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Zielorientierte
Pflegeplanung
"Wenn man nicht weiß, in
welchen Hafen man segeln will,
ist kein Wind der Richtige."
(Seneca)
Palliative
Pflege
Kompensative
Pflege
Rehabilitative
Pflege
Präventive
Pflege
(c) 2014 Holm Schwanke
2
Kompensativ
Präventiv
Rehabilitativ
Palliativ
Zielorientierte Pflegeplanung
Die Pflege hat das Ziel
die individuelle
Autonomie
des zu Pflegenden
zu erhalten bzw.
wieder zu erlangen.
(c) 2014 Holm Schwanke
3
Kompensativ
Zielorientierte Pflegeplanung

Dies geschieht dadurch,
dass Defizite, welche die
individuelle Autonomie des zu
Pflegenden beeinträchtigen,
ausgeglichen werden.
 Kompensative Pflege

(c) 2014 Holm Schwanke
4
Zielorientierte Pflegeplanung

Präventiv
Dies geschieht dadurch,
dass Risikofaktoren, welche die
individuelle Autonomie des zu
Pflegenden gefährden, reduziert
werden.
 Präventive Pflege

(c) 2014 Holm Schwanke
5
Zielorientierte Pflegeplanung

Dies geschieht dadurch,
dass Fähigkeiten, welche die
individuelle Autonomie des zu
Pflegenden erhalten, erlernt
werden.
 Rehabilitative Pflege

Rehabilitativ
(c) 2014 Holm Schwanke
6
Zielorientierte Pflegeplanung

Dies geschieht dadurch,
dass Symptome, welche die
individuelle Autonomie des zu
Pflegenden beeinträchtigen,
gelindert werden.
 Palliative Pflege

Palliativ
(c) 2014 Holm Schwanke
7
Kompensativ
Zielorientierte Pflegeplanung

Kurative Pflege?

Präventiv

Rehabilitativ

In der Bundesrepublik Deutschland liegt die
Verordnung von kurativen Maßnahmen in
der Verantwortung der Medizin. Pflegekräfte
dürfen nach Delegation bestimmte ärztliche
Tätigkeiten durchführen bzw. dabei
assistieren.
Daher werden zurzeit keine Kurativen
Pflegeprobleme (-ziele, –maßnahmen) in der
Pflegeplanung erfasst. Die Planung und
Dokumentation von kurativen Maßnahmen
obliegt der Medizin.
Die Pflege führt einen Durchführungsnachweis und gibt Beobachtungen an die
Medizin weiter.
Palliativ
(c) 2014 Holm Schwanke
8
Eine
professionelle Pflege
kann auf den
Pflegeprozess,
als Instrument
systematischer
Problemlösung,
nicht verzichten!
(c) 2014 Holm Schwanke
9
Der Pflegeprozess

Weil …

1. … der Pflegeprozess durch
systematische Schrittigkeit zu
größtmöglicher Rationalität im
Fallgeschehen beiträgt.
(c) 2014 Holm Schwanke
10
Der Pflegeprozess

Weil …

2. … der Pflegeprozess die
Einbeziehung hermeneutischer
Kompetenzen ermöglicht und
fordert.
(c) 2014 Holm Schwanke
11
Der Pflegeprozess

Weil …

3. … der allgemeine
Problemlöseprozess ein
Strukturschema ist und daher
die inhaltliche Ausgestaltung
nicht beeinflusst.
(c) 2014 Holm Schwanke
12
Der Pflegeprozess
Professionelle Fallarbeit
Inhalte
•Patient
–Probleme
–Krankheiten
–Kompetenzen
–Erfahrungen
–Familie etc.
•Pflegende
–Regelwissen
–Konzepte
–Erfahrungen
etc,
Strukturen
•Arbeitsbedingungen
•Arbeitsorganisationen
•Qualifikationen
der Pflegenden
•Professioneller Ethos
•Interprofessionalität
(c) 2014 Holm Schwanke
WEIDNER [1995/1999]
Prozesse
•Professioneller
Pflegeprozess
–Anamnesen
–Diagnosen
–Therapien /
Interventionen
–Evaluationen
•Beziehungen
–Diffuse und
spezifische
Rollenanteile
13
Der Pflegeprozess
(c) 2014 Holm Schwanke
FIECHTER & MEIER [1981]
14
Der Pflegeprozess

1. Informationsanalyse
(c) 2014 Holm Schwanke
15
Der Pflegeprozess

1. Informationsanalyse

Informationsquellen
Eigene Beobachtung / Klinische
Anamnese
 Aussagen des Klienten / Patienten
 Aussagen von Experten
 Aussagen von Laien (Angehörige,
Bekannte)
 Dokumentation
Wie aussagekräftig sind die Quellen?

