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Das Programmheft zum

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januar februar 15 märz april mai juni juli august september oktober november dezember
arsenal
institut für film und videokunst e.V.
2 februar 15 inhalt
Filmmakers’ Choice:
Navigationen mit Kamera> 20
Asynchron
Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust> 12
Visionary Archive:
It all depends #5
Zu Gast: Flora Gomes> 21
45. Forum> 4
Magical History Tour
Montage> 15
… und Action! Wie werden Film
und Fernsehen gemacht?> 21
Filmspotting: Erkundungen
im Filmarchiv der Deutschen
Kinemathek> 22
Kino Polska> 22
10. Forum Expanded> 7
Susan Sontag Revisited> 10
Kon Ichikawa> 18
Neu im Verleih> 23
Die DEFA-Stiftung
präsentiert> 20
editorial februar 15 3
Kalendarium> 24
Die Basis des Make-Up
(Nr. 525) > 27
News> 28
arsenal freundeskreis –
Sind Sie dabei?> 29
Serviceleistungen> 30
Impressum> 31
Ein Programmhöhepunkt dieses Monats findet im Rahmen
des Forums der Berlinale statt. Zwei im Kontext unseres
umfangreichen Projekts „Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust“ neu digitalisierte Filme
aus unserem Archiv werden wiederaufgeführt. Eine Wiederentdeckung ist der 1977 im Forum gezeigte Film
HA’MAKAH HA’SHMONIM VE’AHAT (The 81st Blow). Er besteht ausschließlich aus Archivbildern sowie aus Tonaufnahmen von Zeugenaussagen des Eichmann-Prozesses
von 1961, die in dem Film die Zeugenschaft übernehmen
und auf dem Geschehenen insistieren. Durch die digitale
Restaurierung ist der Film seit langer Zeit jetzt wieder in
seiner ursprünglichen Fassung zu sehen. Der Komponist
von THE 81ST BLOW Joseph Marchaim und Meir Russo von
der Jerusalem Cinematheque – Israel Film Archive werden
als Gäste erwartet. ME’KIVUN HA’YAAR (Out of the Forest)
von Limor Pinhasov und Yaron Kaftori war 2004 im Forum
zu sehen und erzählt von den Massenerschießungen in einem Wald in Litauen, denen zwischen 1941 und 1944 mehr
als 100.000 Menschen zum Opfer fielen. Wir zeigen den Film
in Anwesenheit der beiden RegisseurInnen.
Wie jedes Jahr „verlängern“ wir die Berlinale im Arsenal
mit einigen ausgewählten Wiederholungen aus dem Programm des Forums. Die Filme werden kurzfristig auf unserer Homepage bekannt gegeben. Diese Wiederholungen
sind für Mitglieder des arsenal freundeskreis (S. 29) übrigens kostenlos. Auch eine normale Mitgliedschaft lohnt
sich, besonders zu Forumszeiten: Die verbilligten Eintrittspreise (S. 31) gelten für sämtliche Forum-Kinos während
der Berlinale. One of this month’s highlights is taking place
within the context of the Berlinale Forum. We’ll be screening two recently digitized films from our “Asynchronous –
Documentaries and Experimental Films on the Holocaust”
program: HA’MAKAH HA’SHMONIM VE’AHAT (The 81st Blow,
Israel 1975) and ME’KIVUN HA’YAAR (Out of the Forest, Israel 2003). Ihr Arsenal-Team
4 februar 15 45. forum
BEIRA-MAR
(Marcio Reolon, Filipe Matzembacher, Brasilien 2015)
LA MUJER DE BARRO
(The Mud Woman, Sergio Castro San Martín, Chile 2015)
45. Forum
Das junge lateinamerikanische Kino bildet einen
Schwerpunkt im Forumsprogramm 2015. Filme
aus Brasilien, Argentinien, Chile, Kolumbien und
Mexiko setzen sich mit institutioneller, politischer und familiärer Gewalt auseinander und
porträtieren Menschen, die auf gesellschaftliche
Umbrüche individuelle Antworten suchen.
Die bild- und tongewaltige avantgardistische
Satire BRASIL S/A (Brazilian Dream) von Marcelo Pedroso verdichtet in einer experimentellen,
politisch akzentuierten Montage reale und surreale Bilder aus dem Brasilien der letzten Jahrzehnte zu einem rauschhaften Kinoerlebnis. In
dem Regiedebüt BEIRA-MAR (Seashore) von
Marcio Reolon und Filipe Matzembacher reist
ein junger Mann ins Ferienhaus der Familie am
Meer, um eine heikle Erbangelegenheit für seinen Vater zu klären. Ein alter Freund begleitet ihn. Behutsam erzählt dieses Debüt von einem langen Winterwochenende, erwachender
Sexualität und neuer Intimität.
Auch der in Argentinien entstandene Spielfilm
MAR der Chilenin Dominga Sotomayor entwickelt
aus der vordergründig privaten Geschichte eines
jungen Paares, das im Urlaub vom Auftauchen
der Mutter gestört wird, ein komplexes Gesellschaftsbild. Der chilenische Spielfilm LA MUJER
DE BARRO (The Mud Woman) von Sergio Castro
San Martín begleitet die wortkarge Maria zurück
an den Arbeitsort auf dem Lande, an dem sie vor
Jahren Schlimmes erlebt hat. Diesmal trifft sie
Vorkehrungen: Als sich die Geschichte zu wiederholen scheint, nimmt sie ihr Schicksal in die Hand.
Der mexikanische Regisseur Joshua Gil erzählt
in LA MALDAD (Evilness) von einem alten Mann,
der sich inmitten einer verlassenen Landschaft
aufs Sterben vorbereitet, während ein anderer
noch große Pläne hat. Dessen Entschlossenheit
führt ihn in die Stadt, wo Forderungen nach politischer Veränderung immer lauter werden.
In der globalen Gegenüberstellung ergeben sich
oft spannende Parallelen im aktuellen Programm des Forum. So porträtiert Michel K. Zongo in LA SIRÈNE DE FASO FANI Jahre nach der
Schließung einer Textilfabrik im burkinischen
Koudougou die damalige Belegschaft und ihre
Versuche, als Kollektiv wieder Stoffe herzustellen. Konstatiert Zongos Film die Niederlage so-
45. forum februar 15 5
zialistischer Utopien im Kampf mit hemmungslosem Liberalismus, so sucht er zugleich Hoffnung und Widerstandsgeist zu säen. Die dreistündige Langzeitbeobachtung ÜBER DIE JAHRE
von Nikolaus Geyrhalter wiederum zeichnet
ausgehend vom Niedergang einer altertümlichen Textilfabrik im österreichischen Waldviertel ein vielschichtiges Panorama postindustrieller Wirklichkeiten und vom Leben an sich.
Der Dokumentarfilm HOTLINE von Silvina
Landsmann beschäftigt sich mit der dramatischen Lage afrikanischer Flüchtlinge, die als
Grenzverletzer in israelischen Gefängnissen
festgehalten werden. Minutiös schildert sie das
Engagement mutiger Bürgerrechtler gegen
Justizwillkür und Ausgrenzung und weist damit
weit über eine rein lokale Problematik hinaus.
Ähnliches gelingt in vollkommen anderer Form
dem serbischen Found-footage-Film FLOTEL
EUROPA von Vladimir Tomić, der VHS-Aufnahmen von einem schwimmenden Auffanglager für
bosnische Flüchtlinge im Hafen von Kopenhagen aus den 90er Jahren zur Erzählung einer
Jugend zwischen den Welten verdichtet.
Eröffnet wird das diesjährige Programm mit
dem neuen Werk des Kanadiers Guy Maddin.
THE FORBIDDEN ROOM, entstanden in Koregie
mit Evan Johnson, basiert auf Stories und Bildern einer Vielzahl verlorener Stummfilme, deren abenteuerliche Handlungen auf amüsante
Art und Weise miteinander verknüpft werden.
Aus der wilden Kombination absurder Geschichten, inszeniert mit einer internationalen Schauspielerriege (u.a. Mathieu Amalric, Charlotte
Rampling, Geraldine Chaplin, Udo Kier), ist eine
vergnügliche Hommage an das Geschichtenerzählen an sich entstanden.
Als erzählerisches Wagnis darf auch der einzige
deutsche Spielfilm im Programm gelten, HEDI
SCHNEIDER STECKT FEST von Sonja Heiss, die
kühn zwischen Komödie und Tragödie jongliert:
Uli, Hedi und Finn sind eine fröhliche Familie.
Sie schlagen sich mit Gelegenheitsjobs durchs
Leben, und besonders Hedi stemmt sich mit Humor gegen jedes negative Ereignis. Als sie plötzlich Panikattacken erleidet, gerät ihr Alltag aus
den Fugen.
18 Jahre nachdem im Forum Michael Hanekes
6 februar 15 45. forum
THE FORBIDDEN ROOM
(Guy Maddin, Evan Johnson, Kanada 2015)
Version von Kafkas Romanfragment Das Schloss
zu sehen war, transponiert der chinesische
Spielfilm K den Stoff in ein entlegenes Dorf der
Inneren Mongolei. Inszeniert wurde das erstaunlich zeitgenössische Werk von dem mongolischen Regisseur Darhad Erdenibulag und
seinem walisischen Koregisseur Emyr ap Richard.
