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Artikel als PDF - Kreis Pinneberg

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Queer Film Festival Hannover
Kino im Künstlerhaus
19.-25. Oktober 2014
Adresse
Kartenreservierung Telefon
E-Mail
Internet
Sophienstr. 2, 30159 Hannover
0511 168-45522
kokikasse@hannover-stadt.de
www.filmfest-perlen.de
Titelfoto: Occupying Ed
2014-08-26-VUSA0-Anzeige_Perlen2014.indd 1
In Hannover muss man nicht nach Perlen tauchen,
man findet sie ganz automatisch und zwar beim
alljährlichen PERLEN-Filmfest im Kommunalen Kino.
Und nun ist es wieder soweit: Es perlt!
Das schwul-lesbische Filmfest setzt auch im Herbst
2014 wieder cineastische Farbtupfer und fasst Filme
aus ganz unterschiedlichen Genres zusammen. Gut 25
Filme und zahlreiche Sonderveranstaltungen bilden
ein vielfältiges und ansprechendes Programm. Darunter sind bemerkenswerte Werke wie „Der Kreis“
oder „ I am gay and Muslim“, die schon bei anderen
Festivals große Beachtung gefunden haben. Große
Anerkennung verdient das Organisationsteam, das
für die Zusammenstellung des Programms gesorgt
hat. Unter anderem wurden bei der Berlinale und
beim „Pink-Apple-Festival“ in Zürich Filme gesichtet, um in Hannover ein möglichst breites Spektrum
bieten zu können. Vielen Dank dafür!
Sicher werden die PERLEN wie in den Vorjahren beim
Publikum sehr gut ankommen. Das Festival ist in
Hannover fest integriert und wichtiger Bestandteil
einer toleranten und bunten Kulturszene.
Akzeptanz und Toleranz schwuler oder lesbischer
Lebensformen darf keine leere Floskel bleiben. Auch
wenn in den vergangenen Jahren schon viel erreicht
wurde, gibt es noch immer Missstände und Missverständnisse, die es auszuräumen gilt. Hierzu trägt
das Filmfestival entscheidend bei und bereichert die
Auseinandersetzung mit diesem Thema bereits seit
1997. Die Ursprünge gehen noch weiter zurück.
Mit der Übernahme der Schirmherrschaft setze ich
sehr gern die Tradition meiner Vorgänger fort.
Das PERLEN-Festival gehört zu den Eckpfeilern der Initiativen, Projekte und Veranstaltungen rund um schwullesbisches Leben in Hannover. Der Ruf des Festivals
geht seit langem über die Landeshauptstadt hinaus und
ist ein gutes Beispiel für unser politisches Bestreben
nach mehr Toleranz und Gleichberechtigung.
Ich wünsche dem Filmfestival PERLEN 2014 viel Erfolg
und regen Zuspruch. Ich bin
sicher, dass die gezeigten
Filme erneut zu lebhaften Diskussionen und zur Auseinandersetzung mit dem Thema
beitragen werden.
26.08.14 18:13
Stefan Schostok
Oberbürgermeister
Liebes Perlen-Publikum,
wir haben es geschafft: viele Stunden Arbeit, Gespräche, Diskussionen, Geduldsproben und natürlich
auch Spaß beim Filmesichten und –bestellen liegen
hinter uns… das Ergebnis seht Ihr vor Euch in
Gestalt des Programmhefts für die PERLEN 2014…
und jetzt seid Ihr dran mit Nachlesen, Aussuchen und
Ankreuzen!
Auch dieses Jahr können wir Euch nicht zuletzt dank
der Mitnutzung des Maestrosaals im Künstlerhaus
wieder auf 28 Filmplätzen Spiel-, Kurz und Dokumentarfilme aus mehr als 20 Ländern zeigen. Dabei
ist unsere Filmauswahl bunt, abwechslungsreich,
mitreißend, zum Nachdenken und Mitleiden anregend,
widerspruchsreich, gefühlvoll und gedankenschwer
wie das (queere) Leben selbst. Während die schwulen
Spielfilme sich - mal ernst, mal heiter - schwerpunktmäßig mit den Themen „Familie“ und „Generationen“
beschäftigen, zeigen sich die lesbischen Spielfilme
vornehmlich von ihrer komödiantischen Seite.
Besonders begeistert sind wir dieses Jahr über die
große Auswahl an sehenswerten deutschsprachigen
Dokumentarfilmen aus Deutschland und der Schweiz,
zu denen wir in vielen Fällen die Filmemacher_innen
für Interviews und lebhafte Publikumsdiskussionen zu
Gast haben werden.
So präsentieren wir Euch zum Festivalauftakt nach
den zur guten Tradition gewordenen lesbischschwulen Kurzfilmperlen am Sonntag um 20:00 den
preisgekrönten und wunderbar unterhaltsamen
Dokumentarfilm Kein Zickenfox über das Frauenblasorchester Berlin – und wir freuen uns, einige der dort
porträtierten Musikerinnen schon am Nachmittag zur
Festivaleröffnung begrüßen zu können, nämlich als
Saxophonquartett „Les Dompteuses des Saxos“.
Zum krönenden Abschluss des Festivals am Samstag
verleihen wir auch dieses Jahr wieder den Publikumspreis „Goldene Perle“, bei dem Ihr Euren ganz
persönlichen Lieblingsfilm wählt und jede Menge
Preise bei der Tombola gewinnen könnt, bevor es
dann in die Cumberlandsche Galerie zum Feiern auf
die Wunderperlen-Party geht.
Wir wünschen Euch und uns spannende,
unterhaltsame, horizonterweiternde Festivaltage!
Eure Perlentaucher_innen!
Stefan Abrahams, Burkhard Frahm, Stefanie Lindemeier, Christian Degenhardt, Alexa Büchler, Hubertus Schültken
nicht im Bild: Ramona Kaufmann, Claudia Kruse, Nele Leiner
3
Sonntag, 19. Oktober 2014|ab 16.30 Uhr|Perlen-Lounge
Feierliche Festivaleröffnung mit Sektempfang
und Les Dompteuses des Saxos
Die Spannung und Vorfreude sind groß: Die
traditionelle Eröffnung des „Perlen“-Filmfests
2014 rückt näher! Wir heißen alle, die mit uns den
Auftakt des „Perlen“-Filmfests miterleben möchten, herzlich willkommen zur Festivaleröffnung bei
Sekt, Kaffee und Kuchen.
Wir freuen uns auf die Grußworte unseres
Schirmherrn Oberbürgermeister Stefan Schostok,
sowie von Juliane Steeger (Lesben- und Schwulenberatung der Landeshauptstadt Hannover) und
Hans Hengelein (Ansprechpartner für Fragen zur
Lebenssituation von Schwulen in Niedersachsen
beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales,
Frauen, Familie, Gesundheit und Integration).
Stefan Schostok
Hans Hengelein
Juliane Steeger
Musikalisch untermalt wird die Festivaleröffnung durch das Saxophonquartett Les Dompteuses des
Saxos, zu deutsch: „Die Saxdompteusen“. Wo die 4 Frauen mit 5 Saxophonen auftreten, verwandeln
sich die Orte in Zirkusarenen. Ihre Instrumente, liebevoll Klappentiere genannt, bewegen sich von sanft
und beherrscht bis wild und ungestüm quer durch alle Musikrichtungen. Manege frei!.
Anschließend ab 18 Uhr zeigen wir wie immer das schwullesbische Kurzfilmprogramm Pearls for Boys
and Girls. Der Eintritt ist im Kombipreis von 8,50 Euro (ermäßigt 6,50 Euro) enthalten.
5
Sonntag 19. Oktober 2014|18.00 Uhr
Pearls for Boys and Girls| Eröffnungsprogramm
Lesbisch-schwule Kurzfilmperlen
Barry’s Bespoke Bakery
Denis McArdle, Irland 2012, 9' OF (engl.)
Barry ist ein begnadeter, aber arg pedantischer
Konditor. Kann Helfer Brian seinen strengen
Ansprüchen gerecht werden?
Click
Chris Chew, Kanada 2013, 18' OF (engl.)
Dating Sucks:
A Genderqueer Misadventure
Sam Berliner, USA 2013, 13' dt.U. (engl.)
Ausgerechnet an ihrem 30. Geburtstag wird der
hoffnungslosen Romantikerin Darcy das Herz
gebrochen. Um sie aufzuheitern, entwerfen ihre
Freundinnen einen Zwei-Punkte-Schlachtplan:
Rache an der Ex und Online-Dating. Und wer weiß,
vielleicht macht es bei einem Date ja „klick“?
Transmann Sam schildert in dieser humorvollen
wie nachdenklich stimmenden Filmcollage, wie
schwierig es ist, jenseits der geschlechtlichen
Eindeutigkeiten ein Date zu finden.
Dik
Christopher Stollery, AUS 2010, 10' dt.U. (engl.)
Sohnemann Andrew zeigt seinen Eltern Robert und
Coming out
Gina Wenzel, Deutschland 2012, 9'
Eine junge Frau will auf der Familienfeier endlich
ihre Freundin vorstellen, doch ihr Coming out läuft
anders als geplant.
Dawn
Leon Le, USA 2012, 10' OF (engl.)
Raubüberfall in einer
amerikanischen
Großstadt.
Ein jugendlicher
Gangster macht eine Entdeckung, die alles verändert. Kluge Studie über Rassismus und Vorurteile.
