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&
Rücken
Fr. 5.–
3I14
gesundheit
Zeitschrift der Patientenorganisation
Pro Chiropraktik
www.chirosuisse.info www.pro-chiropraktik.ch
Chiropraktik
für Kinder
Patientenrechte: Es weht ein rauerer Wind Ernährung:
Übersäuerung – woher sie stammt, was sie bewirkt, wie man sie
vermeidet Lesertest: Sind Sie suchtgefährdet? Politik: Worum
geht es bei der Einheitskrankenkasse?
IFAS2014
FACHMESSE FÜR DEN GESUNDHEITSMARKT
21. –24.Oktober 2014
Messe Zürich
Exhibit & More AG · Bruggacherstrasse 26 · Postfach 185 · CH-8117 Fällanden-Zürich
T +41 (0)44 806 33 77 · F +41 (0)44 806 33 43 · info@ifas-messe.ch · www.ifas-messe.ch
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… und über 300 weitere
renommierte Aussteller
erwarten Sie.
Editorial/Inhalt
Behandlung l Chiropraktik für Kinder l
«In der Kindheit werden die Weichen für die
Rückengesundheit gestellt.»
4
editorial
Volksabstimmung l Die Chiropraktik vor unsicheren
Zeiten l «Die Einheitskrankenkasse: Worum geht es bei
6
der Volksabstimmung?»
ernährung l Säfte im Gleichgewicht l «Ein
unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt hat
Folgen für den Bewegungsapparat.»
8
Promotion l Sanft, wirksam und für alle l «Die DornMethode ist eine sanfte und wirksame Volkstherapie.»
10
Patientenrechte l Es weht ein rauerer Wind l «Wechsel im Präsidium der Patientenorganisation Pro Chiro12
praktik»
Lesertest l Sind Sie suchtgefährdet? l
«Ohne Süchte lebt es sich einfacher und
14
freier und gesünder.»
Politik l Eine Frage des Mutes l «Einen Schatz darf
15
man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.»
Ausbildung l Einsatz für den Nachwuchs l «Junge
Chiropraktoren betreiben eine Praxis unter Aufsicht von
16
Uni-Dozenten.»
Neues und Bewährtes l Hilfreich, neu, bewährt l
18
«Blicke auf interessante Angebote für den Alltag»
Leserbriefe/Impressum
Patientenorganisation
Bezugsquellen/Patientenorganisation
19
20
22
Nie genug
Ich bin der neue Präsident der Patientenorganisation
Pro Chiropraktik, der grössten im Lande, und ich
habe nie genug. Von meinem Vorgänger Dr. Ernst
Kistler habe ich das Ruder einer gut positionierten
und gesunden Institution übernommen, und das ist
mir nicht genug. Mehr noch: Ich weiss, dass ich nie
genug haben werde. Wie könnte ich auch! Unsere
Patientenorganisation könnte noch so stark und anerkannt sein – unsere Gegenspieler ruhen nicht, es
kommen neue dazu, wir haben es mit immer neuen
Ideen auf der Gegenseite zu tun, das Terrain, auf dem
wir uns bewegen und die Spielregeln, nach denen
wir spielen, werden verändert, und das politische,
gesellschaftliche und wirtschaftliche Wetter oder
gar Klima wird morgen anders, vielleicht garstiger
sein als heute. Also darf ich mich nie bequem hinsetzen und meinen, es sei jetzt genug. Ich habe
das Ruder einer Patientenorganisation in Bewegung
übernommen, die ihre Erfolge dank ihrer Beweglichkeit errungen hat, und auch ich werde nie genug
der Bewegung haben und deshalb nie ruhen. Denn
wenn wir ruhen, werden wir morgen sehen, dass
uns – um nur ein paar Beispiele zu nennen – Zu-TodeSparer und Reglementierer und Pfründenpfleger
und Zauderer und Kuhhandelpolitiker überholt und
zum Schaden der Patienten und der Chiropraktik
Schachmatt gesetzt haben. Das kann ich nicht zulassen. Deshalb habe ich nie genug. Deshalb bleibt
Pro Chiropraktik in Bewegung – für Sie.
Rainer Lüscher
Präsident der Patientenorganisation Pro Chiropraktik
ed by
S.E.P. develop
erland
öbli / Switz
Dr. Bruno Gr
3
Behandlung
Chiropraktik
für Kinder
«
In der Kindheit werden die Weichen
für die Rückengesundheit gestellt.
»
Héloise Léger
«B
ei Rückenweh zum Chiropraktor», heisst es zutreffend.
