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AUSGABE
Kultur l Veranstaltungen l Termine l Aktuelles l Gastronomie l Shopping
60
Oktober 2014
Jenaer Sinfonie
Neue Spielzeit
Wie in Jena beinahe eine 10. Sinfonie
­Beethovens gefunden wurde
Theaterhaus Jena entdeckt
­Klassikerstoffe für sich
©
J
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thüringen
bis
01.10.
30.11.
2014
www.jazzmeile.org
Schwerpunkt Länderdre
ieck
Frankreich | Deutschla
nd | Polen
ALTENBURG | ApoLdA
| ARNSTAdT
BAd LANGENSALzA | BU
RG RANiS
EiSENACH | ERFURT |
GERA | GoTHA
GREiz | iLMENAU | JENA
| MüHLHAUSEN
NoRdHAUSEN | SAAL
FELd
SoNdERSHAUSEN | So
NNEBERG
WEiMAR | ziCkRA
3
Willkommen
| inhalt |
| vorwort |
Liebe
­Leserinnen,
liebe Leser,
Jena
Nach den ausgiebigen KulturArena-Wochen im Sommer mag manch ›Unwissender‹
ja tatsächlich denken, im Herbst würde die
Kultur in Jena erst einmal pausieren — aber
weit gefehlt. Schon seit Jahren versetzt insbesondere der Oktober Freunde des Konzertes
und der Buchlesung mit Veranstaltungsreihen in Verzückung, die teilweise auf eine
nicht minder lange Tradition zurückblicken
können wie die KulturArena.
Da wäre etwa der Jenaer Lesemarathon:
Zum 20. Mal wird hier ein Großaufgebot
bekannter und (noch) weniger bekannter
Autoren nach Jena kommen, um aus ihren
häufig Bestsellerwerken zu lesen. In diesem
Jahr werden unter anderem Ferdinand von
18
Schirach, Sven Regener, Max Moor, Ines
­
Geipel, Sasa Stanisic, Elmar Faber, Barbara
Salesch und Ingo Schulze erwartet. Ebenfalls
auf begeisterten Zuspruch dürfen auch die
Irischen Tage hoffen, die in ihrer 23. Auflage erneut mit zahlreichen Bands, Filmen und
Aktionen aufwartet, die die ›grüne Insel‹
zum gemeinsamen Thema haben. Und für
all diejenigen, denen der Jazz mehr liegt als
der Irish Folk, hält die 21. Jazzmeile Thüringen über einen Zeitraum von zwei Monaten
so viele Konzertveranstaltungen bereit, dass
16
selbst der enthusiastischste Jazzfan irgendwann satt und zufrieden sein dürfte.
56. Modelleisenbahnausstellung
20
Vor 100 Jahren gab es zwar weder Kultur­
Arena noch Jazzmeile, Irische Tage oder
6. Tag der Stadtgeschichte &
Lesemarathon, dennoch geriet die Jenaer
Städtepartnerschaft22
Kulturwelt erheblich in Entzückung, als der
Jenaer Straßengeschichten Teil 4
24
Theologe, Musikwissenschaftler, Dirigent
und Universitätsmusikdirektor Fritz Stein
Die Legende der »Jenaer Sinfonie«
28
1909 beim Umordnen der Notenschätze im
Archiv des »Akademischen Konzertes« in
Das Berlin-Vinyl-Buch —
den Rosensälen eine bemerkenswerte EntdeSpaziergang per Plattencover
35
ckung machte: Unter einem Stoß alter WerNeue Bücher
36
ke stieß er auf eine ihm unbekannte Notensammlung, die zwar ohne Titelblatt, dafür
Neue DVDs
37
auf einer Seite mit dem Hinweis »Symphonie
von Bethoven« versehen war. Die Aufregung
Kleinanzeigen38
war entsprechend groß. Konnte dies eine
Wir fragen, Jena antwortet
50
neue, womöglich die erste Sinfonie des Meisters sein, gar eine »Jenaer Sinfonie«? Eine
Antwort auf diese Frage nebst zahlreichen
Veranstaltungsempfehlungen für den Jenaer
Kulturherbst finden Sie in dieser Ausgabe.
Kalender
Mit musikalischen Grüßen,
Kulturkalender Oktober 2014
40
Heimatfront
Jena im Ersten Weltkrieg
8
Judith Holofernes im Interview
4
Konzertempfehlungen Kassablanca
5
7. Kurz.Theaterspektakel
5
Saisonauftakt am Theaterhaus Jena
6
Der Herbst im Café Wagner
7
Lichtbildarena mit Frank Bienewald
8
Handgemachtes in der Wagnergasse
9
Mein liebstes Ding — Neue Musik
10
Sven Regener im Gespräch
12
Fragen an Ferdinand von Schirach
13
Cinco Sentidos in Jena
14
21. Jazzmeile Thüringen
15
Fotoausstellung Hundertjähriger in Jena 16
Thüringer Naturfilmtage
16
›Neue Sachlichkeit‹ im Stadtmuseum
17
361. Weimarer Zwiebelmarkt
20
Filmempfehlungen Schillerhof
zum Herausnehmen
Ihr Stadtmagazin 07
26
4
September
Oktober 2014
2012
| interview |
Die Sängerin der momentan
pausierenden Band »Wir sind
Helden« hat dieses Jahr mit »Ein
Stadtm
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leichtes Schwert« ein Soloalbum veröffentlicht und geht nun im Herbst
auf Tournee. Am 22. Oktober ist sie
im Kassablanca zu Gast – ein guter
Anlass, sie zu einigen Dingen zu
befragen.
Ändert sich nach einer gewissen Zeit der
Blickwinkel auf die eigenen Lieder,
insbesondere im Hinblick auf die Texte?
Holofernes: Glücklicherweise nicht
besonders, zumindest nicht nach so langer
Zeit. Allerdings gibt es bei mir oft einen Erkenntnismoment, kurz nachdem ich ein Lied
geschrieben habe, in dem ich merke: Huch,
das ist ja doch über mich! Auch wenn ich
zunächst dachte, ich schreibe über jemand
anderen.
Nach den Festivals im Sommer geht es nun
auf Club-Tournee. Bevorzugen Sie es lieber
an der freien Luft zu spielen oder in der
intimeren Atmosphäre eines Clubs?
Holofernes: Ich liebe diese mittelgroßen Clubkonzerte schon sehr! So ein Festivalsommer ist vor allem von heftigem Auf und
Ab geprägt, man ist sehr abhängig von den
Gegebenheiten vor Ort. Um wieviel Uhr spielt
man, wer spielt davor, wer danach, wie sind
die Leute drauf, sind die alle besoffen? Da
sind manche Abende wunderschön, andere
eher ein Kampf, man kann es vorher eigentlich nie wissen. In den Clubs ist es viel einfacher, seine eigene Atmosphäre zu erzeugen
und die Lokalität quasi zu übernehmen. Und
In der Seele
hauptsächlich Fan
Judith Holofernes
In »M.I.L.F.« — dem »Mixtape I like to fuck«
zählen Sie jede Menge Musiker und Bands
auf, welche Sie selber gerne mögen.
Welchen Stellenwert hat Musik, wenn man
sie als Beruf ausübt? Bleibt man auch noch
Konsument? Und wird man ihrer auch mal
überdrüssig?
Hier in Jena geht die Legende umher, dass
Holofernes: Ich zumindest nicht! Ich
bin in meiner Seele immer noch hauptsächsie vor vielen Jahren mit Ihrer Band »Wir
lich Fan. Nichts entflammt mich so sehr wie
sind Helden« im hiesigen Rosenkeller ein
tolle Musik, nichts geht so tief, nichts lässt
Konzert vor gerade einmal zehn Leuten
gespielt haben. Ist da etwas Wahres dran? mich mit so missionarischem Eifer auf meine
Holofernes: Yep. Das ist so. Auf der Freunde einreden …
Toilette steht noch der von mir hingekritzelte
Text der »Reklamation.« (Anm. d. R.: Leider Zum Abschluss noch eine Frage zur Tour:
ist dieses Zeitdokument mittlerweile den Um- Auf was können sich die Besucher Ihrer
bauarbeiten zum Opfer gefallen.)
Konzerte freuen?
Holofernes: Auf ein ziemlich buntes
In ihrem Lied Nichtsnutz heißt es: »Ich mach Spektakel! Auf drei Frauen und drei Männer
auf der Bühne, die ständig Instrumente hin
heut nichts, was etwas nutzt« bzw. »Alles
was man machen könnte, mach ich nicht«. und her werfen und eine ziemliche Gaudi haJeder kennt und liebt diese Tage. Meist geht ben. Ach so, und tanztaugliche Schuhe schaden auch nichts. Wir spielen länger als man
es aber am nächsten Morgen mit dem
großen Programm weiter. Soll und muss der bei nur einer Platte im Gepäck denken würde,
also immer locker in den Knien bleiben!
Entschleunigung in der heutigen Zeit viel
mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden,
Vielen Dank für das Gespräch!
damit die Welt etwas zur Ruhe kommt?
Holofernes: Natürlich, am Ende geht es Interview: Michael Stocker
nicht um einzelne Faulheitstage, die man sich
am Sonntag verschämt gönnt, sondern um einen Paradigmenwechsel, um eine Ablösung
vom Turbokapitalismus, ein Ende der SelbstJudith Holofernes live
ausbeutung und damit auch der Ausbeutung
22.10.2014, Kassablanca Jena
des Planeten.
da wir ja zu sechst auf der Bühne stehen und
unsere eigene Party mitbringen, gelingt das
meistens ganz gut. Und ich finde, dass das
Intime, Hitzige von Clubs besser zu uns passt
als diese Festivals, die immer die ganz große
Geste verlangen.
Foto: Christoph Voy
Ihr Album »Ein leichtes Schwert« erschien
im Februar 2014. Normalerweise stellt sich
ja die Frage, wie es sich anfühlt, das Album
nun veröffentlicht zu haben. Wir drehen
den Spieß einfach mal um: Wie ist es, das
Album schon ein halbes Jahr alt zu wissen?
Judith Holofernes: Lustig! Ich habe
es gerade bei einer Zugfahrt noch mal ganz
durch gehört. Das macht man ja bei seinen
eigenen Platten nach Fertigstellung selten.
Ich wollte ein paar Sachen überprüfen und
gucken, ob ich das alles wieder so machen
würde. Und Hurra: ich habe festgestellt, dass
diese Platte genau so ist, wie ich sie haben
wollte.
chrichtigt.
Der Rechhriftlich
is t ausges
chlossen.tsweg
5
Oktober 2014
| spektakel |
Foto: Toni Propeller
| konzert |
Geliebte Ecken
und Kanten
Der Blick auf des Septemberprogramm des Kassa­
blanca dürfte bei so manchen Vorfreude erzeugen. Wir
haben drei Termine rausgepickt, die unserer Meinung
nach unbedingt fest vorgemerkt gehören.
Foto: FBJ e. V.
A Forest
Theater auf
die Straße!
Das beste Theater spielt sich oft nicht auf der Bühne ab.
Diese
kleine Wahrheit macht das Kurz.Theaterspektakel
Am 16.10.2014 feiert das sympa- zählen, unglaublich viel Energie
des
Freie
Bühne Jena e.V. diesen Theaterherbst zu seiner
thische Label Analogsoul seinen und zum Glück auch noch ein
Labelabend im Kassablanca. Ei- bisschen Wut im Bauch. Bewei- geheimen Losung.
gentlich sind sie vielmehr eine
Kreativzelle, ein Zusammenschluss talentierter Menschen
zwischen Musik, Fotografie und
Kunst. Verwurzelt sind sie in Jena
und Leipzig und ihre unverwechselbare kleine musikalische Welt
könnte kaum passender als an
diesem Abend präsentiert werden. Zwischen Clubatmosphäre
und Konzert steht das Trio A Forest auf der Bühne und stellt ihr
neues Album »Grace« vor: Elektronische Popmusik mit Ecken
und Kanten, die so zwingend und
eindringlich daher kommt, dass
man sie nie wieder missen möchte. Der Kanadier Nicholas Huart
wird den Abend eröffnen und mit
dem DJ-Set von Klinke auf Cinch
wird sich dann der Kreis schließen.
Von der Basis her ist die Musik
von Judith Holofernes natürlich
eine ganz andere Baustelle: Sie
ist Sängerin, Gitarristin, Songwriterin und Autorin. In den vergangenen zehn Jahren wurde sie
hauptsächlich als Frontfrau einer
gewissen Wir sind Helden-Band
auffällig — einer Band, die Anfang der 2000er durch ihre nonkonformistische Erfolgsgeschichte die Grenzen der deutschen
Musiklandschaft neu definierte.
Jetzt wagt sie die ersten Schritte
mit ihrem Soloalbum »Ein leichtes Schwert«. Fest steht, sie hat
immer noch eine Menge zu er-
sen wird sie das hoffentlich am
22. Oktober im Kassablanca.
Noch in derselben Woche lädt
das Kassa zu Kaffee, Kuchen und
Konzert im kleinen Rahmen. Unter dem Motto »Kaffeekranz &
Sonntagstanz« findet am Sonntag
(26. Oktober) ein Matinee-Konzert statt. Neben einer kleinen
Kuchenbar kann man dann entspannt seinen Kaffee schlürfen,
neue und alte Lieblingssongs mit
dem Campusradio DJ Team (wieder)entdecken und das Konzert
der Nürnberger Band YUCCA genießen. Diese fühlen sich offensichtlich zwischen Bands wie The
Wombats, Foals und Hot Chip am
wohlsten und bauen sich aus
experimentellen Voice-Samples,
pulsierenden Synthies und eingängigen Melodien schmucke
zeitgeistige Hymnen. Das Ganze
startet bereits 16 Uhr und ermöglicht so auch jedem Sonntagabend-Krimi-Liebhaber, rechtzeitig zu wertvollen Gewohnheiten
zurückzukehren.(msz)
Kassablanca Konzertempfehlungen:
16.10.2014: Analogsoul
Labelnight mit A Forest,
Beginn 20 Uhr
22.10.2014: Judith Holofernes, Beginn 20 Uhr
26.10.2014: Matinee Konzert
– Live: YUCCA, Beginn 16 Uhr
Wie in jedem Herbst öffnet das
Kurz.Theaterspektakel auch dieses Jahr wieder an vier aufeinander folgenden Tagen im Oktober
seine Tore, um seinen Besuchern
die vielen Gesichter des Theaters
zu zeigen. Das Festival wird zu
seinem magischen siebten Mal
jedoch nicht auf einer Bühne eröffnet: Es zieht stattdessen in die
Jenaer Innenstadt. Vier verschiedene Künstlergruppen werden
auf vier verschiedenen Routen
an vier aufeinander folgenden
Abenden ihr Publikum auf einen
besonderen Spaziergang mitnehmen. Was den Zuschauern
über ihre Wege läuft, wird so
›zufällig‹ sein wie Begegnungen
auf Straßen es eben sind: Tanz,
Performance, Schauspiel, Installationen, Musik, Clownerie, Komik — alles wird in der Stadt zu
sehen sein.
Wenn das Publikum am gemeinsamen Zielpunkt aller Touren wieder zusammenkommt,
ist der Abend aber noch nicht
vorbei: In einem zweiten Teil des
Festivalprogramms geht es dann
von der Straße fort doch noch
einmal auf die Bühne. Dabei
bildet das ›Alte Straßenbahndepot‹ in Jena Nord den perfekten
Ort, um einen bewegten Theaterabend ausklingen zu lassen.
Als Ergänzung zum Abendprogramm bietet das Kurz.Thea-
terspektakel auch in diesem Jahr
wieder ein Workshop-Programm
an. Insgesamt sechs verschiedene, kostenlose Workshops sowie
ein Workshop extra für Kinder
freuen sich auf Teilnehmer.
Besonders stolz ist der Freie
Bühne e.V. darauf, in diesem Jahr
als ganz besonderen Schwerpunkt-Special-Guest das Frankfurter Performancekollektiv von
Artychock begrüßen zu dürfen,
das am Samstag seine 25-Stunden-Langzeitperformance »Das
Prinzip Moby« aufführt: Anhand
der Seekarte von Kapitän Ahab
aus dem berühmten Roman
»Moby Dick« wird die Jenaer
Innenstadt durchwandert und
ein Film über die Wanderung
gedreht, der schlussendlich auch
zur Aufführung gelangen soll.
(adü)
7. Kurz.Theaterspektakel
09.–12.10.2014, Beginn
jeweils 19 Uhr
Treffpunkt am Faulloch/
Johannisstraße
VVK: Bücherstube am
Johannisplatz und Spätverkauf Fat Lady am Engelplatz
Ausführliche Informationen
zum Programm, Orten und
Zeiten unter: www.
kurztheaterspektakel.de
6
September
Oktober 2014
2012
Die Freude an Klassikerstoffen
Im Oktober startet die neue Spielzeit am Theaterhaus Jena. Das Stadtmagazin 07 traf Dramaturgin
­ riederike Weidner sowie Geschäftsführer Marcel Klett und sprach mit ihnen über den Neubau der Probebühne,
F
neue Ensemblemitglieder und kommende Aufführungen.
Im Oktober startet die neue Spielzeit am
Theaterhaus Jena. Werfen wir aber noch
kurz einen Blick zurück: Wie zufrieden
sind Sie mit der vergangenen Saison?
Marcel Klett: Im Vergleich zum vorherigen Jahr haben wir ungefähr 1.400 Zuschauer mehr begrüßen dürfen. Das ist für uns eine
relativ deutliche Steigerung. Natürlich waren
die Produktionen und damit auch die Besucherzahlen bei den jeweiligen Stücken sehr
unterschiedlich. Aber alles in allem war es
wirklich eine sehr erfreuliche Spielzeit — trotz
der Baumaßnahmen am und um das Haus.
Diese sind jetzt weitestgehend abgeschlossen. Wie erleichtert sind Sie, dass die
Probebühne nun genutzt werden kann?
Klett: Wir sind natürlich froh, dass das
Gebäude jetzt da ist. Wir müssen nicht mehr
auf fremde Spielstätten ausweichen oder die
Proben an einen anderen Ort verlegen, sondern können alles wieder am Haus machen.
Bis Anfang Oktober werden die Bauarbeiten
auch komplett abgeschlossen sein, so dass
wir alles vollumfänglich nutzen können.
Im Programm der neuen Spielzeit finden
sich einige Klassiker wie »Der Sandmann«
von E.T.A. Hoffmann und Shakespeares
»Hamlet«. Richtet sich das Theaterhaus
Jena etwa neu aus?
Klett: Nein. Es ist nicht so, dass wir die
Klassiker jetzt komplett neu für uns entdecken. Zum Teil haben sich die Schauspieler
die Stücke für die neue Spielzeit selbst mit
ausgesucht. Und es gab auch den Wunsch
aus dem Ensemble heraus, Aufführungen
anzubieten, in deren Rollen man sich richtig
hereinarbeiten kann und muss — dafür sind
die Klassiker ja prädestiniert.
Friederike Weidner: Die Stücke
geben einem gleich eine starke Vorlage mit
auf den Weg. Zudem haben sie meist Inhalte,
mit welchen man sehr gut arbeiten kann. Es
macht viel Spaß, damit umzugehen.
Die erste Premiere der neuen Spielzeit am
23. Oktober beinhaltet mit Heinrich von
Kleists »Michael Kohlhaas« gleich einen
solchen Klassiker.
Weidner: Wir finden in dem Text gerade sehr viele lustige Stellen, welche man
von vornherein bei »Michael Kohlhaas« eigentlich gar nicht vermuten würde. Kleist hat
durchaus komödiantische Elemente in seiner
Novelle untergebracht — Sprache spielt eine
entscheidende Rolle bei ihm, Wortneuschöpfungen sind keine Seltenheit. Am Ende wird
sich allerdings die Frage stellen, wieviel wir
in unserem Leben eigentlich selbst entscheiden dürfen.
Wird es auch wieder Eigenproduktionen
des Theaterhauses geben?
Weidner: Ja, zum Beispiel gleich die erste Produktion der neuen Spielzeit: »Rio Mährlein«. Das ist ein Solo für unseren Schauspieler Benjamin Mährlein, welcher sich mit
Gitarre an die Schulen der Stadt aufmacht
und dann in mehrere Rollen schlüpft, um die
sich häufenden ökologischen Katastrophen
und den Umgang mit diesen näher zu untersuchen.
Klett: »Rio Mährlein« ist ein Klassenzimmerstück, welches die Schulen buchen
können. Es bleibt auch über die gesamte
Spielzeit hinweg in unserem Repertoire. Da
sind wir ganz gespannt wie sich das entwickeln wird, mit einem Theaterprogramm in
die Schulen zu gehen.
Kann Jena denn auch neue Ensemblemitglieder in dieser Spielzeit begrüßen?
Klett: Ja. Mit Anne Greta Weber, Leander Gerdes und Sophie Hutter stoßen drei
neue Schauspieler an das Theaterhaus hinzu.
Wir haben sehr umfangreich und intensiv
nach neuen Kollegen gesucht und freuen uns
umso mehr, sie als neue Ensemblemitglieder
bei uns willkommen zu heißen.
Vielen Dank für das Gespräch und viel
Erfolg in der neuen Spielzeit!
Interview: Michael Stocker
»Michael Kohlhaas«
von Heinrich von Kleist
23., 24. und 25.10. sowie 06., 07. und
08.11.2014 jeweils um 20 Uhr,
Hauptbühne Theaterhaus Jena
Infos und Termine zur neuen Spielzeit:
www.theaterhaus-jena.de
Foto: Michael Stocker
| theaterhaus jena |
7
Oktober 2014
| konzert |
Foto: Jona Källgren
Sie sorgen für ausverkaufte
Konzertsäle von London bis Jena:
Nils Frahm und Ólafur Arnalds
haben mit Ihrer Interpretation von
klassischer Musik den Nerv der Zeit
getroffen. Lambert bildet da nur in
einer Hinsicht eine Ausnahme. Er
möchte gern unerkannt bleiben. Beileibe nicht der einzige Höhepunkt im
Oktober/November.
Lambert, ursprünglich aus Norddeutschland,
um die 30 Jahre, Wahlberliner, eine Antilopenmaske tragend, soviel ist bekannt, spielt
auf allem was er unter die Finger bekommt.
Ganz gleich ob Steine, Zweige oder Regenpfützen. Alles wird mit sanften Tupfern versehen. Allem werden Töne entlockt. Wenn
auch nur im Video, von denen er unzählige
als Neuinterpretationen des ›Indie-Who-isWho‹ veröffentlicht hat. Sein bei Staatsakt
erschienenes Debüt hingegen versammelt 21
eigene Klavierminiaturen, die sich zwischen
geheimnisvoll, zurückhaltend und spielerisch bewegen.
Auf »The Pink Caves«, dem zweiten Album von Fenster ist kein Ton zu viel. Je
mehr man sich auf dieses Album einlässt,
je mehr man sich gleichsam verliert in den
›Pink Caves‹, desto klarer wird, worum es
hier geht: um Atmosphäre. Songs sind bloß
die Tragschicht für die gleichermaßen morbide wie sehnsuchtsvolle Stimmung. Dieser
unterkühlte, unprätentiöse Gesang. Die Slow
Motion Rockabilly-Gitarren zu leise rumpelnden Blechen. Die unerwartet ausgedehnten
Maskierte
Geheimnisse
psychedelischen Passagen, die dem Formatradio leise Servus sagen. All das ergibt eine
neue, atmosphärische Popmusik, die wohltuend unaufgeregt daher kommt und deshalb
genau in diese Zeit gehört.
Warm Graves aus Leipzig konnte man in Jena
bereits gemeinsam mit Sleep Party People und
Motorama bewundern. Inzwischen haben sie
sich dem geschmackssicheren Münsteraner
Label »This Charming Man« angeschlossen
und veröffentlichen im Oktober ihr lang erwartetes Debüt »Ships Will Come«, das von
treibend-repetitiver Rhythmik getragen wird,
während ein aus der Ferne schallender Chor
die Rolle des Leadgesangs übernimmt.
Allein auf dem Highway, unterwegs durch
karge Landschaften und triste Vorstädte. Kurze Begegnungen in schmuddeligen Tankstellen, Motels und Bars. Dann wieder weiter,
nächtelang hinterm Steuer, getrieben von
apokalyptischen Visionen und der Sehnsucht nach besseren Zeiten: Ausgerüstet mit
einer selbstgebauten Projektionsmaschine
und diversen Musikinstrumenten begeben
sich Barnes und Quincy auf ihre Reise durch
Lambert
eine nostalgische Comicwelt und widmen
sich in losen Episoden ihrer gemeinsamen
Faszination für Roadmovies. Digger Barnes
ist der einsame Autofahrer auf der Flucht
und liefert mit seinem düsteren Gebräu aus
Country, Folk und Blues den Soundtrack. Die
trickreichen, live erstellten Projektionen von
VJ ­Pencil Quincy entsprechen dem Blick eines Beifahrers, der gedankenverloren der
Sonne und der Welt im Allgemeinen beim
Untergehen zuschaut.(sha)
Lambert
09.10.2014, 20 Uhr, Café Wagner
Fenster & Warm Graves
13.10.2014, 20 Uhr, Café Wagner
The Diamond Road Show
01.11.2014, 20 Uhr, Glashaus im
Paradies
VVK in der Jenaer Bücherstube, im Café
Wagner und im Woodstock Recordstore
in Erfurt.
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t-leben.de
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8
September
Oktober 2014
2012
Foto: Frank Bienewald
| lichtbildarena |
Indien:
Zwischen
den Welten
Indien befindet sich in einer atemberaubenden Epoche, nur die Götter wissen, was die Zukunft bereithält.
Alles scheint im Umbruch begriffen. Ehemalige Kopfjäger werden zu bibeltreuen Christen, Superhirne, deren
Vita in den Slums der Millionenstädte begann, regieren die IT-Welt. Und zwischendrin liegt, jeglichen Fortschritt
ignorierend, wiederkäuend eine Kuh auf der Straße. Der Dresdner Fotograf Frank Bienewald bereist dieses
faszinierende Land seit mehr als 20 Jahren, hat über vier Jahre dort gelebt und erlebt, wie 1,3 Milliarden Menschen
den Umbruch ihrer Welt erleben.
Dein erster Nepal- und Indienaufenthalt
1992 hat Dich schwer irritiert. Warum?
Frank Bienewald: Ich hatte mir einfach nicht vorstellen können, dass das, was
ich da sah, real sein soll! Indien ist ein wundervolles, interessantes Reiseland, das wohl
jeden, der dort die Augen offen hat, berühren
und vielleicht ein wenig verändern wird. Es
gibt unermesslich viel zu erleben, für alle
Sinne. Doch nicht alles ist schön, manches
ist auch sehr schlimm. Und alles rüttelt auch
ein wenig an unserem Wertesystem. Mittlerweile habe ich gelernt, dass materielle Armut
nicht zwingend am Zufriedensein hindern
muss, genauso wie andersherum materieller
Reichtum nicht zwingend Zufriedenheit und
Lebensglück mit sich bringt.
und damit auch zu gutbezahlten Jobs haben,
ihre eigenen kleinen, sehr westlich orientierten Welten zurecht: in Form von schicken
Appartements, teuren Autos, riesigen Shopping-Malls und elitären Clubs. Noch sind es
so eine Art ›Inseln‹ im chaotischen und materiell eher armen Indien, aber man kann beobachten, wie diese Inseln wachsen. Für ganz
viele — und damit ein paar hundert Millionen
— ändert sich aber erstmal gar nichts.
Vor welche Herausforderungen stellt ein
solcher Umbruch den Subkontinent Indien?
Bienewald: Die größte Herausforderung
ist, denke ich, die ökologische: Überall wird
versucht, die Infrastruktur den neuen Bedürfnissen anzupassen, aber die Anpassung kann
einfach nicht Schritt halten. Das Verkehrsaufkommen wächst schneller als Straßen gebaut
werden können, der Bedarf an Elektroenergie steigt schneller als der Wasserspiegel in
den neuen Stauseen. Optimisten sagen größte
Probleme voraus, Pessimisten den baldigen
Kollaps. Ich persönlich neige in dem Zusammenhang auch eher zum Pessimismus, drücke aber die Daumen für die Optimisten.
Welche Entwicklungen hast Du im Laufe
Deiner Reisen dort erlebt?
Bienewald: 1992 gab es weder westliche
Einkaufszentren noch dieses unglaubliche,
ständig wachsende Verkehrsaufkommen. Es
gab nur wenige private PKW. Computer spielten im öffentlichen Leben noch gar keine Rolle. Um ein Zugticket zu kaufen, konnte man
einen ganzen Tag einplanen. Heute sind viele
Menschen viel mobiler, aber damit auch ge- An welche Orte entführst Du die Zuschauer
hetzter: Es bleibt weniger Zeit für Dinge, die in Deinem Vortrag?
vor ein paar Jahrzehnten noch sehr wichtig
Bienewald: Kreuz und quer durchs
waren, Religiosität etwa oder Familie.
Land. An einigen Orten, wie zum Beispiel bei
den Apatani in Arunachal Pradesh, bei den
Kopfjägern in Nagaland oder bei den Sadhus
In Deinem neuen Vortrag berichtest Du
auf der Kumbha Mela in Allahabad halte ich
über Indien als ein Land »zwischen den
mich etwas länger auf. Aber ich werde auch
Welten«: Zwischen welchen Welten leben
etwas von dem modernen Indien zeigen, von
die 1,3 Millionen Inder gerade?
Bienewald: Mittlerweile basteln sich der Entwicklung, die ich persönlich lange
immer mehr Inder, die Zugang zu Bildung nicht wahrnehmen wollte, mittlerweile aber
sehr spannend finde. Und sicher gibt’s auch
ein Foto vom Taj Mahal…
Danke für das Gespräch.
Interview: Anne-Kristin Henker
Die Lichtbildarena zählt zu den größten
Reise-Show-Foren Deutschlands und steht
für ausdrucksstarke Bilder, spannende
Reiseberichte und erlebte Information!
Unberührte Traumziele Australiens,
jahrtausendealte Karawanenstraßen der
Sahara, exotische Regenwälder, eine Radreise von Wien nach Indien, der Yukon
oder unbekannte Pfade in Deutschland –
das sind nur einige der Orte, zu denen das
13. Lichtbildarena-Festival lockt. Vom 7.
bis 9. November 2014 holen die Organisatoren Barbara Vetter und Vincent Heiland
renommierte Fotografen und Reisejournalisten wie Bruno Maul und Dirk Rohrbach,
die Australien-Kenner Katrin und Henno
Drecoll oder die Wüstenspezialistin Andrea Nuß nach Jena sowie Neuentdeckungen wie Christoph Rehage oder Andreas
Hórvath. Eine Messe rund um die Themen
Fotografie, Reisen und Outdoor, LIVEKonzerte, Ausstellungen und Workshops
runden das Festival ab. Das komplette
Programm: www.lichtbildarena.de
Alle Bilder und Geschichten von Frank
Bienewald sind im Rahmen des 13.
Lichtbildarena-Festivals zu erleben: Am
7. November um 20 Uhr im Hörsaal 1 des
Uni-Campus. Karten sind unter www.
lichtbildarena.de und im Vorverkauf
erhältlich.
9
September
Oktober
2014
2012
| stil |
Ein Geschäft für
Handgemachtes
jeder Art
Äpfel, Birnen, Quitten …
Wir pressen euer Obst!
Eigener Saft aus eigenem Obst.
Wir pressen im ehemaligen
Café am Kirchberg, Alt-Lobeda.
Termine unter: 0157-329 328 43
Foto: Marco Schmidt
www.schillerhof.de
In der Wagnergasse 12 eröffnete vor kurzem ein kleiner, feiner Laden für handgemachte Dinge jeglicher Art:
»Fräulein Meier FACHgeschäft« bietet allen Kunsthandwerkern die Möglichkeit, ihre Waren auch ohne Internet
an die Frau oder den Mann zu bringen.
Seit geraumer Zeit erfreut es sich
großer Beliebtheit, kleine und
selbsthergestellte Accessoires
wie Schmuck oder Taschen im Internet zu verkaufen. Sicher ist das
bequem, nur mangelt es dabei
auch an so einigem Relevanten:
Persönlicher Kontakt ist so gut
wie nicht vorhanden, die Möglichkeit die Ware auch einmal
näher anzuschauen oder vorher
anzuprobieren fällt sogar komplett weg. Fräulein Meier schafft
dahingehend Abhilfe. »Bei uns
hat jeder die Möglichkeit, seine
in Eigenregie produzierten Dinge zum Verkauf anzubieten. Die
einzige Bedingung: Das Produkt
muss wirklich handgemacht
sein. In welcher Art und Weise
spielt dabei aber keine Rolle«, so
Inhaberin Katja Stimmer.
Das Konzept des Ladens ist
einfach und innovativ zugleich:
Es werden Mietflächen angeboten, welche es Kunsthandwerkern ermöglicht, die eigenen
Stücke zu präsentieren. Und natürlich werden die Waren auch
verkauft — diese Aufgabe übernimmt dann das Fräulein Meier
FACHgeschäft. Katja Stimmer:
»Jeder hat hier quasi seinen eigenen Verkaufsraum. Die Einrichtung und Gestaltung der gemieteten Fläche bleibt den jeweiligen
Herstellern ganz allein überlassen.«
Und es gibt einiges von den
ausstellenden Händlern zu erwerben: in Handarbeit genähte Kleidung und Babysachen,
Schmuck Fotodrucke, Bildcollagen, Kerzen, selbstverlegte Kinderbücher, Taschen, Beutel und
Portemonnaies — sogar selbst
gemachte Eierliköre werden auf
den fast 40 m 2 Verkaufsfläche
angeboten. Zudem besteht die
Möglichkeit, eigene Motive via
Siebdruckverfahren auf seine
Textilien bringen zu lassen.
