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Berufsmatura für gelernte Berufsleute
Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen
Ausgabe Herbst 2014
für Lehrgänge mit Beginn 2015
Inhaltsverzeichnis
1
Ziele
2
2
Zugang zu Fachhochschulen und Universität
2
3
An wen richten sich die Lehrgänge?
2
4
Prüfungsfreie Aufnahme in die BMS II
3
5
Aufnahme in die BMS II mit Prüfung
4
6
Vorbereitungskurse
7
7
Promotion
8
8
Berufsmaturitätsabschluss
9
9
Die Lehrgänge an der KV Luzern Berufsfachschule
12
10
Allgemeines
15
11
Aufnahmebestimmungen
16
1
1
Ziele
Die Berufsmaturität bildet als attraktive Alternative zur gymnasialen Maturität eine wesentliche Erweiterung der beruflichen Grundbildung.
Die Berufsmaturitätsausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen wird in zwei Typen geführt, Typ Wirtschaft und Typ Dienstleistungen. Beide fördern neben der Vertiefung der
wirtschaftlichen Lerninhalte die Zusatzausbildung in allgemein bildendem Wissen (Geschichte und Politik, Technik und Umwelt, Mathematik). Die Verknüpfung von Fach-, Sozial- und Methodenkompetenz führt idealerweise zu einer erhöhten Handlungskompetenz; Kenntnisse von Lernpsychologie, Arbeitsorganisation, Lern- und Arbeitstechnik,
Präsentationstechnik und Problemlösungsstrategien gehören mit dazu.
Zudem führen die Lehrgänge zu einer höheren Qualifikation in den Fremdsprachen
durch den Erwerb international anerkannter Sprachdiplome wie dem First Certificate
der University of Cambridge in Englisch oder dem DELF B2 (Diplôme d'Etudes de Langue
Française) in Französisch.
Bezüglich Alter gibt es keine Grenzen: Die einen besuchen die BM direkt nach der Lehre,
die andern sind vierzig Jahre alt und mehr. Das Durchschnittsalter liegt knapp über zwanzig Jahre.
2
Zugang zu Fachhochschulen und Universität
Der Zugang zur Fachhochschule ist nur mit einem Berufsmaturaausweis möglich. Wer
ein eidgenössisch anerkanntes Berufsmaturitätszeugnis erworben hat, wird prüfungsfrei oder nach dem Ablegen einer Prüfung in studienrelevanten Fächern an den Hochschulen aufgenommen. Nebenbedingung ist ein Jahr Berufspraxis; eine dreijährige
Lehre zählt als ein Jahr Praxis.
Der Zugang zur pädagogischen Fachhochschule PHZ (Lehrerausbildung) ist nicht direkt
möglich; eine Eintrittsprüfung ist abzulegen, allenfalls mit einem vorangehenden einjährigen Vorbereitungskurs. Kontakt: info@luzern.phz.ch, Website www.luzern.phz.ch
Der Zugang zu einer Universität ist mit Passerelle möglich; diese ist im Kanton Luzern
eingerichtet. Der Vorbereitungskurs dauert ein Jahr Vollzeit ab August und wird angeboten von der Maturitätsschule für Erwachsene, Ruopigenstrasse 40, Postfach 813,
6015 Luzern, info.mse@edulu.lu, Website: www.mse.lu.ch
3
An wen richten sich die Lehrgänge?
Für die Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen bieten wir zwei Typen an:
 Typ Wirtschaft
 Typ Dienstleistungen
Die beiden Typen unterscheiden sich vor allem durch das Niveau der Fremdsprachen
und die sogenannten Ergänzungsfächer. Grundvoraussetzung ist bei beiden Typen für
die BMS II ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ).
2
3.1
Typ Wirtschaft
Die Ausrichtung Wirtschaft richtet sich in erster Linie an Absolventen einer kaufmännischen Grundbildung im E-Profil, die nach dem Lehrabschluss die Berufsmaturität erreichen wollen. Dieser Typ bereitet in idealer Weise auf ein Studium an einer Fachhochschule vor.
Kaufleute im B-Profil, verwandte Berufe wie Detailhandelsfachleute, Buchhändler, Mediamatiker sowie andere Berufe mit EFZ können aufgenommen werden, wenn vorgängig
das Fachwissen in Rechnungswesen, Rechtskunde, Französisch, Englisch und Deutsch
auf den Stand eines kaufmännischen Qualifikationsverfahrens E-Profil gebracht wird.
Absolventen einer Wirtschaftsmittelschule können unmittelbar nach Diplomabschluss
ebenfalls aufgenommen werden.
3.2
Typ Dienstleistungen
Die Ausrichtung Dienstleistungen richtet sich an Kaufleute im B- oder E-Profil, verwandte Berufe wie Detailhandelsfachleute, Buchhändler, Mediamatiker sowie an andere Berufe mit EFZ, die eine berufliche Zusatzqualifikation anstreben oder sich auf einen Lehrgang in der beruflichen Weiterbildung vorbereiten möchten.
