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Der Sonntag - Online Verlag GmbH Freiburg :: Image

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15. Februar 2015
Leserservice 08 00/222 42 24 02 · www.der-sonntag.de
Der Sonntag
Die Tür zu Ihrem Tor
im Dreiland
40 Jahre Bauplatzbesetzung
Kann Freiburg Tatort sein?
Dezimiert nach Berlin
EswarenLandwirteundStudenten,Maoistenund
CDU-Mitglieder, dievor 40 Jahren den Bauplatz
für das Kernkraftwerk Wyhl besetzten. Ihr Wirken
ging in die Geschichte ein – nurwer den Stacheldraht durchtrennt hat, kam nie heraus. SEITE 3
Freiburg hat sich als TV-Schauplatz für die „Tatort“-Krimis beworben, meldete dieser Tage eine
Agentur.Dochwiebewirbtmansicheigentlichals
Tatort? Wie stehen die Chancen? Und ist Freiburg
überhaupt spannend? Ein Interview auf SEITE 4
OhnevieleLeistungsträgerfährt
der SC Freiburg zum Abstiegsduell bei Hertha BSC Berlin. Im
Sturm setzt man auf Maximilian Philipp (Foto).
SEITE 13
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„2016 steht vor der Tür“
Die Zeichen verdichten sich, dass das AKW FESSENHEIM länger betrieben werden soll
Das Geschäft mit Atomstrom läuft glänzend in
Frankreich. EDF-Chef JeanBernard Lévy hat in dieser
Woche Rekordzahlen präsentiert – und angekündigt,
dass er nach Alternativen
zur Abschaltung von Fessenheim sucht. Die Grünen
werfen der Bundesregierung jetzt vor, zu wenig für
die Abschaltung des Pannenmeilers zu tun.
KLAUS RIEXINGER
Hinter dervon Frankreichs Präsident François Hollande für 2016
angekündigten Stilllegung der
beiden Fessenheim-Reaktoren
stehen immer mehr Fragezeichen. Nachdem Frankreichs Umweltministerin Ségolène Royal
im Oktober laut darüber nachgedacht hat, einen der beiden Fessenheim-Reaktoren über 2016
am Netz zu lassen, befeuert jetzt
der Chef des staatlichen Stromkonzerns und Fessenheim-Betreibers EDF die Debatte um eine
längere Laufzeit. Die Regierung
habe ihn beauftragt, Alternativen zur Abschaltung von Fessenheim zu erarbeiten, sagt er laut
SWR gegenüber der Presse.
Ist das eine Vorentscheidung
für den Weiterbetrieb des AKW
Fessenheim, das bei einem Unglücksfall weite Teile BadenWürttembergs
verseuchen
könnte? Womöglich. Das französische Gesetz zur Energiewende
schreibt eine Obergrenze für
Atomstrom von 50 Prozent bis
2025 fest. Derzeit liegt der Atomstromanteil bei 75 Prozent. Dieser Anteil würde sich mit der Inbetriebnahme des neuen Reaktors 2017 im nordfranzösischen
Halbe statt ganze Lösung? Paris denkt über den Weiterbetrieb einer der beiden Atomreaktoren in Fessenheim nach.
Flamanville weiter erhöhen. Also
hat Paris entschieden, für das
neue AKW ein altes abzuschalten. Hollande hat dafür zu Beginn seiner Amtszeit Frankreichs ältestes AKW in Fessenheim genannt. Seitdem ziert er
sich aber, diese Absicht in der Öffentlichkeit zu konkretisieren.
–
Royal antwortet nicht
–
Stattdessen hat sich Umweltministerin Royal des Themas angenommen. Im Herbst hatte sie
dem Atomkonzern EDF das
Recht eingeräumt, in Abstim-
mung mit der Atomaufsicht
(ASN) selbst zu bestimmen, welcher Reaktor aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden
soll. Vor kurzem hat die Umweltministerin sich dann ein Vorschlagsrecht für die Entscheidung ausbedungen – und dies
mit einem neuen Argument versehen: Es sollte möglich sein, Arbeitsmarktüberlegungen in die
Entscheidung miteinzubeziehen. Da die Arbeitslosigkeit im
Südelsass bei zehn Prozent liegt,
hat der AKW-Betreiber EDF ein
starkes Argument für den Erhalt
mindestens einer der beiden Re-
aktoren in die Hand bekommen.
Sicherheitsbedenken gegen Fessenheim werden ausgeblendet.
Was das zu bedeuten hat, weiß
auch Bundesumweltministerin
Barbara Hendricks (SPD) nicht.
Sie hat ihre Amtskollegin Royal
vor vier Wochen gebeten, sie
über einen Zeitplan für die „beabsichtigte Vorgehensweise zur
Stilllegung des Kernkraftwerkes
Fessenheim“ zu informieren –
eine Antwort steht noch aus.
„Das angekündigte Abschaltedatum 2016 steht kurz vor der
Tür – ich sehe keine Fortschritte“,
warnt jetzt die Freiburger Grü-
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nen-Bundestagsabgeordnete
Kerstin Andreae. Andreae wirft
Berlin vor, zu wenig für die Stilllegung von Fessenheim zu tun.
Zwar ist auch der Grünenpolitikerin bewusst, dass die Entscheidung über die Zukunft des AKW
alleine in Paris fällt. Doch hätten
aus Berlin längst Angebote zu einer Rückbau-Hilfe kommen
können – in Obrigheim am Neckar sind Experten immerhin
seit zehn Jahren damit beschäftigt, ein AKW abzutragen. Zudem vermisst Andreae noch immer Angaben aus Paris über die
Erdbebengefährdung der ältes-
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das Ergebnis des Stresstests in
Folge der Reaktorkatastrophe
von Fukushima. Angaben, die
von Berlin angefordert werden
müssten. Schließlich geht es
auch um die Sicherheit der Bevölkerung am Oberrhein. Und
die Grünen hielten es für angebracht, lokale Initiativen für die
künftige Nutzung des AKW-Geländes zu unterstützen – also die
Pläne für einen binationalen Gewerbepark oder die Idee einer Gigawatt-Solarfabrik. Das grün geführte Landesumweltministerium sei wesentlich engagierter,
sagt Andreae und verweist auf
ausführliche Mitteilungen des
Landesumweltministeriums
und zahlreiche Anfragen der
Landesregierung in Paris.
Das Bundesumweltministerium teilt auf Anfrage des Sonntag
mit, dass im September in der EU
ein Runder Tisch zum Rückbau
kerntechnischer Anlagen die Arbeit aufgenommen habe. Zudem gebe es am Oberrhein einen
Erfahrungsaustausch zur Stilllegung der kerntechnischen Anlagen. Das Bundesumweltministerium stehe dabei im engen Austausch mit dem Umweltministerium in Stuttgart.
Die Kritik der Grünen erinnert
an die Vorwürfe von CDU-Politikern Anfang der 2000er Jahre an
den damaligen Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne),
er solle sich offensiver für die
Abschaltung von Fessenheim
einsetzen. Der verwies – wie jetzt
das Bundesumweltministerium
– auf die französische Souveränität. Allerdings, erwidert Andreae,
hätte Trittin mit Christian Küppers einen Experten des Ökoinstituts und kritischen Fragesteller in der französischen Überwachungskommission für das AKW
Fessenheim platziert.
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2 AUS DER REGION
Der Sonntag · 15. Februar 2015
KURZ GEFASST
FINANZAMT
Rückstände sind
abgearbeitet
Die Bearbeitungszeiten für
Steuererklärungen und die
Wartezeit in der Infothek des
Lörracher Finanzamtes haben
sich deutlich verkürzt. Dies
teilte Leiter Georg Tritschler
beim Jahresgespräch in dieser
Woche mit. Die Einführung
einer bundeseinheitlichen
Software für Finanzämter namens „Konsens“ habe die Arbeit in den vergangenen vier
Jahren erheblich erschwert –
nun seien die Rückstände aber
abgearbeitet. Während es beim
ZOLL
Gesamtsteueraufkommen für
2014 mit 687 Millionen Euro
(2013: 767 Millionen Euro) einen Rückgang gab – was auf
die Umsatzsteuer zurückzuführen sei – stieg die Zahl der
Selbstanzeigen auf 375 an. Die
steigende Zahl der Grenzgänger, mittlerweile sind es 22 109,
macht dem Finanzamt Arbeit,
denn ihre Steuererklärungen
zu beantworten ist deutlich
aufwendiger als bei Leuten, die
in Deutschland arbeiten. Der
starke Franken wirkt sich für
die Grenzgänger in der Vorauszahlung jetzt noch nicht aus:
Frühstens im zweiten Halbjahr
sollen die Vorauszahlungen
angepasst werden.
DS
Halbes Kilo Amphetamin beschlagnahmt
450 Gramm Amphetamin mit einem Marktwert von ungefähr
5 000 Euro fand eine Zollstreife bei einem 25-Jährigen. Dies
teilte der Zoll in dieser Woche mit. Gefunden wurden die Drogen
bereits Ende Januar, als der Mann in den frühen Morgenstunden
zu Fuß die Grenze bei Weil am Rhein-Ost überqueren wollte.
Er habe seinen Zug verpasst und sei nun auf dem Weg nach
Hause, erklärte er den Zöllnern. Die durchsuchten seinen
Rucksack und fanden das Speed. Nun sitzt der Mann in Untersuchungshaft.
DS
Polizei sind keineVorfälle bekannt
GIFTKÖDER
Vor allem via Facebook tauchen derzeit vermehrt Warnungen
auf, es seien Giftköder in der Region ausgelegt worden. Die
Gerüchte betreffen sowohl den Lörracher Grüttpark als auch
das Mattfeld in Weil am Rhein. Der Polizei sind bislang jedoch
keine Vorfälle bekannt.
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Verfahren dauern zu lang
Landrätin spricht mit Abgeordneten über FLÜCHTLINGSPOLITIK
Mehrere regionale Abgeordnete trafen sich in dieser
Woche mit Landrätin Marion Dammann in der Gemeinschaftsunterkunft in
Rheinfelden, um über die
Flüchtlingspolitik zu sprechen.
KATHRIN GANTER
Aus Termin- und Krankheitsgründen konnten die SPD-Abgeordneten Rainer Stickelberger
und Hidir Gürakar (SPD) nicht
anwesend sein, daher beschränkte sich die Runde auf den
Grünen-Landtagsabgeordneten
Josha Frey, den CDU-Bundestagsabgeordneten Armin Schuster
sowie die CDU-Landtagsabgeordneten Ulrich Lusche und Felix Schreiner. Ihnen stellte Marion Dammann die aktuelle Situation in Sachen Flüchtlinge im
Landkreis vor. Zwischen 65 und
100 Menschen werden dem
Kreis monatlich zugewiesen, 585
waren es im vergangenen Jahr.
Von den 376, die die vorläufige
Unterbringung in diesem Zeitraum verlassen haben, wechselten 170 in eine Anschlussunterbringung. 130 reisten zurück in
„sichere Drittstaaten“. Marion
Dammann lobte das „Rückkehrmanagement“ ihrer Behörde, die
die „Rückkehrwilligen“ unterstütze. Sei es dadurch, dass sie
die Situation in den Herkunftsländern prüfe oder die Menschen hier mit Qualifikationen
unterstütze, damit sie sich in ihrer Heimat eine Existenz aufbauen können.
Ungewiss sei es, so Marion
Dammann, ob die angedachten
Gemeinschaftsunterkünfte mit
insgesamt 900 Plätzen reichen
werden, denn die Flüchtlingszahlen steigen weiter an. 103
Menschen werden es voraussichtlich im Februar sein. Der
Kreistag hat eine Resolution verabschiedet, in der unter anderem gefordert wird, dass auch
über das Jahr 2015 hinaus 4,5
Quadratmeter Wohnfläche pro
Person genügen sollen. Ab 2016
sind sieben Quadratmeter pro
Person vorgeschrieben. Zwar
werden die neuen Unterkünfte
auf die größere Fläche ausgelegt
sein, so Dammann. Aber es sei
Die Gemeinschaftsunterkunft in Rheinfelden ist voll belegt. Wenn Flüchtlingen ab dem kommenden Jahr
mehr Platz zusteht, kommen weniger Leute dort unter.
FOTO: GERIK
besser, übergangsweise bei den
viereinhalb Quadratmetern zu
bleiben und mehr Leute unterbringen zu können als einigen
sieben zuzugestehen, aber andere dann in Turnhallen unterbringen zu müssen. 240 Plätze würden verloren gehen, wenn die bestehenden Unterkünfte zum
Jahresende auf sieben Quadratmeter ausgerichtet würden.
–
Kritik an
Kostenerstattung
–
Musste der Landkreis 2014 einen
Zuschuss in Höhe von 1,7 Millionen zu den Leistungs- und Krankenausgaben für die Flüchtlinge
beitragen, so rechnet man in diesem Jahr mit dem Doppelten.
Die durchschnittliche Anzahl
leistungsberechtigter Flüchtlinge soll 2015 bei 1 050 liegen –
2013 waren es noch 377. Zwar bezahlt das Land jetzt eine Pauschale von 13 260 Euro für 18 Monate statt 12 270 für 29 Monate
(2013). Marion Dammann hat
aber Zweifel, dass die Rechnung
aufgeht. Denn die Asylverfahren
dauern derzeit weitaus länger als
18 Monate. „Wir haben Leute
schon monatelang hier, die noch
nicht einmal einen Asylantrag
stellen konnten“, sagte Thomas
Vollbrecht, Leiter des Sachgebiets Aufnahme und Integration.
Die Asylverfahren zu beschleunigen sei Ziel der Bundesregierung, wandte Armin Schuster ein. 650 zusätzliche Sachbearbeiter soll es geben – allerdings
müssen die erst einmal gefunden und eingearbeitet sein. Auf
die Leute, die man „hole“ –
sprich 20 000 syrische Flüchtlinge – sei man gut eingestellt, so
der Bundestagsabgeordnete. Auf
Leute, die „irregulär“ einreisen,
sei man nicht so gut vorbereitet.
Menschen auf der Suche nach
einem sicheren Leben verhalten
sich nicht immer verwaltungskonform: Obwohl die Bundesregierung unter anderem Serbien
und weitere Balkanstaaten zu
„sicheren Drittstaaten“ erklärt
hat, kommen die Menschen von
dort weiterhin – aber häufig ohne Pass und behaupten, sie kämen aus dem Kosovo. Eine Chance auf Asyl haben sie dennoch
nicht, aber sie sind da, ihre Identität muss geklärt werden und
das Verfahren in Gang kommen.
Dass die Sprache früher gefördert wird, ist ein weiteres Anliegen von Marion Dammann. In
der Pauschale für die Flüchtlinge
sind 92 Euro für Sprachkurse
vorgesehen, das reicht gerade
einmal für das Minimum. Alles,
was darüber hinaus geht, muss
der Kreis selbst finanzieren, beziehungsweise ist auf Ehrenamtliche angewiesen. Allein Sprach-
kurse zu finanzieren, reiche ohnehin nicht aus, so Vollbrecht.
Viele sind überfordert, brechen
die Kurse dann wieder ab. Die Sozialbetreuer in den Unterkünften tun ihr Bestes, aber auf 130
Flüchtlinge kommt in Lörrach
ein Betreuer. Ob dasviel sei, wollten die Abgeordneten wissen. Es
sei nur auskömmlich mit Ehrenamtlichen, so Sozialdezernentin
Elke Zimmermann-Fiscella.
Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge käme aus „sicheren Herkunftsländern“, erklärte Thomas
Vollbrecht. Viele von ihnen hätten Potenzial, aber keine Perspektive, obwohl sie arbeiten
wollen. Armin Schuster wies hier
die Trennung zwischen Asyl und
Fachkräftezuwanderung
hin.
Diesen Weg müssten Leute aus
Serbien oder Mazedonien gehen.
„Aber ich habe sie jetzt hier“, entgegnete Vollbrecht. „Ich kann denen nicht sagen: Jetzt gehst du
erstmal wieder zurück.“ Die legalen Wege müssten den Menschen in ihren Herkunftsländern klar kommuniziert werden.
Auch Marion Dammann sieht einen wichtigen Ansatz darin, in
den Heimatländern Hilfe zu leisten und die Menschen dort zu informieren. Aber auch hier will
die Landrätin nicht untätig sein:
Der Kreis bewirbt sich für ein
Bundesprojekt zur beruflichen
Integration von Flüchtlingen.
WAR NOCH WAS?
Die Woche vom 9. bis 14. Februar
Montag
re alt. Ziel dieser Vereine ist es,
gesellschaftlich benachteiligten
Menschen zu ihren Rechten zu
verhelfen und ihnen so mehr
Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen. Bei 140 Betreuten
durch 70 Ehrenamtliche ist er im
Kreis eine Erfolgsgeschichte.
Am Nachmittag bemerkt eine
Autofahrerin auf der A 5 bei Bad
Bellingen, dass über die Lüftung
Rauch in ihren Wagen gelangt.
Die 50-jährige Neuenburgerin
fährt auf den Standstreifen und
steigt aus. Aus dem Motorraum
schlagen bereits FLAMMEN. Die
Feuerwehr rückt mit zwölf
Mann an, kann das Fahrzeug
aber nicht mehr retten. Die Autobahn muss kurzzeitig voll gesperrt werden.
Samstag
Dienstag
Ein Hustenanfall wirft den Fahrer eines Sattelzugs aus der
Bahn, beziehungsweise er steuert sein Gefährt in den angrenzenden Acker zwischen Schwörstadt und Rheinfelden, wo er stecken bleibt. Um ihn zu bergen
muss großes Gerät her und die
B 34 für zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Der Fahrer wird
vorsorglich zur Untersuchung in
ein Krankenhaus gebracht, der
Sachschaden liegt bei mehreren
tausend Euro.
In Lörrach sind wieder einmal die Gugge los.
Donnerstag
FOTO: RUDA
Schmach muss man in Lörrach
einstecken: die neue DällerAm Schmotzige Dunnschtig zie- schleggerin Beatrix Schleifnig
hen die Hemdglonki durch die kommt aus Weil.
Städte. Die Polizei meldet zum
FASNACHTSAUFTAKT
einige Freitag
Vorfälle, insgesamt ist es bei den
Veranstaltungen aber überwie- Der BETREUUNGSVEREIN des
gend friedlich. Die größte Landkreises Lörrach wird 20 Jah-
Das kann sich die Polizei dann
auch nicht erklären: Beim
Grenzübergang Lörrach-Stetten
erwischen Beamte eine 56 Jahre
alte Autofahrerin mit 2,3 Promille. Sie muss den FÜHRERSCHEIN
abgeben. Immerhin kann ihr
Ehemann sie gleich nach Hause
fahren. Der saß nämlich stocknüchtern neben ihr auf dem Beifahrersitz – und einen Führerschein hat er auch.
Schlag elf Uhr geht in Lörrach
die Gugge-Explosion los. Bei
strahlendem Frühlingswetter
kommen Tausende zum Zuhören und feiern. Manch einem
MUSIKER schmilzt die Sonne sogar schon ein kleines bisschen
die Schminke aus dem Gesicht.
GTR/DAG
DIE DRITTE SEITE 3
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Und die Lichter gingen doch nicht aus
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Zum 40. Jahrestag der Platzbesetzung gibt es Gedenkveranstaltungen, Literatur und
einen Film. Einen Überblick
über das Gesamtgeschehen
bietet das Jahrbuch des Landkreises Emmendingen für Kultur und Geschichte 29/2015.
Kreisarchivar Gerhard Auer
hat SIEBENUNDDREISSIG
WYHL-GESCHICHTEN von
ehemaligen Aktivisten aufgezeichnet.
Im Rathaus der Stadt Emmendingen wird vom 19. Februar bis 17. April die AUSSTELLUNG „Bürger helft Euch
selbst: Wyhl – ein Beispiel“
gezeigt.
Mit der Rolle der MAOSTISCHEN K-GRUPPEN befasst
sich der Film „Wyhl und die
Linken – Geschichten aus dem
Wyhlerwald“ von Siggi Held
und Bodo Kaiser aus Freiburg.
Er wird am 12. März um 19 Uhr
im Evangelischen Gemeindesaal in Weisweil uraufgeführt.
Der Weisweiler Fischermeister und Wirt BALTHASAR EHRET (1928-1994), DKP-Mann
und führende Figur im Widerstand, äußert sich posthum.
Die Aufzeichnung seiner Interviews mit Marion Schneider
wird in Kürze unter dem Titel
„Kein Kernkraftwerk in Wyhl
und auch nicht anderswo“ als
Buch erscheinen.
Die BADISCH-ELSÄSSISCHEN BÜRGERINITIATIVEN
laden für Sonntag, 22. Februar,
um 15 Uhr zu einem „Freundschaftstreffen“ in das Evangelische Gemeindehaus in
Weisweil ein.
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dern von Anfang an ’ja’ zu alternativen Energien“.
Aus Protestlern und Bauplatzbesetzern wurden Unternehmer. Der Platzbesetzer Manfred
Volk etwa hat in Gutach im Elztal
eine Fabrik zur Herstellung von
Wasserturbinen gegründet. Der
Sasbacher Elektriker und Tüftler
Werner Mildebrath hat 1975 als
erster am Kaiserstuhl einen Sonnenkollektor gebaut, ein Jahr
später fand bei ihm im Dorf die
weltweit erste Solarmesse statt,
später wurde daraus die Intersolar, die erst nach Freiburg, dann
nach München ging. Und nicht
von ungefähr ist Freiburg „Solarhauptstadt“ und „Green City“ geworden, regiert von einem grünen Oberbürgermeister, dessen
Partei eine ihrer Wiegen auch
auf dem Bauplatz von Wyhl hatte.
Die Niederlage hat eine Mutter, der Erfolg hatviele Väter. Wer
„dabei“ war, hat seine eigene Geschichte. Zu Ende ist der Kampf
gegen Atomkraft für Gegner wie
Axel Mayer noch längst nicht.
Fessenheim im Elsass ist immer
noch am Netz, und die angekündigte Energiewende kommt
nicht so recht voran. Das 40-jährige Besetzerjubiläum sieht der
59-jährige BUND-Chef deshalb
mit gemischten Gefühlen auf
sich zukommen. „Die Umweltbewegung wird häufig für das gelobt, was sie in der Vergangenheit getan und erreicht hat und
sie wird dafür kritisiert, was sie
aktuell durchsetzen will.“
ge Geschäftsführer des Bundes
fur Umwelt und Naturschutz
(BUND) Südbaden und Kreisrat
der Grünen in Emmendingen
war als 20-jähriger Azubi bei der
Platzbesetzung in Wyhl und im
Herbst davor schon in Marckolsheim dabei. Das war sozusagen
das Vorspiel zu Wyhl, da ging es
darum, ein Bleiwerk zu verhindern. Der Sieg in Marckolsheim
habe die Kernkraftgegner ermuntert, für den Sieg in Wyhl sei
am Ende die Einheit aller Gegner, der vom Land und aus der
Stadt, ob Rechte oder Linke, entscheidend gewesen: „Es war grad
die richtige Mischung zur rechten Zeit“, findet Mayer im Nachhinein. „Nicht zu viele Linke,
nicht zu viele oder zu wenige
Bauern.“ Keiner könne den Erfolg alleine auf sein Konto buchen. „Wir hatten einfach auch
viel Glück. Manchmal öffnet sich
aus unerfindlichen Gründen ein
Zeitfenster, in dem Dinge möglich werden, die wenige Monate Wasserwerfer gegen Bauplatz-Besetzer: „Wer den Platz hat, der gewinnt
FOTO: DPA
davor oder wenige Wochen da- am Ende“, waren sich die Aktivisten sicher.
100g
E
für ihre Hauptmacht vom Demonstrationsort abgezogen. Ehrets Plan war riskant, aber am Ende ist er aufgegangen.
Dem „Belz“ – so nannten Ehret
alle – war nicht nach Späßen zumute. Im Nebenzimmer seiner
„Fischerinsel“ in Weisweil wurde
die örtliche Bürgerinitiative gegründet und das Komitee der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen. Dort wurde auch der Plan
besprochen, wie der geräumte
Bauplatz im Rheinwald wieder
besetzt werden konnte. Wer den
Platz hat, gewinnt am Ende, darüber hatte der Belz keinen Zweifel. Er hatte Erfahrung und er
hatte eine Partei hinter sich. Die
Deutsche Kommunistische Partei (DKP). Ungeliebt und verschrien, aber der Belz hatte seinen eigenen Kopf, Parteiräson
kümmerte ihn wenig, Kernkraftwerke in der Sowjetunion und
der DDR interessierten ihn nicht.
Wie viele in der Region fürchtete
er um seine Existenz, in seinem
Fall als Rheinfischer.
Der Belz konnte reden, er riss
die Leute mit und schonte weder
sich noch seine Familie. Das hat
nicht allen gefallen, die seelischen Narben mancher hitziger
Debatten sind bis heute nicht
verheilt, für viele ist der Belz
auch 20 Jahre nach seinem Tod
noch ein rotes Tuch. „Ich hielt die
Grabrede“, berichtete sein Schulkamerad Meinrad Schwörer später. „Ich sagte unter anderem,
dass er ein ehrlicher Mensch war
und wohl niemand in Weisweil
etwas Schlechtes über ihn sagen
könne.“ Im Herbst letzten Jahres
ist Schwörer selbst gestorben.