In restaurierter Fassung führt das Forum unter
anderem drei wenig bekannte Filme des japanischen Regisseurs Kon Ichikawa aus den Jahren
von 1958 bis 1963 auf: ENJO (Conflagration), OTOTO (Her Brother) und das legendäre Cinemascope-Rachedrama YUKINOJO HENGE (An Actor’s Revenge). Die südafrikanischen Spielfilme
JOE BULLET von Louis de Witt und UMBANGO von
Tonie van der Merwe gehören zu einer Reihe von
populären Filmen, die in den 70er Jahren mit
ausschließlich schwarzen Darstellern für ein
schwarzes Publikum gedreht wurden. Mit dem
mexikanischen Film noir CUATRO CONTRA EL
MUNDO (Four Against the World) von Alejandro
Galindo aus dem Jahr 1950 sowie dem bis heute
aktuellen Dokumentarfilm STRANGE VICTORY
von 1948, Leo Hurwitz’ Abrechnung mit dem alltäglichen Rassismus in den USA, runden wir das
Programm ab. (ct)
Recent Latin American cinema is a major focus
of the 2015 Forum. Films from Brazil, Argentina,
Chile, Colombia and Mexico explore institutional,
political and family-related violence and depict
people who seek individual answers to social
upheavals.
10. forum expanded februar 15 7
10. Forum Expanded
Forum Expanded feiert sein zehnjähriges Bestehen. Was 2006 mit elf Arbeiten begann, ist 2015
mit über 40 Arbeiten fester Bestandteil der Berlinale. In diesem Jahr präsentiert Forum Expanded nicht nur die Gruppenausstellung, sondern
auch das komplette Filmprogramm, Performances und Diskussionsveranstaltungen in den Räumen der Akademie der Künste im Hanseatenweg.
Damit wird eine historische Verbindung der Berlinale zu diesem Ort wieder aufgenommen: Bis
zum Jahr 1999 gehörte die Akademie bereits zu
den Spielorten des Forums, das 2015 ebenfalls
wieder mit Filmvorführungen dort vertreten sein
wird. So wird sie zu einem Resonanzraum für das
Zusammenspiel von Forum und Forum Expanded.
Am 4.2. laden wir zur Eröffnung. Mit dabei sind
u.a. Heinz Emigholz, Ala Younis, Constanze
Ruhm, CHEAP, Lara Khaldi, Yazan Khalili und
viele andere. Selbstredend bleibt auch das Arsenal ein wichtiger Spielort – wie in den Vorjahren
mit einer Foyergestaltung durch die Prinzessinnengärten und b_books, ebenso wie der Marshall McLuhan Salon der Botschaft von Kanada.
Der Titel des diesjährigen Programms lautet „To
the Sound of the Closing Door“: Wenn eine Tür
sich schließt, muss das nicht zwangsläufig das
Ende einer Möglichkeit bedeuten. Die ausgewählten Arbeiten stellen diese Endgültigkeit in
Frage, indem sie dem Nachhall der zugeschlagenen Tür nachspüren. Sie fragen, in welchen Momenten neue Projekte und Utopien entstehen
können und wie historische Brüche und Umwälzungen Visionen von und Erwartungen an die Zukunft generieren. Die Bewegungen und Narrative,
die das Schließen, Öffnen und Durchschreiten
dieser metaphorischen Türen erzeugen, beinhalten aber auch immer die Möglichkeit des Ausschlusses und des Scheiterns der neuen Projekte
– doch woran messen sich Erfolg und Misserfolg?
Die 17 Arbeiten der Gruppenausstellung produzieren Parallelwelten, Gegenerzählungen, und
– um in der Sprache des Kinos zu bleiben – Rückund Mehrfachprojektionen. So untersucht etwa
Wendelien van Oldenborghs Videoinstallation
BEAUTY AND THE RIGHT TO THE UGLY ein utopisches Bauprojekt in den Niederlanden: ein Gemeindezentrum, das ursprünglich ohne Innenwände geplant wurde – und ohne Türen. Ho Tzu
8 februar 15 10. forum expanded
Nyen spinnt in THE NAMELESS eine Geschichte
voller Doppel- und Mehrdeutigkeiten um einen
Dreifachagenten in Südostasien, und Constanze
Ruhms und Emilien Awadas INVISIBLE PRODUCERS. KAPITEL 1: PANORAMIS / PARAMOUNT /
PARANORMAL spürt den Gespenstern und Ge-
schichten nach, die den ehemaligen Standort
eines französischen Filmstudios bevölkern.
Auch in den Filmprogrammen wird das Verhältnis von bereits geschriebener und noch ungeschriebener Geschichte produktiv gemacht. Isabelle Prim lässt in CALAMITY QUI? die Westernheldin Calamity Jane in einem Kaleidoskop von
filmischen und historischen Bezügen wiederauf­
erstehen. In Marwa Arsanios Film HAVE YOU
EVER KILLED A BEAR? OR BECOMING JAMILA arbeitet sich eine junge Schauspielerin an der Figur
einer algerischen Widerstandkämpferin ab, die
sie verkörpern soll. João Pedro Rodrigues und
João Rui Guerra da Mata zeichnen in IEC LONG die
Geschichte einer Feuerwerksfabrik in Macao
nach. All diese Filme verstehen Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft als Möglichkeitsraum,
dessen Potentiale sie filmisch ausloten.
Mit der Videoarbeit WIE SOLL MAN DAS NENNEN,
WAS ICH VERMISSE? von Antje Ehmann und Jan
Ralske gedenken wir dem kürzlich verstorbenen
Filmemacher Harun Farocki, der bereits im
Gründungsjahr des Forum Expanded mit einer
Arbeit vertreten war.
„Think:Film“ bietet wieder eine Plattform zum Diskutieren: TeilnehmerInnen des TURN-Projekts
„Visionary Archive“ präsentieren archivarische
Strategien zur Neuschreibung der Geschichte
des afrikanischen Kinos, Gäste aus Syrien, Ägypten und der Türkei unterziehen videoaktivistische
Beiträge der letzten Jahre einer Neubetrachtung,
Naum Klejman, ehemaliger Leiter des Moskauer
Filmmuseums, diskutiert mit Ekaterina Degot,
Künstlerischer Leiterin der Akademie der Künste
der Welt, die neben Diedrich Diederichsen und
Haytham El-Wardany und anderen auch eine Keynote zum diesjährigen Thema vortragen wird.
Die FilmemacherInnen und KünstlerInnen 2015:
Im Kino: Leila Albayaty, Ammar Al Beik, Basma
Alsharif, Marwa Arsanios, Jean-Pierre Bekolo,
Felipe Bragança, Nicolas Cilins, Kevin Jerome
Everson, Mohammad Shawky Hassan, Mahdi
10. forum expanded februar 15 9
BEAUTY AND THE RIGHT TO THE UGLY
(Wendelien van Oldenborgh, NL 2014)
Courtesy Wilfried Lentz Rotterdam and the artist.
INVISIBLE PRODUCERS. KAPITEL 1:
PANORAMIS / PARAMOUNT / PARANORMAL
(Constanze Ruhm, Emilien Awada,
Österreich/Frankreich 2015)
Copyright: Emilien Awada
WIE SOLL MAN DAS NENNEN, WAS ICH VERMISSE?
(Antje Ehmann, Jan Ralske, Deutschland 2015)
Fleifel, Friedl vom Gröller, Eva C. Heldmann,
­Pierre Huyghe, Ken Jacobs, Arvo Leo, Lyusya
Matveeva, Mpumelelo Mcata, Elke Marhöfer/
Mikhail Lylov, Jasmina Metwaly/Philip Rizk, Islam Safiyyudin Mohamed, Asem Nassar, Isa­belle
Prim, João Pedro Rodrigues/João Rui Guerra
da Mata, Hans Scheugl, Lior Shamriz, Fern
Silva, Maciej Sobieszczanski/Lukasz Ronduda,
Rania Stephan, Anton Vidokle, Julia Yezbick, Florian Zeyfang/Lisa Schmidt-Colinet/Alexander
Schmoe­ger. In den Ausstellungen: David Askevold, Frederico Benevides, Pauline Boudry/Renate Lorenz, Jeamin Cha, Yu Cheng-Ta, Roy Dib,
Martin Ebner, Antje Ehmann/Jan Ralske, Jeanne
Faust, Mireille Kassar, Arvo Leo, Jen Liu, Eline
McGeorge, Ho Tzu Nyen, Jenny Perlin, Constanze
Ruhm/Emilien Awada, Michael Snow, Arthur
Tuoto und Wendelien van Oldenborgh.
Forum Expanded wird kuratiert von Stefanie
Schulte Strathaus (Leitung), Anselm Franke,
Nanna Heidenreich, Bettina Steinbrügge und
Ulrich Ziemons. (stss)
Forum Expanded is celebrating its 10th anniversary. More than 40 works will be presented in
screenings and exhibitions at the Akademie der
Künste at Hanseatenweg, a location which was
a regular host of the Forum until 1999. A grand
opening will take place there on Feburary 4th.
This year’s theme, “To The Sound of the Closing
Door,” reflects the potential of change and possible new beginnings after things have ended.
The works selected seek out the points at which
projects and utopias are able to come into being
and the way in which historical ruptures and upheavals generate visions and expectations for
the future. The images of literal or figurative
doors can be found in new works by João Pedro
Rodrigues and João Rui Guerra da Mata, Wendelien van Oldenborgh, Florian Zeyfang and
many others, as well as in Harun Farocki’s films,
revisited by Antje Ehmann and Jan Ralske.
“Think:Film” is once again the title for our panel
sessions. Speakers will include Diedrich Diederichsen, Naum Klejman, Ekaterina Depot, Haytham El-Wardany and many others. Needless to
say: the Arsenal will still be our location as well,
like in previous years hosting Prinzessinnengärten and b_books.
10 februar 15 susan sontag revisited
Susan Sontag Revisited
Im Februar beschließen wir die von Ralph Eue
kuratierte Werkschau „Susan Sontag Revisited“.
