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des Fortbildungsverzeichnisses 2015 als

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bsj MARBURG
2015
FORTBILDUNG
BERATUNG
ZUSATZQUALIFIKATION
INHOUSE-VERANSTALTUNGEN
Die Beratungsangebote
Das Inhouse-Angebot
Die Zusatzqualifikationen
2
3
4
Berufsbegleitende Zusatzqualifikation: „Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
5
Zusatzqualifikation für Studierende
8
Basisqualifikation „Entspannung und Stressmanagement“
9
Veranstaltungen
Abenteuer
Sicherheit
Adventure Based Counseling (ABC)
Lernen im Abenteuer – Lernen aus Erfahrung
10
Abenteuer sind machbar
11
Erfahrungsraum Fels.
Felsklettern in der sozialen und pädagogischen Arbeit
„Challenge Ropes Courses“ (Seilgärten) Sicherheitsrichtlinien an den Niedrigen und Hohen Elementen
- Einführungskurs
26
- Auffrischungskurs
27
28
29
- Einführungskurs
12
Bist Du sicher? – Sicher prozessorientiert arbeiten
in abenteuerlichen Settings
- Aufbau- und Vertiefungskurs 13
Erste Hilfe Outdoor
Erfahrungsraum Wasser 1
14
Erfahrungsraum Wasser 2 – Aufbaukurs Wildwasser
15
Mountainbiken – die Freiheit auf zwei Rädern
16
AnStadt – City Bound:
die Stadt mit anderen Augen sehen
17
Unterwegssein
Ein abenteuer- und erlebnispädagogisches Konzept
18
Leitung
Frühe Bildung
Verstehe ich das richtig?
Kindliche Bildungsprozesse erkennen, analysieren
und verstehen
30
Sicher unterwegs mit Kindern in der Natur
31
Kleine Gestalter
32
Kleine Abenteurer
33
Kleine Forscher 34
Leitungsrolle und Identität
19
Kleine Spieler, kleine Kämpfer
35
Leiten lernen
20
Reflektieren lernen
21
Abenteuer rund ums Wasser
An der Lahn unterwegs
36
Integration
Entspannung
Persönlicher Umgang mit Belastung und Herausforderung 22
Inklusionsarbeit in Niedrig- und Hochseilgärten 37
Natur und Gesundheit
23
Gruppe, Institution und Umsetzung
24
Grenzen in Bewegung
Von der Narrenfreiheit zur Persönlichkeitsentwicklung
38
Burn on statt Burn out – Leidenschaft statt Leid
Die Kunst des Feuer machens
25
„Auf zu neuen Ufern ...“
Mit dem Segelschiff unterwegs
39
Nur für TeilnehmerInnen der Fortbildungreihen
Supervision40
Abschlussveranstaltung: Abschied, Bilanz,
Zertifikatsvergabe41
Einrichtungen des bsj
richtung
Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung
42
Geschäftsbedingungen45
Bildungs- und Freizeitstätte Weidenhausen
43
Das bsj-Fortbildungsteam
Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte Wolfshausen
44
Anmeldeformular48
46
Liebe Leserin, lieber Leser,
Auch in diesem Jahr möchten wir Sie mit
den Angeboten unseres Fortbildungsheftes
interessieren für einen Ausflug in das Unbekannte. Viele unserer Veranstaltungen
tragen dazu bei, dass Routinen des Alltags
verlassen werden können. Wir möchten
Sie neugierig machen auf Wissenserwerb
und Abenteuer gleichermaßen: Neugierde
im Sinne des Suchens nach Erkenntnissen, Überraschungen und unbekannten
Aspekten der eigenen Person.
Dazu bieten wir Ihnen im vorliegenden Heft in unterschiedlichen Themenfeldern neue Veranstaltungen an.
Hinweisen möchte ich auf die Veranstaltungen zum Thema Wasser. Wir schlagen
Ihnen einen anderen Ort vor und ergänzen das Angebot durch einen Fortgeschrittenen Kurs. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Medium
auseinander zu setzen und das in einem
der schönsten Paddelreviere Europas.
Das Wasser spielt auch im Bereich
der Frühen Bildung eine Rolle. Seit einigen Jahren betreibt der bsj ein Kindergartenfloß. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der praktischen Arbeit sind
eingeflossen in eine Fortbildung, die Lernchancen rund um das Wasser thematisiert.
Beim Durchsehen des Heftes werden Ihnen noch ein paar neue Angebote
auffallen. Viel Spaß beim Entdecken,
vielleicht ist etwas Interessantes für Sie
dabei. Wir freuen uns, Sie in den Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
Ihre
Monika Eckern
Fortbildungsreferentin
1
Die Beratungsangebote des bsj
2
In den zahlreichen Modellprojekten, die
der bsj in den vergangenen Jahren durchgeführt hat, beinhaltete der jeweilige Auftrag neben der Entwicklung einer innovativen Theorie und Praxis gleichzeitig auch
die Qualifizierung der pädagogischen, psychologischen und sozialen Fachkräfte sowie die Fach- und Prozessberatung der mit
dem Projekt kooperierenden Organisationen. Alle Projekte wurden evaluiert, zum
Teil unter wissenschaftlicher Begleitung.
Um diesen Erfahrungshintergrund
fokussierter zu nutzen, wurde 2012 das an
den bsj angeschlossene Institut Moventes
gegründet. Als Institut für Praxisberatung
und Projektentwicklung ist Moventes ein
Verbund von Expertinnen und Experten,
der Entwicklungen in der Jugendhilfe
und der Sozialen Arbeit begleitet, analysiert und gestaltet und – wie der Name des
Institutes zum Ausdruck bringt – Bewegungen anstoßen will.
Das Institut bietet Trägern und
Einrichtungen qualifizierende Dienstleistungen an, um die Fachkräfte und Organisationen dabei unterstützen, Probleme der
Praxis zu identifizieren und zu lösen, Kräfte
der Selbsthilfe zu aktivieren sowie institutionelle Reformen auf den Weg zu bringen.
Dazu beschäftigt sich Moventes konkret
mit 3 Arbeitsschwerpunkten:
1. Praxisberatung, Organisationsund Personalentwicklung
Wir unterstützen unsere Auftraggeber dabei, ihre Kommunikationskultur und ihre
beruflichen Interaktionen zu verbessern
sowie Arbeitskonzepte zu entwickeln, die
den sich verändernden Anforderungen gerecht werden.
2. Expertisen, Gutachten und Feldanalysen
Wir sind mit unterschiedlichen qualitativen und quantitativen sozialwissenschaftlichen Untersuchungsverfahren vertraut. Wir fertigen Expertisen, Gutachten
und Feldanalysen für Kommunen und
Einrichtungen als Auftragsforschung an.
3. Projektentwicklung
Unsere Arbeitsschwerpunkte sind u.a.: Frühe Bildung, Sozialarbeit an Schulen, Kooperation Jugendhilfe-Schule, Kinder- und
Jugendarbeit, Gewaltprävention, Übergang
Schule-Beruf, Arbeits- und Beschäftigungsförderung sowie Netzwerkarbeit
Moventes gehören Personen mit verschiedenen Qualifikationen, aus unterschied-
lichen Praxisfeldern und wissenschaftlichen
Disziplinen an. Das Institut bietet keine
standardisierten Leistungen und Arbeitsverfahren an. Seine Dienstleistungen beruhen
auf einer gründlichen Analyse des jeweiligen
Einzelfalls/Einzelproblems, einer professionellen Auftragsklärung und der Entwicklung eines Beratungssettings, in dem die
interdisziplinären Perspektiven der InstitutsmitarbeiterInnen zur Geltung kommen.
Unser Beratungsangebot richtet
sich an folgende Institutionen: Die Auftraggeber von Moventes sind öffentliche
und freie Träger aus dem Jugendhilfe-,
Bildungs- und Sozialhilfebereich, insbe-
sondere aus den Feldern der Elementarpädagogik und der frühen Bildung, der
Kinder- und Jugendförderung, der Hilfen
zur Erziehung, der Jugendbildung, des
Allgemeinen Sozialen Dienstes sowie aus
Schulen.
Unsere Arbeits- und Beratungsschwerpunkte beziehen sich u.a. auf Entwicklungsbedarfe in der Erziehungshilfe,
in Kindertageseinrichtungen und Schulen, in der Gemeinwesenarbeit und in
Projekten der außerschulischen Jugendarbeit, in der Berufsorientierung und der
Berufsvorbereitung sowie der Arbeits- und
Beschäftigungsförderung.
Das Inhouse-Angebot
Viele Einrichtungen nutzen die Möglichkeit, die in unserem Fortbildungsverzeichnis aufgeführten Veranstaltungen
als Inhouse-Seminare zu buchen. Hinzu
kommt ein individuelles Fortbildungsangebot zu unterschiedlichen Themen,
bei denen wir uns an Ihren spezifischen
Bedürfnissen, Problemlagen und Organisationsstrukturen orientieren. Um die
Wirkung der Fortbildungen effektiver zu
gestalten, unterstützen die ReferentInnen
die Schritte zur Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die konkrete Arbeit.
Neben den Inhalten kann auch der
Zeitrahmen flexibel gestaltet werden. Tagesveranstaltungen sind ebenso möglich
wie Veranstaltungsblöcke oder thematisch
zusammenhängende Ausbildungsreihen.
Die Veranstaltungen werden zu einem
großen Teil von bsj-MitarbeiterInnen selbst
durchgeführt. Daneben steht ein Netzwerk
qualifizierter ReferentInnen zur Verfügung.
Im Folgenden finden Sie einige Anregungen für mögliche Themen:
• Systemische Ansätze in der Jugendhilfe
• Professionelle Kommunikation
• Gewaltfreie Kommunikation
• Mediation
• Gruppenpädagogik, Gruppendynamik
• Konfliktklärung, Klärungshilfe
• Kollegiale Beratung
• Sozialraumanalyse
• Partizipation
• Transfer- und Reflexionstechniken
• Rituale in der Jugendarbeit
• Unterschiedliche Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt
• Gesundheitsmanagement
Fragen Sie uns einfach an, wir halten eine flexible und umfassende
Angebotspalette bereit.
3
Die Zusatzqualifikationen
4
Der bsj verfügt über langjährige Erfahrungen in der Durchführung von Fortbildungsreihen. Diese sind in einem hohen
Maße auf die Qualifizierungsbedürfnisse
unterschiedlicher Zielgruppen ausgerichtet.
So bieten wir Ihnen eine „Berufsbegleitende Zusatzqualifikation“ an, bei der
Sie flexibel Veranstaltungen auswählen
und diese zeitlich optimal in Ihren Arbeitsalltag integrieren können. Gleichzeitig erhalten Sie die Möglichkeit, die Lernerfahrungen direkt in Ihre Arbeit umzusetzen
und supervidieren zu lassen.
Mit der Akkreditierung aller Veranstaltungen der Zusatzqualifikation sowie
zahlreicher weiterer Fortbildungen haben
hessische Lehrkräfte die Möglichkeit, entsprechend des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes Punkte für die Fortbildungen zu
erhalten.
In der Qualifizierungsreihe für Studierende wird ein grundlegender Überblick in unterschiedliche Theorie- und
Praxisbereiche der Erlebnispädagogik
ermöglicht, sie vermittelt fundamentales
Handwerkszeug und stellt ein der Zielgruppe entsprechendes preisgünstiges Angebot dar.
Insbesondere im Rahmen einer
längerfristig ausgerichteten Ausbildung
möchten wir Sie auf die Veranstaltung
„Erste Hilfe Outdoor“ aufmerksam machen. Da private Einstiegs- oder Auffrischungskurse in diesem Bereich häufig
längere Zeit zurück liegen und in der Regel
kein spezifisches Know-how für den Outdoor-Bereich vermittelt wird, empfehlen
wir Ihnen den Besuch dieses Seminars.
Weitere Einzelheiten erfahren Sie
auf den folgenden Seiten.
