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Ein Musikfest für die Seele Hamburg 3. Februar bis 2

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Ein Musikfest für die Seele
Hamburg
3. Februar bis 2. März 2015
„In
höchsten
Tönen
genießen.“
Ein Musikfest für die Seele von
Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.
Wir fördern für Sie die Musikstadt Hamburg.
Unsere Kunden vertrauen uns, denn wir sind eng mit der
Metropolregion Hamburg und den Menschen vor Ort
verbunden. Wir übernehmen regionale Verantwortung und
engagieren uns aus Überzeugung für die Musikkultur in
Hamburg.
Genießen Sie mit dem Elbphilharmonie Festival »Lux aeterna«
Konzerte der Spitzenklasse und überzeugen Sie sich von unseren
Leistungen. Wir freuen uns auf Sie in einer von 40 Filialen oder
unter www.hamburger-volksbank.de.
Sie rufen lieber an?
Dann wählen Sie
040 / 30 91– 00
MONTEVERDI
CHOR
HAMBURG
Lux aeterna wird ermöglicht durch die
großzügige Unterstützung
von
Freundeskreis
Elbphilharmonie
Laeiszhalle
Freundeskreis
Elbphilharmonie
Laeiszhalle
Liebe Musikfreunde,
in der kalten, dunklen Jahreszeit sind Licht und Wärme besonders wichtig – auch im ideellen Sinne. Darum wurde 2013
»Lux aeterna« ins Leben gerufen. Bei diesem »Musikfest für die
Seele« steht spirituelle Musik im weitesten Sinne im Mittelpunkt;
Musik, die uns innerlich erleuchtet, aber auch Gelegenheit bietet,
uns jenseits des hektischen Alltags mit den grundlegenden
Fragen des Daseins zu beschäftigen.
Nach dem großen Erfolg mit vielen ausverkauften Konzerten
folgt nun die zweite Ausgabe des Festivals. Und wieder versammelt »Lux aeterna« in rund 25 Konzerten und einer Tanzproduktion Künstler, die den Bogen spannen von der Musik des
Reformationszeitalters über die zeitlos mystischen Klänge
des Mittleren Ostens bis zu nachdenklicher aktueller Popmusik.
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10.04.11 14:27
»Lux aeterna« wäre in dieser Form nicht möglich ohne die zahlreichen Förderer und Unterstützer, denen mein herzlicher Dank
gilt. Zudem freue ich mich über die erneute Zusammenarbeit
vieler Hamburger Musikinstitutionen, die in bewährter Manier
an einem Strang ziehen und ihren Teil zu einem äußerst vielseitigen Festival beisteuern.
Auf inspirierende Konzerte freut sich
Ihr Christoph Lieben-Seutter
Generalintendant Elbphilharmonie & Laeiszhalle
Ich singe, also bin ich
Gedanken zum Musikfest »Lux aeterna«
»Die Musik ist eine Gabe und ein Geschenk Gottes. Sie vertreibt
den Teufel und macht die Menschen fröhlich.« So beschrieb
Martin Luther die Macht der Musik, die er fast ebenso hoch einschätzte wie die der Theologie. Für den Reformator (der selbst
ein geübter Sänger und Lautenspieler war) bildete Musik ein
zentrales Medium zur Vermittlung des Glaubens: durch die
bessere Zugänglichkeit der Bibelworte in Form von Liedtexten,
durch das verbindende Element des gemeinsamen Singens –
aber eben auch durch die Musik selbst, die gewissermaßen
aus der göttlichen Dimension zu uns herüberklingt. Mit dieser
Haltung und seinen eigenen knapp 40 Kirchenliedern begründete
Luther eine lange Tradition der evangelischen Kirchenmusik, die
über Höhepunkte wie Johann Sebastian Bachs »Matthäuspassion«
bis in die Gegenwart ausstrahlt, bis hin zur »Water Passion
after St. Matthew« des Chinesen Tan Dun, die nun das Festival
»Lux aeterna« eröffnet. – Angesichts des 2017 bevorstehenden
500-jährigen Reformationsjubiläums und der darauf hinführenden Lutherdekade widmet das Festival diesem Themenkomplex
unter dem Namen »500 Jahre mit Luther« einen eigenen
Schwerpunkt, etwa in den Projekten des Alte-Musik-Meisters
Jordi Savall.
Bestätigung erhielt Martin Luther kurioserweise Jahrhunderte
später ausgerechnet von einem Denker, der es sich zur Aufgabe
gemacht hatte, Gott abzuschaffen. »Ohne Musik wäre das Leben
ein Irrtum«, musste Friedrich Nietzsche einsehen. Im Umkehrschluss hieße das: Der Sinn des Lebens liegt in der Musik. Canto
ergo sum – ich singe, also bin ich. Doch ganz egal, ob Musik
»nur« die Brücke zu einer Welt jenseits unserer Vorstellungs-
kraft bildet oder ob sie selbst diese grenzenlose Welt ist –
unstrittig ist die spirituelle Wirkungsmacht, die sie auf uns ausübt. Musik spricht uns direkter an als jede andere Kunstform.
Der Grund liegt wohl in ihrer fast magischen Abstraktheit: Musik
besitzt keine greifbare Materialität, sie läuft in der Zeit ab, und
wir können den schwingenden Luftwellen nicht einmal ausweichen, die in unser Ohr und unmittelbar in unsere Seele dringen.
Diese mystische Qualität der Musik hat Menschen zu allen Zeiten
und in allen Erdteilen in ihren Bann gezogen. Ob die alten Griechen nach der Harmonie der Sphären lauschten, ob islamische
Sufis sich beim Qawwali-Gesang in rituelle Ekstase steigern
oder sich Clubbesucher zu den massiven elektronischen Klängen
von Trance in einen ebensolchen verlieren, stets entfaltet Musik
eine stark transzendente Wirkung. Sie ist das naheliegendste
Ausdrucksmittel spiritueller Empfindungen – und offenbar das
intuitiv verständlichste.
