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Lokalzeitung für Neuhausen am Rheinfall und Umgebung
3. Jahrgang, Nr. 41
donnerstag, 30. oktober 2014
bewerternk, asucfheäntzen,
ve
bewerternk, asucfheäntzen,
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D IE I MMO BI LI E N - FACH LE U T E
Monika Graf und Sibirien
«Bühne frei!» im Theater
Wer sich Rottweiler hält
Die Neuhauserin führt ein abwechslungsreiches Leben und hat
eine blühende Fantasie. Seite 3
Kulturreferent Christian Di Ronco
über die neue Saison im Trotten­
theater: «Mehrheitsfähig!» Seite 5
Die Rottweiler leben in guten und
bürgerlichen Stuben bei durchaus
bürgerlichen Leuten. Seite 7
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Kommentar
Eine tierische
Nummer
F
Die Schweden gewannen zwar nichts, ihre Hunde aber trugen diese schmucken Mäntelchen. Bild: Alfred Wüger
Die Rottweiler-WM im Langriet
Es kommt nicht gerade häufig vor, dass in Neuhausen
am Rheinfall Weltmeisterschaften durchgeführt werden.
Von Donnerstag bis Samstag wurde das Stadion Langriet
zur Hochburg der Rottweiler-Fans. Alfred Wüger
Beim Wort «Rottweiler» sträuben
sich vielen Menschen die Nackenhaare. «Kampfhund», denken sie,
aber an der Weltmeisterschaft
des Rottweilerhunde-Clubs konnte
man sich davon überzeugen, dass
alles etwas anders ist.
«Der Rottweiler ist ein Schutzhund», hiess es allenthalben, ein
Familienhund, und tatsächlich
marschierte bei der Schlusszeremonie in der italienischen Mannschaft ein kleines Mädchen an der
Seite des Hundes ein. Dass es
­Unfälle mit diesen Hunden gegeben habe, bedauerte in seinem
Schlussplädoyer der Präsident der
International Federation of Rottweilerfriends, Dieter Hoffmann,
hielt aber auch ein feuriges Plädoyer für diese Rasse: «Wir alle sind
Anwälte des Rottweilers.»
Rottweiler als Familienhund
Die meisten der im Langriet
­anwesenden Rottweiler-Besitzer
­haben eine lange und persönlich
geprägte Geschichte mit diesem
Hund, so machten viele schon in
der Kindheit gute Erfahrungen mit
dem Familienhund Rottweiler. «Der
Rottweiler ist sehr sensibel», sagte
etwa Alfred Anderegg (vgl. S. 7),
«und er braucht eine straffe Füh-
rung, denn er ist sehr auf seinen
Herrn fixiert.» Dies sei eben auch
ein Grund, warum der Rottweiler
aus dem Ruder laufen könne.
Volksfest mit Alphorn am Abend
Aus dem Ruder lief an der Weltmeisterschaft nichts. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Tiere in
den Prüfungen arbeiteten. Arbeiten
ist das Stichwort. Ein Rottweiler
muss beschäftigt werden, und zwar
am besten auch mit intensiver Kopfarbeit. Die Mitgliedschaft in einem
Club ist dabei sehr hilfreich.
Den Weltmeistertitel 2014 errang die finnische Mannschaft vor
Tschechien und der Schweiz, und
auch im Einzel holte Mari Kolkkola
aus Finnland den Titel, vor Dänemark und Russland.
Am Abend gab es im Festzelt
ein Volksfest mit viel Schweizer
­Folklore, Alphorn und Treicheln.
ür einmal steht die «Neuhauser Woche» fast ganz im Zeichen des Tieres, genauer: des
Hundes. Der Hund ist ein Sternbild,
aber kein Sternzeichen, auch wenn
die Chinesen das Jahr des Hundes
kennen. Das nächste Mal kommt
es 2018. Der Hund ist nicht nur ein
treuer Begleiter des Menschen, er
­findet sich auch allenthalben in der
Sprache: hündisch, auf den Hund
kommen, müde wie ein Hund, ein
fauler Hund, ein scharfer Hund,
ein Sauhund, kalt wie eine Hundeschnauze, Hundstage – Sie kennen
noch mehr. Ich selber bin kein «Hündeler», und trotzdem werde ich den
herrenlosen Hund nie vergessen, der
mir an einer Tankstelle in Nebraska
zulief und den ich doch zurücklassen musste. Das tat tierisch weh.
Alfred
Wüger
Redaktor
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2 Tribüne
glückwunsch
Am Samstag, dem 1. November, kann unsere Einwohnerin Bertha Nydegger
ihren 90. Geburtstag feiern.
Wir gratulieren der Jubilarin
herzlich zum Fest und
­wünschen ihr alles Gute. (r.)
