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Aufruf zur Einreichung von Förderanträgen für
Vorhaben im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP AGRI)
Nr. LIW 18-2015-1- EPLR- Codes 16.1.,16.2.
05.02.2015
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Aufruf
Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) ruft im Rahmen der
Umsetzung des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 20142020 (EPLR) zur Einreichung von Förderanträgen für die
Europäische Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität
und Nachhaltigkeit“ (EIP AGRI)
auf.
Nr. des Aufrufs: LIW 18-2015-1- EPLR- Codes 16.1.,16.2.
Datum des Aufrufs: 05.02.2015
Frist zur Einreichung von Förderanträgen: 31.03.2015 (es gilt der Posteingang in der Bewilligungsbehörde)
Bewilligungsbehörde, bei der die Förderanträge einzureichen sind:
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG)
Referat 33- Förderung
Zur Wetterwarte 11
01109 Dresden
Rechtsgrundlagen:
 Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014- 2020
(http://www.smul.sachsen.de/foerderung/2165.htm)
 Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Förderung der Landwirtschaft, der Europäischen Innovationspartnerschaften (EIP AGRI) und
des Wissenstransfers einschließlich Demonstrationsvorhaben im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen (Förderrichtlinie Landwirtschaft, Innovation, Wissenstransfer - RL LIW/2014), insbes. Teil B. II. 3. Europäische
Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP AGRI) (http://www.revosax.sachsen.de/Details.do?sid=3211230696645)
Auskünfte zum Aufruf und zur RL LIW/2014 Teil B. II. 3.:
Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
Herr Michael Kaßner
Telefon: (0351) 564-2385
E-Mail: Michael.Kassner@smul.sachsen.de
Bewilligungsbehörde
Herr Klaus Wallrabe
Telefon: (0351) 8928-3300
E-Mail: Klaus.Wallrabe@smul.sachsen.de
Aufruf LIW 18-2015-1 – EPLR- Codes 16.1.,16.2
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Sächsische Vernetzungsstelle der EIP-AGRI
Herr Andreas Weiske
Telefon: (0351)2612-2410
E-Mail: Andreas.Weiske@smul.sachsen.de
Zielstellung:
Die sächsische Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft ist zu wenig geprägt von Innovationen.
Zudem dauert es oft zu lange, bis neue Ideen und Ansätze in der Praxis Verbreitung finden.
Ursachen sind zum einen Informationsdefizite auf Seiten der Praxis, die nicht immer ausreichend über die Forschungsergebnisse der Wissenschaft informiert ist. Andererseits sind der
Wissenschaft die Bedürfnisse der Praxis nicht immer hinreichend bekannt. Die EIP „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ verfolgt deshalb einen integrativen Ansatz, um
landwirtschaftliche Praxis und Forschung stärker miteinander zu verknüpfen.
Ziel der Förderung ist es deshalb Anreize zu schaffen, damit landwirtschaftliche Praxis und Forschung zur Findung von innovativen Lösungen zusammenarbeiten. Die Förderung soll darüber
hinaus dazu beitragen, das finanzielle Risiko für innovative Lösungen zu mindern, die Wettbewerbsfähigkeit der Land-, Forst- oder Ernährungswirtschaft durch Innovationstransfer zu stärken und die wissenschaftliche Gemeinschaft über den Forschungsbedarf der landwirtschaftlichen Praxis zu informieren.
Zentraler Baustein zur Umsetzung dieser Zielstellung ist die Gründung von operationellen
Gruppen (OG), die sich aus unterschiedlichen Interessengruppen, wie Landwirten, Forschern,
Beratern sowie Unternehmen des Agrar- und Nahrungsmittelsektors zusammensetzen können,
um gemeinsam innovative Projekte zu entwickeln und bis zur Praxisreife zu bringen.
Das Förderangebot des Freistaates Sachsen bezieht sich auf innovative Pilotprojekte und die
damit in Verbindung stehende Einrichtung und Tätigkeit (Betrieb) von OG.
Höhe des Budgets, das für diesen Aufruf bereitsteht:
2.100.000 Euro
Inhalt des Aufrufs
Der Aufruf umfasst Anträge auf Förderung für Vorhaben im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP AGRI) gemäß RL
LIW/2014 Abschnitt B. II. 3.
Innovative Vorhaben, für die eine Förderung beantragt wird, sollten sich mit Themen und Fragestellungen befassen, für die im Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat
Sachsen 2014-2020 (EPLR) Bedarfe festgestellt wurden, insbesondere:
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Verbesserung des ökologischen oder chemischen Zustandes von Grund- oder Oberflächenwasserkörpern,
Verbesserung des Erhaltungszustandes gefährdeter Tier- und Pflanzenarten,
Senkung der Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft,
Steigerung der Nutzungsdauer von Milchrindern,
Verbesserung des Risikomanagements in landwirtschaftlichen Betrieben,
Steigerung der Arbeitsproduktivität in der Landwirtschaft,
Verbesserung des Wassermanagements,
Erhöhung des Anteils ökologisch bewirtschafteter Flächen,
Aufruf LIW 18-2015-1 – EPLR- Codes 16.1.,16.2
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Erhöhung der Anzahl von Lebensmitteln mit geographischen und geschützten Ursprungsbezeichnungen,
Verbesserung der Uferbepflanzung an kleinen Gewässern,
Minderung der Bodenerosion,
Erhöhung des Artenreichtums auf landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Darüber hinaus können aber auch andere Themen aufgegriffen werden, sofern diese mindestens auf die Priorität 2 a) gemäß Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER-VO), Artikel 5, Abs. 2, Buchstabe a) (Verbesserung der Wirtschaftsleistung
aller landwirtschaftlichen Betriebe, Unterstützung der Betriebsumstrukturierung und modernisierung insbesondere mit Blick auf die Erhöhung der Marktbeteiligung und -orientierung
sowie der landwirtschaftlichen Diversifizierung) ausgerichtet sind. Nicht gefördert werden reine
Forschungsvorhaben. Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens sind mindestens über das
EIP-Netzwerk zu veröffentlichen.
