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Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte

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Veranstaltungen in Iserlohn
„O ja, ich will nicht umsonst gelebt
haben wie die meisten Menschen.
Ich will den Menschen, die um mich
herum leben und mich doch nicht
kennen, Freude und Nutzen bringen.
Ich will fortleben, auch nach meinem Tod.“
5. April 1944
Grußwort
des Bürgermeisters
Vier Wochen lang können die Menschen unserer Region die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ im Friederike-Fliedner-Berufskolleg besuchen und sich einen Eindruck
verschaffen, wie sich das Leben für das jüdische Mädchen im Versteck vor dem nationalsozialistischen Schreckensregime darstellte.
„Von vielen, die im Laufe der Geschichte in Zeiten tiefen Leids
und großer Verluste für die Würde des Menschen eingetreten
sind, ist keine Stimme zwingender als die von Anne Frank“, so
drückte es der amerikanische Präsident John F. Kennedy aus.
Diese Ausstellung bietet einmal mehr Gelegenheit, sich mit Menschenwürde, Menschenrechten und mit den schrecklichen Folgen
von Fremdenhass und Antisemitismus des nationalsozialistischen
Regimes zu beschäftigen.
Der Rat der Stadt Iserlohn hat am 08.04.2014 beschlossen, ein
Zeichen zu setzen, und die Anne Frank Ausstellung „Deine Anne.
Ein Mädchen schreibt Geschichte“ nach Iserlohn zu holen. Mit
dem Friederike-Fliedner-Berufskolleg hat die Stadt Iserlohn einen bestens geeigneten Ausstellungsort gefunden und ich danke
ganz herzlich für die gastfreundliche Aufnahme.
4
Die Erinnerung an das Geschehene lebendig zu halten, ist eines
der Ziele, die sich mit dieser Ausstellung verbinden. Denn nur
die Sensibilisierung für das, was aus Unrecht entstehen kann, ist
Garant dafür, dass sich eine Geschichte, wie die der Anne Frank,
nicht wiederholen wird.
Im Vorfeld der Ausstellung bietet das Anne Frank Zentrum Berlin Schulungen für junge Menschen an, die andere Jugendliche
durch die Ausstellung führen und mit ihnen in die Diskussion zum
Thema kommen. Mit der gleichen Zielsetzung sollen Jugendliche
über den Bereich Jugend der Stadt Iserlohn, von Wohlfahrtsverbänden, freien Trägern und anderen Institutionen angesprochen
werden. Die jungen Menschen gestalten damit auch die Zukunft
mit, denn nur mit der Erinnerung an das Geschehene und dem
wachen Blick für Toleranz dem Andersartigen gegenüber können
wir auch in den kommenden Jahren gemeinsam und in Frieden
miteinander leben.
Danken möchte ich für die gute Zusammenarbeit mit den Iserlohner Institutionen, die mit Begleitveranstaltungen den Anstoß geben, auch zukünftig intensiv zum Thema zusammenzuarbeiten.
Allen Besucherinnen und Besuchern wünsche ich eine interessante Zeit beim Betrachten der Ausstellung, der Teilnahme an
den Begleitveranstaltungen und dem Weitertragen des Anliegens
dieser Ausstellung.
Dr. Peter Paul Ahrens
Bürgermeister
5
Grußwort
des Ministeriums
„Mit Schreiben werde ich alles los. Mein Kummer schwindet,
mein Mut lebt wieder auf. … werde ich jemals Journalistin und
Schriftstellerin werden? Ich hoffe es, ich hoffe es so sehr! Mit
Schreiben kann ich alles ausdrücken, meine Gedanken, meine
Ideale und meine Fantasien.“ Anne Frank, 5. April 1944.
Millionen von Menschen weltweit kennen das Tagebuch der Anne
Frank. Es ist Dokument und zugleich Symbol für den Völkermord
an Millionen Jüdinnen und Juden während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft in Deutschland.