Berufsbegleitende Zusatzqualifikation:
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
Abenteuer- und erlebnispädagogische Projekte sind zu einem festen Bestandteil der
pädagogischen Praxis in den unterschiedlichsten Handlungsfeldern geworden. Sie
bieten nachhaltige Lern- und Bildungserfahrungen, fördern ein breites Spektrum
an persönlichen und gruppenbezogenen
Kompetenzen, nicht nur in der Arbeit mit
Kindern und Jugendlichen sondern auch
mit Erwachsenen.
Um die komplexen Prozesse der pädagogischen Praxis sachangemessen, zielgruppenorientiert und verantwortungsvoll steuern zu können, vermittelt Ihnen
die vorliegende Ausbildung ein Kompetenzbündel aus drei grundlegenden Bereichen:
Leitungskompetenzen
In den Seminaren werden Sie und Ihre
persönliche Entwicklung vor dem Hintergrund eigener Gruppenleitungskompetenzen immer wieder im Zentrum stehen.
Ziel ist die Vermittlung (selbst-)reflexiver
Kompetenzen zur professionellen, kreativen, entwicklungs- und ressourcenorientierten Prozesssteuerung.
è
Methodenkompetenzen
Wir vermitteln die relevanten „hard skills“
unter Berücksichtigung der notwendigen
Sicherheitsaspekte. Am Ende der Ausbildung können Sie auf einen umfangreichen
Fundus abenteuer- und erlebnispädagogischer Aktivitäten zurückgreifen, die Sie
in den unterschiedlichsten Settings durchführen können.
Feldkompetenzen
Die Richtung, in die eine Gruppe begleitet
wird, hängt ebenso wie das Konzept und
die Methoden, die ausgewählt werden, davon ab, wie der konkrete Auftrag aussieht,
welche Gruppe zu betreuen ist und in
welchem Kontext das Angebot stattfindet.
Vor dem Hintergrund der spezifischen beruflichen Praxis (Jugendhilfe, Schule, Beratung etc.) werden diese Aspekte in den
Veranstaltungen thematisiert. Der konkrete Transfer in Ihren Berufsalltag wird
begleitet.
Alle LeiterInnen der Reihe sind vertraut mit dem Konzept des Adventure
Based Counseling (ABC) von Project
Adventure (USA). Sie verfügen über psychologisch-therapeutische Zusatzqualifikationen und sind auch im Bereich der
Beratung/Qualifizierung von Teams und
Führungskräften aus Wirtschaft und Verwaltung tätig.
è
Zielgruppe
MitarbeiterInnen aus pädagogischen, sozialpädagogischen, sozialarbeiterischen,
psychologischen, therapeutischen Arbeitsfeldern, TrainerInnen und BeraterInnen.
è
Zugangsvoraussetzung
Abgeschlossene Berufsausbildung in den
o.a. Berufsfeldern oder langjährige Berufserfahrung, durchschnittliche körperliche
Fitness und psychische Belastbarkeit. Ein
Nachweis über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs ist obligatorisch und sollte
nicht älter als drei Jahre sein. Sie können
5
jedoch auch die Veranstaltung im Rahmen
unserer Fortbildungen besuchen.
6
Fortbildungsrahmen
Die Fortbildungsreihe – über die wir Sie
im Rahmen einer kostenlosen Infoveranstaltung detailliert informieren – umfasst
insgesamt sieben Veranstaltungen, die
auf den folgenden Seiten ausführlich beschrieben werden. Sechs Veranstaltungen
sind obligatorisch: Adventure Based
Counseling, Abenteuer sind machbar,
Leitungsrolle und Identität, Leiten lernen,
die begleitende Supervision sowie die Abschlussveranstaltung. Eine weitere Veranstaltung können Sie entsprechend Ihres
beruflichen Hintergrundes oder persönlicher Schwerpunkte aus vier möglichen
Angeboten wählen.
Die Reihenfolge der Fortbildungen
ist frei wählbar. Allerdings sollten Sie mit
einem ABC-Workshop starten. Insofern
ist der Zeitrahmen, in dem Sie die Ausbildung zu einem Abschluss bringen können,
unterschiedlich, sollte aber mindestens
eineinhalb Jahre betragen.
TeilnehmerInnen, die beim bsj in
den vergangenen Jahren bereits Veranstaltungen belegt haben, können diese anrechnen lassen.
Kosten und Zahlungsweise
Die Kosten für die Fortbildungsreihe ergeben sich aus der Summe der Kosten der
Einzelveranstaltungen und der begleitenden Supervisionen. Abhängig davon, welche Wahlveranstaltungen Sie buchen, fällt
ein Betrag von ca. 3.250 – 3.500 Euro
an (Preisänderungen in den Folgejahren
sind möglich). Im Preis inbegriffen ist
in der Regel die Unterkunft in einfachen
Mehrbettzimmern. Einzelzimmer in nahe
gelegenen Hotels oder in der Marburger
Jugendherberge können gegen Aufpreis
reserviert werden. Die Veranstaltungen
werden einzeln abgerechnet. Bei Rücktritt
fällt bis zum 28. Tag vor Kursbeginn eine
Bearbeitungsgebühr von 80,00 Euro an
(mehr hierzu siehe allgemeine Geschäftsbedingungen S. 45).
Weitere Informationen
• Die Reihenfolge der belegten Veranstaltungen ist beliebig. Der Einstieg muss allerdings über einen ABC-Workshop erfolgen. Die Abfolge in der Tabelle auf Seite 7
ist empfehlenswert.
• Die Zertifikatsvergabe erfolgt in der Abschlussveranstaltung. Die Teilnahme daran
ist erst nach der Teilnahme an den anderen
Veranstaltungen der Qualifizierungsreihe
und den Supervisionssitzungen möglich.
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung
wird ein Praxisprojekt vorgestellt, aus dem
deutlich wird, wie die Inhalte der Fortbildungen im Arbeitsalltag umgesetzt wurden.
• Eine verbindliche Anmeldung für die
gesamte Qualifizierungsreihe ist nicht
notwendig. Ein Quereinstieg über einen
ABC-Workshop ist jederzeit möglich.
• Die Anmeldungen zu den Einzelveranstaltungen erfolgen über die bsj-Geschäftsstelle. Es gelten die üblichen Geschäftsbedingungen.
• Am 04.02.15 von 16.00h ​bis 18.00h
findet eine Informationsveranstaltung
zur Zusatzqualifikation (Veranstaltungsnummer: 1500) im bsj-Büro in Marburg
statt. Bei dieser Gelegenheit werden wir
Sie unverbindlich und ausführlich über
Inhalte und organisatorische Aspekte informieren. Die Veranstaltung ist nicht
verpflichtend, Sie können sich auch gerne
telefonisch informieren. Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte das Anmeldeformular auf der letzten Seite. Überblick über die Veranstaltungen der berufsbegleitenden
Zusatzqualifikation „Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
Die Wahlveranstaltungen sind durch einen Kasten hervorgehobenen. Hier können Sie eine Fortbildung frei wählen. Es
ist möglich einen Erste-Hilfe-Kurs zu bele-
gen. Dieser findet vom 15.07. – 17.07.15
in der Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte Wolfshausen statt (Seite 29).
Datum
Thema
Ort
Veranstaltungsnummer
04.02.15
Informationsveranstaltung zur FortbildungsReihe
bsj-Geschäftsstelle,
Marburg
1500
09. – 13.03.15
Adventure Based Counseling (ABC) Lernen im
Abenteuer – Lernen aus Erfahrung
Weidenhausen
1501
15. – 19.06.15
Abenteuer sind machbar
Freizeitheim Holzhausen
1503
13. – 15.07.15
Sicher prozessorientiert arbeiten in abenteuerlichen Settings
Wolfshausen
1522
08. – 10.04.15
Sicherheitsstandards an Challenge Ropes
Courses (Seilgärten)
Marburg
1520
27.07. – 31.07.15
Erfahrungsraum Fels
Frankenjura
1504
10.08. – 14.08.15
Erfahrungsraum Wasser 1
Kobarid
1507
20. – 24.07.15
City Bound – Abenteuer in der Stadt
Köln
1510
09. – 13.02.15
Leitungsrolle und Identität
Weidenhausen
1530
21. – 25.09.15
Leiten lernen
Freizeitheim Holzhausen
1531
26.09.15
Begleitende Supervision (nach „Leiten lernen“)
Holzhausen
1517
25.11.15
Begleitende Supervision (vor der Abschlussveranstaltung)
Wolfshausen
1518
26. – 28.11.15
Abschlussveranstaltung: Abschied, Bilanz,
Zertifikatsvergabe
Wolfshausen
1516
Wolfshausen: Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte des bsj (siehe Seite 44)
Weidenhausen: Bildungs- und Freizeitstätte des bsj (siehe Seite 43)
7
Zusatzqualifikation für Studierende
Diese ist speziell auf die Bedürfnisse von
Studierenden zugeschnitten. Seit 19 Jahren bietet der bsj für diese Personengruppe
eine zertifizierte Fortbildungsreihe an, die
einen umfassenden fachlichen Einblick
in zentrale Themenbereiche erfahrungsorientierter Pädagogik gewährleistet und
Kompetenzen in unterschiedlichen praktischen Erfahrungsräumen ermöglicht.
8
Inhalte der Veranstaltungsreihe
è Adventure Based Counseling: Niedrige
und hohe Seilgartenelemente, Initiativund Problemlösungsaktivitäten
è Sicherheitsworkshop: Umgang mit
Sicherheitsaspekten (psychisch und physisch) im Seilgarten
è Abenteuer sind machbar: Arrangieren
von flexiblen Abenteuersituationen
Wahlweise zwei Veranstaltungen aus
folgenden Bereichen: Erfahrungsraum
„Fels“, Erfahrungsraum „Wasser“, Erfahrungsraum „Stadt“, Mountainbiken
è Leiten lernen
è Abschlussveranstaltung
è 5 Tage Hospitation in Arbeitsfeldern
des bsj
è
Nach Besuch der ersten drei Veranstaltungen bieten wir den Studierenden die
Möglichkeit, als HonorarmitarbeiterIn
ihre Kenntnisse in verschiedenen Arbeitsbereichen des bsj zu erweitern.
Die Fortbildungsreihen starten jährlich im Februar. Details und Preise können Sie in der bsj-Geschäftsstelle erfragen.
Basisqualifikation „Entspannung und Stressmanagement“
Von Stress zu reden ist in den vergangenen
40 Jahren populär geworden. Wir haben
Stress am Arbeitsplatz, in der Schule und
im Kindergarten; wir reden von Leistungs-,
Beziehungs- und Freizeitstress; Stress gibt
es im Urlaub, im Straßenverkehr und in
allen Bereichen unseres Alltags.
Die Begründung „Ich bin gestresst“
scheint die Ursache einer Vielzahl von Beeinträchtigungen zu sein und verweist auf
den inflationären Charakter des Begriffs.
Dabei wird Stress als äußeres Übel angesehen, dem das Individuum hilflos ausgeliefert zu sein scheint. Häufig dient der
Begriff jedoch eher als Ausrede für eigenes
Fehlverhalten oder ist von einem gewissen
Stolz begleitet, denn viel Stress scheint die
eigene Bedeutsamkeit zu unterstreichen.
In den Veranstaltungen der Ausbildung möchten wir Ideen und Methoden
vermitteln, die zu einer genaueren Betrachtung des Begriffs führen und den
individuellen Handlungsspielraum im
Umgang mit Herausforderungen und
Belastung erhöhen. Dazu werden Kompetenzen auf folgenden Ebenen vermittelt:
Theoretische Aspekte:
è Definition von Stress und verwandten
Phänomenen
è Die körperlichen und psychischen Folgen von chronischem Stress
è Individuelle Umgangsweisen mit Belastung
è Bewältigungsstrategien und Ressourcen
è Balance von Spannung und Entspannung
Methoden: è Progressive Muskelrelaxation
è Achtsamkeitstraining
è Yoga
è Strukturelle, mentale und körperliche
Strategien
è Gesundheitsfördernde Kommunikation
è Bewegungselemente (Bogenschießen,
erlebnispädagogische Aktivitäten, u.a.)