Das Festival »Lux aeterna« versammelt daher Künstler, Komponisten und Werke, für die Spiritualität ein zentrales Element ist –
auch, aber nicht nur im kirchlichen Kontext. Denn in Zeiten, da
die Welt aus den Fugen zu geraten scheint, Terminstress den
Alltag dominiert und weniger als zwei Drittel der Deutschen an
Gott glauben, ist die Sehnsucht nach seelischer Balance und der
Besinnung auf innere Werte größer denn je. »Ewiges Licht«
bedeutet »Lux aeterna« wörtlich übersetzt. Bei diesem Musikfest für die Seele erklingt nun »Musica aeterna« – die Musik
der Unendlichkeit.
Clemens Matuschek
Water Passion
3. Feb.
Internationale Chorakademie Lübeck
Maria Chiara Chizzoni Sopran
Stephen Bryant Bariton
Amedeo Cicchese Violoncello
Beibei Wang Percussion
Yuanlin Chen Sampler
Dirigent Tan Dun
Tan Dun: Water Passion after St. Matthew
17 gläserne Wasserschalen, von unten beleuchtet und in Form
eines Kreuzes angeordnet, teilen zwei Chöre, Gesangssolisten
und Instrumentalisten in vier Gruppen – so sieht es die Bühnenaufstellung zu Tan Duns »Water Passion« vor, die er zum Auftakt
des Festivals »Lux aeterna« selbst dirigiert. Entstanden ist das
Werk zu Johann Sebastian Bachs 250. Todestag. Und tatsächlich
führt der bedeutendste chinesische Komponist unserer Zeit die
Tradition von Bachs Matthäuspassion in die Gegenwart. Das
Element des Wassers zieht sich durch das gesamte Werk – nicht
nur als Instrument, sondern auch als Illustration des Blutes und
der Tränen, die im Verlauf der Leidensgeschichte Jesu Christi
vergossen werden. Eine sinnliche Erfahrung, die das herkömmliche Konzerterlebnis hinter sich lässt und den sakralen Raum
von St. Katharinen als wichtigen Teil der Inszenierung einbindet.
Dienstag, 3. Februar 2015
20 Uhr / Hauptkirche St. Katharinen
€ 45 / 29 / 21 / 11
Tan Dun
In Kooperation mit der Internationalen Chorakademie Lübeck
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von »500 Jahre mit Luther«
Mit Unterstützung der Hamburger Volksbank
Elbphilharmonie
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I Will Not Stand Alone
4. Feb.
Kayhan Kalhor Shah Kaman
Ali Bahrami Fard Bass-Santur
Niemand verkörpert die klassische persische Musik so ganzheitlich wie der legendäre Streichlauten-Virtuose Kayhan Kalhor.
Mit seinen Ensembles setzt er die uralten, mündlich überlieferten
Traditionen fort, deren Klänge sonst womöglich verloren gingen –
und er entwickelt sie behutsam weiter, egal ob mit Partnern wie
Yo-Yo Mas Silk Road Ensemble oder dem New York Philharmonic.
Sein Projekt »I Will Not Stand Alone« bezieht sich auf die »Grüne
Bewegung« aus dem Jahr 2009, als Millionen gegen den vermeintlichen Wahlbetrug des Präsidenten Ahmadinedschad protestierten und vom Regime hart bedrängt wurden. Kayhan Kalhors
Botschaft liegt in der spirituellen Kraft seiner Musik.
Kultur
Informationen rund um das Hamburger
Konzert- und Kulturangebot
Tickets
Tickets und Gutscheine für die
Kulturveranstaltungen der Stadt
Café
Kultur-Talks, Jazzkonzerte
und Kaffeegenuss im Starbucks
Coffee House in der ersten Etage
Mittwoch, 4. Februar 2015
Elbphilharmonie Kulturcafé
am Mönckebergbrunnen
Barkhof 3 / 20095 Hamburg
Tel: 040 357 666 66
Fax: 040 357 666 888
tickets@elbphilharmonie.de
www.kulturcafe.elbphilharmonie.de
20 Uhr / Kulturkirche Altona
€ 29 / 25 / 17 / 11
Öffnungszeiten:
Kulturinformationszentrum
Mo–Fr 10–19 Uhr, Sa 10–18 Uhr
Starbucks Coffee House
Mo–Fr 8–21 Uhr, Sa 9–21 Uhr,
So / Feiertag: 10 –19 Uhr
Veranstaltungen im ersten
Obergeschoss / Eintritt frei
Kayhan Kalhor
Krieg und Frieden
5. Feb.
Hespèrion XXI
Le Concert des Nations
La Capella Reial de Catalunya
María Cristina Kiehr Sopran
Marianne Beata Kielland Mezzosopran
Maarten Engeltjes Altus
David Sagastume Countertenor
Lluís Vilamajó Tenor
Daniele Carnovich Bass
Weitere Gesangssolisten
Hakan Güngör Kanun
Nedyalko Nedyalkov Kaval
Yurdal Tokcan Oud
Dimitri Psonis Santur
Jordi Savall Viola da gamba und Leitung
Jordi Savall
Unser heutiges Europa ist in seinen politischen Grenzen das
Ergebnis jahrhundertelanger kriegerischer Auseinandersetzungen.
Zwischen 1613 und 1713 etwa hielten osmanische Eroberungszüge, der Dreißigjährige Krieg und der Streit um das Erbe
des letzten spanischen Habsburgerkönigs die Bevölkerung in
Atem. Der allseits verehrte Gambist, Musikwissenschaftler
und Ensemblegründer Jordi Savall stellt dieses Jahrhundert
in einem musikalischen Fresko dar, das geistliche und weltliche Werke unterschiedlicher Nationen und Konfessionen
kombiniert und so menschliche Schicksale auf allen Seiten in
Klängen vereint. Für Savall, den die UNESCO zum Botschafter
für den Frieden ernannte, nicht nur ein künstlerisches, sondern
auch ein politisches Statement – gerade in Zeiten, in denen das
Projekt Europa erneut fragil erscheint.
Krieg und Frieden. Werke von Samuel Scheidt, Francesco Cavalli,
Johann Hermann Schein, Giovanni Rosenmüller, John Blow,
Jean-Baptiste Lully, Georg Friedrich Händel u.a.
