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Seniorenkolleg
Hochschule Anhalt
Programm für
das Semester 2014/15
Termine des WiS 2014/15, SoS 2015
16.10.2014
Eröffnungsveranstaltung
4
30.10.2014
Die Biene – ein Glied in der Gemeinschaft der Lebewesen
auf unserer Erde und ihre Bedeutung für die Menschen
5
13.11.2014
Sebastian Kneipp - Leben und Werk
6
27.11.2014
Lebensmittel mit allen Sinnen genießen
7
11.12.2014
Internationale Weihnachtsbräuche
8
08.01.2015
Tierzüchtung im Wandel
9
22.01.2015
Die tatsächliche Ursachen der Finanzkrise und ihre
wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen in Deutschland
10
05.02.2015
Artenreiches Grünland Anlage, Aufwertung und nachhaltige Nutzung
11
19.02.2015
Der Silberbergbau in Anhalt
12
05.03.2015
Wie arbeiten Suchmaschinen?
13
19.03.2015
Bergbau im Salzlandkreis - Übersicht über die wichtigsten
Bergbauzweige und über deren historische Entwicklung
14
09.04.2015
Die Bedeutung von Regionalität
für die Entwicklung der ländlichen Räume
15
23.04.2015
Exkursion zum Informationszentrum Reppichau
16
07.05.2015
Albert Schweitzer und Albert Einstein.
Freunde, die die Welt bewegten
17
Liebe Mitglieder des Seniorenkollegs,
das Ihnen vorliegende Programm entstand wieder in Zusammenarbeit mit dem Beirat des
Seniorenkolleg.
Das Seniorenkolleg an der Hochschule Anhalt ist immer gut besucht.
In diesem Jahr ist es gelungen, eine Vielzahl von Professoren der Hochschule Anhalt und
auch einige externe Referenten für Vorträge zu gewinnen. Es spricht sich herum, dass es
sowohl für Sie als Zuhörer als auch für die Dozenten immer wieder eine sehr anregende
Veranstaltung ist.
Darüber hinaus bietet die Hochschule Anhalt Ihnen den Besuch vieler Veranstaltungen an,
z.B. den Tag der offenen Hochschultür, das Erntefest und die Klosterweihnacht.
Gleichzeitig lade ich Sie ein, sich selbst mit Beiträgen in das Veranstaltungsprogramm einzubringen. Nehmen Sie aktiv teil, bringen Sie sich ein! Dazu möchte ich Sie immer wieder
ermuntern. Es gibt weder eine Altersbegrenzung noch bestimmte Voraussetzungen, die
Sie als Teilnehmer erfüllen müssen.
Die Teilnahme am Seniorenkolleg ist kostenfrei und Sie können selbst entscheiden, an welchen Vorträgen Sie teilnehmen möchten.
Informieren Sie sich über die Angebote, nutzen Sie dazu auch die Homepage des Seniorenkollegs. Dort finden Sie neben aktuellen Veranstaltungshinweisen auch weiterführende
Literaturhinweise zu bestimmten Vorträgen.
Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Seniorenkollegs anregende Begegnungen und interessante Veranstaltungen.
Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Orzessek
Präsident
16.10.2014
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Klimaveränderungen in der Hochschulpolitik und im
Pflanzenbau
Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Orzessek
Professor für Grundlagen der Pflanzenproduktion, Hochschule Anhalt
Im Vortrag werden Anpassungsstrategien an veränderte Situationen sowohl für die Entwicklung der Hochschule Anhalt wie auch für den praktischen Pflanzenbau aufgezeigt.
Nach Vorgaben der Landesregierung und in Auswertung des Berichtes des Wissenschaftsrates hat die Hochschule Anhalt einen Hochschulentwicklungsplan bis 2024 aufgestellt.
Trotz rückläufiger staatlicher Finanzierung wird die Hochschule ihre Studienplätze nicht kürzen und will trotz schlechter demografischer Entwicklung ihren sehr guten Zulauf an jungen
Menschen aus dem In- und Ausland auch langfristig erhalten.