Tag der Pausenmilch
Am 4. November schenken
Swissmilk und der Schweize­
rische Bäuerinnen- und Land­
frauenverband auch in Neu­
hausen einen Becher Milch
aus. Der traditionelle Grossan­
lass findet an rund 2650 Schu­
len statt und will die Kinder
und Jugendlichen dazu moti­
vieren, sich in den Pausen ge­
sund zu verpflegen. (Bild: zvg)
Neuhauser Woche
donnerstag, 30. oktober 2014
Der Mensch und sein Haustier
E
in Hund oder doch­
eher eine Katze? Oder
eine Schlange? Die Frage
nach dem geeigneten
Haustier ist nicht immer
so einfach zu beantworten, aber
eines steht von vornherein fest: «Es
muss zu mir passen.» Auch ich bin
erst über den Zwerghasen und das
Meerschweinchen auf den Hund ge­
kommen. Die Ähnlichkeit zwischen
Mensch und Tier ist oft sehr verblüf­
fend. Es muss nicht unbedingt das
Aussehen sein, oft finden wir das
Wesen unseres Haustieres auch in
uns selbst. Ja, ich gebe zu, auch ich
schlafe und esse gerne, einzig hat
mein Vierbeiner keine langen blon­
den Haare. Diese Gemeinsamkeit
kommt nicht von ungefähr, denn
die Entscheidung für ein Tier richtet
sich vor allem nach der Sympathie.
Die Gesichtszüge und die Mimik des
Tieres wirken auf uns genauso, wie
sie es auch bei uns Menschen tun,
dadurch kann eine erste Zuneigung
entstehen. Der erste Eindruck ist
also dafür entscheidend, ob Sympa­
thie entsteht oder nicht. Ganz ähn­
lich funktioniert übrigens auch die
«Auch ich bin erst über
den Zwerghasen und das
Meerschweinchen auf
den Hund gekommen.»
Michèle Rellstab
Psychologin
menschliche Partnerwahl. Die Zu­
neigung entsteht aus einem Gefühl
der Ähnlichkeit heraus. Gut zu be­
obachten an Hundebesitzern: Ein
sportlicher Hundebesitzer wird sich
eher für einen Border Collie als
einen Chihuahua entscheiden, ein
abenteuerlustiger Hundehalter hat
oft auch einen eher mutigen Hund.
Gleich und gleich gesellt sich gerne.
Je ähnlicher wir uns einem Men­
schen oder Tier fühlen, desto mehr
vertrauen wir ihm auch. Eine mögli­
che Erklärung dafür ist, dass wir oft
ein sehr positives Selbstbild besit­
zen und daher Lebewesen, die uns
ähneln, automatisch als überdurch­
schnittlich vertrauenswürdig ein­
stufen. Ein Blick in den eigenen
­Bekanntenkreis zeigt, die meisten
sehr engen Freunde vertreten ähnli­
che Ansichten wie wir selbst. Diese
Gemeinsamkeit stärkt nicht nur das
gegenseitige Vertrauen, sondern
verstärkt auch gleichzeitig unsere
eigene Meinung. Aber zurück zum
Haustier: Genau aus demselben
Grund suchen wir uns auch in der
Tierwelt Lebewesen als Gefährten,
bei denen wir ein Zusammengehö­
rigkeitsgefühl spüren. Studien kön­
nen eine gewisse Ähnlichkeit zwi­
schen Tier und Besitzer nachweisen.
Falls Sie also kurz vor der Entschei­
dung stehen, sich ein Haustier an­
zuschaffen, dann versuchen Sie sich
selbst zu beschreiben. Wenn die
­Beschreibung auch auf Ihr zukünf­
tiges Tier passen könnte, dann sind
Sie ­sicherlich auf der richtigen Spur,
und es kann eine wunderbare
Freundschaft entstehen.
Bei Verdacht die
Polizei anrufen
Ab Montag, 27. Oktober, beteiligt
sich die Schaffhauser Polizei an
der Präventionskampagne «Ver­
dacht – Ruf an!». Die Kampagne
appelliert an die Bevölkerung,
­verdächtige Feststellungen umge­
hend der Polizei zu melden. Dank
diesem Aufruf und der aktiven
­Mithilfe der Schaffhauser Bevölke­
rung konnte die Schaffhauser Poli­
zei im Jahre 2013 23,3 Prozent der
begangenen 215 Einbruchdieb­
stähle aufklären. SHPol
Im August wurde der Fenchel hier gepflanzt, jetzt wird er schon geerntet
In der Ausgabe der «Neuhauser Woche» vom 14. August dieses Jahres publizierten wir an dieser Stelle ein
Bild, wie der Fenchel auf diesem Feld gepflanzt wurde. Nun, am Samstag, kamen wir wieder hier vorbei
und sahen, dass die Ernte dieses bekömmlichen Gemüses – auch der Tee ist schmackhaft – in vollem
Gange ist. Knollen, die nicht absolut perfekt sind – etwa wenn sie gesprungen sind –, werden von den
Erntearbeitern grosszügig liegen gelassen. 150 Fenchelrezepte finden Sie unter www.lecker.de. Der Fen­
chel hat eine leicht süssliche Anisnote und veredelt Fisch, Pasta, Suppen und Salate. (Bild: Alfred Wüger)
donnerstag, 30. oktober 2014
Porträt
Neuhauser Woche
3
«Oft kann ich nächtelang nicht schlafen»
Monika Graf schrieb, sie sei Neuhauserin und habe einen
Roman verfasst: «Alexa – Schicksal in Sibirien». Klang
spannend, wir verabredeten uns und sprachen bei Kaffee
und Kuchen über ihr Buch und viel mehr. Alfred Wüger
«Alexa» ist eine Liebesgeschichte.