Weil Balthasar Ehret am jenem Sonntagnachmittag vor 40
Jahren mit einem Trupp von
rund 200 absichtlich überdeutlich lärmenden Mitstreitern,
Kaiserstühlern wie Freiburgern,
von Weisweil durch den Rheinwald zum Bauplatz marschierte,
entblößte die Polizei ihre Flanke
an der Nato-Rampe. Wer genau
dann den Weg über den Stacheldraht öffnete, ist bis heute nicht
ganz klar. Zufall war es wohl
nicht, ehemalige Mitglieder der
maoistischen KPD reklamieren
neuerdings den handwerklichen
Teil der Wiederbesetzung für
sich, andere schütteln darüber
nur den Kopf. Geoutet hat sich
noch niemand persönlich.
„Das ist alles nicht so wichtig“,
winkt Axel Mayer ab. Der heuti-
Portion
zur Kundgebung an die NatoRampe am Rhein gekommen.
s gibt Tage, die man nie ver- Doch auf einmal liegen Baumgisst. Der 23. Februar 1975 ist stämme und Bretter über den raso einer. Gerade sind die Re- sierklingenscharfen Drahtrolden einer Kundgebung verklun- len. An anderer Stelle haben Bolgen, eine Masse von fast 30 000 zenschneider einen Gang geöffMenschen kommt träge in Bewe- net. Nicht mehr nach Hause,
gung, die Menschen wollen ei- sondern auf den verbotenen
gentlich nach Wyhl zurückge- Platz, auf die dünne Polizeikette
hen, wo sie ihre Autos geparkt laufen die Menschen plötzlich
haben. Die Kundgebung außer- zu, es gibt kein Halten mehr, aus
halb des Dorfes am Rhein, ein dem Staunen wird Euphorie,
paar Kilometer nördlich des Kai- man läuft bis zu der von den
serstuhls, hat sich
Bauarbeitern gegegen die polizeilischlagenen LichWer
genau
den
Weg
che Räumung des
tung. Und wo ist
Bauplatzes für ein
scheinbar
durch den Stachel- die
Kernkraftwerk ge- draht öffnete, ist bis übermächtige Porichtet, das im
lizeistreitmacht?
heute nicht
Rheinwald entsteErst später erganz klar
hen sollte. Ohne
fuhr man es: Die
dieses Kraftwerk,
Polizeistrategen
so hatte Ministerpräsident Hans sind auf ihr eigenes Feindbild
Filbinger (CDU) gedroht, werde hereingefallen. „Morgen werden
bald das Licht im Land ausgehen. wir den Bauplatz besetzen“, hatte
Als die Bulldozer gekommen ihnen der Weisweiler Fischer
und die ersten Bäume von Mo- und Wirt Balthasar Ehret am Vortorsägen gefällt worden waren, tag angekündigt. „Euch werden
stoppten Winzerfrauen, Land- wir fortjagen. Entweder wir bewirte und Studenten am 18. Feb- setzen den Platz und ihr geht
ruar die Bauarbeiten. Zwei Tage freiwillig oder wir sperren euch
später räumte die Staatsgewalt ein, und dann gibt es ein paar
mit Wasserwerfern den Bauplatz Wochen Essen und Medikamenund zäunte ihn mit Stacheldraht te mit Hubschraubern.“ Auf dieein.
se Ankündigung hin hatte die
Unüberwindbar – mit diesem Polizei ihre Strategie ganz darauf
Eindruck sind die Demonstran- ausgerichtet, Ehret und seine
ten an diesem Sonntagmittag Mitstreiter aufzuhalten, und da-
HEINZ SIEBOLD
FOTO: MEINRAD SCHWÖRER
Portion
Der Protest in Wyhl war bundesweit der einzige, der den Bau eines Atomkraftwerks tatsächlich verhinderte.
nach schon nicht mehr machbar
sind.“
Wohl wahr, die Proteste gegen
die Atomkraftwerke in Grohnde
oder Brokdorf waren nicht weniger heftig – aber nicht erfolgreich. Nur das in Wyhl geplante
KKW wurde verhindert. Das
Atomprogramm bekam am
Rhein zwar einen Riss, aber erst
nach der Katastrophevon Fukushima 2011 kam hierzulande der
Atomausstieg. „Wyhl war der Anfang vom Ausstieg aus der Kernenergie“, findet Axel Mayer. Die
Platzbesetzung dauerte ein halbes Jahr, dann räumten die Bürgerinitiativen ihr Faustpfand,
weil der Druck der Schadenersatzforderungen des Badenwerkes zu schwer auf einzelnen Personen lastete und mittlerweile
klügere Leute in der CDU dabei
waren, den Schaden des Filbinger-Kurses für die Partei am eigentlich stramm „schwarzen“
Kaiserstuhl zu begrenzen. Zu
Hunderten hatten CDU-Mitglieder dort ihre Parteibücher abgegeben.
Den ehemaligen Bauplatz hat
sich die Natur heute komplett
zurückerobert, selbst wer dort
nächtelang kampiert hat, sucht
vergebens nach Spuren. Ein
Findling steht am Waldrand bei
der Nato-Rampe, in den Granit
ist eingemeißelt: „Nai hämmer
gsait“. Der Satz wurde und wird
immer wieder auch für andere
Zwecke benutzt. „Wir haben immer schon nicht nur ’nein’ gesagt“, erklärt Axel Mayer, „son-
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4 AUS DER REGION
GESICHT DER WOCHE
ANNA EWERS, NEUES TOPMODEL AUS FREIBURG
DieWandelbare
F
ünf unterschiedliche Titel- deljobs machte sie gelegentlich
bilder, eine von sechs inter- in den Ferien oder an Wochennationalen Modefotograenden. „Uns war es wichtig, dass
fen gestaltete 80 Seiten lange
Anna ihr Abitur macht“, sagt
Bilderstrecke. Und das alles für Werner Ewers, der Vater des Moein Model: Mit Andels. Anna bewarb
na Ewers ziert eine
sich bei einer FreiFreiburgerin
burger Modelgleich in fünf eragentur, nach bewerbbaren Variastandenem Abitur
tionen das Cover
zog sie von zu Hauder aktuellen Ausse aus. Sie machte
gabe der deutJobs in Mailand
schen Vogue. Der
und Paris, der gro21-Jährigen ist die
ße Erfolg blieb zugesamte Märzausnächst aus. „Sie ist
gabe des Modema- Auf dem Cover: Anna
ihren Weg gegangazins gewidmet,
Ewers.
FOTO: ZVG gen, wir haben aleine Ehre und ein
les mit Interesse
großer Erfolg in der Modebran- verfolgt und ihr nichts ausgereche. Zu denen, die Ewers für die det“, sagt ihr Vater. Der überraVogue ablichteten, zählt etwa
schende Anruf des Designers
Peter Lindbergh, der bereits
Alexander Wang katapultierte
Aufnahmen von der französidas Model binnen kürzester
schen Schauspiellegende CaZeit in den „Mode-Olymp“.
therine Deneuve machte. Seit
Wang sah ein Foto der FreiburDonnerstag gibt es das Heft im gerin in einem Blog, nahm zu
Handel, die unzähligen Bilder
ihr Kontakt auf und engagierte
zeigen die große Wandelbarkeit sie für seine Schau. „Nach seider Freiburgerin. Auf den Titel- nem Anruf ging alles wahnsinbildern ist Anna Ewers mal
nig schnell“, erzählt Anna Ewers
sinnlich im Stile einer Brigitte
im Interview mit der Vogue. In
Bardot und mal kess im Anzug den Modemetropolen Mailand,
zu sehen, die Fotostrecken zei- London, Paris und New York lief
gen sie mal in lasziven Posen
das Model für Designer wie
mitviel nackter Haut, dannwie- Chanel, Dior und Prada, auch
der ganz romantisch und verim aktuellen Pirelli-Kalender ist
träumt mit Blumen im Haar.
sie abgebildet. Anna Ewers ist
So etwas hätte sich Ewers vor
also in der internationalen Moein paar Jahren wohl selbst
debranche angekommen. Mit
nicht erträumt. Mehr oder we- 21 Jahren kann das schöne Moniger durch Zufall ist das Model del, auch wenn Anna Ewers erst
während eines Schülerausam Anfang ihrer Karriere steht,
tauschs in Kolumbien mit dem bereits auf große Erfolge zuModeln in Kontakt gekommen. rückblicken. „Wir sind stolz auf
Zu diesem Zeitpunkt konzenden Erfolg unserer Tochter“,
trierte sich die damalige Gym- sagt Werner Ewers.
nasiastin auf ihre Schule, MoMONA CHANCHIRI
KURZ GEFASST
KINDERSCHUTZBUND
Noch sind Plätze frei
In den Elternkursen des Deutschen Kinderschutzbundes,
Ortsgruppe Lörrach, sind noch Plätze frei. Der Pubertätskurs
beginnt am Montag, 23. Februar, um 19.30 Uhr. Der allgemeine
Kurs (null bis zehn Jahre) startet am Dienstag, 24. Februar,
um 14.30 Uhr. Beide Kurse beinhalten Themen wie Grenzen
setzen, Kommunikation mit Kindern, den Umgang mit Wut
und viele andere Fragestellungen. Der Pubertätskurs wird
insbesondere auch Themen wie Medienkonsum, Alkohol und
Abgrenzung ansprechen. Weitere Informationen und Anmeldung bei Gabriele Adam, Telefon 07621 /5108594 oder E-Mail
g.adam@personality-performance.de.
DS
TRUZ
Die Natur Zimbabwes
Im Rahmen der Truz Veranstaltungsreihe Forum Naturfotografie
geben Sharon und Jürg Richner am Dienstag, 24. Februar, um
20 Uhr in der Stadtbibliothek Lörrach mit spektakulären Bildern
Einblicke in die Natur Zimbabwes. Das Paar lebt seit über 30
Jahren im südlichen Afrika und teilt die besondere Vorliebe
für Vögel. Der Eintritt ist frei, die Besucher des Forums können
die Naturschutzprojekte des Trinationalen Umweltzentrums
DS
durch eine Spende unterstützen.
FAMILIENZENTRUM
Babysitterkurs fürTeenager
Beim Familienzentrum Rheinfelden gibt es am 6. und 7. März
einen Babysitter-Kurs für Teenager ab 14 Jahre. Es werden Inhalte
in Theorie und Praxis vermittelt zur rechtlichen Situation,
Entwicklung des Kindes, Hygiene, Säuglingspflege, Ernährung,
Beschäftigung und Spiel und Erste Hilfe am Kind. Babysitter,
die in die Vermittlungskartei des Familienzentrums aufgenommen werden möchten, haben noch einen
Erste-Hilfe-Kurs, der am 13. März von 17 bis
21 Uhr stattfindet, und ein Praktikum von zehn
Stunden zu absolvieren, wobei bei der Vermittlung eines Praktikumsplatzes geholfen wird.
Der Kurs kostet 55 Euro und findet freitagnachmittags und samstags ganztägig statt. Weitere
Informationen und Anmeldung unter Babysitter@familienzentrum-rheinfelden.de
DS
BEILAGEN
Teile der heutigen Ausgabe unserer Zeitung enthalten Beilagen
der Firmen: Neukauf, ALDI Süd, Marktkauf, Villringer GmbH.
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Tod im Konzerthaus
Mordet sich’s gut im Breisgau? Wie sich Freiburg als neue TATORT -Stadt ins Spiel bringt
Freiburg hat sich als ErsatzSchauplatz für den wegfallenden Bodensee-Tatort beworben, meldete dieser Tage eine Nachrichtenagentur. Wie bewirbt man sich
eigentlich als Krimi-Stadt?
Und wie stehen die Chancen? Der Sonntag fragte
Bernd Dallmann, Chef der
Freiburger Wirtschaftsförderung, der Freiburg zum
TV-Tatort machen will.
Hallo, Herr Dallmann. Freiburg
hat sich als Tatort-Stadt
ins Spiel gebracht – wie
muss man sich das vorstellen? Ging da ein Bewerbungsschreiben an das
Fernsehen?
Der
Oberbürgermeister
hat bereits Ende vergangenen Jahres an den Südwestrundfunk geschrieben, die
folgende Kampagne aber
haben wir vor einigen Wochen begonnen. Wir haben ein
Schreiben an den SWR aufgesetzt
und beispielsweise Unterstützer
wie Universitätsrektor Hans-Jochen Schiewer einbezogen, der ja
im Rundfunkrat sitzt.
Was stand in dem Brief?
Dass Freiburg für ausgezeichnete Geschichten gut und eine hervorragende Stadt für TV-Produktionen ist und unverbrauchte
Drehorte hat. Dass Schwarzwald
und Rheintal szenische Vielfalt
bieten und auch die Position im
Dreiländereck viel Potenzial hat.
Hat Ihnen der Sender denn verraten, welche Kriterien ein Standort für eine Tatort-Produktion
zwingend erfüllen muss?
Die Landesschau hat kürzlich
einen Beitrag gesendet, in dem
auch unsere Bewerbung vorgestellt wurde. Im Beitrag gab die
für den Tatort zuständige SWRFernsehfilmchefin Martina Zöllner zumindest ein paar Hinweise, welche Voraussetzungen gegeben sein sollten. Zum einen,
sagte sie, müsse die Stadt Sitz ei-
Ist Freiburg nicht zu kuschelig für eine Tatort-Stadt? Nein, glaubt Bernd Dallmann (Foto
links). Verbrechen fänden ja auch in guter Gesellschaft statt.
FOTOS: ZVG, MONTAGE JKI
nes Polizeipräsidiums sein und
zum anderen Szenerien und
Plätze mit unterschiedlichem
Charakter bieten. Und dann
bräuchte es ein Milieu, das Spannungen birgt. Es darf nicht nur
Harmonie herrschen, es bedarf
auch etwas Unruhe.
Glauben Sie, dass das beschaulich-gemütliche Freiburg genug
Unruhe bietet? Eine Stadt, in der
die größten Spannungen durch
falsch fahrende Fahrradfahrer
und spiegelnde Bibliotheken entstehen?
Das würde ich schon sagen.
Nicht dass die Spannungen zutage träten. Aber ich denke schon,
dass in unserer Stadt sehr unterschiedliche Charaktere und
Denkweisen anzutreffen sind.
Bisher hat Freiburg die Drehbuchautoren eher gegenteilig
inspiriert: Die zuletzt hier gedrehten TV-Produktionen haben
sich immer auf die Schnuckelstadt zwischen Martinstor und
Münster gestürzt und dort regelmäßig kitschige Liebeskomödien angesiedelt.
Gut. Wobei es mit dem Film „Die
Toten vom Schwarzwald“ ja auch
schon einen richtig brutalen
Film gab, der vielen unter die
Haut ging. Das zeigte, dass sich
im Schwarzwald und auch in
Freiburg und Umgebung richtig
harte Filme drehen lassen.
Das war der finstere Schwarzwald, nicht Freiburg.
Teils wurde das auch in der Stadt
gedreht. Und auch nette Orte
schließen ja nicht aus, dass dort
jemand ums Leben kommt. Verbrechen finden auch in guter Gesellschaft statt. Nehmen Sie das
Konzerthaus – eigentlich ein
schöner Ort. Aber unter der hebund senkbaren Bühne liegt ein
riesiges hydraulisches Hebewerk, und wenn man in diese
Maschinerie geriete... Ich denke,
in jeder Stadt lassen sich Motive
finden, die für Krimis gut sind.
Denken Sie an das Areal der Uniklinik oder an die Industriegebiete, da sieht es anders aus als in
der Altstadt.
Es ist eine hervorragende Möglichkeit, die Stadt ins Licht zu
stellen. Wir Freiburger glauben
ja immer, jeder müsse unsere
Region kennen. Wenn Sie aber in
andere Teile der Republik kommen, stellen Sie fest, dass wir
hier immer noch Randlage sind.
SC Freiburg hin oder her – es gibt
viele Menschen, die nicht wissen, wo Freiburg ist. Wenn die
Stadt aber in ihrer ganzen Vielfalt ins Bild gesetzt würde, wäre
das schöner, noch wertvoller, als
wenn man immer nur Rasen
und Fußballspieler sieht. Denn
die Optik ist ja das Pfund, mit
dem Freiburg wuchern kann.
Gab es schon Reaktionen auf die
Bewerbung?
SWR-Intendant Boudgoust hat
uns für das engagierte Plädoyer
gedankt, das im SWT auf offene
Ohren gestoßen sei. Ich glaube,
wir haben gute Voraussetzungen. Und nachdem mit Stuttgart
ja ein Tatort-Standort schwäbisch ist, sollte auch ein badischer dabei sein.
Was hätte Freiburg davon, Tatort-Standort zu sein?
DAS GESPRÄCH FÜHRTE
JENS KITZLER
Gewissen vor Gesetz
Unverständnis für KIRCHENASYL-KRITIK de Maizières
Kirchenasyl widerspricht der
Rechtslage. Für engagierte Christen ist es aber seit vielen Jahren
ein Notmittel, um Menschen in
höchster Bedrängnis zu helfen.
Bundesinnenminister Thomas
de Maizière (CDU) sagte jüngst:
„Als Verfassungsminister lehne
ich das Kirchenasyl prinzipiell
und fundamental ab“. Und erntet dafür Kritik.
Die Aussage fiel Ende Januar,
als das CDU-Präsidium mit 19 katholischen Bischöfen, darunter
auch der Freiburger Erzbischof
Stephan Burger, über die Flüchtlingssituation in Deutschland
diskutierte. Für den Bundesinnenminister sind republikweit
200 Kirchenasyle, die derzeit die
Abschiebung von rund 400
Menschen verhindern, zu viele.
Vor allem vor dem Hintergrund,
dass aus dem Nahen Osten zahlreiche weitere Flüchtlinge erwartet werden und ein erbitterter
politischer Streit darüber tobt, in
welche
Balkanländer
man
Flüchtlinge abschieben könne.
Hintergrund der harschen
Kritik des Ministers am Kirchen-
asyl ist auch ein rechtliches Ansinnen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Diese
will die Bedingungen für die
Menschen, denen Kirchenasyl
gewährt wird, verschärfen. Danach sollen diese – obwohl unter
dem Schutz einer Kirchengemeinde und auf deren Kosten lebend – für „flüchtig“ erklärt werden. Vor dem Treffen des CDUPräsidiums mit den Bischöfen
war klar, dass die Kirchen eine
solche Neuregelung ablehnen
würden.
Der massive Angriff des Ministers auf das Kirchenasyl blieb
nicht unbeantwortet. Diese Woche meldeten sich zuerst katholische Bischöfe zu Wort. Mit dem
Kirchenasyl beanspruche die
Kirche keinen rechtsfreien
Raum, sagte beispielsweise der
Münsteraner Weihbischof Dieter Geerlings dem Kölner StadtAnzeiger. Geerlings ist immerhin stellvertretender Vorsitzender der Migrationskommission
der Deutschen Bischofskonferenz. Die Evangelische Kirche in
Deutschland (EKD) hat Bundes-
innenminister de Maizière
(CDU) ebenfalls kritisiert: „Das
Kirchenasyl ist eine gute humanitäre Tradition in unserem
Land, die dem an Menschenwürde orientierten Geist unseres
Rechts entspricht“, sagt der EKDRatsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm gestern dem Spiegel. Die EKD will, ebenso wie die
katholische Kirche, an der bisherigen Praxis des Kirchenasyls
festhalten.
–
Eingriff gegen das
humanitäre Engagement
–
Der Sprecher des Erzbistums
Freiburg, Robert Eberle, hingegen vermied im Gespräch mit
dem Sonntag jedwede Polemik:
„Ich kommentiere keine Aussagen eines Bundesministers.“
Dennoch verwies er darauf, dass
trotz eines grundsätzlich gut
funktionierenden Asyl-Systems
es auch Fälle gibt, in denen die
besonderen Umstände eines
Einzelfalls rechtlich nicht ausreichend gewürdigt würden und in
denen dies für die Betroffenen
dramatische Folgen haben kann:
„In den meisten Fällen von Kirchenasyl gelingt es, gemeinsam
mit den Behörden andere Lösungen als eine Abschiebung zu finden – und zwar nach Recht und
Gesetz.“
Das jüngste Beispiel war der
Fall in Rickenbach, wo die katholische Gemeinde vom vergangenen Sommer bis Anfang dieses
Jahres einer fünfköpfigen afghanischen Familie Kirchenasyl gewährte. Inzwischen ist diese
nicht mehr von einer äußerst
umstrittenen Abschiebung nach
Italien bedroht: „Im Sommer
war der Punkt erreicht, an dem
das Gewissen anders entscheiden muss, als das Gesetz vorschreibt“, sagte der Rickenbacher
Vorsitzende des Gemeinderats,
Josef Vogt. Die Aussage des Bundesinnenministers
kritisiert
auch Walter Schlecht vom Freiburger Forum – Aktiv gegen Ausgrenzung: „Eine Aufhebung des
Kirchenasyls wäre ein großer
Eingriff gegen das humanitäre
Engagement kirchlicher MenTONI NACHBAR
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6 AUS DER REGION
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Landesregierung
verteidigt Abschiebung
Kritik im Fall AMETOVIC ebbt nicht ab
Der Fall der am 20. Januar aus
Freiburg nach Serbien abgeschobenen Roma-Familie Ametovic
sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. In dieser Woche äußerte
sich Baden-Württembergs Ministerpräsident
Winfried
Kretschmann (Grüne) dazu und
betonte, dass zu keinem Zeitpunkt ein sogenannter Winterabschiebestopp zugesagt worden sei – und widersprach damit
Mitgliedern der Grünen im
Landtag. Auch Landesinnenminister Reinhold Gall (SPD) reagierte auf Kritik an der grün-roten Landesregierung. Die nahm
auch in dieser Woche nicht ab.
Reinhold Gall
FOTO: DPA/AVIS
Das Freiburger Forum „Aktiv
gegen Ausgrenzung“ wirft dem
Landesinnenministerium in einem Schreiben vor, „offenkundig falschen Informationen des
serbischen Staats“ zu vertrauen,
und bezieht sich damit auf die
Situation der Familie nach Ankunft in Serbien. So heißt es, dass
Sadbera Ametovic gemeinsam
mit ihrem Mann und den sechs
Kindern mittellos am Belgrader
Flughafen angekommen sei und
sich „ohne Unterstützung jedweder Art“ auf den Weg in ihre
Heimat Niš machte, wo sie eine
menschenunwürdige
Behau-
sung vorfand. „Selbst ein minimaler Lebensstandard ist für die
Familie derzeit nur durch vorübergehende finanzielle Unterstützung aus Freiburg gewährleistet“, heißt es weiter. Eine Petition mit der Forderung einer
Wiedereinreise der Ametovics
sei bereits von über 5 500 Menschen unterzeichnet worden.
Innenminister Reinhold Gall
hat unterdessen in einem vierseitigen Brief an die Freiburger
SPD-Gemeinderatsfraktion auf
Kritik an der grün-roten Landesregierung sowie an seiner eigenen Person reagiert und bezieht
sich hinsichtlich der widersprüchlichen Beschreibungen
der aktuellen Situation auf den
offiziellen Bericht des serbischen Innenministeriums.
Demnach sei der Familie unmittelbar nach Ankunft am
Flughafen Belgrad Unterstützung vom serbischen Flüchtlingskommissariat angeboten
worden. Sie sei gefragt worden,
ob sie medizinische Unterstützung oder eine Unterkunft benötige. „Dies hat die Familie nicht
für
erforderlich
gehalten“,
schreibt Gall. Warum sich die Berichte des serbischen Ministeriums und der Unterstützer in
Freiburg so deutlich widersprechen, „ist für mich nicht erklärlich und leider auch nicht weiter
aufklärbar“, heißt es weiter.
Der Landesinnenminister verteidigt die Abschiebung, der eine
sorgfältige
Einzelfallprüfung
vorausgegangen sei. „Ich bitte
um Verständnis dafür, dass ich
mich nicht über die bestehenden Regelungen und Gesetze
und die Zuständigkeiten hinwegsetzen kann“, so Gall. DAW
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Kiffen gegen den Schmerz
Der Biologe Bernd Fiebich über CANNABIS auf Rezept und eine generelle Legalisierung
Der Stoff entspannt und
lindert Schmerzen, ist aber
bislang illegal: Nun wird im
Bundesgesundheitsministerium ein Gesetz erarbeitet, das den Zugang zu Cannabis auf Rezept erleichtern
soll. Der Biologe Bernd Fiebich (52) ist Leiter des Neurochemischen Labors an
der Psychiatrischen Universitätsklinik Freiburg und
forscht zum Thema.
Es sieht so aus, als ob es ab nächstem Jahr Cannabis auf Rezept
geben könnte. Was halten Sie
davon, Herr Fiebich?
Ich finde das prinzipiell gut, da
Cannabis eine sehr wirksame
Pflanze ist. Gerade bei Schmerz-,
Krebs- und HIV-Patienten hat sie
viele positive Wirkungen.