Schauen Sie einfach selbst
einmal vorbei, Fräulein Meier
freut sich auf Ihren Besuch!(mst)
Möchten Sie auch gerne ihre
Handarbeitsprodukte
anbieten? Dann melden Sie
sich einfach unter
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druck mich!
10
Oktober 2014
Auf der Suche nach
neuer Musik
Bekannt
ist er vor allem als ein Teil der Jenaer Elektro-Formation ›Schleck&Stecker‹.
Doch auch neben seiner Band hält er in seinem Schaffensdrang noch einiges
anderes parat. Was ihn antreibt und welche Projekte er sonst noch verfolgt,
erzählte er dem Stadtmagazin 07.
Filip Hiemann ist ein wahrer musikalischer Tausendsassa.
F
ilip Hiemann hat eigentlich schon immer mit Musik zu tun. »Das ging früh
los. Ich habe in verschiedenen Bands
gespielt und bekam zudem mit zwölf Jahren
auch eine klassische Klavierausbildung. Allerdings war ich da nie virtuos genug, um
schlussendlich Pianist zu werden, das muss
ich mir schon eingestehen«, lacht der Musiker. »Zudem haben sich einige Interessen im
jugendlichen Alter auch verlagert, so ist das
ja meistens. Aber die Musik an sich ist immer
geblieben.«
Den gebürtigen Arnstädter zog es vor ein
paar Jahren nach Jena. In der Saalestadt angekommen, setzte sich sein eingeschlagener
Weg konsequent fort. »Ich habe hier ein Tonstudio mitbegründet, in welchem verschiedene Bands abgemischt wurden und anschließend ihre Alben produziert haben. In dem
Zusammenhang kam ich auch zum ersten
Mal mit Theatermusik in Berührung. Ganz
klassisch habe ich für verschiedene Stücke
die Musik geschrieben, welche dann während der Aufführung eingespielt oder zum
Teil auch live aufgeführt wurde.« In diese
Zeit fällt auch die Gründung seines ElektroTechno-Liveprojekts ›Schleck & ­Stecker‹, welches sich mittlerweile weit über die Stadtgrenzen Jenas hinaus einen Namen gemacht
hat. Nicht das es damit schon genug gewesen
wäre, auch ein Studium der Musikwissenschaften in Heidelberg und Jena kam dazu.
Doch wie definiert ein Sounddesigner wie
Filip Hiemann sein eigenes Schaffen eigent-
lich selbst? »Am Ende wird Musik ja stets
mit Absicht erzeugt und ist — egal in welcher
Form — prinzipiell immer eine Kulturleistung.
In meinem eigenen Fall würde ich sagen,
dass ich im heutigen Sinne aktuelle Musik
mache. Da ist kein besonderer Stempel darauf, der unbedingt einen bestimmten Namen
wie zum Beispiel ›Elektro‹ tragen muss. Natürlich bewege ich mich bedingt durch meine
Band sehr viel in diesem Rahmen, aber in der
Summe würde ich es einfach als ›zeitgenössisch‹ bezeichnen.“
Klangperformance
am Theaterhaus
Seit einiger Zeit veranstaltet Filip Hiemann am Jenaer Theaterhaus die Klangperformance-Reihe »Auf’s Ohr«. Wie kam es
eigentlich dazu? »Aus Jena kommen so viele
tolle und neue Innovationen, man muss sich
nur den Bereich der Wissenschaften und der
dazugehörigen Industrien anschauen. Und
ich finde, dass Innovation auch in der Kultur
seine Entsprechung haben sollte, das betrifft
demnach auch die Musik. Um sich weiter zu
entwickeln, muss man die Dinge aber auch
ausprobieren. Und da gibt es keinen besseren Ort als ein Theater, welches von seiner
Ausrichtung her ja traditionell schon sehr
experimentierfreudig ist. Dort kann man am
ehesten sehen, ob es ein Publikum für musikalischen Experimente gibt — und wenn dass
der Fall ist, sollte man diesem natürlich genau diese Dinge anbieten.«
Das WWWW des Liebhabers:
Wer: Filip Hiemann
Was: Musik in all seinen Facetten
Seit wann: Seit früher Jugendzeit
Wo: Jena und die große weite Welt
Das Publikum scheint zumindest schon vorhanden. Die ersten Aufführungen von »Auf’s
Ohr« erfreuten sich großer Beliebtheit, mittlerweile hat sich die Reihe etabliert. »Das ist
natürlich auch für das Theaterhaus eine schöne Sache, dass noch eine weitere Sparte quasi
von außen mit zum Programm dazukommt«,
so Filip Hiemann. Dementsprechend ist es nur
logisch, dass das Konzept beständig weiterentwickelt wird. »Dazu haben wir eine ganz
eigene Herangehensweise. Wir möchten nicht
nur Konzerte mit außergewöhnlichen Instrumenten veranstalten. Stattdessen halten wir
auch Ausschau nach interessanten Themen in
der Gesellschaft und versuchen, diese beiden
Komponenten miteinander zu verknüpfen.«
In der nächsten Aufführung von »Auf’s
Ohr«, welche gleichzeitig die Einweihung
der neuen Probebühne markiert, dreht es
sich ganz besonders um das Element Sprache.
Basierend auf einem Hörspiel von Wendelin
Weissbach, einem Part des allseits bekannten ›Krause Duos‹, wird die Geschichte eines
Mannes erzählt, welcher von einer Lawine
verschüttet wird. In seinen letzten Momenten zieht nun sein Leben noch einmal an ihm
vorbei. »Die erzählerischen Elemente des
Hörspiels nehmen wir heraus und zerschneiden sie in einem Sampler zu ganz kleinen
Teilen. Anschließend fügen wir sie wieder
neu und anders zusammen, so dass am Ende
ganz eigene Sounds entstehen. Von der Form
her wird es also ein Live-Hörspiel mit Musik,
welche ebenfalls live erzeugt wird.«
Fotos: Tina Peißker
| mein liebstes ding |
11
Oktober 2014
| wissen |
Hätten Sie’s
gewusst?
Eine spannende Sache, zumal der Zuschauer
auch einige Dinge erlebt, die »Auf’s Ohr« von
einem normalen Konzert stark unterscheidet.
Und da zeigt sich wieder der Musikliebhaber und Klangkünstler Filip Hiemann. Neben dem klassischen Boxensystem, welches
für einen Konzertabend sowohl wichtig als
auch unumgänglich ist, kommen 24 Edelstahlbleche zum Einsatz, auf deren Rückseite
Körperschallwandler angebracht sind. Diese
werden mit den dort erzeugten Sounds anteilig bestückt, so dass die Bleche anfangen
Nützlich wie ein Schokoriegel für
Zwischendurch: Stadtmagazin 07 verbreitet
unnützes Wissen. Bitte miteinander teilen
und schmecken lassen!
311 Tomaten warnen sich gegenseitig
vor Insektenangriffen.
312 Die Weibchen der Adeliepinguine tauschen Sex gegen Kieselsteine, mit denen sie ihr Nest bauen. Beschafft der Partner nicht
genug Steine, sucht sich das Weibchen einen anderen.
313 Dunkle Schokolade kann den Blutdruck senken, weiße Schokolade nicht.
Filip Hiemann
zu schwingen und in ihren jeweiligen Klangeigenschaften diese Sounds wiedergeben.
»Und wir haben noch — na, nennen wir es einfach mal ›Parabolrichtklangkanonen‹ entwickelt, welche sehr gezielt den Klang abgeben.
Dieser wird dann nur noch von der Person
gehört, auf die der Richtstrahler weist.«
Genau diese Dinge sind es, warum sich Filip Hiemann stets auf der Suche nach neuen
Wegen in der Musik befindet. »Für mich ist
Musik auch immer Forschung und die Suche
nach Erkenntnissen innerhalb des Schaffensprozesses. Zudem ist ein großer und wichtiger
Teil die Kommunikation und der Austausch
zwischen den Musikern, der die Sache für
mich so spannend macht. Die Pionierarbeit,
stets neue Sounds zu entwickeln, ist letztlich
mein Antrieb immer weiter zu machen. Musik ist immer auch die Suche nach neuer Musik.«(mst)
Auf’s Ohr #4: Die Lawine. Debugging the
story of a man. Am 11.10.2014 um 21 Uhr
in der neuen Probebühne des Theaterhauses Jena. Ein Konzert mit Flowin
Immo, Wendelin Weißbach, Filip
Hiemann und tausenden Microsamplern,
Formantsprengungszentrifugen,
Parabolrichtklangkanonen und einem
Edelstahlsegel-Ensemble.
314 Nach dem Stich eines betrunkenen Menschen hat eine Mücke die halbe Blutalkhoholkonzentration wie ihr Opfer. Dabei
verträgt sie den Alkohol ungefähr genauso gut oder schlecht wie
ein Mensch.
315 Mediziner vom Detroit Medical Center haben herausgefunden, dass es bei unkontrolliertem Nasenbluten besonders effektiv
ist, sich Schweinespeckstreifen in die Nase zu stecken.
316 Stirbt ein Arbeitnehmer, bevor er den Jahresurlaub aufgebraucht hat, muss der Arbeitgeber den Erben den Resturlaub
bezahlen.
317 Männern müssen 37 Mal häufiger medizinisch Objekte aus
dem After entfernt werden als Frauen.
318 1999 hat Disney 3,4 Millionen Videokassetten von »Bernard
und Bianca« zurückgerufen, weil in zwei Einzelbilder das Foto
einer nackten Frau einmontiert war.
319 Lucky Luke hat 1982 mit dem Rauchen aufgehört.
320Brad Pitt ist ein Cousin neunten Grades von Barack Obama.
Angelina Jolie ist eine Verwandte neunten Grades von Hillary
­Clinton.
321 Das hawaiianische Alphabet hat zwölf Buchstaben: a, e, i, o,
u, p, k, m, n, w, l und h.
322Blattläuse landen wie Katzen fast immer auf den Füßen.
12
September
Oktober 2014
2012
Foto: Charlotte Goltermann
| interview |
Die Zukunft ist
eine dumme Sau
Vom 19. Oktober bis zum 8. Dezember startet der Jenaer Lesemarathon in seine 20. Aufla­
ge und kann erneut mit einem Staraufgebot deutschsprachiger Autoren aufwarten, die zu Lesun-
gen nach Jena kommen. Dazu zählt zweifellos auch Sven Regener – bekannt als Sänger der Band
»­Element of Crime«, noch bekannter als Schöpfer und Autor der ›Herr-Lehmann-Trilogie‹. Gern
beantwortete er Stadtmagazin 07 eine Handvoll Fragen, die uns auf der Zunge brannten.
Zuerst kam »Herr Lehmann«, dann »Neue
Vahr Süd« und »Der kleine Bruder« — letzten Herbst schließlich mit »Magical
Mystery oder: Die Rückkehr des Karl
Schmidt« der quasi ›vierte Teil‹ der
Herr-Lehmann-Trilogie, in dem es um
dessen besten Freund Karl Schmidt geht.
Ist noch ein weiterer Ausbau des HerrLehmann-Kosmos geplant?
Sven Regener: Ich würde es mit den
Worten von Karl Schmidt formulieren: Die
Zukunft ist eine dumme Sau. Man weiß nie,
womit sie als nächstes um die Ecke kommt.
Was denken Sie: Wäre es gerade in diesem
Zusammenhang nicht besser, der Autor
bliebe als leibhaftige Person ›unsichtbar‹,
um gar nicht erst zur Projektionsfläche zu
werden?
Regener: Ich glaube, dass das in diesem
Zusammenhang keine Rolle spielt. Die Leute
kennen einen ja so oder so nicht. Und auch
ein unsichtbarer Autor kann Projektionsfläche sein, vielleicht noch besser als ein sichtbarer. Da stören dann keine Fakten mehr.
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15.10.2014
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rausbringen. Da sind gelegentliche Lesungen eine interessante Abwechslung. Aber ein
Buch zu schreiben, während man an Songtexten arbeitet: Das wäre ja wie Simultanschach, für sowas bin ich zu monoman.
Lob und Aufmerksamkeit gab’s auch für
die originelle, brachial-witzige Komödie
»Hai-Alarm am Müggelsee«, in der Sie
gemeinsam mit Leander Haußmann Regie
geführt haben. Gibt’s Aussichten auf ein
In welchem Jahrzehnt haben Sie sich
weiteres Filmprojekt?
Regener: Film ist halt sehr teuer, da
besonders gut aufgehoben gefühlt — den
muss man gucken, was die Welt einem erDer typische Regener-Stil ist witzig, bräsig, 1980er Jahren?
Regener: Ich bin mehr so der Hier-und- laubt. Der Hai-Alarm war nicht unerfolgreich,
warmherzig, durchgeknallt, einfallsreich.
aber nun auch nicht so ein Kassenknüller,
jetzt-Typ.
Je schon einmal daran gedacht, nicht so
dass die Produzenten bei mir nachts ums
einnehmend lustig und unterhaltsam zu
Haus schleichen würden.
Ihr zweites künstlerisches Standbein, die
schreiben?
Regener: Ja. Nein. Weiß nicht. Auf jeden Band »Element of Crime« gibt es mittlerFall kommt mir der Begriff »typischer Rege- weile seit fast 30 Jahren. Würde die Band
Wenn Sie zu Ihrer Lesung beim Jenaer
ner-Stil« irgendwie doppelt gemoppelt vor … auch noch existieren, wenn sich nicht ein
Lesemarathon kommen, bringen Sie da
den Karl Schmidt mit oder den Hamburgzunehmender Erfolg eingestellt hätte?
Wenn Sie auf der Straße erkannt und
Regener: Die Band ist schon seit über Heiner?
20 Jahren ziemlich erfolgreich — insofern ist
Regener: Das wird wohl eine ziemliche
angesprochen werden — dann eher als
das schwer zu sagen. Aber ich bin ziemlich Karl-Schmidt-Sause. Die neuen sind einem ja
Frontmann von »Element of Crime« oder
sicher, dass wir unter den Bedingungen der immer die liebsten Bücher, obwohl das naals der Schöpfer der Herr Lehmann-Figur?
Regener: Das weiß ich nicht. Die Leute 80er Jahre heute nicht mehr touren könnten. türlich Quatsch ist. Oder wie die Band Knorkator es einmal nannte: Das nächste Album
sind gottseidank dezent und sprechen mich
aller Zeiten!
nicht an.
Was bedeutet Ihnen Erfolg?
Regener: Er macht vieles leichter und
schützt vor Verbitterung.
Ihnen geht es wie vielen Schriftstellern —
Vielen Dank für das Gespräch.
Interview: Matthias Eichardt
Sie werden immer wieder auf etwaige
Was bestimmt momentan mehr Ihr Leben:
Parallelen zwischen dem Leben der
die Musik oder das Schreiben? Und geht
Romanfigur Herr Lehmann und Ihrem
20. Jenaer Lesemarathon
eigentlich beides gleichzeitig — Songtexte
eigenen angesprochen. Sind Sie es leid,
Sven Regener: »Magical Mystery oder:
verfassen und an einen Roman schreiben?
von Ihrer eigenen Romanfigur so ›okkuDie Rückkehr des Karl Schmidt«
Regener: Im Augenblick habe ich napiert‹ zu werden?
29.10.2014, Volkshaus, Großer Saal,
Regener: Nein. Man kann sowas ja auch türlich viel mit Musik zu tun, weil Element
20 Uhr
of Crime am 26. September eine neue Platte
immer dementieren.
13
Oktober 2014
| interview |
Foto: Paul Schirnhofer
Weil er nachts nicht schlafen konnte, begann der Strafverteidi­
ger Ferdinand von Schirach einst mit dem Schreiben und veröffentlicht
seitdem einen Bestseller nach dem anderen. Mit einer Auswahl seiner besten
Kurzgeschichten und Essays tritt er am 19. Oktober beim 20. Jenaer Lesemarathon an. Stadtmagazin 07 hat ihn vorab schon einmal ins ›Verhör‹ genommen.
Der Mensch kann
alles sein
Was sind Sie lieber: Strafverteidiger oder
Bestsellerautor?
Ferdinand von Schirach: Ich musste
den Anwaltsberuf nicht aufgeben. Zur Zeit
schreibe ich lieber. Ich berate noch in einigen
Mandaten, aber trete nicht vor Gericht auf.
Im Gegensatz zu unseren Eltern haben wir
heute doch die Möglichkeit, mehrere Berufe
zu haben. Wir machen mal das eine, mal das
andere. Das kann ein Geschenk sein.
ihren Namen erfährt. Schon wenn er weiß,
dass sie Luisa oder Sabine heißt, kann ihn
das hemmen, ihr Gewalt anzutun.
Im Gericht ist es nicht anders. Ein Richter wird einen Menschen, von dem er nichts
außer seinem Verbrechen kennt, leichter
zu hohen Strafen verurteilen. Es ist also
die Aufgabe des Anwalts, den Richtern den
Menschen näher zu bringen. Wer ist er? Wie
hat er gelebt? Was waren seine Hoffnungen,
seine Träume, wie strebte er nach Glück? Oft
habe ich diese Geschichten aufgeschrieben.
Ist dieses ›Doppelleben‹ auch eine Frage
Irgendwann wusste ich, was funktioniert
von Distanz und Kontrolle? Als Schriftsteller können Sie ja schließlich ein ganz ande- und was nicht, was die Richter berührt und
res Verhalten an den Tag legen als in Ihrer was nicht. Und der Leser ist der Richter des
Schriftstellers.
Rolle als Verteidiger.
von Schirach: Beide Berufe sind sich
nicht so unähnlich. Auch im Gericht geht Nach mehr als 20 Jahren Strafverteidiger:
es um Sprache. Der Verteidiger — wie der Hat sich an Ihrem Blick auf die Menschen
Schriftsteller — erzählt eine Geschichte. Diese etwas grundlegend verändert?
Geschichten sind wichtig, denn je mehr wir
von Schirach: Nicht grundlegend, nein.
über einen Menschen wissen, umso schwerer Der Mensch ist, wie er ist. Sehen Sie, ich habe
fällt es uns, ihn zu verdammen. Jeder Polizist zwanzig Jahre Mörder, Drogendealer, Zuhälweiß das: Wenn ein Mädchen entführt wird, ter, Betrüger und andere Straftäter verteiist es entscheidend, dass der Täter schnell digt. Ich war bei Obduktionen, habe Tatorte
Ferdinand von Schirach
in Kellern gesehen, in denen das Blut stand,
abgeschnittene Köpfe, herausgerissene Geschlechtsteile, verfaulte Körper, die wochenlang im Wasser lagen. Ich habe Menschen am
Abgrund verteidigt, die nackt waren, zerstört
und verwirrt. Ich habe in Brasilien und in
Bratislava Mandanten in Gefängnissen besucht, sie saßen in Löchern, in denen es nach
Kot und Abfall stank. Der Mensch kann alles
sein, er kann Figaros Hochzeit komponieren,
»Mönch und Meer« malen und Penicillin erfinden. Oder er kann Kriege führen, vergewaltigen und morden. Es ist aber immer der
gleiche Mensch.
Vielen Dank für das Gespräch.
Interview: Matthias Eichardt
20. Jenaer Lesemarathon
Ferdinand von Schirach: »Die Würde
ist antastbar«
19.10.2014, Volkshaus, Großer Saal,
20 Uhr
| bücher |
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Weiter geht’s!
Jubiläum:
Die Ernst Abbe Bücherei lädt zum 20. Lesemarathon.
Christoph Ransmayr, Wolfgang Leonhard,
Monika Maron, Helmut Karasek, Ephraim
Kishon, Thomas Brussig, Werner Schneyder,
Stefan Heym, Rolf Hochhuth, Tschingis Aitmatow, Klaus Schlesinger, Robert Schneider,
Erika Pluhar, Irina Liebmann, Harry Rowohlt,
Carola Stern, Fritz Pleitgen, Jenny Erpenbeck,
Galsan Tschinag, Wolfgang Hohlbein, Ralph
Giordano, Martin Suter, Sigrid Damm, Erich
Loest, Harald Gerlach, Friedrich Schorlemmer, Volker Braun, Josef Haslinger, Kerstin
Hensel, Alexander Osang, Ilja Richter, Heiner
Geißler, Wladimir Kaminer, Jutta Ditfurth,
Landolf Scherzer, Steffen Mensching, Peter Sven Regener, Max Moor, Ines Geipel, Saša
Merseburger, Feridun Zaimoglu, Manfred Stanišic´, Elmar Faber, Barbara Salesch, Ingo
Bofinger, Max Goldt, Ingrid Noll, Clemens Schulze …
Meyer, Axel Hacke, Thomas Glavinic, Rupert
Neudeck, Gisela Kraft, Jakob Hein, Peter Wawerzinek, Roger Willemsen, Sybille Lewitscharoff, F. C. Delius, Karen Duve, Kathrin
Schmidt, Lutz Rathenow, Jürgen Roth, Henning Scherf, ­A ndrea Maria Schenkel, Reinhard Jirgl, ­A nnette Leo u.v.m. waren schon
20. Jenaer Lesemarathon Jena
da.
19.10.–08.12.2104
Zur 20. Auflage des Lesemarathons komwww.stadtbibliothek.jena.de
men in diesem Jahr: Ferdinand von Schirach,
14
September
Oktober 2014
2012
| festival |
Unter dem Motto »Bring dich ein,
lebe und genieSSe Iberoamérica
mit allen Sinnen« veranstaltet der
Cinco Sentidos in Jena
zember ihre Stücke präsentiert. Dabei wird
sie von der brasilianischen Schauspielerin
und Pianistin Katie Fagotti begleitet.
In verschiedenen Kochworkshops können
darüber hinaus von allen Neugierigen in diesem Jahr die Spezialitäten der mexikanischen
und kolumbianischen Küche probiert und
kennengelernt werden.
Eine Auswahl der schönsten Filme Iberoamerikas wird schließlich an fünf Tagen im
Schillerhof-Kino präsentiert — wobei sicherlich wie auch in den vergangenen Jahren der
Kinobrunch für die ganze Familie am 30. November das Highlight bilden dürfte.(flb)
Das gesamte diesjährige Festival-Programm sowie Informationen zu den
Aktivitäten des Vereins Iberoamérica
gibt’s unter www.iberoamerica-jena.de
Kein schöner
Land
Malerische Motive in Jena und Umgebung
André Nawrotzki
Die Bilder des heute 93-jährigen Jenaer Malers
und Grafikers Wolfgang Heinrich zeigen das
Besondere unserer scheinbar vertrauten Umgebung und laden zum erneuten Entdecken
ein. Das Buch gibt eine Übersicht über sein
Lebenswerk und präsentiert die wunderbaren
Farbstiftzeichnungen der letzten Jahre.
Landschaftsträume
Jena und Umgebung in Bildern von Wolfgang Heinrich
Format 21 x 21 cm
48 Seiten · Hardcover
ISBN 978-3-9816311-5-9
Zwischen Zwätzengasse und Bibliotheksweg
Farbstift · 2010
Lobdeburg
Farbstift · 2010
Jetzt erhältlich!
Erhältlich im Buchhandel, in der Jena Tourist-Information und im Stadtmuseum.
www.dominoplan.de
Foto: Cinco Sentidos
In diesem Jahr widmet sich das Festival unter
anderem einem der wichtigsten mexikanischen Feiertage — der »Fiesta de los Muertos«
(Totenfest): Bei Essen, Musik und Tanz zelebrieren Familien und Freunde in Mexiko den
jährlichen Tod ihrer Verstorbenen. Für dieses
besondere Ereignis ist sowohl für die Kinder
als auch für die Erwachsenen je eine Veranstaltung geplant.
Musikalisch-spektakulär geht es am Tag
des »multikulturellen Konzertes« (22. November) zu: Dann besucht die lateinamerikanische Musikgruppe Zona Sur das Kassablanca
und eine Gruppe von Artisten des Iberoamérica e. V. präsentiert in einem Schauspiel
voller Musik, Farben und mitreisender Bewegung die Rituale über ihre Vorfahren — etwa
die Inkas, Azteken und Araukaner. Das Publikum durch einen unvergesslichen literarischen Abend führen werden sicher auch die
brasilianische Dichterin Erika Zingano und
der argentinische Dichter Cristian Forte am 11.
November. Ebenfalls eingeladen wurde die
Mikropoetin Ajo aus Madrid, die am 5. De-
... AUS LIEBE ZUM DETAIL
V
om 25. Oktober bis 5. Dezember möchte der Jenaer Iberoamérica e. V. mit
dem Cinco Sentidos-Festival auch in
diesem Jahr dem interessierten Publikum die
faszinierende Welt Lateinamerikas, Spaniens
und Portugals näherbringen. Vom Karnevals­
umzug über Konzerte, Filmvorführungen,
Tanz-, Koch- und Musikworkshops, Lesungen
sowie Aktivitäten für Kinder und Familie
wurde hierfür eigens ein buntes Kaleidoskop
an Veranstaltungen zusammengestellt, das
in punkto ›Sinnesfreude‹ für alle Freunde der
iberoamerikanischen Kultur kaum Wünsche
offen lässt. Mehr als 19 Veranstaltungen und
28 Künstler warten in dem sechswöchigen
Festival auf zahlreiche Besucher.
Seinen Startpunkt findet das Festival Cinco Sentidos 2014 am 25. Oktober mit einem
Karnevalsumzug durch die Straßen Jenas. Zur
offiziellen Eröffnungsfeier vier Tage später im
Rathaus wird ein Kulturprogramm präsentiert, das die Städtepartnerschaft Jena — Porto
(Portugal) sowie traditionelle portugiesische
Tänze vorstellt.
Zona Sur
DominoPlan
Iberoamérica e.V. in diesem Jahr bereits zum 14. Mal das größte iberischlateinamerikanische Kulturfestival
Thüringens.
15
Oktober 2014
| konzert |
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HANG EM HIGH
Jazz-Entdeckungen
Die Jazzmeile schafft es, Jahr für Jahr mehr Freunde der Jazzmusik um
sich zu scharen. Mit ziemlich erfreulicher Sicherheit wird dem auch in
diesem Jazzherbst kein Abbruch getan.
Das offizielle Eröffnungskonzert der 21. Jazzmeile findet in diesem Jahr in Weimar statt:
Das Louis Sclavis Atlas Trio spielt am 4. Oktober im E-Werk, als Support tritt die Thüringer Band Kaktusfeld an. Weimar wird
während dieser Jazzmeile auch zum Austragungsort des Projekts »Begegnungen im Weimarer Dreieck«, des erneut hochkarätig besetzten Jazzworkshops (u. a. mit Marc Ducret)
und bei »Jazz po polsku« dürfte es Einblicke
in eine spannende, neue Jazzszene geben.
Bei all der Menge an Konzertveranstaltungen, die die Jazzmeile Thüringen darüber
hinaus allein in Jena bereithält, tut es auch in
diesem Jahr wieder ein wenig Not zu selektieren und für sich ein paar besondere ’Perlen’
herauszusuchen.
Lohnenswert erscheint für den Raum Jena
diesen Jazzmeilen-Oktober auf jeden Fall der
Besuch des Konzerts von HANG EM HIGH am
7. Oktober im Café Wagner: Alfred Vogels Trio
mit dem experimentierfreudigen polnischen
Tiefton-Spezialisten Bond und dem nonkonformistischen, durch seine Zusammenarbeit
mit Marc Ribot bekannt gewordenen Schweizer Saxophonisten/Bassklarinettisten Lucien
Dubuis ist an sich noch ziemlich neu — die
drei Musiker allerdings schon altgediente
Hasen. Ihr Sound? Schubladen-Fetischisten
präsentiert das Trio seine Musik als »lowwestern-rock-blues-jazz-soul-punk« — sie selber nennen den Sound ganz einfach »Hang
em high«!
Ein Besuch im ›Großen Glashaus‹ am Burgauer Weg sollte ebenfalls anstehen: Susan Weinert und das Global Players 4tet haben sich
für den 9. Oktober angekündigt. Die deutsche
Gitarristin mit ihrem kraftvoll-virtuosen Stil
hat sich mit mittlerweile 11 Alben und mehr
als 3.000 Konzerten eine begeisterte Fangemeinde erspielt und dürfte auch im Glashaus
so manchen Freudenjuchzer hervorrufen.
Der Auftritt von Jet Lag im Café Wagner
am 21. Oktober dürfte zweifellos zu den Entdeckungen der diesjährigen Jazzmeile gehören: Die internationale Jazz-Rock-Band wurde
erst in diesem Jahr in Weimar gegründet und
hat sich ganz der Musik der späten 1960er
Jahre verschrieben, als viele amerikanische
und britische Hardrockbands den Grundstein
für zukünftige Musikergenerationen legten.
Jet Lag widmen sich dabei einem der berühmtesten Alben aller Zeiten: »Led Zeppelin
II« aus dem Jahre 1969. Die fünf Jazzmusiker
nehmen sich diesem Meilenstein der Rockgeschichte auf ihre ganz eigene Weise an und
schaffen dabei ein Programm zwischen Soul,
Latin, Fusion und zeitgenössischem Jazz in all
seinen Facetten.
21. Jazzmeile Thüringen
01.10.–30.11.2014
Das Gesamtprogramm ist unter
www.jazzmeile.org abrufbar.
MICHAEL
KOHLHAAS
von Heinrich von Kleist
in einer Bearbeitung von
Hannes Weiler
Eröffnungspremiere:
23. Oktober 2014
Regie: Hannes Weiler
Spielzeit 14/15 —
Realität abschaffen!
THEATERHAUS JENA
16
September
Oktober 2014
2012
| film |
Angst vorm Alter?
Foto: Karsten Thormaehlen
Früher oder später
packt diese scheinbar jeden. Bildhafte
Abhilfe kann hier
eine Fotoausstellung
schaffen, die der
Fotograph Karsten
Thormaehlen gerade
in der Stadtkirche
Jena zeigt.
Die Thüringer Naturfilmtage in Jena laden zu einer
visuellen Entdeckungs-Tour ein: Veranstaltet von
der Stadt Jena, der Thüringer Landesanstalt für Umwelt
und Geologie und der Stiftung Naturschutz Thüringen
stehen am 17. und 18. Oktober fünf faszinierende Filme
auf dem Programm.
Würde und
Schönheit
des Alters
Nicht etwa blutjunge, bildhübsche Models blicken einem in
dieser Ausstellung von den
großformatigen Fotoleinwänden
entgegen, sondern sehr alte Menschen — ­
a llesamt ›Jahrhundertmenschen‹, die das 20. Jahrhundert erlebt und überlebt haben:
Männer und Frauen, die 100 Jahre
und älter sind, mit Würde, Weisheit und Selbstbewusstsein porträtiert, mal ernsthaft, mal mit
verschmitztem Lächeln, forderndem Blick oder breitem Lachen.
Was alle Gesichter vereint ist die
andauernde Lebenskraft, die aus
diesen spricht. »Ich möchte zum
Nachdenken anregen und unser
aller Altersbild korrigieren«, erklärt Thormaehlen. »Alter wird
ja immer noch als ein Zustand
und nicht als Prozess beschrieben, der zwar unvermeidbar ist,
den man aber möglichst weit
Richtung Lebensende geschoben
haben möchte.«
Seine Fotoserie ist daher insbesondere eine Hommage, die
mit Respekt und Würde, aber
ohne falsche Verklärung die
Schönheit hohen Alters sichtbar
macht. Die Fotografien sind weder geschönt noch übertrieben
kunstvoll inszeniert. Sie sind
schlicht und wirken allein durch
die Fotografierten so intensiv.
Eine erste, 2008 eingerichtete Ausstellung »Jahrhundert­
Wilde Bilder
mensch« hatte Thormaehlen bereits in Österreich, der Schweiz
und Deutschland präsentiert
— mit der 2011 entstandenen
Fortsetzung »Mit Hundert hat
man noch Träume« gesellen
sich nun weitere, rüstige Hundertjährige dazu.
Das Projekt ›­Offene Kirche
Jena‹ hat diese Ausstellung »Mit
Hundert hat man noch Träume«
nach Jena geholt. Eigens für die
Jenaer Ausstellung wurden vorab per Annonce Hundertjährige
der Region gesucht, die bereit
sind, sich für das Projekt fotografieren zu lassen. Die Rückmeldung war so groß, dass nun
fast die Hälfte der gezeigten Porträts aus Jena und Umgebung
stammt.(mei)
Karsten Thormaehlen:
»Mit Hundert hat man
noch Träume« — Fotoausstellung in der Stadtkirche St. Michael Jena
20.09.–19.11.2014,
Mo–Sa: 11–17 Uhr
Zur Ausstellung gehört ein
umfassendes Rahmenprogramm.
Weitere Informationen
unter:
www.ausstellunghundert­
jaehriger.de
Jeder der fünf bei den Naturfilmtagen gezeigten Filme sind
preisgekrönte Dokumentationen,
ausgewählt von den Experten des
größten deutschen Naturfilmfestivals ›Green Screen‹. Auf großer
Leinwand präsentiert, können sie
erst richtig ihre Wirkung entfalten.
Bei »Dschungel unter Wasser —
das geheimnisvolle Leben im
Baggersee« taucht der Zuschauer
in eine ehemalige Kiesgrube ein,
in der über Jahrzehnte schnaufende Bagger schaufelten. Nach
Beendigung der Arbeiten ist dort
nun eine zauberhafte Unterwasserlandschaft entstanden, deren
Erkundung der Erforschung eines
Naturparadieses gleichkommt.