Wer war Susan Sontag? Essayistin und Schriftstellerin, Kosmopolitin und Menschenrechtlerin,
darüber hinaus eine Ikone für das Denken zwischen den Stühlen und über den Tellerrand hinaus. Leichthändig verband sie Geist, Glamour
und Dissidenz.
Alles wollte sie, und zwar zugleich: Ein wildes
Leben, politisches Engagement, denken, schreiben, provozieren, sich einmischen und last not
least auch Filmemachen. Als Regisseurin arbeitete Susan Sontag international: Ihre Filme entstanden zwischen 1969 und 1993 in Schweden,
Frankreich, Großbritannien, Israel, Italien und
Bosnien.
PROMISED LANDS/LA DÉCHIRURE (Susan Sontag, Frankreich 1974 | 1.2.) Susan Sontags filmische Arbeiten korrespondierten oft mit biografischen oder geografischen Zufällen, auch beherzt ergriffenen Gelegenheiten. So ist das
Projekt dieses Films, der in Israel unmittelbar
nach Ende des Jom-Kippur-Kriegs gedreht wurde, integraler Bestandteil einer mehrere Jahre
anhaltenden Rasenden-Reporter-Episode ihres
Lebens und Werks. Susan Sontag widersprach
gern, wenn PROMISED LANDS ein Dokumentarfilm oder gar Dokumentation genannt wurde.
Auf dem Feld der Non-Fiction bewege sich der
Film, das gewiss, aber genau besehen sei diese
Arbeit eher ein Essay.
GIRO TURISTICO SENZA GUIDA (Susan Sontag,
Italien 1983 | 3.2.) Im Herbst 1982 hatte das ita­
lienische Fernsehen Susan Sontag angeboten,
einen Film über Venedig zu drehen, der in der
damaligen Reihe Per un viaggio in Italia und in
Verbindung mit Dialogo di Roma (1982) von
Marguerite Duras programmiert werden sollte.
Sontag entschied sich für eine Verfilmung ihrer
Kurzgeschichte Unguided Tours (dt.: Ohne Reiseführung) und fragte Robert Wilson, ob er ihr
eine Hauptdarstellerin empfehlen könne, woraufhin der ihr sofort und einzig die Choreografin
Lucinda Childs vorschlug. Ihre Erzählung, der
man nicht wirklich einen Schauplatz zuordnen
kann, adaptierte Sontag einfach für Venedig, den
idealen Ort, wie sie erklärte, für eine Meditation
über den Tourismus und die Melancholie.
susan sontag revisited februar 15 11
PROMISED LANDS/LA DÉCHIRURE
(Susan Sontag, Frankreich 1974)
WAITING FOR GODOT … IN SARAJEVO
(Nicole Stéphane, Susan Sontag, Frankreich 1993)
A PRIMER FOR PINA (Jolyon Wimhurst, Susan
Sontag, Großbritannien 1984 | 5.2.) In den 1980er
Jahren entwickelte Susan Sontag ein explizites
Interesse für Tanz und Ballett. Der mittellange
Film A PRIMER FOR PINA ist eine „Televised Lecture“ aus der Zeit, die vielleicht das Goldene
Zeitalter der Vermittlung kultureller Themen via
Bildschirm gewesen ist.
WAITING FOR GODOT … IN SARAJEVO (Nicole Stéphane, Susan Sontag, Frankreich 1993 | 5.2.) Im
April 1993 reiste Susan Sontag erstmals nach
Sarajevo, um ihren Sohn David Rieff zu besuchen, der als Korrespondent für amerikanische
Zeitschriften aus der belagerten Stadt berichtete. Bereits während ihres zweiten Aufenthalts im
Juli und August 1993 erbot sich Sontag, Becketts
Stück im Pozoriste Mladih (Theater der Jugend)
zu inszenieren. WAITING FOR GODOT … IN SARAJEVO wird zusammen mit A PRIMER FOR PINA in
einem Programm gezeigt.
VERHÄNGNIS (Deutschland 1994 | 4.2.) Susan
Sontag wurde häufig als „transatlantische Vermittlerin“ bezeichnet und sprach von sich selbst
als „Amerikanerin mit ausgeprägten europäi-
schen Interessen“. Als solche war sie auch eine
sensible Beobachterin und exzellente Kennerin
des deutschen Films. Sie hatte ausgesprochene
Vorlieben (und Abneigungen). In ihrem Aufsatz
Hundert Jahre Kino (1995) zählte sie Fred Kelemens VERHÄNGNIS zu den großen Kinowerken
der 1990er Jahre: Im Verlaufe einer Nacht kreuzen sich die Wege der Menschen verschiedener
Länder. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen, doch sie sind verhängnisvoll verbunden
durch die einsame Suche nach Glück. Mit jeder
Bewegung, die sie befreien soll, sinken sie tiefer
hinab. (re)
We continue our Susan Sontag program, with
films she made between 1969 and 1993. We are
also screening Fred Kelemen’s film VERHÄNGNIS/FATE that Sontag believed was one of the
most significant films of the 1990s.
Das Zustandekommen des Programms verdankt sich großzügiger Förderung durch den
Hauptstadtkulturfonds Berlin und einer Unterstützung der Villa Aurora.
12 februar 15 asynchron – dokumentar- und experimentalfilme zum holocaust
SHOAH
(Claude Lanzmann, F 1974–1985)
HABEHIRA VEHAGORAL
(Wahl und Schicksal, Tsipi Reibenbach, Israel 1993)
Asynchron
Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust
Aus der Sammlung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.
Das Jahr 2015 steht im Zeichen des Gedenkens
an die Opfer des Holocaust – ein Thema, das für
unsere Institution von besonderer Bedeutung ist,
bildet doch die filmische Auseinandersetzung
mit dem Holocaust seit Vereinsgründung 1963 –
damals noch als Freunde der Deutschen Kinemathek – eines der Kernanliegen unserer Arbeit.
Dies zeigt sich bis heute sowohl im Programm
des Arsenals, des Berlinale Forums, als auch im
Portfolio unseres Filmverleihs. So war eines der
herausragenden Ereignisse des Forums 1986
die deutsche Erstaufführung von Claude Lanzmanns SHOAH im Delphi Filmpalast, ein Film,
der seitdem von uns verliehen wird. Weitere Filme zur Thematik, die Teil des Arsenal-Filmarchivs geworden sind, nachdem sie im Forum liefen, sind u.a. DIE FEUERPROBE von Erwin Leiser,
HABEHIRA VEHAGORAL (Wahl und Schicksal)
von Tsipi Reibenbach oder Lanzmanns Sobibor,
14 octobre 1943, 16 heures. Diese besonderen Filme laufen Gefahr, in Vergessenheit zu geraten.
Zum einen ist der Bestand der Filmkopien durch
Zerfalls- und Abnutzungsprozesse bedroht, zum
anderen gibt es durch den medialen Wandel der
letzten Jahre immer weniger Vorführorte für
analoge Filme. Um die filmische Erinnerung
auch für kommende Generationen sichtbar zu
halten, wurde aus unserer Filmsammlung eine
Auswahl von rund 50 Titeln zusammengestellt,
von denen im Laufe der nächsten Monate zehn
Filme digitalisiert bzw. in digitaler Kinofassung
(DCP) angekauft werden. Zu den Werken liegt
ein Katalog vor, der die Filme vorstellt und kontextualisiert.
Noch bis zum 4. Februar 2015 findet zum Auftakt
des Projekts eine umfangreiche Filmreihe mit
Einführungen, Filmgesprächen und Diskussionsrunden im Kino Arsenal statt. Der Schwerpunkt liegt auf Fragen zu Erinnerung, Archiv und
Öffentlichkeit. Die gesamte Filmauswahl wird
über arsenal distribution bundesweit für öffentliche Vorführungen angeboten.
SHOAH (Claude Lanzmann, F 1974–1985 | 1.2.,
Einführung: Josef Lederle) Die filmische Auseinandersetzung mit dem Holocaust ist immer
auch eine mit der Darstellbarkeit des nicht Darstellbaren. Zu dieser Diskussion hat Lanzmann
mit SHOAH einen bis heute radikalen und formal
asynchron – dokumentar- und experimentalfilme zum holocaust februar 15 13
strengen, herausragenden Beitrag geleistet. Er
spricht mit Zeugen des Massenmordes in den
Vernichtungslagern und Überlebenden des Warschauer Ghettos, mit Tätern, Zuschauern und
jüdischen Überlebenden der Sonderkommandos. Den Interviews stellt er aktuelle Aufnahmen
der Schauplätze der Verbrechen gegenüber.
SHOAH wurde 1986 als erster Film mit dem Caligari-Filmpreis ausgezeichnet.
WE WERE SO BELOVED (Wir waren so beliebt,
Manfred Kirchheimer, USA 1981–1985 | 2.2., Einführung: Nanna Heidenreich) New York, Washington Heights: Von Amerikanern als das
„Vierte Reich“ oder später als „Frankfurt on the
Hudson“ bezeichnet, schlossen sich hier über
20.000 Juden, die vor den Nationalsozialisten
geflohen waren, zu einer deutsch-jüdischen Enklave zusammen. In seinem Film fragt Kirchheimer seinen Vater und Freunde der Familie nach
ihren Lebensgeschichten. Sie erzählen sehr
offen von Verlust, Angst, den Schwierigkeiten
eines Neuanfangs im Exil und ihrem heutigen
Leben in New York.
