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als pdf-Datei - Evangelische Kirchengemeinde Lichtenrade

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März
15
Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde
Berlin–Lichtenrade
Weltgebetstag
6. März 2015
Liturgie von
den Bahamas
G e s e g ne t
Chantal E.Y.
Bethel von den
Bahamas hat
dieses Bild zum
Weltgebetstag
2015 gemalt.
Lesen Sie mehr
auf Seite 8
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
Kinderseite: Simon von Kyrene
Seite 5
Jugendseiten: „Vorurteile“ - Schiff ahoi Kirchentag - Bad Taste Party
Seiten 6 + 7
Palmsonntag, Karwoche
Seite 9
Bericht aus dem GKR
Seite 10
Menschen in unserer Gemeinde
Seite 11
10 Jahre Suppenküche Lichtenrade
Seite 12
Pfr. Dr. W. Dittmann
Seite 14
Papst Innozenz
Seite 16
Einladungen
Seiten 17 + 18
Unsere Gottesdienste im März 2015
2
Datum
Dorfkirche
DietrichDietrich-BonhoefferBonhoeffer- Kapelle
Kirche
Gemeindezentrum
AltAlt-Lichtenrade 109
Rackebüller Weg 64
Nahariyastraße 33
1. März
Reminiscere
9.30
Dagmar Fischer
18.00
IMPULS
IMPULS 11.00
Veit Hoffmann
Carmen Häcker
6. März
Freitag
17.00 W e l t g e b e t s t a g s - G o t t e s d i e n s t mi t d e m G o s p e l c h o r
i n d e r S a l v a t o r k i r c h e , P f r. - L ü t k e h a u s - P l a t z 1
8. März
Okuli
14.00 Superintendentin 9.30
Isolde Böhm mit
Peter Uhlmann
Einführung von
Pfn. Dagmar Fischer
15. März
Laetare
9.30
Juliane Göwecke
9.30 mit Chor
Roland Wieloch
11.00
Roland Wieloch
Corinna Erhardt
22. März
Judika
9.30
9.30
Roland Wieloch mit Dagmar Fischer
Einführung neuer
Mitarbeiterinnen *)
11.00
Dagmar Fischer
29. März
Palmsonntag
9.30
Dagmar Fischer
11.00
11.00
Familiengottesdienst Dagmar Fischer
Carmen Häcker
2. April
Gründonnerstag
18.00
Roland Wieloch
17.00
Juliane Göwecke
Tisch-Abendmahl
3. April
Karfreitag
9.30
Dagmar Fischer
9.30
Roland Wieloch
Finchleystraße10
11.00
Dagmar Fischer
11.00
Dagmar Fischer
11.00
mit Chor
Juliane Göwecke
15.00
Roland Wieloch
In den mit
gekennzeichneten Gottesdiensten feiern wir das heilige Abendmahl mit Traubensaft in den Kelchen und glutenfreien Oblaten.
Am ersten Sonntag eines Quartals (5. April - Ostersonntag) feiern wir in der Dorfkirche das Abendmahl
mit Wein.
Gottesdienste mit anschließendem Zusammenbleiben und Gespräch bei Kaffee/Tee und Gebäck
Besondere Gottesdienste:
Einführung neuer Mitarbeiterinnen:
*)) Beim Gottesdienst am 22. März um 9.30 Uhr in der Dorfkirche werden unsere neuen
Kita-Mitarbeiterinnen, Frau Krüger und Frau Schrutek sowie unsere neue Vorsitzende des
Gemeindekirchenrates, Frau Nahler, in ihr Amt eingeführt. Siehe Seite11
Familiengottesdienst am 29. März um 11 Uhr in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche.
Am Ostersonntag werden wir einen kombinierten IMPULS
IMPULSPULS- und Familiengottesdienst
um 11 Uhr feiern.
Gottesdienst zum Weltgebetstag am 6. März um 18 Uhr in der Salvator-Kirche,
Pfr.-Lütkehaus-Platz 1. Siehe auch Seite 8.
Gottesdienste in den Heimen:
Heimen In folgenden Heimen finden regelmäßig Gottesdienste statt, beachten
Sie bitte die Aushänge:
Lore-Lipschitz-Haus / Horstwalder Str. 11-19 und Seniorenresidenz AlexA / Rudolf-Pechel-Str. 32
BESONDERE GOTTESDIENSTE
3
Erinnern – nein danke!?!
„Fängst du schon wieder mit den alten Geschichten an!“ – ein Satz, den wir gelegentlich zu hören
bekommen.
Bei näherem Nachdenken wird uns allerdings bewusst, dass Erinnern zu unserem Leben, zu unserer Identität gehört. Erinnerungen sind an Gefühle
gebunden – oft gekoppelt an Bilder, Gerüche, Geräusche. Sie beruhen auf Lebenserfahrungen, die
uns zur Lebensbewältigung helfen und ein Gefühl
der Verwurzelung bewirken.
Auch christlicher Glaube hat mit Erinnerungen an
Ereignisse der Vergangenheit zu tun – auch nur
alte Geschichten?
Wir laden Sie ein, am
Dietrich-BonhoefferBonhoefferSonntag um 18 Uhr in der DietrichKirche mit uns den IMPULS
IMPULS-Gottes1.
dienst zu feiern. Tauschen Sie anMärz
schließend mit uns beim gemeinsamen
Imbiss Gedanken und Erinnerungen aus.
Ab sofort findet parallel zum IMPULS
IMPULSGottesdienst Kinderkirche statt für alle Kinder ab
5+. Jetzt können also auch Eltern den IMPULSGottesdienst miterleben und ihre Kinder gut aufgehoben und beschäftigt wissen.
Freitag
20.
20.30 Uhr:
Uhr:
. . . auf Initiative der evangelischen SalemGemeinde.
NACHT EULEN -Gottesdienst, ein Programm, das
ganzheitlich Geist und Seele nährt und auch unserem Körper Beachtung schenkt:
 Weisheitsgeschichten
 Körper- und Atemübungen
 Fantasiereisen und Meditationen
 Moderne Musik / Anbetungslieder
 Anspruchsvolle Inhalte
März
treffen sich in der Dorfkirche . . .
 Verständliche Sprache
 Segen
 Begegnung mit sich selbst
und anderen – auch beim
Nach(t)gespräch . . .
Thema im März:
Frühlingsgefühle – New Age!
Gestaltung: Gianni Arena,
Pastor Tobias Wehrheim und das Team von der
Salem-Gemeinde.
Passionsandachten
Wir hatten es im vorigen Ge- Freitag Orgelchoräle zur Passion von
13. J. Pachelbel, G. Ph. Telemann,
meindebrief bereits angekünMärz J. Brahms und H. F. Micheelsen
digt:
Orgel - Andreas Harmjanz
Ab Freitag, dem 13. März denken wir in unseren Passions- Freitag Musik und W ort zur Passion
andachten in der Dorfkirche
20. Dietrich-Bonhoeffer-Chor:
an die Leidenszeit unseres
März Leitung - Birgit Henniger
Herrn und Heilandes Jesus
Christus. Wir treffen uns dazu
freitagsabends um 18 Uhr. Freitag Die Sieben W orte Christi am Kreuz
Zum geistlichen Wort hören Sie Orgel-Choräle, den Diet27. von Charles Gounod
rich-Bonhoeffer-Chor und die Kantorei mit folgendem
März LICHTENRADER KANTOREI
Leitung - Andreas Harmjanz
Programm:
4
„Ist Gott für uns, so trete gleich alles
wider mich. Sooft ich ruf und bete,
weicht alles hinter sich. Hab ich das
Haupt zum Freunde und bin geliebt
bei Gott, was kann mir tun der Feinde und Widersacher Rott? (im
Evangelischen Gesangbuch Nr. 351)
Liebe Gemeinde,
„Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein“ – so fragt
Paulus die Christen in Rom, und so fragt Paulus
uns in diesem Frühlingsmonat März 2015. Doch die
Antwort scheint schon festzustehen: Nichts, aber
auch gar nichts kann gegen uns sein, wenn doch
Gott an unserer Seite ist. Ja, da können wir ganz
sicher sein und fröhlich durchstarten, denn nichts
kann uns hindern, weil Gott uns ja begleitet.
Im täglichen Leben, so denke ich aber, ist das alles
manchmal gar nicht so klar. Und ich denke dabei
vor allem an die Menschen, die erst kürzlich einen
lieben Angehörigen oder Freund zu Grabe tragen
mussten. Sie werden dieses Frühjahr, den nächsten Sommer, die kommenden Jahre vermutlich einen Menschen an ihrer Seite vermissen und
manchmal gar nicht fröhlich sein können, manchmal vielleicht auch eher unsicher ihren Weg gehen.