In den Lehrgang können Detailhandelsfachleute, Buchhändler, Mediamatiker sowie Berufsleute aus anderen Berufen mit EFZ aufgenommen werden, wenn vorgängig das
Fachwissen in Rechnungswesen und Rechtskunde sowie Deutsch auf den Stand eines
kaufmännischen Qualifikationsverfahrens B-Profil gebracht wird. In den Sprachen Französisch und Englisch wie auch im Fach Mathematik werden Kenntnisse auf dem Niveau
am Ende der Sekundarschule vorausgesetzt.
4
Prüfungsfreie Aufnahme in die BMS II
4.1
Während kaufmännischer Lehre oder Diplomkurs WM
4.1.1 Kaufleute E-Profil und Wirtschaftsmittelschule
Zeitpunkt der Anmeldung Ende 5. Semester bis 1. April 2015
Relevante Noten
Englisch: Fachnote Ende 5. Semester (EFZ-Note)
Französisch, Deutsch: Semesternote 5. Semester
WuG: Semesternote 5. Semester, doppelt gezählt
Anforderung Typ
Durchschnitt der 5 Noten ist mindestens 4.7,
Wirtschaft
höchstens eine Note unter 4.0
Anforderung Typ
Durchschnitt der 5 Noten ist mindestens 4.5,
Dienstleistungen
höchstens eine Note unter 4.0
Die Noten stehen mit dem Zeugnis am Ende des 5. Semesters fest. Die Aufnahme in die
BMS II erfolgt unter der Voraussetzung, dass das Qualifikationsverfahren bestanden
wird. Die Aufnahme aus dem 5. Semester kann nur bis 1. April (Anmeldetermin BMS II)
gewählt werden, danach gelten die nachfolgenden Bedingungen.
3
4.1.2 In einem Lehrgang E-Profil an einer Privatschule
Stellt eine private Berufsfachschule im vorletzten Semester vor dem Qualifikationsverfahren kein Semesterzeugnis aus, z. B. weil kein regulärer Unterricht stattfindet (Modell
2 Jahre Vollzeit plus 1 Jahr Praxis), so ist die Aufnahmeprüfung im Mai abzulegen. Weiter zurückliegende Semesterzeugnisse können nicht für eine prüfungsfreie Aufnahme
herbeigezogen werden.
4.2
Prüfungsfreie Aufnahme nach einem kaufm. Lehrabschluss
E-Profil bzw. Abschluss Wirtschaftsmittelschule (Diplom)
Kaufleute E-Profil und Wirtschaftsmittelschule
WuG
Durchschnitt der Fachnoten in WuG 1 und WuG 2, gerundet auf Zehntelsnote, doppelt gezählt
Sprachen
Deutsch, Französisch und Englisch gemäss EFZ, je einfach
gezählt
Anforderung Typ
Durchschnitt der 5 Noten ist mindestens 4.7,
Wirtschaft
höchstens eine Note unter 4.0
Anforderung Typ
Durchschnitt der 5 Noten ist mindestens 4.5,
Dienstleistungen
höchstens eine Note unter 4.0
Verfalldatum
Die Noten des Qualifikationsverfahrens im E-Profil oder des Diploms WM sind zwei
Jahre lang gültig für eine prüfungsfreie Aufnahme in die BMS II. Danach muss die Aufnahmeprüfung abgelegt werden.
5
Aufnahme in die BMS II mit Prüfung
5.1
Allgemeine Bestimmungen
Wer ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) erwirbt als Detailhandelsfachmann/-frau, Kaufmann/Kauffrau im B-Profil, Mediamatiker oder in einem anderen Beruf, legt die Aufnahmeprüfung in die BMS II ab. Dies ist während des 6. Semesters der
Lehrzeit zulässig, wenn auch nur für sehr leistungsstarke Lernende ratsam, denn die
Prüfung muss normalerweise durch Kurse vorbereitet werden. In der Regel wird die
Prüfung deshalb erst ein Jahr nach Lehrabschluss abgelegt.
Wer die Bedingungen für eine prüfungsfreie Aufnahme im E-Profil oder an der Wirtschaftsmittelschule im fünften Semester nicht erfüllt, kann die Aufnahmeprüfung in die
BMS II im Mai ablegen. Die zusätzliche Belastung durch die Aufnahmeprüfung so kurz
vor dem Qualifikationsverfahren gilt es zu bedenken.
Dringend zu empfehlen ist auf alle Fälle der Besuch des Vorkurses Mathematik.
Wer die Bedingungen für eine prüfungsfreie Aufnahme beim Abschluss (Juli) nicht erfüllt, muss die Aufnahmeprüfung ablegen; dies ist frühestens im darauffolgenden Mai
möglich.
4
5.2
Prüfungsfächer Aufnahmeprüfung
Für das Aufnahmeverfahren ist grundsätzlich der Wohnsitzkanton zuständig. Die Aufnahmeprüfung in die BMS II für Teilnehmende aus dem Kanton Luzern findet Mitte Mai
statt (KW 20).