Rachel sein neuestes Bild und löst eine lebhafte
Diskussion bei ihnen aus, die sie bald nicht nur die
sexuelle Orientierung ihres Kindes hinterfragen
lässt…
Darkness
Simon Savory, UK 2013, 6' OF (engl.)
Ein Familienstreit offenbart die Ängste einer
männlich dominierten Familie – eine Tochter,
die nicht der „Norm“ entspricht. Während ihres
Streifzuges durch das Londoner Nachtleben
begegnet sie der Liebe und wird sich ihrer selbst
bewusst. Ein Musikvideo der besonderen Art.
7
A Last Farewell|Ett sista farväl
Caspar Andreas, S 2013, 13' engl.U. (schwed.)
The Language Of Love
Laura Scrivano, Australien 2013, 9' dt.U.
(engl.)
Mehr als eine Schreibblockade. Autor Erik kommt
nicht über den Tod seines langjährigen Partners
Leif hinweg und droht darüber das eigene Leben
zu vergessen.
The 6 Lesbians You’ll Date
Before You Die
Sarah Rotella, Kanada 2013, 4' OF (engl.)
Der Name ist Programm. Sarah Rotella (Gay
Women Will Marry Your Boyfriends) lässt kein
Mittel aus, um auf amüsante Weise sämtliche
Klischees zu bedienen.
Französischprüfung in der Schule. Das Thema:
Beschreibe deinen besten Freund! Charlie kommt
da vieles in den Sinn, aber das kann er unmöglich
zu Papier bringen…
Gesamtlänge ca. 103'
VIE L FALT
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Ihr Bildungspartner
VNB-Geschäftsstelle Göttingen
Tel.: 0551-507646-0 / goettingen@vnb.de
www.vnb.de
Sonntag 19. Oktober 2014|20.00 Uhr
Kein Zickenfox
Dagmar Jäger/Kerstin Polte, Deutschland 2014, 69’
Ein Film über das größte Frauenblasorchester der
Welt. Ein Film über 66 ganz normale, ganz außergewöhnliche Frauen.
Zwischen Tuba und Piccoloflöte treffen in einer
Grundschule in Berlin-Kreuzberg jeden Dienstag
66 Frauen, 21 Instrumente und die unterschiedlichsten weiblichen Biografien und Lebensentwürfe aufeinander, um gemeinsam zu musizieren.
Zusammen gezählt sind sie über 2700 Jahre alt:
die Jüngste ist knapp 20, die Älteste weit über
70. Hier begegnet die Nachkriegsgeneration der
Postmoderne, die sozialistisch geprägte Pfarrerstochter der katholischen Kölnerin, die Bio-Bäuerin
der Lebensmittelchemikerin, die Polizistin der
Lebenskünstlerin.
Die eine liebt Frauen, die andere Männer. Sie
leben mit Kindern und ohne, in Partnerschaften
und als überzeugter Single. Sie tragen Birkenstock, High Heels oder kommen barfuss; jede Frau
ist hier willkommen. Sie muss nur eins mitbringen:
Die Liebe zur Musik.
Dagmar Jäger und Kerstin Polte begleiteten die
Frauen auf ihrer ersten Tournee in eine Welt
der traditionellen Blasmusik mit Lederhosen und
Dirndls, es wurde diskutiert, gestritten und sich
wieder versöhnt. Konzerte wurden gegeben: in
Bierzelten, Scheunen und auf Mehrzweckhallenboden, aber auch, als musikalischer Höhepunkt, in
der Berliner Philharmonie.
Die beiden Filmemacherinnen schufen, mit viel
Liebe zum Detail, einen ungewöhnlichen Film über
ein ungewöhnliches Orchester. Egal, ob man Blasmusik mag oder nicht: Dieser Film ist fantastisch,
macht lachen und weinen und geht einfach ans
Herz!
Zu Gast: Regisseurin Kerstin Polte
und die musikalische Leiterin des
Frauenblasorchesters Berlin Astrid
Graf
11
Sonntag 19. Oktober 2014|22.00 Uhr
Occupying Ed
Steve Balderson, USA 2014, 90' dt.U. (engl.)
Der verklemmte Steuerberater Ed (Christopher
Sams) macht sich ernsthafte Sorgen: er hat einige
Ohnmachtsanfälle erlitten und kann sich anschließend an nichts mehr erinnern. Die geheimnisvolle
Engländerin Nicole (Holly Hinton) scheint ihn zu
verfolgen und Dinge über seine Ohnmachtsphasen
zu wissen. Auch von seiner Umwelt wird er auf
ihm gänzlich unbekannte Begebenheiten angesprochen. War er wirklich dabei oder nimmt da
jemand Besitz von ihm?
Ed stellt nach und nach fest, dass er über eine
gespaltene Persönlichkeit verfügt. In seinen teils
mehrere Tage andauernden Blackouts ist er wohl
so ziemlich das Gegenteil des ihm bekannten Ed.
Seine multiple Persönlichkeit ist beliebt, lustig,
kümmert sich um die Kinder der Nachbarin, heißt
Helena und liebt Nicole!
Als Ed sich in diesem Verwirrspiel der Geschlechter entschließt, sein lesbisches alter ego kennenlernen zu wollen, ist dies der Ausgangspunkt für
eine wunderbare Dreiecksbeziehung zwischen
zwei Menschen. Occupying Ed ist ein origineller
Film mit viel Humor und Gefühl über Liebe, Identität und Akzeptanz!
Zu Gast: Darstellerin Holly Hinton
13
Montag 20. Oktober 2014|18.00 Uhr
Der Kreis
Stefan Haupt, Schweiz 2014, 102' dt.F.
Anfang der Vierziger Jahre gründet sich in der
Schweiz rund um die Zeitschrift “Der Kreis“
ein erstes wichtiges Netzwerk der schwulen
Emanzipation. Als einzige Schwulenorganisation
überlebte dieses Netzwerk die Herrschaft des
Naziregimes und blühte in der Nachkriegszeit zu
einem international beachteten Underground-Club
auf, der einen verborgenen und sicheren Freiraum
zum selbstbestimmten Anderssein bot.
In dieser Zeit verliebt sich 1956 der schüchterne
Lehrer Ernst Ostertag unsterblich in den TravestieStar Röbi Rapp. Ernst wird Mitglied der Schweizer
Untergrundorganisation „Der Kreis“ und erlebt
Blütezeit und Zerschlagung dieses einzigartigen
Wegbereiters für das schwule Leben.
Darsteller_innen wie Anatol Taubman und Marianne Sägebrecht. Eindrucksvolle Gesprächsdokumente mit Ernst Ostertag und Röbi Rapp
bereichern die Inszenierung ihrer jahrzehntelang
gesellschaftlich tabuisierten Liebesgeschichte und
vermitteln deren inspirierendes Selbstverständnis
und Lebensmut.
Stefan Haupts wunderbarer halbdokumentarischer
Film entfaltet das faszinierende Universum einer
der ersten schwulen Emanzipations-Communitys
und versammelt in den Spielszenen so bekannte
In Kooperation mit
Teddy Award und Panorama Publikums-Preis/
Berlinale 2014, Publikumspreis/Boston LGBT Film
Festival, Bester Spielfilm/Torino Gay & Lesbian
Film Festival, Publikumspreis/30. Schwule Filmwoche Freiburg
Gäste sind angefragt
15
Montag 20. Oktober 2014|20.00 Uhr
Love Is Strange
Ira Sachs, USA 2014, 98' dt.U.
Ein berührender und nachdenklich stimmender
New-York-Film voll Poesie und Melancholie mit
Hollywood-Starbesetzung, u.a. mit Alfred Molina,
John Lithgow und Oscar-Preisträgerin Marisa
Tomei.
Beeindruckend beiläufig entwickelt Regisseur Ira
Sachs (Keep The Lights On, 2012) mit seinen Stars
die Geschichte einer von homophoben Strukturen
in der Umwelt verantworteten Existenzberaubung
zu einer einfühlsamen Partnerschaftsstudie.
Nachdem im Juni 2011 die Homo-Ehe in New
York legalisiert wird, heiraten Ben und George
nach 39 gemeinsamen Jahren. Als daraufhin
Georges Musiklehrerstelle an einer katholischen
Schule fristlos gekündigt wird, verlieren sie ihre
Wohnung in Chelsea. George kommt bei einem
benachbarten schwulen Polizisten-Paar unter, Ben
wird von der Familie seines Neffen in Brooklyn
aufgenommen. Gereizte Rücksichtnahme, nagende
Missstimmung, räumliche Übergriffe und keimende Zukunftsängste stellen die familiären und
freundschaftlichen Bindungen in den neuen Wohngemeinschaften immer wieder auf die Probe.
Mit großer Hingabe verleihen Alfred Molina und
John Lithgow der tiefen Verbundenheit zwischen George und Ben eine berührend zärtliche
Unbeschwertheit und erschaffen ein Paar, das
selbstherrlich regierender Behäbigkeit mit entwaffnender Zuversicht begegnet und sich und uns
mit seiner Liebe verzaubert.
17
Montag 20. Oktober 2014|22.00 Uhr
Kumu Hina
Dean Hamer/Joe Wilson, USA 2014, 77' OF (engl.)
Kumu (hawai‘ianisch für: Lehrer_in) Hina ist eine
stolze, selbstbewusste Einwohnerin von Honolulu.
Sie unterrichtet traditionelle Kultur in Schulen, ist
engagiertes Mitglied in vielen Gemeinde- und Bürgerrechtseinrichtungen – und sie ist Māhū, eine
zwischen den Geschlechtern stehende und nach
alter Überlieferung hoch angesehene Person,
die mit „transsexuelle Frau“ nur unzureichend
umschrieben ist.
