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Oktober - November 2014
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Gemeindebrief
In die ersten Augenblicke des neuen Tages gehören
nicht eigene Pläne und Sorgen, auch nicht der Übereifer der Arbeit, sondern Gottes befreiende Gnade, Gottes segnende Nähe.
Dietrich Bonhoeffer
Gemeindeinformationen
Deutschsprachige Evangelische Gemeinde Barcelona
carrer de Brusi 94, E – 08006 Barcelona
Pfarrer: Holger Lübs
Sprechstd.: dienstags 10-12 Uhr, nachmittags nach Absprache
Telefon: 93 200 07 08, in Notfällen auch: 663 887 853
Email:luebs@deg-barcelona.es
Vorsitzender des Kirchenvorstandes: Peter Zantop
Telefon: 627 463 006
Email:zantop@deg-barcelona.es
Gemeindebüro: Blanca Linares
Telefon: 93 200 07 08, Fax: 93 209 95 71
Email:info@deg-barcelona.es
Website:www.deg-barcelona.es
Öffnungszeiten des Gemeindebüros:
Dienstag, Mittwoch und Freitag:
von 9 – 13 Uhr
Donnerstag: von 16 – 19 Uhr
Montags und am ersten Freitag im Monat ist das Gemeindebüro geschlossen.
Bank:
La Caixa ES16-2100-0600-81-0202346247, CAIXESBBXXX
Dt. Bank ES23-0019-0021-33-4011545804, DEUTESBBXXX
Steuernummer:
N.I.F. R 0800571 B
Die Deutschsprachige Evangelische Gemeinde Barcelona ist eine selbstständige Gemeinde. Sie ist mit der Evangelischen Kirche in Deutschland verbunden
und verwaltet und finanziert sich selbst, überwiegend aus Gemeindebeiträgen.
Wir laden alle deutschsprachigen evangelischen Christen aus Katalonien ein,
Mitglieder unserer Gemeinde zu werden.
Deutscher Hilfsverein, Kontakttelefon: IMPRESSUM
Druck: Druckhaus Harms, Groß Oesingen, Auflage: 500 pro Ausgabe
Redaktion: Anna Pape, Birgit Carls-Eisenberg, Blanca Linares, Holger Lübs,
Judith Hämmerling-Weinmann.
2
689 474 970
Der Gemeindebrief erscheint im Auftrag des
Kirchenvorstandes, in der Regel 5x pro Jahr:
Dez/Jan, Feb/März, April/Mai, Juni-Sept, Okt/
Nov. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion
wieder.
An(ge)dacht
Jesus, der Weinstock
(Johannes 15, 1-8)
Liebe Gemeinde,
Rainer und ich haben auf der Dachterrasse des Pfarrhauses zwei Weinstöcke gepflanzt und einer von ihnen
trieb auch schon Frucht. Sie sehen die
Traube auf der Titelseite.
Unsere Aufgabe als Gärtner ist, für
gute Erde, für Licht und Luft, Sonne
und Wasser zu sorgen. So kann der
Weinstock wachsen und gedeihen.
Nur so kann er Frucht bringen.
Es ist ein Bild für Gott und seinen
Sohn.
Der Weinstock Jesus wird eingepflanzt, er wird ins Grab, in die Erde
gelegt, dort wächst und erblüht aufs
Neue, viel prächtiger als vorher. Viele
Reben treibt er aus, kleine Äste,
Triebe, die mit ihm verbunden sind,
die an ihm hängen.
Diese Triebe tragen Früchte, Trauben
schwer und voll. Die Trauben können
zu Wein werden, zum Symbol für das
Abendmahl, für die verwandelte Gegenwart Christi.
Das Bild vom Weinstock steht für eine
tiefe Verbundenheit. Wir sind durch
Jesu Worte, durch unseren Glauben
mit Christus und mit Gott verbunden.
Dadurch kann schöpferische Lebensenergie von Gott durch Christus in uns
hinein, in unser Herz und in unsere
Seele einfließen. Diese Kraft kann
uns keiner einfach so nehmen. Menschen nicht, der Körper nicht. Diese
Lebensenergie ist das, was Theologen
meinen, wenn sie von der Gegenwart des Auferstandenen sprechen.
Christus und somit Gott ist bei uns, in
uns, wir sind nicht ohne Beistand und
Tröster, wie das Johannesevangelium
sagt. Auch da nicht, wo menschliche
Begleiter zurückbleiben müssen.
Man kann aber auch bei dem Gärtner
verweilen, der sich um alles kümmert.
Das kann entlastend sein. Jemand
anderes kümmert sich um mich. Ich
muss gar nicht alles auf meinen Schultern tragen. Der Weinstock und seine
Reben werden umsorgt von dem
Weingärtner. Er sorgt selber dafür,
dass sie Frucht bringen. Er reinigt,
pflegt und bemüht sich um die Reben.
Sie dürfen sich ihm anvertrauen. „Befiehl du deine Wege ... Er wird’s wohl
machen ...“, wie es bei Paul Gerhardt
heißt.
So können wir zu Erntedank unserem
Schöpfer danken und die volle saftige
Traube ernten.
Rainer und ich erfreuen uns jeden
Tag über das Wachsen des Weinstockes und wünschen Ihnen, liebe
Gemeinde, seine Frucht als ein Geschenk Gottes anzusehen.
Ihr Pfarrer Holger Lübs
3
Bericht vom KV
Im Juni tagte der Kirchenvorstand zum
letzten Mal vor der Sommerpause im
Juli und August. Das nächste Treffen
findet am 17. Oktober statt.
Abgesehen von den üblichen Tagesordnungspunkten wurden besonders
erörtert:
• Der Chorausflug und der Seniorenausflug.
• Die Konfirmation am Pfingstsonntag.
• Ein Konzert der Fundación Goethe
in der Gemeinde
• En Familientag in der Gemeinde mit
anschließendem Grillen.
• Eine Kirchennacht mit vielen musikalischen Stücken, kleine Häppchen
und was zu Trinken für den Hunger
und Durst zwischendurch.
Die Arbeiten der Instandsetzung der
Elektroinstallation sind abgeschlossen
und können nun im Oktober vom
entsprechenden Amt abgenommen
werden. Noch fehlt die Aktualisierung
der Dokumente im Amt, die aber unabhängig von der Installation vorangeht und demnächst abgeschlossen
sein soll.
Die diesjährige Tagung der iberischen
Kirchenvorstände findet in der Woche
vom 25. bis 28. September hier in
Barcelona, in den Räumlichkeiten der
Gemeinde statt. Erstmals nimmt auch
der KV von Toulouse daran teil.
4
Wir brauchen Ihre Hilfe !