Mehr als zwei Jahre dauerten
die Arbeiten an dem Naturfilm
»Das Jahr des Rotmilans« — um
das Leben der eindrucksvollen
Greife aus nächster Nähe zeigen
zu können. Dabei entstanden
einzigartige Bilder, die teilweise
noch nie gefilmtes Verhalten zeigen.
Geradezu spektakulär wird es
bei »Mission Frosch — die Rückkehr des Laubfroschs«. Dieser
nur daumengroße Frosch ist ein
Lurch der Superlative: Er brüllt
am lautesten, wandert kilometerweit, klettert auf hohe Bäume —
und wäre beinahe ausgestorben.
»Oasen in der intensiven Agrarlandschaft« wiederum widmet sich jenen isolierten Inseln
der einst zusammenhängenden
Kulturlandschaft, deren Rettung
innovativer, intelligenter Strategien bedarf, um eine biologische
Vielfalt zu erhalten.
Und der fünfte Film »Wieviel
Mensch verträgt die Natur? Und
wieviel Natur der Mensch?« stellt
schließlich jenen Protagonisten
ins Zentrum der Aufmerksamkeit, der den größten Einfluss auf
die Natur ausübt: den Menschen.
Der Eintritt zu allen Filmvorführungen der Naturfilmtage ist kostenfrei.(flb)
Programm Thüringer
Naturfilmtage:
17.10. — 9:30 Uhr / 18.10. —
14 Uhr: Dschungel unter
Wasser — Das geheimnisvolle
Leben im Baggersee
17.10. — 11 Uhr / 18.10. —
15:30 Uhr: Das Jahr des
Rotmilans — Lippes elegante
Greife
17.10. — 15 Uhr / 18.10. —
17 Uhr: Mission Froschkönig
— Die Rückkehr des Laub­
froschs
17.10. — 16:30 Uhr / 18.10. —
18:30 Uhr: Oasen in der
intensiven Agrarlandschaft
17.10. — 18 Uhr/18.10. —
20 Uhr: Wieviel Mensch
verträgt die Natur? Und
wieviel Natur der Mensch?
Alle Vorführungen im
Döbereiner Hörsaal,
Am Steiger 3
Foto: LÄNGENGRAD FILMPRODUKTION
| ausstellung |
17
September
Oktober
2014
2012
| ausstellung |
›Neue Sachlichkeit‹
im Stadtmuseum
Erstmals seit 1926 präsentiert die
Kunstsammlung Jena wieder eine u
­ mfassende Ausstellung mit Künstlern
der ›Neuen Sachlichkeit‹.
Noch bis Ende November geöffnet:
www.weimar.de/zwiebelmarkt
Foto: FOTO ART, Martin Buschmann
Die ›Neue Sachlichkeit‹ ist eine Kunstrichtung,
die im Deutschland der Weimarer Republik
alle Bereiche der Kunst erfasste und prägte.
Der Krieg war vorbei, die Utopie des Neuen
Menschen auf den Schlachtfeldern niedergemetzelt. Auf millionenfachen Tod folgten
tiefgreifende politische und soziale Erschütterungen.
Die Künstler dieser Epoche erfassten die
Realität nüchtern und unsentimental — gaben
auch den banalen Dingen eine Kontur. Otto
Dix, einer der bedeutendsten Künstler dieser
Epoche, bemerkte in diesem Zusammenhang:
»Kunst machten die Expressionisten genug.
Wir wollten die Dinge ganz nackt, klar sehen,
beinahe ohne Kunst.«
Dieser neue Realismus — die Kunst der
›Neuen Sachlichkeit‹ — die Gustav Friedrich
Hartlaub 1925 erstmals in einer Ausstellung
in der Kunsthalle Mannheim vorstellte, such-
te nach Halt — nach einer neuen Statik, die
»wirklicher als das Leben ist« (Max Beckmann). Viele der Bilder waren entsprechend
provokant und zeugen noch heute von einer
geistigen Verfasstheit, die aggressiv auf die
Gesellschaft zielte.
Die aktuelle Ausstellung, die noch bis zum
23. November in der Kunstsammlung Jena besucht werden kann, lehnt sich thematisch an
die damals im Jahr 1926 in Jena gezeigte Ausstellung an, unternimmt jedoch nicht den Versuch einer Rekonstruktion. Durch die Vielzahl
der ausgewählten ›Handschriften‹ soll vielmehr deutlich werden, dass sich die Kunst der
›Neuen Sachlichkeit‹ weder stilistisch noch
geografisch in ein homogenes Gefüge einpassen lässt: Hier reicht die ›Neuen Sachlichkeit‹
vom expressiv erfüllten Realismus eines Conrad Felixmüller über einen bis zur Groteske
gesteigerten Verismus eines George Grosz bis
Friedrich Bochmann: Paar
Farblithografie, 1929
hin zur klassizistischen Idylle, wie sie etwa
Alexander Kanoldt praktizierte. Gemeinsam
haben diese nur die neue Zuwendung zur Realität — und zum Bild des Menschen.(flb)
»Zwischen Traum und Reportage:
Künstler der Neuen Sachlichkeit«
Malerei, Aquarelle, Zeichnungen und
Druckgrafik
07.09.–23.11.2014, Kunstsammlung
Jena, Markt 7, 07743 Jena
Telefon: 03641–498261
www.kunstsammlung.jena.de
361.
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zwiebe
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10.-12.10.2014
Die APP
zum Zwiebelmarkt
18
September
Oktober 2014
2012
Jena im Ersten Weltkrieg
Einweihung des Lazarettzuges B3 Jena, Januar 1915
Als im Sommer 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, standen auch Jena aufregende Jahre bevor – nicht als
Kriegsschauplatz, aber als Heimatfront. Eben dieser ›Heimatfront‹ in all ihren Aspekten widmet sich derzeit
eine umfangreich bestückte Ausstellung im Stadtmuseum, die nicht nur den Stimmungen nachspürt, die vor 100
Jahren in der mitteldeutschen Universitätsstadt dominierten, sondern auch der Frage nachgeht, wie die Jenaer
Bevölkerung mit dem Krieg umging, wie dieser das Leben in Jena veränderte und wie die Menschen den negativen
Kriegsfolgen entgegentraten.
Der Erste Weltkrieg 1914-1918 war eine Katastrophe, wie man sie bis dahin noch nicht
erlebt hatte. Dass dieser Krieg in Deutschland
nicht wie in Frankreich oder England als
»Grande Guerre« oder »Great War« rezipiert
wird, liegt unter anderem daran, dass die
entscheidenden Schlachten nicht auf deutschem Boden stattfanden. Von besonderem
Interesse ist deshalb gerade hier ein Blick
hinter die Frontlinien. Denn Sieg oder Niederlage im Krieg wurden entscheidend von
der Unterstützung im eigenen Land, also der
Heimatfront, abhängig gemacht. Bei der Konstituierung dieser »Heimatfront« im »Geist
von 1914« wird den Universitätsstädten eine
besondere Rolle zugesprochen.
Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach,
hatte Jena eine atemberaubende Entwicklung vom »Universitätsdorf« zur Metropole
der optischen Industrie hinter sich. Vieles
hatte Jena dabei zwar mit anderen Städten
im Deutschland der nachholenden Industrialisierung gemein, als mitteldeutsche Universitätsstadt zeichneten Jena dennoch einige
Besonderheiten aus: So war hier zum Beispiel
die Entscheidung für eine Entwicklung Jenas
als Industrie- und Universitätsstadt, deren
Hochschule sich stärker als etwa in Tübingen
und Heidelberg an industriellen und damit
naturwissenschaftlichen Anforderungen ausrichtet, bereits gefallen. Damit hatte sich die
Stadt von der alternativen Entwicklungsperspektive — dem Weg Jenas zum Alterssitz begüterter Rentiers — verabschiedet, wie diese
noch Anfang des 20. Jahrhunderts wiederholt
gefordert worden war. »Jena hatte die Wahl,
ein Baden-Baden oder ein Chemnitz zu werden«, schrieb der Autor Walter Haeckel diesbezüglich 1931 in seinen Jugenerinnerungen,
»und es hat letzteres vorgezogen.«
Nichtsdestotrotz dominierte am Ausgangspunkt des Ersten Weltkrieges in den bürgerlichen Eliten Jena nach wie vor ein eher historisch geprägtes Selbstbild, das zum einen
auf dem von Goethe und Schiller geprägten
»Ereignis(ses) Weimar-Jena« und der von
Bismarck 1892 auf dem Jenaer Marktplatz gezogenen Linie »Von Jena nach Sedan« fußte,
zum anderen sein (Selbst-)Bewusstsein in der
langjährigen burschenschaftlichen Tradition
Jenas fand.
Eine Heimatfront
­bildet sich in Jena
Noch am 1. August 1914 betonte das ›Jenaer Volksblatt‹ (zu) optimistisch, dass sich
die Machthaber Europas dank der mittlerweile überall in Europa vorangekommenen
Politisierung breiter Volksschichten einen
unbedachten Weltkrieg kaum mehr leisten
könnten. Aber schon am 2. August schwenkt
das ›Jenaer Volksblatt‹ auf der Titelseite endgültig »Gegen Rußland« ein, zwei Tage später fordert es den Kampf »Bis auf den letzten
Mann«, verbreitet »militärische Nachrichten«
über französische Bombenangriffe auf die
Umgebung von Nürnberg (die es, wie man
heute weiß, nie gegeben hat) und argumentiert (am 5. August) für den »Krieg der guten
Sache«. Am 14. August 1914 beklagte der weltberühmte Gelehrte Ernst Haeckel im selben
›Jenaer Volksblatt‹ den Kriegsausbruch dann
als »eine der größten Katastrophen der ganzen
Weltgeschichte« und verdammte insbesondere »Englands Blutschuld am Weltkriege«.
Aufregende Zeiten standen der Stadt bevor: Erstmals sollten in den folgenden Monaten und Jahren nicht nur Schaffnerinnen,
Abbildungen: Stadtmuseum Jena
| botanik |
19
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Oktober
2014
2012
»Bartputzerinnen« und Briefträgerinnen für
Aufsehen sorgen, sondern die Frauenquote
der bei Zeiss Beschäftigten auf nahezu 50
Prozent steigen. Angst ergriff die Stadt — vor
Spionage und Kriminalität, vor der Verrohung der eigenen Jugend. Und als im Herbst
1915 in Jena eine Typhus-Epidemie ausbricht,
wird die Angst auch fern der Front existenziell und lebensbedrohlich.
Dabei wurde die Oberfläche der Stadtgestalt im Krieg — so wie die konservative
›Jenaische Zeitung‹ am 14. September 1915 —
mitunter sogar idyllisch interpretiert: »Der
Schmuckplatz vorm Oberlandesgerichtsgebäude bringt jetzt reiche Gemüseernte.
Möhren tragen die schmalen Umfassungsbeete, Wirsing, Weiß- und Rotkraut die Mittelbeete. Alles ist reichlich und vorzüglich
geraten, Krautköpfe von seltener Schwere
werden geerntet, in der Kriegsküche im
Volks­haus, wo täglich über 100 Kriegerfrauen ihr Essen holen, sind schon viele Tage die
›Gerichts‹gemüse mit großem Vorteil verwandt worden. Nutzen und Schönheit waren
vereint: Weißkraut umrahmt vom bläulichen
Schimmer des Rotkrautes auf dem weiten Rasen bot in der ruhigen Abtönung ein schönes
Bild, besser als manchmal knallige Blumen
es tun.«
Aber der Hunger war real, Massenspeisungen mussten organisiert werden, Versorgungsfragen okkupierten einen großen Teil
der Tätigkeit von Kommunalpolitik und –verwaltung. 1916 werden Lebensmittelkarten
eingeführt, ein Lebensmittelamt, ein Lebensmittelausschuss und eine Preisprüfungsstelle
entstehen. Auch Aufforderungen zur Anzeige
von »Lebensmittelwucher« häufen sich. Die
Stadtverwaltung wird — gezwungen durch
die Ernährungsprobleme und die von nahezu
der gesamten Öffentlichkeit gestellten Forderungen — zum wirtschaftlichen Hauptakteur,
der sämtliche betriebswirtschaftliche und
hoheitliche Aufgaben neu ins Verhältnis zueinander bringen sollte.
Aber obwohl es schon 1915 zu einem Fall
von Fahnenflucht in Jena-Zwätzen kommt,
scheint die »Heimatfront« trotz allem lange
Zeit geschlossen hinter der Reichsführung zu
stehen, selbst als sich — von der städtischen
Öffentlichkeit unbemerkt — zu Ostern 1916
linke Jugendliche mit Karl Liebknecht in einem »Vegetarischen Speisehaus« in Jena zu
einer — als Versammlung von Wander- und
Abstinenzvereinigungen getarnten — antimilitaristischen Jugendkonferenz treffen.
Entstehungs- und Zerfalls­
prozess eines Kriegskonsens
Die Ausstellung »›Heimatfront‹. Eine mitteldeutsche Universitätsstadt im Ersten Weltkrieg«, die am 3. Oktober im Stadtmuseum
eröffnet wurde, will zunächst die Kristallisationspunkte der nationalen Geschlossenheit dokumentieren: etwa die »Liebesgaben
für die im Felde Stehenden«, die bis 1918
erstaunlich ertragreichen Spendenaktionen
und Kriegsanleihen oder die symbolischen
Handlungen, die diese sichtbar machen — von
der Finanzierung eines Lazarettzuges 1914
über die Kreuznagelung an der Stadtkirche
1915 und die Ausstellung von Kriegsbeute auf
dem Marktplatz 1916. Ein illustrierter Bericht
über die erste fahrbare Kriegsbücherei an
der Westfront 1915 bewirkte im Folgejahr sogar die Bereitstellung einer Feldbücherei aus
Jena.
Natürlich will die Ausstellung auch daraus
weiterführende Fragen formulieren: Wie ausgeprägt war und wie lange hielt, wann und
woran zerbrach der im »Augusterlebnis« von
1914 immer wieder aufgerufene Konsens der
überwältigenden Mehrheit der Jenaer? Welche spezifischen Ausprägungen hatte dieser
Entstehungs- wie Zerfallsprozess an einem
Hochschul- und auch Rüstungsstandort wie
Jena? Welche Rolle spielten Liberalismus und
Arbeiterbewegung? Welche Entwicklungsschübe sind in der weiblichen Rollendefinition und -praxis zu verzeichnen? Was verbirgt
sich hinter den Angriffen gegen den »sittenlosen Lebenswandel von Kriegerfrauen«, das
»alte Übel weiblicher Putz- und Gefallsucht«,
was hinter der offensiven Berichterstattung
über Gefängnisstrafen für Frauen, die sich
auf »Liebeleien mit Kriegsgefangenen« einließen? Und wie ging es einer Mutter oder einem Schulkind damals tatsächlich, im ersten
großen Krieg des 20. Jahrhunderts, mitten in
Thüringen?
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher
Begleitband.(mam)
Kriegsspeisezettel: Auch an der Jenaer Heimatfront galt es während des Ersten Weltkrieges
für viele Bürger, den Gürtel enger zu schnallen.
›Heimatfront‹. Eine mitteldeutsche
­Universitätsstadt im Ersten Weltkrieg
03.10.–15.03.2015, Stadtmuseum Jena,
Markt 7, 07743 Jena
Telefon: 03641–498261
www.stadtmuseum.jena.de
20
September
Oktober 2014
2012
| volksfest |
Das Zwiebelreich
Weimar ruft!
Vormerken und dabei sein: Am zweiten Oktoberwochenende herrscht erneut die Zwiebel über Weimar: Hunderte
Einheimische und Gäste werden zwischen dem 10. und dem 12. Oktober wieder ihrem Ruf folgen und zu Thüringens
größtem Volksfest strömen.
so gesetzt gebenden Stadt eine ganz unverwechselbare Atomsphäre schafft und wieder
mehr als 300.000 Besucher an diesem zweiten Oktoberwochenende nach Weimar locken
dürfte: Man braucht sich einfach nur treiben
lassen vom Getümmel auf Weimars Straßen
und Plätzen.
Das Musikprogramm auf den fünf Bühnen
tut sein Übriges, um wieder mannigfach die
Besucher anzuziehen: Weltmusik, Rock, Pop,
Volksmusik und Dixieland sind zu hören.
Auch der Historische Markt am Teichplatz
und das Zwiebelkinderfest am ›mon ami‹ sorgen an den drei Tagen für Unterhaltung. Um
Ihnen einen kleinen Vorgeschmack zu geben:
Rotfront (10. 10.), BerlinksiBeat und El Bosso
& die Ping Pongs (12. 10.) treten am Theater-
platz auf, Radio Top 40 und Antenne Thüringen bespielen traditionell den Schlossplatz.
Hier sind Andreas Bourani und Samy Deluxe
die Top Acts.
Das Bühnenprogramm ist unter www.­
weimar.de/zwiebelmarkt abrufbar und auf
der Zwiebelmarkt-App installiert. Dort finden
sich auch alle wichtigen Informationen zur
Anreise und den Parkplätzen.(flb)
361. Weimarer Zwiebelmarkt
10.-12.10.2014, Innenstadt Weimar
www.weimar.de/zwiebelmarkt
www.facebook.com/zwiebelmarktweimar
Bahn ab!
Foto: Köstritzer
Foto: MEK Jena 49
| modellbau |
Prosit!
Kein Jenaer Herbst ohne Modelleisenbahnfreuden:
Der MEK Jena 49 e.V. lädt wieder ein.
| geniessen |
Nach den erfolgreichen Ausstellungen in den vergangenen
zwei Jahren werden sich auch
in diesem Jahr die Tore der
»Großen Wagenhalle« im alten
Straßenbahndepot in der Dornburger Straße 17 für alle Eisenbahn-Enthusiasten öffnen. Ende
Oktober verwandelt der Modelleisenbahnklub Jena 49 e. V.
sein Vereinsheim erneut in ein
Modelleisenbahn-Wunderland.
Als Gastanlagen, die erstmals in
Jena ausgestellt werden, sind dieses Mal eine Anlage aus Dresden
und eine Feldbahn, die Motive
einer Sandgrube zum Inhalt hat,
zu bestaunen.
Wie immer sehen lassen können sich auch die vereinseigenen
Bei genussvollem Essen und
Trinken gilt bekanntlich die Devise: Abwechslung macht Spaß.
Besonders im Trend liegt derzeit,
alte, regionale Rezepturen wieder
zu entdecken. Was für Gerichte
aus Mutters und Omas Kochbuch
gilt, trifft dabei mitunter auch auf
die Getränkewahl zu. Ein gutes
Beispiel dafür ist das sogenannte »Kellerbier«, das immer beliebter wird: Keine vollkommen
neue Bierspezialität, sondern ein
Brauerzeugnis mit langer Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Eine Filtration des Bieres
war damals noch unüblich, so
Exponate: etwa die Anlage »Heinersgrün«, die nach dem Vorbild
der Schweizer Furka-OberalpBahn gestaltete Anlage »Goms«
oder die Großanlage »Grauenstein« im Maßstab 1:87. Verschiedene Heimanlagen, Eigenbauten,
eine Fotoausstellung und der
Verkauf von Modellbahnartikeln
runden die Ausstellung gewohnt
ab.(mei)
56. Modelleisenbahn­
ausstellung
25.10.–02.11.2014, Altes
Straßenbahndepot,
Dornburger Straße 17
Mo–Fr: 14–18.30 Uhr
Sa–So: 10–18 Uhr
Das Kellerbier — eine charaktervolle
Brau-Spezialität mit langer Tradition.
Stadtma
verlost 3 ga z in 07
Köst ritze ¹ 1 Ka sten
r Kellerb
ier.
Zusendu n
g
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n
20.10.2014 bit te bis zu m
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@stadtm -Ma il a n:
agazi n07.
Die Gewin
de
ner werde
bena
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chrichtigt.
Der Rechhriftlich
dass das
is t ausges
chlossen.tsweg
Kel lerbier
einen besonders ursprünglichen Charakter erhielt.
Auch heutige Vertreter des
Kellerbiers wie beispielsweise
jenes aus der bekannten Köstritzer Brauerei kommen ungefiltert und naturbelassen als eine
Bierspezialität daher, die sowohl
geschmacklich als auch optisch
für jeden Bierliebhaber ein Hochgenuss sein dürfte. Zu einem gepflegten Abendessen der perfekte
Begleiter — probieren Sie es doch
einmal aus.(flb)
Foto: Maik Schuck
In Thüringen muss der Zwiebelmarkt längst
nicht mehr erklärt werden: Auch weit über
die Landesgrenzen hinaus reicht der Ruf des
ältesten Volksfestes. Aus der ganzen Republik und zunehmend aus dem Ausland reisen
die Besucher an, wenn in Weimar einmal im
Jahr der Ausnahmezustand herrscht. Zum
361. Mal wird der Zwiebelmarkt am Freitag,
den 10. Oktober um 12 Uhr eröffnet. Drei Tage
lang ist Weimar dann ›auf Zwiebel‹: Auf dem
Kuchen, in der Pfanne, im Zopf, als Gesteck
und natürlich auch auf der Krone der Zwiebelmarktkönigin hat sie ihren Auftritt.
Ganz abgesehen von den kulinarischen
Verlockungen und dem traditionellen Markttreiben ist es dabei vor allem das kulturelle
Unterhaltungsprogramm, das in der sich sonst
21
September
Oktober
2014
2012
| Astronomie |
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Den Nachthimmel
im Visier
Sterngucker aufgepasst: Die Thüringer Landes­
sternwarte Tautenburg lädt am 30. Oktober zur
»­Langen Nacht der Sterne« ein.
Seit bereits mehr als 50 Jahren
befindet sich wenige Kilometer
nördlich von Jena im Wald oberhalb von Tautenburg das KarlSchwarzschild-Observatorium.
Normalerweise ist die Beobachtung mit dem dortigen 2m-Spiegelteleskop nur Wissenschaftlern
vorbehalten, am 30. Oktober
erhält jedoch auch der sterneninteressierte ›Normalbürger‹ bei einer »Langen Nacht der Sterne«
die Gelegenheit, sich den Nachthimmel einmal ganz nah heran
zu holen: Zwischen 17 und 24 Uhr
können bei hoffentlich gutem
Wetter Beobachtungen des Sternenhimmels in Echtzeit miterlebt
werden.
An eindrucksvollen Bildern
des aktuellen Sternenzeltes, die
mit den Teleskopen der Sternwarte erzeugt wurden, demonstrieren die Mitarbeiter der Sternwarte die Möglichkeiten der
Himmelsfotografie durch CCDEmpfänger und die Arbeitstechniken der modernen Astronomie.
Mittels geführter Beobachtungen
mit dem bloßen Auge und mit
kleineren Teleskopen soll zudem
versucht werden, dem Besucher
eine Ahnung von dem zu vermitteln, was der Sternenhimmel
über unseren Köpfen in seiner
schieren Unermesslichkeit ist.
Durch die im Rahmen des euro­
päischen Entwicklungsfond
EFRE geförderte Station des
LOFAR-Radioteleskopes ist es
überdies auch möglich, Bilder
des ›Radio-Himmels‹ zu erzeugen und dem Besucher sichtbar
zu machen. Und wer eine fachkundige Einführung in die Himmelsfotografie erhalten möchte,
darf gern Spiegelreflex- bzw.
Systemkamera mit Wechsel­
objektiv und Stativ mitbringen.
Vorträge zur Forschungstätigkeit der Thüringer Landessternwarte, Beobachtungen an
kleineren Teleskopen, und weitere Attraktionen runden das
Programm ab.
Da die Veranstaltung weitestgehend abends und unter
freiem Himmel stattfindet, wird
das Tragen warmer Kleidung
unbedingt empfohlen.
Lange Nacht der Sterne
30.10.2014, 17–24 Uhr,
Thüringer Landessternwarte Tautenburg,
Sternwarte 5,
07778 Tautenburg
Telefon: 036427-8630
Weitere Informationen zu
dieser Veranstaltung stehen
im Internet unter www.
tls-tautenburg.de zur
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22
September
Oktober 2014
2012
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hinaus kann man so in gewohnter Umgebung
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Tag der ­S tadtgeschichte
& Städte­p artner­schafts­
tag am 3. Oktober.
Nach 2009 steht der diesjährige
›Tag der Stadtgeschichte‹ erneut
im Zeichen der Erinnerung an die
friedliche Revolution in unserer
Stadt vor 25 Jahren. Gemeinsam
mit zahlreichen Gästen aus der
Partnerstadt Erlangen soll am
3. Oktober an die Anfänge der
Städtepartnerschaft und die Ereignisse des Herbstes 1989 erinnert werden.
Nach einem Festakt im Volks­
haus am Vormittag laden am
Nachmittag ab 14 Uhr Geschichtsvereine, Aufarbeitungsinitiativen
und junge Wissenschaftler aus
Jena am Historischen Rathaus
zu historischen Stadtrundgängen
mit verschiedenen thematischen
Schwerpunkten ein. An ausgewählten Orten in der I­nnenstadt
Foto: Dieter E. Urban
| Kulturberatung |
wird dabei u. a. auf den Kriegsausbruch 1914, den Beginn des
Zweiten Weltkrieges sowie
die Großdemonstrationen vom
Herbst 1989 Bezug genommen.
Ein ökumenischer Festgottesdienst um 18 Uhr in der Stadtkirche St. Michael bildet den
Abschluss des Programms. Alle
zugehörigen Veranstaltungen
sind kostenfrei.(flb)
6. Tag der Stadtgeschichte
& Städtepartnerschaft
03.10.2014, Jenaer
Innenstadt
www.jena.de/
tagderstadtgeschichte
23
Oktober 2014
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denn bereits im Spätsommer
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24
September
Oktober 2014
2012
| Stadtgeschichte |
Ein Aspekt der Gerichtsbarkeit im Mittelalter war die Abschreckung
vor Straftaten. Richtstätten befanden sich daher oft an einem Ort, wo man
diese und die dort Gerichteten als öffentliche ›Mahnung‹ schon von Weitem
sehen konnte. In Jena stand der Galgen – wie die Stadtansicht von 1571 zeigt
– auf dem Haynberg, dem heutigen Friedensberg.
Jenaer Straßengeschichten
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Teil 4: Die Straßen am nördlichen Friedensberg
1800
1908
1855
1928
1884
1956
Stadtpläne, Stadtgeschichte und mehr … Abbildungen: Universitätsarchiv / Landesamt für Vermessung und Geoinformation Erfurt / Stadtmuseum Jena / Stadtarchiv Jena / Klaus Schumann, Jena
Schon im Geschossbuch, dem Jenaer Steuerregister von 1406, fand der exponiert liegende
Berg als Richtstätte eine erste Erwähnung. In
der Karte von 1800 heißt er »Gerichtsberg«,
auch wenn er zu dieser Zeit nicht mehr dafür
genutzt wurde. In der 1855 vor Ort aufgenommenen Karte wird er dann (wieder) als »Galgenberg« bezeichnet. Nördlich und südlich
führten Hohlwege in ›gebührendem‹ Abstand
vom unheimlichen Ort auf die umliegenden
Höhen. Der heutige Forstweg war der Zugang
von der Stadt zur Gerichtsstätte: Noch 1830
wird dieser Weg mit »nach dem Galgenberge«
bezeichnet und war so der Weg manch armen
Sünders. Mit der Zeit verschwanden jedoch
die Zeugnisse der einstigen Nutzung des Berges — stattdessen wurde dieser für die Jenenser zum Ausflugsziel. Der Verschönerungsverein legte 1867 Treppen und einen Platz auf
dem ›Gipfel‹ an.
Nach dem Bau der Weimar-Geraer Eisenbahn von 1872 bis 1876 war der Berg nur noch
durch Unterführungen wie z. B. von der heutigen Melanchtonstraße — deren Verlängerung
geradewegs auf den Berg führte — oder die
Forstweg-Brücke zugänglich.
Die rasante Bevölkerungsentwicklung der
Stadt ab etwa 1890 brachte einen Bauboom
mit sich: Nachdem unterhalb der Bahnlinie
Luther- und Jahnstraße weitestgehend bebaut
waren, entstanden am Nordhang des Berges
erste Villen an der parallel zu den Gleisen
verlaufenden Johann-Friedrich-Straße, die
1906 ihren Namen erhielt. In den folgenden
Jahren kamen weitere Straßen hinzu, die zunächst nur Nummern trugen und später dann
Namen von Persönlichkeiten der Universitätsgeschichte bekamen. Der Straße Nr. 241
wurde 1909 beispielsweise die Strigelstraße
(erster Theologieprofessor der Hohen Schule),
Straße Nr. 244 im selben Jahr die Schröterstraße (erster Rektor der Jenaer Universität) und
1913 wurde aus Nr. 258 die Kreußlerstraße
(Universitätsfechtmeister mit überregionalem
Ruf).
Von 1926 bis 1929 errichtete man auf dem
Berg das Ehrenmal für die im ersten Weltkrieg
gefallenen Jenenser. Der Schriftzug »Die Toten
der Kriege mahnen zum Frieden« wurde daran allerdings erst nach dem zweiten Weltkrieg
angebracht und der Berg final in Friedensberg
umbenannt. (ana)
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25
Februar 2012
Oktober
2014
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gesund und der Pflanzzeitpunkt
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scheint schier unendlich: Alte
Sorten, neue Sorten, resistente
Sorten, regionale Sorten, moderne Züchtungen, Säulenformen,
Zwergformen, Spaliere etc. Schön
ist es dann, wenn man bei der
Auswahl gute Informationen und
einen Fachmann zur Seite hat.
Gerade bei Äpfeln wird oft nach
alten Sorten gefragt, die sich bewährt haben.
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Früchten, guten Fruchteigenschaften und zuverlässigen Erträgen hervor. Bei den Äpfeln sind
das zum Beispiel Pi- und Re-Sorten aus der Pillnitzer Züchtung.
Während die Pi-Sorten aufgrund
hoher Widerstandsfähigkeit und
guter Fruchteigenschaften selektiert wurden, weißen die Re-Sorten Resistenzen gegen eine Viel-
zahl von Krankheitserregern wie
Mehltau, Schorf und Feuerbrand
auf. Wir haben also gesunde Bäume mit herrlichen Äpfeln.
Beim Thema Obst sollte man
sich allerdings nicht nur auf
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Deutschland 2014
Regie, Buch: Annekatrin Hendel
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Infos: www.schillerhof.de
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tägl. ab 16 Uhr, Sa/So ab 14 Uhr
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Das Kino im Schillerhof hat den
Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2013 von der
Mitteldeutschen Medienförderung bekommen, der während
der 14. Filmkunstmesse im
September in Leipzig verliehen
wurde, und holte ihn damit seit
Bestehen des Preises das erste
Fürstengraben
Mal nach Thüringen.
Kino im Schillerhof · Helmboldstr. 1
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Wir haben gewonnen!
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ch
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Karl-Lie
ten Landes über die Familie herein.
Zwei gerade aus dem Gefängnis entlassene Cowboys töten seine Frau und
seinen Sohn. Doch Jon nimmt blutige
Rache und setzt damit eine Spirale der
Gewalt in Bewegung, an deren Ende
viel Blut geflossen sein wird. Denn einer der Cowboys war der Bruder von
Delarue, dem ungekrönten König über
das kleine Städtchen, in dessen Nähe
Jons Farm liegt, und der nun einen
Blutzoll fordert: Auge um Auge.
In bildgewaltigem Scope inszeniert,
ein Pastiche aus Western-Motiven,
voller archaischer Brutalität lässt Levring keinen Zweifel an seiner Verachtung für amerikanische Moralvorstellungen, den ungezügelten Kapitalismus
der Weltmacht, die Verlogenheit des
Amerikanischen Traums.
In kaum 90 Minuten entfaltet Levring
ein bildgewaltiges Epos, das einem oft
totgesagten Genre neues, aufregendes
Leben einhaucht.
Michael Meyns
Dänemark/ England/ Südafrika 2014
Regie: Kristian Levring
Darsteller: Mads Mikkelsen, Eva Green, Jeffrey
Dean Morgan, Eric Cantona, Mikael Persbrandt
hat mit dem Verbrechen seines Amtsbruders absolut nichts zu tun, doch das
Beichtgeheimnis verbietet es, zur Polizei zu gehen. Deshalb versucht er auf
eigene Faust, seinen künftigen Mörder
zu finden.
Inspiriert von Robert Bressons „Tagebuch eines Landpfarrers“ mischt
der Ire John Michael McDonagh
den existentialistischen Klassiker
grandios als spannenden Krimi um
Schuld und Sühne auf. Brendan
Gleesons charismatische Austrahlung
samt schauspielerischer Präzision zaubert jene Kinomagie, die den Zuschauer unweigerlich zum Komplizen macht.
McDonagh ist ein makelloser Erzähler,
der sein Figurenkabinett perfekt im
Griff hat und mit funkelnden Dialogen glänzt, die zwischen schwarzem
Humor, philosophischer Weisheit oder
erschütternden Aussagen schwanken.
Dieter Oßwald
Irland 2014
Regie: John Michael McDonagh
Darsteller: Brendan Gleeson, Kelly Reilly, Chris
O’Dowd, Aidan Gillen, Dylan Moran
Filmkritiken aus www.programmkino.de · Mit freundlicher Genehmigung der AG Kino. Fotos: Verleiher ·
Mehrere knallharte Typen
im Wilden Westen, deren
Filmblut literweise vergossen wird, eine Vampir
- WG, die aus den Fugen
gerät, ein unschuldiger
Pfarrer, der die Schuld
eines andern tragen soll,
acht Langzeitarbeitslose,
die im Theaterspiel ihre
Selbstachtung wiederfinden und schließlich drei
pfiffige Kinder, die den
Mauerfall wenn nicht verursacht, so doch maßgeblich beeinflußt zu haben
scheinen – das Figurenensemble im Oktober könnte
kaum illustrer sein, zumal
die Grenzen zwischen
Wirklichkeit und Fiktion dabei sehr schwimmend sind.
