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Abonnementskonzerte
Münsingen
Saison
2014/2015
Ortsverein Münsingen
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in Ihrer Region
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Inhaltsverzeichnis
Seite
Vorwort Präsidentin
3
1. Abonnementskonzert, 12. November 2014
Gringolts Quartett
5
2. Abonnementskonzert, 10. Dezember 2014
Orchesterkonzert mit Gerardo Vila, Klavier
11
3. Abonnementskonzert, 14. Januar 2015
Berner Bläser Oktett
17
4. Abonnementskonzert, 11. Februar 2015
Trio des Alpes
21
Kleinkunstabend, 4. März 2015
Duo «HOHE STIRNEN»
Pedro Lenz und Patrick Neuhaus
24
Der Ortsverein stellt sich vor
29
Hinweise zum Abonnement
30
Preise31
Vorverkauf32
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rellen und Reiseskizzen kommt diese Liebe zum Ausdruck.
So schreibt er in einem Brief 1831 an seine Mutter:
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«Musik ist die Poesie in der Luft»
Heinrich von Kleist
Vorwort
Die 50. Saison der Abonnementskonzerte Münsingen ist
­Geschichte und das Jubiläumskonzert mit «I Salonisti» noch
in bester Erinnerung.
Mit neuem Elan nehmen wir die nächste Dekade in Angriff
und freuen uns auf wiederum spannende, abwechslungsreiche
Konzerte.
Nach mehr als 20 Jahren im Vorstand des Ortsvereins Münsingen – davon fünf Jahre als Präsidentin – werde ich auf
Ende der Saison 2014/2015 von meinem Amt zurücktreten;
sicher mit den berühmten beiden Augen: Einerseits werde
ich die vielen bereichernden Begegnungen mit Musikerinnen
und Musikern, aber auch das Zusammenstellen, Gestalten,
Organisieren und Durchführen der Konzerte vermissen.
Andererseits freue ich mich aber darauf, in Zukunft ohne
Verantwortung die Konzerte einfach «nur» geniessen zu dürfen.
Dass ich die Abonnementskonzerte in guten Händen weiss,
erleichtert meinen Entschluss.
Meiner Nachfolgerin Susanne Chevalier und dem ganzen
Team wünsche ich viel Freude, Befriedigung und Erfolg.
Monique Tschannen, Präsidentin
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1. Abonnementskonzert
Mittwoch, 12. November 2014, 19.30 Uhr
Aula Schulzentrum Rebacker
Gringolts Quartett
Ilya Gringolts, 1. Violine
Anahit Kurtikyan, 2. Violine
Silvia Simionescu, Viola
Claudius Herrmann, Violoncello
Joseph Haydn 1732–1809
Streichquartett f-Moll, op. 20/5
21 min
1. Moderato
2. Menuet
3. Adagio
4. Finale : Fuga a 2 soggetti
Béla Bartók 1881–1945
Streichquartett Nr. 3
16 min
1. Prima parte: Moderato
2. Seconda parte: Allegro
3. Ricapitulazione della prima parte: Moderato
4. Coda: Allegro molto
*****
Franz Schubert 1797–1828
Streichquartett G-Dur
50 min
1. Allegro molto moderato
2. Andante un poco mosso
3. Scherzo: Allegro vivace – Trio: Allegretto
4. Allegro assai
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Im 2008 gegründeten und in Zürich beheimateten
­Gringolts Quartett fanden sich vier Musiker zusammen,
die einander schon durch viele kammermusikalische Begegnungen freundschaftlich verbunden waren. Die Mitglieder
kommen aus vier verschiedenen Ecken Europas und können
auf einen unterschiedlichen musikalischen Hintergrund
und Erfahrungsschatz zurückgreifen. Was sie miteinander
verbindet, ist die große Freude am gemeinsamen Musizieren
und die Leidenschaft für das Streichquartettspiel.
