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Fall 11 Übersicht - hemmer repetitorium

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Verfassungsrecht - Fall 11
A. Zuständigkeit des BVerfG
Art. 93 I Nr.2 GG, § 13 Nr.6, §§ 76 ff BVerfGG
B. Zulässigkeit der abstrakten Normenkontrolle
I. Antrag
Anford. des § 23 I BVerfGG zu beachten
II. Antragsberechtigung
Landesregierung von X (+), nicht aber die F- Fraktion
mangels Mitgl.zahl des BT
III. Prüfungsgegenstand
Bundesrecht im mat. Sinn, hier (+)
IV. Antragsbefugnis
Zweifel genügen, Art. 93 I Nr.2 geht § 76 BVerfGG
vor => Normenhierarchie
V. Zwischenergebnis
- Abstrakte Normenkontrolle ist zulässig
C. Begründetheit
I. Gesetzgeb.kompetenz
1. Ausschl. Gesetzgeb.kompetenz (-)
Art. 34 GG gibt keine Kompetenz sondern setzt
anderweitig geregelte Verantwortlichkeit voraus
2. Konkurr. Gesetzgeb.kompetenz des Bundes
a.
Art. 74 I Nr. 25 i. V. m. Art. 72 II GG
aa)Herstellung gleichwertiger Lebensverh. (-)
keine das bundesstaatliche Sozialgefüge
beeinträchtigende Auseinanderentwicklung
der Lebensverhältnisse in den Bundesländern
mangels eines einheitlichen
Staatshaftungsgesetzes
bb) Wahrung der Rechtseinheit (+)
- Staatshaftungsgesetz der DDR gilt teilw. als
Landesrecht fort
- Nebeneinander schwer überschaubarer, auf
unterschiedlichen Voraussetzungen
beruhender und nur unvollkommen
aufeinander abgestimmter Ansprüche
- A.A. vertr.!
cc) Wahrung der Wirtschaftseinheit (-)
b) Zwischenergebnis
Gesetzgeb.komp. aus Art. 74 I Nr. 25 i. V. m.
Art. 72 II GG (+)
II. Gesetzgebungsverfahren
1. Einleitungsverfahren (sog.
Gesetzesinitiative), Art. 76 GG
str., wie sich Verletzung von Art. 76 II GG
auswirkt:
e.A.: Norm verfassungswidrig.
h.M.: bloße Ordnungsvorschrift, Norm verf.gem.,
Rechts des BR im Hauptverfahren nicht berührt.
2. Hauptverfahren, Art. 77 GG
a) Beschluss durch den BT (+)
b) Problem: Mitwirkung des Bundesrates
Diff. zust.bedürftiges G.  EinspruchsG
aa) Art. 84 GG (-)
Keine Zustimmungsbedürftigkeit wg.
Art. 84 GG. Länder können abweichen.
bb) Art. 104 a IV GG (-) Bund trägt Kosten.
cc) Zwischenergebnis: StHG ist EinspruchsG
c) Verweigerte Zustimmung des Bundesrates
(P) Bundesrat verweigert in der
rechtsirrtümlichen Annahme, bei dem StHG
handele es sich um ein zustimmungsbedürftiges
Gesetz, seine Zustimmung!
Umdeutung verweigerter Zustimmung in
Einspruch? (-)
- VA nicht angerufen
Umdeutung verweigerter Zustimmung in
Anrufung des VA? h.M. (-)
- Formstrenge
- § 30 I, II 4 GO BR
Versagte Zust. geht ins Leere => Antrag nach
Art. 77 II nicht innerhalb der Frist gestellt.
III. Gesamtergebnis
StHG formell verfassungsgemäß
Abwandlung
I. Gesetzgebungskompetenz (+) s.o.
II. Gesetzgebungsverfahren
Zustimmungserfordernis des Bundesrates
Nach Art. 84 I 6 GG Zust. des BRates
erforderlich! => Zustimmung nicht erfolgt!
III. Gesamtergebnis
StHG nicht formell verfassungsgemäß zustande
gekommen.
RA Dr. Schlömer
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