Clara ist in Schaffhausen unglücklich mit Karl verheiratet, Karl ist
homosexuell, muss diese Eigenschaft indes verbergen – es sind die
prüden 1950er-Jahre – und ist der
erfolgreiche Direktor eines Industriekonzerns. Nach der Ausbildung
zur Rotkreuzschwester nimmt Clara
teil an der «Befreiung der Zehntausend» im Jahre 1955: Die deutschen
Kriegsgefangenen werden aus Russland zurückgeholt. In Russland verliebt sich Clara auf einer abenteuerlichen Fahrt von Tynda nach Jakutsk
in Alexander, den Fahrer. Sie müssen sich trennen. Als Clara wieder
bei ihrem Ehemann in der Villa an
der Steigstrasse in Schaffhausen ankommt, ist sie schwanger. Karl zieht
seine Stieftochter Alexa liebevoll
auf, sie wird Ärztin, fährt nach Russland, findet nach vielen Abenteuern
in der Taiga die Liebe, heiratet einen
Jakuten und findet schliesslich ihren
Vater in einer abgelegenen Hütte in
der Nähe des Flusses Lena.
Wieso weiss Alexa vom Schicksal ihrer Mutter? Sie hatte, als diese
tot war, deren Tagebuch gefunden
und sagt: «Sie musste sterben, um
verstanden zu werden.» Die Mutter
konnte ihre Lebenswahrheit nie jemandem mitteilen.
Im Buch erfährt man viele Dinge,
Details aus dem Leben der Jakuten
etwa, und alles ist sehr lebendig und
anschaulich geschildert. Und frei erfunden! Zwar ist die Autorin Monika
Graf tatsächlich einmal mit der
Transsibirischen Eisenbahn bis nach
Tynda gefahren, aber sie war nie in
Jakutsk, und die jakutischen Stiefel,
die sie minutiös beschreibt, hat sie
lediglich auf dem Souvenirmarkt in
Tynda gesehen.
Auf die Frage, warum sie diese
Geschichte geschrieben habe, sagt
Monika Graf: «Ich schreibe einfach
gern.» Na ja … «Oft kann ich nächtelang nicht schlafen, weil es so dreht
im Kopf. Es gumpet mich äifach aa.»
Geschrieben habe sie die Geschichte relativ schnell, aber das
­ echerchieren im Internet habe viel
R
Zeit gekostet. Das Lesen, das Anschauen von Dokumentarfilmen,
das virtuelle Gehen mittels «Street
View» … Auch die Lektüre von Alexander Solschenyzins «Ein Tag im
­Leben des Iwan Denissowitsch» ist
in die Schilderung eingeflossen, man
merkt das alles nicht, Monika Graf
hat ein organisch wirkendes Geflecht von (vielen) Charakteren,
­Figuren und Erzählfäden miteinander verwoben. Chapeau!
Nun ist es mit dem Erfinden so
eine Sache. Und daher fragen wir
Monika Graf nach ihrer Kindheit. Sie
hat sie in Neuhausen verbracht,
hatte eine lebenslustige Mutter und
einen liebevollen Stiefvater. «Als ich
vom leiblichen Vater erfuhr, wollte
ich ihn kennenlernen. Mit 20 traf ich
ihn, er arbeitete am Cern in Genf,
und ich war völlig enttäuscht. Ich
hatte keine Gefühle für ihn, er keine
für mich, und nach einer Viertelstunde war die Begegnung vorbei.»
Die Geschichte ihrer Grossmutter – «sie hatte ein schweres Leben
und zog mich gross» –, ihrer Mutter
und ihre eigene Geschichte schildert Monika Graf in ihrem Buch «Ich
stehe im Regen draussen vor der
Tür». Sie sagt: «Ich habe das geschrieben, damit meine Kinder von
Handlungs- und figurenreiche
Liebesgeschichte voller Dramatik.
kerin aus, hatte lange eine Praxis,
und heute lebt sie mit ihrem Mann
im Sarganserland und züchtet
schottische Hochlandrinder: «Damit habe ich mir einen Lebenstraum erfüllt.» Die 1947 Geborene
hat ein bewegtes Leben gelebt. In
der Jugend fuhr sie sogar StockcarRennen und gewann etliche Pokale.
«Etwas Abenteuer musste schliesslich auch sein», sagt sie und lacht.
Schreiben, um die
Fantasie zu bändigen
Die bisherigen Bücher von
Monika Graf sind im Internet
bei Amazon zu beziehen,
­können aber natürlich auch in
­jeder Buchhandlung bestellt
werden. Die Autorin trägt sich
bereits mit dem Gedanken,
einen weiteren Roman zu
­verfassen. «Der wird dann in
Neuhausen spielen, in einer
verfallenen Hütte über dem
Rheinfall, und wird auch eine
frei erfundene Geschichte erzählen.» Der beste Nährboden
für die Fantasie ist natürlich
die Realität. Monika Graf ist
weit gereist, mit ihrem Mann
war sie auf fast allen Kontinenten, und sie stand jahrzehntelang mit beiden Beinen
im Beruf. Mit Neuhausen am
Rheinfall verbindet Monika
Graf indes nicht mehr allzu
viel, seit ihre Mutter vor drei
Jahren gestorben ist. (Wü.)
meiner Kindheit erfahren.» Monika
Graf hat eine Tochter – sie ziert den
Umschlag von «Alexa» – und einen
Sohn sowie einen Enkel.