Dagegen versuchen die
Dokumentationen nahe an
der Wahrheit zu bleiben,
wenn die auch nie eindimensional ist, sei es bei
„Anderson“, dem Spitzel,
oder dem amerikanischen
Psyhotherapeuten, der das
meiste wohl von sich selbst
gelernt hat.
In den 80er Jahren war der in Weimar
geborene Schriftsteller Sascha Anderson Fixstern der alternativen Kunstszene im Berliner Prenzlauer Berg. In Hinterzimmern und Wohnküchen wurden
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subversive Texte gelesen, viel getrunken, manches geplant und einiges produziert. Mittendrin der Autor Sascha
The Salvation
Anderson, der zu diesem Zeitpunkt als
David Menzer, Fritz Müller bzw. Peters
Zuträger der Stasi war.
Als 1991 Wolf Biermann Anderson öfEIN FILM VON KRISTIAN LEVRING
fentlich als IM beschuldigte, löste das
einen bundesweiten Skandal aus. Lange stritt Anderson seine Informantentätigkeit ab, doch spätestens als Ende
der 90er Jahre seine Akte auftauchte,
war seine Schuld bewiesen. Annekatrin Hendel geht es in ihrem nach
„Vaterlandsverräter“ zweiten Film einer geplanten Trilogie zum Thema nicht
um einfache Fragen nach Schuld. Sie
hat Anderson in einer peniblen Nachstellung der Wohnküche von Ekkehard
Maaß interviewt, bei dem Anderson
einige Jahre wohnte. In dieser Fassade versucht sie hinter die Fassade von The Salvation
Am Sonntag bist du tot
Andersons Selbstbild zu blicken, ihn
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ab 9.10. im Schillerhof
ab 23.10. im Schillerhof
mit unbequemen Fragen und den Folgen seines Handels zu konfrontieren.
1871, der Wilde Westen. Seit sieben Im Beichtstuhl seiner Kirche erfährt der
Ambivalenzen, die nicht den Täter Jahren lebt der ehemalige dänische überraschte Dorfpfarrer James Lavelle
entschuldigen, aber aufzeigen, dass Soldat Jon in Amerika und hat sich zu- sein Todesurteil. In genau einer Woche
die Grenzen zwischen Täter und Opfer sammen mit seinem Bruder eine neue will ihn ein Unbekannter am Strand
bisweilen nicht ganz so eindeutig sind, Heimat aufgebaut. Nun will er seine erschießen. Die perfide Rache dafür,
lassen „Anderson“ zu einem vielschich- Frau und seinen Sohn zu sich holen, als Kind jahrelang von einem mittlertigen, sehenswerten Film werden.
doch schon auf dem Weg vom Bahn- weile verstorbenen Priester sexuell
Michael Meyns
hof bricht die Realität des ungezügel- missbraucht worden zu sein. Lavelle
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immer Sonntag 16.00 Uhr
The Cut
Sputnik
ab 16.10. im Schillerhof
Fünf Zimmer, Küche,
Sarg
Ein Geschenk der
Götter
ab 30.10. im Schillerhof
ab 9.10. im Schillerhof
Das innovative Element dieser Vampirgeschichte ist der dokumentarische
Rahmen, innerhalb dessen sich der
Film als realer Einblick in das Leben
neuseeländischer Untoter ausgibt.
Aber der Zuschauer soll hier nicht getäuscht, sondern unterhalten werden.
Und das gelingt! Jemaine Clement
und Taika Waititi erzählen die Geschichte einer Männer-WG, die sich
seit Jahrhunderten durch ein freundschaftliches Miteinander auszeichnet. Doch nachdem der 8.000 jährige
Petyr überraschend das gemeinsame
Abendbrot in einen Vampir verwandelt, ist es mit der Ruhe vorbei. Denn
Neuankömmling Nick ruft mit seinem
losen Mundwerk Vampirjäger und
Werwölfe auf den Plan. Die beiden
Regisseure brechen auch mit der von
„Twilight“ genährten Vorstellung
makellos hübscher, intelligenter und
stets überlegener Vampire. Viago,
Vladislav, Deacon und Petyr sind um es kurz zu sagen: Nerds. In ihrer
sozialen Inkompatibilität absolut liebenswert, wachsen die Helden dem
Zuschauer trotz ihres Ernährungsplans
schnell ans Herz. Die beste VampirKomödie seit Langem!
Sophie Charlotte Rieger
Ulm liegt, wie so oft, im Nebel. Aber
Anna Bischoff hat ganz andere Sorgen,
denn der Intendant des Stadttheaters
hat der Schauspielerin gerade die Kündigung serviert. Im Jobcenter bietet ihr
eine theaterbegeisterte Sachbearbeiterin einen Schauspielkurs für Langzeitarbeitslose an, die eigentlich eine
Computerschulung bekommen sollten.
Doch Mitmachen ist Pflicht, sonst wird
die Stütze gekürzt. Auf den Lehrplan
hat Anna „Antigone“ gesetzt, jenes
Stück, das ihr sehr am Herzen liegt
und allmählich auch die Arbeitslosen
begeistert. Je länger die Proben dauern, desto mehr erfährt man von deren
privaten Schicksalen. Wie die junge
Friseuse in ihrem Praktikum ganz
selbstverständlich ausgebeutet wird
oder der Grieche an seinem Traum
vom eigenen Lokal an der Bürokratie
scheitert. Warum die zweifache Mutter
derart verschüchtert auftritt oder weshalb der verbitterte Teilnehmer sich
so aggressiv verhält. Und auch Anna
stürzt in die Sinnkrise.
Dieses hübsch aufgestellte Figurenkarussell wird mit situationskomischer
Gruppendynamik amüsant und kurzweilig in Schwung gehalten. Katharina Marie Schubert erobert mit charismatischer Lässigkeit souverän die
Herzen des Publikums in dieser Mutmacher-Komödie mit Tiefgang.
Dieter Oßwald
Neuseeland 2014
Regie: Jemaine Clement, Taika Waititi
Darsteller: Jemaine Clement, Taika Waititi, Ben
Fransham, Cori Gonzalez-Macuer
Fünf Zimmer, Küche, Sarg
D 2014
Regie: Oliver Haffner
Darsteller: Katharina Marie Schubert, Adam Bousdoukos, Canan Kir, Rick Okon, Paul Faßnacht,
Rainer Furch, Maik Solbach, Marion Breckwoldt
Mit „The Cut“ vollendet Fatih Akin
seine „Liebe, Tod und Teufel“ Trilogie
auf unerwartete Weise. Im Gegensatz
zu „Gegen die Wand“ und „Auf der
anderen Seite“ ist das dritte Werk der
Reihe in einem historischen Kontext angesiedelt und erzählt eine epische Geschichte auf drei Kontinenten. Nazaret
wird als Angehöriger der armenischen
Minderheit in Mesopotamien während
des Ersten Weltkriegs von seiner Familie getrennt und als Zwangsarbeiter
in die Wüste verschleppt. Nur knapp
kann er schließlich einer Hinrichtung
entgehen. Die gefährliche Suche nach
seiner Frau und den beiden Töchtern
führt ihn über Cuba bis in die Vereinigten Staaten. Wo immer er hinkommt,
trifft er nicht nur auf helfende Hände,
sondern auch auf erhobene Fäuste. Der
im Titel der Trilogie angedeutete Teufel
tritt hier nicht figürlich auf und doch ist
er in den menschlichen Abgründen der
Geschichte omnipräsent. Fatih Akin
zeigt die Brutalität des Völkermords an
den Armeniern in aller Deutlichkeit.
Sophie Ch. Rieger
Deutschland, Frankreich, Polen, Türkei, Kanada,
Russland, Italien 2014
Regie: Fatih Akin
Darsteller: Tahar Rahim, Simon Abkarian
Yaloms Anleitung
zum Glücklichsein
Irvin D. Yalom ist Psychotherapeut,
emeritierter Professor und Autor sowohl einflussreicher Fachliteratur als
auch millionenfach verkaufter Romanbestseller („Und Nietzsche weinte“).
Die Schweizer Regisseurin Sabine
Gisiger verknüpft in ihrem atmosphärischen Dokumentarfilm Biographisches mit Yaloms An- und Einsichten über das Wesen existentieller
menschlicher Themen wie Liebe und
Beziehung, die universelle Angst vor
Isolation und Tod und den therapeutischen Wert der Selbsterkenntnis.
Entgegen dem Filmtitel geht es hier
nicht um Hilfestellung für Glücksucher. Im internationalen Titel
„Yalom‘s Cure“steht „Cure“ sowohl
für die Heilmethode als auch die eigene Heilung, trifft mit seiner Doppeldeutigkeit pointiert sowohl Yaloms therapeutischen Ansatz als auch Gisigers
Annäherung an den Menschen Irvin
D. Yalom, der wortgewandt, ruhig und
gelassen seine eigene Biographie ganz
im Zeichen der Selbsterkenntnis zur
Analyse heranzieht.
Anke Teuber
Dokumentation
Schweiz 2014
Buch und Regie: Sabine Gisiger
Irgendwo in der brandenburgischen Provinz liegt das kleine Dorf
Malkow. Hier lebt Friederike ein
beschauliches Leben. Während die
Eltern die lokale Kneipe betreiben,
schaut Rike lieber Westfernsehen,
zum Beispiel die Science-Fiction
Serie „Raumschiff Interspace.“
Gemeinsam mit ihren Freunden
Fabian und Jonathan spinnt sie
gern die Raumfahrtgeschichten
weiter, imaginiert sich Flüge in
den Weltall und träumt davon,
Kosmonaut zu werden.
Doch für dieses Ziel ist sie viel zu
rebellisch. Immer wieder eckt sie
beim lokalen Abschnittsbevollmächtigten Mauder an, der ein
wachsames Auge auf die Clique
geworfen hat. Zu Recht, denn das
Trio plant ihr größtes Ding: Nachdem Rikes geliebter Onkel Mike
des Landes verwiesen wurde und
nun in West-Berlin lebt, setzt Rike
alles dran, ihn zurückzuholen. Mit
vielen zusammengeklaubten Teilen und der Hilfe von Herrn Karl,
der alles Erlaubte und vor allem
Verbotene besorgen kann, wird
eine Konstruktion ersonnen, mit
der Mike zurückgeholt werden
soll.
Doch derweil naht das Ende der
DDR. Im Fernsehen wird von Demonstrationen berichtet, immer
mehr Kinder fehlen in der Schule,
und auch Rikes Eltern planen die
Flucht.
Eine clevere Idee, die Geschichte
in den Tagen vor dem Mauerfall
spielen zu lassen, der auf überraschende Weise mit den Abenteuern der Kinder verwoben wird.
Dass Leben im kleinen Dorf Malkow wird so zum Mikrokosmos, in
dem sich auf kleinem Raum das
große Ganze spiegelt.
Michael Meyns
Deutschland 2013
Regie, Buch: Markus Dietrich
Darsteller: Flora Li Thiemann, Finn Fiebig, Luca
Johannsen, Jacob Matschenz, Devid Striesow,
Andreas Schmidt
Alle Spielzeiten
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28
September
Oktober 2014
2012
| Musik |
Für die Musikwelt war die Nachricht ein
kleiner Paukenschlag: Im Notenarchiv der Jenaer
»Akademischen Konzerte«, die seit 1787 in den damals neu
erbauten Rosensälen gegeben wurden, war im Sommer
1909 der Universitätsmusikdirektor und Stadtorganist
Fritz Stein auf Teile einer C-Dur Sinfonie gestoßen,
die von keinem Geringerem als Ludwig van Beethoven
stammen sollte.
Die Legende von Beethovens
»Jenaer Sinfonie«
Sollten die Stimmen wirklich zu einer Sinfonie von Ludwig von Beethoven gehören?
Der Fund, soviel war absehbar, barg einigen Sensationswert: Mehr als 80 Jahre nach
dem Tod eines der berühmtesten deutschen
Komponisten war augenscheinlich eine neue,
womöglich die erste Sinfonie des Meisters
aufgetaucht. Nicht in seiner Geburtsstadt
Bonn oder in seiner ›zweiten Heimat‹ Wien,
sondern in Jena.
An musikalischem Glaubens­
dogma gerüttelt
Stein brachte die vorliegenden handschriftlichen Orchesterstimmen in eine Partitur und
war sich nach eingehender Prüfung ziemlich
sicher, eine verschollene Jugendsinfonie Beethovens ans Licht befördert zu haben — eine
Sinfonie, die vom jungen Beethoven einst
nicht für vollwertig und der Publikation für
wert erachtet worden war. Was sei es für ein
frommer Wahn gewesen, schrieb Stein, Lebensgeschichte und künstlerischen Entwicklungsgang des größten Symphonikers aller
Zeiten für allseitig durchforscht und geklärt
gehalten zu haben. Und wäre es nicht geradezu verwunderlich, wenn Beethoven, der zur
Veröffentlichung seiner 1. Sinfonie im Jahre
1801 bereits 30 Lenze zählte, sich in seiner
musikalischen Sturm- und Drangperiode eines großen Orchesterstückes enthalten hätte?
Jetzt war es offenbar durch glücklichen Zufall ans Tageslicht gelangt, das »musikalische
Glaubensdogma« von der »heiligen Neunzahl
der Beethovenschen Symphonien« mithin in
seinen Grundfesten erschüttert.
Neue Sinfonie verspricht
Bombengeschäft
Zum Jahresende 1911 erschien die Partitur
schließlich im renommierten Leipziger Musikverlag Breitkopf & Härtel, wobei Stein als
Herausgeber fungierte. »Beethoven. Jenaer
Symphonie« prangte — scheinbar über jeden
Zweifel erhaben — auf dem Einband. Erst das
Deckblatt im Innentitel, das auf eine »Symphonie in c-Dur, mit Ludwig van Beethovens
Namen überliefert« verwies, tat der Wahrheit
vollends Genüge. Bei der, modern gesprochen, ›Vermarktung‹ des etwa fünfundzwan-
Abbildungen: wikipedia.de / Sammlung Leyenstein
Ob er im Stillen jubilierend die »Ode an die
Freude« aus Beethovens 9. Sinfonie angestimmt hat, ist nicht überliefert. Aber ein
Frohlocken ob des außergewöhnlichen Fundes, der ihm da unter die Hände geraten war,
dürfte den Jenaer Universitätsmusikdirektor
Fritz Stein sehr wohl erfasst haben. Der Theologe, Musikwissenschaftler und Dirigent, der
1906 über Heidelberg und Leipzig nach Jena
gekommen war und hier auch die Stelle des
Stadtorganisten bekleidete, hatte 1909 im Notenarchiv des »Akademischen Konzertes« in
den Rosensälen beim Umordnen der Notenschätze eine bemerkenswerte Entdeckung
gemacht: Unter einem Stoß alter Werke fand
er die geschriebenen Stimmhefte einer C-DurSinfonie, die sein Interesse umgehend in den
Bann zogen. Zwar fehlte ein Titelblatt mit
einem namentlichen Verweis — von der gleichen Hand aber, von der die Notenabschriften allesamt stammten, war auf der Stimme
der zweiten Violine »par Louis van Beethoven« zu lesen und die Violoncellostimme mit
der Aufschrift »Symphonie von Bethoven«
versehen.
29
Oktober 2014
2014
OKTOBER
Partitur der »Jenaer Sinfonie«. Fünf Jahrzehnte lang wurde das in Vergessenheit geratene
und in Jena wieder aufgefundene Werk Ludwig
van Beethoven zugeschrieben.
zigminütigen Musikstücks hatte Stein im Vorfeld sein Freund und Komponist Max Reger
intensiv beigestanden: »Du musst dann auf
dem Titelblatt: ›revidiert und herausgegeben
von Prof. Fritz Stein‹ bemerken, dann ist die
Symphonie bis 30 Jahre nach Deinem Tode Eigenthum Deiner Familie! Du kannst ein Bombengeschäft mit der Symphonie machen!«,
schrieb Reger ihm im August 1911. Nützlicher
Nebeneffekt: Im Ergebnis der Honorarverhandlungen verstand man es, dem Verlag zugleich eine vierhändige Klavierbearbeitung
der »Jenaer Sinfonie« von Reger schmackhaft
zu machen, die 1912 ebenfalls bei Breitkopf &
Härtel erschien.
Erste Aufführung
im Januar 1910 in Jena
Bevor die Sinfonie deutschlandweit und
international ihren Siegeszug durch die Konzertsäle antrat, wurde das Werk im Rahmen
eines »Akademischen Konzerts« am 17. Januar 1910 in Jena aufgeführt. Von einer »Wiedererweckung nach einhundertzwanzigjährigem Schlaf im Archivschrank« sprach Fritz
Portr ät des jungen Ludwig van
­B eethoven aus dem Jahre 1803.
Stein in der Konzertankündigung in der
»Jenaischen Zeitung« und lobte die musikalischen Schönheiten des Werks. »Die Komposition, viersätzig, fand sehr viel freudig
zustimmende und beifallspendende Zuhörer. Die einfachen Themen sind sehr gut
durchgearbeitet, und das Ganze, wiederholt
an Mozart, häufiger aber noch an Haydn erinnernd, erscheint oft in süßen Wohlklang
getaucht«, gab sich auch der Rezensent der
Zeitung am Tag nach der Aufführung voll
des Lobs.
Kein halbes Jahr nach Erscheinen der
Partitur hatte die Sinfonie laut Eigenwerbung des Verlages bereits in das Programm
von fast 200 Orchestern Aufnahme gefunden. In diese Liste reihte sich am 30. März
1912 auch das »New Symphony Orchestra«
London unter Sir Landon Ronald ein, was
gleichzeitig die Erstaufführung der neu aufgetauchten Sinfonie in England bedeutete.
Schauplatz war die britische Hauptstadt
zu Ostern 1911 auch für den »4. Kongress
der Internationalen Musikgesellschaft«, auf
der Fritz Stein erstmals vor großem musikwissenschaftlichem Auditorium einen viel
beachteten Vortrag über seine in Jena aufgefundene, mutmaßliche Jugendsinfonie Beethovens hielt. Parallel zur sich ausweitenden
Aufführungspraxis entfaltete der Musikwissenschaftler fortan eine rege Publikationstätigkeit, um die Zuschreibung der »Jenaer
Sinfonie« als ein Jugendwerk Beethovens in
der Öffentlichkeit mit Argumenten zu untermauern.
»Auffallende
­B eethovenianismen«
Neben den namentlichen Hinweisen auf
Beethoven auf den Stimmen stützte Stein
seine Expertise vor allem auf stilistische
Merkmale. Ungeachtet der starken, für ein
Jungendwerk indes nicht unüblichen Anlehnung an musikalische Vorbilder verwies er
auf »auffallenden Beethovenianismen« der
Sinfonie. Sicher: die musikalischen Bezüge
zu Mozart und Haydn seien unverkennbar.
Vor allem Haydns Londoner D-Dur und
Preisträgerkonzert
1
Mittwoch · 8. Oktober
20 Uhr · Volkshaus
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 73
D-Dur »La Chasse«
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für
Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 2
D-Dur op. 23
Dirigent: Kevin Griffiths
Violine: David Castro-Balbi
1. Preisträger Louis-Spohr-Violinwettbewerb
Und außerdem:
B
1
1
1
C
2
Donnerstag · 2. Oktober
20 Uhr · Volkshaus
Vorentscheidung.
Béla Bártok: Tanz-Suite fur Orchester Sz 77
Richard Strauss: Don Juan op. 20
Robert Schumann:
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38
Dirigenten: Joongbae Jee
Alexander Merzyn · Ciaran McAuley
Sonntag · 12. Oktober
11 Uhr · Rathausdiele
Klavierquartette
von Brahms und Dvořák.
Donnerstag · 16. Oktober
20 Uhr · Volkshaus
Orgel Solo.
Es spielt Wolf-Günter Leidel (Weimar).
Freitag · 31. Oktober
20 Uhr · Volkshaus
19 Uhr Konzerteinführung
Antworten auf Fragen.
Johannes Brahms: Konzert für Klavier
und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10
e-Moll op. 93
Dirigent: GMD Marc Tardue
Klavier: Bernd Glemser
Karten in der Jena Tourist-Information,
Markt 16 (Telefon 03641 - 498 060),
an der Konzertkasse oder im Internet.
www.jenaer-philharmonie.de
30
C-Dur Sinfonien, komponiert 1791
und 1792, erschienen Stein »geradezu als Muster« des aufgefunden
Werks, zu frappant die Übereinstimmungen im formalen Bau,
in Instrumentierung und in der
melodischen Gestaltung und Behandlung einzelner Themen, um
an einen Zufall zu glauben.
Umso deutlicher sah Stein allerdings in zahlreichen anderen
Partien zugleich die persönliche
Eigenart Beethovens durchbrechen — »in einer Akzentuiertheit,
daß ein anderer Autor als eben
Beethoven für sie ausgeschlossen erscheint.« Unerwartete
harmonische Ausweichungen,
rhythmische Verrückungen, dynamische Kontraste und andere
charakteristische Merkmale des
Beethovenschen Stils verrieten
unzweifelhaft die »Klaue des Löwen«. Im Minore f-moll sah Stein
Beethoven sogar »leibhaftig vor
uns« stehen.
Außerdem diagnostizierte er
eine Fülle von Reminiszenzen
an das spätere Werk Beethovens:
Es liege der Gedanke nahe, »daß
wir in unserer Symphonie einen
direkten Vorläufer der ›Ersten‹
vor uns haben. Das Finale erscheint geradezu als das Urbild
des Schlusssatzes von Op.21.«
Kein Grund zum Zweifeln
Nicht um eine Antwort verlegen zeigte sich Stein auch auf die
Frage, »auf welche Weise ein Jugendwerk Beethovens nach dem
kleinen weltabgeschiedenen Jena
hätte gelangen können.« In der
Tat hatte über den Briefkontakt eines früheren, inzwischen in Bonn
beheimateten Jenaer Studenten
mit Schillers Frau Charlotte eine
Komposition des jungen Beethoven zum Lied »Feuer­farbe« 1793
den Weg vom Rhein an die Saale
gefunden.
Bezeugt war außerdem etwa
zur gleichen Zeit das Studium
eines jungen Mannes aus musikliebender Bonner Familie in Jena,
in deren Hause früher Beethoven
verkehrt war. Hätten nicht auch
auf diesem Wege die Orchesterstimmen in den Bestand des
»Akademischen Konzerts« gelangt sein können?
In Zusammenschau aller Fakten und Hinweise gab sich Stein
von sich und seinem Fund jedenfalls überzeugt: »Ich sehe also
keinen Grund an der Autorenschaft ­Beethovens zu zweifeln.
Im Gegenteil: stammt die Symphonie nicht von Beethoven, so
wäre der Fund doppelt rätselhaft.
Denn wo ist der große Unbekannte zu suchen, der ein solches, den
großen Meister ankündigendes
Werk geschrieben haben soll?«
Rätsel gelöst:
Witt nicht Beethoven
Zwar blieb die behauptete
Urheberschaft Beethovens auch
die folgenden Jahre strittig,
doch auch ein eindeutiger Gegenbeweis aus. Zudem rückte
das sybillinische Diktum des
einflussreichen Leipziger Musikwissenschaftlers Hugo Reimann,
wonach ein Grund, die Sinfonie
Beethoven abzusprechen, nicht
vorläge, Steins Expertise in ein
wohlgefälliges Licht. »Sie haben
bewiesen, dass die Symphonie
von Beethoven sein kann oder
muß, jetzt soll erst einmal einer
beweisen, daß sie nicht von Beethoven ist«, zitierte Stein noch
Jahrzehnte später aus einem Brief
Riemanns, den dieser ihm im Jahre 1919 zur Causa »Jenaer Sinfonie« geschrieben habe.
Der Theologe, Dirigent und Musikwissenschaftler
Fritz Stein (1879 — 1961). Von 1906 bis 1914 machte sich der Freund
und Förderer des berühmten Komponisten Max Reger als Universitätsmusikdirektor, Organist und Chorleiter um das Musikleben in Jena verdient.
Fast 50 Jahre gingen ins Land,
ehe der Legende von Beethovens
Jenaer Jugendsinfonie das Sterbeglöcklein läutete. Den Nimbus als
verspätete Beethovenstadt machte Jena der US-amerikanische
Musikwissenschaftler H. C. Robbins Landon streitig, der sich vor
allem auf die Werke Haydns und
Mozarts verstand. Im Landesarchiv Rudolstadt als auch im Archiv des niederösterreichischen
Benediktinerklosters Göttweig
fanden sich in den späten 1950er
Jahren Hinweise auf den wahren Urheber der Jenaer Sinfonie:
den Cellisten, Komponisten und
Würzburger Kapellmeister Friedrich Wilhelm Witt, im Übrigen
ein Altersgenosse Beethovens.
In Göttweig hatte Landon einen weiteren Satz handschriftli-
cher Orchesterstimmen der »Jenaer Sinfonie« ausfindig gemacht,
wobei der Bibliothekskatalog das
Werk als »Symphonia Authore
Witt, Capelmeister Würzburg«
auswies. In Rudolstadt tauchte
ein dritter übereinstimmender
Stimmensatz mit dem Vermerk
»Di Witt« auf.
Indizien erscheinen
in neuem Licht
Viele der zuvor von Stein
zusammengetragenen bibliografischen Angaben erschienen
nunmehr in einem vollkommen
neuen Licht. Die Initialen »P.F.W.«
auf den Seiten der ersten Violinstimme der »Jenaer Sinfonie«, die
Stein dem Biografen und Beethovenfreund Fritz Wegeler zugeschrieben hatte, konnten nach
Abbildung: Max Reger Institut Karlsruhe
»
September
Oktober 2014
2012
31
Oktober 2014
HENRI MATISSE, IKARUS, AUS JAZZ, ⁄·›‡
© SUCCESSION H. MATISSE / VG BILD-KUNST, BONN ¤‚⁄›,
FOTOGRAFIE: ARCHIVES H. MATISSE.
ALLE RECHTE VORBEHALTEN
Landons Meinung nun nichts anderes bedeuten als »Par Friedrich
Witt« — von Friedrich Witt.
Auffällig zudem, dass sich mit
einer A-Dur-Sinfonie eben jenes
Witt im gesamten Notenarchiv
des »Akademischen Konzerts«
wiederum nur ein Werk fand,
das auf dem gleichen Papier
niedergeschrieben und mit demselben Wasserzeichen versehen
war wie die Orchesterstimmen
der »Jenaer«.
Schließlich ließen sich auch
die engen kompositorischen
Bezüge zu den Werken Haydns
aufs Beste mit der Vita Witts in
Einklang bringen. So stand Witt
nachweislich seit 1789 als erster
Violinist in Diensten der Hofkapelle von Fürst Karl Ernst von
Oettingen-Wallerstein, der als
glühender Haydn-Verehrer justament in dieser Zeit beste Kontakte
zum Doyen der »Wiener Klassik«
pflegte. Drei Sinfonien verehrte
Haydn um jene Zeit dem fürstlichen Musikliebhaber, führte eine
davon 1790 selbst am Fürstenhofe auf und übersandte später
auch jene ominösen »Londoner
Sinfonien« dorthin, die nach Einschätzung Steins dem Komponisten der »Jenaer Sinfonie« direkt
als Vorlagen gedient zu haben
schienen. Selbst einige der typischen »Beethovenianismen«, die
Stein entdeckt zu haben glaubte,
wurden in späterer Zeit von der
musikwissenschaftlichen Zunft
eher als »Haydniansmen« eingeordnet.
Jenaer Philharmonie
spielt Jenaer Sinfonie
Dennoch wurde erst im Verlaufe der 1960er Jahre in der Musikwelt weitgehende Einigkeit
über die Urheberschaft Witts
erzielt. Bis dahin erschien die
»Jenaer Sinfonie« unter Beethovens Namen des Öfteren auf
Schallplatte, etwa in Einspielungen des Niederländischen
Philharmonischen Orchesters,
der Münchner Philharmoniker,
des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig oder der Sächsischen Staatskapelle Dresden
unter Franz Konwitschny. 1976
waren es wiederum die Münchner Philharmoniker, die auf
einer LP dem wahren Urheber
Friedrich Witt die Ehre gaben.
Und dennoch: Mit dem Namen des weitgehend unbekannten Komponisten Friedrich Witt
geriet die Komposition die nachfolgenden Jahrzehnte schneller
als gedacht in Vergessenheit.
»Und die Jenaer Sinfonie wurde wieder ins Grab zurückgelegt, als sich erwies, dass nicht
Beethoven, sondern ein Herr
Witt der Schreiber dieser allzu
locker gefügten Arbeit war: die
Zeit biß wieder zu, das heißt:
der Schutzpanzer ›Beethoven‹
fiel ab und die Verwesung konnte einsetzten«, verabschiedete
schon Mitte der 1970er Jahre
ein Musikkolumnist das Werk
auf den Friedhof der Musikgeschichte.
Tatsächlich gelten der Komponist Friedrich Witt und seine
»Jenaer Sinfonie« heute weitgehend als Geheimtipp. ›Ausgegraben‹ wird sie dennoch
von Zeit zu Zeit, zumal in Jena.
Unter der musikalischen Leitung seines ersten NachwendeDirigenten Andreas S. Weiser
schaffte es das kleine liebenswerte Stück im Jahre 2002 auf
die erste CD-Veröffentlichung
der Jenaer Philharmonie.
(akl)
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DIE AUSSTELLUNG STEHT UNTER DER SCHIRMHERRSCHAFT DER FRANZÖSISCHEN BOTSCHAFT IN DEUTSCHLAND.
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Bei Vorlage eines gültigen Ausweises, nach Verfügbarkeit, theatereigene Veranstaltungen (außer DomStufen-feStSpiele und Sonderveranstaltungen).
32
September
Oktober 2014
2012
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34
| messe |
September
Oktober 2014
2012
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Das Forum für Profis Urlaub planen auf der
»Reisen & Caravan«
und Freizeitsportler
Vom 30. Oktober bis 2. November öffnet die
­beliebte Reisemesse zum 23. Mal ihre Tore: 260
Die Sport- & Outdoormesse ›sport.aktiv‹ geht in
die 8. Runde: Am 1. und 2. November 2014 verwandelt
Aussteller präsentieren in den Hallen der Messe Erfurt
Traumziele und die neuesten Caravaningmodelle.
Rund 70 Aussteller präsentieren
auf über 10.000 Quadratmetern
alles Wissenswerte rund um die
fünf Themen-Welten Trendsport,
Fahrrad, Outdoor, Winter und —
neu in diesem Jahr: Kindersport.
Wintersport-Highlights sind in
diesem Jahr eine Outdoor-Loipe
mit echtem Schnee und Biathlon-Schießen, eine Eislauffläche
sowie die Indoor-KunstschneeArena inklusive Rodelhang.
Die Trend-Sport-Welt lockt
mit Sporthockern, Stand up Paddeling, Pole Dance, Fitness &
Lifestyle, Easy Fitness und Body
street. Radio Top 40 und Orange
Jungle präsentieren die ›Jungle
Games 2.0‹.
Die sport.aktiv ist auch 2014
wieder Dreh- und Angelpunkt
rund ums Rad. In der Themenwelt »Fahrrad« finden die Besucher ein umfangreiches Angebot
an Fahrrädern, Mountainbikes,
Falträdern, Liegerädern, Bekleidung, ergonomischen Sätteln,
Helmen und Accessoires. Der aktuelle E-Bike-Boom spiegelt sich
natürlich auch in der sport.­aktivFahrradwelt wider. Für Fans
und Aktive gibt es einen 600 m2
I ndoor-Fa h r radpa rcou rs  m it
Rampe zum Testen der neuesten
Bikes, eine Outdoor-Teststrecke,
einen Kinderfahrrad-Parcours
sowie als Aussteller und Berater
Thüringens Top-Fahrradhändler.
Ebenfalls zur Outdoor-Welt
gehören dieses Jahr ein Aben-
Die ganze Welt an einem Ort — das
bietet die »Reisen & ­Caravan«
vom 30. Oktober bis 2. November 2014 in der Messe Erfurt allen Thüringer Reisefreunden, die
jetzt ihren Urlaub oder einen
Tapetenwechsel planen. Zu der
viertägigen Messe rund ums Reisen und den mobilen Urlaub erwartet der Veranstalter RAM Regio rund 260 Aussteller. In zwei
Messehallen präsentieren sie
Urlaubsziele in den beliebtesten
Ferienländern, Aktivreisen rund
um den Globus sowie die neuesten Caravaningmodelle.
Neu im Angebot der zum
23. Mal stattfindenden Reisemesse sind Spezialreisen für Kunstund Gartenfreunde sowie Caravan- und Motorradreisen. Unter
den deutschen Ferienregionen
legt besonders der Harz mit einem deutlich größeren Angebot
zu. Der Freistaat Thüringen punktet als facettenreiches Naherholungsziel, in dem wohl jede Art
von Erlebnis und Entspannung
möglich ist. Für den Caravaningbereich meldet der Veranstalter
eine Erweiterung um das neue
Sonderthema »­Campingplätze«.
Abgerundet wird das Messeerlebnis durch ein attraktives
Rahmenprogramm mit Reiseberichten, Vorträgen, Urlaubskino
und Folklore. Am Wochenende
(1. und 2. November) ist zudem
die Outdoormesse »sport aktiv«
im Eintrittspreis für die »Reisen
& Caravan« enthalten.
