close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Fortbildungsprogramm 2015

EinbettenHerunterladen
FORTBILDUNGEN
PROGRAMM 2015
Franz Sales Schule gGmbH
Fortbildungsreferat
Hier gelangen Sie direkt zur Übersicht über die Fortbildungsangebote 2015.
Hier gelangen Sie zur Inhaltsübersicht des Fortbildungsprogramms.
2
„Von dem was wir noch nicht wissen, können wir am meisten lernen.“
Emil Kahlenberg
3
Ansprechpartner
Nina Montag
Organisation, Inhalte,
Inhouseseminare
Telefon 0201.27 69 - 530
Claudia Meier
Anmeldung, Rechnungslegung
Telefon 0201.27 69 - 575
Geschäftszeiten
Montags - Donnerstags 8.00-17.00 Uhr
Freitags 8.00-13.00 Uhr
4
Sehr geehrte Damen und Herren,
das neue Jahr steht vor der Tür und somit auch unser Fortbildungsprogramm 2015.
Neben Seminaren, die immer wieder stark nachgefragt werden und im Jahr 2014 bis zum
letzten Platz belegt waren, wurden aktuelle Bedarfe und Themenstellungen aufgegriffen
und umgesetzt. Stellvertretend seien hier die Seminare zu den Themen „DQR in Werkstätten für behinderte Menschen“ und „Gewaltfreie Kommunikation“ als Beispiele
genannt.
Zudem erfreuen sich die Fortbildungsangebote zu den Themenschwerpunkten „Menschen
mit herausforderndem Verhalten“ und „Alter und Behinderung“ nach wie vor großer
Beliebtheit. Auch in Bezug auf Angebote aus dem Bereich „Pflege, Medizin und
Therapie“ wurde wiederholt Bedarf bekundet, sodass Sie die Zusatzqualifikation zur
Anleitenden und beratenden Pflegefachkraft wieder im Programm finden.
Neben der fachlichen Weiterbildung und Wissenserweiterung, die bei einem Seminarbesuch im Fokus stehen, werden von den Teilnehmern* auch die Möglichkeiten des
Austauschs untereinander und das Knüpfen neuer Kontakte immer wieder positiv
bewertet. Besonders gelobt wird darüber hinaus häufig die Praxisnähe der Seminare,
welche den Teilnehmern ein effektives Lernen ermöglicht. Viele unserer Dozenten haben
selbst jahrelange praktische Erfahrung, weshalb sie die Belange der Seminarteilnehmer
kennen und für besondere Herausforderungen, die im Arbeitsalltag entstehen können,
immer wieder wertvolle Lösungsvorschläge zur Hand haben.
Unser thematischer Schwerpunkt liegt natürlich im Bereich der Behindertenhilfe, jedoch
bin ich sicher, dass auch die weiteren Themenfelder Ihr Interesse wecken.
Wie gewohnt finden Sie unsere Fortbildungsangebote auch online auf unserer Homepage
(www.franz-sales-haus.de/lernen). Im Bereich „Fortbildungen“ finden Sie die Funktion
der Fortbildungssuche, die es Ihnen ermöglicht, sich die einzelnen Ausschreibungen aufzurufen und direkt online zu buchen. In der Rubrik „Aktuelles“ veröffentlichen wir regelmäßig aktuell hinzugekommene Seminare oder Fachtagungen. Ein Blick lohnt sich also
immer mal wieder!
Ihre
Nina Montag
* Aufgrund der besseren Lesbarkeit wir die männlichen Schriftweise für beide Geschlechter verwandt.
5
Das Fortbildungsreferat ist ein eigenständiger Unternehmensbereich der Franz Sales
Schule gGmbH.
Wir sind mit dem Franz Sales Haus und seinen vielschichtigen Unternehmensbereichen
eng verzahnt.
Im Franz Sales Haus und den angebundenen Unternehmen finden über 1500 Menschen
mit Lern–, geistiger Behinderung und Sinnesbehinderung ein Zuhause, unterschiedlichste
Bildungsmöglichkeiten, einen Arbeitsplatz und Freizeitangebote. Als eine der größten
und ältesten Einrichtungen in NRW sind wir mit der Theorie und Praxis aller Themen der
Behindertenhilfe vertraut. (weitere Informationen unter: www.franz-sales-haus.de).
Das Fortbildungsreferat Franz Sales Schule gGmbH befindet sich im 2012 neu eröffneten
Tagungs– und Veranstaltungszentrum mit angeschlossenem Hotel. Je nach Anforderungen
finden die Fortbildungen in angemessenen Räumen statt. Unser Fortbildungsangebot ist
Teil eines abgerundeten Konzepts zur Aus–, Weiter– und Fortbildung und steht allen
Interessierten offen.
In der Ausbildung bieten wir die Ausbildungsgänge
▪ Heilerziehungspflege
▪ Heilerziehungshilfe und
in der Weiterbildung z.Zt.:
▪ Geprüfte Fachkraft für Arbeits– und Berufsförderung sowie
▪ Motopädie an.
In der
▪
▪
▪
6
Fortbildung bieten wir
Tagesseminare
Zusatzqualifikationen
Fachtagungen an.
Eine gute Fortbildung:
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
knüpft an die Interessen der Teilnehmer an
hat einen intensiven Praxisbezug
bietet vielfältige Methoden an
findet in einer angemessenen Gruppengröße statt
ermutigt, etwas in die Praxis umzusetzen
gibt Kraft und Ideen für den Arbeitsalltag
macht Lust auf Lernen
fördert die Begegnung
Für die Fort- und Weiterbildungsangebote gelten folgende Standards:
▪ Häufig Doppelqualifikation der Referenten (Praxiserfahrung im Thema und
Erfahrung als Referent)
▪ methodisch abwechslungsreiche Seminargestaltung
▪ Sicherung von Nachhaltigkeit durch Transfer der Seminarinhalte in die berufliche
Erfahrungspraxis der Teilnehmenden während des Seminars
▪ hohe Praxisrelevanz der angebotenen Inhalte
▪ Evaluierung der Kundenzufriedenheit
▪ kontinuierliche Verbesserung der Angebote
▪ persönliche Beratung interessierter Teilnehmender zu den
Angeboten
▪ Rückkopplung mit Fachkräften aus der Behindertenhilfe zu aktuellen Bedarfen
Einrichtungen nutzen unser Angebot für Ihre Inhouseschulungen, die wir auf die
Bedürfnisse des jeweiligen Hauses abstimmen.
Wir kooperieren mit vielen Einrichtungen unterschiedlicher Trägerschaft in der Region.
Also, wann schauen Sie bei uns rein?
Das Fortbildungsreferat der Franz Sales
Schule gGmbH ist zertifiziert nach DINISO 9001 und zugelassener Träger nach
dem Recht der Arbeitsförderung
(AZAV).
7
8
Inhaltsübersicht
Seite
Anfahrtsbeschreibung
10
Geländeplan
11
Teilnahmebedingungen
12
Informationen zur Anmeldung, Anmeldeformular
13, 14
Informationen zu Bildungsscheck und Bildungsprämie
15
Informationen zu Fortbildungspunkten
16
Übersicht Fortbildungsangebote
17
Referentenübersicht
126
Raum für Ihre Notizen
130
9
Anfahrtsbeschreibung
zur Inhaltsübersicht
Anschrift
Franz Sales Schule gGmbH
Fortbildungsreferat
Steeler Straße 261
45138 Essen
Telefon 02 01 . 27 69 - 530
Telefax 02 01 . 27 69 - 531
So kommen Sie mit öffentlichen
Verkehrsmitteln zum Franz Sales Haus:
Mit der Straßenbahn ab Hauptbahnhof bis
"Rathaus Essen", dann umsteigen in die
Linie 103 oder 109 in Richtung Steele bis
"Schwanenbuschstraße" oder
"Parkfriedhof" (zwischen den beiden Haltestellen befindet sich das Franz Sales Haus).
So kommen Sie mit dem PKW zum Franz Sales Haus:
Aus Richtung Bochum:
A 40 bis Abfahrt Huttrop (von-der-Tann-Straße), links in die Steeler Straße.
Aus Richtung Duisburg:
A 40 bis Abfahrt Huttrop (Heilermannstraße), rechts in die Steeler Straße.
Aus Richtung Düsseldorf:
A 52 bis Abfahrt Essen-Bergerhausen, links auf die Ruhrallee, rechts auf die
Huttropstraße, rechts in die Steeler Straße.
Es empfiehlt sich eine Anreise mit dem ÖPNV, da Essen verkehrstechnisch häufig
überlastet ist.
10
zur Inhaltsübersicht
Geländeplan
11
Teilnahmebedingungen
zur Inhaltsübersicht
Anmeldung
Unter Verwendung des Vordrucks möglichst frühzeitig. Die Anmeldungen werden in der
Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Veranstaltung kann nur bei ausreichender
Teilnehmerzahl stattfinden.
Anmeldefrist
Die Anmeldung muss vier Wochen vor Kursbeginn erfolgt sein. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und kurz vor Kursbeginn eine separate Rechnung. Spätestens 10 Tage vor
Veranstaltungsbeginn erhalten Sie eine schriftliche Information über die Absage eines
Kurses.
Kursgebühren
Die Kursgebühren verstehen sich immer mit Verpflegung und werden mit Erhalt der
Rechnung ohne Abzug fällig. Getränke und Gebäck werden gereicht. Das Mittagessen in
Form des Tagesmenüs oder ein großer Salat vom Salatbüffet ist in der Kursgebühr
inbegriffen und werden in der Rechnung ausgewiesen.
Änderungen und Rücktritt
Bei Verhinderung eines angemeldeten Teilnehmers kann ein Ersatzteilnehmer benannt
werden. Bis 30 Werktage vor Beginn der Schulung kann der Teilnehmer schriftlich von der
Anmeldung zurücktreten. Bereits gezahlte Entgelte werden zurückerstattet. Bei verspätetem Eingang des Rücktritts wird das volle Entgelt berechnet. Sollte ein Seminar vom Veranstalter abgesagt werden, werden bereits bezahlte Seminargebühren erstattet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
Tagungsort
Unsere Pforte (0201-2769.0) als auch die Rezeption des Hotels Franz (0201-50707.301)
sind 24 Stunden besetzt und sind über unsere Veranstaltungen informiert. In der Anmeldebestätigung ist der Tagungsort benannt. Überwiegend finden unsere Fortbildungen im
Tagungszentrum an der Steeler Straße 261 statt.
Übernachtung im Hotel Franz****
Zur Buchung eines Hotelzimmers wenden Sie sich direkt an das Hotel unter der Rufnummer 0201-50707-301.
Als Fortbildungsteilnehmer stehen Ihnen Sonderkonditionen zur Verfügung, erkundigen
Sie sich bitte beim Hotel.
12
zur Inhaltsübersicht
Anmeldung
An:
Franz Sales Schule gGmbH
-FortbildungsreferatSteeler Straße 261
45138 Essen
fortbildung@franz-sales-haus.de
www.franz-sales-haus.de/fortbildungssuche
Telefon 0201.27 69 530
Fax 0201.27 69 531
Bitte nutzen Sie für die Anmeldung das umseitige Formular.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass als Vertragsgrundlage die schriftliche Anmeldung
notwendig ist.
Ihre Daten werden bei Anmeldung in unsere Seminarsoftware eingegeben und gespeichert. Sie dienen nur dem Arbeitsablauf der Seminarverwaltung und werden nur für interne Zwecke verwendet.
Eine Onlineanmeldung ist auf unserer Website unter dem Button Fortbildungssuche möglich. Sobald Sie in der Suchmaske Ihre Fortbildung gefunden haben, klicken Sie auf den
Button „mehr“. Es erscheint die vollständige Ausschreibung und am Ende der Ausschreibung der Button Anmeldung.
Für unsere Zusatzqualifikationen gibt es gesonderte Anmeldeformulare und Teilnahmebedingungen, die wir Ihnen zusenden.
13
Anmeldeformular Fortbildungen 2015
Kurs-Nr./Datum der
Veranstaltung
15-
Name, Vorname
des Teilnehmers
Einrichtung/
Arbeitsbereich
des Teilnehmers
Anschrift der
Einrichtung
Tel./Fax
E-Mail
Rechnung an
O Dienstadresse
Falls diese von der o.a. Anschrift der Einrichtung abweicht, bitte
abweichende Adresse hier eintragen (Name des Rechnungsempfängers und
Anschrift):
O Privatadresse
Meine Privatadresse lautet:
Teilnahmebedingungen
Ich habe die Teilnahmebedingungen gelesen und erkenne sie an.
Datenschutz
Ihre Daten werden zur Bearbeitung in unserer Seminarsoftware gespeichert.
Sie dienen ausschließlich dem Arbeitsablauf des Fortbildungsreferates.
Bildungsscheck
Ja
O
Bildungsprämie
Ja
O
Zusendung
Fortbildungsinformationen
Ich möchte zukünftig
ein Fortbildungsprogramm O
E-Mail Newsletter
O
erhalten.
Datum/Unterschrift
14
zur Inhaltsübersicht
Bildungsscheck und Bildungsprämie
Inanspruchnahme von Bildungsscheck
▪ Die Anmeldung mit der Inanspruchnahme von Bildungsschecks wird erst rechtswirksam, wenn der Franz Sales Schule gGmbH ein Zuwendungsbescheid zur Erstattung von anteiligen Teilnahmegebühren von der zuständigen Bewilligungsbehörde
ausgestellt wurde.
▪ Bitte beachten Sie, dass Sie für eine längerfristige Zusatzqualifikation nur einmal
einen Bildungsscheck beantragen können.
▪ Als Teilnehmende unserer Veranstaltungen können Sie bei uns den
"Bildungsscheck“ Nordrhein-Westfalen einreichen. Informationen
dazu finden Sie unter www.mags.nrw.de
Inanspruchnahme von Bildungsprämie
▪ Die Anmeldung mit der Inanspruchnahme von Bildungsprämie wird erst rechtswirksam, wenn der Franz Sales Schule gGmbH ein Zuwendungsbescheid zur Erstattung
von anteiligen Teilnahmegebühren von der zuständigen Bewilligungsbehörde ausgestellt wurde.
▪ Die Eigenanteilfinanzierung durch den Arbeitgeber ist nicht mehr möglich.
▪ Die Ausgabe des Gutscheins erfolgt im Rahmen eines Beratungsgespräches. Weitere
Informationen erhalten Sie unter www.bildungspraemie.de
Förderung durch das KDA - Kuratorium Deutsche Altershilfe
Das KDA fördert Träger der freien Wohlfahrtspflege - keine Einzelpersonen bei der Fort–
und Weiterbildung von Mitarbeiter der Altenhilfe/Altenarbeit.
Informationen
Kuratorium Deutsche Altershilfe
Wilhelmine-Lübke-Stiftung e.V.
An der Pauluskirche 3
50677 Köln
www.kda.de
15
Fortbildungspunkte
zur Inhaltsübersicht
Identnummer: 20091796
Was ist die Registrierung beruflich Pflegender?
Seit 2003 besteht die Möglichkeit zur Registrierung aller beruflich Pflegenden, die der
Berufsgruppe Altenpflege, Krankenpflege,
Gesundheits– und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Gesundheits– und Kinderkrankenpflege angehören.
Die Registrierung gilt im Zusammenhang mit der Einführung der Qualitätsmanagementsysteme und der neuen Ausbildungsgesetze als Qualitätsprädikat.
Wir sind als Fortbildungsanbieter anerkannt und können für unsere Angebote Fortbildungspunkte vergeben.
Weitere Informationen:
RbP-Registrierungsstelle
Beruflich Pflegender GmbH
Geschäftsstelle
Salzufer 6
10587 Berlin
030-3906 38 83
info@regbp.de
16
Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. Titel
Seite
Zusatzqualifikation
15-01
Anleitende und Beratende Pflegefachkraft in stationären
Einrichtungen der Behindertenhilfe
23
Behindertenhilfe
15-02
Das Messie-Syndrom bei Menschen mit geistiger Behinderung
26
15-03
Authentische Kommunikation - Eine Einführung in die Gewaltfreie
Kommunikation nach Marshal B. Rosenberg
27
15-04
„Ich habe es schon 1000 Mal gesagt, aber…“ Oder:
Die Tretmühle der Wiederholungen
28
15-05
Autismus-Spektrum-Störungen im pädagogisch-therapeutischen Alltag
29
15-06
Wenn Verständigung unmöglich scheint…
Kommunikative Werkzeuge und empathisches Verstehen in der
Begleitung von Menschen mit Behinderungen
30
15-07
Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
und ihre Umsetzung in Einrichtungen der Behindertenhilfe
31
15-08
Umgang mit Menschen mit einer Doppeldiagnose
33
15-09
Umgang mit depressivem Verhalten bei Menschen mit geistiger
Behinderung
34
15-10
Das Wissen um die Vergangenheit lässt uns den anderen im Heute
verstehen - Bedeutung der Biografiearbeit mit Menschen mit geistiger
Behinderung
35
15-11
"Lass mich sehen und verstehen!" - Ideen für die Arbeit nach dem
TEACCH-Ansatz
36
15-12
Entwicklungspsychologische Aspekte als Schlüssel zur
Klassifikation von Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen mit geistiger
Behinderung
37
15-13
Zwangsstörungen bei Menschen mit geistiger Behinderung
38
15-14
Meine (sich verändernde) Rolle in der Begleitung von Menschen mit
Behinderung - der Paradigmenwechsel und seine konkreten
Auswirkungen auf den Arbeitsalltag
39
15-15
Bindungstheoretische Aspekte bei Menschen mit geistiger
Behinderung
40
15-16
Persönlichkeit und Sexualität bei Menschen mit geistiger
Behinderung
41
17
Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. Titel
Seite
Behindertenhilfe
15-17
Sozialraumorientierung konkret
42
15-18
Das neue Klientel der Behindertenhilfe: Für die geistige Behinderung
zu klug, für die psychische Erkrankung zu gesund und für den Alltag
nicht zu gebrauchen
43
15-19
Essstörungen bei Menschen mit geistiger Behinderung: Problematik
und Auswegmöglichkeiten
44
15-20
Grundlagen der Betreuung von Menschen mit Behinderung
45
Themenschwerpunkt Pflege, Medizin, Therapie
15-21
Reflexionstage für „Anleitende und beratende Pflegefachkräfte“
47
15-22
Schnupperseminar „Anleitende und beratende Pflegefachkraft“ für
Mitarbeiter und Leitungskräfte in der Pflege
48
15-23
Rund um den Dekubitus
49
15-24
Die Grundpflege oder: Wie viel Zeit darf ich Ihnen schenken?
50
15-25
Der Einsatz von Psychopharmaka bei Menschen mit Behinderung
51
15-26
Kinaesthetics ® - Gesundheit am Arbeitsplatz
52
15-27
Diabetes mellitus: Welche Konsequenzen hat diese Erkrankung für den
Betreuungs-/Pflegealltag?
54
15-28
Sturzprophylaxe oder: Wie nehme ich meinem Klienten die Angst vor
Bewegung?
55
15-29
Basale Stimulation - Erweiterungskurs
56
15-30
Umgang mit Spastiken - Hilfreiche Unterstützung mehrfachberhinderter
und alter Menschen
57
15-31
Die fachkompetente Betreuung anfallskranker Menschen
58
15-32
Kinaesthetics® - Lebensqualität im Alter
59
Themenschwerpunkt Alter und Behinderung
15-33
Verhaltensauffälligkeiten als Symptome der Demenz erkennen und
fachkompetent im Betreuungsalltag reagieren
62
15-34
Home, sweet home - Wohnbedürfnisse von Menschen mit einer Demenz
63
15-35
„Ich freu mich“ - Zur Betreuung von älteren Menschen mit geistiger
Behinderung
64
18
Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. Titel
Seite
Themenschwerpunkt Alter und Behinderung
15-36
Altern als Veränderungsprozess - Konsequenzen im Umgang mit älteren
Bewohnern/Klienten
65
15-37
„Weißt du noch?“ - Den Erinnerungsschatz von Menschen mit Demenz
heben
66
15-38
Kommunikation und Körpersprache mit Demenzerkrankten
67
Themenschwerpunkt Herausforderndes Verhalten
15-39
Wenn aus eingeschränkter Kommunikation Aggressionen entspringen
69
15-40
Kommunikation und Gesprächsführung mit Menschen mit (geistiger)
Behinderung
70
15-41
Hilfreiche Konzepte bei herausforderndem Verhalten - vernetzt und
praxisnah
71
15-42
„Der macht doch sowieso was er will!“ - Verhaltensauffälligkeiten
fordern uns heraus
72
15-43
„Junge Wilde, Systemsprenger, Grenzgänger“
73
15-44
Auswege aus festgefahrenen Situationen - Eine Einführung in die
Methode Heijkoop
74
15-45
Gegenübertragungen im intensiven pädagogischen Alltag
75
15-46
Bausteine der Krisenintervention
77
Themenschwerpunkt Wohnen
15-47
„Immer Stress mit den Eltern“- Wie man kooperativ mit Angehörigen
von Menschen mit Behinderung zusammenarbeitet
79
15-48
„Mit allen Sinnen trauern“ - Trauerbegleitung im Wohnbereich
80
15-49
„Eigentlich möchte ich, aber ich weiß nicht wie!“
Die Krux mit der Selbstbestimmung
81
15-50
Ambulant betreutes Wohnen - Selbstbestimmung zwischen
Überfürsorge und Verwahrlosung
82
15-51
Gelungene Fallbesprechungen - es gibt nicht nur eine Sichtweise und
eine Lösung
83
15-52
„Das ist alles kein Hexenwerk“ - Hilfeplan und Metzlerverfahren
85
15-53
„Kein Hilfeplan ohne Ziele“ - Die S.M.A.R.T. Methode
86
19
Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. Titel
Seite
Themenschwerpunkt Arbeit
15-54
Berufliche Bildung und Qualifizierung in der Werkstatt auf der Basis
des Fachkonzepts (HEGA 2010) und des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR)
88
15-55
Der Berufsbildungsbereich im Wandel: Möglichkeiten und Grenzen
90
15-56
Arbeitsplatzgestaltung in Werkstätten für psychisch behinderte
Menschen
91
15-57
Einführung in die Arbeit der WfbM
92
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
15-58
Keine Macht den Miesepetern! So holen Sie Ihre Mitarbeiter aus dem
Jammertal
94
15-59
Beschwerdemanagement - „Beschwerdefrei bei Beschwerden“
95
15-60
Gesprächstraining für (neue) Führungskräfte I und II
96
15-61
NLP-Schnuppertag für Neugierige
98
15-62
Praxisanleitung professionell
99
15-63
Zielorientierte Moderation von Teambesprechungen
100
15-64
Machtspiele und wie man sie vermeidet
101
15-65
Turbulenzen sicher bewältigen - Konfliktmanagement für Mitarbeiter in
leitenden Funktionen
102
15-66
Führen mit Zielen
103
15-67
Wohngruppenleitung - Im Spagat zwischen Kollege und Leitung?