Nächstes Jahr feiern wir Goldkonfirmation. Dazu haben wir eine Liste mit
den Namen der betreffenden Mitglieder erstellt, die wir anschreiben
möchten. Wer hat noch Kontakt, bzw.
Information zu Gemeindemitgliedern,
die zwischen 1960 und 1965 konfirmiert wurden?
Die Liste ist im Büro einzusehen.
Herzlichen Dank.
Für den Kirchenvorstand
Peter Zantop
Gemeindewanderung
Liebe Wanderfreunde!
Nun haben wir die hoffentlich erholsame Sommerpause hinter uns und
fangen wieder mit sportlichen Aktivitäten an. Es geht los am
4. Oktober 2014:
Wanderung zum Kloster "San Jeronimo de la murtra" und zum "poblado
ibérico puig castellar" (leicht bis mittelschwer)
8. November 2014:
Wanderung im Montseny
Die Einzelheiten der Wanderungen
werden per Aushang rechtzeitig bekanntgegeben.
Frauke Schreck
Stadtspaziergänge
Nach einem schönen und für mich
sehr lehrreichen Gespräch mit Petra
Paulus und ihrem Mann Wolfgang,
die schon über fünfzig Jahre in Spanien leben, ist mir noch mal ganz klar
geworden, dass ich, der erst ein Jahr
hier ist, keine Seminare über ARCHITEKTUR und STÄDTEBAU in BARCELONA zu halten habe.
Ich denke, dass ich ganz bescheiden
zuhören muss, was diejenigen schon
wissen, die hier ein Menschenalter
leben.
Wozu wir aber gemeinsam kommen
können ist, die STADT ANZUSCHAUEN
mit dem wissenden Blick der einen
und dem neugierigen Auge des Zugereisten. Gemeinsam können wir
vielleicht dann nicht nur „sehen“, sondern wie Thomas Mann einmal sagte:
„Schauen“, das heißt mit dem „geistigen Auge wahrnehmen und intuitiv
erleben“.
Ich schlage also vor, dass wir
in loser Folge „STADTSPAZIERGÄNGE“ machen (wie das ja
schon früher angeregt worden
ist).
Beginnen wollen wir beim Barcelona-Pavillon von Ludwig
Mies van der Rohe.
Er ist eine „IKONE“ der Weltarchitektur. Er ist aber auch ein Ort
des ruhigen „Schauens“ und des
Gespräches.
Bei diesem unserem ersten Treffen
können wir auch dann festlegen, wie
wir es bei weiteren Terminen halten
wollen – vor allem, was die Erwartung
der „Mit-Spaziergänger“ sind.
Wir treffen uns am Mittwoch, den 9.
Oktober um 14.30 Uhr unmittelbar
vor dem Pavillon (er liegt etwa auf
halber Höhe der Treppe zum Nationalmuseum, rechts von ihr (von der
Plaza España aus gesehen).
Der Eintritt ist 5,-Euro.
Wir werden uns etwa eine bis eineinhalb Stunden dort aufhalten.
Den folgenden Termin schlage ich für
den 13. November 2014 um 14.30
Uhr an der Plaza Lesseps vor. Genaues
und ein Lageplan werde ich noch an
der Pinwand anschlagen.
Ich freue mich auf Ihr / Euer Kommen,
Rainer Wiesmaier.
5
Gemeindesaal in neuem Glanz!
Wie schon einige Gemeindeglieder feststellen
konnten, erstrahlen die Wände des Gemeindesaales seit Anfang Juli in leuchtendem Weiß.
Dank einer kleinen, unermüdlichen, fleißigen
Gruppe Freiwilliger wurde der Saal nach guter
Vorbereitung gestrichen. Dank sei auch der Jugend, die nicht mit auf die Fotos wollte.
Sogar die Kronleuchter wurden neu verkabelt.
Dank der freundlichen Unterstützung unseres
Mitgliedes Frau Greta Schindler und Joaquin
Folch erhielten wir die Wandfarben, Pinsel und
Abdeckmaterial preisgünstig.
Dafür herzlichsten Dank.
Was wäre das Arbeiten ohne ein stärkendes
Mittagessen? Herzlichen Dank den Spendern
der leckeren Salate, Tortilla, Obstsalat oder Kuchen und dem herzhaften Braten.
6
... ein Wunsch, der in Erfüllung geht, kriegt augenblicklich Junge ...
Nun fallen die renovierungsbedürftigen Heizkörper, Fenster und Türen natürlich besonders auf.
Das ist sicher ein neues Projekt, das die Gemeinde
mit ihrer Hilfe in Angriff nehmen wird.
Auf jeden Fall erfreuen wir uns an dem hellen Saal
und sind nun gespannt, wie die neuen Raffgardinen vor den Fenstern das Bild abrunden werden.
Für das Team
Andrea Mirovsky, Anna Pape
7
Die Liturgie des Gottesdienstes, Teil 2.
Schon sehr bald nach dem ersten
Auftreten Martin Luthers suchten
Geistliche, die der Reformation nahestanden, nach neuen Gottesdienstformen. Man wollte diese entweder
nach strikt biblischen Grundlagen neu
entwerfen oder zumindest die überlieferten liturgischen Traditionen von
Elementen „reinigen“, die man als
Fehlentwicklungen ansah. Vor allem
die mittelalterliche Opfer-Theologie
der römischen Messe war den Reformatoren anstößig (vgl. Luthers Kritik
am Messopfer).
So ist z. B. überliefert, dass schon
1522/23 an vielen Orten erste Versuche mit deutschen Abendmahlsgottesdiensten unternommen wurden, z.
B. durch Karlstadt in Wittenberg oder
durch Martin Bucer, Kaspar Hedio, Johann Schwebel und Johannes Oekolampad auf Franz von Sickingens
Ebernburg. Oft wurden dabei nur
einzelne Teile des Gottesdienstes ins
Deutsche übertragen (z.B. die biblischen Lesungen) oder einfach nur die
Kanon-Gebete (Canon Missae) ausgelassen.
Einige dieser frühen evangelischen
Gottesdienstordnungen wurden gedruckt und fanden so, wie anderes
reformatorisches Gedankengut, rasch
Verbreitung und Nachahmung, z. B.
8
• 1522 Die Evangelische Messe von
Kaspar Kantz in Nördlingen
• 1523 Das Testament Jesu Christi
von Johannes Oekolampad in Basel
• 1524 Die Evangelische Deutsche Messe (Verfasser unbekannt) in
Worms
• 1524 Die Deutsche Messe von
Martin Bucer u. a. in Straßburg
• 1524 Die Deutsche Evangelische
Messe von Thomas Müntzer in Allstedt
• 1525 Die Evangelische Messe von
Andreas Döber und Andreas Osiander
in Nürnberg
Aus anderen Orten und von anderen
Reformatoren ist bekannt, dass sie zumindest Teile der
Messe in deutsch
hielten oder auch
das Abendmahl
„unter beiderlei
Gestalt“ (also mit
Brot und Wein)
austeilten.