Ilya Gringolts ist Gewinner des Violin-Wettbewerbs Premio
Paganini 1998 und seit Langem ein gefragter Kammer­
musiker. Seine Frau Anahit Kurtikyan sowie Claudius
Herrmann tourten zuvor weltweit mit dem Amati Quartett
durch Konzertsäle, und die Bratschistin Silvia Simionescu
ist auch im Menuhin Festival Piano Quartet tätig.
Die Mitglieder des Gringolts Quartetts spielen alle auf seltenen
italienischen Instrumenten.
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Zum Programm
Das Streichquartett in f-Moll, op. 20/5 von Joseph Haydn,
1772 komponiert, ist Teil der «Sonnenquartette». Trotz dieses
Beinamens gilt die Quartettreihe Opus 20 als dunkel und
schwer zugänglich.
Haydns Tonsprache erreicht hier einen nie dagewesenen
Reichtum an konträren Stimmungen. Die Gleichzeitigkeit von
Rationalität und Emotionalität gibt den Werken ihre ganz
eigene Spannung. Zu den zentralen Merkmalen von Opus 20
gehören die häufigen volkstümlichen Zitate sowie die
­N euordnung der Satzfolge: Menuett und langsamer Satz
­t auschen ihre Stellung.
Béla Bartóks 1927 komponiertes drittes Streichquartett
wurde erst 1929 in London uraufgeführt. Es ist bis heute das
am seltensten gespielte seiner sechs Quartette.
Das Werk stammt aus einer Zeit, in der Bartók bei stetig
wachsendem internationalem Renommee bewusst nach
Neuerungen im Quartettgenre suchte. Die kompromisslose
Härte der Harmonik und Stimmführung und die eigenwillige
Form erleichtern das Hören in traditionellen Kategorien
nicht.
Die vier ineinander übergehenden Abschnitte spielen auf die
Teile eines Sonatenhauptsatzes an: Exposition, Durchführung,
Reprise und Coda. Dabei wird aber die Durchführung durch
einen neuen Allegro­t eil ersetzt und die Reprise des ersten
Teils so radikal ­verwandelt, dass man sie kaum als solche
erkennt.
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Das G-Dur Quartett zählt zu Franz Schuberts späten Werken.
Es ist eine radikale, trostlose Auseinandersetzung mit dem
Thema Leben und Tod, Mensch und Gott. Dies wird verdeutlicht durch das Symbol Dur und Moll: Vom ersten Satz an bis
ins Thema des Finales hinein wechseln sich Dur und Moll
ständig ab.
Schubert selbst bekam im Konzertsaal nur den ersten Satz
dieses Werkes zu hören. Allein dieser ist so lang wie ein
komplettes Quartett seiner Komponistenkollegen.
Bei den Verlegern stiess die Komposition auf totale Ablehnung. Es dauerte bis in die 1870er Jahre, bevor man begann,
dieses monumentale, sowohl technisch als auch musikalisch
äusserst anspruchsvolle Werk zu schätzen und häufiger zu
spielen.
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2. Abonnementskonzert
Mittwoch, 10. Dezember 2014, 19.30 Uhr
Schlossgutsaal Münsingen
Orchesterkonzert
Gerardo Vila, Klavier
Orchester Münsingen
Leitung: Hans Gafner
Gioacchino Rossini 1792–1868
Ouvertüre zu «Der Barbier von Sevilla»
Robert Schumann 1810–1856
Klavierkonzert a-Moll, op. 54
7 min
35 min
1. Allegro affettuoso
2. Intermezzo
3. Allegro vivace
*****
Ludwig van Beethoven 1770–1827
Sinfonie Nr. 5, c-Moll, op. 67
35 min
1. Allegro con brio
2. Andante con moto
3. Allegro
4. Allegro
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Gerardo Vila wurde 1964 in Buenos Aires geboren und gehört zu den führenden Pianisten seiner Generation. Seit
1986 lebt er in Bern. Sein Klavierspiel widerspiegelt eine
Verschmelzung von zwei Welten: Südamerika und Europa.