Hina bereitet eine Gruppe männlicher High-SchoolSchüler auf eine Hula-Darbietung zum Schulabschluss vor, jedoch nichts funktioniert richtig,
bis Ho’onani sich der Gruppe anschließt und die
Führungsrolle übernimmt, eine jüngere Schülerin,
die sich wohl fühlt mit ihrer geschlechtlich nicht
You’re Dead To Me
eindeutig festgelegten Identität. Privat muss Hina
die Höhen und Tiefen ihrer außergewöhnlichen
Ehe mit Hema meistern, ihrem deutlich jüngeren
Ehemann von den Tonga-Inseln.
Kumu Hina bietet ganz neben den berührenden
Porträts seiner Protagonist_innen auch spannende Einblicke in Kultur, Geschichte und Traditionen der polynesischen Urbevölkerung und die
Herausforderungen des westlichen Lebensstils
im modernen Hawai’i, dem 50. Bundesstaat der
USA, und gewann den Jurypreis für den besten
Dokumentarfilm beim Frameline Festival San
Francisco 2014.
Zu Gast: Dean Hamer und Joe Wilson
Wu Tsang, USA 2013, 13' OF (engl./span.)
Eine trauernde Mutter erhält zu Allerseelen ganz besonderen
Besuch – und die unerwartete Chance, ihr transsexuelles Kind neu
zu verstehen.
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Dienstag 21. Oktober 2014|18.00 Uhr
Vulva 3.0
Claudia Richarz/Ulrike Zimmermann, Deutschland 2014, 78’
Schon der Titel ist die pure Provokation, und das
setzt sich fort: „Zwischen Tabu und Tuning“ lautet
der Untertitel dieses Dokumentarfilms, der damit
beginnt, dass sich eine Frau von einer Ärztin die
Schamlippen „optimieren“ lässt. Das sogenannte
Ideal von Schönheit macht nun vor keinem Körperteil einer Frau mehr halt, selbst die Genitalzone
wird nun kritisch beäugt, ob sich dort nicht auch
noch etwas verbessern lässt. Die Werbung und
Medien haben ganze Arbeit geleistet. Bilder u.a.
für die Pornoindustrie werden nachbearbeitet, um
eine angebliche Vollkommenheit zu suggerieren.
Jederzeit sehen wir allerorts nackte Frauen
inklusive ihrer Geschlechtsteile, doch der Umgang
der Frauen mit ihren eigenen Körpern wird nicht
ansatzweise leichter. Im Kontrast dazu steht die
Genitalverstümmelung, die noch immer in einigen
Ländern an jungen Mädchen begangen wird.
Sachlich und zugleich höchst unterhaltsam zeigen
die beiden Regisseurinnen die Geschichte der
weiblichen Anatomie in allen Facetten und die
unterschiedlichen Standpunkte zu diesem Thema.
Zu Gast: Claudia Richarz und Ulrike
Zimmermann
23
Dienstag 21. Oktober 2014|20.00 Uhr
52 Tuesdays
Sophie Hyde, Australien 2013, 109’ OF (englisch)/dt.U. angefragt
Die 16jährige Billie versteht die Welt nicht mehr.
Ihre alleinerziehende Mutter Jane, mit der sie ein
herzliches Verhältnis hat, bittet sie, für ein Jahr zu
ihrem Vater Tom zu ziehen, weil sie Zeit für sich
braucht: Jane hat festgestellt, dass ihr wahres
Geschlecht nicht dem biologischen entspricht, und
sie entschließt sich zur Geschlechtsangleichung.
Billie ist gekränkt, versucht aber, Verständnis
für Janes neuen Lebensweg zu entwickeln. Die
beiden vereinbaren, sich jeden Dienstag für ein
paar Stunden zu sehen und Zeit miteinander zu
verbringen. Ein ereignisreiches Jahr mit Höhen
und Tiefen beginnt…
Während Jane (jetzt: James) sich Schritt für
Schritt in die neu entdeckte Geschlechtsidentität
voran arbeitet, macht auch Billie ihre Erfahrungen
mit der Liebe und lässt sich auf ein nicht ganz
ungefährliches Spiel mit Jasmine und Josh aus
ihrer Schule ein.
52 Tuesdays ist ein unterhaltsamer und mitreißender Coming-Of-Age-Film, der die Parallelentwicklung von Mutter und Tochter klug ineinander
verwebt und schon formal außergewöhnlich ist:
Die Filmhandlung spielt stets an Dienstagen – und
folgerichtig fanden die Dreharbeiten über ein Jahr
hinweg immer nur dienstags statt. So entstand ein
authentisches und hochoriginelles Stück Kino mit
faszinierenden Hauptpersonen. Definitiv eines der
absoluten Festival-Highlights!
Preis für die beste Regie (ausländischer Spielfilm)
beim Sundance Film Festival 2014 und Gläserner
Bär für den besten Spielfilm im Jugendfilmwettbewerb Generation 14plus bei der Berlinale 2014
Präsentiert von
25
Dienstag 21. Oktober 2014|20.00 Uhr|Maestrosaal
I Am Gay And Muslim
Chris Belloni, Niederlande 2011, 60' engl.U. (arabisch/englisch) dt.U. angefragt
Homosexualität in der islamischen Welt und damit
verbunden die Wahl des Sex- und Lebenspartners
als Menschenrecht, das ist das zentrale Thema
dieses Films.
Der niederländische Dokumentarfilmer Chris Belloni begleitete ein Jahr lang sechs Marokkaner,
die ihre sexuellen und religiösen Identitäten gleichermaßen ausleben möchten. Die Männer leben
unterschiedlich offen schwul; Reaktionen ihres
Umfeldes reichen von Ablehnung bis Akzeptanz.
In seinem Film porträtiert er diese Männer in Marokko, die oft überraschend freizügig, wenn auch
anonym über ihre Erfahrungen mit der Familie
und den Freunden berichten – und wie sie damit
klarkommen. Aber nicht alle verstecken sich hinter
einem Doppelleben – es gibt auch solche, die es
schaffen, ganz offen schwul zu sein.
Im September 2012 wurde I Am Gay And Muslim
per Gerichtsbeschluss in Kirgisien als "anstiftend
zum religiösen Hass" verboten und musste kurzfristig aus dem Programm des Bir Duino (One World)
Dokumentarfilmfestivals in der kirgisischen Hauptstadt Bishkek genommen werden.
Zu Gast: Regisseur Chris Belloni
27
Dienstag 21. Oktober 2014|22.00 Uhr
Anatomy of a Love Seen
Marina Rice Bader, USA 2014, 82’ dt.U. (englisch)
Zoe und Mal sind Schauspielerinnen, die sich am
Set kennengelernt haben und beim Spielen einer
Bettszene ineinander verliebt haben. Ein paar
Monate später jedoch kam die Trennung. Nun
steht ein Nachdreh für ihren gemeinsamen Film
an, ausgerechnet die Bettszene muss wiederholt werden. Während alle Beteiligten sowohl
Professionalität als auch Mitgefühl zeigen wollen,
wird schnell deutlich, dass dies unter diesen
Umständen nicht so einfach ist. Alte Verletzungen
brechen auf, unausgesprochene Dinge werden
geklärt, am Filmset, wo alles begann, endet auch
unwiderruflich alles.
Für ihr Regiedebut hat Marina Rice Bader nicht
nur das Drehbuch selbst geschrieben, sie ist zudem auch noch in der Nebenrolle der Regisseurin
zu sehen. Die beiden Hauptdarstellerinnen Sharon
Hinnendael und Jill Evyn lassen einen mitleiden
bei dieser sicher nicht alltäglichen Situation einer
Trennung. Ein romantisches Drama mit Gefühl!
29
Ja, ich möchte Fördermitglied werden bei Perlen – Verein zur
Förderung der queeren Filmkultur in Hannover e.V.! Ich erhalte
als Fördermitglied das jährliche Programmheft kostenlos zugesandt
und freien Eintritt zu ausgewählten Filmen!
Straße u. Haus-Nr.:
Vor- und Nachname:
______________________________________
______________________________________
______________________________________
Vereinsbeitrittserklärung
PLZ und Ort:
Telefonnummer:______________________________________
E-Mail-Adresse:______________________________________
Mein jährlicher Förderbeitrag (mind. 30,00 Euro) beträgt: ______ Euro
______________________________________
Auch in diesem Jahr öffnet die Perlen-Lounge wieder ihre Türen für Euch: Vor oder nach dem Film
könnt ihr Euch im Kinofoyer mit Euren Freund_innen treffen oder bei einem Drink und leckeren
Snacks von „Da Capo! Catering“ andere nette
Cineast_innen kennenlernen. Die tolle Location
des Kinos im Künstlerhaus, der Hauptspielstätte
des Perlen Queer Film Festivals Hannover, ist
genau der richtige Ort, um die besondere Festivalatmosphäre zu genießen, sich über den gerade
gesehenen Film zu
unterhalten oder
einfach zu chillen,
bis Euer nächster
Film beginnt.
Mit der Abbuchung des jährlichen Förderbeitrages zu Lasten meines
folgenden Kontos bin ich einverstanden.