HABEHIRA VEHAGORAL (Wahl und Schicksal,
Tsipi Reibenbach, Israel 1993 | 3.2., zu Gast: T­ sipi
Reibenbach) Tsipi Reibenbachs Eltern Yit­shak
und Fruma Grinberg sind beide Überlebende des
Holocausts. Während die Regisseurin ihren ritualisierten Alltag in einem Wohnblock in Israel
beobachtet, erzählt der Vater vom Leben in den
Ghettos und den Todeslagern. Die Mutter spricht
zunächst nicht. Sie schweigt, kocht und putzt.
Doch ihre Unruhe und Angespanntheit dominier­
ten die Atmosphäre. „Das Alltägliche einer
Handlung wird zum Besonderen, wenn es mit
den Erinnerungen an die Lager konfrontiert wird,
in denen nichts alltäglich war außer der Todesgewissheit – das macht Tsipi Reibenbach in ihrem Film mit Nachdruck deutlich.“ (Steffen Vogt)
D’EST (Aus dem Osten, Chantal Akerman, F/Belgien 1993 | 4.2.) Nach dem Fall des Eisernen
Vorhangs reist Chantal Akerman vom Osten
Deutschlands nach Moskau. Eine Reise ins geografisch und auch historisch Unbekannte. Auf
der Suche nach Bildern des „fremden“ Ostens
und den Spuren ihrer jüdischen Mutter, die in
Polen geboren wurde und als junge Frau Auschwitz überlebte, findet sie scheinbar zufällig Mo-
14 februar 15 asynchron. dokumentar- und experimentalfilme zum holocaust
D’EST
(Aus dem Osten, Chantal Akerman, F/Belgien 1993)
mente, die sich mit dem kollektiven Bildgedächtnis kurzschließen. Ohne erläuterndes
Voice-over, ohne Zwischentitel und Interviews
öffnet sich allein durch Akermans sehr konzentrierten, ruhigen Blick auf die Gegenwart ein
Portal in die Vergangenheit und ihre Bilder
transformieren sich in mahnende Platzhalter
einer historischen Tatsache, die sich Darstellbarkeit und Erklärung entzieht.
2015 will be dedicated to the remembrance of the
victims of the Holocaust – a subject that is of
particular significance for our institution, given
that the cinematic engagement with the Holocaust has formed a key concern of our work
since the very foundation of the association in
1963, then called Friends of the German Film
Archive. This is still apparent to this day, whether in our cinema program, that of the Berlinale
Forum, or the Arsenal distribution portfolio. In
order to ensure that this form of cinematic remembrance also remains accessible for coming
generations, a selection of around 50 titles from
our film collection has been put together, ten of
which will be digitized or acquired for digital pro-
jection over the next months. The selection includes both well-known films as well as those
that have received less attention or been undeservedly forgotten. From January 2015, a catalogue of the thematically relevant works from
our collection will be available. From January 27
to February 4, 2015, a comprehensive film series
including introductions to the films, Q&As, and
discussions will be taking place at the Arsenal
cinema to mark the start of the project.
Im Oktober und November 2015 findet das Projekt mit der Aufführung aller zehn neu digital
verfügbaren Filme in einer Reihe mit Einführungen und Filmgesprächen seinen Abschluss.
Das Projekt „Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust. Aus der Sammlung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.“ wird gefördert durch die Lotto Stiftung Berlin.
magical history tour februar 15 15
Magical History Tour
Montage
Die Montage gehört zu den wichtigsten und ur- 60er Jahre machten sich daran, das Regelsyssächlich filmischen stilistischen Werkzeugen
tem der klassischen Montage zu erschüttern.
des Kinos und ist so elementar, dass ihre Bedeu- NORTH BY NORTHWEST (Der unsichtbare Dritte,
tung leicht vergessen wird. Montage strukturiert
Alfred Hitchcock, USA 1959 | 5. & 23.2.) „Die
Raum und Zeit, kann Kontinuitäten und Brüche
Filmmontage ist die einzige neue Kunstform, die
schaffen, dynamisierend und rhythmisierend
das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat“, bewirken. Früh erkannten und erprobten die sow- merkte Hitchcock gegenüber François Truffaut.
jetischen Avantgardefilmer die Wirksamkeit von
Den Prinzipien des klassischen narrativen Kinos
Montage. Die Filmsprache, die stilbildend wurde
folgend, stellte er die Montage in den Dienst der
und unsere Sehgewohnheiten bis heute prägt, Handlung, entwickelte aber in seiner Bildsprawurde aber in Hollywood ausgebildet: die klassi- che auch einen unglaublichen Einfallsreichtum.
sche découpage, die eine flüssige Bewegungs- NORTH BY NORTHWEST weist einen berühmten
kontinuität evoziert. Durch die möglichst unauf- „Match Cut“ auf, bei dem in eine Bewegung hinfällige Montage ergibt sich der Eindruck einer
eingeschnitten und diese in der nächsten Einleichten, unangestrengt dahinfließenden Erzäh- stellung fortgesetzt wird.
lung. Im russischen Revolutionsfilm der 20er
TWENTY CIGARETTES (James Benning, USA 2011
Jahre hingegen wird nicht das organische Zu- | 18. & 27.2.) Bennings Filme beinhalten in der
sammenfügen betont, sondern vielmehr die Ge- Regel genau das, was der Titel verspricht. In
gensätze und Kontraste. Durch diese dialekti- TWENTY CIGARETTES filmt er 20 Menschen, die
sche Montage, die aus konträren und assoziati- je eine Zigarette rauchen. Jede Zigarette eine
ven Einstellungen besteht, entsteht beim Zu- Einstellung. Wie immer bei Benning geht es um
schauer eine aufrüttelnde Wirkung. Das Neben- die Zeit und wie sie verstreicht. „Die einzelnen
einander zweier Einstellungen ergibt eine völlig
Porträts sollten so lang sein, wie der jeweils
neue Sinneinheit. Die diversen Neuen Wellen der
Porträtierte braucht, um eine Zigarette zu rau-
16 februar 15 magical history tour
chen. Jeder der Raucher hat auf diese Weise die
Länge der Einstellung, in der er zu sehen ist,
selbst bestimmt. Es gefällt mir, wie das Nikotin
ihnen allmählich die Befangenheit nimmt.“
(James Benning)
MATERIAL (Thomas Heise, D 2009 | 19.2.) Eine
Montage von filmischem Material aus den späten 80er Jahren der DDR bis in die Gegenwart,
von Thomas Heise selbst gedreht oder im Umfeld seiner Filme entstanden, jedoch nie veröffentlicht. Im Schneideraum sind aus der heterogenen Fülle der historischen Dokumente neue
Verbindungen und Beziehungen entstanden.
Dabei montiert Heise sein Material nicht zu einem historischen Panorama, sondern macht
buchstäblich einen Zeit-Raum auf, einen Resonanzkörper, in dem Sätze, Bilder, Geschichten
und Erinnerungen zum Schwingen kommen
können. „Das, was übrig geblieben ist, belagert
meinen Kopf. Darin setzen sich all diese Bilder
immer wieder neu zu etwas anderem zusammen, als zu dem, wofür sie ursprünglich gedacht
waren.“ (Thomas Heise)
BRONENOSEZ POTEMKIN (Panzerkreuzer Po-
temkin, Sergej Eisenstein, UdSSR 1925 | 20. &
24.2.) Revolutionsdrama um den Matrosenaufstand von Odessa 1905 und dem Versuch seiner
Zerschlagung durch zaristische Truppen wandte
Eisenstein die von ihm entwickelte „Montage der
Attraktionen“ an, die die Beziehung zwischen
zwei Einstellungen eher als Zusammenprall
denn als Verknüpfung sieht. „Eine Sinfonie der
Massen, in alle Arten der Bewegung, der Ruhe,
des Tumults und des Aufeinanderprallens versetzt durch die Ekstase der Montage von Sergej
Eisenstein.“ (Harry Tomicek) Wir zeigen den
Film mit der kongenialen Musik von Edmund
Meisel.
MASCULIN FÉMININ (Jean-Luc Godard, F/
Schweden 1966 | 21. & 25.2.) Mit seinem Erstlingsfilm À bout de souffle machte Godard sich
daran, das Regelsystem der klassischen Montage zu erschüttern. In Form einer Collage-Montage gehalten ist MASCULIN FÉMININ, eine Untersuchung der Jugend und ihrer sexuellen und
politischen Aktivitäten. „Wir sind die Kinder von
Marx und Coca-Cola“, sagt eine der Brecht’schen
Tafeln im Film, die, begleitet von Pistolenschüs-
magical history tour februar 15 17
TWENTY CIGARETTES
(James Benning, USA 2011)
BRONENOSEZ POTEMKIN
(Panzerkreuzer Potemkin, Sergej Eisenstein, UdSSR 1925)
MASCULIN FÉMININ
(Jean-Luc Godard, F/Schweden 1966)
sen, die 15 Szenen des Films einleiten. Die Handlung orientiert sich lose an dem jungen Paul
(Jean-Pierre Léaud), der sich in die Sängerin
Madeleine verliebt und sich als kommunistischer Agitator versucht.
BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT (Walter
Ruttmann, D 1927 | 22. & 28.2., am Klavier: Eunice Martins) ist ein experimentelles Dokument
eines Tages in Berlin. Die Energie und Bewegung der Großstadt wird mit filmischen Mitteln
erlebbar gemacht, mit einer dynamischen Montage, deren Rhythmus hypnotisiert und dem
Zuschauer ein modernes Geschwindigkeitserlebnis vermittelt.
SANS SOLEIL (Chris Marker, F 1983 | 22. & 26.2.)
