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Erklärung - beim Ministerium des Innern,für Sport und Infrastruktur

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Foto: Marc Tollas / pixelio.de
November 2 01
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East S
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Editorial
Ein „Trabi“ durchbricht die Berliner Mauer.
Am 9. November vor 25 Jahren fiel die Mauer, die quer durch Berlin ging und
Deutschland teilte. Kurz nach dem Mauerfall haben Künstler auf einem verbliebenen Mauerteil auf der Ostseite die „East Side Galery“ geschaffen, eine
bunte und bildreiche Freiluft-Galerie, Verarbeitung des Mauerfalls, Protest
gegen Unterdrückung, aber auch Ausdruck der Freude und Begeisterung über
die zurückgewonnene Freiheit. Das Foto zeigt eines dieser Mauer-Gemälde.
25 Jahre Mauerfall oder besser 25 Jahre deutsche Einheit – das beschäftigt auch uns in St. Peter. Im Herbst 1989 kamen viele DDR-Bewohner nach
Nürnberg. Händeringend wurden Unterkünfte gesucht. Im Gemeindehaus
Bertastraße haben wir dann ein Matratzenlager für die jungen Besucher
eingerichtet. Sie kamen in Scharen, denn der Nürnberger Bürgermeister hatte
Freikarten für ein Club-Spiel verschenkt.
Inzwischen leben auch in St. Peter viele Menschen, die aus der ehemaligen
DDR in den Westen kamen, etliche arbeiten auch in der Gemeinde ehrenamtlich mit. Eine dieser Familien stellen wir in diesem Gemeindeboten vor unter
„Menschen in St. Peter“. Ein TonArt-Gottesdienst beschäftigt sich ebenso mit
diesem denkwürdigen Jubiläum des Mauerfalls.
Und wie jedes Jahr ist der November gefüllt mit vielen anderen Gedenktagen,
zu denen Sie einiges in diesem Heft lesen können.
Möge bei all diesem Gedenken auch ein Stück Freude und Dankbarkeit mitschwingen, dass uns so viele Jahre in Frieden und Freiheit geschenkt wurden
und mögen wir alle Kräfte mobilisieren, dieses hohe Gut zu bewahren!
Gesegnete Novembertage!
Ihre Pfarrerin Christine Rinka
Redaktionsschluss
Redaktionsschluss für den Gemeindeboten Dezember 2014 /Januar
2015 ist der 4. November. Später
eingereichte Beiträge können aus
technischen Gründen leider nicht
mehr berücksichtigt werden.
Aus dem Inhalt
Angedacht.............................................................3
Menschen in St. Peter........................................4
Musik in St. Peter.................................................9
Gottesdienste.................................................... 14
Freud und Leid................................................... 20
Rückblicke........................................................... 21
Jugend.................................................................. 25
Ange dacht
„Es gibt keinen Weg zum Frieden.
Der Friede ist der Weg“, Mahatma
Gandhi
Der 9. November ist der Gedenktag
der Deutschen. Viele Ereignisse fallen
auf dieses Datum, grausame Ereignisse wie die Reichspogromnacht 1938
genauso wie der Fall der Berliner
Mauer am 9. November 1989. Wissen
Sie es noch? Menschen aus Ost und
West lagen sich damals glücklich und
weinend in den Armen. Es war wie
ein Wunder, denn diese Revolution
blieb weitestgehend gewaltfrei. Das
ist es auch, was weltweit mit dem
Datum verbunden bleibt: Friedliche
Proteste können Mauern zum Einsturz bringen. Die Mächtigen räumen
ihre Throne und müssen sich einer
zum Frieden entschlossenen Masse
ergeben.
Wenn wir uns heute in der Welt umschauen, dann scheint ein anderer
Geist zu regieren. Krieg und Terror bestimmen die Tagespolitik. Es
herrscht die Logik der Gewalt und die
heißt Gegengewalt. Und wir liefern
zu all dem die Waffen. Dabei weiß
jeder, dass eine Waffe noch nie für
Frieden gesorgt hat. Sie kann in den
richtigen Händen maximal die Eskalation von Gewalt kurzfristig stoppen, aber keinen Frieden schaffen.
Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge.
Ist der Friede also nur ein Traum, der
inzwischen 25 Jahre alt geworden
und damit Geschichte ist?
3
Mahatma Gandhi, der indische Pazifist und geistlicher Führer der Hindus
sagte einmal: „Es gibt keinen Weg
zum Frieden. Der Friede ist der Weg.“
Für eine Hauruck-Politik, die sich
nötigen lässt in Krisensituationen
Entscheidungen zu treffen ist dieser
Spruch vielleicht nicht geeignet, für
alles andere aber schon. Denn der
Friede kommt selten groß daher, sondern in kleinen Schritten: Menschen
gehen mutig aufeinander zu, zeigen
ihr Gesicht und nennen das Unrecht
beim Namen. Ja, der Friede ist ein
mühsames Geschäft und eine unendlich kleinteilige Arbeit, aber das war
noch nie anders. In der Kirchen der
DDR sind Menschen über Jahrzehnte
hinweg mutige Schritte gegen eine
Diktatur der Angst gegangen und
sie hatten sich von Anfang an den
Frieden auf die Fahnen geschrieben.
Diese mutigen Schritten bereiteten
den Weg zu den großen Demonstrationen, die vom Gedanken des Friedens getragen waren und führten
schließlich zu der ersten friedlichen
Revolution überhaupt und die hat die
Welt und irgendwie uns alle verändert, oder?
Ich wünsche mir für den 9. November
2014, dass der Weg des Friedens weitergeht und wir Zeugen dieser Botschaft des Friedens bleiben und bitte,
bitte eine zum Frieden entschlossene
Kirche.
Ihr Pfarrer Hans Hertel
4
Menschen in St. Peter
Wende-Biographie
Das nennt man gelungene innerdeutsche Integration, wenn ein
Thüringer und eine Sächsin, die
in Brandenburg ihre Jugend verbrachten, heiraten, nach Bayern
ziehen und ihre Kinder als Urfranken in Nürnberg groß werden.
Am Ende kann dann solch ein Foto
entstehen wie hier zu sehen.