BIC: ______________________________________
IBAN:______________________________________
Name der Bank: Die Mitgliedschaft kann durch schriftliche Erklärung mit einer Frist von einem Monat
jeweils zum Quartalsende gekündigt werden. Eine anteilige Erstattung des jährlichen
Förderbeitrags erfolgt nicht. Einen erhöhten Förderbeitrag kann ich jederzeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf den Mindestbetrag reduzieren. Ich erhalte eine Spendenbescheinigung automatisch zum Beginn des jeweiligen Kalenderjahres. Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten per EDV gespeichert werden. Meine Daten werden vertraulich
behandelt und nicht weitergegeben.
Diese Beitrittserklärung bitte ausfüllen und unterzeichnet an der Festivalkasse abgeben
oder senden an: Perlen e.V., c/o Christian Degenhardt, Orleansstr. 21, 31135 Hildesheim
_________________________________________________
Ort, Datum
Unterschrift
Perlen-Lounge
31
Mittwoch 22. Oktober 2014|18.00 Uhr
Happy End?!
Petra Clever/Karo Keller, Deutschland 2014, 86’
Lucca ist mitten in ihren Abiturprüfungen, danach
wird sie auf die Harvard Law School gehen, der
Weg als Leben einer erfolgreichen Anwältin
scheint bereits jetzt vorgezeichnet, unterstützt
von ihrem alleinerziehenden Vater, der ehrgeizige
Pläne mit ihr hat. Doch dann ändert sich alles, als
sie fälschlicherweise mit Sozialstunden bestraft
wird und sie sich in einem Hospiz wiederfindet.
und das Leben ganz neu kennen, und sie muss
sich entscheiden, ob sie es so wie bisher geplant
weiterleben will. Und dann entdeckt sie auch noch
Valeries Geheimnis.
Dort lernt sie die ältere Valerie kennen, die eine
Faszination auf sie ausübt, und plötzlich findet
sich Lucca auf der Flucht mit der Asche von Herma
wieder, einer Freundin von Valerie, die Herma
ihren letzten Wunsch erfüllen will, zur Not gegen
den Willen von Hermas Sohn, der immer nur auf
ihr Geld aus war. Dabei lernt Lucca sich selbst
Zu Gast: Petra Clever und Karo Keller
Schöne Bilder und mitreißende Musik machen diese deutsche Coming-of-Age-Geschichte zu einem
emotionalen Kinoerlebnis.
33
Mittwoch 22. Oktober 2014|20.00 Uhr
Blue And Not So Pink|Azúl y no tan rosa
Miguel Ferrari, Venezuela/Spanien 2013, 110’ engl.U. (span.)/dt.U. angefragt
Die bittersüße Tragikomödie ist der erste abendfüllende Spielfilm aus Venezuela mit schwuler
Thematik.
Diego lebt ein sorgenfreies Leben als gefragter
Modefotograf. Seine Beziehung mit dem attraktiven Gynäkologen Fabrizio läuft wunderbar, er hat
liebevoll zerstrittene Eltern und einen großartigen
Freundeskreis, allen voran die toughe transsexuelle Nachtclubsängerin Delirio… aber etwas
unterscheidet ihn von den anderen: Er ist Vater
eines 15jährigen Sohns!
Armando lebt mit seiner Mutter in Spanien, steht
jedoch eines Tages bei Papa Diego vor der Tür,
gerade als dieser durch ein schlimmes Erlebnis
aus seiner rosaroten Welt gerissen wird. Vater
und Sohn müssen sich zusammenraufen und
lernen voneinander eine ganz neue Sichtweise auf
das Leben. Armando erlebt den Zauber und den
Kummer der ersten Liebe, hingegen muss sich
Diego plötzlich der Realität stellen und für seinen
Lebensentwurf und sein Glück kämpfen.
Die charmante Mischung aus komödiantischen
Elementen, dramatischen Szenen, nachdenklichen
Momenten und gelegentlich auch mal überdeutlicher Sozialkritik erinnert an die populären
Telenovelas und unterhält aufs Beste mit viel
Sympathie für ihre liebevoll gezeichneten Protagonist_innen.
Goya 2014 (höchster spanischer Filmpreis) für den
besten lateinamerikanischen Spielfilm und Publikumspreis Globola für den besten Spielfilm bei den
Lesbisch-Schwulen Filmtagen Hamburg 2013.
In Kooperation mit
35
Mittwoch 22. Oktober 2014|20.00 Uhr|Maestrosaal
Long Time Love
Mitra Devi, Schweiz 2014, 50’ dt.U. (Schweizerdeutsch)
Liebe auf den ersten Blick oder ein langsames
Annähern? Hat sich das anfängliche Feuer in Alltagsroutine verwandelt oder flattern die Schmetterlinge noch im Bauch?
Fünf Frauenpaare erzählen von den Freuden,
Chancen und Herausforderungen ihrer langjährigen Partnerschaft. Auch in Zeiten des Speed
Dating und der Beziehungsabbrüche per SMS gibt
es sie noch: Liebe, die Jahre oder Jahrzehnte
überdauert.
Ein berührender Film, der mit minimalen Kameraeinstellungen auskommt und ganz von der
Authentizität der portraitierten Frauen lebt.
Zu Gast: Regisseurin Mitra Devi und
Kamerafrau Bea Huwiler
37
Mittwoch 22. Oktober 2014|22.00 Uhr
The Foxy Merkins
Madeleine Olnek, USA 2013, 81’ dt.U. (englisch)
The Foxy Merkins – die vielleicht skurrilste
Komödie des Jahres: Margaret hat sich mangels
Alternativen für den Job einer lesbischen Prostituierten entschieden. Den gängigen Vorstellungen
entspricht sie – leicht übergewichtig, unbeholfen,
das Asthma bricht in den ungünstigsten Situationen aus – dabei überhaupt nicht, und erfolgreich
ist sie auch nicht. Dann trifft sie auf Jo, erfahren
im Geschäft, aber hetero, die sie in die Raffinessen einführt, und gemeinsam erleben sie die
absurdesten Geschichten mit ihren Kundinnen.
Nebenbei entwickelt sich zwischen den beiden
Frauen eine Freundschaft, in der sie nicht nur
ihren Wohnort, die öffentliche Toilette, teilen,
solange bis Jo ihrem Beruf und ihrem bisherigen
Leben den Rücken kehrt.
Regisseurin Madeleine Olnek ist ein absolut
unkonventioneller Film gelungen, mit irrwitzigen
Ideen und verrückten Einfällen, bei dem einem
manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt, die
Situation dann aber ein paar Minuten später wieder aufgelöst wird – oder auch nicht. Abgerundet
wird dieser Film mit einer charmanten Schauspielleistung, allen voran Lisa Haas als Margaret, die
sich ebenso verwundert durch den Irrsinn dieser
Welt kämpft wie die Zuschauende.
Miss Finknagle ergibt sich dem Chaos
Amy Harrison, USA 2013, 9' dt.U. (engl.)
Die Schulbibliothekarin Miss Finknagle wagt den Ausbruch aus
ihrem eintönigen Dasein und entdeckt die Magie des Lebens.
39
Donnerstag 23. Oktober 2014|18.00 Uhr
Geron
Bruce LaBruce, Kanada 2013, 83' dt.U. (engl./frz.)
Der immer provokante Regisseur Bruce LaBruce
ist zurück und wartet auf mit einer romantischen
Komödie – ohne Tabus.
Der 18-jährige Lake lebt bei seiner labilen Mutter
und hat eine süße gleichaltrige Freundin voller revolutionärer Ideale, entdeckt eines Tages jedoch
sein ungewöhnliches Begehren für ältere Männer.
Das Schicksal befördert ihn dazu noch für einen
Sommerjob in ein Altenheim, wo er Mr. Peabody,
einen der Bewohner des Heimes, kennenlernt
und nach und nach eine innige Beziehung zu ihm
aufbaut. Seiner Entdeckung, dass die Heimbewohner bewusst übermedikamentiert werden, um
sie ruhig zu stellen, lässt Lake Taten folgen: Er
For Dorian
Rodrigo Barriuso, Kanada 2012, 16' dt.U. (engl.)
Der allein erziehende Vater Oliver muss lernen, mit
der erwachenden Sexualität seines Sohns umzugehen
– nicht immer einfach, denn Dorian hat das DownSyndrom.
entscheidet, Mr. Peabody von seinen Medikamenten zu entwöhnen und ihm zur Flucht zu verhelfen.
Sie starten einen humorvollen und herzlichen
Roadtrip, der die gemeinsame Bindung noch
weiter intensiviert.
Geron steht für „Gerontophilia“, die sexuelle Anziehung zu alten Menschen. Bruce LaBruce inszeniert dieses vermeintliche Tabuthema einfühlsam
und witzig zugleich.
“Schön gefilmt … kühn und provozierend …
Harold und Maude lässt grüßen … Bruce LaBruce
ist ein wahrer Romantiker!” Screen.
41
Sonntag, 19.10.
Seite 5
Montag, 20.10.
Dienstag, 21.10.
Seite 23
Mittwoch, 22.10.
Seite 33
Seite 41
Donnerstag, 23.10.
18.00
18.00
Appropriate
Behavior
Freitag, 24.10.
Samstag, 25.10.
