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Im Osten viel Neues? - Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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IM OSTEN VIEL NEUES?
Deutsch-Polnische Tagung · 100 Jahre Erster Weltkrieg
10. bis 11. April 2015
Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm/ Usedom
Die geopolitischen Auswirkungen des Versailler Vertrags auf Deutschland
am Beispiel der Entwicklung der Zweiten Polnischen Republik
Der Versailler Vertrag, der das Ende des Ersten Weltkriegs prägte, brachte eine Zeitenwende und
zugleich die Neuordnung auf dem europäischen Kontinent. Im Jahre 2014 jährte sich der Beginn
des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Mit der Tagung wird am Beispiel der Wiedergeburt der Zweiten Polnischen Republik untersucht, welche Auswirkungen der Versailler Vertrag auf die Region
Ostmitteleuropa im frühen 20. Jahrhundert hatte.
Als nach 123 Jahren Teilungszeit der polnische Staat wiedergegründet wurde, stand die Zweite
Polnische Republik vor der Herausforderung, ihre Außengrenzen neu zu definieren. Obwohl die
Grenzkonsolidierung im Wesentlichen aufgrund der Regelungen des Versailler Vertrages festgelegt worden war, kam es dennoch zu Zerwürfnissen mit den Nachbarn. Die Weimarer Republik,
die den in Paris ausgearbeiteten Friedensvertrag abwertend als das Versailler Diktat bezeichnete,
konnte sich genauso schwer mit der Neuentstehung Polens abfinden wie die Sowjetunion. Der
beträchtliche Verlust von polnischen Gebieten war nur schmerzlich für die beiden Nachbarn der
II. Polnischen Republik zu verkraften. Viele deutsche Politiker wollten die neue Nachkriegsordnung nicht akzeptieren und begegneten dem polnischen Saisonstaat oft mit Ressentiments.
Veranstalter:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. · Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm ·
Heinrich Böll Stiftung · Landeszentrale für politische Bildung MV · Politische Memoriale e.V.
Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt.
Die Veranstaltung findet statt mit freundlicher Unterstützung von Johann-Georg Jäger (MdL) und
Jürgen Suhr (MdL).
IM OSTEN VIEL NEUES?
Deutsch-Polnische Tagung · 100 Jahre Erster Weltkrieg
Freitag, 10. April 2015
Samstag, 11. April 2015
bis
12.30 Ankunft, Zimmerverteilung, Kaffee
ab
08.00 Frühstück
13.30 Begrüßung
Mariusz Siemiatkowski M.A. (Swinoujscie)
Martin Klähn M.A. (Schwerin)
II. Teil: Konflikte und Annäherungen
13.30 - 22.00 Uhr
14.00 Eröffnungsvortrag
Prof. Dr. Jan Piskorski (Szczecin)
Hundert Jahre Erster Weltkrieg - Erwägungen zur europäischen Gewaltgeschichte
I. Teil: Unterschiedliche Geschichtsperspektiven
Moderation: Fabian Schwanzar M.A. (Swinoujscie)
15.00 Vortrag
Dr. Knut Langewand (Weimar)
Das Ende des Ersten Weltkrieges aus der
deutschen Perspektive
16.00 Kaffeepause
16.30 Vortrag
Dr. Katarzyna Woniak (Berlin)
Das Ende des Ersten Weltkrieges aus der
polnischen Perspektive
18.30 Abendessen
20.00 Filmabend
Jerzy Hoffmann
1920 Die Letzte Schlacht
1920 Bitwa Warszawska
09:00 - 14.30 Uhr
Moderation: Martin Klähn M.A. (Schwerin)
09.00 Vortrag
Dr. Malgorzata Grzywacz (Poznan)
Der Großpolnische Aufstand 1918/19
10.15 Kaffeepause
10.45 Vortrag
Jonas Grygier M.A. (Frankfurt/Oder)
Die Weimarer Republik und die II. Poln. Republik in den ersten Jahren der Zwischenkriegszeit
12.00 Mittagessen
13.00 Vortrag
Dr. Rüdiger Ritter (Bremen)
Die Konsolidierung der polnischen Westgrenze
14:00 Abschlussdiskussion
10. - 11. April 2015
Anmeldung
(Um Anmeldung per Mail oder Telefon bis zum
31.03.2015 wird gebeten)
Die Teilnahmegebühr beträgt € 50,00 für Erwachsene und € 20,00 für Studierende. Im Tagungsbeitrag
sind die Übernachtung und die Mahlzeiten enthalten. Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern für
Erwachsene und Doppel- oder Mehrbettzimmern
für Studierende.
Telefon:
E-Mail: Internet:
Anschrift: +49 (0)38376 - 290
info@jbs-golm.de
www.jbs-golm.de
Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm
Dorfstr. 33
17419 Kamminke
Anfahrt mit PKW / Bus:
Von Süden (aus Richtung Berlin): A11 Richtung Stettin, dann A20 bis Abfahrt Pasewalk-Süd, Friedland
oder Anklam. B199 bis Anklam. B110 in Richtung
Usedom, in Zirchow rechts abbiegen Richtung Garz/
Kamminke.
Von Westen (aus Richtung Hamburg): A1 Richtung
Lübeck, dann A20 Richtung Rostock/Stettin bis Abfahrt Jarmen/Anklam-Nord. Auf der B110 über Anklam wie oben.
Anfahrt mit der Bahn:
Ab Stralsund/Züssow mit der Usedomer Bäderbahn
Richtung Swinoujscie bis Bahnhof Ahlbeck. Von dort
mit dem Linienbus 286 bis zur Haltestelle Kamminke/Kellerberg.
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. · Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte · Golm Heinrich Böll Stiftung · Landeszentrale für politische Bildung MV · Politische Memoriale e.V.
Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt. Die Veranstaltung findet statt mit freundlicher Unterstützung von Johann-Georg Jäger (MdL) und Jürgen Suhr (MdL).
Fotografien: Archiv Volksbund Deutscher Kriegsgräbervorsorge
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