Es zeigt die gemeindebekannte Familie Reffke, die aus dem Osten
Deutschlands kommend längst auch
im Bayernlook gut aussieht.
Bis aber Nürnberg ihre Heimat wurde, haben sie bewegte und bewegende Zeiten erlebt.
Die Eltern von Judith und Johannes
Reffke sind zu DDR-Zeiten nach Guben in Brandenburg gezogen. So lern-
ten sie sich schon als Kinder kennen.
Beide kamen aus kirchlichen Familien, die ihre Kinder im christlichen
Glauben erzogen. Und das war zu
DDR-Zeiten mehr als mutig.
Der eine Vater verweigerte den Wehrdienst und wurde eingesperrt, der
andere war Pfarrer und unter seiner
Kanzel saßen regelmäßig Mitarbeiter
der Stasi.
In beiden Familien suchte man nach
Information aus dem Westen, um die
Lügen des SED-Regimes durchschauen zu können.
Westdeutschland, das verbotene
Land, aber auch das Land der Sehnsucht.
„Wenn ich groß bin, werde ich Rentnerin, fahre in den Westen und kaufe
Kaugummi“.
Der Satz stammt von Judiths Reffkes
kleiner Schwester und zeigt etwas
von den Kinderträumen in der DDR.
Viele Konsumgüter waren nicht verfügbar. Hin und wieder kam ein Paket
aus dem Westen, das war dann für
die Kinder wie Weihnachten.
Johannes hat heute noch den Geruch dieser Pakete in der Nase, ein
Gemisch aus Seife, Kaffee und Mandarinen, der Kinder selig machte.
In der Familie war alles gut. Aber
nach draußen musste man auf der
Hut sein.
„Wir hatten alle das Vorsichts-Gen“,
erzählt Johannes. Denn die Kinder
lernten früh den Mund zu halten
5
über das, was in den Familien gesprochen
wurde.
Wenn sie in der Schule ausgefragt wurden, um zu erforschen, ob es daheim regimefeindliche Tendenzen gibt, mussten sie
schweigen können.
Sie ertrugen es, Außenseiter in der Schule zu
sein, weil sie nicht zu den jungen Pionieren
und der FDJ, den Jugendorganisationen der
DDR gehören wollten.
Sie setzen sich einmal in der Woche nach
dem Schulunterricht in die Christenlehre,
den Religionsunterricht, der in den Pfarrhäusern ganz privat stattfinden musste.
Sie verzichteten auf manche Ehrung und
staatliche Unterstützung, weil sie ihnen als
Kirchentreuen verweigert wurden.
Heute erzählen Judith und Johannes Reffke anrührend von diesen Zeiten und wissen,
dass diese Erfahrungen sie tief geprägt haben.
Sie haben Mut gelernt, gegen den Strom zu
schwimmen. Sie haben eingeübt, zu ihrer
Überzeugung, ihrem Glauben zu stehen und
haben zugleich ein tiefes Vertrauen zu Gott
erprobt. Das ist ihnen bis heute geblieben.
Als die Mauer in Berlin fiel, waren Judith und
Johannes 12 Jahre alt. Noch Kinder, aber
doch schon alt genug, um zu erfassen, welche historische Bedeutung das hatte.
Für die beiden persönlich ging es dann erst
einmal an Schulabschluss und Berufsausbildung und schließlich, da waren sie schon
verlobt, auf die Suche nach Arbeitsplätzen.
So kamen sie schließlich nach Nürnberg,
heiraten und ließen sich in St. Peter nieder.
Natürlich suchten sie gleich Kontakt zur Ge-
meinde und fassten schnell Fuß.
Seit vielen Jahren ist Johannes nun in der
Jugend engagiert und überregional in der
Dekanatsjugendkammer, er gehört zum Kirchenvorstand und ist stellvertretender Vertrauensmann. Judith gehört zum Team der
Kirche kunterbunt und trägt Gemeindeboten aus. Und miteinander sind sie immer da,
wenn man sie braucht.
Weil sie es selbst so erfahren hatten, war es
für sie selbstverständlich, auch ihre Kinder
ins kirchliche Leben einzubeziehen. Philipp
hat im Posaunenchor das Euphonium spielen gelernt, inzwischen ist er schon Konfirmand. Und Hannah, grade in die Schule
gekommen, kann man gelegentlich mit dem
Vater beim Klingelbeuteltragen im Gottesdienst sehen.
Dass die Familie zusätzlich im THW ehrenamtlich engagiert ist, ist sicher auch eine
Frucht der DDR-Jugend. Sie haben einfach
gelernt, dass man nur leben kann, wenn
man sich auch für andere einsetzt und Arbeit nicht scheut.
Es tut unserer Gemeinde gut, dass Familie
Reffke mit ihren besonderen Erfahrungen
und ihrem bewährten Glauben das Gemeindeleben bereichert, und inzwischen sind sie
ja waschechte Peterer geworden.
Herzlichen Dank, liebe Reffkes, und auf noch
viele gute und gesegnete gemeinsame Jahre
in St. Peter!
Pfarrerin Christine Rinka
6
Veranstaltungen
Die stärksten Brücken werden aus den Steinen
gefallener Mauern gebaut
Ein TonArt-Gottesdienst zum Mauerfall
am Sonntag, 9. November 2014, 11.00 Uhr in der Peterskapelle
Wir Deutschen verbinden mit dem Mauerfall einen besonderen historischen
Moment. Das Niederreißen der Mauer vor 25 Jahren war ein einziger Akt der
Befreiung. Aber Mauern können auch schützen. Welchen Sinn haben Mauern? Wo stören Mauern? Wie können Mauern zu Brücken werden? Mit Musik
von Martin Luther, Pink Floyd, U2 oder Marius Müller-Westernhagen sowie
Texten und theologischen Gedankenanstößen suchen Pfarrerin Christine Rinka sowie „der vierte mann“ mit Ralph Kräußel, Christoph Drescher und Peter
Löw sowie Gesa Büchert nach Antworten.