(c) 2014 Holm Schwanke
16
Der Pflegeprozess

1. Informationsanalyse
ABEDL®* Strukturmodell [KROHWINKEL 1999]
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
Kommunizieren können
Sich bewegen können
Vitale Funktionen des Körpers aufrecht erhalten können
Sich pflegen können
Essen und trinken können
Ausscheiden können
Sich kleiden können
Ruhen und schlafen können
Sich beschäftigen können
Sich als Mann/Frau fühlen können
Für Sicherheit in der Umgebung sorgen können
Soziale Bereiche des Lebens sichern können
Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können
*Aktivitäten, Beziehungen und existenzielle Erfahrungen
des täglichen Lebens
(c) 2014 Holm Schwanke
17
Der Pflegeprozess

1. Informationsanalyse
Leitfaden für ein Informationsgespräch*










Sie sind zu uns gekommen, weil?
Wie ist das für Sie? Wie erleben Sie die Situation?
Was bedeutet es für Sie?
Was beschäftigt Sie am meisten?
Wie gehen Sie damit um? Wie werden Sie damit
fertig? Wie halten Sie es aus?
Was heißt das für Ihren Alltag? Wie beeinflusst dies
Ihren Alltag?
Wo sind Sie auf Hilfe angewiesen?
Was bedeutet es für Ihre Angehörigen?
Wie können wir Ihnen am besten helfen?
Was erwarten Sie von uns? Wie sollen wir uns
verhalten? Was können wir für Sie tun?
*http://www.mds-ev.org/media/pdf/P42_Pflegeprozess1.pdf
(c) 2014 Holm Schwanke
18
Der Pflegeprozess

1. Informationsanalyse
Relativ
empirisch
Relativ
abstrakt
Abgeleitet
Beobachtung
Wohlbefinden
Selbstachtung
Kommunikation
Bewegungsverhalten
Direkte
Kardiovaskuläre
Beobachtung
Leistungsfähigkeit
Hämoglobinspiegel
Gewicht
Größe
Geschlecht
Indirekte
Beobachtung
(c) 2014 Holm Schwanke
19
Der Pflegeprozess

1. Informationsanalyse

Drei Arten des logischen
Schließens / Ableiten
 Deduktion
 Induktion
 Abduktion
(c) 2014 Holm Schwanke
20
Der Pflegeprozess

1. Informationsanalyse
 Deduktion:
Der Schluss von
Ursache und einem Gesetz
(Hypothese) auf die
Beobachtung (Symptom).

Beispiel:
Die Bremse wird betätigt. (Ursache)
 Beim Betätigen der Bremse wird das
Fahrzeug langsamer. (Gesetz/
Hypothese)
 Das Fahrzeug wird langsamer werden.
(Beobachtung/Symptom)
(c) 2014 Holm Schwanke
21

Der Pflegeprozess

1. Informationsanalyse
 Induktion:
Der Schluss von
Ursache und Beobachtung
(Symptom) auf das zugrunde
liegende Gesetz (Hypothese).

Beispiel:



Die Bremse wird betätigt. (Ursache)
Das Fahrzeug wird langsamer. (Symptom)
Beim Betätigen der Bremse wird das
Fahrzeug langsamer. (Gesetz/Hypothese)
Es sind jedoch auch andere Gesetze denkbar, die
z.B. weitere Ursachen zu Grunde liegen!
(c) 2014 Holm Schwanke
22
Der Pflegeprozess

1. Informationsanalyse
 Abduktion:
Der Schluss von
einem Gesetz (Hypothese) und
einer Beobachtung (Symptom) auf
mögliche Ursache.

Beispiel:



Beim Betätigen der Bremse wird das
Fahrzeug langsamer. (Gesetz/Hypothese)
Das Fahrzeug wird langsamer. (Symptom)
Die Bremse wurde betätigt. (Ursache)
Es sind jedoch auch andere Ursachen denkbar, z.B.
ein Ansteigen der Fahrbahn!
(c) 2014 Holm Schwanke
23
Der Pflegeprozess