Fach
Deutsch
Englisch
Französisch
Mathematik
Wirtschaft und
Gesellschaft
Anforderung
Typ Wirtschaft
Abschlussniveau
E-Profil
Abschlussniveau
E-Profil
Abschlussniveau
E-Profil
Abschlussniveau
Sekundarschule
Abschlussniveau
E-Profil
Typ Dienstleistungen
Abschlussniveau
B-/E-Profil
Abschlussniveau
Sekundarschule
Abschlussniveau
Sekundarschule
Abschlussniveau
Sekundarschule
Abschlussniveau
B-Profil
Durchschnitt der 5 Noten ist mindestens 4.5, höchstens eine Note
unter 4.0.
In den Fremdsprachen werden keine Spezialkenntnisse in Geschäftssprache erwartet.
Diese Aufnahmeprüfung ist komplett in allen Fächern abzulegen, auch wenn einzelne
Fächer am QV E-Profil eine Note über 4.7 erzielten oder externe Sprachzertifikate vorgelegt werden können.
5.3
Aufnahmeprüfung im Einzelnen
Es finden fünf Teilprüfungen an anderthalb Tagen statt. Die nächsten Prüfungstermine
sind der 13. + 15. Mai 2015. Die Gesamtprüfungszeit beträgt 8 Stunden. Mit der Anmeldung zur Prüfung ist eine Prüfungsgebühr von CHF 70 zu bezahlen.
5.3.1. Aufnahmeprüfung Typ Wirtschaft
a) Wirtschaft und Recht
Inhalt
Grundwissen in Rechnungswesen auf Niveau QV 2014: WuG-Leistungsziele E-Profil
Prüfungszeit rund 90 Minuten
Grundlagen und Fertigkeiten in Rechtskunde auf Niveau QV 2014:
WuG-Leistungsziele E-Profil
Prüfungszeit rund 60 Minuten
Prüfungsform
schriftlich
Prüfungsdauer
150 Minuten
5
b) Mathematik
Inhalt
Prüfungsform
Prüfungsdauer
Algebra und Arithmetik; Stoff der Sekundarschule Niveau A; gleich
wie Aufnahmeprüfung BM für Sekundarschüler; ohne Geometrie
schriftlich
60 Minuten
c) Deutsch
Inhalt
Prüfungsform
Prüfungsdauer
Wortschatz, Grammatik, Leseverständnis, Sprachproduktion
schriftlich
90 Minuten
d) Französisch
Inhalt
Prüfungsform
Prüfungsdauer
Alltagsfranzösisch ohne Geschäftssprache, Niveau B1
schriftlich
90 Minuten
e) Englisch
Inhalt
Prüfungsform
Prüfungsdauer
Alltagsenglisch ohne Geschäftssprache, Niveau B1
schriftlich
90 Minuten
5.3.2. Aufnahmeprüfung Typ Dienstleistungen
a) Wirtschaft und Recht
Inhalt
Grundwissen in Rechnungswesen auf Niveau QV 2014: WuG-Leistungsziele B-Profil)
Prüfungszeit rund 90 Minuten
Grundlagen und Fertigkeiten in Rechtskunde auf Niveau QV 2014:
WuG-Leistungsziele B-Profil)
Prüfungszeit rund 60 Minuten
Prüfungsform
schriftlich
Prüfungsdauer
150 Minuten
b) Mathematik
Inhalt
Prüfungsform
Prüfungsdauer
Algebra und Arithmetik; Stoff der Sekundarschule Niveau A; gleich
wie Aufnahmeprüfung BM für Sekundarschüler; ohne Geometrie
schriftlich
60 Minuten
c) Deutsch
Inhalt
Prüfungsform
Prüfungsdauer
Wortschatz, Grammatik, Leseverständnis, Sprachproduktion
schriftlich
90 Minuten
d) Französisch
Inhalt
6
Alltagsfranzösisch ohne Geschäftssprache, Niveau A2; Stoff der Sekundarschule Niveau A; gleich wie Aufnahmeprüfung BM für Sekundarschüler
Prüfungsform
Prüfungsdauer
e) Englisch
Inhalt
Prüfungsform
Prüfungsdauer
schriftlich
50 Minuten
Alltagsenglisch ohne Geschäftssprache, Niveau A2; Stoff der Sekundarschule Niveau A; gleich wie Aufnahmeprüfung BM für Sekundarschüler
schriftlich
50 Minuten
6
Vorbereitungskurse
6.1
Für Personen, welche die Aufnahmeprüfung im Mai ablegen
Diese Kurse sind nicht gedacht für Sekundarschüler, welche eine Berufsmatura gleichzeitig mit der Lehre absolvieren möchten. Für Lernende, die gegenwärtig noch die
Oberstufe der Volksschule besuchen, führt die KV Luzern Berufsfachschule keine Vorbereitungskurse durch.