Die hier genannten Gottesdienstordnungen sind untereinander zum Teil
sehr unterschiedlich in ihrem Ablauf
und ihren Veränderungen gegenüber
der mittelalterlichen Messe. Ihnen
allen gemeinsam sind aber folgende
Punkte:
• Sie folgen dem Ablauf der mittelalterlichen (römisch-katholischen)
Messe relativ genau.
• Sie gebrauchen konsequent die
deutsche Sprache.
• Sie schließen eine Feier des
Abendmahls mit Brot und Wein ein.
• Sie lehnen den früher vom
Priester still zu sprechenden Canon
Missae ab, der in besonderer Weise
Ausdruck der römisch-katholischen
Opfer-Theologie ist.
Martin Luthers Deutsche Messe 1526
Martin Luther selbst gab den Reformwünschen zunächst nur sehr zögerlich nach, indem er 1523 die beiden
Schriften Von ordenung gottes diensts
ynn der gemeine (deutsch) und formula missae et communionis (lat.)
veröffentlichte, die im Gegensatz zu
den oben erwähnten Schriften aber
beide keine ausgeführte Gottesdienstordnung enthalten, sondern in
denen er lediglich erläutert, wie er
sich einen neuen, reformatorischen
Gottesdienst in Zukunft vorstellt.
Die Deutsche Messe und Ordnung des
Gottesdiensts wurde von Luther 1526
herausgegeben. Sie unterscheidet
sich von seinen eigenen Schriften aus
dem Jahr 1523 und von den oben
genannten früheren Versuchen vor
allem durch folgende Dinge:
• Luther schafft für den gottesdienstlichen (liturgischen) Gesang
neue, eigene Melodien.
• Luther weicht von der überlieferten Ordnung der gottesdienstlichen Stücke der Messe an einigen
Stellen deutlich stärker ab.
• Manche Stücke fehlen bei Luther
(z. B. das Gloria in excelsis und das
Halleluja). Ob er diese Stücke implizit
mitgemeint hat oder tatsächlich ausgelassen haben wollte, ist unklar.
Dass in Luthers Gottesdienstordnung
keine Lieder erwähnt werden, muss
nicht bedeuten, dass keine Lieder gesungen werden sollten. Im Gegenteil,
der Liedgesang der Gemeinde z. B. vor
und nach der Predigt, während und
nach der Austeilung des Abendmahls
ist aus anderen Schriften Luthers und
seiner Zeitgenossen belegt.
Ablauf der Deutschen Messe:
Eingangslied oder Introitus (Eingangspsalm)
- Kyrie eleison
- Kollektengebet
- Epistel
- Graduallied
- Evangelium
- Glaubensbekenntnis als Lied
- Predigt
- Vaterunser-Paraphrase (Umschreibung) und Vorbereitung zum Abendmahl
- Konsekration (durch die Einsetzungsworte)
- Elevation
9
- Austeilung des Brotes
- Sanctus
- Austeilung des Kelches
- Dankgebet
- Segen
Die Wirkung von Luthers deutscher
Messe
Die Ordnung, wie sie Luther in der
Deutschen Messe vorschlägt, hat sich
in den evangelischen Kirchen nicht
durchgesetzt. Vor allem die Aufteilung
der Austeilung (erst wird das BrotWort gesprochen, dann erhalten alle
das Brot; dann erst wird das KelchWort gesprochen und alle kommunizieren ein zweites Mal) ist im sonntäglichen Normalgottesdienst schon
aus Gründen der Praktikabilität nicht
durchführbar. Seine radikale Kürzung
und Neuformulierung der Vorbereitung des Abendmahls (u. a. Auslassung der Präfation, der Anamnese
und der Epiklese) ging den meisten
Theologen und Kirchenleitungen zu
weit. Als Normalform des lutherischen und überhaupt des evangelischen Abendmahlsgottesdienstes hat
sich deshalb eine Form durchgesetzt,
die wesentlich näher am Ablauf der
originalen Form der Messe bleibt, wie
sie etwa die Brandenburgisch-Nürnbergische Kirchenordnung von 1533
(von Andreas Osiander) oder die
norddeutschen
Kirchenordnungen
von Johannes Bugenhagen bieten.
Eine Ausnahme bilden lediglich die
10
südwestdeutschen lutherischen Gebiete (Württemberg, Baden, Pfalz),
die auch bei der Feier des Abendmahls der wesentlich schlichteren
Fassung des oberdeutschen Predigtgottesdienstes folgen, wie sie etwa
die württembergische Kirchenordnung von 1553 enthält.
Weit verbreitet haben sich dagegen
die von Luther geschaffenen Melodien, vor allem sein Kyrie eleison,
sein deutsches Sanctus Jesaja, dem
Propheten und sein Credo-Lied Wir
glauben all an einen Gott.
(aus Wikipedia)
Liebe Leser des Gemeindebriefes,
wir wollen zum Gottesdienst in der
Martin-Luther-Kirche der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde
eine Messe nach Martin Luther feiern.
Sie haben sicher an dem Beitrag gemerkt, dass der Ablauf der Deutschen
Messe nach Martin Luther fast der
gleiche ist, den unsere römisch katholischen Schwestern und Brüder feiern.
So feiern wir die Messe und haben
zur musikalischen Bereicherung einen
spanischen Klosterchor eingeladen,
der die Messe mit Gregorianik umrahmt.
Lassen Sie sich also herzlich einladen
am Sonntag, den 19.Oktober 2014
um 11.00 Uhr in die Carrer Brusi 94.
Holger Lübs
Die schönsten Pflanzen der Bibel
Amygdalus communis - Mandel
Juglans Regia - Walnuss
Pistacia viera - Pistazie
„Ich bin hinabgegangen in den Nussgarten, zu schauen die Knospen im
Tal, zu schauen, ob der Weinstock
sproßt, ob die Granatbäume blühen.“
Hohelied Salomos 6, 11
„Da sprach Israel, ihr Vater, zu ihnen:
Wenn es denn so ist, wohlan, so tut‘s
und nehmt von des Landes besten
Früchten in eure Säcke und bringt
dem Manne Geschenke hinab, ein
wenig Balsam und Honig, Harz und
Myrrhe, Nüsse und Mandeln.“
Genesis 43, 11
Walnüsse wuchsen
einst im Überfluss
im Heiligen Land,
während Pistazienbäume erst
aus dem Osten
eingeführt wurden.
Am weitesten verbreitet ist heute die
Mandel, die in ganz Israel wild wächst.