Die Ausbildung umfasst drei viertägige
Seminare.
Im ersten Seminar stehen Aspekte
des persönlichen Stressmanagements im
Vordergrund (u.a. Stressampel, Ressourcen, Bogenschießen).
Im zweiten Seminar steht die Auseinandersetzung mit der Wirkung von Natur auf die Gesundheit im Mittelpunkt.
(u.a. Motivationale Gesprächsführung,
Progressive Muskelentspannung, Yoga,
Achtsamkeitsübungen, Wirkung von Natur, Wandern).
Im dritten Seminar werden strukturelle Faktoren für Belastung zum Thema
(u.a. Genusstraining, Ernährung, Sport,
Vermittlung in Gruppensituationen, Institutionelle Bedingungen, Umgang mit
Zeit, Autogenes Training).
Bei Interesse bitten wir Sie, weitere
Informationen in der Geschäftsstelle zu erfragen.
9
Abenteuer
Adventure Based Counseling (ABC)
Lernen im Abenteuer – Lernen aus Erfahrung
09.03.15 – 13.03.15
Weidenhausen (Bildungs- und Freizeitstätte)
Im Mittelpunkt dieser Fortbildungsveranstaltung steht die Einführung in ein Beratungskonzept, das sich seit vielen Jahren
in der pädagogischen Praxis mit Gruppen
bewährt hat. Es geht um den Ansatz des
Adventure Based Counseling, der aus
einem Arrangement von verschiedenen
10
Aktivitäten (vertrauensbildende Übungen
und Spiele, Problemlösungsaktivitäten,
niedrige und hohe Abenteuerstationen)
besteht. Ziel ist es, die Entwicklung von
Gruppenprozessen zu fördern. Die unmittelbare Reflexion und Verarbeitung der
unterschiedlichen Aktivitäten ermöglicht
zudem eine realistische Einschätzung der
eigenen Rolle und Verhaltensweisen.
Damit werden Chancen zur persönlichen Entwicklung und Veränderung eröffnet.
Diese Wirkungen werden in der Veranstaltung am Beispiel des eigenen Gruppenprozesses vermittelt. Daher wird die
Bereitschaft zur Selbsterfahrung vorausgesetzt. Darüber hinaus haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die einzelnen
Aktivitäten in Bezug auf die Übertragbarkeit in die eigene Arbeit zu reflektieren.
Historische Entwicklungen und theoretische Hintergründe des erfahrungsbezogenen Lernkonzepts sind ebenfalls Gegenstand dieser Veranstaltung.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt (Es handelt sich nicht um eine
Qualifikation „Klettern“ zum Unterrichten in der Schule)
l Einzelveranstaltung
l Bestandteil der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
520,00 Euro (inkl. Material, Unterkunft und Verpflegung)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen
und BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 15 Personen
Veranstaltungsnummer: 1501
Leitung: Falk Wohlleben, Michael Hüls
Abenteuer sind machbar
15.06.15 – 19.06.15
Freizeitheim Holzhausen
Kanada ist weit, und selbst die Alpen sind
nicht immer schnell zu erreichen. Ropes
Courses können nicht überall errichtet
werden.
Deshalb werden in dieser Veranstaltung eine Vielzahl an Aktivitäten vorgestellt und erfahrbar gemacht, die ohne
allzu großen materiellen und finanziellen
Aufwand auch dort durchzuführen sind,
wo nicht hohe Felswände oder reißende
Flüsse zu deren Überwindung auffordern.
Die heimischen Wälder bieten in aller
Regel ausreichende Möglichkeiten zur
Durchführung spannender und wertvoller
Aktivitäten.
Inhalte der Veranstaltung sind u.a.
Baumklettern und Abseilaktionen, Flussüberquerungen, Kommunikationsaufgaben
mit Karte und Kompass und die Planung
und Durchführung eines Biwaks und Solos. Schwerpunkte der TeilnehmerInnen
werden berücksichtigt.
Alle Aktivitäten werden so vorgestellt,
dass neben der Selbsterfahrung die jeweils
notwendigen Sicherheitsaspekte thematisiert werden. Spezifische, auf die Aktivitäten abgestimmte Reflexionstechniken
runden diesen Qualifizierungsteil ab.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
l Bestandteil der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
11
520,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterkunft in einfachen Mehrbettzimmern)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen
und BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1503
Leitung: Karen Rohlfs, Michael Hüls
Abenteuer
Erfahrungsraum Fels. Felsklettern in der sozialen und pädagogischen Arbeit
- Einführungskurs -
27.07.15 – 31.07.15
Frankenjura (Anreise am Sonntag bis 17.00 Uhr, zwischen 18.00 und 20.00 Uhr findet eine erste thematische Einführung statt)
12
520,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterbringung auf dem Zeltplatz; auf
Wunsch können andere Unterkunftsmöglichkeiten gebucht werden)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, Studierende
TeilnehmerInnenzahl: max. 14 Personen
Veranstaltungsnummer: 1504
Leitung: Dominic Lefebvre, Lena Behrendes (Dipl. Geographin, Erlebnispädagogin, Trainer C Sportklettern, Trainer B Alpinklettern, Trainer C Bergsteigen, Rettungssanitäterin)
„Stolz auf die bewältigte Höhe seinen Blick
über die Bäume ins Tal schweifen lassen.“
„Sich vertrauensvoll in die Hände seiner Sicherungspartnerin begeben.“
„Geborgenheit und Neugierde im
Dunkeln der Höhle empfinden.“
Diese Aspekte werden Inhalte der
Fortbildung sein, deren Schwerpunkt
zunächst die Eigenerfahrung der TeilnehmerInnen am Fels sein wird. Aufgrund
dieser Erfahrungen verständigen wir uns
anschließend über Einsatzmöglichkeiten
und Grenzen dieses Mediums. Neben
dem Felsklettern werden die TeilnehmerInnen die Gelegenheit haben, sich
jeweils einen halben Tag zwei weiteren
Aspekten des Erfahrungsraumes Fels zuzuwenden. Zum einen können sie sich der
Dunkelheit einer Höhle forschend nähern
und zum anderen erproben sie das an vielen Stellen horizontale Fortbewegen auf
einem Klettersteig.
Aus den verschiedenen Erfahrungsbereichen ergeben sich persönliche oder
gruppendynamische Prozesse, die exemplarisch thematisiert und in Bezug auf die
Anwendung in der Arbeitspraxis besprochen werden.
Es wird auf individuelle Zugangsweisen Rücksicht genommen und es werden die
grundlegenden Sicherungstechniken vermittelt. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt (Es handelt sich nicht um eine
Qualifikation „Klettern“ zum Unterrichten in der Schule)
l Einzelveranstaltung
l Bestandteil der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
Erfahrungsraum Fels. Felsklettern in der sozialen und pädagogischen Arbeit
- Aufbau- und Vertiefungskurs -
27.07.15 – 31.07.15
Frankenjura (Anreise am Sonntag bis 17.00 Uhr, zwischen 18.00 und 20.00 Uhr findet eine erste thematische Einführung statt)
Dieser Kurs richtet sich an alle TeilnehmerInnen, die das Klettern als pädagogisches Medium nutzen wollen.
Schwerpunkte dieser Fortbildung werden
mögliche Chancen des Kletterns in der
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie unterschiedliche methodische Formen
der Vermittlung sein.
Der Kurs soll einen Beitrag zur vertieften Qualifizierung von TeamerInnen
für Unternehmungen mit Jugendlichen
leisten, indem das persönliche Sicherheitsgefühl sowie das pädagogische und technische Niveau in diesem Arbeitsbereich
weiter gestärkt werden.
Vermittelt werden grundlegende
Vorstiegstechniken (III. bis V. Grad) sowie das Einrichten und Abbauen von TopRope-Stationen. Die Teilnahme an einem
Einführungskurs ist für den Besuch dieser
Veranstaltung Voraussetzung.
13
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt (Es handelt sich nicht um eine
Qualifikation „Klettern“ zum Unterrichten in der Schule)
l Einzelveranstaltung
520,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterbringung auf dem Zeltplatz; auf
Wunsch können andere Unterkunftsmöglichkeiten gebucht werden)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, Studierende
TeilnehmerInnenzahl: max. 14 Personen
Veranstaltungsnummern: 1506
Leitung: Dominic Lefebvre, Lena Behrendes (Dipl. Geographin, Erlebnispädagogin, Trainer C Sportklettern, Trainer B Alpinklettern, Trainer C Bergsteigen, Rettungssanitäterin)
Abenteuer
Erfahrungsraum Wasser 1
10.08.15 – 14.08.15
Kobarid (Lazar)
14
520,00 Euro (inkl. Materialnutzung, Campingplatzgebühren, Verpflegung auf
Selbstversorgerbasis)
Zielgruppe: pädagogische und soziale Fachkräfte, LehrerInnen, Studierende
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1507
Leitung: Tania Hoffmann (Dipl. Sozialpädagogin und Sportpädagogin , Erlebnispädagogische Zusatzausbildungen, VDKS Kanulehrerin), Gunnar Gudd
In jedem Zeitalter haben Menschen die
Nähe des Wassers gesucht, um es als Lebensgrundlage zu nutzen. Das Element
Wasser weckt unterschiedlichste Assoziationen im Menschen – vergnügter wie
angstbesetzter Art. Diese Ambivalenz und
Vielfalt des Wassers fasziniert auch heute
noch die Menschen jeden Alters. Die julischen Alpen im Dreiländereck Italiens
und Österreichs zählen zu den schönsten
Kajakrevieren Europas. Das Tal der Soca
reizt nicht nur durch klares blaues Wasser,
Wasserfälle und Schluchten, sondern lädt
ein zum Verweilen.
Die Fortbildung Erfahrungsraum
Wasser soll Sie mit den Möglichkeiten vertraut machen, die die unterschiedlichen
Erscheinungsformen des Wassers im pädagogischen und natursportlichen Kontext bieten. Mit Spielen, Balanceakten,
Flussüberquerungen nähern wir uns der
unbeschwerten Seite des Wassers an, ehe
es im Kajak/ Kanadier auf strömendem
Wasser abenteuerlich und schnell wird.
Neben der Vermittlung von technischen Fertigkeiten und Fähigkeiten
wird in der Fortbildung vor allem Wert
auf unterschiedliche Praxisbestandteile
gelegt, die Sie anschließend in der Arbeit
mit Kindern und Jugendlichen auf Zahmgewässern nutzen können.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt (Es handelt sich nicht um eine Qualifikation zum Unterrichten in der Schule)
l Einzelveranstaltung
l Bestandteil der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
Erfahrungsraum Wasser 2
Aufbaukurs Wildwasser
17.08.15 – 21.08.15
Kobarid (Lazar)
Die Sicherheit auf dem Wasser und die
Erfahrung mit dem Element ermöglichen eine neue Betrachtungsweise des
Mediums und das Erschließen von neuen
Handlungsmöglichkeiten. Erst wenn das
Lenken des Kajaks Routine ist, lässt es die
Konzentration zu die Strömungen zu lesen und mit dem Wasser ins Spielen zu
kommen.
Die Fortbildung Erfahrungsraum
Wasser II möchte Ihnen die Möglichkeit
geben, Aspekte des Sicherns/Rettens sowie
das eigene Fahrkönnen im Wildwasser zu
vertiefen. Es sollen weitere pädagogische
Themen (z.B. Abseilen ins Wasser) aufgegriffen und die eigenen Grenzen erfahren
werden. Die Inhalte orientieren sich an
der Vorerfahrung der Teilnehmenden.