Die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ erinnert an das erschreckende Schicksal dieses Mädchens:
Versteckt in einem Hinterhaus, in ständiger Angst entdeckt zu
werden, schreibt Anne Frank ihre Gedanken, ihre Wünsche und
Sehnsüchte in ein Tagebuch – immer in der Hoffnung irgendwann
Gehör zu finden. Eine Nachricht im Radio, die ankündigt, dass
nach dem Krieg eine Sammlung von Tagebüchern und Briefen
veröffentlicht werden soll, haben ihr geholfen, ihren Lebenswillen
nicht zu verlieren und ihre Hoffnung nicht aufzugeben, dass ihre
Geschichte veröffentlicht wird.
6
Das Tagebuch endet am 1. August 1944. Im November 1944
werden Anne und ihre Schwester Margot ins Konzentrationslager
Bergen-Belsen gebracht. Im März 1945 sterben beide an Typhus.
Erinnern an die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten
braucht Orte, die das Vergangene aufgreifen und Bezüge zur
Gegenwart herstellen. Nur so können sich junge Menschen konstruktiv mit dieser Zeit auseinandersetzen. Hier setzt die Ausstellung „Anne Frank. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ an. Sie
erzählt vom Leben der Anne Frank und ihrer Zeit und eben auch
von ihrer Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Ich freue mich daher sehr, dass die Stadt Iserlohn einen solchen
Ort der Erinnerung an die Vergangenheit und der Reflexion über
Gegenwärtiges ermöglicht und die Wanderausstellung des Anne-Frank-Zentrums Berlin vom 16. Januar bis zum 12. Februar
2015 im Friederike-Fliedner Berufskolleg präsentiert.
Eine der wichtigsten Botschaften von Anne Frank lautet: Wir alle
können etwas tun, um die Welt um uns herum zu verändern!
Neben der Aufarbeitung der historischen Entwicklungen richtet
sich die Ausstellung daher auch direkt an die Betrachterinnen
und Betrachter und möchte zu Diskussionen anregen. Was kann
ich bewirken? Wo kann ich mich engagieren?
Ich wünsche dieser Ausstellung guten Erfolg und insbesondere
den Kindern und Jugendlichen eine intensive Auseinandersetzung mit dem Schicksal der Anne Frank und der daraus erwachsenden Verantwortung für ein friedliches Miteinander.
Ute Schäfer
Ministerin für Familie, Kinder,
Jugend, Kultur und Sport
des Landes Nordrhein-Westfalen
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„Deine Anne. Ein M
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Frau Andrea Schumann als Leiterin des Friederike-Fliedner-Berufskollegs wird die Gäste begrüßen, Herr Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens die Ausstellung eröffnen und Herr Staatssekretär
Bernd Neuendorf vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend,
Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen ein Grußwort
sprechen. Für die musikalische Begleitung sorgen Schülerinnen
und Schüler des Friederike-Fliedner-Berufskollegs.
Nach der Eröffnung besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.
Offene Veranstaltung (Eintritt frei)
Veranstalter
Ort
Datum
Uhrzeit
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Stadt Iserlohn
Friederike-Fliedner-Berufskolleg, Brüderstraße 20
Freitag, 16.01.2015
17.00 Uhr
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und Radikalismus
Interaktiver Vortrag zum Thema „politischer Extremismus und
Radikalismus“ mit Diskussionsrunde und Besuch der Ausstellung.
Omid Pouryousefi erklärt in seinem musikalischen Vortrag die
Formen des Extremismus, Freund-Feind-Stereotypen, ideologischem Dogmatismus, Missionsbewusstsein, Verschwörungstheorien und antidemokratische Ideologien.
Schülerinnen und Schüler sollen nach dem Besuch der Ausstellung
von ihren Erfahrungen mit Gewalt, radikalen Ansichten sowie
Rechts- und Linksextremismus im Alltag erzählen und darüber
diskutieren. Abschließend sollen Lösungen für Extremismus behandelt und diskutiert werden.
