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5. Februar 2015 - Dr. med. Josef Widler

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GZA/PP 8048 Zürich
28. Jahrgang
Donnerstag, 5. Februar 2015
Nr. 6
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72 www.lokalinfo.ch
Janusköpfigkeit als besondere Herausforderung
Bei den Überbauungsplänen
für das Gebiet zwischen Zollstrasse und Gleisfeld beim
Hauptbahnhof sind die Weichen neu gestellt: Die SBB
präsentierte am Dienstag
die Ergebnisse zweier
Projektwettbewerbe für
das Teilareal Zollstrasse Ost.
Lisa Maire
Im Architekturwettbewerb der SBB
für das Teilgebiet Zollstrasse Ost gibt
es zwei Sieger: Esch Sintzel Architekten aus Zürich haben den Wettbewerb
«Wohnen» zwischen Klingen- und
Hafnerstrasse gewonnen, während
das Genfer Architektenteam Made in
Sàrl im Wettbewerb «Dienstleistung»
zwischen Bahnhofhalle Sihlquai und
Hafnerstrasse obenauf schwang. Insgesamt waren 80 Teams im Rennen
um die Überbauung des sehr speziellen und zentralen Geländes gewesen.
Die Grundlage der Projektwettbewerbe bildete ein privater Gestaltungsplan, der im Januar 2014 vom
Gemeinderat genehmigt und im letzten September in Kraft gesetzt wurde.
Dieser Plan, so sagte der Juryvertreter
Architekt Adrian Streich vor den Medien, beinhalte schon genaue Vorstel-
Hafenkran ade
Neun Monate lang thronte auf der
Rathausterrasse der viel diskutierte
Hafenkran. Jetzt ist er abmontiert,
die Terrasse wieder leer, die Sicht
fast frei auf das Mittelmeer. Fotoimpressionen sowie ein Blick zurück
und nach vorn auf
Seite 7
ANZEIGEN
Siegerprojekte «Wohnen» des Zürcher Büros Esch Sintzel Architekten (l.) und «Dienstleistung» der Genfer Architekten Made in Sàrl.
lungen – er sei schon fast ein eigenes
Überbauungsprojekt. Vor allem die
Fassadengestaltung sei sehr stark vorgegeben gewesen.
Architektonischer Quartierbezug
Auch die vorgegebene extreme Dichte
war ein Thema: Er habe noch nie ein
so stark zweiseitiges Projekt entworfen, sagte Stephan Sintzel vom Siegerteam «Wohnen». Diese Janusköpfigkeit sei eine grosse Herausforderung
gewesen. Die Lösung, die die Zürcher
Architekten präsentierten, überzeugte
die Jury durch ihre «robuste städtische Architektur». Die Fassaden mit
ihrer vertikalen Gliederung nehme ge-
stalterisch Bezug zum Kreis 5. Gefallen hat auch, dass die Kerben zwischen den drei Gebäuden auf der
Gleisseite bis zum Erdgeschoss reichen. Auf diese Weise, so die Jury,
entstünden hübsche Nischen, die dereinst als öffentliche Aufenthaltsräume
genutzt werden könnten. Insgesamt
sind 139 Wohnungen mit 1,5 bis 4,5
Zimmern geplant. Die Mietpreise werden laut SBB «marktgerecht» sein, nähere Angaben könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht machen.
Die Architekten von Made in Sàrl
haben die Jury mit ihrem Entwurf
von zwei Bürogebäuden am Kopf der
Zollstrasse und entlang der Perrons
überzeugt. Auch bei diesem Projekt
haben die Fassaden einen starken
Bezug zur Umgebung: Mit gleisseitigen Perrondächern nimmt das Projekt die Bahnhofarchitektur auf. In
den Erdgeschossen sind öffentliche
Nutzungen vorgesehen, darunter
auch ein Restaurant.
Wie die Wohnbauten soll auch der
Dienstleistungskomplex im Standard
Minergie P Eco erstellt werden. Die
SBB wollen bei der Umsetzung der
beiden Projekte rasch vorwärtsmachen: Der Baustart ist für 2017 vorgesehen, 2019 oder 2020 sollen die
neuen Komplexe an der Zollstrasse
Ost bezugsbereit sein.
Visualisierungen: zvg.
Auch das Teilareal Zollstrasse
West, das die SBB an die Genossenschaft Kalkbreite verkauft hat, wird
in Bälde überbaut. Hier entstehen gemeinnützige Wohnungen. Mit dem
Gleisuferweg plant die Stadt zudem
einen neuen Fussgängerweg. Dazu
kommt der neue Louis-Favre-Platz
als Durchgang ins Quartier bei der
Hafnerstrasse sowie der Umbau der
Zollstrasse zu einer fussgänger- und
velofreundlichen Verbindung.
Die Projektwettbewerbe sind öffentlich
ausgestellt: Im Lokal Amboss Rampe, Zollstrasse 80, 8005 Zürich. Do/Fr, 5./6. Februar, jeweils 12–20 Uhr.
Wenn Magie
auf Menschlichkeit trifft
In Zürich West steht das
erste Schweizer Close-upTheater, in dem Mentalmagier Pat Perry zaubert
und damit für staunende
Gesichter sorgt.
Hanna Lauer
Wenn man sich einen Zauberkünstler
vorstellt, denkt man an einen glitzernden Umhang, an einen älteren
Herrn mit Zylinder und Bart – das alles hat Pat Perry nicht. Der zierliche
und sympathische Magier erscheint
in einem Blazer, Jeans und moderner
Frisur. Doch Pat Perry ist kein üblicher Zauberer, Pat Perry ist ein Mentalmagier. Im Migroshaus Herdern
hat er sich ein Zauberlabor einge-
richtet: das Close-Theater, das für
Nähe und Unmittelbarkeit steht. Perry mag die Nähe zu Menschen und
tritt lieber vor 20 statt 2000 Leuten
auf. Unter dem Namen «Perrypherie», was für «eine Reise ans Ende
des Verstands» steht, eröffnet der
47-Jährige seine magische Show.
Rund 70 Personen finden im kleinen
Theater an der Pfingstweidstrasse
Platz.
Nach einigen Lockerungsübungen
mit dem Publikum verblüfft Perry
gleich zu Beginn: er dreht seinen
Arm um 360 Grad. Die Zuschauer
tauschen staunende Blicke aus. Es
folgen Tricks mit farbwechselnden
Spielkarten, einer magischen Kugel,
die unter einem Tuch in der Luft
schwebt, einem Lügendetektor, der
Fortsetzung auf Seite 6
Pat Perry verblüfft nicht nur mit gängigen Tricks.
Foto: Njazi Nivokazi
CVP 3 und 9 wirbt
Albisrieder planen
Stadtentwicklung feiert
«Wir wollen wieder einen Sitz im Regierungsrat, egal von
wem», betont CVP-Kantonsrat Josef Widler. Holen soll ihn
Staatsanwältin Silvia Steiner. Im Kantonsrat soll Widler den
Sitz der CVP 3 und 9 verteidigen.
Seite 3
415 Anlässe, 1425 Neuzuzüger und 1700 Bildungsangebote:
Viele Zahlen prägten die Albisrieder Vereinskonferenz. Ausserdem gab das OK die Eckwerte des neuen Chreis-9-Fäschts
bekannt, das Ende August über die Bühne geht.
Seite 5
Die Stadtentwicklung Zürich feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges
Bestehen. Die städtische Abteilung vertritt unter anderem die
Interessen von Zürich auf Bundesebene und betreibt Wirtschaftsförderung.
Letzte Seite
2
Stadt Zürich
Nr. 6
5. Februar 2015
AKTUELL
Wirte sollen Politiker werden
Die Gastronomie leidet
unter Nachwuchsproblemen
– zumindest in der Politik.
Jetzt hat Gastro Zürich
einen Kurs ausgeschrieben:
«In vier Modulen zum erfolgreichen Politiker».
Romantisches Valentinstags-Dinner im Restaurant Opera.
Foto: zvg.
Publireportage
Abwechslung statt Alltag
Das Restaurant Opera hat
ein neues Menu-Konzept:
Monatlich wechselnde
Kreationen verführen Gäste
zu kulinarischen Entdeckungsreisen abseits der beliebten Gourmet-Klassiker.
Langustinensuppe, herzhafte Grand
Cru Steaks und Tartar – die Klassiker
stehen nach wie vor hoch im Kurs bei
den Gästen und auf der Speisekarte
des Restaurants Opera im Seefeld.
Neuerdings gesellen sich monatlich
wechselnde Kreationen hinzu; genauer
gesagt, ein kleines und ein grosses
Gourmet-Menu. «Jeweils am ersten
Donnerstag des Monats bieten wir
zwei komplett neue Menus an», erklärt
der mit Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Chefkoch Pierre Meyer, «wir
möchten unseren Gästen mehr Vielfalt
bieten und ihnen neue kulinarische
Impressionen verschaffen». Die VierGang- und Sechs-Gang-Menus werden
sowohl mittags als auch abends zubeANZEIGEN
Wettbewerb
Lokalinfo verlost ein Drei-GangMenu «Wine and Dine» für 2 Personen, am Valentinstag, 14. Februar, im Restaurant Opera (Wert:
194 Franken). Wer sein Glück versuchen will, schickt bis 9. Februar
eine Mail mit Betreffzeile «Opera»
und vollständigem Absender an:
lokalinfo@lokalinfo.ch.
reitet und können nach Lust und Laune gemischt werden.
Da Liebe bekanntlich durch den
Magen geht, steht am Valentinstag am
14. Februar ein aphrodisierendes Menu auf der Karte. Zur Einstimmung
auf einen romantischen Abend bei
Harfen- und Flötenklängen laden das
Restaurant Opera und das Hotel Ambassador à l’Opéra ihre Gäste zu einem ein Glas Champagner auf der Hotel-Dachterrasse über den Dächern
von Zürich ein. (pd.)
Restaurant Opera, Falkenstrasse 6, 8008
Zürich. Tel. 044 258 98 98.
Lorenz Steinmann
«Kein einziger Kandidat war Wirt»,
nervt sich Ernst Bachmann, Präsident
von Gastro Zürich, dem Branchenverband der Zürcher Gastronomen. Aus
Gwunder studierte er kürzlich eine
halbe Nacht lang alle Kandidatenlisten
für den Zürcher Gemeinderat – und
kam zu diesem ernüchternden Resultat. Dabei sei das Gastgewerbe eine
der Branchen, die am stärksten politisch reguliert würden. Hygiene, Arbeitsverträge, Rauchverbote, Lärmvorschriften, Alkoholaltersgrenzen.
Fast immer, wenn von Gastrothemen die Rede ist, tritt Urgestein Bachmann (67) vor die Mikrofone. Um diesem «Klumpenrisiko» vor-
Urgestein Ernst Bachmann sorgt
sich um den politischen Nachwuchs im Gastrobereich. Er hat
darum eine Politschulung ins Leben gerufen.