Donnerstag, 5. Februar 2015
20 Uhr / Hauptkirche St. Michaelis
19 Uhr / Einführung in der Krypta
€ 55 / 47 / 37 / 29 / 23 / 14
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von »500 Jahre mit Luther«
in Kooperation mit
7. Feb.
Erasmus von Rotterdam:
Lob der Torheit
Hespèrion XXI
La Capella Reial de Catalunya
María Cristina Kiehr Sopran
Adriana Fernández Sopran
Maarten Engeltjes Altus
Lluís Vilamajó Tenor
Furio Zanasi Bariton
Weitere Gesangssolisten
Dagmar Papula Torheit
Mirko Böttcher Erasmus von Rotterdam
Edgar M. Böhlke Martin Luther
Jordi Savall Viola da gamba und Leitung
Briefe und Schriften von Erasmus von Rotterdam und Martin Luther
sowie Werke von Guillaume Dufay, Diego Ortiz, Mateu Flecha,
Juan del Enzina, Josquin Desprez, Heinrich Isaac,
Girolamo Parabosco, Carlo Gesualdo da Venosa u.a.
Ihr Erneuerungswille vereinte zwei der wichtigsten Vordenker des
modernen Europa: Erasmus von Rotterdam und Martin Luther.
Um den richtigen Weg der Reformation stritten sie in ihrem regen,
aus heutiger Sicht teils recht unterhaltsamen Briefwechsel jedoch
erbittert. Zeitgleich tobte der Kirchenmusikstreit, in dessen Verlauf die Kirche die Weiterentwicklung von mehrstimmiger Musik
zu kontrollieren und zeitweise sogar einzudämmen versuchte. Vor
diesem historischen Hintergrund entwarf Jordi Savall eigens für
sein zweites Konzert bei »Lux aeterna« ein musikalisch-philosophisches Diorama. Gemeinsam mit seinen Vokal- und Instrumentalensembles und Schauspielern verbindet er den Briefwechsel
der beiden Kontrahenten mit Musikwerken, die zeigen, mit welcher
Macht die Reformation alle Bereiche des Lebens beeinflusste.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von »500 Jahre mit Luther«
in Kooperation mit
Samstag, 7. Februar 2015
20 Uhr / Hauptkirche St. Katharinen
€ 45 / 29 / 21 / 11
Jordi Savall, La Capella Reial de Catalunya
KONZERTE
Visionen
6./8. Feb.
NDR Chor
Barbara Messmer Viola da gamba
Jörg Jacobi Orgelpositiv
Leitung Philipp Ahmann
ÜBER DAS VERLANGEN
Sa 18.04.2015 | 20 Uhr | St. Johannis-Harvestehude
Zefiro Torna | Vocalconsort Berlin | Ghalia Benali Arabischer
Gesang | Jurgen De bruyn Konzeption und Leitung
Werke von GHALIA BENALI, HEINRICH SCHÜTZ, ORLANDUS
LASSUS, OUM KALTHOUM, CLAUDIO MONTEVERDI u. a.
Heinrich Schütz: Drei Psalmen Davids
Darius Milhaud: Psalm 121
Darius Milhaud: Les deux cités op. 170
Philippe Hersant: Psalm 130 »Aus tiefer Not«
Felix Mendelssohn Bartholdy: Drei Psalmen op. 78
ARS ANTIQUA AUSTRIA
Mi, 29.04.2015 | 20 Uhr | Laeiszhalle, Großer Saal
Ars Antiqua Austria | Gunar Letzbor Violine und Leitung
HEINRICH IGNAZ BIBER: Die Rosenkranz-Sonaten
Visionen können Gefilde des Glücks enthüllen oder apokalyptische Abgründe. Im biblischen Buch der Psalmen sind beide
Extreme anzutreffen, was Komponisten immer wieder inspirierte,
die ur-poetischen Texte zu vertonen. Der NDR Chor unternimmt
mit seinem Leiter Philipp Ahmann eine Reise durch die Jahrhunderte.
BAROQUE MEETS JAZZ
Do, 07.05./Fr, 08.05.2015 | 20 Uhr | Rolf-Liebermann-Studio
NDR Bigband | Geir Lysne Leitung |
Enrike Solinís Barockgitarre, E-Gitarre und Leitung
Improvisationen, Arrangements und Werke u. a. von
GASPAR SANZ, SANTIAGO DE MURCIA, GIROLAMO KAPSBERGER
Freitag, 6. Februar 2015
19 Uhr / Christuskirche Othmarschen
Sonntag, 8. Februar 2015
ndr.de/dasaltewerk
Foto: [M] Fotolia; David Wassermann/brandXpictures
18 Uhr / Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern
€ 21 / erm. € 11 (zzgl. Gebühren)
Jerusalem in my Heart
Lucrecia Dalt electronic devices
Radwan Ghazi Moumneh electronic devices and vocals
»Jerusalem in my Heart« steht für ein einzigartiges Live-Happening – und das sogar wortwörtlich, denn kein Auftritt gleicht
dem anderen. Die einzige Konstante: der Gesang des Libanesen
Radwan Ghazi Moumneh, der das Projekt 2005 ins Leben rief.
Sein warmer, gebetsartiger Gesang vereinigt sich mit sphärischer Trance-Elektronik zu einer experimentellen arabischen
Musik, hypnotisch und tief bewegend. Im Kontrast dazu: die
»surrealen Weltverdichtungsversuche« (Spex) der aus Kolumbien stammenden Wahlberlinerin Lucretia Dalt. Zwar lässt sie
sich von äußeren Reizen wie Sounds und Filmen inspirieren, in
ihrer Musik konzentriert sie diese Eindrücke jedoch auf ein Minimum. Geschickt verfremdet und verwebt sie ihr sparsames musikalisches Material und bildet mit akustischen und elektronischen Instrumenten außergewöhnliche Klangkonstrukte. Der
Erfolg kam prompt: Inzwischen veröffentlicht Dalt beim Label
von Techno-Wunderkind Nicolas Jaar, der bereits beim Internationalen Musikfest Hamburg die Laeiszhalle mit seinem düsteren Elektro-Sound füllte.