Ich denke auch an die Menschen, die sich Anfeindungen ausgesetzt sehen, denen es schwer fällt,
mit ihrer Meinung und ihren Empfindungen wahrgenommen zu werden. Ich denke auch an die, deren
Art es nicht ist, laut um Hilfe zu schreien und die
deswegen oft übersehen werden mit ihren Ängsten
und Sorgen.
Paulus aber ist sich ganz sicher und verkündet das
dann weit und breit. Große Reisen unternimmt er in
einer Zeit als Reisen noch wirklich anstrengend,
mühsam und gefährlich war, aber Paulus weiß,
dass Gott mit ihm ist. Und so geht er furchtlos in
fremde Länder, predigt und gründet neue Gemeinden. Und seine Gewissheit scheint ansteckend zu
sein, denn in wenigen Jahren entstehen viele neue
Gemeinden. Menschen erkennen den Wert des Zusammenkommens in der Gemeinde und des Umgangs miteinander nach christlichen Maßstäben.
Und Paul Gerhardt dichtet dieses wunderbare Lied,
das die Stärke und Unverwundbarkeit der Christen
besingt, im Jahre 1653! Das ist 5 Jahre nach dem
Ende des 30-jährigen Krieges. In dieser Zeit hatte
Paul Gerhardt viel Schreckliches gesehen – seine
Geburtsstadt wurde bei den Kämpfen vollkommen
zerstört. Paul Gerhardt lebte eine Zeitlang in Wittenberg, wo er die Pestjahre 1636/37 miterlebte.
Dennoch besingt er den Gott, der auf unserer Seite
ist und uns stark und unbesiegbar macht.
Paul Gerhardt und Paulus – beide Zeugen des unerschütterlichen Glaubens und Vorbilder. Und ich denke noch an weitere, auch in der jüngeren Geschichte und will hier stellvertretend nur noch einen
Namen nennen: Dietrich Bonhoeffer. Bewundernswert!
Sie alle haben es uns vorgemacht, wie wir auch in
schweren Zeiten mutig und unerschrocken leben
können, weil Gott das Leben für uns will. Ich will sie
nicht länger nur bewundern, sondern will mich anstecken lassen von ihrem unerschütterlichen Glauben und hoffe, dass auch Sie sich anstecken lassen können, um froh, entschlossen und hoffnungsvoll durch diesen Frühlingsmonat März zu gehen.
Ja, ich will es mir und anderen immer wieder sagen: „Ist Gott für uns, wer kann wieder uns sein?“
Nichts und niemand kann uns etwas anhaben, weil
Gott für uns das Leben will!
Ihre Pfn. Dagmar Fischer
Und im Laufe der Geschichte der Kirche ist Paulus
längst nicht der einzige geblieben mit solch unerschütterlichem Gottvertrauen. Paul Gerhardt z.B.
schreibt mit den gleichen Worten wie Paulus beginnend eines seiner vielen hoffnungsvollen Lieder:
epd-Bild
Aber auch bei Paulus geht nicht alles glatt. Oft ist
er Anfeindungen ausgesetzt, muss sogar Gefängnisstrafe in Kauf nehmen. Doch sein Mut scheint
unerschütterlich. Nichts bringt ihn davon ab, Gott
zu vertrauen und das Evangelium von Jesus Christus zu verkündigen. Bewundernswert!
Liebe Kinder, liebe Familien,
5
Wenn ihr laufend und aktuell über unsere Angebo
Ang ebote
ebo te
für Kinder
Kin der sowie für Familien
mit Kindern informiert werden
wollt, dann tragt Euch bitte in die
Liste für unseren Newsletter ein.
Am einfachsten geht das über die
Internet-Startseite www.kgwww.kg-lira de,
de
den QR-Code oder eintippen:
www.kg-lira.de/
Newsletter/lists/?
p=subscribe&id=4
AUS DER GEMEINDE
6
Willkommensfahrt 2015 zum Thema „Vorurteile“
Vom 23. Januar bis zum 25. Januar waren alle
Gruppen, die ihren Konfirmandenunterricht im
Herbst begonnen haben, auf ihrer ersten Konfafahrt im Helmut-Gollwitzer-Haus in Wünsdorf. Die
Fahrt stand unter dem Thema „Vorurteile“ und wurde von Pfarrer Roland Wieloch, Jugenddiakon Andreas Hiller und natürlich, wie immer bei unseren
Fahrten, vielen engagierten Teamerinnen und Teamern begleitet.
den Grund gegangen und haben nach Möglichkeiten gesucht, eben diese zu vermeiden.
Aber selbstverständlich kam auch der Spaß nicht
zu kurz: Es gab neben dem alljährlichen WSDS
(Wünsdorf sucht den Superkonfi), bei welchem viele kreative Beiträge abgegeben wurden, auch verschiedene Gruppenspiele, wie das allseits bekannte Werwolf-Spiel.
Die Fahrt endete mit einem Abschlussgottesdienst
am Sonntag. Gegen Mittag erreichten wir den SBahnhof Lichtenrade.
Das Wochenende über haben wir uns mit dem
Thema auseinandergesetzt, sind Vorurteilen auf
Fabio Röpert
Hier sind für Euch die wichtigen Termine im März:
27.2.-1.3.
Mi
Fr
4.3.,
11.3.,
18.3
25.3..
Konfa-Fahrt Nahariyastraße und
Dietrich-Bonhoeffer-KIrche
16 - 20 Uhr
Gemeindehaus
Goltzstr. 33
Jugendgottesdienst (Weitere Infos
20.3. bitte der Jugendhomepage entnehmen)
Gemeindezentrum Nahariyastr. 33:
Schularbeitszirkel
Mo. bis Fr., 11.30 bis 17 Uhr
KinderKinder- u. Jugendhaus Nahariyastr. 19
Mo.: 14 bis 19 Uhr
Di.: 13.30 bis 16.30 Uhr
16.30 bis 19 Uhr
Mi.: 14 bis 17 Uhr
16 bis 18 Uhr
Jungentag
Café für Kids (bis 6. Klasse)
Café für Teenies (ab 7. Klasse)
Mädchentag
Tauschbörse
Do.: 13.30 bis 15 Uhr
14.30 bis 18 Uhr
15 bis 16.30 Uhr
16.30 bis 18 Uhr
Fr.: 14.30 bis 18 Uhr
16 bis 17.30 Uhr
Café für Kids (bis 6. Klasse)
Abenteuerspielplatz
Grafik-Druckwerkstatt
Offenes Angebot (ab 7. Klasse)
Abenteuerspielplatz
Disco (am 1. Freitag im Monat)
Kinderkino (am 2. Freitag im Monat)
Abenteuerspielplatz
Mittagessen: 0,50 €
(jeden 1. Mittwoch im Monat)
Sa.: 10 bis 15 Uhr
PIMP DEINEN STYLE—
STYLE—Upcycling fashion
Alte Kleidungsstücke neu aufhübschen - wie das geht, das
zeigt Euch Frau Silvia Zeeck, eine
professionelle Designerin. Sie gibt
Tipps und zeigt Kniffe, um alte
Klamotten nicht wegzuschmeißen, sondern modernere Sachen
hieraus zu kreieren. Ihr habt die Möglichkeit, Klamotten unter fachlicher Anleitung aufzupeppen.
Entwickelt euren eigenen Style, hier lernt ihr selbständiges Schneidern, Entwerfen und kreatives
Entwickeln von Ideen.
montags 18 bis 20 Uhr - Jugendcafé Goltzstr. 33
7
BAD TASTE PARTY in der DBK"
Unter dem Motto „Bad Taste“- „Schlechter Geschmack“ stand die erste Party des Jahres, sie fand
Ende Januar in der DBK statt.
Es ist ja mittlerweile gute Tradition, dass die Teamerinnen und Teamer für die Konfis des neuen
Jahrgangs zu Beginn ihrer Konfirmandenzeit ein
Fest ausrichten. Trotz ordentlich gerührter Werbetrommel fanden vom neuen Jahrgang nur wenige
Jugendliche den Weg in die DBK. Aber dafür ließen
es sich viele ältere Konfis und Ehemalige nicht nehmen, bei diesem tollen Event mit dabei zu sein. So
feierten immerhin etwa 50 junge Menschen aus unserer Gemeinde - mit schrillen Klamotten bekleidet ein rauschendes Fest, natürlich ohne sich dabei zu
berauschen.
Andreas Hiller, Jugenddiakon
„Damit wir klug werden" - Fahrt
Vom 3. bis 7. Juni diesen Jahres findet unter dem
Motto „Damit wir klug werden“ (aus dem 90. Psalm)
der Deutsche Evangelische Kirchentag statt - und
natürlich ist unsere Jugend wieder mit dabei.
Gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Kirchenkreis werden wir per gechartertem Bus die Reise ins Schwabenländle wagen, um bei diesem tollen Event mit dabei zu sein.