Im Pflanzenbau ist die kontinuierliche Klimaerwärmung von großem Einfluss auf die Vegetationsperioden. Aus eigenen Versuchsergebnissen werden Strategien für die Praxis entwickelt, die auch darauf abzielen, weiterhin sehr hohe Leistungen zu erreichen.
Hochschule Anhalt
Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung
Strenzfelder Allee 28 , Gebäude - B010, Raum 111 | 06406 Bernburg (Saale)
Telefon: 03471 355-1179
E-Mail: d.orzessek@loel.hs-anhalt.de
Internet: www.loel.hs-anhalt.de
4
30.10.2014
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Die Biene – ein Glied in der Gemeinschaft der
Lebewesen auf unserer Erde und ihre Bedeutung
für die Menschen
Dr. Hugo Wislicenus
Imker
Der Vortrag beginnt mit der Charakterisierung der Biene als Lebewesen. Die Teilnehmer
des Seniorenkollegs erhalten einen Überblick zu den imkerlichen Produkten Honig, Pollen,
Gelee Royal, Propolis, Wachs und Bienengift. Dabei wird Honig als Nahrungsmittel im Mittelpunkt stehen.
Es wird versucht, den Anwesenden die Arbeit des Imkers mit den Bienen zu verdeutlichen,
um diese als wichtigen Bestandteil der Natur zu erhalten, zu nutzen und zu vermehren.
Dem zuwider laufende Tendenzen werden angesprochen. Aufgezeigt wird, was und wie
jeder Bürger zur Erhaltung der Bienen beitragen kann und welche Aufgaben dazu für die
Gesellschaft insgesamt bestehen und von ihr zu erfüllen sind.
Kastanienweg 41
06406 Bernburg
Telefon: 03471 352516
5
13.11.2014
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Sebastian Kneipp - Leben und Werk
Ilka Stuchlik
Vorstandsmitglied im Kneipp Verein Magedeburg e.V.
Die 5 Elemente der kneippschen Gesundheitslehre und welchen Nutze wir heute daraus
ziehen können.
Im Seminar können weiterhin die Themen Stressprävention und Bewegung konkret angesprochen werden - natürlich immer in Verbindung mit Kneipp.
KNEIPP Verein Magdeburg e.V.
Klaus-Miesner-Platz 1
39108 Magdeburg
Telefon: 0391 7347334
Internet: www.kneipp-verein-md.de
6
27.11.2014
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Lebensmittel mit allen Sinnen genießen
Prof. Dr. Dietlind Hanrieder
Professorin für Lebensmittellehre, Hochschule Anhalt
Lebensmittel dienen nicht nur der Ernährung, sondern auch dem Genuss. Der Genusswert von Lebensmitteln ist für die meisten Verbraucher ein entscheidendes Kriterium beim
Kauf und das entscheidende Kriterium beim Wiederkauf von Lebensmitteln. Sie schätzen
ein zartes Steak, mögen den Geruch frischer Backwaren und erliegen immer wieder auf`s
Neue dem unwiderstehlichen Schmelz von Schokolade. Die Wahrnehmung der Lebensmittel beim Verzehr erfolgt durch die menschlichen Sinne. Die dabei anfallenden Informationen
werden vom Gehirn ausgewertet. Unter Einbeziehung von Emotionen und Konsumerfahrungen beurteilt dieses den Genusswert des Lebensmittels.
Der Vortrag erklärt, wie die menschlichen Sinne funktionieren und bei der Beurteilung des
Genusswertes von Lebensmitteln zusammenwirken. Er zeigt auch, welche Rolle Sinnenprüfungen in der modernen Lebensmittelwirtschaft spielen.