Interne Veranstaltung für Schüler der Martin-Luther-Hauptschule
Veranstalter
Referent
Ort
Datum
Uhrzeit
Martin-Luther-Hauptschule, Checkpoint,
Evangelisches Jugendreferat
Omid Pouryousefi, X-Vision Ruhr
Autor, Musikproduzent, Bürgerrechtler
Friederike-Fliedner-Berufskolleg, Brüderstraße 20
Montag, 19.01.2015
08.00 Uhr –14.00 Uhr
9
Demokratie
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geht durch den Ma
Gemeinsamer Einstieg mit den Begrifflichkeiten Diskriminierung,
Rassismus und Rechtsextremismus. Internationales Kochen unter
Bewusstmachung der Herkunft der Lebensmittel, des Reichtums
der Internationalen Küche und gemeinsames Essen.
Offene Veranstaltung für Jugendliche und junge Erwachsene
(Eintritt frei)
Veranstalter
Referent/in
Ort
Datum
Uhrzeit
Checkpoint, Evangelisches Jugendreferat
Sylvia Kothe Frankholz (Fachkraft Rechtsextremismus
im Ev. Jugendreferat Deeskalationstrainerin),
Daniel Schymkowitz (Koch)
Jugendcafé Checkpoint, Kurt Schumacher Ring 12–14
Montag, 19.01.2015
17.00 Uhr – 20.00 Uhr
Voranmeldungen unter checkpoint@bewegt-iserlohn.de erbeten.
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Erlebniswelt
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Rechtsextremismu
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Nie war das Bild der rechtsextremistischen Szene moderner als
heute – ihre Erscheinungsformen sind weder altbacken noch
ewiggestrig. Für fast alle Rechtsextremisten sind Jugendliche
die Zielgruppe Nummer eins, gerade an sie richtet diese Szene ihre wichtigsten Werbebotschaften: „Kameradschaft“ und
Zusammenhalt in unsicheren Zeiten. Reiz und Instrument bildet
eine Erlebniswelt, in der Action, Gemeinschaft und Freizeitangebote mit rechtsextremistischen Botschaften verschmelzen. Feindbilder und Identitätsangebote sind allgegenwärtig, gleichzeitig
nehmen Tarnungstendenzen zu: Aktivisten hüllen menschenverachtende Vorstellungen in Andeutungen und verwenden unverdächtige Codes statt einschlägiger Symbole. Zu den Vorreitern
zählen „Autonome Nationalisten“: Neonazis, die Symbole und
Aktionsformen vom politischen Gegner – von linksgerichteten
Autonomen – übernehmen. Am klarsten spiegelt sich der neue
Schein in rechtsextremistischen Medien für Jugendliche wie CDs,
Comics, Schülerzeitungen, Internetseiten, Profilen und Clips in
Online-Communitys. Mit welchen Mitteln möchte die rechtsextremistische Szene Jugendliche erreichen? Welche Inhalte werden
in den Medien der Szene vermittelt? Diese Fragen werden u.a.
durch Mitarbeiter des Innenministeriums NRW und einem Aussteiger aus der rechten Szene beantwortet.
Interne Fortbildung für Mitarbeitende in der Jugendarbeit und
Lehrerinnen und Lehrer. Externe Gäste aus den Zielgruppen sind
bei Interesse eingeladen. Anmeldung erforderlich per Email:
meinolf.remmert@berufskolleg-iserlohn.de
Veranstalter
Ort
Datum
Uhrzeit
Berufskolleg des Märkischen Kreises in Iserlohn,
Innenministerium NRW,
Integrationsagentur der Arbeiterwohlfahrt Iserlohn
Berufskolleg des Märkischen Kreises in Iserlohn,
Hansaallee 19
Dienstag, 20.01.2015
15.00 Uhr –18.00 Uhr
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Theaterpädagog
Berufskolleg
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Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen kommen schon früh
in die Situation, mit Menschen unterschiedlichster Herkunft, Bildungszugängen und gesellschaftlichen Erfahrungen umzugehen.