Seite 69
Seite 71
Lesbische Kurzfilme
Pearls for Girls
18.00
GR/B/F 2014
Xenia
15.30
Pierrot Lunaire
Seite 67
14.00
Seite 51
14.00
Intersexion
D/Kanada 2014
Seite 57
Seite 53
Neuseeland 2012
Italien 2013
18.00
Heterosexual Jill
USA 2013
20.00
Seite 77
Seite 75
20.00
Girltrash: All night
long USA 2014
Seite 59
The Way He Looks
Brasilien 2014
22.00
Seite 63
22.00
Seite 47
22.00
Eat With Me
USA 2014
Pearls for Boys
Schwule Kurzfilme
18.00 TanzArt S. 54
20.00 Sounds
Queer/ Kumbia
Queers D 2013 S. 61
mit Vorfilm
mit Gästen
ab 23.00 Wunderperlen-Party in der
Cumberlandschen
Galerie Seite 78
Maestro-Saal|Literaturetage|Cumberlandsche Galerie
Praia do Futuro
Brasilien/D 2013
USA 2014
20.00
Geron
Kanada 2013
Happy End?!
20.00
Blue And Not So
Pink
Seite 35
Deutschland 2014
16.00
18.00
Vulva 3.0
D 2014
20.00
52 Tuesdays
Australien 2013
Seite 39
Venezuela/E 2013
22.00
Seite 29
22.00
USA 2013
The Foxy Merkins
Anatomy Of A Love
See
USA 2014
20.00 Long Time
Love
Seite 45
16.30
Seite 15
Seite 19
Seite 25
Naked Rose
18.00
Seite 7
Seite 17
Eröffnungsfeier
mit Sektempfang
und Live-Musik
18.00
Der Kreis
Schweiz 2014
Pearls for Boys and
Girls Lesbisch-schwule
Kurzfilme
20.00
Seite 11
20.00
Kumu Hina
USA 2014
22.00
Love Is Strange
USA 2014
Seite 13
Kein Zickenfox
D 2014
22.00
Occupying Ed
USA 2014
20.00
Schweiz 2014
5er Karten nur im Vorverkauf bis zum 18.10. erhältlich!
Seite 37
I Am Gay And
Muslim NL 2011
Kartenreservierung und Vorverkauf: Tel.: 0511/168-4 55
22|E-Mail: KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Wunderperlen-Party: VVK Mo.-Fr. 12.00-18.00 Uhr
in der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus
Seite 27
Eintrittspreise je Veranstaltung*: 6,50 /4,50 erm.
Im Vorverkauf beim Kauf von 5 Karten*: 6,00/4,00 Euro erm.
*außer Eröffnungsprogramm und Wunderperlen-Party
Donnerstag 23. Oktober 2014|20.00 Uhr
Appropriate Behavior
Desiree Akhavan, USA 2014, 86’ dt.U. (engl.)
Shirin, junge New Yorkerin mit iranischen Wurzeln, bisexuell (und ungeoutet bei ihrer Familie)
sowie: frisch getrennt. In schönen Bildern, mit
Melancholie und trockenem Humor zeigt die Regisseurin Desiree Akhavan, die auch die Hauptrolle
der Shirin übernahm, wie sich Shirin nach der
Trennung zurecht findet bzw. vielmehr versucht
sich zurecht zu finden, angefangen mit einem
neuen absurden Job, bei dem sie verwöhnten
6jährigen Jungen das Filme machen beibringen
soll bis hin zu zum Scheitern verurteilten Plänen,
vielleicht doch noch die Ex-Freundin zurückgewinnen zu können.
In Rückblenden können wir mitverfolgen, wie
ihre Beziehung mit Maxine begann und sehen die
Hürden und Hindernisse, an denen schlussendlich
die Beziehung scheitert.
Akhavan ist ein tolles Filmregie-Debut gelungen,
das das Leiden nach der Trennung in bitterkomischen Momenten zeigt, in dem sich die eine
oder andere in einigen Situationen sicherlich wiederfinden wird, sowie den Versuch einer jungen
Frau, den Ansprüchen der Familie und zugleich
dem Leben im angesagten Viertel in Brooklyn
gerecht zu werden.
Präsentiert von
45
Donnerstag 23. Oktober 2014|22.00 Uhr
Praia do Futuro
Karim Aïnouz, Brasilien/Deutschland 2013, 106' dt.U. (portugiesisch)
Das Wasser ist das Element des Rettungsschwimmers Donato (Wagner Moura) und das Meer
sein Zuhause. Auf unerwartete Weise wird der
titelgebende “Strand der Zukunft“ seinem Leben
eine neue Richtung geben.
Als zwei Männer in eine gefährliche Strömung
geraten, kann er den deutschen Touristen Konrad
(Clemens Schick) retten, doch dessen besten
Freund holt die See. Während man den Leichnam
an der Küste sucht, kommen sich Konrad und sein
Retter näher. Die starke körperliche Anziehung
schlägt schnell in tiefere Gefühle um.
Donato folgt Konrad nach Berlin und damit in eine
Stadt, die nicht am Meer liegt, in der man sich jedoch neu erfinden kann. Jahre später wird Donato
mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Voller Wut
sucht sein Bruder eine Antwort auf die Frage, wa-
rum Donato ihn einfach verlassen konnte. Aber so
wie Donato findet auch Ayrton (Jesuita Barbosa)
im heftigen Puls der fremden Stadt mehr Fragen
als Antworten...
„Den Mut zu haben, alles hinter sich zu lassen
und sein Leben neu zu erfinden, war der Kern von
Praia do Futuro. Dies ist etwas, was wir uns alle
wünschen, aber uns oft nicht trauen. Vielleicht,
weil wir so vieles zurück lassen müssten, um den
Sprung zu wagen. Der Film zeigt Figuren, die den
Mut haben, diesen Sprung zu wagen, den Schritt
ins Unbekannte zu machen. Das Gefühl dies zu
tun, ist im Titel des Films selbst wiederzufinden –
Futuro, Zukunft, vorwärts gehen.“ Karim Aïnouz
47
Er gehört
zu mir...
Es ist die wahre
Liebe, die nie mehr
vergeht...
Immer knackfrisch
&
zum Anbeipoen
JB Caesar
Tastes
like the rainbow
Direkt am Kröpcke,
gegenüber der Oper.
Jim Block Hannover, Georgstraße 35
Freitag 24. Oktober 2014|14.00 Uhr
Intersexion
Grant Lahood, Neuseeland 2012, 68’ OF (englisch)
Grant Lahood portraitiert in diesem sehr persönlichen Dokumentarfilm eine Reihe von intersexuellen Menschen aus den USA, Irland, Deutschland, Südafrika, Australien und Neuseeland und
schildert ihre Erlebnisse während der Kindheit,
Jugend, Beziehung und im zunehmenden Alter. Bei
allen Unterschieden in Persönlichkeit und Lebensgeschichte zeigen sich bemerkenswerte Parallelen
in den Erfahrungen mit einer Umwelt, die auf strikte Einteilung in Mann und Frau besteht.
Jahrzehnte dazu, dass Ärzt_innen weltweit Eltern
empfahlen, möglichst früh durch Operationen
und Hormonbehandlung eine „geschlechtliche
Eindeutigkeit” ihrer Kinder herzustellen und ihnen
die ursprüngliche Identität zu verschweigen.
Intersexion erzählt in herzerwärmender Weise die
Geschichte einer Gruppe von Menschen, die gesellschaftlich so gut wie unsichtbar sind, und hält
ein engagiertes Plädoyer für Selbstbestimmung
und geschlechtliche Vielfalt.
Als geradezu tragische Fehlentwicklung in der
medizinischen Entwicklung stellte sich die Theorie
des Sexualforschers John Money heraus, der
Annahme, dass das Geschlecht von der Erziehung
und nicht von der Natur abhinge. Dies führte über
„I hope this documentary will show everyone that
the ‘shame and secrecy’ model hasn’t worked –
and that intersex children can grow up to make
informed choices about their own bodies.” Grant
Lahood
Hermes und Aphrodite
Gregor Zootzky, Deutschland 2013, 10’ o.D. (Animationsfilm)
Saschas Körper entwickelt sich in der Pubertät anders als bei
anderen Mädchen. Sie macht sich auf in eine sagenhafte Welt der
geschlechtlichen Vielfältigkeit.
Prädikat: wertvoll (Deutsche Film- und Medienbewertung)
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Freitag 24. Oktober 2014|16.00 Uhr
Naked Rose|Il Rosa Nudo
Giovanni Coda, Italien 2013, 70’ engl. U. (italienisch)
Der Dokumentarfilm Naked Rose ist eine kunstvolle
und radikale Auseinandersetzung mit der Situation
schwuler KZ-Häftlinge im Dritten Reich.
Der Film ist maßgeblich inspiriert von der Lebensgeschichte von Pierre Seel, einem Elsässer, der
mit 17 Jahren nach der Besetzung Frankreichs
von den Nationalsozialisten im Sicherungslager
Schirmeck-Vorbruck inhaftiert wurde und dort
Unerträgliches erlebte. Nach seiner Entlassung
wurde Pierre Seel von seiner Familie gedrängt,
seine Homosexualität zu verleugnen und zu
heiraten. Im Jahr 1982 ging Pierre Seel mit seiner
Lebensgeschichte an die französische Öffentlichkeit und entwickelte sich zu einem Vorreiter
des politischen Kampfs um die Anerkennung der
wegen ihrer Homosexualität Deportierten.
Regisseur Giovanni Coda gibt neben Pierre
Seel auch weiteren Zeitzeugen eine Stimme
und gemahnt auf eindringlichste Weise an das
Schicksal der während des NS-Regimes verfolgten
Homosexuellen, die im öffentlichen Gedenken
über Jahrzehnte praktisch verschwiegen wurden.
Thematisiert werden auch die menschenverachtenden pseudowissenschaftlichen Experimente des
SS-Arztes Carl Vaernet.