Die Wilde Mandel ist ein mittelgroßer
Baum mit bitteren Früchten, der
seine Blätter zu Winteranfang verliert.
Wenn der kalte Winter dann zu Ende
ist, ist er von allen Bäumen der erste,
der herrlich weiß und rosa blüht, noch
bevor er wieder grüne
Blätter bekommt. Die
süße Mandel wurde
im Heiligen Land vor
Jahrtausenden kultiviert und
wird auf die örtlichen wilden Mandelbäume aufgepfropft.
Wie ja schon ausreichend belegt,
sind Nüsse sehr gesund, da sie reich
an ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß
(wichtig für Vegetarier), Vitaminen,
Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen sind. Hier
die wichtigsten Eigenschaften:
- Mandel: Sie enthält Magnesium, das
gut für Nerven und Muskeln ist.
- Walnuss: Sie gehört zu den besten
natürlichen Quellen des „Schlafhormons“ Melatonin. Die ungesättigten
Fettsäuren helfen, den Cholesterinwert zu senken und beugen Herzinfarkten vor. Durch ihren Zink-Anteil stärken Walnüsse zudem
das Immunsystem.
- Pistazien: Wirken durch
ihren Kaliumgehalt regulierend auf unseren Flüssigkeitshaushalt und helfen beim Abnehmen.
Ein ausführlicher Bericht zu dem
Thema wurde in unserem Dezemberheft 2010 herausgegeben.
Blanca Linares
11
Gesundheitstipp
Ist Milch gesund?
In meiner Kindheit hatte ich eine
Freundin, deren Eltern einen Bauernhof mit vielen Kühen besaßen.
Wenn die Kühe gemolken wurden,
spielten wir gerne das Spiel „Kuh erkennen“. Dabei wurde die Milch einiger Kühe in verschiedene Becher gefüllt und wir mussten dann jeder Kuh
den richtigen Becher zuordnen. Das
war nur möglich, weil jede Kuh eine
individuelle Milch produzierte, die
auch immer etwas eigen schmeckte.
Hatte die Kuh vor kurzem gekalbt, war
die Milch z.B besonders süß.
Die frisch gemolkene Milch wird
Rohmilch genannt. Sie ist unverarbeitet, hat noch den vollen Fettgehalt
und ist im Kühlschrank 2 Tage haltbar.
Wegen der Keime, die sie enthalten
kann, sollten Schwangere und Kleinkinder auf sie verzichten. Heutzutage
bekommt man sie allerdings sowieso
nur noch selten. Bevor sie in den
Handel kommt, wird die Milch vieler
Kühe in der Molkerei zusammen gekippt und dann pasteurisiert. Dabei
wird sie wenige Sekunden erhitzt,
um Bakterien abzutöten und dann
als Frisch-Milch verkauft. Durch das
sehr kurze Erhitzen gehen nur wenige
Inhaltsstoffe verloren. H-Milch wird
länger wärmebehandelt, um sie auch
12
langfristig ohne Kühlung haltbar zu
machen. Sie verliert dabei nicht nur
an Geschmack, auch einige Vitamine
werden dadurch zerstört. Weitere
Inhaltsstoffe wie z. B. Kalzium und
Milchzucker bleiben aber erhalten.
Milch ist eine Lösung von Eiweißen,
Milchzucker und Milchfetten in
Wasser. Außerdem enthält sie viel
Kalzium, wichtige Spurenelemente
und Vitamine. Je nach Tierart variiert
die Zusammensetzung etwas. Der
natürliche Fettgehalt bei Kuhmilch
liegt bei circa 4,2%. Mittels Zentrifugieren wird der Fettgehalt reduziert
und das Fett kann für Milchprodukte
verwendet werden. Vollmilch enthält
dann noch 3,5% und fettarme Milch
1,5-1,8% Fett.
Bei laktosefreier Milch wird der Milchzucker enzymatisch entfernt, um sie
auch für Menschen mit Laktoseintoleranz verträglich zu machen.
In keinem anderen Land wird so viel
Milch getrunken wie in Deutschland.
Aber auch in anderen Ländern Europas, so auch hier in Spanien, ist der
Verzehr an Milch und Milchprodukten
hoch. Das liegt vor allem daran, dass
80% der Europäer, anders als in den
asiatischen Ländern oder in Afrika,
Milch gut vertragen. Normalerweise
verschwindet im Kleinkindalter die
Fähigkeit, Milchzucker zu verdauen.
Das Enzym, das für die Spaltung der
Laktose verantwortlich ist, wird nicht
weiter gebildet. Laktoseintoleranz ist
also eigentlich normal. In Nordeuropa hat sich aber vor vielen tausend
Jahren eine Genmutation durchgesetzt, die es uns ermöglicht auch als
Erwachsene Milchzucker zu verdauen
und Milch zu trinken.
Aber ist das auch gesund?
In letzter Zeit gerät die Milch immer
häufiger in Kritik. Sie soll dick machen,
Allergien verursachen, für Diabetes,
Akne und Krebs mit verantwortlich
sein.
Vor allem von Veganern wird die
Milch angeprangert. Einige der Vorwürfe lassen sich nicht belegen. Milch­
-allergie ist relativ selten. Ob sie andere Allergien fördert, ist unklar. Es
gibt sogar Studien, dass Kinder, die
Rohmilch direkt von der Kuh trinken,
allgemein gegen Allergien geschützt
sind. Ob Krebs durch Milchtrinken
ausgelöst werden kann, ist umstritten. Das Darmkrebsrisiko soll sogar
dadurch verringert werden. Brust
und Prostatakrebs könnten allerdings
durch hohen Milchkonsum gefördert
werden.
Bei Akne gibt es aber inzwischen viele
Studien, die belegen, dass ein hoher
Milchkonsum die Aknebildung fördert. Hier ist der Verzicht auf Milch
und Milchprodukte oft hilfreich.
Osteoporose kann vor allem durch
viel Bewegung und genügend Kalzium
und Vitamin D günstig beeinflusst
werden. Sicherlich kann ein Teil des
Kalziums durch Milch und Käse zu-
geführt werden. Aber auch andere
Lebensmittel (z. B. Sojaprodukte,
Mandeln und Sesam) beinhalten viel
Kalzium, sodass die nötige Konzentration auch ohne oder mit geringer
Milchzufuhr erreicht werden kann.
Nicht von der Hand zu weisen ist aber,
dass der hohe Milchkonsum zu einer
Produktionssteigerung der Milchkühe
geführt hat, die dem Geschmack und
der Qualität der Milch schadet. Mein
Kindheitsspiel würde heute wohl
nicht mehr funktionieren. Damals
produzierte eine Kuh circa 3000 Kilogramm Milch pro Jahr. Heute liegt die
Milchleistung bei circa 9000 Kilo/Jahr.