In der Regel denkt man dabei nicht in erster Linie an
Kinder. Und dennoch sind auch sie in der Praxis des Chiropraktors anzutreffen. Mit gutem Grund: Zum einen haben auch
Kinder Beschwerden am Bewegungsapparat, zum anderen reagieren sie besonders gut auf chiropraktische Behandlung.
Patienten im Kindesalter sind nicht einfach Erwachsene in Kleinformat: Für sie hält die Chiropraktik teilweise andere, verfeinerte
Untersuchungs- und Behandlungstechniken bereit. Die Verständigung mit diesen Patienten ist eine besondere Herausforderung:
Vom Erwachsenen kann der Chiropraktor genaue Antworten auf
seine Fragen erwarten. Das geht beim Kind und erst recht
beim Säugling nicht – er muss sich behutsam an
die Diagnose herantasten. Gelegentlich ist
die Angst des Kindes – so unbegründet sie
auch sein mag – gross, und es will nicht
behandelt werden. Wer diesen Wunsch
geduldig respektiert, wird beim nächsten
Mal meist mit Vertrauen und einer reibungslosen Konsultation belohnt.
Weshalb suchen Eltern für ihre Kinder
chiropraktische Hilfe? Fast die Hälfte der
Schweizer Kinder und Jugendlichen leidet an
Fehlhaltungen und Haltungsschwäche. Häufige Folgen sind Kopfschmerzen und andere
Beschwerden. Zu viele Kinder nehmen deswegen
Schmerzmittel.
Die Jüngsten werden meist wegen Säuglingskoliken – man nennt die betroffenen Kinder auch Schreibabys – und des so genannten Säuglingsschiefhalses
zum Chiropraktor gebracht: Symptome von Säuglingskoliken können mit Chiropraktik gelindert werden, weil
die manuelle Behandlung der Wirbelsäule das zu-
4
ständige Nervensystem positiv beeinflusst. Der Säuglingsschiefhals entsteht, weil gelegentlich eine ungünstige Lage des Kindes
im Mutterleib oder der Ablauf der Geburt das Kind in eine Position zwingt, die seine Halswirbelsäule aus der Norm bringt: Der
Hals wird schief, das Kind vermag seinen Kopf nicht aus eigener
Kraft in die korrekte Lage zu bringen. Der Chiropraktor löst mit
sorgfältiger manueller Behandlung die
Blockierung der betroffenen Halswirbelgelenke. Weitere Gründe, mit
Babys und Kleinkindern die Hilfe
des Chiropraktors zu suchen, sind
ungewöhnliches Liegen, Sitzen
oder Fortbewegen.
Behandlung
Je älter die jungen Patienten, desto grösser die Vielfalt der Beschwerden: Die Tortikollis, bekannt als Halskehre, dauernde
Spannungskopfschmerzen, haltungsbedingte Wirbelsäulenschmerzen, vor allem bei Schülern, Funktionsstörungen des Bewegungsapparates nach Unfällen und orthopädische Probleme,
etwa mit den Füssen, sind häufige Themen in der Sprechstunde.
Nicht selten sind die so genannten Wachstumsschmerzen. Sie
sind lästig, verunsichern und bereiten Sorge, sind aber ungefährlich: Veränderungen in Muskeln oder Knochen oder Entzündungen und spätere Nachteile können nicht nachgewiesen
werden. Man nimmt an, dass die Schmerzen, die fast immer
in den Beinen auftreten, Überbelastungsfolgen sind, wenn die
Kraft des Körpers noch nicht Schritt halten kann mit dem grösser
werdenden Bewegungsdrang. Selbstverständlich sollte das Kind
sorgfältig untersucht werden, damit Krankheiten mit Sicherheit
ausgeschlossen werden können.
te Haltung, Kontrolle der Entwicklung und ausgewogene Ernährung – und rechtzeitig reagieren, können sie die meisten
Rückenbeschwerden verhindern.
Viele Rückenbeschwerden bei Erwachsenen haben ihre Wurzeln
in der Kindheit. Um so wichtiger ist es, dem Chiropraktor die
Gelegenheit für eine möglichst frühzeitige Diagnose und Behandlung zu geben.
Kostenlose Rückenuntersuchung
für Kinder
am Tag der Wirbelsäule, Samstag, 8. November 2014,
in zahlreichen Praxen der Schweizer Chiropraktoren.