Zu den eingesprochenen Erinnerungen der
Überlebenden werden assoziative, teils pantomimische oder ballettartige Spielszenen gezeigt, die
das Grauen nicht direkt abbilden, aber intensive
Stimmungen auslösen.
Zu Gast: Regisseur Giovanni Coda
53
Freitag 24. Oktober 2014|18.00 Uhr|Literaturetage
Offenes Tanzcafé
Auch dieses Jahr ist TanzArt wieder zu Gast bei
den Perlen! Wir freuen uns sehr über diese nun
schon über Jahre andauernde Kooperation!
Rumba, Foxtrott, Cha Cha Cha & Co: die Klassiker
unter den Gesellschaftstänzen werden die Literaturetage beschwingen. Mit argentinischem Tango
und Salsa bereichern südamerikanische Klänge
den Abend. Und Schwofen zu Walzer und Discofox
rundet den Mix ab.
Um 18 Uhr starten wir mit einer kleinen Tanzstunde; lasst euch überraschen... Offen für alle
Geschlechter, Singles und Paare, Anfänger_innen
und Fortgeschrittene.
Ab 19 Uhr heißt es dann: „Darf ich bitten ?“,
„Shall we dance ?“ Also runter vom Sofa, rein in
die Tanzschuhe. Denn dann wird das Künstlerhaus
zum Tanzhaus!
TanzArt gibt es seit 18 Jahren und ist seitdem
nicht mehr wegzudenken aus Hannovers Szene.
Derzeit wird in 11 Kursen getanzt, mit Schwerpunkt bei den Standard- und Lateintänzen. Tango
Argentino, Salsa, Swing, Disco-Fox stehen immer
mal wieder am Wochenende auf dem Programm.
Das Team von TanzArt und die Perlen freuen sich!
54
Die Goldene Perle - Der Publikumspreis 2014
Wir laden Dich ein! Gib Deine Stimme ab für unseren Publikumspreis GOLDENE PERLE in den
Kategorien „Bester Langfilm“, „Bester Kurzfilm“
und „Beste Dokumentation“.
Die Teilnahme ist denkbar einfach: Füll einfach
zu jedem Film, den Du gesehen hast, die am
Eingang zum Kinosaal bereitliegenden Stimmkarte aus und wirf sie nach dem jeweiligen Film
in unsere Box im Kinofoyer.
Die Verkündung der Publikumsfavoriten findet
am Samstag, den 25.10.2014 vor dem Abschlussfilm im Kinofoyer statt.
Das Mitmachen lohnt sich! Wir haben von unseren Partner_innen aus Hannovers Szene wieder eine große Anzahl von tollen Preisen zur
Verfügung gestellt bekommen.
Herzlichen Dank an
55
Freitag 24. Oktober 2014|18.00 Uhr
Heterosexual Jill
Michelle Ehlen, USA 2013, 80' OF (englisch) dt.U. angefragt
Jill macht eine Therapie zur Lesbenbekehrung, um
an ihrer Rückkehr ins Hetera-Leben zu arbeiten.
Sie kommt auf die Idee, die Beziehung zu ihrer Exfreundin Jamie wiederaufleben zu lassen, nur um
sich zu beweisen, dass sie nicht mehr auf sie steht
und daher logischerweise nicht mehr lesbisch ist.
Jamie, zwischen Schuldgefühlen und Verlangen
hin und her gerissen, lässt sich auf diesen Plan
ein. Währenddessen wetteifern Lola und David um
die Zuneigung Josès, der sexuell nicht unbedingt
festgelegt ist. Als die Komplikationen zwischen
Jill und Jamie zunehmen, beginnt Jill José als ihr
Ticket in die Hetero-Welt anzusehen. Die Dreiecksbeziehungen werden immer komplizierter und
Jamie findet sich in ihrer eigenen Identitätskrise
wieder, in der sie alles und jeden in Frage stellt –
sich selbst eingeschlossen.
Stop Calling Me Honey Bunny
Die Fortsetzung von Butch Jamie (2010), bei der
Michelle Ehlen wieder Autorin, Regisseurin,
Produzentin und Schauspielerin in einer Person
ist, ist nicht minder komisch, scharfzüngig und
sozialkritisch. War Butch Jamie eine Satire zum
Thema Gender, ist Heterosexual Jill eine Satire zum Thema Sexualität. Der Film balanciert
das Publikum gekonnt zwischen Gelächter und
Schmerz, Verlangen und Unterdrücken, Sexualität
und Identität.
Gabrielle Zilkha, Kanada 2013, 11' dt.U. (engl.)
Was tun, wenn das erste Verliebtsein und die sexuelle Anziehung nachlassen… und die Partnerinnen Häschen sind?
57
Freitag 24. Oktober 2014|20.00 Uhr
The Way He Looks|Hoje Eu Quero Voltar Sozinho
Daniel Ribeiro, Brasilien 2014, 95' dt.U. (portugiesisch)
Wie drehe ich einen Film, der dem Publikum die
Lebenswelt eines Blinden näherbringen will?
Eines Menschen, der sich eben nicht auf Bilder
und visuelle Reize verlassen kann, um die Welt
zu erfahren. Diese Herausforderung meistert
Regisseur Daniel Ribeiro mit seinem Film The Way
He Looks wirklich grandios.
Im Mittelpunkt des Films steht der von Geburt
an blinde Teenager Leonardo, der energisch um
Unabhängigkeit und Selbstständigkeit mit seinen
übervorsichtigen Eltern ringt. Mit Giovana, die
in die gleiche Klasse geht, pflegt Leo eine enge
Freundschaft. Sie verbringen viel Zeit miteinander,
lachen gemeinsam und tauschen sich über ihre
Nöte aus. Giovana ist sozusagen Leos Fels in der
Brandung, aber dann kommt ein Neuer in die Klasse. Gabriel wird schnell zum Schwarm der Klasse,
eine besonders enge Verbundenheit entwickelt er
aber zu Leo. Das obligatorische Zweiergespann
entwickelt sich plötzlich zu einem Dreieck, und so
stellen sich bald Eifersüchteleien ein. Aber auch
Gefühle, die sich Leo zuvor nie hatte träumen
lassen.
The Way He Looks hat auf der diesjährigen Berlinale den Teddy Award als bester Film mit LGBTThematik gewonnen. Ferner erhielt der Film den
von der internationalen Filmkritiker und Filmjournalisten-Vereinigung FIPRESCI vergebenen
gleichnamigen Preis für den besten Spielfilm in
der Panorama Sektion.
Ein Film, der berührt und einem nahe geht. Unsere
Empfehlung: Absolut sehenswert!
Ein Nachmittag
Søren Green, Dänemark 2014, 9' dt.U. (dän.)
Zwei Jungs verbringen ihre Zeit zusammen vor dem
PC – oder ist da mehr im Spiel?
59
Präsentiert von
Freitag 24. Oktober 2014|20.00 Uhr|Maestrosaal
Sounds Queer D 2013, 60'
Kumbia Queers: More louder bitte! D 2013, 47'
Sounds Queer
Sounds Queer
Dan Bahl, Deutschland 2013, 60' engl.U.
Die Doku sounds queer porträtiert drei weibliche
DJs und ihre Lebenswelt in einer noch immer
männlich dominierten Szene. Ausgehend vom Alltag der Protagonistinnen entsteht ein Panorama
um Berlin, Feminismus, Nerdtum, queeres Leben,
die Liebe zur Musik und die Sehnsucht nach
Selbstverwirklichung.
Zu Gast:
Dan Bahl und Almut Wetzstein
Kumbia Queers
Kumbia Queers: More louder bitte!
Natalia Sanhueza / Almut Wetzstein,
Deutschland 2013, 47'dt.U. (spanisch)
Kumbia Queers: more louder bitte! ist ein Dokumentarfilm über sechs lateinamerikanische Musikerinnen, deren Sound eine Mischung aus Rock,
Pop, Punk und Cumbia ist. Der Film bietet einen
Einblick in ihr Leben als queere Musikerinnen in
Argentinien und Mexiko, die den als frauenfeindlich und chauvinistisch bekannten Musikstil des
Cumbia neu interpretieren und ihn zu tanzbarem
Punk verwandeln.
61
Freitag 24. Oktober 2014|22.00 Uhr
Pearls for Boys
Schwules Kurzfilmprogramm
MeTube: August sings
Carmen „Habanera“
Daniel Moshel, A 2013, 4' o.D. (frz. ges.)
Spooners
Bryan Horch, USA 2013, 11' dt.U.
Nelson und Corey brauchen für ihr Schlafzimmer
ein neues Bett. Wenn es nur nicht so peinlich
wäre, im Laden preiszugeben, um wen es sich
beim Schlafpartner handelt…
Pix
Selbstdarstellung im Internet ist ja schön und gut
– aber wer lädt bloß solch einen Videoclip hoch?
;-)
Antonio da Silva, Portugal 2014, 3' o.D.
2500 Bilder aus
schwulen Online-Datingplattformen in 3
Minuten, zusammengesetzt zu einer
rasanten erotischen
Bilderfolge.
The Rookie And The Runner
Off A Cliff
Augie Robles, USA 2013, 10' OF (engl.)
Ein attraktiver Jogger erlebt mit zwei Kerlen im
Wald mehr Nervenkitzel, als ihm lieb ist.
Cédric Jouarie,
Taiwan 2013, 6'
engl. U. (Mandarin)
Ein junger Mann hat seinem Partner, einem viel
beschäftigten Choreographen, etwas Wichtiges zu sagen, aber der
hat einfach keine Zeit,
richtig zuzuhören.