Das kann nur durch Zufüttern von
Kraftfutter und Hormonen und durch
Stallhaltung erreicht werden. Deshalb
sollte man darauf achten, seine Milch
von Molkereien zu kaufen, die auf
Weidehaltung Wert legen und keine
Hormone zufüttern.
Mein Fazit ist, wenn man sich an die
Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hält und pro Tag
nicht mehr als ein Glas Milch (möglichst Bio), Joghurt oder Buttermilch
und 1-2 Scheiben Schnittkäse isst,
kann man nicht viel falsch machen.
Möchte man aber auf Milch verzichten, gibt es viele Produkte, wie
z.B. Sojamilch, Reismilch oder Hafermilch, durch die wir sie ersetzen
können, ohne mit Mangelerscheinungen rechnen zu müssen.
Birgit Carls-Eisenberg
13
Martin Luther in Barcelona
Interview mit Martin Luther
Reporter: Hallo Herr Luther! Hätten
Sie ein wenig Zeit für ein Interview?
Luther: Gerne!
Reporter: Warum spalten Sie die
Kirche?
Luther: Es war nicht meine Absicht,
die Kirche zu spalten, es gab wohl ein
paar Meinungsverschiedenheiten.
Reporter: Wie sind Sie zu dem Entschluss gekommen, die Kirche zu
spalten?
Luther: Ich vertrete nur die Menschheit, denn mir wurde beigebracht
nach der Bibel zu leben.
Reporter: Wie gehen Sie damit um,
wenn Andere anderer Meinung sind
als Sie?
Luther: Ich respektiere es, denn jeder
hat ein Recht auf eine eigene Meinung, allerdings nur, solange keine
Gewalt angewendet wird!
Reporter: Was halten Sie vom Papst?
Luther: Er verhält sich wie ein Herrscher, dem es nur um Geld und sein
eigenes Wohl geht. Außerdem habe
ich das Gefühl, dass er sich selbst am
Wichtigsten findet.
Reporter: Wieso würden Sie lieber
zu Tode verurteilt werden, als Ihre
Schriften zu widerrufen?
Luther: Ich bin mir in meiner Meinung
sehr sicher und ich stehe dazu, denn
durch Gottes Barmherzigkeit bin ich
Christ geworden. Deswegen wird Gott
14
auch bei mir barmherzig sein!
Reporter: Wieso haben Sie das Neue
Testament der Bibel übersetzt?
Luther: weil mir die Glaubensverbreitung sehr am Herzen liegt und daran,
Gottes Worte zu verbreiten, vor allem
in den unteren Schichten der Bevölkerung.
Reporter: Wenn Sie doch so gläubig
sind, warum heirateten Sie Katharina
von Bora?
Luther: Es ist in der Bibel nicht widerlegt zu heiraten, was wiederum zeigt,
dass sich die Kirche ändern muss und
vor Allem auch soll! Demnach finde
ich nicht, dass es ein Fehler war, Katharina zu heiraten.
Seit diesem Sommer bin ich in Barcelona eingetroffen und habe meine zukünftige neue Heimat in der MartinLuther-Kirche der Deutschsprachigen
Evangelischen Gemeinde gefunden.
Da ich vorher noch nie in Spanien
war, habe ich erst einmal die Stadt
erkundet und viele Sehenswürdigkeiten besucht, wie das alle Touristen
machen. Mit viel Freude habe ich die
Stadt auf mich wirken lassen und freue
mich nun als „Lutherzwerg“ hier eine
neue Heimat gefunden zu haben. Am
Sonntag, dem 2. November, zwei Tage
nach dem Reformationsfest, möchte
ich als „Lutherzwerg“ mit allen Gottesdienstbesuchern mein neues zu
Hause feiern: Luther in Barcelona!
Im Uhrzeigersinn:
Casa Battló, Sagrada Familia, auf dem
Wasserweg mit der Stadt zu Füßen, vor
der Torre Mapfre und dem Hotel Arts, am
Strand der Barceloneta und bei Santa
Maria del Mar.
15
Oktober
Wann
Was
Samstag, 4.
Sonntag, 5.
Mittwoch, 8.
Donnerstag, 9.
Info
Gemeindewanderung
S. 4
11.00
Gottesdienst zum Erntedank
S. 18
10.00
1. Treffen der Bastelgruppe zum
Adventasbasar
S. 23
16.30
Seniorentreffen, Spielenachmittag
14.30
Stadtspaziergang
Freitag , 10. - Sonntag, 12.
S. 5
Familienfreizeit, Thema wird noch
bekanntgegeben
Sonntag, 12.
11.00
Gottesdienst mit Prädikantin Eva Janicke
Dienstag, 14.
18.00
Kirchenkino
Mittwoch, 15.
17.00
Gesprächskreis N(achmittag)
Samstag, 18.
Sonntag, 19.
S. 24
1100 - 1600 Konfitag
11.00
Gottesdienst, anschließend
Gregorianischer Chor
S. 23
Dienstag, 21. - Sonntag, 26. Gemeindereise nach Frankreich
Sonntag, 26.
11.00
Gottesdienst mit Abendmahl mit Prädikant
Paul Klinkisch
Mittwoch, 29.
13.30
Seniorenessen
16
November
Wann
Was
Sonntag, 2.
11.00
Gottesdienst mit Taufe
Dienstag, 4.
10.00
Seniorenausflug, Ziel wird noch
bekanntgegeben
Samstag, 8.
Gemeindewanderung
Sonntag, 9.
11.00
Gottesdienst mit Trauung
Dienstag, 11.
18.00
Ökumenischer Martinsumlauf
Mittwoch, 12.
17.00
Gesprächskreis N(achmittag)
Donnerstag, 13.
14.30
Stadtspaziergang
Samstag, 15.
Info
S. 4
S. 29
S. 5
1100 - 1600 Konfitag
Sonntag, 16.
11.00
Gottesdienst mit Taufe
Dienstag, 18.
18.00
Kirchenkino
Mittwoch, 19.
16.30
Senioren, Andacht und Themen
Samstag, 22.
11.00
Besuch auf dem Montjuic
Sonntag, 23.
11.00
Gottesdienst mit Abendmahl
Samstag, 29.
16.30 –
19.00
Adventsbasar
Sonntag, 30.
11.00
GO- Special, anschl. Adventsbasar
S. 25
S. 29
S. 20
Dezember
Donnerstag, 4.
13.00
Der DHV Barcelona lädt ein
S. 28
17
Erntedankfest
Kinderseite
Liebe Gemeindemitglieder,
Hallo ihr lieben Kinder!
am Sonntag, den 5. Oktober, feiern
wir Erntedank und daher bitten wir
Sie wie jedes Jahr wieder um Erntedankgaben als Dank für die Ernte
des Jahres.