Bis in die Neuzeit war Cannabis
als Heilmittel verbreitet, später
wurde es zur illegalen Droge, in
den vergangenen Jahrzehnten
galt es als ausgemachtes Teufelszeug. Nun ist sogar die CDU
für die Freigabe als Medikament.
Was hat den Meinungsumschwung verursacht?
In den letzten zehn Jahren wurde
viel über Cannabis geforscht. Ich
denke, es sind vor allem die dabei festgestellten positiven medizinischen Wirkungen, die den
Meinungsumschwung bewirkt
haben.
Wir konnten nachweisen, dass
nicht nur THC-reiches Cannabis,
sondern auch der THC-arme
Hanf, der bei uns wächst, eine
sehr gute gesundheitsfördernde
Wirkung hat. Er wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd und ist daher sehr interessant als Arzneimittel. In Zusammenarbeit mit einer spanischen Firma haben wir einen
Extrakt aus diesem heimischen
Cannabis hergestellt, der nun
zum Medikament weiterentwickelt wird. Das Problem bei der
Zulassung ist bislang, dass der
THC-arme Hanf gesetzlich genauso behandelt wird wie der
THC-reiche. Doch wenn dieser
nun für medizinische Zwecke
freigegeben wird, wirkt sich das
sicher positiv auf die Forschung
aus. Im Moment untersuchen
wir, wie Cannabis bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems, etwa neurodegenerativen
Erkrankungen wie Alzheimer,
wirkt. Weil hierbei Entzündungen eine große Rolle spielen,
könnte Cannabis gut helfen.
Alzheimer, Migräne, Rheuma,
Epilepsie: Bei welchen Leiden
könnte Cannabis eingesetzt werden?
Bei allen Leiden, die mit Schmerz
zu tun haben, und bei entzündliche Erkrankungen des zentralen
Nervensystems. Für Patienten
mit Multipler Sklerose (MS) ist ja
schon ein Cannabis-Medikament auf dem Markt, als Nasenspray unter dem Namen Sativex.
Diese Darreichungsform ist allerdings sehr mühsam, da jeder
Sprühstoß genau dokumentiert
werden
muss.
Momentan
scheint mir das Rauchen noch
die adäquateste Form, weil da die
Wirkung langsam freigesetzt
wird. Doch wird sich hier sicher
etwas Neues finden, da das Rauchen als solches ja nicht eben gesundheitsfördernd ist.
In THC-haltigem Cannabis sind
psychoaktive Stoffe enthalten,
die Nebenwirkungen haben und
süchtig machen können. Wer
sollte es daher besser meiden?
Die Indikation für ein Medikament ist dann gegeben, wenn die
„Cannabis kann Psychosen auslö- positiven Effekte die möglichen
sen, deshalb wird es keineswegs
Nebeneffekte überwiegen. Unerimmer das Mittel der Wahl sein“,
wünschte Nebenwirkungen hat
sagt Bernd Fiebich.
FOTO: ZVG jedes Schmerzmittel. Ich denke
aber, dass diejenigen von CannaDas psychoaktive Tetrahydrobis für viele Patienten leichter zu
cannabinol – THC – ist der beertragen sind als die herkömmlikannteste Inhaltsstoff der Cancher Schmerzmittel, die die Manabispflanze. Welche weiteren
genschleimhaut stark belasten
Stoffe sind enthalten, und was
und zu Magenblutungen führen
können sie, das herkömmliche
können. Das ist bei Cannabis
Schmerzmittel nicht schaffen?
nicht zu erwarten. Wohl aber gibt
es Nebeneffekte in Richtung eiNeben THC sind in Cannabis ner Psychose.
sehr viele wirksame Inhaltsstoffe enthalten, die teils nicht oder
Auch streng kontrolliertes und
nur schwach psychoaktiv sind.
wohldosiertes Cannabis aus der
Sie wirken vor allem schmerzlinApotheke kann eine Psychose
dernd und entzündungshemauslösen?
mend, beruhigend und entkrampfend. So kann etwa Canna- Ja, natürlich. Cannabis wird keibidiol gegen Übelkeit helfen und neswegs immer das Mittel der
Angst lösen, Cannabigerol kann Wahl sein, für den Arzt heißt es
sich positiv auf erhöhten Blut- abzuwägen, welches Medikadruck auswirken. Außerdem ment das richtige ist. Klar ist:
sind in Cannabis Flavonoide ent- Cannabis ist eine Droge, und wie
halten, also sekundäre Pflanzen- jede Droge hat sie negative Wirstoffe, die gesundheitsfördernde kungen, daher sollten gesunde
Wirkungen zeigen. Beispiele da- Menschen, vor allem junge Menfür sind das Denbinobin und schen, es nicht nehmen.
Canflavin A – Stoffe, die eine sehr
gute entzündungshemmende
Derzeit sind es 358 Patienten
Wirkung zeigen.
bundesweit, die über eine Ausnahmeerlaubnis des BundesSie selbst forschen seit 2005 über
instituts für Arzneimittel und
die Wirkung von Cannabis als
Medizinprodukte Cannabis in
Schmerzmittel etwa bei Migräder Apotheke erwerben dürfen.
ne. Was haben Sie untersucht,
Was meinen Sie: Wie viele werwas sind Ihre Ergebnisse?
den es sein, wenn es Cannabis
Rauchen gilt bisher für Patienten als beste Form des Cannabis-Konsums, weil dabei die Wirkung langsam freigesetzt wird. FOTO: SCHNEIDER
auf Rezept gibt?
Das ist schwer abschätzbar, ich
denke, es wird schon in die Zehntausende gehen. Tatsächlich gibt
es viele Menschen, die auf herkömmliche
Schmerzmittel
schlecht oder gar nicht mehr
reagieren. Doch bei vielen Menschen bestehen natürlich Vorbehalte gegenüber Cannabis. Hier
kommt es einfach darauf an, inwieweit der behandelnde Arzt
offen für alternative Therapieformen ist und sie entsprechend
empfiehlt. Die anstehende Gesetzesreform hat auch den Vorteil, dass sie einige betroffene Patienten entkriminalisiert.
Kaufen bisher viele Patienten
ihren Stoff bei Dealern im Park?
Wie viele das sind, weiß ich nicht.
Einige sind es bestimmt, ich habe schon einige Mails bekommen, in denen Patienten nach einem solchen Erwerb begeistert
von den entsprechenden Effekten berichten.
Bisher gibt es eine Ausnahmeerlaubnis für den Erwerb von
Cannabis nur, wenn kein anderes
Medikament mehr hilft. Ist das
sinnvoll oder sollte es viel früher
zum Einsatz kommen?
Das muss der Arzt im Einzelfall
entscheiden. Bislang ist die Cannabis-Therapie ja keine standardisierte Therapie, der Wirkstoffgehalt schwankt, und das trägt
nicht dazu bei, dass Ärzte den
Hanf anderen Schmerzmitteln
vorziehen. Doch auch das kann
sich ändern, wenn es mehr Forschung und mehr Präparate gibt.
Sollte auch der Eigenanbau erlaubt sein oder ist das zu gefährlich, weil hier der THC-Gehalt
so unterschiedlich ausfällt?
Gefährlich kann man nicht sagen. Die Wirkung wäre lediglich
stärker oder schwächer als erwartet. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Apothekengang
besser, aber den Menschen ist ja
psychologisch oft geholfen,
wenn sie das Gefühl haben, dass
sie sich selber helfen können.
Daher sollte man den kleinen Eigenanbau, falls er gesetzlich er-
laubt wird, nicht so kritisch betrachten.
Wird Cannabis auf Rezept der
erste Schritt zu einer generellen
Legalisierung sein? Und: Würden
Sie die befürworten?
Den medizinischen Einsatz von
Cannabis bei entsprechender Indikation befürworte ich sehr,
aber die Liberalisierung definitiv
nicht. Cannabis ist eine psychoaktive Droge. Es gibt eine Reihe
von Nebenwirkungen, die eine
Freigabe meiner Ansicht nach
verbieten: Es kann Psychosen induzieren, es besteht ein erhöhtes
Risiko für Schizophrenie vor allem bei jungen Menschen, bei
denen das Gehirn noch in der
Entwicklung ist. Ich denke nicht,
dass es zu einer Liberalisierung
kommt. In Zeiten, in denen man
solchen Aufwand treibt, um das
Rauchen zu verbieten und die
gesunde Ernährung zu fördern,
passt es nicht, Cannabis zu legalisieren. DAS GESPRÄCH FÜHRTE
SIGRUN REHM
FAKTEN
CHRONISCH KRANKE Patienten sollen nach dem Willen der Regierungskoalition
vom nächsten Jahr an Cannabis auf Rezept erhalten
können. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung,
Marlene Mortler, will erreichen, dass die Krankenkassen die Kosten übernehmen.
Das Gesundheitsministerium arbeitet an einer entsprechenden Reform. Bisher
können Patienten, die etwa
in ihrer Wohnung Hanfpflanzen anbauen, ins Visier
von Ermittlern geraten, da
Besitz, Anbau und Handel
mit Cannabis verboten sind.
DIE ÄRZTESCHAFT hat das
Vorhaben diese Woche begrüßt. Eine Therapie mit cannabinoidhaltigen Arzneimitteln könne für bestimmte
Patienten sinnvoll sein, so
Ärztepräsident Frank Ulrich
Montgomery. Er warnte aber
vor ungeprüften Hanfzubereitungen. Hier sei „größte
Vorsicht“ geboten.
DPA
AUS DER REGION 7
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Ein gewaltiges Puzzle
SCHLEUSER-VERFAHREN
In der zweiten Verhandlungswoche kam allmählich Licht in den sogenannten Schleuser-Prozess vor
dem Freiburger Landgericht. Doch das Verfahren
ist kompliziert und wird
deutlich länger dauern als
ursprünglich vermutet.
TONI NACHBAR
Bevor der Freiburger Kriminaloberkommissar Dirk Schäfer auf
dem Zeugenstuhl Platz nimmt,
wandert sein Blick durch den
Saal. Als er Sebastian H. auf der
Anklagebank sieht, nickt Schäfer
ihm freundlich zu. Prompt nickt
auch der Angeklagte und lächelt
ebenso freundlich zurück. Dirk
Schäfer und Sebastian H. sind
während der monatelangen Ermittlungen offensichtlich gute
Bekannte geworden, aber im Gerichtssaal erzählt nur der Kripobeamte, was er über den anderen
weiß, vermutet oder denkt. Dirk
Schäfer war Leiter der vielköpfigen Ermittlungsgruppe „Papyrus“, die sich ans Revers heftet,
zumindest die deutsche Abteilung einer „Schleuserbande“
enttarnt zu haben. „Papyrus“
und Schäfer sind überzeugt, dass
es noch wichtige Kumpane in
der Türkei und im Nahen Osten
geben muss, von denen sie aber
ansonsten nicht viel wissen.
Also sagt Schäfer über Sebastian H., einen 42-jährigen Mann,
der als 13-Jähriger aus Polen nach
Deutschland emigrierte, dass er
am Landgericht verlängert sich erheblich
ihn in den Vernehmungen sehr
„polizeierfahren“ und „aufgeräumt“ erlebt habe. Schließlich
sei Sebastian H. schon einmal
wegen Drogenhandels dreieinhalb Jahre zwischen 2008 und
2012 im Gefängnis gesessen.
Dass er dieser Tage wieder vor
Gericht steht, verdankt er einem
Zufallsfund der Polizei. Diese
hatte am 20. September 2013 eine Hausdurchsuchung bei Patrick H. in Bad Krozingen vorgenommen – es ging um den Verdacht des Drogenschmuggels.
Patrick H. wohnte in einem Anwesen, das Sebastian H. gehörte,
beide waren nicht anwesend. Dabei fanden die Beamten Bundesausweise, die aus dem Ihringer
Rathaus gestohlen worden seien.
Der Freiburger Rechtsanwalt
Klaus Malek, der Sebastian H.
verteidigt, hat an die von Richter
Arne Wiemann präsidierten
Strafkammer den Antrag gestellt, sie möge gerichtlich den
Fund von Bad Krozingen nicht
verwerten, da kein Hausdurchsuchungsbeschluss gegen Sebastian H. im September 2013 vorgelegen habe. Als Sebastian H.
wegen den Ausweisen zum ersten Mal von der Kripo vernommen wurde, sagte er, sein Neffe
hätte die Pässe irgendwo im Zug
gefunden und er, Sebastian H.,
hätte vorgehabt, sie irgendwann
bei der Polizei abzugeben.
Doch man glaubte ihm nicht,
und Sebastian H. war bald wieder
im Visier der Kripo, die von Kollegen aus Dortmund erfuhr,
dass sie gegen einen Mann aus
Umkirch wegen des Verdachts
des Drogenschmuggels ermitteln. Dabei handelt es sich um
Akram M., einen Iraker, der seit
Jahren in Deutschland lebt. Die
Dortmunder Beamten über-
HINTERGRUND
Der Schleuserprozess
Während der vergangenen
Jahre haben Täter in Rathäuser
der Region eingebrochen und
Blankodokumente (Reisepässe
und Personalausweise) entwendet. Die Kriminalpolizei
geht davon aus, dass mit diesen Dokumenten mindestens
rund 90 Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien illegal nach
Deutschland eingeschleust
wurden. Vor dem Freiburger
Landgericht sind derzeit drei
Männer angeklagt, die laut
Staatsanwaltschaft für rund
40 dieser Einschleusungen
mehr oder minder verantwortlich sein sollen. Dabei handelt
es sich um den aus dem Irak
stammenden Akram M., 38,
der die Dokumente in der Türkei und im Nahen Osten verkauft haben soll. Sebastian H.,
42, habe die Einbrüche in den
Rathäusern in Auftrag gegeben, der Angeklagte Patrick
H. soll Botendienste übernommen haben.
TN
Flüchtlinge aus Syrien sollen in Freiburg als Zeugen aussagen, fordert die Verteidigung.
wachten sein Telefon und wollen
festgestellt haben, dass Akram
M. in der Türkei und im Nahen
Osten Reisedokumente verkaufte, die er bei einem „Polen“ erwarb und möglicherweise von
einem „Rumänen“ fälschen ließ.
Die Kripobeamten kombinierten rasch und gründeten die Ermittlungsgruppe „Papyrus“, die
Sebastian H. und Akram M. nicht
mehr aus dem Blick ließ. Sie verwanzten ihre Autos, hörten Telefonate ab, lasen E-Mails. Sie fanden eine Spur zu einer Einbrecherbande, von der sie sich sicher sind, dass sie im Auftrag
Sebastian H.s die Tresore mehrerer Rathäuser knackte. In den Akten soll es mindestens den Text
eines abgehörtes Gesprächs zwischen Sebastian H. und dem
„Kopf der Einbrecherbande“ geben, bei dem H. zu hören bekommt, auch in der vergangenen Nacht hätte der „Bohrer geglüht“, aber im Tresor seien keine
Blankoausweise sondern nur ein
paar tausend Euro gewesen.
Mit Verve berichtet Zeuge
Schäfer, wie die Erkenntnisse im-
mer deutlicher und die Verhaftung der beiden Angeklagten, Sebastian H. und Akram M., dringlicher geworden sei. Bei Sebastian H. hätten die Beamten einen
Notizzettel voller Zahlen gefunden, den sie so entschlüsselten:
Für 23 Pässe habe er von Akram
M. jeweils 900 Euro, für 18 Kinderpässe jeweils 750 Euro und
für 72 Personalausweise jeweils
150 Euro pro Stück erhalten. Zu
welchen Preisen Akram M. die
Dokumente in der Türkei oder
im Nahen Osten verkaufte, sei
unklar. Sicher sei hingegen nur,
dass Akram M. irgendwann
5 000 Euro an Patrick H. überwies. Aber wofür?
Die Ermittler geben sich sicher, alle Bankverbindungen der
Angeklagten zu überblicken: Bei
Sebastian H. gibt es erheblichere
Geldbewegungen, doch er kaufte
und verkaufte schon mal eine
Immobilie, gründete eine Leasingfirma oder handelte mit Autos. Welche Eingänge der Hehlerei mit Pässen zuzuordnen sind,
scheint die Kripo nicht bestimmen zu können. Auf den Konten
FOTO: DPA
des Akram M. gebe es hingegen
kaum Auffälligkeiten.
Ob er auch mit den Flüchtlingen gesprochen habe, will Anwalt Malek von Kriminalkommissar Schäfer wissen. „Nein“,
antwortet der Beamte. Ob er wisse, wie es den Menschen aus Syrien hier ginge? Wieder verneint
der Kommissar. Wie er denn
dann glauben könne, sie seien
Schleuser-Opfer, insistiert Malek. „Ich weiß nur, dass das Gesetz übertreten wurde“, sagt
Schäfer, „und wenn man dies gestattet, hätten wir Anarchie.“
Nichtsdestotrotz
beantragt
Malek, die geschleusten Syrer als
Zeugen zu vernehmen. Und erinnert daran, dass während des
Kalten Krieges kein Fluchthelfer
für DDR-Flüchtlinge von einem
bundesrepublikanischen
Gericht verurteilt wurde. Offen
bleibt, ob die Strafkammer dem
Antrag des Verteidigers folgen
wird, doch immerhin hat sie bereits Verhandlungen für den gesamten März terminiert. Dabei
sollte das Verfahren ursprünglich schon im Februar enden.
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8 AUS DER REGION · EXTRA
Der Sonntag · 15. Februar 2015
„Die Diskussion ist eröffnet“
Die Spitäler Bad Säckingen und Waldshut sollen sich AUFLÖSEN , raten Gutachter
Ein Gutachten sorgt für Furore. Erstellt wurde es auf
Initiative der Ärzteschaft
der Krankenhäuser in Bad
Säckingen und Waldshut.
Um eine langfristige Krankenhausversorgung zu sichern, schlägt es die Fusion
der Häuser vor, der mögliche neue – und einzige –
Standort im Kreis könnte
Albbruck sein.
NINA LIPP
Martin Albers ist sauer. In der
vergangenen Woche ist der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Spitäler Hochrhein GmbH in die Offensive geraten. Denn: Bürger und Kommunalpolitiker sind ob der
Nachricht, dass ein Gutachten
die Schließung der beiden Spitäler in Bad Säckingen und Waldshut vorschlägt, bestürzt. Befürwortet wird darin ein Klinikneubau in Albbruck.
Am vorvergangenen Freitag
wurde es auf einer gemeinsamen Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses und des
Verwaltungs- und Finanzausschusses des Waldshuter Kreistages vorgestellt – nichtöffentlich. Am Montag aber habe Albers von der Bad Säckinger Redaktion des Südkurier einen
Anruf erhalten. Dieser habe ihm
„bis ins Kleinste“ schildern können, was in dem Gutachten
steht. Albers postete auf seiner
Facebook-Seite: „Diese Kreistagsmitglieder sind widerliche
Wichtigtuer mit Heckenschützenmentalität.“ Auch die Badische Zeitung berichtete.
Das Bad Säckinger Spital schreibt rote Zahlen – die Gewinne in Waldshut sind nicht groß genug, die Verluste auszugleichen.
Die undichte Stelle treibt Albers um. Er ist der einzige Verantwortliche, der auf Pressefragen
antwortet: Während der Standortleiter des Spitals Bad Säckingen, Hubert Aberle, gar nicht auf
Anfragen reagiert, verweist Geschäftsführer
Uwe Lorenz auf Albers
und dessen Stellvertreter, Landrat Martin
Kistler. Der steht für
ein Gespräch nicht bereit. Betroffen wären
900 Mitarbeiter, 100
davon sind Ärzte.
Welche Konsequenzen hat das Gutachten?
Zunächst werden sich Kreistag
und Gemeinderäte beider Städte
mit dem Thema befassen – Martin Albers appelliert an alle, die
Diskussion sachlich zu führen.
Er warnt in einem Kommentar in
der Badischen Zeitung: „Es geht
um mehr als nur die Frage, ob
das Krankenhaus in Bad Säckingen erhalten bleibt. Wenn wir in
20 bis 30 Jahren im Landkreis
se sprechen eine deutliche Sprache: Im Wirtschaftsplan 2014
wurde Bad Säckingen zunächst
ein Minus von 1,2 Millionen kalkuliert, diese Prognose musste
aber auf minus 1,6 Millionen
korrigiert
werden.
Waldshut schreibt zwar
schwarze Zahlen, un„Es geht um die Frage, ob
term Strich bleibt aber
wir in 20 noch ein
für beide Häuser ein Minus von voraussichtliKrankenhaus haben.“
chen 1,1 Million Euro
Martin Albers,Vorsitzender der
übrig. Auch für 2015
Gesellschafterversammlung der
rechnet der WirtschaftsSpitäler Hochrhein GmbH
plan mit einem Minus
für das Säckinger Haus
von 972 000 Euro.
überhaupt noch ein KrankenAlbers gibt zu bedenken, dass
haus haben wollen, müssen wir das Gutachten auf Wunsch der
dafür jetzt die Weichen stellen. Chefärzteschaft in Auftrag gegeWir sollten nicht warten, bis die ben worden sei, die, so Albers,
roten Zahlen röter werden.“ Die- „für die Krankenhausversor-
FOTO: KRUG
gung im Kreis, wie sie jetzt aufgestellt ist, keine Zukunft sieht.“
Eine Ursache seien die Schwierigkeiten, an qualifiziertes Personal zu kommen, zusätzlich
verschärft durch die Grenznähe.
„Seit mehr als einem Jahr müssen wir mit teuren Honorarkräften aufstocken“, so Albers.
In einer internen Hausmitteilung, die dem Sonntag vorliegt,
heißt es, dass das Gutachten prüfen sollte, welche Auswirkungen
es auf die Zukunft der Spitäler
Hochrhein hat, wenn erstens
beide Häuser erhalten bleiben
und zweitens ein Krankenhausneubau die beiden Spitäler vereint. Das Gutachten komme
zum Schluss: „Mit einem größeren, zentral aufgestellten neuen
Krankenhaus könnten neuere
medizinische
Entwicklungen
aufgegriffen, Schwerpunkte gebildet, Abläufe verbessert, attraktivere Arbeitsplätze geschaffen und die Krankenhausversorgung im Landkreis dauerhaft gesichert werden.“ Unterschrieben
wurde die Mitteilung von Albers
und Landrat Martin Kistler.
Dass das Bad Säckinger Haus
in den vergangenen Jahren mit
Millionenaufwand saniert wurde, bewertet Albers nicht als Widerspruch. Er ist sicher: „Wir können nicht mit einer Zunahme
von Patienten rechnen – es werden eher weniger.“ Mehr Patienten verließen den Landkreis, als
von außen dazukämen. Um diese zu halten, „führt kein Weg daran vorbei, zu investieren. Die
Diskussion ist jetzt eröffnet.“
FAKTEN
Seit 2011 gehört das Spital
Bad Säckingen und das Spital
Waldshut zur gemeinnützigen
„SPITÄLER HOCHRHEIN
GMBH“ unter der gemeinsamen Trägerschaft des Spitalfonds Waldshut und des Landkreises Waldshut.
2010 hatte der Kreistag den
Zusammenschluss der beiden
Krankenhäuser sowie den Eintritt des Landkreises als Gesellschafter in die neue Spitäler Hochrhein GmbH beschlossen. Diese gingen 2010
aus den vormals vom Landkreis Waldshut getragenen
HEGAU-BODENSEE-HOCHRHEIN-KLINIKEN GMBH hervor.
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Schöner als erträumt: Petra Haack hat sich mit ihrer Boutique Purpur vergrößert.
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Großzügiges Ambiente für die Mode
Petra Haack ist mit ihrer Boutique PURPUR in die Tumringerstraße 199 gezogen
Am 7. Februar ist Petra Haack mit
ihrer Boutique Purpur in die
Tumringestraße 199 umgezogen. Für den Start vor neun Jahren war das kleine Ladengeschäft
in der Teichstraße, in dem purpur damals begann, gerade
recht. Mit der Zeit wurde es aber
zu klein und bei Petra Haack
wuchs der Mut zu einer Veränderung. Als sie jetzt das Angebot in
der 1 A Lage beim Senser Platz bekam, hat sie die Möglichkeit
beim Schopf gepackt.
Nicht bloß ihre Kundinnen
zeigen sich begeistert von dem
großzügigen Geschäft. „Es ist
noch schöner geworden als ich
es mir erträumt hatte“, freut sich
auch die Inhaberin. Sie wusste
bei der ersten Besichtigung sofort, wie alles stehen würde, hat
die Boutique nach ihrem Geschmack eingerichtet und vieles
mit ihrem Mann gemeinsam
selbst gemacht, etwa die kupfernen Kleiderständer oder den gestrichenen Waschputz an der
Wand. Dunkles Parkett unterstreicht das gemütliche Flair.
Im neuen Purpur kann Petra
Haack sich mit ihrer Mode ausbreiten und sie den Kundinnen
schöner präsentieren. Bei den
Labels ist sie sich treu geblieben.
Sie bietet wie vorher auch gerne
etwas Spezielles an, was es in Lörrach sonst nicht gibt und achtet
sehr auf Fair-Trade und natürliche Baumwollstoffe. Von Anfang
an im Soritment von purpur waren Pepe Jeans, auch Kookai,
Moshiki-Röcke, Princess goes
Hollywood, Frogbox oder das
deutsche Label Blutsgeschwister. Neu kommt jetzt Bobi dazu.