Hochschule Anhalt
Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung
Strenzfelder Allee 28 , Gebäude - B020, Raum 002 | 06406 Bernburg (Saale)
Telefon: 03471 355-1133
E-Mail: d.hanrieder@loel.hs-anhalt.de
Internet: www.loel.hs-anhalt.de
7
11.12.2014
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Internationale Weihnachtsbräuche
Prof. Dr. Elena Kashtanova
Professorin für Internationalen Handel im Agribusiness, Hochschule Anhalt
Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte haben sich in vielen Ländern der Welt unterschiedliche Weihnachtsbräuche entwickelt. Die große Vielfalt der Volksfeste - ob versteckte Mandel in Schweden, trommelnde Kinder in Griechenland, italienische Natal oder das Festmahl
Wigilia in Polen - macht Weihnachten zu der beliebtesten Feierlichkeit des Jahres. Auch
in den Ländern, wo das christliche Weihnachten im XX. Jahrhundert unterdrückt wurde,
gewinnen die alten Traditionen deutlich an Zulauf. Slawische Weihnachten, zum Beispiel,
vereinen die uralten Bräuche und Traditionen mit christlichen und integrieren auch moderne
Elementen in einem fast drei Wochen dauernden Fest.
Hochschule Anhalt
Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung
Strenzfelder Allee 28 , Gebäude - B010, Raum 226 | 06406 Bernburg (Saale)
Telefon: 03471 355-1231
E-Mail: e.kashtanova@loel.hs-anhalt.de
Internet: www.loel.hs-anhalt.de
8
08.01.2015
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Tierzüchtung im Wandel
Prof. Dr. Martin Wähner
Professor für Grundlagen der Tierproduktion, Hochschule Anhalt
Seit ca. 10.000 Jahren hält der Mensch Haustiere. Das ermöglichte die Entwicklung von
Wirtschaft, Handel, Kultur. Bei der Haustierhaltung wendet der Mensch mehrheitlich die
künstliche Selektion an. In der Folge von Tierbeurteilung (Leistungsprüfung), Tierauswahl
(Selektion) und Verpaarung vollzog und vollzieht sich die Tierzucht generell. Dabei haben
sich die Zielstellungen der Zucht (Zuchtziele) im Laufe der Zeit verändert. Heute werden
immer raschere Modifikationen in den Zucht- und Produktionszielen beobachtet. Die Leistungsprüfung ist und bleibt die Grundlage aller Leistungsbewertungen und damit der Züchtung. Sie dient der Beurteilung von Tieren und ist somit die obligatorische Voraussetzung
für eine Zuchtwertschätzung. Die Methoden der Leistungsprüfung haben sich im Laufe der
Zeit verändert. Das wurde dank der Entwicklungen auf den Gebieten der Biowissenschaften, der Technik und der Informatik ermöglicht.
Die Einschätzung eines Tieres im Hinblick auf seine Zuchtverwendungsmöglichkeit beruht
auf den Informationen aus zwei Stufen. Die Zuchttauglichkeit wird einem Vatertier zugesprochen auf der Basis der Leistungen seiner Vorfahren, seiner Geschwister und seiner
eigenen Leistung. Man sagt, das Tier wird gekört. Einen Zuchtwert bekommt es aber erst
dann, wenn die Leistungen seiner Nachkommen bekannt sind. Sie geben die Informationen
darüber, welches Leistungsniveau das Vatertier an seine Nachkommen vererbt. Dieser Prozess bis alle Informationen vorliegen dauert tierartabhängig teilweise mehrere Jahre (Rind
bis 8 Jahre).
Der Mensch ist seit jeher bestrebt, züchterisch wichtige Informationen von den potenziellen Zuchttieren so früh wie möglich zu erhalten, um Selektionsentscheidungen vornehmen
zu können. Weil sich Zuchtziele für einzelne Rassen in immer kürzere Zeit marktbedingt in
einzelnen Details verändern, ist es wirtschaftlich bedeutungsvoll, Möglichkeiten zu finden,
darauf in angemessener Weise rasch zu reagieren.
Seit August 2010 steht der Tierzucht die genomische Selektion zur Verfügung, die es erlaubt
an Hand von Informationen auf der DNA eine gewisse Vorhersage für die Leistungsveranlagung eines Tieres zu treffen. Damit ist ein Verfahren entwickelt worden, das es erlaubt
schon sehr frühzeitig im Leben eines Tieres den möglichen Zuchtwert zu schätzen, d.h.
vorherzusagen, mit welcher Leistungsentwicklung bei den Nachkommen gerechnet werden kann.