Die Wahrnehmung von Vielfalt und Unterschiedlichkeit und der
angemessene Umgang damit bildet die beste Voraussetzung, rassistischen Tendenzen und radikalen Vorurteilen zu begegnen. Ein
solcher Umgang muss durch das pädagogische Fachpersonal aber
bewusst wahrgenommen und geübt und innerhalb der Ausbildung
berücksichtigt werden.Theaterpädagogische Ansätze, so zeigt die
Erfahrung in vielen Projekten, ermöglichen eine erste Annäherung
an diese Thematik. Im Workshop mit 20 Schülerinnen und Schülern
im Ausbildungsgang soziale Arbeit wird ein solcher thematischer
Workshop im Rahmen der Ausstellung der Stadt Iserlohn durchgeführt. An zwei Schultagen wird anstelle des Regelunterrichts dazu
auf vielfältige Weise gearbeitet werden. Ein Besuch der Ausstellung,
theaterpädagogische Übungen und die Entwicklung erster Spielelemente zum Umgang mit Unterschiedlichkeit für die Vorschulerziehung
bilden die Elemente des Workshops. Eine bildungsganginterne Darstellung der Inhalte und die Vorstellung der Arbeitsergebnisse im
Rahmen einer Werkschau am Ende des Workshops beziehen die
anderen Schülerinnen und Schüler und Auszubildenden des Berufskollegs ein und sollen innerhalb der Schule zur Wahrnehmung der
Thematik beitragen.
Interne Veranstaltung
Veranstalter Berufskolleg des Märkischen Kreises in Iserlohn
Referent/in Barbara Müller, Theaterpädagogin, in Kooperation
mit Theatervolk, Institut für Theaterpädagogik,
Duisburg/Meinolf Remmert, Fachlehrer Pädagogik
Berufskolleg, Iserlohn
Ort
Berufskolleg des Märkischen Kreises, Hansaallee 19
Datum21.01.2015/28.01.2015
Uhrzeit
09.00 Uhr –14.00 Uhr
Ansprechpartner meinolf.remmert@berufskolleg-iserlohn.de
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Rechtsextremismu
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Das Projekt soll die Teilnehmer dazu sensibilisieren genauer hinzusehen und hinzuhören. Reicht es, wenn jemand bestimmte Klamotten trägt, ausländerfeindliche Parolen grölt oder Musik mit
bestimmten Inhalten hört?
Wir wollen uns näher mit den Neonazis beschäftigen und mit
den Inhalten, die sie vermitteln wollen, auseinandersetzen. Unser
Ziel ist es, Wege und Möglichkeiten zu finden und ihnen im Rahmen der Zivilcourage entgegenzutreten.
Offene Veranstaltung für Jugendliche und junge Erwachsene
(Eintritt frei)
Veranstalter
Referentin
Ort
Datum
Uhrzeit
Checkpoint, Evangelisches Jugendreferat
Sylvia Kothe Frankholz
(Fachkraft Rechtsextremismus im Evangelischen
Jugendreferat, Deeskalationstrainerin)
Jugendcafé Checkpoint,
Kurt Schumacher Ring 12–14
Mittwoch, 21.01.2015
17.00 – 20.00 Uhr
Voranmeldungen unter checkpoint@bewegt-iserlohn.de erbeten.
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Sabine Hinterb
„Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt,
wird blind für die Gegenwart.“ – Richard von Weizsäcker
Sabine Hinterberger und Mayte Hafenmayer wagen an diesem
Abend ein Experiment, in dem sie ausgewählte Teile der Lebensgeschichte von Carl Heinz Kipper in gelesenen Passagen mit Elementen des Films „13 Jahre in Angst“ verbinden.
Sie folgen den Spuren der Persönlichkeit Carl-Heinz Kipper, der
in unzähligen Rundgängen bis Anfang 2014 als Zeitzeuge vor
Iserlohner Schulklassen gesprochen und erzählt hat.
Sein Erzähltalent und seine Person, die im Gedächtnis auch vieler
jungen Menschen einen besonderen Platz erhalten.
Offene Veranstaltung (Eintritt frei)
Veranstalter
Ort
Datum
Uhrzeit
14
AsF – Arbeitsgemeinschaft
sozialdemokratischer Frauen
Städtische Galerie, Theodor Heuss Ring 24
Donnerstag, 22.01.2015
19.00 Uhr
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Der jährlich stattfindende „Tag der offenen Tür“ des FriederikeFliedner-Berufskolleg (FFBK) wird am Samstag, 24. Januar 2015
angeboten.