Die Fortbildung richtet sich an TeilnehmerInnen, die bereits Erfahrungsraum
I besucht haben oder bereits vielfältige
Erfahrung im Kajak/Kanu auf Zahmgewässern gesammelt haben. Es besteht die
Möglichkeit, den Kurs Erfahrungsraum
Wasser II im Anschluss an die Fortbildung
Erfahrungsraum Wasser I zu besuchen.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt (Es handelt sich nicht um eine Qualifikation zum Unterrichten in der Schule)
l Einzelveranstaltung
l Bestandteil der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
15
520,00 Euro (inkl. Materialnutzung, Campingplatzgebühren, Verpflegung auf
Selbstversorgerbasis)
Zielgruppe: pädagogische und soziale Fachkräfte, LehrerInnen, Studierende
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1508
Leitung: Tania Hoffmann (Dipl. Sozialpädagogin und Sportpädagogin , Erlebnispädagogische Zusatzausbildungen, VDKS Kanulehrerin), Gunnar Gudd
Abenteuer
Mountainbiken – die Freiheit auf zwei Rädern
30.04.15 – 03.05.15 (Anreise am Mittwoch bis 13.00 Uhr)
Dahn (Pfälzer Wald)
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Der Einsatz von Mountainbiken in der
pädagogischen Arbeit bietet vielfältige
und niedrigschwellige Möglichkeiten zur
Umsetzung von Praxisprojekten. In dieser
Veranstaltung vermitteln wir die Grundlagen für die Arbeit mit diesem Medium.
Dabei richtet sich der Fokus sowohl
auf Touren als auch auf die neuere Entwicklung des „Trailbiking“, bei dem die
Entfernungen keine Rolle spielen müssen,
sondern der spielerische Umgang mit fahrtechnischen Herausforderungen im Vordergrund steht. Diese Variante genießt bei
den Jugendlichen besondere Attraktivität.
Inhalte der Veranstaltung:
è Rechtliche Grundlagen
è Ökologie
è Fahrtechnik
è Orientierung
è Bike Games
è Tourenplanung
Durch das Vorstellen von Praxisprojekten
und Reflexionen über pädagogische Einsatzbereiche wird ein Transfer zum Arbeitsalltag hergestellt.
Räder können nach Absprache gegen
eine Verschleißpauschale von 50 € für die
Veranstaltung gestellt werden.
520,00 Euro (inkl. Material, Unterkunft und Verpflegung)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, Studierende
TeilnehmerInnenzahl: max. 8 Personen
Veranstaltungsnummer: 1509
Leitung: Karlheinz Nickel, N.N.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
l Bestandteil der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
AnStadt – City Bound:
die Stadt mit anderen Augen sehen
20.07.15 – 24.07.15
Köln
„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt
immer das, was er schon ist!“ (Henry Ford)
Mitentscheidend für eine erfolgreiche Biographie sind der Glaube an sich selbst,
die Fähigkeit zur Orientierung und Mobilität sowie das Talent, Menschen von
sich und dem individuellen Anliegen zu
überzeugen. Ein selbstbewusstes Auftreten wird durch positive Erlebnisse und
Erfahrungen im Kontakt mit anderen
Menschen gestärkt.
City Bound bietet zahlreiche Möglichkeiten genau das auszuprobieren.
Das relativ junge, erlebnispädagogische Konzept inszeniert abenteuerliche
Herausforderungen im Alltag der Stadt.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf
herausfordernden Aktivitäten, die es verlangen, gemeinsam oder alleine in einer
fremden Umgebung und nicht vertrauten,
sozialen Situationen zu agieren. In regelmäßigen Reflexionsphasen werden die
gemeinsamen Erfahrungen ausgewertet
und im Hinblick auf ihre Bedeutsamkeit
besprochen. Daneben werden mit theoretischen Inputs individuelle Erfahrungen
eingebettet, weitere Praxismöglichkeiten
vorgestellt und der Transfer in die jeweiligen Arbeitsbereiche thematisiert.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
l Bestandteil der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
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250,00 Euro (Bei dieser Veranstaltung sind Kosten für Unterkunft und Verpflegung
nicht enthalten. Beides wird individuell gestaltet. Wir informieren Sie gerne über
Übernachtungsmöglichkeiten)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, Studierende
TeilnehmerInnenzahl: max. 14 Personen
Veranstaltungsnummer: 1510
Leitung: Susanne Kaiser
Abenteuer
Unterwegssein
Ein abenteuer- und erlebnispädagogisches Konzept
19.10.15 – 23.10.15
Vogesen
Wege suchen und finden, sich orientieren, die richtigen Entscheidungen treffen, Landschaft erschließen, weite Räume
durchqueren, Natur erfassen und von ihr
erfasst werden, sich mit der Fremde auseinandersetzen, sich finden, etwas hinter
sich lassen: Unterwegssein. Die Fortbildung vermittelt im Rahmen einer 5-tägigen Wanderung durch die Vogesen - zu
Fuß und mit Gepäck - die Kernelemente
dieses abenteuerpädagogischen Konzeptes.
18
520,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung und Unterkunft)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen
und BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 15011
Leitung: Martin Vollmar, Simona Lison
Die Veranstaltung beginnt schon mit
den spannenden Fragen: Was lasse ich zu
Hause? Was nehme ich mit? Was brauche
ich wirklich? Der nächste Schritt ist der
Aufbruch gefolgt vom eigentlichen Unterwegssein.
Die Kernelemente der Veranstaltung
bilden die praktische Auseinandersetzung
mit Natur, mit kulturellen Spuren, mit
den Anforderungen des aufmerksamen
Wanderns oder auch mit ästhetischen
Möglichkeiten, die Landschaft intensiv
zu erleben. Dabei geht es auf den Wegen, Pfaden und Steigen immer auch
um konkretes Handlungswissen, wie z.B.
das Orientieren mit Karte und Kompass,
Querfeldein gehen, die richtige Tourenplanung, das Finden oder Herstellen von
Übernachtungsmöglichkeiten, Lagerbau
oder auch Methoden der Naturerfahrung. Dabei wird erörtert, welche pädagogischen Chancen im Unterwegssein liegen. Somit verbindet die Fortbildung eine
intensive praktische Auseinandersetzung
mit Selbsterfahrungselementen und vertiefenden theoretischen Reflektionen, die
die Bildungsrelevanz des Unterwegsseins
deutlich werden lassen. Die Veranstaltung
richtet sich an pädagogische Fachkräfte,
die den besonderen Reiz und Wert des
wandernden Unterwegsseins für sich erfahren und für ihr pädagogisches Arbeitsfeld fruchtbar machen möchten.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt (Es handelt sich nicht um eine Qualifikation zum Unterrichten in der Schule)
l Einzelveranstaltung
Leitung
Leitungsrolle und Identität
09.02.15 – 13.02.15
Weidenhausen (Bildungs- und Freizeitstätte)
In dieser Veranstaltung setzen sich die
TeilnehmerInnen mit ihrer eigenen Rolle
als LeiterIn von Gruppen in erfahrungsorientierten Settings auseinander. Die Besinnung auf individuelle, lebensgeschichtliche Entwicklungen eröffnet Chancen
zur Wahrnehmung eigener Leitungsressourcen und notwendiger Entwicklungsschritte. Wir arbeiten mit theoretischen
Inputs zu folgenden Themenbereichen:
è Die Säulen der Identität, Reflexion biographischer Aspekte
è Haltungen in der Leitungsrolle
è Das „Riemann-Thomann-Modell“: die
verschiedenen Grundorientierungen der
menschlichen Persönlichkeitsentwicklung
è Unterschiedliche
Tiefenebenen im
Gruppenprozess
è Beratung mit dem Modell des „Inneren
Teams“ (Schulz von Thun)
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Alle Aspekte werden durch Aktivitäten
und Übungen vertieft und hinsichtlich
der Arbeit mit erfahrungsbezogenen Programmen und unterschiedlichen Zielgruppen reflektiert.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
l Bestandteil der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
520,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterkunft in Mehrbettzimmern)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen und
BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1530
Leitung: Dominic Lefebvre, Andreas Kalischefski (Diplompädagoge; langjährige
Erfahrung in der erfahrungsorientierten Jugendarbeit und Erwachsenenbildung;
freiberuflich tätig im Bereich Teamentwicklung, Teamtraining)
Leitung
Leiten lernen
21.09.15 – 25.09.15
Freizeitheim Holzhausen
Die Anleitung von unterschiedlichen
Aktivitäten durch die TeilnehmerInnen
steht im Zentrum dieses Seminars. Die
TeilnehmerInnen begeben sich für bestimmte Sequenzen in die Rolle des Anleiters/der Anleiterin und erhalten ein
Feedback über ihr Leitungsverhalten und
ihre Auswertung.
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20
520,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterkunft in einfachen Mehrbettzimmern)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen und
BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 12 Personen
Veranstaltungsnummern: 1531
Leitung: Susanne Kaiser
Daneben kommen folgende Aspekte zum
Tragen:
è Effektives Feedback
è Leitung unter Berücksichtigung der
Gruppenphasen
è Sinn und Unsinn der Arbeit mit Metaphern
è Lernchancen an den „Hohen Elementen“
è Themen und Rollen in Gruppen
Voraussetzung ist die Teilnahme an einem
ABC-Workshop oder vergleichbare Erfahrungen mit erfahrungsorientierten Methoden.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
l Bestandteil der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
Reflektieren lernen
29.01.15 – 31.01.15
Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
Ihr Materialpool ist umfassend und Sie
verfügen über zahlreiche Ideen für Spiele,
Aktivitäten und abenteuerliche Settings
sowie Erfahrung mit unterschiedlichen
Gruppen. Trotzdem: Manche Reflexionen
verlaufen zäh und immer gleich. Vielleicht
haben Sie schwierige Situationen vor Augen, wo Ihnen erst später eingefallen ist,
was Sie eigentlich hätten sagen sollen. Vielleicht haben Sie auch den Eindruck, dass
dieses ewige Reden nicht jugendgerecht ist.
Damit richtet sich dieses Seminar
an ReferentInnen und TrainerInnen,
die über Erfahrungen in der Begleitung
von Gruppen verfügen und sich gerne
Zeit nehmen möchten für Anregungen
sowie Reflexion ihrer täglichen Arbeit.
In diesem Seminar sollen deshalb
unterschiedliche Methoden der Reflexion gruppendynamischer Prozesse vorgestellt, weiterentwickelt, ausgetauscht
und ausprobiert werden. Schwierige oder
nicht zufriedenstellende Situationen aus
Ihrer Arbeitspraxis werden aufgegriffen,
um an Ihnen experimentell unterschiedliche Interventionstechniken zu erproben und ihre Wirkung zu beobachten.
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l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
250,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterkunft in Mehrbettzimmern)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen und
BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1534
Leitung: Dominic Lefebvre, Susanne Kaiser
Entspannung
Persönlicher Umgang mit Belastung und Herausforderung
17.03.15 – 20.03.15
Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
Berufliche oder private Herausforderungen halten flexibel und unterstützen die persönliche Weiterentwicklung.
Manchmal kommt aber alles auf einmal,
der Druck steigt und die Anforderungen
erscheinen als Belastung. Schlafprobleme,
Gedankenrasen oder Erschöpfung behindern die Freude am Tun.
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In diesem Seminar geht es um die
Balance von Anspannung und Entspannung. Dazu ist das Erkennen, Verstehen
und Bewältigen von stressigen Phasen
notwendig: Was sind die zugrunde liegenden Faktoren und Mechanismen? Was
sind stressbedingte Gesundheitsrisiken?
Wie sieht das eigene Stressverhalten aus?
Welche Art der Stressbewältigung passt
zu mir? Und wie motiviere ich mich, sie
einzusetzen?
Die gefundenen Antworten können
im Seminar exemplarisch am Beispiel des
Bogenschießens überprüft werden. Auch
hier sind ein stabiler Standpunkt, eine bewusste Atmung, eine angemessene Spannung und eine gewisse Gelassenheit im
Umgang mit dem Ziel nötig.