Montag, 9. Februar 2015
20 Uhr / resonanzraum im Medienbunker Feldstraße
€ 18
9. Feb.
Darkness & Light
12. Feb.
Bernard Foccroulle Orgel
Lynette Wallworth Video
Toshio Hosokawa: Cloudscape
Nicolas de Grigny: Récit de Tierce en taille
Jehan Alain: Litanies
Dietrich Buxtehude: In dulci jubilo G-Dur Bux WV 197
Sofia Gubaidulina: Light and Darkness
Olivier Messiaen: Messe de la Pentecôte (Auszüge)
Johann Sebastian Bach: Erbarm dich mein, o Herre Gott BWV 721
Dietrich Buxtehude: Passacaglia d-Moll Bux WV 161
Ort, Musik und Bild verschmelzen zu einem besonderen Raumklangerlebnis, wenn der belgische Orgelvirtuose Bernard
Foccroulle auf die australische Videokünstlerin Lynette Wallworth
trifft. »Darkness and Light« ist das Programm überschrieben,
das musikalisch einen Bogen von Dietrich Buxtehude über
dessen Schüler Johann Sebastian Bach bis hin zu den von
ihnen inspirierten Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts
schlägt, etwa der religiös geprägten russischen Komponistin
Sofia Gubaidulina. Dunkelheit und Licht sind als Topoi aber nicht
nur in der Musik präsent, sie bilden auch die Grundlage für die
großformatigen Videoprojektionen Wallworths, in denen sie mit
Naturbildern einen Kontrast zur sakralen Orgelmusik setzt.
Donnerstag, 12. Februar 2015
Eine Koproduktion von Palais des Beaux-Arts, Festival de Pâques d'Aix-en-Provence,
Southbank Centre, Philharmonie Luxembourg, Laeiszhalle Elbphilharmonie Hamburg,
Sydney Festival, Concert-en congresgebouw de Doelen und Karsten Witt Musik
Management in Zusammenarbeit mit Forma Arts
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von »500 Jahre mit Luther«
20 Uhr / Hauptkirche St. Petri
19 Uhr / Klangradar 3000 – Schüler komponieren
€ 25
Akram Khan Company: iTMOi
Der Londoner Star-Choreograf und -Tänzer Akram Khan
inszeniert mit neuen Mitteln ein Thema, das seit Menschengedenken erschüttert und fasziniert: das Opfer. Dazu hat er
sich zwei der bekanntesten und eindrücklichsten Darstellungen
von Opferritualen herausgesucht und zu einem atemberaubenden Bilderbogen kombiniert: die biblische Geschichte von
Abraham und Isaak und Igor Strawinskys Skandalballett
»Le Sacre du printemps«. Für iTMOi (= in the mind of igor)
schuf er gemeinsam mit den Komponisten Nitin Sawhney,
Jocelyn Pook und Ben Frost einen vollkommen neuen Soundtrack auf Basis von Strawinskys epochaler Partitur. Zusammen
mit einer Bildsprache, die an Hieronymus Boschs groteske
Fabelwesen erinnert, bildet er die Grundlage für ein ebenso
verstörendes wie bewegendes (Alb-)Traumszenario.
Donnerstag, 12. Februar bis Sonntag, 15. Februar 2015
20 Uhr / Kampnagel, K6
€ 36 / 24 / 12 (zzgl. Gebühren)
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von »500 Jahre mit Luther«
12.–15. Feb.
Letzte Worte
13. Feb.
Ensemble Resonanz
Dirigent Riccardo Minasi
Birgit Minichmayr Lesung
Joseph Haydn:
Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze Hob. XX/2
Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur
»Arbeit und Struktur«, das waren die wichtigsten Faktoren, die
Wolfgang Herrndorf während seiner drei Jahre andauernden
Tumorerkrankung Halt gaben. In seinem gleichnamigen Blog
dokumentierte und kommentierte der Autor des Erfolgsromans
»Tschick« seine Erlebnisse und Gedanken über den Tod. Seine
digital verfassten letzten Worte, die posthum auch als Buch
erschienen, kombiniert das Ensemble Resonanz mit Joseph
Haydns Passionsmusik »Die sieben letzten Worte unseres
Erlösers am Kreuze«. In sieben langsamen Sätzen von äußerst
andächtigem Charakter setzt Haydn die letzten Worte Christi,
wie sie in den Evangelien überliefert sind, in ein eindringliches
musikalisches Bild. Die Lesung aus Herrndorfs Texten übernimmt die einzigartig intensive Schauspielerin Birgit Minichmayr,
die mit ihrer markanten Stimme seit Ende der 90er Jahre am
Wiener Burgtheater aktiv ist und am Hamburger Schauspielhaus
zuletzt in der Mammutproduktion »Die Rasenden« bejubelt wurde.
Freitag, 13. Februar 2015
20 Uhr / Hauptkirche St. Katharinen
€ 31 / 25 / 17 / 10
in Kooperation mit
Ensemble Resonanz, Birgit Minichmayr
Um all
es in d
er Welt
thalia
le ssi n g tag e
201 5
Theaterfestival 24. Januar – 8. Februar
040.32 81 44 44 www.thalia-theater.de
Mirel Wagner
17. Feb.
Mirel Wagner guitar, vocals
»Zum Heulen schön« schrieb Die Zeit über Mirel Wagners jüngstes
Album »When the Cellar Children see the Light of Day«. Und
das ist keinesfalls übertrieben, denn was die aus Äthiopien stammende, in Finnland aufgewachsene Sängerin mit ihrer zarten,
aber reifen Stimme zaubert, ist wirklich ein Ereignis. Ein düsterer
Seelenstriptease voll Melancholie und Intimität, der den Hörer
schon nach wenigen Sekunden gefangen nimmt. Sie singt über
Weltschmerz und Leid, von Schmutz und vom Teufel, begleitet
meist nur von wenigen Gitarrenklängen. Doch eine solche Stimme
braucht nicht mehr – so minimalistisch die Musik, so groß ihr
Ausdruck. Noch ist Mirel Wagner ein Geheimtipp. Aber das wird
sich ändern.