Archivfoto: ls.
siert von Alexander Segert, dem Geschäftsführer der Goal AG, der berühmt-berüchtigten Hausagentur der
SVP? Gestandene Politiker zeigen
sich eher irritiert oder könne sich ein
Schmunzeln nicht verkneifen. Politische Quereinsteiger wie Filippo Leutenegger, der direkt Nationalrat wurde, sind denn auch eher die Ausnahme. Üblicherweise arbeitet man sich
stufenweise via Schulpflege und Gemeinderat nach oben. Was nicht
heisst, dass man nicht schon «ganz
unten» auf dem Politleiterli erfolgreich sein könnte – dank besagten
Politmodulen von Gastro Zürich, dem
Gastrogewerbeverband des Kantons
Zürich.
«Lieber gut und in der SP»
zubeugen, ist nun Bachmann und mit
ihm Gastro Zürich selbst in die Offensive gegangen. In den kommenden
Monaten werden für interessierte
Gastronomen kostenlose Kurse angeboten – mit dem Titel «In vier Modulen zum erfolgreichen Politiker». Also
ein Crashkurs sozusagen, eine
Schnellbleiche? Ausgerechnet organi-
Ernst Bachmann ist vom Erfolg überzeugt. Angesprochen auf die mögliche politische Ausrichtung der Politmodule sagt er: «Mir ist ein guter
Wirt lieber, der in der SP ist, als ein
schlechter, der in der SVP ist.»
Infos und Anmeldungen:
www.gastrozuerich.ch, Telefon 044 377
55 11. Teilnahme für Mitglieder gratis.
Kanton zieht positive Bilanz
Am Ende der Legislatur 2011–2015
steht der Kanton Zürich gut da. Dies
teilt der Regierungsrat mit. Zahlreiche grosse Vorhaben konnten abgeschlossen werden. Dazu gehören die
Durchmesserlinie, die beiden Hochschulcampusse auf dem Toni-Areal
und an der Europaallee, der revidierte kantonale Richtplan, die Umstellung auf die leistungsorientierte Spi-
talplanung und die Stärkung der
Kantonspolizei.
Die Kriminalität erreichte den
tiefsten Wert seit 20 Jahren. Die Kantonspolizei wurde auf den Sollbestand von 2247 Korpsangehörigen
gebracht. Um weiteren Herausforderungen an die öffentliche Sicherheit
zu begegnen, wird künftig ein Kompetenzzentrum zur Bekämpfung von
Cyber Crime zur Verfügung stehen.
Mit der Eröffnung der Hochschulcampusse Toni-Areal und Europaallee
wurde mit dem Masterplan für das
Hochschulgebiet ein Meilenstein bei
der Entwicklung von Universität und
Universitätsspital erreicht. Der Kanton
Zürich nimmt in der Schweiz eine
Spitzenposition bezüglich Neugründung von Unternehmen ein. (pd.)
Zürich West
AKTUELL
Nr. 6
5. Februar 2015
3
AUF
EIN WORT
IN KÜRZE
Lehrermangel
Als Massnahme gegen den Lehrermangel an der Volksschule
führt die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) seit 2011
Studiengänge für Quereinsteigende durch. Das Angebot ist bis Ende 2015 befristet. Der Regierungsrat möchte es definitiv einführen und beantragt dem Kantonsrat eine entsprechende Gesetzesänderung.
Elke Baumann
Wahlkampf
AL, Grüne und SP unterstützen
sich gegenseitig bei den kommenden Regierungsratswahlen. Die
drei Parteien streben mit Mario
Fehr (SP, bisher), Jacqueline Fehr
(SP, neu), Martin Graf (Grüne,
bisher) und Markus Bischoff (AL,
neu) eine rot-grüne Mehrheit an,
da diese ihrer Meinung nach notwendig sei, um den Kanton Zürich voranzubringen.
Chefredaktion
Arthur Rutishauser wird 2016
Chefredaktor des «Tages-Anzeigers». Die redaktionelle Leitung
der «SonntagsZeitung» wird er
gleichzeitig beibehalten. Der bisherige Chefredaktor des «TagesAnzeigers», Res Strehle, erreicht
im kommenden Jahr das Pensionierungsalter. Er wird laut Tamedia mit einem reduzierten Pensum weiterhin für die Zeitung als
Publizist und Mentor arbeiten.
Diener verzichtet
Die Ständerätin Verena Diener
will im Oktober nicht mehr als
Kandidatin der Grünliberalen
Partei antreten. An ihrer Stelle
will sich Martin Bäumle am 18.
Oktober 2015 zur Wahl stellen.
Der 51-Jährige ist seit 1998 Finanzvorsteher von Dübendorf
und vertritt die GLP seit 2003 im
Nationalrat. Seit 2007 ist er Präsident der GLP Schweiz. Bäumle
gehörte 2004 mit Verena Diener
zu den Gründern der GLP.
Wahlauftritt im «Spirgarten»: CVP-Regierungsratskandidatin Silvia Steiner und Kantonsrat Josef Widler.
Foto: ho.
Höhere Aufklärungsquote gefordert
«Wir wollen wieder einen
Sitz im Regierungsrat, egal
von wem», betont CVPKantonsrat Josef Widler am
Presseapéro in Altstetten.
Holen soll ihn Staatsanwältin Silvia Steiner.
Thomas Hoffmann
«Im Kantonsrat gibt unser Quartier
immer wieder zu reden, beispielsweise wegen der Verrichtungsboxen»,
erzählt Josef Widler im «Spirgarten».
Der ehemalige Gemeinderat vertritt
die CVP 3 und 9 seit August 2014 im
kantonalen Parlament. «Es ist sehr
wichtig, bereits in diesem Rahmen
aktiv zu werden», unterstreicht der
Arzt, der die Ärztegesellschaft des
Kantons Zürich präsidiert.
In den Kreisen 3 und 9 erreicht
die CVP einen Wähleranteil von
knapp 6 Prozent. Damit liegt ein
zweiter Sitz nicht in Reichweite. «Wir
haben den Turnaround hin zu den
Jungen noch nicht geschafft», bekennt Widler. Zugleich lobt er die
Partei: «Die Parolen der CVP entsprechen am besten den Abstimmungsergebnissen.» Und: «Hier ist es erlaubt,
sich eine eigene Meinung zu bilden.»
Bei Wahlen jedoch sei die differenzierende Politik der Mitte ein
Nachteil, fügt Silvia Steiner an. «Wir
haben auch differenzierende Wähler,
dabei wäre uns am besten gedient,
wenn sie die Parteiliste unverändert
einwerfen.»
Immer mehr häusliche Gewalt
Wichtig ist für Regierungsratskandidatin Steiner das bürgerliche Ticket.
Innerhalb der Top 5 ist ihr Themenbereich die öffentliche Sicherheit.
Kein Wunder, Dr. crim et lic. iur
Silvia Steiner ist bei der Staatsanwaltschaft II für Betäubungsmitteldelikte und organisierte Kriminalität
zuständig. Die Kantonsrätin und
Staatsanwältin aus Oerlikon hat über
das Thema häusliche Gewalt doktoriert, das ihr immer noch am Herzen
liegt. «Seit 2003 nehmen die Einsätze
wegen häuslicher Gewalt zu, sie
stiegen in zehn Jahren von 858 auf
2683.» Zu ihren Zielen gehört denn
auch eine «entschiedene Bekämpfung
von innerfamiliärer Gewalt, Vandalismus, organisierter Kriminalität und
Wirtschaftskriminalität». Und sie will
eine höhere Aufklärungsquote. Bei
Einbrüchen (2013 waren es 9100, also 25 pro Tag) «hatten wir eine tiefe
Aufklärungsquote von 9,1 Prozent.»
Handkehrum warnt Steiner vor «Präjudizien oder gesetzgeberischem Aktionismus wegen Einzelereignissen».
Bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kesp beispielsweise
gelte die Unschuldsvermutung. Hier
grenzt sich die Staatsanwältin trotz
Wahlbündnis von der SVP ab.
Steiners Engagement für die öffentliche Sicherheit sei mal als Angriff auf Regierungsrat Martin Graf,
mal auf Mario Fehr interpretiert worden, sagt Josef Widler. Das hänge
wohl davon ab, wer sich jeweils bedroht fühle. Für ihn ist klar: «Wir
wollen einen Sitz im Regierungsrat,
egal von wem.»
Von Oscar Wilde stammt das Zitat:
«Die gesamte Geschichte ist nichts
als Klatsch.» Wir fragen uns, wie
die Weltgeschichte wohl ohne
Klatsch und Tratsch aussehen
würde ... Sie wäre langweilig! Also
haben wir uns aufgemacht, die
Wiege des Klatsches zu suchen –
und wurden im Buch der Bücher
fündig. Die Geschichte ist allgemein bekannt: Als Adam und Eva
Probleme mit der Schlange und
dem Apfel bekommen, müssen sie
Knall auf Fall das Paradies verlassen. Aber sie stehen nicht allein
auf dem öden Acker. Die Schlange
ist ihnen gefolgt, und die Schlange
ist der Klatsch.
Schauen wir mal bei den Griechen vorbei. Sie sind ein Volk der
Klatsch und Tratsch
Künstler und reisenden Kaufleute.
Ein Künstler braucht Fantasie und
ein Kaufmann Zungenfertigkeit –
beides braucht auch der Klatsch.
Erotische Klatschgeschichten aus
dem Olymp erfreuen sich grösster
Beliebtheit, speziell bei Dichtern,
Werbern und Gymnasiasten.
Folgen wir dem Klatsch zu den
Römern. Sie sind kein Volk der
Kaufleute, sondern der Söldner,
und kein Volk der Künstler, sondern der Juristen. Soldaten sind
nicht redegewandt, und Juristen
haben keine Fantasie, also, gibt es
bei den Römern keinen Klatsch sollte man meinen! Das stimmt
nicht! Auch hier wird geklatscht
und getratscht was das Zeug hält!
Als die Römer in den Norden
ziehen, bringen sie in ihren Tornistern den Klatsch mit. Die nüchternen Kelten und Alemannen beeindruckt das wenig, denn für sie
ist Klatschen nichts Neues!! Kommentarlos stellen wir fest, dass der
Klatsch zwar geächtet wird, aber
eine nicht zu unterschätzende
Form der Kommunikation ist und
uns alle überleben wird.
AUS DEM GEMEINDERAT
Kunsthaus
Zwei Jahre lang blockierte ein
Rechtsstreit die Erweiterung des
Zürcher Kunsthauses. Die Luzerner Stiftung Archicultura verzichtet auf einen Weiterzug des Urteils des Baurekursgerichts (BRG)
zur Baubewilligung KunsthausErweiterung. Damit ist der Weg
frei, das Bauprojekt nach zweijährigem Unterbruch wieder aufzunehmen. Der Baustart soll im
Herbst 2015, die Eröffnung 2020
stattfinden.
Elefantenpark
Die neue Elefantenanlage des Zoo
Zürich hat den renommierten Ulrich-Finsterwalder-Ingenieurbaupreis erhalten. Der Kaeng-Krachan-Elefantenpark mit seinem
markanten als flache, freigeformte Holzschale konzipiertem Dach
erfülle die Kriterien Konstruktion,
Innovation, Interdisziplinarität,
Ästhetik und Nachhaltigkeit eindrucksvoll, schreibt die Jury in
ihrer Begründung. Letzten Freitag fand in München die Preisverleihung statt.
