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Ausgabe vom 12.02.2015

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Donnerstag, 12. Februar 2015
AZ 8355 Aadorf
Nr. 18 / 42. Jahrgang
/
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Elgg, Hagenbuch und Hofstetten – Lokalzeitung für die Gemeinde Aadorf
Redaktion: 052 511 27 27 / 052 511 27 29, Fax 052 511 27 28, Mail: redaktion@elgger-zeitung.ch – Inserate 052 511 27 19, Mail: verkauf@elgger-zeitung.ch, Fax 052 366 12 84, Mail: info@elgger-zeitung.ch
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Hintergasse 38, Elgg, Tel. 052 364 20 41, www.bruggmann.ag
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Seniorenvereinigung
ELGG – Die Seniorenvereinigung Elgg
und Umgebung trifft sich zur Generalversammlung.
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Neuerscheinung
Neuuniformierung
Autogrammstunde
KARTAUSE ITTINGEN – Der bekannte
Autor Peter Stamm liest im Kunstmuseum Thurgau aus seiner Neuerscheinung
«Die Vertreibung aus dem Paradies».
ETTENHAUSEN – Die Bürgermusik
Ettenhausen ist unterwegs, eine neue
Uniform anzuschaffen.
SCHWINGEN – Das kantonale Nachwuchsschwingerfest findet am Samstag,
11. Juli, mit einer Autogrammstunde
dreier Spitzenschwinger statt.
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Noch vor den Bewohnern zog die Politik in den Bärenhof ein
Die Regierungsrats-Wahltour von Jacqueline Fehr
steht unter dem Motto
«Wir packen an». Auf ihrer «Mehr-davon-Tour»
besucht sie vorbildliche
Projekte. Dass dazu auch
das WAK-Projekt Bärenhof
gehört, ist nicht zufällig.
ELGG – Schliesslich ging sie in Elgg zur
Schule, und ihre Mutter und ihr Bruder
wohnen immer noch in Elgg. Auch die
«WAK», die Genossenschaft für Wohnen, Arbeiten und Kultur könnte dasselbe Motto auf ihre Genossenschaftsfahne
schreiben. Sie ist stolz darauf, dass sie
neben zahlreichen bereits renovierten
Gebäuden, in die sich der Zahn der Zeit
verbissen hatte, auch auf dem ehemaligen Brandplatz neuen, modernen und
komfortablen Wohnraum schaffen kann.
Und dies zu Preisen, die angesichts des
gehobenen Standards deutlich unter
denjenigen des Renditenmarktes liegen.
Sowohl von der WAK, wie auch von
Jacqueline Fehr lobend kommentiert,
werden die Arbeiten zu einem grossen
Teil vom einheimischen Gewerbe ausgeführt. Und mit einem kleinen Seitenhieb
gegen andere Bauherren: «…während
andere ihre Aufträge kostengünstiger
nach Süddeutschland vergeben.» Der
Präsident der WAK, Erich Wegmann,
führte die interessierte Gruppe, zu der
auch die Elgger Kantonsratskandidatin
Martina Lattmann gehörte, durch verwinkelte Gänge, über steile Treppen in
die ganze Vielfalt von unterschiedlichen
zukünftigen Wohnungen. Obwohl hier
noch gearbeitet wird und noch viel zu
tun ist, war es möglich, sich einen Überblick über die Wohnlandschaften zu
verschaffen. Ganz besonders aufgefallen
sind zwei gegenüberliegende Wohnungen eines Paares. Morgensonne für den
einen Partner, Abendsonne für den andern und dazwischen der gemeinsame
Flächenwinkel für die Mittagssonne.
Auch hier war der Verkehr
wieder ein Thema
Die durchgefrorene Gruppe konnte sich
anschliessend bei Kumar bei Gerstensuppe und Flammkuchen aufwärmen.
Jacqueline Fehr nutzte die Gelegenheit,
um ein wenig Wahlkampf zu betreiben,
was ihr in dieser Runde niemand verFORTSETZUNG AUF SEITE 4
wehrte.