Monika Graf wollte nach der
Schule Dompteuse werden, dann
Reitlehrerin, die Mutter steckte sie
in eine Banklehre, Monika schmiss
sie nach einem Jahr hin und liess
sich zur Kinderkrankenschwester
ausbilden, war in Hallau verheiratet, ging nach der Scheidung nach
St. Moritz, wurde Gemeindeschwester, bildete sich zur Naturheilprakti-
Monika Graf ist eine Frau mit viel Fantasie, die sie bändigt, indem sie gut
recherchierte Bücher schreibt, in denen viel geschieht. Bild: Alfred Wüger
In diesem Buch schildert die Autorin ihre Kindheit in Neuhausen.
4 Sport
VFC Neuhausen
auf Kurs zum
Herbstmeister
Im vorletzten Spiel der
Saison bezwang der VFC
auswärts den FC Stammheim mit 2:0. Roger Kilchör
In der ersten Halbzeit zeigte Neuhausen Vollgas-Fussball und liess
den Gastgebern keine Chance. Einziger Makel war die Konsequenz
vor dem Tor, sonst wäre die Führung noch deutlicher ausgefallen.
Bereits in der 3. Minute verfehlte
Danek nach einem schnell vorgetragenen Angriff über die rechte
Seite das Tor der Gastgeber nur
ganz knapp. Das 1:0 fiel in der
11. Minute nach einer schönen
Spielverlagerung auf die rechte
Seite auf Danek. Dieser flankte den
Ball präzise zur Mitte, wo Wohlgemuth per Kopf traf. Nach neunzehn
Minuten hatte Diener das zweite
Tor auf dem Fuss, aber er scheiterte
am stark reagierenden Torhüter der
Gastgeber. Neuhausen spielte ein
starkes Pressing und kam so immer
wieder gefährlich vor das Tor von
Stammheim. Es dauerte aber bis
zur 34. Minute, bis die Bemühungen der Rheinfallstädter belohnt
wurden. Mit einem Angriff für das
Lehrbuch wurde das Spiel auf die
rechte Seite verlagert, und wie­
derum brachte Danek mit einem
Flachpass den Ball zur Mitte.
­Venuto kam so in den Abschluss
und liess sich nicht zweimal bitten.
Als Schenk schon geschlagen war
In der zweiten Halbzeit verlor
man ein wenig den Faden, und die
kämpferischen Gastgeber konnten
immer wieder empfindliche Nadelstiche in die Neuhauser Defensive
setzen. Je länger das Spiel dauerte,
desto mehr kam eine gewisse Hektik im Defensivverhalten der Neuhauser auf. Aber einzig in der
55. Minute wurde es so richtig gefährlich, als wiederum Danek im
Zentrum des Geschehens stand,
­indem er für den bereits geschlagenen Schenk auf der Torlinie rettete.
Sonst verstanden es die gut spielenden Gastgeber nicht, den Neuhauser Torwart in richtige Gefahren
zu stellen. Über alles gesehen kann
man aber sicher aufgrund der sehr
starken Leistung und der schön herausgespielten Tore in der ersten
Halbzeit von einem verdienten Sieg
der Gäste sprechen.
Neuhauser Woche
donnerstag, 30. oktober 2014
«Ein besonderer Hund für
einen besonderen Meister»
Walter Frei hatte die Idee, die Rottweiler-Weltmeisterschaft in der Region durchzuführen. Wir sprachen mit
dem begeisterten «Hündeler» über die in der Allgemeinheit nicht ganz unumstrittene Rasse. Alfred Wüger
Herr Frei, was für Voraussetzungen
muss jemand erfüllen, der einen
Rottweiler halten will?
Walter Frei: Wer sich einen Rottweiler zulegen will, muss sich mittels
Büchern über die Rasse informieren. Dann sollte das Umfeld von
diesem Plan in Kenntnis gesetzt
werden. Und die Familie muss ein
Team sein. Es darf dort niemanden
geben, der gegen den Hund ist. Es
muss alles stimmen. Wir arbeiten
mit dem Kantonstierarzt zusammen, überprüfen das Umfeld, wenn
jemand einen Rottweiler anschaffen
will, und wenn es nicht passt, sagen
wir Nein. Es gibt Leute, die sollen
sich einen Kanarienvogel anschaffen, aber keinen Rottweiler.
Ein Rottweiler braucht also mehr
Zuwendung als ein anderer Hund?
Frei: Das würde ich nicht sagen.
Aber der Rottweiler ist ein besonderer Hund, der einen besonderen
Meister braucht. Einen, der klar ist
im Kopf. Der Rottweiler braucht
eine Familie, ein stabiles Umfeld.
Das ist ein Gebrauchshund, den
man beschäftigen muss. Also morgens und mittags mindestens eine
halbe Stunde marschieren und am
Abend noch etwas für den Kopf,
­Nasenarbeit und solche Dinge.
Es gab Unfälle mit Rottweilern.
Frei: Ja, und es gab eine Medienkampagne, die uns sehr geschadet
hat. Heute gibt es allerdings viel
­weniger Rottweiler als davor. In
Deutschland gab es 8000 Züchter,
jetzt sind es noch 4000.
Wozu setzte man die Rottweiler in
früheren Zeiten ein?
Frei: Der Rottweiler war ein schwerfälliger, ruhiger, bedächtiger Hund.