In Klavierrezitals, als Solist mit Orchestern und als Kammermusiker widmet er sich weltweit einer regen Konzerttätigkeit.
Er blickt bereits auf eine reiche und vielseitige Konzerterfahrung zurück. Sein Repertoire ist sehr vielseitig. Die
Meisterwerke der Klassik und Romantik stehen im Zentrum
seiner Tätigkeit. Gebiete, in die er sich ebenfalls speziell
vertieft, sind die Werke von spanischen und lateinamerikanischen Komponisten.
1987 erhielt er am Konservatorium Genf den «Premier Prix
de Virtuosité avec Distinction» und gewann zahlreiche
Preise bei internationalen Klavierwettbewerben, u. a. den
ersten Preis «Maria Canals» in Barcelona. Als Solist trat
Vila mit renommierten Orchestern auf, u. a. «Orchestre
de la Suisse Romande», «Orquesta Ciutat de Barcelona»,
«Dresdner Philharmonie Orchester», «Orchestre de Chambre
de Lausanne» und «Berner Symphonieorchester». Er ist
Mitglied des Ensembles «I Salonisti».
Gerardo Vila unterrichtet Kammermusik an den Hochschulen
für Musik in Genf und Neuenburg.
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Zum Programm
Schon früh beschäftigte sich Schumann mit dem Gedanken,
ein Klavierkonzert zu schreiben. In einem Notizbuch des
Siebzehnjährigen finden sich erste Entwürfe zu einem Konzert in e-Moll. Es folgte dann für ihn aber eine sehr schwierige Lebensphase. Er erkämpfte sich die Loslösung von
seinen Eltern, die ihn zum Jurastudium zwingen wollten.
Eine Handverletzung machte ihm dann einen Strich durch
die Rechnung für seine geplante Pianistenkarriere. Er
suchte sich darauf den Weg als Komponist. Dann plagte ihn
der jahrelange Kampf um Clara, die Tochter seines
Klavier­lehrers Wieck. Als die Verliebten nach einem Gerichtsurteil 1840 endlich heiraten konnten, folgte eine
erlöstere und fruchtbarere Zeit.
Schumann vollendete die Skizzen, die er seit 1833 verfasst
hatte, zum Klavierkonzert a-Moll, das er seiner Frau widmete und mit ihr 1845 im Gewandhaus Leipzig uraufführte.
Die 5. Sinfonie von Beethoven ist eine der bedeutendsten
Kompositionen aller Zeiten. Dieses Werk hat die Musik­
geschichte revolutioniert und für die musikalische Nachwelt
neue Massstäbe gesetzt.
Das Orchester Münsingen führt nach über 50-jähriger
Z­ usammenarbeit mit seinem Dirigenten Hans Gafner diese
Sinfonie zum ersten Mal auf und bedankt sich damit bei
seinem treuen Publikum.
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3. Abonnementskonzert
Mittwoch, 14. Januar 2015, 19.30 Uhr
Aula Schulzentrum Rebacker
Berner Bläser Oktett
Catherine Kämper und Beat Anderwert, Oboen
Séverine Payet und Patrick Bader, Klarinetten
Monika Schneider und Norihito Nishinomura, Fagotte
Christian Holenstein und Sebastian Schindler, Hörner
Joseph Myslivecˇek Oktett Nr. 3, B-Dur
1737–1781
9 min
1. Allegro
2. Larghetto un poco di moto
3. Presto
Sergei Prokofjew 1891–1953
Romeo & Julia Suite
20 min
1. Tanz der Mädchen
2. Szene: Die Strasse erwacht
3. Morgentanz
4. Madrigal
5. Morgenständchen
6. Die Montagues und Capulets
7. Friar Laurence
8. Mercutio
*****
Johann Nepomuk Hummel Parthia Es-Dur
1778–1837
15 min
1. Allegro con spirito
2. Andante più tosto. Allegretto
3. Vivace assai
Ludwig van Beethoven 1770–1827
20 min
Oktett in Es-Dur, op. 103
1. Allegro
2. Andante
3. Menuetto
4. Finale: Presto
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Das Berner Bläser Oktett wurde im Herbst 2009 gegründet
und besteht aus hervorragenden Solisten unter anderem
des Berner Symphonie Orchesters und des «Orchestre de
Chambre de Lausanne».