Die Überlegungen aus dieser Praxis,
theoretische Beiträge, Bewegungs- und
Entspannungsübungen sowie kurz- und
langfristig wirksame Strategien zum konstruktiven Umgang mit Stress sollten
dabei unterstützen, die Stressanfälligkeit
insgesamt zu vermindern und schwierige
Situationen aktiv zu bewältigen.
l
l
460,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterkunft)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte
TeilnehmerInnenzahl: max. 20 Personen
Veranstaltungsnummer: 1591
Leitung: Simona Lison, Monika Eckern
Einzelveranstaltung
Bestandteil der Basisqualifikation „Entspannungspädagoge“
Natur und Gesundheit
13.07.15 – 16.07.15
Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
Der Aufenthalt in der Natur kann unterschiedlich wahr genommen werden.
Einerseits ist es möglich, Verlässlichkeit,
Sicherheit, geregelte Abläufe, Ruhe und
Entschleunigung zu erleben. Andererseits
wird die eigene Begrenztheit deutlich.
Beim Wandern ist es möglich, sich bewusst mit dem Erleben der Natur zu beschäftigen und den emotionalen und körperlichen Wirkungen nachzuspüren. Das
Achtsamkeitstraining bietet hierzu viele
Anregungen und Übungen, die einen ersten Einblick in diese Methode erlauben.
Diese praktische Auseinandersetzung
wird mit theoretischen Überlegungen
zum Thema Gesundheitsfördernde Wirkung von Natur ergänzt.
Daneben werden Techniken gesundheitsgerechter, wertschätzender Gesprächsführung vorgestellt und eingeübt.
l
l
Einzelveranstaltung
Bestandteil der Basisqualifikation „Entspannungspädagoge“
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23
460,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung und Unterkunft)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte
TeilnehmerInnenzahl: max. 20 Personen
Veranstaltungsnummer: 1592
Leitung: Simona Lison, Monika Eckern
Entspannung
Gruppe, Institution und Umsetzung
01.12.15 – 04.12.15
Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
Diese abschließende Veranstaltung zum
Thema Entspannung bietet die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Aspekten
von Gesundheit und Entspannung auseinander zu setzen. Die Themen Sport,
Zeitmanagement, Ernährung und Genuss
werden bearbeitet. Zusammen mit den Inhalten der beiden anderen Veranstaltungen
sollen sie zu Überlegungen zu einem persönlichen Gesundheitsprojekt führen.
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460,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterkunft)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte
TeilnehmerInnenzahl: max. 20 Personen
Veranstaltungsnummer: 1593
Leitung: Simona Lison, Monika Eckern
Daneben wird die Umsetzung im eigenen Arbeitsalltag vor dem Hintergrund
der Arbeit in Gruppen und Institutionen
thematisiert.
Auch eine Bilanz und ein Abschluss
der Ausbildung finden ihren Platz in dieser Veranstaltung.
l
l
Einzelveranstaltung
Bestandteil der Basisqualifikation „Entspannungspädagoge“
Burn on statt Burn out – Leidenschaft statt Leid
Die Kunst des Feuer machens
07.05.15 – 08.05.15
Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
In der Veranstaltung wird sich mit der
Balance von Engagement, Enthusiasmus,
Suche nach sinnvollem Tun auf der einen
Seite und Verausgabung, Erschöpfung
und Hamsterrad-Gefühlen andererseits
beschäftigt.
Wir werden überprüfen, wie weit die
Metapher des Brennens und des Feuers geeignet ist, das Phänomen Burnout zu begreifen und zu vermeiden, sowie zu lernen,
die eigene Energie sinnvoll einzusetzen.
Daneben werden Techniken gesundheitsgerechter, wertschätzender Gesprächsführung vorgestellt und eingeübt.
l
l
Einzelveranstaltung
Bestandteil der Basisqualifikation „Entspannungspädagoge“
Wofür brenne ich? Was möchte ich entzünden? Wo soll der Funke überspringen?
è Wo verbrenne ich mir den Mund / die
Finger?
è Nähre ich das Feuer der Leidenschaft
oder des Leidens?
è Wie kann ich das Feuer der Leidenschaft dauerhaft am Leben erhalten?
è
Um uns solchen Fragen zu nähern, werden
wir uns ganz konkret mit der Kunst des Feuermachens beschäftigen: vom Entzünden
eines Feuers mit einfachsten Mitteln, über
den sinnvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen hin zu einer zielgerichteten Nutzung von Wärme und Licht.
Der praktische Umgang mit Feuer
wird immer wieder als Inspirationsquelle
für Metaphern genutzt, um Ideen zum
Umgang mit der eigenen Energie zu entwickeln. Sie haben die Gelegenheit zu
überprüfen, in welchen Bereichen Ihres
Lebens die Energie nutzbringend eingesetzt ist oder in Zukunft bereichernder
wirken kann.
19
25
150,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung und Unterkunft)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte
TeilnehmerInnenzahl: max. 15 Personen
Veranstaltungsnummer: 1594
Leitung: Jochen Steitz, Monika Eckern
Sicherheit
„Challenge Ropes Courses“ (Hochseilgärten)
Sicherheitsrichtlinien an den Hohen Elementen
08.04.15 – 10.04.15
Marburg (Freizeitgelände der Stadt)
26
„Challenge Ropes Courses“ sind aus
Drahtseilen in Bäumen und Masten eingehängte, künstliche aber herausfordernde
Kletter- und Balanciersituationen. In den
letzten Jahren verzeichnen pädagogische
Aktivitäten in diesen Anlagen – nicht
nur in der Jugendarbeit – einen enormen
Zulauf. TrainerInnen in diesen Bereichen
benötigen detaillierte Kenntnisse im Umgang mit den einzelnen Elementen und
Aktivitäten.
Die Fortbildung richtet sich an TrainerInnen und TeamerInnen, die mit Aktivitäten in Challenge Ropes Courses arbeiten. Im Vordergrund der Veranstaltung
stehen folgende Themen: Sicherungstechniken an hohen Elementen, Material- und
Personenbergung, Material- und Knotenkunde, Aspekte der physischen und psychischen Sicherheit.
Die Fortbildung orientiert sich an
den sicherheitstechnischen Empfehlungen
von PROJECT ADVENTURE, USA
und der EUROPEAN ROPES COURSE
ASSOCIATION (ERCA).
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
l Bestandteil der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
370,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterkunft in Mehrbettzimmern)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen
und BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1520
Leitung: Michael Hüls, Karen Rolfs
„Challenge Ropes Courses“
Sicherheitsrichtlinien an den Niedrigen und Hohen Elementen (Auffrischungskurs)
19.02.15 – 20.02.15
Marburg (Freizeitgelände der Stadt)
Die Fortbildung richtet sich nur an
TeilnehmerInnen aus früheren Kursen,
die ihre Kenntnisse in der sicherheitstechnischen Arbeit mit Challenge Ropes Courses auffrischen und vertiefen
möchten.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
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19
260,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterkunft in einfachen Mehrbettzimmern)
120,00 Euro (inkl. Material und Mittagsverpflegung) für TeilnehmerInnen des
Marburger Abenteuerprojekts
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen und
BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 20 Personen
Veranstaltungsnummer: 1521
Leitung: Andreas Bostroem (Diplom-Sportlehrer und Tischler; Arbeitsschwerpunkte:
Planung und Bau von Seilgärten, Mobile Seilgärten, Sicherheit im Hochseilgarten, Spielplatzbau, Adventure Based Counseling), Nathalie Pörksen (Tischlerin;
Arbeitsschwerpunkte: Planung und Bau von Seilgärten, Sicherheit im Hochseilgarten,
Spielplatzbau, Arrangement von Abenteuersituationen)
Sicherheit
Bist Du Dir sicher?
Sicher prozessorientiert arbeiten in abenteuerlichen Settings
13.07.15 – 15.07.15
Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
In der Abenteuerpädagogik stellt die prozessorientierte Begleitung einer Gruppe
einen zentralen Bestandteil der Arbeit dar.
Mit der Gestaltung unterschiedlicher, herausfordernder Situationen wird die Reflexion gruppendynamischer Strukturen
und individueller Entwicklungschancen
möglich. Das Handwerkszeug hierzu ist
bei Ihnen vorhanden. Was aber ist zu tun,
wenn Unfälle oder Notfälle eintreten?
Wie ist es möglich, in diesen Situationen
handlungsfähig zu bleiben? Wie sind sie
zu vermeiden?
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Diese Fortbildung setzt sich umfassend mit Sicherheitsaspekten in abenteuerlichen Situationen und OutdoorAktivitäten auseinander. Hierzu werden
folgende Aspekte thematisiert:
è emotionale Sicherheit
è Trainersicherheit
è Reflexion des Leitungsverhaltens
è Umgang mit Problemlöseaktivitäten,
kooperativen Aufgaben und Spielen
è Materialkunde
è Einschätzen von Bäumen, Masten, Haltepunkten
è Worst-Case-Szenarien
è Erste-Hilfe-Aspekte
è Umgang mit Notfallsituationen
è Versicherung und Verantwortung
Ziel dieser Veranstaltung ist die
Vermittlung eines Überblicks, um die
mögliche Gefährlichkeit von Situationen
einschätzen und im Notfall angemessen
reagieren zu können.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
l Bestandteil der berufsbegleitenden Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
370,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterkunft in Mehrbettzimmern)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen
und BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1522
Leitung: Falk Wohleben, Karen Rohlfs
Erste Hilfe Outdoor
15.07.15 – 17.07.15
Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
Mögliche Unfälle, egal ob sie in der
Stadt oder fernab von jeder Infrastruktur auftreten, geschehen unerwartet und
konfrontieren die Beteiligten mit unterschiedlichen Gefühlen. Ein professioneller Umgang mit solchen Situationen ist
notwendig, um mit Überblick handeln zu
können, dem Betroffenen zu helfen und
die restliche Gruppe gut zu versorgen.
Um dies einzuüben, müssen in der
Fortbildung die „Dienst habenden Rettungsteams“ ständig damit rechnen, zu
einem Einsatz gerufen zu werden, um die
fingierten „Verletzungen“, die sich die Ausbilder zugezogen haben, zu behandeln.
Die Inhalte dieser Veranstaltung sind
ganz auf die Bedürfnisse von Menschen
in Outdoorsituationen abgestimmt: Neben der üblichen Seitenlage und Wiederbelebung geht es ausführlich um Themen
wie Outdoor-Notfall-Management, Kopfverletzungen, Verstauchungen und Verrenkungen, improvisierte Verbände und
Schienen, Erste-Hilfe-Ausstattung und
vieles mehr.
Es steht ausreichend Zeit zur Verfügung, um auf Fragen und Themen der
TeilnehmerInnen einzugehen.
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l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
360,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung, Unterkunft in einfachen Mehrbettzimmern)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen und
BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 14 Personen
Veranstaltungsnummer: 1523
Leitung: Martin Diekmann (Hauptberuflicher Mitarbeiter der Outdoorschule Süd e.V.,
Geologe, Rettungssanitäter, Bergretter, Swiftwater Rescue Technician), N.N.
Frühe Bildung
Verstehe ich das richtig?
Kindliche Bildungsprozesse erkennen, analysieren und verstehen
08.10.15
Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
Manchmal beobachten Sie die Kinder
vielleicht und wundern sich darüber, wie
verschieden sie mit vergleichbaren Situationen umgehen: Ein Kind beobachtet versunken eine Spinne in ihrem Netz, ein anderes schreit bei der Spinne erschreckt auf,
wiederum ein anderes Kind möchte sehen,
ob sein Käfer mit der Spinne Freundschaft
schließt oder sie auffrisst, ein weiteres
Kind fängt an, möglichst viele Spinnen in
seinem Becherglas zu sammeln.
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Sie überlegen evtl., ob Sie die Situation
nutzen und den Unterschied zwischen
Spinnen und Insekten erklären sollen.