Dienstag, 17. Februar 2015
20 Uhr / resonanzraum im Medienbunker Feldstraße
€ 18
Das himmlische Leben
19./20. Feb.
NDR Sinfonieorchester
Christina Landshamer Sopran
Patricia Kopatchinskaja Violine
Dirigent Thomas Hengelbrock
Sofia Gubaidulina: Offertorium
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 4 G-Dur
»Patricia Kopatchinskaja schafft es jedes Mal aufs Neue, das
Publikum zu hypnotisieren«, schwärmte die Royal Philharmonic
Society anlässlich einer Preisverleihung: »Wenn sie sich mit den
düsteren Emotionen der Meisterwerke des 20. Jahrhunderts
auseinandersetzt, ist sie so unaufhaltsam wie eine Naturgewalt.« Eines dieser Meisterwerke ist Sofia Gubaidulinas erstes
Violinkonzert. Das 1981 uraufgeführte Stück begründete nicht
nur die internationale Bekanntheit der russischen Komponistin,
die heute nahe Hamburg lebt, es offenbart mit seinem Titel
»Offertorium« auch einen tief religiösen Bezug. Um das »himmlische Leben« geht es wiederum im Finale von Gustav Mahlers
Vierter Symphonie, mit der Thomas Hengelbrock und sein
NDR Sinfonieorchester das Konzert beschließen.
Donnerstag, 19. Februar 2015
Freitag, 20. Februar 2015
20 Uhr / Laeiszhalle, Großer Saal
19 Uhr / Einführung im Großen Saal
€ 51 / 42 / 28 / 18 / 11 (zzgl. Gebühren)
Christina Landshamer, Patricia Kopatchinskaja,
Thomas Hengelbrock
19. Feb.
Dona nobis pacem
20./21. Feb.
Hamburger Schul- und Kirchenchöre
ePhil: Roedelius Schneider
Hans-Joachim Roedelius live electronics
Stefan Schneider live electronics
Hans-Joachim Roedelius hat Musikgeschichte geschrieben; er
gilt als Pionier der experimentellen elektronischen Musik und
Wegbereiter des Krautrock. Doch ans Aufhören denkt der inzwischen 80-Jährige noch lange nicht. Erst 2011 tat er sich für das
Album »Stunden« mit dem eine Generation jüngeren Stefan
Schneider zusammen. Roedelius lieferte am Piano die Impulse,
Schneider bettete sie in einen elektronischen Kontext. So entstand ein Sound, der mit Eric Satie oder der raumfüllenden
Unendlichkeitsmusik von Roedelius‘ zeitweiligem Weggefährten
Brian Eno verglichen wurde. Ihr neues Projekt »Tiden« verdichtet dieses Konzept zu »Miniaturen zwischen hochmelodisch
und gediegen abstrakt« (Musikexpress).
Donnerstag, 19. Februar 2015
21 Uhr / KörberForum
20 Uhr / Installation im Foyer
Eintritt frei / Reservierung erforderlich unter koerberforum.de,
elbphilharmonie.de oder 040 357 666 66 (mögl. ab 5. Feb.)
in Kooperation mit
Präsentiert von ByteFM
Zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs hat
die European Concert Hall Organisation Kompositionsaufträge
an zwölf junge europäische Komponisten vergeben. So entstanden zwölf Chorwerke, die sich mit den Themen »Frieden«
und »Konflikt« auseinandersetzen. Im Rahmen des Projekts
»Dona nobis pacem« beschäftigen sich acht katholische Schulund Kirchenchöre aus der Hansestadt mit diesen Werken und
entwickeln sie zu ihren eigenen Liedern für den Frieden. Ihre
Ergebnisse präsentieren sie in zwei Konzerten im St. Marien-Dom.
Freitag, 20. Februar 2015
Samstag, 21. Februar 2015
20 Uhr / St. Marien-Dom Hamburg
€4
Ein Projekt von Elbphilharmonie Kompass und dem Erzbistum Hamburg in
Kooperation mit dem Kulturforum21 des Katholischen Schulverbands Hamburg
sowie der European Concert Hall Organisation
Gefördert durch die Stiftung Elbphilharmonie aus Mitteln des Körber Fonds
ZukunftsMusik und durch die Europäische Kommission
Requiem
21. Feb.
Concerto con Anima
Chor St. Michaelis
Anna Lucia Richter Sopran
Katrin Wundsam Alt
Georg Poplutz Tenor
Thomas Laske Bass
Leitung Christoph Schoener
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626
Johann Sebastian Bach:
Trauerode »Lass, Fürstin, lass noch einen Strahl« BWV 198
Mit dem Chor St. Michaelis unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Schoener ist in diesem Jahr eine feste Größe
des Hamburger Musiklebens bei »Lux aeterna« präsent. Auf dem
Programm steht Mozarts Requiem – ein Werk, das die perfekten
Zutaten für einen musikalischen Mythos in sich vereint: Mozart
verstarb über seinen Notenblättern, die Partitur blieb unvollendet. Doch auch ohne diese äußeren Umstände gehört die Totenmesse ohne Frage zu den bedeutendsten Werken der gesamten
Literatur und überwältigt durch ihre spirituelle Kraft.
Samstag, 21. Februar 2015
18 Uhr / Hauptkirche St. Michaelis
€ 42 / 37 / 32 / 25 / 16 / 13 / 8 (zzgl. Gebühren)
Oneohtrix Point Never
23. Feb.
Hinter der Maske »Oneohtrix Point Never« verbirgt sich der
Komponist und Elektronikmusiker Daniel Lopatin, der aus
Keyboard- und Computersounds mit digitalen Glitch-Effekten
elegische und experimentelle Klänge erschafft. Dabei lässt er
sich von japanischen Animes und Cyberpunk ebenso inspirieren
wie von Lutosławski, tritt mit Bands wie Nine Inch Nails und
mit klassischen Orchestern auf, gestaltet Installationen im
New Yorker MoMA und steuerte den Soundtrack zu »The Bling
Ring« bei, Sofia Coppolas Film über Hollywood-Teenager. In
die Kulturkirche Altona kommt er mit analogen Synthesizern –
bei Kerzenschein.