Adressaten der Vorbereitungskurse sind vor allem Personen, welche eine Grundausbildung mit Wirtschaftsfächern genossen, dabei aber nicht das Niveau der kaufmännischen Lehrabschlussprüfung E-Profil (Typ Wirtschaft) oder B-Profil (Typ Dienstleistungen) erreicht haben.
Herausragend Leistungsfähige können diese Vorbereitungskurse bereits während ihrer
Lehrzeit absolvieren und somit die BMS II unmittelbar an die Lehrzeit anschliessen, vorausgesetzt, die Aufnahmeprüfung wird bestanden.
Der Vorbereitungskurs Rechnungswesen und Recht wird ausserdem für Personen empfohlen, deren Lehrabschluss mehr als zwei Jahre zurück liegt und die sich in der Zwischenzeit wenig mit Wirtschaft und Recht befasst haben. Dieser Kurs steht Lernenden
im 3. Lehrjahr Kaufmann/frau nicht offen (ausser B-Profil für Typ Wirtschaft).
Für Personen, welche sich noch nie mit Rechnungswesen beschäftigt haben, reicht der
Vorbereitungskurs in der Regel nicht aus. Wir verweisen sie an die gründlichere Nachholbildung für Erwachsene, um einen Lehrabschluss ohne Lehre anzustreben, oder an
entsprechende Grundkurse an der KV Luzern Berufsakademie.
Den Vorbereitungskurs in Mathematik können Personen besuchen, die den Stoff der
Sekundarschule in Arithmetik und Algebra nicht mehr präsent haben (Termumformungen, Gleichungen mit einer Variablen, Textaufgaben). Der Vorkurs Mathematik steht
auch Lernenden im 3. Lehrjahr Kaufrau/mann offen.
6.1.1 Kurs 1: Rechnungswesen und Recht
Kursziele
Repetition und Ergänzung des Basiswissens in Rechnungswesen und
Recht auf dem Niveau des kaufmännischen Qualifikationsverfahrens
E-Profil
7
Kursdauer
Kurszeiten
Kursort
Kurskosten
Anmeldung
Vorbereitung der Aufnahmeprüfung in Rechnungswesen und Recht vom
Mai
6. Januar bis 12. Mai 2015, 15 Wochen, rund 120 Lektionen
Dienstag und Donnerstag, 17.45 bis 21.00 Uhr (vier Lektionen)
KV Luzern Berufsfachschule, Schulzentrum Dreilinden
CHF 600; bei vorzeitigem Austritt verfällt die gesamte Kursgebühr
Bis 12. Dezember 2014 an KV Luzern Berufsfachschule, Dreilindenstrasse
20, 6000 Luzern 6
6.1.2 Kurs 2: Mathematik
Kursziele
Repetition der Grundlagen in Mathematik, Sekundarschulstoff Algebra.
Vorbereitung der Aufnahmeprüfung in Mathematik vom Mai
Kursdauer
10. Januar bis 9. Mai 2015, 14 Wochen, 28 Lektionen
Kurszeiten Samstag, 08.10 bis 09.45 Uhr (zwei Lektionen) oder
Samstag, 10.05 bis 11.40 Uhr (zwei Lektionen)
Kursort
KV Luzern Berufsfachschule, Schulhaus Dreilinden
Kurskosten CHF 180; bei vorzeitigem Austritt verfällt die gesamte Kursgebühr
Anmeldung Bis 12. Dezember 2014 an KV Luzern Berufsfachschule, Dreilindenstrasse
20, 6000 Luzern 6
6.1.3 Französisch
Die KV Luzern Berufsakademie bietet ab Januar 2015 verschiedene Französisch-Sprachkurse auf allen Stufen an. Als Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung Typ Dienstleistungen empfehlen wir den Kurs DELF A2. Details finden Sie auf der Homepage unter
www.kvlu.ch/Berufsakademie/Sprachkurse oder telefonisch unter 041/417 16 00.
6.2
Refresherkurse
Zu Beginn der Lehrgänge, von Kalenderwoche 34 bis 44 werden spezielle Refresherkurse in Französisch und Mathematik angeboten. Die Kurse dauern jeweils 36 Lektionen und finden einmal pro Woche am Abend statt.
Wer Französisch nicht mehr regelmässig gepflegt hat, tut gut daran, im Refresherkurs
die Kenntnisse aufzufrischen.
Wer seit der Sekundarschule sich nicht mehr mit Algebra beschäftigt hat, sollte besser
den Refresherkurs Mathematik besuchen.
Die Detailinformationen erhalten die angemeldeten Lernenden der Lehrgänge BMTZ
und BMV anfangs Juni zusammen mit den Unterlagen zum Schulbeginn.
7
Promotion
Die Aufnahme ins 1. Semester des Vollzeitlehrgangs erfolgt für alle Teilnehmenden provisorisch. Nach dem ersten Semester im Vollzeitlehrgang (BMV) müssen die Bedingungen für die definitive Promotion erfüllt sein, sonst erfolgt der Ausschluss.