„Das Werk, das den Begriff ‚Film-Essay‘ mehr als
jedes andere mit Sinn erfüllt hat: Markers in
Briefform gehaltene Reflexionen (Er schrieb
mir …) sind weniger klassischer Reisefilm (vor
allem aus Japan und Afrika) als ein kühner Versuch über das Funktionieren von Erinnerung in
kinematografischer Form. Mit vergleichsweise
simplen Mitteln hergestellt (auf 30-Meter-Filmrollen gedreht, ohne Synchronton, ohne Team)
verblüfft SANS SOLEIL bis heute durch seine
virtuosen Perspektivenwechsel und ZeitSchichtungen – es ist ein Film, der sich zuletzt
‚selbst erinnert‘.“ (Constantin Wulff) Wir zeigen
den Film in der vom Regisseur autorisierten
deutschen Fassung. (mg, al)
Montage is one of cinema’s most important
causal instruments of style and so elementary
that its significance is easily forgotten. Montage
gives structure to space and time, creates continuities and breaks and can have a dynamic and
rhythmic effect. The Soviet avant-garde filmmakers were quick to recognize and explore the
value of montage. However, the film language
that was so seminal and continues to shape our
watching habits today was developed in Hollywood – découpage classique, which evokes a
flowing continuity of movement. The editing is as
unobtrusive as possible and gives the impression of a light and effortless, seamless narrative.
18 februar 15 kon ichikawa
OTOTO
(Her Brother, Japan 1960)
YUKINOJO HENGE
(An Actor’s Revenge, Japan 1963)
Kon Ichikawa
Im Anschluss an die Vorführungen im Forum der
Berlinale können wir drei neu restaurierte Filme
des japanischen Regisseurs Kon Ichikawa (1915–
2008) als DCP im Arsenal wiederholen. Im Verlauf seiner langen Karriere, die Mitte der 30er
Jahre begann, drehte Kon Ichikawa über 80 Filme – den letzten 2006 als 90-Jähriger. 1956 gewann er mit The Burmese Harp bei den Filmfestspielen von Venedig einen Preis und wurde auch
im Westen bekannt. Sein filmisches Schaffen
kann nicht in ein Schema gepresst werden. Zu
divers waren seine Filme, die viele Genres und
Stile in sich vereinten und von sozialen Satiren,
Komödien, Dokumentarfilmen und Kriegsfilmen
bis zu extravaganten Ausstattungsfilmen reichten. Die Drehbücher stammten oft von Natto
Wada, mit der er verheiratet war. Persönliche
Projekte wechselten mit Auftragsarbeiten, und
Ichikawa selbst teilte seine Filme in „leichte“
und „dunkle“ ein. Ihm eigen ist auch eine ironische Sicht auf die japanische Nachkriegskultur.
Gepeinigte Charaktere, die zu extremen Handlungen getrieben werden, stehen oft im Zentrum
seiner Filme.
ENJO (Conflagration, Japan 1958 | 24.2.) Goichi
Mizoguchi kommt 1944 nach dem Tod seines
Vaters als Novize in das berühmte Kloster Shukaku in Kyoto. Als Stotterer leidet der introvertierte junge Mann unter Demütigungen. Nachdem sein einziger Freund im Kloster stirbt,
freundet er sich mit einem zynischen Kommilitonen an, der ihn über die Doppelmoral und Geschäftstüchtigkeit der Priester aufklärt. Goichi
wird in seinem Bestreben, die „Reinheit“ des
Klosters vor schädlichen Einflüssen zu schützen,
immer einsamer und verzweifelter. Seine Verstörung treibt ihn zu einer Gewalttat: Er zündet
das Kloster an. ENJO, den Ichikawa als einen
seiner besten Filme bezeichnete, basiert auf
dem Buch The Temple of the Golden Pavilion von
Yukio Mishima, der sich vom Brand eines nationalen Schatztempels inspirieren ließ.
OTOTO (Her Brother, Japan 1960 | 27.2.) Der
17-jährige Hekiro und seine wenig ältere
Schwester Gen leben mit ihrem Vater und ihrer
Stiefmutter zusammen. Da diese unter schwerem Rheumatismus leidet, obliegt die tägliche
Arbeit um die Familie vor allem Gen. Der rebel-
kon ichikawa februar 15 19
lische Hekiro ist ein Taugenichts, der in ständig
neue Schwierigkeiten gerät und von seiner
Schwester immer wieder verteidigt wird. Die
Mutter, eine streng gläubige Christin, fühlt sich
in der Familie wenig akzeptiert und beklagt sich
gerne über ihr Unglück. Der Vater, der als
Schriftsteller zuhause arbeitet, hat für die Sorgen seiner Familie wenig Gehör. Erst eine
schwere Erkrankung Hekiros kann das labile
Familiengefüge wieder kitten. Gen schwankt
zwischen Anpassung und Aufsässigkeit, aber
der Familie, die ihr Leben definiert, kann sie
nicht entkommen. Ichikawa kontrastierte das
Erdrückende der Wohnung der Familie mit der
Schönheit und dem Freiheitsversprechen der
Natur.
YUKINOJO HENGE (An Actor’s Revenge, Japan
1963 | 28.2.) Das Remake eines 1935 gedrehten
Films einer im Kabuki-Milieu Mitte des 19. Jahrhunderts angesiedelten Geschichte wird unter
Ichikawas Regie zu einem visuellen Spektakel.
Er erzählt von Yukinojo, einem bekannten Frauendarsteller des Kabuki-Theaters, der davon
besessen ist, den Tod seiner Eltern zu rächen.
Das stilisierte Setting der Bühne wird nicht verlassen, die Grenzen zwischen On- und Offräumen verlaufen fließend. Das Spiel zwischen den
Gegensätzen Illusion und Realität verwebt Ichikawa zu einem delirierenden Werk voller Farbenpracht im Breitwandformat. Der Soundtrack
bewegt sich zwischen traditioneller Musik und
suggestivem Jazz. (al)
In the course of his long career that began in the
mid-1930s, Kon Ichikawa (1915–2008) made over
80 films. His oeuvre cannot be pigeon-holed, so
different were his films, encompassing many
genres and styles and ranging from social satire,
comedy, documentary and war movie to extravagant costume drama. Personal projects alternated with commissioned works and Ichikawa
himself divided his films into “light” and “dark”
categories. His ironic perspective of Japanese
post-war culture is unique. Three newly-restored films will be shown with English subtitles.
20 februar 15 Die DEFA-Stiftung präsentiert
Am 2. Februar zeigt die DEFA-Stiftung in ihrer
Filmreihe zwei Filme des Regisseurs Roland
Steiner, der vor kurzem seinen 65. Geburtstag
feierte. Der Dokumentarfilm UNSERE KINDER
(DDR 1989) lässt in einem DEFA-Film erstmalig
jugendliche Skinheads und Neonazis zu Wort
kommen und fragt nach den Ursachen und Motiven für ihre Entwicklung. Der erste Film über
rechtsradikale Jugendliche in der DDR blieb
auch der letzte. Eines der Interviews mit den Jugendlichen führt die Autorin Christa Wolf (1929–
2011). PETER ZADEK INSZENIERT MAJOR BARBARA (D 2009) widmet sich dem großen deutschen
Theaterregisseur Peter Zadek (1926–2009). Roland Steiner begleitete ihn bei den Proben für
seine letzte Inszenierung am Schauspielhaus
Zürich und gewährt dem Zuschauer einen faszinierenden Einblick in den Entstehungsprozess
zu George Bernard Shaws Major Barbara. (jh)
The DEFA Foundation presents two films by director Roland Steiner: UNSERE KINDER (Our
Children, GDR 1989) and PETER ZADEK INSZE­
NIERT MAJOR BARBARA (G 2009). (2.2.)
Filmmakers’ Choice:
Navigationen mit Kamera
Auf wechselnden Zeitachsen navigieren die ausgewählten Filme durch ihre je ins Visier genommenen Landschaften. Für FÄRBLEIN tasteten wir uns
nach dem Fall der Berliner Mauer nach Osten vor,
um die Spuren eines im Verschwinden begriffenen
farbigen Stadtbildes zu dokumentieren. Clarissa
Thiemes Bildeinstellungen auf Tatorte von Kriegsverbrechen in Bosnien-Herzegowina setzen in WAS
BLEIBT das Zusammenspiel von Ausharren, Überwachsen, Zeitvertreib und Neubeginn wie eine Folge variierter Akkorde zusammen. Dagegen zieht
POLSTERMÖBEL IM GRÜNEN von Christine Noll
Brinckmann solchen Zeitenwechsel mit Nahaufnahmen auf eine wilde Möbelmüllhalde ins Groteske. Hollis Framptons Einminüter – konzipiert für
sein unvollendetes Magellan-Projekt – zeugen lakonisch vom räumlichen, dynamischen und sozialen Reichtum kinematografischer Ortsbezüge. (rb)
This program’s films navigate differently around
certain scenes, feeling their way forward or exploring topographies; while others shift their perspective to (re)discover new layers of time. (16.2.)
februar 15 21
UNSERE KINDER
(Roland Steiner, DDR 1989)
© DEFA-Stiftung
FÄRBLEIN
(Bärbel Freund, Rainer Bellenbaum, D 1992)
PO DI SANGUI
(Der Blutbaum, Flora Gomes, Guinea-Bissau 1996)
… und Action! Wie werden Film und Fernsehen
Visionary Archive: It all depends #5
gemacht?