In der Messehalle 2 kommen
alle Freunde des mobilen Urlaubs
sich die Erfurter Mehrzweckhalle wieder in ein Mekka
für Hobbysportler aus ganz Mitteldeutschland.
teuercamp mit Himmelsleiter,
Bogenschießen und Slacklining,
Skiroller-Test-Fahrten, Erfurts
größter Outdoor-Markt und ein
Tauchbecken.
Die neue Kindersport-Welt
bietet den Kleinsten und auch
Größeren zudem viele Mitmachaktionen. Die Soccerliga
veranstaltet das Messe-Aktionsturnier für Kinder: »Schlag den
Champion!« Hier treten Kinder
gegen den Fußball-Champion
René Tretschok in verschiedenen sportlichen Disziplinen an.
Übrigens: Die Eintrittskarte
der sport.aktiv berechtigt auch
zum Besuch der parallelen Messe »Reisen und Caravan«. Hier
präsentieren über 270 Aussteller aus aller Welt Reiseziele aus
über 50 Ländern sowie die neuesten Reisemobile der Saison
2014/2015.
Sport- & Outdoormesse
›sport.aktiv‹
01./02.11.2014, 10 – 18 Uhr,
Messe Erfurt
Eintrittspreise: 7/9 €
www.sportaktiv-erfurt.de
www.reisen-caravan.de
auf ihre Kosten. Wohnwagen und
Reisemobile aller Größen und
Preisklassen laden hier zum Probewohnen ein. Was man für einen gelungenen Campingurlaub
braucht, ist im Bereich »Campingzubehör« zu haben — vom
Vorzelt bis zum Kochgeschirr.
Wer sich über Reiseziele und
Urlaubsformen
informieren
möchte, ist wiederum in der Messehalle 3 an der richtigen Stelle.
Mit einem breiten Angebot an
deutschen Ferienregionen und
vielen internationalen Traumzielen sorgt die Touristikhalle für
jeden Geschmack — egal, ob Familien- oder Aktivurlaub, ­Ferien
in den Bergen oder am Meer,
Städtereise, Kreuzfahrt, Wellness
oder Urlaub auf dem Bauernhof.
23. »Reisen & Caravan«
30.10.–02.11.2014, Messe
Erfurt
www.reisen-caravan.de
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Oktober 2014
| interview |
| buchvorstellung |
Bernd Leyon
Berlin, Berlin!
Vier Fragen an Bernd Leyon,
­Herausgeber von »Berlin on Vinyl«.
Berlin ist für Dich …?
Bernd Leyon: … die Stadt, in der ich
geboren und aufgewachsen bin, die Stadt,
in der ich arbeite und lebe. Berlin ist und
bleibt einfach meine Stadt.
Hatte Berlin früher mehr Charme als
heute?
Bernd: Nun ja, für mich gibt es da drei
Phasen Berlin. Die erste reicht bis 1990, die
zweite wiederum bis ins Jahr 2000 und die
dritte Phase umschließt die letzten zehn
Jahre, die vor allem dadurch geprägt sind,
dass das Stadtklima irgendwie zunehmend
aggressiver geworden ist und dadurch auch
anstrengender, in dieser Stadt zu leben.
Charme findet man sicher immer noch viel,
die Stadt hat aber auch sehr viel
davon verloren, da vielerorts
einfach vermeintliche Attraktivität, Hipness, Langeweile oder
Provinzialität übergestülpt wurde.
Welches war deine erste
Langspielplatte mit Berlincover?
Bernd: Ah, das weiß ich
noch ganz genau: Eine LP der
Kabaretttruppe »Die Berliner
Stachelschweine«. Auf dem
Plattencover prosten Wolfgang
Gruner und Wilfried Herbst
derart verschmitzt in die Kamera — das schau ich mir immer wieder gern an.
Die ›unhörbarste‹ Langspielplatte mit
Berlincover in deiner Sammlung ist für
Dich?
Bernd: Die gibt’s natürlich nicht. Mich
haben zwar für mein Buchprojekt vor allem
die Cover interessiert, als Musikliebhaber schätze ich jedoch jede dieser Platten
für ihr unverwechselbares musikalisches
­Zeitkolorit.
Danke für das Gespräch.
Interview: Florian Görmar
Spaziergang
per Plattencover
Das Cover einer Vinyl-Schallplatte dient seit jeher der Vermarktung des
Produkts und seines Autors oder Künstlers. Nicht so in Bernd Leyons Buch
»Berlin on Vinyl«: Hier erwachsen Dutzende versammelter Plattencover zu
einem entdeckenswerten Zeitdokument der jüngeren Geschichte Berlins.
Ein Buch wie dieses kann es eigentlich nur
über Berlin geben. Ein Buch wie dieses
lohnt es definitiv, einmal über den Horizont der lokalen Buchveröffentlichungen
hinauszuschauen. Bernd Leyon, gebürtiger
Berliner, verkauft in seiner Heimatstadt seit
über zwanzig Jahren Musiktonträger, vorwiegend
Schallplatten. 2010
eröffnete er seinen
ersten eigenen Laden: das ›Musik
Department‹ in der
K a sta n ie n a l lee.
Unter Plattenliebhabern sprach
sich dieses schnell als Laden
mit besonders erlesener Auswahl
herum. Wer keine konkrete Idee
bezüglich der neuen Lieblingsplatte hat, braucht nur Bernd Leyon zu
fragen: Einen Tipp gibt’s immer,
und der trifft in der Regel auch ins
Schwarze.
Die Wände seines Musikgeschäfts dekorierte er selbstredend
mit handverlesenen Plattencovern, wobei er
— einem inneren Impuls folgend — insbesondere zu LP- und Single-Covern griff, die quasi
genreübergreifend Berlin zum gemeinsamen
Bildmotiv haben. Ein Kunde war so begeistert von dieser Covercollage, dass er sofort zu
Leyon meinte, dies müsse es als Buch geben.
Leyon gefiel diese Vorstellung, die Idee wurde in der Folge konkretisiert und die Anzahl
der Plattencover mit Berlinbezug kontinuierlich erweitert. Nach zwei Jahren akribischer
Suche stand schließlich die erstaunliche
Sammlung von 150 Berlincovern aus den Jah-
ren 1959 bis 1989 bereit‑— um als besonderes
Zeitdokument in einem schmucken Bildband
vereint dargestellt zu werden.
Nun ist der Bildband »Berlin on Vinyl«
vor wenigen Wochen erschienen: Der musikalische Aspekt der darin versammelten
Schallplatten rückt angenehmerweise eher in den Hintergrund (da
teils doch mit sehr fragwürdigen Interpreten bestückt) und
ermöglicht eine ›ungetrübte‹
Sichtweise auf die tatsächlich
bestaunenswerte Covergestaltung. Das Kapitel »Berlin kreuz
und quer« etwa ermöglicht einen
mehrseitigen Spaziergang per
Plattencover quer durch die Stadt:
Von der Avus über Schloss Charlottenburg,
Ernst Reuter Platz und Gedächtniskirche
bis in den Tiergarten und darüber hinaus.
Andere Kapitel widmen sich coverreich ausgewählten Momenten und Berlin-Aspekten:
»JFK in Berlin«, »Brandenburger Tor« oder
»Den Ku’damm hoch und runter«. Faszinierend ist nahezu jede Seite, wenn man ein
bisschen Berlinfan ist. Wäre das Buch in sich
nicht eine so runde Sache, könnte man fast
der Neigung nachgeben, die schönsten Coverseiten aus dem Buch herauslösen und sich
selbst an die Wand zuhängen …(fgo)
Musikgenreübergreifendes Thema:
Berlin, Berlin!
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September
Oktober 2014
2012
| filme |
Alpenwestern
Wann hat es zuletzt einen so wuchtigen, vielschichtigen, deutschsprachigen Western gegeben?
Andreas Prochaska hat mit »Das finstere Tal« einen Film vorgelegt, der zweifellos zu den bemerkenswertesten Produktionen dieses Jahres gehört.
Ende des 19. Jahrhunderts: Ein Reiter (Sam Riley)
erreicht ein abgelegenes Dorf in einem karstigen
Alpenhochtal, das unter der rigiden Herrschaft eines Patriarchen und seiner Söhne steht. Misstrauen schlägt dem
Fremden, der sich als Fotograf ausgibt, sofort entgegen — schließ-
lich wird er aber doch geduldet. Nachdem der erste Schnee das
Dorf einschließt, kommt unter mysteriösen Umständen einer der
Brenner-Söhne ums Leben. Als ein weiterer Sohn stirbt, wird klar,
dass der Fremde nicht nur zum Fotografieren gekommen ist und
offenbar eine Rechnung aus längst vergessen geglaubten Zeiten zu
begleichen hat …
Formvollendet inszenierter Alpenwestern, der dank seiner dicht
gewobenen Geschichte, der gewaltigen Kulisse und glänzend aufspielender Charaktere bei weitem nicht nur Genrefreunden ans
Herz gelegt werden kann.(mei)
Das finstere Tal Auf DVD seit 04.09.2014; 12,99 Euro
Echsen-Spaß
Pünktlich zum 60. Geburtstag von Godzilla — im
Jahr 1954 taperte die japanische Monsterechse
erstmals über die Leinwand — erschütterte diesen
Frühling die nunmehr zweite Hollywood-Adaption
und insgesamt 27. Verfilmung des Monsterstoffs
die hiesigen Kinosäle. Auf DVD bzw. Blu-ray liegt
der monströse Katastrophenfilm des genreerprobten Regisseurs Gareth Edwards (»Monsters«) seit
kurzem ebenfalls vor, so dass der heimischen Filmsammlung getrost eine weitere Popcorn-Kinoperle hinzugefügt werden kann.
Beinahe erwartungsgemäß eher dünn, zusammengeschustert und
mit einer Handvoll Schwachstellen versehen ist das Drehbuch —
auch die Darstellerriege kommt eher mäßig daher — aber herrje:
die aufgebaute Stimmung und insbesondere die Optik, die dieser
Blockbuster bieten, sind einfach schaurig großartig!(flb)
Godzilla Auf DVD seit 25.09.2014; 13,99 Euro
Des Mannes kleiner Freund
Menschen vergleichen gern untereinander: Häuser, Autos, Boote, Schuhsammlungen, was auch
immer. Geht nicht anders. Mann hat überdies
noch ein ureigenes, geschlechtsspezifisches Vergleichsobjekt, dessen Größe offenbar geradezu
zwanghaft Bedeutung beigemessen wird: der Penis. Zu diesem Kehrschluss kann man zumindest
bei dieser Dokumentation über des Mannes bestes
Stück gelangen. Ausgehend von einer ›existentiellen‹ Erfahrung — vor ­einem Millionen-Publikum
machte Patrick Moote während eines Basketballspiels seiner (nun
Ex-)Freundin einen Heiratsantrag, den diese mit Verweis auf seine
geringe Penisgröße ablehnte — begibt sich der Geschmähte auf eine
Reise rund um den Globus, um Ärzte, Pornostars, Sexkolumnisten,
Wissenschaftler und diverse andere Experten mit seinem ›Problem‹ zu konsultieren und der Frage auf den Grund zu gehen, ob
wirklich überall auf der Welt der Größe dieses kleinen Kameraden
so viel Aufmerksamkeit zukommt. Humorvolle und zugleich lehrreiche ›Cockumentary‹!(flb)
Unhung Hero — Auf die GröSSe kommt es (nicht) an Auf DVD seit 19.09.2014; 11,31 Euro
In dem dystopischen Actionthriller »Snowpiercer« hat es die Menschheit endgültig vermasselt:
Der Versuch, der stetigen globalen Erwärmung
mittels Injektion eines künstlichen Gegenmittels
in der Atmosphäre entgegenzuwirken, ist gründlich nach hinten losgegangen. Denn der Planet ist
nun mehr als kühl — eine neue Eiszeit angebrochen,
die Menschheit quasi ausgestorben. Lediglich ein
letzter Rest Überlebender rast in einem futuristischen Zug um die Welt, wobei im vorderen Teil
Snowpiercer Auf DVD seit 23.09.2014; 14,99 Euro
die Herrschenden im luxuriösen Prunk leben, im hinteren Teil die
Unterschicht vegetiert und alle Schikanen und Erniedrigungen duldet — bis es Zeit wird, die Revolution zu proben …
Obwohl als Blockbuster produziert, ist »Snowpiercer« in den deutschen Kinos eher untergegangen. Völlig zu unrecht, hat der Südkoreaner Bong Joon-ho hier doch einen Film vorgelegt, der nicht nur
der Action inszenatorisch jede Menge Platz zur überaus kreativen
Entfaltung lässt, sondern auch seinen Protagonisten wünschenswert viel Raum einräumt, um an charakterlicher Tiefenschärfe zu
gewinnen. Definitiv mehr als nur kurzweilig!(flb)
Cover: Labels
Klassenkampf in Eisenbahn
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Oktober 2014
| schöne bücher |
Lese­
empfehlungen
DAS BESTE
ZUM SCHLUSS
Preziosen des russischen Landlebens
Der Dörlemann-Verlag hat die lesende Welt mit einer weiteren Erstübersetzung von Iwan Bunins Prosa beschenkt:
»Vera« versammelt fünf Erzählungen aus dem Jahr 1912,
die zu seinen frühen Prosastücken gehören.
Auch für diesen Erzählband lässt sich jene Empfehlung
aussprechen, die für nahezu alle Prosastücke Bunins gilt:
Wer sich ein eindrückliches Bild vom russischen Landleben am Ende des 19. Jahrhundert machen möchte, sollte
diese literarischen Zeitaufnahmen lesen — und darf sich
danach in die Reihe jener Staunenden einreihen, die sich
(zu Recht) fragen, warum ein Erzählkünstler wie Iwan
Bunin, der ein dermaßen überragendes Gespür für Stimmung und Lebensdetails zu Papier zu tragen versteht (und
1933 sogar als erster Russe überhaupt den Nobelpreis für
Literatur erhielt) nach wie vor kaum in einem Atemzug
mit den anderen ›Großen‹ der russischen Klassikergeneration (Dostojewski, Tolstoi,
Tschechow etc.) genannt wird. Gut zu wissen, dass mit jedem weiteren Bunin-Band,
den Dörlemann veröffentlicht, ein wenig mehr Licht der Aufmerksamkeit auf ihn fallen
­dürfte …(mei)
“MASCHINE”
12.10.14
Iwan Bunin: »Vera«
Dörlemann, 240 Seiten (geb.), 21,90 Euro
Abbildungen: Verlage
Entspannt und präzise
Man sollte sich daran gewöhnen, dass der Name Cornelia
Schleime nicht länger nur in Zusammenhang mit Malerei zu bringen ist: Nach ihrem Romandebüt »Weit fort«
(2008) ist nun ihr erster Erzählband »Das Paradies kann
warten« erschienen. Darin präsentiert sie eine Sammlung
von 12 Kurzgeschichten — nicht ganz wie aus dem Leben
gegriffen, aber auch nicht weit weg davon. Geschichten,
in denen sie von eher unangepassten Menschen und deren
Sehnsüchten und (Auf-)Begehren erzählt — also Figuren,
wie man sie vielleicht nicht persönlich kennt, aber doch
sicher sein kann, dass sie irgendwo in dieser Welt existieren.
Was diese Geschichten zu einem sehr angenehm-kurzweiligen Leseerlebnis macht, ist nicht nur der zwischen
Lakonie, Ernst und frivolem Übermut wechselnde Erzählton, sondern vor allem der Umstand, dass Cornelia Schleime gleichzeitig entspannt und
präzise erzählen kann: Schleime braucht keine Schachtelsätze, um zu überzeugen, keine
affektiert-bemühte Wortstelzen, die sie als ›Künstlerin am Worte‹ erkennbar werden lassen. Nein, Cornelia Schleime entfaltet ihre Szenerien mit einfachen Worten. Dabei entstehen sprachliche Bilder, die genauso wirkungsvoll ankommen wie die 30 farbigen Bilder,
die — natürlich von ihr angefertigt — die einzelnen Geschichten illustrativ aufwerten. Der
Schnittstelle zwischen Bild- und Erzählkunst hat Schleime mit »Das Paradies kann warten« auf jeden Fall ein faszinierendes Kapitel hinzugefügt.(mei)
Cornelia Schleime: »Das Paradies kann warten«
Fuchs & Fuchs, 192 Seiten (geb.), 21,90€
BEN BECKER
18.10.14
redATTACK
30.10.14
21.11.2014
LIEDFETT
22.11.2014
JOACHIM WITT
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38
Oktober 2014
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39
Oktober 2014
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Einsendeschluss für die Novemberausgabe 2014
ist der 13. Oktober 2014.
| arbeitsmarkt |
Die Neuen kommen
Arbeitsagentur führt neue Icons ein,
Grafiken: Bundesagentur für Arbeit
erleichtern.
Bereits seit August laufen im TV Werbespots
für die neue Kampagne »Das bringt mich
weiter« der Bundesagentur für Arbeit. Das
große Thema der Kampagne ist der Fachkräftebedarf. Ziel ist es, neue Potenziale für den
Arbeitsmarkt zu erschließen, um dem Fachkräftebedarf angemessen zu begegnen.
Dabei richtet sich die Kampagne vor allem
an Jugendliche, Wiedereinsteigerinnen und
Wiedereinsteiger, Ältere und Unternehmen.
Unter dem Motto »Das bringt mich weiter«
zeigen die verschiedenen Themenbereiche
wie die Bundesagentur für Arbeit verschiedene Kunden weitergebracht hat, sei es bei der
die Bürgern die Navigation
Suche nach einer Ausbildungsstelle, Weiterbildung oder Personal.
Die neuen Icons (Symbole) haben Wiedererkennungswert und weisen den Kunden
sowohl auf der Homepage der Arbeitsagentur als auch in verschiedenen Printmedien
den richtigen Weg. Jedes Icon steht für ein
bestimmtes Thema, so dass man sich schnell
zurechtfindet. Überzeugen Sie sich selbst!
(ank)
Mehr Informationen:
www.dasbringtmichweiter.de
Ausbildung
Geldleistung
Zahlen und Fakten
Qualifikation
Arbeit und Vermittlung
Arbeitgeber-Service
40
Oktober 2014
Termine & Tagestipps Oktober 2014
noch bis zum 13.10.2014
Phyletisches Museum
»Galápagos«
Bekannt als ›verzauberte Inseln‹ und
auch als Darwins Station auf seiner
mehrjärhigen Weltreise – Galápagos
spielt in der Evolutionsbiologie eine besondere Rolle. Dabei sind Fauna und
Flora im Vergleich zum Festland sehr
artenarm, aber ›Lonesome George‹,
Darwinfinken und Meerechsen sind berühmt. Zunehmender Tourismus und —
Fischerei, aber auch eingeschleppte invasive Arten wie Ratten und Ziegen bedrohen den Nationalpark.
noch bis zum 17.10.2014
Villa Rosenthal
Ausstellung der Jenaer Künstlerin
­Magdalena Cichon. »hazard material«
»Das spezifisch Textile meiner eigenen
Malerei schlägt sich, so glaube ich, vor
allem in der Verwendung zeichenhafter
Ornamente, der Behandlung des Bildraums als flächige Einheit und einer bestimmten Behandlung von Farbe und
Material nieder, die beidem ein größeres Eigenleben erlaubt und das Bild
eher als Objekt denn als Fenster behandelt …«
noch bis zum 19.10.2014
Romantikerhaus Jena
»Der Gott der Romantiker. Goethe in
Jena.«
Eine Ausstellung über den Jenaer Goethe und sein Verhältnis zu den Frühromantikern.
noch bis zum 02.11.2014
Mineralogische Sammlung,
­Sellierstr. 6
»Die Mineralogische Societät zu Jena«
Die 1797 gegründete Mineralogische
Sammlung ist eine der ältesten und
größten deutschen Universitätssammlungen. Mit einem Bestand von ca.
80.000 Objekten ist sie intensiv sowohl
in Forschung als auch Lehre im Bereich
von Geo- und Biogeowissenschaften
eingebunden.Neben dem regionalen
Schwerpunkt (Minerale aus der Trias
rund um Jena) und einer systematischen Sammlung mit weltweiten Fundpunkten unter besonderer Berücksichtigung Thüringer Vorkommen enthält die
Sammlung auch eine beachtliche Anzahl von Meteoriten und Tektiten. Als
Besonderheit enthält sie auch die
Sammlung der ersten geowissenschaftlichen Gesellschaft Europas. Die Mitglieder dieser 1797 gegründeten »Societät
für die gesammte Mineralogie zu Jena«
aus ganz Europa bereicherten durch Eigenfunde und die Überlassung ganzer
Mineral- und Gesteinssuiten die Sammlung.
noch bis 23.11.2014
Kunstsammlung Jena
»Zwischen Traum und Reportage:
Künstler der Neuen Sachlichkeit
Malerei, Zeichnungen, Druckgrafik«
Die Ausstellung wird die Kunst der
›Neuen Sachlichkeit‹ erstmals seit 1926
wieder in Jena vorstellen und soll nicht
nur an die regionale Kunstgeschichte,
sondern auch an die politische Geschichte erinnern. Denn dem, was als
künstlerische Reaktion auf den Ersten
Weltkrieg folgte, gingen auch in Jena
viele politische, soziale und kulturelle
Verwerfungen voraus. Neben der Rezeption der Jenaer Ausstellung von 1926
werden auch die Einflüsse der Neuen
Sachlichkeit auf die Kunst im Osten
Deutschlands (zumindest partiell) untersucht.
noch bis zum 31.12.2014
Stadtmuseum Jena
»Zwischen Bildersturm und Wiederauferstehung – die Jenaer Marienkrönung«
In den meisten Kirchen fanden sich Bilder und Plastiken, die nicht nur der Andacht dienten, sondern auch der Veranschaulichung christlicher Legenden, die
das einfache Volk nicht lesen und in der
lateinisch vorgetragenen Messe nicht
verstehen konnte. Mit der Bibelübersetzung durch Martin Luther und deren rascher Verbreitung änderte sich das
grundlegend. Der Reformator wandte
sich gegen die Rolle Marias als Himmelskönigin, da für ihn die Erlösung
durch den Opfertod Christi vollkommen
sei und keines Mittlers bedarf. In der
Folge verschwanden die meisten Marienbildnisse aus den reformierten Kirchen. Eine Marienkrönung (Stadtmuseum Jena, um 1520), die kurz vor der
Reformation als Andachtsbild aufgestellt
wurde, bildet den Ausgangspunkt der
Ausstellung, die sich mit dem Marienkult und seiner Bedeutung für die christliche Kirche, insbesondere für die Stadtkirche St. Michael in Jena und ihre Beziehungen zum Erfurter Dom und nach
Oberfranken, beschäftigt. Doch auch
die Geschichte der Marienkirche in Ziegenhain, die wegen eines wundertätigen
Marienbildes im Mittelalter Wallfahrer
von weit her angezogen hat, wird erstmalig im Bedeutungskontext erzählt.
Aufgearbeitet werden dazu Schnitzplastiken aus dem Besitz des Stadtmuseums
Jena, die bisher noch nicht öffentlich
präsentiert wurden.
03.10.2014 – 15.03.2015
Stadtmuseum Jena
»Heimatfront. Eine mitteldeutsche Universitätsstadt im Ersten Weltkrieg«
Am 14. August 1914 verdammte der weltberühmte Gelehrte Ernst Haeckel im Jenaer Volksblatt »Englands Blutschuld
am Weltkriege«. Aufregende Jahre standen Jena bevor: Die noch junge Nordschule würde alsbald in ein Lazarett
umgewandelt werden; erstmals sollten
im Folgejahr Schaffnerinnen und Briefträgerinnen für Aufsehen sorgen. Angst
ergriff die gesamte Stadt, als im Herbst
1915 in Jena eine Thyphus Epidemie ausbrach. Trotz allem scheint die Heimatfront lange Zeit fest geschlossen. Aber
Ostern 1916 trafen sich Jugendliche aus
ganz Deutschland in der Zwätzengasse
16 mit Karl Liebknecht zur illegalen »Osterkonferenz«. Unsere Ausstellung fragt
deshalb: Wie lange hielt und woran zerbrach der im Augusterlebnis von 1914
scheinbar entstandene Konsens aller
Bevölkerungsschichten? Welche spezifischen Ausprägungen hatte dieser Prozess an einem Rüstungsstandort wie
Jena? Und wie ging es einer Mutter oder
einem Schulkind damals tatsächlich, im
ersten großen Krieg des 20. Jahrhunderts, mitten in Thüringen?
13.10. 2014 – 25.10.2014
Goethe Galerie
Wanderausstellung »125 Jahre CarlZeiss-Stiftung«
Die Ausstellung thematisiert die Geschichte der Stiftung, deren Aufgaben
heute und in Zukunft sowie das Leistungsportfolio der Stiftungsunternehmen Carl Zeiss AG und SCHOTT AG.
Mi, 1. Oktober
Theater & Bühne
Cospeda, Alter Pfarrhof, An den Linden 17, 19:30 Uhr
»Dorftratsch oder Stadtgeflüster«
Gezeigt wird eine Eigenproduktion der
Amateurtheatergruppe deren Mitglieder
alle ihren derzeitigen Lebensmittelpunkt
in Cospeda haben. So zeigen und erzählen sie als Figuren, die es auch anderswo
geben könnte, die Geschichten die ihren
Lebensalltag ausmachen und die historisch ebenso wie aktuell viele zu entdeckende Bezüge zu unserem Landstrich im
Allgemeinen und Cospeda im Besonderen
aufweisen.
DNT Weimar, Studiobühne, 20 Uhr
»Herr Jensen steigt aus«
nach dem Roman von Jakob Hein
Konzert
Stadtkirche St. Michael, 20 Uhr
Wunschkonzert
Abschlusskonzert der diesjährigen
­Konzertreihe
Vortrag, Lesung & Führung
Lutherhaus, Hügelstr. 6a, 9:30 Uhr
»Die friedliche Revoution in Jena«
Mittwochkreis der Ev. Erwachsenen­
bildung
Referent: Karl-Heinz Jagusch
Hufelandhörsaal (HS 1) im Klinikum
Lobeda, Erlanger Allee 101, ab
10 – 19 Uhr
Tag der Epilepsie
Selbsthilfegruppen und Betroffene aus
Thüringen und Sachsen-Anhalt
stellen sich vor und informieren
Jena Tourist-Information, Markt 16,
11 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Jena Tourist-Information, 14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Kunstsammlung im Stadtmuseum Jena
Öffentliche Führung »Zwischen Traum
und Reportage« – Künstler der neuen
Sachlichkeit
Kunstsalon in der Kunstsammlung Jena
Volkshochschule, Grietgasse 17a,
18 Uhr
»Die Schneekopfkugel und ihre Vielfalt«
Ausgehen
Kassablanca, 23 Uhr
Schöne Freiheit!
Djs: Daniel Hauser, Maik Grötzschel
Kinder & Familie
IMAGINITA, 9:30 Uhr
»Das Pferd Huppdiwupp und andere lustige Geschichten.«
Kultur Akademie
Naumburg
www.kulturakademie-naumburg.de
SEMINARE
20.–22. 10. 2014
Information und Buchung
Tel.: (0 34 45) 23 01-123, 23 01-103
info@kulturakademie-naumburg.de
Ein Vorlese- und Mitmach-Projekt mit
dem Kinderbuchautor Heinrich Hannover
und der Künstlerin und Illustratorin Selda
Marlin Soganci.
Zeiss-Planetarium
Kosmische Dimensionen 10 Uhr
Die Entdeckung des Weltalls 11:30 Uhr
Star Rock Universe 20 Uhr
Sport
Ernst-Abbe-Sportfeld, 15 Uhr
FF USV Jena – 1. FFC Frankfurt
Heimspiel in der Frauenfußball-Bundesliga
Do, 2. Oktober
Theater & Bühne
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Einheitsprogramm«
DNT Weimar, Großes Haus, 20 Uhr
»La Bohème« Giacomo Puccini
Konzert
Volkshaus, 20 Uhr
1. Philharmonisches Konzert Reihe B
Jenaer Philharmonie
F-Haus, 21 Uhr
Live: »HORIZONT«
Support: wicked Device
Kassablanca, Turmbühne, 22 Uhr
DUBLIFTMENT! (steppas/reggae/dub)
BASSKATEERS with full Soundsystem
in session with E.O.T.F.-Collective
(Chemnitz)
Mit an Bord ist diesmal das
E.O.T.F.-collective aus Chemnitz. Das
»Echoes Of The Future-Kollektiv« besteht aus 4 DJs, Selectoren, MCs, welche alle aus verschiedenen musikalischen Hintergründen stammend sich
in diesem Kollektiv zusammen tun, um
gemeinsam ihre Liebe zum Dub zu
leben. In Chemnitz bereits bekannt
durch ihre monatlich zelebrierten
»Skanking Fridays« wird es höchste
Zeit, dass auch Jena in ihren Genuss
kommt.
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, 14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Volksbad, 15 – 19 Uhr
parentum – Eltern&Schülertag für die Berufswahl 2014
Stadtmuseum, 19 Uhr
Ausstellungseröffnung: »Heimatfront.
Eine mitteldeutsche Universitätsstadt im
Ersten Weltkrieg«
Volkshaus, 19:30 Uhr
Vortragsreihe mit Dr. Ignasiak – Die deutsche Literatur – Von den Anfängen bis ins
20. Jahrhundert
Was ist Aufklärung? – Leibnitz, Pufendorf,
Thomasius und Wolff.
IMAGINATA, 20 Uhr
»Gestohlene Jugend«
Vortrag und Gespräch mit dem Juristen
Dr. Heinrich Hannover, Worpswede
Heinrich Hannover erzählt, wie nicht nur
ihm, sondern den Menschen seiner ganzen Generation die Jugend gestohlen worden ist. Nazi-Ideologie und Prügelpädagogik in der Schule, Einübung des Krieges
in der Hitler-Jugend, im Reichsarbeitsdienst und der Wehrmacht. Fronteinsatz,
Verwundung und Kriegsgefangenschaft.
Armut und Hunger als Werkstudent. Aber
auch Lichtblicke, sehr persönliche Erlebnisse, die ihn durchhalten ließen: Hanno-
41
Oktober 2014
ver ist bis heute ein sehr positiver
Mensch, er hat seine Lebensfreude nie
verloren. Und wenn er bis heute nicht
müde wird, für eine friedlichere, menschenwürdige Zukunft zu plädieren, dann
tut er das ohne allen Groll und mit großer
Freundlichkeit.
Ausgehen
Kunsthof Jena, 20 Uhr
Benedikt Braun: Sergeant Drill
(Bitte Akkuschrauber mitbringen)
»Zwei Türen – Vier Welten«
Cafe Wagner, 21 Uhr
Smells like rap – freestyle cypher
Zeiss Planetarium
Unser Weltall 10:30 Uhr
Der Sprung ins All 11:30 Uhr
Tabaluga und die Zeichen der Zeit 17 Uhr
Chaos and Order 19:30 Uhr
Region
Eisenberg, Schlosskirche, 19 Uhr
Orgelkonzert mit Werken von Bach
Fr, 3. Oktober
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
18 Uhr
PREMIERE: »Deutschlandlieder«
Ein heiterer Staatsakt – Programm zum
25. Jahrestag des Mauerfalls
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»HOFMEISTER Vorteile der Privaterziehung« – Premiere
Eine Tragikomödie von Kai-Ivo Baulitz
nach J.M.R. Lenz
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Einheitsprogramm«
Ausgehen
Cafe Wagner, 18 Uhr
Barabend
Kassablanca, 20 Uhr
Kiep Räiwing!
Jenaer Tourismustag
Jena Tourist-Information + Markt,
10 – 18 Uhr
Programmhighlights auf dem Jenaer
Marktplatz:
Kinderprogramm mit Circus Momolo
und dem Jugendvarieté 10.00 Uhr
Offizielle Eröffnung mit Redebeiträgen
aus Jena und dem Saaleland 11.00 Uhr
Doppel-U, rappt Stücke auf der Basis
von Goethe- und Schiller-Texten
12.00 Uhr
Exile, Gitarrenduo aus Apolda 12.30 Uhr
Musikverein Eltersdorf, Blasmusikkapelle aus Erlangen 15.30 Uhr
Doppel-U, rappt Stücke auf der Basis
von Goethe- und Schiller-Texten
16.30 Uhr
Exile, Gitarrenduo aus Apolda 17.00 Uhr
Programmhighlights in der Jena Tourist-Information/Bohlenstube:
Märchenerzählen mit Angela Zöllner
11.00 Uhr
Bauchladentheater mit Angela Zöllner
13.30 Uhr
Buchvorstellung/Signierstunde mit
Klaus Fischer
(Die Lesung aus dem Buch »Der Mittelaltermann« ist für Kinder nicht geeignet!) 15.00 Uhr
Programmhighlights der Städtischen
Museen Jena
Führung für Erwachsene im Romantikerhaus: »Die Jenaer Frühromantiker«
11.00 Uhr
Fr., 3. Oktober
ab 12 Uhr im Burgaupark
Verkaufsoffener
FEIERTAG
www.burgaupark.de
Familienführung in der Kunstsammlung
Jena: »Das Farbmonster und das geheime Zimmer – Kunstführung für Kinder« 11 Uhr
Führung für Erwachsene im Romantikerhaus: »Die Jenaer Frühromantiker«
14.00 Uhr
Führung in der Kunstsammlung: »Zwischen Traum und Reportage: Künstler
der Neuen Sachlichkeit« 15.00 Uhr
Führung für Erwachsene im Romantikerhaus: »Die Jenaer Frühromantiker«
16.00 Uhr
Vortrag, Lesung & Führung
Volkshaus, 11 Uhr
Sechster Tag der Stadtgeschichte & Städtepartnerschaftstag 2014:
Eröffnung & Festakt »25 Jahre friedliche
Revolution«
Eröffnung durch die Oberbürgermeister
der Städte Jena und Erlangen, Dr. Albrecht Schröter und Dr. Florian Janik.
