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Seniorinnen des PTTV gewinnen den Deutschlandpokal!
Damen-Quartett schafft kleine Sensation
ein Bericht von Walter Bode und Heinz Lambert
Mit einer kleinen Sensation endete die achte Auflage des Deutschlandpokals der
Seniorinnen 60 im niedersächsischen Dinklage. .
Die Damen des PTTV in der Besetzung Christel Diefenbach (TSG Zellertal), Elisabeth
Simonis (FC Queidersbach), Steffi Schneider (TSG Kaiserslautern) und Johanna Steidl
(1.TTC Frankenthal) besiegten im Endspiel die Damen des Berliner TTV glatt mit 4:1.
Das Team aus der deutschen Hauptstadt hatte den Pokal zuvor sechs Mal in Folge
gewonnen.
Die PTTV-Herren mussten sich mit Platz 14 unter 16 teilnehmenden Mannschaften
begnügen.
Zwölf Verbände gingen bei den Seniorinnen an den Start:
Bayern, Baden, Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Pfalz, Rheinland, Sachsen,
Sachsen Anhalt, Westdeutschland und Württemberg-Hohenzollern,
Mit Berlin und Baden waren die letztjährigen Sieger der Seniorinnen und Senioren
dabei. Zudem hatte das Team aus Baden im vergangenen Jahr die Gesamtwertung
gewonnen, in der die badischen Seniorinnen den dritten Platz belegten.
Die „Golden Girls“ aus der Pfalz
v. l. Steffi Schneider, Christel Diefenbach, Elisabeth Simonis und Johanna Steidl.
In der Gruppenphase hatten die pfälzischen Amazonen die Vertretungen aus Bayern
und aus Sachsen jeweils mit 4:2 bezwungen.
Der deutliche 4:1 Erfolg in der Zwischenrunde gegen das Team aus Baden brachte
den Vorstoß ins Halbfinale, wo die hoch gehandelte Formation des Westdeutschen
Tischtennisverbandes wartete.
Die Pfälzerinnen starteten erwartungsgemäß mit einem Sieg von Christel Diefenbach
gegen Annemarie Falkowski. Dieses Spiel war die Neuauflage des Endspiels der
Seniorinnen 60 bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften.
Im zweiten Match setzte sich nach hartem Kampf und spannenden Ballwechseln die
Nummer eins der Westdeutschen, Kornelia Ruthenbeck, gegen Johanna Steidl mit 3:2Sätzen durch.
Auch die dritte Partie musste im fünften Satz entschieden werden, doch hatte dieses
Mal mit Elisabeth Simonis die Pfalz den besseren Ausgang auf ihrer Seite: Sie gewann
gegen Roswitha Lindner.
Das vorentscheidende Doppel, in dem Diefenbach/Simonis gegen Falkowski/Lindner
antraten, endete mit einem 3:0 für die pfälzische Kombination.
Somit benötigten die Spielerinnen des PTTV nur noch einen Punkt, um den Einzug ins
Finale klar zu machen. Christel Diefenbach setzte sich im Spiel der bestplatzierten
Akteurinnen beider Mannschaften klar mit 3:0-Sätzen gegen Kornelia Ruthenbeck
durch und holte den Siegbringenden Punkt zum 4:1-Sieg.
Diese tolle Leistung ließ erste Hoffnungen aufkommen, dass die Pfälzer Crew auch im
Finale gegen den Titelverteidiger eine gute Rolle würde spielen können. Und diese
Hoffnungen wurden nicht enttäuscht.
Christel Diefenbach und Elisabeth. Simonis setzten sich in ihren ersten Spielen gegen
Marianne Kerwat und Gudrun Engel durch.
Steffi Schneider musste ihr Spiel gegen Jutta Baron mit 0:3-Sätzen abgeben.
Im anschließenden Doppel hatten Diefenbach/ Simonis das bessere Ende auf ihrer
Seite. Sie gewannen den fünften Satz mit 14:12.
Im Spiel der beiden Spitzenspielerinnen Diefenbach und Baron behielt die Zellertalerin
die Nerven, siegte mit 3:1-Sätzen und sicherte der Pfalz mit dem 4:1 den ersten Gewinn
des Deutschlandpokals.
Die Pfälzerinnen freuten sich gemeinsam mit den Senioren aus der Pfalz und anderen
Unterstützern über ihren Sieg.
Ein wahrlich goldener Sonntag das Team aus der Pfalz!
Auch die Herren wussten sich durchaus in Szene zu setzen, auch wenn am Ende nur
Platz 14 heraus sprang. Das Quartett mit Gustav Knapek (TTV Mutterstadt), Walter
Bode (TV Alsenborn), Michael Ciolek (WTTF Ramstein) und Rudolf Scharfenberger
(TTC Mittelbach) bekam es zum Turnierauftakt mit der Mannschaft aus Baden zu tun.
Die Nachbarn von jenseits des Rheins erwiesen sich als zu stark und die Pfälzer zogen
mit 0:4 überaus deutlich den Kürzeren.
Ein besseres Abschneiden in der Gruppe verhinderte eine knappe 3:4-Niedlage gegen
die Equipe aus Thüringen, denn im abschließenden Spiel der Vorrunde deklassierte
die Truppe des PTTV die Nordlichter aus Bremen mit 4:0. Das bedeutete im
Gruppenklassement den dritten Platz.
Leider folgte auch in der Zwischenrunde gleich eine Niederlage. Trotz guter Leistung
und starker Gegenwehr musste man dem Rheinhessischen Verband mit 2:4
geschlagen geben. Zwei gewonnene Spiele von Gustav Knapek reichten nicht aus,
vergaben doch sowohl Michael Ciolek als auch Walter Bode nach teilweise hohen
Führungen in den Sätzen mögliche Siege.
Vielleicht litt Walter Bode ja auch unter der Doppelbelastung die er in diesen
Turniertagen zu leisten hatte, fungierte er doch auch als Delegationsleiter der
pfälzischen Gesandtschaft.
Diese Vermutung entkräftete der Westpfälzer aber gleich selbst. Es habe wohl eher an
der mangelnden Konzentration in den entscheidenden Phasen des Spiels gelegen
meinte er.
Die Pfälzer Senioren
v.l. Gustav Knapek, Michael Ciolek, Walter Bode und Rudolf Scharfenberger.
Der nächste Gegner des Tages war dann wie schon im letzten Jahr Sachsen-Anhalt.
Nach der Niederlage vor zwölf Monaten gelang es diesmal mit einem 4:3-Sieg den den
Spieß umzudrehen. Den entscheidenden Punkt setzte hier Rudolf Scharfenberger.
Die abschließende Partie war noch einmal eine große Herausforderung, hieß der
Gegner doch Württemberg-Hohenzollern, der vor dem Turnier sogar etwas stärker
eingestuft wurde als es der abschließende 13. Platz dann aussagte. Für die Pfälzer
waren die Gegner allerdings leider zu stark. Sie mussten sich dem Kontrahenten mit
0:4 beugen. Trotz der Niederlage konnte sich die PTTV-Crew gegenüber dem Vorjahr
mit Platz 14. in der Endabrechnung um einen Rang verbessern.
Im Gesamtergebnis belegten die Damen und Herren aus der Pfalz den fünften Platz.
Nach Rang Elf beider letzten Austragung war dies eine tolle Steigerung!
Die Spiele um den Deutschlandpokal der S 60 finden im nächsten Jahr im Bereich des
Westdeutschen Verbandes statt – ein Ausrichter steht noch nicht fest.
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