Luxusprojekte auf Kosten des städtischen Personals
Roger Bartholdi
Es ist Winter, kalt und es hat Schnee.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Stadt Zürich sorgen in vielen Zusatzstunden dafür, dass unsere Strassen befahrbar sind. Jedoch bleiben
oft Schneehaufen am Strassenrand
oder auf dem Trottoir übrig. Die oft
tagelang liegenden Schneereste führen oft zu Tauwasser, welches wieder
gefriert und eine gefährliche Eisfläche für Velofahrer am Strassenrand
oder auf dem Veloweg oder für die
Fussgänger auf dem Trottoir bildet.
Diese Schneehaufen sollten deshalb
nach der Räumung der Strasse ebenfalls entfernt werden; so hat dies ein
Postulat von Corinne Schläfli gefordert. Dieses Postulat wurde vom Gemeinderat einstimmig überwiesen.
Für die SVP, aber auch für die anderen bürgerlichen Parteien ist klar,
dass man Verkehrsträger nicht gegeneinander ausspielen sollte, sondern alle zu fördern sind. Ob Auto,
Lastwagen, Tram, Bus, Velo oder zu
Fuss. Leider wird von rot-grüner Seite der Kampf gegen den motorisierten Individualverkehr (MIV) weiter
geführt, wie es die Bestrebungen zu
Tempo-30-Zonen auf Hauptstrassen
klar aufzeigen. Einmal mehr zeigt
dies die ideologische Gesinnung gegen den MIV auf. Dieser ist in der
Stadt von rot-grüner Seite nicht erwünscht, weder in den Quartieren
noch auf Verkehrshauptachsen.
Die ausgabenfreudige Politik der
letzten Jahre der Zürcher Stadtregierung fordert nun ihren Tribut. Alleine
von 2010 auf 2015 ist der Gesamtaufwand der Stadt Zürich um 900
Millionen auf 7,7 Milliarden gestiegen! Die Personalstellen wuchsen im
gleichen Zeitraum um 1634 von
19 616 auf 21 250 Stellen! Die SVP
hat anlässlich der Budgetdebatte
zahlreiche Anträge gegen den Ausgabenexzess gestellt, jedoch meist nur
Unterstützung von der FDP erhalten.
Eine weitere Verschlechterung ist die
Entscheidung des Stadtrates, ab
2015 keine Reka-Rails mehr an das
Personal abzugeben. Unsinnige (u.a.
Hafenkran) oder Luxus-Projekte haben die Ausgabenseite explodieren
lassen. Immerhin konnte mit vereinten Kräften der Umweg der Tramlinie
2 über den Bahnhof Altstetten verhindert werden.
«Begehbare App» für 1,76 Mio.
«Ausgabenfreudige Politik
fordert nun
ihren Tribut»
Roger Bartholdi, Gemeinderat SVP
Arbeitgeberbeiträge gesenkt
Einen Teil dieser Zeche muss nun
das städtische Personal bezahlen.
Was unter dem Titel «Massnahmen
im Personalbereich für die Jahre
2015 bis 2018» eher harmlos erscheint, sind zum Teil harte Sparmassnahmen auf dem Buckel des
Personals. So werden die Arbeitgeberbeiträge an die zweite Säule um
zwei Prozent gesenkt. Dass nun die
freiwilligen vorzeitigen Altersrücktritte nicht mehr gefördert werden, ist
zwar ebenfalls eine weitere Sparmassnahme, allerdings im Vergleich
zu den Mitarbeitenden, die bis zum
ordentlichen
Pensionierungsalter
arbeiten, eine richtige Massnahme.
Dennoch ist die Ausgabenhysterie
ungebremst. Mit einer «begehbaren
App» soll das Zürcher Landesmuseum zum Ortsmuseum werden. Dafür
sollen 1,76 Millionen für den Objektkredit sowie 300 000 Franken Betriebsbeiträge ausgegeben werden.
SVP, GLP und AL haben das Behördenreferendum ergriffen und es
kommt nun zu einer Abstimmung;
das Volk soll das letzte Wort haben.
Sind solche Ausgaben wichtiger als
das städtische Personal?
Roger Bartholdi sitzt seit 2002 für die SVP
im Gemeinderat der Stadt Zürich. Er ist 2.
Vizepräsident des Rats, Mitglied der Interfraktionellen Konferenz sowie der Paritätischen Kommission LR Uri/GR von Zürich.
Zudem wirkt Bartholdi als Vizepräsident
der SVP Kreis 9.
4
Stadt Zürich
Nr. 6
5. Februar 2015
AKTUELL
Friedensrichter: Bürgernah und kostengünstig
Am 8. März stehen die
Erneuerungswahlen der
Friedensrichter der Stadt
Zürich für die Amtsdauer
2015 bis 2021 bevor. Im
Kreis 1+2 tritt Hansruedi
Lienhard zurück, im Kreis
3+9 wird Thomas
Marthaler von Kontrahenten
herausgefordert.
Neue Technologie fürs «Hagenholz»
Sabine Ziegler.
Beatrice Hess.
Harry Marines-Carl.
Pia Meier
Die Mehrheit der in der Stadt Zürich
auf den sechs Friedensrichterämtern
erledigten Klagen betreffen Konflikte
des alltäglichen Lebens: Forderungsklagen, Nachbarschaftsklagen, erbrechtliche Klagen, Testamentsanfechtungen, Persönlichkeitsschutzklagen
und Klagen aus Motorfahrzeug- und
Fahrradunfällen. Dazu kommen arbeitsrechtliche Streitigkeiten. Bis zu
einem Streitwert von 2000 Franken
kann der Friedensrichter auf klägerische Anfrage einen Entscheid fällen
oder den Parteien bis 5000 Franken
einen Urteilsvorschlag unterbreiten.
Im letzten Jahr wurden in der
Stadt Zürich 3222 Schlichtungsgesuche eingereicht und 65 Prozent der
Fälle endgültig beim Friedensrichter
erledigt. 89 Prozent der Gesuche
wurden innert drei Monaten erledigt.
Die erste judikative Instanz ist bürgernah, kostengünstig und schnell.
Kampfwahl
Am 8. März stellen sich die folgenden
bisherigen Friedensrichter zur Wiederwahl: Thomas Marthaler, SP, KreiANZEIGEN
ABSTIMMUNG
Thomas Marthaler.
Paul Bühlmann.
Heinz Bögle.
Robert Schönbächler.
Susanne Pflüger.
Beat Jaisli.
se 3+9, Heinz Bögle, SP Kreise 4+5,
Robert Schönbächler, CVP, Kreis
6+10, Susann L. Pflüger, FDP, Kreise
7+8, sowie Beat Jaisli, CVP, Kreise
11+12.
Hansruedi Lienhard, Kreise 1+2,
tritt nicht mehr an. Neu bewerben
sich Sabine Ziegler, SP, Siedlungs-
coach, und Beatrice Hess, FDP, Organisationsberaterin, um das Vollzeitamt. In diesen Kreisen kandidiert
weiter Harry Marines-Carl, Mediator/Organisator. Friedensrichter Thomas Marthaler, Kreise 3+9, wird von
Paul Bühlmann, kaufmännischer Angestellter, herausgefordert. (pd./pm.)
Am 8. März wird über
einen Objektkredit von
38,9 Millionen Franken
fürs Kehrichtheizkraftwerk
Hagenholz abgestimmt.
Die Anlagen sollen für den
Schlackeaustrag angepasst
werden.
Der in Züri-Säcken gesammelte Kehricht wird verbrannt und dabei zur
Produktion von Strom und Wärme
genutzt. Was nach der Verbrennung
übrig bleibt, ist Kehrichtschlacke.
52 000 Tonnen fallen jährlich im Kehrichtheizkraftwerk Hagenholz an. Zur
Brandvermeidung wird die Schlacke
mit Wasser abgekühlt. Man spricht
daher von «Nassschlacke». In diesem
Rest sind immer noch wertvolle Stoffe enthalten, konkret jährlich rund
6000 Tonnen Metall. Etwa 4000 Tonnen dieser Metalle können heute mit
Hilfe von Sieben und Magneten herausgelesen werden, bevor die Nassschlacke in der Entsorgungsdeponie
abgelagert wird. In Zukunft können
jedoch nahezu die ganzen 6000 Tonnen Metall zurückgewonnen und wiederverwertet werden.
Möglich macht dies eine neue
Technologie, die in einer Aufbereitungsanlage in Hinwil im Zürcher
Oberland eingesetzt wird. Diese
Technologie bedingt aber, dass die
Schlacke nicht mit Wasser in Berührung kommt und als Trockenschlacke
nach Hinwil geliefert wird. Die Anlagen im Kehrichtkraftwerk Hagenholz
2016 soll auf Trockenschlacke umFoto: zvg.
gestellt werden.
sollen deshalb an die neue Technologie angepasst werden.
Für die Anpassung der Aufbereitungsanlagen und die Erstellung eines neuen Gebäudes sind Investitionen von 38,9 Millionen Franken notwendig. Trotzdem erhöhen sich deswegen weder die Abfallgebühren
noch die Preise für den Kehricht, den
Firmen und Private anliefern. Der
Stadtrat ist überzeugt, dass mit dem
Projekt ein hoher ökologischer Mehrwert erreicht werden kann. Die Rückgewinnung von jährlich rund 2000
Tonnen Metall spart wertvolle natürliche Rohstoffe und verringert die
über die Deponie zu entsorgenden
Reststoffmengen. Sagen die Stimmbürger ja, soll im Jahr 2016 auf Trockenschlacke umgestellt sein und diese in der Anlage in Hinwil aufzubereiten.
Stadtrat und Gemeinderat empfehlen die Annahme der Vorlage,
ebenso die Parteien, die ihre Parolen
bereits veröffentlicht haben. (pm.)
AKTUELL
Zürich West
LESERBRIEF
Verschuldung und die
Gesetze der Arithmetik
Mit dem definitiven Budget 2015 hat
die Stadt beschlossen, ein Minus von
rund 150 Millionen zu verbuchen.
Die Zerwürfnisse zwischen den Parteien in der Folge einer fast schon
filmreifen Budgetdebatte sind beträchtlich. Wie so oft wird den einen
mangelnder Sparwillen unterstellt
und den anderen Leistungsabbau.
Unabhängig von den einzelnen thematischen Debatten hat der Rat verkannt, welche langfristigen Auswirkungen sein Beschluss auf die Verschuldung haben könnte. Verschuldung ist nicht eine Frage der politischen Ansicht, sondern simple Arithmetik.