2.1 Ressourcen erkennen
(c) 2014 Holm Schwanke
24
Der Pflegeprozess

2.1 Ressourcen erkennen

Ressourcen sind Kenntnisse,
Fähigkeiten, Fertigkeiten oder
Hilfsmittel die Pflegemaßnahmen
ermöglichen, die dazu beitragen
das angestrebte Pflegeziele zu
erreichen.
(c) 2014 Holm Schwanke
25
Zielorientierte Pflegeplanung
Interne Ressourcen
Kenntnisse (Frau/Herr XY kennt ...)
Fähigkeiten (Frau/Herr XY kann ...)
Fertigkeiten (Frau/Herr XY kann ...)
Externe Ressourcen
Materielle - Hilfsmittel (Frau/Herr XY hat ...)
Personelle - Angehörige (Frau/Herr XY hat ...)
Finanzielle (Frau/Herr XY hat ...)
(c) 2014 Holm Schwanke
26
Zielorientierte Pflegeplanung
Die Pflegeziele
orientieren sich an sechs
Ressourcengruppen
angelehnt an das
Pflegemodell von D. Orem
(c) 2014 Holm Schwanke
27
Ressourcengruppen
angelehnt an Orem und erweitert

1. Hinweisen auf externe und
interne Ressourcen (S)


Frau / Herr XY ist in der Lage das
erforderliche Wissen und die Fertigkeit
für ihre/seine kontinuierliche und
effektive Selbstpflege zu erlernen
(Schulen/unterrichten und beraten).
Beispiel:

Frau XY kann nach Beratung/Schulung die
Pflegemaßnahme selbstständig durchführen.
(c) 2014 Holm Schwanke
28
Ressourcengruppen
angelehnt an Orem und erweitert

2. Organisieren von externen
Ressourcen (U)


Unter Berücksichtigung unterstützender
Hilfsmittel ist Frau / Herr XY in der Lage
sich selbst zu pflegen (Hilfsmittel
bereitstellen/eine
entwicklungsunterstützende Umgebung
schaffen).
Beispiel:

Frau XY kann mit bereitgestellten/-gelegten
Utensilien die Pflegemaßnahme
selbstständig durchführen.
(c) 2014 Holm Schwanke
29
Ressourcengruppen
angelehnt an Orem und erweitert

3. Beaufsichtigen bei der
aktiven Nutzung der internen
und externen Ressourcen (B)
Frau / Herr XY ist in der Lage
unter Beaufsichtigung sich ohne
Selbstgefährdung zu pflegen
(Beaufsichtigen und schützen).
 Beispiel:


Frau XY kann unter Aufsicht die
Pflegemaßnahme selbstständig
durchführen.
(c) 2014 Holm Schwanke
30
Ressourcengruppen
angelehnt an Orem und erweitert

4. Anregen zur aktiven
Nutzung der internen und
externen Ressourcen (A)


Frau / Herr XY ist in der Lage unter
kontinuierlicher Anleitung sich selbst
zu pflegen (Anleiten und führen).
Beispiel:

Frau XY kann unter Anleitung die
Pflegemaßnahme eigenständig
durchführen.
(c) 2014 Holm Schwanke
31
Ressourcengruppen
angelehnt an Orem und erweitert

5. Unterstützen bei der
Nutzung der internen und
externen Ressourcen (TÜ)


Frau / Herr XY ist in der Lage mit
physischer Unterstützung sich selbst
zu pflegen (physische
Unterstützung/Teilweise
Übernahme).
Beispiel:

Frau XY kann … (einen Teil der
Pflegemaßnahme) durchführen.
(c) 2014 Holm Schwanke
32
Ressourcengruppen
angelehnt an Orem und erweitert

6. Übernehmen, da keine Ressourcen in
Bezug auf das Problem erkennbar sind
(VÜ)


Frau / Herr XY ist nicht in der Lage sich selbst zu
pflegen (anstelle des Patienten tätig
werden/Vollständige Übernahme).
Beispiel:





6.1 Frau XY kann Ihre Wünsche verbal (bzw. nonverbal)
äußern.
6.2 Frau XY kann Pflegehandlung verbal (bzw. nonverbal,
durch …) beurteilen.
6.3 Frau XY hat … (Hilfsmittel bzw. materielle Ressourcen).
6.4 Frau XY hat eine Angehörige, die sie bei der
Durchführung der Pflege unterstützt.
6.5 Frau XY hat keine Ressourcen bezüglich dieses
Pflegeproblems.
(c) 2014 Holm Schwanke
33
Kompensativ
Der Pflegeprozess

2.2 Pflegeprobleme erkennen
Präventiv
Rehabilitativ
Palliativ
(c) 2014 Holm Schwanke
34
Kompensativ
Der Pflegeprozess

2.2 Pflegeprobleme erkennen
Präventiv
Kompensative
Pflegeprobleme
Rehabilitativ
Präventive
Pflegeprobleme
Rehabilitative Palliative
Pflegeprobleme Pflegeprobleme
Palliativ
(c) 2014 Holm Schwanke
35
Kompensativ
Der Pflegeprozess