Der Metzger, der Wirt, der Bauer
hatte einen. Man setzte sie beim
Viehtrieb ein oder auch als Hof-
Walter Frei aus Beringen, Rottweiler-Experte. Bild: Alfred Wüger
und Zughunde. Die Tiere an der
Weltmeisterschaft sind nicht mehr
diese bedächtigen Tiere, sondern
sie sind aufmerksam und sehr agil.
Zehn Prozent der Besitzer frönen
diesem anspruchsvollen Hundesport, in 90 Prozent der Fälle ist der
Rottweiler ein Familienhund.
44 Hunde aus 15 Nationen waren
in Neuhausen am Start. Wer darf
antreten?
Frei: Es gibt Qualifikationen, und
das Herkunftsland bestimmt, wer
an die Weltmeisterschaft gehen
darf. Walter Horn, mein Nachfolger
als Zentralpräsident des Schweizer
Rottweilerclubs, war zweimal hintereinander Weltmeister.
Der Rottweiler
Möglicherweise liegen die Ursprünge des Rottweilers in den Legionen der
Römer. Sein Körperbau verrät die Nähe zum Sennenhund. Bild: Internet
Der Rottweiler ist ein grosser
und starker Hund von friedlicher Grundstimmung, kinderliebend und sehr anhänglich,
gehorsam, führig und arbeitsfreudig und auf Lebenstüchtigkeit, Intelligenz, Ausdauer
und Treibeigenschaften gezüchtet. Die Rottweiler wurden somit unentbehrliche
Helfer der Viehhändler und
Metzger. Dieser Hund war am
häufigsten in der und um die
damalige Reichsstadt Rottweil
verbreitet, die im 19. Jahrhundert ein Viehhandelszentrum
war, von dem aus Rinder und
Schafe vor allem in den Breisgau, ins Elsass und ins Neckartal getrieben wurden. Durch
Beissvorfälle hat er teilweise
einen schlechten Ruf bekommen. Der Rottweiler wird auch
bei der Polizei und beim Militär
eingesetzt und auch gerne als
Wachhund verwendet. (Wü.)
donnerstag, 30. oktober 2014
Neuhauser Woche
Sport und Gesellschaft
5
Die letzte Phase im
Leben bewusst gestalten
Das Leben auf der Erde, insbeson­
dere das menschliche Leben, währt
nicht ewig, und es ist wichtig, sich
mit dem Ende auseinanderzu­
setzen, bevor das Ende da ist.
Angst, Unsicherheit und Unge­
wissheit über die Zukunft und die
letzten Jahre des Lebens begleiten
viele Menschen. Mehr als 30 inter­
essierte Seniorinnen und Senioren
folgten am letzten Samstag dem
Aufruf der Fachgruppe Diakonie
und hörten dem Referat von Ma­
rion Surbeck aufmerksam zu. Ma­
rion Surbeck arbeitet bei Pro Se­
nectute und erläuterte mit einfa­
chen und verständlichen Worten
den Docupass, das Dossier für die
persönlichen Vorsorgedokumente,
und beantwortete viele brennende
Fragen dazu.
Der Docupass schafft Klarheit
Das Thema stiess auf sehr
­grosses Interesse und spornte die
Zuhörenden an, sich gleich einen
solchen Docupass anzuschaffen.
Das Sekretariat der Pro Senectute
Schaffhausen unterstützt die Se­
nioren beim Ausfüllen des Antrags
und steht für weitere Fragen zur
Verfügung.
Im Docupass befinden sich eine
Patientenverfügung mit Bestim­
mungen für die medizinische Be­
handlung und Pflege, eine Anord­
nung für den Todesfall, ein Vor­
sorgeauftrag mit Bestimmung für
die Vertretung in der Personen-­
und Vermögensvorsorge sowie im
Rechtsverkehr, eine Vorlage zum
­Erstellen eines Testaments sowie
ein Vorsorgeausweis in Kreditkar­
tenformat als Hinweis auf vorhan­
dene Bestimmungen.
Die Angst vor der Ungewissheit
Kaplan Marian Miklaszewski
eröffnete nach einer Pause mit
einem tollen Zvieri den besinnli­
chen Teil mit der Frage, ob die an­
wesenden Seniorinnen und Senio­
ren Angst vor dem Sterben hätten.
Er beleuchtete die letzte Lebens­
phase im Licht des Glaubens und
wusste unzählige Stellen aus der
Bibel zu zitieren, die über Alter,
­Altwerden und das Ende hier auf
Erden sprechen. Angst haben wir
nicht vor dem Sterben – Angst hat
man vor der Station zuvor, der Un­
gewissheit, dem Krank- und Hilfs­
bedürftigsein. Kraft und Zuversicht,
Hoffnung und Glauben gaben die
Worte aus Jesaja 46, 4. Sie heissen:
«Ich bleibe derselbe … – bis ihr
grau werdet, will ich euch tragen.»