An der neuen Adresse startet
Purpur mit der neuen Frühjahrsund Sommermode.
Schon immer gehören auch
Freitagtaschen samit Accessoires wie Geldbeutel oder Iphone-Hüllen zum Angebot, seit
kurzem auch die gehobenere Linie „Reference“. Die Taschen haben jetzt im neuen Geschäft ihren eigenen Tisch – so, dass die
Kundinnen die ’Schubladen
selbst herausziehen und sie in
Ruhe anschauen können. RUD
NEUERÖFFNUNG - SEIT DEM 7. FEBRUAR 2015
FINDEN SIE UNS IN DER
TUMRINGERSTRASSE 199 IN LÖRRACH
Nach 9 Jahren findet „purpur“ nun neuen Raum zur
Entfaltung – erfindet sich neu und bleibt sich treu.
Ich freue mich schon sehr darauf, Sie in den
neuen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen.
MENSCHEN UND MÄRKTE 9
Der Sonntag · 15. Februar 2015
„Ohne Lachen geht gar nichts“
Metzgermeister JOACHIM LEDERER aus Weil ist ein ganz spezieller Chef
Er mache nicht alles besser,
sagt Joachim Lederer aus
Weil am Rhein. Aber alles
anders. Und hat damit Erfolg: Personalprobleme
kennt der mit mehreren
Preisen ausgezeichnete
Metzgermeister nicht.
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Info-Veranstaltung:
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KATHRIN GANTER
9.30 Uhr. Die Verkäuferin streckt
den Kopf zur Tür herein, das Telefon in der Hand: „Können wir
heute Abend um sechs noch was
liefern?“ Viele andere Metzger
würden
verneinen.
Oder
schimpfen, dass sich der Kunde
das ja wirklich früher hätte überlegen können. Joachim Lederer
überlegt kurz, dann sagt er:
„Halb sieben.“ Die Verkäuferin
bespricht sich mit dem Kunden.
Der ist einverstanden. Lederer
nickt zufrieden: Problem gelöst.
„Viele kleine Unternehmer vergraben sich in Sorgen und Hektik“, sagt er. „Aber je mehr Arbeit
da ist, um so ruhiger muss der
Chef werden.“
Lederer ist kein ruhiger Typ. Er
redet schnell, ist sehr quirlig und
hat sich selbst den Titel
„Schnellster Metzger Deutschlands“ verpasst – was sich auf seine Leidenschaft fürs Marathon
laufen bezieht, die er mit seiner
Frau Regina teilt. Ihre Marathonreisen nehmen sie sich als Auszeiten. Vier- bis fünfmal pro Woche trainiert Lederer – er wisse
seine Metzgerei in guten Händen. Obwohl er nur 22 Mitarbeiter hat, hat er eine Führungsstruktur auf drei Ebenen aufgebaut. Zwei Metzgermeister sind
die Vizes hinter dem Geschäftsführer, vier Mitarbeiterinnen
und zwei Metzgergesellen bilden die dritte Ebene. Alle Mitarbeiter haben abgeschlossene Berufsausbildungen – manche
auch berufsfremd. Zum Beispiel
gehört eine Konditorin mit zum
Team.
–
Kooperationen mit
anderen Metzgereien
–
Ein Teil des Fleisches in der Metzgerei stammt vom Bauernhof
seines Bruders, der Rest ist Qualivo-Fleisch von der Firma Adler in
Bonndorf. Erverarbeitet es in seinem Betrieb nur und kooperiert
mit anderen Metzgereien im
Landkreis, die für ihn produzieren. „Das ist schon allein wegen
der Menge sinnvoll. Nicht jeder
Fr. 20. Februar 2015 ( 18 Uhr )
79111 FREIBURG · Basler Landstr. 28 · Tel. 0761 497- 0
Mo. 23. Februar 2015 ( 18 Uhr )
79379 MüllhEIM · Neuenburger Str. 3 · Tel. 0763118 08-300
Das Team steht im Mittelpunkt: Metzgermeister Joachim Lederer (links) hat eine besondere Art der Betriebsführung – der Erfolg bestätigt ihn.
FOTO: GANTER
muss alles machen“, sagt Lederer, der auch Obermeister der
Fleischer-Innung Lörrach ist. Neben der Metzgerei in der Weiler
Hauptstraße betreibt er einen
Cateringservice von der Wurstplatte hin bis zu Verköstigungen
für 2 000 Menschen. Der Betrieb, sagt Lederer, laufe 365 Tage
im Jahr. Und das sei nur mit einer motivierten Mannschaft
möglich.
Lederer ist stolz auf sein breit
aufgestelltes Team mit Menschen aus sechs Nationen: „Jung
und alt, dick und dünn“, sagt er
fröhlich, „wir haben für jeden
Kundenkreis unsere Spezialisten.“ Fluktuation gebe es kaum,
die Mitarbeiter seien im Durchschnitt länger als zehn Jahre im
Betrieb – vier waren schon dabei,
als der damals 29-jährige Metzgermeister und Betriebswirt
1991 die Metzgerei übernahm.
Warum bleiben die Leute so
gerne? Er zahle faire Löhne, sagt
Lederer. Hinzu kommen Sozialleistungen, zum Beispiel wird
die Arbeitskleidung gestellt. Regelmäßig führt er Mitarbeitergespräche, um zu wissen, wie es seinen Leuten geht. Da im Team jeder auf verschiedenen Positionen arbeiten kann, ist der
Betrieb flexibel bei den Arbeitsund Urlaubszeiten. „Die Mitarbeiter kommen morgens rein
und wissen noch nicht, was sie
an diesem Tag machen“, sagt er.
Verkauf, Küche, Catering – das
Team arbeitet in einem ständig
rollierenden System. Ehrlichkeit,
Pünktlichkeit und Ordnung seien die Dinge, die er im Gegenzug
von seinen Leuten erwarte. „Und
dass sie Spaß haben. Ohne Lachen geht bei uns gar nichts.“
–
Aus Sorgenkindern
werden Meister
–
Lederer kann sich seine Leute
aussuchen, und das im Dreiländereck, wo die meisten händeringend Fachkräfte und Auszubildende suchen. 2012 wurde er
von der Handwerkskammer
zum „Unternehmer des Jahres“
gekürt, 2013 kürte ihn ein Fachverband zur „Besten Metzgerei
Deutschlands“ und 2014 konnte
er den Integrationspreis der
Handwerkskammer
Freiburg
entgegennehmen. Die Preise
sind auch eine Würdigung seines Engagements für benachteiligte Jugendliche, denen er eine
Chance gibt. Etwa dem Mädchen, das schon zwei Lehren abgebrochen hat – und nun nur
Einsernoten in der Berufsschule
hat. Oder der Junge aus einer sozial schwachen Familie, der bei
ihm die Metzgerlehre machte,
dem er den Führerschein bezahlte und half, eine Wohnung zu
finden, und der nun auf der
Meisterschule ist. Er investiere
lieber in seine Mitarbeiter, als
Geld anzuhäufen, sagt Lederer:
„Ich will den Leuten ein Sprungbrett ins Leben bieten.“
Dass das der mühsamere Weg
ist, als die Braven und Fleißigen
auszubilden, verhehlt Joachim
Lederer nicht. Zwar sei schon im
Gespräch rasch zu merken, ob es
clevere junge Leute seien, zudem
müssen sie zuerst zwei Wochen
Probe arbeiten. Aber Probleme
gibt es dennoch immer wieder.
Dann rede er viel mit ihnen, sagt
Lederer. Und lässt ihnen auch
einmal ein paar Tage Zeit, um
sich zu fangen: „Sie denken nach
und dann suchen wir wieder einen Weg.“ Und ist ein Problem
gelöst, dann werde es abgehakt
und nicht nachgetragen. Aber
auch Lederers Methode klappt
nicht bei allen Jugendlichen. Von
einem von sechs, schätzt Lederer, müsse er sich trennen.
Der Chef als Sozialarbeiter, als
Lebensberater, als Vorbild? Jogi
Lederer findet, das gehört dazu.
Anders würden Handwerksbetriebe kaum noch Mitarbeiter
finden. Hart kritisiert er Kollegen, die übers Personal jammern: „Statt über schlechte Mitarbeiter zu reden, sollte man
sich fragen, ob man ein guter
Chef ist.“ Das zeige sich oft schon
in kleinen Gesten, in einem Lob,
einem Dankeschön. Und so haben die Mitarbeiterinnen gestern zum Valentinstag eine kleine Aufmerksamkeit bekommen.
Zuwanderung: Wie die SCHWEIZ neue Beschränkungen der EU schmackhaft machen will
Rätsel: Die Festlegung von Einwanderungsquoten
widerspricht dem Vertragswerk zur
Personenfreizügigkeit mit der
EU. Eine sogenannte Guillotineklausel wiederum sieht vor, alle
Verträge zu kündigen, wenn einer verletzt wird.
Die Schweiz hat nun zwei Varianten unterschiedlicher Schärfe
vorgelegt. Im Kern sieht der Bundesrat vor, jährliche Kontingente
für alle Ausländergruppen festzulegen – über die genaue Verteilung sollen die Kantone miteinander feilschen. Zugleich soll der
früher geltende Inländervorrang
bei der Stellenbesetzung wieder
eingeführt werden. Ausnahmen
soll es geben für sogenannte
Mangelberufe. Dazu zählen neben Gesundheit auch Verwaltung, Technik, Informatik, Management. Und damit fast ein
Drittel des Arbeitsmarktes.
Die Schweizer Bundespräsidentin
Simonetta Sommaruga mit Martin Schulz, Präsident des EU-Parlaments.
FOTO: DPA
In der abgeschwächten Variante sieht der Gesetzesvorschlag
vor, bei EU-Bürgern auf eine Einzelfallprüfung für jede Stelle zu
verzichten. Der Inländervorrang
wäre dann nur für die Festsetzung der Kontingente bedeutend, indem er verfügbare inländische Arbeitskräfte mit benötigtem Personal aufrechnet.
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Vor der Zerreißprobe
Die Schweiz steht vor einer Zerreißprobe mit der Europäischen
Union. Nach dem Bürgervotum
für eine Begrenzung der Einwanderung muss die Regierung die
Quadratur des Kreises bewältigen. Knackpunkt dabei sind die
für die Schweizer Exportwirtschaft so wichtigen bilateralen
Verträge, die das Nicht-EU-Land
im Binnenhandel einem EULand nahezu gleichstellen und
Personenfreizügigkeit regeln.
Diese Woche hat der Schweizer Bundesrat, fast genau ein
Jahr nach der Annahme der sogenannten Masseneinwanderungsinitiative der rechtskonservativen SVP, einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der den neuen Verfassungsparagrafen zur
Beschränkung der Einwanderung mit den EU-Verträgen versöhnen soll. Wie das gelingen
könnte, gilt bisher als politisches
Mi. 25. Februar 2015 ( 18 Uhr )
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Mit diesen Vorschlägen will
der Bundesrat nun in Verhandlungen mit der EU eintreten, die
sich bisher dagegen ausgesprochen hat, an die Personenfreizügigkeit separat zu rühren.
Der Schweizer Bundesregierung droht nun Ungemach im
eigenen Land: Die SVP hat bereits angekündigt, erneut zum
Referendum greifen, wenn die
Schweiz der EU zu sehr nachgibt.
Dann, das sagte SVP-Vize Christoph Blocher seiner Basler Zeitung am Donnerstag in einem
langen Interview, müsse die
Schweiz nach 2016 die Freizügigkeit aufkündigen. Selbst wenn
damit die Handelsprivilegien
auf dem Spiel stehen. Da die EU
der wichtigste Handelspartner
der Schweiz ist, ist Ökonomen
und Unternehmen vor diesem
Szenario gleichermaßen bang.
RENÉ ZIPPERLEN
Zwischen
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0,04
0,03 33,33%
0,68
0,02
Freiburg
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2,14
0,27
133,30
0,29
129,00
0,33 -12,12%
3,33%
156,15
117,05
94,70
91,85
3,10%
99,75
70,85
13,86
13,35
3,82%
14,00
8,32
243,60
250,70
-2,83%
295,80
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325,30
315,60
3,07%
350,30
273,20
Freiburg
Sto AG
Stühlingen
Novartis 2
Basel
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Darf’s ein bisschen mehr sein?
Billiger genießen: Schweizer SCHMUGGELN in großen Mengen Fleisch aus Deutschland
Die niedrigen Preise in
Deutschland sind für
Schweizer verlockend. Und
seit dem rasanten Kurssprung des Franken noch
einmal mehr. Das bemerkt
auch die Grenzwache: Es
wird geschmuggelt, dass
sich die Felgen biegen.
RENÉ ZIPPERLEN
Peugeot S. A.
Mulhouse
Roche GS 2
Basel
Syngenta 2
Basel
1
2
3
Alle Werte Xetra. Ausnahmen: Berlin, Zürich (in CHF), Frankfurt − Stand KW 7
SYNGENTA
Kräftiges Lohnplus in der Chefetage
Der Chef des Agrochemiekonzerns Syngenta, Mike Mack, hat
2014 deutlich mehr als im Vorjahr verdient. Laut Geschäftsbericht
bekam er 8,2 Millionen Dollar – nach 4,9 Millionen 2013. Die
Entschädigung der gesamten neunköpfigen Geschäftsleitung
beträgt 31 Millionen Dollar. 2013 waren es 18,6 Millionen.
DS
Innovationen
und Tuningshow
Neuwagenmesse AUTOMOBIL in Freiburg
Zum 30. Mal öffnet am kommenden Wochenende die Neuwagenmesse „Automobil“ ihre
Pforten auf dem Freiburger Messegelände. 25 Hersteller aus zehn
Ländern stellen auf 25 000 Quadratmetern die neusten Modelle
vor. Darüber hinaus sorgen ein
umfangreiches
Rahmenprogramm sowie die angeschlossene Tuning- und Soundconvention dafür, dass autobegeisterte
Messebesucher voll auf ihre Kosten kommen.
Einmal mehr stehen Themen
wie Elektromobilität und Barrierefreiheit in der Autoindustrie
hoch im Kurs. Gleichzeitig laden
zahlreiche weitere Sonderschauen und Veranstaltungen ein –
unter anderem eine ModellautoSammelbörse sowie eine Oldtimer- und Motorsportschau . Das
Rahmenprogramm beinhaltet
darüber hinaus Fahrzeug- und
Neuheiten-Präsentationen, Verkehrssicherheitstrainings
für
Kinder und Erwachsene, einen
Elektroauto- und Segway-Parcours sowie einen Lkw-Überschlagssimulator für die mutigsten Messebesucher. Ferner dürften Probefahrten im Rennsimulator oder im echten Boliden die
Herzen aller Hobby-Rennsportler höher schlagen lassen. Ebenfalls auf dem Programm stehen
eine Driftshow und die Wahl
zum „Freiburger Tuning Girl
BRE
2015“.
Selten trifft man als deutscher
Journalist in diesem schmucklosen Funktionsgebäude am Basler Rheinhafen so viele Kollegen
aus der Heimat. Deshalb hat die
Basler Grenzwacht eine besondere Maßnahme verhängt: „Wir
werden diese Medienkonferenz
auf Schriftdeutsch abhalten“,
sagt Sprecher Patrick Gantenbein. Und, wie sich herausstellt,
auf Französisch, aber das ist ein
anderes Thema. Die deutschen
Medien haben sich zur Jahresbilanz so zahlreich hier eingefunden, weil ein Thema das bilaterale Verhältnis dominiert: der Einkaufstourismus.
Und dessen Zunahme hat Folgen, die sich auf deutscher Seite
an den grünen Warenausfuhrscheinen ablesen lässt, die die
Zöllner zu Millionen im Minutentakt stempeln. Und an den
nicht verzollten Waren, die ihre
Basler Kollegen bei Kontrollen
aus den Kofferräumen fischen.
2014 sah eine „markante Zunahme beim Warenschmuggel“. Um
16,5 Prozent haben die aufgedeckten Fälle zugenommen.
Das ist erheblich, aber nichts
im Vergleich zu dem, was seit
dem 15. Januar vor sich geht.
Dem Tag, an dem die Schweizer
Nationalbank den Wechselkurs
des Franken freigegeben hat.
Einkäufe in Deutschland sind
damit schlagartig um rund 15
Prozent billiger geworden.
Vorläufige Zahlen für den Zeitraum vom 15. Januar bis 9. Februar belegen die Anstiege. Und
zwar vor allem im illegalen Bereich: Es wird geschmuggelt,
Wenn Schweizer in Deutschland Fleisch kaufen, dann gerne richtig:
Laut Schweizer Grenzwache führten die Ertappten im Schnitt 9,5 Kilogramm ein. Erlaubt ist ein Kilogramm. FOTO: TYLER OLSON/FOTOLIA.COM
dass sich die Felgen biegen. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sind die angemeldeten
Verzollungen praktisch stagniert, dagegen wurden bei
Stichproben 77 Prozent mehr
Bußen verhängt, was die Einnahmen verdoppelte – weil immer
mehr hochpreisige Ware illegal
ausgeführt wird. Besonders eindrucksvoll sind die Steigerungen
am „Hotspot“ in Rheinfelden:
Hier stieg die Zahl der ertappten
Schmuggler um 106 Prozent, in
Stein waren es 86, am Zollübergang Weil am Rhein-Friedlingen
92 Prozent mehr.
Geschmuggelt wird Schmuck,
Uhren, Bekleidung, Haushaltsgeräte, vor allem aber Lebensmittel. Und hier ganz besonders
WENN STERNE REDEN KÖNNTEN
Verbeugung
WIDDER
STIER
Liebe: Ist ein Flirt es wirklich
wert, alles aufs Spiel zu setzen?
Beruf: Ein nervöser Kollege
bringt Unruhe in den Arbeitsablauf. Allgemein: Sie zeigen wieder Bereitschaft,
neue Ufer zu betreten.
ZWILLINGE
Liebe: Übersehen Sie großzügig die kleinen Schwächen des
Partners. Beruf: Vermeiden Sie
Dinge, die Sie nicht kontrollieren können.
Allgemein: In Ihrem Leben wird es eine
gewisse Veränderung geben.
KREBS
Liebe: Der Liebesplanet Venus
beschert Ihnen eine wunderbare Zeit. Beruf: Ihre Erfolge
machen sich bald auch finanziell bemerkbar. Allgemein: Den Perfektionismus, den Sie anstreben, gibt es nicht.
LÖWE
Liebe: Hüten Sie sich bei Auseinandersetzungen vor Übertreibungen. Beruf: Der Job fordert Ihre ganze Energie. Knien Sie sich
rein. Allgemein: Eine schwebende Sache
sieht für Sie recht günstig aus.
JUNGFRAU
Liebe: Die nächsten Tage verlaufen voll Harmonie und Sonnenschein. Beruf: Der Weg
nach oben auf der Karriereleiter ist jetzt
frei. Allgemein: Es findet sich jemand, der
Ihnen aus der Klemme hilft.
Stockwerk
Schrei
WAAGE
Liebe: Aufkommende Zweifel
erweisen sich als durchaus
überwindbar. Beruf: Mit
Rechthaberei lässt sich ein Problem wohl
kaum lösen. Allgemein: Der Rat guter
Freunde wird sich als nützlich erweisen.
ohne
Verpackung
Eingang,
Öffnung
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(Barack)
Kohleprodukt
Kleingebäck
Gebirge
in
Europa
Vorsilbe: Stadt
der
naturnah, an
-belassen Aare
(Schweiz)
WASSERMANN
Liebe: Achten Sie darauf, dass
eine Chance nicht ungenutzt
bleibt. Beruf: Auf ein Gespräch
sollten Sie sich gründlichvorbereiten. Allgemein: Was Sie jetzt beginnen, wird Ihre
Erfolge untermauern.
FISCHE
Liebe: Zu viel Nähe könnte
schnell als einengend empfunden werden. Beruf: Ihre Nerven
werden möglicherweise reichlich strapaziert. Allgemein: Eventuell sollten Sie in
einer Sache lieber nachgeben.
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RheinZufluss
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Duisburg
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8
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Abschlusskante
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10
poetisch:
Quelle,
Brunnen
Initialen
d. Dichters
Gogol
† 1852
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im
Mittelalter
6
Dieser Platz...
2
Freizeitsportart
frühere
Goldmünze
der USA
Nährmutter
Heilkunde
Gartenblume
STEINBOCK
Liebe: Es wäre verkehrt, jetzt zu
viel Entschlossenheit zu zeigen. Beruf: Sie hängen geltungsbedürftige Kollegen ohne Probleme
ab. Allgemein: Achten Sie auf Grenzen
und vermeiden Sie Streitereien.
Erlaubt ist ein Kilogramm. Das
kann teuer werden. Bei zehn Kilogramm Rindfleisch für 220 Euro ist mit Verzollungsgebühren
von 170 Franken zu rechnen, dazu kommen Bußgelder von rund
300 Franken im Schnellverfahren oder 400 Franken mit der
Möglichkeit, den Rechtsweg zu
9
SCHÜTZE
Liebe: Entspannen Sie sich. Ihr
Misstrauen ist nicht gerechtfertigt. Beruf: Auch Kleinigkeiten wollen mit Sorgfalt behandelt werden. Allgemein: Gelassen und besonnen
vorgehen. Das schont die Nerven.
–
Kfz-Z.
Großbritannien
Fortset- Abk.: ge- Abk.:
zungs- gründet Nordfolge
nordost
SKORPION
Liebe: Auf kritische Worte reagieren Sie zurzeit sehr empfindlich. Beruf: Ihr Drang nach
Abwechslung ist zurzeit nicht zu bremsen. Allgemein: Derzeit fällt es Ihnen
nicht schwer, Verzicht zu üben.
–
Im Schnitt 9,5 Kilo Fleisch
KREUZWORTRÄTSEL
IHR HOROSKOP VOM 15. BIS 21. FEBRUAR
Liebe: Bei Unsicherheiten unbedingt mit einer Entscheidung warten. Beruf: Für Sie
hält Fortuna jetzt einige Überraschungen
bereit. Allgemein: Ihr Einsatz zeigt erste
Erfolge, die sich auch lohnen.
viel Fleisch. Am Freitag, 23. Januar, und Samstag, 24. Januar, hat
die Grenzwacht Basel 60 Fleischschmuggler ertappt – „Privatleute, also Herrn und Frau Schweizer“. Die Mengen sind beeindruckend: Durchschnittlich 9,5 Kilogramm wollten diese in die
Schweiz bringen.
suchen. Bei den Mengen über
zehn Kilogramm stellt die
Grenzwacht sogar eine Zunahme von 200 Prozent fest. Hierbei
handelt es sich nicht mehr um
Privatleute, sondern um „organisierten Schmuggel“ – Lieferanten für Restaurants und Metzgereien.
Erstaunlich ist auch eine andere Zahl: Die Importe aus
Frankreich liegen deutlich unter
denen aus Deutschland: Etwa 90
Prozent der Wareneinfuhr, die
der Grenzwacht bekannt wird,
stammt aus Deutschland, nur
zehn Prozent aus Frankreich.
Über die Gründe lässt sich nur
spekulieren, zumal die Grenzwacht sich zu den Verhältnissen
in den Nachbarländern nicht äußern möchte. Klar ist: In Frankreich ist das durchschnittliche
Preisniveau bei den meisten Produkten höher als in Deutschland. Und auch wenn die Grenzwächter mühelos die Sprachen
wechseln: Für viele normale Einkäufer gibt es wohl eine Sprachbarriere. Auf einen anderen
Punkt macht Patrick Gantenbein
aber durchaus aufmerksam:
Während sich Schweizer Einkäufer in Deutschland selbst für einen Kaugummi die Mehrwertsteuer zurückholen können,
liegt in Frankreich die Bagatellgrenze bei 175 Euro – pro Geschäft. Erst ab dieser Summe
kann die Steuerrückzahlung beantragt werden. Das macht die
Schnäppchenjagd in Frankreich
weniger attraktiv.
Auch das ist ein Grund, warum
sich das bundesdeutsche Finanzministerium bisher gegen
die Einführung einer Bagatellgrenze wehrt. Gefordert wurde
sie jüngst wieder von der deutschen Zollgewerkschaft (wir berichteten), die sich diese Woche
auch mit einem Aufruf an Landtagsabgeordnete und Behördenvertreter in Baden-Württemberg
gewandt hat. Auch hat sich der
Lörracher SPD-Kreisvorstand für
eine Grenze von 100 Euro ausgesprochen, um das Chaos an Zoll
und Ladenkassen zu bekämpfen.
s1813.22-794
Lösung vom vergangenen Sonntag:
EHRENSACHE
AUS DER REGION · EXTRA 11
Der Sonntag · 15. Februar 2015
LESERMEINUNG
AUERHAHN
ALESSIO
Zum Artikel „Klarheit erwartet“ in
der Ausgabe vom 25. Januar:
Zum Artikel „Der schmale Grat
zur Katastrophe“ vom 25.Januar:
Fragwürdige
Finanzierung
Rückwärts gewandte
Ideologie
Dem vorliegenden Bericht zufolge soll eine knappe Million Euro
eingesetzt werden, um die Störempfindlichkeit von Auerhühnern auf Windkraftanlagen zu
untersuchen. Diese gewaltige
Summe wird vom Land BadenWürttemberg, das die Energiewende mit Macht vorantreiben
will, und von Energieunternehmen gestemmt. Mit dem Forschungsprojekt wurde unter anderem die Forstliche Versuchsanstalt Freiburg beauftragt, ein
landeseigenes Institut also.