Hintergrundinformation
Die EIP-AGRI ist ein neuer Ansatz der EU zur Förderung von Forschung und Innovation in der
Land- und Forstwirtschaft. Ziel der EIP-AGRI ist es, eine wettbewerbsfähige und nachhaltige
Land- und Forstwirtschaft zu fördern, die „durch weniger mehr erreicht“ und im Einklang mit der
Umwelt steht. Die Umsetzung der EIP-AGRI erfolgt durch OG. In diesen schließen sich Landwirte, Wissenschaftler und weitere Interessenten zusammen, um gemeinsam innovative Projekte durchzuführen. Ein EIP-Netzwerk unterstützt die OG bei ihren Aktivitäten.
Zur Unterstützung der OG wurde eine Sächsische Vernetzungsstelle der EIP-AGRI eingerichtet.
Weiterführende Informationen zur EIP-AGRI und zu ihrer Umsetzung im Freistaat Sachsen finden sich auf den Internetseiten Sächsischen Vernetzungsstelle der EIP-AGRI
(http://www.landwirtschaft.sachsen.de/landwirtschaft/32446.htm).
Voraussetzungen für eine Antragstellung
Die inhaltlichen Voraussetzungen für eine Antragstellung ergeben sich aus der Richtlinie
LIW/2014, Abschnitt B. Das Antragsverfahren ergibt sich aus der Richtlinie LIW/2014, Abschnitt
C. I.
Vorhabensauswahl
Die Vorhabensauswahl erfolgt entsprechend der Richtlinie LIW/2014, Abschnitt C. II., Nr. 1. und
3. durch die Bewilligungsbehörde anhand von Auswahlkriterien und eines Schwellenwerts entsprechend des Dokuments „Vorhabensauswahlkriterien – Förderperiode 2014-2020“, Nr. 2.5.1
Tabellen 24 und 25 in der zum Zeitpunkt des Aufrufs geltenden Fassung
(http://www.smul.sachsen.de/foerderung/3633.htm).
Die Bewilligung der Anträge erfolgt auf Grundlage der festgelegten Auswahlkriterien. Alle bis zu
dem jeweiligen Stichtag vorliegenden Förderanträge werden nach Prüfung auf Förderfähigkeit
anhand der Auswahlkriterien mit einem Punktesystem bewertet und in eine Rangfolge gebracht.
Die Bewilligung erfolgt im Rahmen des bekannt gegebenen Finanzmittelbudgets entsprechend
dieser Rangfolge.
Förderanträge, die den Schwellenwert erreichen, aber im Rahmen des für den Aufruf zugewiesenen Finanzmittelbudgets nicht bewilligt werden können, werden in die Vorhabensauswahl des
nachfolgenden Aufrufs zu dessen Stichtag einbezogen, sofern ein weiterer Aufruf erfolgt und
dieser mit dem vorherigen Aufruf hinsichtlich der Auswahlkriterien und der Schwellenwerte
Aufruf LIW 18-2015-1 – EPLR- Codes 16.1.,16.2
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identisch ist. Förderanträge, die den Schwellenwert nicht erreichen, sind von einer Förderung
ausgeschlossen. Sie werden abgelehnt.
Für Vorhaben, die die Errichtung und die Tätigkeit von operationellen Gruppen (OG) beziehungsweise die Aktionspläne gemäß ELER-VO, Artikel 57, Abs. 1 der OG betreffen, gilt zusätzlich: Mit der erfolgreichen Auswahl sind auch die jeweiligen Aktionspläne gemäß ELER-VO, Artikel 57, Abs. 1 der OG bestätigt, das heißt, diese OG können für Teilprojekte der Aktionspläne
weitere Förderanträge stellen.
Sofern OG im Zusammenhang mit dem Aufruf für die Bildung von OG keinen Förderantrag für
die Einrichtung und Tätigkeit von OG stellen, da sie ausschließlich eine Förderung für die Umsetzung der Teilprojekte des Aktionsplans anstreben, werden diese OG und ihre Aktionspläne
nicht in das Auswahlverfahren für die Förderanträge für die Einrichtung und Tätigkeit der OG
einbezogen, jedoch nach denselben Auswahlkriterien bewertet. Sofern sie den Schwellenwert
überschreiten, sind auch die jeweiligen Aktionspläne dieser OG bestätigt, das heißt, diese können für Teilprojekte der Aktionspläne Förderanträge stellen.
Dresden, den 05.02.2015
Aufruf LIW 18-2015-1 – EPLR- Codes 16.1.,16.2
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