Martinsumzug 2014
Laternenumzug am Dienstag, 11. November um 18.30 Uhr am Ehrenmal
im Luitpoldhain
Auch in diesem Jahr findet wieder der Laternenumzug der Kindertagesstätten zum Luitpoldhain statt. Inzwischen ist das ja fast schon eine Großveranstaltung, und der Diakonieverein Sankt Peter und Paul gibt alles, um all die
Besucher mit Punsch und Würstchen zu bewirten (diesmal wahlweise auch
Putenwürstchen). Natürlich kommt Sankt Martin wieder auf einem Pferd geritten und wir hören die beeindruckende Geschichte von einem, der gewusst
hat, dass Teilen das Leben insgesamt reicher macht. Dazu spielt der Peterer
Posaunenchor Weihnachtliches und wir singen das Lied von
Sankt Martin. Also, liebe Kinder und liebe Eltern, macht euch
auf den Weg und lasst auch euer Licht leuchten!
Gospel-Konzert zum Ewigkeitssonntag
Samstag, 22. November
19.00 Uhr, St. Peterskirche
Es singt der PetersChor unter Leitung von Hans Leinberger
7
8
Geschichte und Geschichten mittelalterlicher Bücher
Termin:
Donnerstag, 13.
November 2014;
17:30 Uhr,
Anmeldung über
das Bildungszentrum Nürnberg,
Kursnummer
01346
Zu einem Vortrag über eine besondere Art mittelalterlicher Bücher lädt unser
Gemeindemitglied Dr. Agnes Scholla am 13. November in der Stadtbibliothek
ein. Sie stellt dabei Bücher in „Koperteinbänden“ vor, das sind die „Paperbacks“
des Mittelalters. Diese Bücher sind meist nicht besonders groß, sondern eher
handlich, immer flexibel und vergleichsweise erschwinglich. Reisen - sparen lesen, so könnte man die Motive für Bücher in Koperteinbänden beschreiben.
Sie bergen Texte, die ihre Besitzer immer mit sich tragen wollten: Gebete,
philosophische Schriften oder ein Wörterbuch. Wer zwar gebildet, aber arm
war, konnte sich ein Buch in einem flexiblen Einband leisten. Wer viel unterwegs war, nahm seinen Lieblingsautor mit: gut geborgen in einer Hülle aus
Pergament oder Leder, die den Band mit einer Klappe umschloss.
Wenn Sie noch mehr wissen wollen über diese interessanten Bücher, dann
kommen Sie mit auf eine ungewöhnliche Entdeckungsreise ins Mittelalter. Die
Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg begleitend zur Ausstellung „Diese und jene Mode Bücher
einzubinden. Einbandkunst aus sechs Jahrhunderten in der Stadtbibliothek
Nürnberg“ statt. Zur Veranschaulichung werden sowohl moderne Nachbindungen als auch ausgewählte Originale aus den Beständen der Stadtbibliothek Nürnberg gezeigt.
Weihnachtsmarkt Zeltnerschloss am Wochenende vom 1. Advent
Am Samstag, 29. November, spielt
um 15.00 Uhr unser Posaunenchor
bei diesem Weihnachtsmarkt.
9
Adventskonzert des Symphonischen Blasorchesters
der Musikschule Nürnberg
Sonntag 30. November 2014,
um 17:00 Uhr in der Peterskirche,
Regensburger Str. 62
Das Symphonische Blasorchester der Musikschule Nürnberg (Leitung: KarlHeinz Höger) lädt Sie wieder ein zu einer Konzertstunde mit festlicher, fröhlicher, aber auch besinnlicher Musik zum Advent. Tauchen Sie ein in die Klangwelt der rund 50 Holz- und Blechbläser, die Sie an diesem Nachmittag mit
adventlicher Musik aus Skandinavien, Spanien, Deutschland und den USA erfreuen. Erleben Sie mit der ganzen Familie die ungewöhnlichen Arrangements
und traditionellen Potpourris, genießen Sie die Vielfalt der symphonischen Der Eintritt
Blasmusik und lassen Sie sich im adventlich dekorierten Kirchenraum auf die ist frei.
Vorweihnachtszeit einstimmen.
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Krippenspiel mit Kindern zum Weihnachtsmusical
Liebe Gemeinde, das Krippenspiel mit Kindern war letztes Jahr ein voller Erfolg und es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Und dieses Jahr machen wir
weiter: Wer Lust hat, wieder eine Rolle zu übernehmen und regelmäßig zu
den Probeterminen kommt, kann sehr gerne wieder mitspielen.
Termin: 4. Dezember 17.00 – 18.00 Uhr (Rollenverteilung)
Termin: 11. Dezember 17.00 – 18.00 Uhr
Termin: 18. Dezember 17.00 – 18.00 Uhr
Termin: 23. Dezember 17.00 – 19.00 Uhr (Generalprobe)
Aufführung: 24. Dezember 14.00 – 16.30 Uhr
Ort: Wir treffen uns zu allen Terminen in der Peterskirche
Wer mitspielen möchte, bitte bei Pfarrer Hertel ab jetzt anmelden (hans.hertel@gmx.net, 0160 96638107). Es werden noch Erwachsene und Jugendliche
gesucht, die sich für Kostüme und das Drumherum mitverantwortlich fühlen.
Ich freue mich auf Euch!
Euer Pfarrer Hans Hertel
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Überegionale Veranstaltungen
Musik verbindet
Friedensfest der Religionen
am Sonntag, 16. November, 15 – 17.30 Uhr
Gustav-Adolf-Gedächtniskirche, Allersberger Str. 116
Musikalische Beiträge aus verschiedenen Religionen, Gespräche und Bilder von Aktionen des
Jahres und vielfältige Leckereien erwarten Sie!
Arbeitskreis Friedensweg der Religionen
Pfrin. Wagner, Tel: 41 34 73
Alemannenstr. 40, 90443 Nürnberg
Thema Pflege
Die Dekanatsfrauenbeauftragten im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Nürnberg
laden ein zu einer weiteren Veranstaltung zum Themenbereich „Pflege“
Freitag, 14. November 2014, 18.00 Uhr im eckstein
„Hilfe – wir haben einen Pflegefall in der Familie!
Holen wir uns eine ausländische Pflegekraft!?“
Wir wollen an diesem Abend über Möglichkeiten und Grenzen der häuslichen Pflege informieren.
Ziel der Veranstaltung ist die Gegenüberstellung von Angeboten und Leistungen der
ambulanten Dienste und der Betreuung durch ausländische Pflegekräfte. Entsprechende
Fachkräfte erläutern die vorhandenen Möglichkeiten, aber auch deren Grenzen.