Präsentation und Vortrag des Jenaer
Stadthistorikers Dr. Rüdiger Stutz zum
Thema:
»Die Städtepartnerschaft Erlangen-Jena
im Visier des Staatssicherheitsdienstes
der DDR«
Moderiertes Publikumsgespräch, Moderation Doris Weilandt
Am Nachmittag wird das Programm in
der Innenstadt fortgesetzt, u.a. mit Stadtrundgängen zu verschiedenen Schwerpunkten der Jenaer Stadtgeschichte des
20. Jahrhunderts. Zum Abschluss findet
um 17.00 Uhr ein Festgottesdienst in der
Stadtkirche St. Michael statt.
Rathaus Jena, ab 14 Uhr
Sechster Tag der Stadtgeschichte 2014:
Themenbezogene Stadtrundgänge zur
Auswahl:
»Jena 1914 und der Erste Weltkrieg«,
»­Nationalsozialismus und Krieg 1939«
und »Aufbruch und friedliche Revolution
1989«
Stadtrundgang 1914
»Jena im Ersten Weltkrieg: Augusterlebnis, Kriegsalltag und Revolution«
Der Stadtrundgang »Jena im Ersten Weltkrieg« mit Historiker Oliver Riegg führt
mit Hilfe von historischen Fotografien
und Artikeln aus der Jenaer Lokalpresse
an die Orte, an denen die Einwohner der
Saalestadt die Auswirkungen des Krieges
unmittelbar erlebten, vom Kriegsausbruch im August 1914 bis zur Revolution
im November 1918. Start: 14 Uhr
Stadtrundgang 1939
»Jena während der Herrschaft der Nationalsozialisten – Ein dunkles Kapitel der
heutigen Lichtstadt« Der Rundgang beginnt am Historischen Rathaus mit dem
Verweis auf den politischen Machtwechsel und die damit verbundene schrittweise Beseitigung der Demokratie. An
den Wohnungen ehemaliger Opfer des
Nationalsozialismus, Unterm Markt 7 und
Saalstraße 16, wird an die tödlichen Konsequenzen dieser Veränderungen erinnert. Weitere Stationen sind das Universitätshauptgebäude, der Sitz der »Deutschen Christen« in der Johannisstraße,
das ehemalige innerstädtische Zeiss-Gelände und der »Täterort« Fürstengraben
6. Start:14 + 15:30 Uhr
Stadtrundgang 1989
»Für uns, die wir noch hoffen« (Titel
eines Liedes von Gerulf und Pannach &
Christian Kunert, 1976)
Ziel der Führung an diesem historischen
Datum ist es, aus der neueren Geschichte
der Stadt Jena zu berichten und diese
stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit
zu rücken. Es besteht die Möglichkeit,
den Berichten von Augenzeugen eine angemessene Zeit einzuräumen. Der von
der Geschichtswerkstatt Jena e. V. veranstaltete Stadtrundgang wird von Detlef
Himmelreich geleitet.
Start: 15:30 Uhr
Stadtrundgang 1989
»Es ist, als habe einer die Fenster aufgestoßen«: Der gesellschaftliche Aufbruch
in Jena 1989«
Auch in Jena organisierten Bürgerinnen
und Bürger Demonstrationen, um freie
Wahlen, Reisefreiheit und eine Anerkennung der neuen Parteien einzufordern.
Am 4. November versammelten sich
30.000 Menschen auf dem »Platz der
Kosmonauten« (dem heutigen Eichplatz)
zu einem Öffentlichen Forum, auf dem
sich u.a. die Gruppe »Demokratischer
Aufbruch« präsentierte. Der Ruf nach
echter Demokratie ließ sich nicht mehr
unterdrücken und führte schließlich am
1. Dezember 1989 zu einem Runden Tisch
im Jenaer Rathaus. Das Thüringer Archiv
für Zeitgeschichte »Matthias Domaschk«
lädt dazu ein, im Rahmen eines Stadtspaziergangs den Spuren des Aufbruchs von
1989 in Jena zu folgen. Start: 14 Uhr
Zeiss Planetarium
Unser Weltall 10:30 Uhr
Milliarden Sonnen 11:30 Uhr
Das kleine 1 × 1 der Sterne 12:30 Uhr
Der Regenbogenfisch 14 Uhr
Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen
15 Uhr
Kosmische Dimensionen 16:30 Uhr
Pink Floyd-Reloaded 19 Uhr
Queen Heaven 21 Uhr
Kassablanca, 21 Uhr
20 Jahre – The Voice
Yza Yza, Revolution R, Makombe
Cafe Wagner, 22 Uhr
Wave Party mit Dj Timur
F-Haus, 22 Uhr
pump up the 90’s – Die 90er Jahre Party
Best of 90’s Sound & Visions
Vortrag, Lesung & Führung
Optisches Museum, 11:30 Uhr
Rundgang durch die »Historische ZeissWerkstatt 1866«
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Romantikerhaus, 15 Uhr
»Feldlinien. Gedichte«
Lesung mit Róza Domascyna, Bautzen
IMAGINATA, 17 Uhr
Vernissage »In einem Land, nicht weit
von hier …«
Eine Ausstellung mit Bildern, Illustrationen und Objekten von Selda Marlin
­Soganci, Münster.
Konzert
Friedenskirche, 17 Uhr
Musikalische Vesper mit dem »Blankenhainer Musizierkreis«
Der Blankenhainer Musizierkreis
spielt Werke von G. Ph. Telemann, G. F.
Händel, G. Torelli und W. de Fesch
Sonstiges
Volkshaus, 10 Uhr
30. Immobilienmesse
Goethe Galerie 10 – 18 Uhr
Modewochenende im Z­ eichen der neuen
Kollektionen!
Kinder & Familie
Ernst-Abbe-Bücherei im Volkshaus,
17 Uhr
»Vorhang zu!« – Vorleseprojekt am Freitag
Vorlesen für Kinder zwischen 4 und 8
Jahren.
Auch Eltern und Großeltern sind herzlich
willkommen.
Zeiss Planetarium
Der kleine Tag 11 Uhr
Entdecker des Himmels 12 Uhr
Unendlich und Eins 14 Uhr
Die Entdeckung des Weltalls 15 Uhr
Der Sprung ins All 16:30 Uhr
Star Rock Universe 19 Uhr
Chaos and Order 21 Uhr
Sonstiges
Burgaupark, 12-19 Uhr
Verkaufsoffener Feiertag
Region
DNT Weimar, e-werk, 20 Uhr
Eröffnungskonzert der 21. Thüringer JazzMeile
Messe Erfurt, 20:15 Uhr
»Wetten dass..?« – ZDF-Show
Neues Museum Weimar, 21.00, 21.50,
22.40, 23.30 Uhr
»Die Geister des Krieges« Lesung
Hans Chlumbergs »Wunder von Verdun«
— Szenische Nachtlesung mit dem gesamten Schauspielensemble, Sängern und
Musikern
Region
Mühltal, zwischen Kursdorf &
­Weißenborn, 11 Uhr
15. Milo Barus Cup im Kraftsport
Sa, 4. Oktober
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, theater tumult,
16 Uhr
»Der blaue Stuhl«
Von Julius Jensen nach dem Bilderbuch
von Claude Boujon (4+)
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
19:30 Uhr
PREMIERE: »Rigoletto«
Oper von Giuseppe Verdi / Kooperation
mit Theater Nordhausen
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Werther« Jules Massenet
Theater Rudolstadt, Schminkkasten,
20 Uhr
»Sexy Laundry«
Komödie von Michele Riml
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Einheitsprogramm«
Ausgehen
IGS,Jena, A.Bebelstr. 1, Aula, 20 Uhr
Tangoball mit Orchester Juan d’Arienzo
und Tanzshow
So, 5. Oktober
Theater & Bühne
DNT Weimar, Studiobühne, 15 Uhr
»Pettersson und Findus und der Hahn im
Korb« – Niclas Ramdohr
DNT Weimar, Großes Haus, 16 Uhr
»Mephisto« nach dem Roman von Klaus
Mann
Theater Rudolstadt, Schminkkasten,
20 Uhr
»Das Lächeln der Frauen«
Komödie nach dem gleichnamigen
Roman von Nicolas Barreau
Konzert
Stadtkirche St. Michael, ab 15:30 Uhr
Konzert mit Gerhard Schöne und Benschuh & Goldhardt
15:30 Uhr Alles muss klein beginnen
20:00 Uhr Komm herein ins Haus
42
Ausgehen
Jembo-Park, 11:30 – 14:30 Uhr
Sonntagsbuffet
Cafe Wagner, 20 Uhr
Spieleabend
Kassablanca, 20 Uhr
Livelyrix-Literatursonntag
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, Markt 16,
11 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Kunstsammlung im Stadtmuseum,
15 Uhr
Öffentliche Führung »Zwischen Traum
und Reportage« – Künstler der ›Neuen
Sachlichkeit‹
Kinder & Familie
Volksbad, 11 Uhr
»Ik bün Könik – 3 Grimmsche Kurzmärchen« [Theater Schreiber & Post]
Eine Prinzessin wird zum Frosch. Ein
Pferd zum Reiter. Ein kleiner Vogel zum
König. Die Welt steht Kopf in den Grimmschen Märchen von Gerd Knappe.
Sonstiges
Volkshaus, 10 Uhr
30. Immobilienmesse
Goethe Galerie 10 – 18 Uhr
Modewochenende
Das gesamte Wochenende steht im Zeichen der neuen Kollektionen!
neue Mitte, 13 – 18 Uhr
Verkaufsoffener Sonntag
Goethe Galerie, 13 – 19 Uhr
Verkaufsoffener Sonntag
Zeiss Planetarium
Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen
14 Uhr
Lars – der kleine Eisbär 15 Uhr
Milliarden Sonnen 15:30 Uhr
Queen Heaven 19 Uhr
Sport
Closewitz, 10:30 Uhr
14. Closewitzer Napoleonlauf
im Rahmen des SaaleCups 2014
Region
Eisenberg, Markt und Steinweg, 11 Uhr
9. Eisenberger Landmarkt
Mo, 6. Oktober
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, theater tumult,
9 + 10:30 Uhr
»Der blaue Stuhl«
Von Julius Jensen nach dem Bilderbuch
von Claude Boujon (4+)
Konzert
Kassablanca, 18 Uhr
Nachwuchsbandwettbewerb
Eardrum Damage, Scoville, Insult,
ADHS, Unchained
Ausgehen
Cafe Wagner, 18 Uhr
Barabend
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Kinder + Familie
Ernst-Bücherei im Volkshaus, 9:30 Uhr
4. Kinderlesemarathon – Kamishibai: Märchen für Kindergartenkinder
Es werden klassische Märchen auf eine
neue, einzigartige Weise erzählt. Mit dem
Oktober 2014
Kamishibai, einem japanischen Papiertheater, ist es möglich die Kinder auf eine
ganz andere Art interaktiv einzubeziehen
und die Märchen zusammen zu erleben.
Region
DNT Weimar zu Gast im Hotel Elephant, Weimar, 19 Uhr
»Lotte in Weimar« nach dem Roman von
Thomas Mann
Di, 7. Oktober
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
15 Uhr
»Rigoletto«
Oper von Giuseppe Verdi / Kooperation
mit Theater Nordhausen
DNT Weimar, e-werk, 20 Uhr
»Schwarze Bären oder Die Erfindung der
Republik!«
Konzert
Kassablanca, 18 Uhr
Nachwuchsbandwettbewerb
The Ironic, Impeons Aeon, William Tell,
Music in Veins, Junksound
Cafe Wagner, 20 Uhr
Thüringer Jazzmeile Live:
»Hang em high«
Rosenkeller, 20 Uhr
Live: »King King« (GB)
Der kometenhafte Aufstieg der britischen
Bluesrock-Band King King gipfelte in der
Auszeichnung für Best Band und Best
Album bei den British Blues Awards 2012
und 2013. Ihre Musik variiert facettenreich von Blues über Soul bis zu stampfendem Rock. Nach diversen gefeierten
Festivalauftritten verbreitete sich der Ruf
ihrer elektrisierenden Live-Shows wie ein
Lauffeuer in den Fanszenen Europas.
Ausgehen
Jembo-Park, 19 Uhr
5 Elemente Küche Thema Herbst / Metall
/ Scharf F-Haus, 20 Uhr
Live: »Dietmar Wischmeyer«
Deutsche Helden – wer soll das sein?
Jene, die in Blitzlichtgewittern stehen
und aus den Leute-Seiten der Magazine grinsen?
Ja, die auch, aber vor allem die nervigen Bescheidwisser um uns herum,
diese Torfnasen, denen die Piefigkeit
aus den Cargo-Hosen tropft und die
sich dennoch für weltläufig halten.
All die von sich selbst eingenommenen
Fahrradhelm-Tragegestelle, die Wutbürger und veganischen Edelmenschen
mit dem klitzekleinen ökologischen
Fußabdruck, Busrentner, Vorortsiedler
und verpartnerte Homopärchen – das
sind Deutsche Helden!Jene, die, wenn
auch noch lebendig, so doch schon gefallen sind, und denen dieser Abend
mit Dietmar Wischmeyer ein deutsches
Kriegerdenkmal sein will. Erinnern wir
uns ihrer als Sonderlinge, bevor wir
merken, dass es gar keine anderen
mehr gibt!
Vortrag, Lesung & Führung
Optisches Museum, 11 Uhr
Rundgang durch die »Historische ZeissWerkstatt 1866«
Kinder & Familie
Ernst-Bücherei im Volkshaus, 10 Uhr
4. Kinderlesemarathon – »Das magische
Baumhaus« zu Gast
Eine Veranstaltung für Hortkinder der
1. bis 4. Klasse.
Stephan Bach, seines Zeichens professioneller Schauspieler, kommt mit dem ma-
gischen Baumhaus zu uns in die ErnstAbbe-Bücherei. Auf die Zushauer ab 6
Jahren warten spannende, interaktive
und mit Überraschungen gespickte szenische Lesungen. Eine dekorative Kulissenwand, der Einsatz von Requisiten und die
aktive Einbindung der Kinder lassen die
Geschichten aus dem »magischen Baumhaus« zum Leben erwachen.Vorgestellt
wird der aktuellste Band »Das Gift der
Königskobra«.
Optisches Museum, 11 Uhr
»Da traust du deinen Augen nicht!«
Optische Täuschungen für Kinder ab 6
Jahren
Zeiss Planetarium
Der kleine Tag 10 Uhr
Unser Weltall 11:30 Uhr
Kosmische Dimensionen 12:30 Uhr
Das kleine 1 × 1 der Sterne 14 Uhr
Zeitreise-vom Urknall zum Menschen
15 Uhr
Star Rock Universe 16:30 Uhr
Queen Heaven 20 Uhr
Do, 9. Oktober
Mi, 8. Oktober
Theater & Bühne
DNT Weimar, e-werk, 19 Uhr
»Tschick«
Ausgehen
Cafe Wagner, 21 Uhr
UFC-Kino
Konzert
Kassablanca, 18 Uhr
Punkrockkaffee
Live: »Rahaw«
Volkshaus, 20 Uhr
1. Konzert à la carte
Preisträgerkonzert.
Mit Werken von Haydn, Mozart und
­Beethoven.
Vortrag, Lesung & Führung
Lutherhaus, Hügelstr. 6a, 9:30 Uhr
»Der Evangelist Matthäus«
Mittwochkreis der Ev. Erwachsenenbildung, Referent: Prof. Dr. Karl Wilhelm
Niebuhr
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Kunstsammlung im Stadtmuseum
15 Uhr
Öffentliche Führung »Zwischen Traum
und Reportage« – Künstler der neuen
Sachlichkeit
Kunstsalon in der Kunstsammlung Jena
SCHOTT Villa, 17 Uhr
Führung mit Frau Dr. Angelika SteinmetzOppelland in der Sonderausstellung
»­Forschung bei SCHOTT«
KuBus, Lobeda-West, 19 Uhr
»Musikalische Lesung mit Henriette
­Gerber«
Haben Sie Lust zu verreisen? Autorin
Henriette Gerber und Sänger & Pianist
Roman Petermann nehmen Sie mit auf
eine Reise von Ort zu Ort durch die Jahrhunderte! Sie präsentieren Ihnen Geschichten vom Besonderen im Zwischenmenschlichen, vom Unterwegssein, vom
Verweilen, Ankommen und SichAufDenWegMachen … Lassen Sie sich einfach
mal so zwischendurch aus Ihrem Alltag
entführen. Während die Texte und Lieder
ihren eigenen Zauber verbreiten, ist es
den beiden Reiseleitern schlicht unmöglich, sich gegenseitig allzu ernst zu nehmen … wie Sie erleben werden.
Kinder & Familie
Ernst-Bücherei im Volkshaus, 10 Uhr
4. Kinderlesemarathon – »Das magische
Baumhaus« zu Gast
Eine Veranstaltung für Hortkinder der
1. bis 4. Klasse.
Zeiss Planetarium
Lars – der kleine Eisbär 10 Uhr
Entdecker des Himmels 11:30 Uhr
Der Sprung ins All 12:30 Uhr
Unendlich und Eins 14 Uhr
Theater & Bühne
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Jonny spielt auf«
Theaterhaus Jena im Theatercafe,
20 Uhr
»Rio Mährlein« – Premiere! Eine musikalisch-politische Latenight mit Benjamin
Mährlein und Songs von Rio Reiser
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Jetzt ham wir den Salat«
Konzert
Kassablanca, 18 Uhr
Nachwuchsbandwettbewerb
Embrace the Evidence, Kazoo, Panjabis,
Deadcity Rebel Club, Insufficient Permission
F-Haus, 20 Uhr
Live: »New Model Army«
Großes Glashaus, Jenaer Paradies,
20 Uhr
SUSAN WEINERT – GLOBAL PLAYERS 4tet
Thüringer Jazzmeile
Cafe Wagner, 21 Uhr
Live: »Lambert«
(Neo-Klassik/Staatsakt)
Gerade in der Klassik schätzen wir
alle Musik großer Meister, von denen
uns zwar Bilder überliefert sind, aber
dargeboten werden sie von irgendwelchen Interpreten. Der Geist der Musik
schwebt ohne konkretes Gesicht im
Raum. Die Miniaturen von Lambert,
(maskierter) Interpret und Komponist,
zeugen von einem enormen Gespür für
das, was die Musik am Ende immer
ausmacht: Melodien. Freunde von Nils
Frahm und Ólafur Arnalds dürften an
Lambert ihre helle Freude haben!
Ausgehen
Kirche Löbstedt, 19:30 Uhr
Film- und Gesprächsabend: Was brauchen wir in der Zeit des Sterbens?
Wir möchten, über den Film »Halt auf
freier Strecke« angeregt, in einen lebendigen Austausch kommen über Bedürfnisse, Wünsche, Möglichkeiten und Wege
in der Zeit des Sterbens. Vom Förderverein Palliativmedizin Jena e.V. stehen zur
Diskussion Frau Christiane Klimsch (Vorsitzende), Frau Christine Schleußner (Psychologin) und PD Dr. Wedding (Chefarzt)
zur Verfügung.
RIO
MÄHRLEIN:
Die Wachstumsparty ist vorbei!
Zukunftsforschung mit Songs
von Rio Reiser, Benjamin Mährlein
und Levi Raphael
Premiere am 9. Oktober 2014
20 Uhr im Theatercafé
www.theaterhaus-jena.de
43
Oktober 2014
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Stadtmuseum Jena, 19 Uhr
Die ›Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts‹.
Regionale Ansichten eines nationalen Ereignisses
Vortrag von Prof. Dr. Michael Kißener.
Hörsaal Frauenklinik, Bachstraße 18,
19 Uhr
Informationsabend für werdende Eltern
Akademisches Gasthaus »Zur Rosen«,
19:30 Uhr
»Armut und Armutsbekämpfung in Thüringen vor und nach der Reformation«
Referentin: Julia Mandry (Jena)
Volkshaus, 19:30 Uhr
Vortragsreihe mit Dr. Ignasiak – Die deutsche Literatur – Von den Anfängen bis ins
20. Jahrhundert
Die Zentren des Pietismus – Spener, Zinzendorf und Francke.
Kunstsammlung im Stadtmuseum,
20 Uhr
Kunststück am Donnerstag: Die ungeschminkte Wirklichkeit – Das Porträt in
der neuen Sachlichkeit.
In der Reihe »Kunststück am Donnerstag« werden einzelne Werke der Ausstellung vorgestellt.
Kunstsammlung im Stadtmuseum,
20 Uhr
Kunststück am Donnerstag: Dix und Dix.
Lesung mit Annerose Kirchner.
Kinder & Familie
Ernst-Bücherei im Volkshaus, 10 Uhr
4. Kinderlesemarathon – Corinna Gehre
Herbstprogramm : »Ihr Blätter wollt ihr
tanzen?«
Eine Veranstaltung für Hortkinder der
1. und 2. Klasse
Musikalisches Mitmachprogramm und
Texte zum Herbst
Zeiss Planetarium
Der Regenbogenfisch 10 Uhr
Die Entdeckung des Weltalls 11:30 Uhr
Fr, 10. Oktober
Theater & Bühne
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»La Bohème« Giacomo Puccini
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Jetzt ham wir den Salat«
Theater Rudolstadt, Schminkkasten,
20 Uhr
»Ziemlich beste Freunde«
Von G. Dreßler nach O. Nakache u. É. Toledano nach dem gleichnamigen Film
Konzert
Kassablanca, 18 Uhr
Nachwuchsbandwettbewerb
Bjelomorkanal, Zombie Steak House,
­Kariäs, Aika Akakomiwitsch, Pete 32 &
the Killerkitties
Cafe Wagner, 21 Uhr
Live on stage: Punk
Ausgehen
Jembo Park, 19 Uhr
Die Wachstumsparty ist vorbei!
Schwarzlichtbowling
Zukunftsforschung mit Songs
Vortrag,
& Führung
von RioLesung
Reiser, Benjamin
Mährlein
Optisches
Museum,
14:30 Uhr
und Levi
Raphael
»Bitte recht freundlich!«
öffentliche Führung zur Geschichte der
Fotografie
Premiere am 9. Oktober 2014
Villa Rosenthal, 19:30 Uhr
Uhr im Theatercafé
Literarischer20Salon
in der Villa Rosenthal
Lesung mit www.theaterhaus-jena.de
Peter Wawerzinek aus
»Schluckspecht«
Kinder & Familie
Ernst-Bücherei im Volkshaus, 10 Uhr
4. Kinderlesemarathon – Corinna Gehre
Herbstprogramm : »Ihr Blätter wollt ihr
tanzen?«
Eine Veranstaltung für Hortkinder der
1. und 2. Klasse
Musikalisches Mitmachprogramm und
Texte zum Herbst
Ernst-Abbe-Bücherei im Volkshaus,
17 Uhr
»Vorhang zu!« – Vorleseprojekt am Freitag
Vorlesen für Kinder zwischen 4 und 8
Jahren.
Auch Eltern und Großeltern sind herzlich
willkommen.
Zeiss Planetarium
Unendlich und Eins 10 Uhr
Unser Weltall 11:30 Uhr
Lars – der kleine Eisbär 14 Uhr
Star Rock Universe 21 Uhr
Region
Weimar, Innenstadt, ab 10 Uhr
361. Zwiebelmarkt Weimar
Weimar am Atrium, 19 Uhr
F-Haus präsentiert:
Live: ZWIEBEL ASSAULT Open Air feat.
WACKEN Roadshow
mit GRAVEWORM, EMERGENCY GATE,
TENSIDE, SCARRED BY BEAUTY, CRACKDOWN, DUBIOSIS
Hummelshain, Altes Jagdschloss,
19 Uhr
Auktion privater Antiquitäten
umrahmt von spanischen Abend
Sa, 11. Oktober Theater & Bühne
Theaterhaus Jena, ab 14 Uhr
Tag der Offenen Tür
Die Theaterhaus-Mitarbeiter dürfen
endlich über einen lang herbeigesehnten Funktionsanbau verfügen und
laden heute ein zu umfangreichen Besichtigungen und technischen Vorführungen, die zeigen, was moderne Theatertechnik alles kann. Außerdem
stellt die Künstlerische Leitung den
Spielplan der neuen Saison vor, und
die Theaterpädagogen kümmern sich
um Ihre lieben Kleinen. Um 21 Uhr
weiht der Jenaer Musiker, Musikperformer und Komponist Filip Hiemann mit
seiner inzwischen 4. Konzertperformance »Auf’s Ohr« die nagelneue Probebühne im Schillergässchen ein und
präsentiert »Die Lawine«, ein interaktives Hörspielkonzert.
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
19:30 Uhr
»Trommeln in der Nacht«
Komödie von Bertold Brecht
TAG DER
OFFENEN TÜR
mit Technikshows, vielfältigen
Kinderprogrammen, Führungen
durch die Arbeits- und Probenräume im alten und neuen Gebäude
Samstag, 11. Oktober ab 14 Uhr
www.theaterhaus-jena.de
Kinder & Familie
Botanischer Garten, 10 Uhr
Kinder aufgepasst: »Der Herbst steht auf
der Leiter«
Kürbisschnitzen und Basteln mit Naturmaterialien
nur für Kinder ab 5 Jahre
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Faust. Der Tragödie erster Teil«
Johann Wolfgang Goethe
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Jetzt ham wir den Salat«
Konzert
Kassablanca, 18 Uhr
Nachwuchsbandwettbewerb Endausscheid
Kulturbahnhof, 20 Uhr
Live: THE FLYING EYES«
THE FLYING EYES aus Baltimore veröffentlichen mit ihrem neuen Album »Leave
It All Behind Sessions« ein für ihre Fans
sicher außergewöhnliches Album. Die
sonst eher im Stoner/Psychrock verwurzelte Band zeigt auf dem aktuellen Album
ihre Wurzeln im »Americana«-Sound.
»Leave It All Behind Sessions« ist zwischen Folk, Rock, Country und Blues einzuordnen, aber auf Tour werden die
Jungs sicher ebenso gewohnt heavy sein.
Foto
Kunsthof Jena, 20 Uhr
Jazz! Moritz Wesp Quartett
Thüringer Jazzmeile
Ausgehen
Kleines Glashaus im Paradies, 17 Uhr
Finissage »Ich gehe in meinen Garten«
mit Andrea Freiberg
Jembo Park, 19 Uhr
Tanzparty mit »Wolffs Revier«
Volkshaus, 20 Uhr
Live: Jürgen von der Lippe »Wie soll ich
sagen …«?
KuBus, Lobeda-West, 20 Uhr
Karaoke-Party
Stadtteilzentrum LISA Jena Lobeda,
21 Uhr
Familientanz mit DJ Jensen
F-Haus, 22 Uhr
F-Haus Birthday Party – 15 YEARS of
Disco, Live Music and YOU!
Cafe Wagner, 22 Uhr
World Wide Beat
Zeiss Planetarium
Das kleine 1 × 1 der Sterne 11 Uhr
Milliarden Sonnen 12 Uhr
Der Regenbogenfisch 14 Uhr
Region
Weimar, Innenstadt, ab 10 Uhr
361. Zwiebelmarkt Weimar
Münchengosserstädt, Festzelt, 19 Uhr
Benefizkonzert für die Renovierung der
Dorfkirche mit: »Anonymen Musikaliker«
Messe Erfurt, 20 Uhr
Live: »Nena«
Galerie Plinz, Großkröbitz, 20 Uhr
Tango, Walzer, Fox
So, 12. Oktober
Theater & Bühne
DNT Weimar, Großes Haus, 16 Uhr
»Mutti« Juli Zeh/Charlotte Roos
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
18 Uhr
»König der Herzen«
Komödie von Alistair Beaton
Konzert
Rathausdiele, 11 Uhr
2. Kammerkonzert
Kirche Löbstedt, 16 Uhr
Konzert mit der Gruppe »HüSCH«
Ausgehen
Jembo-Park, 11:30 – 14:30 Uhr
Sonntagsbuffet
Cafe Lenz, Schenkstr. 21, 10 – 14 Uhr
Familienbrunch mit Märchenstunde
Sparkassen-Arena Jena Burgau,
20 Uhr
F-Haus präsentiert:
»Olaf Schubert – SO!«
Der neue Schubert ist da. Gott sei
Dank in alter Form, denn er sagt wie
immer: »SO!«
»SO« sind nicht nur Olaf Schuberts
spiegelbildliche Initialen – vielmehr
sprechen diese beiden Buchstaben für
ihn selbst, denn wer SO sagt, hat Reserven. Dass Schubert diese Reserven
überhaupt aktivieren muss, ist unwahrscheinlich, seine Akkus sind voll
und selbst im gewöhnlichen Standby
gibt er schon 150% Leistung.
Volkshaus, 20 Uhr
Live: Jürgen von der Lippe »Wie soll ich
sagen …«?
Vortrag, Lesung & Führung
Cospeda, Museum 1806, 10 Uhr
»Die Ereignisse der Jahre 1806 und 1808«
Vortrag mit anschließendem Rundgang
auf dem historischen Schlachtfeld
Cafe Wagner, 20 Uhr
Lesung vom Literatursalon
Zeiss Planetarium
Der Sprung ins All 14 Uhr
Das kleine 1 × 1 der Sterne 14 Uhr
Milliarden Sonnen 16:30 Uhr
Sport
Ernst-Abbe-Sportfeld, 14 Uhr
FF USV Jena – TSG 1899 Hoffenheim
Heimspiel in der Frauenfußball-Bundesliga
44
Region
Weimar, Innenstadt, ab 10 Uhr
361. Zwiebelmarkt Weimar
Seitenroda, Leuchtenburg, 10 + 16 Uhr
»Hänsel und Gretel« Puppentheater
ccn-Weimarhalle, 19:30 Uhr
2. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar
Mo, 13. Oktober
Konzert
Kassablanca, 21 Uhr
Live: »The Beatdown«
Cafe Wagner, 21 Uhr
Live: »Fenster (Folk/Chamber
Pop – Morr Music) + Warm Graves
(Noise/Shoegaze - This Charming
Man)«
Auf The Pink Caves, dem zweiten
Album des multinationalen Quartetts
FENSTER, ist kein Ton zu viel. Je mehr
man sich einlässt auf dieses Album, je
mehr man sich gleichsam verliert in
den Pink Caves, desto klarer wird,
worum es hier geht. Es geht um Atmosphäre. Songs sind bloß die Tragschicht für die gleichermaßen morbide
wie sehnsuchtsvolle Stimmung, die
sich durch das gesamte Album zieht.
Dieser unterkühlte, unprätentiöse Gesang. Die Slow Motion Rockabilly-Gitarren zu leise rumpelnden Blechen.
Die unerwartet ausgedehnten psychedelischen Passagen, die dem Formatradio leise Servus sagen. All das ergibt
eine neue, atmosphärische Popmusik,
die wohltuend unaufgeregt daher
kommt und deshalb genau in diese
Zeit gehört.
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Kinder & Familie
Ernst-Bücherei im Volkshaus, 9:30 Uhr
4. Kinderlesemarathon – Kamishibai :
Märchen für Kindergartenkinder
Region
ccn-Weimarhalle, 19:30 Uhr
2. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar
Di, 14. Oktober
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
15 Uhr
»Trommeln in der Nacht«
Komödie von Bertold Brecht
DNT Weimar, e-werk, 20 Uhr
»Kabale und Liebe«
Konzert
Cafe Wagner, 21 Uhr
Live: »byebye«
Ausgehen
Kassablanca, 22 Uhr
Das Licht am Ende des Tunnels – Party
Semesteranfangsparty Medizin
Live: »Princes of Provinces«
Vortrag, Lesung & Führung
Schillers Gartenhaus, Schillergäßchen, 10 Uhr
Senioren-Universität: Maria Stuart: ein
unglückliches Leben?
Christine Theml zeichnet ein Porträt der
Königin und der literarischen Figur
Oktober 2014
Optisches Museum, 11 Uhr
Rundgang durch die »Historische ZeissWerkstatt 1866«
Volkshochschule, Grietgasse 14a,
18 Uhr
»Sachsens Glanz« – Schlösser und Parks
Augusts des Starken – Teil 1: Dresdner
Zwinger, Großsedlitz, Moritzburg«
THALIA-Buchhandlung (neue mitte),
20:15 Uhr
Kathrin Groß-Striffler: »Zum Meer«
Autorenlesung
Kinder & Familie
KuBus, Lobeda-West, 10 Uhr
»Puppetto«-Puppentheater im KuBuS
Zeiss Planetarium
Lars-der kleine Eisbär 10 Uhr
Kosmische Dimensionen 11:30 Uhr
Milliarden Sonnen 12:30 Uhr
Das kleine 1 × 1 der Sterne 14 Uhr
Region
Messe Erfurt
»Wind.Energie« – Mitteldeutsche Branchentage. Messe Erfurt GmbH
Mi, 15. Oktober
Theater & Bühne
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Kurz & Knackig« – ein Kurzfilm Best-of
DNT Weimar, Studiobühne, 20 Uhr
»Herr Jensen steigt aus«
nach dem Roman von Jakob Hein
Konzert
Aula der FSU, 20 Uhr
»Ich schweige nicht«
Jürgen-Fuchs-­Projekt
Zum 25. Jahrestag von friedlicher Revolution, Mauerfall und Deutscher Einheit veranstaltet die Robert Havemann
Gesellschaft e.V. das Jürgen-Fuchs-Projekt »Ich schweige nicht«
In sein neuestes Werk ICH SCHWEIGE
NICHT bezieht der Komponist H. Johannes Wallmann hochaktuelle Texte
ein, die – von Jürgen Fuchs bis Edward
Snowden – vom Mut zur Freiheit sprechen. Fuchs, der ein besonders mutiger Schriftsteller und DDR Oppositioneller war, wurde zu DDR-Zeiten von
der FSU Jena exmatrikuliert und –
ebenso wie auch der Komponist – um
sein Diplom betrogen. 1976 lernten
sich der Schriftsteller und der Komponist persönlich kennen. Gegenwärtig
haben immer mehr junge Menschen
den Mut, angesichts gesellschaftlicher
Verhältnisse nicht zu schweigen. Aktuelle Beispiele reichen von Ai Wei Wei
über Pussy Riot bis hin zu Edward
Snowden.
