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Big Green Egg Artikel im Bilanz Zeitschrift

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Aloio
MäcHtkamnf
beim Stroniriesen
Novartis-Präsident
«Ichwillkeine
Schaumschlägeo
Aktien
Duell derBlue Chios:
Wie Sie profitieren'
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1.!
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\tischa Eäer, Küchenchel im Zürcbet
Ristolante ltalia. huchert Mei FoE en
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seinern Big Gleet Egg.
lertern dic lcnrperaruren draussen
übcr zchtr (irrd, lassen die ersten
Ieicrab.nd Ra!ch\!olken iiber den
ge\vendet und gehegt, bls si. ä poinr §ind. Die l\lenschheir (oder
Däch.rn und Cilrlen seltetr lange
liereD
nut si.h rra .n rind lFrhrPir.n mir
ihrenr t,vpischcn Duir unmissr.r
Die bescheidenen Zcilcn ab.r, in de.e es ein paar llolz'
sch-pneu.d ei.en Rostftrs Glü.kbraucht., siid langs rorire i.
IIeLrle in de, Grill auf dcrn tsalkor. der Ila.hrerasse oder i r
Garten das, was das,\uro in der(ia.age in:ein Gerär, das nichr
!ur Dürzlich 1st. sondern auch die kühnsten lantasien ir
Sachcn ltchnik beftiedigt und selbstlernündlich mir cnrcr
unendlichcn listc an (iadgets ergünzt \{e eD kann. Und dem
slürxllich die tsots.haft: Ilie Crill'
Steaks,
AucI Desserrs lassen sr'clr im Crill
zuberciten. Die Gltt wnd hie, betutzt, um
Zwet*hgenwühen z» backen,
ln detr nä.hrte. I{r).aren seraen
nipp.n, !vüßtc, selren (,emiise, manchmal (äsc und
im mer öher auch ci D Srosses
St
ück Flei sch au l deD Rost gelegt,
genauer: die \1änDcr) und
dit
Feue!, das ist eine geschichts
rrächrigeLiebcsgcschi.hte,dietau
e6tauot,schliesslichgril
i!lr,seiIrvir jascn
Vor allem Männer sind den neuen Grillgeräten verfallen,
Alles Klischees? Nicht wirklich: Nach wiä vor werden
in der Schweiz B0 Prozent aller Grills von Männern gekauft.
q6 BII ANZ 13 r4/r0rr
t
vor auem die Männerwelt veriallen ist- Alles Klischees? Nicht
wirklich: Nach w1e vor r{erden in der S.hueiz 80 Prozent aller
Grills von Männern erworben.
ZeilSleich mit den steigenden lrühlingstemperaturen fl atlern die ereten Prospekte ins Haus. \euheiten mit so wohlklingenden Namen r{ie the Eeeter, LotDscrill oder Kipcrill ver
sprechen das Entdecken neuer Technologien, kitzeln die
Neugier, nicht abei unbedingt die Kauflus1. Allen Innovationen
zum Trotzr Hierzulande ist der herkömmliche KugelSrill nach
wie vor das meistgekauite Modell. Nicht umsons!, denn er ist
ein Klassiker, günsdg im Einkauf, einfach in der Handhabung
und überzeugend im Resultat.
10 Must-haves
für Grillmeister
Was das Leben mit dem
Grill
schöner macht vom passenden
Sound bls zum Feuerlöscher.
Das Lied «RinSof Fire» ronlohnny Cash üeilder
tichtiAe Soundnack pine nicht .u unterschitzende
l.
vo Solß erzütdet
Grillgegen Ehekrach. Mehr Spielmum am Ieuerbieten dietrendigen BBQ-Gr,lls oder ausgefallenere Modelle $'ie enla das Big
Green Ess (BGE), das derzeit Grill Aficionados regelrecht ins
2. Der elektrische Grillanzündet
Schwärmen bringt. Der oplisch g€fällige Holzkohlengrill
i!urde zwarbereits in den siebziserlahre in den USA erfunden,
in der Schr{eiz erhältlich ist er aber erst seit drci Iahren. Senher
klettern die Verkau lszah len rasanr in die Höhe:lvährend 20lr
noch bescheidene 45 Stück an den Mann gebracht $'urden,
liessen sich letzteslahr be.eits 500 verkaufen, dieses Iahr sollen
dalür opt inal in der Hand liesen soLlte.