Was kann ein Kind in verschiedenen
Situationen erfahren? Was sind Bildungsinhalte und was bedeutet das für die pädagogische Praxis?
Diesen Fragen wird an dem Fortbildungstag nachgegangen. Die Fortbildung
greift die verstärkten Bemühungen der letzten Jahre auf, kindliche Bildungsprozesse
zu beobachten und zu dokumentieren.
Die Methode der Fallkonferenz wird
vermittelt, wobei Praxissituationen im
Mittelpunkt stehen. Durch eine systematische Reflexion können so Bildungsprozesse, die Kinder und die eigene Rolle
neu betrachtet werden. Die Veranstaltung bietet auch die Möglichkeit, Konflikte oder Reibungspunkte aus der eigenen Arbeitspraxis zu besprechen.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
70,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Horten
und Gemeinwesenarbeit, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1550
Leitung: Antje Gorschewski, Martin Vollmar
Sicher unterwegs mit Kindern in der Natur
27.03.15 – 28.03.15
Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
Sie gehen gerne mit Kindern aus Hort
und Kindertagesstätten in die Natur. Der
nahe Wald oder das Gewässer sind wunderbare Orte des abenteuerlichen Erkundens und spielerischen Lernens. Sie fühlen
sich sicher im Umgang mit Ihrem pädagogischen Handwerkszeug. Was aber ist zu
tun, wenn Unfälle oder Notfälle eintreten?
Wie ist es möglich, in diesen Situationen
handlungsfähig zu bleiben? Wie sind sie
zu vermeiden?
Diese Fortbildung setzt sich umfassend mit Sicherheitsaspekten in naturnahen Situationen, speziell in der Primarpädagogik, auseinander. Hierzu werden
folgende Aspekte thematisiert:
Ziel dieser Veranstaltung ist, die mögliche
Gefährlichkeit von Situationen einschätzen und im Notfall angemessen reagieren
zu können. Ein Teil der Inhalte ist auch für
Gefährdungssituationen in und um den
Hort und die Kindertagesstätte relevant.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
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Erste-Hilfe-Aspekte (kein Erste-HilfeKurs)
èemotionale Sicherheit der Pädagogen
èemotionale Sicherheit der Kinder
èSicherheit-Unsicherheit
èUmgang mit dem Einzelnen und der
Gruppe
èMaterialkunde
èUmgang mit Notfallsituationen
èVersicherung und Verantwortung
è
70,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Horten
und Gemeinwesenarbeit, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1551
Leitung: Karen Rohlfs, Michael Hüls
Frühe Bildung
Kleine Gestalter
07.05.15 – 08.05.15
Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
Wer bin ich? Was will ich? Was kann ich?
Wie bringe ich zum Ausdruck, was mir
wichtig ist und wie ich die Welt wahrnehme?
All diese Fragen stellen sich Menschen in schöpferischen und gestaltenden
Prozessen. Auch Kinder haben diese Fragen und suchen nach Ausdrucksmöglichkeiten. Dabei schulen sie einerseits die
Feinmotorik, die Konzentration und die
Phantasie. Andererseits erproben Sie, Gedanken in eine Form zu bringen und in
einen Dialog mit der Umwelt zu treten.
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Ein inneres Bild, bzw. sich selbst als
Person zum Ausdruck zu bringen, bedeutet auch, sich ein Ziel setzen zu können.
Besonders anregend für diese Prozesse sind formbare Materialien wie Erde
und Sand oder widerständige Naturmaterialien wie Holz und Stein. Einmal vom
Boden aufgehoben, ist ihre Bedeutung
nicht mehr festgelegt, wie z.B. der Ast
eines Baumes. Aufgrund dieser Offenheit
und der Form-, Farb- und Materialfülle
wirken gerade Naturmaterialien besonders phantasieanregend.
Die Fortbildung versucht, die Lernchancen des künstlerischen Gestaltens in
natürlichen Umgebungen, wie dem Wald,
zu erarbeiten und Ideen für kleinere und
größere Bauprozesse zu geben. Diese Vermittlung kombiniert eigene Auseinandersetzungen und Erfahrungen mit theoretischen Reflektionen, z.B. in Bezug auf
die Begleitung oder Initiierung solcher
Prozesse in der Praxis.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
70,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Horten
und Gemeinwesenarbeit, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1552
Leitung: Antje Gorschewski, Matin Vollmar
Kleine Abenteurer
24.09.15 – 25.09.15
Weidenhausen (Bildungs- und Freizeitstätte)
Es müssen nicht die sieben Weltmeere, die
Dschungel des Amazonas oder die Gletscherwelten in der dünnen Luft des Himalaya sein, um auf abenteuerliche Fahrt
zu gehen. Abenteuer sind auch in den
Wäldern der näheren Wohnumgebung
möglich. Bricht man auf aus den sicheren
Häusern und den geordneten Verkehrsräumen, dann eröffnen tiefe Wälder, steile
Hänge, kleine Schluchten und mächtige
Bäume viele abenteuerliche Möglichkeiten.
Die Veranstaltung verdeutlicht, was
kleine Kinder als Abenteuer und Wagnis
wahrnehmen. Es wird vermittelt, welche
Lern- und Entwicklungschancen in herausfordernden Settings liegen und wie sie
im Alltag der Einrichtung genutzt werden
können.
Erprobt werden bewegungsorientierte Aktivitäten, der Aufbau und die
Anwendung von Seilkonstruktionen und
die Gestaltung und Durchführung abenteuerlicher Unternehmungen.
Ergänzend runden theoretische
Überlegungen den persönlichen Erfahrungsprozess ab und machen den abenteuerpädagogischen Ansatz für das elementar- und primarpädagogische Feld
fruchtbar.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
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70,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Horten
und Gemeinwesenarbeit, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1553
Leitung: Karen Rohlfs, Michael Hüls
Frühe Bildung
Kleine Forscher
21.05.15 – 22.05.15
Weidenhausen (Bildungs- und Freizeitstätte)
Wieso, weshalb, warum? Warum ist mein
Atem im Winter so weiß? Was macht die
Sonne, wenn sie nicht strahlt? Schlafen
Fische mit offenen Augen? Fragen über
Fragen, auf die es gar keine einfachen Antworten gibt. Hinter solchen und unzähligen anderen Fragen steht etwas, das als
Basis für Bildung überhaupt gelten kann:
die naturgegebene kindliche Neugier.
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Mit gemeinsam erarbeiteten Experimenten lassen sich die Neugier und
der Wissensdurst in besonderer Weise
anregen. Beobachtet, vergleicht und experimentiert man draußen im Wald, auf
der Wiese oder am Fluss, so setzen diese
Erfahrungen an der unmittelbar auftretenden kindlichen Aufmerksamkeit an
und ermöglichen eine altersgerechte Auseinandersetzung mit natürlichen Phänomenen und Zusammenhängen.
Im Rahmen der Fortbildung soll ein
neugieriger Zugang zur Natur beleuchtet
und erfahren werden. Es geht dabei um
die eigene Forscherlust, das Staunen und
auch das hartnäckige Auseinandersetzen
mit den Dingen und Zusammenhängen
natürlicher Räume.
Themen sind: naturkundliche Didaktik, Förderung von selbstständigem,
experimentierfreudigem Forschen, Materialkunde, Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen und frühkindlichen
Erklärungen.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
70,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen
und BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1554
Leitung: Antje Gorschewski, Michael Hüls
Kleine Spieler, kleine Kämpfer
19.11.15 – 20.11.15
Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
Was wird unter Spielen verstanden? Welche Verwandtschaft haben das Spielen
und das Kämpfen? Was verbindet Bewegungsspiele, Brettspiele, Rollenspiele,
Denkspiele, Abenteuerspiele und vieles
mehr? Sind das Spielen und Kämpfen
nicht doch auch Ernst und Arbeit?
Diese Fragen stellt sich das Kind natürlich nicht, während es leidenschaftlich,
der Welt zugewandt spielt. Das kindliche
Spiel ist ein Erproben, z.B. von Selbstwirksamkeit, von Beziehungserfahrungen,
von Perspektivenübernahme, von Kooperation und Regelerstellung mit anderen.
Das zuweilen im pädagogischen Alltag vermiedene spielerische Kämpfen in
Form von Ringen, Rangeln und Raufen
stellt für Kinder einen ganz normalen Erfahrungsraum dar. Dieser ist notwendig,
um wichtige Erfahrungen in Bezug auf
die räumliche und soziale Welt machen zu
können.
In der Natur verbinden sich unterschiedliche Anforderungen, die das Spiel
bietet: Versteck-, Gelände- und Schmuggelspiele sind z.B. typische Spielformen,
die an solch unstrukturierte Räume gebunden sind. Diese Arrangements werden
in der Fortbildung exemplarisch erfahren
und vor dem Hintergrund des Arbeitsfeldes reflektiert.
Darüber hinaus zeigt die Veranstaltung Möglichkeiten auf, das spielerische
Kämpfen und Rangeln pädagogisch nutzbar zu machen. Das Handlungsrepertoire
der TeilnehmerInnen wird erweitert, sodass im Arbeitsalltag die Entwicklungschancen des Rangelns leicht, sicher und
wirkungsvoll genutzt werden können.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
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70,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Horten
und Gemeinwesenarbeit, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1555
Leitung: Karen Rohlfs, Michael Hüls
Frühe Bildung
Abenteuer rund ums Wasser
An der Lahn unterwegs
25.06.15 – 26.06.15
Afföller Wiesen
Wasser übt schon immer eine ganz besondere Faszination auf Menschen aus. Besonders Kinder fühlen sich geradezu magisch zum Wasser hingezogen. Es fließt,
rauscht und tropft, man kann es gießen,
stauen, umleiten und in Matschburgen
weiter verarbeiten. Natürliche Wasserläufe
halten viele kleine Abenteuer für Kinder
und ihre pädagogischen Begleiter bereit.
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Beim experimentierfreudigen Erkunden
bieten sich vielfältige Möglichkeiten, der
kindlichen Neugier und Kreativität Ausdruck zu verleihen und den Lebensraum
Fluss und das Element Wasser intensiv
kennenlernen und erfahren zu können.
Was kann Wasser alles?
Welche Bildungsmöglichkeiten bietet
der Fluss mit seinen Uferbereichen für
Kinder?
èWelche Tiere und Pflanzen gibt es zu
entdecken und woher weiß man, wo sie
sich befinden und welche Geheimnisse sie
über ihren Lebensraum verraten?
è
è
Wie die praktische Umsetzung von Wasserprojekten aussehen kann, ist zentrales
Thema dieser Fortbildung. Die theoretischen Inhalte werden praxisorientiert
in der Natur erarbeitet und Impulse und
Anregungen für die eigene pädagogische
Arbeit diskutiert.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
l Einzelveranstaltung
70,00 Euro (inkl. Material, Verpflegung)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen
und BeraterInnen
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1556
Leitung: Antje Gorschewski, Martin Vollmar
Integration
Inklusionsarbeit in Niedrig- und Hochseilgärten
09.04.15 – 13.04.15
ZERUM Ueckermünde (Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung)
Arbeiten im Hochseilgarten oder am Kletterturm? Für Menschen mit Beeinträchtigungen/Behinderungen stellen diese
Arrangements ein Lernfeld dar, welches
Autonomie und Selbstbestimmung abenteuerlich und freudvoll fördert.
Diese Aktivitäten bewegen sich stark
im Spannungsfeld zwischen sicherheitstechnischen Anforderungen, ethischen
und pädagogischen Prinzipien sowie ganz
pragmatischen Überlegungen „Wie soll
das gehen können?“
Inhaltliche und praktische Grundlage dieser Fortbildung sind die Sicherheitsrichtlinien des bsj Marburg an niedrigen und hohen Seilgartenelementen,
abgestimmt auf die Besonderheiten des
Standortes ZERUM Ueckermünde. Für
bereits qualifizierte Personen im Seilgartenbereich eine andere Möglichkeit zu arbeiten, für Einsteiger mit Vorerfahrungen
im kletter- und sicherheitstechnischen
Bereich ein Weg in die Arbeit in Niedrigund Hochseilgärten.
l
37
Einzelveranstaltung
Falls besonderer Unterstützungsbedarf notwendig ist, bitte bei der
Anmeldung anmerken!