Adressen: www.chirosuisse.info und Telefon 031 371 03 01
Von Bauchschmerzen in Verbindung mit Wirbelsäulenbeschwerden werden vor allem ältere Kinder geplagt. Wenn Störungen des
Verdauungsapparates oder psychische Ursachen ausgeschlossen
werden können, vermag die manuelle Behandlung der Wirbelsäule oft eine Blockierung zu lösen, was einen positiven Einfluss
auf das Nervensystem hat, das die Bauchregion versorgt.
Häufig über Rückenschmerzen klagen Schulkinder: Ihre Muskulatur ermüdet beim langen Sitzen, der Rücken verkrümmt – und
zwar erst recht, wenn das Schulmobiliar nicht kindergerecht ist.
Besonders nachteilig ist, dass Kinder dieser Unbill im Wachstum
ausgesetzt sind.
Schlechte Koordination und oder ungenügendes Gleichgewicht, eine Körperhaltung oder ein Bewegungsmuster, die auffallen, Fehlstellungen der Füsse, Knie oder Beine können vom
Chiropraktor abgeklärt werden. Ein Zusammenhang mit der
Wirbelsäule kann auch bestehen, wenn sich bei Kindern Verspannungen, Muskelschwächen, verminderte Belastbarkeit,
Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche zeigen.
In manchen Fällen kann mit aktiven und passiven Therapien –
chiropraktischer Behandlung und Gymnastik – die Haltung
korrigiert werden: Das Kind trainiert seine Haltung und lernt
unter fachkundiger Anleitung seine Muskulatur aufbauen. In
bereits beeinträchtigten Gelenken löst der Chiropraktor die
Blockierung.
Eine grosse Bedeutung kommt der Beratung der Eltern zu, denn
manche Beschwerden sind «hausgemacht». Vielen Eltern muss
das nötige Wissen über richtige Ernährung, eine ungünstige
Haltung wegen schlechter Möbel, über die Wahl des richtigen
Bettes und zu wenig oder falsche Bewegung erst vermittelt werden: Zu gross ist die Zahl der Kinder, die Sport nur aus einigen
wenigen Lektionen in der Schule kennen.
Wenn Eltern den Rücken ihres Kindes im Auge behalten,
vier Punkte beachten – ausreichend Bewegung, korrek-
5
Volksabstimmung
Die Chiropraktik vor
unsicheren Zeiten
«
Die Einheitskrankenkasse: Worum geht
es bei der Volksabstimmung?
»
Severin Hohler
A
m 28. September dieses Jahres entscheiden die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, ob eine gesamtschweizerische Einheitskasse die über 60 Krankenkassen
der Grundversorgung ersetzen soll. Dieser enorme Umbau im
Schweizer Gesundheitswesen stellt die Chiropraktik und andere Behandlungsmethoden vor unsichere Zeiten. Denn der
Patient verliert nicht nur die Freiheit, seine Krankenkasse selbst
zu wählen, er kann sich auch nicht mehr frei für eine medizinische Leistung entscheiden. Eigentlich bedarf es eines klaren Bekenntnisses zur Chiropraktik und ihres Potenzials, das bis heute
nicht vollständig erfasst ist – obwohl anerkannt wird, dass sie
wirksam, sicher und wirtschaftlich ist.
Dennoch ist klar, dass die Patienten mit der Wahl eines solchen
Versicherungsmodelles einen Teil ihrer Selbstbestimmung aufgeben. Bei einem Hausarztmodell etwa verpflichtet sich der
Patient freiwillig, als erste Anlaufstelle seinen Hausarzt aufzusuchen, der ihn an den Chiropraktor überweisen muss. Der Entscheid, teilweise auf die eigene Wahlfreiheit zu verzichten, muss
jedoch unbedingt beim Versicherten und Patienten liegen. Ist
dies nicht der Fall, droht Patienten der Zugang zu Behandlungsmethoden wie der Chiropraktik erschwert zu werden, auch wenn
sie sich für diese Behandlung entscheiden würden oder sogar
darauf angewiesen wären.
In der Schweiz beeinflusst der Patient das Gesundheitswesen
zu einem grossen Teil mit, indem er selbst wählt, welche Leistungen er bei welchem Arzt in Anspruch nimmt. Als Folge richtet
sich das medizinische Angebot nach den Bedürfnissen der
Kunden, was zum Erfolg der Schweizer Gesundheitsversorgung
beiträgt. Ein Blick ins Ausland zeigt: Staatliche Gesundheitssysteme schränken die Wahlfreiheit ein – nicht nur die freie
Arztwahl, sondern auch die Wahl der Therapie und des Behandlungswegs. Patienten und Behandler sind dort dem staatlichen
Diktat unterworfen. Und das ist nicht zum Guten der Sache, wie
sich weist.