Die Texte von Jürgen Fuchs werden gesungen, gesprochen, geraunt, geflüstert – begleitet von vier Saxophonen
sowie ungewöhnlichen Percussions-Instrumenten. Die Musiker sind im Raum
um das Publikum verteilt, wodurch
spannende Raumklang-Situationen
entstehen. Die ungewöhnliche Musik
von H. Johannes Wallmann wurde bereits von zahlreichen Rundfunkanstalten zur Sendung gebracht. Auch angesichts der Fotoprojektionen des bekannten Künstlers Harald Hauswald
dürfte die Aufführung in der Aula der
FSU ein besonderes Ereignis werden.
Volkshaus, 20 Uhr
2. Philharmonisches Konzert Reihe A
Jenaer Philharmonie
Ausgehen
KuBuS, Lobeda-West, 18 Uhr
»Kumt a Jid zum Rebn«
Literarisch-musikalischer Abend im
KuBuS mit Yves Wüthrich vom Theaterhaus Jena und dem Musiktrio 3k+. Eine
Gemeinschaftsveranstaltung der Begegnungsgruppe Judentum im jüdischen Gemeindezentrum Jena, des KuBuS Jena
und dem Stadtteilbüro Lobeda.
Großes Glashaus, Paradies, 20 Uhr
»Lyrik, Prosa und Jazz am Kamin«
Nancy Hünger, über Thüringen hinaus
durch ihre Lyrik und lyrische Prosa bekannt, wird aus ihrem jüngsten bei Edition Azur Dresden erschienenem Band
»Wir sind golden. Wir sind aus Blut«
lesen. Peter Neumann wird Gedichte aus
seinem ebenfalls bei Edition Azur erschienenem Debütband »geheuer« vortragen. Hannes Höfer (Saxophon) und
seine Mitstreiter am Piano und am Bass
werden kräftig improvisieren und unveröffentlichte Gedichte von Nancy Hünger
und Peter Neumann mit Klangcollagen unterlegen.
Im Rahmen der Thüringer Jazzmeile.
Cafe Wagner, 21 Uhr
UFC-Kino
Kassablanca, 23 Uhr
Schöne Freiheit
Djs: Hortkindermafia
Vortrag, Lesung & Führung
Haus 4 (Ernst-Abbe-FH Jena), ab 9 Uhr
Firmenkontaktbörse »Praxis trifft Campus«
Die Nachfrage nach den jungen Fachkräften der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena
hält unvermindert an. Auch 2014 werden
namhafte Firmen ebenso wie zahlreiche
mittelständische und regionale Unternehmen erneut die Möglichkeit nutzen, auf
direktem Weg mit den begehrten Studierenden aus den ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen der
Hochschule in Kontakt zu treten und sich
mit einem Informationsstand vorzustellen.
Lutherhaus, Hügelstr. 6a, 9:30 Uhr
»Die Inkluse von Beutnitz«
Mittwochkreis der Ev. Erwachsenenbildung, Referent: Jörg Voigt
Kunstsammlung im Stadtmuseum,
15 Uhr
Öffentliche Führung »Zwischen Traum
und Reportage« – Künstler der neuen
Sachlichkeit«
Kunstsalon in der Kunstsammlung Jena
Stadtteilbüro Lobeda, 16 Uhr
Die Brehms – Thüringer Persönlichkeiten
Erzählcafé mit Bärbel Käpplinger
Kinder & Familie
Ernst-Bücherei im Volkshaus,
9 + 10 Uhr
4. Kinderlesemarathon – Fußtheater mit
Anne Klinge: Der gestiefelte Kater
Eine Veranstaltung für Kinder der 1. und
2. Klasse.
Optisches Museum, 11 Uhr
»Ich sehe was, was du nicht siehst«
Optische Täuschungen für Kinder ab
6 Jahren
Region
Messe Erfurt
»Wind.Energie«
Mitteldeutsche Branchentage
Messe Erfurt GmbH
Do, 16. Oktober
Theater & Bühne
Stadtkirche St. Michael, 19:30 Uhr
Theater: »Meine Mutter war 71 und die
Spätzle waren im Feuer in Haft« Theatergruppe Berlin: Die Inszenierung lädt
zum Tag der offenen Tür ein. Die Zuschauer sitzen mitten im Geschehen
des turbulenten Pflegealltags. In diesem Stück kümmern sich drei Schwestern um unzählige hilfsbedürftige Puppen – Insassinnen. Körperteile müssen
zusammen gefügt und festgehalten
werden. Es muss gestützt, getragen
und gebettet werden. Der ständig zu
hörende Schrei nach der Schwester
verlangt nach einem adäquaten Echo.
Zum Glück gibt es die Kaffeepause!
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Jetzt ham wir den Salat«
Unwiderrufliche letzte Vorstellung!
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»HOFMEISTER Vorteile der Privaterziehung«
Eine Tragikomödie von Kai-Ivo Baulitz
nach J.M.R. Lenz
Konzert
Kassablanca, 20 Uhr
Analogsoul Labelnight
Live: »A Forest« + »Nicolas Huart«
Djs: Klinke auf Cinch
Volkshaus, 20 Uhr
1.Orgelkonzert
Vortrag, Lesung & Führung
Haus 4 (Ernst-Abbe-FH Jena), ab 9 Uhr
Firmenkontaktbörse »Praxis trifft Campus«
Optisches Museum, 11 Uhr
»Da traust du deinen Augen nicht!«
Optische Täuschungen für Kinder ab
6 Jahren
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Stadtteilzentrum LISA Jena Lobeda,
19 Uhr
Filmvorführung »Durch Jenas Gebirge«
Der Eintritt ist frei und der Autor anwesend.
Stadtmuseum, 19 Uhr
»Krieg heute und vor 100 Jahren.«
Diskussion mit Vertretern der Bundeswehr, Augenzeugen des Afghanistankrieges und Rüstungskritikern.
Volkshaus, 19:30 Uhr
Vortragsreihe mit Dr. Ignasiak – Die deutsche Literatur – Von den Anfängen bis ins
20. Jahrhundert
Galante Romane – Johann Beer, Menantes
und Christian Reuter.
Ausgehen
Kunstsammlung im Stadtmuseum,
19 Uhr
Cindy Cordt: Die Abkehr von der Subordination nimmt ihren Lauf
»Zwei Türen – Vier Welten«
Eine Performance-Reihe der Kunstsammlung und des Kunsthofs Jena.
45
Oktober 2014
NATURFILMTAGE
IN JENA
17.+18.Oktober
Döbereiner Hörsaal
Am Steiger 3
EINTRITT FREI !
Karsten Thormaehlen: »Mit Hundert hat man noch Träume«
Fotoausstellung in der Stadtkirche
St. Michael Jena
20.09.–19.11.2014,
Mo–Sa: 11–17 Uhr
Zur Ausstellung gehört ein umfassendes Rahmenprogramm.
Weitere Informationen unter:
www.ausstellunghundert-jaehriger.de
Cafe Wagner, 21 Uhr
Wagner Corner – open stage
Irish Pub, 21:30 Uhr
Traditional Irish & Folk Auftakt-Session
zu den 23. Irischen Tagen
F-Haus, 22 Uhr
ALL YOU CAN DANCE
QuerBeat by djstevenw.de, dj rocksoul
u.a.
Zeiss Planetarium
Unendlich und Eins 10 Uhr
Die Entdeckung des Weltalls 11:30 Uhr
Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen
12:30 Uhr
Lars – der kleine Eisbär 14 Uhr
Unser Weltall 15 Uhr
Pink Floyd – Reloaded 19:30 Uhr
Fr, 17. Oktober
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
19:30 Uhr
»König der Herzen«
Komödie von Alistair Beaton
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Jonny spielt auf«
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Einheitsprogramm«
Konzert
Kunsthof Jena, 20 Uhr
Karosse Hofkonzerte präsentiert:
»Holler My dear«
Folk-Blues-Jazz Band
F-Haus, 20:30 Uhr
Live: »Die Happy«
Akustik-Tour 2014
Irish Pub, 21 Uhr
»Odi« (IRL) Folk Pop from Ireland
23. Irische Tage
Cafe Wagner, 21 Uhr
Live« Unartik«
Kassablanca, 22 Uhr
Boomshakalaka
Live: »Kobito«
Ausgehen
Jembo-Park, 19 Uhr
Eröffnungsabend Ungarische Wochen mit
Ungarischer Ziegeunerkappelle
Vortrag, Lesung & Führung
Optisches Museum, 14:30 Uhr
»Was nützen Licht und Brill, dem der
nicht sehen will?«
öffentliche Führung zur Geschichte der
Sehhilfen
Thüringer Naturfilmtage
Döbereiner Hörsaal, Am Steiger 3,
Eintritt frei!
Die Thüringer Naturfilmtage in Jena laden
zu einer visuellen Entdeckungs-Tour ein.
Zu einer Seh-Reise in die unbekannte
Welt vor unserer Haustür. Fünf faszinierende Filme stehen auf dem Programm,
ausgewählt von den Experten des größten deutschen Naturfilmfestivals GREEN
SCREEN. Preisgekrönte Dokumentationen, die auf großer Leinwand präsentiert
werden und dort erst richtig ihre Wirkung
entfalten. Sie versprechen ein einzigartiges Erlebnis für alle Freunde wilder Bilder. Und alles zum Nulltarif!
»Dschungel unter Wasser-das geheimnisvolle Leben im Baggersee« 9:30 Uhr
»Das Jahr des Rotmilans-Lippes elegante
Greife« 11 Uhr
»Mission Froschkönig-die Rückkehr des
Laubfroschs« 15 Uhr
»Oasen in der intensiven Agrarlandschaft« 16:30 Uhr
»Wieviel Mensch verträgt die Natur? Und
wieviel Natur der Mensch?« 18 Uhr
Kinder & Familie
Ernst-Bücherei im Volkshaus, 10 Uhr
4. Kinderlesemarathon – Werner
Holzwarth mit »Vom kleinen Maulwurf,
der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf
gemacht hat«
Eine Veranstaltung für Kinder der 1. bis
4. Klasse.
Ernst-Abbe-Bücherei im Volkshaus,
17 Uhr
»Vorhang zu!« – Spezial mit Werner
Holzwarth.
Vorlesen für Kinder zwischen 4 und 8
Jahren.
Auch Eltern und Großeltern sind herzlich
willkommen.
Zeiss Planetarium
Das kleine 1 × 1 der Sterne 10 Uhr
Entdecker des Himmels 11:30 Uhr
Der kleine Tag – Familienmusical
12:30 Uhr
Der Regenbogenfisch 14 Uhr
Kosmische Dimensionen 15 Uhr
Milliarden Sonnen 16:30 Uhr
Queen Heaven – The Original! 19 Uhr
Star Rock Universe 21 Uhr
Sa, 18. Oktober
Theater & Bühne
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Baumeister Solness« Henrik Ibsen
Theater Rudolstadt, Schminkkasten,
20 Uhr
»Ziemlich beste Freunde«
Von G. Dreßler nach O. Nakache u. É. Toledano nach dem gleichnamigen Film
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Einheitsprogramm«
Konzert
Friedenskirche, 17 Uhr
»Kantaten-Vesper«
Es erklingen ein Doppelkonzert von Telemann und die Bachkantate 106 »Gottes
Zeit ist die allerbeste Zeit« mit Nadja
Hense – Sopran, Gabriele Pilling – Alt,
Klaus Brockhoff – Tenor, Dr. Martin Hesse
– Bass und der Kantorei der Friedenskirche. Im Doppelkonzert musizieren
Yvonne Krüger – Blockflöte und Katrin
Schroeder – Querflöte. Es spielt ein Kammerorchester mit Dr. Walter Börner an
der Orgel.
Friedenskirche, 21 Uhr
»Doolin« (Frankreich)
Celtic-Breton-Folk-Rap
23. Irische Tage Foto
Ausgehen
F-Haus, 19 Uhr
Live: Deutschlands schnellster Anzugträger Klaus-Jürgen »Knacki« Deuser ist zurück mit seinem dritten Soloprogramm:
»Nicht jammern – klatschen!« Und wieder
einmal gibt er so richtig Gas. Fast schon
im Stile eines alten amerikanischen Entertainers plaudert er über Gott, die Welt
und den Alltag. Naja, plaudern ist vielleicht der falsche Ausdruck. Wer ihn nur
einmal live erlebt hat, weiß es wird viel
mehr ein wilder Ritt: schnell, schräg,
schlau und immer stilsicher.
Volkshaus, 20 Uhr
Johann König »Feuer im Haus ist teuer,
geh’ raus!« – 4. Kabarett-Herbst im Volkshaus
Ob ihm sein leise vor sich hin glimmendes Temperament dabei helfen oder im
Weg stehen wird? Krasse Reime aus dem
Flammenwerfer, coole Comedy aus dem
Bunsenbrenner, granatenmäßiges Geknalle aus der Gag-Kanone, das ist seine
Welt? nicht.Der extrovertierte Autist aus
Köln sieht sich eher als poetischer Pyromane, der Buchstaben, Worte und Gedanken so lange aneinander reibt, bis sie
Funken schlagen wie ein Strauß Wunderkerzen unter der Polyester-Decke. Dabei
geht es bei ihm um Themen, die uns alle
angehen: Wo kommen sie her? Bananen
aus der Region. Wie lange sind sie tragbar? Schlafanzüge von LIDL. Warum gibt
es nicht mehr davon? Rassismus bei
TKKG. Wie geht das genau? Mit Hilfe von
Youtube tibetische Teebauern ruinieren.
»Feuer im Haus ist teuer, geh raus!« Ein
Programm wie die sprichwörtliche Lunte
im Heuhaufen. JOHANN KÖNIG – der Poet
unter den Komikern ! Foto
Cafe Wagner, 22 Uhr
Swing Easy – Rock Steady & Soul
­Nighter
PaPa Boom, Rocking Sensation und
Dr. Mc Coy präsentieren euch ihre
Lieblingsplattenaus den glorreichen
sechziger Jahren. Es wird liebevoll ausgesuchter Ska, Rock Steady und Early
Reggae sowie Rhytm & Blues und Soul
auf die Teller gelegt. Der passende
Soundtrack für einen gepflegten Tanzabend.
F-Haus, 22 Uhr
70/80er Jahre Disco – Das Original mit
Schrille Rille
Discoparty mit den Superhits der beiden
Disco-Jahrzehnte
Kassablanca, 23 Uhr
Musikkrausesause
Live: Dave Aju
Djs: Krause Duo
Vortrag, Lesung & Führung
Botanischer Garten, 10 Uhr
Führung: »Herbst im Botanischen Garten«
Leitung: Nadine Weis Treffpunkt: Eingang Gewächshäuser
Optisches Museum, 11:30 Uhr
Rundgang durch die »Historische ZeissWerkstatt 1866«
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Romantikerhaus, 15 Uhr
»Goethe und Jena«
Vortrag von Dr. Helmut Hühn, FriedrichSchiller-Universität Jena
Kleines Glashaus im Paradies, 20 Uhr
Lesung: »Berlin – Bern« von Hauke Karliczek mit Musik & Film
O-Ton Hauke Karliczek: »Wie ich auf die
Idee kam, das weiß ich schon gar nicht
mehr. Ich wollte jedenfalls um keinen
Preis der Welt den Sommer über, ach
was, nur einen Tag länger im Büro versauern. Es wäre doch schade um das
schöne Leben! Also lief ich von Berlin, wo
ich damals wohnte, nach Bern. 74 Tage
brauchte ich für diese 1.732 Kilometer
und, was soll ich sagen, es war die Hölle.
Manchmal hatte ich das Gefühl, mein
Körper würde wie ein fragiles Kartenhaus
in sich zusammenfallen, der Kopf vor lauter aufgeplusterter Gedanken zerplatzen,
meine Füße würden mich von unten an
auffressen und die fremden Menschen
um mich herum würden dazu lachend
applaudieren. Und dann sprang ich wieder in einen See, ließ mir die Sonne und
die Gastfreundschaft der Leute auf die
Nasenspitze scheinen, blies den Pusteblumen die Haare vom Kopf und dachte:
Das Drehbuch meines Lebens hätte einen
Oskar verdient. Und als ich wieder zu
Hause war schrieb ich ein Buch.«
Thüringer Naturfilmtage
Döbereiner Hörsaal, Am Steiger 3,
Eintritt frei!
»Dschungel unter Wasser – das geheimnisvolle Leben im Baggersee«, 14 Uhr
»Das Jahr des Rotmilans – Lippes elegante
Greife«, 15:30 Uhr
»Mission Froschkönig – die Rückkehr des
Laubfroschs«, 17 Uhr
»Oasen in der intensiven Agrarlandschaft«, 18:30 Uhr
»Wieviel Mensch verträgt die Natur? Und
wieviel Natur der Mensch?«, 20 Uhr
Zeiss Planetarium
Lars – der kleine Eisbär 11 Uhr
Unser Weltall 12 Uhr
Unendlich und Eins 14 Uhr
Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen
15 Uhr
Star Rock Universe 16:30 Uhr
Die Entdeckung des Weltalls 19 Uhr
Chaos and Order 21 Uhr
Sport
Universitätssportzentrum, Oberaue,
11 Uhr
38. Jenaer Kernberglauf
Genießen Sie die landschaftliche Schönheit des Saaletals im Goldenen Oktober!
Schmale Pfade an steilen Hängen wechseln sich ab mit breiten Forstwegen auf
der Hochfläche des Kernbergplateaus.
Strecken über 15 und 27 km Länge bieten
dem ambitionierten Freizeitläufer Herausforderung und Erlebnis zugleich.
Sonstiges
Jena, Innenstadt, ab 8 Uhr
Trödelmarkt
46
So, 19. Oktober
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, theater tumult,
16 Uhr
»Der blaue Stuhl«
Von Julius Jensen nach dem Bilderbuch
von Claude Boujon (4+)
DNT Weimar, Großes Haus, 18 Uhr
»Werther« Jules Massenet
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
19:30 Uhr
Gastspiel: Lilo Wanders
SEX IST IHR HOBBY – Eine eindeutige
Show!
Theater Rudolstadt, Schminkkasten,
20 Uhr
»Ziemlich beste Freunde«
Von G. Dreßler nach O. Nakache u. É. Toledano nach dem gleichnamigen Film
Konzert
Stadtteilzentrum LISA Jena Lobeda,
15 Uhr
1. Stadtteilkonzert in Lobeda »Heiter und
beschwingt.« der Jenaer Philharmonie
Cafe Wagner, 21 Uhr
Live on stage: »Coffee or not«
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, Markt 16,
11 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Kunstsammlung im Stadtmuseum,
15 Uhr
Öffentliche Führung »Zwischen Traum
und Reportage« – Künstler der neuen
Sachlichkeit
Döbereiner Hörsaal, Am Steiger 3,
19 Uhr
»USA – Im Herzen des Westens«
Blickpunkt Erde – Ref.: Heiko Beyer
Der wilde Westen – Synonym für harte
Cowboys, edle Indianer, Revolverhelden
und den Goldrausch von 1849! Und das
alles in einer Naturkulisse, die zu den
grandiosesten unserer Erde zählt. Was ist
geblieben? Heiko Beyer machte sich in
vielen Reisen auf die Suche nach dem
Wesen des wilden Westen.
Volkshaus, 20 Uhr
20. Jenaer Lesemarathon – Ferdinand
von Schirach : »Die Würde ist antastbar«
Wiegt ein Leben ein anderes auf? Was
macht einen Täter zum Täter? Ferdinand von Schirach beschäftigt sich in
seinen glänzenden Essays mit den großen Themen unserer Zeit ebenso wie
mit ganz persönlichen Gedanken über
die Literatur oder das Rauchen. Bestechend, klar und einsichtsvoll. Oft ist es
nur der Zufall, der den Einzelnen zum
Täter oder Opfer macht. Schuld ist
das, was einem Menschen persönlich
vorgeworfen werden kann. – Nicht zuletzt seine so überzeugend formulierten Gedanken über Gut und Böse, über
die moralischen und ethischen Fragestellungen in unserer Gesellschaft
haben seine Stories und Romane zu
Welterfolgen gemacht. In seinen Essays widmet sich Ferdinand von Schirach brisanten Themen wie den
Schauprozessen gegen Prominente,
der Sicherheitsverwahrung oder der
Folterandrohung gegen Kindermörder.
Daneben geht er aber auch der Frage
nach, wie es in Zeiten des iPads um
unser Lesen bestellt ist oder was der
Zwang zu schreiben für einen Schriftsteller wirklich bedeutet.
Ausgehen
Zur Noll, 10 Uhr
Oktoberfest – Frühschoppen
Oktober 2014
für das Kinderhospiz Mitteldeutschland,
eine Veranstaltung des Verbandes deutscher Unternehmerinnen
Jägerberg, Zwätzen, 14 Uhr
Wenn der Opa mit dem Enkel …
oder gemeinsam Drachen steigen lassen,
ist das Beste!
Die Drachen können mitgebracht werden
oder noch vor Ort gebastelt werden.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Jembo-Park, 11:30 – 14:30 Uhr
Sonntagsbuffet
Jembo-Park, ab 18 Uhr
Ungarische Wochen mit Ungarischer
­Ziegeunerkappelle
Irish Pub, 20 Uhr
Kino: »Lang lebe Ned Devine« (IRL 1998)
23. Irische Tage
Zeiss Planetarium
Tabaluga und die Zeichen der Zeit 11 Uhr
Milliarden Sonnen 14 Uhr
Der kleine Tag 15 Uhr
Unser Weltall 16:30 Uhr
Queen Heaven – The Original! 19 Uhr
Mo, 20. Oktober
Konzert
Gaststätte »Wartburg«, 20 Uhr
»Stöcke & Steine«
feat. Rudi Tuesday Band Fun Folk
23. Irische Tage
Ausgehen
Cafe Wagner, 20 Uhr
Comedy Lounge
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Brauereigasthof »Zur Papiermühle«,
17 + 18 Uhr
Öffentliche Brauereiführung
inkl. Bierverkostung
Di, 21. Oktober
Theater&Bühne
DNT Weimar, e-werk, 10 Uhr
»Tschick«
Konzert
Irish Pub, 21 Uhr
Live-Rudi-Tuesday: Folk – Rock Music
23. Irische Tage
Cafe Wagner, 21 Uhr
Jazzmeile Thüringen LIVE: JET LAG –
The Music of Led Zeppelin Thüringer
Jazz Entdeckungen
Die internationale Jazz-Rock-Band Jet
Lag wurde im Jahr 2014 in Weimar gegründet. Die Idee die dahinter steht ist
das Wiederbeleben der Erinnerung an
die späten 1960er Jahre, als viele amerikanische und britische Hardrockbands den Grundstein für zukünftige
Musikergenerationen legten. Auch
heutzutage spielen Bands auf der ganzen Welt die besten Songs aus dieser
Zeit. Jet Lag konzentriert sich dabei auf
eines der berühmtesten Alben aller
Zeiten: LED ZEPPELIN II aus dem Jahre
1969. Die fünf Jazzmusiker nehmen
sich diesem Meilenstein der Rockgeschichte auf ihre ganz eigene Weise an
und schaffen dabei ein Programm zwischen Soul, Latin, Fusion und zeitgenössischem Jazz in all seinen Facetten.
Im Rahmen der Thüringer Jazzmeile.
Ausgehen
Kassablanca, 22 Uhr
Semesteranfangspart MT BT
Vortrag, Lesung & Führung
Elternspeiseraum der Kinderklinik,
Kochstraße 2, 15:30 – 17 Uhr
Erste Hilfe bei Säuglingen und Kindern,
Teil 1
Seminar der Eltern- und Babysitterschule
des UKJ
Volkshochschule, Grietgasse 17a,
18 Uhr
»Sparbuch, Tagesgeld, Aktien & Co. – Einführung in das Finanzenwissen«
Finanzwissen im Alltag – Vortragsreihe
rund um Themen des Finanz- und Kapitalmarktes
Volkshochschule, Grietgasse 17a,
18 Uhr
Sie haben die (Qual der) Wahl! Die richtige Schullaufbahn für Ihr Kind!
Whiskey-Center, Bachstr., 19:30 Uhr
Whiskey-Verkostung Ireland
23. Irische Tage
Schillers Gartenhaus, Schillergäßchen, 19:30 Uhr
»Wir sind golden, wir sind aus Blut«
Buchpräsentation mit Nancy Hünger
THALIA-Buchhandlung (neue mitte),
20:15 Uhr
Henning Beck: »Hirnrissig. Die 20,5 größten Neuromythen – und wie unser Gehirn
wirklich tickt«
Pointiert und mit messerscharfem Witz
erklärt Henning Beck, Neurobiologe und
deutscher Meister im Science Slam,
warum nichts dran ist an den Mythen
über Hirnjogging und Brainfood –, und
zeigt, welch faszinierenden Rätseln die
Hirnforschung wirklich auf der Spur ist.
Zeiss-Planetarium
Im Jahreskreis der Sonne 10 Uhr
Unser Weltall 11:30 Uhr
Chaos and Order 20 Uhr
Mi, 22. Oktober
Theater & Bühne
DNT Weimar, e-werk, 20 Uhr
»Kabale und Liebe«
DNT Weimar, Studiobühne, 20 Uhr
»Abendland und Morgenland«
mit J. W. Goethe auf dem west-östlichen
Divan
Konzert
Kassablanca, 20 Uhr
Live: »Judith Holofernes«
Während Wir sind Helden seit 2010 auf
unbestimmte Zeit pausieren, schrieb
Holofernes zunächst einen Blog und
unterhielt ihre Fans hauptsächlich mit
Kreuzberg-Anekdoten und Tiergedichten. Im Februar 2014 veröffentlichte sie
überraschend ihr Soloalbum »Ein
leichtes Schwert.« Mit Einflüssen von
80er Jahre Groove Punk, 90er
Jahre – Indie -Rock, Country, Zydeco
und 60er Jahre Rock’n’ Roll lieferte sie
ein gutgelauntes und ordentlich zerzaustes »Debut« ab, dass schnell klarstellte: die Holofernes führt auch als
Solo-Künstlerin »ein leichtes Schwert.«
Ausgehen
Jembo-Park, ab 18 Uhr
Ungarische Wochen mit Ungarischer
­Ziegeunerkappelle
Die Kneipe Tillermans Friend, 21 Uhr
American Folk & Rock
23. Irische Tage
Cafe Wagner, 21 Uhr
UFC-Kino
Vortrag, Lesung & Führung
Lutherhaus, Hügelstr. 6a, 9:30 Uhr
»Alte die immer aktiver werden und
Junge, die es wegzieht. – Generationen im
Wandel. Stirbt unser Freistaat aus?«
Mittwochkreis der Ev. Erwachsenenbildung, Referent: Michael Panse
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Stadtteilbüro Lobeda, 16 Uhr
JENAer Bilderbogen (Teil 4)
Filmnachmittag mit Peter Fackelmayer
Peter Fackelmayer stellt im 4. Teil der beliebten Reihe JENAer Bilderbogen Ereignisse der Jenaer Stadtgeschichte des Jahres 1996 vor.
Volkshochschule, Grietgasse 17a,
18 Uhr
»Europa ist unterwegs« – Informationsabend
Studienreise der Volkshochschule vom
19.04. bis 25.04.2015
Reiseroute:
Jena – Görlitz – Krzyzowa (Kreisau) – Wroclaw (Breslau) – Auschwitz – Kraków (Krakau) – Jena
Referentin: Leonore Stehfest
Volkshaus, 20 Uhr
20. Jenaer Lesemarathon – Landolf Scherzer : »Stürzt die Götter vom Olymp«
30 Tage, um die Griechen zu verstehen.
Scherzer ist ganz anteilnehmender Beobachter, wenn er nach Griechenland reist einmal als Pauschaltourist und einmal ins
»schlechteste Hotel von Thessaloniki«.
Zwei Fragen treiben ihn um: Wo liegen
wirklich die Ursachen für die Krise, und
wie schaffen es die kleinen Leute, unter
den Bedingungen des Spardiktats zu
überleben? In unzähligen Begegnungen
wird von Sorgen, Hoffnungen und solidarischen Überlebensstrategien erzählt.
Zeiss Planetarium
Der Sprung ins All 10 Uhr
Die Entdeckung des Weltalls 11:30 Uhr
Pink Floyd-Reloaded 20 Uhr
Do, 23. Oktober
Theater & Bühne
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»HOFMEISTER Vorteile der Privaterziehung«
Eine Tragikomödie von Kai-Ivo Baulitz
nach J.M.R. Lenz
Theaterhaus Jena, 20 Uhr
Premiere zur Spielzeiteröffnung
»Michael Kohlhaas«
von Heinrich v. Kleist in einer Bearbeitung von Hannes Weiler
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Morgen Kinder wird’s was geben«
Konzert
Musikkneipe Ali Alster, 19 Uhr
Live: »Disco Love Machine«
Das Wort »Indie« steht bei dieser Band
nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen, für einen Musikstil, sondern
für das, was es in der Musik ursprünglich bedeutete: Unabhängigkeit. Diese
ist bei Disco Love Machine mit allen
Sinnen zu erleben: Videos, Grafik,
Fotos, alles wird selber oder in Zusammenarbeit mit befreundeten Künstlern
realisiert, was es Disco Love Machine
möglich macht, ihren ganz eigenen
Kosmos zu erschaffen, in dem Musik
und Visuelles zusammengehören.
F-Haus, 19:30 Uhr
Live: TAAKE + VALKYRJA + NOCTEM
Kassablanca, Turmbühne, 20 Uhr
Trouble Orchestra
47
Oktober 2014
»Zwei Türen – Vier Welten«
Eine Performance-Reihe der Kunstsammlung und des Kunsthofs Jena.
MICHAEL
KOHLHAAS
von Heinrich von Kleist
Regie: Hannes Weiler
Eröffnungspremiere:
23. Oktober 2014
www.theaterhaus-jena.de
Cafe Wagner, 21 Uhr
LIVE on Stage: Captain Casanova + The
Broken Beats
Ausgehen
Kassablanca, 19 Uhr
Peace Please!
Stadtkirche St. Michael, 19:30 Uhr
Jena von oben & auf einen Blick
Treffen in der ESG Jena, Aufstieg zum
Turm der Stadtkirche zur Andacht mit
Aussicht
Irish Pub, 21 Uhr
Live: Traditional Irish & Folk Session
23. Irische Tage
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Volkshochschule, Grietgasse 17a,
18 Uhr
»Gehaltsverhandlungen richtig führen wie alle gewinnen«
Referent: Patrick Brauckmann
Der Vortrag hat das Ziel, den Zuhörern
einen Einblick in Methoden für Verhandlungen zu geben / am Beispiel von Gehaltsverhandlungen soll die Erzeugung
von Win-Win Situationen dargestellt werden, welche im Gegensatz zu konfliktorientierten Gesprächsführungen stehen.
Dabei sind vor allem Gesprächs- und Verhandlungstechniken von Bedeutung, die
in Verhandlungen mit der / dem Vorgesetzten zielführend sind. Im Mittelpunkt
stehen damit konfliktlösende Verhandlungsformen, welche die eigene Position
verdeutlichen, und gleichzeitig dem Verhandlungspartner einen Gewinn bieten.
Machen Sie mehr aus sich - verhandeln
Sie Ihr Gehalt!
Villa Rosenthal, 19 Uhr
Vernissage »Schichten und Geschichten – Collagen von Martin Hoffmann«
Im Rahmen der Reihe Wortwelten/Bildwelten stellt die Villa Rosenthal in Zusammenarbeit mit dem Lese-Zeichen e.V. den
Hamburger Maler und Grafiker Martin
Hoffmann vor. Die Ausstellung wird von
einem vielschichtigen Veranstaltungsprogramm begleitet. Zur Eröffnung der Ausstellung wird der Künstler in sein Werk
und seine Arbeitsweise einführen. Dabei
wird er auch davon erzählen, wie die jeweiligen Zeitläufe auf ihn eingewirkt und
zu immer wieder neuen Bearbeitungen
herausgefordert haben. Als besonderer
Gast des Abends wird Gerhard Wolf über
die Aufbruchsstimmung Anfang der
1990er Jahren berichten und davon, wie
er den Verlag »Janus-Press« gegründet
und zusammen mit Martin Hoffmann
über 20 Jahre geführt hat.