Die Nettoverschuldungsquote hat
sich gegenüber 2007 fast verdreifacht. Eine defizitäre Finanzierung,
die sich teilweise auf den Ausgleich
durch das wirtschaftliche Wachstum
stützt, ist sehr gefährlich. Das wurde
zuletzt im Jahr 1995 klar, als im Zuge
einer schweizweiten Rezession die
Zürcher Verschuldung akut wurde
(Nettoverschuldungsquote: 12 Prozent). Das Budget einer Grossstadt ist
nicht bloss die Gegenüberstellung
von Plus und Minus hinsichtlich Steuern und Ausgaben, sondern ein Planungsentscheid vor dem Hintergrund
der finanziellen Nachhaltigkeit. Hierbei spielen auch externe Faktoren,
wie etwa das makroökonomische
Umfeld, eine wichtige Rolle.
Es bleibt zu hoffen, dass zukünftig
Massnahmen ergriffen werden, um
den Staatshaushalt auf einen nachhaltigen Pfad zu bringen. Leider
müssen wir zuweilen feststellen, dass
bei staatlichen Budgetfragen oft eine
bäuerliche
Binsenwahrheit
zum
Tragen kommt: «Es gohd, so langs
gohd; bis es denn irgendwenn nümme gohd.»
Moritz Falck, 8048 Zürich,
Kantonsratskandidat FDP Kreis 9
Nr. 6
5. Februar 2015
Nur die Festbewilligung fehlt noch
415 Anlässe, 1425 Neuzuzüger und 1700 Bildungsangebote: Viele Zahlen
prägten die Albisrieder
Vereinskonferenz. Ausserdem
gab das OK die Eckwerte des
Chreis-9-Fäschts bekannt.
Toni Spitale
Gastgeber Willy Furter durfte im Albisriederhaus eine stattliche Anzahl
Delegierte zur alljährlichen Vereinskonferenz begrüssen. Sein Rückblick
auf die vergangenen zwölf Monate
fiel ausnahmslos positiv aus. «Unsere
Anlässe erfreuen sich grosser Beliebtheit», so das Fazit des langjährigen Quartiervereinpräsidenten. Insbesondere habe sich der Neuzuzügerapéro im Ortsmuseum zu einem
wahren Renner entwickelt. Mit 120
Teilnahmen – 1425 Personen sind
2013 gesamthaft zugezogen – sei
man von den Platzverhältnissen her
ans Limit gestossen. Kämen künftig
noch mehr Neuzuzüger an den Apéro, müsste man nach einer grösseren
Lokalität Ausschau halten.
Bundesfeier mit schwarzer Null
Erfolgreich verliefen auch die weiteren Anlässe: Das Open-Air-Kino im
alten Dorfkern konnte bei schönem
Sommerwetter stattfinden, der «Naturtrüb» an der Moschtete fand reissenden Absatz, und die erstmals in
Eigenregie durchgeführte Bundesfeier auf dem Hasenrain schloss finanziell mit einer schwarzen Null ab.
«Wir wagen es nochmals», betonte
Ruedi Brühwiler, der für die Organisation der Feier verantwortlich zeichnet – und richtete im gleichen Atemzug einen Appell an alle Anwesenden: «Wir brauchen aber mehr Helferinnen und Helfer, die uns tatkräftig
unterstützen.» Dass Albisrieden kein
Schlafquartier ist, wurde einem spä-
Nach dem Erfolg 2009 findet im August das zweite Chreis-9-Fäscht statt.
testens bei der Durchsicht des Terminkalenders 2015 bewusst: Insgesamt 415 Einträge haben die verschiedenen Vereine und Institutionen
dem Quartierverein gemeldet. Brühwiler hatte sich einmal mehr die
grosse Mühe gemacht, alle Anlässe
fein säuberlich aufzulisten. Dafür gab
es vom Präsidenten und den Anwesenden ein herzliches Dankeschön.
Dafür, dass das Quartier lebendig
bleibt, sorgt auch das Gemeinschaftszentrum Bachwiesen mit seinem
breiten Kursangebot und den öffentlichen Begegnungszonen. Im vergangenen Jahr war das GZ während
2800 Stunden geöffnet, stellte 1700
Bildungsangebote
bereit,
zählte
26 000 Kursteilnehmer und wurde
150 Mal für private Anlässe gebucht.
«Ich hoffe, dass unser Angebot auch
weiterhin rege genutzt wird und dass
künftig noch mehr Leute bei uns einund ausgehen», wandte sich Bruno
Werder an die Anwesenden. Er hat
im April des letzten Jahres die Leitung des GZ übernommen, eines von
insgesamt 17 Zentren in der Stadt.
Seit 2010 gehören die Gemeinschaftszentren einer eigenständigen
Stiftung an. Mit der Stadt Zürich be-
steht eine Leistungsvereinbarung.
Werder stehen insgesamt elf Mitarbeitende und 80 Freiwillige zur Seite.
«Ohne Letztere würden wir gar
nichts zustande bringen», räumte der
neue GZ-Leiter ein. Die Vernetzung
und Zusammenarbeit der einzelnen
Akteure stehe dabei im Zentrum.
«Wir pflegen im GZ eine aktive Willkommenskultur, sind offen für Neues
und wollen ganz im Sinn der Chancengleichheit Zugang zu den Angeboten für alle schaffen», schloss der
GZ-Leiter seine Ausführungen.
Chreis-9-Fäscht zum Zweiten
«Es war ein super Fest, es herrschte
eine super Stimmung und wir hatten
sensationell gutes Wetter», mit diesen
Worten leitete das OK-Mitglied Brühwiler zum mit Spannung erwarteten
Traktandum «Chreis-9-Fäscht» über.
Es hatte 2009 anlässlich von 75 Jahren Eingemeindung sein Debüt gefeiert. Nun wollen die Organisatoren
mit der Zweitauflage, die zwischen
dem 28. und 30. August stattfinden
wird, an den Erfolg von damals anknüpfen. Das Fest soll dazu beitragen, die positive Atmosphäre im
Quartier zu erhalten. Und es soll
Bruno Werder, Leiter GZ Bachwiesen.
Neuzuzügern die Möglichkeit bieten,
Kontakte zu den Vereinen und der
Bevölkerung zu knüpfen.
Zur Trägerschaft gehören nebst
den Quartiervereinen von Albisrieden
und Altstetten auch die beiden Gewerbevereine, die Zunft zur Letzi sowie neu die Quartiervereine Grünau
und Triemli. Bislang hätten sich über
30 Vereine und Firmen für das Fest
angemeldet, wie Brühwiler ausführte.
Konzerte und Zehntenabgabe
Die Aktivitäten finden dieses Mal
ausschliesslich auf dem Areal des
GZ Bachwiesen statt, der Platz des
Zollfreilagers ist nicht mehr verfügbar. Derzeit arbeitet das Organisationskomitee noch am Unterhaltungsprogramm, das sich auf dem
Dorfplatz und der GZ-Bühne konzentrieren wird. Für den Freitagund Samstagabend sind Konzerte
geplant, am Samstagnachmittag
führt die Zunft zur Letzi ihre Zehntenabgabe durch, und am Sonntagmorgen findet ein ökumenischer
Gottesdienst statt. Das Einzige, was
momentan noch fehlt, ist die Bewilligung der Stadt. Auf diese wartet das
OK sehnsüchtig.
KIRCHEN
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Albisrieden
Sonntag, 8. Februar
10.00 Alte Kirche: Gottesdienst
Pfr. U. Schwendener
18.00, Alte Kirche: Abendfeier
Pfr. U. Schwendener, Orgel B. Just,
Kollekte: Zwinglifonds
Röm.-kath. Kirchgemeinde
Herz Jesu Wiedikon
Donnerstag, 5. Februar
9.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
Freitag, 6. Februar
8.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
18.30 Aussetzung und Beichtgelegenheit, deutsch-polnisch,
Unterkirche
19.30 Herz-Jesu-Freitag mit Polen,
Unterkirche
Samstag, 7. Februar
8.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
17.00 Eucharistiefeier, Oberkirche
Sonntag, 8. Februar
8.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
10.00 Eucharistiefeier, Oberkirche
5
Dienstag, 10. Februar
19.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
Donnerstag, 12. Februar
9.00 Eucharistiefeier, Altersheim
Burstwiesen
«Die 10 Gebote», Orgel: B. Schöniger
Anschliessend Chilekafi
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Wiedikon
Freitag, 6. Februar
10.00 Alterszentrum Langgrüt
Gottesdienst, Pfr. Ruedi Wöhrle
Sonntag, 8. Februar
9.30 Thomaskirche: Gottesdienst
Pfrn. Jolanda Majoleth
Mittwoch, 11. Februar
14.15 Kirchgemeindesaal
Nachmittag «55 plus», Reise-FotoReportage: Mit dem Velo von
Tschechien auf die Insel Usedom
18.00 Thomaskirche
Gebet für den Frieden
Freitag, 6. Februar
18.30 Bethaus: Abendmahlfeier
Abendmahlfeier-Team
Auskunft: Pfarrer Thomas Fischer
Sonntag, 8. Februar
9.30 Bühlkirche: Gottesdienst
Pfarrer Thomas Fischer
Anschliessend Chilekafi
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Altstetten
Sonntag, 8. Februar
10.00 Alte Kirche: Gottesdienst
Predigt: M. Freiburghaus, Vikar
über «Du sollst dir kein Bildnis
machen» aus dem Jahresthema
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Im Gut, Thomaskirche
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Sihlfeld
Freitag, 6. Februar
15.00 bis 16.00 Kirchgemeindehaus:
ELKI-Singen (Eltern-Kind-Singen).
Info und Anmeldung: sabine.ber-
ger@sihlfeld.ch, 043 811 51 14
19.15 Bethaus: Spaghetti-Treff 40+
Kontakt: Eva Brusadin
sekretariat.wiedikon@zh.ref.ch
044 462 19 88
Samstag, 7. Februar
17.00 Andreaskirche: «Ton & Text» –
Stasera-Musikgottesdienst, Cornelius
Glaus, Countertenor, Margrith
Kramis Jordi, Spinett, Pfrn. Heidi
Scholz, anschliessend Apéro
Mittwoch, 11. Februar
14.00 Kirchgemeindehaus:
Literatur-Treff mit Christina Falke,
Sozialdiakonin
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Zürich-Hard
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Aussersihl
Sonntag, 8. Februar
10.00 Johanneskirche,
Gospelgottesdienst
mit dem Ad-hoc-Gospelchor
Altstetten,
Leitung Pfr. Karl Flückiger,
anschliessend Beisammensein
Dienstag, 10. Februar
9.30 Alterszentrum Limmat,
Andacht mit Pfr. Karl Flückiger
14.30 Alterszentrum Limmat,
Literaturclub
Donnerstag, 5. Februar
12.15 Mittags-Intermezzo
19.00 Tanz der 5 Rhythmen
mit Iris Bentschik
Sonntag, 8. Februar
10.00 Heilungs-Gottesdienst
mit Pfr. Andreas Bruderer
Montag, 9. Februar
19.00 Open Yoga mit Béla Pete
Samstag, 7. Februar
18.00 Feier-Abend in der Bullingerkirche
Sonntag, 8. Februar
9.30 in der Bullingerkirche:
Gottesdienst
mit Pfr. Rolf Mauch.