Hochschule Anhalt
Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung
Strenzfelder Allee 28 , Gebäude - B010, Raum 113 | 06406 Bernburg (Saale)
Telefon: 03471 355-1222
E-Mail: m.waehner@loel.hs-anhalt.de
Internet: www.loel.hs-anhalt.de
9
22.01.2015
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Die tatsächliche Ursachen der Finanzkrise und
ihre wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen
in Deutschland
Prof. Dr. Wolfgang Damisch
In diesem Vortrag wird die tatsächliche Ursache für die andauernde Vertiefung der Finanzkrise in Deutschland analysiert. Es wird herausgearbeitet, welche sozialen und wirtschaftlichen Folgen die Krise hat und welche realen Möglichkeiten bestehen, diese Krisenentwicklung zu stoppen. Als die Hauptursache für die Finanzkrise wird die zinsbedingte Form
der Geldvermehrung beschrieben, die sich ohne Wertschöpfung vollzieht. Massenhafte
Geldschöpfung ohne Wertschöpfung schadet der Wirtschaft. Die unausweichlichen Folgen
dieser Entwicklung sind Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung und Sparzwänge, die jegliche
gesellschaftliche Entwicklung erschweren und oft gänzlich verhindern.
Literaturhinweis: Damisch, Wolfgang: Zinsverbot oder Krise. Deutschland schafft sich nicht
ab. Halle: Projekte-Verlag Cornelius 2014
Semmelweisstr. 33/7
06406 Bernburg
Telefon: 03471 350466
10
05.02.2015
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Artenreiches Grünland Anlage, Aufwertung und nachhaltige Nutzung
Konstanze May, Dr. Henriette John, Beatrice Studte
Arbeitsgruppe Frau Prof. Dr. Tischew, Frau Prof. Dr. Baasch, Hochschule Anhalt
Artenreiche Wiesen sind in ganz Mitteleuropa stark rückläufig. In Sachsen-Anhalt nimmt
Dauergrünland im allg. mit 14,4 % den geringsten Flächenanteil aller Bundesländer ein
und konzentriert sich vorrangig in Schutzgebieten. Durch die Umwandlung in Ackerfläche
gingen in den letzten Jahrzehnten viele artenreiche Wiesen verloren. Bei den bestehenden
Wiesen ist eine deutliche Verringerung des Artenreichtums zu verzeichnen, der zum einen
auf die Erhöhung der Produktivität mittels Düngung und zum anderen auf die Aufgabe oder
Intensivierung der Störungsfrequenz durch Mahd oder Beweidung zurückzuführen ist. Vor
allem kleinwüchsige und konkurrenzschwache Arten werden von den Veränderungen des
Standorts und der Nutzung negativ beeinflusst.
Aus diesem Grund wurden in unseren Arbeitsgruppen verschiedene Forschungsprojekte
ins Leben gerufen, die sich mit der Anlage, der floristischen Aufwertung und nachhaltigen
Nutzung von artenreichen Grünländer beschäftigen. Im Rahmen dieser Vorlesung werden
u.a. verschiedene Methoden zur deren Anlage vorgestellt. Hierfür ist die Saatgutgewinnung von gebietsheimischen Arten essentiell. Das von uns initiierte und in der Vorlesung
präsentierte Online-Informationssystem „Naturnahe Begrünungsmaßnahmen und Spenderflächenkataster Sachsen-Anhalt“. ermöglicht z.B. die Recherche der dazu notwendigen
Spenderflächen. Desweiteren wird auf die optimale Bewirtschaftung im Hinblick auf den
Erhalt artenreichen Grünlandes eingegangen. Insbesondere die Düngeintensität und das
Mahdregime werden dabei näher betrachtet.
Hochschule Anhalt
Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung
Strenzfelder Allee 28 , Gebäude - B030, Raum 229 | 06406 Bernburg (Saale)
Telefon: 03471 355-1158
E-Mail: k.may@loel.hs-anhalt.de
Internet: www.loel.hs-anhalt.de
11
19.02.2015
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Der Silberbergbau in Anhalt
Dr. Dieter Klaus
Die anhaltischen Silbergruben lagen auf dem Harz bei Neudorf und Harzgerode.