Neben umfassenden Informationen und vielfältigen praktischen
Aktivitäten werden an diesem Tag auch Führungen durch die von
Mitte Januar bis Mitte Februar im FFBK präsentierte Ausstellung
„Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ angeboten.
Die Sonderführungen durch die Anne Frank Ausstellung beginnen jeweils um 10.00 Uhr, 11.00 Uhr und 12.00 Uhr.
Offene Veranstaltung (Eintritt frei)
VeranstalterFriederike-Fliedner-Berufskolleg
Ort
Friederike-Fliedner-Berufskolleg, Brüderstraße 20
Datum
Samstag, 24. Januar 2015
Uhrzeit
10.00 Uhr –13.00 Uhr
15
ßen“
Film „Blut muss flie
Die Dokumentation „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“
zeigt, was Neonazis denken und singen, wenn sie unter sich sind
und ermöglicht so einen intensiven Blick in die rechte Szene. Der
Dokumentarfilm zeigt u.a. Aufnahmen aus legalen und illegalen rechten Konzerten. Der Journalist Thomas Kuban hat all das
mit versteckter Kamera dokumentiert und hat in dem Film noch
einmal die Orte aufgesucht, an denen er versteckt gedreht hat.
Der Autor Peter Ohlendorf hat Thomas Kuban auf seiner Reise
mit der Kamera begleitet und dabei Sequenzen des Undercover-Materials gegenübergestellt. Peter Ohlendorf ist bei den Veranstaltungen anwesend und steht als Ansprechpartner in abschließenden Diskussionen zur Verfügung.
Veranstalter Jugendamt, Abt. Jugendarbeit, Jugendschutz,
Evangelisches Jugendreferat Iserlohn, Checkpoint,
Friederike-Fliedner-Berufskolleg
Ort
Friederike-Fliedner-Berufskolleg, Brüderstraße 20
Interne Veranstaltung
Datum
Montag, 26. 01.2015
Uhrzeit
16.00 Uhr
Offene Veranstaltung (Eintritt frei)
Datum
Montag, 26. 01.2015
Uhrzeit
19.30 Uhr
Interne Veranstaltung für Schulklassen
Datum
Dienstag, 27.01.2015
Uhrzeit
08.00 Uhr –10.30 Uhr und 10.30 Uhr –13.00 Uhr
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Führun
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schreibt Geschichte
Die Ausstellung lebt davon, dass zuvor geschulte Jugendliche
jüngere Menschen, Gleichaltrige, aber auch Erwachsene durch
die Ausstellung führen und in den Dialog zu diesem wichtigen
Thema treten.
Im Rahmen der Sitzung des Jugendhilfeausschusses steht als
erster Tagesordnungspunkt eine Führung durch die Ausstellung
„Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte.“. Das Besondere
an diesem Tagesordnungspunkt ist, dass die Politiker durch Schülerinnen und Schülern des Friederike-Fliedner-Berufskollegs geführt und informiert werden.