«Kafi uf dä Wäg»
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Zürich Industriequartier
6
Zürich West
Nr. 6
5. Februar 2015
AKTUELL
Wenn Magie auf Menschlichkeit trifft
Fortsetzung von Seite 1
explodiert, und 20er-Noten, die plötzlich zu
200er werden. Perry geht aber über die üblichen Tricks hinaus und beschäftigt sich mit der
Vorstellungskraft in den Köpfen der Beobachter. So bittet er einen Gast, sich eine Stadt vorzustellen; es soll eine Hauptstadt sein, mit einem Fluss und grossen Bauten. Nun soll der
junge Mann seine ausgedachte Stadt auf ein Papier schreiben und es fest an sich drücken, damit niemand sehen kann, was er sich aufgeschrieben hat. Dann fragt Perry: «Ich bin mir
nicht sicher, aber hast Du London aufgeschrieben?» Der Gast verneint. «Gut», sagt Perry und
fügt an: «Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurückkommen.»
Zauberer durch und durch
der Zürcher eine Ausbildung als Hochbauzeichner absolviert. Doch bereits in der «Hochbauzeichner-Zeit» zauberte Perry wie wild Es folgten Aufträge, sodass er seinen gelernten Job an
den Nagel hängen konnte. Er ist seit 25 Jahren
Profizauberkünstler, absolvierte die Zauberschule in Zürich, bildete sich an der Zürcher
Mimenschule Ilg in Körpersprache weiter, und
dann verschlug es ihn nach New York, wo er
ein Studium an der Mystery School abschloss.
Immer wieder Neues
Doch Perry ist noch lange nicht am Ende seiner
Reise: «Es geht immer weiter und ich entdecke
gerne Neues», sagt der Zauberer. Mit viel Leidenschaft und Herzblut besucht er Seminare
und liest sich durch Bücher, um noch besser in
die Köpfe der Menschen sehen zu können. Auf
die Frage, welcher sein Lieblingstrick sei, sagt
er – und es könnte nicht anders sein: «Immer
der neuste». Privat zaubert er nicht, in den Ferien lässt er lieber seine Frau und Managerin in den Mittelpunkt
treten.
«Wir müssen noch einen Trick auflösen»,
sagt Perry ins Publikum und bittet sogleich den jungen
Mann mit der ausgedachten Hauptstadt zu
sich. An der Wand
hängt ein versiegeltes
Couvert. Der Mann
soll nun den Umschlag öffnen. Rom
steht auf einem Papierkärtchen. Und genau diese Stadt hat
sich der Gast ausgedacht.
Es folgen weitere Tricks wie dieser: Eine Dame
soll ein Symbol auf ein Papier zeichnen und es
falten, sodass Perry
das
Symbol
nicht
sieht. Er bittet sie zu
sich und gibt ihr die
Anweisung,
sein
Handgelenk
locker
festzuhalten, solange
er ihr ausgedachtes
Symbol vor Publikum
auf eine Leinwand
malt. Er zeichnet wie
von Geisterhand das
richtige Symbol auf.
Zauberei habe ihn
schon seit Kindesalter
fasziniert, sagt Perry.
Mit acht Jahren bekam er zu Weihnachten einen Zauberkasten geschenkt und ab
da war klar, was sein
Leben
bestimmen
würde. Dennoch hat Perrys Lieblingstrick: Immer
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der neuste. F.: zvg.
www.closetheater.ch,
www.patperry.ch
Zürich West
KULTUR
Der Hafenkran mit all seinen Auswüchsen entwickelte sich zum veritablen Marketingrenner quer über den Globus.
Nr. 6
5. Februar 2015
7
Fotos: Lorenz Steinmann/ Kranvisualisierung: zvg.
Gerlafingen einfach für ein grosses Spielzeug
Neun Monate thronte auf
der Rathausterrasse der viel
diskutierte Hafenkran.
Als schräger Abgesang folgt
in einigen Monaten noch
die Abstimmung – ob in
Zürich künftig Hafenkräne
stehen dürfen oder nicht.
Jetzt ist die Rathausterrasse wieder
leer, die Sicht fast frei aufs Mittelmeer. Laut der Stadt Zürich ist offen,
ob und was hier künftig stehen soll.
So oder so: Die meisten Schrottteile
werden in diesen Tagen bei der
«Stahl Gerlafingen», der ehemaligen
legendären Von-Roll-Giesserei im Solothurnischen, eingeschmolzen. Nur
die «Führerkabine» hat sich das
Künstlerkollektiv als Erinnerung zurückbehalten. Zudem gelangten einige Schrauben unters Volk. Nun folgt
in etwa einem halben Jahr noch die
Volksabstimmung darüber, ob künftig
in Zürich Hafenkräne aufgestellt werden dürfen oder nicht. Das ist quasi
der inoffizielle Auftakt zu den DadaFeierlichkeiten im Jahr 2016. Denn
vor 100 Jahren wurde in Zürich die
weltweit bekannte Kunstform des Dadaismus gegründet. Zumindest für
die SVP war der Hafenkran nicht nur
«Dada», sondern sogar «gaga». (ls.)
Der Kran ist weg, die Poller nicht.
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Die legendäre «Führerkabine».
Kranballett am Limmatquai.
Jetzt ist die Sicht wieder unverstellt, nur das Infoschild steht noch.
Ein Publikumsrenner bis zum Ende.
Der «Hafenmeister» Rolf Kaspar.
Der Haken, wie ein verendetes Tier.
Schrauben en masse – gratis.
Der versprochene Hafenkran …
Abtransport nach Gerlafingen.
… und der gelieferte aus Rostock.
8
Stadt Zürich
Nr. 6
5. Februar 2015
AU TO M O B I L
Schwarz macht den Peugeot 3008 schlank
Der Peugeot 3008 sieht aus
wie eine Kompaktklasse, in
die einmal kräftig hineingepustet wurde. Daraus resultiert viel Platz, den die
Franzosen wohnlich einrichten. Wir haben den Crossover mit Diesel-Hybrid-Antrieb auf Herz und Nieren
getestet.
Man kann den Schalter getrost ein
Autoleben lang auf Automatik lassen.
Dann freut man sich über eine gute
Traktion, einen Verbrauch von im
Test durchschnittlich 5,5 Litern je
100 Kilometer und ein einigermassen
flottes Fahrverhalten, wenn die leichte Anfahrschwäche erst einmal überwunden ist.
Familienauto, kein Sportwagen
Marc Leutenegger
Zugegeben, er gehört nicht mehr zur
frischsten Ware auf dem Markt. Bald
ist es sechs Jahre her, seit Peugeot
den 3008 vom Stapel liess, und auch
die Spitzenversion mit dem DieselHybrid-Antrieb rollt schon beinahe
vier Jahre über Schweizer Strassen.
Mit einem Facelift haben die Franzosen zwischenzeitlich aber dafür gesorgt, dass man der Familienkutsche
die paar Jährchen nicht ansieht. Vor
allem in Schwarz schaut der 3008
noch immer sehr gefällig aus. Ein
dunkler Ton verschlankt die Silhouette und bringt das reichliche Chrom
schön zur Geltung. Das ist durchaus
als Tipp gemeint. Denn als beigegraue Maus lackiert, wie unser Testwagen, wirkt der Franzose etwas
pummelig.
Raum, mehr Raum
Ehrlicherweise muss man aber auch
sagen: Das Rundliche, etwas Gedunsene ist Konzept. Der 3008 wirkt wie
ein Kompaktwagen, in den einmal
kräftig hineingepustet wurde. Daraus
resultiert innen ein grosszügiges
Raumangebot, das Peugeot als Wohnzimmer einrichtet – mit einer wuchtigen Mittelkonsole, die die beiden vorderen Sitze in heimelige Kojen verwandelt, und mit allerlei Knöpfchenreihen, die im Cockpit des 3008 ei-
Nicht mehr das neuste Modell, aber eines mit viel Platz für die ganze Familie: Peugeot 3008 Hybrid 4.
nen Hauch Aviatik verströmen. Übersichtlich ist das nicht, nach einer
Kennenlernphase ist dann aber doch
alles problemlos zu bedienen.
Die Kommandobrücke wirkt, im
Gegensatz zum Exterieur, nicht mehr
ganz taufrisch. Das Layout des neuen, preisgekrönten 308 wurde in den
3008 noch nicht übernommen. Etwas
altbacken ist beispielsweise der Look
des Navi-Bildschirms, der von einem
dicken
Plastikrahmen
eingefasst
wird. Und auch vom viel besprochenen Peugeot-Mini-Lenkrad keine
Frankenkurs zeitigt Folgen:
Importeure haben reagiert
Rabatte, Zusatzausstattungen und Europrämien, aber
auch längere Garantie: Alle
Autoimporteure handeln
und bieten den Kunden
etwas. Ein Auto zu kaufen,
war selten so günstig wie
im Moment.
Der Entscheid der Nationalbank, die
Euromindestgrenze aufzuheben, hat
auch die Autoimporteure überrascht.
Weil der teure Franken die Kundschaft in den Euroraum treibt, haben
viele umgehend reagiert: Mehrere
Importeure bieten Rabatte oder Zusatzleistungen an. Die Amag (VW,
Audi, Seat, Skoda, Porsche) bietet auf
alle Gebrauchtwagen mit Ersteinlösung nach dem 1. Januar Rabatte bis
10 000 Franken an. Für diese Fahrzeuge gibt es zudem ein Leasingangebot mit 1,9 Prozent Zins.
Unterschiedlich grosszügig
Ford Schweiz führte eine Europrämie
auf Neuwagen ein. Sie beträgt je
nach Modell bis 4000 Franken und
ist mit bereits laufenden Aktionen kumulierbar. Eine kostenlose Garantieerweiterung auf drei Jahre und ein
Leasingsatz von 3,9 Prozent sollen
die Kunden im Land halten.
Die offiziellen Hyundai-Händler
bieten vorerst bis 14. Februar einen
Rabatt von 12 Prozent auf sämtliche
Neuwagen, die an Lager sind. Je
nach Modell sind für die Kunden so
bis zu 7400 Franken Ermässigung
drin. Bei Mitsubishi Schweiz beträgt
der ab sofort gewährte Währungsbonus bis 15 Prozent des Listenpreises
auf Neuwagen. Das Programm gilt
für alle Baureihen und für Immatrikulationen im Januar und Februar.
Peugeot-Kunden
erhalten
auf
Neuwagenkäufe noch eine Prämie
von 700 Franken (Nutzfahrzeuge:
900 Franken), unabhängig von der
Modellreihe. Citroën gewährt je nach
Modell bis 2000 Franken Rabatt auf
Lagerfahrzeuge und bis 1500 Franken auf Neubestellungen.
Bis 40 Prozent billiger
Mercedes-Benz Schweiz gewährt bis
auf Weiteres einen Preisnachlass von
18 Prozent auf sämtliche PW-Modelle. Renault offeriert vorerst 1500
Franken Bonus auf alle Neuwagen
(Dacia: 1000 Franken).