In den 1530er Jahren begann die Silbergewinnung und florierte zunächst bis zum Ende des
16. Jahrhunderts.
Fürst Victor Friedrich erwirkte um 1720 von den anderen anhaltischen Fürsten den Verzicht
auf die Bergbaurechte zugunsten von Bernburg. So war es möglich, die Silbergruben wiederzubeleben.
1821 übernahm Bergrat Zincken die Leitung der Berg- und Hüttenwerke und leitete die
eigentliche Blütezeit des anhaltischen Silberbergbaus ein. Jährlich gewann man etwa
450 kg Feinsilber.
Die Anhaltische Regierung privatisierte 1872 die Montanindustrie. Die Erzförderung erlosch
um 1900.
12
05.03.2014
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Wie arbeiten Suchmaschinen
Prof. Dr. Korinna Bade
Professorin für Informationsmanagement, Hochschule Anhalt
Suchmaschinen sind das Tor zum Internet. Egal was man sucht, Google und Co. weisen uns
den Weg. Aber wie schaffen sie das?
Prinzipiell gibt es nichts, was es im Internet nicht gibt. Trotzdem führt nicht jede Suche zum
Erfolg. Aber mit den passenden Suchstrategien wird man häufig und schneller fündig.
Im Vortrag wollen wir daher zunächst beleuchten, wie Suchmaschinen arbeiten, und davon
ein paar ganz praktische Tipps ableiten, welches Suchverhalten praktisch vielversprechend
ist. Er wird aber auch die Grenzen heutiger Suchmaschinen zeigen.
Hochschule Anhalt
Fachbereich Informatik und Sprachen
Lohmannstraße 23 , Gebäude - K023, Raum 116 | 06366 Köthen
Telefon: 03496 67-3139
E-Mail: k.bade@inf.hs-anhalt.de
Internet: www.inf.hs-anhalt.de
13
19.03.2015
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Bergbau im Salzlandkreis Übersicht über die wichtigsten Bergbauzweige
und über deren historische Entwicklung
Horst Dill
Rainer Dill, Jahrgang 1943, stammt aus Staßfurt und hat nach seinem Studium an der Ingenieurschule für Fördertechnik in Bautzen immer im Bergbau gearbeitet.
Seit nunmehr vierzig Jahren ist er in seiner Freizeit als Hobbyfotograf überwiegend bei der
Eisenbahn unterwegs. Außerdem widmet er sich der regionalen Geschichte der Eisenbahn
und des Bergbaus. Zahlreiche bergbauhistorische Vorträge bei mehreren Bergknappenvereinen sowie Fachvorträge bei nationalen und internationalen Bergbauveranstaltungen sind
ein Zeichen für das allgemein große Interesse an seinem Fachwissen. Und nicht nur den
Bernburgern ist er mit seinen vielen heimatgeschichtlichen Eisenbahnvorträgen im Metropoltheater in den zurückliegenden Jahren kein Unbekannter. Auch hier ist er inzwischen
außerhalb der Kreisgrenzen tätig.
Rainer Dill identifiziert sich auch mit dem Salzlandkreis und hat speziell dazu auch schon
eine Bildkollektion zum Thema Eisenbahnen in Bernburg, Schönebeck und Staßfurt vorgestellt sowie zwei Vorträge zur Eisenbahngeschichte des Salzlandkreises gehalten. Der
heutige Vortrag widmet sich der bergbaugeschichtlichen Entwicklung im Salzlandkreis.
Friedensallee 49
06406 Bernburg
Telefon: 03471 621247
14
09.04.2015
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Die Bedeutung von Regionalität
für die Entwicklung der ländlichen Räume
Frank Ernst
Ländliche Räume, insbesondere Dörfer, werden oft mit Abwanderung, Schrumpfung oder
Perspektivlosigkeit assoziiert. Diskutiert wird gar, ob der Grundsatz gleichwertiger Lebensverhältnisse in strukturschwachen Regionen noch gewährleistet werden kann. Gleichzeitig
gibt es seit einigen Jahren ein stetig wachsendes Interesse an Regionalität.