Susi Limacher
Pfader Neuhausen siegen
gegen Lägern Wettingen
Nach fünf Auswärtsspielen konn­
ten die Pfader am Samstag vor hei­
mischem Publikum in der Rhein­
fallhalle aufspielen. Mit einer guten
Deckung und einem variantenrei­
chen Angriffsspiel gelang den Ein­
heimischen gegen den Gegner aus
Wettingen ein Start nach Wunsch,
lagen sie doch von Anfang an in
Führung. Schnell zeigte sich, dass
Wettingen keine überragenden
Rückraumschützen in seinen Rei­
hen hat, dafür am Kreis und über
die Flügel durchaus gefährlich sein
kann. Die Gäste aus dem Aargau
versuchten viel und gingen ab Mitte
der ersten Halbzeit mit sieben
Mann in den Angriff, nahmen dafür
den Torhüter raus. Diese Taktik ging
aber für die Wettinger nicht auf,
trafen die Pfader Neuhausen in den
folgenden Spielminuten doch
gleich mehrmals ins leere Tor. Der
Pausenstand von 17:11 entsprach
den gezeigten Leistungen und war
aus Sicht der Neuhauser durchaus
verdient.
Nach der Pause machten die
Pfader gleich drei technische Feh­
ler in Folge, worauf die Gäste bis
auf drei Tore an die Pfader heran­
kamen. Während des Time-out
schien Trainer Vaidas Klimciauskas
die richtigen Worte gefunden zu
haben, und die Neuhauser fanden
wieder gut ins Spiel und zeigten
sich sowohl in der Abwehr als auch
in der Offensive stark.
Am Ende behielten die Neu­
hauser das bessere Ende für sich
und bezwangen den SV Lägern Wet­
tingen mit 37:27. (r.)
Der Kulturreferent der Gemeinde, Christian Di Ronco, präsentiert den
Spielplan der Saison 2014/2015 des Trottentheaters. Bild: Alfred Wüger
«Die Perspektiven für die
neue Saison sind sehr gut»
Das neu renovierte Trottentheater geht in die zweite
Saison. Wir sprachen mit Kulturreferent Christian Di
Ronco über die Kultur in der Gemeinde. Alfred Wüger
Das Programm des Trottentheaters
ist sehr nahe am Publikum, es bringt
leichte Unterhaltung, ist mehrheits­
fähig, und das soll auch so bleiben.
Das Programm wird zusammen­
gestellt von Gemeinderat Christian
Di Ronco. Ob diese Arbeit, die dem
Heim- und Kulturreferenten sicht­
lich Spass macht, das eigentliche
Zückerchen sei und ihm die Arbeit
als Politiker versüsse, wollten wir
wissen. Christian Di Ronco lacht.
«Viele vergessen, dass der Gemein­
derat operativ tätig ist. Wir haben
eine flache Verwaltung, und ja, es
­ist eine spannende Aufgabe, das
Programm zusammenzustellen.»
Dieses Jahr wurden die Schwer­
punkte bei regionalen Künstlern ge­
setzt. Da ist einmal der Chor «salto
chorale» mit «An Irish Quilt» am
14./15. und 16. November, dann die
Neuhauser Theatergruppe Wirrwarr
am 6./7. sowie am 13./14. März,
ausserdem der bereits traditionelle
Auftritt der «Jestetter Lüüchte» am
16./17./18. Januar 2015 und davor
die jazzigen Munot Dixie Stompers
am 13. Dezember.
Ein besonderer Leckerbissen, so
Christian Di Ronco, scheine der Auf­
tritt vom Frölein Da Capo zu wer­
den. Die Künstler jedenfalls würden
gerne nach Neuhausen kommen.
«Wir haben etliche Anfragen von
solchen, die schon hier waren, ob
sie wieder kommen können.» Was
die bemängelte Stolperfalle im
Trottentheater angeht, so wurde sie
provisorisch mit einer Skulptur ent­
schärft, und im Budget 2015 sei ein
Betrag eingesetzt, um nachhaltige
Remedur zu schaffen. Auch die
­Getränke- und Snackausgabe wird
optimiert, damit es hier keine lan­
gen Wartezeiten mehr gibt.» Und:
«30 bis 70 Prozent aller verfügbaren
Karten der jeweiligen Vorstellungen
sind schon verkauft.»
Lob für das Kinotheater Central
Es gibt indes nicht nur das
Trottentheater, auch das Kino­
theater Central wird von der
­Gemeinde bei der Durchführung
der Filmtage unterstützt. Und es
gibt eine Leistungsvereinbarung
mit der Gemeinde und dem
­Kanton zur Sicherstellung vor al­
lem der Theaterchuchi. Christian
Di Ronco: «Ich finde, was sie ma­
chen, ist einfach gut.»
Zurück zum Trottentheater:
«Die Sponsoren sind uns treu ge­
blieben, es sind sogar zwei neue
dazugekommen. Das ist nicht
selbstverständlich, und ich danke
allen, die uns unterstützen.»
Der vollständige Spielplan der
Saison 2014/15 wird in der nächs­
ten Ausgabe der «Neuhauser
­Woche» veröffentlicht.
Übrigens: Jedermann kann das
Trottentheater mieten: 400 Franken
kostet das für Neuhauser, 500 Fran­
ken für nicht Ortsansässige.
Marcel Stettler,
Geschäftsführer
Ortsmarketing,
Neuhausen am Rheinfall
Im Gespräch mit Ihnen,
sind Sie dabei? Am 31. 10. 2014 um
19.00 Uhr findet der Bevölkerungsanlass
statt. Wie bereits angekündigt, sind Sie herzlich eingeladen, diesen Anlas zu besuchen.
Gerne erwarten wir Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung zum Ortsmarketing.