Dank eines Zuschusses des Kirchenkreises beträgt
der Kostenbeitrag für Jugendliche und junge Er-
wachsene nur 115 € inclusive Fahrt, Dauerkarte,
Frühstück und Übernachtung in einer Gruppenunterkunft. Mitfahren können Jugendliche ab 16 Jahren.
Anmeldung und weitere Informationen über die Jugendarbeit unserer Gemeinde, auf unserer Jugendhomepage berichten wir dann Aktuelles:
http://www.ev-jugend-lichtenrade.de/
Andreas Hiller, Jugenddiakon
SCHIFF AHOI - Kombinierte Haus-Segelfreizeit 9.-22.8.2015
Wegen des großen Erfolges und zahlreicher Nachfragen stechen auch dieses Jahr die Jugend der Evangelischen
Kirchengemeinde Lichtenrade und der
Paulusgemeinde Tempelhof auf ihrer
Sommerfreizeit in See. Zunächst chartern wir ein Segelschiff und fahren auf
dem Ijssel- und dem Wattenmeer herum. Außer uns sind nur noch ein Kapitän und ein Maat mit auf dem SchiffWIR SEGELN !
Die zweite Woche verbringen wir dann
gemütlich in einer Gruppenunterkunft
am Meer, gehen baden, machen Ausflüge, erkunden mit dem Fahrrad die schöne Landschaft Hollands.
Ein Reisespaß, den Du Dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest.
Der Kostenbeitrag liegt bei 540,-Euro, mitfahren
können Jugendliche ab 14 Jahren.
Ein schnelles Anmelden ist unbedingt erforderlich,
wir haben nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen.
Andreas Hiller, Jugenddiakon
AUS DER GEMEINDE
8
Palmsonntag
Mit dem Palmsonntag (lateinisch dies florum, dies
palmarum), danach volkstümlich im evangelischen
Bereich Palmarum, auch Palmtag genannt, beginnt
die Karwoche. An diesem Sonntag wird besonders
des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht.
Bei den Katholiken werden Palmen (in unseren
Breiten in der Regel Buchsbaum) gesegnet. In einer feierlichen Prozession wird das Kreuz (Jesus)
in die Kirche hineingetragen, begleitet von Messdienern (und oft auch Kindern), die in ihren Händen
die frisch geweihten Buchsbaumwedel tragen. Im
Anschluss an den Gottesdienst nehmen die Gläubigen „Palmzweige“ mit nach Hause und stecken sie
hinter die im Haus befindlichen Kreuze oder auch
Weihwasserkessel.
Das Neue Testament berichtet davon, dass Jesus
auf einem Esel in die Stadt eingezogen ist. Die Bevölkerung sah in ihm den gekommenen Messias,
den Wundertäter, den Retter. Sie jubeln ihm zu,
breiten ihre Umhänge über die Straße und winken
Jesus jubelnd („Hosianna!“) zu. Es sind die gleichen, die wenig später schreiend von Pilatus verlangen werden, diesen Verräter zu kreuzigen und
statt seiner lieber den politischen Terroristen
Barrabas freizulassen. Nachzulesen bei Matthäus
21,1 ff, bei Markus 11,1 ff, bei Lukas 19,28 ff oder
Johannes 12,12 ff.
Auf diese Begebenheit geht unser Palmsonntag
zurück. Er ist untrennbar mit der darauffolgenden
Passionswoche verbunden, welche für den christlichen Glauben eine zentrale Bedeutung hat, weil
sie an den Tod und die Auferstehung von Jesus
Christus erinnert.
Durch ein irdisches katholisches Messbuch ist die
Palmweihe am Palmsonntag im 7. Jahrhundert bezeugt. In Deutschland verbreitete sich die Palmsonntags-Prozession erst im 11. und 12. Jahrhundert. Die Palmen stehen dabei als Symbol für den
Einzug Jesu und dessen Huldigung. Der Umzug
mit einem Palmesel war weit verbreitet. Der zelebrierende Priester erhielt bei der Kreuzverehrung vor
der Kirche zum dreimaligen Gesang des „percutiam pastorem“ drei Streiche mit einer speziellen
Palmrute, worauf die Chorsänger die Antiphon „pueri Hebraeorum“ anstimmten.
Da in Deutschland keine echten Palmen zur Verfügung stehen, verwendet man am Palmsonntag
stattdessen hiesige Grünzweige: Buchsbaum, Weidenkätzchen-Büschel oder auch Wacholder.
Das alte Frühlingsbrauchtum mit wachstumsfördernden und unheilabwendenden Motiven, hat sich
durch eine Verchristlichung mit solchen des österlichen Sieges Christi am Palmsonntag verbunden.
Erstmals in der Karwoche wird am Palmsonntag
die Passion Jesu, das Leiden und Sterben des
Herrn, verkündigt. Die Liturgie dieses Sonntags
führt die Christen vom Jubel beim Einzug Jesu in
Jerusalem bis zum „Kreuzige ihn“ und zum Tod.
Kirchengeschichtlich: Seit dem 4. Jahrhundert wird
im byzantinischen Liturgiebereich des Einzugs Jesu in Jerusalem in Form einer Prozession gedacht.
Der Palmsonntag war in den deutschen evangelischen Landeskirchen lange Zeit auch noch Konfirmationssonntag.
Die am Palmsonntag
beginnende
Karwoche vor Ostern ist die wichtigste Woche des Kirchenjahres. Der Palmsonntag erinnert an den Einzug Jesu auf einem Esel als Reittier in Jerusalem.
Die Bibel berichtet, dass er dabei von vielen Menschen freudig mit Palmzweigen als König des Friedens begrüßt wurde. In der Karwoche erinnern
Christen an das darauf folgende Leiden und Sterben Jesu und bereiten sich auf Ostern vor, das
älteste und höchste Fest der Christenheit.
diensten des letzten Mahls Jesu mit seinen Jüngern vor seinem Tod am Kreuz. Dem Neuen Testament zufolge verbrachte Jesus anschließend die
Nacht in Todesangst, während seine Jünger
schliefen. Daran erinnert der Name Gründonnerstag, der sich nicht von der Farbe Grün ableitet,
sondern vermutlich vom althochdeutschen Grunen,
dem Greinen oder Weinen.
Stichwort: Karwoche
Am Gründonnerstag, am Vorabend des Karfreitags, gedenken die Christen in Abendmahlsgottes-
Auch die Bezeichnung der Karwoche stammt wohl
aus dem Althochdeutschen. Kara bedeutet Klage,
Trauer, die am Todestag Jesu (Karfreitag) im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht.
9
AUS DER GEMEINDE
Gedanken zum Titelbild
von der Künstlerin
Chantal E. Y. Bethel von den Bahamas
Bahama s
Welch ein farbenfrohes Titelbild! Alle für die Bahamas typischen Farben tauchen auf: strahlendes
Gelb für Sonne und Sonnenstrand; Grün und Türkis für wuchernde Pflanzen und das Meer um jede
Insel herum, das Rosa-Rot der so geselligen Flamingos und der über 2000 Korallenriffe; schließlich
das Blau des Himmels und der vor allem von Tauchern geschätzten ,,Blauen Wasserlöcher“. Ein touristisches Werbeplakat? Wohl eher nicht.
Sechs dieser Stelzenvögel (Flamingo = Nationalvogel des ,,Commenwealth of the Bahamas“) sehen
wir - nicht hoch aufgerichtet, wachsam um sich
schauend oder imponieren wollend, was sie immer
ein wenig lustig oder - wegen des gewölbten SeibSchnabels - gar ,,hochnäsig“ wirken lässt. Nein, sie
beugen ihre langen Hälse hinunter, um aus flachem Wasser Nahrung zu filtern. Diese Körperhaltung können wir ,,demütig“ nennen. Und das erst
recht, wenn wir erkennen, dass die Künstlerin
durch die Art, wie sie die Sonne und deren Strahlen malt, ein Gewand andeutet, unter dem Zehen
hervorschauen. So erinnert sie an Jesu Fußwaschung. Nun, Tiere sind weder hochnäsig noch demütig. Und uns Menschen von heute geht es mit
dem Begriff ,,Demut“ vielleicht besser, wenn wir
wissen, dass sprachgeschichtlich ,,Mut zum Dienen“ anklingt.
Das Bild legt den Gedanken nahe, wenn wir Menschen anderen „dienen“, tun wir das, was Jesus
immer wieder an uns tut. Empfangen und Dienen
gehört zusammen, verbindet uns mit Jesus und
kann die Welt verändern.
Die Künstlerin Chantel E. Y. Bethel nennt ihr
Bild ,,Blessed“/Gesegnet. Hätte sie einen passenderen Titel finden können?
OstRin Monika Heitz
In Lichtenrade hat wieder eine ökumenische Gruppe den Gottesdienst mit viel Fleiß an sechs Abenden vorbereitet.
Kommen Sie am
Freitag um 18 Uhr in die Salvatorkirche am
S-Bahnhof Lichtenrade zum diesjähri6.
gen den Gottesdienst zum
März
Weltgebetstag!