104
15-68
Alltagsnahe Personalentwicklung in sozialen Einrichtungen Personalentwicklung als Erfolgsfaktor
105
15-69
Führungsgespräche: Kritik und Motivation
106
15-70
Sicheres Auftreten ist erlernbar - Kommunizieren mit Körpersprache
107
20
Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. Titel
Seite
Recht, Verwaltung, Organisation
15-71
Büroorganisation - humorvoll aus dem Chaos
109
15-72
Zeit- und Selbstmanagement
110
15-73
Rechtliche Grundlagen zum Umgang mit freiheitsentziehenden
Maßnahmen anhand von Praxisbeispielen
111
15-74
Flexible Dienstplangestaltung und Arbeitszeitrecht in der Pflege von
Menschen mit Behinderung
112
15-75
Reformen der Pflegeversicherung – für mehr Sozialraumorientierung
und Inklusion in ambulanten Betreuungs- und Wohnformen der Behindertenhilfe und Psychiatrie
113
15-76
Grundlagen des Sozialrechts unter besonderer Berücksichtigung der
Eingliederungshilfe
115
15-77
Word für Einsteiger
116
15-78
Excel für Einsteiger
117
15-79
Word für Fortgeschrittene
118
15-80
Excel für Fortgeschrittene
119
Stressmanagement
15-81
Resilienz und Achtsamkeit
121
15-82
Reservetank fast leer? Strategien gegen Stress am Arbeitsplatz
122
15-83
Kein Stress mit dem Stress: Wie sorge ich für meine Psychohygiene und
bleibe dem Burnout fern?
123
15-84
Work-Life-Balance - Modetrend oder Realität?
124
21
Zusatzqualifikation
22
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-01
Zusatzqualifikation
Anleitende und beratende Pflegefachkraft in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe
Examinierte Pflegefachkräfte, in der Pflege erfahrene
Heilerziehungspfleger, examinierte Altenpfleger
Die anleitende und beratende Pflegefachkraft berät die Heimleitung
zu den pflegerischen Risiken der Bewohner, zur Behandlungspflege,
zur Beschaffung von Pflegehilfsmitteln, zur Schulung von Mitarbeitern
zum Thema Pflege, zur Umsetzung der nationalen Expertenstandards
und zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Pflege.
Damit sichert die anleitende und beratende Pflegefachkraft die Qualität der pflegerischen Versorgung in den Einrichtungen und vermeidet,
dass Bewohner gesundheitlichen Schaden nehmen und damit die Einrichtung in Regress nehmen können. Die anleitende und beratende
Pflegefachkraft unterstützt und schult die Umsetzung der hauseigenen
Pflegestandards.
Inhalte
Modul I Kommunikative Kompetenz
▪
▪
▪
▪
Analyse der eigenen Rolle
Kommunikationsmodelle und deren Anwendung
Der Dialog zwischen Pädagogik und Pflege
Schwierige Gesprächssituationen
Modul II Nationale Expertenstandards,
Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement
▪ Nationale Expertenstandards, Inhalte, Bedeutung und praktische
Umsetzung
▪ Dokumentation
▪ Qualitätsstandards und-management
▪ Tipps und Erfahrungen zur Entwicklung von Pflegestandards
▪ Grundlagen Prophylaxen
▪ Basale Stimulation und Bobath-Konzept
Modul III Zertifizierter Grundkurs Kinaesthetics®
Termine
Modul 1
08.-10.06.2015
Modul 2
17.-19.08.2015
Modul 3
14.-17.09.2015
Modul 4
21.-23.10.2015
Modul 5
04.-06.11.2015
Modul 6
11.-13.01.2016
Abschluss
18.-19.02.2016
Jeweils
9.00 -16.30 Uhr
UE
168
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referenten
Dagmar Jordan
Dominik
Roßbruch
Bärbel Hempel
Gebühr
2100, 00 €
Weitere Inhalte siehe nächste Seite.
23
Zusatzqualifikation
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Modul IV Recht, Hygiene, Diabetes
▪
▪
▪
▪
Aktuelles Wissen zu Fragen der Hygiene
Aktuelles Wissen zum Umgang mit Diabetes
Grundlagen Pflegerecht
Umgang mit Medikamenten
Modul V Dekubitus, Wundversorgung und PEG
▪ Dekubitus-Ätiologie, Prophylaxe und Therapie
▪ Möglichkeiten der ressourcenorientierten Mobilisation, rückenschonendes
Arbeiten
▪ Lagerungen und Mikrolagerungen, Grundlagen der modernen Wundversorgung, Pflege bei chronischen Wunden
▪ PEG-Versorgung, Anlegen und Wechseln von Verbänden
▪ Katheterpflege
Modul VI ATL Ausscheidung
▪
▪
▪
▪
Grundlagen der Anatomie und Physiologie
Blasenspülung und -instillation
Darmeinlauf und Klistiere
Prophylaxen
Methoden
▪
▪
▪
▪
24
Theoretische Inputs
Praktische Übungen
Einzel- und Gruppenarbeit
Hausaufgaben
Die Weiterbildung umfasst 168 Stunden Theorie plus 40 Stunden Praxis und
ist dem Umfang der Weiterbildung "Praxisanleitung in der Pflege" gleichwertig. Das Zertifikat berechtigt nicht zur Praxisanleitung in der Pflege nach
dem neuen Krankenpflegegesetz. Es entspricht den Empfehlungen der AG
der Heimaufsichten und beteiligten Wohlfahrtsverbänden zur Behandlungspflege in den Einrichtungen der stationären Behindertenhilfe. Mit dem Abschlusskolloquium und dem Nachweis der Teilnahme an allen Modulen erwerben Sie ein entsprechendes Zertifikat. Dieser Kurs kann nur komplett
gebucht werden. Die Rechnungslegung erfolgt in 2 Raten.
Behindertenhilfe
25
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Behindertenhilfe
Kursnr. 15-02
Das Messie-Syndrom bei Menschen mit geistiger Behinderung
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termine
24.-25.02.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Hinweis
Sie werden gebeten, Material
(aktuelle Lebenssituation,
Biografie, Familiengeschichte,
Symptomgeschichte...) vorzubereiten, um
den Inhalt dieser Fortbildung
anhand praktischer Fallbeispiele erörtern
zu können.
26
In der Betreuung selbstständiger geistig behinderter Menschen steht
die Selbstständigkeit dieser Menschen dem Betreuungspersonal oft im
Weg. Die Bewertung des vorhandenen Chaos variiert: die einen sehen
darin einen Ausdruck eigenständiger Lebensführung, die anderen einen Ausdruck von Überforderung.
Ob im stationären oder im ambulant betreuten Wohnen - dem eigenen
Zimmer oder der eigenen Wohnung wird eine wichtige Funktion zugeordnet. Es ist der persönliche Lebensraum, in dem sich der Mensch
wohlfühlen möchte. Wer bestimmt aber, was notwendig ist, damit der
Mensch - die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Wohnraums - sich
wirklich wohlfühlen kann? Wie viel Sauberkeit, wie viel Ordnung und
wie viel Durcheinander sind hinnehmbar, und wie viel nicht?
Die Vorstellung des Betreuungspersonals entspricht nicht immer den
Vorstellungen der Bewohner. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben
ihr Selbstbestimmungsrecht und bestehen darauf, das Betreuungspersonal wiederum auf akzeptable Zustände. Wann werden die Menschen
befähigt, und wann bevormundet?
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Was ist das Messie-Syndrom?
Ursachen und Erklärungsmodelle
Die Entstehung der Persönlichkeit und Persönlichkeitsanalyse
Die Rolle der geistigen Behinderung im Leben eines Menschen
Entwicklungspsychologische Aspekte
Selbstbestimmung: Ein weites Feld
Ausdrücke der Überforderung
Der Umgang mit Messieverhalten
Ordnung zwischen Zwang und Ausdruck einer inneren
Organisation
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-03
Behindertenhilfe
Authentische Kommunikation - Eine Einführung in die Gewaltfreie
Kommunikation nach Marshal B. Rosenberg
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Wie behalte ich meine eigenen Interessen im Blick ohne mein Gegenüber aus den Augen zu verlieren? Und das unter erschwerten Bedingungen im Betreuungsalltag. Wie sorge ich für meine Bedürfnisse,
ohne dass ich für die Anderen zur Belastung werde? Geht das überhaupt? Wie bekomme ich in Konfliktsituationen wieder einen kühlen
Kopf? Wie sage ich ehrlich und „gewaltfrei“, was ich denke?
Mit diesen und vielen anderen Fragen werden wir uns in diesem Kurs
auf Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshal B.
Rosenberg beschäftigen. Sie unterstützt uns dabei, respekt- und vertrauensvolle Beziehungen zu unseren Mitmenschen aufzubauen, in
der Familie, mit Freunden, auf der Arbeit, im geschäftlichen Umfeld,
in der Partnerschaft, als Eltern, als Betreuer.
Marshal B. Rosenberg hat das 4-Schritte Modell entwickelt, das uns
hilft, Klarheit im inneren Chaos zu finden. Gefühle und Bedürfnisse
werden erfahrbar als Wegweiser zu Lösungen, die alle am Konflikt
Beteiligten bereichern. Wir lernen, wertschätzend die eigene Lebenssituation und die unseres Konfliktpartners anzuerkennen. Wir finden
Alternativen für unsere Handlungsweisen, die sowohl die eigenen
Bedürfnisse, als auch die der Menschen um uns herum, mit einbeziehen. Wir lernen an diesen fünf Abenden anhand eigener Beispiele
konfliktreiche Situationen aus dem Betreuungsalltag zu entschlüsseln
und unsere Handlungen neu auszurichten.
Körperübungen und Symbolarbeit unterstützen uns darin, immer mehr
aus dem Kopf heraus zu kommen und unserer Intuition mehr zu vertrauen.
Termine
26.02.
26.03.
23.04.
21.05. und
18.06.2015
Jeweils
19.00-22.00 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Kirsten
Mittelbach
Gebühr
250,00 €
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Sich selbst und anderen empathisch zuhören
Gefühle entdecken und benennen
Die eigenen Bedürfnisse erkennen und dafür sorgen
Konkrete Bitten äußern und ein Nein annehmen
Sich authentisch und ehrlich ausdrücken
Wertschätzung äußern und annehmen
Nonverbale Kommunikation
27
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Behindertenhilfe
Kursnr. 15-04
„Ich habe es schon 1000 Mal gesagt, aber…“
Oder: Die Tretmühle der Wiederholungen
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termin
13.03.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Rudy
Gebühr
125,00 €
Wer hatte nicht schon mal diesen oder ähnliche Gedanken im pädagogischen Alltag in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen? Ständige Wiederholungen oder Appelle, die scheinbar beim anderen keine
Wirkung zeigen.
Dahinter verbergen sich vielfältige Emotionen bei den am Prozess
beteiligten Personen wie Frust, Wut, Resignation…. sowie die Frage,
warum der betreffende Bewohner/Klient - trotz ständiger Ermahnungen und Aufforderungen - nach wie vor immer wieder dasselbe Verhalten zeigt?
Im sozialen Miteinander drücken wir mit unserem Verhalten u.a. unsere Haltungen, unsere Emotionen, Wünsche und Bedürfnisse, unsere
Sympathien und Antipathien aus. Die Reaktion unseres Gegenübers ist
für gewöhnlich ein wichtiger Indikator für unser weiteres Verhalten.
Um das Verhalten des anderen zu verstehen und konstruktiv damit
umgehen zu können, reicht jedoch die Betrachtung und Analyse des
Verhaltens des einzelnen nicht. Vielmehr ist davon auszugehen, dass
sich ein Verhalten ändert bzw. ändern kann, wenn sich das Umfeld,
also das System, in dem es gezeigt wird, ändert. Um dauerhaft aus
der Tretmühle fruchtloser und frustrierender Wiederholungen herauszukommen, sind bei der Betrachtung von Verhalten die möglichen
Einflüsse des Umfelds: Mitbewohner, institutionelle Rahmenbedingungen, Angehörige, das Team mit zu berücksichtigen.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Funktionalität von Verhalten im sozialen Miteinander
personenzentrierte vs. systemischer Sichtweise
Negative vs. positive Autorität
Bedeutung von Regeln und Verstärker
Stringenz und Kongruenz im Team
Entwicklung möglicher Handlungsstrategien
Die Vermittlung theoretischer Inhalte erfolgt unter Bezugnahme der
persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer und wird durch Übungen
und Praxisbeispiele vertieft.
28
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-05
Behindertenhilfe
Autismus-Spektrum-Störungen im pädagogisch-therapeutischen
Alltag
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
In diesem Seminar werden grundlegende Kenntnisse zu Erscheinungsbild, Diagnostik, Ursachen, Pädagogik und Therapie vermittelt.
Im ersten Teil werden die verschiedenen Symptome der AutismusSpektrum-Störungen dargestellt, es wird der Versuch unternommen,
das „autistische Denken“ zu verdeutlichen, die aktuelle Ursachendiskussion und die zur Zeit gültigen Diagnosekriterien werden vorgestellt.
Im zweiten Teil werden Hinweise zum alltäglichen Umgang mit autistischen Menschen gegeben und aktuelle (neue) Therapie- und Förderansätze dargestellt.
Hilfreiche Literatur und Materialien werden vorgestellt können angesehen bzw. ausprobiert werden.
Termin
19.03.2015
Inhalte
Gebühr
125,00 €
▪ Vermittlung eines möglichen Bildes von Autismus
▪ Merkmale und Diagnostik des Autismus
▪ Theorien zu möglichen Ursachen (einschließlich der aktuellen Ursachendiskussion)
▪ Hinweise zum Verstehen eines autistischen Menschen
▪ Tipps zum alltäglichen Umgang mit autistischen Menschen
▪ Aktuelle (neue) Therapie- und Förderansätze
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Harald Matoni
Methoden
▪ Vortrag
▪ Gespräch
▪ Demonstration
29
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Behindertenhilfe
Kurs-Nr. 15-06
Wenn Verständigung unmöglich scheint...
Kommunikative Werkzeuge und empathisches Verstehen in der
Begleitung von Menschen mit Behinderungen
Nach der Methode ESPERE von Jacques Salomé und der Gewaltfreien
Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termine
23.-24.03.2015
Jeweils
10.00-16.30 Uhr
UE
14
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referenten
Kirsten
Mittelbach,
Carolin Länger
Gebühr
250,00 €
Die Begleitung von Menschen mit Behinderung stellt pädagogisches
Fachpersonal vor besondere Herausforderungen. Häufig unter Zeitdruck erfordern Situationen schnelles Verständnis und individuelle
Lösungen, die gleichzeitig fachliche Standards erfüllen sollen. Insbesondere auch das Fehlen einer differenzierten Form der Kommunikation führt zu Missverständnissen, Hilflosigkeit und Überforderung.
Der Franzose Jacques Salomé entwickelte eine besondere Kommunikationslehre. In dem Modell werden visuelle Kommunikationswerkzeuge
genutzt, um Konfliktsituationen konkret darzustellen und damit besser zu erklären, als Worte es vermögen können. Mit bewusst gewählten
Gegenständen werden Gedanken, Verhalten, Gefühle und Absichten
dargestellt und damit eine begreifbare An- und Übersicht geschaffen.
Diese Techniken eröffnen schnelle, oft überraschende Erkenntnisse
und dadurch ungeahnte, neue Gestaltungsräume gerade auch in der
Begleitung von Menschen mit Behinderungen.
Inhalte
▪ Das Potential schwieriger Situationen bergen
▪ Methoden situativer, entlastender Kommunikation, die Druck aus
den zwischenmenschlichen Beziehungen nehmen
▪ Verankerung eines bedürfnisgerechten Kommunikationssystems
30
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-07
Behindertenhilfe
Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit
Behinderungen und ihre Umsetzung in Einrichtungen der
Behindertenhilfe
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Nicht erst seit der Unterzeichnung des UN-Übereinkommens über die
Rechte von Menschen mit Behinderung ist Inklusion ein viel genutzter
Begriff. Er wird in der Konvention zusammen mit Partizipation
als ein Prinzip zur Verwirklichung der Menschenrechte bezeichnet.
Anders als Inklusion wird der Begriff Partizipation in der Praxis kaum
oder gar nicht verwendet. An seine Stelle tritt Teilhabe als Begriff
des Sozialrechts. So sollen nach § 1 alle Leistungen u. a. die gleichberechtigte Teilhabe fördern. Diese Leistungen beziehen sich nach SGB
IX auf die „Ertüchtigung“ der Person, damit sie in die Alltagsstrukturen
eingegliedert werden kann.
Die UN-Konvention orientiert sich jedoch – anders als das SGB IX – an
der „Ertüchtigung“ der Umwelt. Das bedeutet, dass die Umwelt so
verändert wird, dass eine Person so wie sie ist, inkludiert oder einbezogen wird. Grundlage des Seminars ist das Verständnis von Inklusion
als Zustand der Lebenswelt behinderter Menschen. Dieser Zustand
bezieht sich auf die „Verhältnisse“ der Umwelt und kann mit
„Teilhabe durch Teilgabe“ umschrieben werden. Die Verhältnisse
ermöglichen es behinderten Menschen, selbstbestimmt Teil aller gesellschaftlichen Strukturen zu sein, an allen gesellschaftlichen
Prozessen teilzunehmen und alle gesellschaftlichen Produkte zu nutzen, ohne dass sie gezwungen sind, ihr „Verhalten“ zu verändern.
Termine
24.-25.03.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Prof. Dr. Gerhard
Grampp
Gebühr
250,00 €
Weitere Inhalte siehe nächste Seite.
31
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Behindertenhilfe
Inhalte
▪ Partizipation und Inklusion - Prinzipien zur Verwirklichung der
Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihre Bedeutung für
das Handeln von Einrichtungen
▪ Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) - Grundlage der Veränderung der Umwelt
in den Einrichtungen und ihrem Umfeld
▪ Der Aktionsplan - Instrument für die Umsetzung des gesamtgesellschaftlichen Auftrags der UN-Konvention durch Einrichtungen als
Akteure im sozialen Raum
Methoden
▪
▪
▪
▪
32
Kurzvorträge
Plenumsgespräche
Kleingruppenarbeit
Ergebnispräsentation
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-08
Behindertenhilfe
Umgang mit Menschen mit einer Doppeldiagnose
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Menschen mit geistiger Behinderung in Kombination mit einer psychischen Erkrankung bedürfen einer professionellen Entwicklungsbegleitung. Das Seminar hat zum Ziel, Ihnen das nötige fachliche Wissen zur
Verfügung zu stellen und daraus abgeleitet Konsequenzen für Ihr tägliches Handeln aufzuzeigen.
Inhalte
▪ Einstufung kognitiver Entwicklungsniveaus
▪ Überblick psychischer Erkrankungen
▪ Abgrenzung zu herausfordernden Verhaltensweisen ohne pathologischen Hintergrund
▪ Besonderheiten im Umgang mit Menschen mit Doppeldiagnosen
▪ Konsequenzen bzgl. der alltäglichen Entwicklungsbegleitung
▪ Abgrenzung pädagogischer und therapeutischer Interventionen
Methoden
Termine
16.-17.03.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Katja LiggesDlugi
Gebühr
300,00 €
▪ Input-Phasen
▪ konkrete Fallarbeit
▪ die Entwicklung von praxisorientierten und in die Einrichtung integrierbaren Konzepten
33
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Behindertenhilfe
Kurs-Nr. 15-09
Umgang mit depressivem Verhalten bei Menschen mit einer
geistigen Behinderung
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termine
21.-22.04.2015
Jeweils
09:00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Hinweis
Sie werden gebeten, Material
(aktuelle Lebenssituation,
Biografie, Familiengeschichte,
Symptomgeschichte...) vorzubereiten, um
den Inhalt dieser Fortbildung
anhand praktischer Fallbeispiele erörtern
zu können.
34
Menschen, die sich aus dem Gruppenalltag ausschließen, sich an
nichts beteiligen oder sich nur noch in ihrem Zimmer einschließen,
leiden an einer Depression. Depressionen sind mehr als Traurigkeit
und Melancholie. Von dieser stark verbreiteten Krankheit sind auch
Menschen mit geistiger Behinderung betroffen. In vielen Situationen
fallen diese allerdings nicht auf, da sich die Menschen zurückziehen,
dem Personal keinen „Ärger“ machen und somit nicht als Symptomträger in Erscheinung treten.
In diesem Seminar werden wir die Depressionen definieren und uns
mit der Depression als Problem, aber auch als Symptom vertraut machen. Es soll erkannt werden, wann die Depression an sich behandelt
werden sollte, und wann diese nur als Ausdruck für ein anderes tiefer
liegendes Problem steht, und vor allem wie der Umgang mit den depressiven Menschen gestaltet werden kann und welche Zugangs- aber
auch Umgangsmöglichkeiten für eine gelungene Alltagsgestaltung
entwickelt werden können.
Inhalte
▪ Was ist die Depression?
▪ Welche Ursachen und Erklärungsmodelle stehen in der Literatur zur
Verfügung für ein besseres Verständnis dieses Störungsbildes?
▪ Depression als Identifikation mit dem Tod: Persönlichkeitsentstehung und Persönlichkeitsanalyse
▪ Depression als Identifikation mit depressiven Vorbildern
▪ Depression aufgrund eines Rollenverlustes und der Zusammenhang
mit dem Symptom der Depersonalisierung
▪ Depression aus Überforderung
▪ Depression aufgrund einer Bindungsstörung
▪ Fallarbeit
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-10
Behindertenhilfe
Das Wissen um die Vergangenheit lässt uns den anderen im Heute
verstehen
Bedeutung der Biografiearbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Unser Lebensweg, Denken, Fühlen, unsere Vorlieben und Abneigungen, unterliegen vielfältigen, uns nicht bewussten Einflüssen: z.B.
unsere Familie, die Gesellschaft mit ihren technischen Errungenschaften, die uns geprägt hat, die Zeitepoche, in der wir groß geworden sind und in der wir leben.
Zur Erinnerung daran haben wir nicht selten uns lieb gewordene Erinnerungsstücke, Musik, Bilder, Möbel, Speisen, Düfte, Rituale. All diese
Dinge und Gepflogenheiten sind Teile unserer Biografie und unserer
Identität. Das Wissen darum gibt uns Stabilität, verwurzelt uns, löst
Erinnerungen und damit verbundene Emotionen aus.
Erinnern heißt auch, das Heute in einem anderen Licht sehen, eigene
Kompetenzen und Vorlieben (wieder) entdecken, neue Ziele und Aktivitäten entwickeln.
Menschen mit geistiger Behinderung stehen diese Zeitzeugen und
Möglichkeiten zu erinnern oft nicht zur Verfügung, ihre Biografie ist
im Besonderen geprägt von institutionellen Einflüssen, ihr Leben
scheint auf die Gegenwart begrenzt. Die häufig fehlende Reflexionsund Kommunikationsfähigkeit verstärkt diese Situation zusätzlich.
Biografiearbeit jedoch lässt einen lebendigen Zugang zum Gegenüber
entstehen, baut Kommunikationsbarrieren ab, erleichtert das Verstehen des anderen, ihr zugrunde liegt eine wertschätzende, einfühlende
und um Verstehen bemühende Grundhaltung.
Termin
30.04.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Rudy
Gebühr
125,00 €
Inhalte
▪ Ziele und Bedeutung der Biografiearbeit
▪ Grundsätze der Biografiearbeit
▪ Biografiearbeit als bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen
Lebensgeschichte
▪ Biografiearbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung
▪ Methoden in der Biografiearbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung
Die Vermittlung theoretischer Inhalte erfolgt unter Bezugnahme der
persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer und wird durch Übungen
und Praxisbeispiele vertieft.
35
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Behindertenhilfe
Kurs-Nr. 15-11
"Lass mich sehen und verstehen!"
Ideen für die Arbeit nach dem TEACCH-Ansatz
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termin
28.04.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Claudio
Castañeda
Gebühr
125,00 €
Seine Umwelt und seine Mitmenschen verstehen und möglichst selbständig und selbstbestimmt sein zu können ist für alle Menschen wichtig. Alle Menschen sind hierbei auf Hilfen angewiesen, die unseren
Alltag strukturieren und uns entsprechende Informationen geben. Wir
alle nutzen Uhren, Kalender, Pläne, orientieren uns an Schildern und
Wegweisern. Manche Menschen brauchen jedoch spezifischere Hilfen.