Zu Gast: Flora Gomes
Flora Gomes’ aufsehenerregendes Spielfilm­ O STWIND (Katja von Garnier, D 2013 | 22.2.) erdebüt Mortu Nega (1988) galt lange als der Be- zählt von einer gegenseitigen Zähmung: Nachdem die 14-jahrige Mika die Versetzung in die
ginn des Kinos in Guinea-Bissau, zu dessen
wichtigsten Akteuren Gomes seitdem gehört. nächste Klasse nicht geschafft hat, fällt der erWeniger bekannt ist seine frühere Arbeit als Do- sehnte Sommerurlaub im Ferienlager ins Waskumentarist des guineischen Befreiungskamp- ser. Stattdessen wird sie auf das Gestüt ihrer
fes – eine kollektive, mit dem Dekolonisierungs- Großmutter geschickt: Unter der Aufsicht der
strengen alten Dame soll Mika die Ferien mit
prozess verflochtene Filmarbeit, die derzeit im
Rahmen des Arsenal-Projekts „Visionary Ar- Lernen verbringen. Ganz so schlimm wie bechive“ wieder ins Blickfeld gerückt wird (Forum- fürchtet ist es auf dem Reiterhof allerdings doch
nicht. Ein wilder und scheuer Hengst namens
Expanded-Panel auf der Berlinale am 11.2.). Der
Kinoabend am 17.2. gibt die Gelegenheit, mit Flo- Ostwind weckt Mikas Neugierde. Bislang war
ra Gomes zwei Filme zu sehen und zu diskutie- niemand in der Lage, das Tier zu zähmen. Doch
zwischen Mika und Ostwind entwickelt sich auf
ren: seinen Spielfilm PO DI SANGUI (1996), über
den Exodus einer von Dürre bedrohten Dorfge- Anhieb eine ungewöhnliche Freundschaft.
meinschaft, und den letzten Film des senegale- Kinder mit dem Filmdirector-Ausweis der Ausstellung erhalten freien Eintritt.
sischen Kino-Visionärs Djibril Diop Mambéty, LA
Monthly screening to complement the children’s
PETITE VENDEUSE DE SOLEIL (1999). (mhg, th)
An opportunity to see and discuss – with Guin- exhibition “and Action! How are Films and Televiean filmmaker Flora Gomes – two films: Gomes’ sion Made?”.
Eine Veranstaltung der Deutschen Kinemathek.
own PO DI SANGUI and Djibril Diop Mambéty’s
LITTLE GIRL WHO SOLD THE SUN. (17.2.)
22 februar 15 COMEDIAN HARMONISTS. SECHS LEBENSLÄUFE
(Eberhard Fechner, BRD 1976)
Filmspotting: Erkundungen im Filmarchiv
der Deutschen Kinemathek
Sie waren die erste Boygroup Deutschlands und
sie stehen bis heute für die heitere, leicht frivole
Vergnügungskultur der späten 1920er und frühen 1930er Jahre: Die Comedian Harmonists. Vor
80 Jahren, am 22. Februar 1935, wurde von den
nationalsozialistischen Machthabern die Auflösung des überaus erfolgreichen, aber „rassisch“
und ideologisch inkriminierten Sextetts befohlen. Eberhard Fechner gelang es 1976, vier der
noch lebenden Musiker zu interviewen. Entstanden ist dabei ein behutsames Porträt der sechs
Musiker und eine aufschlussreiche Chronik der
Zeit: In der Geschichte um Aufstieg und Zerfall
der legendären A-cappella-Band spiegeln sich
exemplarisch die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die Lebenswege der Protagonisten. Dr. Christian Hißnauer führt in die 200-minütige Dokumentation COMEDIAN HARMONISTS.
SECHS LEBENSLÄUFE (BRD 1976) ein. (ah) The
documentary COMEDIAN HARMONISTS illustrates the impact of national socialist polititics
on the lives of the famous singers. (23.2.)
Kino Polska
Der 1980 geborene Filmkomponist Antoni Ko­
masa-Łazarkiewicz präsentiert diesen Monat in
Kino Polska zwei Filme. IN DARKNESS (Agnieszka
Holland, PL/D 2012 | 25.2., zu Gast: Antoni Ko­ma­
sa-Łazarkiewicz) Ein polnischer Kanalarbeiter,
der sich und seine Familie als Kleinkrimineller
durchbringen muss, rettet 1943 im besetzten
Lwów eine Gruppe von Juden vor der Deportation
und Ermordung. Ist anfangs Geld seine Motiva­
tion, verändern sich während der 14-monatigen
Zeit des Versteckens seine Beweggründe. Die
Handlung verlagert sich im Verlauf des Films immer mehr in die Tiefe der Kanalisation, wo die
Verfolgten Zuflucht gefunden haben. 33 SCENY Z
ŻYCIA (33 Szenen aus dem Leben, Małgorzata
Szumowska, PL/D 2008 | 26.2., Einführung: Antoni Komasa-Łazarkiewicz) Die junge Künstlerin
Julia (Julia Jentsch) hat eigentlich alles: Erfolg,
eine glückliche Ehe und ein liebevolles Elternhaus. Das alles gerät aus den Fugen, als ihre Mutter an Krebs erkrankt, und Julia ihr Leben neu
ordnen muss. (al) Two Polish films presented by
the film composer Antoni Komasa-Łazarkiewicz.
arsenal distribution februar 15 23
TOTSCHWEIGEN
(Margareta Heinrich, Eduard Erne, A 1994)
Neu im Verleih
Die Erinnerung an den Holocaust und die Verbrechen der Nationalsozialisten ist heute, 70
Jahre nach der Befreiung von Auschwitz, von unverminderter Aktualität. An der Filmsammlung
des Arsenal lässt sich die Geschichte unserer
Institution, aber auch die Geschichte des Erinnerns und der Auseinandersetzung mit der NSVergangenheit in Deutschland ablesen. Das Projekt „Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust. Aus der Sammlung des
Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.“
umfasst 46 Filme aus den Jahren 1955 bis 2014,
die sich mit dem Holocaust und den nationalsozialistischen Verbrechen auseinandersetzen.
Hiervon können zehn Titel bis zum kommenden
Herbst digitalisiert bzw. in digitaler Kinofassung
angekauft werden. Dabei wurden sowohl bekannte Titel als auch bisher zu wenig beachtete
oder zu Unrecht in Vergessenheit geratene Werke berücksichtigt. Zu den zehn Filmen gehören
DARK LULLABIES (Irene Lilienheim Angelico,
Abbey Neidik, Kanada 1985), DER LETZTE JUDE
VON DROHOBYTSCH (Paul Rosdy, A 2011), HABEHIRA VEHAGORAL (Wahl und Schicksal, Tsipi
Reibenbach, IL 1993), HA’MAKAH HA’SHMONIM
VE’AHAT (Der 81. Schlag, David Bergman,
Jacques Ehrlich, Haim Gouri, Miriam Novitch, Zvi
Shner, IL 1975), ME’KIVUN HA’YAAR (Stimmen
aus dem Wald, Limor Pinhasov, Yaron Kaftori, IL
2003), PARTISANS OF VILNA (Josh Waletzky, USA
1986), SHOAH (Claude Lanzmann, F 1974–1985)
SOBIBOR, 14 OCTOBRE 1943, 16 HEURES (Claude
Lanzmann, F 2001), TOTSCHWEIGEN (Margareta
Heinrich, Eduard Erne, A/D/NL 1994) und VOICES
FROM THE ATTIC (Debbie Goodstein, USA 1988).
Zu allen Titeln liegt ein Katalog vor, der die Filme
vorstellt und kontextualisiert. (gk)
The project “Asynchronous. Documentaries and
Experimental Films on the Holocaust. From the
Collection of the Arsenal – Institute for Film and
Video Art e.V.” includes 46 films, ten of which will
be digitized or acquired for digital projection by
fall 2015. The selection includes both well-known
films as well as those that have received less
attention or been undeservedly forgotten. A
catalogue of all 46 films will be available by January 27 to present and contextualize the films in
question.