Wenn ihr auf dem Weg zur Schule mit
dem Bus, der Metro, vielleicht mit
dem Fahrrad seid, werden euch bald
die Veränderungen an den Blättern
der Bäume auffallen. Das bedeutet,
der Herbst kommt! Das lässt sich
schön an den sich färbenden Blättern
beobachten.
Da alle Gaben an die „Residencia Infantil Emanuel“ gespendet werden,
bitten wir Sie in der Hauptsache um
nicht verderbliche Nahrungsmittel
(Mehl, Zucker, Marmelade, Nutella,
Reis, Nudeln, usw.), die als Vorräte eine Weile halten; vielleicht auch
ein paar Süßigkeiten, die den Kinder
Freude machen.
Um Gemüse und Obst zur Dekoration des Altars kümmert sich die Gemeinde.
Holger Lübs
18
In diesem Monat, am 31. Oktober
feiern wir noch eine andere Veränderung als die Natur – die Reformation!
Reformation bedeutet Erneuerung
und die evangelische Kirche denkt
dabei an Martin Luther, der vor über
400 Jahren die Bibel studierte und
predigte. Am 31. Oktober schrieb er
seine neuen Gedanken über Gott und
die Kirche auf und schlug sie an die
Tür der Schlosskirche zu Wittenberg.
Das gefiel den Mächtigen der Kirche
aber nicht und man verbot Luther,
seine Lehre zu verbreiten und verfolgte ihn. Doch er hatte Freunde, die
ihn auf einer Burg, der Wartburg, versteckten. Dort übersetzte er das Neue
Testament in die deutsche Sprache.
Seitdem gibt es neben der Katholischen auch die Evangelische Kirche.
Viel Freude beim ausmalen des
Mandalas!
Eure Rahel
Kinderseite
19
Adventsbasar
Samstag, den 29. November
von 16.30 – 19.00 Uhr:
- Eröffnung des Basars und
Verkaufsbeginn
- Kaffee und Kuchen
- Glühwein
Sonntag, den 30. November
ab 11.00 Uhr
- Familiengottesdienst zum 1. Advent
mit Hochziehen des Adventskranzes
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Auf unserem Basar finden Sie :
Selbstgemachtes
Adventskränze und Gestecke,
Stollen und Kleingebäck, Schmalz und Marmelade;
Hexenhäuschen, vielfältige Weihnachtskarten, Seidenmalerei,
Näh-, Strick- und Stickarbeiten und
Basteleien, Tannenbaumschmuck und Kerzen.
Ebenso Tannenzweige und Blumen,
antiquarische Bücher, Kirchenkalender
und geistliche Literatur.
Wie auch im letzten Jahr haben wir
einen Tisch mit Büroartikeln zu besten Preisen.
Für das leibliche Wohl bieten wir an:
Kaffee und Kuchen,
Würstchen vom Grill und Wienerwürste, Salate,
frische Reibekuchen, Waffeln;
Glühwein, Sekt, Wein, Bier und alkoholfreie Getränke.
Wer hilft mit?
Bitte melden Sie sich bei
Andrea Mirovsky (936500898) Anna Pape (936503144)
oder im Gemeindebüro.
Kuchen, Torten und Salate können Sie abgeben:
In der Gemeinde am Samstag, den 29. Nov. von 10 – 14 Uhr
und Sonntag, den 30. Dez. vor dem Gottesdienst
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Amtshandlungen
Es wurden getauft:
Aitana Kalau vom Hofe Muñoz, am 8. Juni
Kilian Kostadinov Duran am 21. Juni
Victoria Lauk am 22. Juni
„Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen
Wegen.“ Psalm 91, 4
Es wurden getraut:
Greta Schindler und Joaquin Folch am 31. Mai in Barcelona
Maria Teresa Martinez und Sebastian Liebs am 2. August in
Zaragoza
Maria Prats und Jan-Hendrik Thum am 30. August in Orrius
Irina Ukolova und Gerry Weber am 13. September auf Ibiza
„Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes
Lob.“ Römer 15, 7
Wir nahmen Abschied von:
Magdalena Schilling am 14. Juni im Alter von 88 Jahren
Dieter Hilmer am 15. Juni im Alter von 78 Jahren
Kurt Querbach am 21. Juni im Alter von 70 Jahren
Daniel Vilaseca am 11. Juni im Alter von 47 Jahren
Gunther Schodlock am 3. August im Alter von 85 Jahren
Wolfgang Schilling am 15. August im Alter von 93 Jahren
Pf. Hans Stemper am 28. August im Alter von 80 Jahren
Julio Bou am 11. September im Alter von 98 Jahren
Hans Staib am 15. September im Alter von 78 Jahren
Barmherzigkeit wird mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im
Hause des Herrn immer und ewig.“ Psalm 23,6
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Konzert
Basar
Unser Basar wirft seine Schatten
voraus.
Das große Organisationstreffen aller
ehrenamtlichen Helfer findet statt am
Mittwoch, 8. Oktober um 10 Uhr
Liebe Musikfreunde,
Am Sonntag, den 19. Oktober wird
es einen (ökum.) Martin-Luther-Gottesdienst geben (s. Artikel von Pfarrer
Holger Lübs), den der Chor SCHOLA
GREGORIANA DE CATALUNYA musikalisch zur Liturgie passend begleiten
wird. Der Chor existiert seit 2009 wird
von Ramon Vilar i Herms dirigiert und
hat sich zur Aufgabe gemacht, die gregorianischen Gesänge in Spanien wiederaufleben zu lassen.
Im Garten der Carrer Brusi bei Kaffee
und Kuchen mit Informationsaustauch
und Planung zum Basar.
Interessierte, die an diesem Vormittag
nicht teilnehmen können, wenden
sich bitte an:
Anna v.Bassewitz-Pape 93 650 31 44
oder
Andrea Mirovsky 93 650 08 98
Im Anschluss an den Gottesdienst und
einem Aperitif wird es ein Konzert
der Schola Gregoriana de Catalunya
geben (Dauer ca.30 Minuten), zu dem
sie alle eingeladen sind. Der Eintriitt
ist frei, eine Kollekte wird erbeten.
Kommet zuhauf!
Ihr/euer Matthias Weinmann
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Kirchenkino im Oktober
Am Dienstag, den 14.10. um 18.00 Uhr
laden wir ein zum Film
Nokan - Die Kunst des Ausklangs
Die Überraschung
war groß, als 2008
Yojiro
Takitas
Tra g i k ko m ö d i e
„Nokan, Die Kunst
des Ausklangs“
noch vor den
hoch
gelobten
Konkurrenten
„Waltz
with
Bashir“ und „Die
Klasse“ den begehrten Oscar für
den besten fremdsprachigen Film erhielt. Es
ist die emotionale Geschichte eines ruhigen
Mannes, der mit seiner Welt, seinem Vater
und sich selbst in Konflikt geraten ist.