Es darf auch ein bisschen Wahlpropaganda sein.
Bilder: Peter Zinggeler
Wer wird Aadorfer Gemeindepräsident?
Auf Montagabend hat die
Interpartei Aadorf zur Podiumsdiskussion um das
Aadorfer Gemeindepräsidum eingeladen.
AADORF – Unter der Moderation von
Andreas Marti kreuzten die beiden Gemeindeammannkandidaten Roman Engeler und Matthias Küng die Klingen.
Vorgestellt wurden auch die für den Gemeinderat und die RPK Kandidierenden.
Die Behördenwahlen vom 8. März 2015
in der Gemeinde Aadorf rücken immer
näher. Die Interpartei Aadorf, in der die
Ortsparteien der FDP, CVP, SVP, SP und
der EVP zusammengeschlossen sind, lud
auf Montagabend, 9. Februar zur grossen
Wahlveranstaltung ins Gemeinde- und
Kulturzentrum Aadorf ein. Dort konnte
Stephan Pfefferli, Präsident der CVP Aadorf und Interparteipräsident, rund 250
interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Meinungsbildung begrüssen.
Kurzvorstellungen
Gemeinderat
Nun übernahm Andreas Marti, der
bekannte Moderator aus Aadorf, das
Zepter. In Form von kurzen Steckbriefen wurden vorerst die sechs offiziellen
Kandidatinnen und Kandidaten für den
Gemeinderat vorgestellt.
Es sind dies die fünf bisherigen Cornelia
Hasler, FDP, Aadorf, Andreas Meister,
CVP, Guntershausen, Stefan Mühlemann, SVP, Guntershausen, Patrick
Stacher, SVP, Aadorf und Sabina Keller
Peter, CVP, Ettenhausen. Neu stellt sich
Urs Thalmann, FDP, Aadorf, zur Wahl.
Alle wurden mit der Frage über ihre Motivation zu kandidieren, konfrontiert.
Kampfwahl in der RPK
Bei der Rechnungsprüfungskommission
kommt es zu einem Wahlkampf, sind
doch neun Nominationen für sieben
Sitze eingegangen. Fünf bisherige RPKMitglieder bewerben sich um die Wie-
Am Podium mit dabei Roman Engeler, Moderator Andreas Marti und Matthias Küng.
Bilder: René Lutz
Die sechs Gemeinderatskandidierenden werden von Moderator Andreas Marti vorgestellt: Andras
Meister, Stefan Mühlemann, Patrick Stacher, Urs Thalmann, Sabina Keller Peter und Cornelia Hasler.
derwahl. Es sind dies Roland Gahlinger,
FDP, Häuslenen, Nils Gehrig, parteilos,
Guntershausen, Hedwig Schick, CVP,
Guntershausen, Bruno Schmid, parteilos, Ettenhausen, Marion Wahrenberger,
parteilos, Ettenhausen. Neu um eine
Sitz bewerben sich Christian Götsch,
CVP, Guntershausen, Tino Reifler, parteilos, Monika Silipo-Huber, parteilos
und der parteilose Bruno Wymann, alle
aus Aadorf.
In der ersten Podiumsrunde stellte Andreas Marti den beiden Kandidaten Fragen
anhand der schon veröffentlichten Interviews in den Medien. Angesprochen wurden dabei die Parteizugehörigkeit, die für
Roman Engeler besonders in den Fragen
der Vernetzung und der Berechenbarkeit
wichtig ist. Matthias Küng sieht auf Gemeindeebene eine Parteizugehörigkeit
nicht als zwingende Voraussetzung an.
Vielmehr sollte die Person und ihre Fähigkeit im Mittelpunkt stehen.
Was das Alter anbelangt, so sieht Roman
Engeler die Möglichkeit, noch während
drei Amtsperioden der Gemeinde vorstehen zu können. Matthias Küng sieht
seine 36 Jahre nicht als Hindernis, bringe
er doch trotz seinem noch jugendlichen
Alter eine reiche Verwaltungserfahrung
mit sich.