24 februar 15 programm
1
So
11.00»1 Asynchron *Shoah Claude Lanzmann Vorführung mit Pause
 Einführung: Josef Lederle
19.30»2 Susan Sontag Revisited Frankreich 1974
2
Mo
Promised Lands Frankreich 1974–1985
DCP | OmU | 568 min | S. 12
Susan Sontag
DigiBeta | OmE | 87 min | S. 10
19.00»2 DEFA-Stiftung Unsere Kinder Roland Steiner DDR 1989
 Zu Gast: Roland Steiner Einführung: Klaus-Dieter Felsmann
19.30»1 Asynchron *We Were So Beloved Manfred Kirchheimer USA 1981–85
 Einführung: Nanna Heidenreich
Wir waren so beliebt
16 mm | 145 min | S. 13
21.00»2 DEFA-Stiftung Peter Zadek inszeniert Major Barbara
Roland Steiner Deutschland 2009
3
Di
420.00»1 Asynchron 19.30»2 Susan Sontag Revisited Mi
5
Do
*D’Est F/Belgien 1993
DigiBeta | OmU | 74 min | S. 10
Wahl und Schicksal
Verhängnis DCP | 118 min | S. 13
Fred Kelemen Chantal Akerman 19.30»2 Susan Sontag Revisited
A Primer for Pina Susan Sontag, Jolyon Wimhurst Waiting for Godot in Sarajevo
Susan Sontag, Nicole Stéphane Frankreich 1993
20.00»1 Magical History Tour North by Northwest
Der unsichtbare Dritte Alfred Hitchcock USA 1959
Mit Cary Grant, Eva Marie Saint, James Mason
6
7
8
9
10
Digi file | 80 min | S. 20
19.30»2 Susan Sontag Revisited Giro turistico senza guida
Susan Sontag Italien 1983
20.00»1 Asynchron *Habehira vehagoral Tsipi Reibenbach Israel 1993
 Zu Gast: Tsipi Reibenbach
35 mm | 88 min
S. 20
45. Forum / 65. Internationale Filmfestspiele Berlin
45. Forum / 65. Internationale Filmfestspiele Berlin
45. Forum / 65. Internationale Filmfestspiele Berlin
45. Forum / 65. Internationale Filmfestspiele Berlin
45. Forum / 65. Internationale Filmfestspiele Berlin
D 1994
35 mm | OmE | 80 min | S. 11
16 mm | ohne Dialog | 115 min | S. 13
GB 1984
DigiBeta | engl. OF | 38 min
DigiBeta | OmU | 26 min | S. 11
35 mm | OmU | 131 min |  23.2. | S. 15
Fr
Sa
So
Mo
Di
»1 arsenal 1 | »2 arsenal 2 | OF Originalfassung | DF Deutsche Fassung | OmU Original mit deutschen Unter­
titeln | OmE Original mit engl. Untertiteln | OmF Original mit französischen Untertiteln | Zwt. Zwischentitel
programm februar 15 25
11
12
13
14
15
16
45. Forum / 65. Internationale Filmfestspiele Berlin
45. Forum / 65. Internationale Filmfestspiele Berlin
45. Forum / 65. Internationale Filmfestspiele Berlin
45. Forum / 65. Internationale Filmfestspiele Berlin
45. Forum / 65. Internationale Filmfestspiele Berlin
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
19.00»2 Filmmakers’ Choice *Färblein Bärbel Freund, Rainer Bellenbaum D 1992
16 mm | 21 min
*Was bleibt Clarissa Thieme Bosnien und Herzegowina 2009
Blu-ray | 34 min
*Polstermöbel im Grünen Christine Noll Brinckmann BRD 1984
16 mm | 11 min
*Straits of Magellan: Drafts and Fragments
Hollis Frampton USA 1974
16 mm | Ausschnitt, ca. 15 min
 Präsentiert von Rainer Bellenbaum
S. 20
19.30»1 45. Forum – Wiederholung
17
Di
18.30»2 Visionary Archive: It all depends #5
Po di sangui Der Blutbaum Flora Gomes Guinea-Bissau 1996
35 mm | OmU | 95 min
*La petite vendeuse de soleil Das kleine Mädchen, das die Sonne verkaufte
Djibril Diop Mambéty Senegal 1999 35 mm | OmU | 41 min
 Zu Gast: Flora Gomes, Moderation: Marie-Hélène Gutberlet und Tobias Hering
S. 21
19.00»1 45. Forum – Wiederholung
19.00»1 45. Forum – Wiederholung
18
20.00»2 Magical History Tour *Twenty Cigarettes
Mi
James Benning USA 2011
19.00»1 45. Forum – Wiederholung
19
19.30»2 Magical History Tour *Material Do
Thomas Heise Blu-ray | ohne Dialog | 99 min |  27.2. | S. 15
D 2009 DigiBeta | 166 min | S. 16
19.00»1 45. Forum – Wiederholung
20
20.00»2 Magical History Tour *Bronenosez Potemkin
Fr
Panzerkreuzer Potemkin Sergej Eisenstein UdSSR 1925 Mit der Musik von Edmund Meisel 21
Sa
35 mm | OmU | 75 min |  24.2. | S. 16
19.30»2 Magical History Tour Masculin féminin Jean-Luc Godard
Frankreich/Schweden 1966 Mit Jean-Pierre Léaud 35 mm | OmU | 110 min |  25.2. | S. 16
20.00»1 45. Forum – Wiederholung
 Wiederholung |  Veranstaltung mit Gästen | ♛ Nur für Mitglieder. Mitgliedschaft kann an der Kasse erworben
werden | Die Längenangaben im Programm beziehen sich auf die reine Filmlänge | * Kopie des Arsenal – Institut für
Film und Videokunst | * Kopie der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
26 februar 15 programm
22
So
16.00»2 … und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?
Ostwind Katja von Garnier Deutschland 2013
35 mm | 101 min | S. 21
19.00»1 Magical History Tour *Berlin. Die Sinfonie der Großstadt
Walter Ruttmann Deutschland 1927
 Am Klavier: Eunice Martins
20.00»2 Magical History Tour Frankreich 1983
23
Mo
Sans soleil Chris Marker
35 mm | 64 min |  28.2.
S. 17
35 mm | DF | 100 min |  26.2. | S. 17
19.00»2 Filmspotting Comedian Harmonists. Sechs Lebensläufe
Eberhard Fechner BRD 1976
 Einführung: Dr. Christian Hißnauer 16 mm | 200 min | S. 22
20.00»1 Magical History Tour North by Northwest
Der unsichtbare Dritte Alfred Hitchcock USA 1959
Mit Cary Grant, Eva Marie Saint, James Mason
24
Di
20.00»1 Kon Ichikawa 25
Mi
35 mm | OmU | 131 min | S. 15
19.30»2 Magical History Tour *Bronenosez Potemkin
Panzerkreuzer Potemkin Sergej Eisenstein UdSSR 1925 Mit der Musik von Edmund Meisel 35 mm | OmU | 75 min | S. 16
Enjo Conflagration Japan 1958
DCP | OmE | 99 min | S. 18
19.30»2 Kino Polska In Darkness Agnieszka Holland Polen/D 2012
 Zu Gast: Komponist Antoni Komasa-Łazarkiewicz 20.00»1 Magical History Tour Masculin féminin Jean-Luc Godard
Frankreich/Schweden 1966 Mit Jean-Pierre Léaud 26
Do
19.30»2 Kino Polska 33 sceny z życia 33 Szenen aus dem Leben
Malgorzata Szumowska Polen/D 2008 Mit Julia Jentsch
 Einführung: Antoni Komasa-Łazarkiewicz 20.00»1 Magical History Tour Frankreich 1983
27
Fr
Sa
Chris Marker
Ototo Her Brother Yukinojo henge An Actor’s Revenge 35 mm | OmU | 98 min
S. 22
Blu-ray | ohne Dialog | 99 min | S. 15
DCP | OmE | 98 min | S. 18
Japan 1960
19.00»2 Magical History Tour *Berlin. Die Sinfonie der Großstadt
Walter Ruttmann Deutschland 1927
 Am Klavier: Eunice Martins
20.00»1 Kon Ichikawa 35 mm | OmU | 110 min | S. 16
35 mm | DF | 100 min | S. 17
19.30»2 Magical History Tour *Twenty Cigarettes
James Benning USA 2011
20.00»1 Kon Ichikawa 28
Sans soleil 35 mm | OmU | 145 min |S. 22
35 mm | 64 min
S. 17
Japan 1963 DCP | OmE | 114 min | S. 19
»1 arsenal 1 | »2 arsenal 2 | OF Originalfassung | DF Deutsche Fassung | OmU Original mit deutschen Unter­
titeln | OmE Original mit engl. Untertiteln | OmF Original mit französischen Untertiteln | Zwt. Zwischentitel
 Wiederholung |  Veranstaltung mit Gästen | ♛ Nur für Mitglieder. Mitgliedschaft kann an der Kasse erworben
werden | Die Längenangaben im Programm beziehen sich auf die reine Filmlänge | * Kopie des Arsenal – Institut für
Film und Videokunst | * Kopie der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
heinz emigholz februar 15 27
Die Basis des Make-Up (Nr. 525)
Chicago, 2. April 1998. Selbstportrait als alter
Mann im Bad des The Claridge–Hotels auf der letzten Station der diesjährigen USA–Tournee. Mein
nackter Vater blickt mir aus meinem Spiegelbild
entgegen. Die Dias der Show sind am Abend zuvor
im Projektor des Art Instituts verbrannt – wie am 16.
Februar 1982 die erste Einstellung des Films Normalsatz auf seiner Premiere im Berliner Delphi
Filmpalast. Unter dem am Monroe Drive wieder
aufgestellten romanischen Torbogen von Louis H.
Sullivan, dem letzten Rest seines 1972 abgerissenen Chicago Stock Exchange Buildings von 1894, vor
Erschöpfung zusammengebrochen. Im Mai 2002
haben wir diese Ruine dann von einem Dolly aus
für Miscellanea III gefilmt. Oben und unten das Positiv und das Negativ eines 1975 von der Wand eines Lagerschuppens im Hamburger Hafen verzerrt abgezeichneten Symbols einer Leiter. In der
Mitte ein Stück Original–Grenzzaun, der in einem
Ossie–Park wieder aufgestellt werden soll, irgendwo in Gesamtdeutschland. Changing of the Guards
ist dringend angesagt. Mehr unter www.pym.de.
Chicago, April 2nd, 1998. A self-portrait as an old
man in the bathroom of The Claridge Hotel on the
last stop on this year’s tour of the USA. My naked
father looking back at me in the mirror. The
slides for the show burnt up in the Art Institute’s
projector the night before – like the first shot of
the film Normalsatz at its premiere at the Delphi
Filmpalast in Berlin on February 16, 1982. I collapsed from exhaustion beneath the Louis H.
Sullivan arches that have been put up again on
Monroe Drive – the last remains of his 1984 Chicago Stock Exchange Building that was torn down
in 1972. In May 2002, we filmed these ruins from
a dolly for Miscellanea III. Above and below, the
positive and negative of the symbol of a ladder
copied by hand in slightly distorted fashion from
the wall of a storage shed in Hamburg harbor in
1975. In the middle, a piece of original border
fence that is to be put up again in an East German nostalgia park, somewhere in “complete”
Germany. A changing of the guard is very much
the order of the day. More at www.pym.de.