8
Die Promotion ins nächste Semester ist dann definitiv, wenn

im Durchschnitt aller Fächer 4.0 erreicht werden

höchstens 2 Fachnoten unter 4.0 liegen

die Summe der negativen Abweichungen von 4.0 höchstens 2 Notenwerte beträgt.
Wird eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, erfolgt die Promotion provisorisch.
Wer die Promotionsbedingungen zum zweiten Mal während des ganzen Lehrgangs
nicht erfüllt, wird vom Lehrgang ausgeschlossen. Wer die Promotionsvoraussetzungen
nicht erfüllt, wird vom Berufsmaturitätsunterricht ausgeschlossen. Die Wiederholung
des Unterrichtsjahres ist höchstens einmal möglich.
Ein Ausschluss aus dem Lehrgang kann auch auf Grund mangelnder Besuchsdisziplin
erfolgen; die Schule legt dazu fest, wie viele Lektionen minimal zu besuchen sind. Ungenügende Disziplin (Zuspätkommen, schlechtes Benehmen, Rauschmittelmissbrauch)
führt zu einem mündlichen oder schriftlichen Verweis. Die kantonale Berufsbildungsverordnung kennt als weitere Disziplinarmassnahmen die Suspendierung vom Unterricht, den Ausschluss aus dem Lehrgang und damit Nicht-Zulassung zur Berufsmaturaprüfung.
8
Berufsmaturitätsabschluss
8.1
Berufsmaturitätsfächer
Die Berufsmaturaausbildung besteht aus sogenannten Grundlagen-, Schwerpunkt- und
Ergänzungsfächern, in welchen die für die Promotion wie auch für den Berufsmaturaabschluss relevanten Noten geschrieben werden. Im Gegensatz zu den Grundlagenund Schwerpunktfächern wird dabei in den Ergänzungsfächern keine Schlussprüfung
geschrieben, sondern es zählt nur die Erfahrungsnote.
Typ
Wirtschaft
x
Typ Dienstleistungen
x
Französisch (GF)
x
x
x
Englisch (GF)
x
x
x
Mathematik (GF)
x
x
x
Finanz- und Rechnungswesen (SF)
x
x
x
Wirtschaft und Recht (SF)
x
x
x
Geschichte und Politik (EF)
x
x
Technik und Umwelt (EF)
x
-
Schuljahr 2015/2016
Deutsch (GF)
Schlussprüfung
x
9
Wirtschaft und Recht (EF)
-
x
Interdisziplinäre Arbeiten
x
x
Alle in der Schule erzielten Semesternoten fliessen in den Grundlagen- und Schwerpunktfächern als Erfahrungsnoten in die Abschlussnote ein (Prüfungsnote und Erfahrungsnote je 50 %).
In den Ergänzungsfächern werden keine Abschlussprüfungen abgelegt; der Durchschnitt aller Semesternoten wird aber als Fachnote in den Abschluss eingerechnet.
Im Bereich Interdisziplinäre Arbeiten werden während der Ausbildung verschiedene
benotete Projektarbeiten erstellt.
Es werden keine Noten aus andern Lehrgängen oder früher abgelegten Lehrabschlussprüfungen beigezogen.
8.2
Berufsmaturitätsprüfungen
Die Abschlussprüfungen finden in der ersten Hälfte Juni bzw. im Verlaufe des letzten
Semesters (Fremdsprachen) statt. Geprüft werden an der Berufsmaturitätsprüfung folgende Fächer:
1. Grundlagenfach Deutsch
schriftlich und mündlich
2.
Grundlagenfach Französisch
schriftlich und mündlich
3.
Grundlagenfach Englisch
schriftlich und mündlich
4.
Grundlagenfach Mathematik
schriftlich
5.
Schwerpunktfach Finanz- und Rechnungswesen schriftlich
6.
Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht
schriftlich
8.2.1 Fremdsprachen
In Französisch wird das Examen DELF B2 (Typ Wirtschaft) bzw. DELF B1 (Typ Dienstleistungen) als Abschlussprüfung abgelegt. Diese Prüfung ist obligatorisch. Das Ergebnis
wird in eine Prüfungsnote umgerechnet.
In Englisch ist das externe Zertifikat First Certificate in Englisch (FCE) (Typ Wirtschaft)
bzw. BEC Preliminary (Typ Dienstleistungen) obligatorisch. Das Ergebnis wird in eine
Prüfungsnote umgerechnet.
Statt mit Französisch kann die BMS II mit Italienisch abgeschlossen werden. Die genauen Bestimmungen dazu sind dem Merkblatt (www.kvlu.ch – Ausbildungen KV – Berufsmatura für gelernte Berufsleute – Wegleitung Dispensation Fremdsprachen) zu entnehmen. Zu beachten ist jedoch, dass gewisse Fachhochschulen Französisch auf dem
BM-Abschlussniveau voraussetzen. Eine vorgängige Abklärung ist deshalb ratsam, falls
nach dem BM-Abschluss ein Studium aufgenommen werden möchte.