Alle Musiker treten als Solisten und Kammermusiker in
ganz Europa, Asien und Amerika auf.
Gemeinsame musikalische Ziele und Freundschaft haben
das Berner Bläser Oktett zu einem exzellenten Klangkörper
zusammengefügt. Auf höchstem Niveau präsentiert das
Ensemble die traditionelle Bläsermusik grosser Komponisten
aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
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Zum Programm
Josef Mysliveˇcek war ein tschechischer Komponist und ein
Zeitgenosse und Freund Mozarts. In seinen drei Bläser­
oktetten zeigt sich deutlich, dass Mysliveˇcek ein Opernkomponist war, denn diese Stücke sind oft ziemlich dramatisch. Die technischen Anforderungen sind beträchtlich,
manche Passagen geradezu halsbrecherisch.
1934 erhielt Prokofjew den Auftrag, die Ballettmusik zu
Romeo und Julia zu komponieren. Die Theaterleitung war
von Prokofjews komplizierter Rhythmik und kühner Harmonik befremdet und befand, dass die Musik untanzbar sei.
Die Premiere wurde abgesagt. Um dem Publikum zumindest Ausschnitte aus seiner ­Ballettmusik zugänglich zu
machen, verfasste Prokofjew drei Orchester-Suiten für den
Konzertsaal, die 1992 von ­Andreas N. Tarkmann für Bläseroktett bearbeitet wurden.
Johann Nepomuk Hummels Oktett-Parthia in Es-Dur entstand 1803/04 – zur selben Zeit, als Hummel seine Anstellung als «Concertmeister» und Assistent Haydns am Hof
Esterházy erhielt. Sie reiht sich ein in die zu dieser Zeit
moderne Bläserkammermusik.
Das Oktett von Beethoven wurde mit ziemlicher Sicherheit
bereits 1792 als Unterhaltungsmusik für den österreichischen Erzherzog Maximilian Franz komponiert. Vorbild für
das Bläseroktett des 22-jährigen Beethovens war die Tafelmusik in der letzten Szene von Mozarts «Don Giovanni». Zu
Lebzeiten Beethovens wurde das Oktett in der Originalgestalt nicht veröffentlicht. Heute erfreut sich das Werk
wachsender Beliebtheit.
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4. Abonnementskonzert
Mittwoch, 11. Februar 2015, 19.30 Uhr
Aula Schulzentrum Rebacker
Trio des Alpes
Mirjam Tschopp, Violine
Claude Hauri, Violoncello
Corrado Greco, Klavier
Joseph Haydn 1732–1809
Zigeunertrio G-Dur, Hob. XV: 25
14 min
1. Andante
2. Poco Adagio Cantabile
3. Rondo all’Ongarese. Presto
Bohuslav Martinu Trio Nr. 2, d-Moll
1890–1959
17 min
1. Allegro Moderato
2. Andante
3. Allegro
*****
Antonin Dvorˇák 1841–1904
«Dumky» Trio e-Moll, op.90
35 min
1. Lento maestoso
2. Poco Adagio
3. Andante
4. Andante moderato
5. Allegro
6. Lento maestoso
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«Jeder für sich ausgezeichnet,
aber noch wirkungsvoller im
Zusammenspiel», schrieb die
Gazzetta di Mantova anlässlich eines Konzerts des italienisch-schweizerischen
TRIO DES ALPES mit Sitz
in Lugano und beschreibt
damit das Besondere dieses
Trios: drei eigenständige,
vielseitig erfolgreiche Persönlichkeiten, die sich in
einem Trio vereinen. Seine klug durchdachten Programme
sind zum Markenzeichen des noch jungen, aber schon international bekannten Ensembles geworden.