Die Planungen für den Sonntagsverkauf
laufen auf Hochtouren, bereits sind einige
Anmeldungen eingegangen. Auch dieses
Jahr findet der Schaufensterwettbewerb
statt. Eine Jury wird diese dann beurteilen
und bewerten. Der Sonntagsverkauf findet
am 30. 11. 2014 ab 11.00 Uhr statt. Das
Motto lautet: «Santa Claus mit Schlitten».
Am Neuhauser Markt hat es Veränderungen
gegeben, so hat uns Bio Hauser leider
verlassen, dafür haben wir einen Ersatz
gefunden mit dem Bio-Bauern Herrn Richli
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NEUHAUSEN NACH
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Sonntag, 2. November
9.30 Reformations-Gottesdienst, Pfr.
Jürgen Ringling. Mitwirkung Kantorei, anschliessend Tonbildschau
Kantorei
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Abdankungen: Pfr. Jürgen Ringling
Sie haben eine LebensmittelAllergie und wissen nicht,
welche?
Unsere Spezialität ist es,
genau das herauszufinden!
Naturheilpraxis Manfred Heggli, Hohlenbaumstr. 71, 8200 Schaffhausen.
052 620 03 53*,
www.naturheilpraxis-heggli.ch
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Kuhn-Druck AG · Grafischer Betrieb
8212 Neuhausen am Rheinfall · 052 672 10 88 · www.kuhndruck.ch
donnerstag, 30. oktober 2014
Leute
Neuhauser Woche
Sigi Pfeiffer, Cornelia Gruber, Evelyne Bipp und Ronny Gruber (rechts),
der 2010 Weltmeister war. «Heute ist der Hund zehn und pensioniert.»
7
In der Wertung der Dreiergruppen belegte die Schweiz den ersten
Rang, vor Finnland und Dänemark. Der Applaus war gross.
Fans sahen hochstehenden Hundesport
Vor der Siegerehrung demonstrierte die Schaffhauser
Polizei, wie sie ihre Schutzhunde einsetzt, dann folgte
der Einmarsch der Nationen vor den voll besetzten Sta-
Maja Gähweiler und Markus Künzli:
«Kindheitstraum Rottweiler.»
Alfred und Margrit Anderegg:
«2007 an der WM mitgemacht.»
Heidi und Arnulf Biedermann:
«Der Rotti ist ein Familienhund.»
Madeleine und Otto Bednar, Winterthur, sind Rottweiler-Besitzer.
dionrängen. Teilgenommen hatten 44 Hunde aus 15
Nationen, darunter die USA, Grossbritannien, die Niederlande, Spanien und weitere. Bilder: Alfred Wüger
Mari Kolkkala ist Weltmeisterin mit dem vier Jahre alten Rüden Boxlee
Hangman, Vater: Kenso von Nassaja, Mutter: Chaos von der wilden Maus.
Was ich in meiner freien zeit am liebsten tu
Filloreta Rragami, Beruf ist das Hobby. Bild: C. Z.
Filloreta Rragami: Im Schaufenster der
Boutique Diva glitzert und glänzt es, und das
zieht so manchen, der vorbeischlendert, in
seinen Bann. «Vor allem Kinder bleiben oft
stehen und bewundern die ‹Prinzessinnen›Kleider», verrät Filloreta Rragami. Sie strahlt,
wenn das Gespräch auf das Thema Mode
kommt. «Gerade erst habe ich ein Mode­fotoShooting mit Kleidern aus meiner Boutique
organisiert. Das hat mir grosse Freude bereitet.» Für das Shooting hat sie einen Fotografen, eine Visagistin sowie Models gebucht
und im Raum Schaffhausen vor wunder­
barer Kulisse und mit traumhaften Kleidern
fantastische Modefotos gemacht. «Dies zu
organisieren, am Shooting dabei zu sein und
alles hautnah mitzuerleben, war fantastisch»,
schwärmt Filloreta Rragami. Sie koche zwar
in ihrer Freizeit sehr gerne und probiere auch
gerne neue Rezepte aus, aber dennoch sei die
Mode ein zentrales Thema, das sie beinahe
rund um die Uhr beschäftige. «Ich informiere
mich, welche Modelle gerade in sind, suche
nach neuen Trends und bestelle meine Kleider in Los Angeles, Paris oder England.» ­Und
weil in Amerika die Uhren anders ticken,
würde sie oft auch abends und nachts arbeiten. Das mache sie aber sehr gerne: «Meine
Boutique ist mein Leben, mein Hobby und
mein Traum», lacht sie glücklich.
8 Die Letzte
angetroffen
Neuhauser Woche
donnerstag, 30. oktober 2014
der hingucker
Der Balztanz im Herbst als ausgelassenes Liebesspiel
Feliciana und ihre Mutter Giusi
­Lettieri aus Jestetten haben gerade
ein feines Frühstück genossen und
sind nun auf dem Weg zum Kinderarzt. «Feliciana hat heute einen
Impftermin, und ich wünsche uns
beiden, dass ihr die Spritze nicht
sehr wehtut und sie nicht zu fest
weinen muss. Ich finde es schlimm,
so hilflos danebenzustehen.» Im
Anschluss daran gehen beide noch
shoppen. Am Nachmittag helfen
sie dann der Oma beim Umzug.