Für die ökumenische Vorbereitungsgruppe
Ruth Walther
Günter Prange
Sprechstunde:
nach Vereinbarung
Lichtenrader Damm 250
12305 Berlin
 744 27 00
Westkreuz
10
Was der
AUS DER GEMEINDE
in seiner Sitzung am 19. Januar 2015 beraten hat und
was es sonst noch mitzuteilen gibt
Pfarrerin Dagmar Fischer wird am 8. März 2015 um
14 Uhr in der unserer Dorfkirche von Superintendentin Isolde Böhm in ihren Dienst in der Kirchengemeinde Bln.-Lichtenrade eingeführt. Alle Gemeindeglieder sind herzlich zu dem Gottesdienst
und dem anschließenden Zusammensein im Gemeindehaus in der Goltzstraße eingeladen. Achtung! Es soll an diesem Sonntag in unserer Gemeinde nur einen weiteren Gottesdienst geben,
und zwar um 9.30 Uhr in der Dietrich-BonhoefferKirche. Der Kreiskirchenrat ist hierfür um Zustimmung gebeten worden.
Vikarin Ellen Radtke ist in einem sehr gut besuchten Gottesdienst in ihren Dienst in Golzow-Planebruch eingeführt worden. Nach ihrem Vikariat bei
uns ist sie nun dort „Pfarrerin in der Entsendung“.
Einige Gäste aus unserer Gemeinde haben sie auf
diesem Weg begleitet.
Die dazu gehörige Ordination wird am 15. März
2015 um 14 Uhr in der St. Marien-Kirche (Alexanderplatz/Spandauer Straße) stattfinden, auch dieser Gottesdienst ist – wie alle Gottesdienste – öffentlich und Sie sind herzlich eingeladen.
Beratung zur Wahl einer/eines neuen Vorsitzenden
des Gemeindekirchenrates, zwei GKR-Mitglieder
stellen sich zur Verfügung. Beide stellen sich vor
und der GKR beschließt, in der kommenden Sitzung zu wählen.
Durch den Rücktritt des gewählten Mitgliedes Björn
Severin aus dem GKR und in Ermangelung eines
gewählten Ersatzältesten bleibt gegenwärtig ein
Platz im GKR frei. So war zu überlegen, ob es nun
sinnvoll bzw. notwendig ist, außerhalb der Wahl ein
weiteres Mitglied zu berufen, §18 Abs.1 der Grundordnung ermöglicht dies für maximal zwei Mitglie-
der. Der GKR beschließt, derzeit keine Berufung
vorzunehmen.
Zur Arbeit mit und für Flüchtlinge in Lichtenrade
berichtet Corinna Ehrhardt über verschiedene Arbeitskreise, die Hausaufgabenhilfe, Kinderbetreuung und Deutschkurse koordinieren.
Die Stellenausschreibung der Pfarrstelle / Nachfolge Pfn. Weber konnte leider erst im Amtsblatt vom
28. Januar 2015 erscheinen, das Bewerbungsende
konnte somit erst der 23. Februar 2015 sein.
Für Ostersonntag, 5. April 2015, werden in der
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche um 11 Uhr das Impulsund das Familiengottesdienst – Team gemeinsam
einen Gottesdienst mit begleitendem Angebot für
Kinder vorbereiten.
In diesem Jahr begeht die Kapelle Finchleystr. 10
ihr 50-jähriges Jubiläum. Das soll gefeiert werden.
Der GKR beschließt: Der Jubiläums-Festgottesdienst wird am Ostermontag, 6. April 2015 um
11 Uhr stattfinden.
Für Religionsunterricht hatte die Kirchengemeinde
aus dem Jahr 2014 einen Umlageanteil in Höhe
von 12.952,49 € an den Kirchenkreis zu erstatten.
Dies ergibt sich aus der Summe von wöchentlich
acht Unterrichtsstunden, die Lichtenrader Pfarrer
und Pfarrerinnen zu erteilen hätten, die aber aufgrund der Tempelhofer Regelung gepoolt und von
einer / einem Religionslehrer/in gebündelt erteilt
werden. Diese/r wird vom Kirchenkreis angestellt
und vorfinanziert.
Eventuelle Nachfragen bitte an Dagmar Seidlitz,
seidlitz@kg-lira.de oder an jedes andere GKRMitglied
Dagmar Seidlitz
Ihr Fahrdienst der besonderen Art!
R . S c h mu c k
Tel. 030 70098842 Handy 0176 461 355 95
Bei der Anfahrt 25 € (in Berlin) und dann können
Sie selbst den Fahrpreis bestimmen.
AUS DER GEMEINDE
11
Menschen in unserer Gemeinde: ganz neu und schon sehr lange dabei
Neu in der Kita:
Seit dem neuen Kita-Jahr sind wir in der glücklichen Lage, zwei neue und junge Erzieherinnen in
unserem Team zu haben:.
Zum einen ist es Nadja Krüger,
Krüger die in der Krippe
bei den „Kleinen Zwergen“ arbeitet, zum anderen
Janny Schrutek,
Schrutek die als Springerkraft in der Krippe, im Kindergarten und in der Teilzeitkita Rackebüller Weg aushilft.
Wir möchten sie gerne im Begrüßungsgottesdienst am Sonntag, dem 22. März in der Dorfkirche um 9.30 Uhr herzlich willkommen heißen. Seien Sie dabei!
„Hat fertig“
Über 30 Jahre vergehen im
Flug!
Unsere Kollegin Ursula W olter
vom Kirchhofsteam geht ab
März in den Ruhestand.
Ruhe ist ein Wort, dass zu niemanden so wenig passt, wie zu
Ulla. Sie ist weder leise noch in
irgendeiner denkbaren Form
ruhig. Ihre Seele verkraftet keine Form der Ungerechtigkeit.
Die ewige Revolution liegt ihr förmlich im Blut.
Diese Un-Ruhe werden wir alle sehr vermissen.
Ganz sicher auch viele Kunden, deren Grabstellen sie mit großem Einsatz und Freude gepflegt
hat.
Liebe Ulla, Du bist wirklich einmalig!
Deine Kollegen
+ + + letzte
meldung + + +
Neue GKRGKR-Vorsitzende
Unser Gemeindekirchenrat hat
in seiner Sitzung am 9. Februar
F r a u S te ph an i e N ah l e r zur
neuen Vorsitzenden gewählt.
Einführungsgottesdienst ist am
22. März in der Dorfkirche.
Dorfkirche
H e r z l i c h e n G lü c k w u ns c h!
Frank Jacobi Malermeister
Tauernallee 47
12107 Berlin
Tel. 030-76 50 35 23
2525 - jähriges Dienstjubiläum
Schon seit 25 Jahren ist
Czeslaw Lemanczyk Mitarbeiter
auf unserem Kirchhof in der
Paplitzer Straße. Er ist einer von
denen, die nicht gleich auffallen.
Aber auf den zweiten Blick wird
klar, dass er ein besonders kollegialer und fleißiger Mitarbeiter
ist. In seiner Ruhe liegt viel Kraft.
Ohne seinem unermüdlichen, selbstlosen Einsatz
wäre der Kirchhof bei weitem nicht so schön, wie
er jetzt ist.
Besonders speziell ist sein feinsinniger Humor.
Damit kann er uns immer wieder absolut überraschen. Es gibt die Bestnote von
Deinen Kollegen
Unser Gemeindebrief
Haben Sie vergeblich versucht, den JanuarGemeindebrief in einem unserer Gemeindehäuser
abzuholen? Das tut uns leid! Ja, als die Druckerei
die Exemplare kurz vor Weihnachten anlieferte,
gab es eine Panne im Verteilsystem: Plötzlich waren die Hefte vergriffen, ohne dass z.B. die Diakoniestation oder das Gemeindehaus Goltzstraße
etwas abbekommen hätten. Ende Januar waren
dann plötzlich 180 Hefte wieder da und übrig. Wir
können nur um Entschuldigung bitten und Sie auf
folgende Neuerung hinweisen:
In folgenden Geschäften liegt unser Gemeindebrief jetzt ebenfalls für Sie zur Abholung
bereit:
 Haarstudio Ina, Hilbertstr. 30
 BahnhofBahnhof-Apotheke, Bahnhofstr. 25/26
 TeltowTeltow-Apotheke,
Apotheke Nahariyastr. 27
 Apotheke am Lichtenrader Damm 49
 Apotheke AltAlt-Lichtenrade,
Lichtenrade Groß-Ziethener Str. 36
Wenn Sie in Ihrem Geschäft / Ihrer Praxis ebenfalls
unseren Gemeindebrief auslegen wollen, rufen Sie
bitte in unserer Küsterei an, siehe letzte Seite.