Der TEACCH-Ansatz bietet hierbei ein ganzheitliches und umfassendes
Angebot an individuellen Ideen. Nach einer Einführung in die Grundlagen des TEACCH-Ansatzes werden anhand zahlreicher Praxisbeispiele
Möglichkeiten für den Alltag vorgestellt.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
Grundlagen des TEACCH-Ansatzes
Einsatz von Strukturierungs- und Visualisierungshilfen
strukturiertes Material beim Lernen und Arbeiten
visuelle Verstehenshilfen beim Abbau von Problemverhalten
Methoden
▪ Input (Präsentation)
▪ Kleingruppenarbeiten
36
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-12
Behindertenhilfe
Entwicklungspsychologische Aspekte als Schlüssel zur
Klassifikation von Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen mit
geistiger Behinderung
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Aufgrund diverser theoretischer Betrachtungsweisen in der Vergangenheit wurde das Erwachsensein der geistig behinderten Menschen als
das einzig Wahre betrachtet, und emotionale Entwicklungslücken als
nicht existent angesehen.
Durch die Brille der Normalisierung wird das auffällige Verhalten der
uns gegenüberstehenden Menschen oft nicht verstanden. Die Gruppendynamische Komponente dieses Verhaltens zwingt das pädagogische Personal in der Betreuung geistig behinderter Menschen oft zu
einer Psychiatrisierung. Dämpfende Medizin verschafft selten die erwartete entspannende Lösung.
In dieser Fortbildung werden wir die relevanten entwicklungspsychologischen Aspekte in der Persönlichkeitsentwicklung der geistig behinderten Menschen darstellen. Wir beschäftigen uns mit dem differenzierten Entwicklungsstand. Ebenso werden wir die Persönlichkeitsentstehung und die Persönlichkeitsentwicklung für das Verstehen von
Verhaltensauffälligkeiten definieren, und Handlungsalternativen erarbeiten.
Inhalte
▪ Was ist die Entwicklungspsychologie und womit beschäftigt sich
diese?
▪ Was bedeutet die Entwicklungsperspektive in der Arbeit mit geistig
behinderten Menschen?
▪ Neue Definition der geistigen Behinderung und der differenzierte
Entwicklungsstand?
▪ Die Entstehung der Persönlichkeit und eine Persönlichkeitsanalyse
▪ Einordnung des Verhaltens geistig behinderter Menschen in einem
entsprechenden Entwicklungskontext
▪ Fallarbeit
Termine
28.-29.04.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Hinweis
Sie werden gebeten, Material
(aktuelle Lebenssituation,
Biografie, Familiengeschichte,
Symptomgeschichte...) vorzubereiten, um
den Inhalt dieser Fortbildung
anhand praktischer Fallbeispiele erörtern
zu können.
37
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Behindertenhilfe
Kurs-Nr. 15-13
Zwangsstörungen bei Menschen mit geistiger Behinderung
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termine
19.-20.05.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Hinweis
Sie werden gebeten, Material
(aktuelle Lebenssituation,
Biografie, Familiengeschichte,
Symptomgeschichte...) vorzubereiten, um
den Inhalt dieser Fortbildung
anhand praktischer Fallbeispiele erörtern
zu können.
38
In der Betreuung geistig behinderter Menschen, wandeln sich häufig
ritualisierte Verhaltensweisen zu Zwängen und torpedieren die Alltagsgestaltung. Vor allem erleben wir bei autistischen Menschen oder Menschen mit autistischen Zügen zwanghaftes Verhalten. Jeder Versuch
den Zwang zu durchbrechen führt zu einer Eskalation oder gar zu aggressiven Ausbrüchen.
Zwangsstörungen gehören zweifelsohne zu den interessantesten Neurosen, trotz dass deren Behandlung nicht immer einfach ist. Die Bandbreite dieser Störungen reicht von leichten, nicht unbedingt behandlungsbedürftigen Zwängen, hin zu extrem im Leben behindernden Störungsformen.
Die Ursachen der Zwangsstörungen sind unterschiedlich, und hängen
auch vom Grad der Behinderung ab.
In dieser Fortbildung werden wir anhand praktischer Fälle die Zwangsstörungen und zwanghaftes Verhalten bei geistig behinderten Menschen betrachten und Handwerkzeug für den Umgang mit ihnen entwickeln.
Inhalte
▪ Was sind Zwänge?
▪ Welche Ursachen und Erklärungsmodelle stehen uns zur Verfügung
für ein besseres Verständnis der Zwangsstörungen?
▪ Zwänge aufgrund eines Entscheidungskonfliktes: Persönlichkeitsentstehung, Persönlichkeitsanalyse und Rollenkonflikt
▪ Die Rolle der geistigen Behinderung im Leben eines Menschen und
die entwicklungspsychologischen Aspekte, welche zu berücksichtigen sind
▪ Zusammenhang zwischen Ritualen und zwanghaftem Verhalten
▪ Handwerkzeug für einen gelungenen Umgang mit zwanghaftem Verhalten bei geistig behinderten Menschen
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-14
Behindertenhilfe
Meine (sich verändernde) Rolle in der Begleitung von Menschen
mit Behinderung - der Paradigmenwechsel und seine konkreten
Auswirkungen auf den Arbeitsalltag
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Stichworte wie Inklusion, Teilhabeplanung und „Begegnung auf Augenhöhe“ sind zur Selbstverständlichkeit geworden – doch was bedeuten diese für die alltägliche Praxis in den Bereichen „Wohnen und
WfbM“? Mit dieser zentralen Frage werden wir uns in diesem Seminar
praxisorientiert befassen und konkrete Fallbeispiele der Teilnehmer
mit einbeziehen.
Inhalte
▪ UN-Konvention, Paradigmenwechsel und Teilhabeplanung –
„konkret und anfassbar“
▪ „Damals war nichts schlechter – aber es war anders als heute“ /
Dialog & Austausch zu aktuellen Veränderungsprozessen
▪ Dialog mit Menschen mit Behinderungen / Bedürfnisanalyse incl.
Erhebung von Wünschen und Vorstellungen
▪ Reflexion der eigenen Haltung und Wirkung in Anleitungssituationen
▪ Auswirkungen auf arbeitspädagogische Instrumente und Methoden
▪ Ableitungen für die Gestaltung von Rahmenbedingungen
Termine
18.-19.06.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Katja LiggesDlugi
Gebühr
300,00 €
Methoden
▪ Input-Phasen
▪ Arbeitsgruppen & Bearbeitung von Fallbeispielen der Teilnehmer
▪ Übungseinheiten
39
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Behindertenhilfe
Kurs-Nr. 15-15
Bindungstheoretische Aspekte bei Menschen mit geistiger
Behinderung
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termine
25.-26.08.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Hinweis
Sie werden gebeten, Material
(aktuelle Lebenssituation,
Biografie, Familiengeschichte,
Symptomgeschichte...) vorzubereiten, um
den Inhalt dieser Fortbildung
anhand praktischer Fallbeispiele erörtern
zu können.
40
Bindungsstörungen und die Bindungstheorie haben in den letzten
Jahren eine Renaissance erlebt. Vor allem wurde durch aktuelle Hirnforschungsergebnisse die Wichtigkeit der frühen Eltern-Kind-Bindung
neu aufgezeichnet. Auch in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen werden die emotionalen Entwicklungsverzögerungen und mit
ihnen einhergehend der Bindungsbedarf, immer mehr in den Fokus der
Aufmerksamkeit gerückt.
So sind geistig behinderte Menschen in nicht seltenen Fällen ihr Leben lang, bedingt durch ihre emotionale Entwicklungsverzögerung,
auf eine konstante Anbindung an eine Bindungsperson angewiesen.
Daher besteht auch das erhöhte Risiko, dass geistig behinderte Menschen eine Bindungsstörung erlangen.
Welche Eigenschaften sollte die Bindungsperson besitzen, und wie
sollte die Bindung aufgebaut werden, damit keine Bindungsstörungen
entstehen?
Inhalte
▪ Was ist die Bindungstheorie?
▪ Eine neue Definition der geistigen Behinderung und der Zusammenhang mit der Alltagsgestaltung
▪ Die Rolle der geistigen Behinderung im Leben eines Menschen und
die Bedeutung der emotionalen Entwicklungsverzögerung
▪ Bindungstheorie, Bindungsqualitäten und Bindungsstörungen bei
geistig behinderten Menschen
▪ Bindungsbedürfnis und emotionaler Entwicklungsstand
▪ Verhaltensauffälligkeiten als Resultat von Bindungsarmut und Bindungsstörungen
▪ Der Umgang mit Bindungsstörungen: Krisenmanagement und Vorbeugung
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-16
Behindertenhilfe
Persönlichkeit und Sexualität bei Menschen mit geistiger
Behinderung
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Sexualität ist eines der hervorstechendsten Persönlichkeitsmerkmale
eines Menschen. Obwohl alle Menschen ihre persönlichen Erfahrungen
damit haben, gibt es kaum einheitliche Definitionen und Bewertungsmodalitäten für sexuelles Verhalten.
Vor allem in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen, wird sexualisiertes Verhalten häufig missverstanden, fehlgedeutet, ignoriert,
bestraft oder fehlgelenkt.
In diesem Seminar werden wir uns mit der Sexualität und den gesamten Moralvorstellungen, welche die Sexualität begleiten, beschäftigen.
Nachdem die geistige Behinderung neu betrachtet worden ist, werden
wir den Stellenwert und die Bedeutung der Sexualität bei geistig behinderten Menschen in Augenschein nehmen, um hieraus einen gelungenen Umgang zu gestalten.
Termine
01.-02.09.2015
Inhalte
Gebühr
270,00 €
▪ Was ist Sexualität?
▪ Sexualität als Persönlichkeitsmerkmal: Persönlichkeitsentstehung
und Persönlichkeitsanalyse
▪ Moralische, moralisierende und gesellschaftliche Konstrukte der
Sexualität
▪ Geistige Behinderung neu definieren und den differenzierten Entwicklungsstand ermitteln
▪ Sexualität bei geistig behinderten Menschen und der Umgang mit
den Bedürfnissen der Menschen
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Hinweis
Sie werden gebeten, Material
(aktuelle Lebenssituation,
Biografie, Familiengeschichte,
Symptomgeschichte...) vorzubereiten, um
den Inhalt dieser Fortbildung
anhand praktischer Fallbeispiele erörtern
zu können.
41
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Behindertenhilfe
Kurs-Nr. 15-17
Sozialraumorientierung konkret
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termin
09.09.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Prof. Dr. KaiUwe Schablon
Gebühr
135,00 €
Über die Seminarbausteine: Inklusion /Teilhabe und Lebensqualitätssowie Netzwerkforschung werden die Teilnehmerinnen über den aktuellen Wissensstand zur Umsetzung einer gelingenden „Inklusion- und
Sozialraumorientierung in der Behindertenhilfe“ informiert.
Die Teilnehmerinnen lernen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten
kennen, entwickeln persönliche Veränderungsideen und diskutieren
die Ergebnisse im Kontext von Theorie und Praxis.
Inhalte
▪ Was verstehen wir unter den Begriffen: Inklusion, Sozialraum, Teilhabe und was bedeuten diese Ansätze für die behindertenpädagogische Alltagsgestaltung?
▪ Informationen zur Lebenslage behinderter Menschen
(Lebenslagenforschung)
▪ Ergebnisse der Lebensqualitäts-und Netzwerkforschung und Überlegungen zur praktischen Umsetzung dieser Ergebnisse
▪ Personenzentriertes sozialraumorientiertes Handeln. Vorstellung
und ggf. Ausprobieren praktischer Methoden: Netzwerkanalyse,
Persönliche Zukunftsplanung, Index für Inklusion, Eco-Mapping
▪ Personenübergreifendes sozialraumorientiertes Handeln
▪ Strukturelle Determinanten
Mit Hilfe des vorgestellten theoretischen Wissens sollen konkrete Veränderungsschritte geplant und auf ihre Umsetzungsmöglichkeiten hin
analysiert werden. Im Seminar wird ein ausgewogenes Gleichgewicht
zwischen Informations- und Wissensvermittlung und eigenen Überlegungen zur konkreten Umsetzung angestrebt.
42
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-18
Behindertenhilfe
Das neue Klientel der Behindertenhilfe: Für die geistige Behinderung zu klug, für die psychische Erkrankung zu gesund und für den
Alltag nicht zu gebrauchen
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
In den letzten Jahren wird verstärkt eine Gruppe von Personen in
Wohnheimen und Werkstätten aufgenommen, die keinen der bisherigen bekannten und verbreiteten Behinderungsbildern entspricht. Sie
sind nicht geistig und auch nicht psychisch behindert. Sie haben oft
große Lerndefizite, sind aber zu intelligent für die geistige Behinderung. Sie sind in ihrer Persönlichkeit zu unstabil, können aber auch
nicht als chronisch psychisch krank betrachtet werden. Und für die
Lebensstrukturierung und die Alltagsgestaltung sind sie zu unorganisiert und kaum zu gebrauchen.
Die Personengruppe erscheint verhaltensgestört und in ihrer Persönlichkeit so unreif, dass sie nicht in der Lage sind, sich eigenständig
zu versorgen und im Leben zu orientieren. Besonders auffällig ist,
dass sie wenig Ordnung und Organisation verinnerlicht haben, und
dass sie trotz eines relativ eigenständigen Erscheinungsbildes nur sehr
begrenzt gruppen- und gesellschaftsfähig sind.
In diesem Seminar werden Konzepte und Vorgehensweisen dargestellt,
wie man diese Menschen erfolgreich integrieren und ihre Teilhabe am
gesellschaftlichen Leben ohne Probleme ermöglichen, und vor allem,
was man zu ihrer persönlichen Entwicklung und Reifung beitragen
kann.
Termine
22.-23.09.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Hinweis
Sie werden gebeten, Material
(aktuelle Lebenssituation,
Inhalte
Biografie, Familiengeschichte,
▪ Personengruppendefinition: Wann und wo treten Störungen auf,
Symptomgewie kann man Auffälligkeiten einschätzen?
schichte...) vor▪ Bindungstheoretische Aspekte und Bindungsstörungen
zubereiten, um
▪ Geistige Behinderung neu definieren: Lebensalter ist nicht gleich
den Inhalt dieEntwicklungsalter
ser Fortbildung
▪ Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen?
anhand prakti▪ Wie viel „Selbstständigkeit“ ist möglich?
scher Fallbei▪ Beziehungs- und Bindungsentwicklung als Orientierungshilfe für die
spiele erörtern
Alltagsgestaltung
zu können.
▪ Anbindung, Grenzsetzung und Fremdsteuerung
43
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Behindertenhilfe
Kurs-Nr. 15-19
Essstörungen bei Menschen mit geistiger Behinderung: Problematik
und Auswegmöglichkeiten
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termine
15-16.12.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Hinweis
Sie werden gebeten, Material
(aktuelle Lebenssituation,
Biografie, Familiengeschichte,
Symptomgeschichte...) vorzubereiten, um
den Inhalt dieser Fortbildung
anhand praktischer Fallbeispiele erörtern
zu können.
44
Essstörungen gehören zu den schwer zu behandelnden Störungsbildern
im Allgemeinen, da nach wie vor keine allgemeingültige Definition der
Essstörung existiert. Kann die Abweichung vom BMI als Maßstab für
Essstörungen genommen werden? Hat jeder dicke Mensch eine Essstörung? Hat jeder zu dünne Mensch eine Essstörung?
Im Umgang mit geistig behinderten Menschen stellen Essstörungen
häufig eine Herausforderung für das Betreuungsgeschehen dar.
In dieser Fortbildung werden wir uns mit den bekannten Essstörungen
beschäftigen, diese anhand der Literatur definieren, um danach die
Ursachen zu erforschen und Umgangsmöglichkeiten darzulegen.
Der Schwerpunkt dieser Fortbildung liegt nicht in der Verbreitung ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern in der Betrachtung
der Essstörung als eine psychische Störung deren Ursache nicht im
„Essen“ zu finden ist.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Was sind Essstörungen?
Magersucht
Ess-Brech-Sucht
Binge-Eating
Pica-Syndrom
Orthorexia nervosa
Anorexia athletica
Adipositas
Essstörungen als Reaktion: Symptom und nicht Problem
Persönlichkeitsmerkmale: Entstehung und Entwicklung
Geistige Behinderung und entwicklungspsychologische Aspekte
Rollendefinition und Rollenkonflikte
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-20
Behindertenhilfe
Grundlagen der Betreuung von Menschen mit Behinderung
Neue Mitarbeiter und Quereinsteiger in der Behindertenhilfe
Inklusion, Integration, persönliches Budget, Individuelle Hilfeplanung,
die UN Konvention, merklich sind die Bemühungen gestiegen, Menschen mit Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu
erleichtern. Was aber bedeutet die Flut an neuen Gesetzen, Hilfs- und
Modellprojekten im praktischen Alltag? Fördern Sie tatsächlich tieferes
Wissen und Verständnis für die Belange von Menschen mit Behinderung? Genau hier wird im Rahmen der Fortbildung angesetzt. Grundlegendes Fachwissen soll anschaulich und vor allem praxisnah vermittelt
werden. Die Fortbildung ist insbesondere geeignet für berufliche Quereinsteiger, welche aus fachfremden Bereichen kommend, nun in der
Begleitung von Menschen mit Behinderung tätig sind.
Inhalte
▪ Was bedeutet eigentlich der Begriff „Behinderung“
▪ Geschichtliche und gegenwärtige Entwicklung der sozial – gesellschaftlichen Rolle von Menschen mit Behinderung
▪ Exemplarische Reflexionen der Lebenssituation von Menschen mit
Behinderung
▪ Welche Formen der Behinderung gibt es und wie unterscheiden sie
sich
▪ Behinderung und Wohnen
▪ Behinderung und Partnerschaft
▪ Herausforderndes Verhalten und angemessene pädagogische Begleitung
▪ Angehörigenarbeit – der schmale Grat zwischen Selbständigkeit und
Überbehütung
▪ Die individuelle Hilfeplanung
▪ Wesentliche rechtliche Grundlagen
Termin
16.06.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Lars Ostendorf
Gebühr
125,00 €
Methoden
Wissensvermittlung, Fallbeispiele, Arbeitsgruppen, Vorstellung
therapeutischer Unterstützungs- und Hilfsangebote
Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein
anderer zu sein.
Simone de Beauvoir
45
Pflege, Medizin, Therapie
46
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-21
Pflege, Medizin, Therapie
Reflexionstage für „Anleitende und beratende Pflegefachkräfte“
Absolventen der Zusatzqualifikation „Anleitende und beratende
Pflegefachkraft“
Die beiden Reflexionstage dienen den Absolventen der Zusatzqualifikation, die eigene Rolle zu reflektieren und mit den Kolleginnen und
Kollegen in einen moderierten Erfahrungsaustausch zu treten.
Angesprochen sind alle Absolventen unserer bisherigen Zusatzqualifikationen, sich mit ihren jeweiligen Themen und Fragestellungen auseinanderzusetzen. Sie stärken sich in Ihrer Aufgabe und profitieren
voneinander.
Termine
05.-06.02.2015
Darüber hinaus werden aktuelle Themen in der Pflege behandelt. Am
ersten Tag werden die theoretischen Grundlagen erörtert, am zweiten
Tag geht es in die praktische Arbeit sowie die Eigen- und Partnererfahrung.
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Inhalte
Referent
Dagmar Jordan
▪
▪
▪
▪
Nationale Expertenstandards
Dekubitusprophylaxe
Mobilität
Kontrakturenprophylaxe
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Gebühr
250,00 €
Methoden
▪ Theoretischer Input
▪ Praktische Übungen
▪ Gespräch
47
Pflege, Medizin, Therapie
Kurs-Nr. 15-22
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Schnupperseminar „Anleitende und beratende Pflegefachkraft“ für
Mitarbeiter und Leitungskräfte in der Pflege
Für Leitungskräfte und Mitarbeiter in der Pflege
Termine
19.-20.02.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Jordan
Gebühr
250,00 €
Die anleitende und beratende Pflegefachkraft berät die Heimleitung
zu den pflegerischen Risiken der Bewohner, zur Behandlungspflege,
zur Beschaffung von Pflegehilfsmitteln, zur Schulung von Mitarbeitern
zum Thema Pflege, zur Umsetzung der nationalen Expertenstandards
und zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Pflege.
Damit sichert die anleitende und beratende Pflegefachkraft die Qualität der pflegerischen Versorgung in den Einrichtungen und vermeidet,
dass Bewohner gesundheitlichen Schaden nehmen und damit die Einrichtung in Regress nehmen können. Die anleitende und beratende
Pflegefachkraft unterstützt und schult die Umsetzung der hauseigenen Pflegestandards.
Dieses zweitägige Seminar soll Leitungskräften und Mitarbeitern in
der Pflege sowie allen Interessierten einen Überblick über die Zusatzqualifikation zur „Anleitenden und beratenden Pflegefachkraft“
bieten. Es besteht die Möglichkeit, eigene Fragestellungen einzubringen und in den gemeinsamen Austausch zu gehen.
Darüber hinaus werden aktuelle Themen in der Pflege behandelt. Am
ersten Tag werden die theoretischen Grundlagen erörtert, am zweiten
Tag geht es in die praktische Arbeit sowie die Eigen- und Partnererfahrung:
Inhalte
▪
▪
▪
▪
Nationale Expertenstandards
Dekubitusprophylaxe
Mobilität
Kontrakturenprophylaxe
Methoden
▪ Theoretischer Input
▪ Praktische Übungen
▪ Gespräch
48
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-23
Pflege, Medizin, Therapie
Rund um den Dekubitus
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Dekubitus - ein Pflegefehler?!
Im nationalen Expertenstandard Dekubitusprophylaxe sind Grundlagen
zur Dekubitusprophylaxe festgelegt. Anforderungen an Therapien eines Dekubitus basieren auf pflegefachlichem Wissen zum Wundmanagement.
Dekubitalgeschwüre sind eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität und gefährden die Gesundheit des Klienten in hohem Maße.
Inhalt des Kurses ist es, mit einer ganzheitlichen Sichtweise auf den
Menschen seine speziellen Probleme im Rahmen der Dekubitusprophylaxe/-therapie zu betrachten.
Es wird Grundlagenwissen zur Dekubitusprophylaxe sowie zu Wirkungsweisen der verschiedenen Therapien vermittelt und dargestellt,
wie die Dekubitusprophylaxe in den Alltag integriert werden kann.
Termin
26.02.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Jordan
Gebühr
125,00 €
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
Definition des Dekubitus
Entstehung, Prädilektionsstellen
Ermittlung des Dekubitusrisikos
Diagnostik, Stadieneinteilung
Therapie Bewegungsförderung, Druckentlastung, Lagerungsmöglichkeiten, lokale Therapie mit feuchter Wundversorgung
▪ Grundlagen zur Dokumentation der Prophylaxen, evtl. vorhandener
Dekubiti und zur Dekubitustherapie
Methoden
▪
▪
▪
▪
Vortrag
Gespräch
Demonstration
praktische Übungen
49
Pflege, Medizin, Therapie
Kurs-Nr. 15-24
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Die Grundpflege oder: Wie viel Zeit darf ich Ihnen schenken?