Fiat bietet auf Neuwagen, die vor
dem 28. Februar eingelöst werden,
17 Prozent Rabatt auf sämtliche Modellreihen. Das gilt auch für den Alfa
Romeo Giulietta und den MiTo sowie
für den Lancia Ypsilon. Für Jeep-Modelle werden bis zu 8000 Franken,
für sämtliche Abarth-Modelle 4500
Franken Preisnachlass gewährt. Kumuliert mit der Preissenkung von Anfang Jahr sind so einige Fiat-Modelle
fast 40 Prozent günstiger als noch im
Dezember. (ds.)
Weitere Rabatte bieten auch Toyota, Kia
und Suzuki: Die entsprechenden Inserate
finden Sie in dieser Ausgabe.
Spur. Im 3008 blickt man noch ganz
traditionell durch den Lenkradkranz
auf die Rundinstrumente. Alle Anzeigen sind aber hoch im Blickfeld angeordnet und gut ablesbar. Besonders
praktisch: das kleine Head-up-Display, das unter der Windschutzscheibe aus dem Armaturenträger ausfährt.
Angetrieben wird die von uns getestete Hybridversion von einem 163
PS starken Selbstzünder und einem
37 PS leistenden Elektromotor. Weil
sich die beiden Motoren auf die Ach-
Fotos: zvg.
sen aufteilen, bietet der Hybrid 4 –
wie es der Name schon vermuten
lässt – gleichzeitig ein Vierradsystem.
Vier ist auch die Zahl der per Drehschalter anwählbaren Fahrprogramme. Wobei der reine Elektromodus in
der Regel keine weiten Strecken
überbrückt, dafür ist die Batterieleistung zu schwach. Und der permanente Allradantrieb macht nur auf besonders rutschigem Gelände Sinn. Im
Power-Modus schaltet sich die E-Maschine als Verstärker zu, auch das ist
mehr eine schöne Spielerei. Kurzum:
Wenig Sinn machen indes die etwas
lieblosen Plastikschaltwippen am
Lenkrad. Um Lust auf manuelle Eingriffe zu machen, hat der 3008
schlicht nicht genug Sportlergene.
Auch arbeitet das System aus Diesel
und E-Motor nicht immer so geschmeidig und elegant zusammen,
wie es vielleicht möglich wäre, aber
die etwas ruppigere Art passt schon
zum gutmütigen Franzosen.
Auf jeden Fall ist der Peugeot ein
tadelloses Familienauto. Mit viel Platz
auch in der zweiten Reihe, einem bequemen Einstieg auf alle Sitzplätze
und einem formidablen Kofferraum.
Die Heckklappe ist zweigeteilt, wobei
die untere Klappe sich zur Laderampe verwandelt. Die Rückbank lässt
sich mit einem Finger per Fernentriegelung umklappen, direkt aus dem
Kofferraum. Das alles leistet uns
beim Transport eines Bürotischs gute
Dienste. Und sogar die zwei Meter
langen Stangen des Büchergestells
finden Platz, dank umklappbarem
Beifahrersitz.
War bislang der Preis eher ambitioniert – Diesel und E-Motor sind
keine günstige Kombination –, so haben sich diese Verhältnisse unterdessen entschärft. Auf die beiden angebotenen Versionen gibt Peugeot aktuell 5000 und 6000 Franken Nachlass.
So bekommt man den tadellos ausgestatteten 3008 Hybrid 4 mit Klimaautomatik, Parksensoren, Ledersitzen,
Panoramaglasdach und praktischen
Details für rund 40 000 Franken.
Skoda schiebt den Fabia-Combi nach
Skoda schickt dem neuen
Fabia die Kombiversion hinterher. Der bietet einiges
fürs Geld: Viel Laderaum,
grosszügige Ausstattung
und tadellose Qualität.
Dave Schneider
Der Skoda kommt in der gewohnt guten Qualität daher, das Cockpit ist ergonomisch und benutzerfreundlich,
die Grundausstattung grosszügig und
die Erweiterungsmöglichkeiten sind
vielseitig. Der Kombi bietet im Vergleich zum an dieser Stelle bereits
vorgestellten Hatchback freilich deutlich mehr Nutzwert: Sein Kofferraum
fasst 530 Liter, mit umgeklappter
Rückbank passen 1395 Liter hinein –
das sind tolle Werte für ein knapp
vier Meter langes Fahrzeug. Wie von
Skoda gewohnt, sind clevere Details
an Bord, etwa ein doppelter Ladeboden, ein Eiskratzer im Tankdeckel,
kleine Abfallbehälter in den Türverschalungen oder diverse praktische
Ablagemöglichkeiten.
Die Motoren sind die gleichen wie
in der Steilhecklimousine. Vorerst
wird ein 1,2-Liter-Vier-Zylinder-TSIBenziner in zwei Leistungsstufen (90
und 110 PS) angeboten, als Diesel
steht ein 1,4-Liter-Dreizylinder mit
90 oder 105 PS im Angebot. Später
folgt die zumindest auf dem Papier
besonders sparsame Greenline-Version. Sämtliche Motoren erfüllen die
strenge Euro-6-Abgasnorm und sind
serienmässig mit einem Stopp-Start-
Gross und günstig: Der neue Skoda Fabia Combi.
System ausgestattet. Als Getriebe stehen, je nach Motorisierung, manuelle
Fünf- und Sechsgangschaltungen sowie das empfehlenswerte SiebenGang-DSG zur Wahl.
Nach den ersten Ausfahrten rund
um Nizza ist das Fazit etwas durchzogen. Der Fabia Combi ist ein tolles,
angenehm zu fahrendes, modern
ausgestattetes Fahrzeug, das man bedenkenlos zum Kauf empfehlen
könnte – wäre da nicht der Schönheitsfehler mit dem Infotainmentsystem. Potenzielle Kunden müssen um
diesen Mangel wissen und sich genau
überlegen, welches System sie in ihrem Fabia Combi wollen; mit Blick
Fotos: zvg.
nach vorne und mit dem Wiederverkaufswert im Hinterkopf.
«MirrorLink» noch mit Macken
Wer auf das zukunftsgerichtete System MirrorLink bauen will, sollte mit
dem Kauf noch zuwarten, bis die
gröbsten Probleme behoben sind,
auch wenn derzeit hohe Eurorabatte
locken. Ebenso müssen jene Interessenten bis Sommer warten, die
das fix installierte Navigationsgerät
Amundsen wollen. Nur wer auf beide
Systeme verzichten will, kann jetzt
schon getrost zuschlagen. Der neue
Skoda Fabia Combi kostet ab 17 390
Franken.
Stadt Zürich
Nr. 6
5. Februar 2015
9
ZÜRICH INSIDE
Ursula Litmanowitsch
E-Mail: litmanowitsch@gmail.com
Trio Paul Riniker (Regie, Mitte), Mathias Gnädinger (links) und Jörg Schneider ernteten in Solothurn und
Zürich grossen Beifall für den sensibel gemachten und gespielten Film.
Gemeinderatspräsidentin Dorothea Frei liess sich von Schauspielerin
Heidi Maria Glössner (rechts) ein Autogramm geben.
Politiker an der Premiere von
Rinikers Film «Usfahrt Oerlike»
Für die Weltpremiere an den Solothurner Filmtagen gab es stehenden
Applaus und den mit 20 000 Franken
dotierten Publikumspreis. In Zürich
fand die Premiere am Sonntag mit
anschliessendem Suppen-Essen für
geladene Politiker statt.
Das Thema des Spielfilms von
Paul Riniker sei brisant und werde
bestimmt zu Diskussionen Anlass geben, ist sich Gemeinderatspräsidentin Dorothea Frei sicher. Für sie privat sei es allerdings keine Option,
sich selbstbestimmt vom Leben zu
verabschieden. Der Film spielt in
Oerlikon vor bekannter Kulisse. Riniker setzt die Thematik über den Freitod im Alter so um, dass trotzdem
Raum zum Lachen bleibt. Dies gelingt dank grossartigen Darstellern
wie Mathias Gnädinger (73) und
Jörg Schneider (80). Für Jörg
Schneider, der an Krebs erkrankt ist
und im Rollstuhl zur Premiere gebracht werden musste, wäre im richtigen Leben der Freitod keine Lösung. Beim Abspann herrschte
Schweigen im Arthouse Kino «Le Paris», denn das Ende macht betroffen.
«Usfahrt Oerlike» erzählt in starken Bildern von Alter, Krankheit und
Tod sowie der Suche nach einem
Notausgang. Es ist auch ein Film
über eine starke Freundschaft zwischen Hans (Jörg Schneider) und Willi (Mathias Gnädinger): «Wir sind
während der Dreharbeiten richtige
Freunde geworden», so Gnädinger,
der eben erst am Fuss operiert werden musste und am Stock humpelt.
FDP–Kantonsrat Thomas Vogel (l.)
mit Gattin Caroline Boesch Vogel;
FDP–Kantonsrat Daniel Schwab.
SP–Kantonsrätinnen Barbara Bussmann, Jacqueline Peter (rechts)
beim Suppenplausch.
Schauspieler und Theaterleiter Daniel Rohr (Mitte)
mit FDP–Kantonsräten Antoine Berger und Beatrix
Frey–Eigenmann.
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AG,«Kleinanzeigen»,Buckhauserstr.11,8048 Zürich.Diese Inserate
sind nur für private Anbieter. Aufträge, die bis Freitag, 10.00 Uhr,
bei uns eintreffen, erscheinen in der nächsten Ausgabe. Den Text
bitte in Blockschrift ausfüllen (pro Feld 1 Buchstabe, Satzzeichen oder
Wortzwischenraum).
❏ Freizeit/Ferien
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l
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a
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n
f
o
•
ch
GLP–Kantonsrat
Daniel
Hodel
(rechts) gratuliert dem Schauspieler Klaus Henner Russius.
Grünen-Kantonsrat Martin Neukom (l.), Denise Wahlen, GLP-Kantonsrätin, Roberto Fröhlich, Aargauer
Generalsekretär, und Andrew Katumba, SP-Kantonsrat.
10
Zürich West
Nr. 6
5. Februar 2015
Veranstaltungen & Freizeit
DR. GAMBLE
Thomas W. Enderle
Port Royal
Im Hafen von Port Royal lockt das
grosse Geld. Wer verschafft sich
durch geschicktes Handeln und genug Mut zum Risiko grössten Ruhm?
Genau dieser Frage gehen die Spieler
im Kartenspiel «Port Royal» nach.
In seinem Zug geht man zunächst
auf Entdeckungstour. Der Spieler
deckt dazu eine Karte nach der anderen vom Nachziehstapel auf. Darunter sind Personen-Karten, die später
angeheuert werden können, oder
verschiedenfarbige Schiffe. Nach jeder Karte entscheidet er sich, ob er
eine weitere Karte aufdeckt. Denn
schon die nächste Karte kann die Erkundung beenden. Deckt man nämlich ein zweite
Schiff einer bereits aufgedeckten Farbe auf, ist
der eigene Zug
vorbei.
Beendet man
das
Entdecken
freiwillig, kann
man aus den aufgedeckten Karten eine Karte auswählen. Nimmt man ein Schiff, erhält
man dafür den aufgedruckten Geldwert. Will man eine aufgedeckte Person anheuern, zahlt man den entsprechenden Betrag an die Bank.
