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Pressemitteilung
Deutsche Verbraucher befürworten Gebührenpflicht bei Plastiktüten
11. Februar 2015
Philipp Schmidt
T +49 911 395-4279
philipp.schmidt@gfk.com
Corina Kirchner
Corporate Communications
T +49 911 395-4570
corina.kirchner@gfk.com
Nürnberg, 11. Februar 2015 – Die von der Bundesregierung angedachte Abgabe auf Plastiktüten trifft auf breite Zustimmung: 85 Prozent der
deutschen Verbraucher befürworten eine solche Maßnahme. Dies ist
das Kernergebnis einer Sondererhebung im Rahmen des GfK Global
Green Index, einer regelmäßigen Verbraucherbefragung von GfK und
GfK Verein.
Die geplante Abgabe auf Plastiktüten geht auf eine EU-Richtlinie zur Verwendung von Plastiktüten zurück. Diese schreibt den Mitgliedsstaaten der
Europäischen Union vor, Gebühren auf die Einkaufsbeutel zu erheben oder
konkrete Ziele zur Verminderung zu beschließen. Der EU-Kommission
zufolge verwendet jeder EU-Bürger durchschnittlich rund 200 Plastiktüten
pro Jahr. Die EU-Richtlinie soll dazu beitragen, den Verbrauch von Plastiktüten deutlich zu reduzieren. Die Bundesregierung hat bisher nicht festgelegt, wie diese Richtlinie in Deutschland umgesetzt werden soll.
Zustimmung quer durch die Gesellschaft
Ob Mann oder Frau, Jung oder Alt, Gering- oder Gutverdiener: Die aktuellen Ergebnisse im Rahmen des GfK Global Green Index zeigen, dass
85 Prozent der Befragten eine Abgabe auf Plastiktüten im gesamten Einzelhandel für „sehr sinnvoll“ beziehungsweise „grundsätzlich sinnvoll“ halten. Als wichtigsten Grund führen 9 von 10 Befürwortern der Abgabe an,
dass Müll grundsätzlich vermieden werden sollte. Wichtige Argumente sind
zudem der Schutz von Gewässern (76 Prozent) und Tieren (64 Prozent),
die durch Plastikmüll gefährdet sind.
GfK SE
Nordwestring 101
90419 Nürnberg
T +49 911 395 0
Vorstand:
Management
Matthias Hartmann (CEO)
Christian Diedrich (CFO)
Dr. Gerhard Hausruckinger
Debra A. Pruent
Vorsitzender des
Aufsichtsrats:
Dr. Arno Mahlert
Registergericht
Nürnberg HRB 25014
Der hohen Zustimmung einer Abgabe stehen lediglich 15 Prozent der Bevölkerung entgegen, die eine mögliche Gebühr als nicht sinnvoll erachten.
Knapp 50 Prozent der Befragten mit ablehnender Haltung nennen als wichtigsten Grund, dass diese Maßnahme nur in geringem Maße zum Umweltschutz beitrage. Knapp 32 Prozent glauben zudem, dass der Verbrauch
von Plastiktüten in Deutschland ohnehin geringer sei als in anderen Ländern.
Jeder Zweite würde in Zukunft eine eigene Einkaufstasche mitnehmen
Auch wenn ein Großteil der Bevölkerung eine Abgabe auf Plastiktüten
sinnvoll findet, würden nur knapp 3 Prozent der Deutschen auch in Zukunft
eine Plastiktüte nutzen, wenn sie dafür eine Gebühr bezahlen müssten.
Stattdessen äußern 50 Prozent der Befragten, dass sie in Zukunft lieber
eine eigene Baumwolltasche oder einen Einkaufskorb mitnehmen würden.
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Immerhin 15 Prozent der Befragten wünschen sich auch weiterhin eine
kostenfreie Verpackung vom Einzelhandel, die aus alternativen Rohstoffen
wie Baumwolle oder Papier hergestellt wurde.
Über den GfK Global Green Index
GfK ermittelt mit dem GfK Global Green Index seit 2011 das Umweltbewusstsein und die Nachhaltigkeitseinstellung von Verbrauchern. Neben
generellen Einstellungen wird auch untersucht, ob und in welchem Ausmaß
Verbraucher bereit sind, anfallende Kosten für umweltbewusstes Verhalten
zu tragen. Die Einzelergebnisse werden zu sieben Subindizes verdichtet:
Energie im Haushalt, Mobilität, Tourismus, Umweltschutz und Ressourcen,
Abfall, Recycling und Entsorgung, Energieversorgung sowie Konsum und
Produktion. Die einzelnen Subindizes werden entsprechend ihrer Bedeutung für die Verbraucher zum GfK Global Green Index zusammengefasst.
Als neuer Aspekt wird seit 2014 auch die Einstellung der Verbraucher zu
Nachhaltigkeitsprojekten von Unternehmen gemessen.
Weitere Informationen zum GfK Global Green Index finden sich unter
http://www.gfk.com/de/branchen/energie_und_umwelt/Seiten/GfK-GlobalGreen-Index.aspx
Weitere Informationen:
Philipp Schmidt, Tel. +49 911 395-4279, philipp.schmidt@gfk.com
Zum GfK Verein
Der GfK Verein ist eine 1934 gegründete Non-Profit-Organisation zur Förderung der Marktforschung. Er setzt sich aus rund 600 Unternehmen und
Einzelpersonen zusammen. Zweck des Vereins ist es, innovative Forschungsmethoden in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen zu entwickeln, die Aus- und Weiterbildung von Marktforschern zu
fördern und die für den privaten Konsum grundlegenden Strukturen und
Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu verfolgen sowie
deren Auswirkungen auf die Verbraucher zu erforschen. Die Studienergebnisse werden den Mitgliedern des Vereins kostenlos zur Verfügung gestellt.
Der GfK Verein ist Gesellschafter der GfK SE.
Weitere Informationen unter www.gfk-verein.org.
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Über GfK
GfK steht für zuverlässige und relevante Markt- und Verbraucherinformationen. Durch sie hilft das Marktforschungsunternehmen seinen Kunden, die
richtigen Entscheidungen zu treffen. GfK verfügt über langjährige Erfahrung
im Erheben und Auswerten von Daten. Rund 13.000 Experten vereinen
globales Wissen mit Analysen lokaler Märkte in mehr als 100 Ländern.
Mithilfe innovativer Technologien und wissenschaftlicher Verfahren macht
GfK aus großen Datenmengen intelligente Informationen. Dadurch gelingt
es den Kunden von GfK, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und das
Leben der Verbraucher zu bereichern.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com/de.
Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/gfk_de
V.i.S.d.P.
GfK SE, Corporate Communications
Jan Saeger
Nordwestring 101
90419 Nürnberg
T +49 911 395 4440
public.relations@gfk.com
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