Montag, 23. Februar 2015
20 Uhr / Kulturkirche Altona
€ 18
24. Feb.
Baroque Orchestra B´Rock
Der Tod Jesu
Baroque Orchestra B´Rock
NDR Chor
Johanna Winkel Sopran
Franz Vitzthum Countertenor
Petter Moen Tenor
Johannes Weisser Bariton
Leitung Philipp Ahmann
Georg Philipp Telemann:
Suite für zwei Oboen, Fagott, Streicher und B.c. TWV 55:g3
Konzert für Oboe, Streicher und B.c. TWV 51:C2
Passionsoratorium »Der Tod Jesu« TWV 5:6
Dienstag, 24. Februar 2015
20 Uhr / Laeiszhalle, Großer Saal
19 Uhr / Einführung im Kleinen Saal
€ 36 / 31 / 24 / 18 / 10 (zzgl. Gebühren)
Das 2005 gegründete flämische Ensemble B’Rock steht nicht nur
für einen Verjüngungsprozess im Bereich der Alten Musik, es gilt
auch als wahrer Experte für die Musik Georg Philipp Telemanns.
Von Beginn an setzte es sich für den Komponisten ein, der als
Kantor und städtischer Musikdirektor fast 50 Jahre lang das
Hamburger Musikleben prägte. Gemeinsam mit dem NDR Chor
bringt das Orchester nun Telemanns Oratorium »Der Tod Jesu«
von 1755 zu Gehör. Nicht die altbekannten Bibelworte dienen hier
als Vorlage, sondern das poetische Textbuch des Berliner Dichters
Karl Wilhelm Ramler, das eintaucht in die universalen und menschlichen Aspekte der Passionsgeschichte. Telemann schuf aus der
Vorlage eine klar strukturierte Partitur, die durch ihre instrumentatorische Überfülle besticht.
Ludus Gravis
Ludus Gravis Kontrabass-Ensemble
Johann Sebastian Bach: Die Kunst der Fuge BWV 1080 (Auszüge)
Hans Werner Henze: Trauer-Ode für Margaret Geddes
John Cage: Dream
Sofia Gubaidulina: Fata Morgana: Die tanzende Sonne
sowie Werke von Giacinto Scelsi, Gavin Bryars
und Carlo Gesualdo da Venosa
Mittwoch, 25. Februar 2015
20 Uhr / Kulturkirche Altona
€ 18
25. Feb.
»Bass, Bass, wir brauchen Bass« – diese Zeile eines Hamburger
Rappers haben die Mitglieder des italienischen Kontrabass-Oktetts
Ludus Gravis beim Wort genommen. Doch nicht nur optisch ist das
vermutlich tiefste Ensemble der Welt eine imposante Erscheinung,
auch musikalisch beweist es, dass der Kontrabass mehr kann als
nur das Fundament eines Orchesters zu bilden. 2010 gegründet,
umfasst das Repertoire der Gruppe neben Bearbeitungen von
Werken quer durch die Musikgeschichte inzwischen auch Neukompositionen eigens für diese Besetzung. »Schweres Spiel«, wie der
Name wörtlich bedeutet, gilt aber höchstens für die Handhabung
der Instrumente. Die Musik selbst deckt vom tiefen Brummen bis
zur federleichten Höhe eine Spannbreite ab, wie man sie beim
Kontrabass nur selten zuvor erlebt hat.
Pierre-Laurent Aimard
Pierre-Laurent Aimard Klavier
Johann Sebastian Bach: Das Wohltemperierte Klavier, Band I
Olivier Messiaen: Vingt regards sur l'enfant Jésus
György Kurtág: Játékok
Als seine »Muttersprache« bezeichnet der französische Pianist
Pierre-Laurent Aimard die Musik seines Landsmannes Olivier
Messiaen. Kein Wunder, er studierte am Pariser Conservatoire bei
dessen zweiter Ehefrau Yvonne Loriod, gewann 1973 im Alter von
nur 16 Jahren den ersten Preis beim Messiaen-Wettbewerb und
erhielt 2009 den Echo Klassik für sein Solo-Album »Hommage
à Messiaen«. Bei seinem Klavierabend präsentiert Aimard Auszüge
aus Vingt regards sur l’enfant Jésus (»Zwanzig Blicke auf das
Jesuskind«) – eines der zentralen Klavierstücke des tiefreligiösen
Komponisten, dessen Denken und Schaffen stark vom katholischen Glauben bestimmt wurde. Dazu gesellt Aimard Ausschnitte
aus dem Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach,
das er erst kürzlich neu eingespielt hat, und György Kurtágs
work-in-progress Játékok (»Spiele«).
Donnerstag, 26. Februar 2015
19.30 Uhr / Laeiszhalle, Großer Saal
€ 60 / 55 / 45 / 30 / 20 (zzgl. Gebühren)
in Kooperation mit
26. Feb.
27. Feb.
Gurdjieff Ensemble
The Gurdjieff Folk Instruments Ensemble
Emmanuel Hovhannisyan Duduk
Avag Margaryan Blul
Armen Ayvazyan Kamancha
Aram Nikoghosyan Oud
Meri Vardanyan Kanun
Vladimir Papikyan Santur
Davit Avagyan Tar, Saz
Mesrop Khalatyan Dap, Dhol
Norayr Gapoyan Duduk
Freitag, 27. Februar 2015
Er war einer der schillerndsten Esoteriker und Künstler des
20. Jahrhunderts: der gebürtige Armenier Georges Gurdjieff
(1866–1949). Im Paris der wilden 20er gründete er sein »Institut
für die harmonische Entwicklung des Menschen«; seine spirituellen Lehren wirkten noch bis ins Zeitalter des New Age nach.
Dazu schuf er seine eigene Musik, die von einem Schüler für
Klavier aufgeschrieben und später sogar von Keith Jarrett eingespielt wurde. Das nach ihm benannte Gurdjieff Ensemble
ist nun angetreten, diese Musik nach Hause zu holen in die
ethnisch-musikalische Umgebung Armeniens. Auf originalen
kaukasischen Instrumenten erweckt es sie zu neuem, beseeltem
Leben – »eine akustische Brücke über die Jahrhunderte und ein
Toleranzprogramm der Weltgegenden« (Mitteldeutsche Zeitung).