Angesprochen auf die Anzahl Gemeinderatsmitglieder sehen beide Kandidaten
keine Notwendigkeit, die Zahl sieben zu
ändern. Bei einer geringeren Zahl würden
die einzelnen Mitglieder mehr belastet,
was dem Milizsystem wohl eher abträglich wäre.
Wie weiter nach der Wahl, lautete eine
weitere Frage des Moderators. Für Roman
Engeler ist klar, dass er seinen heutigen
Job bei der Fenaco nicht mehr ausüben
Wer wird erster Aadorfer
Gemeindepräsident?
Durch den Rücktritt von Bruno Lüscher als Gemeindeammann auf Ende
der Legislaturzeit von Ende Mai, muss
zwangsläufig ein neues Gemeindeoberhaupt gewählt werden. Die Wahl erfolgt
zwar noch unter dem Titel Gemeindeammann, mit seinem Amtsantritt am
1. Juni wechselt jedoch der Name laut
kantonalen Bestimmungen auf Gemeindepräsident. Somit wird Bruno Lüschers
Nachfolger erster Gemeindepräsident
von Aadorf werden.
Schon recht früh hat die SVP Ortspartei
Roman Engeler, den bisherigen Vizegemeideammann auf den Schild gehoben
und als Nachfolger von Bruno Lüscher
portiert. Die übrigen Ortsparteien setzten infolge Fehlens von Nominationen
aus den eigenen Reihen eine Findungskommission zur Erlangung einer geeigneten Kandidatur ein. Aus dieser Suche
ging Matthias Küng als zweiter Kandidat
für das Gemeindeammannamt hervor.
Roman Engeler oder
Matthias Küng
Moderator Andreas Marti räumte vorerst
beiden Kandidaten zehn Minuten für die
persönliche Vorstellung ein.
Roman Engeler hob hervor, dass er vor der
Entscheidung stand, sich um das Gemeindepräsidium zu bewerben, weil nach zwölf
Jahren eine weitere Doppelbelastung Beruf und Gemeinderatsmitglied nicht mehr
opportun war. Dank seiner langjährigen
Erfahrung als Gemeinderat aber auch
infolge seiner Stellung im Berufsleben,
bringe er das notwendige Rüstzeug als
Gemeindeammann bestimmt mit.
Matthias Küng hob besonders hervor, dass
er sich auf dem Gebiet der Gemeindeverwaltungen bestes auskenne, sei er doch
schon 20 Jahre lang auf Verwaltungen
tätig. Als nicht Bisheriger und parteiloser
Kandidat könne er zudem völlig unbelastet an die neue Aufgabe herangehen.
kann, da er, weil er eine sechsmonatige
Kündigungsfrist einhalten muss, bereits
gekündigt hat. Er kann jedoch bei einer
Nichtwahl eine andere Kaderposition im
heutigen Betrieb antreten. Für Matthias Küng stellt sich diese Frage nicht, da
er erst nach dem Wahltermin kündigen
müsste. Sein heutiger Arbeitgeber, die
Gemeinde Pfungen, ist aber orientiert,
würde ihn aber auch gerne als Gemeindeschreiber behalten.
Zwei abschliessend aufgelegte Spinnendiagramme zeigten recht grosse Unterschiede auf. Während bei Roman Engeler
recht klare Tendenzen im rechten Spektrum auszumachen sind, sind so klare Linien bei Matthias Küng nicht vorhanden.
Das Bild zeigt eine Mitte-Position auf. Da
die beiden Diagramme jedoch zu unterschiedlichen Zeitpunkten entstanden sind,
ist ein Vergleich nur bedingt möglich.
Fragen aus der Bevölkerung
Der dritte Teil war dann den Fragen aus
dem Volk gewidmet. Auf die Frage, ob
auch eine Vereinigung der Volkschulgemeinde in die Politische Gemeinde
angestrebt werden soll, sieht Matthias
Küng vorderhand keinen Bedarf.
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