Als Referenten sind eingeladen Vertreterinnen von: Pflegestützpunkt Nürnberg | Diakonie
Team Noris | PROMEDICA PLUS - Vermittlung ausländischer Pflegekräfte-Inhaber
Ein Flyer für die Veranstaltung liegt ab September in den Gemeinden aus.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch Ihre Dekanatsfrauenbeauftragten
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„Nürnberger Handglockenchor“ sucht Nachwuchs
Der Handglockenchor, „First English Handbell Choir Nürnberg“
in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche (Allersberger Str. 116, 90461
Nürnberg) beheimatet, sucht dringend neue Mitspielerinnen und Mitspieler.
Das Glockenspiel im Chor, das hauptsächlich in den Kirchen Amerikas bekannt
ist - dort eine Tradition wie bei uns die Posaunenchöre - ist hier in Deutschland völlig unbekannt. Wir kennen das Rathausglockenspiel oder Kuh-Glocken-Gebimmel. Ganz anders ist aber das Musizieren mit den Handglocken.
Jeder Spieler und jede Spielerin ist für einen oder mehrere Töne zuständig und
bringt diese in den Gesamtklang des Chores ein. Dabei gibt es unterschiedliche Spieltechniken. Der entstehende weiche und schwebende Klang der
Handglocken verzaubert die Zuhörer auf seine eigene, magische Weise. Dabei
ist es möglich, Literatur von Barock und Klassik bis zum Musical zu spielen.
Zum Mitmachen ansprechen möchten wir Gemeindeglieder im Nürnberger
Raum zwischen sechzehn und sechzig Jahren, die zeitlich beweglich sind, Notenkenntnisse und Freude am Musizieren haben, regelmäßig zu den Proben
(Mittwochabend außer den Schulferien) kommen können und fünf bis sechs
Auftritte im Jahr bei Konzerten und Gottesdienste, auch auswärts, mitgestalten würden.
Möglichkeit zum „Schnuppern“ für Interessierte ist jeweils mittwochs zu den
Proben ab 20 Uhr im Gemeindesaal der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche (Eingang Annastr.), dazu laden wir herzlich ein.
Über nette neue Mitspieler/innen, würden wir uns sehr freuen.
Tom Keeton, Chorleiter
Informationen
Facebook www.facebook.com/
handbell.choir.nuernberg
www.glockenchor-nuernberg.de
E-Mail
keeton.schmelz@t-online.de
Telefon 0911-512009
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Gottesdienste November
So. 2. November
20. So. n.
Trinitatis
Sa. 8. November
So. 9. November
Drittletzter So. i.
Kirchenjahr
Christuskirche
Gustav-AdolfGedächtniskirche
9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst
Diakon Will, Liturgischer Chor
8.00 Uhr Gottesdienst
9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst
Pfr. Reuther
Kindersamstag von 9 – 13 Uhr im Gemeindezentrum der G
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfrin. Thumm
8.00 Uhr Gottesdienst
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfr. M. Rückert
So. 16. November 9.30 Uhr
Vorletzter So. i.
Abendmahlsgottesdienst
Kirchenjahr
Pfrin. Brecht
8.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfr. M. Rückert
Mi. 19. November
Buß- und Bettag
18.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst (W)
Vikarin Mützlitz
So. 23. November 9.30 Uhr Gottesdienst
Ewigkeitssonntag Pfr. Meyer
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfr. Reuther, Pfr. M. Rückert
So. 30. November 9.30 Uhr
1. So. im Advent Abendmahlsgottesdienst
Pfrin. Brecht
8.00 Uhr Gottesdienst
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfr. M. Rückert
So. 7. Dezember
2. So. im Advent
8.00 Uhr Gottesdienst
9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst (W)
Pfr. M. Rückert
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfrin. Brecht
Gottesdienste November
Peterskirche
Peterskapelle
9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst (W)
Pfr. Hertel
11.00 Uhr Predigtgottesdienst
Pfr. Hertel
Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Lichtenhof
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So. 2. November
20. So. n.
Trinitatis
Sa. 8. November
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfrin. Münster
11.00 Uhr TonArt-Gottesdienst So. 9. November
Pfrin. Rinka, Musik-Gruppe
Drittletzter So. i.
„der vierte mann“
Kirchenjahr
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfrin. Rinka
11.00 Uhr Predigtgottesdienst
Pfrin. Rinka
9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst (S)
Dekan Kopp
So. 16. November
Vorletzter So. i.
Kirchenjahr
Mi. 19. November
Buß- und Bettag
19.30 Uhr
Sozialpolitischer Buß- und Bettag
9.30 Uhr Gottesdienst
mit Totengedenken
Dekan Kopp
11.00 Uhr Predigtgottesdienst
Dekan Kopp
So. 23. November
Ewigkeitssonntag
9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst (W)
Pfrin. Rinka, Posaunenchor, Kirchenchor
11.00 Uhr Predigtgottesdienst
Pfrin. Rinka
So. 30. November
1. So. im Advent
10.00 Uhr Familiengottesdienst
Pfr. Hertel & Team
11.00 Uhr Predigtgottesdienst
Pfrin. Münster
So. 7. Dezember
2. So. im Advent
11.00 Uhr
Kirche Kunterbunt
Pfr. Hertel und Team
16
Gottesdienste in den Heimen
Pro Seniore Residenz Noris, Donnerstag 6. November
Regensburger Straße 20
jeweils 16 Uhr
Pfarrer Hertel
Pfarrerin Münster
Diakonie-Wohnstift, Haller- Donnerstag 6. November
hüttenstraße 14
jeweils 17.15 Uhr
Pfarrer Hertel
Pfarrerin Münster
Jacobus-von-Hauck-Stift,
Herbartstraße 42
Freitag 7. November
jeweils 9 Uhr
Pfarrer Hertel
Pfarrerin Münster
BRK-Heim, Philipp-Kittler- Freitag 7. November
Straße 25
jeweils 10 Uhr
Pfarrer Hertel
Pfarrerin Münster
17
Liebe Familien,
vielleicht habt ihr es schon bemerkt: Bei der Kirche Kunterbunt hat sich einiges getan. Es gibt ein neues Logo, wie Ihr hier sehen könnt. Unsere Kirche
ist darauf leicht erkennbar und überhaupt: es drückt aus, wie wir
uns verstehen, nämlich bunt. Bunt wie das Leben, bunt wie die
Menschen und so bunt, wie wir alle eben sind.