12
AUS DER GEMEINDE
10 Jahre Suppenküche Lichtenrade . . .
Die Suppenküche Lichtenrade e.V. ist eine bekannte Institution im Berliner Süden. In
einem Bungalow am Graben in
der Finchleystraße 11 werden Sonntag für Sonntag circa 150 Suppen und ein gesunder Nachtisch ausgegeben.
Vor 10 Jahren, im April 2005, startete die Lichtenrader Suppenküche in der heute noch existierenden Form; nur der Ort musste zwischendurch mal
wechseln. Die Idee hatte bereits 2003 der inzwischen verstorbene evangelische Seelsorger ErnstLudwig Koch. Es fing zunächst mit 10 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an, die am 4. September 2005 ungefähr 10 Gäste bekochten. Die
erste bunte Gemüsesuppe und ein Obstsalat wurden ausgegeben. Ein bedeutsamer finanzieller Anschub wurde von der katholischen Salvator-Gemeinde geleistet. Nach und nach wurde ein Großkücheninventar erworben, weil dass die notwendige Grundlage für die gut besuchte Suppenküche
ist. Bei allen Aspekten mussten selbstverständlich
immer die hygienischen Vorschriften beachtet werden.
Eine warme Suppe ohne Ansehen der Person
Für die Suppenküche war und ist wichtig, dass jeder, der Hilfe benötigt, sie auch erhält. Die Essensausgabe und die anschließende Lebensmittelausgabe erfolgen ohne Ansehen der Person, des Alters, der Herkunft und Religion. Jeder erhält ein
kostenfreies warmes Essen. Die Suppenküche verzichtet ganz bewusst auf den Nachweis der finanziellen Bedürftigkeit. In der Suppenküche ist man
überzeugt, dass sich die Menschen nicht ohne Not
lange anstellen und in beengten Räumlichkeiten
essen. Die Leiterin der Suppenküche Alex BenkelAbeling: „Bitte glauben sie mir, dass man den Menschen die Armut leider all zu oft ansieht.“ Auch
durch Krankheit in Armut geratene Mitbürger, darunter viele Rentner, gehören zum Kundenkreis
der Suppenküche.
Ehrenamtliche Hilfe und Spenden
Die Suppenküche lebt nur von Spenden und von
ehrenamtlicher Arbeit. Zurzeit sind circa 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aktiv. Weitere Hilfe, in den unterschiedlichsten Feldern, ist jedoch
erwünscht. Hilfe wird beim Transport der Lebensmittel, bei der Essenszubereitung oder Ausgabe
oder für die Pflege der Internet-Website benötigt.
Die Lebensmittelspenden werden jede Woche am
Freitag und Samstag eingesammelt, und am Sonntag wird die Suppe gekocht und die Lebensmittelausgabe vorbereitet. Ab 12 Uhr beginnt dann die
Essensausgabe. Für viele Menschen ist die Suppenküche mittlerweile auch ein wichtiger sozialer
Treffpunkt geworden.
Als Spenden sind die Lebensmittelspenden der
Geschäfte die wichtigste Grundlage. Ohne Lebensmittel kann es keine Suppe geben. Die GeldSpendenquellen sind genauso wichtig, da es ver(Fortsetzung auf Seite 13)
AUS DER GEMEINDE
13
. . . oder Suppenküche kann mehr als Suppe!
(Fortsetzung von Seite 12)
schiedenste Betriebsausgaben gibt und Anschaffungen immer wieder dringend notwendig sind. Als
regelmäßige Spenden kann auf die von Kunden
nicht eingelösten Pfandbons in zwei Edeka-Geschäften zurückgegriffen werden. Die Suppenküche freut sich immer wieder über Einzelspenden.
Darüber hinaus organisieren die ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfer Beköstigungsstände zum
Beispiel beim Lichtermarkt. Auch diese Einnahmen
werden für die Kosten in der Suppenküche benötigt.
dem lernen sie, dass man
ohne große finanzielle Mittel vor Ort Hilfe leisten kann.
Und so ganz nebenbei bekommen die Schüler einen
neuen Blick auf Lebensmittel,
da die Suppenküche Lebensmittel verwendet, die
die jungen Menschen sonst vermutlich entsorgen
würden.
In der Suppenküche sind regelmäßig junge Erwachsene und Jugendliche, die mit dem Gesetz in
Konflikt gekommen sind. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe. Die jungen
Menschen leisten in der Suppenküche Sozialstunden ab und lernen so ganz nebenbei Sozialkontakte mit ganz anderen Menschen zu pflegen und
auch Ausdauer und Zuverlässigkeit. Übrigens ist
der Kontakt mit diesen Jugendlichen auch für die
Schüler sehr hilfreich. Von der Stiftung SPI und
dem Diversionsbüro „Schadenswiedergutmachung
statt Strafe“ wird für straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende freiwillige gemeinnützige Arbeit vermittelt.
Die Zukunft der Suppenküche
Suppenküche macht mehr als Suppe!
Die Suppenküche ist in den verschiedensten sozialen Feldern tätig. Seit mehreren Jahren läuft eine
enge Kooperation mit dem Georg-BüchnerGymnasium. Im Projekt „Soziale Jugendbildungsarbeit“ lernen die Schüler aus meist gutsituierten
Elternhäusern Aspekte von Armut kennen. Außer-
Die Suppenküche ist in Lichtenrade eine soziale
Einrichtung, die nicht mehr wegzudenken ist. Eine
Sorge sind die Räumlichkeiten, mit denen man an
die Kapazitätsgrenzen gestoßen ist. Die Zukunft
wird zeigen, ob es hier Möglichkeiten einer räumlichen Veränderung gibt. In der Suppenküche sieht
man hautnah, dass Armut auch in Lichtenrade ein
wachsender Bereich ist.
http://www.suppenkueche-lichtenrade.de
ToM
14
GESCHICHTLICHES AUS DER GEMEINDE
Die Leben des Dr. Wilhelm Dittmann
Pfarrer der bekennenden Kirche, Zwangsarbeiter,, Pfarrer in Lichtenrade
Einige unserer älteren Leserinnen und Leser erinnern sich bestimmt noch sehr gern an ihn: den „Halbjuden“
Pfr. Dr. Wilhelm Dittmann. Von 1930 bzw. 1933 an taten Pfr. Willy Röglin und Pfr. Heinrich Wilhelm Hans
Müller Dienst in unserer Gemeinde. Beide zählten zu den „Deutschen Christen“, beide flohen kurz nach
Kriegsende vor den Russen. Am 1. November 1946 kamen dann Pfr. Gerhard Schmidt und Pfr. Dr. Wilhelm
Dittmann zu uns. Sie bauten nicht nur unsere Dorfkirche wieder auf - nein, nach 12 Jahren Prägung durch
Pfarrer der „Deutschen Christen“ war ein Neuaufbau der Gemeinde erforderlich. Pfr. Dr. Dittmann wäre in
diesem Januar 100 Jahre alt geworden. Die Zeitung „die Kirche“ berichtete im Januar:
Der Konfirmandenunterricht kann einen
prägenden Einfluss
auf junge Menschen
haben. So war es
auch bei Wilhelm
Dittmann, der vor
100 Jahren am 16.
Januar in Berlin geboren wurde. Sein
Konfirmator war der
Schöneberger Pfarrer
Eitel-Friedrich von Rabenau, ein führendes
Mitglied der Bekennenden Kirche in
Berlin. Auch Dittmann schloss sich nach dem Abitur der Bekennenden Kirche an, weil, so schrieb er
später in seinem Lebenslauf, ,,ich in ihr die Kirche
erkannte, die sich bedingungslos in Lehre und
Handeln zu Christus als ihrem alleinigen Herrn bekannte“.
Schon da traf ihn zum ersten Mal die Rassenpolitik
der Nazis: Wegen seiner jüdischen Mutter Sophie,
geborene Warschauer, wurde er trotz eines glanzvollen Abiturs nicht zum Studium zugelassen. An
seinem Wunsch, Pfarrer zu werden, hielt er trotzdem fest. Da er an keiner staatlichen Universität
studieren durfte, ging er zunächst an eine Kirchliche Hochschule, nach Bethel, danach ins Ausland,
nach Basel, wo Karl Barth einen starken Eindruck
auf ihn machte.
1937 ergab sich überraschend die Möglichkeit, das
Studium in Tübingen fortzusetzen. Dort konnte er
mit einer Arbeit über die Auslegung der Urgeschichte (1. Mose 1-3) im Neuen Testament promovieren. In Tübingen traf ihn die Rassenpolitik
der Nazis zum zweiten Mal: Er hatte die aus Esslingen stammende Margarete Leitner kennengelernt und sich mit ihr verlobt. Aber da er als sogenannter ,,Halbjude“ eingestuft war, durfte er sie
nicht heiraten. Erst nach dem Ende der Naziherrschaft konnte das Paar nach 9-jähriger Verlobungszeit 1946 heiraten. Sie war am Burckhardthaus in Berlin zur Gemeindehelferin ausgebildet
worden.
