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DKV.4171 Positive Bindung: kationisch Isolieren

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DEUTSCHER BETON- UND BAUTECHNIK-VEREIN E.V.
Aktuelles aus der Bauberatung
Chemischer Angriff auf Betonbauwerke – Das neue DBV-Merkblatt
Autor:
Dr.-Ing. Björn Siebert
DBV, Berlin
Einleitung
In DIN 4030-1 bzw. DIN EN 206-1/DIN 1045-2 wird für Grundwässer und Böden eine Einstufung
des chemischen Angriffsgrads in die Expositionsklassen XA vorgenommen. Basis dieser
Einstufung sind Konzentrationen betonangreifender Stoffe, die in Böden und Grundwässern im
Wesentlichen anzutreffen sind. Bei Anwendung dieser Einstufung sind die zugrunde liegenden
Randbedingungen zu beachten, die sich an Verhältnisse in Grundwässern und Böden
orientieren, d. h. permanenter Angriff, Temperaturbereich von 5 °C bis 25 °C sowie große
Mengen stehenden oder schwach fließenden Wassers. Soll für Bereiche außerhalb von Böden
und Grundwässern, in denen diese Bedingungen meist nicht erfüllt sind, z. B. in Kühltürmen,
Fahrsilos (Bild 1), Biogasanlagen oder Abwasseranlagen, eine Bewertung des chemischen
Angriffsgrads vorgenommen werden, kann dieser Bewertungsmaßstab nur eingeschränkt
angewendet werden. In diesem Fall ist u. U. ein breiteres Spektrum betonangreifender Stoffe in
Verbindung mit den wesentlichen Einflussfaktoren, wie z. B. Feuchtetransport, mechanische
Einwirkung, Temperatur etc. im Einzelfall zu bewerten. Ebenso kann eine tiefergehende
chemische Analyse der Angriffssituation, z. B. mineralische oder organische Säure als Ursache
des pH-Werts, erforderlich sein. In der Literatur finden sich hierzu vereinzelt Hinweise,
wohingegen einschlägige Regelwerke meist nicht weiterhelfen. Nicht zuletzt aufgrund der
Komplexität der Schädigungsmechanismen im Beton löst die Bewertung des Angriffsgrads in
der Praxis mitunter große Unsicherheit aus. Dies führt dazu, dass häufig „sicherheitshalber“ die
Expositionsklasse XA3 ausgeschrieben wird, obwohl die Angriffsbedingungen vor Ort eine
Einstufung in die höchste Angriffskategorie nicht rechtfertigen.
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