Während Mirjam Tschopp seit ihrem Solistendebüt mit
13 Jahren als Solistin und Kammermusikerin auf der Geige
wie auch auf der Bratsche international erfolgreich konzertiert, hat sich Claude Hauri insbesondere als Solocellist
mehrerer bekannter Formationen sowie als kompetenter
Interpret Neuer Musik einen Namen gemacht. Durch seine
Vielseitigkeit bringt Corrado Greco seinerseits weitere
wichtige Impulse mit ein, ist er doch auch Professor für
Musikalische Kommunikation und Multimedia in Varese.
Das TRIO DES ALPES gastierte seit seiner Gründung 2010
mit grossem Erfolg in renommierten Konzertreihen wie dem
Ljubljana Festival, dem Alba Music Festival, den Nancyphonies und als Gast unzähliger bekannter Veranstalter Italiens.
Für die Saison 2014/15 bestehen Einladungen in die USA,
nach Brasilien, Spanien, Italien, Slowenien, Deutschland,
Österreich und in die Schweiz. Besonders zu erwähnen sind
der Aufenthalt als «Ensemble in Residence» an der University of Maryland in Baltimore, ein Projekt mit Werken von
zeitgenössischen Komponistinnen, von denen einige für das
TRIO DES ALPES neue Werke schreiben, und die Aufführung
der Tripelkonzerte von Beethoven, Martinu und Daniel
Schnyder. Die erste CD des Trios erscheint 2015.
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Zum Programm
Joseph Haydns Trio in G-Dur erhielt seinen Namen «Zigeunertrio» durch den weltberühmten letzten Satz. Es ist das überbordende Finale eines ansonsten vornehmen Trios, in dem Haydn
echte ungarische Tanzweisen verwertet hat. Der Erfolg diverser
«Zigeunerthemen» in Haydns «Londoner Sinfonien» dürfte ihn
dazu animiert haben, ein Rondo im Stil ungarischer Zigeunermusik zu schreiben. Dabei schöpfte er aus den reichen volksmusikalischen Quellen des Balkans, wie er sie in seinen langen
­Jahren als Hofkapellmeister des ungarischen Magnaten von
­Esterházy kennen gelernt hatte.
Der Tscheche Martinu verbrachte den grössten Teil seines Lebens
fern der Heimat. In seinen Spätwerken, zu dem auch das Trio
Nr. 2 gehört und das er 1950 in New York komponierte, ist ein
besonderer, wehmütiger Zug erkennbar. Die Sehnsucht nach der
Heimat wurde in den 50er Jahren zum beherrschenden Thema
seiner Musik. Der vorherrschende Charakter des ersten Satzes ist
nervöse Beweglichkeit, die von einigen monumentalen Pathosgesten unterbrochen wird. Umso ruhiger wirkt daraufhin das Andante. Ein schlichtes Dreitonmotiv durchzieht den Satz. Mit dem
bewegten Finale machte Martinu berühmteren Beispielen dieses
Genres Konkurrenz, etwa Haydns Rondo aus dem Zigeunertrio.
Bei Martinu mischen sich verfremdend moderne Klänge in den
Galopp der drei Instrumente.
Dvorˇáks beliebtestes Werk für Violine, Violoncello und Klavier
ist zwar der Besetzung, nicht aber der Form nach ein klassisches
Klaviertrio. Dvorˇák selbst nannte es ganz bewusst nicht
­«Klaviertrio Nr. 4», sondern schlicht «Dumky» (Dumka bedeutet
in slawischen Sprachen so viel wie Gedanke/Nachsinnen). Es
entstand um die Jahreswende von 1890/91. Zu jener Zeit strebte
Dvorˇák nach einer Art Emanzipation vom klassisch-romantischen
Traditionalismus. Die Dumka ist ein ursprünglich aus der Ukraine
stammender Tanz, sein Merkmal der Wechsel zwischen langsamschwermütigen und schnell-ausgelassenen Charakteren. Auf diesem Prinzip beruht jeder der sechs Sätze in Dvorˇáks Opus 90.