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Termin
12.03.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Gabriele Akens
Gebühr
125,00 €
In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über
die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Über die
Definition Grundpflege werden die Teilnehmenden
an die Maßnahmen der Grundpflege - von der Ganzwäsche über die
Teilwäsche, die Mundpflege mit Prothesenpflege sowie auch die Nahrungsaufnahme und dabei unterstützende Maßnahmen - herangeführt werden. Die Ausscheidung mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und Unterstützung (Blasentraining, Toilettentraining) soll
für die Teilnehmenden umsetzbar sein.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
Mobilität als Ressource
Einschränkungen durch Schmerzen
Kommunikation als Schlüssel für den Umgang miteinander
Hygiene
Exkurs zu den Pflegestufen
Methoden
▪ Vortrag
▪ Gespräch
▪ Partnerarbeit
50
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-25
Pflege, Medizin, Therapie
Der Einsatz von Psychopharmaka bei Menschen mit Behinderung
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Für den reflektierten, alltäglichen Umgang mit Psychopharmaka ist es
wichtig, den Begriff Psychopharmaka positiv zu besetzen. Hierzu gilt
es, sich mit der „heilenden“ oder abmildernden Wirkung der Psychopharmaka ebenso wie mit den Nebenwirkungen der klassischen
Psychopharmaka wie Neuroleptika auseinander zu setzen. Ebenso
wichtig ist es, Wirkungsweisen und Nebenwirkungen schnell zu erfassen, kompetent zu dokumentieren und entsprechende Handlungsfelder
sicher zu erkennen.
Im Rahmen der Veranstaltung werden die Wirkungsweisen einzelner
Psychopharmaka bezogen auf spezifische Krankheitsbilder vorgestellt.
Termin
16.04.2015
Inhalte
Referent
Dr. Stefanie Gurk
▪ Welche Medikamente gehören zu den typischen Psychopharmaka?
▪ Wie wirken beispielsweise Antidepressiva, Antiepileptika, Neuroleptika, Beruhigungs- oder Schlafmittel?
▪ Überblick über typische Neben– und Wechselwirkungen der Psychopharmaka
▪ Erarbeitung eines Maßnahmenkataloges für den sicheren Umgang
mit Psychopharmaka unter besonderer Berücksichtigung behinderter Menschen
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Gebühr
125,00 €
Methoden
▪ Vortrag
▪ Interaktiver Vortrag mit Diskussion
▪ Film (Fallbeispiele)
51
Pflege, Medizin, Therapie
Kurs-Nr. 15-26
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kinaesthetics® - Gesundheit am Arbeitsplatz
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Termine
20.-22.04.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
24
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Jordan
Gebühr
375,00 €
Dieses Programm thematisiert die Entwicklung der Bewegungskompetenz zugunsten der individuellen Gesundheitsentwicklung und Produktivität im Beruf.
Körperliche Beschwerden stellen in vielen Berufsgruppen ein großes
Problem dar. Dies ist nicht nur der Fall, wenn schwere körperliche
Arbeit geleistet wird. Auch die Arbeit am Schreibtisch kann körperlich
belastend sein. Die Ursachen von Erkrankungen im Beruf hängen
einerseits mit den äußeren Arbeitsbedingungen zusammen.
Ausschlaggebend ist aber, wie der betreffende Mensch seinen Körper
bei der Verrichtung seiner Arbeit einsetzt. Dies ist vom einzelnen
Individuum abhängig und kann nur von ihm direkt beeinflusst
werden.
Kinaesthetics geht davon aus, dass eine nachhaltige Förderung der
Gesundheit und Produktivität am Arbeitsplatz durch die Entwicklung
der individuellen Sensibilität für die eigene Bewegung erreicht wird.
Es geht nicht darum, dass man von außen vorgegebene Regeln kennt,
sondern dass man bei der Arbeit selber merkt, wie man seine
Spannung beim Sitzen regulieren oder Gewicht ohne übermäßige Anstrengung über das eigene Skelett tragen kann.
In Kinaesthetics Gesundheit am Arbeitsplatz lernen die TeilnehmerInnen, auf ihre eigene Bewegung zu achten und diese von sich aus bewusst und vielfältig an die Funktionen ihrer Anatomie und an ihre
Arbeitsbedingungen anzupassen. Die Entwicklung der Bewegungskompetenz führt zu einer Verringerung von Erkrankungen und zu
einem erweiterten, produktiven Handlungsspielraum in beruflichen
Aktivitäten.
Weitere Inhalte siehe nächste Seite.
52
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Pflege, Medizin, Therapie
Inhalte
▪ Sensibel werden für die eigene Bewegung
▪ Konzept Interaktion
▪ Die Eigenschaften und Möglichkeiten meiner eigenen Anatomie
entdecken
▪ Konzept Funktionale Anatomie
▪ Bewegungsmuster verstehen
▪ Konzept Menschliche Bewegung
▪ Anstrengung und Konzentration im Berufsalltag
▪ Konzept Anstrengung
▪ Mein Verbesserungspotenzial im Berufsalltag
▪ Konzept Menschliche Funktion
▪ Die Umgebung aktiv gestalten
▪ Konzept Umgebung
Methoden
▪ Einzelerfahrung
▪ Die Beobachtung von Unterschieden in der eigenen Bewegung
anhand der verschiedenen Konzept-Blickwinkel
▪ Partnererfahrung
▪ Die Beobachtung von Unterschieden in der eigenen Bewegung
während der Interaktion mit einem anderen Menschen
▪ Anwendungserfahrungen
▪ Die Bearbeitung von konkreten Fragestellungen aus dem
Berufsalltag
▪ Planen und umsetzen des eigenverantwortlichen Lernprozesses im
Berufsalltag
▪ Dokumentieren und Auswerten des eigenen Lernprozesses
Nach erfolgreichem Abschluss des Grundkurses erhalten die Teilnehmer von Kinaesthetics Deutschland das Grundkurs-Zertifikat. Dieses ist
die Voraussetzung für die Teilnahme an einem Aufbaukurs Kinaesthetics Gesundheit am Arbeitsplatz.
53
Pflege, Medizin, Therapie
Kurs-Nr. 15-27
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Diabetes mellitus: Welche Konsequenzen hat diese Erkrankung für
den Betreuungs-/Pflegealltag?
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Termin
06.05.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dr. Stefanie Gurk
Gebühr
125,00 €
Der Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit, zählt zu den großen
Volkskrankheiten: In Deutschland ist jeder 13. Bundesbürger betroffen. Mit dem höheren Lebensalter steigt das Risiko an einem Diabetes zu erkranken ebenso wie bei Übergewicht und Bewegungsmangel.
Die Seminarveranstaltung wird Antworten auf folgende Fragen geben:
Worin unterscheidet sich ein Typ-1-Diabetes von einem Typ-2Diabetes? Welche Konsequenzen hat dies für den Betreuungsalltag?
Wie sieht die medikamentöse Therapie beim Diabetes aus? Worauf
sollte bei der Ernährung bei einer Diabetes-Erkrankung im Alltag
geachtet werden? Woran ist die Notfallsituation „Unterzuckerung“ zu
erkennen? Was gilt es, im Falle einer Überzuckerung zu tun?
Dieser Kurs richtet sich an diejenigen, die einen Einstieg in das Thema Diabetes mellitus suchen.
Inhalte
▪ Begriffsdefinition - Einteilung/Ursachen
▪ Klinische Symptome:
▪ zu Beginn der Erkrankung
▪ Spätkomplikationen – Welche Konsequenzen ergeben sich
für den Betreuungs-/Pflegealltag?
▪ Therapie des Diabetes mellitus
▪ Ernährung bei Diabetes:
▪ Allgemeine Regeln
▪ Wie sieht ein individueller Ernährungsplan aus?
Methoden
▪ Interaktiver Vortrag
▪ Gruppenarbeit
54
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-28
Pflege, Medizin, Therapie
Sturzprophylaxe oder: Wie nehme ich meinem Klienten die Angst
vor Bewegung?
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Über eine kurze Einführung in die Anatomie und Physiologie des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden die Kursteilnehmer
Einblick in den Expertenstandard Sturzprophylaxe erhalten.
Es folgt ein Exkurs in Maßnahmen, die zur Erhaltung der Mobilität
dienen, um darauf aufbauend mögliche Komplikationen bei eingeschränkter Mobilität herauszuarbeiten.
Über Balancetests und Gleichgewichtsübungen bekommen die Teilnehmer ein Gefühl für die vorher erarbeiteten Themengebiete
Inhalte
▪
▪
▪
▪
Anatomie/Physiologie des Bewegungsapparates
Exkurs zum Pflegestandard Sturzprophylaxe
Mobilität um Komplikationen zu verhindern
Übungen zur Wahrnehmung des eigenen Körpers
Termin
11.06.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Gabriele Akens
Gebühr
125,00 €
Methoden
▪
▪
▪
▪
Vortrag
Film
Gespräch
Partnerarbeit
55
Pflege, Medizin, Therapie
Kurs-Nr. 15-29
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Basale Stimulation - Erweiterungskurs
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Termine
11.-12.06.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Jordan
Gebühr
250,00 €
Hinweis
Die Teilnahme
am Erweiterungskurs Basale
Stimulation setzt
den Nachweis
des erfolgreich
abgeschlossenen
Grundkurses Basale Stimulation
voraus.
56
Basierend auf dem Grundkurs Basale Stimulation und den bisherigen
eigenen Erfahrungen im Umgang mit basalstimulierenden Angeboten
bei unterschiedlichen Klienten, beschäftigen wir uns mit speziellen
Angeboten für Menschen, die nicht oder nur wenig verbal kommunizieren können und/oder der Umwelt gegenüber nicht zugänglich
erscheinen. Alle Angebote werden wir in Eigen- und Partnererfahrung wahrnehmen. Da diese Angebote äußerst sensibel und abgestimmt angewendet werden müssen, sind Eigen- und Partnerübung
notwendig.
Die Bereitschaft zu diesen Übungen wird vorausgesetzt.
Inhalte
Insbesondere taktile, vestibuläre und rhythmische Angebote, die den
Eigenrhythmus der Menschen (Herzschlag/Atmung) aufnehmen, sind
für diesem Kurs geplant. Zudem wird vertiefendes Hintergrundwissen
vermittelt.
Methoden
▪
▪
▪
▪
Vortrag
Bearbeitung von Fallbeispielen
Eigenerfahrung
Partnerübung
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-30
Pflege, Medizin, Therapie
Umgang mit Spastiken - Hilfreiche Unterstützung
mehrfachbehinderter und alter Menschen
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Neu auftretend, vielleicht nach einem Schlaganfall oder schon viele
Jahre bestehend, haben Bewohner unterschiedliche Formen von Spastiken entwickelt. Spastiken bedeuten eine große Einschränkung der
Lebensqualität, Körperpositionen können nicht mehr eingenommen
werden oder das An- und Ausziehen fällt schwer.
Inhalte
▪ Theoretisches Verständnis von Spastiken
▪ Möglichkeiten zur Beeinflussung von Spastiken aus dem Bobath
Konzept und Kinaesthetics
▪ Viele praktische Übungen zum Thema Lagerung, spastiklösende
Bewegungsmuster, An- und Ausziehen etc.
▪ Die Fragen der Teilnehmer werden aktiv in die Kursgestaltung
einbezogen
Methoden
▪
▪
▪
▪
Vortrag
Gespräch
Demonstration
Eigenerfahrung und Partnerarbeit
Termin
18.09.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Jordan
Gebühr
125,00 €
Hinweis
Die Teilnehmer
sollten bequeme
Kleidung und
Wollsocken,
Schreibmaterial
und Isomatte/
Wolldecke mit-
57
Pflege, Medizin, Therapie
Kurs-Nr. 15-31
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Die fachkompetente Betreuung anfallskranker Menschen
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Termin
24.09.2015
9.00-13.00 Uhr
UE
5
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dr. Stefanie Gurk
Gebühr
70,00 €
Zielsetzung des Seminars ist das sichere Erkennen des Anfallsgeschehens und ein kompetenter Umgang mit Epilepsie-Patienten, der auch
psycho-soziale und pädagogische Aspekte berücksichtigt.
Im Rahmen der Seminarveranstaltung erwerben Sie Grundkenntnisse
zum Krankheitsbild "Epilepsie". Was ist eine Epilepsie-Erkrankung,
was passiert während eines Anfalles im Gehirn? Welche Symptome
zeigt ein Patient mit einem epileptischen Anfall und wie sollte mit
dieser Notfallsituation umgegangen werden? Welche therapeutischen
Möglichkeiten bei einer Epilepsie-Erkrankung gibt es?
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Einführung
Epilepsie - Definition
Darstellung unterschiedlicher Anfallstypen
Vorgehen beim Anfall
Notfallsituation Status epilepticus
Therapeutische Möglichkeiten bei einer Epilepsie-Erkrankung
Methoden
▪ Vortrag
▪ Interaktiver Vortrag mit Diskussion
▪ Film (Fallbeispiele)
Man muss die Dinge so tief sehen, dass sie einfach werden.
Konrad Adenauer
58
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-32
Pflege, Medizin, Therapie
Kinaesthetics® - Lebensqualität im Alter
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen ab ungefähr 50 Jahren
Dieses Programm thematisiert die Entwicklung der Bewegungskompetenz zugunsten der individuellen Gesundheitsentwicklung und Lebensqualität im Alter.
Die Vorstellung des Alters ist oft mit der Befürchtung verbunden, dass
es zu Beschwerden, Gebrechlichkeit und einer Einbuße an Lebensqualität führt. Alte Menschen müssen aber nicht zwingend steif und unbeweglich werden. Wie ein Mensch altert, steht in engem Zusammenhang mit seinem aktuellen alltäglichen Bewegungsverhalten und
seiner persönlichen Bewegungsgeschichte.
Aus der Sicht von Kinaesthetics können Bewegungsmuster ein Leben
lang verfeinert, gelernt oder verlernt werden. Oft lässt sich bei älteren
Menschen eine Verarmung dieser Muster feststellen, die auf (Ver-)
Lernprozessen beruht. Aus dieser Perspektive hat „lebenslanges Lernen“ nicht nur eine kognitive, sondern auch eine körperliche und
gesundheitsrelevante Bedeutung. Menschen jeden Alters können ihre
Bewegungskompetenz weiterentwickeln und dadurch ihre Lebensqualität positiv beeinflussen. Bewegungskompetenz meint mehr als nur
Beweglichkeit, Muskelkraft oder Fitness. Der Begriff bezeichnet den
kreativen und angepassten Umgang mit den eigenen Bewegungsmöglichkeiten.
In Kinaesthetics Lebensqualität im Alter lernen die Teilnehmer, durch
die bewusste Aufmerksamkeit auf die
eigene Bewegung ihre Wahrnehmung zu sensibilisieren, in alltäglichen
Aktivitäten die eigenen
Bewegungsmöglichkeiten neu zu entdecken und ihr Leben aktiv, gesund und selbstständig zu gestalten.
Termine
28.-30.09.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
24
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Jordan
Gebühr
375,00 €
Weitere Inhalte siehe nächste Seite.
59
Pflege, Medizin, Therapie
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Sensibel werden für die eigene Bewegung
Konzept Interaktion
Die Möglichkeiten der eigenen Anatomie entdecken
Konzept Funktionale Anatomie
Bewegungsmuster verstehen
Konzept Menschliche Bewegung
Mit weniger Kraft mehr bewirken
Konzept Anstrengung
Mein persönlicher Entwicklungsprozess
Konzept Menschliche Funktion
Die Umgebung aktiv gestalten
Konzept Umgebung
Methoden
▪ Einzelerfahrung
▪ Lenken der Aufmerksamkeit auf Unterschiede in der eigenen
Bewegung anhand der Konzept-Blickwinkel
▪ Partnererfahrung
▪ Wahrnehmen von Unterschieden in der eigenen Bewegung
während der Interaktion mit einem anderen Menschen
▪ Anwendungserfahrung
▪ Bearbeiten von persönlichen Fragestellungen aus dem Alltag
▪ Planen und Umsetzen des eigenverantwortlichen Lernprozesses im
Alltag
▪ Dokumentieren und Auswerten des eigenen Lernprozesses
60
Alter und Behinderung
61
Alter und Behinderung
Kurs-Nr. 15-33
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Verhaltensauffälligkeiten als Symptome der Demenz erkennen und
fachkompetent im Betreuungsalltag reagieren
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Die Fortbildung vermittelt Wissen zu unterschiedlichen Symptomen
der Demenz und zu den pflegetherapeutischen Möglichkeiten, um im
Betreuungsalltag angemessen auf die Symptome der Demenz zu rea9.00-16.30 Uhr
gieren.
Sie lernen unterschiedliche Symptome in Bezug auf Verhalten und
UE
Emotionalität kennen und erhalten einen Überblick über pflegethera8
peutische Maßnahmen, die spezifische Symptome der Demenz abmilOrt
dern können. Was gilt es zu tun, wenn die Symptome der Demenz
Essen,
Tagungszentrum fortbestehen und fortschreiten? Wir werden klären, welchen Stellenwert Coping-Strategien auch für dementiell veränderte Menschen
im Hotel Franz
haben.
Referent
Neben der Wissensvermittlung bietet die Seminarveranstaltung auch
Dr. Stefanie Gurk
Raum, um gemachte Erfahrungen oder Problemsituationen aus dem
Gebühr
Betreuungsalltag einzubringen.
125,00 €
Inhalte
Termin
12.03.2015
▪ Einführung
▪ Darstellung der klinischen Symptomatik
▪ Menschen mit geitiger Behinderung und Demenz:
Besonderheiten
▪ Erläuterung von pflegetherapeutischen Maßnahmen und Indikationen bzw. situationsbezogenen Anwendungsmöglichkeiten
▪ Medikamentöse Therapie (Antidementiva/Neuroleptika)
Methoden
▪ Vortrag
▪ Diskussion von Fallbeispielen
▪ Filmsequenzen
62
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-34
Alter und Behinderung
„Home, sweet Home“ - Wohnbedürfnisse von Menschen mit einer
Demenz
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Mit der wachsenden Zahl hochaltriger Menschen steigt auch die Anzahl von Demenzerkrankungen und damit der Bedarf an geeigneten
Wohn- und Betreuungsangeboten für die Betroffenen. Menschen mit
leichter Demenz können bei guter Unterstützung und einer Anpassung des Wohnumfeldes noch längere Zeit selbständig zu Hause leben. Mit dem Fortschreiten der Demenz nähert sich allerdings der
Zeitpunkt, an dem sie auch bei guter ambulanter Unterstützung und
funktionierendem sozialen Netzwerk nicht zu Hause bleiben können.
Sobald sie sich selbst oder dritte Personen gefährden, von ihrer Umgebung nicht mehr toleriert werden oder vereinsamen, wird der Umzug in ein Heim oder eine betreute Wohngemeinschaft notwendig.
Termin
23.03.2015
In der Begleitung von Menschen mit einer Demenz ist ein Ziel, den
unterschiedlichen Bedürfnissen dieser Personengruppen Rechnung zu
tragen und möglichst differenzierte Angebote für die Betreuung und
die besonderen Lebensumstände zu entwickeln und zu fördern.
Referent
Gabriele
Bötticher
Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Bedeutung der Wohnform für
die Begleitung dementiell erkrankter Menschen sowie Settings für
Wohnen und Betreuung.
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Gebühr
125,00 €
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Zeitreise: Wandel der Versorgungsstrukturen
Möglichkeiten und Ziele der Quartiersentwicklung
Wohlfühlort zu Hause – So vertraut wie möglich!
In Gemeinschaft wohnen – die Demenz-WG
Leben in der Pflegeoase
Vom I-pad bis zur sprechenden Fußmatte – nützliche und nutzbare
Technik
▪ Farben wirken – gezielte Farbgestaltung in Wohnräumen für Menschen mit einer Demenz
Methoden
Diskussion, Gruppenarbeit, Vortrag, Erfahrungsaustausch
63
Alter und Behinderung
Kurs-Nr. 15-35
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
„Ich freu` mich“ - Zur Betreuung von älteren Menschen mit
geistiger Behinderung
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Termin
16.04.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Petra Fiedler
Gebühr
125,00 €
Wie gelingt es den Alltag für ältere Menschen mit geistiger Behinderung so zu gestalten, dass er sowohl für die Betroffenen als auch für
die Mitarbeiter/innen viele freudige Momente enthält? Bei Älteren
mit geistiger Behinderung funktionieren viele bewährte Methoden
der Altenarbeit nicht. Dafür verfügen Menschen mit geistiger Behinderung über andere Ressourcen: Spontanität, Offenheit, Freude an
Rhythmus, Bewegung und Musik. Dieses Potential gilt es zu fördern
und aufzugreifen. Das Seminar vermittelt hierzu leicht umsetzbare
Ideen für die Praxis. Vor allem über das Medium Spiel lernen die Teilnehmer/innen vielfältige Möglichkeiten kennen, wie sie ein gelingendes Miteinander fördern können.
Inhalte
▪ Die Lebenssituation älterer Menschen mit geistiger Behinderung
▪ Sensibilität entwickeln für Menschen mit geistiger Behinderung
und Demenz
▪ Bewusstsein entwickeln, was für eine gelingende Kommunikation
mit den Betroffenen von Bedeutung ist
▪ Über Musik und Spiel geeignete Angebote für die Betroffenen entwickeln
Methoden
▪
▪
▪
▪
▪
64
Einsatz von Spielen
Gruppenarbeit
Einzelarbeit
Gruppendiskussion
Ideenbörse
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-36
Alter und Behinderung
Altern als Veränderungsprozess - Konsequenzen im Umgang mit
älteren Bewohnern/Klienten
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Im Rahmen dieses Workshops setzen Sie sich empathisch mit den
unterschiedlichen Aspekten des Älterwerdens auseinander und gehen
der Frage nach, wie ein Betreuungsalltag aussehen kann, der sich an
den alter(n)sbedingten Veränderungen und damit auch an den geänderten Bedürfnissen eines älteren Menschen mit geistiger Behinderung orientiert. Zunächst lernen sie einige gerontologische Ansätze
wie Alterstheorien und Modelle zum Altern kennen. Gemeinsam werden wir die Frage beantworten, inwieweit diese Modelle auf einen
Menschen mit geistiger Behinderung übertragbar sind. Ebenso gilt es,
die Kompetenzen kennenzulernen, die für ein "erfolgreiches Altern"
notwendig sind.
Ein interaktiver Teil des Workshops bietet jedem Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Erfahrungen bezüglich des biologischen Alterungsprozesses zu sammeln. Im letzten Teil des Workshops erarbeiten die Teilnehmer konkrete Handlungsoptionen für den Betreuungsalltag von
Menschen, die in der (mit der) Behinderung alt werden.
Termin
18.06.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dr. Stefanie Gurk
Gebühr
125,00 €
Inhalte
▪ Einführung
▪ Gerontologische Inhalte wie der soziale Alterungsprozess und der
psycholog. Alterungsprozess
▪ Entwicklungspsychologische Modelle
▪ Konzept des erfolgreichen Alterns
▪ Kognitives Umstrukturieren
▪ Organisatoren
▪ Selbsterfahrung im Handicap-Dress®: Wie fühlt sich Alter im Alltag
an?
▪ Menschen mit geistigen Behinderungen: Wie definiert sich Lebensqualität im Alter? Welche Handlungsoptionen für den Betreuungsalltag ergeben sich?