Als zweite Neuerung gibt es ja das Sammelheftchen für alle Kinder. Für jede Kirche Kunterbunt oder Familiengottesdienst gibt
es einen Sticker, der in das Heftchen eingeklebt werden soll. Ob
es wohl jemand schafft, alle 16 Sticker zu bekommen? Wenn bei
Ihnen, liebe Eltern, am Sonntagmorgen nun der Terror ausbrechen sollte und Ihre Kinder Sie bedrängen, in die Kirche Kunterbunt zu gehen, dann freut uns das natürlich! Wir entlohnen den
Stress auch mit einer Einladung zu einem guten Stück
Kuchen und einem netten Plausch im Anschluss an
den Gottesdienst. Also macht euch doch als Familie
gemeinsam auf den Weg und besucht uns!
Euer Pfarrer Hans Hertel und das Kirche Kunterbunt-Team
18
Regelmäßige Veranstaltungen
Bibelseminar
Jeden Dienstag (außer in den Schulferien)
18 Uhr im Gemeinderaum Kirchenstraße 36
mit Pfarrerin Münster
4. | 11. | 18. | 25. November | 2. Dezember
Seniorenkreis
Mittwoch, 5. November,
Ausflug nach Eltmann
Abfahrt 9.00 Uhr, Scharrerstraße vor dem
Getränkemarkt Fränky
Wir besuchen dieses Mal etwas weniger
bekannte Orte in der Maingegend. Unser
erstes Ziel ist Gleisenau bei Eltmann. Dort
halten wir unsere Andacht und besuchen
anschließend die ebenfalls zur Gemeinde
gehörende Schloss-Kapelle in Ebelsbach.
Dann geht‘s zum Mittagessen nach
Kirchaich. Unterwegs halten wir kurz bei
der Wallfahrtskirche Maria Limbach. In
Kirchaich erwartet uns eine knusprige
Martinigans und mehr. Am Nachmittag
sind wir in Pettstadt im Hofladen Eichenhof zum Kaffeetrinken.
Fahrpreis 15 Euro.
Anmeldung bei Karin Krause, Tel. 0911
546895, Montag – Freitag von 9 – 11 Uhr.
Mittwoch, 19. November, Buß- und
Bettag
Kein Vortrag. Herzliche Einladung zum
Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Peterskirche.
Vorankündigung:
Mittwoch, 3. Dezember
Gemeindehaus Pfründnerstraße 20
Vortrag „Unterwegs im Dreiländereck Österreich – Schweiz – Deutschland“: Maria
Mauser nimmt uns mit auf ihre Erkundungen in St. Gallen, Kloster Einsiedeln,
Konstanz, Bregenz und Zürich. Weihnachtliche Märkte und die stimmungsvolle Beleuchtung in den Kirchen und auf
den Straßen sind der Schwerpunkt ihres
Vortrags.
Spiele-Nachmittage des
Seniorenkreises
Der Seniorenkreis lädt ein zum SpieleNachmittag. Interessierte treffen sich jeden Seniorentreff-freien Mittwoch ab 14
Uhr im Gemeinderaum Kirchenstraße 36.
Spiele können gerne mitgebracht werden.
Die Treffen finden statt am Mittwoch,
12. | 19. und 26. November
Ansprechpartnerin: Erika Biemann
Senioren-Gymnastik
montags
10 – 12 Uhr und 18.30 – 20 Uhr Saal
des DJK Falke, Sudetendeutsche Str. 60
dienstags
9.30 – 11 Uhr im Pfarrzentrum Herz
Jesu, Dallingerstraße
Auskunft bei Rotraut Kraft,
Lizenz-Sportübungsleiterin,
Telefon 0911 471826
Offener Kaffee-Treff
Kirchenstr. 36, freitags von 14 – 17 Uhr
Öffentliche Kirchenvorstandssitzungen
Montag, 17. November
Monatssammlung
November 2014
Diakonische Aufgaben im Dekanat
19
Danke für 20 Jahre Arbeit in und für St. Peter
Gleich dreimal haben wir 2014 ein 20jähriges Dienstjubiläum in St.
Peter zu feiern.
Den Reigen eröffnet unsere Reinigungskraft Erika Recker. Sie begann
schon am 1. Januar 1994 in St. Peter und sorgt seitdem vorbildlich dafür, dass in allen Räumen und Küchen der Gemeinde weder Staub noch
Schmutz noch Müll eine Chance haben.
Die beiden anderen kamen zum 1. November 1994 nach St. Peter.
Bernd Sturm übernahm die Hausmeisterstelle und kümmert sich seit 20
Jahren vom Tischestellen über Glühbirnen wechseln bis zum Rasenmähen um alles, was in Haus und Hof so anfällt.
Erfreulich, dass er uns auch gleich noch seine Frau als ehrenamtliche
Mitarbeiterin und später als Erzieherin im Kindergarten Pfründnerstraße
„überließ“.
Reinigungskraft
Erika Recker
Christine Baier schließlich erweiterte den Kreis der Oberfranken und
-fränkinnen in St. Peter und begleitet seit 20 Jahren nicht nur alle Gottesdienste auf der Orgel, sondern sorgt auch für ein buntes kirchenmusikalisches Jahresprogramm.
Wenn Menschen so lange an einer Arbeitsstelle bleiben, ist das ein gutes
Zeichen!
Wir in St. Peter und ich ganz persönlich schätzen die Zusammenarbeit
mit allen dreien und sagen ein herzliches Dankeschön für selbstverständliche Pflichterfüllung und Loyalität, für menschliche Freundlichkeit und
Offenheit, für die Bereitschaft, in Konflikten zu kooperieren und Lösungen zu suchen und einfach auch für viele schöne Gespräche und fröhliche Begegnungen.
Möge den Mitarbeitenden die Freude an St. Peter erhalten bleiben!
Und mit Gottes Hilfe auf weitere gute Jahre!