Nach der Promotion meldete sich Dittmann sofort
in Berlin bei der Bekennenden Kirche, machte dort
1939 vor dem Prüfungskollegium der Bekennenden
Kirche das erste Examen und wurde Vikar in Wilmersdorf, allerdings nur kurz: Schon Ende 1939
wurde er zum Militärdienst einberufen, 1941 wegen
seiner jüdischen Abstammung aber wieder entlassen. Sofort wurde er von der Bekennenden Kirche
in die Neumark geschickt, um dort mehrere vakante Gemeinden im Kirchenkreis Sorau zu versorgen.
Von dort aus machte er 1942 das zweite Examen
in Form eines Kolloquiums.
In der Niederlausitz musste er erneut allerlei Angriffe wegen seiner jüdischen Abstammung ertragen;
aber die Gemeinde und besonders die Gemeindejugend hielten treu zu ihm. Dennoch konnten sie
nicht verhindern, dass er 1944 auf Veranlassung
der Gestapo ,,zu schwerer körperlicher Arbeit unter
Feindeinwirkung“ dienstverpflichtet wurde. Als „jüdischer Mischling“ wurde er zu den „unsicheren
Elementen“ gerechnet, die auf der Basis eines
Himmler-Erlasses zu Zwangsarbeit verpflichtet
wurden. So wurde der Pfarrer Wilhelm Dittmann im
Rahmen der ,,Organisation Todt“ im Ruhrgebiet bei
Räumungsarbeiten an Bahnstrecken eingesetzt und
musste unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen
und ständiger Gefahr durch Bombenangriffe diese
Arbeit tun.
Er wurde Pfarrer für Kriegsgefangene in Rennes
Das Kriegsende befreite ihn glücklicherweise von
dieser, harten Zwangsarbeit, brachte ihm aber
noch nicht die Freiheit. Er wurde in ein amerikanisch/französisches Kriegsgefangenenlager nach
Rennes in Nordfrankreich gebracht. Immerhin wurde er dort als Lagerpfarrer eingesetzt, und bald
übertrug man ihm die zusätzliche Aufgabe, für
kriegsgefangene evangelische Theologie-Studenten ein Seminar aufzubauen und zu leiten. Heute
wissen nur wenige von dieser sinnvollen Einrichtung der französischen Behörden, die es auch in
anderen Lagern in Frankreich gab. 1946 wurde
Dittmann von den Franzosen sogar angeboten, an
einem der Universität Montpellier angegliederten
theologischen Seminar für kriegsgefangene Stu(Fortsetzung auf Seite 15)
GESCHICHTLICHES AUS DER GEMEINDE
15
von 1946 bis 1954, Propst – der außergewöhnliche Weg des Berliner Theologen
(Fortsetzung von Seite 14)
denten zu unterrichten; aber er entschied sich verständlicherweise für die Alternative ,,Entlassung“.
So wurde er am 3. Februar 1946 nach Tuttlingen in
die französische Besatzungszone entlassen und
konnte nach Esslingen zu seiner Braut Margarete
fahren. Noch im Februar fand die Hochzeit statt.
Nun begann sein zweites Leben als Pfarrer. Im
März 1946 stellte der Bruderrat der Bekennenden
Kirche bei der Kirchenleitung in Berlin für Dittmann
den Antrag auf Legalisierung des bisher in der Bekennenden Kirche illegal tätigen Pfarrers, und Dittmann wurde als Pfarrer nach Lichtenrade geschickt, mit dem besonderen Auftrag, eine zuvor
von Pfarrern der ,,Deutschen Christen“ geprägte
Gemeinde neu aufzubauen. Danach wurde er
Kreisjugendpfarrer, Gemeindepfarrer und schließlich Superintendent in Neukölln, ehe ihn die Kirchenleitung 1970 als Propst ins West-Berliner Konsistorium berief. Schon lange war er als Synodaler (seit
1951) und Kirchenleitungsmitglied (seit 1961) auf landeskirchlicher Ebene aktiv.
Mit Bischof Scharf war er
eng verbunden.
Die Kirchenleitung verband
die Berufung Dittmanns in
das Propstamt mit einer
Sondermission: Er sollte
sich auch um die Ausbildung
der Theologen kümmern.
Man traute ihm, dem erfolgreichen Jugendpfarrer und
Superintendenten, offenbar
zu, mit der schwierigen Situation im Ausbildungsbereich
umzugehen. Die kritische ,,68er
Generation“, die gegen die
Väter-Generation rebellierte
Pfr. Dr. Dittmann vor und alles Bestehende auf
den Prüfstand stellte, war
unserer Dorfkirche
auch in Theologie und Kir1949
chen angekommen. Die Tradition des Predigerseminars wurde - nicht ohne
gewisse revolutionäre Akte – von einem neuen Modell selbst- und mitbestimmtem Lernens und einer
besonderen Verzahnung von Theorie und Praxis
abgelöst.
Das Praktisch-Theologische Ausbildungsinstitut
(PTA) entstand. Vom Propst wurde erwartet, dieses neue Modell in eine Ordnung zu fassen und
selbst als Vorsitzender des Leitungsgremiums die
Entwicklung des Instituts für die Kirchenleitung zu
begleiten. Dabei wurde er zu einem Brückenbauer
zwischen der institutions- und kirchenkritischen
Generation und der Kirche. Nicht wenige, die im
kirchenkritischen Klima der damaligen Zeit an den
Ausstieg aus dem Weg ins Pfarramt dachten, verdanken seinem Wirken und seiner Persönlichkeit,
dass sie dann doch gute und engagierte Pfarrer
wurden. Es war freilich auch die undankbare Position zwischen den Stühlen, die ihm dann zum Beispiel den Vorwurf von Kritikern in der Synode einbrachte, die kirchenleitenden Interessen nicht hart
genug zu vertreten. Insbesondere der Fall eines
Vikars, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen
Unterstützung der RAF ermittelte, erregte die Gemüter.
Später war seine Familie von Krankheiten betroffen
In all den Belastungen des Berufs. war ihm die Familie ein wichtiger Zufluchtsort, seine Ehefrau Margarete und die vier Töchter, die sicher viel zu seinem Verständnis für die junge Generation beitrugen. Es ist traurig, dass die Familie nach vielen
glücklichen und gesunden Jahren so stark von
schwerer Krankheit betroffen war: Er selbst, der
sonst selten krank war, starb 1988 schon im Alter
von 73 Jahren. Wenige Jahre nach seinem Tod
starb erst die zweitälteste Tochter, dann seine Frau
an Krebs, im vergangenen Jahr auch die älteste
Tochter.
Seine persönliche Lebensgeschichte und seine
soliden biblischen Kenntnisse machten ihn zu einem Mitinitiator des christlich-jüdischen Dialogs
nach dem Krieg, und er pflegte die Beziehungen zu
Israel. Zu seinem Abschied aus dem Dienst widmeten ihm Peter von der Osten-Sacken und Dietrich Goldschmidt eine Festschrift mit dem Titel:
„Israel im christlichen Gottesdienst“. Er war ein
frommer, gebildeter Mann, konservativ und liberal
zugleich und verfügte über eine gründliche theologische Bildung. Martin Fischer bescheinigte ihm
eine besondere Gabe auf dem Gebiet der „theologisch verstandenen Kirchenverwaltung“. Was er
am Beginn seiner Tätigkeit als Propst formulierte,
ist wohl auch heute aktuell: „Die Kirche darf nicht
verkrampft dem nachhinken, was gerade auf dem
Markt der Welt verkauft wird. Aber man muss auch
zum Wagnis bereit sein, alle Wege zu verlassen,
und wenn sie noch so eingefahren und bequem
sind“.
Karl-Heinrich Lütcke
Nachdruck mit frdl. Genehmigung des Autors u. des
Wichern-Verlages
16
GESCHICHTLICHES
Kennen Sie Papst Innozenz XII (1615 - 1700)?
Papst Innozenz XII ist in diesem März vor 400 Jahren geboren. Seine Zeitgenossen waren also z.B.
Andreas Gryphius (1616–1664), ein deutscher Dramatiker, der u. a. in „Tränen des Vaterlandes“ 1636
über die Schrecken des dreißigjährigen Krieges
geschrieben hat. Mir ist er allerdings vor allem
dadurch bekannt, dass meine Oma in der Nähe der
Gryphiusstr. gewohnt hat.
Weiterhin Armand Jean du Plessis de Richelieu
(1585–1642), französischer Kardinal, mächtigster
Minister und Berater König Ludwigs XIII., u.a. bekannt als Antagonist in Alexandre Dumas“ Roman
„Die drei Musketiere“.