Methoden
▪
▪
▪
Vortrag
Rollenspiel
Gruppenarbeit
65
Alter und Behinderung
Kurs-Nr. 15-37
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
„Weißt du noch?“ - Den Erinnerungsschatz von Menschen mit
Demenz heben
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Termin
17.09.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Petra Fiedler
Gebühr
125,00 €
Das Langzeitgedächtnis ist bei Menschen mit Demenz noch lange erhalten. Es birgt einen großen Schatz an Erinnerungen, guten wie
schlechten. In der Fortbildung lernen Betreuungskräfte, wie sie die
guten Erinnerungen des alten Menschen wecken und darüber
sein Wohlbefinden fördern können. Dabei helfen unterschiedliche Medien: Geschichten, Gegenstände, Spiele und Fotos. Die Teilnehmer/
innen lernen auch, wie sie mit schmerzhaften und traurigen Erinnerungen des alten Menschen umgehen können. Der
verantwortungsvolle Umgang mit biografischen Inhalten ist außerdem
ein Thema.
Das Aufleben von Erinnerungen hilft der Person mit Demenz, ihre
Identität zu erhalten. Das Identitäts-Bedürfnis zählt zu den fünf
Grundbedürfnissen, die Tom Kitwood bei Menschen mit Demenz festgestellt hat.
Das Seminar vermittelt, wie Erinnerungsarbeit mit einfachen Mitteln
ganz praktisch Bestandteil des Betreuungsalltags und der Tagesstruktur werden kann.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
Das Identitätsbedürfnis von Menschen mit Demenz verstehen
Methoden der Erinnerungsarbeit
Kompetenter Umgang mit schmerzhaften Erinnerungen
Verantwortungsvoller Umgang mit biografischen
Kenntnissen
▪ Erinnerungsarbeit im Betreuungsalltag verankern
Methoden
▪
▪
▪
▪
▪
66
Einsatz von Spielen
Gruppenarbeit
Einzelarbeit
Gruppendiskussion
Ideenbörse
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-38
Alter und Behinderung
Kommunikation und Körpersprache bei Demenzerkrankten
Mitarbeiter in der Alten- und Behindertenhilfe
Demenz ist ein Prozess, der therapeutisch entschleunigt werden
kann. Die Kommunikation durch gezielt eingesetzte Körpersprache
gibt Ihnen diese Möglichkeit in der Kurzeitpflege.
Der andere Schlüssel zum Patienten sind nonverbale Signale, die von
Mensch zu Mensch ausgesendet werden. Das Erkennen körpersprachlicher Signale der Patienten und deren Deutung schafft Sicherheit.
Körpersprache zu deuten wird erlernt und bewusst gemacht.
Die Teilnehmer des Seminars erhalten einen Einblick in die Möglichkeiten, Körpersprache kreativ nutzbar zu machen. Jede/r kann Körpersprache neu erfahren.
Therapeutischer Humor in der Betreuung dementer Menschen ist ein
wichtiger Bestandteil der Kommunikations- und Therapiemethoden.
Humortherapeutische Ansätze nehmen Ängste und schaffen
Vertrauen.
Die Teilnehmer entwickeln Strategien, um Ventile für Ärger und Wut
im Konflikt mit dem Patienten mit Verständnis und Respekt zu
begegnen.
Termine
07.-08.05.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Paul
Gebühr
250,00 €
Die Zielsetzung des Seminars ist es, Körpersprache in ihrem nonverbalen Charakter zu erfahren, zu verstehen und erfolgreich umzusetzen sowie therapeutischen Humor in der Pflege zu integrieren, Vertrauen und Sicherheit zu schaffen und den Bedürfnissen des zu pflegenden Menschen entgegen zu kommen.
67
Herausforderndes Verhalten
68
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-39
Herausforderndes Verhalten
Wenn aus eingeschränkter Kommunikation Aggressionen
entspringen
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Bei stark behinderten Menschen, welche in ihrem verbalisieren oder
in ihrer verbalen Kommunikationsfähigkeit stark eingeschränkt sind,
erleben wir oft aggressives Verhalten.
Diese Aggressionen scheinen in vielen Situationen unbegründet und
können dementsprechend nicht nachvollzogen werden. Das Betreuungspersonal ist ihnen oft hilflos ausgeliefert.
Welchen Stellenwert haben Aggressionen für die aggressiven Menschen? Verstehen wir sie als einen Ausdruck, eine Kommunikation
oder werden sie als eine Provokation oder eine wegzutherapierende
Verhaltensauffälligkeit bewertet?
In diesem Seminar werden wir uns mit der Kommunikation, den verschiedenen Kommunikationswegen und der Wichtigkeit der Kommunikation für das emotionale Erleben beschäftigen. Danach wird das
aggressive Verhalten bei geistig behinderten Menschen neu definiert, verstanden und dementsprechend Handlungsschemata für einen gelungenen Umgang mit aggressiven Menschen bei eingeschränkter Kommunikation entwickelt.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Was ist Kommunikation?
Die vier Seiten einer Botschaft nach Schulz von Thun
Die Kommunikation in der Transaktionsanalyse
Die Bedeutung der Kommunikation für das emotionale Erleben
Die geistige Behinderung neu definieren und verstehen
Aggressionen definieren und verstehen
Umgang mit Aggressionen: Prävention ist effektiver als
Krisenintervention
▪ Alternative Kommunikationsmethoden entwickeln
Termine
17.-18.03.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Hinweis
Sie werden gebeten, Material
(aktuelle Lebenssituation,
Biografie, Familiengeschichte,
Symptomgeschichte...) vorzubereiten, um
den Inhalt dieser
Fortbildung anhand praktischer
Fallbeispiele
erörtern zu können.
69
Herausforderndes Verhalten
Kurs-Nr. 15-40
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation und Gesprächsführung bei Menschen mit
(geistiger) Behinderung
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termine
04.-05.05.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Ilke Santen
Gebühr
300,00 €
Häufig kommen Mitarbeiter von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung an ihre Grenzen, da sich gegenseitiges Verstehen und Verstanden werden schwierig gestaltet. Persönliche Muster, Teufelskreise
sowie Wahrnehmungsfallen entwickeln sich zu Bremsblöcken innerhalb
einer teilhabeorientierten Kommunikation.
Diese gilt es mit Hilfe von Fallbeispielen zu hinterfragen und durch die
Anwendung unterschiedlicher pädagogischer Theorien sichtbar zu machen und aufzulösen.
Inhalte
▪ Die persönliche Komfortzone und ihre Auswirkung
▪ Anwendung unterschiedlicher pädagogischer Theorien und Konzepte
(Riemann-Thomann-Modell, Maslowsche Bedürfnispyramide, Teufelskreis-Modell, Entwicklungsstufenmodelle etc.)
▪ Übungen zum klaren Ausdruck und „leichter Sprache“
▪ Konsekutive Dialoge führen
▪ Erkennen von Wahrnehmung sowie Wahrnehmungsfallen
▪ Nonverbale Kommunikation verstehen
▪ Grundzüge der „gewaltfreien Kommunikation“
Methoden
▪ Input-Phasen
▪ Arbeitsgruppen & Bearbeitung von Fallbeispielen der Teilnehmer
▪ Übungseinheiten
70
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-41
Herausforderndes Verhalten
Hilfreiche Konzepte bei herausforderndem Verhalten - vernetzt
und praxisnah
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Immer häufiger kommen Mitarbeiter von Einrichtungen für Menschen
mit Behinderungen in der Begleitung von Menschen mit herausforderndem Verhalten an ihre Grenzen. Durchdachte Konzepte versagen,
Teufelskreise beginnen, die Beteiligten fühlen sich hilflos und
manchmal ohnmächtig.
In diesem Seminar werden wir unterschiedliche Konzepte aus der Pädagogik und Psychologie personenzentriert miteinander vernetzen,
um ein teilhabeorientiertes Einzelfallkonzept anhand eigener Praxisbeispiele zu entwickeln.
Parallel dazu werden wir uns mit der Frage auseinandersetzen, wie
Rahmenbedingungen verändert werden können. Ebenso wird es um
die eigene Rolle in der Anleitungstätigkeit gehen.
Inhalte
▪ Die eigene pädagogische Komfortzone und ihre Auswirkungen
▪ Leitfadenarbeit zu eigenen Fallbeispielen aus der Einrichtung
▪ Anwendung unterschiedlicher Theorien und Konzepte (RiemannThomann-Modell, fight-or-flight-Response, diadeesk, Maslowsche
Bedürfnispyramide, Entwicklungsstufenmodelle etc.)
▪ Ableitungen zur (Um-)Gestaltung von Rahmenbedingungen und
individuellen Konzepten
▪ Nähe und Distanz – die Notwendigkeit angemessener Grenzen
▪ Reflexion der eigenen Rolle und Ableitungen
Termine
07.-08.05.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Katja LiggesDlugi
Gebühr
300,00 €
Methoden
▪ Input-Phasen
▪ Arbeitsgruppen & Bearbeitung von Fallbeispielen der Teilnehmer
▪ Übungseinheiten
71
Herausforderndes Verhalten
Kurs-Nr. 15-42
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
„Der macht doch sowieso was er will!“ - Verhaltensauffälligkeiten
fordern uns heraus
Umgang mit Verweigerung, Provokationen, Unfreiwilligkeit und Fehlzeiten bei Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung, Lernbehinderung und bei Autismus.
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termine
19.-21.05.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
24
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
PD Dr. Ernst
Wüllenweber
Gebühr
405,00 €
Für alle Beteiligten (v.a. jedoch für die Mitarbeiter in der Praxis der
Behindertenhilfe) können aus Verhaltensauffälligkeiten Überforderung
und Stress resultieren. Es kommt daher nicht selten zu eskalierenden
und belastenden Problemsituationen. Diese Fortbildung wendet sich
diesen Problemsituationen praxisbezogen zu und versucht konkrete
Hilfen und Handlungsschritte aufzuzeigen.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Erklärungsansätze
Fallbezogene und einrichtungsbezogene Aspekte
Eckpunkte zur Bewältigung der Problematiken
Krisenprävention und -management
Führen von Konflikt- und Kritikgesprächen
Akutintervention / Eckpfeiler der Deeskalation
Bedeutung von Token-Ansätzen
Umgang mit eigenen Gefühlen
Bedeutung und Einsatz von Konsequenzen, Regeln, Grenzen, Verhaltensverträgen, etc.
Die Ziele des Seminars sind das Erlernen von Fachwissen und Konzepten, der Erwerb von praktischen Handlungskompetenzen sowie das
Gewinnen von Sicherheit mit den Problemstellungen und Herausforderungen.
Methoden
Vermittlung von Inhalten, Arbeitsgruppen, Übungen und
Rollenspiele, Bearbeitung von Fallbeispielen (der Teilnehmer)
72
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-43
Herausforderndes Verhalten
„Junge Wilde“, Systemsprenger“, „Grenzgänger“.
„Aber so richtig behindert, wie die hier so tun, bin ich nicht, ich
bin eigentlich normal.“
Lernbehinderte und Menschen mit herausforderndem Verhalten als
besondere Aufgabe für Wohneinrichtungen und Werkstätten.
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
In allen Bereichen der Behindertenhilfe verändern und erweitern sich
seit einigen Jahren die Personenkreise. Entgegen verschiedener Prognosen nimmt vor allem in den WfbM die Zahl der Werkstattmitarbeiter
kontinuierlich zu.
In diesem Rahmen suchen und finden immer mehr Menschen Aufnahme, die im Grenzbereich zwischen geistiger Behinderung und Lernbehinderung oder zur seelischen Behinderung gesehen werden. Diese
zumeist jungen Erwachsenen finden aufgrund unterschiedlicher Beeinträchtigungen und Problematiken keinen Zugang zu Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. In den WfbM
wird oft schlagwortartig von „Systemsprengern“ oder von den
„Jungen Wilden“ gesprochen.
Die Aufnahme dieser Personengruppe beinhaltet für die Einrichtungen
große und teils neue Herausforderungen, verschiedene Risiken, jedoch auch Chancen. Die Themen dieses Seminars verdeutlichen dies
auf folgenden Ebenen:
▪ Definition und Abgrenzung Geistige Behinderung, Lernbehinderung, seelische Behinderung
▪ Zentrale Probleme des Personenkreis
▪ Strukturelle und konzeptionelle Anpassung
▪ Anpassung der Qualifizierung und der Arbeitsangebote
▪ Gestaltung der Anfangssituation
▪ Orientierungsgespräch, Zukunftsplanung
▪ Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
▪ Führen von Kritik- und Konfliktgesprächen
Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung soll der erwähnte Personenkreis mit seinen Problemen und Bedürfnissen genauer erfasst und
beleuchtet werden. Es sollen die damit verbundenen Herausforderungen, Risiken aber auch mögliche Chancen aufgezeigt und diskutiert
werden. Es besteht die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen.
Termine
28.-30.10.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
24
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
PD Dr. Ernst
Wüllenweber
Gebühr
405,00 €
73
Herausforderndes Verhalten
Kurs-Nr. 15-44
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Auswege aus festgefahrenen Situationen - Eine Einführung in die
Methode Heijkoop
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termin
29.10.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Ingrid Elger
Gebühr
125,00 €
Jacques Heiikoop entwickelte in den Niederlanden eine Methode, die
Menschen mit Behinderungen und ihre Begleiter dabei unterstützt,
einen Ausweg aus festgefahrenen Betreuungssituationen zu entwickeln. Er setzt dabei verschiedene Instrumente ein und arbeitet mit
Video, um das „anders hinsehen“ zu unterstützen. Durch den veränderten Blick auf die Klienten ergeben sich neue Einsichten, die einen
Weg aus der festgefahrenen Situation ermöglichen.
Inhalte
Die Methode stellt Werkzeuge zur Verfügung, um die Ohnmacht in
schwierigen Betreuungssituationen zu überwinden und wieder Handlungsmöglichkeiten zu finden.
Reaktionen auf Problemverhalten sind dadurch bestimmt, was wahrgenommen wird und wie jemand gesehen wird.
Die Arbeit mit Video hilft dabei, im hier und jetzt, still zu stehen und
anhand der Videobilder bewusster wahrzunehmen, was passiert. Die
Erfahrung, in schwierigen Situationen Einfluss auf sich selbst und die
Umgebung nehmen zu können, stärkt das gegenseitige Vertrauen von
Klient und Begleiter und das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit.
Kennenlernen der Methode und der verschiedenen Instrumente. Erste
Erfahrungen mit der Methode „anders hinsehen“ sammeln.
Methoden
▪ Vorträge
▪ Übungen im Videobildern
▪ Praxisbeispiele
74
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-45
Herausforderndes Verhalten
Gegenübertragungen im intensiven pädagogischen Alltag
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Die eigentlichen belastenden Momente in „intensiven“ pädagogischen Feldern entstehen nicht allein in der Organisation des Alltags
sondern aus der hohen Emotionalität, die sich mit diesem Alltag verbindet. Häufig entsteht dort, wo dies nicht in Augenschein genommen wird, ein undurchdringbarer Wust aus Gefühlen, die bei negativen Vorzeichen (Wut, Genervt-sein, Angst, Hilflosigkeit) in OhnMacht und letztlich der Erörterung restriktiver Maßnahmen als scheinbar letzter möglicher Ausweg mündet.
Es ist Aufgabe der Profis, dies für sich, im Team und/oder mit Hilfe
von Supervision zu reflektieren.
Was machen wir jedoch damit? Der Vorgesetzte taugt nicht als Anlaufpunkt, denn wir glauben, es wird erwartet, dass ich damit umgehen kann. Ich muss schlicht besser „abschalten“. Zu Hause versteht
auch keiner. Ich soll keine Arbeit mit nach Hause nehmen. Bin ich
nicht hart oder „professionell“ genug, wenn ich Gefühle zulasse?
Termin
28.05.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Michael Blinzler
Gebühr
125,00 €
Die Veranstaltung beleuchtet das Thema von unterschiedlichsten Seiten und entwickelt Vorschläge, wie eine Auseinandersetzung mit dem
Thema „Gegenübertragungen“ den Alltag an vielen Stellen gewinnbringend verändern kann
Weitere Inhalte siehe nächste Seite.
75
Herausforderndes Verhalten
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Inhalte
Mit Hilfe heutiger Theorie über diese zwischen Menschen stattfindende, in unserer Arbeit mit Menschen mit sogenannten
„Herausfordernden Verhaltensweisen“ aber sehr intensiven Emotionalität, können wir konstruktiv und gewinnbringend in jedweden Momenten des Alltags handlungsfähig bleiben. Doch Handlungsfähigkeit ist
im Kontext sehr schwieriger Betreuungssituationen nicht allein eine
Frage der Reflexion. Vielmehr stellt sich die Frage, wie wir ein stabiles
System aufstellen, das in der Lage ist, mit Emotionalität umzugehen
und an konstruktiven Lösungen orientiert bleibt, obwohl wir wissen,
dass das Alltagsgeschäft regelhaft alle vorhandenen Ressourcen verschlingt. Das Thema der „Gegenübertragungen“ eröffnet uns dabei
einen höchst wichtigen Blickwinkel, der bisher in der Behindertenhilfe
noch nicht Fuß gefasst hat.
Methoden
Im Workshop soll der theoretische Zugang zum Thema kurz vorgestellt
werden, um im Anschluss Alltagserfahrungen anhand verschiedener
(u.a. systemischer) Blickwinkel gemeinsam zu betrachten.
Wir werden im Plenum und in Kleingruppen ziel-, praxis- und prozessorientiert mit Hilfe von Praxisbeispielen und bereits vorhandenen
Konzepten eigene Praxisfelder bearbeiten und sehen, welche Chancen
sie bergen und welche Fallen sie uns auftun.
„In einem ver-rückten System sind die Regeln so etabliert, dass sich
jeder zu seinem eigenem Schutz so verhält, dass das System erhalten
bleibt, vor dem er sich schützen muss.“
(Wiese)
76
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-46
Herausforderndes Verhalten
Bausteine der Krisenintervention
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Menschen, die in der sozialen Arbeit auf Menschen treffen, die sich in
krisenhaften Lebenssituationen befinden, kennen aus dieser Arbeit
Gefühle von Wut, Angst, Verzweiflung und vor allem Hilflosigkeit. In
diesem weiten Feld von Krisenintervention bin ich stets aufgefordert,
Gefühle eines Gegenübers aushalten zu können und mich den eigenen
zu stellen, um meine Handlungsfähigkeit nicht zu riskieren. Wie sage
ich dem Gegenüber dass ich mich von ihm nicht kränken oder verletzen lasse, aber verlässlich für ihn da bin?
Inhalte
▪ Wie schütze ich mich?
▪ Wie erschließe ich mir die Situation des Gegenübers?
▪ Wie trete ich in Beziehung, wenn das vordergründig sehr schwer
ist oder sogar abgelehnt wird?
▪ Wie erarbeiten wir im Team einen Krisenplan?
▪ Wie verhalten wir uns in Momenten von Eskalation oder drohender
Eskalation?
Termin
29.05.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Michael Blinzler
Gebühr
125,00 €
Das Seminar spricht ausdrücklich Mitarbeiter und Leitungen aus allen
pädagogischen und pflegerischen Arbeitsfeldern an. Denn was auf
den ersten Blick völlig unterschiedliche berufliche Zusammenhänge
sind, kommt im Kontext von Krisenintervention wieder zusammen –
in der Not und den Ängsten der Menschen.
Methoden
Perspektiven aus Theorie und Praxis verbinden sich mit eigenen Praxiserfahrungen. Wir arbeiten z.T. introspektiv und immer praxisorientiert, reflexiv und analytisch, mit Stift und Zettel und mit Herz und
Verstand.
77
Wohnen
78
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-47
Wohnen
„Immer Stress mit den Eltern“ - Wie man kooperativ mit
Angehörigen von Menschen mit Behinderung zusammenarbeitet
Mitarbeiter der Behindertenhilfe
Pädagogische Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, die Selbstbestimmungsbedürfnisse von Menschen mit Behinderungen, die Wünsche und Sorgen der Angehörigen sowie ihre pädagogischen Ziele zu
vereinbaren. Dies führt häufig zu Konflikten:
Eltern sehen ihre Kinder nicht ausreichend betreut, pädagogische
Fachkräfte möchten Menschen mit Behinderungen altersentsprechend
fördern, Eltern stehen diesen Ablöseprozessen hingegen kritisch gegenüber.
Mit Hilfe von Coaching- und systemischen Methoden soll ein anderes
Bewusstsein für diese Familiensysteme geschaffen werden. Konkrete
Hilfestellungen für eine bessere Kooperation werden erarbeitet.
Termine
12.-13.11.2015
Inhalte
Referenten
Christina Dick
Nora Giesbert
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Methodenkoffer für schwierige Gespräche
Entwicklungsphasen in Familien
Trauermodell bei der Annahme von Behinderung
Verschiedene Rollen von Eltern als gesetzlicher Betreuer,
Therapeut und Pfleger ihrer Kinder
Finanzielle Abhängigkeit der Eltern von Pflegegeldern
Überforderung und Misshandlungen in Familien
Ablöseprozesse gestalten mit Hilfe von Ritualen
Rolle der pädagogischen Fachkräfte
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Gebühr
250,00 €
Methoden
▪
▪
▪
▪
▪
Wissensvermittlung
Fallbeispiele
Arbeitsgruppen
Systemische Techniken z.B. Familienaufstellungen
Coachingmethoden
79
Wohnen
Kurs-Nr. 15-48
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
„Mit allen Sinnen trauern“ - Trauerbegleitung im Wohnbereich
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termine
22.-24.04.2015
Jeweils
9.30-16.30 Uhr
UE
24
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Die Arbeit in sozialen Einrichtungen ist eine verantwortliche Tätigkeit.
In ihrem Arbeitsalltag begegnen den Mitarbeitern auch junge Menschen, die schwer krank sind und sterben - manchmal plötzlich,
manchmal nach langer Krankheit.
Die Mitarbeiter werden mit dieser Erfahrung zurecht kommen müssen.
Sie sind betroffen und traurig und sollen den anderen Menschen in der
Wohngruppe oder in der Schulklasse weiterhin zur Seite stehen. Das ist
eine schwere Aufgabe, denn die Anforderungen an die Mitarbeiter an
Aufmerksamkeit und emotionaler Begleitung
gehen hier über das normale Maß hinaus.
▪ Wie kann das gehen?
▪ Welche Vorstellungen haben Kinder und Jugendliche mit und ohne
Referenten
Behinderung von Tod und Sterben und wie geben sie ihrer Trauer
Annette Wagner,
Ausdruck?
Karin Klemt
▪ Wie kann ich die Betroffenen stützen und angemessen in ihrer TrauGebühr
er begleiten?
375,00 €
▪ Wohin mit meinen Gefühlen, wenn ich für andere da sein muss?
▪ Welchen Raum kann ich meiner Trauer im beruflichen Rahmen geben?
▪ Wie sieht mein eigenes Bild von Sterben, Tod und Trauer aus?
Die Referentinnen möchten im Seminar diesen und weiteren aufkommenden Fragen mit den Teilnehmenden nachgehen. Dabei können in
der gemeinsamen Auseinandersetzung die Teilnehmenden eigene Lösungswege aufspüren und ausprobieren. Es wird Theorie vermittelt und
mit Wahrnehmungsübungen und Selbstreflexion gearbeitet.
80
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-49
Wohnen
„Eigentlich möchte ich, aber ich weiß nicht wie!“ - Die Krux mit
der Selbstbestimmung
Mitarbeiter in Wohneinrichtungen
Selbstbestimmung ist vor allem im Umgang mit Menschen mit hohem
Unterstützungsbedarf und herausfordernden Verhaltensweisen mit
vielen Fragen verbunden: Wie viel Selbstbestimmung ist möglich? Gibt
es Grenzen? Welche Voraussetzungen sind für ein selbstbestimmtes
Leben erforderlich?