Pfarrerin Christine Rinka
Hausmeister
Bernd Sturm
Organistin
Christine Baier
20
Freud und Leid in der Gemeinde
Taufen
Emma Häring, Zerzabelshofstraße 75
Justus Dörner, Harsdörfferplatz 12
Sandra Maußner, Peter-Henlein-Straße 83
Isabel Köhler, Wilhelm-Spaeth-Straße 70
Alex Maier, Allersberger Straße 13
Liam Maier, Allersberger Straße 13
Marlene Dittmar, Enderleinstraße 6
Felizia Rascher, Bertastraße 51
Anna-Lena Rascher, Bertastraße 51
Constantin Linder, Kirchenstraße 14
Pina Willborn, Welfenstraße 114
Trauungen
Christian Sippl mit Katrin Diekenbrock, Dallingerstraße 4c
Christian Kretzer mit Lisa Wille, Philipp-Kittler-Straße 16
Alexander Wilpert mit Birgit Singer, Parsifalstraße 24
Christoph Salzhuber mit Jennifer Gögelein, Fürth
Matthias Lutz mit Dorthee Sporer, Velburger Straße 28
Beerdigungen
Erika Wagner, Regensburger Straße 20
Margarete Ziegler, Bingstraße 30
Ludwig Wutzl, Sudetendeutsche Straße 8
Anna Fuchs, Velburger Straße 25
Dieter Geyer, Breitscheidstraße 25
Ilse Anton, Herbartstraße 42
Hannelore Weber, Philipp-Kittler-Straße 25
Joachim Friese, Regensburger Straße 20
Susanne Oehme, Parsberger Straße 18
Gerda Schneider, früher Neumarkter Straße
Karoline Oczipka, Philipp-Kittler-Straße 25
Petra Walter, Zerzabelshofstraße 21
Heidi Harleß, Borsigstraße 4
Irmgard Lenz, Herbartstraße 42
Peter Schulze, Gleimstraße 29
Rosa Kuch, Regensburger Straße 20
Anneliese Hammer, Veilhofstraße 38
Margarete Büttner, Philipp-Kittler-Straße 24
Rückblick - Seniorenfreizeit 2014
In diesem Jahr führte uns unsere Fahrt in
den Schwarzwald nach Bad Herrenalb.
Auf dem Weg dorthin hatten wir in Schwäbisch-Hall bereits die Gelegenheit, die
Kunsthalle Würth zu besichtigen. Im Laufe
der Woche unternahmen wir Ausflüge an
den Mummelsee, nach Freudenstadt und
Speyer mit Domführung (der Höhepunkt
aller Besichtigungen). Wir besuchten den
Gottesdienst am Sonntag in der Klosterkirche von Bad Herrenalb mit anschließender
Führung.
In Colmar, dieser wunderschönen Stadt im
Elsass, wurde uns in der Dominikanerkirche
der Isenheimer Altar genau erklärt. In Calw,
der Herrmann-Hesse-Stadt, brachte uns ein
Stadtführer die Besonderheiten seiner Heimatstadt nahe. In Pforzheim konnten wir
im Schmuckmuseum modernen und histo-
21
rischen Schmuck bewundern.
Auf der Rückfahrt nach Nürnberg besuchten
wir in Blaubeuren das evangelische Kloster
(Klosterschule) und haben das Naturwunder,
den Blautopf, bestaunt.
Wir erlebten alle Ausflüge bei herrlichem
Wetter, saßen an den Abenden gemütlich
beisammen bei Musik und guter Laune
und genossen einen Grillabend. Am letzten Abend fand unser bereits traditioneller
„Bunter Abend“ statt. Wir hatten viel Spaß.
Wir alle sind froh und glücklich, dass niemand krank geworden ist und alle gesund
und munter wieder in Nürnberg gelandet
sind. Wir freuen uns schon auf die Freizeit
2015!
Helga Lippold
Die Asyl- und Flüchtlingsarbeit des Dekanats Nürnberg und der
Stadtmission Nürnberg
Im Sommer dieses Jahres war das Elend
der Flüchtlinge aus den Krisengebieten der
Welt geradezu greifbar. Hunderte Frauen,
Kinder und Männer waren in hastig errichteten Zeltunterkünften in Nürnberg untergebracht, bevor sie auf Unterkünfte in der
Region und Nordbayern verteilt wurden.
„Auch wenn sie den gefährlichsten Teil ihrer
Flucht hinter sich haben, so sind sie noch
lange nicht am Ende ihrer Reise angekommen. Vor ihnen liegt der lange Weg des
Asylverfahrens. Dann entscheidet sich, ob
sie sich hier in unsere Gesellschaft integrieren dürfen oder ob sie Deutschland wieder
verlassen müssen“, konstatiert Brigitte Fartaj nüchtern. Als Flüchtlingsbeauftragte des
Dekanats Nürnberg und Leiterin der Asylund Flüchtlingsberatung der Stadtmission
Nürnberg ist sie täglich mit den Schicksalen
von Asylsuchenden konfrontiert.
Seit 30 Jahren hilft die Stadtmission Nürnberg Menschen, die vor Krieg, Armut oder
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Verfolgung geflohen sind und sich in
Deutschland ein neues Leben aufbauen wollen. Zurzeit betreuen Fartaj und ihre Mitarbeitenden mehr als 800 Flüchtlinge in sieben
Gemeinschaftsunterkünften in Nürnberg.
„Wir beraten sie in allen Fragen zum Aufenthaltsrecht und Asylverfahren“, so Brigitte
Fartaj. „Wir helfen ihnen dabei, eine tragfähige Perspektive für die Zukunft zu entwickeln. Aber auch viele, die nicht in diesen
Flüchtlingsunterkünften wohnen, nehmen
unsere Beratungsangebote in Anspruch. Die
Beratung erfolgt in Albanisch, Deutsch, Englisch, Französisch und Ungarisch.“
Neben der Hilfe im Umgang mit der deutschen Bürokratie nimmt die praktische
Lebenshilfe einen großen Raum ein: „Das
fängt bei der Hilfe im Umgang mit Integrationsproblemen und persönlichen Problemen
an und hört bei der Vermittlung von günstigen Einkaufsmöglichkeiten, wie z. B. in den
allerhand-Gebrauchtwarenläden der Stadtmission, auf. Zudem unterstützen wir sie in
begründeten Einzelfällen mit Geldspenden.“
Auch nach der Anerkennung des Asylantrages hilft die Stadtmission Migrantinnen und
Migranten, in Deutschland heimisch zu werden. Bei der Migrationsberatung erhalten sie
Unterstützung bei Fragen, die sich zu ihrem
Hineinwachsen in die Gesellschaft ergeben,
z. B. wenn es um Integrationskurse oder Arbeit und Beschäftigung geht.