Wer zu Beginn des Lehrgangs bereits über ein offiziell anerkanntes Sprachzertifikat auf
dem Niveau B2 (Typ Wirtschaft) bzw. B1 (Typ Dienstleistungen) des European Frame of
10
Reference verfügt, muss trotzdem Erfahrungsnoten erwerben. Das Resultat des Sprachdiploms kann jedoch als Ersatz für die BM-Abschlussprüfung in eine Note umgerechnet
werden. Die genauen Bestimmungen sind dem Merkblatt (www.kvlu.ch – Ausbildungen KV – Berufsmatura für gelernte Berufsleute – Wegleitung Dispensation Fremdsprachen) zu entnehmen.
8.2.2 Advanced English
Für leistungsstarke Lernende bieten wir auch die Möglichkeit an, sich in einem Freifachkurs auf das Certificate of Advanced English (CAE) vorzubereiten. Im Vergleich zum First
Certificate in English (Stufe B2) ist das CAE auf Stufe C1 angesiedelt. Dieser Kurs ist deshalb für Personen mit guten bis sehr guten Englischkenntnissen gedacht, die z. B. längere Zeit im englischen Sprachraum verbracht haben oder bereits über ein First-Diplom
mit einem sehr guten Abschluss verfügen (Grade B oder höher).
Für die Teilnahme an diesem Freifach erfolgt ein vorgängiger Eintrittstest.
8.3
Interdisziplinäre Arbeiten (IDA)
Ein Teil der Berufsmaturaausbildung ist dem interdisziplinären Arbeiten gewidmet. Es
umfasst das interdisziplinäre Arbeiten in den Fächern (IDAF) und die interdisziplinäre
Arbeit (IDPA).
Die Note für das interdisziplinäre Arbeiten ergibt sich je zur Hälfte aus der Note für die
interdisziplinäre Projektarbeit IDPA) und der Erfahrungsnote für das interdisziplinäre
Arbeiten in den Fächern (IDAF).
8.3.1 Interdisziplinäre Arbeiten in den Fächern (IDAF)
Das IDAF dient dem Aufbau methodischer Kompetenzen und des Problemlösens und
wird im Rahmen von Kleinprojekten, interdisziplinären Unterrichtssequenzen oder
selbstorganisiertem Lernen geübt. IDAF erstreckt sich auf alle Unterrichtsbereiche und
bereitet auf die IDPA vor.
Für die Ermittlung der Erfahrungsnote müssen mindestens zwei Semesterzeugnisnoten
für das IDAF vorliegen. Die Semesterzeugnisnote wird aufgrund von mindestens zwei
im gleichen Semester im IDAF erbrachten Leistungen ermittelt.
In der zweisemestrigen BMV basiert die Ermittlung der Erfahrungsnote auf mindestens
drei im IDAF erbrachten Leistungen.
8.3.2 Interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA)
Gegen Ende der Ausbildung verfassen die Lernenden eine IDPA. Die IDPA ist eine
schriftliche Arbeit, wobei die Themen vielfältiger und umfangreicher sind als im IDAF.
11
9
Die Lehrgänge an der KV Luzern Berufsfachschule
9.1
Der zweijährige Lehrgang mit Teilzeitarbeit (BMTZ)
9.1.1 Unterrichtszeiten
Dieser Lehrgang bietet die Berufsmatura nach der Lehre an, die mit max. 80 % Arbeit
im Beruf kombiniert werden kann. Wir bieten dabei zwei Modelle mit unterschiedlichen Unterrichtszeiten an:
Klasse a Montag und Mittwoch
08.10 – 16.50 Uhr (9 Lektionen, 1 Lektion Pause)
Klasse b Montag und Mittwoch
12.35 – 21.00 Uhr (9 Lektionen, 1 Lektion Pause)
Für diesen Lehrgang gelten die üblichen Schulferien. Es ist jedoch zu beachten, dass
während der Ferien Prüfungen vorzubereiten sind und die interdisziplinären Projektarbeiten (IDA) zu erledigen sind.
Unterrichtsbeginn ist in der Kalenderwoche 34 (ab 17. August 2015)
9.1.2 Kosten
Es fallen Kosten für die Sprachdiplome (ca. CHF 300 – 400 pro Sprachdiplom) und die
Bücher (rund CHF 750) an. Das Materialgeld – vom Kanton so vorgegeben – beträgt
CHF 1521) pro Jahr. Dazu kommt – ebenfalls vom Kanton vorgegeben – ein Infrastrukturbeitrag gemäss Schulverordnung von CHF 321) pro Jahr. Gemäss kantonalem Gesetz
wird zudem eine BM-Zeugnisgebühr von CHF 2201) erhoben.
Die „Berufsschulvereinbarung“ und das „Regionale Schulabkommen Zentralschweiz“
regeln die Abgeltung an die Kosten der beruflichen Ausbildung. Die Einzelheiten dazu
sind unter Aufnahmebestimmungen auf Seite 14 dieser Broschüre beschrieben.
1)
Tarife gemäss Schulgeldverordnung des Kantons Luzern (SRL 544); Änderungen vorbehalten
9.1.3 Stundentafel Typ Wirtschaft
Schuljahr 2015/2016
1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem.