4, Eine Schürze mit Aufschtift .lanita chalte
netkeh, dassSie derChefan Feuet sind.
5. Die richtige Holzkohle die beste, sagen Ken et,
st.tmme aus dem Entlebuch und ist in det Sanze
hl it.sc hne Ll
3,
u
n.l ahne C he n ie.
line richtiggule Grillzange -die nicht schö sein
tnuss,
be i O t to\ e rh ältlich.
Wilrste . rreine l-lerlingsbußt kommta s
Sedrun und ka n in unglaublich üielen variotionen
Schu)e
iz oiklustu
6. Gute
ln der Schweizvertreibt John Daly den grünen Alleskönner.
DerIre verkauite einst als Tourismusexperle seine Heimat der
Welt, zog vor zehn rahren der Liebe wegen in die Schweiz
und hat vor vier Iahren ganz per zulall den Bi8 Green-EggGrillentdeckt.
An einem sonniSen Nachmittag steht der gross gewachsene
Mann aul dem Gelände der HiSa der Südostschweizer lrüh
lingsmesse , umrahmt von der Sesamten Big-Grf-qn-Eg8'Kol
lekdon, und preist die vorteile des grünen Eis ein€m interes
sierten Publikum an: .Mir diesem Grill werden Sie nie mehr
Ehekrachhaben, s,eilBeilagen schon fertig sind und die Würsle
nn.h rnh er s.halTt es. sich in nur zehtr MiDuten von 0 auf200
Grad zu erhitzen." Die Au8en der Män.er glänzen schliess
lich 8ehört das lhema so sicher zum Grillieren Nie der Senf
zur\{ursi. (Und man kann damit nicht nur grillieren, sondern
auch Pizza, Brot und eine wähe ba.ken." letzt glänzen auch
dieAusender Frauen.
DerBis Green-Egg-Grill ist ein Auroundgerät, mitdem man
grjllieren, backen, räuchern und sogar niedergaren kann. Erfunden hat ihn der Vietnamleteran Ed Fisher. Er liess sich
dabeivon den traditionellen (amados inspi rieren. Diese popu_
lären Tonöfen, beidenen die Temperatur m'tlels Luftzug reguliert rrird. sind ein lester Bestandrcil der [aditionellen Stras'
unter uwu.sedruner.tleßch-ch bestellt we len.
(Es Eibr auch s per tockenuürste Jür den Apö/o.)
7 Die richtige Lektüre das Buch «Ein Mann,
ein Rast" bedient zuataryKlischees, i lomiert abet
ziemLich lückenlos. MasaikVe ag.
8. Fleisch u p r I u,t o ul p in t i.ht iB . h onp' a.Bpn t
sches Steak hat, bestellt dieses untet wr!!Lg!dp.!lL
9. Die vegetarische Alternaliue - hspnatio gibß
u nte r ü tub-bbcsoodload..on.
10.Ein FeuerlöscherinGriffnähe nan aeßs ja nie.
tt.
D ie
Se ite
aua.selueiar.br@!br1&12!11
ualür eisnet.
i nJb r m i e t t,
elches Modell sich
senküchenVietnams.
!!l
Kombination von Techniken, Die archaische Nlethode kombinierle lisher mil dem Schwedenofen und dem Römertopl
Prinzip, beidesebenfallsalthergebrachteKochtechniken. lvie
bein Schwedenofen \rird die Holzkohle von oben statt von
unten angezündeti rlas nicht nur einen geringeren verbrauch
zur Folee hat, sondern auch weniger Rauch erzeugt. Bei der
Römertopf-NIethode hingegen wird der Kochkammer der Saü_
erstofl entzogen, das Gargur wird sanfi und ohne Verbren_
6
I
1..
I
i
I
nu ngsSeIahr gekocht.
Erst die (ombination dieser drei Prinzipen macht ihn zum
Alleskönner. Das ovale Keramiksehäuse ist am unreren >
t3 l4l2014 BILANZ
9?
