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Einladung und Programm - BBS II Wirtschaft und Soziales

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und auseinanderzusetzen. Neben dem jüdisch-arabischen Zentrum für Frieden
gibt es auf dem Campus eine Vielzahl von Kultur- und Bildungseinrichtungen.
Für diese interkulturelle Pädagogik erhielt Givat Haviva 2001 den UNESCOFriedenspreis. Rheinland-Pfalz pflegt seit 20 Jahren eine Partnerschaft mit
Givat Haviva.
 Givat Haviva Deutschland hat eine Wanderausstellung konzipiert, die die
interkulturelle Arbeit dieser Begegnungsstätte vorstellt und den Kennenlernund Dialogprozess abbildet, der dort tagtäglich zwischen jüdischen und
arabischen Israelis stattfindet. Die Ausstellung ermöglicht einen differenzierten
Blick auf die Situation in Israel und soll Neugier, Einfühlungsvermögen und
Verständnis für andere wecken. Den Ausstellungsbesuchern wird die
schwierige Beziehung zwischen jüdischen und arabischen Israelis
nahegebracht; sie erfahren etwas über die Lebensumstände und die
gesellschaftliche Realität in Israel; sie lernen die Arbeit Givat Havivas kennen.
Berufsbildende Schule II
Wirtschaft und Soziales
Kaiserslautern
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Einladung
 Die Ausstellung steht im Kontext der diesjährigen Autorenlesung an der
BBS II. Die Schullesungen erfolgen seit 28 Jahren in Kooperation mit dem
„Literaturdienstag“ und dessen Hauptinitiatoren, der Volkshochschule und der
Buchhandlung Blaue Blume. Am 24. Februar 2015 wird Lena Gorelik abends
im Zink-Museum gastieren, um dann tags darauf im Kulturzentrum Kammgarn
für 500 Oberstufenschüler der BBS II zu lesen. Goreliks Romane und
Sachbücher setzen sich ja bekanntlich mit der Identitätssuche deutschrussischer Juden auseinander. Ihr zweiter Roman heißt „Hochzeit in
Jerusalem“. Anja, die russische Jüdin, die seit ihrer Kindheit in Deutschland
lebt, fährt darin mit ihrem Freund Julian nach Israel, um ihm bei seiner Suche
nach den eigenen Wurzeln zu helfen …
Die BBS II – Wirtschaft und Soziales dankt
 der Stadt Kaiserslautern, die die Wanderausstellung von Givat Haviva ausrichtet.
 dem Beigeordneten und Schuldezernenten der Stadt Kaiserslautern, Herrn Joachim
Färber, für die stete Kooperation.
 dem Leiter des Referats Schulen der Stadt Kaiserslautern, Herrn Peter Krietemeyer,
für die enge Mitarbeit.
 Frau Helena Dinis, Vorzimmer des Beigeordneten Färber, für die vielfältige Hilfe.
 Frau Vanessa Begander vom juristischen Dienst für die versicherungstechnische,
Frau Marianne Fattler und Herrn Michael Roth vom Ökologieprogramm der Stadt
Kaiserslautern für die logistische und technische Unterstützung.
 Frau Friedel Grützmacher, Frau Regina Habiger, Herrn Wolfgang Graeser und Herrn
Torsten Reibold von Givat Haviva Deutschland für ihr großes Entgegenkommen.
 allen Teilnehmern der Podiumsdiskussion, die uns ihre Zeit und ihr Wissen
schenken.
Montag, 09. Februar – Donnerstag, 26. Februar 2015
Oberes Foyer
Rathaus Kaiserslautern
Programm der Eröffnung
Zur Podiumsdiskussion: ISRAEL – (k)eine Chance auf Frieden?
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Montag, 09. Februar 2015
11.00 Uhr – 12.30 Uhr
Großer Ratssaal
Nach Jahrzehnten voller Gewalt ist der israelisch-palästinensische Konflikt
noch immer nicht gelöst. Stets aufs Neue kommt es zu kriegerischen
Auseinandersetzungen, zahlreiche Friedensverhandlungen führen nur
phasenweise zu einem Waffenstillstand.
2014 schaut die Welt auf den Gaza-Krieg. Er hinterlässt nicht nur Verwüstung
und über 2000 Tote. Er ruft auch eine weitere Radikalisierung junger
Palästinenser hervor. Im November stürmen zwei von ihnen aus Ostjerusalem
eine Synagoge am westlichen Stadtrand und töten vier Juden, die sich in dem
Gebäude zum Morgengebet versammelt haben. Der Uno-Sicherheitsrat
bezeichnet den Anschlag als „verabscheuungswürdigen Terrorangriff“. Dieser
lässt auch uns entsetzt und fassungslos zurück. Dennoch ist er lediglich der
neueste traurige Höhepunkt einer Serie von Ereignissen, von Gewalt und
Gegengewalt, die Israelis und Palästinenser seit Monaten in Atem hält und die
sich dabei in immer neue Extreme zu steigern scheint. Schon wird von einer
dritten Intifada gesprochen.
 Was sind die Ursachen des aktuellen Konflikts?
 Wie beeinflusst er das Verhältnis zwischen Juden und Arabern
innerhalb Israels? Ist eine Annäherung der beiden Gruppen möglich?
 Wie lässt sich längerfristig eine friedliche Gesamtlösung herbeiführen?
 Sollte man überhaupt noch Hoffnung in die Politik setzen? Oder ist die
Arbeit von Basisgruppen wie Givat Haviva erfolgversprechender?
 Begrüßung
Fritz Pfaff
Oberstudiendirektor
Schulleiter der BBS II – Wirtschaft und Soziales
 Eröffnung
Joachim Färber
Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern
Schuldezernent
 Podiumsdiskussion
Kurt Beck
Ministerpräsident a. D.
Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung
Dr. Steffen Hagemann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Politikwissenschaft II
Technische Universität Kaiserslautern
Torsten Reibold
ISRAEL –
(k)eine Chance auf
Frieden?
Repräsentant Europa von Givat Haviva
Dr. Sascha Werthes
Geschäftsführer der Friedensakademie Rheinland-Pfalz
Universität Koblenz-Landau
Zu Givat Haviva und der Wanderausstellung „Schau mich an“
Moderation
Friedel Grützmacher
2001 – 2006 Vizepräsidentin des Landtages Rheinland-Pfalz
Vorsitzende von Givat Haviva Deutschland
Wolfgang Ettmüller
Studiendirektor an der BBS II – Wirtschaft und Soziales
Initiator und Organisator des Projekts
 Musikalische
Umrahmung
Dr. Martina Haag, Susanne Kämmer, Dagmar
König-Kries, Ruth Stadtmüller
BBS II – Wirtschaft und Soziales
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 Givat Haviva ist eine Bildungs- und Begegnungsstätte zwischen Tel Aviv
und Haifa, die sich aktiv für eine friedliche und tolerante Gesellschaft in Israel
engagiert. Sie wurde 1949 von der Kibbuzbewegung Ha'artzi gegründet und
nach der slowakischen Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus,
Haviva Reik, benannt. Als älteste und größte israelische Einrichtung im
Bereich der jüdisch-arabischen Verständigungsarbeit hat sich Givat Haviva der
Förderung des kulturellen und religiösen Pluralismus verschrieben.
 Interkulturelle Erziehung muss Demokratiebewusstsein sowie Toleranz und
Verständnis füreinander fördern. Deshalb beginnt die Arbeit von Givat Haviva
mit der Begegnung von jüdischen und arabischen Jugendlichen und gibt
diesen – oft zum ersten Mal – die Gelegenheit, sich miteinander zu unterhalten
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