Eins unserer grundlegenden Bestrebungen ist es, in unserem Leben
möglichst selbstbestimmt ein hohes Maß an persönlichem Wohlbefinden zu erreichen. Selbstbestimmung erfolgt im Wesentlichen im sozialen Miteinander, durch die Resonanz des anderen. Eine wichtige Voraussetzung für die Entfaltung und Entwicklung notwendiger Kompetenzen für ein möglichst selbstbestimmtes Leben ist ein haltgebendes, überschaubares Umfeld
Diese Maxime gilt insbesondere für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und mit herausfordernden Verhaltensweisen. Nicht selten
sind sie einerseits in ihren persönlichen Möglichkeiten zu selbstbestimmtem Handeln eingeschränkt und andererseits aufgrund ihrer
Lebenssituation mit institutionellen und personellen Vorgaben und
Abhängigkeiten konfrontiert.
Doch welche Bedingungen muss ein tragfähiges Umfeld erfüllen, um
ein „Konzept Lebensqualität“ zu entwickeln, das objektive Lebensund Wohnbedingungen und subjektive Zufriedenheit integriert?
Termin
11.05.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Rudy
Gebühr
125,00 €
Inhalte
▪
▪
▪
▪
Gesetzliche Grundlagen von Selbstbestimmung
Voraussetzungen zum selbstbestimmten Handeln
Selbstbestimmung und Abhängigkeit
Möglichkeiten und Grenzen zu selbstbestimmtem Handeln in stationären Wohneinrichtungen, Strukturen und Abläufe
▪ Kompetenzentwicklung durch Schaffung individueller Lernfelder
▪ Kriterien für ein tragfähiges Umfeld
Ziel des Seminars ist es, Kriterien und Umsetzungsmöglichkeiten zu
selbstbestimmten Handeln des Bewohners zu entwickeln und zu reflektieren. Die theoretischen Inhalte werden durch Übungen und Praxisbeispiele vertieft.
81
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Wohnen
Kurs-Nr. 15-50
Ambulant betreutes Wohnen - Selbstbestimmung zwischen
Überfürsorge und Verwahrlosung
Mitarbeiter im ambulant betreuten Wohnen
Termine
21.-22.08.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Rudy
Gebühr
250,00 €
Der Erfolg des ambulant betreuten Wohnens ist für die Klienten und
Ihre Mitarbeiter eng mit der Frage nach Selbstbestimmung verbunden.
Wie viel ist möglich, was ist dem Klienten zuzumuten? Wann ist der
Mitarbeiter gefragt? Antworten können nur individuell gegeben werden. Dennoch: Je kompetenter, eigenständiger und professioneller der
Mitarbeiter seine Beratungsrolle umsetzt, desto erfolgreicher und zufriedener kann der Klient in seiner Wohnung leben. Die hierfür umfassende Betrachtung des Aufgabenbereichs der Mitarbeiter gliedert sich
u.a. in:
▪ Grundlagen: rechtliche Aspekte, Selbstbestimmung und Teilhabe,
Unterschiede stationär/ambulant,
▪ Persönlichkeitsprofile: Anforderungsprofil entwickeln, persönliche
Stärken und Handlungsstrategien erkennen, entwickeln
▪ Gestaltung von Klientenkontakten: Vernetzung, Zeitmanagement,
Hilfeplanung
▪ Hilfeplanung managen: Kundenorientierung, Zielformulierung und erreichung
▪ face to face: Kontrakte, ressourcenorientiertes Handeln und Selbstbestimmung, Krisenfahrplan
Ziele des Seminars sind die Entwicklung des eigenen beruflichen
Selbstverständnisses und der Rolle sowie die Erlangung von Handlungssicherheit durch Wissen um gesetzliche und inhaltliche Grundlagen.
Methoden
Die theoretischen Inhalte werden durch Übungen und Praxisbeispiele
vertieft.
82
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-51
Wohnen
Gelungene Fallbesprechungen - es gibt nicht nur eine Sichtweise
und eine Lösung
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Fallbesprechungen sind ein bewährtes Instrument, um Fragestellungen zu einer Person, einer Gruppe oder Situation zu Erörtern und
Lösungen für ein weiteres gemeinsames Vorgehen zu finden, sie können auch eine Grundlage für die fachliche Begründung im Hilfeplan
bieten.
Dabei ist das Finden eines gemeinsamen Konsens nicht selten ein
schwieriges, manchmal ein scheinbar unlösbares Unterfangen.
Die Betrachtung einer Fragestellung ist geprägt von persönlichen
Vorstellungen und Prioritäten, Normen und Werten, Sympathien,
Antipathien. Sie beeinflussen mehr oder minder deutlich die Problembearbeitung bzw. Lösungsfindung. Nicht selten tauchen mehrere
miteinander konkurrierende Lösungsansätze auf.
Erschwert wird eine Fallbesprechung, wenn keine klaren Vorgaben zu
Besprechungsmodalitäten und dem Verlauf vorhanden ist. Das Ergebnis der Fallbesprechung ist dann eine Problembeschreibung ohne
Lösung oder es bleibt alles, wie es ist.
Termin
11.09.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Rudy
Gebühr
125,00 €
Hinweis
Gelungene Fallbesprechungen sind lösungs-, ressourcenorientiert und Das Seminar kann
als Reihe mit den
systemorientiert. Sie lassen unterschiedliche Wahrnehmungen und
Seminaren
Vorstellungen zu und folgen einem roten Faden.
„Das ist alles kein
Hexenwerk“ Weitere Inhalte siehe nächste Seite.
Hilfeplan und
Metzlerverfahren
(15-52) und
„Kein Hilfeplan
ohne Ziele“ - die
S.M.A.R.T.Methode (15-53)
oder als Einzelseminar gebucht
werden.
83
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Wohnen
Inhalte
▪ Systemische Grundlagen:
▪ Jeder hat seine eigene Wirklichkeit und seine eigenen Handlungsmuster
▪ Alles Handeln macht Sinn für den Handelnden
▪ Probleme sind individuelle Konstrukte
▪ Systemisches Denken ist zielorientiert
▪ Das vier Schritte Modell:
▪ Mut zum Bewahren
▪ Mut zur Veränderung
▪ Mut zur Kombination
▪ Mut zu ganz Neuem
▪ Systemische Fragetechniken
▪ Skalenfrage
▪ Wunderfrage
▪ Durchführung einer lösungsfokussierten Fallbesprechung:
▪ Organisation und Durchführungsrahmen
▪ Fragestellung - und Situationsschilderung
▪ Zielformulierung
▪ Kontextklärung
Die Vermittlung theoretischer Inhalte erfolgt unter Bezugnahme der
persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer und wird durch Übungen
und Praxisbeispiele vertieft.
84
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-52
Wohnen
„Das ist alles kein Hexenwerk“ - Hilfeplan und Metzlerverfahren
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Individuelle Hilfeplanung und die Einstufung nach Metzler gehören
zu unserem Arbeitsalltag. Doch wie soll man einen Menschen, den
man schon z.T. lange begleitet, beschreiben und seinen Hilfebedarf
darstellen? Oder aber, wie soll ein Hilfeplan erstellt werden, wenn
der Mensch mit Behinderung nicht in der Lage ist daran aktiv teilzunehmen?
Termin
02.10.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Vielfach werden Leistungen, die eigentlich dem Hilfebedarf des einzelnen zugeschrieben werden müssten, als selbstverständlich angesehen oder gar nicht als erbrachte Leistung erkannt und damit auch
nicht benannt.
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Im schlimmsten Fall werden Einstufungen oder beantragte Fachleistungsstunden vom Kostenträger nicht anerkannt – Leistungskürzungen sind die Folge.
Referent
Dagmar Rudy
Der von Seiten des LVR entwickelte IHP 3 basiert auf Erkenntnissen
der ICF und ist in seiner Systematik daran angelehnt. Das Wissen
wesentlicher Merkmale und der Systematik der ICF ist hilfreich für
die Erstellung eines Hilfeplans. Der Abgleich des ermittelten Unterstützungsbedarfs nach Metzler gibt ein schlüssiges Bild, das sowohl
der Beantragung von Leistungen stand hält als auch eine qualifizierte Arbeitsgrundlage in der Begleitung des einzelnen im Alltag darstellt.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
Das Metzlerverfahren, Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen
Die ICF als Basis der Hilfeplanverfahren
Darstellung der Systematik des IHP 3
Plausibilitätsprüfung: Hilfeplan und Metzlereinstufung
Besondere Fragestellungen, z.B.:
▪ Durchführung des Interviews
▪ Der Leistungsberechtigte kann nicht aktiv an der Erstellung
des Hilfeplans mitwirken
▪ Selbst- und Fremdwahrnehmung klaffen deutlich auseinander
Die Vermittlung theoretischer Inhalte erfolgt unter Bezugnahme der
persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer und wird durch Übungen
und Praxisbeispiele vertieft.
Gebühr
125,00 €
Hinweis
Das Seminar kann
als Reihe mit den
Seminaren
„Gelungene Fallbesprechungen es gibt nicht nur
eine Sichtweise
und eine Lösung“
(15-51) und
„Kein Hilfeplan
ohne Ziele“ - die
S.M.A.R.T.Methode (15-53)
oder einzeln
gebucht werden.
85
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Wohnen
Kurs-Nr. 15-53
„Kein Hilfeplan ohne Ziele“ - die S.M.A.R.T.-Methode
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Termin
30.11.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Rudy
Gebühr
125,00 €
Hinweis
Das Seminar
kann als Reihe
mit den
Seminaren
„Gelungene Fallbesprechungen es gibt nicht nur
eine Sichtweise
und eine Lösung“ (15-51)
und
„Das ist alles
kein Hexenwerk“
- Hilfeplan und
Metzlerverfahren
(15-52)
oder einzeln
gebucht werden.
86
Ziele, Zielformulierungen und -überprüfungen begegnen uns in der
täglichen Arbeit, unter anderem in der individuellen Hilfeplanung.
Ziele schaffen Klarheit in der Zusammenarbeit, motivieren, steigern
die Effektivität und Effizienz und ermöglichen die Überprüfung dessen, was erreicht wurde oder aber vielleicht auch nicht. Wir unterscheiden dabei: Grobziele und Feinziele, Leitziele, Handlungsziele,
Förder- und Erhaltungsziele.
Ob ein formuliertes Ziel jedoch handlungsleitend ist, hängt mitunter
davon ab, dass es den Kriterien der Zielüberprüfung entspricht. Nur
dann können auch angemessene Maßnahmen abgeleitet werden, die
zur Zielerreichung führen.
Ein bewährtes Instrument der Zielüberprüfung findet sich in der
S.M.A.R.T. Methode.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
Leit- und Handlungsziele, Förder- und Erhaltungsziele im Hilfeplan
Das Prinzip der Granularität im IHP
Vorstellung der S.M.A.R.T Methode
Ziele formulieren und S.M.A.R.T überprüfen
Ableitung von Maßnahmen
Die Vermittlung theoretischer Inhalte erfolgt unter Bezugnahme der
persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer und wird durch Übungen
und Praxisbeispiele vertieft.
Arbeit
87
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Arbeit
Kurs-Nr. 15-54
Berufliche Bildung und Qualifizierung in der Werkstatt auf der
Basis des Fachkonzepts (HEGA 2010) und des Deutschen
Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR)
Mitarbeiter in der WfbM
Termine
26.-27.03.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Prof. Dr. Gerd
Grampp
Gebühr
250,00 €
Der Deutsche Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR) ermöglicht die Beurteilung (Validierung) und Bescheinigung
(Zertifizierung) von Lernergebnissen (Outcome und Output) unabhängig von der Lernform und dem Lernort (Input). Seine Bedeutung für
den Personenkreis, der in der Werkstatt Angebote zur Bildung und zur
Arbeit wahrnimmt, besteht darin, dass die erreichten Lernergebnisse
im Berufsbildungsbereich, bei den arbeitsbegleitenden Maßnahmen im
Arbeitsbereich oder in der Arbeit durch Zuordnung zu einem Qualifikationsniveau des DQR bescheinigt werden können.
Die angemessene berufliche Bildung – nicht formales Lernen nach DQR
– wird im Berufsbildungsbereich durch das Fachkonzept (HEGA
06/2010) mit seiner Orientierung an der Berufsausbildung geregelt.
Für die berufliche Fortbildung im Rahmen der arbeitsbegleitenden
Maßnahmen – nicht formales Lernen – und die Bildung durch Arbeit –
informelles Lernen – im Arbeitsbereich gibt es keine Vorgaben. Im
Seminar geht es darum, die Grundlage für eine am DQR orientierte
berufliche Bildung und Qualifizierung im Berufsbildungsbereich
und Arbeitsbereich darzustellen. Dafür können die Vorgaben des Fachkonzepts genutzt und in ein DQR-orientiertes Modell überführt werden.
Weitere Inhalte siehe nächste Seite.
88
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Arbeit
Inhalte
▪ Fachkonzept
▪ Durchführungskonzept: Detailliertes Konzept zur Durchführung und Sicherung des EV und des BB
▪ Rahmenpläne: Ermöglichung der Binnendifferenzierung
nach Qualifizierungsstufen
▪ Modelle/Methoden: Arbeits- und sonderpädagogisch bewährte Lernmodelle und -methoden
▪ Instrumente: Individuell geeignete diagnostische Verfahren
und Instrumentarien
▪ DQR
▪ LernKonzept: Qualifikationsorientiertes Lernen in Bildungsund Arbeitsprozessen
▪ LernGrundlagen: Qualifikationsbasierte Bildungsrahmenpläne und Arbeitspläne
▪ LernStruktur: Qualifikationsorientiertes Design von Bildung
und Arbeit
▪ LernKontrolle: Qualifikationsorientierte prozessbegleitende
und prozessabschließende Evaluation
Methoden
Die vier Strukturelemente werden jeweils in Kurzvorträgen vorgestellt
und im Plenumsgespräch vertieft.
Auf der Basis des Vortrags-Handouts und entsprechender Informationsmaterialien werden die Themen in
Kleingruppen bearbeitet und deren Ergebnisse im Plenum vorgestellt
und besprochen.
89
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Arbeit
Kurs-Nr. 15-55
Der Berufsbildungsbereich im Wandel: Möglichkeiten und Grenzen
Mitarbeiter in der WfbM
Termine
03.-04.11.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referenten
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Hinweis
Sie werden gebeten, Material
(aktuelle Lebenssituation,
Biografie, Familiengeschichte,
Symptomgeschichte...) vorzubereiten, um
den Inhalt dieser Fortbildung
anhand praktischer Fallbeispiele erörtern
zu können.
Die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) bietet eine in unserer
Gesellschaft einzigartige Chance geistig behinderte Menschen in das
gesellschaftliche Leben einzugliedern. Die Fundamente dieses Konstruktes scheinen jedoch zu bröckeln. Eingeleitet wird die Beschäftigung in der WfbM in der Regel durch den Berufsbildungsbereich (BBB),
deren Aufgabe sich in den vergangenen Jahren stark zu verändern
scheint. Die Gestaltung dieses Bereichs stellt besondere Anforderungen an die Qualifikation der betreuenden Mitarbeiter und an die Organisation, da das Klientel weder sortiert noch homogen ist. Die Heterogenität dieses Klientels fordert verschiedene Abteilungen und Sichtweisen.
Forderungen von Seiten der Politik, Kostenträger und der Bundesagentur für Arbeit scheinen in einem diametralen Gegensatz zu den Bedarfen der behinderten Menschen zu liegen.
In diesem Seminar werden den Teilnehmern praktische Hinweise zur
Klassifizierung diverser Behinderungsbilder, basierend auf der systemischen Persönlichkeitsanalyse und auf entwicklungspsychologischen
Aspekten, gegeben. In diesem Seminar wird nicht auf den generellen
Organisationsaufbau und –ablauf einer WfbM eingegangen, sondern
eine generelle Einführung in die geistige Behinderung und die Unterscheidung diverser Behinderungsgrade und die notwendigen Aspekte
im BBB gegeben.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
90
Was ist die WfbM und welche Ziele verfolgt diese?
Was zeichnet den BBB aus?
Wie wird der BBB organisiert, welche Erfahrungswerte bestehen?
Was ist die Aufgabe des BBBs und welche Aufgabe sollte er einnehmen?
Verantwortungsübernahme oder –abgabe durch die WfbM
Definition der geistigen Behinderung und Bedarfe der geistig behinderten Menschen: Entwicklungspsychologie und Bindungsorientierung
Persönlichkeitsentstehung und gesellschaftliches Rollenverständnis
Erfahrungsaustausch und Diskussion
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-56
Arbeit
Arbeitsplatzgestaltung in Werkstätten für psychisch behinderte
Menschen
Mitarbeiter in der WfbM
Die psychische Behinderung stellt eine große Herausforderung für
pädagogische Mitarbeiter in Werkstätten für geistig behinderte Menschen dar. Um den Arbeitsplatz gestalten zu können, bedarf es in
erster Linie eine Kenntnis der Behinderungsbilder und der entsprechenden Bedarfe.
Hierfür werden wir die psychischen Erkrankungen und Behinderungen
anhand deren Ursachen klassifizieren und in drei große Bereiche
einteilen: Psychische Erkrankung aufgrund Bindungsstörungen, aufgrund persönlichkeitsstrukturellen Störungen und aufgrund kultureller Störungen.
Jede dieser „Ursachenpakete“ erfordert einen gesonderten Zugang
und Arbeitsplatzgestaltung. In den Situationen in denen Pädagogen
Menschen therapieren und normalisieren wollen, verzweifeln sie
schnell und stoßen an ihre Grenzen. Der Umgang mit psychisch behinderten Menschen sollte sich vom allgemeingültigen „Normalen“
unterscheiden.
In diesem Seminar werden die psychischen Erkrankungen neu definiert, diese nicht anhand der Symptome sondern anhand der Ursachen bearbeitet, um Handlungswerkzeug für einen gelungenen Umgang mit psychisch kranken oder behinderten Menschen zu erarbeiten.
Inhalte
▪ Was ist die psychische Erkrankung?
▪ Bindungstheoretische Aspekte und Bindungsstörung als Ursache
für eine psychische Behinderung
▪ Arbeitsplatz mit enger Anbindung
▪ Persönlichkeitsstrukturelle Störungen als Ursache für die psychische Behinderung: Historische Entwurzlung und Doppelungen
▪ Rollendefinition und zwei-Welten-Modell
▪ Kulturelle Entwurzelung als Ursache für eine psychische
Behinderung
▪ Kulturübersetzung und Rollendefinition
Termine
17.-18.11.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Hinweis
Sie werden gebeten, Material
(aktuelle Lebenssituation, Biografie, Familiengeschichte, Symptomgeschichte...)
vorzubereiten,
um den Inhalt
dieser Fortbildung anhand
praktischer Fallbeispiele erörtern
zu können.
91
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Arbeit
Kurs-Nr. 15-57
Einführung in die Arbeit der WfbM
Neue Mitarbeiter in der WfbM
Termine
24.-25.09.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Marie Patzelt
Gebühr
250,00 €
Ziel des zweitägigen Seminars ist es, Ihnen einen ersten Einblick in
die Rahmenbedingungen und inhaltlichen Anforderungen der Arbeit in
der WfbM zu geben. Sie sind neu in dieser Arbeit, verfügen über eine
fachspezifische Qualifizierung und benötigen Grundlagen für Ihren
neuen Arbeitsauftrag als Mitarbeiter und Gruppenleiter in der WfbM?
Dann sind Sie in diesem Seminar genau richtig. Dieses Seminar kann
die sonderpädagogische Zusatzqualifikation bei weitem nicht ersetzen. Es soll Ihnen eine erste Grundlegung vermitteln.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Die Werkstatt als Ort der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe
gesetzliche Grundlagen
Aufgaben, Bereiche, Personalstrukturen
Arbeit im Team
Behinderungsbilder und Fallbeispiele
Methodisch-didaktisches Arbeiten
Beobachten - beurteilen - fördern
Dokumentation und Förderplanung
Förderung in und durch Arbeit: lernförderliche Gestaltung
Einbettung arbeitsbegleitender Maßnahmen
Methoden
▪ Vortrag
▪ Gruppenarbeit
▪ Übung
92
Kommunikation, Teamarbeit,
Leitungskompetenz
93
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-58
Keine Macht den Miesepetern! So holen Sie Ihre Mitarbeiter aus
dem Jammertal
Führungskräfte und Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Termine
09.-10.02.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Anke Fabian
Gebühr
270,00 €
Sie schüren Sorgen, meckern und beklagen sich. Ganz egal, um welches Thema es sich handelt, der Miesepeter findet das Haar in der
Suppe. Es sind grundsätzlich die anderen, die da oben oder die
schlechten Arbeitsbedingungen, die für die schlimme Situation verantwortlich sind. Und dabei könnte doch alles so schön sein und gut
funktionieren, würden alle bekommen was sie wollen. Doch die Realität sieht meistens anders aus und deshalb wird alles mies gemacht.
Nicht selten steckt diese Negativstimmung das ganze Team an und als
Chefin/Chef sind Sie von diesen Verhaltensweisen genervt. Relevante
Fragestellungen sind deshalb im Seminar: Wie kann ich die Negativspirale unterbrechen? Was ist der Sinn von Meckern? Welche positiven
Seiten haben Klagen und „sich-Sorgen-machen“?
In diesem Seminar lernen Sie die Mechanismen des Meckerns kennen
und entdecken die positiven Seiten von Klagen. Die erarbeiten Handlungsimpulse für Ihren Führungsalltag und tauschen sich zu Ihren individuellen Fragestellungen aus.
Inhalte
▪ Wie gehe ich selbst mit Ärger und Konflikten um?
▪ Welche Einstellung habe ich zum Meckern und Kritisieren?
▪ Wie gehe ich mit destruktiven Kommunikationsmustern um?
▪ Wie kann ich meine Wahrnehmung zu meckernden Mitarbeiter verändern?
▪ Wie kann ich die Selbstmotivation der meckernden Mitarbeiter aktivieren?
Methoden
▪
▪
▪
▪
94
Theorieinput
Praxisübungen
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-59
Beschwerdemanagement - „Beschwerdefrei bei Beschwerden“
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Wenn sich Kunden bei Ihnen beschweren, kommt es auf Ihre
eigene Beschwerdefreiheit an. In diesem Seminar erfahren Sie, wie
Sie auch unter Druck in Ihrer Mitte bleiben. Sie lernen Methoden
kennen, die Ihnen helfen, auch mit „schwierigen“ Kunden souverän
umzugehen. Schlüsselwörter entscheiden, ob Sie Öl ins Feuer
gießen oder es löschen – werden Sie sich dieser bewusst. Immer
das Ziel vor Augen: Gemeinsam bewältigte Probleme festigen die
Kundenbeziehung.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Ihre Kunden – neue Trends
Begegnung auf Augenhöhe
Das Vier-Ohren-Modell
Was beschwert uns an Beschwerden?
Beschwerdearten
Anlässe für Beschwerden
Was wollen Menschen, die sich beschweren, wirklich?
Nutzen von Beschwerden
Energie ableiten – persönlich in der Balance bleiben
Beschwerden lösungsorientiert bearbeiten
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess: Aus Beschwerden lernen
Termin
19.03.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Monika Junginger
Gebühr
185,00 €
Methoden
▪
▪
▪
▪
Theorieinput
Erfahrungsaustausch
Praxisbeispiele
Rollenspiele
95
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-60
Gesprächstraining für (neue) Führungskräfte (Teil I und II)
Führungskräfte aus allen Arbeitsbereichen
Termine
20.04.2015
(Teil I)
15.06.2015
(Teil II)
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Nieß
Gebühr
(Teil I und II)
270,00 €
Hinweis
Die Teilnahme
an Teil II setzt
die Teilnahme
an Teil I voraus.