Total
Deutsch (GF)
2
2
2
2
160
Französisch (GF)
2
2
2
2
160
Englisch (GF)
2
2
2
2
160
Mathematik (GF)
3
3
4
4
280
Finanz- und Rechnungswesen (SF)
2
2
2
2
160
Wirtschaft und Recht (SF)
3
3
2
2
200
Geschichte und Politik (EF)
2
2
1
1
120
Technik und Umwelt (EF)
1
1
2
2
120
Interdisziplinäre Arbeiten
1
1
1
1
80
Wochenstunden
18
18
18
18
1 440
GF = Grundlagenfach, SF = Schwerpunktfach, EF = Ergänzungsfach
12
9.1.4 Stundentafel Typ Dienstleistungen
Schuljahr 2015/2016
1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem.
Total
Deutsch (GF)
2
2
2
2
160
Französisch (GF)
2
2
2
2
160
Englisch (GF)
2
2
2
2
160
Mathematik (GF)
3
3
3
3
240
Finanz- und Rechnungswesen (SF)
3
3
2
2
200
Wirtschaft und Recht (SF)
-
-
3
3
120
Geschichte und Politik (EF)
2
2
1
1
120
Wirtschaft und Recht (EF)
3
3
-
-
120
Interdisziplinäre Arbeiten
1
1
3
3
160
Wochenstunden
18
18
18
18
1 440
GF = Grundlagenfach, SF = Schwerpunktfach, EF = Ergänzungsfach
9.2
Der einjährige Lehrgang im Vollzeitunterricht (BMV)
9.2.1 Schuljahr
Beginn des Schuljahres
Ende der Berufsmaturitätsprüfungen
Dauer des Schuljahres
Woche 34
Woche 24 (Mitte Juni)
33 Wochen
9.2.2 Unterrichtszeiten
Dieser Lehrgang bietet die Berufsmatura nach der Lehre an. Er richtet sich an Lernende,
welche keiner Arbeitstätigkeit nachgehen und sich während eines Jahres ganz dem Berufsmaturaabschluss widmen möchten. Die Schule erlaubt den Studierenden im BMVLehrgang deshalb nicht, während der unterrichtsfreien Zeit einer Erwerbsarbeit nachzugehen.
Der Unterricht wird erteilt von Montag bis Freitag, 08.10 bis 17.40 Uhr (total 36 Lektionen).
Es gelten die Schulferien der KV Luzern Berufsfachschule. Es ist jedoch zu beachten,
dass während der Ferien Prüfungen vorzubereiten sind und die interdisziplinären Projektarbeiten (IDA) zu erledigen sind.
9.2.3 Kosten
Es fallen Kosten für die Sprachdiplome (ca. CHF 300 – 400 pro Sprachdiplom) und die
Bücher (rund CHF 750) an. Das Materialgeld – vom Kanton so vorgegeben – beträgt in
den Lehrgängen BMV CHF 3041) pro Jahr. Dazu kommt – ebenfalls vom Kanton so vorgegeben – ein Infrastrukturbeitrag gemäss Schulverordnung von CHF 32 1) pro Jahr. Gemäss kantonalem Gesetz wird zudem eine BM-Zeugnisgebühr von CHF 2201) erhoben.
13
Die „Berufsschulvereinbarung“ und das „Regionale Schulabkommen Zentralschweiz“
regeln die Abgeltung an die Kosten der beruflichen Ausbildung. Die Einzelheiten dazu
sind unter Aufnahmebestimmungen auf Seite 14 dieser Broschüre beschrieben.
1)
Tarife gemäss Schulgeldverordnung des Kantons Luzern (SRL 544); Änderungen vorbehalten
9.2.4 Stundentafel Typ Wirtschaft
Schuljahr 2015/2016
1. Sem. 2. Sem.
Total
Deutsch (GF)
5
4
180
Französisch (GF)
4
4
160
Englisch (GF)
5
3
160
Mathematik (GF)
6
7
260
Finanz- und Rechnungswesen (SF)
4
5
180
Wirtschaft und Recht (SF)
5
5
200
Geschichte und Politik (EF)
3
3
120
Technik und Umwelt (EF)
2
2
80
Interdisziplinäre Arbeiten
2
3
100
Wochenstunden
36
36
1 440
GF = Grundlagenfach, SF = Schwerpunktfach, EF = Ergänzungsfach
9.2.5 Stundentafel Typ Dienstleistungen
Schuljahr 2015/2016
1. Sem. 2. Sem.
Total
Deutsch (GF)
5
5
200
Französisch (GF)
4
4
160
Englisch (GF)
5
3
160
Mathematik (GF)
6
6
240
Finanz- und Rechnungswesen (SF)
5
5
200
Wirtschaft und Recht (SF)
3
3
120
Geschichte und Politik (EF)
3
3
120
Wirtschaft und Recht (EF)
3
3
120
Interdisziplinäre Arbeiten
2
4
120
Wochenstunden
36
36
1 440
GF = Grundlagenfach, SF = Schwerpunktfach, EF = Ergänzungsfach
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Allgemeines
10.1 Führungsstruktur
Die KV Luzern Berufsfachschule wird geleitet von Frau Dr. Esther Schönberger, Rektorin. Die Berufsmatura wird geführt von Jan Widmayer, Prorektor kaufmännische Berufe, und Roland Fischer, Abteilungsleiter Berufsmatura.