«Es wird uns heute bestimmt nicht
langweilig», lacht die Mutter. (C. Z.)
Ortsmarketing
will sich erneuern
Wohin soll das Ortsmarketing sich
entwickeln? Morgen Freitag, am
31. Oktober, können Sie über diese
Frage mitdiskutieren, und zwar ab
19 Uhr im Kirchgemeindehaus. Die
Veranstaltung ist öffentlich, und
Ihre Meinung ist gefragt. Details
entnehmen Sie bitte dem Flyer, der
der letzten Ausgabe der «Neuhauser Woche» beigelegt war. Helfen
Sie mit, Ihre Gemeinde vorwärtszubringen! Alfred Wüger
IMPRESSUM
Die Frage «Zu dir oder zu mir?» wurde hier zugunsten der frischen Luft entschieden. Bild: Alfred Wüger
Do., 30. Oktober
• Frauen-Forum Ein
Morgen zum Thema
«Keine Angst vor kindlicher Angst» mit Irene
Rohrer, Psychologin.
­Eltern ­erziehen leichter,
entschärfen Konflikte
­besser, wenn sie die Gefühle bei sich selbst und
bei den Kindern beachten. Evang.-ref. Kirchgemeindehaus, 9–11 Uhr.
Fr., 31. Oktober
Redaktion Alfred Wüger
redaktion@neuhauserwoche.ch
Telefon +41 52 670 01 30
auf dem Platz für alli
15.30 bis 18.30 Uhr.
Layout Anja Wächli, Christine Landolt
Kooperationspartner
Meier + Cie AG, Schaffhausen
Adresse «Neuhauser Woche»,
Kuhn-Druck AG, Industriestrasse 43,
8212 Neuhausen am Rheinfall
Erscheinungsweise
Jeweils am Donnerstag
Anzeigenschluss Mittwoch, 9 Uhr
Auflage 5200 Exemplare, verteilt
in alle Neuhauser Haushaltungen
• Astro24-SingleParty für alle un­
glücklich Verliebten,
Callisto Star Bar,
21–23 Uhr.
• Halloween-Party
Für das Fest der Toten
und Untoten haben
wir unseren Bunker
XIII gruslig dekoriert.
Schützenhaus Langriet
19–3 Uhr.
Sa., 1. November
Verlag und Druck
Kuhn-Druck AG, Neuhausen
Dieter Mändli, info@kuhndruck.ch
Telefon +41 52 672 10 88
Anzeigenverkauf Peter Aragai
anzeigen@neuhauserwoche.ch
Telefon +41 52 633 32 68
• Neuhuuser Märkt
• Jutze söll, wär
jutze cha! Reformierte
Kirche, 19 Uhr.
• Stimmung und
neutral
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01-12-317927
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Tanz mit Pino Callisto
Star Bar, 20 Uhr.
• Saisoneröffnung
Trottentheater
a-live – Die Stimmenakrobaten, 20.15 Uhr.
So., 2. November
• Ferruccio Cainero
– «Cosmos» Ein faszinierender Erzählabend
der ans Herz geht.
Da lebt und lacht man
mit, hält sich am Stuhl
fest, und man hält
auch mal den Atem an.
Kinotheater Central,
17 Uhr.
vereinspinnwand
ATB Neuhausen
Am 1./2. November findet das
Sportlager KSZU in
Filzbach statt sowie der Racletteplausch und der Herbst-­
bummel in Neuhausen.
Online www.neuhauserwoche.ch
PERFOR MANCE
Tipp der woche
agenda
VFC Neuhausen Am Samstag,
dem 1. November, findet um
16.00 Uhr im Stadion Langriet
das letzte Spiel vor der Winterpause statt, und zwar gegen
den FC FC Feuerthalen 2. Die
Mannschaft freut sich auf Ihre
lautstarke Unterstützung!
Pfader Neuhausen Morgen
Freitag, 31. Oktober, tritt die
erste Mannschaft auswärts in
St. Gallen zum Meisterschaftsspiel gegen die SV Fides St. Gallen an, und zwar um 21 Uhr.
Die Winterreifen montieren!
Noch schneit es nicht, noch ist
der Herbst golden, und jetzt ist
die allerbeste Zeit, die Winter­
reifen montieren zu lassen. Das
Wesen der Winterreifen zeigt sich
nicht nur im Profil, sondern liegt
auch in der Gummimischung. Die
Gummimischung der Winterreifen
ist derart, dass diese Pneus speziell für kalte Strassenbeläge
­geeignet sind. Es ist im Übrigen
auch nicht der Goodwill der Automobilisten, der dazu führt, Winterreifen montieren zu lassen,
denn es ist eine Vorschrift, die der
Sicherheit dient. Lustigerweise
gehört der Gang in die Garage zu
den Dingen, die man immer aufschiebt. Wenn dann aber nur eine
einzige Schneeflocke vom Himmel trudelt, setzt ein Ansturm auf
die Werkstätten ein. Jetzt müssen
sofort die richtigen Finken her,
sonst … Allerdings ist dann, wenn
alle dasselbe wollen, stets Warten
angesagt, eine Tätigkeit, die
erfahrungsgemäss nicht besonders populär ist, also: Jetzt hingehen, wo das alles ohne Stress
verläuft. Ich habe es erlebt! (Wü.)
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Seele and Geist
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