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Kleinkunstabend
Mittwoch, 4. März 2015, 19.30 Uhr
Aula Schulzentrum Rebacker
HOHE STIRNEN
mit Pedro Lenz und Patrik Neuhaus
«I bi meh aus eine»
Abendkasse ab 18.45 Uhr geöffnet
Vorverkauf Buchhandlung Libro, ab 13. Februar 2015
(Hinweise Seite 32)
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I bi meh aus eine
die bemerkenswerte Geschichte eines Emmentaler Siedlers
Das Duo HOHE STIRNEN erzählt in seinem 5. Programm die
bemerkenswerte Geschichte des Emmentaler Uhrenfabrikanten Peter Wingeier, der 1860 nach Argentinien flüchtete
und dort im wahrsten Sinne des Wortes ein anderer wurde.
Jenseits des Atlantiks nahm Wingeier die Identität eines
verstorbenen Landsmanns an. Fortan praktizierte er unter
dem Namen Teophil Romang erfolgreich als Hausarzt.
Pedro Lenz (Text) und Patrik Neuhaus (Piano) verschmelzen
in ihrem Programm Literatur, Musik und historische Fakten
zu einem atmosphärisch dichten Programm, immer getreu
dem Motto von Wingeier/Romang: «Für die Wahrheit ist
das Leben zu vielschichtig».
Sprache: Mundart
Pedro Lenz: Text
Patrik Neuhaus: Musik (Piano)
HOHE STIRNEN: Idee, Gesamtkonzept
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I­ nserenten herzlich für die grosszügige Unterstützung.
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Der Ortsverein stellt sich vor
Seit 1964 organisiert der Ortsverein ­Münsingen Abonnementskonzerte.
Pro Saison werden drei K
­am­­
mer­­
musikabende und ein
Orchester­­konzert angeboten. Zusätzlich findet ein TheaterGastspiel (Cabaret / Kleinkunst) statt.
Die Anlässe werden durch Eintritte, Abonnemente, Mitgliederbeiträge und Sponsoren finanziert.
Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.
2003 erhielt der Ortsverein den Kulturpreis der Gemeinde
Münsingen.
Monique Tschannen, Präsidentin
Maria Staffelbach, Vizepräsidentin
Vorstandsmitglieder:
Hans Abplanalp
Anna Chevalier
Susanne Chevalier
Renate Glatthard
François Rohner
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Hinweise zum Abonnement
Vorteile eines Abonnements:
• Sie erhalten eine Ermässigung gegenüber
Einzeleintritten
• Sie haben immer den gleichen Platz
• Sie kennen kein ausverkauftes Konzert
• Langes Anstehen für Einzeleintritte entfällt
• Ihr Abonnement ist übertragbar
Bestellen Sie Ihr Abonnement mit der beiliegenden
­Bestellkarte bis Samstag, 18. Oktober 2014.
Ihr Abonnement wird Ihnen mit Rechnung und Einzahlungsschein rechtzeitig vor dem 1. Abo-Konzert zugestellt.
Vereinsmitgliedschaft und Gönner
Unterstützen Sie unsere Abonnementskonzertreihe durch
Ihre Mitgliedschaft. Sie helfen damit das Bestehen unserer
­Konzertreihe finanziell und ideell zu sichern und profitieren von ­Ermässigungen auf allen Anlässen des Ortsvereins
in der S­ aison 2014/2015.
Die Mitgliedschaft ist nicht ortsgebunden und mit ­keinen Verpflichtungen verknüpft. Sie kann jährlich ­erneuert w
­ erden.
Einzelmitglied Ermässigung für 1 Person
jährlich CHF 20.–
Partnermitgliedschaft Ermässigung für 2 Personen
jährlich CHF 30.–
Gönnermitgliedschaft Ermässigung für 3 Personen
jährlich ab CHF 50.–
Bitte kreuzen Sie das Gewünschte auf dem beiliegenden
­Einzahlungsschein an. Der Mitgliederausweis wird Ihnen
nach Bezahlung des Betrages zugesandt.