125,00 Euro (incl. Unterkunft und Verpflegung, gefördert vom Bundesjugendministerium)
Zielgruppe: Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, u.a. pädagogische
Fachkräfte aus der Behinderten- und Jugendhilfe, Lehrer und Lehrerinnen, sowie
andere Interessierte.
TeilnehmerInnenzahl: max. 12 Personen
Veranstaltungsnummer: 1564
Leitung: Johan Reinert
Integration
Grenzen in Bewegung
Von der Narrenfreiheit zur Persönlichkeitsentwicklung
10.07.15 – 12.07.15
ZERUM Ueckermünde (Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung)
„Ich kann etwas bewegen, nämlich mich!“
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180,00 Euro (gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend)
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte der Behinderten- und Jugendhilfe,
interessierte Eltern
TeilnehmerInnenzahl: max. 10 Personen
Veranstaltungsnummer: 1565
Leitung: Eugenia Maranke (Fooling, Clown, Körpersprache, Persönlichkeitsentwicklung, Stimme, Regie, Konstruktive Kommunikation, Feedback- Training), Johan Reinert
Als pädagogische Fachkraft spielt die Konfrontation mit Grenzen, ganz unabhängig
vom Arbeitsfeld, eine wichtige Rolle. Ob
es persönliche Grenzen sind, die Grenzen
der Klienten oder des Systems: die Reflexion dieser Phänomene, die Suche nach
Türen oder die Entscheidung zum Akzeptieren sind Begleiter des beruflichen
Handelns. Manchmal ist es aber vielleicht
auch die Resignation, das Gefühl wenig
ändern zu können.
In diesem Seminar geht es deshalb
darum, Grenzen zu erweitern. Es werden
Möglichkeiten aufgezeigt, wie dies über
die Theaterform „Fooling“ erreicht werden
kann. Die Auseinandersetzung mit Bewegung und Stimmarbeit führt in Grenzbereiche, lässt Neuland betreten und ermöglicht so das Entdecken schlummernder
Fähigkeiten und kreativer Potentiale.
Voraussetzung für die Veranstaltung
sind die Lust am Theaterspielen, Offenheit für Selbsterfahrung und Experimentierfreude.
Neben der Vermittlung von Techniken und Theorie wird der Transfer in
die unterschiedlichen Arbeitsfelder besprochen.
l
Einzelveranstaltung
„Auf zu neuen Ufern …“
Mit dem Segelschiff unterwegs
15.09.15 – 18.09.15
ZERUM Ueckermünde (Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung)
Die pädagogische Arbeit auf einem Segelschiff gehört zu den Klassikern der Erlebnispädagogik. Seit Mai 2007 betreibt
das ZERUM nun den ersten rollstuhlgerechten Großsegler Deutschlands! Dadurch ist es erstmals auch Menschen mit
Beeinträchtigungen möglich, selbständig
in der Gruppe auf Ostsee und Haff zu
segeln. Neben dem Erwerb maritimer
Grundkenntnisse (zwei Tage werden „auf
hoher See“ verbracht) ergeben sich in dieser Fortbildung die für den „Erfahrungsraum Schiff“ typischen Lernsituationen.
Dazu gehören z.B. die besondere Dynamik zwischen der Besatzung, die sich aus
Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammen setzt, oder die Gestaltung
des Tagesablaufs auf engem Raum, der
von unmittelbaren Handlungsnotwendigkeiten bestimmt ist. Dabei wird nicht nur
die Flexibilität, sondern auch der reflektierte Umgang mit den eigenen Bedürfnissen geschult.
Mittels kreativer Methoden, Rollenspielen, theoretischer Inputs und Diskussionen werden die Lernchancen, die beim
Segeln entstehen, diskutiert und auf die
Arbeit übertragen.
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39
Einzelveranstaltung
120,00 Euro (gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend)
Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte der Behinderten- und Jugendhilfe, Lehrerinnen und Lehrer
TeilnehmerInnenzahl: max. 15 Personen
Veranstaltungsnummer: 1563
Leitung: Johan Reinert, Mareike Kleene
Nur für TeilnehmerInnen der Fortbildungsreihen
Supervision
Zwei eintägige Gruppensupervisionen
(4-6 Personen) bieten die Möglichkeit zur
Reflexion der Erfahrungen bei der Umsetzung des in der Qualifizierungsreihe
Erlernten in die eigene Berufspraxis. Im
Rahmen der Ausbildung ist es notwendig
mindesten einen Fall in die Supervision
einzubringen, der zu einer Auseinandersetzung mit den Lerninhalten der Zusatzqualifikation führt. Daneben besteht die
Möglichkeit, Fragen, Probleme und Erfahrungen, die in der Arbeit mit Gruppen
oder im Rahmen Ihrer institutionellen
Besonderheiten aufgetaucht sind, zu thematisieren. Jenseits der Einrichtung können individuelle Themen und die eigenen
Rolle reflektiert werden. Ausgebildete SupervisorInnen mit umfangreichen Felderfahrungen stehen hierfür zur Verfügung.
Supervision: „Erfahrungsorientierte Pädagogik und Beratung“
Kurs 1: 26.09.15, Freizeitheim Holzhausen
nach „Leiten lernen“
Kurs 2: 25.11.15, Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
vor der „Abschlussveranstaltung“
40
Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
120,00 Euro (Je nach Anreise entstehen zusätzlich Kosten für
Unterkunft und Verpflegung. Klären Sie daher bitte Ihre Anreise- und
Übernachtungswünsche individuell mit der bsj-Geschäftsstelle ab.)
TeilnehmerInnenzahl: max. 12 Personen
l
Veranstaltungsnummer: Kurs 1: 1517, Kurs 2: 1518
Leitung: Ute Dithmar (Sportpädagogin, Supervisorin), Inge Schreier
(Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapeutin,
systemische Familientherapeutin, Supervisorin, niedergelassen in freier
Praxis), Norbert Müller (Diplom Pädagoge, Diplom Supervisor, langjährige Erfahrung im Bereich Teamtraining und erfahrungsorientierte
Jugend- und Erwachsenenbildung)
Abschlussveranstaltung:
Abschied, Bilanz, Zertifikatsvergabe
Zum Abschluss wird die Qualifizierungsreihe bilanziert: Wo stehen die TeilnehmerInnen jetzt? Wie weit ist die Integration der erworbenen Qualifikationen in
den beruflichen Alltag bereits gelungen?
Um den Transfer der Lerninhalte in
den Arbeitsalltag zu unterstützen, wird
von den TeilnehmerInnen im Rahmen der
Ausbildung ein Praxisprojekt entwickelt.
Dabei werden Inhalte aus den Fortbildungen so aufgearbeitet und im Arbeitsalltag erprobt, dass die Auseinandersetzung
mit dem Thema und die Entwicklung
eigener Kompetenzen deutlich wird. Die
Abschluss: „Erfahrungsorientierte
Pädagogik und Beratung“
26.11.15 – 28.11.15, Wolfshausen (Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte)
Im Rahmen der Zusatzqualifikation
„Erfahrungsorientierte Pädagogik und
Beratung“ wird ein halber Tag der Veranstaltung für die Klärung noch offener,
rechtlich relevanter Fragen reserviert.
Hierzu wird ein erfahrener Jurist zur Verfügung stehen.
l Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
310,00 Euro
Leistungen: Übernachtung, Verpflegung, Abschlussessen
TeilnehmerInnenzahl: max. 16 Personen
Veranstaltungsnummer: 1516
Leitung: Karen Rohlfs, Michael Hüls
Präsentation dieser Arbeitsergebnisse steht
im Zentrum der Abschlussveranstaltung.
Die Anforderungen an die Praxisprojekte
unterscheiden sich in den Ausbildungsreihen. Dazu erhalten Sie in den Veranstaltungen die spezifischen Informationen.
Daneben setzen sich die TeilnehmerInnen damit auseinander, welche Bedeutung Abschied für sie persönlich hat
und wie er im Rahmen eines Gruppenprozesses gestaltet werden kann.
Eine Abschlussfeier und die Zertifikatsvergabe bilden den Abschluss der
Qualifizierungsreihen.
41
Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung Ueckermünde (ZERUM)
42
Die bsj-Einrichtung befindet sich in landschaftlich außerordentlich reizvoller Lage
unmittelbar am Kleinen Stettiner Haff in
Mecklenburg-Vorpommern, ca. 15 km
von der polnischen Grenze entfernt. Zur
Einrichtung gehört ein eigener Hafen mit
Jollen, Optimisten, der 20 m langen Segelyacht „Greif von Ueckermünde“ (14
Kojen) sowie Seekajaks und Kanadiern, so
dass insgesamt optimale Voraussetzungen
für wassersportliche Aktivitäten jeglicher
Art auf der Ostsee, dem Haff sowie den
Zuflüssen, z.B. der Uecker und der Zarow, vorliegen. Seit Sommer 2007 betreibt
der bsj mit der „Wappen von Ueckermünde“ auch das erste Rollstuhlfahrer gerechte
Großsegelschiff in Deutschland.
Im Sommer 2005 wurde ein neues,
rollstuhlgerechtes Bettenhaus mit über 90
Betten in Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmern eröffnet.
NutzerInnen haben die Möglichkeit,
auf fachmännisch betreute Angebote zurückzugreifen oder die Ausstattung der
Einrichtung in Eigenregie zu nutzen. Auf
Wunsch entwickeln die MitarbeiterInnen
ein spezielles Programm für die jeweiligen
Besuchergruppen. Arbeitsschwerpunkte
des ZERUM sind Integrationsangebote
für behinderte und nichtbehinderte Kinder und Jugendliche, Seminarangebote
für Soziale Fachkräfte, Umweltbildungsveranstaltungen sowie deutsch-polnische
Jugendbegegnungen.
Der unmittelbar an das Gelände
angrenzende Naturerlebnispfad, die naturbelassene Umgebung und der Lernort
„Farm am Kolk“ eine „Paddelstunde“
flussabwärts ermöglichen intensive Naturund Umwelterfahrungen. Niedrige und
hohe Seilstationen grenzen unmittelbar an
das Haus an. Die Kleinstadt Ueckermünde bietet eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten (Strandbad, Tierpark etc.). Tagesausflüge nach Usedom, Swinemünde und
Stettin sind möglich. Vollverpflegung ab
10 Euro + 11 Euro Unterkunft.
Bei Belegungsanfragen und dem
Wunsch nach weiteren Informationen
wenden Sie sich bitte an:
Zerum Ueckermünde
Kamigstr. 26
17373 Ueckermünde
Tel: 039771/22725
www.zerum-ueckermuende.de
zerum@zerum-ueckermuende.de
Bildungs- und Freizeitstätte Weidenhausen
Seit 1998 betreibt der bsj diese Bildungsund Freizeiteinrichtung im mittelhessischen Gladenbach-Weidenhausen.
Es werden dort professionelle und
auf die speziellen Bedürfnisse unserer
Besuchergruppen hin konzipierte pädagogische Angebote zu unterschiedlichen
Themenschwerpunkten umgesetzt. Die
bewegungs- und abenteuerpädagogischen
Angebote richten sich an die regionalen
Kooperationspartner und an alle weiteren
interessierten Gruppen.
Die Bildungs- und Freizeitstätte
verfügt über eine umfassende Infrastruktur, um erfahrungsorientierte Programme
wirksam durchzuführen. Hierzu gehören
u.a. ein Kletterturm und ein niedriger und
hoher Seilgarten.