Nach der Auflösung seines Orchesters platzt
Daigo Kobayashis (Masahiro Motoki) Traum
vom Leben als Musiker. Denn die Raten des
18 Millionen Yen teuren Violincellos kann
er ohne Job nicht bezahlen und ist deshalb
gezwungen, das geliebte Instrument zu
verkaufen. Frustriert verlässt er Tokio und
begibt sich, mit seiner Frau Mika (Ryoko Hirosue) im Schlepptau, in seinen Geburtsort
im Norden Japans zurück. Zwar gibt es hier
kein Orchester, aber eine Firma die überraschenderweise auch Ungelernte wie ihn als
24
„Reiseleiter“ engagiert. Es stellt
sich heraus, dass es sich hierbei
um die „letzte Reise“ handelt
und die Firma auf das zeremonielle Herrichten von Leichen
spezialisiert ist. Doch ein außergewöhnlich hoher Vorschuss
und beruhigende Worte des Geschäftsführers Ikuei Saseki (Tsutomu Yamazaki, bekannt aus
Tampopo) überzeugen Daigo
davon, den Job anzunehmen.
Blanca Linares
Regie: Yojiro Takita
Hauptrollen: Tsutomu Yamazaki, Masahiro Motoki, Ryoko
Hirosue
Genre: Drama (Tragikomödie)
Dauer: 131 min
FSK: ab 12 Jahren
K
I
R
C
H
E
N
K
I
N
O
Kirchenkino im November
Am Dienstag, den 18.11. um 18.00 Uhr
laden wir ein zum Film
Die Welle
Fast jeder kennt Morton Rhues Buch „Die
Welle“ – eines der meist begehrtesten
und diskutierten Schullektüren überhaupt. Darin geht es um einen amerikanischen Lehrer, der mit seiner Klasse ein
gewagtes Experiment durchführt, bei dem
die Schüler sich an strikte Vorgaben halten
und der Autorität des Lehrers Folge leisten
müssen. Rhues Buch beruht auf der Erzählung von Ron Jones aus dem Jahr 1967,
der dieses Experiment in seinem Unterricht durchgeführt hatte.
Keiner glaubt daran, dass es möglich
sei, in Deutschland zu der modernen
Zeit eine Diktatur zu errichten? NaziDeutschland sei unantastbar und eigentlich sei man viel zu aufgeklärt, um solch
einem Gedanken der Diktatur erneut
zu verfallen? In der deutschen Film-Version der Geschichte aus dem Jahr 2008
spielt Jürgen Vogel einen Lehrer, der diese
Thesen in seinem Experiment wiederlegt.
Der Film transportiert die Handlung ins
heutige Deutschland mit der Idee: eine
autokratische Bewegung kann überall entstehen, selbst bei uns. Der Drehbuchautor
Dennis Gansel macht die Verführung
durch die Bewegung „Die Welle“ für das
Publikum erfahrbar. In Deutschland sahen
zweieinhalb Millionen Besucher
den durchweg spannenden und
clever aufgebauten Film im Kino.
Zu Beginn des Trailers diskutieren
zwei Jugentliche: “Wogegen soll
man eigentlich heutzutage rebellieren? Die Leute sehnen sich
nach etwas Großem, nach einer
Idee. Und wenn die kommt, machen alle mit!”. Der Film trägt
dazu bei, dass dies nicht so sein
wird.
Judith Hämmerling-Weinmann
Regie:
Frederick Lau, Dennis Gansel
Hauptrollen: Jürgen Vogel, Max
Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Elyas M‘Barek
Genre: Drama
Dauer: 103 min
FSK: ab 12 Jahren
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Wussten Sie schon, ... ... dass am Freiburger Münster sich
... dass der erste Adventskranz 24
Kerzen hatte?
Der erste Adventskranz wurde
1839 von dem evangelisch-lutherischen Theologen Johann H. Wichern erfunden. Die Geschichte
besagt, dass der gebürtige Hamburger mit einigen Kindern in ein
altes Bauernhaus zog, in dem er
die Kinder (aus armen Verhältnissen, Waisen) betreute und mit
dem Nötigsten versorgte. Dieses
alte Bauernhaus ist bis heute als
das Rauhe Haus in Hamburg bekannt.
Während der Adventszeit kam bei
den Kindern immer wieder die
Frage auf, wann endlich Weihnachten sei. Somit beschloss
Wichern 20 kleinere Kerzen und
4 große Kerzen (je Sonntag) in
einem Kreis aufzustellen und
jeden Tag eine neue Kerze anzuzünden. Je mehr Kerzen brannten,
um so näher rückte Weihnachten.
Erst ein paar Jahre später hat sich
daraus der Adventskranz mit vier
Kerzen entwickelt
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ein Wasserspeier befindet, aus dessen
nackten Hintern das Regenwasser abläuft? Einer Legende nach brüskierten die
Steinmetze damit den Erzbischof, dessen
Palais gegenüber lag - jedoch zog dieser
erst lange nachdem die Figur entstanden
war dort ein.
... dass in Deutschland zwei Kirchtürme
stehen, die stärker geneigt sind als der
schiefe Turm von Pisa? Der Turm der
Kirche von Suurhusen nahe Emden hat
eine Neigung von 5,19 Grad, der Turm
der Oberkirche
von Bad Frankenhausen im
Ky ff h ä u s e rkreis (rechts)
ist um 4,6 Grad
geneigt,
das
Wa h r ze i c h e n
von Pisa um
4,56 Grad.
Fußball-WM, Public Viewing in der Gemeinde
Liebe Gemeinde,
Dieses Jahr haben wir wieder die Spiele der Fußballweltmeisterschaft in der
Gemeinde übertragen. Es gab Tage und Zeiten, die besseren Zuspruch fanden
und aber auch andere, bei denen wir nur ein paar wenige Personen waren.
Es hat viel Spaß gemacht und der krönende Abschluss war natürlich, dass
Deutschland Weltmeister geworden ist! Zu diesem schönen Termin waren
wir etwa 130 Personen in der Gemeinde. An Flaggen (auch auf Gesichtern),
Deutschlandtrikots, Outfit in Landesfarbe (schwarzes T-Shirt, rote Hose und
gelbe Schuhe) und bester Stimmung hat es nicht gefehlt.
Zu dieser Gelegenheit haben wir die schöne neue Zapfanlage der Gemeinde
eingeweiht und uns am frisch gezapften Bier erfreut! Bis auf ein paar wenige
Zuschauer aus der Gemeinde waren hauptsächlich Besucher und Touristen
anwesend. Dafür hat sich besonders der Hinweis auf unserer Homepage und
unserer Facebook-Seite bewährt und bestätigt somit, dass diese recht häufig
konsultiert wird.