Teil I kann auch
einzeln gebucht
werden.
Dieses Seminar richtet sich an Sie als Führungskraft, wenn Sie Ihre
Führungskenntnisse auffrischen und Ihr Führungsverhalten überprüfen
möchten. Sie werden erkennen, auf was Sie bei einer gelingenden
Kommunikation in Zukunft zu achten haben. Sie werden lernen, Ihre
Mitarbeiter ihrer Persönlichkeit entsprechend zu führen sowie unterschiedliche Gesprächsführungsarten situationsgerecht anzuwenden.
Damit Ihnen die Übertragung in Ihre Arbeitspraxis leicht fällt, lernen
Sie dies durch Ausprobieren in praxisnahen Rollenspielsituationen. Das
ist sehr lebendig, macht Spaß und schafft interessante Erkenntnisse,
zum Beispiel:
▪ Kann man eine Situation auch anders sehen / einschätzen, als ich
das mache?
▪ Welche anderen / neuen Handlungsmöglichkeiten ergeben sich daraus?
▪ Wie kann ich sie lernen?
▪ Und generell: Was mache ich gut? Wo habe ich noch Verbesserungsbedarf?
Einige theoretische Impulse und Diskussionen in Gruppenarbeiten runden das Training ab.
Inhalte von Teil I
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Erwartungen an eine Führungskraft
Aufbau eines schnellen tragfähigen Kontakts zum Gesprächspartner
Erkennen und Einsetzen von nonverbalen Signalen
Verfeinerung der Wahrnehmung
Fragetechniken und aktives Zuhören
Erkennen von unterschiedlichen Persönlichkeitstypen und der richtige Umgang mit ihnen
Termin und Inhalte von Teil II siehe nächste Seite.
96
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Inhalte von Teil II
▪
▪
▪
▪
Delegations-, Ziel-, Kontroll-, Kritik- und Motivationsgespräche
Umgang mit Einwänden und Widerständen
Respektvolles Nein-Sagen
Souveräner Umgang mit Angriffen
Methoden
▪
▪
▪
▪
Impulsreferate
Kleingruppen- und Plenumsarbeit
Demonstration
Rollenspiele
97
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-61
NLP Schnuppertag für Neugierige
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Termin
27.04.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Nieß
Gebühr
135,00 €
Bereits vor 40 Jahren wurde das NLP (Neurolingulistisches Programmieren) entwickelt und bietet seitdem hilfreiche und effektive
Kommunikations- und Veränderungsmodelle an. Es geht hauptsächlich
darum, anhand von Sprache und Verhaltensweisen einen besseren Umgang mit sich selbst und anderen zu erreichen.
Sie lernen NLP kennen, indem folgende Fragen geklärt werden:
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Was bedeutet NLP?
Wo kommt es her?
Was sind seine Grundannahmen?
Wo kann man es einsetzen?
Was kann man damit erreichen?
Wo sind seine Grenzen?
Sie erfahren NLP, indem Sie durch spannende Übungen die
Wirksamkeit des NLP erleben, zum Beispiel:
▪ Die Wahrnehmungskanäle zu erkennen und zu sensibilisieren
▪ Einen schnellen und tragfähigen Kontakt zum Gegenüber aufzubauen
▪ Zu „Ankern“, was es bedeutet und wie es funktioniert, RessourceZustände zu aktivieren durch das Erleben des „Moment of
excellence“
Methoden
▪
▪
▪
▪
Theoretischer Input
Diskussion und Austausch
Demonstration
Praktische Übungen
Bei Bedarf kann eine NLP-Ausbildung nach DVNLP-Standards angeboten werden.
Verändert jemand seine Wahrnehmung, verändert sich die Welt.
98
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-62
Praxisanleitung professionell
Mitarbeiter aus der Alten- und Behindertenhilfe
Die Rolle und Aufgabengestaltung der Praktikantenanleitung ist im
Fokus dieser Fortbildung mit dem Ziel, Ihnen mehr Sicherheit in der
Ausgestaltung dieser Funktionen zu vermitteln.
Praktikanten sind eine wichtige Personalressource in unserem Unternehmen und ggf. auch unser zukünftiges Personal. Ihrer Anleitung
bedarf es ein besonderes Augenmerk.
Vor allem im Laufe eines Anleitungsjahres gerät des regelmäßige
Anleitungsgespräch manchmal "unter die Räder". Vielleicht auch
gerade dann, wenn nicht alles so rund und glatt läuft und
vielleicht auch unangenehmere Gesprächsanlässe zu verzeichnen
sind.
Sie werden Gelegenheit haben, sich mit den verschiedenen Aspekten
dieser Aufgabe auseinander zu setzen.
Termine
01.-02.06.2015
Inhalte
Gebühr
250,00 €
▪ Rollen von Praxisanleitung und Praktikant
▪ Beziehungsgestaltung zwischen Anleiter/in und Praktikant/in zwischen Nähe und Distanz
▪ Kontraktgestaltung - auch im Dreieck mit der Ausbildungsinstitution
▪ Feedback im Anleitungsprozess
▪ Entwicklung der Zusammenarbeit im Laufe des Praktikums
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Petra Wagner
Neben der Erarbeitung der Inhalte bietet das Seminar Gelegenheit
zur Reflexion eigener Anliegen aus der Anleitungspraxis.
Methoden
▪ Trainerinput
▪ Gelenktes Gespräch
▪ Übungen
Genutzt werden strukturierende und kreative Methoden aus der systemischen Beratungspraxis.
99
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-63
Zielorientierte Moderation von Teambesprechungen
Führungskräfte der Alten- und Behindertenhilfe
Termin
11.06.2015
9.30-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Sabine Banach
Gebühr
125,00 €
Die Anforderungen an Führungskräfte werden immer höher, die Zeit,
den Arbeitsalltag zu bewältigen, wird immer knapper. Umso wichtiger
ist eine ziel- und ergebnisorientierte Moderation von Teamgesprächen.
Dieses Seminar soll den Teilnehmern in der Praxis anwendbare Methoden und Techniken vermitteln, wie Meetings innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens sinnvoll und ergebnisorientiert geführt werden
können. Ziele einer solchen Moderation sind: Entlastung von Führungskräften, Motivation der Mitarbeiter und ein wertschätzender Umgang in Besprechungen.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
Besprechungsvorbereitung
Ziele formulieren / Prioritäten setzen
Agenda und Protokoll
Moderationstechniken für Teams (u.a. Mind Mapping, „Ideeninsel“)
Feedbackregeln
Methoden
▪
▪
▪
▪
100
Einzelübungen
Kleingruppenarbeit und gruppendynamische Übungen
Rollenspiele
Trainer-Input
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-64
Machtspiele und wie man sie vermeidet
Mitarbeiter aus der Alten- und Behindertenhilfe
Wohl jede/r hat sie schon erlebt. Machtspiele sind in Teams und
Gruppen an der Tagesordnung. Da wird hinter dem eigenen Rücken
getuschelt, eine trägt ihre Kränkung wie eine Anklage vor sich her
oder alle verbünden sich gegen einen.
In diesem Seminar lernen Sie, welche Funktionen solche Machtspiele
in Gruppen haben, warum sie besonders häufig in sozialen Einrichtungen auftreten, woran Sie Machtspiele erkennen und wie Sie sie
neutralisieren können. Am Ende des Seminars werden Sie klarer sehen und sich bei Machtauseinandersetzungen kompetenter positionieren können.
Konkrete, praktische Alltagssituationen dienen als Anschauungsmaterial. Durch Fallanalysen werden die Machtstrukturen sichtbar gemacht. In Gesprächsübungen wird der kompetente Umgang damit
trainiert.
Termine
15.04 und
29.04.2015
Jeweils
9.30-17.00 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Ansgar
Münsterjohann
Gebühr
300,00 €
101
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-65
Turbulenzen sicher bewältigen - Konfliktmanagement für
Mitarbeiter in leitenden Funktionen
Führungskräfte der Alten- und Behindertenhilfe
Termin
17.06.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Gabriele
Bötticher
Gebühr
125,00 €
Jeder kennt die Situation: ein Konflikt ist aufgetreten und nun heißt
es, zu reagieren. Verschiedene Strategien sind möglich. UND häufig
wird „Aussitzen“ gewählt – oft nur, um einem unangenehmen Gespräch aus dem Weg zu gehen.
Ziel des Seminars ist es, Konfliktpotenziale und Konfliktsituationen
und das Wissen über
Konfliktdynamiken in Gesprächen konstruktiv und zielführend nutzen
zu können.
Inhalte
▪ Wann liegt ein Konflikt vor?
▪ Welche Dynamik steckt in einem Konflikt? Und wie kann ich diese
nutzen?
▪ Was sind die Hintergründe von Konflikten?
▪ Wie lange braucht es bis es zur Eskalation kommt?
▪ Wie spreche ich einen Konflikt konstruktiv an?
▪ Wie gehe ich mit Kritik um?
▪ Was ist mein Konfliktstil?
▪ Wie führe ich ein Konfliktgespräch?
▪ Wie gehe ich mit inneren Konflikten um?
Methoden
▪
▪
▪
▪
Vortrag
Diskussion
Gruppen- und Paararbeit
Übungen
Ein Optimist weiß genau, wie traurig die Welt sein kann,
während es ein Pessimist allmorgendlich neu herausfindet.
Peter Ustinov
102
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-66
Führen mit Zielen
Führungskräfte der Alten- und Behindertenhilfe
Richtig angewandt, ist die Methode des Führens mit Zielen
(Management by Objectives) ein optimales Führungsinstrument, um
Mitarbeiter/innen bestmöglich zu motivieren. Klare, transparente
Absprachen sorgen für zielorientiertes Arbeiten. Erfolge sind messbar.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
Die Bedeutung von Zielen für Vorgesetzte und Mitarbeiter
Ziele SMART formulieren
Aufbau eines Zielvereinbarungsgesprächs
Nachverfolgung/Kontrolle
Feedback
Methoden
▪
▪
▪
▪
Trainer-Input
Einzelarbeit
Kleingruppenarbeit
Rollenspiele
Termin
04.09.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Sabine Banach
Gebühr
125,00 €
103
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-67
Wohngruppenleitung - Im Spagat zwischen Kollege und Leitung?
Mitarbeiter in der Wohngruppenleitung
Termine
08.-09.09.2015
Jeweils
9.30-17.00 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Andreas Boller
Gebühr
270,00 €
Die Wohngruppenleitung ist im besten Sinne spannend: Sie gleicht
einem Spagat. Mit einem Fuß stehen Sie als Kollege/Kollegin in der
konkreten Arbeit mit den Bewohnern Ihres Wohnheimes, Ihrer Wohngruppe. Gemeinsam im Team zu arbeiten, Hand in Hand, ist der Idealfall. Mit dem anderen Fuß stehen Sie in der Leitung. Sie sind der Leitung des Wohnheimes und der Institution verpflichtet und haben Weisungsbefugnisse und Verantwortung gegenüber "Ihren" Mitarbeitern.
Dieses Seminar soll Sie dabei unterstützen, diese Spannung zu erkennen und zu reflektieren, um Ihre Rolle klarer zu definieren. Sie sollen
Handlungssicherheit gewinnen, um beiden "Seiten" und Ihnen selber
besser gerecht werden zu können. Dazu wird an den Themen
„Leitung“ und „Team“ möglichst praxisorientiert gearbeitet.
Inhalte
Leitung
▪ Leitungsstile
▪ Aufgaben der Leitung
▪ nach "oben"
▪ nach "unten"
▪ Konflikt & Leitung
▪ Konflikt"hierarchie"
▪ Konfliktlösungen
Team
▪ Rollen im Team
▪ Kooperation
▪ Team-Konflikte
▪ Delegation
Methoden
▪
▪
▪
▪
▪
104
Einzelarbeit
Gruppengespräch/Dyaden/ Kollegiale Begleitung
Plenum
Psychodramatisches Arbeit an "Fällen"
S Coaching - Arbeiten in der Gruppe
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-68
Alltagsnahe Personalentwicklung in sozialen Einrichtungen Personalentwicklung als Erfolgsfaktor
Führungskräfte mit Personalverantwortung
Das Ziel dieses Seminars ist es, Instrumente und Maßnahmen der
Personalentwicklung (PE) kennenzulernen, die in den Arbeitsalltag
passen und dadurch kostengünstig umsetzbar sind.
Sie lernen, wie Sie Mitarbeiter an das Unternehmen binden, dem
Fachkräftemangel begegnen und die demographische Entwicklung für
sich nutzen und wie „Lebenslanges Lernen“ als Teil der Unternehmenskultur zum Erfolg beiträgt.
Sie erhalten Unterlagen (Leitfäden, Checklisten, Methoden), mit denen Sie die PE in Ihrem Unternehmen umsetzen können.
Inhalte
▪ Was ist strategische alltagsnahe Personalentwicklung?
▪ Definition
▪ Herangehensweise/Konzepte
▪ Ausrichtung von Weiterbildungen und anderen
▪ Methoden der PE
▪ Einbindung in die Organisation/ den Arbeitsalltag
▪ Wie werden Maßnahmen der Personalentwicklung (PE) geplant?
▪ Bedarfsermittlung
▪ Durchführung
▪ Dozentenauswahl
▪ Angebote im Arbeitsalltag
▪ Führungskräfte als Personalentwickler
▪ PE im Arbeitsalltag umsetzen
▪ Aufgaben der Führungskräfte
▪ Methoden für Führungskräfte
▪ Transfer
▪ Instrumente zur Transfersicherung
▪ Individuelle Bearbeitung des Transfers ins Unternehmen
Termine
15.-16.09.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Melanie
Lindemann
Gebühr
300,00 €
Methoden
Übungen, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Feedback
105
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-69
Führungsgespräche - Kritik und Motivation
Führungskräfte der Alten- und Behindertenhilfe
Termine
27.-28.10.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Die Kommunikation mit den Untergebenen ist das wichtigste und elementarste Werkzeug im Arbeitsfeld von Führungskräften. Diese Kommunikation besteht aus dem Senden von Botschaften, aber auch aus
einem Empfangen dieser. Häufig wird das Gesendete nicht so empfangen wie es beabsichtigt wurde. Verschiedene Persönlichkeitseigenschaften sind hier beteiligt. Auf der einen Seite haben die vier Botschaften einer Kommunikation einen hohen Stellenwert, auf der anderen Seite sind die Ich-Zustände der Sender und der Empfänger an dem
Gelingen oder Misslingen beteiligt.
In diesem Seminar werden wir uns die Kommunikation mit all ihren
Facetten anschauen und definieren.
Des Weiteren werden die Kritik und die Motivation im Lichte des
Machtgefälles und der Passung zwischen der Person der Organisation
betrachtet und Herangehensweisen für gelungene Kommunikationen
dargelegt.
Inhalte
▪ Was ist Kommunikation?
▪ Kommunikation nach Schulz von Thun
▪ Kommunikation in der Transaktionsanalyse: Ich-Zustände und OKRaster
▪ Die persönliche Bewertungsbasis und der Einfluss der personalen
Präferenzen für das Gelingen einer Kommunikation
▪ Der Person-Organisation-fit und der Zusammenhang mit Kritik und
Motivation
▪ Was ist Kritik und gibt es eine positive Kritik?
▪ Was ist Motivation und gibt es eine negative Motivation?
▪ Wie erkenne ich die Stärken meines Gegenübers?
▪ Vom Respekt des Andersdenkenden
▪ Übungsgespräche
106
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kommunikation, Teamarbeit, Leitungskompetenz
Kurs-Nr. 15-70
Sicheres Auftreten ist erlernbar - Kommunizieren mit
Körpersprache
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Die Körpersprache - Der andere Schlüssel in der Kommunikation.
Nonverbale Signale, die von Mensch zu Mensch ausgesendet werden,
sollen in diesem Seminar einmal genauer unter die Lupe genommen
werden.
Termin
28.05.2015
Die Sprache des Körpers ist kein Buch mit sieben Siegeln.
Körpersprache kann erlernt und bewusst gemacht werden.
UE
8
Sie erhalten als Teilnehmer des Seminars einen Einblick in die
Möglichkeiten, Körpersprache nutzbar zu machen.
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Sie erlernen die Technik der freien Rede und wie Sie Ihre Persönlichkeitswirkung auf andere verbessern können.
Jeder kann an sich und seiner Körpersprache arbeiten. Die Zielsetzung des Seminars ist es, Körpersprache in ihrem nonverbalen Charakter zu erfahren, zu verstehen und erfolgreich umzusetzen.
9.00-16.30 Uhr
Referent
Peter Paul
Gebühr
125,00 €
107
Recht, Verwaltung, Organisation
108
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-71
Recht, Verwaltung, Organisation
Büroorganisation - humorvoll aus dem Chaos
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Wenn das Kerngeschäft „ruft“, bleibt im Alltag oft wenig Zeit für die
Büroorganisation. Umso wichtiger ist deshalb der professionelle Aufbau des Büros und die Optimierung der Arbeitsabläufe. Dieses Seminar soll praktische, alltagstaugliche Lösungen anbieten und humorvoll Wege aus dem Chaos aufzeigen. Die TeilnehmerInnen haben im
Rahmen des Workshops ebenfalls die Möglichkeit, gemeinsam konkrete Lösungen für die eine oder andere tägliche Herausforderung zu
erarbeiten.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Der „übersichtliche“ Schreibtisch
Ablagestruktur und Dokumentenmanagement
Umgang mit der guten alten „Wiedervorlage“
Vertretungspläne und Kommunikation im Team
Formulare und Vordrucke – immer griffbereit
Umgang mit Checklisten
Termin
24.02.2015
9.30-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Sabine Banach
Gebühr
125,00 €
Methoden
▪ Trainer-Input
▪ Einzelarbeit
▪ Kleingruppenarbeit
109
Recht, Verwaltung, Organisation
Kurs-Nr. 15-72
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Zeit- und Selbstmanagement
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Termine
16.04.2015
09.30-16.30 Uhr
und
17.04.2015
9.00-13.30 Uhr
UE
12
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Sabine Banach
Gebühr
195,00 €
Gutes Zeitmanagement bedeutet nicht, dass der Tag mehr als 24 Stunden hat, Wunder gibt es nun einmal nicht. In diesem Seminar sollen
die Teilnehmer/innen alltagstaugliche Wege finden, ihr persönliches
Zeit- und Selbstmanagement zu optimieren. Ziel ist, den Tagesablauf
stressfreier zu gestalten. Gutes Zeitmanagement sorgt dafür, dass wir
endlich mehr Zeit für die Dinge haben, die uns wichtig sind - beruflich
und privat. Burnout muss nicht sein, Zeitmanagement kann vorbeugen!
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Burnout und Work-Life-Balance
Grundlagen des Zeitmanagements – Pareto und Eisenhower
Ziele formulieren
Prioritäten setzen
Umgang mit Tages-, Monats- und Jahresplänen
„Nein“ sagen
„Überlebensstrategien“ im Alltag – Zeitdiebe und Zeitfresser
Umgang mit Checklisten
Methoden
▪
▪
▪
▪
110
Trainer-Input
Einzelarbeit
Kleingruppenarbeit
Rollenspiele
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-73
Recht, Verwaltung, Organisation
Rechtliche Grundlagen zum Umgang mit freiheitsentziehenden
Maßnahmen anhand von Praxisbeispielen
Aspekte der Fixierung unter Beachtung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes sowie straf- und haftungsrechtlichen Gesichtspunkten
Mitarbeiter der Alten- und Behindertenhilfe
Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) stellen einen schwerwiegenden Eingriff in das Grundrecht der Freiheit, die Würde und die Lebensqualität von hilfsbedürftigen Menschen dar. Artikel Abs. 2
Grundgesetz bestimmt deswegen: „Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“ Soweit unberechtigt in dieses Recht eingegriffen wird,
drohen den Anwendern rechtliche Konsequenzen.
Um zivilhaftungsrechtliche, strafrechtliche und auch arbeitsrechtliche Konsequenzen wegen fehlerhafter Durchführung von FEM vorzubeugen, aber insbesondere die Rechte der Betroffenen zu wahren,
sind umfassende Kenntnisse notwendig, um sich im rechtlich erlaubten Rahmen zu bewegen. Mit der Anwendung freiheitsentziehender
Maßnahmen geht unweigerlich eine damit verbundene Dokumentation einher. Diese führt - wie andere Bereiche auch - zum Thema Datenschutz und Schweigepflicht. Die Sensibilisierung in diesen Bereichen rundet die Rechtsfragen und die damit verbundenen Antworten
zu FEM ab und vervollständigen den Umgang im Arbeitsalltag.
Termin
03.09.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
RA Dr. Rochus
Schmitz
Gebühr
150,00 €
Inhalte
▪ Einführung in das Strafrecht
▪ Differenzierung von zivil-, straf-, beruf- und arbeitsrechtlichen
Konsequenzen
▪ Rechtliche Aspekte bei der Durchführung von Zwangsmaßnahmen
▪ Durchführungs-, Anordnungs-, Organisations- und Übernahmeverantwortung
▪ Schweigepflicht und Datenschutz im Zusammenhang mit der Patientenversorgung
▪ Dokumentation von FEM
▪ Betreuung und Betreuungsgerichte
▪ Umgang in der Praxis und Beispiele in der Praxis
▪ Datenschutz und Schweigepflicht
Methoden
▪ Vortrag mit Präsentation
▪ Diskussion unter Einbezug von Fragen der Teilnehmenden
111
Recht, Verwaltung, Organisation
Kurs-Nr. 15-74
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Flexible Dienstplangestaltung und Arbeitszeitrecht in der Pflege
von Menschen mit Behinderung
Führungskräfte in der Alten- und Behindertenhilfe/
Dienstplanverantwortliche in der Pflege
Termin
09.03.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
RA Dr. Rochus
Schmitz
Gebühr
150,00 €
Der Dienstplan ist ein Instrument der Personaleinsatzplanung in Betrieben und Unternehmen. Er soll sicherstellen, dass der mittels des
Einsatzes von Arbeitskräften verfolgte Zweck erreicht wird und die
Zweckerreichung den Qualitätsanforderungen entspricht.
Zunehmende Ökonomisierung sowie der demografische Wandel (der
sich auch in der Altersstruktur der Mitarbeiter niederschlägt) erfordern
es, die Arbeit flexibel zu gestalten. Im Seminar wird untersucht, ob
die derzeit vorherrschenden Arbeitszeitmodelle diesen Anforderungen
speziell im Pflegebereich (noch) gerecht werden oder ob traditionelle
Monatsdienstpläne ebenso wie die starre Lage und Länge von Diensten
einen effizienten und bedarfsgerechten Personaleinsatz hindern.
Das Seminar wird nicht in Form einer „Frontal-Veranstaltung“ als Vortrag abgehalten werden; vielmehr sollen – nach der Vermittlung des
rechtlichen Grundwissen rund um die Dienstplangestaltung - die konkreten Erfahrungen der Mitarbeiterrinnen und Mitarbeiter bei der Entwicklung neuer Möglichkeiten der Dienstplangestaltung eine erhebliche Rolle spielen.