Die Integration junger Migrantinnen und
Migranten zu fördern, ist das Ziel des Jugendmigrationsdienstes JMD. Angebote des
JMD, wie z.B. Beratung und längerfristige
Begleitung sowie Kurse und Projekte zu vielen Fragen und Themen, helfen ihnen, ihre
Startchancen zu verbessern und Perspektiven für das Leben in ihrer neuen Heimat zu
entwickeln. Im Mittelpunkt stehen hier der
Schulabschluss und die berufliche Ausbildung.
Die vielfältige Arbeit mit Migrantinnen und
Migranten hat in der Stadtmission eine lange Tradition und durch ihre Arbeit stellt sich
unser Dekanat dem biblischen Auftrag, sich
für „Fremde“ einzusetzen.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
www.stadtmission-nuernberg.de/asylund-migration
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Auf einen Blick
PetersChor
Proben Dienstag 20 Uhr
Pfründnerstraße 20
Auskunft: Hans Leinberger
Telefon 0911 4597043
Posaunenchor St. Peter
Proben Mittwoch 19 Uhr
Pfründnerstraße 20
Auskunft: Erich Eberlein
Telefon 0911 8147696
Ökumenischer Kirchenchor
Proben Donnerstag 19.30 Uhr
Pfründnerstraße 20
Auskunft: Christine Baier
Telefon 0911 7399200
Jugendchor
Proben freitags 19.30 - 21 Uhr
Pfründnerstraße 20
Auskunft: Christine Baier
Telefon 0911 7399200
Flötenkreis
Auskunft: Christine Baier
Telefon 0911 7399200
Kinderchor
Proben Freitag, Pfründnerstraße 20
15.30 – 16.15 Uhr 5-8Jährige
16.30 – 17.30 Uhr 9-11Jährige
Auskunft: Rivka Kühnlein
Telefon 92 37 60 36
email rivka03@gmail.com
Landeskirchliche Gemeinschaft
Strauchstraße 27
Auskunft: Telefon 0911 465818
Veranstaltungsort Bertastraße 5
Kinderpark
(Ausgenommen Schulferien, für Kinder ab ca.
eineinviertel Jahren bis Kindergarteneintritt
ohne Eltern):
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils 9 – 11.30 Uhr
Auskunft
Sabine Dirsch, Telefon 0911 25429420
Barbara Flähmig, Telefon 0911 402378
Sandra Glauber, Telefon 0911 49029096
Mini-Club
In den Mini-Clubs oder Krabbelgruppen
treffen sich Kinder und Mütter/Väter, Möglichkeit zum Austausch für Erwachsene,
Anregungen für die Kinder, erste Kontakte,
gemeinsames Spielen etc.
Gruppen
Mutter-Kind-Gruppe jeden Mittwoch von
15 – 18 Uhr für Kids von 3 – 5 Jahren.
Treffen zum Erfahrungsaustausch, Spielen,
Singen, Basteln.
Bettina Wenzl, Tel. 01724607041
Impressum
Herausgeber: Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Peter Nürnberg, Telefon 0911
466075
Fax 0911 472224 | V.i.S.d.P. Pfarrerin
Christine Rinka
Fotos: Privat | Pixelio | Der Gemeindebrief
| Druck: Druckerei Conrad, Nürnberg
Auflage: 6000
Kürzungen und redaktionelle Überarbeitung von Manuskripten vorbehalten. Namentlich gekennzeichnete Artikel müssen
nicht in jedem Fall der Meinung des Herausgebers entsprechen. Alle Angaben sind
nur für kirchengemeindliche und nicht für
gewerbliche Zwecke bestimmt.
Jugend in St. Peter
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Kindersamstag 8. November
Wir treffen uns um 9.00 Uhr vor der
Peterskirche und laufen gemeinsam zur
Gustav-Adolf-Gedächtniskirche. Dann gibt
es Frühstück, Geschichten und vieles mehr.
Um 13.00 Uhr müssen die Kinder wieder in
der Peterskirche abgeholt werden.
Ich freue mich auf Euch! Euer Pfarrer Hans
Hertel
Bärenbande
Für Kinder der 1. bis 4. Klasse
Mittwochs 15 bis 17 Uhr, Pfründnerstr. 20
Termine: 5.11. | 12.11.
19.11. keine Bärenbande
26.11. | 3.12.
Konfi-Block
14. November, 15.30 – 19.00 Uhr
4. Konfitag (Pflicht) Thema: Trauer, Tod und
Abschied…. und was dann kommt. Ort:
Pfründnerstr. 20
22. November, 9.15 – 10.30 Uhr Wahlkurs „Lichter in der Trauer“. Konfis entzünden Kerzen am Ewigkeitssonntag
für die Verstorbenen des vergangenen
Jahres. Ort: Peterskirche
4. Dezember, 17.00 – 18.00 Uhr
Wahlkurs Krippenspielhelfer
Ort: Peterskirche
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Soforthilfe für Nicaragua
Spendenaufruf zur Hilfe gegen die
Hungerkatastrophe
Die anhaltende Trockenheit in Nicaragua droht zu einer Hungerkatastrophe
zu führen. Die größte Dürre seit 1976 führte zu einem Totalausfall einer Ernte
und zehrte das Saatgut auf. Betroffen ist rund die Hälfte der Bevölkerung, die
im pazifischen Raum des Landes lebt.
Das evangelisch-lutherische Dekanat Nürnberg, das seit 1996 eine Kirchenpartnerschaft zu den lutherischen Kirchen Nicaraguas pflegt, stellte 12.500
Euro Soforthilfe für die leidende Bevölkerung bereit.
Der gleiche Betrag soll durch eine Spendenaktion eingeworben werden, um
das Spendenziel von mindestens 25.000 Euro zu erreichen.