Präventiv
Rehabilitativ
2.2 Pflegeprobleme erkennen
Eine vollständige Problembeschreibung
besteht aus den Elementen:
1. Was ist das Problem (P-Teil)?
2. Was sind die Einflussfaktoren für dieses
Problem (Ursache, etiology), womit hängt
es zusammen (E-Teil)?
3. Wie zeigt/äußert sich das Problem
(Symptom) konkret, Beobachtungen oder
Aussagen des Pflegebedürftigen (S-Teil)?
4. Welche Ressourcen sind beim
Pflegebedürftigen und seiner sozialen
Umgebung vorhanden (R-Teil)?
Palliativ
(c) 2014 Holm Schwanke
36
Kompensativ
Der Pflegeprozess

2.2 Pflegeprobleme erkennen
Problem
Präventiv
Betroffene Aktivität/
Betroffene Funktion
Aussagen über Zustände,
die Pflege erfordern
Problem / Art der
Beeinträchtigung/
Fähigkeit
Was zeigt sich?
Wie viel zeigt
sich das Problem?
Quantität / Qualität der
Beeinträchtigung
Etiology
Rehabilitativ
Einflussfaktoren /
Ursachen
Symptom
Palliativ
Ressource
Ursachen,
Zusammenhänge,
Risikofaktoren
Ausdruck
(Beobachtungen und
Äußerungen des
Pflegebedürftigen)
Warum tritt das
Problem auf?
Wo und wie zeigt
sich das Problem aus
der Perspektive des
Pflegebedürftigen?
Welche Fähigkeiten
und Potenziale hat der
Pflegebedürftige?
Ressourcen
(c) 2014 Holm Schwanke
37
Kompensativ
Der Pflegeprozess

2.2 Pflegeprobleme erkennen
Die PESR-Struktur
Präventiv
(P) = Problem = Der Zustand, der Pflege erfordert.
(E) = Etiology/Einflussfaktor = Die Ursache des
Pflegeproblems
Rehabilitativ
(S) = Symptom = Die Zeichen, die auf das Problem bzw.
die Ursache hinweisen.
(R) = Ressource = Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten
und Hilfsmittel, die Pflegehandlungen ermöglichen, die
dazu beitragen das angestrebte Pflegeziel zu erreichen.
Palliativ
(c) 2014 Holm Schwanke
38
Kompensativ
Kompensative
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur

P: Frau XY kann (darf) die …






die Inkontinenzversorgung
die Nahrungsaufnahme
die Körper-, Mund-, Haarpflege
die Zahn / -prothesenpflege
das An- und Auskleiden
die Anwendung der therapeutischen
Maßnahme,
... nicht selbstständig
durchführen,
(c) 2014 Holm Schwanke
39
Kompensativ
Kompensative
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur

E: ... aufgrund von …


einer hochgradigen Einschränkung
der Sehfähigkeit,
S: ... diese (Einschränkung) zeigt
sich dadurch, dass Frau XY …


Gegenstände nicht optisch
unterscheiden kann.
Gegenstände nicht erkennen kann.
(c) 2014 Holm Schwanke
40
Kompensativ
Kompensative
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur

E: ... aufgrund von …


einer erheblichen Einschränkung der
Grob- und Feinmotorik,
S: ... diese (Einschränkung) zeigt
sich dadurch, dass Frau XY …

Gegenstände nicht adäquat halten
und führen kann.
(c) 2014 Holm Schwanke
41
Kompensativ
Kompensative
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur

E: ... aufgrund von …


einer starken Einschränkung der
körperlichen Leistungsfähigkeit,
S: ... diese (Einschränkung) zeigt
sich dadurch, dass Frau XY …


zu schwach ist Handlungen zu Ende
zuführen.
schnell Atemnot bekommt (weitere
Symptome der Überbelastung:
Schwindelig wird, Schmerzen
bekommt).
(c) 2014 Holm Schwanke
42
Kompensativ
Kompensative
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur

E: ... aufgrund von …


einer starken Einschränkung der
körperlichen Bewegungsfähigkeit,
S: ... diese (Einschränkung) zeigt
sich dadurch, dass Frau XY …



mit den Händen das Gesicht (bzw.
andere Regionen) nicht erreichen
kann.
nicht selbstständig sicher stehen
(bzw. sitzen, gehen, ...) kann.
die Füße nicht anheben (die Knie
nicht beugen, ...) kann.
(c) 2014 Holm Schwanke
43
Kompensativ
Kompensative
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur

E: ... aufgrund von …


einer starken Einschränkung der
geistigen Leistungsfähigkeit,
S: ... diese (Einschränkung) zeigt
sich dadurch, dass Frau XY …

Anzeichen von Realitätsverlust,
Uneinsichtigkeit, selbst
gefährdendes Verhalten zeigt.
(c) 2014 Holm Schwanke
44
Präventive
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur

Präventiv
P: Frau XY ist (gering, mäßig,
erheblich) …







Dekubitus
Pneumonie
Kontraktur
Soor
Malnutriations
Obstipations
Aspirations (u.a.)
(c) 2014 Holm Schwanke
… gefährdet,
45
Präventive
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur

E: … aufgrund von (Risikofaktor)

Präventiv


(Dekubitus) – einer unzureichenden
Druckentlastung,
(Thrombose) – eines unzureichenden
venösen Rückflusses,
S: ... dieses (Risikofaktor) zeigt
sich dadurch, dass Frau XY


(Dekubitus) - ihre Lage im Bett nicht
ausreichend selbstständig verändern kann.
(Thrombose) - ihre unteren Extremitäten
nicht ausreichend selbstständig bewegt.
(c) 2014 Holm Schwanke
46
Rehabilitative
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur

P: Frau XY hat eine (leichte,
mäßige, erhebliche) …



Rehabilitativ




SchluckOrientierungsGleichgewichtsSprachMiktionsGedächtnisEinschlaf- (u.a.)
(c) 2014 Holm Schwanke
… -störung,
47
Rehabilitative
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur

E: … aufgrund (Med. Diagnose) …



Rehabilitativ
(Schluckstörung) - eines Apoplex,
(Gedächtnisstörung) - einer Demenz,
S: ... dieses (Problem) zeigt sich
dadurch, dass Frau XY …


(Schluckstörung) - nicht koordiniert
Schlucken kann.
(Gedächtnisstörung) - gelernte
schnell wieder vergisst.
(c) 2014 Holm Schwanke
48
Palliative
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur

P: Frau XY hat eine (leichte,
mittlere, schwere) …
Phobie
 Hyperthermie
 Fatigue
 Pyrosis
 Obstipation
 Diarrhö (u.a.)

Palliativ
(c) 2014 Holm Schwanke
49
Palliative
Pflegeprobleme
anhand der PESR-Struktur
Beispiel: Hyperthermie

E: … aufgrund (Med. Diagnose) …


einer Infektion
S: ... dieses (Problem) zeigt sich
dadurch, dass Frau XY …

eine Körperkerntemperatur von 38°C
hat.
Palliativ
(c) 2014 Holm Schwanke
50
Der Pflegeprozess

3. Ziele festlegen
(c) 2014 Holm Schwanke
51
Der Pflegeprozess

3. Ziele festlegen
(c) 2014 Holm Schwanke
52
Der Pflegeprozess

3. Ziele festlegen

Pflegeziele sollen …
konkret (WAS? WIE?)
 terminiert (WANN?)
 realistisch, erreichbar,
 individuell, aus der Sicht des Klienten
 positiv

…formuliert werden.
(c) 2014 Holm Schwanke
53
Der Pflegeprozess

4. Maßnahmen planen
(c) 2014 Holm Schwanke
54
Der Pflegeprozess

4. Maßnahmen planen
1.
Wer?
Was?
Wie?
Wann?
Wo?
Wie viel?
2.
3.
4.
5.
6.
Qualifikation
Pflegehandlung
Hilfebedarf
Zeitpunkt
Ort
Dosis
(c) 2014 Holm Schwanke
55
Kompensativ
Kompensative
Pflegemaßnahmen
 Defizite
ausgleichen
durch Hilfeleistungen
(c) 2014 Holm Schwanke
56
Präventive
Pflegemaßnahmen
 Risikofaktoren
Präventiv
reduzieren durch
vorbeugende
Anwendungen
(c) 2014 Holm Schwanke
57
Rehabilitative
Pflegemaßnahmen
 Fähigkeiten
wiedererlangen durch
Training / Übungen
Rehabilitativ
(c) 2014 Holm Schwanke
58
Palliative
Pflegemaßnahmen
 Leiden
lindern durch
therapeutische
Anwendungen
Palliativ
(c) 2014 Holm Schwanke
59
Zielorientierte
Pflegeplanung
Formulierungsbeispiele unter:
www.pflegeplanung.net
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Kunst und Fotos
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