Mit spezie enHölzem, dieder$olzko e
b"igetüst wqden, tässt sich der
eeschrnack des
c
güte§ vercaleln-
>
Ende mit elnem Schieber und auldem Deckel mit einem
re8ullerbaren gelöcherten Aufsatz (ähDlich wie beim FoDdue
Rechaud) !ersehen. Damit lassen sich über die Zu, und Ablult
die Temperaturen rcgulieren.
Hitze und Elastirität. .Dic grössle tlerauslbrderunS \var die
Sucbe nach dem richtigcD NIarerial,, sagt John DaB Rährend
er mit dem Finger aufdie l5 Millimeter dicke (eramikschlcht
klopft..Es musste sowohl grosse Hitze aufnehmen könnenr!ic
auch ejne ge('iss€ Dlastizität auf\reisen, um der cxtrernen
Temperarußch\!ankungeD standzuhalten. Das BGI kann bis
auf 1000 Grad erhitzt]!erden, und dies
in SommergeDauso srie
im Wilrer, wenn es längere zeil in der Kälre gcstanden isr.»
Iündig wurde Ed Fishcr s.hliesdich bei der \asa: Für ihre
Spac. Shultles entl lckeltc die Raumfahrtbehörde übcrdurchschnitrlich poröre I Iitzeschur2kacheln.
Dieses Marerial absorbiert die Hirze gleichmässig und
garantiert so auch iiber län8cre Kochzeiten eine konsranrc
'ltmperatur. Um die dichtc und lang anhaltende
8rün.Iarbe
zu bekoh men, rvnd die Glasu r z$,eimal gebrannr. (Die zusam -
mensetzung der Nasa (eramik lst öftentli.h bekannt. lvie
u nd wie heiss sie lür da s Grillgehäuse allerdinBs gebrannt
lange
Die Kursbesucher lernen, wie man ein StückFleisch
zuerst langsam garen lässt und es erst am Schluss veredelt,
indem man die Temperatur schnell ansteigen lässt.
98 BILANZ 1l-U/20r.1
wird, isi ein sfeng gehütetes ]'irmengeheimnjs", sagt Iohn
Dalt Deshaib könne auch die rabrikin NeN Mexico, in der die
ge§amte ]ahresproduktion von 100000 Stück Sebrannt lrird,
nicht besucht lverden.
Derzeiiistdas BGE in fünfveßchiedenen Grössen, von Mini
bis X-Large, erhältlich. zilei weitere Grössen sind in Planung.
Während sjch Freizeii-Grilleure am häufigsten lür das Modell
Large enlscheiden, steht in den Küchen derProfi-Köche oirdas
kleinste Modell. Etwa beiAndreas Caninada oder Fabian Spi
quel: DerChefkoch der eklektischen «Maison vaDesse, in Zürich istlom kleinen grünen Grill begeistertr "Er ist schnell heiss
und kann überdie gesamte Zeitspanne unserer Öffnungszeiten
eine konstante Temperatur hahen., spiquel schälzr dievielsei'
tigkeit des BGE und setztdieses längst nichtmehr nur fürs Crillieren von lleisch ein. LetzteWoche et'la habe erMelonen bei
grosser Hirze kurz aufden Rost gelegt..Dadurch bekamen sie
einen i{underbar exorisch-karamelligen Geschmack.»
Geschmackliche Veredelung. Die Möglichkeit des BGE, Produkte am Ende des Ko.hprozesses geschmacklich zuveredeln,
har es auch Nlischa Käser!om Ristorante Iralia in Zürich ange
tan..Seitwir das Ei in der (üche haben. können !vir unser Bis
tecca Iiorenlina noch authentischer zubereiten. Vor dem SeF
vieren lesen wir dieses ku.z auf den Grill und fügen der
Holzkohle ein wenig Rebholz bei, das verstärkt den typischen
Holzgeschmack zusätzlich.» Doch den 8rössten vorreil des
in der Tatsache, dass man das Geräi, lreil es
wenig Rau.h produziert, auch drinnen einsetzen könne: .Jetzt
können ilir in der (ü.he Sachen machen. dle lorher nur
BGE ortet Käser
draussenmöglichs'aren.,
Auch Andrd Iaeger von der Schatrhauser "Fischerzunft» ist
vom Big Green Eggbegeisterr- Er nutzt es vor allem im privaten
Bereich und lrönt damit am liebsten seinerLeideDschaft lür das
8 o§\e rrir l. od\ e. i, d|elr 8flll'"r.. l, n e8e Frh d pine I .nzF
Kalb\bru\rbp'n'pdnger lpmp.r..L'e,
.,'dc, Ro,',\.irlp.