Veranstaltung für Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und
Gäste
Veranstalter Ort
Datum
Uhrzeit
Friederike-Fliedner–Berufskolleg
Friederike-Fliedner–Berufskolleg, Brüderstr. 20
Dienstag, 27.01.2015
17.15 Uhr
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nken stieben
Tanzen, bis die Fu
Stefan Kuntz, Autor und Geschichtenerzähler, berichtet in dieser
Geschichte von seiner Mutter und seiner Tante während der Zeit
des Nationalsozialismus. Der Erzähler fügt dieser biographischen
Erzählung mit ihren realen Anteilen fiktive Elemente hinzu, um sie
zu einem Stück Literatur zu verdichten. Er behält die Nähe als Sohn
und Neffe, verzichtet darauf, seine Mutter zu idealisieren oder ihre
Karriere-Ambitionen im Reichsarbeitsdienst zu verteufeln. Mit der
nötigen Distanz versucht er als Geschichte(!)-Erzähler die Punkte
aufzuzeigen, wo es für seine Mutter Entscheidungsspielräume gab;
versucht herauszufinden, wie sie sie genutzt hat. Die Geschichte ist
packend und berührt zutiefst, sie basiert auf grauenhaften Fakten wie
Deportation, Umsiedlung und Euthanasie, an die man in der Regel
nicht erinnert werden möchte. Für Kuntz ist es wichtig, diese Gräuel
nicht ins Vergessen geraten zu lassen, mögliche Lücken in den eigenen Familiengeschichten zu klären und sich auf seine Verantwortung
für Frieden und Menschlichkeit zu besinnen. Diese Erzählung wühlt
auf und weckt die Hoffnung, dass die Kriegszeit wenigstens für diese
beiden jungen Frauen gut enden möge. Bleibt der Wunsch, dass die
heutige Generation bei ähnlichen Herausforderungen sich entschieden für Demokratie und Menschlichkeit einsetzt. Die beiden Schwestern stehen im Spannungsfeld zwischen einem gefährlichen Idealbild
von Rasse, Körperlichkeit und Schönheit und ihren künstlerischen
Ambitionen, die so leicht politisch missbraucht werden können.
Offene Veranstaltung (Eintritt frei)
VeranstalterStadtbücherei/Jugendschutz
Ort
Stadtbücherei, Alter Rathausplatz 1
Datum29.01.2015
Uhrzeit
19.30 Uhr
Interne Veranstaltung für Bundesfreiwillige der Stadt Iserlohn
Veranstalter Bereich 55, Beschäftigungsförderung, Jugendschutz
Ort
Alte Post, Theodor-Heuss-Ring 5
Datum
Freitag, 30.01.2015
Uhrzeit
10.00 Uhr
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Gewalt im Stadion
Rassismus, Homophobie, rechte Parolen - Alltag oder Randerscheinung in deutschen Stadien? Woche für Woche strömen Millionen zu den Spielen in die Arenen der Fußballvereine. Gerade
die medienwirksamen Begegnungen der oberen Ligen bieten
verschiedensten Gruppen eine Möglichkeit, sich zu präsentieren.
Fanclubs, Ultras, aber auch Hooligans, Rechte und Gewaltbereite
nutzen diese Plattform. Wie sieht es aus auf der Tribüne, was
passiert da und wie gefährlich ist es?
Johannes Bönig, Mitarbeiter des Lernzentrum BVB/Fanprojekt
Dortmund wird auf diese Fragen eingehen und einen Einblick in
das vielschichtige Geschehen in den Fanblöcken geben. Der Diplom-Pädagoge ist außerdem Deeskalationstrainer, Kampfspieletrainer für Jungen, ausgebildeter Trainer mit umfangreichen
Erfahrungen und Publikationen im Bereich Gewaltprävention und
hat fundierte Erfahrungen in der Arbeit mit straffällig gewordenen
(rechtsorientierten) Jugendlichen.
Offene Veranstaltung (Eintritt frei)
Veranstalter
Ort
Datum
Uhrzeit
Mobile Jugendarbeit der Stadt Iserlohn,
Evangelische Versöhnungskirchengemeinde/
Jugendcafé Checkpoint Fanprojekt Dortmund
Reformierte Kirche, Wermingser Straße 9
Freitag, 30. Januar 2015
17.00 Uhr
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Präventionsprogra
Wegweiser gegen
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gewaltbereiten Sa
Das Programm Wegweiser ist eine Initiative des Ministerium für
Inneres und Kommunales des Landes NRW (Verfassungsschutz)
in Zusammenarbeit mit lokalen Netzwerkpartnern wie Vereinen,
Sozialverbänden, Moscheegemeinden, kommunalen Ämtern,
Familienberatung, Jobcenter und Polizei .Wegweiser will den
Einstieg der vorwiegend jungen Menschen in den gewaltbereiten
Salafismus verhindern, sich aber auch um diejenigen kümmern,
die bereits erste Schritte in Richtung dieser Szene unternommen
haben. An Wegweiser können sich alle wenden, die Fragen
zu den Themen gewaltbereiter Salafismus und Radikalisierung
haben oder konkrete Unterstützung benötigen: Eltern, die befürchten, dass sich ihr Kind radikalisiert haben könnte. Freunde,
Lehrer, Schüler, Sozialarbeiter oder Arbeitskollegen, die Veränderungen bei einer Person feststellen und diese nicht einordnen
können. Aber auch Personen, die selbst Kontakt zur Szene haben
und sich lösen wollen, können Wegweiser kontaktieren. Institutionen und Behörden, die Hilfestellung und Informationen zu der
Thematik Salafismus wünschen, werden ebenfalls beraten. Wegweiser ist über eine Hotline des MIK sowie über Anlaufstellen vor
Ort in Bochum, Bonn und Düsseldorf zu erreichen.