Hörsaal Frauenklinik, Bachstraße 18,
19 Uhr
Informationsabend für werdende Eltern
Galerie Kunsthof, 20 Uhr
Tommy Neuwirth: Verarbeite, was dich
verarbeitet II
Zeiss Planetarium
Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen
10 Uhr
Entdecker des Himmels 11:30 Uhr
Milliarden Sonnen 14 Uhr
Star Rock Universe 19:30 Uhr
Region
Keramikmuseum Bürgel, 19:30 Uhr
Ȁthiopien, Landschaft, Menschen,
­Kultur« – Dia-Vortrag
Fr, 24. Oktober
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
19:30 Uhr
»Dinner für Spinner«
Komödie von Francis Veber
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Mephisto« nach dem Roman von Klaus
Mann
Theater Rudolstadt, Schminkkasten,
20 Uhr
BLAUE STUNDE: »Der Trinker«
Nach dem gleichnamigen Roman von
Hans Fallada
Theaterhaus Jena, 20 Uhr
»Michael Kohlhaas«
von Heinrich v. Kleist in einer Bearbeitung von Hannes Weiler
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Morgen Kinder wird’s was geben«
Konzert
»Zur Noll«, 19 Uhr
»Dead Man’s Hand« – Irish Music
23. Irische Tage
Rosenkeller, 20 Uhr
»DISTEMPER« – SKAPUNK FROM
MOSCOW
Wenn die Musiker von Russlands SkaPunk-Band Nr. 1 ihre Instrumente zücken, steht niemand mehr still. Und
das aus gutem Grund: in über 20 Jahren Bandgeschichte und auf 15 Alben
purer Ska-Wildheit entwickelte das
Moskauer Quintett die perfekte Symbiose zwischen kräftigen, schnellen
Punkrhythmen und tanzbaren Skaelementen. Mit ihren donnernden Punksalven, den scharf abgefeuerten Bläsereinsätzen und der russischen Reibeisenstimme von Sänger Dazent gehören
sie definitiv mit zu den stärksten musikalischen Exportgütern aus dem Land
der kalten Winter. Die Live-Performance der routinierten und energiegeladenen Musiker ist ausschlaggebend
für ihren Erfolg. Und das Bandmaskottchen, der »Verrückte Hund«, heizt der
Partymeute Live zusätzlich noch ein.
Kunsthof Jena, 20 Uhr
Jazz! Jochen Aldingers DOWNBEATCLUB
(Dresden)
Thüringer Jazzmeile
Vortrag, Lesung & Führung
Optisches Museum, 14:30 Uhr
»Kleine Welt ganz groß«
Öffentliche Führung zur Geschichte der
Mikroskope
SCHOTT Villa, 15 Uhr
Führung mit Frau Dr. Angelika SteinmetzOppelland
in der Sonderausstellung »Forschung bei
SCHOTT«
Whiskey-Center, Bachstr., 19 Uhr
Whiskey-Verkostung – Schottland
23. Irische Tage
Ausgehen
Jembo-Park, ab 18 Uhr
Ungarische Wochen mit Ungarischer
­Ziegeunerkappelle
Volkshaus, 20 Uhr
Josef Hader »Hader spielt Hader« –
4. Kabarett-Herbst im Volkshaus
Aus den letzten fünf Programmen, die
durchweg geschlossene Theaterabend
sind, hat Josef Hader Teile herausgenommen und zu kleinen Monologen geformt.
Manches kommt einem deswegen an diesem Abend so bekannt vor, von früher,
von irgendwo. Und er gibt auch zu, dass
er gestohlen hat. Doch kommt es darauf
an? Bei dem guten Verhältnis von Täter
und Opfer … Aus der Fülle der Figuren
entsteht eine Geschichte, die eines für
sich beanspruchen kann: ein neues Hader-Programm zu sein. Ein echtes. »Es
gibt weltweit keinen besseren Hader als
Hader.« taz
Planetarium Jena, 21 Uhr
Soulflight-Special »SOLARIS«
stachy.dj alias [micro:form] spielt SOLARIS live, ein audiovisuelles Hörspiel nach
Stanisław Lem
Cafe Wagner, 22 Uhr
Party: Classic Hip Hop
Kassablanca, 23 Uhr
Caribyou
Kinder & Familie
Ernst-Abbe-Bücherei im Volkshaus,
17 Uhr
»Vorhang zu!« – Vorleseprojekt am Freitag
Vorlesen für Kinder zwischen 4 und 8
Jahren.
Auch Eltern und Großeltern sind herzlich
willkommen.
Zeiss Planetarium
Unser Weltall 9 Uhr
Kosmische Dimensionen 10 Uhr
Milliarden Sonnen 11:30 Uhr
Queen Heaven – The Original! 19 Uhr
Soulflight 21 Uhr
Sa, 25. Oktober
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
19:30 Uhr
WIEDERAUFNAHME: »Die Schicksalssinfonie«
Theaterstück mit Orchester von S. Menschning und M. Kliefert
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Faust. Der Tragödie erster Teil«
Johann Wolfgang Goethe
Theaterhaus Jena, 20 Uhr
»Michael Kohlhaas«
von Heinrich v. Kleist in einer Bearbeitung von Hannes Weiler
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Morgen Kinder wird’s was geben«
Theater Rudolstadt, Schminkkasten,
20 Uhr
»Das Lächeln der Frauen«
Komödie nach dem gleichnamigen
Roman von Nicolas Barreau
Konzert
Cafe Lenz, Schenkstr. 21, 20 Uhr
Lenzer hörBAR: Paolo Macho
Volksbad, 20 Uhr
9. BigBandBall »A Night Like This«
Thüringer Jazzmeile
IMAGINATA, 20 Uhr
Ayadooeh! Hits der Weltmusik.
Ihre Konzertreisen führen diese herausragenden A-cappella-Sängerinnen in aller
Herren Länder. Sie tragen ihre Musik in
die Welt hinaus, werden jedes Jahr mit
neuen Preisen geehrt, – und bringen aus
der ganzen Welt wieder und wieder neue
Lieder mit nach Hause! Danke dafür,
Aquabelle!
AH Fischer Arena, 21 Uhr
Live: »DEALAN« (Spain)
Explosive Celtic World Music from Catalonia
23. Irische Tage bitte mit Foto
Ausgehen
Bärensaal Lobeda, 9:30 Uhr
8. Handwerkermarkt
Eingang Wagnergasse, 11 Uhr
Karnevalsumzug Cinco Sentidos
Kassablanca, 22 Uhr
Bluenight
live: »The Originators«
Djs: Peanut Vendor, Smoking Joe
Café:ok, Ricarda-Huch-Haus, 22 Uhr
Salsaparty
mit DJ Martin (Crash Kurs Salsa ab
20:15 Uhr)
F-Haus, 22 Uhr
Flirty Dancing
Die Flirtparty in Jena
Vortrag, Lesung & Führung
Aula (Ernst-Abbe-FH Jena), Carl-ZeissPromenade 2, 10 Uhr
17. Augenoptisches Kolloquium
Innovative Technologien in der Optometrie
Hörsaal Max-Wien-Platz 1 (FSU), MaxWien-Platz 1, 10:30 Uhr
Öffentliche Samstagsvorlesung
Prof. Dr. Ute Kaiser von der Universität
Ulm widmet sich in ihrem Vortrag dem
Thema »Elektronenoptik – das Tor zum
Nanokosmos«.
Optisches Museum, 11:30 Uhr
Rundgang durch die »Historische ZeissWerkstatt 1866«
Kunsthof Jena, 20 Uhr
Lesung: In guter Nachbarschaft
Zeiss Planetarium
Der Regenbogenfisch 11 Uhr
Unser Weltall – english 14 Uhr
Unendlich und Eins 15 Uhr
Pink Floy – Reloaded 19 Uhr
Sonstiges
IMAGINATA, 12 Uhr
Weltmusik – grenzenlos singen.
Workshop mit Aquabella
So, 26. Oktober
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
15 Uhr
»Rigoletto« – Oper von Giuseppe Verdi /
Kooperation mit Theater Nordhausen
DNT Weimar, Großes Haus, 18 Uhr
»La Bohème« Giacomo Puccini
Cafe Wagner, 20 Uhr
Improvisationstheater mit dem Rababakomplott
Konzert
Volkshaus, 17 Uhr
135. Konzert »Meine schönste Melodie«
Herbstkonzert Gemeinschaftskonzert mit
dem Oratorien-Chor Lüdenscheid
zum 25. Jahrestag des Mauerfalls
Friedenskirche, 17 Uhr
Benefizkonzert Otto-Schott-Chor
Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Johannisfriedhof
KuBuS, Lobeda-West, 18:30 Uhr
Live: FLAXMILL Irish Music
23. Irische Tage
Klubbar Die Perle, 20 Uhr
EUGEN DE RYCK Band
Thüringer Jazzmeile
48
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, Markt 16,
11 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Kunstsammlung im Stadtmuseum,
15 Uhr
Öffentliche Führung »Zwischen Traum
und Reportage« – Künstler der neuen
Sachlichkeit
Ausgehen
Bärensaal Lobeda, 9:30 Uhr
8. Handwerkermarkt
Cafe Wagner, 11 Uhr
Wagnerbrunch
Jembo-Park, 11:30 – 14:30 Uhr
Sonntagsbuffet
Kassablanca, 16 Uhr
Matinee Konzert – Kaffeekranz & Sonntagstanz
Live: »Yucca«
Gemeindehaus Simon Petrus, 15 Uhr
Herbsttanz
Jembo-Park, ab 18 Uhr
Ungarische Wochen mit Ungarischer Ziegeunerkappelle
Irish Pub, 20 Uhr
Kino: »A film with me in it« (IRL 2008)
23. Irische Tage
Kinder & Familie
KuBuS, Lobeda-West, 10 Uhr
»Sternstunden Familienkino«
In kuscheliger Umgebung können sich die
Kinder und Eltern diesmal vom Film
»Hexe Lilli-Die Reise nach Mandolan« begeistern lassen. Im Anschluss gibt es
einen kleinen Mittagssnack und die Möglichkeit, Kürbisse zu schnitzen und
herbstliche Dekoration zu basteln.
Cafe Lenz, Schenkstr. 21, 10 – 14 Uhr
Familienbrunch mit Märchenstunde
Generationenzentrum Mittendrin,
Schenkstr. 21, 10 – 14 Uhr
Kinderakademie: Improvisationstheater
KuBuS, Lobeda-West, 14 Uhr
Soccer-Irland-Cup (Team: 3 Spieler)
23. Irische Tage
Kunstsammlung im Stadtmuseum,
15 Uhr
Familiensonntag in der Kunstsammlung
Jena: Paulchen in Berlin – Kunst der
1920er Jahre für Kinder
Oktober 2014
Ausgehen
Cafe Wagner, 18 Uhr
Wagnerbrunch
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, Markt 16,
11 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Villa Rosenthal, Grietgasse 17a, 16 Uhr
Entsäuerung – Grundlage
Referentin: Karina Bachmann
Inhalt dieses Vortrages sind die Entsäuerung und die Entgiftung unseres Körpers.
Die Übersäuerung unseres Körpers ist mit
ursächlich für viele Erkrankungen wie
z. B. Osteoporose, Neurodermitis, Gicht,
rheumatische Erkrankungen, chronische
Müdigkeit, Depressionen, Schlaf- und
Herzrhythmusstörungen, Allergien und
Krebs.
Villa Rosenthal, 18 – 22 Uhr
Kreativer Workshop mit Martin Hoffmann – Die Kunst der Collage
Schillers Gartenhaus, Schillergäßchen, 19:30 Uhr
»Die Gunst des Augenblicks«
Lyriklesung und Gespräch mit Marion
­Poschmann
Marktmühle, Quergasse, 21 Uhr
Musikalische Lesung: »Irische Märchen für Erwachsene« mit
Kati Cornelia F­ ischer
23. Irische Tage
Di, 28. Oktober
Theater & Bühne
DNT Weimar, e-werk, 10 Uhr
»Tschick«
DNT Weimar, e-werk, 20 Uhr
»Der Verbrecher aus verlorener Ehre –
eine wahre Geschichte« Friedrich Schiller
Theater & Bühne
DNT Weimar, Studiobühne, 20 Uhr
»Neumann, 2 × klingeln« Impro-Familienserie
S02E01: Zwei Telegramme oder Der Unentbehrliche
Vortrag, Lesung & Führung
Elternspeiseraum der Kinderklinik,
Kochstraße 2, 15:30 – 17 Uhr
Erste Hilfe bei Säuglingen und Kindern,
Teil 2. Seminar der Eltern- und Babysitterschule des UKJ
Volkshaus, 19:30 Uhr
20. Jenaer Lesemarathon – Jana Simon:
»Sei dennoch unverzagt – Gespräche mit
meinen Großeltern Christa und Gerhard
Wolf«
Über zehn Jahre hinweg sprechen Enkelin
und Großeltern über Politik, Liebe,
Freundschaft, Literatur, Emanzipation,
Geld, Erfolg, Enttäuschungen und Verrat.
Es beginnt im Sommer 1998. Die Enkelin
ist 25, wird gerade Journalistin und fängt
an, ihre Großeltern über die Vergangenheit zu befragen. Es geht um die Herkunft
und die Familie, um die Zeit des Nationalsozialismus und die DDR – aber auch
immer wieder um das, was heute ist.
Über die Jahre entwickelt sich so ein Dialog der Generationen: Sie sprechen über
das politische Engagement des Schriftstellerpaars, die Kämpfe der Großeltern,
die in ihrer Radikalität und Existenzialität
für die Enkelin kaum noch zu begreifen
sind, sowie über verlorene Freundschaften und Verrat. Es geht um die mehr als
sechzig Jahre andauernde Liebe des Ehepaars Wolf. Und es geht um das Schreiben, das gemeinsame Glück und Unglück
im neuen vereinten Land. Die Gespräche
reichen bis zum Tod Christa Wolfs 2011
und darüber hinaus. Am Ende treffen sich
Enkelin und Großvater noch einmal allein.
Konzert
Marktmühle, Quergasse, 21 Uhr
Live: »Mathew James White« (NZ)
23. Irische Tage
Konzert
Cafe Wagner, 20 Uhr
Jazzmeile Thüringen Live:
»EYAL LOVETT«
Zeiss Planetarium
Unser Weltall 11 Uhr
Milliarden Sonnen 14 Uhr
Der kleine Tag 15 Uhr
Die Entdeckung des Weltalls 16:30 Uhr
Chaos and Order 19 Uhr
Region
Stadthalle Eisenberg, 15 Uhr
Die Abenteuer des Pinocchio
DNT Weimar zu Gast im Hotel
­Elephant, Weimar, 16 Uhr
»Lotte in Weimar« nach dem Roman von
Thomas Mann
Mo, 27. Oktober Der in Israel geborene Pianist und Komponist Eyal Lovett kreiert eine weite musikalische Bandbreite. Obwohl er einen
klassischen Hintergrund hat, ist seine
Musik stark mit der Jazztradition und den
verschiedenen Musikstilen Israels und
des Nahen Ostens verwoben.
»Meine Musik bewegt sich zwischen Raffinesse und Einfachheit, und ich versuche
immer, den emotionalen Aspekt beizubehalten, während ich nach Aufrichtigkeit
strebe.”Eyal tourte mit seinem Trio durch
Dänemark und Berlin, spielte an verschiedenen Veranstaltungsorten. Er performte mit dem »Martin Seiler Quartet«
und ist gegenwärtig Mitglied des »Kenneth Dahl Knudsen Quintets«.
Irish Pub, 21 Uhr
»Live Rudi Tuesday« Folk & Rock Music
23. Irische Tage
Ausgehen
Jembo-Park, ab 18 Uhr
Ungarische Wochen mit Ungarischer
­Ziegeunerkappelle
Volkshaus, 20 Uhr
Simone Solga – »Im Auftrag Ihrer Kanzlerin« – 4. Kabarett-Herbst im Volkshaus
Ein Abend mit der Kanzlersouffleuse.
Zeiss Planetarium
Lars – der kleine Eisbär 10 Uhr
Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen
11:30 Uhr
Queen Heaven – The Original! 20 Uhr
Mi, 29. Oktober
Theater & Bühne
DNT Weimar, e-werk, 10 Uhr
»Tschick«
Theater Rudolstadt, theater tumult,
17 Uhr
»Zebraland«
Stück von Katja Haiser nach dem Roman
von Marlene Röder (14+)
DNT Weimar, Studiobühne, 20 Uhr
»Wir haben Raketen geangelt«
Lesung mit »Deine Helden – Meine
Träume« – Autorin Karen Köhler
DNT Weimar, e-werk, 20 Uhr
Let’s talk about Sex & Politics: POP
mit Sonja Eismann und der Band Zucker
(Hamburg)
Konzert
F-Haus, 20 Uhr
Live: ANIMALS AS LEADERS +
­TESSERACT
Großes Glaushaus, Paradies, 20 Uhr
WOMBO PARTY mit dem WOMBO
­ORCHESTRA – Thüringer Jazzmeile
Ausgehen
Kassablanca, 19:30 Uhr
Der Film zum Buch »Der Klang der
­Familie«
Rathaus Jena, 20 Uhr
Eröffnung des Festivals »Cinco Sentidos«
Cafe Wagner, 21 Uhr
UFC-Kino
Kassablanca, 23 Uhr
Schöne Freiheit
Djs: Oliver Goldt, Sven von Thülen
Vortrag, Lesung & Führung
Lutherhaus, Hügelstr. 6a, 9:30 Uhr
»Verzeihung denken« – Mittwochkreis der
Ev. Erwachsenenbildung, Referent: Prof.
Dr. Klaus-Michael Kodalle
Haus 4 (Ernst-Abbe-FH Jena), CarlZeiss-Promenade 2, 13 Uhr
»Tag der Forschung 2014«
Wissenschaftliches Leben an der EAH
Jena »Jesus — ganz. nah. dran«
Das spirituelle Musical
in der Lutherkirche Apolda.
Wiederaufführung in Apolda am
07.11.14, 20.00 Uhr und am 08.11.14,
15.00 und 20.00 Uhr.
Mit Musik aus eingängigen Melodien
im Mix von Pop, Rock, Gospel, Klezmer, Oper und Spiritual.
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Kunstsammlung im Stadtmuseum,
15 Uhr
Öffentliche Führung »Zwischen Traum
und Reportage« – Künstler der neuen
Sachlichkeit
Kunstsalon in der Kunstsammlung Jena
Volkshochschule, Grietgasse 17a,
18 Uhr
»Kartografische Spaziergänge durch Jenas
Geschichte«
Vortrag: André Nawrotzki
Im Vortrag wird, analog des vom Referenten herausgegebenen Buches »Zeitenräume«, an Hand alter und neuerer
Stadtpläne eine Reise durch die Geschichte der Stadt Jena unternommen.
Hörsaal 1 (Klinikum Lobeda), Erlanger
Allee 101, 19 Uhr
»Die Schaufensterkrankheit – warum Patienten von Gefäßzentren profitieren«
Jenaer Abendvorlesung der GesundheitsUni mit Dr. Stefan Ludewig, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Volkshaus, 20 Uhr
20. Jenaer Lesemarathon – Sven Regener: »Magical Mystery«
»Es geht um das Herz der Sache, Charlie. Es geht um Magical Mystery.«
Ein Buch wie ein Rausch: Man braucht
48 Stunden, die Droge heißt Sven Regener. Am Start: eine Handvoll ziemlich verrückter Techno-Freaks. Und am
Steuer: Karl Schmidt, der beste Freund
von Frank Lehmann ...
Kinder & Familie
Ernst-Abbe-Bücherei im Volkshaus,
10 Uhr
4. Kinderlesemarathon – Frank Schmeißer
liest aus seinen »Schurken«-Büchern
Für Schüler der 5./6. Klasse.
Zeiss Planetarium
Im Jahreskreis der Sonne 9 Uhr
Die Entdeckung des Weltalls 10 Uhr
Der Sprung ins All 11:30 Uhr
Do, 30. Oktober
Theater & Bühne
DNT Weimar, Studiobühne, 10 Uhr
Premiere / Uraufführung
»HELDEN! Oder warum ich einen grünen
Umhang trage und gegen die Beschissenheit der Welt ankämpfe.« Karen Köhler
Theater Rudolstadt, theater tumult,
17 Uhr
»Zebraland« – Stück von Katja Haiser
nach dem Roman von M. Röder (14+)
49
Oktober 2014
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Baumeister Solness« – Henrik Ibsen
Theaterhaus Jena im Theatercafe,
20 Uhr
»Rio Mährlein« – Eine musikalisch-politische Latenight mit Benjamin Mährlein
und Songs von Rio Reiser
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Einheitsprogramm«
Konzert
Anger Gymnasium, 20 Uhr
Live: »Folk Destille Jena«
23. Irische Tage
F-Haus, 20 Uhr
Live: LUXUSLÄRM
Irish Pub, 21 Uhr
22. Geburtstag + Die Party!+Mega-PubQuiz!
Live: »Paul Daly Band« (IRL)
23. Irische Tage
Cafe Wagner, 20 Uhr
Jazzmeile Thüringen Live: »OLI BOTT &
LOWER B QUARTETT«
Ausgehen
Jembo-Park, ab 18 Uhr
Ungarische Wochen mit Ungarischer
­Ziegeunerkappelle
Jembo-Park, 19 – 22 Uhr
Sektbowling
Kassablanca, 22 Uhr
Globalista »Balkan-Edition«
Live: Django Lassi
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, Markt 16,
14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang
»Jena – zwischen Historie und Hightech«
Jenaer Rathaus, 17 Uhr
»Verhindert soziale Mischung soziale
Spaltung?« – Vortrag von Dr. Gerd Kuhn,
Stuttgart
Villa Rosenthal, 19:30 Uhr
Der Abend zum Faltbeutel
Werktätige mit Faltbeutel. War da was?
Da war was. Was war da?
Kunstsammlung im Stadtmuseum,
20 Uhr
Annerose Kirchner: »Dix und Dix. Auf den
Spuren eines Familiennamens«
Kinder & Familie
Ernst-Abbe-Bücherei im Volkshaus,
10 Uhr
4. Kinderlesemarathon Frank Schmeißer liest aus seinen
»Schurken«-Büchern
Für Schüler der 5./6. Klasse.
Region
Messe Erfurt
Reisen & Caravan Die führende Touristik- und Caravanmesse Thüringens
RAM Regio Ausstellungs GmbH
Sternwarte Tautenburg, 17 – 24 Uhr
»Lange Nacht der Sterne«
Irische
Nacht
Fr, 31. Oktober
Theater & Bühne
DNT Weimar, Großes Haus, 18 Uhr
»Der Rosenkavalier« – Premiere
Richard Strauss
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
19:30 Uhr
»www.wir wandern wieder«
Theaterstück von Steffen Mensching
(Uraufführung)
Theaterhaus Jena, 20 Uhr
»Nora (Dollhouse)« Wiederaufnahme
von Rebecca Gilman nach Henrik Ibsen
Kurz & Klein Kunstbühne Jena, 20 Uhr
»Einheitsprogramm«
Konzert
Schillers Gartenhaus, Schillergäßchen, 17 Uhr
Gitarrenkonzert mit Heiner Donath
Volkshaus, 20 Uhr
2. Philharmonisches Konzert Reihe C
Jenaer Philharmonie
F-Haus, 21 Uhr
Live: »Fiddlers Green« – Irish Speed Rock
23. Irische Tage Foto
Irish Pub, 21 Uhr
Live: Rudi Tuesday Band – The Monsters
of …
23. Irische Tage
Ausgehen
Irish Pub, 17 Uhr
Halloween-Party
Jembo Park, 20 Uhr
Halloweenbowling mit DJ und Kostüm­
prämierung
Kunsthof Jena, 20 Uhr
Vernissage: Ausstellung Anne Schwing
und Sabine Eichholz
Cafe Wagner, 22 Uhr
Party: Rotzfrech #17
Kassablanca, 23 Uhr
Überschall – Djs: DC Breaks, Kobee,
Minuz, 2HundredEight
Vortrag, Lesung & Führung
Villa Rosenthal, 18 Uhr
Szenische Lesung
Heinrich Heine »Hebräische Melodien«
Kinder & Familie
Ernst-Abbe-Bücherei im Volkshaus,
17 Uhr
»Vorhang zu!« – Vorleseprojekt am Freitag
Vorlesen für Kinder zwischen 4 und 8
Jahren.
Auch Eltern und Großeltern sind herzlich
willkommen.
Zeiss Planetarium
Das kleine 1 × 1 der Sterne 12:30 Uhr
Der kleine Tag 14 Uhr
Region
Messe Erfurt
»Reisen & Caravan«
Die führende Touristik- und Caravanmesse Thüringens
RAM Regio Ausstellungs GmbH
SAUNANACHT
31. Oktober 2014, 20 bis 1 Uhr
• Live-Musik mit FLAXMILL
• wohltuende Verwöhnaufgüsse
• traditionelle irische Leckereien
• Wellness: 10 % Nachlass aufs Bierbad
GalaxSea Freizeitbad Jena
Telef on : 03641 429210
Veranstaltungsadressen
adressen Jena
Café Wagner Jena e. V.
Wagnergasse 26
Telefon: 036 41-47 21 53
www.wagnerverein-jena.de
Ernst Abbe Bücherei
Carl-Zeiß-Platz 15
Telefon: 036 41-49 81 52
www.stadtbibliothek.jena.de
F-Haus
Johannisplatz 14
Telefon: 036 41-55 81 11
www.f-haus.de
Jenaer Philharmonie
im Volkshaus Jena
Carl-Zeiß-Platz 15
Telefon: 036 41-49 81 15
www.philharmonie.jena.de
Kassablanca Gleis1
FelsenkellerStr. 13a
Telefon: 036 41-28 26 0
www.kassablanca.de
Kulturbahnhof im Saalbahnhof
Spitzweidenweg 28
Telefon: 0178-479 59 95
www.kulturbahnhof.org
KuBuS
Theobald-Renner-Straße 1 a
Telefon: 036 41-53 16 55
www.kubus.jena.de
Kurz & Klein Kunstbühne
Teutonengasse 3
Telefon: 036 41-22 14 90
www.kurz-und-kleinkunst.de
Optisches Museum
Carl-Zeiß-Platz 12
Telefon: 036 41-44 31 65
www.optischesmuseum.de
Rosenkeller e. V.
Johannisstraße 13
Telefon: 036 41-93 11 90
www.rosenkeller.org
Ricarda-Huch-Haus
Löbdergraben 7
Telefon: 036 41-82 84 86
www.ricarda-huch-haus.de
Theaterhaus Jena
Schillergäßchen 1
Telefon: 036 41-88 69 0
www.theaterhaus-jena.de
Volksbad
Knebelstraße 10
Telefon: 036 41-49 82 90
www.volksbad.jena.de
Volkshaus
Carl-Zeiß-Platz 15
Telefon: 036 41-49 81 80
www.volkshaus-jena.de
Volkshochschule Jena
Grietgasse 17 a
Telefon: 036 41-49 82 00
www.vhs-jena.de
Villa Rosenthal
Kahlaische Straße 6
Telefon: 036 41-49 82 71
www.villa-rosenthal-jena.de
Galerien und Kunst
Galerie Kunsthof
Jena e. V.
Ballhausgasse 3
Telefon: 0178 — 14 56 704
www.kunsthof-jena.de
galerie pack of patches
Lutherstraße 160
Telefon: 036 41-54 34 57
www.packofpatches.com
Galerie eigenSinn
Wagnergasse 36
Telefon: 036 41-42 66 82
www.eigensinn.de
Hotel & Kneipengalerie
»Zur Noll«
Oberlauengasse 19
Telefon: 036 41-59 77 0
www.zur-noll.de
Kunsthandlung
Huber-Treff
Charlottenstraße 19
Telefon: 036 41-44 28 29
www.huber-treff.de
Stadtmuseum & Kunstsammlung Jena
Markt 7
Telefon: 036 41-49 82 61
www.stadtmuseum.jena.de
Salon der Künste
Lutherstraße 7
Telefon: 036 41-41 00 81
Galerie Schwing
Johannesplatz 10
Telefon: 036 41-44 92 08
www.galerie-schwing.de
adressen Region
Thüringer Landestheater
Rudolstadt
Anger 1, 07407 Rudolstadt
Telefon: 036 72-42 27 66
www.theater-rudolstadt.com
Bühnen der Stadt Gera
Amthorstraße 11
07545 Gera
Telefon: 0365-82 79 0
www.tpthueringen.de
Deutsches National­
theater (DNT) Weimar
Theaterplatz 2
99401 Weimar
Telefon: 036 43-75 50
www.nationaltheaterweimar.de
Jugend- und Kultur­
zentrum mon ami
Goetheplatz 11
99423 Weimar
Telefon: 036 43-84 77 0
www.monami-weimar.de
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i. S. d. P. Florian Görmar
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Fotos / Bildnachweis
Titel: Stadtmuseum Jena, Michael Stocker, SM 07
Seite 3: Stadtmuseum Jena, Frank Bienewald, Thüringer
Naturfilmtage
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Anzeigen- und Redaktionsschluss
13.10.2014 für die Novemberausgabe 2014
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weiterverwendet werden. Gerichtsstand ist Jena. Es gelten die
Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
50
Oktober 2014
| wir fragen, jena antwortet |
Welche kleinen Freuden des Alltags sind für dich
unverzichtbar (geworden)?
Interviews und Schnappschüsse:
Anna-Maria Schmidt
Maik Klingbeil, 39
Oliver Heinsohn, 24
Elisa Michak, 26
selbstständig
Physik-Student
Philosophie-Studentin
Da ich den ganzen Tag in meinem Geschäft
arbeite, das sich in der Innenstadt befindet,
nutze ich natürlich die Nähe zu den lebendigen Orten dieser Stadt, um mir hier und da
mal eine kleine Auszeit zu gönnen. Dann treffe ich mich für eine halbe Stunde mit Freunden, trinke einen Kaffee am Markt oder gehe
mit Nachbars Hund kurz im Paradies spazieren. Oft kommen auch Freunde und Bekannte
vorbei, mit denen man ein kurzes (oder längeres) Schwätzchen halten kann. Dies alles
trägt dazu bei, das der Alltag eben nicht nur
eintönig ist, sondern eher abwechslungsreich
und das Leben dadurch immer facettenreich
bleibt.
Mit mir ist nicht gut Kirschen essen, wenn ich
nicht mindestens einmal am Tag etwas wirklich Gutes gegessen habe. Somit ist das quasi
eine unverzichtbare kleine Freude, die ich
mir jeden Tag gönne. Leider kann auch niemand meinen Spleen fürs Mitternachtsjoggen
verstehen, ohne den ich gerade meinen unruhigen Alltag nicht zu kompensieren vermag.
Auf diese beiden Lichtblicke freue ich mich jeden Tag. Ansonsten freue ich mich auch nach
einem langen Tag in der ThULB, mit meinen
beiden Mitbewohnerinnen gemeinsam am
Küchentisch zu sitzen, zu entspannen und
über Gott und die Welt zu reden.
Im Studienalltag kann es manchmal bunt zugehen, nichtsdestotrotz liebe ich es, den ganzen Tag in der Bibliothek zu verbringen und
mit guten Freunden nachmittags einen Pausenkaffee zu trinken und sich zu unterhalten.
Wenn ich dann noch am Wochenende dazu
komme, in Ruhe im Café ein Buch für mich zu
lesen, kann es mit der guten Laune auch nicht
mehr weit her sein :)
Benjamin Börner, 24
Julia Carina Bardos, 34
Marius Hachmann, 24
Sozialpädagogik-Student
Designerin
SpoWi / Erziehungswissenschaftsstudent
Da man als Student viel unterwegs ist, aber
nicht immer nur die Freuden des Lebens im
Kopf hat, ist es für mich um so wichtiger, diese Wege nicht vollkommen allein zu gehen.
Dabei kommt es mir nicht nur darauf an, nur
mit Freunden und Bekannten eine gute Zeit
zu verbringen. Der Reiz liegt für mich vielmehr darin, selbst Unbekannten mit einem
Lächeln oder einer netten Geste entgegenzutreten. Denn wenn man daraufhin einem vermeintlich gestressten Menschen ebenfalls ein
Lächeln entlocken kann, ist es das, was mich
mit Freude erfüllt und für mich auch unverzichtbar geworden ist. Lächeln verbindet!
Da ich aus Budapest/Ungarn stamme und
nur für ein halbes Jahr hier in Jena bin, um
Deutsch zu lernen, die Uni zu besuchen und
mich weiterzubilden, kommt bei mir gerade
kein Alltagstrott auf, den ich mir mit kleinen
Lichtblicken versüßen müsste. Ich entdecke
jeden Tag neue Dinge, lerne neue Menschen
kennen und erfahre so auch viel über mich
selbst. Zuhause in Budapest ist das aber auch
nicht anders. Meine Arbeit ist so abwechslungsreich und macht mir soviel Spaß, dass
ich diese auch machen würde, ohne Geld dafür zu kriegen. Wenn man es so nimmt, ist
mein Alltag eine große Freude, die für mich
unverzichtbar geworden ist.
Was für mich unverzichtbar in den letzten Semestern geworden ist: Der Kaffee am Morgen,
die Freunde zum Mittag in der Mensa treffen
und Sport und Bier am Abend.
Diese Dinge sind zwar nicht wirklich ›unverzichtbar‹ (bis auf die Freunde natürlich!),
runden den Tag aber ab und speisen den
Uni-Alltag mit der nötigen Lebensqualität. Im
Vergleich unserer Konsumgesellschaft mit ärmeren Ländern wird einem dann doch klar,
dass man auf viele Dinge verzichten kann, da
sie für das Überleben keine große Relevanz
besitzen.
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Seele and Geist
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