Inhalte
▪ Dienstpläne als Instrumente der Personaleinsatzplanung
▪ Herausforderungen an die Dienstplangestaltung
▪ Rechtliche Rahmenbedingungen und bedarfsgerechte Personaleinsatzplanung
▪ Neue Möglichkeiten der Dienstplangestaltung
▪ Flexibilisierungsoptionen und Arbeitszeitoptimierung
112
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-75
Recht, Verwaltung, Organisation
Reformen der Pflegeversicherung – für mehr Sozialraumorientierung und Inklusion in ambulanten Betreuungs- und Wohnformen
der Behindertenhilfe und Psychiatrie
Geschäftsführungen und Bereichsleitungen der ambulanten
Eingliederungshilfe
Änderungen im SGB XI führen zu zahlreichen Leistungsverbesserungen. Insbesondere für Personen mit geistiger Behinderung (ab 2015 auch KB), einer psychischen Erkrankung oder einer
Demenz. Das sind die sogenannten Personen mit eingeschränkter
Alltagskompetenz (PEA). Sie erhalten nun auch ohne eine Pflegestufe („Pflegestufe 0“) zu den bisherigen Betreuungsleistungen,
Pflegegeld, niedrigschwellige Betreuung u.v.m. Die Vielzahl der Änderungen bei den Leistungen bewirkt einen erhöhten Beratungsbzw. Betreuungsbedarf bei Betroffenen, Eltern, Betreuern, ambulant
betreuten Wohngemeinschaften, Komplementäreinrichtungen,
Schulen, Kitas etc.
Für viele Leistungsberechtigte und Leistungsanbieter in der Behindertenhilfe und Psychiatrie sind der Zugang zu und die Nutzung der
Leistungen nach dem SGB XI noch absolutes Neuland. Nur wer das
breite Spektrum der Hilfen kennt, kann diese auch nutzen. Das Seminar bearbeitet daher in einem ersten Schritt die für die Praxis der
ambulanten Behindertenhilfe und Psychiatrie wichtigen Grundlagen
aus den Gesetzesänderungen und zeigt Möglichkeiten für die praktische Umsetzung auf.
Termin
23.02.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dr. Ursula Pitzner
Gebühr
125,00 €
Weitere Inhalte siehe nächste Seite.
113
Recht, Verwaltung, Organisation
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Inhalte
▪ Grobe Einführung: Pflegeversicherung, Pflege-NeuausrichtungsGesetz, Pflegestärkungsgesetze ab 2015 (SGB XI)
▪ Verhältnis der Leistungen der Pflegeversicherung zur Hilfe zur Pflege (SGB XII)
▪ Verhältnis der Leistungen der Pflegeversicherung (SGB XI) und der
Hilfe zur Pflege (SGB XII) zur Eingliederungshilfe
▪ Welche Leistungen erhalten Einzelpersonen oder Wohngemeinschaften im ambulant betreuten Wohnen?
▪ Was sind niedrigschwellige Angebote? Wie kann sich die professionelle Arbeit mit niedrigschwelligen Betreuungsangeboten im Sinne
von Sozialraumorientierung und Inklusion optimal vernetzen und
warum macht das Sinn?
▪ Wie sieht das allgemeine MDK-Begutachtungsverfahren aus? Nach
welchen besonderen Kriterien werden „Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz“ (PEA) begutachtet?
▪ Wie erfolgen Antragsstellung, Begutachtung, Bewilligung, Widerspruchsverfahren usw.?
Methoden
▪
▪
▪
▪
114
Vortrag mit Präsentation und Diskussion
Beantwortung aktueller Fragen aus der Praxis
Bearbeitung aktueller Fallbeispiele
Literatur
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-76
Recht, Verwaltung, Organisation
Grundlagen des Sozialrechts unter besonderer Berücksichtigung der
Eingliederungshilfe
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
In allen Sozialgesetzbüchern vom SGB I bis zum SGB XII finden sich
Regelungen zu den Leistungsansprüchen
behinderter Menschen. Die genaue Kenntnis der verschiedenen
Leistungs- und Steuerungsgesetze ist daher für die Praxis unerlässlich.
Das Seminar bietet einen systematischen Überblick über alle mit
diesen Sozialgesetzbüchern zusammenhängenden
Regelungen für die Behindertenhilfe, die für eine optimale Anwendung von Bedeutung sind.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Ein Überblick über die relevanten Sozialgesetzbücher
Das SGB XII
Grundsicherung
Rechtsgrundlagen der Eingliederungshilfe
Rehabilitations- und Teilhabeleistungen im SGB IX
Betreuungsleistungen der Pflegekasse für behinderte Menschen
Die Umsetzung in der Praxis
Termin
12.06.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
RA Christian Au
Gebühr
150,00 €
Methoden
▪ Vortrag
▪ Darstellung von Fallbeispielen aus der Rechtsprechung
115
Recht, Verwaltung, Organisation
Kurs-Nr. 15-77
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Word für Einsteiger
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Termin
13.04.2015
09.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Rainer Zink
Gebühr
170,00 €
Hinweis
Die Teilnehmerzahl ist auf max.
10 begrenzt
Im Bereich der Textverarbeitung ist Microsoft Word das meist genutzte
Programm, weshalb der sichere Umgang zur Standardausbildung
gehört. Der Einsteigerkurs bietet allen Interessierten ohne oder mit
Computergrundkenntnissen zunächst eine Einführung in die Nutzung
des Computers sowie den Umgang mit Maus und Tastatur. Natürlich
wird dabei auf den individuellen Kenntnisstand der Teilnehmer Rücksicht genommen.
Im Einsteigerkurs lernen Sie die grundlegenden Funktionen zur Texteingabe und -korrektur sowie weitere nützliche Tipps zur effektiven
Textverarbeitung kennen.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Registerdatei- Backstage Ansicht
Word starten
Word Fenster kennenlernen
Text eingeben, Text korrigieren
Dokumente speichern
Dokumente neu erstellen, mit mehreren Dokumenten arbeiten
Text bearbeiten und formatieren, markieren
Absätze gestalten und ausrichten
Absatzabstände und Zeilenabstände einrichten
Aufzählungen und Nummerierungen erzeugen
Rahmen und Schattierungen
Serienbriefe gestalten
Wünsche der Teilnehmer
Methoden
Sie arbeiten am eigenen Laptop (diese werden zur Verfügung gestellt)
und vollziehen die einzelnen Schritte am Demonstrationsbildschirm
nach.
116
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-78
Recht, Verwaltung, Organisation
Excel für Einsteiger
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Wenn es um das EDV-gestützte Arbeiten mit Zahlen und Tabellen
geht, ist Microsoft Excel das am weitesten verbreitete Kalkulationsprogramm. Der Einsteigerkurs bietet allen Interessierten ohne oder
mit Computergrundkenntnissen eine Einführung in die grundlegenden Programmeinstellungen, die Erstellung von Tabellen, die Verwendung von einfachen Formeln und vieles mehr, wobei auf den
individuellen Kenntnisstand der Teilnehmer Rücksicht genommen
wird.
Inhalte
▪ Grundlegende Programmeinstellungen (Register, Menüband etc.)
▪ Tabellen erstellen: Eingabe- und Bearbeitungsmöglichkeiten
▪ Zellformate (Höhe/Breite, Rahmen, Farben etc.) u. Zahlenformate
verwenden
▪ Markierungsmöglichkeiten, Zeilen/Spalten einfügen, löschen, ausblenden etc.
▪ Funktion kopieren, ausschneiden und Einfügen
▪ Verwendung von Formeln u. einfachen Funktionen
▪ Sortier- und Filterfunktion
▪ Speichermöglichkeiten
▪ Übungen und Tipps für die Praxis
▪ Wünsche der Teilnehmer
Termin
14.04.2015
09.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Rainer Zink
Gebühr
170,00 €
Methoden
Sie arbeiten am eigenen Laptop (diese werden zur Verfügung gestellt) und vollziehen die einzelnen Schritte am Demonstrationsbildschirm nach.
117
Recht, Verwaltung, Organisation
Kurs-Nr. 15-79
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Word für Fortgeschrittene
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Termin
15.05.2015
09.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Rainer Zink
Gebühr
170,00 €
Hinweis
Die Teilnehmerzahl ist auf max.
10 begrenzt
Der Kurs Word für Fortgeschrittene geht über die reine Textverarbeitung hinaus und bietet allen Interessierten mit WordGrundkenntnissen einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten
der Gestaltung von Texten.
Sie lernen verschiedene Optionen der Seitengestaltung kennen, um
Dokumente individuell erstellen zu können. Natürlich wird dabei auf
den individuellen Kenntnisstand der Teilnehmer Rücksicht genommen.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Dokumente und Design
Tabstopps
Illustrationen einfügen
Seitenlayoutgestaltung
Seitenhintergrund gestalten
Tabellen gestalten und formatieren
Rechtschreib- und Grammatikprüfung
Drucken, Druckvorschau
Vorhandene Dokumentvorlagen nutzen
Wünsche der Teilnehmer
Methoden
Sie arbeiten am eigenen Laptop (diese werden zur Verfügung gestellt)
und vollziehen die einzelnen Schritte am Demonstrationsbildschirm
nach.
118
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-80
Recht, Verwaltung, Organisation
Excel für Fortgeschrittene
Mitarbeiter aus allen Arbeit8sbereichen
Der Kurs Excel für Fortgeschrittene bietet allen Interessierten mit
Excel-Grundkenntnissen einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der weiterführenden Tabellenkalkulation.
Lernen Sie, die Funktionsvielfalt der Datenverarbeitung für sich zu
nutzen. Natürlich wird dabei auf den individuellen Kenntnisstand der
Teilnehmer Rücksicht genommen.
Termin
27.05.2015
Inhalte
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Sortieren, Arbeit mit Filtern (Autofilter, Spezialfilter)
Relative u. Absolute Bezüge, Arbeit mit Namen
Datengültigkeit einstellen
Fortgeschrittene Funktionen (Wenn-Funktion,, S-Verweis/WVerweis-Funktion)
Zell- und Blattschutz verwenden
Daten konsolidieren
Arbeit mit Pivot Tabellen und -Charts
Übungen und Tipps für die Praxis
Wünsche der Teilnehmer
09.00-16.30 Uhr
UE
8
Referent
Rainer Zink
Gebühr
170,00 €
Hinweis
Die Teilnehmerzahl ist auf max.
10 begrenzt
Methoden
Sie arbeiten am eigenen Laptop (diese werden zur Verfügung gestellt) und vollziehen die einzelnen Schritte am Demonstrationsbildschirm nach.
119
Stressmanagement
120
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-81
Stressmanagement
Resilienz und Achtsamkeit
Respektvoller Umgang, wie setze ich ihn konkret in meiner Arbeit um?
Mitarbeiter in der Behindertenhilfe
Wie gelingt es mir, achtsam und respektvoll mit den Menschen umzugehen, für die ich verantwortlich bin? In Zeiten, in denen die Anforderungen von außen immer höher werden, wird die Sehnsucht
nach einem achtsamen und wertschätzenden Umgang miteinander
größer.
Termine
20.04.2015
10.00-16.30 Uhr
und
20.05.2015
19:00-21:30 Uhr
Die Mitarbeiter stehen oft unter einem hohen Druck, zwischen Menschen mit immer komplexeren Behinderungsbildern, dem eigenen
Anspruch, eine gute und sinnvolle Arbeit zu leisten und schwierigen
Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz. Führungskräfte wissen in Zeiten von steigendem Kostendruck und Qualitätsanforderungen sowie
gleichzeitig sinkenden Bewerberzahlen oft nicht mehr, wie sie ihre
eigenen Vorstellungen und Visionen umsetzen können.
UE
10
Der Schlüssel für Veränderung liegt in uns selbst. Die Resilienzforschung fand heraus, dass in allen Menschen Ressourcen und Potentiale schlummern, die darauf warten entdeckt und entwickelt zu werden. Wenn wir achtsamer und bewusster mit unserer Wahrnehmung,
unserer Art zu kommunizieren, unseren Wünschen und unseren Fähigkeiten umgehen, wirkt sich das direkt auf unser Umfeld aus.
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Kirsten
Mittelbach
Gebühr
150,00 €
In diesem Seminar werden wir uns mit konkreten Situationen aus
Ihrem beruflichen Alltag beschäftigen. Die Methode ESPERE hilft uns
dabei, durch Darstellung einzelner Situationen mit verschiedenen
Techniken komplexe Zusammenhänge zu verstehen und zu klären. Sie
werden konkrete Werkzeuge mit nach Hause nehmen um Ihren beruflichen Alltag umgestalten zu können.
Nach vier Wochen lädt der Folgeabend dazu ein, zu reflektieren, welche konkreten Schritte umgesetzt wurden und bietet Gelegenheit
sich mit den neu aufgetauchten Fragen zu beschäftigen.
121
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Stressmanagement
Kurs-Nr. 15-82
Reservetank fast leer? Strategien gegen Stress am Arbeitsplatz
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Termin
04.05.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Dagmar Nieß
Gebühr
135,00 €
Wer kennt das nicht: Von Termin zu Termin hetzen, sich keine Ruhe
gönnen, Pausen durcharbeiten, zwischendurch Telefonate und persönliche Gespräche führen, erschöpft nach Hause kommen und auch hier
keine Ruhe finden.
Sie werden genau Ihre Arbeitssituation auf Stressfaktoren hin untersuchen und Ihre ganz individuelle Stressprophylaxe erarbeiten, die Sie
an jedem Tag und in jeder Situation einsetzen können. Mit Hilfe der
von Ihnen gefundenen Maßnahmen und für Sie richtigen Entspannungstechniken werden Sie in Zukunft mit stressauslösenden Situationen besser umgehen können.
Inhalte
▪ Stressauslöser erkennen
▪ individuelle Möglichkeiten der Stressreduktion finden
▪ Entspannungstechniken kennen lernen und auf Praxistauglichkeit
prüfen
Methoden
▪
▪
▪
▪
▪
122
Theoretischer Input
Kleingruppenarbeit
Einzelarbeit
Demonstration
Praktische Übungen
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Kurs-Nr. 15-83
Stressmanagement
Kein Stress mir dem Stress: Wie sorge ich für meine Psychohygiene
und bleibe dem Burnout fern?
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Stress ist eines der häufigsten Krankheitsursachen. Vor allem Mitarbeiter im sozialen Bereich sind besonders stark gefährdet, da sie
sich als Ressource stets zur Verfügung stellen.
Ferner gibt es verschiedene Sorten von Stress. So gibt es einen von
der Kindheit an eingebauten Stress, der diese Menschen das ganze
Leben lang begleitet und die Handlungsrichtungen weist. Auf der
anderen Seite gibt es aber auch den hausgemachten Stress, der
durch eine Überlastung und durch das Setting hervorgerufen und
verstärkt wird.
In diesem Seminar werden wir Definitionen des Stresses darlegen
und der hierfür verantwortlichen Stresshormone sowie diverse Stressoren darlegen. Ferner werden Techniken, um Stress zu vermeiden
sowie kleinere Entspannungstechniken vermittelt. Ferner werden
langfristige Techniken vermittelt, um gegen Stress und Burnout vorzubeugen.
Inhalte
▪
▪
▪
▪
▪
▪
▪
Termine
23.-24.06.2015
Jeweils
9.00-16.30 Uhr
UE
16
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Peter Bandali
Gebühr
270,00 €
Was ist Stress?
Was ist Burnout?
Der eingebaute Stress aufgrund der eigenen Bindungsqualität
Bindungsqualitäten und Bindungstheoretische Aspekte
Der eingebaute Stress aufgrund der eigenen Persönlichkeit
Persönlichkeitsentstehung und Persönlichkeitsanalyse
Auswege und Lösungsvorschläge für eine gelungene
Psychohygiene
123
Stressmanagement
Kurs-Nr. 15-84
Zur Übersicht Fortbildungsangebote
Work Life Balance - Modetrend oder Realität?
Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen
Termin
19.11.2015
9.00-16.30 Uhr
UE
8
Ort
Essen,
Tagungszentrum
im Hotel Franz
Referent
Gabriele
Bötticher
Gebühr
125,00 €
Flexibilität und ständiges Engagement in der Arbeitswelt, aber auch
überhöhte Selbstansprüche, die weit in den privaten Bereich hineinwirken, treiben immer mehr Menschen an die Grenzen ihrer Kräfte. Wer
nicht rechtzeitig die Notbremse zieht, gefährdet seine Gesundheit.
Immer mehr Menschen kommen durch ihren Beruf aus dem seelischen
Gleichgewicht. Grund genug vorzusorgen, denn es liegt an jedem
selbst, sich von den Strapazen nicht auffressen zu lassen.
Inhalte
▪ Entstehung und Verlauf von Stressprozessen
▪ Die eigene angemessene Position finden: Welche Werte bestimmen
mein Handeln?
▪ Innere Balance finden: Strategien und Interventionsmöglichkeiten
zum Umgang mit herausfordernden Momenten
▪ Es ist nie genug - Erwartungen und eigene Emotionen bewältigen:
Erarbeitung individueller Strategien im Umgang mit eigenen Ressourcen
▪ Ich kann nicht mehr - Raum und Zeit für sich finden: Strategien
und Maßnahmen für eine erfolgreiche Stressbewältigung
Methoden
▪ Vortrag
▪ Diskussion
▪ Gruppen- und Paararbeit
124
Einblick in einen Tagungsraum im Hotel Franz
125
Unsere Referenten 2015
zur Inhaltsübersicht
Akens, Gabriele
Exam. Krankenschwester, Lehrerin für
Pflegeberufe, langjährige Erfahrung als Dozentin
Essen
Au, Christian
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht,
Berufsbetreuer
Buxtehude
Banach, Sabine
Psychologische Managementtrainerin,
freiberufliche Personaltrainerin
Bochum
Bandali, Peter
Dipl.- (RL) Pädagoge/Erziehungswissenschaftler,
Systemischer Berater, Familientherapeut und
Supervisor, Dozent
Lüdenscheid
Blinzler, Michael
Dipl.-Behinderten-Pädagoge, Fachberater in der
Hephata-Diakonie , erfahren im Umgang mit
Menschen mit herausforderndem Verhalten
Haina
Boller, Andreas
Dipl. Pädagoge, langjährige Erfahrung als freibe- Frankfurt am
ruflicher Coach und Seminartrainer
Main
Bötticher, Gabriele
Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Entspannungspädagogin,
NLP-Master (DVNLP), freiberufliche Referentin in
der Erwachsenenbildung
Recklinghausen
Canstañeda, Claudio Dipl.-Sozialpädagoge, Dozent im Lehrgang Unter- Köln
stützte Kommunikation (LUK) zum Themenbereich Autismus
Dick, Christina
Dipl.-Heilpädagogin, systemische Beraterin
Elger, Ingrid
Dipl.-Psychologin, Heijkoop-Videotrainerin, erJülich
fahren in der Beratung von Menschen mit geistigen Behinderungen in schwierigen Lebenssituationen
Fabian, Anke
Dipl.-Soziologin, selbstständige Beraterin, Trainerin in der Erwachsenenbildung und
Moderatorin
Fiedler, Petra
Dipl.-Sozialarbeiterin, Altentherapeutin, 30 Jahre Essen
Erfahrung in der Behinderten- und Altenarbeit
Giesbert, Nora
Dipl.-Heilpädagogin, Coach DGfC, Fachbereichsleitung in einer WfbM, Lehrbeauftragte
Düsseldorf
Grampp, Prof. Dr.
Gerd
Dipl.-Pädagoge (Sonderpädagogik), Professor
Fachhochschule Jena (Fachgebiet Theorie und
Praxis der Rehabilitation)
Memmelsdorf
126
Mettmann
Düsseldorf
zur Inhaltsübersicht
Unsere Referenten 2015
Gurk, Dr. Stefanie
Medizinerin, erfahren in der Fortbildung der
Alten- und Behindertenhilfe
Krefeld
Hempel , Bärbel
Lehrerin f. Pflegeberufe, Fachkrankenschwester Essen
im Operationsdienst, exam. Krankenschwester,
Lehrerin am Franz Sales Berufskolleg Essen
Jordan, Dagmar
Exam. Krankenschwester, KinästhetikTrainerin/Beraterin, Praxisbegleiterin Basale
Stimulation, NLP Master, Hygienebeauftragte
für ambulante Pflege
Bochum
Junginger, Monika
Geschäftsführerin, Systemischer Business
Coach, LIFO®-Analyst
Pfullendorf
Klemt, Karin
Trauerbegleiterin (TID) und Seelsorgerin
(DGfP/KSA)
Hattingen
Länger, Dr. Carolin
Promotion Soziologie, Tanz- und Theaterpäda- Ratingen
gogik, Ausbildung ESPERE, Jacques Salomé,
Dozentin und Trainerin
Ligges-Dlugi, Katja
Staatl. Geprüfte Heilerziehungspflegerin,
diadeesk-Trainerin, Umfangreiche Kenntnisse
und Kompetenzen zum Thema
„Herausfordernde Verhaltensweisen“ mit dem
Schwerpunkt „Doppeldiagnosen“ und
„Autismus“
Essen
Lindemann, Melanie
Heilerziehungspflegerin, Deeskalationstrainerin, Betriebspädagogin (WSB), DiplomPädagogin, Business-Coach, Inhaberin von
dialogtour, 17jährige Feldkompetenz in der
Behindertenarbeit
Hamburg
Mittelbach, Kirsten
Kommunikationstrainerin (GfK und ESPERE)
Coach, Qualitätsbeauftragte, EDxTM Practicioner (Energetische Psychologie)
Ratingen
Münsterjohann, Ansgar
Dipl. Ökonom mit Schwerpunkt Führung und
Düren
Supervisor (DGSv)
Nieß, Dagmar
Diplom-Kauffrau, Business-Coaching und Semi- Gelsenkirchen
nartätigkeit im Bereich Kommunikation,
selbstständige Beraterin
127
zur Inhaltsübersicht
Unsere Referenten 2015
Ostendorf, Lars
Heilpädagoge, tätig im Feld der
Behindertenhilfe
Düsseldorf
Paul, Peter
Dipl. Sozialpädagoge, Spezialist für Kommunikation und Körpersprache, Pantomime
Münster
Roßbruch, Dominik
Jurist, Geschäftsführer / Senior Consultant
Roßbruch consulting
Koblenz
Rudy, Dagmar
Diplom -Pädagogin, systemische Supervisorin Köln
und Organisationsberaterin, Psychotherapeutin
(HP), Einrichtungsleiterin
Santen, Ilke
Staatl. Geprüfte Fachkraft für Arbeits- und
Berufsförderung/gFAB, zertifizierte ZERATrainerin, Qualifizierung in gewaltfreier Kommunikation, zertifizierte Mediatorin
Schablon, Prof. Dr.
Kai-Uwe
Heilerzieher, Dipl. Sozialpädagoge, Dipl. Päda- Münster
goge, Professor für Heilpädagogik (KatHO
Münster)
Schmitz, RA Dr. Rochus
Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten
Erbrecht, Arbeitsrecht und Sozialrecht
Wagner, Annette
Ausgebildete Diakonin, Seelsorgerin und Bewe- Hattingen
gungstherapeutin, Leiterin des Zentrums für
Kinder- und Jugendtrauerarbeit in Witten,
Angebot von Gruppen- und Kreativtagen für
trauernde Kinder und Jugendliche, Vorträge
und Seminare
Wüllenweber, PD Dr.
Ernst
Diplom-Sozialpädagoge, Supervisor, DiplomPädagoge
erfahren in der Behindertenhilfe, zahlreiche
Veröffentlichungen
128
Hamburg
Münster
Berlin
129
Für Ihre Notizen
130
Für Ihre Notizen
131
132
133
Franz Sales Schule gGmbH - Fortbildungsreferat
Franz Sales Schule gGmbH
- Fortbildungsreferat Steeler Straße 261
45138 Essen
Telefon 02 01 . 27 69 - 530
Telefax 02 01 . 27 69 - 531
E-Mail fortbildung@franz-sales-haus.de
www.franz-sales-haus.de/Lernen/Fortbildungen
134
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
76
Dateigröße
1 935 KB
Tags
1/--Seiten
melden