Und auch August Hermann Francke, ein deutscher
protestantischer Theologe und Pietist, der sich als
Sozialmanager und Armenpfarrer einen Namen
machte. Er gründete die bis heute bestehenden
einzigartigen „Franckeschen Stiftungen zu Halle“ (1698, u. a. mit Armenschule, Waisenhaus, Internat, Gelehrtenschule und Lehrerseminar). Er
wurde nach dem gregorianischen Kalender am
22. März 1663 in Lübeck geboren, d.h., nach dem
damals in dieser Region noch verwendeten julianischen Kalender am 12. März.
Überhaupt hat es zu dieser Zeit weltweit ein ziemliches Kalender-Durcheinander gegeben, außer den
beiden erwähnten waren noch etliche andere im
Gebrauch, als letztes Land hat sich China 1949
dem nun allgemein gültigen gregorianischen Kalender angeschlossen.
Soweit das zeitliche Umfeld von Papst Innozenz XII, aber nun zu
ihm:
Antonio Pignatelli, so
sein eigentlicher Name, war ein Papst der
römisch-katholischen
Kirche, der neben
zahlreichen Reformen
des
Kirchenstaates
mit der Festlegung
des
Jahresbeginns
vom 6. auf den 1. Januar und des Jahresendes vom 24. auf
den 31. Dezember den bis dahin weithin vorhandenen Kalenderzeitraum „zwischen den Jahren“ abschaffte. Der noch übliche julianische Kalender erzeugte jährlich Zeitdifferenzen, die jeweils ausgeglichen werden mussten. Erst der gregorianische
Kalender, 1582 mit der päpstlichen Bulle von Papst
Gregor angeordnet, ermöglichte den zeitnahen
Ausgleich dieser Differenzen, jedoch wurde er nur
zögerlich angenommen. Viele störte der zunächst
erforderliche, in einem Stück angeordnete Ausfall
von zehn Kalendertagen. Die aus der Reformation
hervorgegangenen Kirchen verzögerten die Annahme aus ideologischen Gründen, denn die Reform
war vom Papst ausgegangen.
Außer den diversen verschiedenen Kalendern gab
es Konfusion bezüglich des Jahresbeginns. Relativ
gesichert ist, dass das neue Jahr zwischen dem
24. Dezember und dem 6. Januar begonnen hat.
Und es begann mit dem Narrentag, der in Konzilsbeschlüssen von der Kirche schon 567 bekämpft wurde.
Der Narrentag wurde aber noch im 14. Jahrhundert in Frankreich mit parodierten Messen begangen. Bürger und Priester trugen Masken und trieben Unfug.
Dies mag so wie hier auf den Randillustrationen
des Alexanderromans ausgesehen haben. Erst im
Jahre 1691 wurde durch Papst Innozenz XII der
1. Jänner (Januar) als Neujahrstag festgesetzt.
Welches seine anderen „zahlreichen Reformen“
des römisch-katholischen Kirchenstaates waren,
habe ich nicht herausfinden können.
Papst Innozenz XII verstarb am 27. Sept. 1700 im
Alter von 85 Jahren in Rom. Man brachte seinen
Leichnam nach St. Peter und am 1. Oktober fand
seine Beisetzung in einem einfachen Sarkophag
statt, den er selbst bestimmt hatte. Erst im Jahr
1746 ließ Kardinal Petra mit Unterstützung von
Papst Benedikt XIV. gegenüber dem Monument
der Markgräfin Mathilde von Tuscien sein heutiges
Grabmal errichten:
Zum Nachlesen: http://geboren.am/person/Innozenz_XII
Dagmar Seidlitz
EINLADUNGEN
17
Wir laden Sie ein zu folgenden Veranstaltungen:
Donnerstag 19 bis 21 Uhr Evangelisches Gemein5. dehaus, Badener Ring 23
März
„Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder“
Dokumentarfilm und Diskussion mit Filmemacherin Claudia Funk
Frau Funk hat Menschen in einem Altersheim in
Siebenbürgen/Rumänien besucht und schöne Lebenssituationen der Bewohnerinnen und Bewohner festgehalten, die über die Armut hinwegstrahlen.
Donnerstag 18 bis 20 Uhr Götzstraße 24B,
Dienstag 18 bis 20 Uhr Götzstraße 24B,
3.
März
„Die Bestattung hinter den
Kulissen“
Vortrag von Herrn Fabian Lenzen,
Kluth Bestattung.
Herr Lenzen ist Pressesprecher der Berliner Bestatter-Innung. In einem Film, der auch im Fernsehen gezeigt wurde, berichtet Herr Lenzen einfühlsam, wie ein toter Mensch für die Aufbahrung und
Beerdigung hergerichtet wird.
26.
März
Museumskoffer „Vergissmeinnicht“,
Vortrag u. Diskussion
Der Museumskoffer „Vergissmeinnicht“
ist vom Museum für Sepulkralkultur konzipiert. Er
beinhaltet eine didaktische Einheit zum Thema
„Sterben und Tod, Bestatten, Trauer und Erinnern“ für Kinder von 5 – 12 Jahren.
Jahren
Herr Stephan Hadraschek von „Berg Bestattungen“, wird uns den Koffer vorstellen.
(besondere Einladung an alle Katecheten)
Weitere Veranstaltungen am 3. und 23. April sowie den Folgemonaten.
Achten Sie darauf in den nächsten Gemeindebriefen oder besuchen Sie http://www.trauerhttp://www.trauer-undund-leben.de/
Angebote, speziell für Senioren:
Senioren:
Dienstag 14.30 Uhr Seniorenkreis
17. Nahariyastr. 33
Frühlings-Melodien mit der Gruppe
März
„Memories“
Mittwoch Abfahrt 12.00 Uhr
18. Gemeindehaus
Goltzstr. 33,
März
Frühlingserwachen
im Spreewald
incl. Kaffeegedeck 33 € pro
Person
Senioren - Reise:
Goldene Konfirmation
Wurden Sie 1965 oder früher konfirmiert?
Sonntag
24.
Dann können Sie gern mit uns am
das Fest Ihrer
Goldenen Konfirmation
Mai
mit einem Gottesdienst um 9.30 Uhr
Pfingsten
in der Dorfkirche feiern.
Anschließend gibt es für Sie und Ihre Gäste einen
kleinen Empfang in unserem Gemeindehaus
Goltzstr. 33.
Bitte, melden Sie sich in der Küsterei oder im Internet www.kg-lira.de an, auch, wenn Ihre Konfirmation noch länger her ist! Egal, ob Sie hier in
Lichtenrade oder anderswo eingesegnet worden
sind.
Die diesjährige Seniorenreise an die Ostsee findet vom
Samstag bis Mittwoch
9.
13.
Mai
Mai
statt
und führt uns nach
Kühlungsborn
Info & Anmeldung für den Seniorenbereich bei
Frau Hilse-Bonner, Diakonin für Seniorenarbeit
 746 88 94 30
trifft sich jeden 3. Mittwoch im Monat um
19.30 Uhr im Gemeindezentrum Nahariyastr. 33
Unser Thema am
Mittwoch Familienmodelle
18.
Mai
- wie wir leben wollen
Kommen Sie, diskutieren Sie mit,
seien Sie dabei!
18
EINLADUNGEN
. . . und zu unseren regelmäßigen Veranstaltungen:
A = Alt-Lichtenrade 105, G = Goltzstr.33, N = Nahariyastr. 33, R = Rackebüller Weg 64 (DBK)
LAIB und SEELE
eine Aktion der
der Kirchen und des
Die Ausgabestelle unserer Gemeinde in der
Finchleystr. 10 ist immer donnerstags für alle Bedürftigen geöffnet von 14 bis 15.30 Uhr.
Ab 13 Uhr werden Wartenummern ausgegeben.
Für Ihre Lebensmittel-Spenden stehen in allen
Gemeindehäusern und in der
Dorfkirche Körbe bereit!
AUS DER GEMEINDE
19
Freude und Leid in der Gemeinde
Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten mit einem Gottesdienst:
Franz und Doris Böck
Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasst unss freuen und fröhlich an ihm sein. O Herr, hilf! O Herr, lass
wohlgelingen! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Wir segnen euch, die ihr vom Hause des
Herrn seid.
Ps 118, 24-26
Kirchlich bestattet wurden:
Reinhard Brückner
Klaus Degner
Otto Düe
Uwe Freund
Erich Gutscher
Manfred Hackl
Gudrun Homayoun
58 Jahre
87 Jahre
85 Jahre
70 Jahre
91 Jahre
79 Jahre
74 Jahre
Dietrich Meyer
Rita Nerlich
Heidemarie Otto
Horst Peth
Aafeke Radunske
Eberhard Ranft
Peter Riese
80 Jahre
80 Jahre
71 Jahre
81 Jahre
64 Jahre
79 Jahre
78 Jahre
Helga Rosenbaum
84 Jahre
Peter-Wilhelm Scholz 81 Jahre
Lieselotte Schwäricke 98 Jahre
Getraud Starck-Prase 87 Jahre
Else Typke
101 Jahre
Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich
habe die Welt überwunden.