28 februar 15 news
News
Im kommenden Schulhalbjahr nimmt das Arsenal Filmatelier die filmvermittelnde Arbeit an
Berliner Grund- und Oberschulen in Kreuzberg,
Adlershof und Pankow auf. Unter Anleitung von
Anna Faroqhi, Haim Peretz, Ute Aurand, Robert
Beavers, Eunice Martins und Stefanie Schlüter
werden die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen filmische Projekte zum Thema Licht entwickeln, realisieren und im Arsenal präsentieren. Arsenal Filmatelier wird mit Mitteln des
Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung gefördert. / In the coming school term, the first Arsenal Film Studios – one-week-long film education
workshops – will take place at schools in the
Berlin districts of Kreuzberg, Adlershof and
Pankow. Anna Faroqhi, Haim Peretz, Ute Aurand,
Robert Beavers, Eunice Martins and Stefanie
Schlüter will develop film projects on the theme
of light with the participating children and youths.
The works will then be presented at Arsenal. The
Arsenal Film Studios receive funding from the
Berlin Projects Funds for Cultural Education. ■
Wir empfehlen: Unter dem Titel „Ernie Gehr. Recent Works“ präsentiert die Galerie VeneKlasen/
Werner (Rudi-Dutschke-Straße 26, 10969 Berlin)
am Freitag, den 6.2. um 18 Uhr vier Kurzfilme
des einflussreichen amerikanischen Avantgardefilmemachers Ernie Gehr – in seiner Anwesenheit. Das Programm umfasst PHOTOGRAPHIC PHANTOMS (2013), WINTER MORNING (2013)
sowie als Weltpremieren BIRD’S EYE VIEW (2014),
A COMMUTER’S LIFE (What a Life!, 2014). Das anschließende Gespräch führt Marc Glöde. Reservierung erforderlich: info@vwberlin.com oder
(030) 8161 60409. / We recommend: On 6th February, the VeneKlasen/Werner gallery (RudiDutschke-Straße 26, 10969 Berlin) is screening
four shorts by the influential avant-garde filmmaker Ernie Gehr, who will be present. The “Ernie Gehr. Recent Works” program comprises
PHOTOGRAPHIC PHANTOMS (2013) and WINTER
MORNING (2013) as well as the world premieres
of BIRD’S EYE VIEW (2014) and A COMMUTER’S
LIFE (What a Life!, 2014). Marc Glöde will moderate the Q&A session. Reservations required:
info@vwberlin.com or (030) 8161 60409.
arsenal freundeskreis februar 15 29
arsenal freundeskreis – Sind Sie dabei?
Helfen Sie uns durch eine Mitgliedschaft im
Freundeskreis, das Angebot des Arsenal – Institut für Film und Videokunst aufrecht zu erhalten und ständig weiterzuentwickeln!
Für Mitglieder und Premium-Mitglieder im arsenal freundeskreis haben wir attraktive Angebote. Studierende und FilmemacherInnen im
arsenal freundeskreis erhalten Specials.
Mitglied im arsenal freundeskreis:
Jahresbeitrag 100 €
■ Welcomepackage (zwei Kinogutscheine)
■
Ermäßigter Eintrittspreis zu allen Vorführungen (5 €)
■ Freier Eintritt mit einer Begleitperson zu ausgewählten Veranstaltungen der Reihe „Magical History Tour“ nach Einladung
■
Freier Eintritt in Wiederholungsvorführungen
des Forums der Berlinale
■
Möglichkeit des Erwerbs vergünstigter Sammelkarten
■
Zusendung des Monatsprogramms und des
Newsletters
■
Einladung zu Eröffnungsveranstaltungen und
Sonderveranstaltungen
■ 20 % Ermäßigung auf ausgewählte Publikationen und Merchandisingprodukte
■ Sonderkonditionen für die Kinovermietung
StudentIn im arsenal freundeskreis:
Jahresbeitrag 50 €
■ Alle genannten Vergünstigungen für Mitglieder
im arsenal freundeskreis sowie
■ Sonderpreis beim Eintritt zu Vorführungen der
Reihe „Magical History Tour“ (3 €)
■
2 Stunden freier Zugang zur Materialsichtung
am Schneidetisch
Premium-Mitglied im arsenal freundeskreis:
Jahresbeitrag 250 €
■ Alle genannten Vergünstigungen für Mitglieder
im arsenal freundeskreis sowie
■
Privatpersonen: Freier Eintritt zu Vorführungen der Reihe „Magical History Tour“ und Freikarten für Sie und Ihre Begleitung bei repräsentativen Einzelveranstaltungen
■ Institutionen: Freikartenkontingent für die MitarbeiterInnen
■
Nennung auf der Website des Arsenal unter
www.arsenal-berlin.de
FilmemacherIn im arsenal freundeskreis:
Jahresbeitrag 100 €
■ Alle genannten Vergünstigungen für Mitglieder
im arsenal freundeskreis sowie
■ 1 Testscreening frei und 2 Testscreenings zu
50 % des üblichen Mietpreises im Kino 1 oder 2
■ 5 Stunden freier Zugang zur Materialsichtung
am Schneidetisch
Anmeldung bitte mit dem Anmeldeformular auf
www.arsenal-berlin.de oder an der Kasse.
Support our work and purchase a membership!
We have attractive offers for members and premium members in the arsenal freundeskreis.
Students and filmmakers in the arsenal freundeskreis receive specials. Further information
as well as details on the various ways of joining
can be found at www.arsenal-berlin.de, mail@
arsenal-berlin.de or at the box office.
30 februar 15 arsenal service
Serviceleistungen Service Offers
Sichtungsmöglichkeiten
für Kuratoren, Forschende, Studierende,
Recherchierende: Montag bis Freitag
von 10 bis 18 Uhr, nach telefonischer Voranmeldung (030) 269 55-155
Preview Facilities
for curators, scholars, students and
­researchers: Monday through Friday from
10 am to 6 pm, after 6 pm according to
­appointment at (030) 269 55-155
Kopienpflege
Filmkopien waschen
Schneidetisch
35 € pro Stunde
(ermäßigt 20 €)
Videosichtungen
5 € pro Stunde
Steenbeck
35 € per hour
(reduced 20 €)
Monitor
5 € per hour
35 mm beidseitige
­Reinigung
30 € pro Akt
16 mm beidseitige
­Reinigung
20 € pro Akt
(max. 650 m)
Prüfung der Filmkopien
35 mm
inklusive kleinerer Reparaturen (bis 100 min,
16 mm
längere Spieldauer auf Anfrage)
65 €
Reparatur der Perforation
16 mm / 35 mm
Preise auf Anfrage
Herstellung von Stills aus Filmkopien
8 mm – 70 mm
15 € pro Bild (30 MB)
ab 20 Bilder
­Mengenrabatt
Film Print Care
Cleaning Prints
50 €
35 mm two-sided cleaning 30 € per reel
16 mm two-sided cleaning
20 € per reel
(max. 650 m)
Film Print Inspection, including small repairs (up to 100 min, longer films by request)
35 mm
65 €
16 mm
50 €
Perforation Repair
16 mm / 35 mm
Price by request
Stills from Film Prints
8 mm – 70 mm
15 € per still (30 MB)
Discount for more
than 20 images
Kinovermietung, Geräteverleih und Durchführung von Film- und
V­ ideovorführungen und Ausstellungen außer Haus
Preis auf Anfrage
Cinema Rental, Equipment Loan, as well as film / video screenings and
exhibitions in other locations
Price by request
Impressum
Po t s d am er Plat z
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Asynchron
Abgeordnetenhaus
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Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust
Aus der Sammlung des Arsenal –
Institut
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Niederkirchne
wird gefördert durch Martin-Gropius-Bau
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Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.
im Filmhaus am Potsdamer Platz
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aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
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Eichhornstr.
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Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. wird
gefördert durch:
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impressum februar 15 31
Das Arsenal im Internet: www.arsenal-berlin.de |
Reic
hpie ­Eintrittspreise: Gäste: 7,50 € | Mitglieder: 5 € | Kinder:
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3 h€ufe|r Berlin-Pass: 3 € | Mitgliedsbeitrag
für sechs
Visionary
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ge onate: 12 € | Mitgliedsbeitrag für sechs
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­ermäßigt:
9 € | Sammelkarte für Mit­glieder (6 Vor­
A ska nische r P l a t z
Archive
stellungen): 24 € | Fördermitgliedschaft: 100 € | Die
gefördert im Fonds TURN der: e l ssohn-B a rt hol dy-Pa rk
Mitgliedschaft kann an derMend
Abendkasse
erworben
werden und beinhaltet den Programm­versand. Die
Kasse öffnet 30 Minuten vor Beginn der ersten Vorführung | ­Vorbestellungen per Mail an: ticket@arsenalA nha l t e r B a hnhof cMedienpartner:
berlin.de (Mo–Fr bis 17 Uhr) oder telefonisch unter
(030) 269 55-100 | Verkehrs­verbindungen: U-Bahn / S Bahn Potsdamer Platz, Bus M41, M48, M85, 200, 347 |
Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft, Konto 33
44 300, BLZ 100 205 00 | Anzeigen im Programmheft:
marketing@­arsenal-berlin.de
Texte: Rainer Bellenbaum (rb), Ralph Eue (re), Milena
Gregor (mg), Marie-Hélène Gutberlet (mhg), Juliane
Haase (jh), Anke Hahn (ah), Tobias Hering (th), Gesa
Knolle (gk), Annette Lingg (al), Stefanie Schulte Strathaus (stss), Christoph Terhechte (ct)
Dank an unsere Partner und Unterstützer:
gefördert
durch:
Konzept, Layout, Repro: satzinform Berlin | Papier:
Profisilk 135 g / m2 | Druck: Oktoberdruck, Berlin
32 februar 15 impressum
NORTH BY NORTHWEST (Der unsichtbare Dritte, Alfred Hitchcock, USA 1959 | 5. & 23.2.)
arsenal
institut für film und videokunst e.V.
Potsdamer Straße 2 | 10785 Berlin | www.arsenal-berlin.de | Tel. (030) 269 55-100
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