Bei einer derart fragwürdigen
Finanzierung ist es mehr als nur
notwendig, dass Professor von
Teuffel eine hohe Transparenz
verspricht und nicht zulassen
will, dass irgendjemand Einfluss
auf das Ergebnis nimmt. Dennoch erstaunlich, da er noch in
der Badischen Bauernzeitung
vom 20. Oktober 07 als Folge der
Klimaerwärmung und am Beispiel des Auerhuhns verlauten
ließ: „Artenschutz, wo schon
Hopfen und Malz verloren ist,
müssen wir uns überlegen.“ Wieso will man also eine knappe Million für eine Tierart ausgeben,
die sowieso bald ausstirbt? Allerdings nicht wegen der Klimaerwärmung, sondern wie bereits
das Haselhuhn an der intensiven
Nutzung der Wälder. Wer profitiert eigentlich von dieser Untersuchung, das Auerhuhn oder die
Forscher? BERNHARD SCHERER,
Wenn die Aussage des Jugendamtes, dass „zumeist das Leben
in einer problematischen Familie immer noch besser als in einem Heim sei“, die ethische
Grundhaltung und methodische Arbeit des Jugendamtes
wiedergibt, erschreckt mich diese rückwärts gewandte Ideologie
sehr. Oder ist da so wenig Vertrauen in die engagierte Arbeit
in diesen Heimen da?
Primäres Ziel einer Kinderund Jugendschutzbehörde sollte
die körperliche Sicherheit und
die seelisch-geistige Förderung
der gefährdeten und anvertrauten Kinder sein. Da muss erste
Vorgabe eine bestmögliche Platzierung eines gefährdeten Kindes sein, durchaus auch in einer
Pflegefamilie oder in einem
Heim. Weder in meiner Ausbildung noch in meiner 40-jährigen sozialpädagogischen Tätigkeit in stationären Jugendhilfeeinrichtungen habe ich von
Experten je eine so simple und
inkompetente „Fachmeinung“
gehört. Hin und wieder äußern
sich Behördenvertreter in dieser
Art und Weise, unterschwellig
immer mit wirtschaftlichen
Überlegungen verbunden, da eine Heimplatzierung einiges
mehr kostet als eine ambulante
Familienbegleitung.
In meiner Tätigkeit habe ich
immer wieder positive Entwicklungen bei Kindern und JugendST.GEORGEN lichen (im Gefährdungsfall auch
gegen den Willen der Eltern platziert) erlebt. Oft kam es dann
auch zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den Eltern.
Zu hoffen ist immer wieder, dass
diese altbekannten negativen
Vorurteile über Heime endlich
einer realitätsgerechten Beurteilung weichen. Dort wird mit viel
Engagement sowie fachlicher
und menschlicher Kompetenz
gute Arbeit geleistet.
geschätzt. In der heutigen Zeit ist
es völlig unangemessen, in einem Bericht in solchen Worten
über Spiritualität zu schreiben
und damit alle Praktizierenden
abzuwerten.
CORNELIA KNESER, LÖRRACH
AKTENSTAU
Zum Artikel „Stress im Grundbuchamt“ in der Ausgabe vom 8. Februar:
ARTHUR SENNRICH,
BADENWEILER
Nicht
schmeichelhaft
Qualität
kostet Geld
Die Aussage: „...von Experten
durchaus getragene Erkenntnis,
für Kinder sei zumeist das Leben
in einer problematischen Familie immer noch besser als in einem Heim“, ist zu allgemein. Dabei kommt es doch sehr auf die
Situation in der jeweiligen Familie und die Lebensqualität für
das Kind in einem bestimmten
Heim oder in einer Pflegefamilie
an. Diese Qualität ist nicht für
Kleingeld zu haben.
Ich bin seit Jahren im Kinderschutz tätig und es ist höchste
Zeit, dass die Leser etwas über
die Qualitätsstandards zum Beispiel in skandinavischen Kinderheimen erfahren. Im Film
„Kleinstheim“ geht eine Zehnjährige in Sachsen-Anhalt zur
Polizei, weil ihre Eltern sie schlagen, und bittet um den Umzug
in dieses Heim. Nach Jahren dort
ist sie heute eine junge Frau und
hat es nie bereut. Noch jüngere
Kinder wie Alessio brauchen unser aller Schutz umso mehr.
Der Dalai Lama sei hoch geschätzt und auf allerhöchstem Niveau spirituell, schreibt uns eine Leserin.
FOTO: DPA
DALAI LAMA
Leben umzusetzen, oder auch
nur die Ergebnisse der neueren
Zum Artikel „Heuchelei, Verfolgung
Forschung zur Kenntnis genomund Intoleranz“ in der Ausgabe
men. Sollte etwa die Maxvom 8. Februar.
Planck-Gesellschaft zu deren Erforschung Millionen zum FensAuf allerhöchstem
ter rauswerfen?
Schade, bereits am Samstag
Niveau
hätte Herr Zipperlen sich in den
Wem zum Dalai Lama nur der
Vorträgen des Dalai Lama davon
Begriff „Friede-Freude-Eierkuüberzeugen können, dass dort
chen-Spiritualität“ einfällt, der
eine ernsthafte Auseinandersethat höchstwahrscheinlich noch zung auf allerhöchstem Niveau
keine ernsthaften Versuche un- stattfand. Der Dalai Lama ist das
ternommen, sich in Meditation geistige Oberhaupt der Tibeter
BARBARA WIMMEL, zu üben und die vermeintlich
und wird darüber hinaus nicht
FREIBURG einfachen Weisungen in seinem nur von vielen Buddhisten hoch
Beim Grundbuchamt Emmendingen warten derzeit 9500 offene Verfahren auf Erledigung,
und die Eintragung einer Namensänderung im Grundbuch
dauert 9 Monate. Herr Minister
Stickelberger führt aus, dass das
Grundbuchamt Emmendingen
für die durch die Reform der
Grundbuchämter bei ihm neu
anfallenden Aufgaben personell
„gut gerüstet“ sei. Das heißt im
Klartext, dass der Minister den
Mitarbeitern des Grundbuchamts Emmendingen vorwirft,
nicht rasch genug zu arbeiten. Es
dürfte eigentlich keine Rückstände geben. Keine schmeichelhafte Bewertung des obersten
Vorgesetzten für diese Behörde!
ULRICH MENTZ, KIRCHZARTEN
> LESERBRIEFE können wir nur
abdrucken, wenn sie mit vollem
Namen und mit Wohnort unterzeichnet sind. Kürzungen behalten
wir uns vor. Sie erreichen uns unter
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Training für die Zufriedenheit
Aktive Muskulatur gewinnt mit steigendem Alter zunehmend an Bedeutung
„Je inaktiver der Lebensstil, desto
frühzeitiger zeigen sich altersbedingte Veränderungen“, so statuiert
das aktuelle Deutsche Ärzteblatt unter dem Titel „Intensität und Effekte
von Krafttraining bei Älteren“. Mehr
und mehr Wissenschaftler bestätigen die positiven Auswirkungen des
Muskeltrainings mit Hinblick auf
Sturzprävention, Mobilität und motorische Kompetenz.
Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse motivieren die etwa
16 000 Mitglieder der maxx! Gesundheitszentren in Steinen, Lörrach, Laufenburg, Freiburg, Umkirch, Rheinfelden und GrenzachWyhlen. Denn auch wenn die Trainingsmotivation mal nicht so hoch
ist, fühlt man sich anschließend
meist wohl und fit. Mittlerweile liegt
der Altersdurchschnitt bei 46,5 Jahren. Mehr als 2 500 Mitglieder sind
älter als 50 Jahre, davon 459 Mitglieder älter als 70 Jahre.
Gertrud Spörl ist 67 Jahre und
trainiert dreimal pro Woche im Lörracher Gesundheitszentrum. Sie
hat die überraschende Wirkung von
gezieltem Muskeltraining erlebt.
„Nachdem ein endoskopischer Eingriff im Januar meinem Hüftleiden
kein Ende setzte, entschied ich mich
für eine Operation zum Gelenkersatz. Ärzte und Physiotherapeuten
staunten danach, wie schnell die
Heilung voranschritt: Vier Wochen
nach der Operation konnte ich ohne
Krücken gehen, weitere zwei Wochen später auch mehrere Stunden
lang. Das Lörracher Gesundheitszentrum hat mich dabei begleitet.
Unter Anleitung habe ich schon zur
Vorbereitung auf die Operation
Übungen absolviert, die ich danach
wieder aufnahm. Gemeinsam mit
meinem Trainer habe ich dann wei-
tere Übungen erarbeitet, die auf
meinen jeweiligen Leistungsstand
abgestimmt waren. Eigentlich bin
ich lieber draußen, aber im fortgeschrittenen Alter gibt es keine Alternative für gezieltes Muskeltraining
zum Schutz der Gelenke und für einen starken Rücken. Das schafft
Ausdauertraining im Wald nicht.“
Auch Eckhard Schoeneck ist vom
Training überzeugt. „Ich bin 64 Jahre und war immer übergewichtig.
Nach gesundheitlichen Rückschlägen und dem Verlust meiner Ehe-
re, haben sich meine Kraftwerte um
100 Prozent und meine Ausdauerwerte um mehr als 50 Prozent verbessert.
Dann erfuhr ich von dem FünfWochen-Fitnessprogramm ,Wir machen dich fit’. Nach dem Einstiegstest hat der Computer mein persönliches Fitnessalter auf 61 Jahre ausgerechnet. Erstaunt war ich am Ende des Programms. Nach regelmäßigem
Training,
bewusster
Ernährung und immer wieder aufmunternden Gesprächen mit den
Trainern kam der Tag des Abschlusstests und des Ergebnisses:
Der Computer errechnete ein Fitnessalter von 38 Jahren. Seit ich regelmäßig Fitness betreibe, fühle ich
mich körperlich sehr gut. Meine Unternehmungslust ist wieder zurück
und ich habe wieder Spaß am Leben. Mein Ergebnis soll älteren
Menschen helfen, Mut zu fassen
und sich nicht hängen zu lassen.
Beim maxx!-Team möchte ich mich
bedanken, wir führen immer nette
Gespräche miteinander, wenn ich
zwei- bis dreimal pro Woche dort
trainiere. Ich fühle mich sehr wohl
Gezieltes Muskeltraining hat posi- und setze auch nach Abschluss des
Fünf-Wochen-Programms
mein
tive Auswirkungen auf Körper
PR
und Wohlbefinden.
FOTO: MAXX Training fort.“
frau 2011 war ich ausgebrannt. Im
Frühjahr 2012 rappelte ich mich auf
und wurde Mitglied im damaligen
Sportsvital, dem heutigen maxx! in
Freiburg. Mein Trainer Alex hat mich
dann im Mai 2014 in den Kraft-Ausdauer-Zirkel eingewiesen. Da ich ein
Computerfreak bin, hat mich das
System sofort angesprochen. Das
Beste ist, dass ich damit nicht
schummeln kann, denn meine Fortschritte werden festgehalten. Seit
ich am Kraft-Ausdauerzirkel trainie-
Gesund und schlank
durch Muskelkraft
Vortrag mit Dr. Axel Kip
Internist und Sportmediziner
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Rheinfelden und am 26. Februar
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Planung der Veranstaltung wird
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Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos. Jeder
Teilnehmer erhält nur an diesem Abend einen Gutschein
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Nichtmitglieder und ab 18 Jahren).
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16
18
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Der Sonntag · 15. Februar 2015
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ehrenamtliche
Berater gesucht!
Opfer-TelefOn
116 006
Kiew (AFP). Wenige Stunden
vor Beginn der Waffenruhe
haben sich die Kämpfe in
der Ostukraine nochmals
verschärft.
Der Verkehrsknotenpunkt Debalzewe stehe unter Dauerbeschuss der prorussischen Rebellen, teilte die Kiew-treue Polizei
in der belagerten Stadt am Samstag mit. Auch rund um Mariupol
und Donezk lieferten sich Armee
und Rebellen erbitterte Gefechte. Nach Angaben der Konfliktparteien wurden in der Ostukraine binnen 24 Stunden zehn
Menschen getötet.
„Die Rebellen zerstören Debalzewe“, schrieb Polizeichef Wjatscheslaw Abroskin im OnlineNetzwerk Facebook. Wohngebiete und Verwaltungsgebäude
stünden unter Dauerbeschuss
der feindlichen Artillerie. Auch
das Polizeirevier sei von einer
Rakete getroffen worden. Die
ukrainische Armee liefert sich
seit Tagen Gefechte mit den Separatisten um Debalzewe. Nach
Angaben des Militärs hatten die
Rebellen in der Nacht zum Samstag eine neue Offensive auf die
Stadt gestartet.
„Die Stadt steht im Flammen“,
berichtete die Leiterin der örtlichen Gesundheitsbehörde, Natalia Karabuta. „Es gibt keine Medikamente mehr, kein Wasser
und auch keinen Strom.“ Einwohner suchten im Keller des
Krankenhauses Schutz vor den
Granaten. Auch aus anderen
strategisch wichtigen Städten in
der Ostukraine wurden heftige
Ungewissheit herrschte gestern aufgrund neuer Gefechte (hier ein
ukrainischer Soldat bei einer militärischen Übung) in der Ostukraine,
wo ab der Nacht auf heute Waffenruhe gelten soll.
FOTO: DPA
Kämpfe gemeldet. In der von regierungstreuen Einheiten kontrollierten Küstenstadt Mariupol wurde ein Zivilist getötet, wie
die Militärführung in Kiew mitteilte. Nach Angaben des ukrainischen Freiwilligenregiments
Asow
griffen
prorussische
Kämpfer ihre Stellungen nahe
Mariupol mit Panzern und Artilleriegeschützen an. Es habe viele
Verletze gegeben, der Ort Schirokine sei weitgehend zerstört. Die
Rebellen in Donezk erklärten am
Für den Großraum Düsseldorf
und das Ruhrgebiet suchen wir
SIE als neue ehrenamtliche
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
für das Opfer-Telefon des WEISSEN
RINGS. Sie sprechen mit Hilfesuchenden
über deren Anliegen und vermitteln
nötige Hilfen und Betreuung.
Schüsse bei Treffen zu
Kunst und Redefreiheit
KOPENHAGEN (AFP). Bei einer
Schießerei in Kopenhagen sind
drei Polizisten verletzt worden.
Die Schüsse seien während einer
Veranstaltung über Kunst, Gotteslästerung und Meinungsfreiheit gefallen, meldeten dänische
Medien am Samstag. Es werde
nach zwei Tätern gefahndet, die
von außen auf das Gebäude gefeuert haben sollen. Zu den Rednern bei der Veranstaltung gehörte demnach auch der schwedische Mohammed-Karikaturist
Lars Vilks, anwesend war zudem
der französische Botschafter
François Zimeray. Beide seien
nicht verletzt worden. Auf den
Zeichner Vilks war 2007 im Internet von einem Al-Qaida-Ableger im Irak ein Kopfgeld von 150
000 Dollar ausgesetzt worden.
BERLIN (AFP). Der neue Berliner
Bürgermeister Michael Müller
(SPD) plant seinen Rückzug aus
dem Aufsichtsrat des Pannenflughafens BER. „Ich bin neu, da
kann ich nicht alles wissen und
auch nicht alles besser wissen“,
sagte Müller in einem „Interview
der Woche“ des Deutschlandfunks, das heute ausgestrahlt
wird. Die Konsequenz könne
dann nur sein, den Aufsichtsrat
zu verlassen. „Man muss dann
auch rausgehen und die anderen
machen lassen.“ Der 50-jährige
Müller will die endgültige Entscheidung über den Rückzug am
kommenden Freitag treffen: An
diesem Tag werde der Aufsichts-
NOTDIENSTE
Ettenheim
6°
0°
Emmendingen
Breisach a. Rh.
Rhe
in
6°
-1°
isam
Dre
Apotheken-Notdienst-Infotelefon:
Festnetz: 0800/0022833 (kostenfrei);
Mobilfunk: 22833 (max. 0,69 €/Minute);
Im Internet: mehr.bz/apotheken
Wohnungslosenhilfe (Erich-Reisch-Haus):
0170 5287020, Wallbrunnstraße 77,
79539 Lörrach
Frauenhaus: 0 76 21/4 93 25
Schwangerenberatung (Moses Projekt):
0800/0 06 67 37 (anonym)
Telefonseelsorge:
08 00/1 11 01 11 und 08 00/1 11 02 22
Nummer gegen Kummer:
Kinder- und Jugendtelefon,
08 00/1 11 03 33
Rechtsanwalt Notdienst:
18–8 Uhr, durchgehend,
01 72/745 19 40
Stromstörung: 0 76 23/92 18 18
Gas- und Wasserversorgung:
0800/2 767 767
Boko-Haram-Angriff
auf Großstadt
rat wahrscheinlich über die
Nachfolge von Hartmut Mehdorn als BER-Chef entscheiden.
Sollte das Gremium den Strukturvorschlägen Müllers folgen,
werde er den Aufsichtsrat verlassen, sagte der Bürgermeister.
Müller war als Nachfolger des
früheren Bürgermeisters Klaus
Wowereit in den BER-Aufsichtsrat gekommen. Neben Berlin
sind Brandenburg und der Bund
Eigentümer der Flughafengesellschaft, zu der neben dem BER
auch der Flughafen Tegel gehört.
Der BER befindet sich seit 2006
im Bau, die geplante Eröffnung
scheiterte bislang an Bau- und
Planungsmängeln.
ABUJA (DPA). Hunderte Kämpfer der islamistischen Terrororganisation Boko Haram haben
Augenzeugen zufolge die Großstadt Gombe im Nordosten Nigerias angegriffen. Die Regierung verhängte daher am Samstag eine 24-stündige Ausgangssperre über Gombe. In den
Vororten der Stadt kam es zu
schweren Kämpfen von Regierungstruppen mit den sunnitischen Fundamentalisten. „Das
Geräusch von Gewehrfeuer ist
überall“, sagte Anwohner Mustapha Ibrahim telefonisch der
Deutschen
Presse-Agentur.
Auch die Luftwaffe sei eingesetzt
worden und habe Stellungen der
Angreifer bombardiert. Zu Opfern der Kämpfe gab es zunächst
keine Angaben.
DA S W E T T E R
Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von
Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V., Mainz
6°
0° Lahr
Polizei Notruf: 110
Feuerwehr/Rettungsdienst: 112
Notruf Stromstörung: 0 18 01/60 50 44
Krankentransporte:
DRK 1 92 22
Notfallambulanz Kinderklinik:
07621/1714040, Lörrach
Ärztlicher- u. Kinderärztlicher Notfalldienst:
Notfalldienst-Vermittlung unter Tel.
01805/19 29 23 30 (14 Cent/Anruf), von
Samstag 7 h bis Montag 7 h
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und Jugendliche nach Mißbrauch:
0 76 21/1 71 40 40, Lörrach
Augenärztlicher Dienst:
0 18 05/19 29 23 30,
Zahnärztlicher Wochenendnotdienst:
Tel. 0180/3 222 555 35
lungsmarathon in Minsk unterzeichnet hatten. Sie verständigten sich auf ein „Maßnahmenpaket“ zur Umsetzung der Minsker
Verträge von Anfang September.
Kernpunkt der Vereinbarung ist
eine Waffenruhe, die am heutigen Sonntag 0 Uhr (Samstag 23
Uhr MEZ) in Kraft trat. Zudem
wurden der Abzug schwerer Waffen und die Einrichtung einer
Pufferzone vereinbart.
Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk warnte
am Samstagvor einem Scheitern
des Abkommens. „Ich habe keinen Zweifel, dass Russland alles
tun wird, um den Friedensprozess anfällig zu machen und auf
diesem Wege die Ukraine zu
schwächen“, sagte Jazenjuk der
Bild-Zeitung. Ziel der ukrainischen Regierung sei es, die Kontrolle über die Rebellenhochburgen Donezk und Lugansk
„Schritt für Schritt wiederherzustellen“. Russlands Präsident
Wladimir Putin träume hingegen „von der Wiederherstellung
der hegemonialen Kontrolle
über die Ukraine“, sagte Jazenjuk.
Zuvor hatten die USA Moskau
vorgeworfen, weiter schwere
Waffen über die russisch-ukrainische Grenze in die Rebellengebiete zu verlegen. Dies sei „eindeutig nicht im Sinn“ der Vereinbarung von Minsk, sagte US-Außenamtssprecherin Jen Psaki am
Freitag. Die Vereinigten Staaten
seien „sehr besorgt“ über die anhaltenden Kämpfe. Auch die sieben führenden Industrienationen (G-7) äußerten sich besorgt.
Die Lage gebe weiter Anlass zur
Sorge.
NIGERIA
FLUGHAFEN BER : Berlins Bürgermeister plant Rückzug
Bewerbung online unter:
www.weisser-ring.de
Samstag, beim Beschuss der
Stadt seien mindestens zwei Zivilisten getötet worden.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko drohte am
Samstag in Kiew erneut mit der
Einführung des Kriegsrechts im
ganzen Land, sollte die Feuerpause scheitern. Die anhaltenden Kampfhandlungen gefährden ein Friedensabkommen, das
die Kiewer Regierung und die
prorussischen Rebellen am Donnerstag nach einem Verhand-
„Ich bin neu, da kann
ich nicht alles wissen“
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Vor der Waffenruhe liefern sich Armee und Rebellen in der OSTUKRAINE erbitterte Gefechte
Elzach
Elz
Waldkirch
Furtwangen
Freiburg
Müllheim
Im Südwesten örtlich ein wenig Regen. Sonst trockenes und ruhiges Wetter mit Nebel, Wolken
und Sonne. 4 bis 9 Grad, bei Dauernebel kühler.
An der See und im Bergland teils böiger Ostwind.
heute
6°
Titisee
F ELDBERG
ELDBERG
morgen
6°
1
Neustadt
1 l/m²
Niederschlag
übermorgen
6°
1
2
0 l/m²
Niederschlag
0 l/m²
Niederschlag
1493
1493 m
m
1°
Schluchsee
-2°
Bonndorf
4°
St. Blasien
-3°
6° Schopfheim
WaldshutWeil a. Rh. 0°
Tiengen
Lörrach
Basel
DEUTSCHLANDWETTER
Ein Tief lenkt feuchte Luft zu uns nach Südbaden. Heute sind teils dichte Wolken unterwegs,
die vereinzelt leichten Regen bringen. Die Sonne
kann sich kaum zwischen den Wolken durchsetzen. Dabei werden maximal 6 Grad erreicht. Der
Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen
Richtungen. Am Rosenmontag und Faschingsdienstag ist es trocken und die Sonne kann sich
neben ein paar Wolken wieder öfter zeigen. Teils
bleibt es aber auch länger neblig-trüb.
4°
-3°
6°
-1°
Bad Krozingen
REGIONALWETTER
Rheinfelden
Bad Säckingen
5°
0°
5°
Kiel
5°
-1°
Bremen
Rostock
5°
1°
Hamburg
7°
1°
Hannover
Essen
9°
8°
-1°
0°
Köln
Frankfurt
Berlin
Dresden
7°
0°
Nürnberg
0°
6 12 18 0
6 12 18 0
6 12 18 Uhr
1 Windstärken in den Kreisen in Beaufort
07:32 / 17:52 Uhr
04:29 /13:58 Uhr
Auf- und Untergangszeiten gelten für Freiburg
Saarbrücken
Stuttgart
6°
-1°
Freiburg
6°
-2°
4°
-2° München
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15.Februar2015
Wenn die Kunst stinkt
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SEITE 17
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SC FREIBURG
Welche Überraschung
liegt in der Berliner Luft?
D
Freiburger Hoffnungsträger in Berlin: Offensivspieler Maximilian Philipp.
FOTO: HEUBERGER
ie Niederlage
gegen Borussia Dortmund
lag diese Woche den
Verantwortlichen
des SC Freiburg
schwer im Magen.
Und wohl noch
mehr der Auftritt
der eigenen Mannschaft – einer der schwächsten
in dieser Saison. Es schien, als
liege die gute Vorbereitung
in Spanien in ferner Vergangenheit, das Fehlen von Führungsspielern und einer homogenen Struktur auf dem
Platz wurde beklagt. Das sind
keine guten Vorzeichen vor
dem so bedeutenden heutigen
Auftritt in Berlin, der von der
Fachpresse so gern als SechsPunkte-Spiel im Abstiegskampf tituliert wird.
In einer aussagemäßig überaus kargen Pressekonferenz
ließ sich SC-Trainer Christian
Streich lediglich entlocken,
dass er von seiner personell
arg dezimierten Mannschaft
vor allem eines in der Hauptstadt erwartet: eine andere
Frust gegen Lust
KURZ GEFASST
Dezimiert und mit angeschlagenem Selbstvertrauen tritt der SC FREIBURG in Berlin an
Vor eminent wichtigen
Spielen stand der SC Freiburg schon oft. Doch das
heutige Auswärts-Match
bei Hertha BSC wird als richtungweisend für die Rückrunde angesehen. Denn
nach der Heimniederlage
gegen Borussia Dortmund
gilt für die Freiburger: Eine
weitere Niederlage gegen
einen Mitkonkurrenten
würde die Situation im Abstiegskampf erheblich verschlechtern.