Johannes 17,3
Wie soll es nach dem Tod weitergehen? Trauer braucht Begleitung.
Wenn Sie einen Menschen verloren haben und in ihrer Trauer nicht allein sein wollen - in einer Trauergruppe
können Sie mit anderen sprechen. Auch Einzelgespräche sind möglich.
Beratungsstelle für Trauernde. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, Telefon 755 15 16 20
www.trauerundleben.de
Bankverbindungen für:
Gemeindekirchgeld:
Gemeindebrief:
Empfänger
Bank
IBAN
Ev. Kirchengem. Lichtenrade Evangel.Bank DE87 520 604 100 303900 991
KVA Berlin Mitte-West
Postbank
DE80 100 100 10 0028 0131 00
Verwendungszweck: KG Lichtenrade Gemeindebrief
Andere Spendenzwecke: KVA Berlin Mitte-West
Postbank
DE80 100 100 10 0028 0131 00
BIC
GENODEF1EK1
PBNKDEFFXXX
PBNKDEFFXXX
Bitte „KG Lichtenrade“ und Verwendungszweck angeben
Förderverein der Ev. Kirchengemeinde Lichtenrade: Berliner Bank DE20 100 708 48 0251 3638 00 DEUTDEDB110
Förderverein Kinder- und Jugendhaus Nahariyastraße Evangel.Bank DE98 5206 0410 0003 9080 20 GENODEF1EK1
Impressum:
Dieser Gemeindebrief wird herausgegeben im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Kirchengemeinde
Berlin-Lichtenrade, Goltzstr. 33, 12307 Berlin, redaktion@kg-lira.de (auch für Anzeigen-Aufgabe).
Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung
des Gemeindekirchenrates oder der Redaktion dar. Bei Leserzuschriften
behalten wir uns Kürzungen vor.
Schriftleitung: Bärbel Jensen, Harro Leitmeyer, Regina Muschalle, Rainer
Otte, Ruth Walther
Druck: Westkreuz-Druckerei Ahrens KG, Töpchiner Weg 198/200, 12309 Berlin.
Auf Wunsch stellen wir Ihnen den Gemeindebrief gegen eine Jahresgebühr
von 12 € zu. Bestellungen über die Küsterei.
Redaktionsschluss für die Ausgabe April ist Montag, der 9. März 2015
20
ADRESSEN UND SPRECHSTUNDEN
Kirchen, Gemeindezentren und -häuser
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Dorfkirche,
Kindertagesstätte, Alt-Lichtenrade 107, 12309 Berlin
Alt-Lichtenrade 109, 12309 Berlin
eMail:
kita@kg-lira.de
℡
Kapelle Finchleystraße,
Finchleystraße
Finchleystr. 10, 12305 Berlin
Dietrich - Bonhoeffer - Kirche,
Rackebüller Weg 64, 12305 Berlin
Sprechstunde: Fr. Sommerfeldt,
dienstags
℡
742 68 55
16 – 17 Uhr
Gemeindezentrum Nahariyastraße
℡
Nahariyastr. 33, 12309 Berlin
746 48 31
Gemeindehaus Goltzstraße
℡ 74 68 89 40
Goltzstr. 33, 12307 Berlin
Altes Gemeindehaus
Alt-Lichtenrade 105, 12309 Berlin
Küsterei (Gemeindebüro) ℡
7 46 88 9494-0
Goltzstr. 33, 12307 Berlin
7 46 88 94 11
eMail:
kuesterei@kg-lira.de
Jutta Matczak, Gabriela Mann
Sprechstunden: montags und dienstags
15 bis 19 Uhr
mittwochs und donnerstags 9 bis 13 Uhr
7 45 80 04
7 46 10 26
Leiterin: Sonja Harlos, Christiane Scheppang
Sprechstunden: dienstags
9 bis 11 Uhr
und nach Vereinbarung
TeilzeitTeilzeit-Kita, Rackebüller Weg 64, 12305 Berlin
eMail:
tz-kita@kg-lira.de
Leiterin: Christiane Scheppang
℡ 66 63 14 55
Sprechstunden: mittwochs
10 bis 11 Uhr
und nach Vereinbarung
Ansprechpartnerinnen:
Gudrun Haag, Astrid Hochfeld
℡ 66 63 14 60
TeilzeitTeilzeit-Kita, Goltzstr. 33, 12307 Berlin
eMail:
kopfnagel@kg-lira.de
Leiterin: Ines Kopfnagel
℡ 7 46 88 94 22
Sprechstunden: dienstags
10 bis 11 Uhr
und nach Vereinbarung
Ansprechpartnerin:
Yvonne Mendel
℡ 7 46 88 94 32
Gemeindliche Arbeit mit Jugendlichen:
Stephanie Nahler
priv.: Schillerstr. 59 B , 12305 Berlin
eMail: nahler@kg-lira.de
priv. ℡ 7 43 55 60
Andreas Hiller (Diakon)
℡ 7 46 88 94 33
eMail:
hiller@kg-lira.de
Sprechstunden (in der Goltzstr. 33, Obergeschoss):
nach Vereinbarung
Pfarrdienst
KinderKinder- und Jugendhaus
Gemeindekirchenrat, Vorsitzende
Dagmar Fischer, Pfarrerin
℡ 75 44 25 03
eMail:
pfn.fischer@kg-lira.de
Sprechstunden: nach Vereinbarung
priv.: Goltzstr. 33, 12307 Berlin
Juliane Göwecke, Pfarrerin
℡ 7 46 88 94 36
eMail:
pfn.Goewecke@kg-lira.de
Sprechstunden: nach Vereinbarung
priv.: Paplitzer Str. 59a, 12307 Berlin
℡ 70 12 28 78
Carmen Häcker, Pfarrerin
℡ 7 46 88 94 36
eMail:
pfn.haecker@kg-lira.de
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Veit Hoffmann,
℡ 7 46 88 94 35
Hoffmann Pfarrer
eMail:
pfr.hoffmann@kg-lira.de
Sprechstunden: nach Vereinbarung
privat:
℡ 8 56 05 56 6
Andrea Kuhla,
℡ 66 63 14 56
Kuhla Gemeinde-Pädagogin
eMail:
pfn.kuhla@kg-lira.de
Rackebüller Weg 64, 12305 Berlin
Roland Wieloch,
℡ 70 72 22 99
Wieloch Pfarrer
eMail:
pfr.wieloch@kg-lira.de
Sprechstunden: nach Vereinbarung
priv.: Dielingsgrund 50, 12305 Berlin, ℡
8 34 13 49
Kirchenmusik
Andreas Harmjanz, (Kantor),
eMail:
Knut Hoffart, eMail:
Birgit Henniger (DBK-Chor),
eMail:
Juliane Lahner (Gospel-Chor) ,
eMail:
priv. ℡
7 43 12 12
harmjanz@kg-lira.de
Knut-Hoffart@gmx.de
priv. ℡ 81 29 66 86
cantoare@yahoo.de
priv. ℡ 287 022 11
gospel@kg-lira.de
Arbeit mit Senioren
Petra Hilse℡ 79 47 99 15
Hilse-Bonner (Diakonin) priv.
eMail:
hilse-bonner@kg-lira.de
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Nahariyastr. 19, 12309 Berlin
eMail:
kjh@kjh-berlin.de
℡
7 45 80 06
70 72 27 58
Jugendkeller
in Zusammenarbeit mit der ufa-Fabrik, ℡ 74 75 05 08
Finchleystr. 10, 12305 Berlin
Schularbeitszirkel
Nahariyastr. 33:
Johann Beitler
Sprechstunden: montags bis freitags
℡ 70 72 23 00
14 bis 15 Uhr
Weitere Einrichtungen der Gemeinde
Diakonie℡ 74 00 19 50
Diakonie-Station
Finchleystr. 10, 12305 Berlin,
eMail:
diakoniestation@kg-lira.de
Sprechstunden: montags bis freitags
7 bis 17 Uhr
SeniorenSenioren-WG
℡ 70 78 26 64
Groß-Ziethener Str. 88, 12309 Berlin
Kirchhof
℡
7 44 50 14
Paplitzer Str. 10-24, 12307 Berlin,
eMail:
kirchhof@kg-lira.de
Michaela Schoppe, Semire Oktay, Mirela Meister
Sprechstunden: montags bis donnerstags 9 bis 14 Uhr
freitags
9 bis 13 Uhr
Tauschtreff
℡
7 45 50 69
in Zusammenarbeit mit der ufa-Fabrik
Nahariyastr. 33 (Laden am Durchgang)
Öffnungszeiten:
montags
9 bis 12 Uhr, dienstags
9 bis 13 Uhr
mittwochs
10 bis 12 Uhr, donnerstags 9 bis 13 Uhr
eMail:
tauschtreff@nusz.de
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