In dem Workshop sollen das Präventionsprogramm vorgestellt
und Unterstützungsmöglichkeiten, z.B. für Lehrkräfte und Personen aus der Jugendarbeit, besprochen werden. Dabei wird auch
Raum für einen Austausch über Erfahrungen aus der Arbeitspraxis der Teilnehmenden sein.
Interne Veranstaltung
VeranstalterFriederike-Fliedner-Berufskolleg,
Innenministerium NRW
Ort
Friederike-Fliedner-Berufskolleg, Brüderstraße 20
Datum
Montag, 02.02.2015
Uhrzeit
14.00 Uhr
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„Emil und Karl“
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Gerhard Schaper, Erzähler, begleitet von David Orievskij,
Geige, und Bernd Rosenberg, Akkordeon
Exzellent in bildhafter Sprache wendet sich die Lesung an Eltern
und erzieherisch Tätige in Kitas, Familienzentren, Schulen und
OGS, einfühlsam begleitet von bewegender Klezmer-Musik.
Wien 1938: Die neunjährigen Freunde Emil und Karl sind plötzlich im von Nazis annektierten Österreich auf sich allein gestellt.
Vor ihren Augen werden ihre Eltern verhaftet: Wegen sozialistischer Gesinnung, auf Grund jüdischen Glaubens. All ihrer Sicherheiten beraubt, erleben die beiden Jungen Unfassbares, aber
auch Unterstützung von Menschen, die für sie ihr Leben riskieren.
Familien werden zerstört, Menschen geschlagen, verhaftet, ermordet. – Wie ist es für Kinder, an einem solchen Ort zu leben?
Gesehen durch die Augen von Kindern, die das Grauen um sich
herum nicht begreifen können: „Holocaust vor dem Holocaust“.
Glatshteyns sprachliche Virtuosität und seine lebendigen Bilder
machen uns nachdenklich, noch lange nach der Lesung.
Offene Veranstaltung (Eintritt frei)
Veranstalter
Ort
Datum
Uhrzeit
Zukunftswerkstatt Iserlohn
Grundschule Sümmern, Burggräfte 15
Mittwoch, 04.02.2015
19.00 Uhr – 20.30 Uhr
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nach Amsterdam
„Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht,
um damit zu beginnen, die Welt langsam zu verändern.“
– Anne Frank, 14 Jahre alt, 26.03.1944
Anne Frank, die ihre Geschichte in ihren bekannten Tagebüchern
beschreibt, eröffnet für die Bundesfreiwilligen einen sehr offenen,
berührenden und gleichzeitig auch informativen Einblick in die
Zeit des Nationalsozialismus, ihr Versteck vor der Verfolgung,
den Verrat und die Deportation bis hin zu ihrem Tod im Konzentrationslager Bergen Belsen.
Ein Besuch im Anne Frank Museum unterstützt die bis dahin
durch das Lesen bekannte Geschichte und wird durch die App
„Annes Amsterdam“, die im Heute von Amsterdam Annes Geschichte wieder lebendig werden lässt, auf eine sehr aktuelle Art
und Weise, über das eigene Smartphone, mit dem alle ausgestattet sein werden, hautnah und direkt erlebbar macht.