TONI NACHBAR
Christian Streich leidet. Er macht
sich Sorgen und sagt: „Uns traut
in Berlin sowieso keiner etwas
zu.“ Nur Minuten später macht
er sich selbst Mut, klopft auf die
Tischplatte und sagt: „Wir können in Berlin gewinnen. Also –
packen wir es an.“ Es sind Momentaufnahmen von der jüngsten Pressekonferenz des Vereins
Straßenkinder
schützen
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am Freitagmittag. Dort wollte
der Sportclub-Trainer eigentlich
wenig reden – weder über den
Auftritt seiner Mannschaft beim
0:3 gegen Dortmund, noch über
die richtige Taktik gegen die „Alte Dame“ aus der Hauptstadt.
Und schon gar nicht über den
heutigen Gegner, der erst seit ein
paar Tagen vom ungarischen Nationaltrainer Pál Dárdai gecoacht wird.
An den Fakten aber kam
Streich nicht vorbei, und die
sprechen vor dem Anpfiff, 15.30
Uhr, gegen sein Team: Die Offensiv-Spieler Admir Mehmedi
(Sprunggelenk) und Nils Petersen (Knie) sind weiterhin verletzt, Stefan Mitrovic und MarcOliver Kempf fallen sowieso aus,
Julian Schuster und Nicolas Höfler waren unter der Woche grippeerkrankt, Mike Frantz angeschlagen.
Die personellen Alternativen
sind somit begrenzt, hinzu wird
gemunkelt, dass der SC-Trainer
den gegen Dortmund auffällig
schwachen Jonathan Schmid auf
die Ersatzbank verbannt. Die
psychologische Ausgangssituation spricht ebenfalls nicht für
einen Freiburger Erfolg an der
Spree: Während an der Dreisam
die gesamte Woche über Wundenlecken angesagt war, erleben
die Berliner euphorische Tage.
Der Trainerwechsel von Jos Luhukay zu Pál Dárdai hat die BlauWeißen zu einem überraschenden 2:0-Erfolg in Mainz geführt.
„Dort gewinnen nicht viele“,
kommentierte dies Christian
Streich lakonisch.
Und so kommt es, dass man
beim Sportclub heute große
Hoffnungen in einen Youngster
setzt: Der erst 20-jährige Maximilian Philipp soll den Freiburger Sturmführer im Olympiastadion geben. Im kicker verriet der
gebürtige Hauptstädter, dass
große Teile seiner Verwandtschaft im Stadion anwesend sein
werden, was in ihm eine gewaltige Motivation auslöse.
tha-Trainer Pál Dárdai stehen,
der nach nur wenigen Tagen im
Amt und mit einem Sieg im Rücken bereits als der „neue
Streich“ gefeiert wird. Dabei
setzt sich der Ungar aus Pécs einer riskanten Doppelbelastung
aus: die Hertha vor dem Abstieg
zu bewahren sowie die Nationalmannschaft seines Heimatlandes nach vielen Jahren der Abwesenheit zu einem großen Turnier – die Europameisterschaft
2016 in Frankreich – zu führen.
Druck will der 38-Jährige generell nicht und speziell nicht vor
dem Freiburg-Spiel verspüren:
„Das ist mein Leben, ich bin im
Stadion aufgewachsen“, erklärte
Dárdai auf der Pressekonferenz
vor der Partie gegen den Sportclub: „Wir gehen ruhiger in das
Spiel. Wir wollen gegen Freiburg
mit vollem Vertrauen auftreten.“ Dabei wartet die Hertha seit
fast zehn Jahren auf einen Heimsieg gegen den SC. Ihm steht
nicht nur Per Skjelbred wieder
Der „neue Streich“
–
zur Verfügung, sogar mit dem
Im Blickpunkt der überregiona- Einsatz des Afrika-Cup-Siegers
len Medien wird heute aber Her- Salomon Kalou wird gerechnet.
–
Eines Tages wird
jeder einen haben
Gegenwehr als gegen den ChampionsLeague-Teilnehmer
aus Westfalen.
Dabei weiß es keiner
besser als Christian
Streich: Allein mit
Kratzen und Beißen
ist es nicht getan.
Und somit ist die
spannende Frage vor dem
Spiel: Wie werden die Freiburger taktisch versuchen, nicht
mit leeren Händen das Olympia-Stadion zu verlassen?
Im ersten Auswärtsspiel der
Rückrunde – in Mönchengladbach – gab Streich eine offensive Marschroute aus, die viel
thematisiert worden war. Der
Sportclub verlor mit 0:1, dennoch ist der SC-Trainer heute
noch überzeugt, dass es die
richtige Entscheidung war.
Insider behaupten, heute wird
der Sportclub defensiv agieren, darauf bedacht, ja keine
Fehler zu begehen. Dies muss
nicht ängstlich, sondern kann
auch realistisch sein. Streich
wäre nicht Streich, würde er
aber nicht alle überraschen.
FUSSBALL
SC-Frauen starten ins Frühjahr
Mit einem Heimspiel gegen den MSV Duisburg beenden die
Fußballerinnen des SC Freiburg die Winterpause in der Bundesliga. Im heimischen Möslestadion wollen sich die Freiburgerinnen heute, 11 Uhr, mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus dem Ruhrgebiet frühzeitig in dieser Saison
DS
von der abstiegsgefährdeten Zone absetzen.
SKILANGLAUF
Böhler scheitert imViertelfinale
Norwegens Langlauf-Asse Marit Björgen und Finn Haagen
Krogh haben den Sprint-Weltcup im klassischen Stil in Östersund
gewonnen. Björgen setzte sich im Finale vor ihrer Landsfrau
Maiken Caspersen Falla und der Schwedin Stina Nilsson durch.
Sandra Ringwald aus Schonach (15.) und Stefanie Böhler aus
Ibach (19.) schieden als beste deutscher Starterinnen im Viertelfinale aus.
DPA
BIATHLON
Peiffer siegt, Dahlmeier Zweite
Erst legte Laura Dahlmeier vor, dann setzte Arnd Peiffer noch
einen drauf: Am Holmenkollen haben die deutschen Biathleten
die nächsten Top-Resultate eingefahren. Peiffer beendete seine
dreijährige Durststrecke und gewann den Weltcup-Sprint von
Oslo. Der 27-Jährige entriss dank einer packenden Schlussrunde
Weltcup-Spitzenreiter Martin Fourcade den bereits sicher
geglaubten Sieg und verwies den Franzosen um 3,3 Sekunden
auf Rang zwei. Kurz zuvor hatte Laura Dahlmeier als Sprint-Zweite
ihre Erfolgsserie fortgesetzt und wie Peiffer drei Wochen vor
dem WM-Start Medaillenhoffnungen geschürt. Der Breitnauer
Benedikt Doll wurde mit einem Schießfehler Elfter.
DPA/DS
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Der Sonntag · 15. Februar 2015
FUSSBALL
1. Bundesliga – 21. Spieltag
Bor. Dortmund - FSV Mainz 05
4:2
(0:1)
Tore: 0:1 Soto (1.), 1:1 Subotic (50.), 2:1 Reus (55.), 2:2 Malli (57.), 3:2 Aubameyang (71.), 4:2 Sahin (78.) – Zuschauer: 80 200
Bayern München - Hamburger SV
8:0
(3:0)
Tore: 1:0 Müller (21.), 2:0 Götze (23.), 3:0 Robben (36.), 4:0 Robben (47.), 5:0
Müller (55.), 6:0 Lew (56.), 7:0 Ribery (69.), 8:0 Götze (88.) – Zuschauer: 71 000
(ausv.)
Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg
4:5
(0:3)
Tore: 0:1 Dost (6.), 0:2 Naldo (17.), 0:3 Dost (29.), 1:3 Son (57.), 2:3 Son (62.),
2:4 Dost (63.), 3:4 Son (67.), 4:4 Bellarabi (72.), 4:5 Dost (90+4) – Gelb-Rote
Karte: Spahic (82.) – Zuschauer: 28 000
Mönchengladbach - 1. FC Köln
1:0
(0:0)
2:1
(1:1)
Tor: 1:0 Xhaka (90+1) – zuschauer: 54 010 (ausv.)
1899 Hoffenheim - VfB Stuttgart
Tore: 1:0 Firmino (30.), 1:1 Sakai (39.), 2:1 Rudy (90+3) – Zuschauer: 30 000
Werder Bremen - FC Augsburg
3:2
(3:1)
Tore: 1:0 Lukimya (16.), 1:1 Klavan (22.), 2:1 di Santo (24.), 3:1 Selassie (45.),
3:2 Werner (79.) – Zuschauer: 40 000
Eintr. Frankfurt - FC Schalke 04
Sa. 18.30 Uhr
Hertha BSC Berlin - SC Freiburg
So. 15.30 Uhr
Hannover 96 - SC Paderborn
So. 17.30 Uhr
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1.
2.
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11.
12.
13.
14.
15.
● 16.
● 17.
● 18.
Bayern München
VfL Wolfsburg
Mönchengladbach
FC Schalke 04
FC Augsburg
Bayer Leverkusen
1899 Hoffenheim
Werder Bremen
Eintr. Frankfurt
Hannover 96
1. FC Köln
Hamburger SV
FSV Mainz 05
Bor. Dortmund
Hertha BSC Berlin
SC Paderborn
SC Freiburg
VfB Stuttgart
21
21
21
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21
21
21
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53:9
46:23
28:17
31:22
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34:27
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35:43
38:41
23:30
19:24
14:30
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25:29
26:38
21:34
21:30
21:37
Spielplan/1. Liga
Spielplan/2. Liga
FREITAG, 20. FEBRUAR
FREITAG, 20. FEBRUAR
VfB Stuttgart – Bor. Dortmund
Greuther Fürth – SV Sandhausen
VfR Aalen – FC Ingolstadt
Erzgebirge Aue – Darmstadt 98
SAMSTAG, 21. FEBRUAR
FC Schalke 04 – Werder Bremen
FSV Mainz 05 – Eintr. Frankfurt
FC Augsburg – Bayer Leverkusen
SC Freiburg – 1899 Hoffenheim
SC Paderborn – Bayern München
1. FC Köln – Hannover 96
52
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32
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29
25
25
24
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22
22
21
20
18
18
SAMSTAG, 21. FEBRUAR
Karlsruher SC – VfL Bochum
TSV 1860 München – FC St. Pauli
SONNTAG, 22. FEBRUAR
Fort. Düsseldorf – 1. FC Nürnberg
Union Berlin – FC Heidenheim
FSV Frankfurt – FC Kaiserslautern
SONNTAG, 22. FEBRUAR
Hamburger SV – Mönchengladbach
VfL Wolfsburg – Hertha BSC Berlin
MONTAG, 23. FEBRUAR
Braunschweig – RB Leipzig
2. Bundesliga – 21. Spieltag
Fort. Düsseldorf - Erzgebirge Aue
2:3
VfL Bochum - Braunschweig
3:2
FC Heidenheim - Karlsruher SC
0:1
FC Kaiserslautern - VfR Aalen
1:0
FC Ingolstadt - SV Sandhausen
1:3
1. FC Nürnberg - Union Berlin
So. 13.30 Uhr
RB Leipzig - FSV Frankfurt
So. 13.30 Uhr
Darmstadt 98 - TSV 1860 München
So. 13.30 Uhr
FC St. Pauli - Greuther Fürth
● 1. FC Ingolstadt
● 2. FC Kaiserslautern
● 3. Karlsruher SC
4. Darmstadt 98
5. Braunschweig
6. Fort. Düsseldorf
7. RB Leipzig
8. FC Heidenheim
9. Union Berlin
10. 1. FC Nürnberg
11. VfL Bochum
12. FSV Frankfurt
13. SV Sandhausen
14. Greuther Fürth
15. Erzgebirge Aue
● 16. VfR Aalen
● 17. TSV 1860 München
● 18. FC St. Pauli
Mo. 20.15 Uhr
21
21
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30:19
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25:15
30:25
32:26
22:14
30:22
24:30
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Wenigstens der VfB verliert
Die SC-Mitkonkurrenten im ABSTIEGSKAMPF aus Hamburg und Stuttgart leiden schwer
Gastgeber etwas zu ordnen.
Prompt kam Firmino zu einer
hochkarätigen Chance, doch
Schlussmann Sven Ulreich
konnte den Ball gerade noch abwehren (58.).
Spät erst besannen sich die
Hoffenheimer auf ihre technischen Möglichkeiten und hatten
die Stuttgarter sicher im Griff.
Anthony Modeste prüfte in der
Schlussoffensive der TSG noch
einmal Ulrich, Kapitän Andreas
Beck schoss am Tor vorbei - ehe
Rudy einen Konter zum 2:1 vollendete.
Zwei gute Nachrichten für
den SC Freiburg im Rennen
um den Klassenerhalt: Die
Mitkonkurrenten aus Hamburg und Stuttgart erlitten
gerstern bittere Niederlagen. Der HSV kam in München unter die Räder, die
Schwaben verloren das Derby in Hoffenheim in der
letzten Sekunde.
Der VfB Stuttgart stolpert immer mehr dem Abstieg in der
entgegen. Die Mannschaft von
Trainer Huub Stevens unterlag
in einer ganz schwachen Partie
bei 1899 Hoffenheim durch ein
Gegentor in der Nachspielzeit
mit 1:2 (1:1) und bleibt Tabellenletzter. Ausgerechnet der ExStuttgarter Sebastian Rudy
(90.+3 Minute) erzielte den Siegtreffer im baden-württembergischen Derby für Hoffenheim.
Roberto Firmino hatte mit seinem sechsten Saisontor (30.) die
TSG in Führung gebracht. Gotoku Sakai (39.) brach nach 448 torlosen Minuten den Bann bei den
Schwaben. Vor 29 309 Zuschauern in der nicht ausverkauften
Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena
spielte der VfB wie ein potenzieller Zweitligist und kassierte die
erste Auswärtsniederlage unter
Stevens. Die Hoffenheimer holten nach zuvor drei Niederlagen
in der Rückrunde den ersten
Sieg.
Beiden Teams war die Verunsicherung vom Anpfiff an anzumerken, die Partie war über weite Strecken ungemein zerfahren.
Hoffenheim spielte mit dem
meist wirkungslosen Ex-Stuttgarter Sven Schipplock im Angriff, nachdem Adam Szalai wegen eines Infekts fehlte. Für den
verletzten Tobias Strobl lief David Abraham in der Innenverteidigung auf, für den gesperrten
Eugen Polanski im defensiven
Mittelfeld der spätere Matchwinner Rudy.
Beim VfB drückte der Ex-Hoffenheimer Vedad Ibisevic zu-
–
Robben war überragend
–
Blickt in Stuttgart sehr harten Zeiten entgegen: Trainer Huub Stevens,
der Kreativfußball scheut wie der Teufel das Weihwasser.
FOTO: DPA
nächst ebenso die Bank wie zunächst Neuzugang Geoffroy Serey Dié von der Elfbeinküste. Der
Afrika-Meister, für 400 000 Euro vom FC Basel gekommen, hatte am Freitag erstmals mit der
Mannschaft trainiert und durfte
erst in der 87. Minute auf den
Platz.
Keines der beiden Teams fand
in der niveaulosen ersten halben
Stunde seine Linie. Auch die Hoffenheimer Offensive um Firmino war wirkungsschwach, zumal
dem unter der Woche erkrankte
Kevin Volland sichtlich die
Power fehlte. Die Führung fiel
dann überraschend, als Firmino
die Verwirrung in der Stuttgarter
Abwehr nutzte und ins linke Eck
schoss.
Auch Schiedsrichter Tobias
Welz (Wiesbaden) hatte Mühe,
bei den vielen Nickligkeiten auf
beiden Seiten. Unerwartet fiel
dann der Ausgleich für den VfB.
Sakai schoss Abwehrchef Emin
Bicakcic so glücklich an, dass
TSG-Keeper Oliver Baumann keine Chance hatte.
Auch nach der Pause taten
sich
beide
Mannschaften
schwer, zeigten sich spielerisch
allerdings leicht verbessert. Der
eingewechselte Sead Salihovic
versuchte, die Aktionen der
Die Königsklasse kann kommen:
Angeführt vom erneut überragenden Arjen Robben hat Bayern
München seine Generalprobe
für das Achtelfinal-Hinspiel der
Champions League bei Schachtjor Donezk am Dienstag in beeindruckender Manier bestanden. Gegen den völlig überforderten Hamburger SV gewann
der deutsche Rekordmeister locker und leicht mit 8:0 und
schoss sich für die kommende
Woche warm.
Es war zugleich der zeithöchste Münchner Bundesligaerfolg
seit dem 11:1 im Jahr 1971 gegen
Borussia Dortmund. Gegen den
HSV hatten die Münchner vor
knapp zwei Jahren mit 9:2 gewonnen. Für die Norddeutschen,
die ihre höchste Bundesliga-Niederlage kassierten, war es nach
zuletzt zwei Siegen ein herber
Rückschlag im Kampf um den
Klassenerhalt.
Nachdem der HSV in den ersten Minuten noch mit aggressivem Pressing Paroli geboten hatte, übernahmen die Hausherren,
bei denen Badstuber erstmals
seit fünf Monaten wieder in der
Startelf stand, das Kommando.
Auch das Fehlen von Xabi Alonso, der sich beim Anschwitzen
am Vormittag eine Verletzung
am Oberschenkel zugezogen
hatte, machte sich nicht bemerkbar. Im Gegenteil: Mit einer variablen Offensive spielten die
Bayern den HSV schwindlig. DPA
„Einzigartige Bedeutung“
Erneut soll ein wichtiger Aktenfund die Arbeit der DOPINGKOMMISSION verlängern – Ministerin zurückhaltend
Elf Tage vor dem Schlichtungstermin im Wissenschaftsministerium in Stuttgart hat die Leiterin der Dopingkommission in
Freiburg, Letizia Paoli, diese Woche ihre Forderungen bekannt
gemacht: Sie lehnt einen verbindlichen Abschlusstermin für
die Dopingaufklärung ab, sie fordert eine Nachbesetzung für
ausgeschiedene (und einen gestorbenen) Mitarbeiter, und sie
will einen unabhängigen Ombudsmann zur Klärung von
künftigen Streitfragen. Alle drei
Punkte stehen in diametralem
Widerspruch zu dem, was Unirektor Hans-Jochen Schiewer
und wohl auch Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne)
anstreben: einen verbindlichen
und baldigen Abschluss der Forschungsarbeiten über die Dopinggeschichte der Universität
Freiburg. Von Ministerin Bauer
wird Merkel’sches Verhandlungsgeschick gefordert sein am
24. Februar, wenn sie sich mit
den verbliebenen Mitgliedern
der Evaluierungskommission
und Rektor Schiewer zusammensetzt.
Die Antwort auf die Frage,
warum Paoli jetzt mit ihren Forderungen vor dem Gespräch an
Theresia Bauer
die Öffentlichkeit geht, liegt auf
der Hand: weil sie nur über die
öffentliche Meinung Druck aufbauen kann. Denn wenn Ministerin Bauer einen Schlusspunkt
diktiert, dann ist Schluss.
Ihren Anfang genommen hat
die jüngste Debatte zur Dopingaufklärungvor einer Woche. Paoli hatte zwei Landesministerien,
das Landeskriminalamt und
Rektor Schiewer über den Fund
von Unterlagen „von dopinghistorisch einzigartiger Bedeutung“ informiert und wegen der
Aufarbeitung des neuen Materials einen verbindlichen Abschlusstermin abgelehnt. Mit
dem Fund neuer Akten hatte sie
bereits vergangenen Mai einen
Aufschub des Abschlussberichts
bis in den Herbst oder Winter
2014 begründet – und auch diesen Termin verstreichen lassen.
Dagegen setzte sich die Universität zur Wehr und gab aufgrund
vieler offener Fragen eine Forschungsstelle in Planung, die die
Arbeit der 2007 eingesetzten
Kommission fortsetzen soll. Die
Kommission soll schließlich
nicht zu einem Dauerzustand
werden. Die Kommission dagegen begründet die vielen Verlängerungen mit massiver Behinderung ihrer Arbeit durch die Universität.
Im vergangenen Herbst hatte
Wissenschaftsministerin Bauer
dem Druck Paolis in der Öffentlichkeit nachgegeben und einem
späteren Abgabetermin zugestimmt. Um das zu erreichen,
hatte Paoli im Oktober sogar mit
Rückzug gedroht und davor gewarnt, dass alle bislang von der
Kommission zusammengetragenen Informationen zur Dopingvergangenheit der Uni aus
rechtlichen Gründen vernichtet
werden müssen. Die These von
der Aktenvernichtung blieb
nicht unwidersprochen. Doch
Letizia Paoli
FOTOS: DPA
der Druck war da, und die Grüne
wollte sich keine Blöße geben
ausgerechnet beim Thema Dopingaufklärung.
Auf die jetzt verschickte Information über die brisanten Funde hat Wissenschaftsministerin
Bauer drei Tage später mit einer
knappen Pressemitteilung reagiert: Sie freue sich auf eine konstruktive gemeinsame Analyse,
welche Aufgaben die Kommission vor dem Abschluss ihrer Arbeit noch zu bewältigen hat. Die
erhofften Zugeständnisse an die
Paoli-Kommission sind ausgeblieben.
KLAUS RIEXINGER
SPORT 15
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Keine Zeit für Ärger über Blechplatz
Felix Neureuther ist bei der ALPINEN SKI-WM nach Rang vier im Riesenslalom voll konzentriert auf den Slalom
Felix Neureuthers Frust
über den undankbaren vierten Platz im Riesenslalom
musste sofort den Aussichten auf seine letzte Medaillenchance bei der alpinen
Ski-Weltmeisterschaft weichen. „Es steht am Sonntag
für mich das Rennen an, wo
ich die besten Chancen habe. Da gilt es sich voll darauf
zu konzentrieren“, sagte der
Skirennfahrer nachdem er
am Freitag (Ortszeit) um
0,22 Sekunden eine Plakette
in Beaver Creek/USA verpasst hatte.
So sah es auch Mathias Berthold. „Der Riesenslalom, das ist
rum“, sagte der deutsche Männer-Cheftrainer. „Ich denke, dass
wir das nicht hier analysieren
sollten. Das können wir zu Hause
machen, wenn es zum nächsten
Riesenslalom in Garmisch geht.
Jetzt sollte die volle Konzentration auf den Slalom gehen.“ Allein
dieser Torlauf am Sonntag (18.15
und 22.30 Uhr MEZ/ARD und Eurosport) sei „jetzt wichtig“.
Auf eine Jetzt-erst-Recht-Reaktion von Neureuther hofft der
Österreicher dabei allerdings
nicht. „Wenn er überpowert im
Slalom, ich glaube, das wäre
nicht gut“, betonte der Coach.
„Zu viel Attacke ist nicht notwendig. Er fährt so stark im Moment
im Slalom, dass er ganz locker
sein Ding durchziehen sollte.“
Fritz Dopfer, der als 15. das
schlechteste Riesenslalom-Resultat seiner bislang so konstant
starken Saison kassierte, erwartet unter normalen Umständen
einen guten Tag für den deutschen Skiverband. „Da muss
man kein Prophet sein, dass wir
da vorne mitreden können. Felix
ist Erster in der Weltrangliste, ich
bin Dritter. Von dem her haben
Mächtig Schnee wirbelt Felix Neureuther bei der Ski-WM in den USA auf – am Sonntag ist er im Slalom einer der Gold-Favoriten.
wir die Vorleistungen schon gut
gebracht“, sagte der 27-Jährige.
„Es geht bei Null los. Grundsätzlich können wir da mit breiter
Brust rangehen“, urteilte Dopfer
kampfeslustig.
–
Imposante Rekordfahrt
von Ted Ligety
–
Ted Ligety gelang das vor allem
im Finale am Freitag, obwohl er
im ersten Lauf noch 0,24 Sekunden Rückstand auf die Spitze
hatte. Dann aber demonstrierte
der US-Amerikaner dem begeis-
terten Heim-Publikum all seine
Klasse und raste wie auf Schienen ins Ziel: mit Bestzeit.
Nachdem Ligety den USA die
erste Goldmedaille der WM beschert und mit dem dritten WMTitel im Riesenslalom in Serie einen Rekord aufgestellt hatte,
sprach der 30-Jährige seinem
Kumpel Neureuther Mut zu. „Wir
haben ein tolles Verhältnis. Ich
habe ihm gesagt, dass er das gewinnen soll am Sonntag. Er hat
eine große Chance. Er ist jemand,
den ich anfeuern werde“, kommentierte Ligety – obwohl er
selbst auch am Start des letzten
WM-Rennens dieser Titelkämpfe in den Rockies stehen wird.
Neureuther selbst freute sich
über das Gold Ligetys, der Marcel
Hirscher aus Österreich und den
drittplatzierten Franzosen Alexis Pinturault hinter sich ließ.