Unsere Einnahmen belaufen sich auf ca. 950.- € netto.
Ich danke ganz herzlich für ihre fleißige Mithilfe: Julia Dechet, Michael Kreibich,
Cordula Petersmann und Julius Pomp. Somit bleibt nur noch zu sagen: auf ein
Nächstes, spätestens zur EM?!
Viele Grüße, Peter Zantop
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Der Deutsche Hiflsverein Barcelona
... lädt ein
Bundesverdienstkreuz am Bande
“Begegnung zur Adventszeit“
Am Donnerstag, den 12. Juni 2014
überreichte mir der Deutsche Generalkonsul Bernahrd Brasack, anlässlich
eines Cocktails in seinen privaten
Räumen, zu meiner allergrössten
Überraschung das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik
Deutschland.
Liebe Senioren in und um Barcelona:
Auch in diesem Jahr möchte ich Euch
im Namen des Deutschen Hilfsvereins
– DHVB – , zu unserem traditionellen
Weihnachtsessen einladen.
Die Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit des Jahres, wir wollen sie gemeinsam mit euch beginnen, in Dankbarkeit für unsere Familien, Freunde
und Mitmenschen.
Bei einem feinen Menü, Kaffee und
Kuchen, Cava und Adventsgebäck,
wollen wir uns an Weihnachtsliedern
und Weihnachtsgeschichten erfreuen.
Über euer Kommen würden wir uns
sehr freuen.
Termin:
Donnerstag, 4. Dezember, 13.00 Uhr
Eure Kirsten Linke
Anmeldung bei:
Evangelische Gemeinde 93 203 9491
Kirsten Linke
6190684112
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In einer sehr emotionalen Rede würdigte er besonders meine Arbeit für
den Deutschen Hilfsverein Barcelona,
sowie meine jahrelange Tätigkeit in
der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Barcelona und im Raval.
Ich habe mich natürlich sehr gefreut,
denn mit dieser Auszeichnung wird ja
auch die allgemeine Arbeit des DHVB‘s und die der Mirarbeiter geehrt.
Mit lieben Grüßen,
Kirsten Linke
Ökumemischer Martinstag Ewigkeitssonntag
Am Dienstag, den 11. November, feiern wir Sankt Martin.
Wir beginnen um 18.00 Uhr mit einer
Andacht in der ehemaligen Kirche
der Deutschsprachigen Katholischen
Gemeinde in der Calle Copérnico,
anschließend wollen wir einen Laternenumzug in die Calle Brusi 94 machen. Dort wird es nach einer kurzen
Andacht Martinshörnchen und Getränke auf dem Patio geben.
Martin von Tours
und Martin Luther.
Zwei
besondere
Persönlichkeiten,
der eine katholisch,
der andere evangelisch. Martin Luther
wird auf den Namen des anderen
Martin getauft. Von beiden können
wir etwas lernen. Teilen und mutig
sein. Deshalb wollen wir uns an sie
erinnern.
Holger Lübs und
Ottmar Breitenhuber
Jedes Jahr vor dem Ewigkeitssonntag bieten wir auf dem Montjuïc eine
Memoria an den Gräbern unserer
Verstorbenen an. Wir laden Sie ein,
am Samstag, dem 22. November, um
11.00 Uhr auf den protestantischen
Friedhof Montjuïc zu kommen.
Falls Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen, bitten wir um Anmeldung im
Gemeindebüro! Vielen Dank.
Wie jedes Jahr laden wir Sie ein, in unserem Gottesdienst am Sonntag, den
23. November, um 11.00 Uhr der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres zu gedenken.
Holger Lübs
29
Liebe Gemeinde,
Wie jedes Jahr planen wir auch
dieses Mal ein Krippenspiel für den
Familiengottesdienst am 24. Dezember um 16.00 Uhr.
Allerdings ... soll es eine Aufführung
von Erwachsenen für die Kinder und
Jugendlichen sein!
Wer hat Lust? Wer möchte mitmachen
und hat Zeit ab Anfang November 1 x pro
Woche zum Proben zu kommen?
Stück wird noch bekannt gegeben und gemeinsam besprochen. Wir brauchen auch einen „Sachverständigen“, der sich um die Technik kümmern
kann. Wer ist geschickt mit den Händen und kann
beim Bühnenbild helfen?
Normale Alltagskleidung reicht, man braucht keine
besondere Verkleidung.
Regie führen Holger Lübs, Rainer Wiesmaier und
Rahel Böer.
Euer Theaterteam
30
Anzeigen
Physiotherapie
Rehabilitation
www.fortefis.com
Prävention
______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Individuelle Präventionsprogramme
gegen Rückenschmerzen und Stress am Arbeitsplatz
__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Ergonomische Arbeitsplatzanalyse
Bioswing Bürostühle
Sitz-Steh verstellbare Schreibtische
www.ergooffice.es
Cristina Cano · Schahin Fotouri
Balmes 211, 5º2ªA · 08006 Barcelona · TEL: 93 217 75 95 · info@fortefis.com
Möchten Sie
auch bei uns
werben?
Information dazu im Gemeindebüro
unter 93 200 0708 oder auf unserer
Web: www.deg-barcelona.es
31
Unsere Gemeindegruppen
Bibliothek:
Ausleihe zu Bürozeiten, sonntags nach dem
Gottesdienst und dienstags, 17.00 – 19.30 Uhr
(mit Bücherverkauf)
Gesprächskreis N:
Nach Absprache, jeden 3. Mittwoch im Monat.
Renate Pons (93 340 1267)
Gymnastik-Gruppen:
Fit in jedem Alter: dienstags 10.30 Uhr
Information: Frauke v. Hertell (93 540 0446)
Gleichgewicht und Bewegung: donnerstags 9.30 h
Information: Irene Claus (93 203 6146)
Hauskreise:
Information:
Judith Hämmerling-Weinmann (93 319 0968)
Werkstatt am Mittwoch: mittwochs, 10 Uhr
Information:Anna Pape (93 650 3144 ) und
Andrea Mirovsky (93 650 0898)
Mu-Va-Ki:
Mutter-Vater-Kinde-Gruppe
Information: 675353060 Meike Luiz
Ökumenischer Chor
„Jubilate“:
dienstags 20 – 22 Uhr
Chorleiterin: Carina Mora
Seidenmalerei:
mittwochs, 10 Uhr
Information: Renate Pons (93 340 1267)
Seniorenkreis:
jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat
Information: Ute Eversberg (93 372 7124)
Wenn nicht anders angegeben, finden die Veranstaltungen
in den Gemeinderäumen der Calle Brusi 94 statt.
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Seele and Geist
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