Die Vollverpflegung einschließlich
Übernachtung ist ab 21,80 Euro pro Person möglich. Zusätzlich werden je nach
Umfang die pädagogischen Programme
berechnet.
Unterkunftsmöglichkeiten für insgesamt 100 Personen sind in 10 einfachen
aber gemütlichen dänischen Blockhäusern
mit je zwei Vierbettzimmern vorhanden.
Zusätzlich gibt es ein Haus mit einem
kleinen und einem großen Seminarraum
sowie Selbstversorgerküche und behindertengerechtem Bad und ein Haus mit Einbis Sechsbettzimmern.
Die Einrichtung oder einzelne Häuser können auch für Veranstaltungen
gebucht werden, die Sie in Eigenregie
durchführen. In der Umgebung finden
Sie einige attraktive Freizeitmöglichkeiten
vor. Im Ortsteil Weidenhausen befindet
sich ein Freibad. Die Universitätsstadt
Marburg liegt etwa 25 km entfernt. Der
Aartalsee in ca. 7 km Entfernung lädt zum
Schwimmen und Kanu fahren ein. Detaillierte Informationen erhalten Sie unter
www.bsj-weidenhausen.de.
43
Sie erreichen uns unter:
Bildungs- und Freizeitstätte
Weidenhausen
Strohberg
35075 Gladenbach – Weidenhausen
Tel.: 06462/8253
www.bsj-weidenhausen.de
ausserschul.lernort@gmx.de
Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte Wolfshausen
44
Unmittelbar am Wald gelegen, nur wenige Kilometer von der Universitätsstadt
Marburg entfernt, präsentiert sich seit
Sommer 2004 die Bildungs-, Freizeit- und
Tagungsstätte des bsj: ein Ort der Begegnung, des Lernens, der Jugendbildung und
der Freizeitgestaltung. Ein Haus mit einer
langen Tradition als Kreisjugendheim des
Landkreises Marburg-Biedenkopf, aber
mit einem völlig neuen Outfit.
Nach umfangreichen Neu- und
Umbauarbeiten stehen 90 Betten nach
Wunsch in Einzel-, Doppel und Mehrbettzimmern zur Verfügung, die meisten
mit Dusche und WC, ebenso rollstuhlgerechte Schlaf- und Sanitäreinrichtungen.
Fünf Seminarräume, ein großer Saal mit
Bühne, eine Werkstatt, ein Fotolabor und
ein zum Haus gehörendes Freischwimmbad garantieren optimale Voraussetzungen
für die Durchführung von Tagungen, Seminaren und Workshops, internationalen
Begegnungen, Schulwander- und Projektwochen sowie Proben.
Ein großes Mischwaldgebiet, die
unmittelbare Nähe zur Lahn, ein eigener
Seilgarten mit hohen und niedrigen Elementen, Kanus, Kajaks, Fahrräder, Mountainbikes: Die Rahmenbedingungen zur
Umsetzung abenteuer-, erlebnis- und bewegungsorientierter Programme, die der
bsj hier seinen Gästen anbieten kann, sind
hervorragend. Zum Angebotsspektrum
gehören u.a. Programme zur Förderung
sozialen Lernens, zur Teamentwicklung
und Persönlichkeitsförderung sowie integrative Angebote für behinderte und
nichtbehinderte Kinder und Jugendliche.
Unterkunft mit Vollverpflegung – ohne
Programmangebot – ist ab 24,50 Euro
möglich.
Bei Belegungsanfragen und dem
Wunsch nach weiteren Informationen
wenden Sie sich bitte direkt an:
Bildungs-, Freizeit- und
Tagungsstätte Wolfshausen
Im Wolfsbach 28
35096 Weimar – Wolfshausen
Tel: 06421/78635
www.bsj-wolfshausen.de
wolfshausen@bsj-marburg.de
Geschäftsbedingungen
Anmeldung:
Die Anmeldung kann per Internet,
auf dem beigefügten Anmeldeformular oder in einer anderen schriftlichen
Form erfolgen.
Die Anmeldung ist verbindlich
und verpflichtet zur Zahlung der Veranstaltungsgebühr. Spätestens 21 Tage vor
Veranstaltungsbeginn muss die gesamte
Veranstaltungsgebühr unter Angabe des
Veranstaltungstitels und des Namens des
Teilnehmers auf das Konto 6211 bei der
Sparkasse Marburg-Biedenkopf (BLZ:
53350000) eingezahlt sein.
Leistungen:
Die Veranstaltungen beinhalten die in den
einzelnen Beschreibungen aufgeführten
Leistungen. In der Regel organisiert der
bsj e.V. das Seminarhaus, die einfache
Selbstversorgerunterkunft oder den Campingplatz. Zelte werden vom bsj e.V. nicht
gestellt. Die Verpflegungskosten sind mit
wenigen Ausnahmen in den Veranstaltungskosten enthalten. Wenn im Ausschreibungstext „Selbstversorgung“ aufgeführt
ist, organisieren die VeranstaltungsteilnehmerInnen mit den LeiterInnen die Versorgung der ganzen Gruppe. Der Einkauf
erfolgt zentral durch die VeranstaltungsteilnehmerInnen. Ca. 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn senden wir Ihnen die
Veranstaltungsunterlagen zu. Damit die
TeilnehmerInnen Mitfahrgelegenheiten
organisieren können, enthalten diese eine
komplette TeilnehmerInnenliste.
Es können sich Leistungsänderungen
wegen unvorhersehbarer Umstände (z.B.
Wetter) ergeben. Abweichungen einzelner
Leistungen von dem vereinbarten Inhalt
der Veranstaltung, die nach Vertragsabschluss notwendig werden, sind gestattet,
soweit die Abweichungen nicht erheblich
sind.
Rücktritt durch VeranstaltungsteilnehmerInnen:
Ein Rücktritt von der Veranstaltung ist
nur bis zum 7. Tag vor Veranstaltungsbeginn möglich und muss schriftlich erfolgen. Maßgeblich für die Fristeinhaltung
ist der Eingang der Rücktrittserklärung
beim bsj e.V.. Im Falle eines Rücktritts
werden folgende Gebühren berechnet:
• bis 28 Tage vor Veranstaltungsbeginn
pauschal 80,00 Euro
• bis zum 14. Tag vor Veranstaltungsbeginn 40 % der regulären Veranstaltungsgebühren
• bis zum 7. Tag vor Veranstaltungsbeginn
60 % der regulären Veranstaltungsgebühren
Bei Nichtteilnahme an der Veranstaltung oder verspäteter Rücktrittserklärung
muss die volle Veranstaltungsgebühr gezahlt werden.
Kann der/die TeilnehmerIn eine
Ersatzperson benennen, die an der Veranstaltung teilnimmt, wird von dem/der
zurückgetretenen TeilnehmerIn nur eine
Bearbeitungsgebühr von 40,00 Euro erhoben.
45
Rücktritt durch den bsj e.V.:
Sollte eine Veranstaltung wegen Nichterreichens der MindestteilnehmerInnenzahl
oder aus anderen, nicht vom bsj e.V. zu
vertretenden Gründen ausfallen, zahlt der
bsj e.V. die Veranstaltungsgebühr in voller
Höhe zurück. Weitere Ansprüche bestehen nicht.
Sollte bis 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn die MindestteilnehmerInnenzahl nicht erreicht sein, wird die Veranstaltung abgesagt.
Haftung:
Die Teilnahme an den Veranstaltungen
erfolgt auf eigene Gefahr. Materialien und
Gerätschaften müssen von den TeilnehmerInnen vor der Inanspruchnahme auf
erkennbare Mängel selbst überprüft werden. Der bsj e.V. haftet nur im Rahmen
seiner Betriebshaftpflichtversicherung für
Personen-, Sach- und Vermögensschäden,
die auf ein Verschulden des bsj e.V. oder
der von ihm mit der Leitung der Veranstaltung betrauten Personen zurückzuführen sind. Unberührt bleibt die Haftung
bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Das bsj-Fortbildungsteam
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Monika Eckern *1963
Diplompsychologin, Zusatzqualifikationen in Mediation, klientenzentrierter
Gesprächsführung und systemischer Familien- und Gruppentherapie, Gesundheitspsychologin
Arbeitsschwerpunkte: Adventure Based
Counseling, De-Eskalations-Training
(ViDeT), Teamentwicklung
Antje Gorschewski *1980
Dipl. Biologin
Arbeitsschwerpunkte: Frühe Bildung im
Naturraum, Abenteuerpädagogik
Michael Hüls *1977
Erlebnispädagoge, Rettungssanitäter
Arbeitsschwerpunkte: Adventure Based
Counseling, Frühe Bildung, Schulsozialarbeit, Berufsorientierung
Susanne Kaiser *1972
Diplompädagogin, Psychodrama-Beraterin
Arbeitsschwerpunkte: Adventure Based
Counseling, City Bound, Erfahrungsoffenes Lernen, Berufsorientierung
Dominic Lefebvre *1966
Diplompädagoge, Fachübungsleiter
Klettern (DAV)
Arbeitsschwerpunkte: Adventure Based
Counseling, Leben und Lernen im Wald,
Felsklettern, Zusatzqualifikation Kommunikationspsychologie
Simona Lison *1980
Diplompädagogin, Mediatorin, Stresstrainerin, Yogalehrerin
Arbeitsschwerpunkte: Schulsozialarbeit,
Abenteuerpädagogik, Berufsorientierung,
Sicherheit im Hochseilgarten
Karlheinz Nickel *1966
Diplompädagoge, Trailscout (DIMB),
Trainer C Sportklettern (DAV)
Arbeitsschwerpunkte: Felsklettern,
Mountainbiken, Fahrradwerkstätten
Johan Reinert *1965
Landschafts- und Freiraumplaner
Arbeitsschwerpunkte: Körper- und bewegungsbezogene Arbeit mit Menschen
mit Beeinträchtigungen, umweltpädagogische Angebote, nutzerorientierte
Planung
Karen Rohlfs *1975
Sportpädagogin
Arbeitsschwerpunkte: Abenteuer- und
Erlebnispädagogik, Gesundheitsprävention, Frühe Bildung
Jochen Steitz * 1971
Diplombiologe
Arbeitsschwerpunkte: Schulsozialarbeit,
Abenteuer- und Erlebnispädagogik,
Systemintegrative Beratung, Gesundheitsprävention
Martin Vollmar *1969
Sportwissenschaftler
Arbeitsschwerpunkte: Abenteuer- und
Erlebnispädagogik, Frühe Bildung
Falk Wohlleben *1968
Diplompädagoge
Arbeitsschwerpunkte: Adventure Based
Couseling, Kanutouren, Teamentwicklung
47
Anmeldeformular
– Kopiervorlage –
bsj e.V.
Biegenstr. 40
35037 Marburg
Tel.: 06421/68533-0
Fax: 06421/68533-22
www.bsj-marburg.de
kontakt@bsj-marburg.de
Veranstaltungsnummer:o Berufliche Reihe 1
Thema:
Name:Vorname:
Straße:
PLZ, Ort:
48
E-Mail:
o
Telefon:
Handy-Nr.
Ich würde gerne den bsj-Newsletter erhalten
Institution:
Dienstadresse:
Zusendung der Unterlagen:
o Nichtvegetarier
o Privatadresse o dienstlich
o Vegetarier
o Veganer
Geburtsjahr:Berufsbezeichnung:
OrtDatum
Unterschrift/Stempel 2
1
2
Unverbindlicher Hinweis zur Erleichterung unserer Organisation, keine Anmeldung
Die Geschäftsbedingungen habe ich zur Kenntnis genommen und bin mit ihnen einverstanden.
Ich stelle meine Daten zur Bildung von Fahrgemeinschaften zur Verfügung.
Verein zur Förderung bewegungs- und
sportorientierter Jugendsozialarbeit e.V.
Biegenstraße 40
35037 Marburg
Tel: 06421-68533-0
Fax: 06421-68533-22
www.bsj-marburg.de
kontakt@bsj-marburg.de
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