„Er ist ein sehr großer Freund
von mir. Deswegen: Ich habe
ihm von Herzen gratuliert“, sagte
Neureuther. Was der nun mit
insgesamt fünf WM-Titeln erfolgreichste Amerikaner bei
Weltmeisterschaften ihm zugeflüstert hatte, wollte er zwar
FOTO: DPA
nicht verraten – aber das übernahm Ligety wenig später selbst.
Hirscher will nach Gold im
Team-Event und der Alpinen
Kombination nun seinen WM-Titel im Torlauf verteidigen. Einen
erneuten Zweikampf zwischen
ihm und Neureuther erwartet
Hirscher allerdings nicht zwingend. „Es gibt für den Sonntag
unglaublich viele Favoriten.“
Der WM-Slalom der Frauen
mit der Schwarzwälderin Maren
Wiesler vom SC Münstertal war
gestern erst nach RedaktionsDPA/BZ
schluss beendet.
BIATHLON
Sieg für Peiffer,
Dahlmeier Zweite
Erst legte Laura Dahlmeier vor,
dann setzte Arnd Peiffer noch einen drauf: Am Holmenkollen
haben die deutschen Biathleten
die nächsten Top-Resultate eingefahren.
Peiffer beendete seine dreijährige Durststrecke und gewann
den Weltcup-Sprint von Oslo.
Der 27-Jährige entriss dank einer
packenden Schlussrunde Weltcup-Spitzenreiter Martin Fourcade den bereits sicher geglaubten Sieg und verwies den Franzosen um 3,3 Sekunden auf Rang
zwei. Kurz zuvor hatte Laura
Dahlmeier als Sprint-Zweite ihre
Erfolgsserie fortgesetzt und wie
Peiffer drei Wochen vor dem
WM-Start Medaillenhoffnungen
geschürt.
In dem hochklassigen Männerfeld schien Fourcade schon
der Gewinner zu sein. Siegessicher hatte er im Zielraum die
Faust geballt, um dann am Bildschirm die Hatz von Peiffer auf
seine Bestzeit zu verfolgen.
Läuferisch war der erst mit
Startnummer 70 ins Rennen gegangene Peiffer nur den Wimpernschlag von 0,3 Sekunden
langsamer als Fourcade. Den
Grundstein für den Sieg legte er
am Schießstand, wo er drei Sekunden schneller schoss als der
Franzose. „Bei einem Sieg muss
alles passen. Und heute war so
ein Tag“, sagte Peiffer.
Leidtragender seines Erfolgs
war Andreas Birnbacher, der
Rang drei nur um 3,1 Sekunden
an den Russen Anton Schipulin
verlor. Der Breitnauer Benedikt
Doll lief trotz einer Strafrunde
auf Rang elf, Simon Schempp
(zwei Fehler) wurde 13. Erik Lesser (ein Fehler) 14. Lediglich Daniel Böhm fiel als 30. ab.
DPA
16 SPORT · EXTRA
Der Sonntag · 15. Februar 2015
„Olympia 2018 wäre das Größte“
FREESKIERIN
Jule Seifert aus Rheinhausen will schnellstmöglich den Sprung in den Weltcup schaffen
Viel Zeit zu Hause verbringt
Jule Seifert momentan
nicht. Allerdings verbringt
sie die Zeit auch nicht etwa
in der Freiburger Universitäts-Bibliothek, wo man
sie als Biologiestudentin
vermuten würde. Nein. Jule
Seifert ist ein Draußenmensch. Sie jagt ihrem
Traum vom Weltcup im
Freeskiing hinterher.
Jule Seifert hat noch mächtig was vor auf zwei Skiern.
FOTO: KAI MAYER
Dort versucht sie, mit eindrucksvollen Sprüngen und Tricks die
wenigen noch fehlenden Punkte
für die Startberechtigung im
Weltcup zu erlangen. Sollte es
zeitlich klappen, will sie dieses
Jahr erstmals auch in Slowenien
an den Start gehen. „Ich liebe es,
neue Orte zu erkunden“, sagt die
27-jährige Breisgauerin. „Deshalb schaue ich immer wieder,
dass ich in andere Skigebiete
komme.“
–
Mit Bronze von der
Universiade heimgekehrt
SANDRA HENNIG
–
Ob Mayrhofen, die Sierra Nevada
oder auch die Dolomiten: Der
Radius, in dem die Rheinhausenerin sich zur Zeit bevorzugt mit
ihrem geliebten VW-Bus bewegt,
erstreckt sich über halb Europa.
Sie startet in den Disziplinen Slopestyle, in der ein Parcours aus
Geländern und Schanzen möglichst kreativ durchfahren werden muss, sowie in der Halfpipe.
So ein neues Skigebiet hat sie in
den vergangenen anderthalb
Wochen entdecken können: Jule
Seifert startete für die Universität Freiburg und damit auch für
das deutsche Hochschulteam
bei der Universiade, den Weltsportspielen der Studenten, in
der spanischen Sierra Nevada.
Und das sehr erfolgreich: Auf
dem Heimflug war Edelmetall
mit im Gepäck. In der Halfpipe
hatte sie am Mittwoch die Bronze-Medaille gewonnen.
Für die ehrgeizige Rheinhausenerin, die neben ihrem Biologie-Studium eine Ausbildung als
Skilehrerin absolviert hat, ist das
aber kein Grund, sich auszuruhen: Am Sonntag reist sie bereits
weiter. Es steht der nächste Wettbewerb in den französischen Alpen an, bei dem sie wieder in ihrer Paradedisziplin Slopestyle
punkten will.
Im März folgt dann der zweite
Saisonhöhepunkt für sie: die European Freeski Open im schweizerischen Laax. Zwar kann sie
hier keine der wichtigen Punkte
ergattern, die sie einem möglichen Weltcupstart näher bringen würden, allerdings genießt
dieser Wettbewerb im Kanton
Graubünden international einen hervorragenden Ruf. Er ist
eine Möglichkeit, sich schon einmal mit einigen der Besten der
Welt zu messen.
Im Europacup, der zweithöchsten internationalen Klasse, startet Seifert für den SC Feldberg-Bärental. Dort, am Feldberg, kann man sie deshalb auch
zwischen ihren Wettbewerben
treffen. Wenn sie zu Hause ist,
trainiert sie hier am liebsten mit
ihren Freunden, mit denen sie
immer wieder neue Tricks ausprobiert.
Jule Seifert ist mit Herzblut
dabei. Das Freeskiing ist ihre Leidenschaft, und deshalb soll beim
Europacup auch noch lange
nicht Schluss sein: Die BiologieStudentin hegt neben dem
Sprung in den Weltcup, der ihr,
so hofft sie, zur nächsten Saison
hin gelingt, noch einen anderen
Traum: „Olympia 2018 in Südkorea, das wäre das Größte für
mich. Da will ich hin.“ Bis dahin
wird sie weiter auf der Jagd nach
Punkten und Medaillen sein, ob
im Europacup, im Weltcup oder
bei anderen internationalen
Wettbewerben.
EXTRA: DAHEIM
Was noch gefördert wird
Trotz gekürzter Vergütungen kann sich die Nutzung der SOLARENERGIE lohnen
In den vergangenen Monaten
war viel von Kürzungen der Zuschüsse und Vergütungen im Bereich der Solarenergie zu lesen.
Aber was genau bedeutet das für
Hausbesitzer, die im laufenden
Jahr eine Solarstromanlage auf
ihr Dach bauen wollen?
Seit August ist die Reform des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes
(EEG 2014) in Kraft. Sie soll die
Energiewende in Deutschland
voranbringen. Anlagenbetreibern beschert sie vor allem sinkende Einnahmen. Die Vergütungen, die Neueinsteiger in einer bestimmten Höhe für ihren
erzeugten Strom 20 Jahre lang
bekommen, verringern sich mit
jedem Monat, den die Anlage
später in Betrieb geht. Das wird
auch 2015 so bleiben. Doch kann
sich die Investition in Solarenergie noch rechnen, wenn ein großer Teil des erzeugten Stroms
selbst verbraucht wird.
Die meisten Neuerungen des
EEG gelten für größere Anlagen
mit einer Leistung von mindestens 500 Kilowatt. Deren Betreiber bekommen nun keine feste
Einspeisevergütung mehr. Stattdessen müssen sie ihren Strom
eigenständig verkaufen. Ab Januar 2016 gilt das auch für neue
Anlagen ab 100 Kilowatt. „Privatleute wird das allerdings kaum
betreffen“, sagt Sascha Schulz
von der Energieagentur NRW.
„Zum Vergleich: Eine Solaranlage auf einem 60 Quadratmeter
großen Dach eines Eigenheims
hat eine Leistung zwischen 7,5
und 8 Kilowatt.“ Für Anlagen bis
FAKTEN
Stromspeicher
Die Anschaffung eines Solarstromspeichers wird staatlich
gefördert. „Die Bundesregierung übernimmt beim Kauf
eines Batteriespeichers bis zu
30 Prozent der Kosten“, erläutert Carsten Körnig vom Bun-
desverband Solarwirtschaft.
Wie hoch die individuelle Förderung ist und mit wie viel
Ertrag sie rechnen können,
finden Interessenten über das
Fördernavi sowie den Solarrechner der Energieagentur
NRW heraus (www.energieagentur.nrw.de).
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Wenn möglichst viel davon selbst verbraucht wird, lohnt sich das Produzieren von Solarstrom auf dem eigenen Hausdach noch. FOTO: DPA
10 Kilowatt sieht das EEG auch
weiterhin die garantierte Einspeisevergütung vor.
Sie sinkt derzeit aber um 0,5
Prozent pro Monat. Doch auch
das ist nicht sicher: „Gefördert
werden deutschlandweit nur
Photovoltaikanlagen im Umfang von 2 400 bis 2 600 Megawatt pro Jahr“, erklärt Schulz.
Werden zu viele Anlagen in Betrieb genommen und damit das
Volumen aufgebraucht, sinke
die Einspeisevergütung stärker.
„Es empfiehlt sich also, rechtzeitig zu prüfen, ob sich eine neue
Photovoltaikanlage rechnet“, so
Schulz. Trotz sinkender Fördersätze lohnt es sich 2015 auf Solar-
energie zu setzen, meint der
Bundesverband Solarwirtschaft.
„Sonnenstrom vom eigenen
Dach kostet nur noch die Hälfte
dessen, was ein privater Verbraucher beim Energieversorger bezahlen muss“, sagt der Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Er
rät aber, möglichst viel des
Stroms direkt zu nutzen oder in
einer Batterie zu speichern (siehe Kasten). „Waschmaschine
oder Geschirrspüler sollten beispielsweise dann laufen, wenn
die Photovoltaikanlage Strom
erzeugt.“ Nur der Überschuss
wird noch in das Netz eingespeist und vergütet.
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Blutrot und süß
Sie gehören zu denwenigen Früchten, die es nur zu bestimmten Zeiten gibt: Jetzt haben Blutorangen
Saison.SieeignensichfürMarmelaSEITE 19
de, Desserts und Salate.
Oder Sie wählen Ihren
Lieblingsplatz gleich vor Ort
in allen BZ-Geschäftsstellen.
NEUE TONTRÄGER
KENNY WHEELER
Der großeWeber
U
Was macht der Geruch, den man nicht einmal riecht, mit den Menschen? Carsten Höller und François Roche versprühen in ihrer Installation
Pheromonnebel.
FOTOS: ZVG
Kunst stinkt
„ BELLE HALEINE – Der Duft der Kunst“ im Museum Tinguely ist anstrengend für die Nase
Eine Ausstellung zum Thema Geruch ist ein Wagnis.
Das Museum Tinguely geht
es mit „Belle Haleine – der
Duft der Kunst“ ein und
sorgt für verwirrende Sinnesmomente, die nichts für
schwache Nasen sind.
KATHRIN GANTER
Gerüche manifestieren sich
schon in früher Kindheit als spätere Erinnerung. Menschen, die
wir mögen, können wir gut riechen. Und dank musikalischer
Aufklärungwissenwir,wie ganze
Generationen riechen: „Hippies
Hate Water“ und Grunge „Smells
Like Teen Spirit“. Die Wahrnehmung von Gerüchen sei sehr,
sehr individuell, sagt Annja Müller-Alsbach, Kuratorin der Ausstellung „Belle Haleine – Der
Duft der Kunst“. Gerüche seien
stark geprägt von Assoziationen
und die Ausstellung zeige zudem, „welche Toleranz es Gerüchen gegenüber auch braucht“.
In der Tat. Denn eine Reise
durchs Wohlgeruchs-Wunderland ist es nicht: Die norwegische Künstlerin und Geruchsforscherin Sissel Tolaas sammelte
im Rahmen einer Studie
Schweiß von elf Männern, die
unter einer schweren Phobie leiden. „Mithilfe eines HeadspaceGas-Chromatografen wurden
die Duftmoleküle ihrer Schweißproben im Labor bestimmt,
dann synthetisiert und mikroinkapsuliert, so dass Tolaas die
Wände mit ihnen präparieren
konnte“, verrät das Begleitheft
zum Werk „The Fear of Smell –
the Smell of Fear“. Kurz gesagt:
Unter elf Nummern riecht es jeweils nach dem Angstschweiß eines Probanden. Wer Details erle-
ben will, muss direkt schnüffeln
– doch auch die gesamte Angst,
die durch den Raum wabert,
reicht, um leichte Übelkeit auszulösen.
–
Die Dosis
macht das Gift
–
„Der Duft hält sich nicht an die
Vorgaben, die man gerne hätte“,
sagt Museumsdirektor Roland
Wetzel. Das sei die große Herausforderung der Duftausstellung
gewesen, die Auftakt einer Sinnesreihe ist. Der Duft ist flüchtig,
entwicht aus den eigens eingerichteten Räumen, mischt sich
im Museum. Es dominiert Ernesto Netos „Mentre niente
accade“. Gleich einem Mega-Pilz mit hängenden Lamellen arrangiert der
Brasilianer Hunderte mit
Gewürzen gefüllte Stoffhüllen: Nelke, schwarzer
Pfeffer, Kurkuma und Ingwer sind angenehme Gerüche, doch in riesiger
Menge sind auch sie nur
schwer zu ertragen. Gleiches gilt für Valeska Soares „Fainting Couch“, auf
der eine Ohnmacht mit
Lilienduft kuriert werden
soll – doch die hohe Dosis
wirkt eher betäubend.
Bisweilen überlässt die Ausstellung den Duft der Fantasie.
Anna-Sabina Zürrer hat drei Kubikmeter Grünzeug im benachbarten Solitude-Park gesammelt, hat es so lange destilliert,
bis davon 27 Milliliter konzentrierter Duft als ätherisches Öl
übrig blieben. Das Fläschchen
wird aber ebenso verschlossen
bleiben wie Clara Ursittis „Eau
Claire“. In einem edlen Flakon
hat die Künstlerin den Duft ihrer
eigenen Genitalsekrete, aufge-
löst in Alkohol und Kokosnussöl,
konserviert. Eine andere Büchse
der Pandora wurde geöffnet:
1961 gab Piero Manzoni eine limitierte Auflage kleiner Dosen
voller „Merda d’artista“ – Künstlerscheiße – heraus. Der Franzose Bernard Bazile öffnete in einer
Kunstaktion 1989 eine solche
Dose – Inhalt und Geruch können nun im Tinguely begutachtet werden.
Marcel Broodthaers „Panneau
de moules“, ein Teppich aus
Miesmuschelschalen,
riecht
zwar nicht, weckt aber sofort einen assoziierten Geruch. Wohin-
gegen die „Fettflüchtigen Selbsterscheinungen“, Gemeinschaftswerke von Dieter Roth und Daniel Spoerri, dem assoziierten
Wohlgeruch der Rezepte ranzigen Fettgestank entgegenhalten.
Wer einmal in der Parfümerie
mehr als drei Düfte hintereinander probiert hat, der weiß, dass
die Nase ein nur sehr begrenzt
aufnahmefähiges Sinnesorgan
ist. Dadurch stößt die Ausstel-
lung an ihre Grenzen: „Der Duft
der Kunst“ ist kaum ohne längere Pause zu ertragen, sonst sammelt sich zwischen Nase und Gehirn eine Duftwolke, die kein Vergnügen mehr ist.
Im Untergeschoss steht Kristoffer Myskjas „Smoking Machine“, die nichts anderes tut, als Zigaretten zu rauchen. Das wirkt
vertraut nach all den künstlichen Essenzen, Destillaten und
Konzentraten, denen man bis
dato ausgesetzt war. Es ist ein Geruch, der sich leicht einordnen
lässt. Ganz im Gegensatz zum
Pheromonnebel, den eine Maschine von Carsten Höller und
François Roche verströmt. Er
ist kaum wahrnehmbar –
und wirkt sich doch auf
den Körper aus. Eher
spaßig ist das Duftkino
zu
Jean
Tinguelys
„Study for an End of the
World No.2, Las Vegas
1962“. Der Film zeigt ein
Projekt Tinguelys in der
Wüste von Nevada.
Duftkarten, zu bestimmten Zeiten gerubbelt, untermalen olfaktorisch.
Wohingegen Cildo Meireles „Volátil“ verstörend
ist: Man läuft durch Talkpuder durch den Raum,
der nur durch eine Kerze beleuchtet ist und in dem der Geruch verströmt wird, der als
Warngeruch dem Haushaltsgas
beigemischt ist. „Der Duft der
Kunst“ hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Und Duftanhaftungen in der Nase, die man
stundenlang nicht loswird.
> BELLE HALEINE – der Duft der
Kunst: Tinguely Museum Basel, bis
17. Mai, Dienstag bis Sonntag, 11
bis 18 Uhr, Eintritt 18 Franken (ermäßigt 12 Franken).
nd sofort ist er wieder da,
dieser Sound, sein ansatzlos leichtes, trippelndes Schweben, die Töne nie
schlicht heraus und doch wie
schimmernde
Perlen auf einer
Linie, gedehnt
und nicht dingfest
zu machen: Kenny Wheeler hat
sich am Flügelhorn 60 Jahre lang
den Platz im JazzOlymp verdient,
der ihm im September zugeteilt wurde. Dieses
Jahr wäre der kanadische Wahlengländer 85 geworden, und
ECM hat seinen letzten Besuch
im Studio nun posthum herausgebracht: „Songs for Quintet“ beginnt mit einer Gitarre,
wie sie John Abercrombie spielen könnte, auch John Paricelli
versteht sich auf diese offenen,
schwebenden Akkorde, die dennoch schreiten. Dass man
Wheeler seine schwere Krankheit anhört, er Töne und Kraft
reduziert und das Fragile
manchmal brüchig wirkt, lässt
sich zwar nicht leugnen. Doch
er zeigt sich noch einmal als
großer Komponist und Ensemblemusiker. Mit seinem langjährigen Partner Stan Sulzmann am Tenorsax spielt
Wheeler die Themen oft unisono an, bevor beide auf ganz anderen Wegen weitergehen – der
eine als Solist, der andere oft
mit dem Kontrapunkt. Das
bringt schon der erwähnte Opener „Seventy-Six“, deutlicher
aber „Old time“, in das Sulzmann bluesig hineinboppt,
Bass und Drums Spannung für
ein melismatisches Thema aufbauen, zu dem Wheeler hinzustößt, bis Salzmanns Blues dem
ostinaten Bass
folgt. „Sly Eyes“
verblüfft nach
ZapfenstreichSnare als unverhoffter Tango, fast
ein Mitsingstück.
Im kurzen, freien
„1076“ darf Parricellis Gitarre mal grob sägen,
während „Canter 1“ als Bass-Meditation beginnt, dann aber
dem Titel entsprechend leichten Galopp aufnimmt und sich
ein klar gegliedertes Thema
auftut. Stärker geblasen wäre
das ein Fetzer, doch nur Sulzmann und ein Beckentrippeln
geben dem inneren Drive nach.
An den Schluss setzt Wheeler
mit „Nonetheless“ vom unerreichten „Angel Song“ (1996) eine Klammer. Chris Laurence
folgt zwar Dave Holland, doch
sein Bass drängt stärker, und
das ganze Gewebe ist nicht wie
das dünne, im Wind schwebende Netz des Originals, es geht
geradliniger und direkter voran. Dennoch zeigt Wheeler wie
im ganzen Abschiedsgig seine
enorme Flexibilität und eine
traumhafte Leichtigkeit der
komplexen Linien, ohne die der
Jazz ärmer ist. RENÉ ZIPPERLEN
> KENNY WHEELER „Songs for
Quintet“, ECM.
KURZ GEFASST
OPER
Verdis „Troubadour“ in Freiburg
Beide haben noch nie eine Oper inszeniert.
Mit Verdis „Troubadour“ hat sich das Regie-Duo Rudi Gaul und Heiko Voss für sein
Debüt eine der bekanntesten Opern überhaupt vorgenommen – und konzentriert
sich auf den Kampf gegen das Patriarchat.
Am Samstag, 21. Februar, ist am Freiburger
Theater Premiere. Karten unter
0761/496 88 88 oder auf bz-ticket.de
DS
THEATER
„Männerschlussverkauf“ imTAM
Das Weiler TAM Theater am Mühlenrain bringt am Samstag,
28. Februar, die Komödie „Männerschlussverkauf“ mit Emine
Akman und Miriam Schignitz. Darin sehnt sich Gisela nach
dem Mann ihrer Träume und sucht Hilfe bei einer Therapeutin.
Die will Gisela durch verwegene Männergeschichten führen.
Das Stück von Johannes Galli führt zu turbulenten Szenen.
Karten und Informationen unter www.tam-weil.de
Gitarre?
www.as-herrmann.de
Hifi-Highend-Heimkino
Musikhaus Geissler Nachf.
Sam´s Musikhaus
Marktplatz 10, Lörrach, Tel./Fax 0 76 21 / 8 44 60
Samstag, 7. März 2015, Lörrach-Salzert
Max-Metzger-Haus:
KINDERKLEIDERBÖRSE (12-14 Uhr)
und
FRAUENKLEIDERBÖRSE (15-17 Uhr).
Kaffee- und Kuchenbuffet
durchgehend 12-17 Uhr.
Infos unter:
kleiderboerse.salzert@gmx.de
18 KULTUR IN DER REGION
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Romeo Horror Show
The Tiger Lillies
SHAKESPEARES
berühmtes Liebespaar am Theater Basel
Barbara-David Brüesch
bürstet Shakespeares „Romeo und Julia“ auf eine
Goth-Party um Triebe, Sex
und Tod. Die Liebe taucht
dabei als unerwartete Überwältigung auf.
CLAUDE BÜHLER
WER SICH NACH EINER KLEINEN SÜSSEN INDIANERPRINZESSIN benennt, der kann nur Gutes im Sinn
haben. Wie schön, dass es zu jeder bescheuerten Regel eine überzeugende Ausnahme gibt. Die Londoner
Tiger Lillies (eben nach der aus „Peter Pan“) sind nämlich so etwas wie die inoffiziellen Markenbotschaften
des Bösen, Verruchten, Perversen, Verdreckten und Geschmacklosen. Dass Sänger und Akkordeonist Martyn
ausgebildeter Countertenor ist, beweist er in rührenden, nicht weniger rüden Balladen. Ob sich Image und
Präsentation mit den Jahren nicht doch abnutzen, muss jeder selbst entscheiden. Am besten geht das
natürlich vor Ort: Donnerstag, 19. Februar, 21.15 Uhr, Kaserne Basel. Karten kosten 28 Franken.
FOTO: PR
Ernste komödiantische Gebärden
PETER BOSSHART
zeigt „handkehrum“ bei Robert Keller in Kandern
In Peter Bossharts Maldarum leistet sie sich
welt
„handkehrum“
komödiantische bis
zeigen sich die Dinge
harlekineske Gebärvon ihrer ungewohnden. Wer denkt schon
ten Seite. Das in Robert
an zwei schwarze
Kellers Galerie in KanMännerslips, wenn er
dern zu entdecken,
„Seepferdchen“ hört?
macht Spaß.
Und wer ahnt, dass er
Bossharts Bilder heiim kleinformatigen
ßen zum Beispiel
Bild
„Durchgang“
„Schwanheim“, „Lumigleich durch drei gelax“, „Obelichs“, und behen muss, um den
trachtet man auch die
letzten kleinen zu eranderen 41 hier nicht
reichen, durch den er
namentlich genannnicht mehr kommt?
ten, die vom Keller bis
In Bossharts Malunters Dach verteilt
welt erwachen die
sind, nimmt man
Dinge plötzlich aus
dann noch die beiden
ihrem Schweigen, läHolzskulpturen dazu,
cheln oder lachen
die am Haus und am
kurz auf, weil sie für
Schopf hängen, wird
einmal aus dem „Bedas alte Haus zum
sitz ihrer Bedeutung“
Theater, in dem das
befreit wurden und
Stück „handkehrum“
sich nun zur Überragespielt wird. Ist’s eine
schung aller neu zeiKomödie? Vielleicht.
gen dürfen.