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Preise
Abonnement für 4 Konzerte
Einzel-, Partner- und Gönnermitglied Nichtmitglieder Jugendliche, Lehrlinge, Studenten CHF 90.–
CHF 130.–
CHF 40.–
Einzeleintritte: Konzerte
Einzel-, Partner- und Gönnermitglied
Nichtmitglieder Jugendliche, Lehrlinge, Studenten CHF 30.–
CHF 37.–
CHF 15.–
Kleinkunstabend
Einzel-, Partner- und Gönnermitglied
Nichtmitglieder Jugendliche, Lehrlinge, Studenten CHF 25.–
CHF 30.–
CHF 15.–
Abendkasse jeweils ab 18.45 Uhr
Alle Plätze sind nummeriert.
Reservierte Eintrittskarten sind bis spätestens 20 Minuten
vor Beginn des Anlasses an der Kasse abzuholen.
Die Saaltüren werden bei Konzertbeginn geschlossen.
Der Zutritt für Verspätete ist im Interesse der Künstler
und des Publikums nur während der Applauspausen
­gestattet.
Bühnenschmuck und Bouquets:
Blumen Maurer, Münsingen
Grafik: Melanie Griessen, Eggimann+Cie, Münsingen
Druck: Eggimann+Cie, Münsingen
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Vorverkauf
Kammermusikkonzerte
(1., 3. und 4. Abonnementskonzert)
Kein öffentlicher Vorverkauf
Reservationen bei M. Tschannen oder M. Staffelbach
2. Abonnementskonzert
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Vorverkauf ab Freitag, 21. November 2014
Prima Vista Augenoptik
Neue Bahnhofstrasse 5, 3110 Münsingen, T 031 721 55 92
Kleinkunstabend, Mittwoch, 4. März 2015
Vorverkauf ab Freitag, 13. Februar 2015
Buchhandlung Libro
Alte Bahnhofstrasse 8, 3110 Münsingen, T 031 721 14 97
Auf Eintrittskarten, die per Post mit Rechnung versandt
werden, wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 2.– pro
­Bestellung verrechnet.
Für Auskünfte oder Fragen stehen wir gerne zur Verfügung:
Monique Tschannen
Aarweg 5 g, 3110 Münsingen
T 031 721 37 73, info@ortsverein-muensingen.ch
Maria Staffelbach
Allmendweg 15, 3110 Münsingen
T 031 721 41 81, info@ortsverein-muensingen.ch
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Spielorte /Parkplätze
1
2
1 Aula Schulzentrum Rebacker: Turnhallenweg 8, 3110 Münsingen
Info: Parkplatz gebührenpflichtig
2 Schlossgutsaal Münsingen: Schlossstrasse 8, 3110 Münsingen
www.ortsverein-muensingen.ch
Anzahl
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Abonnement(e) à CHF 90.–
Einzel
Partner
Gönnermitglied
Abonnement(e) à CHF 130.–
Nichtmitglied
Abonnement(e) à CHF 40.–
Jugendliche
Abonnementsbestellung
Saison 2014/2015
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Vorname/Name
Strasse
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Neuabonnent
PLZ/Ort
andere Plätze
Bemerkungen: ...........................................................................................
Datum/Unterschrift
bisherige Plätze
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E-Mail
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Abonnement wird mit Rechnung zugestellt.
Einsendeschluss: Samstag, 18. Oktober 2014
Frau
Monique Tschannen
Aarweg 5g
3110 Münsingen
Bitte
frankieren
Die Eigenschaften von Musik
con fuoco, spiritoso, espressivo,
grazioso, marcato
lassen sich durchaus mit unserem
Kundenverständnis vergleichen.
3 1 10 münsingen | 03 1 72 1 3 0 0 4 | eggimann-cie.c h
Schulhausgasse 1
Tel. 031 720 20 60
www.lacuisineag.ch
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Fax. 031 720 20 69
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Kunst und Fotos
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