20 Uhr / Kulturkirche Altona
€ 29 / 25 / 17 / 11
Georges Gurdjieff, Gurdjieff Ensemble
Monteverdi-Chor
28. Feb.
Monteverdi-Chor Hamburg
Mitteldeutsches Kammerorchester
Katerina Tretyakova Sopran
Annekathrin Laabs Alt
Tomáš C
˘erný Tenor
Henryk Böhm Bass
Leitung Gothart Stier
Giacomo Puccini: Messa di Gloria
Gioachino Rossini: Stabat mater
Seit nunmehr 60 Jahren bereichert der Monteverdi-Chor Hamburg
das Musikleben der Hansestadt. Die engagierten Sängerinnen
und Sänger begeistern dabei nicht nur ihre heimatlichen Musikfreunde immer wieder aufs Neue, sie repräsentieren die Stadt
Hamburg und die Universität auch auf ihren ausgedehnten
Konzertreisen rund um den Globus. Angeregt von seinem
Leiter Gothart Stier hat sich der Chor – trotz seines a-cappellaSchwerpunktes – in den letzten Jahren auch bedeutenden chorsymphonischen Werken gewidmet. Bei seinem großen Jubiläum
stehen daher nun Puccinis feierliche »Messa di Gloria« und
Rossinis »Stabat mater« auf dem Programm.
Stabat mater
1. März
NDR Chor
Gabriel Schwabe Violoncello
Leitung Philipp Ahmann
Johann Sebastian Bach: Violoncello-Suite Nr. 2 d-Moll BWV 1008
Sir John Tavener: Svyati für Violoncello und Chor
George Crumb: Sonate für Violoncello solo
Knut Nystedt: Stabat mater op. 111 für Chor und Violoncello solo
Ein einzelnes Solo-Cello steht einem ganzen Chor gegenüber –
diese ungewöhnliche Konstellation liegt Knut Nystedts
»Stabat mater« und John Taveners »Svyati« zugrunde. Äußerste
Eindringlichkeit und Intimität zeichnen diese beiden Werke der
geistlichen Vokalliteratur aus, die sich der NDR Chor und sein
Leiter Philipp Ahmann für ihr Konzert ausgesucht haben. Den
Solopart übernimmt der junge Berliner Cellist Gabriel Schwabe,
der sich mit Bach und Crumb auch unbegleitet präsentiert.
Sonntag, 1. März 2015
18 Uhr / Rolf-Liebermann-Studio
€ 18 (zzgl. Gebühren)
Samstag, 28. Februar 2015
18 Uhr / Hauptkirche St. Michaelis
€ 42 / 35 / 28 / 22 / 16 / 10 (zzgl. Gebühren)
Gabriel Schwabe
Bruckner
Philharmoniker Hamburg
Dirigentin Simone Young
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 5 B-Dur
Simone Youngs Bruckner-Zyklus mit den Philharmonikern
Hamburg wurde für seinen »analytischen, aber impulsiven«
Zugriff (KulturSPIEGEL) enthusiastisch gefeiert. Sechs der
neun Symphonien sowie die »Nullte« und eine frühe Studiensymphonie sind bereits auf CD herausgekommen, die übrigen
folgen in der aktuellen Spielzeit – Youngs letzter in Hamburg.
Im Rahmen von »Lux aeterna« steht nun passenderweise
Bruckners Fünfte Symphonie auf dem Programm, die aufgrund
ihrer enormen zeitlichen Ausmaße und ihrer choralartigen
Abschnitte auch »Glaubenssymphonie« oder »Katholische«
genannt wird. Bruckner selbst nannte sie seine »Phantastische«,
und in der Tat scheint die Musik an manchen Stellen wie aus
einer anderen Sphäre zu stammen. Sie zeugt von einem tief im
Glauben verwurzelten Menschen und bildet so einen würdigen
Abschluss des Festivals »Lux aeterna«.
Sonntag, 1. März 2015
11 Uhr / Laeiszhalle, Großer Saal
10.15 Uhr / Einführung im Kleinen Saal
Montag, 2. März 2015
20 Uhr / Laeiszhalle, Großer Saal
19.15 Uhr / Einführung im Kleinen Saal
€ 48 / 42 / 31 / 20 / 10 (zzgl. Gebühren)
1./2. März
Wahlabo
Information & Tickets
Online
www.lux-aeterna-hamburg.de
E-Mail
tickets@elbphilharmonie.de
ticketshop@ndr.de
info@proarte.de
Schriftlich, persönlich oder telefonisch
Elbphilharmonie Kulturcafé
am Mönckebergbrunnen
Barkhof 3, 20095 Hamburg
040 357 666 66
Konzertkasse Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
040 357 666 66
NDR Ticketshop
Mönckebergstraße 7 (1. OG), 20095 Hamburg
040 44 192 192
Classic Center im Alsterhaus (UG)
Jungfernstieg 16–20, 20354 Hamburg
040 353 555
sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Alle Preise verstehen sich, sofern im Festivalkalender nicht anders
gekennzeichnet, inklusive aller Gebühren.
10% Rabatt beim Kauf von 3 unterschiedlichen Konzerten
15% Rabatt beim Kauf von 4 unterschiedlichen Konzerten
20% Rabatt beim Kauf ab 5 unterschiedlichen Konzerten
Das Wahlabonnement erhalten Sie per E-Mail an
tickets@elbphilharmonie.de, im Elbphilharmonie
Kulturcafé am Mönckebergbrunnen, an der Konzertkasse
Laeiszhalle, im NDR Ticketshop sowie im Classic Center im
Alsterhaus.
Ermäßigungen
Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Auszubildende, Absolventen eines freiwilligen Jahres/Bundesfreiwilligendienstes und
Menschen mit Behinderung sowie ggf. für die Elbphilharmonie
Card, die NDR Kultur Karte und das REDticket erfragen Sie bitte
bei Ihrer Buchung.