Bitte unterstützen Sie uns, um eine Hungerkatastrophe abzuwenden!
Spendenkonto:
Dekanat Nürnberg; EKK; IBAN: DE55 5206 0410 0001 5708 03
Verwendungszweck: Hunger in Nicaragua; HHSt. 3600.01.2110
Bitte geben Sie im Verwendungszweck Name und Adresse an, wenn Sie eine
Spendenquittung benötigen.
Weitere Informationen zur Kirchenpartnerschaft Nicaragua-Nürnberg:
www.nicagruppe-evangelisch.de
Diakonie St. Peter
St. Peter
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Wir bitten um Ihre Hilfe!
Unser Verein mit seinen vielfältigen Angeboten - Häusliche Kranken- und
Altenpflege, hauswirtschaftliche Dienste, Betreutes Wohnen, Kinderkrippe,
Kindergarten, Hort - kann nur bestehen, wenn viele Gemeindemitglieder
den Diakonieverein St. Peter e.V. als förderndes Mitglied unterstützen.
Der Beitrag, sowie Spende sind steuerlich absetzbar!
Beitrittserklärung
Name
Vorname
Geb. Tag
Konfession
BerufTelefon
Strasse mit Hausnummmer
PLZ / Ort
Hiermit erkläre ich meine Mitgliedschaft im Diakonieverein St. Peter e.V.
ab___________________
Die von ihm getragenen diakonischen Aufgaben (Diakoniestation, Kindergärten, Kindekrippe, Hort, Betreutes Wohnen) möchte ich mit einem Mitgliedsbeitrag
von_________________EURO
Hallerhüttenstraße 14
90461 Nürnberg
(z. Zt. mindestens 30 Euro) jährlich fördern.
Telefon 0911 466106
Der Betrag wird von mir:
Fax 0911 466102
einbezahlt
diakpeter.hm@arcor.de
www.diakonieverein-stpeter.de
überwiesen
soll per Lastschrift abgebucht werden
(zutreffendes bitte ankreuzen)
Konto Nr.:________________________BLZ:__________________________
Bank:________________________________________________________
Nürnberg, den______________ Unterschrift__________________________
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Pfarramt
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Pfarramtsbüro: Sigrid Zinkel
Telefon
0911 466075 | Fax 0911 472224
Bürozeiten Montag – Freitag 10 – 12 Uhr
Friedhofsverwaltung: Gerlinde Opitz
Telefon
0911 466076 | Fax 0911 472224
Bürozeiten Montag 14 – 17 Uhr
Dienstag – Donnerstag 10 – 12 Uhr
Pfarrerin Christine Rinka
Geschäftsführende Pfarrerin
Regensburger Straße 30, 90478 Nürnberg
Telefon 0911 466075 | Fax 0911 472224
Evang.-Luth. Prodekanat Nürnberg-Süd
Dekan Christian Kopp
Bertastraße 5 | 90480 Nürnberg
Telefon 0911 4087-172 | Fax 0911 4087-325
prodekanat.sued-n@elkb.de
Prodekanatsbüro
Telefon 0911 4087-172 | Fax 0911 4087-325
prodekanat.sued-n@elkb.de
Pfarrerin Elke Münster
Telefon 0911 98878413
elke.muenster@elkb.de
Pfarrer Hans Hertel
Seumestraße 17, 90478 Nürnberg
Telefon 0911 43453798
hans.hertel@gmx.net
Jugendleiterin Andrea Ruehe
Pfründnerstraße 20, 90478 Nürnberg
Telefon 0911 463588
jugendarbeit@sankt-peter.org
Schülerhaus
Pfründnerstraße 20, 90478 Nürnberg
Telefon 0911 4098751
Leitung: Heidemarie Alex
Kantorin
Christine Baier, Telefon | Fax 0911 7399200
Kirchner und Hausmeister
über Pfarramtsbüro erreichbar
Friedhofsaufseher
Thomas Wölfel | St. Petersfriedhof, Schlossstraße
4-9 | 90478 Nürnberg | Telefon 0911 4754703 |
Mobil 0179 4619663
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Diakonieverein St. Peter e. V.
Geschäftsführer Heinz Musick
Büro: Hallerhüttenstraße 14 | 90461 Nürnberg
Telefon 0911 466106
Ambulante Pflege
Pflegedienstleitung Doris Kolmetz
Sprechzeiten nach telefonischer Vereinbarung
Telefon 0911 466106 | Fax 0911 466102
diakpeter.hm@arcor.de| www.diakonie-stpeter.de
Bankverbindung des Diakonievereins
Ev. Kreditgenossenschaft Kassel eG
IBAN: DE82520604100002572133
BIC: GENODEF1EK1
Telefonseelsorge
0800 111 0 111 bzw. 0800 111 0 222
Kindertagesstätten
Gesamtleitung: Christine Kehr
Telefon 0911 43071870
Anmeldezeiten: ganzjährig
Termine nach telefonischer Vereinbarung
kiga03@arcor.de
Evang. Kindertagesstätte an der Peterskirche
Hartmannstraße 3, 90478 Nürnberg
Kindergarten Telefon 0911 3737645
Kinderkrippe Telefon 0911 3737646
Fax 0911 3737647
Evang. Kindergarten Gleißhammer
Pfründnerstraße 20, 90478 Nürnberg
Telefon 0911 499330 | Fax 0911 3737065
Evang. Kindertagesstätte St. Peter am Ritterplatz
Findelwiesenstraße 20, 90478 Nürnberg
Kindergarten Telefon 0911 43071870
Hort Telefon 0911 43071890 | Fax 0911
43071880
Kinderhaus St. Paul
Evangelisches Kinderhaus St. Paul (Kindergarten
und Krippe) Planetenring 2, 90471 Nürnberg
Kindergarten Telefon 0911 811165
Krippe Telefon 0911 98867619
Bankverbindung der Kirchengemeinde
Ev. Kreditgenossenschaft Kassel eG
DE19 52060410 000 1572130 | BIC GENODEF1EK1
Bankverbindung für Spenden
Ev. Kreditgenossenschaft Kassel eG
DE34 52060410 000 1572539 | BIC GENODEF1EK1
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