Diese Personen sind wichtig, bringen
sie ab sofort Vorteile: So gibt der
Händler ein Gold mehr für ein Schiff
in einer bestimmten Farbe, das Fräulein vergünstigt zukünftige Käufe
oder der Gouverneur ermöglicht das
Wählen einer zusätzlichen Karte aus
der Auslage.
Hat man seine Karte – oder Karten – gewählt, dürfen alle anderen
Spieler ebenfalls eine Karte wählen,
zahlen aber dafür dem aktiven Spieler ein Gold. Am Ende des Zuges
wandern alle offenen Karten auf den
Ablagestapel und die nächste Spielerin oder der nächste Spieler beginnt
mit seinem Zug. Personen bringen
neben Vorteilen auch Einflusspunkte.
Wer am Ende des Spiels am meisten
hat, gewinnt. Die letzte Runde wird
dann eingeläutet, wenn jemand 12
oder mehr Punkte gesammelt hat.
Dr. Gamble meint: Für ein simples Kartenspiel bringt «Port Royal»
eine gehörige Portion Spannung mit.
Beim Entdecken ist man stets versucht, sein Glück herauszufordern,
um vielleicht bessere Karten fürs Anheuern zu haben. Oder um bei entsprechend vielen unterschiedlich farbenen Schiffen mehr als nur eine
Karte nutzen zu können. Dass man
auch im gegnerischen Zug noch an
die Reihe kommt, lässt jeden Spieler
immer am Geschehen teilhaben –
und beeinflusst natürlich auch die
Wahl der eigenen Karte. Wie schön,
wenn man dem Mitspieler das lukrative Schiff vor der Nase wegschnappen kann! Insgesamt ein flottes Spiel,
das zwar mit wenig direkter Interaktion und zuweilen viel Glück auskommt.
Dr. Gambles Urteil:
Port Royal, Pegasus Spiele, 2–5 Spieler, ab
8 Jahren.
Was, wann, wo – Tipps für Anlässe in der Region
Donnerstag, 5. Februar
Samstag, 7. Februar
13.30 Preisjassen: Gejasst wird Schieber mit zugelosten Partnerinnen und Partnern. Leitung: Margrit Bischofberger. Alterszentrum Limmat, Limmatstrasse 186.
14.30 Klavierkonzert: Shirin Wälchli unterhält mit
leichter klassischer Musik. Temporäres Alterszentrum Triemli, Birmensdorferstrasse 489.
19.00–20.15 Theater: «Räuber». Drama von Schiller. Regie: Daniel Kuschewski. Musik: Tom Tafel.
Mit Anna-Katharina Müller, Fabian Müller, Florian Steiner und Brencis Udris. Schauspielhaus
Schiffbau (Matchbox), Schiffbaustrasse 4.
19.30 31. Internationales Country Music Festival:
Unifour Country Band, CH, Marco Gottardi & Silver Dollar Band, CH. Vorverkauf: www.albisguetli.ch/festivals@albisguetli.ch. Schützenhaus Albisgütli, Uetlibergstrasse 341.
20.30 «Medea Inc. in Switzerland»: Schauspiel, Krimi-Satire von und mit Werner van Gent, mit Graziella Rossi, Helmut Vogel, Leo Weibel, Daniel
Schmidt. Sogar Theater, Josefstrasse 106.
19.00–20.15 Theater: «Räuber». Siehe Donnerstag.
19.30 31. Internationales Country Music Festival:
Dustyboots, CH, Ray Scott & Band, USA (Premiere). Vorverkauf: www.albisguetli.ch/festivals@albisguetli.ch. Schützenhaus Albisgütli, Uetlibergstrasse 341.
Freitag, 6. Februar
10.00 Kindertreff PBZ: Buchstart. Geschichtenzeit.
Für Eltern mit Kleinkindern von 2 bis 3 Jahren.
Animation mit Brigitte Schanz. www.pbz.ch. Pestalozzi-Bibliothek Altstetten, Lindenplatz 4.
14.30 Offenes Singen: Mit Klavierbegleitung. Pflegezentrum Bachwiesen (Saal), Flurstrasse 130.
19.00–20.15 Theater: «Räuber». Siehe Donnerstag.
19.30 31. Internationales Country Music Festival: Tony Lewis & Tuff Love, USA, Jeff Turner & Band,
AUS/CH. Vorverkauf: www.albisguetli.ch/festivals@albisguetli.ch. Schützenhaus Albisgütli, Uetlibergstrasse 341.
20.30 «Medea Inc. in Switzerland»: Siehe Donnerstag. Sogar Theater, Josefstrasse 106.
Sonntag, 8. Februar
9.30 31. Internationales Country Music Festival: Las
Vegas Country Band, CH (American Breakfast).
Vorverkauf:
www.albisguetli.ch/festivals@albisguetli.ch. Schützenhaus Albisgütli, Uetlibergstrasse 341.
17.00 «Medea Inc. in Switzerland»: Siehe Donnerstag. .
Montag, 9. Februar
14.00–16.00 Steuererklärung 2014: Das freiwillige
Mitarbeiterteam hilft AHV-berechtigten Seniorinnen und Senioren (ohne grosse Vermögenswerte)
beim Ausfüllen des Formulars. Vom 9. Februar
bis 19. März 2014, jeweils Montag bis Donnerstag, 14 bis 16 Uhr. Keine Voranmeldungen möglich, Nummernaufruf. Alterszentrum Mathysweg,
Altstetterstrasse 267.
18.30–19.30 Vortrag: «Wann ist Brustkrebs vererbt? Bin ich betroffen?». Kostenlose Infoveranstaltung ohne Voranmeldung www.triemli.ch/Patientinnenakademie. Erdgeschoss Raum A726.
Stadtspital Triemli (Frauenklinik), Birmensdorferstrasse 501.
Mittwoch, 11. Februar
13.30–16.00 Internet-Corner: Freiwillige Mitarbeiter führen in die Welt des Computers und seinen
vielen Möglichkeiten ein. Weitere Informationen:
www.computercorner.ch. Temporäres Alterszentrum Triemli, Birmensdorferstrasse 489.
14.00–16.00 Fasnacht: Mit den swingenden Fezvögeln. Saal/Cafeteria. Pflegezentrum Bachwiesen
(Saal), Flurstrasse 130.
14.30 Film-Nachmittag: «Die Fischerin vom Bodensee». Deutscher Heimatfilm (1956) mit Marianne
Hold und Gerhard Riedmann. Alterszentrum
Langgrüt, Langgrütstrasse 51.
18.00 Filmpremiere und Diskussion: «Wer rettet
wen?» ist ein Film von unten. Ein Film, der allen
gehört. Ein Film, der alle angeht. Organisiert von
Danach.jetzt, Zeitpunkt und Neustart Schweiz.
Premiere und einzige Vorstellung in Zürich. Mehr
Infos und Anmeldung: www.wer-rettet-wen.ch.
Kino Riff Raff, Neugasse 57-63 57.
19.30 31. Internationales Country Music Festival: Kareen & Lonesome Riders, CH, Michael Ballew &
The Damn Good Texas Band, USA (Premiere).
Vorverkauf: www.albisguetli.ch/festivals@albisguetli.ch. Schützenhaus Albisgütli, Uetlibergstr. 341.
Donnerstag, 12. Februar
9.00–12.00 Dekolager-Verkauf: Seniorenresidenz
Spirgarten, Spirgartenstrasse 2.
14.00 Hausführung: Mit Café und Gespräch. Quartierwechsel? Individuell und selbstständig wohnen, Sicherheit, Finanzierung, Vorbereitung. Appartements für Paare. Fredy Hug, Leiter Alterszentrum, informiert und berät. Alterszentrum
Bullinger-Hardau, Bullingerstrasse 69.
14.30 Vortrag: Thema «Verdingkinder». Alterszentrum Grünau, Bändlistrasse 10.
19.30 31. Internationales Country Music Festival: 3.
Special-Night. The Black Barons, CH, Pauline
Reese & Band, USA (Premiere). Vorverkauf:
www.albisguetli.ch/festivals@albisguetli.ch.
Schützenhaus Albisgütli, Uetlibergstrasse 341
GEMEINSCHAFTSZENTREN
GZ Bachwiesen
GZ Heuried
Bachwiesenstrasse 40, 8047 Zürich
Telefon 044 436 86 36
gz-Bachwiesen@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/3
Zu Tisch: Fr, 6. Febr., ab 18.30 Uhr.
Anmelden bis Mi, 4. Februar.
Flohmarkt für Kindersachen: So, 22.
Febr., 10 bis 16 Uhr.
Veloflicktage: Mi, 8., bis Sa, 11. April,
je 14 bis 17 Uhr.
Mütter-/Väterberatung/Anlaufstelle Kinderbetreuung: jeweis am Do von 14 bis
16 Uhr .
Döltschiweg 130, 8055 Zürich
Telefon 043 268 60 80
www.gz-zh.ch/6
Gestalten nach Lust und Laune: Do, 5.
Febr., 14.30 bis 18 Uhr.
Chumm-in-Stall-Rundgang: Do 5. Febr.,
15 bis 16 Uhr. Für Kinder ab 3 Jahren in Begleitung.
Flohmarkt für Kindersachen: So, 8.
Febr., 13 bis 17 Uhr.
Offenes Werken in den Sportferien: Di,
10., Mi, 11., Do, 12. Febr., je 14.30
bis 17.30 Uhr.
GZ Loogarten
GZ Grünau
Salzweg 1, 8048 Zürich
044 437 90 20, www.gz-zh.ch/loogarten
Grünauring 18, 8064 Zürich
Telefon 044 431 86 00
ww.gz-zh.ch/5
Offenes Nähatelier: Do, 5. Febr., 19
Uhr.
Brunch am Freitag: 6. Febr., 9 Uhr.
Krabbelkafi: Di, 10. Febr., 9 Uhr.
Rennbahnwoche: Mo, 9., bis Fr, 13.
Febr., 13.30 Uhr.
Mütter-/Väterberatung: jeden 1. und 3.
Di im Monat, 9.30 bis 11 Uhr.
Anlaufstelle Kinderbetreuung: jeden 1.
und 3. Di im Monat, 9.30 bis 11 Uhr.
Eigene Ideen verwirklichen in der
Werkstatt: Do, 5. Febr., 15.30 bis 18
Uhr, für Kinder ab 6 Jahren.
Sprachencafé: Spanisch. Fr, 6. Febr., 10
bis 11 Uhr, ohne Anmeldung.
Filmbar Etoile: Fr, 6. Febr., Bar 20
Uhr, Film 20.30 Uhr.
Vater-Kind-Werken: Sa, 7. Febr., 10.15
bis 11.45 Uhr für Kinder von 3 bis 7
Jahren.
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag
Auflage: 21’906 (Wemf beglaubigt)
Jahresabonnement: Fr. 90.–
Inserate: Fr. 1.56/mm-Spalte
Anzeigenschluss:
Freitagmorgen, 10 Uhr
Geschäftsleitung/Verlag:
Liliane Müggenburg
Redaktion: Thomas Hoffmann (ho.),
E-Mail: zuerichwest@lokalinfo.ch
Redaktionelle Sonderthemen:
Pia Meier (pm.), Lisa Maire (mai.)