I Love Hooligans
Nomansland
Jan-Dirk Bouw, NL 2013, 13' engl.U. (niederl.)
Der dokumentarische Animationsfilm gewährt Einblicke in das Leben eines
schwulen Hooligans, der
seinen Verein über alles
setzt und dieser Liebe
auch seine sexuelle Orientierung unterordnet.
Karsten Geisnæs, DK 2013, 35' dt.U. (dän.)
Christians Freund hat
sich von ihm getrennt
– und das bleibt nicht
der einzige Schicksalsschlag. Wird Christian es
schaffen, für seine Liebe
einzustehen und zurück
ins Leben zu finden?
63
Cruise Patrol
Bobby de Groot/Arjan van Meerten,
Niederlande 2013, 8' o.D.
Unglaublich, wer alles so auf den Highways im
Mittleren Westen unterwegs ist – wie gut, dass es
die furchtlose Polizeistreife gibt!
Wini + George
Benjamin Monie, USA 2013, 12' dt.U. (engl.)
Das Phallometer
Tor Iben, Deutschland 2013, 7' dt.U. (engl.)
Der kleine George ist ein verträumter Außenseiter… da lernt er die verschrobene alte Wini aus
dem Nachbarhaus kennen. Berührende Geschichte
einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier, die an
die Macht der Phantasie und einen Schutzraum für
Träume glauben.
Ein politischer Flüchtling, der wegen seiner
Homosexualität verfolgt wird? Das muss er den
strengen Amtspersonen erst mal beweisen…
Gesamt ca. 107'
Samstag 25. Oktober 2014|14.00 Uhr
Pierrot Lunaire
Bruce LaBruce, Deutschland/Kanada 2014, 51’ s/w mit engl.U. (deutsch)
Komponist Arnold Schönberg schuf 1912 aus 21
Gedichten von Albert Giraud die atonale Komposition „Pierrot lunaire“ für Sprechstimme und Kammerensemble und setzte damit einen Meilenstein
in der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Die Filmfassung von Bruce LaBruce geht zurück
auf ein gemeinsames Bühnenprojekt mit Dirigent
Premil Petrovic und Schauspielerin Susanne
Sachsse, mit der LaBruce seine kongeniale
Zusammenarbeit fortsetzt. Mit betörend schönen
Schwarz-Weiß-Bildern erzählt Pierrot Lunaire zur
Musik Schönbergs ein poetisches wie radikales
Großstadtmärchen über Geschlechtsidentität und
-fixiertheit. Inspiriert wurde Bruce LaBruce von
einer wahren Geschichte oder vielleicht auch nur
einer „Urban Legend“ aus dem Toronto der 70er
Jahre.
LaBruce: „Eine junge Frau, die sich regelmäßig als
Mann kleidet, verliebt sich und verführt ein junges
Mädchen, das keine Ahnung hat, dass ihr Liebhaber das gleiche Geschlecht hat. Als das Mädchen
ihrem Vater den ‚neuen Freund’ vorstellt, wird
dieser misstrauisch und deckt den Betrug auf.
Obwohl sich die Gefühle seiner Tochter nicht
ändern, verbietet er den Liebenden, sich wiedersehen. In zornigem Wahn entwickelt der ‚Junge’
einen abenteuerlichen Plan, um dem Vater seiner
Geliebten seine ‚Männlichkeit’ zu beweisen.“
Das Gesamtkunstwerk aus Elementen von
Stummfilm, Theater, Cabaret, klassischer Musik,
Deklamation, Technomusik und Pornographie erscheint genauso avantgardistisch wie Schönbergs
bahnbrechendes Werk vor einem Jahrhundert.
Teddy Special Jury Award, Berlinale 2014
67
Samstag 25. Oktober 2014|15.30 Uhr
Xenia
Panos H. Koutras, GR/F/B 2014, 128‘ dt.U. (griechisch/albanisch)
Nach dem Tod ihrer albanischen Mutter reist der
16jährige offen schwule Dany von Kreta nach
Athen zu seinem älteren Bruder Odysseas, genannt Ody. Beide beschließen, ihren griechischen
Vater zu finden, den sie niemals kennengelernt haben, und machen sich auf eine abenteuerliche und
zeitweilig surreale Odyssee durch ein zerrissenes
Land. Insgeheim erhofft sich Dany, dass sein
Bruder Ody, ein begnadeter Sänger, den Gesangswettbewerb „Greek Star“ in Thessaloniki gewinnt,
um ihnen beiden ein besseres Leben zu ermöglichen. Und ganz nebenbei macht jeder auf seine
Weise seine ersten amourösen Gehversuche…
In den Hauptrollen überzeugen Kostas Nikouli
(Dany) und Nikos Gelia (Ody) mit überschäumender Lebensfreude und Ausgelassenheit.
Mit ihrer Unbekümmertheit und gleichzeitigen
Verletzlichkeit gewinnen sie schnell die Herzen
der Zuschauer.
Die äußerst quirlige Road-Comedy oder besser
gesagt Dramödie des griechischen Regisseurs
Panos Koutras feierte beim diesjährigen Cannes
Filmfestival im Rahmen der Reihe „Un Certain
Regard“ ihre Weltpremiere und avancierte dort
zum Publikumsliebling.
Nach dem Studium in London und Paris startete
Koutras sein Filmdebüt 1999 mit der Science
Fiction Parodie Attack of the Giant Moussaka. Es
folgten Alithini Zoi (2004) und Strella (2009), den
wir auch bei den PERLEN zeigten. In seinem nunmehr vierten Film erzählt er die Geschichte zweier
albanisch-griechischer Brüder auf der Suche nach
einem Platz in der griechischen Gesellschaft, in
der sie sich nicht akzeptiert fühlen.
69
Samstag 25. Oktober 2014|18.00 Uhr
Pearls for Girls
Lesbisches Kurzfilmprogramm
Between us
Vecinas
Ariel hat eine Affäre mit Tara. Bald bemerkt sie,
dass sie mehr will als ein leidenschaftliches
Intermezzo, doch Tara ist verheiratet und kann ihr
dieses „mehr“ nicht geben. Die Zeit der Entscheidung ist gekommen …
Mamen und Gloria haben beschlossen, zusammen
zu ziehen und auch mit ihren neuen Nachbarinnen
verstehen sie sich gut. Doch bald leihen sie sich
gegenseitig mehr als bloß Zucker und Mehl …
Perruche
Eine belgische Geschichte
Ping Wen Wang, USA 2014, 12' OF
Roxanne Gaucherand, B 2013, 11' engl.U. (frz.)
Nach einem flüchtigen Kuss auf einer Party
beschließt Lousie ihrer besten Freundin Pauline
einen Brief zu schreiben, in dem sie ihr ihre
Gefühle offenbart. Doch kaum ist der Umschlag im
Briefkasten, würde sie es am liebsten ungeschehen machen.
Eli Navarro, Spanien 2012, 15' dt.U. (span.)
Myriam Donasis, Frankreich 2012, 25' dt.U.
(französisch)
Muriel ist 39 und beschließt, ihren Kinderwunsch
nun endlich zu verwirklichen. Wären da nicht ihre
Partnerin, die von der Idee wenig begeistert ist
und die französischen Gesetze, die ihr im Wege
stehen. Sie versucht ihr Glück in Belgien – eine
tragisch-komische Reise beginnt.
71
Hymnen an die Nacht
Aquaporko!
Zwei junge Frauen treffen sich jeden Abend heimlich und „(er-)leben“ die Literatur der Deutschen
Romantiker. Novalis’ „Hymnen an die Nacht“
lässt sie sich zwischen Poetik und Todessehnsucht
wandeln.
Eine wunderbare Reportage über Melbournes
„Queer fat femme“ Synchronschwimm-Team.
Kelli Jean Drinkwater taucht ein in die Welt von
radikaler Körperpolitik und der gesellschaftlichen
Nicht-Akzeptanz von Dick-Sein. Sie spricht mit den
Mitgliedern von Aquaporko! über Selbstwahrnehmung und ein positives Körpergefühl und appelliert humorvoll und inspirierend an die großartige
Vielfalt, die wir und unsere Körper haben.
Selcuk Zvi Cara, Deutschland 2011, 12'
Kelli Jean Drinkwater & Anna Helme,
Australien 2013, 21' dt.U.
Gesamtlänge ca. 96'
Samstag 25. Oktober 2014|20.00 Uhr
Girltrash: All night long
Alexandra Kondracke, USA 2014, 86' dt.U. (englisch)
Girltrash: All night long ist die verrückte MusicalAdaption der erfolgreichen Web-Serie, die neben
zahlreichen bekannten Schauspielerinnen aus The
L-Word oder South of Nowhere, ein paar eingängigen Songs auch noch jedes Thema anreißt, was
man für einen schönen amüsanten Unterhaltungsfilm braucht. Da sind zum einen Daisy und Tyler,
die endlich ihren Durchbruch als Rockband beim
lokalen Bandwettbewerb haben wollen. Dazu stößt
Daisys kleine Schwester, Typ blonde Musterschülerin, die aber diese Nacht ihrer heimlichen
Angebeteten ihre Gefühle stehen will. Diese steht
dafür aber auf Tyler. Dann funken auch noch
Daisys Ex-Freundin, über die sie noch nicht hinweg
ist, dazwischen sowie frisch aus dem Gefängnis
entlassen Monique, die von Tyler noch Geld fordert. Das Chaos nimmt seinen Lauf…
Mit viel Durchhaltevermögen nach eine Produktionszeit von vier Jahren der Web-Serie doch noch
der Sprung auf die große Leinwand gelungen und
es ist ein unterhaltsamer Film entstanden, dem
man das Herzblut und den Spaß, den alle Beteiligten hatten, ansieht.