Im Vortrag wird vor dem Hintergrund der zunehmenden Entkopplung von Landwirtschaft
und Dorfgemeinde auf die Möglichkeiten und Potenziale regionaler Kreisläufe und regionalen Engagements eingegangen. Welche Entwicklungs- und Identitätsperspektiven bieten
sich dadurch? Erschließen sich über die (Re)Aktivierung regionaler Potenziale neue Handlungsfelder? Und was haben die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mit regionalen Kreisläufen
und regionaler Wertschöpfung konkret zu tun?
Im Zentrum der Betrachtung steht der Bürger, einerseits in seiner Rolle als Konsument,
andererseits als engagierter Bürger. Durch die Fokussierung auf Regionalität, auf regionale
Kreisläufe ergeben sich Perspektiven in Bezug auf regionale Wertschöpfung, auf andere
Konsummuster, auf mehr Mitgestaltung und Selbstwirksamkeit, auf eine nachhaltige Entwicklung und letztlich auf mehr Bleibeperspektiven.
Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V.
Olvenstedter Str. 10
39108 Magdeburg
Telefon: 0391 5433861
E-Mail: agenda@kosa21.de
Internet: www.kosa21.de
15
23.04.2015 Exkursion Reppichau
Exkursion - Informationszentrum Reppichau
Nora Timm
Mitarbeiterin der Hochschule Anhalt
www.reppichau.de/kunstprojekt-sachsenspiegel.html
Treffpunkt und Abfahrtszeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Hochschule Anhalt
Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung
Solbadstraße 2, Indigo-Innovationspark, Zi. 111 | 06406 Bernburg (Saale)
Telefon: 03471 355-1155
E-Mail: n.timm@loel.hs-anhalt.de
Internet: www.loel.hs-anhalt.de
16
07.05.2015
15:45 Uhr | Altes Rathaus | Bernburg (Saale)
Albert Schweitzer und Albert Einstein. Freunde, die
die Welt bewegten
Prof. Dr. Hartmut Kegler
Schweitzer und Einstein zählen zu den bedeutendsten Geistern unserer Zeit. Wie nur wenige andere Persönlichkeiten bewegten sie durch ihr Wirken das Denken und Handeln vieler Menschen in aller Welt. Beide Genies verband eine enge Freundschaft, beide erfuhren
höchste Ehrungen, aber auch Verunglimpfungen und Spott. Im Ringen um den Frieden und
gegen die atomare Rüstung waren sie sich einig, in religiöser Hinsicht standen sie sich
nahe, aber in sozialen Fragen vertraten sie gegensätzliche Standpunkte. Beide liebten und
betrieben Musik, beide hatten Humor und beide setzten sich geistige Denkmale, der eine
durch die von ihm begründete und vorgelebte Idee der Ehrfurcht vor dem Leben, der andere
durch die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie und den weiten Blick ins Universum.
Pfaffendorfer Str. 14
06847 Dessau-Roßlau
OT Kochstedt
Telefon: 0340 5166402
17
Ansprechpartner
Adresse
Dr. Elke Eckhardt
Telefon: 03471 355-1148
E-Mail: e.eckhardt@wi.hs-anhalt.de
Hochschule Anhalt
Altes Rathaus, Alter Markt 1
06406 Bernburg (Saale)
Nora Timm
Telefon: 03471 355-1155
E-Mail: n.timm@loel.hs-anhalt.de
Hinweise
Mit den Referenten kann während und nach den Vorträgen über das jeweilige Thema diskutiert
werden. Bezüglich der angebotenen Themen und Veranstaltungsorte können sich Änderungen
ergeben. Bitte achten Sie auf die Pressemitteilungen und Ansagen innerhalb der Veranstaltungen des Seniorenkollegs.
Zu einigen Themen stellen die Dozenten weiterführende Informationen zur Verfügung. Diese
finden Sie auf der Homepage unter www.hs-anhalt.de im Bereich Studienangebote.
Hochschule Anhalt, Bernburg
Änderungen vorbehalten.
Stand: 09.10.2014
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