flatulenz · Fuentes Xenophobie · Hatzfeld Mit Rwandas Massenmördern sprechen ·
Ko akowski Kann Gott der Schöpfer glücklich sein? und viele mehr.
Gesammelt, herausgegeben und kommentiert von Georg Brunold
Nichts als die Welt
Reportagen und Augenzeugenberichte
aus 2500 Jahren
Nichts als der Mensch. Beobachtungen und Spekulationen aus 2500 Jahren
Herausgegeben von Georg Brunold. Folioformat, geprägtes Leinen, Büttenschlaufe, Lesebändchen. Mit Fotografien von Daniel Schwartz. 790 Seiten
Euro 85,– (D) | sFr 108,– | Euro 87,40 (A)
ISBN 978-3-86971-074-7
Herodot Die weitaus gelehrtesten Menschen · Platon Tod des Sokrates · Polybios Hannibals letzte Chance · Strabo Babylon einst und jetzt · Einhard
Karls herausragende Gestalt · Priskos Zu Gast bei Attila · Niketas Die Kreuzfahrer erobern Konstantinopel · Marco Polo Am Hof von Kublai
Khan · Amerigo Vespucci Eine neue Welt · Hernán Cortés Montezuma richtete folgende Worte an mich · Daniel Defoe Die Pest zu London · James Bruce
Am abessinischen Hof in Gondar · Georg Forster O-Tahiti · Napoleon Buonaparte Ich, der Kaiser, seine Krönung · Stendhal Das große Feuer
von Moskau · Heinrich Heine Polens Weiber · Alexis de Tocqueville Wie die Amerikaner die Künste pflegen · Henry Mayhew Londoner Totenjäger
und Rattentöter · Henry Morton Stanley »Mr. Livingstone; I presume« · Anton Chechov Die Insel Sachalin · Isabelle Eberhardt Zigeunerinnen
der Wüste · Karl Kraus Schlachtfelderrundfahrten · Egon Erwin Kisch Bei Ford in Detroit · Georges Simenon Mit Hitler im Fahrstuhl · Martha
Gellhorn Dachau im Mai 1945 · Margret Boveri Die Russen marschieren in Berlin ein · Marcel Junod Hiroshima · Jean Lacouture In Hanoi
bei Onkel Ho · Norman Mailer Hat Oswald es getan · Timothy Garton Ash Die Mauer fällt · Jan Stage Balkan-Tagebuch · Sophia Woodman Chinas
schmutzige Wäsche · Hans Magnus Enzensberger Ach Deutschland · Andreas Langenbacher Weit übers 3. Jahrtausend hinweg und viele mehr.
Herausgegeben und mit Begleittexten versehen von Georg Brunold
Nichts als die Welt. Reportagen und Augenzeugenberichte aus 2500 Jahren
Herausgegeben von Georg Brunold. Folioformat, geprägtes Leinen, Büttenschlaufe, 2 Lesebändchen. Mit mehrseitigen Fotoreportagen. 720 Seiten
Euro 85,– (D) | sFr 108,– | Euro 87,40 (A)
ISBN 978-3-86971-001-3
»Man nimmt es zur Hand, blättert, taucht ein, hundert,
tausend, zweitausend Jahre tief. … Ein Wahnsinnswerk.« Euro 39,99 (D) | sFr 52,– | Euro 41,20 (A)
ISBN 978-3-86971-095-2
Die Zeit
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