75
Samstag 25. Oktober 2014|22.00 Uhr
Eat With Me
David Au, USA 2014, 95’ OF (englisch)
Das Finale des Festivals gehört dieses Jahr
Eat With Me, einer romantischen Komödie mit
nachdenklichen Untertönen, die in der asiatischen
Community von Los Angeles angesiedelt ist.
und zu wiederkehrenden Schwierigkeiten bei der
Partnersuche führt, erschweren die Wiederannäherung, aber wenn die Worte fehlen, verbindet die
gemeinsame Begeisterung für die Kochkunst.
Emma (wunderbar: Sharon Omi) entschließt sich,
aus ihrer lieblosen Ehe auszubrechen, und zieht
kurz entschlossen zu ihrem Sohn Elliot (attraktiv:
Teddy Chen Culver), einem Chefkoch, dessen
erfolgloses chinesisches Restaurant kurz vor der
Schließung steht. Mutter und Sohn sind sich über
die Jahre fremd geworden, weil Emma mit Elliots
Homosexualität nicht umgehen kann. Jetzt stehen
beide vor einem Wendepunkt in ihrem Leben und
brauchen einander mehr als je zuvor.
Das Spielfilmdebut von Regisseur David Au bietet
liebenswerte Unterhaltung und erinnert an Filme
wie Eat Drink Man Woman und Das Hochzeitsbankett
– kein Wunder, zählen doch Ang Lee und Wong
Kar Wei zu David Aus erklärten Vorbildern.
Emmas Vorurteile und Elliots Angst vor Gefühlsäußerungen, die er von seinen Eltern adaptiert hat
Ein sinnliches Filmvergnügen, das hoffentlich
Appetit macht, gleich auf der Abschlussparty in
der Cumberlandschen Galerie vorbeizuschauen…
oder doch erst mal beim China-Restaurant um die
Ecke?
77
Die 7Weltwunder präsentieren:
Wunderperlen –
Die perlende Filmfestparty
Auch dieses Jahr kann die große Abschlussparty des Filmfestivals in den historischen Räumlichkeiten der Cumberlandschen Galerie gefeiert werden. Dafür einen herzlichen Dank an das
Schauspielhaus Hannover!
Gute Stimmung, erfrischende Getränke und Gäste, die Spaß am Feiern haben – aus dieser Mischung wird eine aufregend bunte und erlebnisreiche Partynacht. Nach einer spannenden Filmwoche kann nun endlich überschüssige Energie auf der Tanzfläche abgebaut werden.
Das Team von Calamari-Moon und das 7Weltwunder-Team werden euch dort mit den gewohnten Highlights eine aufregende Party bieten. Feiert mit uns einen grandios perlenden
Filmfestabschluss!
Eintritt 6.00 Euro, ermäßigt im Vorverkauf 5.00 Euro|Kartenvorverkauf ausschließlich
Montags bis Freitags von 12.00 Uhr-18.00 Uhr in der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus
25.10.2014 - 23.00 Uhr
Cumberlandsche Galerie, Prinzenstr. 9, 30159 Hannover
78
Jeden Do
20 Uhr
queer_bar
jede woche _ immer anders _ für alle
Asternstraße 2 · 30167 Hannover
andersraum.de
Montag 13. Oktober 2014|20.15 Uhr|
Apollo-PERLE: Pride
Matthew Warchus, Großbritannien 2014 , 120' dt.F.
Liebenswerte Komödie, die mit Charme und Herz an
einen historischen Fall von unerwarteter Solidarität
erinnert: Britische Bergarbeiter werden bei ihrem einjährigen Streik unerwartet von schwulen und lesbischen Aktivisten aus London unterstützt.
Um gegen Zechenschließungen und Privatisierung zu
kämpfen, die Margaret Thatchers Regierung beschlossen hat, treten auch die Bergarbeiter eines walisischen Dorfs in den Streik. Unerwartete und nicht unbedingt willkommene Unterstützung erhalten sie von
einer kleinen schwul-lesbischen Aktivistengruppe aus
London, die für die Kumpel Spenden sammelt. Als die
urbanen Exoten das Dorf besuchen, schlagen Vorurteile durch, herrscht zunächst Distanz, bis man entdeckt, dass es weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt. Das Gute-Laune-Gefühl dominiert in
diesem britischen Film. Berührend und euphorisch.
Montag 20. Oktober 2014|20.15 Uhr|
Apollo-PERLE: Von
Mädchen und Pferden
Monika Treut, Deutschland 2014, 82'
Der neue Film von MONIKA TREUT! Ganz im Norden, am
Rickelsbüller Koog, soll die 16-jährige Alex endlich feste
Strukturen kennen lernen. Das zumindest erhofft sich ihre
Adoptivmutter, die die Schulabbrecherin zu einem Praktikum auf den Reiterhof abgeschoben hat. Alex ist zunächst
wenig begeistert - Rauchverbot, kaum Handyempfang, vor
sieben aufstehen und viel Arbeit. Aber eben auch: Pferde,
ein freier Blick auf Horizont und Meer - und die charismatische Reitlehrerin Nina, eine starke und unabhängige
Frau, die offen lesbisch lebt. Gerade hat Alex eine erste
Annäherung an Nina gewagt, als Kathy, ein Feriengast aus
reicher Familie, mit ihrem eigenen Pferd auf dem Hof ankommt. Aus anfänglicher Eifersucht entwickelt sich zwischen den Mädchen eine Freundschaft, die bald über die
gemeinsame Liebe zu den Tieren hinausgeht...
Apollo-Kino, Limmerstr. 50, Kartenverkauf nur im Apollo-Kino
im Frühling 2015
Wir wandeln mal eine Weisheit aus der Welt
des Fußball ab: Nach dem Festival ist vor
dem Festival! Wenn Euch nach Abschluss des
Filmfests die Wartezeit bis zu den nächsten
„Perlen“ immer viel zu lang erscheint, freut
Euch auf die „Perlen im Frühling“ 2015!
Dieses Jahr wurde es an den Pfingsttagen
auf dem Hannover Pride richtig heiß! Das
Straßenfest am Pfingstsonntag fand bei brütender Hitze, aber auch großartiger Stimmung zum ersten
Mal wieder auf dem Opernplatz statt, und das Perlen-Team war mit seinem Infozelt mitten drin. Natürlich
haben wir auch wieder drei queere Filmperlen gezeigt und erfreulich viele Menschen trotz hochsommerlicher Temperaturen ins Kino im Künstlerhaus gelockt.
Auch 2015 wollen wir uns am kulturellen Rahmenprogramm des Hannover Pride beteiligen und rund um
Pfingsten wieder zu den „Perlen im Frühling“ mit drei Filmen im Kino im Künstlerhaus einladen. Über
die genauen Termine informieren wir Euch rechtzeitig. Achtet einfach auf die Veröffentlichungen in den
Szenemagazinen, informiert Euch über die Homepage des Kinos im Künstlerhaus oder fordert unseren
Perlen-Newsletter unter perlen-hannover@gmx.de an!
Impressum
Veranstalter: Kino im Künstlerhaus •
Kommunales Kino der Landeshauptstadt Hannover
Programm und Redaktion: Stefan Abrahams,
Alexa Büchler, Christian Degenhardt, Burkhard
Frahm, Nele Leiner, Stefanie Lindemeier, Hubertus
Schültken
Organisation: Stefan Abrahams, Alexa Büchler,
Christian Degenhardt, Burkhard Frahm, Ramona
Kaufmann, Claudia Kruse, Nele Leiner, Stefanie
Lindemeier, Hubertus Schültken|Susanne Grund,
Boris Wiegand
Sophienstr. 2 • 30159 Hannover
Kartenreservierung und Vorverkauf:
Tel.: 0511/168-4 55 22
E-Mail: KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Eintrittspreise je Veranstaltung*: 6,50 /4,50 E erm.
Beim Kauf von 5 Karten*: 6,00/4,00 Euro ermäßigt
*außer Eröffnungsprogramm und Wunderperlen-Party
Wunderperlen-Party: VVK Mo.-Fr. 12.00-18.00 Uhr
in der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus
Kinotechnik: Boris Wiegand, Björn Kahle, Gernot
Wegemund, Franziska Wenzel
Karten für MonGay und WoMonGay im Apollo-Kino,
Limmerstr. 50, Tel: 45 24 38
Layout: Claudia Grund
Dank an: Queerscope, Apollo-Kino Hannover, VNB,
TanzArt e.V., Schauspiel Hannover
dt.U.: Original mit deutschen Untertiteln • engl.U.:
Orig. mit englischen Untertiteln • OF: Originalfassung • dt.F.: deutsche Fassung • o.D.: ohne Dialog
Das Perlen-Filmfest ist Mitglied von Queerscope
- Independent German Queer Film Festivals.
Programmänderungen sind nicht erwünscht,
aber ausdrücklich vorbehalten.
Ralf König
p&lp
28.09. 2014
– 18.01.2015
Dienstag bis Sonntag und an
Feiertagen 11.00 bis 18.00 Uhr
24. und 31. 12. geschlossen
Georgengarten, 30167 Hannover
www.karikatur - museum.de
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Seele and Geist
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