Spielorte
Laeiszhalle Hamburg Johannes-Brahms-Platz
Hauptkirche St. Katharinen Katharinenkirchhof 1
Hauptkirche St. Michaelis Englische Planke 1
Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern Harvestehuder Weg 118
Hauptkirche St. Petri Bei der Petrikirche 2
Christuskirche Othmarschen Roosensweg 28
St. Marien-Dom Hamburg Am Mariendom 1
Kampnagel Jarrestraße 20
KörberForum Kehrwieder 12
Kulturkirche Altona Max-Brauer-Allee 199
Medienbunker Feldstraße Feldstraße 66
Rolf-Liebermann-Studio Oberstraße 120
Herausgeber HamburgMusik gGmbH – Elbphilharmonie und
Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
Geschäftsführung: Christoph Lieben-Seutter, Jack F. Kurfess
Redaktion: Katharina Allmüller
Texte: Clemens Matuschek, Simon Chlosta
Gestaltung: breeder design, alatur / Druck: Hartung Druck + Medien
Lux aeterna – Festivalkalender
Do, 12.02.2015 bis So, 15.02.2015 Akram Khan Company: iTMOi
Di, 03.02.2015 Eröffnungskonzert
Internationale Chorakademie Lübeck / Solisten / Tan Dun
20 Uhr / Kampnagel, K6
Tan Dun: Water Passion
20 Uhr / St. Katharinen
Fr, 13.02.2015 Ensemble Resonanz / Minasi / Minichmayr
€ 45 / 29 / 21 / 11
Mi, 04.02.2015 Kayhan Kalhor & Ali Bahrami Fard
I Will Not Stand Alone
20 Uhr / Kulturkirche Altona
€ 29 / 25 / 17 / 11
€ 18
21 Uhr / KörberForum Eintritt frei / Voranmeldung erforderlich
Fr, 06.02.2015 NDR Chor / Solisten / Philipp Ahmann
Werke von Schütz, Milhaud, Hersant, Mendelssohn Bartholdy
19 Uhr / Christuskirche Othmarschen
€ 21 *
Sa, 07.02.2015 Erasmus von Rotterdam: Lob der Torheit
La Capella Reial de Catalunya / Solisten / Jordi Savall
€ 45 / 29 / 21 / 11
So, 08.02.2015 NDR Chor / Solisten / Philipp Ahmann
Werke von Schütz, Milhaud, Hersant, Mendelssohn Bartholdy
18 Uhr / St. Nikolai am Klosterstern
€ 21 *
Mo, 09.02.2015 Jerusalem in my Heart
Lucrecia Dalt / Radwan Ghazi Moumneh
20 Uhr / Medienbunker Feldstraße, resonanzraum
20 Uhr / Medienbunker Feldstraße, resonanzraum
Do, 19.02.2015 ePhil: Roedelius Schneider
€ 55 / 47 / 37 / 29 / 23 / 14
20 Uhr / St. Katharinen
Haydn: Die sieben letzten Worte / Herrndorf: Arbeit und Struktur
20 Uhr / St. Katharinen
€ 31 / 25 / 17 / 10
Di, 17.02.2015 Mirel Wagner
Do, 05.02.2015 Krieg & Frieden
Le Concert des Nations / Solisten / Jordi Savall
20 Uhr / St. Michaelis
€ 36 / 24 / 12 *
Do, 19.02.2015 & Fr, 20.02.2015 NDR Sinfonieorchester / Solisten / Thomas Hengelbrock
Gubaidulina: Offertorium / Mahler: Symphonie Nr. 4
20 Uhr / Laeiszhalle
€ 51 / 42 / 28 / 18 / 11 *
Fr, 20.02.2015 & Sa, 21.02.2015 Dona nobis pacem
Hamburger Schul- und Kirchenchöre
20 Uhr / St. Marien-Dom Hamburg
€4
Sa, 21.02.2015 Chor St. Michaelis / Solisten / Christoph Schoener
Mozart: Requiem / Bach: Lass, Fürstin, lass noch einen Strahl
18 Uhr / St. Michaelis
€ 42 / 37 / 32 / 25 / 16 / 13 / 8 *
Mo, 23.02.2015 Oneohtrix Point Never
€ 18
20 Uhr / Kulturkirche Altona
€ 18
Do, 12.02.2015 Bernard Foccroulle / Lynette Wallworth
Darkness & Light: Werke von Hosokawa, Buxtehude,
Gubaidulina, Bach, Messiaen u.a.
20 Uhr / St. Petri
€ 25
www.lux-aeterna-hamburg.de
Di, 24.02.2015 NDR Das Alte Werk
Baroque Orchestra B’Rock / NDR Chor / Solisten / Ahmann
Werke von Telemann
20 Uhr / Laeiszhalle
€ 36 / 31 / 24 / 18 / 10 *
Mi, 25.02.2015 Ludus Gravis
Werke von Bach, Henze, Cage u.a.
20 Uhr / Kulturkirche Altona
€ 18
Do, 26.02.2015 Pierre-Laurent Aimard
Werke von Bach, Messiaen, Kurtág
19.30 Uhr / Laeiszhalle
€ 60 / 55 / 45 / 30 / 20 *
Fr, 27.02.2015 Gurdjieff Ensemble
20 Uhr / Kulturkirche Altona
€ 29 / 25 / 17 / 11
Sa, 28.02.2015 Monteverdi-Chor Hamburg / Solisten / Gothart Stier
Puccini: Messa di Gloria / Rossini: Stabat mater
18 Uhr / St. Michaelis
€ 42 / 35 / 28 / 22 / 16 / 10 *
So, 01.03.2015 NDR Podium der Jungen
NDR Chor / Gabriel Schwabe / Philipp Ahmann
Werke von Bach, Tavener, Crumb u.a.
18 Uhr / Rolf-Liebermann-Studio
€ 18 *
So, 01.03.2015 11 Uhr & Mo, 02.03.2015 20 Uhr Philharmoniker Hamburg / Simone Young
Bruckner: Symphonie Nr. 5
Laeiszhalle
* zzgl. Gebühren
€ 48 / 42 / 31 / 20 / 10 *
www.lux-aeterna-hamburg.de
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