Ständige Mitarbeiter:
Sabrina Stallone (sab.), Toni Spitale (tsp.)
Hanna Lauer (lau.), Sarah Koller (sk.),
Marcus Weiss (mw.), Heinz Schluep (hs.)
Anzeigenverwaltung: Andrea Kehl,
Mayjoy Föhn, Tel. 044 913 53 33
Anzeigenverkauf:
Thomas Käser, Tel. 044 913 53 33
E-Mail: thomas.kaeser@lokalinfo.ch
Produktion:
AZ Verlagsservice AG, 5001 Aarau
Abonnementsdienst: Tel. 044 913 53 33,
abo@lokalinfo.ch
Redaktion/Verlag, Vertrieb: Lokalinfo AG,
Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich
Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72
E-Mail: lokalinfo@lokalinfo.ch
www.lokalinfo.ch
Druck: NZZ Print, Schlieren
Zürich West
Veranstaltungen & Freizeit
Fotos: zvg.
Im Kreis 4 Holzschnitte aus Brasilien entdecken
José Francisco Borges, genannt Jota, ist der bedeutendste Holzschnitt-Künstler Brasiliens. Der
«Kunst Hof 5» an der Zwinglistrasse 5 im Kreis 4
(www.kunsthof5.com) lädt heute Donnerstag von 17
bis 21 Uhr zur Vernissage traditioneller Volkskunst
aus dem Nordosten Brasiliens. Zu sehen sind die
Nachbarschaftshilfe
sucht Leute für Vorstand
Die Nachbarschaftshilfe Kreis 9 vermittelt Freiwillige an Personen, die
kurzfristig oder über längere Zeit Unterstützung brauchen zum Beispiel
beim Einkaufen oder Arztbesuch, bei
der Steuererklärung oder Kinderbetreuung. Nun sucht die Nachbarschaftshilfe Kreis 9 zwei neue Vorstandsmitglieder, die den Verein ab
Mai mitgestalten möchten: eine Person als Kassier, eine als Aktuar. Als
Kassierin betreut man die Buchhaltung, eventuell auch die Personaladministration und erhält dafür eine
Pauschalentschädigung. Als Aktuarin
schreibt man das Protokoll der Generalversammlung. Der Vorstand trifft
sich einmal pro Monat zu einer Sitzung. Melden kann man sich bei der
Nachbarschaftshilfe Kreis 9, Monika
Dohner, Dachslernstrasse 2, 8048
Zürich, Telefon 044 432 82 22, Mail
kreis9@nachbarschaftshilfe.ch oder
www.nachbarschaftshilfe.ch. (zw.)
Ein Klavier
der besonderen Art
Das 2014 gegründete Kukuruz Quartett öffnet am 7. Februar gemeinsam
mit dem Komponisten Ruedi Häusermann und der Tonmeisterin Michaela
Wiesbeck die Türen des Radiostudios
für ein breites Publikum, um vier Musikstücke für vier wohlpräparierte
Einhandklaviere aufzunehmen. Dabei
geht es nicht einfach darum, im Radiostudio eine Live-Konzert-Atmosphäre zu erzeugen, sondern in einem viel weiteren Sinne dem Zuhörer Zugang zu einer Aufnahmesituation zu verschaffen. Die öffentliche
Aufnahmeinstallation richtet sich
auch an Menschen, die sich unter
einem präparierten Klavier gar
nichts vorstellen können. (zn.)
Samstag, 7. Februar, 15 bis 21.30 Uhr, Radiostudio, Brunnenhofstr. 22. Einlass jeweils zur vollen Stunde. 21 Uhr: Entpräparierung und konzertanter Abschluss.
ANZEIGEN
meisterlichen Holzschnitte von Jota, originale Druckstöcke sowie bemalte Tonfiguren. Die Ausstellung
dauert bis zum 14. März und ist zu folgenden Zeiten
geöffnet: Mittwoch bis Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag 13 bis 17 Uhr. Finissage am Freitag, 14. März,
von 13 bis 17 Uhr. (e.)
Nr. 6
5. Februar 2015
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Stadt Zürich
Nr. 6
AKTUELL
5. Februar 2015
«Stadtentwicklung ist mehr als Bauen»
Die Stadtentwicklung Zürich
feiert dieses Jahr ihr
10-jähriges Bestehen.
Die städtische Abteilung
vertritt unter anderem
die Interessen von Zürich
auf Bundesebene und betreibt Wirtschaftsförderung.
Menschen, die mit ihren Ideen und
ihrem Engagement zu uns kommen,
machen unser Stadtleben so abwechslungsreich und attraktiv. Wir
bieten heute in 15 Sprachen Informationen, damit Neuzugezogene sich
aus eigener Kraft möglichst schnell
zurechtfinden. Die Integrationsförderung ist aktiv, und das zahlt sich aus.
Denn in Zürich leben Menschen aus
über 170 Nationen friedlich zusammen. Wir können die Integration
aber immer nur unterstützten. Integrieren müssen sich die Zugezogenen
selbst.
Pia Meier
Die Stadtentwicklung Zürich ist eine
Dienstabteilung des Präsidialdepartements der Stadt Zürich. Sie besteht
aus den vier Bereichen Integrationsförderung, Aussenbeziehungen, Wirtschaftsförderung sowie Stadt- und
Quartierentwicklung. Die «Lokalinfo»
führte mit Stadtpräsidentin Corine
Mauch ein schriftliches Interview.
Corine Mauch, wieso wurde die Dienstabteilung Stadtentwicklung vor 10 Jahren gegründet?
Mit der Gründung wurde ein weitsichtiger Schritt gemacht. Stadtentwicklung ist mehr als «Bauen». Sie
betrifft auch die gesellschaftliche und
die wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb wurden die damals bereits bestehenden Fachstellen «Stadtentwicklung», «Wirtschaftsförderung» und
«Integrationsförderung» zusammengefasst. Die Aussenbeziehungen kamen später dazu. Denn Stadtentwicklung betrifft immer stärker auch Themen, die über die Gemeindegrenzen
hinausgehen.
Auf wen stützt sich die Strategie der
Stadtentwicklung ab beziehungsweise
ANZEIGEN
Stadtpräsidentin Corine Mauch mit Anna Schindler, Direktorin Stadtentwicklung (r.), anlässlich der Feier «10 Jahre Stadtentwicklung». Foto: zvg.
wer formuliert diese? Die Bevölkerung,
die Politiker, der Stadtrat oder Sie?
Die Stossrichtung der Stadtentwicklung gibt die Politik vor. Also je nach
Aktivität und Projekt ich als Stadtpräsidentin, der Stadtrat, der Gemeinderat oder die Stimmbevölkerung. Die
Zürcherinnen und Zürcher haben
zum Beispiel an der Urne bestimmt,
dass der Anteil der gemeinnützigen
Wohnungen auf ein Drittel steigen
soll. Jetzt koordiniert die Stadtentwicklung das Programm Wohnen des
Stadtrats, mit dem wir diese Vorgabe
anpacken.
Die Stadtentwicklung veröffentlicht immer wieder Informationsbroschüren über
Einkommen und Mietzinse, Neubauten,
Strukturwandel im Finanzsektor und andere Themen. Wie grenzt sich die Stadt-
entwicklung von Statistik Stadt Zürich
ab?
Die Kernkompetenz der Stadtentwicklung ist es, aus den statistischen
Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wie wirken sich Neubauten auf
das Zusammenleben in einem Quartier aus? Wie verändert sich das
Wirtschafts- und Lohngefüge in der
Stadt? Die Antworten, die die Stadtentwicklung darauf gibt, sind wichtige Entscheidungsgrundlagen für die
Zürcher Politik.
Thema Integrationsförderung: Zum Sprachenfenster gehören neben gängigen
Sprachen wie Spanisch und Englisch
auch Albanisch, Bosanski, Chinesisch
und Tamil. Wo hat Integration Grenzen?
Integration ist in Zürich seit über 100
Jahren eine Erfolgsgeschichte. Die
Wirtschaftsförderung: «Wir setzen uns
für gute Rahmenbedingungen für die
Wirtschaft im Raum Zürich ein», so die
Stadtentwicklung. Gilt dies auch für
KMU und produzierendes Gewerbe oder
nur für Google und Banken? Sehen Sie
Zürich als neues «Silicon Valley»?
Die Wirtschaftsförderung ist für alle
Unternehmen da, unabhängig von
Grösse und Tätigkeitsbereich. Sie ist
beispielsweise die Anlaufstelle, die
Gewerbetreibende bei Geschäften mit
der Verwaltung unterstützt. Sie organisiert auch die regelmässigen Treffen des Stadtrats mit der Wirtschaft,
wie kürzlich mit dem Gewerbeverband der Stadt. Die KMU sind ein
zentraler Bestandteil der Wirtschaft
und wichtige Arbeitgeber. Sie ergänzen die Grossunternehmen beispielsweise aus dem Finanz- oder IT-Sektor. Vielfalt macht die Zürcher Wirtschaft stark. Diese erwirtschaftet
heute über 10 Prozent der Schweizer
Wertschöpfung. Die Digitalisierung
wird in Zukunft für alle Branchen der
Wirtschaft eine zentrale Rolle spielen.
In Zürich haben wir dabei grosses
Potenzial, das wir als Chance aktiv
nutzen wollen.
Aussenbeziehungen: Wie wollen Sie Zürich im Ausland und Inland positionieren? Gibt es andere Schwerpunkte im Inland als im Ausland?
Zürichs Stärken kommen der Region
und der ganzen Schweiz zugute. Auf
Bundesebene sind unsere Interessen
aber nicht angemessen vertreten. Mit
den Aussenbeziehungen verschaffen
wir unseren Anliegen und Bedürfnissen zusammen mit Partnern Gehör,
zum Beispiel über den Schweizerischen Städteverband oder über die
Zürcher Metropolitankonferenz. Im
Ausland sind Zürichs Qualitäten noch
nicht so bekannt, wie sie es verdienen. Unsere Lebensqualität, die erstklassigen Hochschulen, das Kulturangebot, die kurzen Wege nach ganz
Europa: Darauf müssen wir international hinweisen. Deshalb zeigen wir
Zürichs Vorzüge diesen Sommer an
der Weltausstellung in Mailand.
Stadt- und Quartierentwicklung: «Die
Stadtentwicklung engagiert sich für eine
nutzerorientierte Sicht.» Wer sind die
Nutzer? Wo setzt die Stadt- und Quartierentwicklung den Schwerpunkt?
Die Stadtentwicklung bringt die Bedürfnisse der Betroffenen – Bevölkerung, Quartiere, Unternehmen – ein.
Sei es mit einer Online-Stadtdebatte
oder mit Workshops wie zum Beispiel
der Stadtteilwerkstatt in Leutschenbach zusammen mit der Gemeinde
Opfikon. Die Zürcherinnen und Zürcher sollen mitreden können, denn es
ist ihre Stadt, um die es geht.
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