Die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung beaufsichtigt im Namen der Bildungs- und
Kulturdirektion des Kantons Luzern die Schule. Frau Dr. Silvia Dubler ist als Delegierte
der Eidgenössischen Berufsmaturakommission EBMK für unsere Berufsmaturitätsschule zuständig.
Alle Lehrgänge der Berufsmaturitätsschule Luzern sind eidgenössisch anerkannt.
10.2 Anmeldung
Die Anmeldung hat schriftlich auf unserem Anmeldeformular bis 1. April 2015 an die
KV Luzern Berufsfachschule zu erfolgen. Spätere Anmeldungen können berücksichtigt
werden, falls eine Aufnahmeprüfung sich erübrigt (siehe Aufnahmebedingungen) und
die Klassenplanung es zulässt. In den letzten Jahren mussten zum Teil Wartelisten geführt werden für Anmeldungen nach dem Anmeldetermin.
Anmeldeformulare für diese Lehrgänge sowie weitere Informationen sind erhältlich
bei:
KV Luzern Berufsfachschule
Dreilindenstrasse 20
6000 Luzern 6
Telefon
041 417 16 16
Fax
041 417 16 17
E-Mail
gisela.roelli@kvlu.ch
roland.fischer@kvlu.ch
Website
www.kvlu.ch
Die Berufsfachschule erhebt eine Anmeldegebühr von CHF 2002). Der Anmeldung muss
neben der Kopie des Zahlungsbeleges (Bankauftrag genügt nicht) das Original einer aktuellen Wohnsitzbestätigung resp. eine Kostengutsprache beiliegen, andernfalls wird
sie als unvollständig retourniert. Die Wohnsitzbestätigung ist gegen eine Gebühr bei
der Wohngemeinde erhältlich.
2)
Bankverbindung
CREDIT SUISSE AG, 8070 Zürich
Konto 80-500-4
Zugunsten KV Luzern, Frankenstrasse 4, 6003 Luzern
IBAN CH51 0483 5048 2900 1100 0
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10.3 Abmeldung
Abmeldungen haben schriftlich an das Rektorat, Frau Gisela Rölli, zu erfolgen. Bei einer
Abmeldung nach dem 1. April 2015 verfällt die Anmeldegebühr.
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Aufnahmebestimmungen
Die KV Luzern Berufsfachschule nimmt gemäss Berufsfachschulvereinbarung neben
Studierenden aus dem Kanton Luzern auch solche aus den Kantonen NW, OW, SZ, UR
und ZG auf. Falls die Bedingungen für eine prüfungsfreie Zulassung nicht erfüllt werden,
muss die Aufnahmeprüfung jedoch im Wohnsitzkanton abgelegt werden. Alle Teilnehmenden aus diesen Vereinbarungskantonen (inkl. LU) müssen ihren „stipendienrechtlichen Wohnsitz“ 1) in einem dieser Kantone mit einer entsprechenden Bestätigung der
Wohnsitzgemeinde belegen. Das Original dieser Wohnsitzbestätigung muss zusammen
mit der Anmeldung zum Lehrgang an das Rektorat der KV Luzern Berufsfachschule eingereicht werden.
Grundsätzlich können auch Berufsleute aus allen anderen Kantonen die Berufsmatura
an der Berufsfachschule in Luzern besuchen; sie müssen jedoch eine Kostengutsprache
beim entsprechenden Kanton einholen oder für das Schulgeld selber aufkommen. Das
Original der Kostengutsprache resp. die Bestätigung über die Selbstfinanzierung muss
zusammen mit der Anmeldung zum Lehrgang an das Rektorat der KV Luzern Berufsfachschule eingereicht werden.
(* Tarif Schuljahr 2013/14, wird durch den Regierungsrat des Kantons Luzern festgesetzt)
berufsbegleitend
Vollzeit
Schulgeld für Studierende aus keinem
7'500.–*
14'700.–*
Vereinbarungskanton (exkl. SG und ZH)
Studierende aus den Kantonen SG und ZH
ca.
8'250.–* ca.
16'500.–*
1)
Der gegenwärtige Wohnkanton ist nur der „stipendienrechtliche Wohnsitz“, wenn
der/die Studierende seit mindestens 2 Jahren angemeldet ist. Andernfalls ist der vorherige Wohnsitzkanton zuständig. Ist dieser kein Vereinbarungskanton, trägt
der/die Studierende die Kosten selber und muss dies der Schule mit der Anmeldung
schriftlich bestätigen.
September 2014/wij/rog
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Bildung
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