Als ich überlegte, ob
Wäre
Bosshart
sich dafür ein Motto
Komponist,
sagte
finden ließe, fiel mir
man, seine Bilder seiLichtenbergs Aphorisen Capricci, Charakmus ein: „Es war ihm
terstücke, deren imunmöglich, die Wörter
mer neue Einfälle ernicht in dem Besitz ihfreuen. Und die zu errer Bedeutung zu stöleben,
ermuntert
ren.“
auch der Burattino,
Ersetzen wir „die Kunst mit dem Hang zur harlekinesken Gebärde: Peter der gelenkige HamWörter“ durch „die Bossharts Hampelmann an der Galeriewand. FOTO: CYB pelmann aus groben
Dinge“, wird erkennBuchenholzscheiten,
bar, was Peter Bosshart antreibt auch der „Garten des Herrn Peli- der am Haus hängend die Besuzu malen; nämlich die zemen- kan“ oder der „Gefährte“. Letzt- cher empfängt und ihnen zutierte Selbstverständlichkeit der genannter erscheint als mit ei- ruft: Geht mal rein und lasst
Dinge zu zerstören, um sie so zu ner bunten Decke verhängter euch überraschen!
NIKOLAUS CYBINSKI
zeigen, wie sie handkehrum er- Rollstuhl, in dem Bossharts Vascheinen, das heißt als neu er- ter seine letzte Lebenszeit verschaffene und zuvor so nie gese- brachte.
> PETER BOSSHART „handkehrhene. Das können, um einige
Plötzlich wird klar: Handkehr- um“. Galerie Robert Keller, ZiegelBeispiele zu nennen, der über- um heißt, die Dinge erscheinen straße 25, Kandern. Samstag und
große „Pudel aus Saint-Gin- mal so, mal so und werden für Sonntag, 14 bis 18 Uhr (bis 22.
golph“ sein, die Teilansicht der unsere Augen-Blicke zu dem, März). Der Katalog „Handkehrum“
vom Efeu überwucherten zwei- was sie auch real sind. Bossharts ist im Freiburger Modo Verlag für
einhalb Balkone im „Hochhaus“, Malerei meint es ernst, und eben 25 Euro erschienen.
GrundKurs
GrundKurs
GrundKurs
GrundKurs
FR
SO
DI
MI
21.05
20.05
21.05
19.20
Uhr
Uhr
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Uhr
27. 2.
1. 3.
3. 3.
4. 3.
-
8. 5. 15
3. 5. 15
5. 5. 15
6. 5. 15
DiscoFox 1
BoogieWoogie 1
Salsa 1
TangoArgentino 1
SO
MI
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MO
16.45
21.05
21.05
19.00
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HochzeitsKurs
HochzeitsKurs
SA
SO
18.00 Uhr
15.15 Uhr
28. 2. - 28. 3. 15
1. 3. - 22. 3. 15
! 64 Kurse (verschiedene Stufen) im KursProgramm !
w
e
l.d
n
s
.t
ww
TanzSchule
Neugebauer
07621 / 14855
info@tsnl.de
79539 Lörrach WiesenTalStr. 75
Schon bei Publikumseintritt
schwingt ein buckliger Diener
bedrohlich ein Beil. Mit der langen Mähne, der leichenblassen
Haut erinnert er an Riff Raff aus
der Rocky Horror Show. Düster
ist auch die mit schwarzen Papierfetzchen besäte Spielfläche
in der Mitte des Auditoriums.
Sind wir hier im Verona der Renaissance oder im morbiden
Schauermilieu der Romantik?
Bald fällt unser Diener hin, so
schwergliedrig, als wäre er zu
müde, um zu sterben. Hat ihn
der Hass zwischen den beiden
mächtigen Häusern Montague
und Capulet so niedergerungen,
der die Liebe zwischen deren
Kindern Romeo und Julia unmöglich macht? Die zwei Familienväter geben bald mit zwei
übermannsgroßen Schwertern
eine Kostprobe der grotesken
Verhältnisse: Kling-klang-pengaua. Oder hat diesen gebeugten
Diener der Sex so erschöpft?
Regisseurin
Barbara-David
Brüesch treibt ihr Spiel mit
Shakespeares Stoff. Vorgestellt
wird eine schiefe, leichenblass
geschminkte, fast durchweg
schwarz gewandete Gesellschaft
mit verfilzten Haaren und kühnen Frisuren, die da in morbidem Übermut lacht, tanzt, singt,
sich begrapscht und prügelt.
Zwei Live-Musiker, Chrischi Weber und Christian Müller, kommentieren und unterlegen das
hitzige Geschehen mit Holzhammer-Beats, Gitarren-Lärm
und allerlei Gezirpe.
Die Jugend hüpft, zappelt,
ficht, zotet und schreit getrieben
von der Energie, die den Jungmännern den Hosenboden
lupft. Wohin damit? Entweder
zum Sex oder in den Tod. Dass
bald der eine, Mercutio (Simon
Bauer, Romeos Freund), bald der
andere, Tybalt (Philippe Graff,
Romeos Feind) tot liegen bleibt,
kann nicht überraschen. Auch
nicht, dass in diesem schwarzhumorigen Bühnen-Comic einer
seinen Kopf auf einem Tablett
spazieren führt. Oder dass sich
Romeo und Julia am Fest bei den
Capulets – einer eher bizarr-lasziven Techno-Party – erstmals in
riesigen Gorillaköpfen (Achtung: Triebsymbol!) begegnen.
Auf kaum etwas anderes als
Judith Strößenreuter und David Berger: nah am Ideal.
Sex, Trieb und Tod hat Brüesch
Shakespeares Tragödie reduziert
und eine Goth-artige Karikatur
auf das Rührstück inszeniert, das
sie in der Tragödie aufgefunden
zu haben meint.
Für viel Gelächter sorgt Mercutio, der die erwähnte Party nur
mit einer Socke bekleidet besucht. Selbst Mönch Lorenzo
(Dirk Glodde), der das Gute will
und Romeo und Julia heimlich
traut und unabsichtlich die Tragödie vorspurt, trägt unter seiner Kutte Lederhose und ein
transparentes T-Shirt.
Und die Liebe? Sie kommt vor
als Faszinosum, das die Betroffenen überwältigt. Judith Strößenreuter als Julia, David Berger als
Romeo treffen mit ihren schönen Zügen ideal das traditionelle
Bild vom berühmtesten Liebespaar nach Adam und Eva. Aber er
mit den verfilzten Haaren, die
unter seiner Kapuze hervorlugen, sie mit den zu kurzen Stirnfransen, sehen sie aus wie deformierte Kinder dieser deformierten Gesellschaft. Da darf man
nicht viel kindlich-unbefangenen Sinn, pubertäre Idealität,
verfeinerte Poesie erwarten.
Was ihnen jedoch noch bleibt,
was die beiden Schauspieler
auch klar herausstellen, etwa bei
der berühmten Balkon-Szene, ist
das so unschuldige wie auch ungerührte Staunen über unbekannte
Gefühlssensationen.
MUNDART
Dichter
gesucht
Mundartdichter, öffnet eure
Schubladen! Für den GerhardJung-Wettbewerb wurde die
Einsendefrist bis 25. Märzverlängert. Die Stadt Zell im Wiesental
lobt den Preis für Autoren bis 35
Jahre alle drei Jahre aus. Beiträge
in den Sparten Lyrik, Prosa, Lied
oder Spiel sind in einer badischen Mundart abzufassen. Es
können auch Gruppen teilnehmen. Beiträge anonym und mit
Kennwort an: Stadt Zell im Wiesental,
Gerhard-Jung-Wettbewerb, Constanze-Weber-Gasse 4,
79669 Zell im Wiesental. In einem Umschlag mit demselben
Kennwort Name, Adresse, Telefon und Geburtstag angeben. DS
FOTO: SCHLOSSER
Und wenn Julia den Romeo die
Liebe schwören lässt auf sein
„edles Selbst“, so klingt das bei
Strößenreuter zwar locker dahergesagt, aber auch wie die erstmalige Entdeckung, dass es eine
solche Instanz überhaupt gibt.
So täte man der Aufführung
unrecht, hielte man sie bloß für
Klamauk. Wenn Vater Capulet
seiner Tochter Julia androht, er
werde sie verstoßen, wenn sie
nicht den von ihm gewählten,
adligen Gecken Paris (Mathis
Künzler) heirate, so gibt sich Vincent Leittersdorf einem irre lächerlichen Tobsuchtsanfall hin,
dass man zwar lachen will. Doch
die Lage ist ernst, das Elend fühlbar groß.
Für das Ende hat die Regie einen eigenen Dreh gefunden. Die
aus dem Tiefschlaf erwachte Julia sieht vor sich Romeo, der sich
vergiftet hat. Sie findet aber
nicht wie in der Vorlage einen
Dolch, um ihm nachzufolgen.
Also küsst sie ihn, wieder und
wieder, bis er erwacht. Sie leben?
Goldflitter fällt vom Bühnenhimmel. Oder finden sie sich im
Totenreich? Der melodramatische, vielfältig interpretierbare
Schluss traf den Geschmack des
Premierenpublikums. Starker
Applaus.
> ROMEO
UND JULIA Theater
Basel, Schauspielhaus. Infos und
Karten: www. theater-basel.ch
KURZ GEFASST
KLASSIK
Schumann und Poulenc in der Synagoge
Die Basler Musiker Boris Chnaider (Foto),
Maximilian Schneider und Muriel Fankhauser, allesamt Preisträger verschiedener
internationaler Wettbewerbe, geben am
Sonntag, 22. Februar, um 16 Uhr im KönigDavid-Saal der Lörracher Synagoge in der
Rainstraße 4a ein Konzert mit Werken von
Robert Schumann, Franz Schubert, Francis
Poulenc und Edvard Grieg. Eintritt frei, es
gibt eine Kollekte.
DS
RATEN
Nellie Nashorn bringt zweites Kneipen-Quiz
Die Erstauflage war eine Premiere und ein überraschender
Erfolg, nun veranstaltet das Team des Lörracher Kulturzentrums
Nellie Nashorn zum zweiten Mal ein Kneipenquiz. Neben dem
reinen Spaß an der legendären Pub-Institution gibt es auch
Preise – einen ganz speziellen sogar für den Vorletzten. Eine
Anmeldung ist für den Abend am Donnerstag, 19. Februar,
ab 20 Uhr, nicht nötig – aber dringend zu empfehlen: info@nelDS
lie-nashorn.de
DREI GÄNGE 19
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Ein köstlicher Schock
Jetzt haben BLUTORANGEN Saison: Sie eignen sich für Saft, Desserts und Salate
RIESLING
Pigott erforscht dasWunder
K
In einer Welt, in der Himbeeren oder Tomaten mitten im Winter niemanden
beeindrucken, sind sie eine
köstliche Rarität geblieben:
Blutorangen gibt es nur
jetzt. Sie reifen zwischen
Mitte Dezember und Ende
März auf Sizilien und bringen Farben und Vitamine
ins Glas und auf den Teller.
SIGRUN REHM
„Viele Kunden fragen immer mal
nach, wann es endlich Blutorangen gibt“, berichtet Gaetano Vitolo, der in Freiburg-Haslach den
italienischen
Feinkostladen
L’Ulivo als stilechten Alimentari
mit Cafébar betreibt. Doch die
Früchte mit dem besonderen
süß-sauren Aroma gibt es frühestens eine Woche vor Weihnachten, und sobald der Frühling beginnt ist Schluss.
Mit einem großen Messer
schneidet Vitolo einige Früchte
auf: Groß, süß und saftig liegt
ein Exemplar der Sorte Tarocco
Gallo aus der Gegend um die sizilianische Stadt Palagonia in
seiner Hand, kleiner, säuerlicher
und dunkler kommt die Sorte
Moro daher, die auf den Hängen
des Vulkans Ätna wächst. „Die
Farbe und der Geschmack der
Blutorange kommen vom vulkanischen Boden und von den großen Temperaturunterschieden“,
erklärt der Obsthändler. „Jeder
Baum erlebt einen Schock pro
Tag – morgens hat es 1 Grad, mittags sind es 20 Grad.“ Dieses
Wechselspiel von Kälte und Sonne ist das Geheimnis der Blutorange. Versuche, die Früchte
außerhalb Siziliens zu züchten,
seien daher bislang wenig erfolgreich: „Das klappt nicht gut, und
die Früchte schmecken auch anders, eben weil Klima und Boden
nicht stimmen“, sagt Vitolo.
So stammen rund 90 Prozent
der Blutorangenweltweit aus der
Gegend zwischen Catania, Syra-
NACHSCHLAG
cus, Ragusa und Enna auf Sizilien. Die „Arancia rossa di Sicilia“
ist als geografische Herkunftsbezeichnung in der Europäischen
Union geschützt. Wenn die immergrünen Bäume ab April wieder blühen, kommen die Imker
mit ihren Bienenvölkern, um sie
reinen Blutorangennektar sammeln zu lassen. In hiesigen Supermärkten und Obstgeschäften kosten Blutorangen zur Zeit
zwischen 1,50 und 2,50 Euro pro
Kilo. „Menge und Größe der
Früchte sind jedes Jahr ein bisschen anders, je nach Wetter“, sagt
Gaetano Vitolo.
Während seine deutschen
Kunden Blutorangen vor allem
als frisch gepressten Saft zum
Frühstück schätzen, kommt in
Italien eine Fülle von Desserts
auf den Tisch: Mousse und Sorbet, Parfait und Panna Cotta, Ku-
FAKTEN
MARMELADE aus Blutorangen: 850 ml Saft auspressen
und mit 500 g Gelierzucker
der Sorte 2:1 in einem hohen
Topf erhitzen, regelmäßig umrühren. Nebenbei etwa sechs
kleine Gläser samt Deckel im
Spülbecken mit kochendem
Wasser übergießen, um sie zu
desinfizieren. Kleinen Teller
für die Gelierprobe in den
Kühlschrank stellen. Wenn die
Saft-Zucker-Masse brodelt,
Hitze reduzieren und exakt
4 Minuten unter stetigem Rühren sprudelnd kochen lassen.
Einen Klecks von der Masse
auf den gekühlten Teller geben
und schauen, ob sie geliert.
Marmelade in die Gläser gießen, mit Deckel sehr fest verschließen und für einige Minuten auf den Kopf stellen,
um ein Vakuum zu schaffen.
Nach wenigen Stunden ist die
Marmelade fest.
HINWEIS: 1 kg Früchte ergeben
etwa 600 ml Saft. Um größere
Mengen Marmelade herzustellen, empfiehlt es sich nicht,
die Menge einfach zu vervielfachen, lieber mehrere kleine
SIR
Portionen kochen.
chen, Soßen und Cocktails, die
sonst mit anderen Zitrusfrüchten hergestellt werden, erhalten
durch die Blutorange Farbe und
Frische. Gewürze wie Vanille und
Zimt harmonieren fein. Wer
noch nie selbst Marmelade eingekocht hat, kann mit Blutorangen ein einfaches und erfolgreiches Debüt erleben (siehe Rezept). Das leuchtende Pink ist ein
wahrer Hingucker.
Auch pikanten Gerichten gibt
die Blutorange eine besondere
Note. Gaetano Vitolo schätzt den
Fenchel-Blutorangensalat, der in
der sizilianischen Küche einen
festen Platz hat. Dafür werden
zwei Blutorangen filetiert und
mit einer klein gehackten Zwiebel, einem in feine Streifen geschnittenen rohen Fenchel und
etwas Radicchio gemischt. Zum
Schluss gibt man Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und gutes Olivenöl darauf. „Essig braucht es
nicht, die Früchte haben genug
Säure“, sagt Vitolo. Viel Vitamin C und wertvolle Anthocyane, die zu den zellschützenden
sekundären
Pflanzenstoffen
zählen, machen diesen Wintersalat zu einer sehr gesunden Köstlichkeit.
ann es spannend sein,
wenn sich ein Weinjournalist 232 Seiten lang mit
nur einer einzigen Rebsorte befasst? Sehr sogar! Zumindest
wenn der Autor
Stuart Pigott
und die Rebsorte Riesling
heißt. Global
betrachtet ist
der Riesling immer noch ein
Außenseiter.
Trotz seines
einzigartigen
Geschmacks
und seiner geschmacklichen
Bandbreite von
knochentrocken bis honigsüß steht der Riesling im Schatten von Chardonnay, Sauvignon Blanc und Grauburgunder.
Das liegt auch daran, dass ihm
das Image des süßen Massenweins nachhängt, als der er in
den 1970er Jahren aus unerklärlichen Gründen zum deutschen Exportschlager wurde.
Vor allem aber wird er nur selten angebaut. So macht der
Riesling nur ein Prozent der
weltweiten Weinproduktion
aus. In „Planet Riesling“ erforscht der renommierte britische Weinkenner Stuart Pigott
das Riesling-Wunder, das seit
einigen Jahren immer mehr
Weintrinker in seinen Bann
zieht. Er skizziert in seinem
ebenso mitreißend wie unkonventionell geschriebenen Werk
das weltweite Netzwerk zwischen Winzern, Sommeliers
und Weinhändlern und folgt
der Rebsorte um die ganze Welt.
Dieses Netzwerk der Eingeweihten ist für ihn der „Planet
Riesling“. Viel erfährt man da-
bei über die wachsende Riesling-Szene in Übersee, deren
Gravitationszentrum das East
Village von New York ist, wo
2008 die Idee zum Weinfestival
„Summer of
Riesling“ entstand. Pigott
führt den Leser
zu den prägenden RieslingRegionen: von
den USA und
Kanada, über
Australasien,
Österreich,
Deutschland
bis hin zu Riesling-Randgebieten wie Italien und Südamerika. Bis ins
kleinste Detail und durch zahlreiche Fotos illustriert beleuchtet er die Szene, porträtiert die –
aus seiner Sicht – besten Weingüter und räumt mit so mancher Mär auf. Unterhaltsam
und fachkundig erläutert er,
wie der Riesling zu seinem Aroma kommt, welche Rolle die Bodenbeschaffenheit spielt, warum die Rolle der Flüsse überbewertet wird und weshalb der
Rheingau, die Wiege des Rieslings, zum Vorbild für sämtliche Weinregionen der Welt
wurde. Bis in die Mitte des 20.
Jahrhunderts galten die Rheingau-Rieslinge als die Aristokraten unter den Weinen und waren teurer als die berühmtesten
französischen Rotweine. Zum
Schluss präsentiert der Autor
seine ganz persönliche Liste der
100 besten Rieslinge weltweit –
aufgefächert von trocken bis
süß.
SVEN MEYER
> STUART PIGOTT: Planet Riesling, Tre-Torri Verlag, 29,90 Euro.
Scheibenfeuer in Wettelbrunn
Vom Park in dieWildnis
Ausflugstipp: In der Straßburger ROBERTSAU kann man spazieren, flanieren und sich verirren
Nachgerade typisch für die
deutsch-französische Geschichte Straßburgs ist der Park des
Château de Pourtalès in der Robertsau im Norden Straßburgs,
wo die Metropole in Dörfer und
Ackerbau ausfranst. Vom Parkplatz führt ein Weg schnurgerade nach Norden. Man kann sich
vorstellen, wie hier vor 100 Jahren zur Fuchsjagd geblasen wurde oder gar vor noch längerer
Zeit Wunderliches geschah: Der
Turm im Wald hätte auch den
Gebrüdern Grimm gefallen.
Wie eine Trennlinie führt der
Weg auf dem Damm (la digue)
durch den Forst. Man geht „auf
der Werb“ – so die alte Bezeichnung – und hat linker Hand eine
große Wiese und dahinter den
Schlosspark und rechts einen urtümlichen Wald mit einigen Seen. Am Wegrand finden sich Zeugen aus der Vergangenheit,
Marksteine, auf denen noch gut
„Gemeinde Strasburg“ zu lesen
ist. Die Bunker der 1930 bis 1940
erbauten Maginotlinie wurden
in den Damm integriert. Auch
der Damm selbst ist Teil der Historie und gehört heute zur „piste
des forts“, also zu einem Radweg,
der den Befestigungsgürtel
Straßburgs verbindet.
Um bei den unseligen Zeiten
zu bleiben: Im Wald stürzte anno
1944 ein amerikanischer Bomlung. Der große Weg auf dem
ber ab, und ganz in der Nähe
Damm scheint nicht enden zu
bei Fort Ney („Fuchs am Buwollen und macht eine sanfte
ckel“) wurde der Nazi-GauleiBiegung gen Westen. Manche
ter Robert Wagner 1946 erder abgehenden Wege haben
schossen.
Namen („Wolf’s Waj“), andere
Das Waldgebiet im Norden
sind namen- und ziellos. Eh
Straßburgs zählt heute zu den
man sich’s versieht, wird aus
friedlichen Gebieten der Stadt
dem Spaziergang eine Wandeund ist wie gemacht für kurze,
rung durch die Rheinauen.
längere und ausufernde SpaVerlaufen? Da ab dem früziergänge. Die ehemalige Ruhen Nachmittag sehr viel Volk
prechtsau ist eine grüne Lununterwegs ist, findet sich gage, die jetzt vor dem Frühling
rantiert jemand, der den Weg
noch in einer Art Schockstarre
zurück weiß. Das Château
verharrt. Mattgrün ist die grokennt jeder. Dort, am verlasseße Wiese, auf der schottische
nen Schloss, ist der Wald ein
Rindviecher grasen. Dunkelbisschen zahmer. Wen es nach
grün ist das Efeu, das sich
Kaffee und Kuchen gelüstet,
Baum für Baum den Wald erder findet am Waldrand eine
obert. Leuchtendgrün ist das
Beiz, leider mit horrenden KuMoos auf den gefallenen Bäu- Charmant verwittert präsentiert sich
chenpreisen (6 Euro/Stück)
men, die in Gruppen vor sich der Markstein der „Gemeinde Strasund etwas weiter in der Stadt
hinrotten. Braun ist die be- burg“ am Wegrand.
FOTO: PC das tadellose Café Gerber (28,
herrschende Farbe. Musik von
Allee de la Robertsau), nicht
Brahms oder Tom Waits würde rechts in die Wildnis ab. Spazier- ganz so teuer und mit Starqualijetzt gut passen.
gänger, Waldläufer und Radler täten in Sachen Kuchen, Torten
Was dem Spaziergang einen nutzen sie. Wildschweine und und süße Stückchen.
Rhythmus gibt, sind die Plata- Rotwild soll es auch geben, doch
PASCAL CAMES
nen links und rechts. Hier und da halten sich die Tiere bedeckt.
ragt eine schwarze Eiche mit ihDie Pfade führen zu toten > ANFAHRT: In Straßburg Richren krummen Ästen gen Him- Rheinarmen, Tümpeln und an- tung Orangerie/Robertsau fahren,
mel, auch Birken, fast so hoch deren Wasserstellen, Giessen ge- dann geradeaus nach Robertsau,
wie die Platanen, gibt es. Bald hat nannt, die von unterirdischen dort der Rue Boecklin folgen, rechts
man die große Wiese hinter sich, Quellen gespeist werden. Ganze in die Rue Mélanie abbiegen und
und von der Werb zweigen Wege Bäume liegen im Wasser und er- bis zum Parkplatz des Château de
und Trampelpfade links und innern an Krokodile in Lauerstel- Pourtalès fahren.
ALLE JAHRE WIEDER veranstaltet der Förderverein des Löschzugs
Wettelbrunn sein Scheibenfeuer am Ausgang des Staufener Ortsteils.
Am Samstag, 21. Februar, sollen die brennenden Scheiben wieder
fliegen, um 17.30 Uhr geht es los. Für Scheiben und Stecken sowie für
die Bewirtung sorgt die Feuerwehr. Trockene Sitzgelegenheiten auch
bei schlechtem Wetter sind im Zelt vorhanden. Informationen unter:
www.feuerwehr-wettelbrunn-loeschzug.de
FOTO: DANIEL FLEIG
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EXPEDITION
KleineTierforscher gesucht
Für eine Forschungsexpedition in die Welt der Tiere sucht
die Stiftung Bündnis Mensch & Tier Kinder im Alter zwischen
acht und zwölf Jahren, die am Samstag, 18. April, auf den
Begegnungshöfen der Stiftung das Leben von Meerschweinchen
und Schafen, Pferden und Hühnern erkunden möchten. Die
Kinder werden in der Rolle von Proviantmeistern, Zeitmessern,
Kartenlesern oder Reportern Mitglied eines Expeditionsteams.
Einer der sieben Begegnungshöfe in Deutschland und Österreich
ist der Häuslemaierhof in Buchenbach bei Freiburg. Kinder
können sich bis 22. Februar bewerben. Bewerbungsunterlagen
gibt es im Internet unter www.begegnungshoefe.de
DS
WEINMESSE
Winzer laden nach Straßburg
Nächstes Wochenende laden die unabhängigen Winzer Frankreichs wieder zu ihrer Messe nach Straßburg: Der „Salon des
Vignerons Indépendants de France“ ist die mit Abstand größte
Weinmesse am Oberrhein. 576 Winzer aus ganz Frankreich
laden von 20. bis 23. Februar in die Halle 20 auf dem „Parc
des Expositions“ zur Weinprobe. Öffnungszeiten: Freitag 15
bis 21 Uhr; Samstag und Sonntag 10 bis 19 Uhr; Montag 10
bis 18 Uhr. Eintritt: 6 Euro (Probierglas und Weinprobe inklusive).
Kinder unter 15 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen
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