Die Erfahrungen und Erlebnisse werden anschließend auf dem WebBlog der Bundesfreiwilligen www.schreib-geschichte-iserlohn.de mit
einem expliziten Bezug zur aktuellen Lebenswelt zu finden sein.
Interne Veranstaltung für Bundesfreiwillige der Stadt Iserlohn
Veranstalter Bereich 55, Beschäftigungsförderung
Datum
Donnerstag, 05.02.2015
22
Schuld,
„Wir tragen keine
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Warum sollte man sich an Auschwitz erinnern? Das ist die Frage,
welche uns dazu bewegt hat, das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau zu besichtigen, nicht zuletzt um die Vergangenheit
in einer anderen Perspektive wahrzunehmen.
Auf der Grundlage von einem Zeitzeugengespräch und dem
Workshop „Kinder über den Holocaust“ setzen wir uns zum
Ziel, Ihnen unsere gewonnenen Eindrücke zu vermitteln. Dabei
beruht unsere Präsentation auf folgenden zentralen Fragestellungen: Wie war das Leben im Ghetto bzw. KZ? Was konnten
Kinder hoffen, welche Perspektiven hatten sie? Wie viel kann ein
Mensch ohne Glück und Hoffnung ertragen?
Wir heutigen Schülerinnen und Schüler haben keine Schuld,
aber wir tragen die Verantwortung. So laden wir Sie herzlich zu
unserer Ausstellungseröffnung ein, um mit uns zusammen dieses
Kapitel unserer Geschichte aufzuarbeiten.
Offene Veranstaltung (Eintritt frei)
Veranstalter Projektkurs Geschichte
am Märkischen Gymnasium Iserlohn
Ort
Aula und Pausenhalle des Märkischen
Gymnasiums Iserlohn, Alexander-Pfänder-Weg 7
Datum
Dienstag, 10. Februar 2015
Uhrzeit18.00Uhr
23
ne Frank
Materialien zu An
Passend zur Anne-Frank-Ausstellung bietet die Mediothek des
Ev. Kirchenkreises eine Sammlung von Materialien für Schule,
Unterricht und Gemeindearbeit. Darunter finden sich Filme mit
didaktischen Materialien (z.B. die DVD „Das kurze Leben der
Anne Frank“), ausgearbeitete Unterrichtsmaterialien und Arbeitshilfen für unterschiedliche Altersstufen und Einsatzorte von
der Primarstufe bis hin zur Erwachsenenbildung.
Neu erschienen ist soeben das Unterrichtsmodell: „Weiß ich, wer
ich bin? Mich mit Anne Frank entdecken“ für die Klassen 7/8,
das die Lebenswelt der Schüler/innen heute mit der von Anne
Frank verbindet. Es liegt ebenfalls in der Mediothek vor, neben
der Literatur und Broschüren des Anne Frank Hauses Amsterdam. Darüber hinaus bietet die Mediothek einen Koffer mit religiösen Gegenständen des Judentums an.
Eine ausführliche Materialliste finden Sie auf der Seite der Mediothek
http://www.kirchenkreis-iserlohn.de/Mediothek.216.0.html.
Die Materialien sind für Multiplikatoren/innen und allgemein
Interessierte entleihbar im
Haus des Kirchenkreises, Mediothek
Piepenstockstr. 21
58636 Iserlohn
Ansprechpartner Ulrich Vaorin (Medienreferent)
Telefon
02371/795-155
E-Mail
mediothek@kirchenkreis-iserlohn.de
Öffnungszeiten der Mediothek
Mo, Di, Do
10.00 Uhr –16.00 Uhr
Mi & Fr
9.00 Uhr –12.00 Uhr und nach Vereinbarung
24
Herausgeber
Ressort Generationen & Bildung
Jugendamt/Bereich Jugendschutz
Jürgen Lensing
Mit freundlicher Unterstützung vom
Layout & Gestaltung: Marius Meyer
25
„Es ist ein Wunder, daß ich all meine
Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe,
denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar.
Doch ich halte daran fest, trotz allem,
weil ich noch stets an das Gute im
Menschen glaube.“
15. Juli 1944
Autor
Document
Kategorie
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Seitenansichten
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