F
höchstens mit Salz und Pfeffer, erledige unlerdessen die Gärt
nerarbeiten und übergiesse zilischendurch das llei§ch mit
einem Schuss Gewürzlraminer so lange, bis es richtig goldig
Die Technik des indirekren Grillierens, bei der das Grillgut
nicht auf die Kohle, sondern daneben gelegt wird, ist in der
Schweiz noch rvenig bekannt. .ln den USA s,erden 80 Prozent
des crillguts indirekt und 20 Prozent dnekt grilliert. In der
Schlveiz ist es genau umgekehrt,, sagt ]ohn Dal,v. Dabei sei es
oft schade um das schöne Stück Fleisch, wenn man es einfach
auldeDRostlege, nicht selten gar viel 2u nahe an die Flammen.
Um diesem Misssrand abzuhelfen, olganisiert er regehnässig
Während vler Stunden lernen die Kursbesucher. \,ie man
ein Stück Fleisch zuerst langsam garen lässt und es erst am
Die Grill-Galerie
Der Rost für Spontane, Astheterl
Pouletfreunde, Technik-Verliebte
und für Affcionados.
-
in
l_Cargrill: D"t Gt itl ltu hntpnüpg. t,t ,an,
, ih\t hokdti\he4 t taEebo\ ütt{tgt un.l I pt ^ohtp
al-utp.
t,t,lllt^tin^ a toe,tpl . uü.tn dttla.lt..on
2-Lotuseti]} Dank bauetiebett iebenem Lület
und üersetzte,n Rost lässt sich ..uf dent Latu sctill ,11it
Holzkohle, aber ohne Rauch grillielen.
uuw.lorusgtiLl.de
3-Xipcrilt "K,p"
äe,ssr ald HoLlöndßch . Poutet"
untl so eignetsich dieser Gtill, bei dem die Hit.e det
HoLzkahle den
Jür tanqsames
Dreht echanismus anneibt, be§ens
üan Gelüsel. üwü.kipgtill.canl
Brate
4-Ihe Beeler Der
Bee|br ßt ein rcchteckißet)
Basbeniebener Grill, der sich innett kützestetzeit
auJgAA Grumn auJlpizt ntl ausschlieslich mit
Obe rhit ze a rbe i te t. D ie Obe tll Ac he de s C rillgut e s
w irll da d urc h karame I li sie r t, uährc nd d a s ln ne re
schön zatt bleibt- uüü-beetbrde
Schluss leredelt, indem man dieTemperatur sclrnell ansteigen
läs« und es kurz, aber heltiS grilliert. In seinen Kochkursen
bereitetJohn Dalyimmerein ganzes Menu auf dem BGE2u.
fängt mit kleinen Amuse -Bouches an, fährtmitBrot und Pizza
5-Cäctß Jack (Ia$is.,\er
ifeiter, srilliert Fleisch, lisch und Gemüse auf direkte und
iDdirekle Art, und zum Schluss legt er zum allgemeinen
6-Ku9el9tilt Der LeEe de tnch har sich der Eünder
Erstaunen - sogareinen Schokoladekuch.n aufdetr Rost.
boje
!r
. d,. Ld
D4 ornEröö
*e
* P-
. ,, F*
B arbec ue' G r il I
.lirekte un.l indnektu Grillieren.
Mit .usätzlicher Garkammer fiirs Röuchem.
nit
Rost Jüß das
uüü,cactuvt!!aLag!1
des Kugelgtills, Georye A. Stephen,
inspiriere lasen-
üoneitktSchifis-
Seit 1952 ßt der Kugelgtill
nit
seinen run.le Deckel un.l den einqeleqten Ro.l der
p4olptpü hrpt, tldptltplt bu u-u pbpß|tph,a, h
t3
t412014 BIT.ANZ 99
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