Die Patienten wünschen sich Zugang zu einer leistungsfähigen
und bezahlbaren chiropraktischen Gesundheitsversorgung. Erst
auf Drängen der Bevölkerung wurde diese 1964 als Pflichtleistung
anerkannt. Damals haben 400 000 Bürgerinnen und Bürger –
eine Rekordzahl – eine entsprechende Petition unterschrieben.
Mit der Einführung eines Einheitskassenmodelles liefe das Gesundheitswesen nun Gefahr, dass die Chiropraktik nebst weiteren
Leistungsbereichen wieder aus der Grundversicherung fällt. Dies
gilt umso mehr, als die Prämienfestsetzung in einem staatlichen
Kassenmonopol zu einem politischen Entscheid wird. Denn
der Wählerschaft lassen sich Prämienerhöhungen nur schwer
schmackhaft machen. Die Kosten in der Gesundheitsversorgung
drohen damit aus dem Ruder zu laufen – nicht zuletzt auch, weil
die Einheitskasse zu einem zusätzlichen Kostenanstieg führen
wird. Bundesrat Alain Berset hat denn auch bestätigt, dass entgegen den Erwartungen der Initianten keine Kosten gespart werden
können. So verschlingt bereits der Aufbau einer Einheitskasse in
den nächsten zehn Jahren etwa zwei Milliarden Franken. Hat sich
jedoch einmal ein Schuldenberg angehäuft, muss die Schweiz
wie andere Länder mit staatlichen Gesundheitssystemen Sparpakete beschliessen. In deren Folge wird die Qualität der medizinischen Versorgung schlechter, und Leistungen werden gekürzt.
Wie sich ein solcher Eingriff auf unser Gesundheitswesen auswirkt, ist in der politischen Diskussion bis anhin nur ungenügend
erörtert worden. Insbesondere für Behandlungsmethoden wie
die Chiropraktik ist die Antwort auf diese Frage von grosser Bedeutung.
Als eine ihrer Absichten nennen die Initianten der Einheitskasseninitiative die Förderung der integrierten Versorgung. Von
oben herab soll diese den Patienten auferlegt werden. Die Vorteile, die Managed Care Modelle haben, kann man anerkennen.
6
es droht der Leistungsabbau
Volksabstimmung
Die Konsequenz wäre eine Zweiklassenmedizin, wie wir sie aus
dem Ausland kennen.
Chiropraktik setzt an der Wurzel
der Probleme an
heitswesen, das den bestmöglichen Zugang des Patienten zur
Chiropraktik garantiert. Mit der Einführung der Einheitskasse ist
dieser nicht mehr sichergestellt.
Nicht immer führen Leistungskürzungen zu Kostenersparnissen.
So ist die Chiropraktik nicht nur ein unverzichtbarer Bestandteil
einer leistungsfähigen Medizin; sie kann auch eine kostendämpfende Wirkung auf das Gesundheitswesen haben: Teure Medikamente und Apparate werden in der Chiropraktik nicht eingesetzt.
Anstatt die Symptome zu bekämpfen, setzt die Chiropraktik an
der Wurzel der Gesundheitsprobleme an und kann damit frühzeitig kostenintensive Folgebehandlungen vermeiden. Zudem
leistet die Chiropraktik wichtige Beiträge an die Prävention,
indem sie Funktionsstörungen des Bewegungsapparates
und Folgebeschwerden vorbeugt. Heute wissen wir, dass
viele Krankheiten Symptome solcher Funktionsstörungen
sind – die Wirbelsäule gilt als bedeutender Faktor für die
allgemeine Gesundheit. Egal, ob durch Unfall oder Fehlbelastungen ausgelöst: Störungen in der Wirbelsäule können
sich auf Gelenke, Muskeln und innere Organe auswirken
und der Grund für ausstrahlende Schmerzen in den ganzen Körper sein. Wenn es um die Ursachenforschung von
Krankheiten geht, steht die Medizin oft noch am Anfang.
Indem wir laufend an Erkenntnissen zur Rolle des Bewegungsapparates im Körper gewinnen, wird sich auch die
Chiropraktik weiterentwickeln. Um dieses Potenzial weiterhin nutzen zu können, braucht es ein freiheitliches Gesund-
7
Ernährung
Säfte im
Gleichgewicht
«
Ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt
hat Folgen für den Bewegungsapparat.
»
Anne Peer
I
m hochentwickelten «Chemielabor» des menschlichen Körpers
mit seinen unzähligen Prozessen spielen Säuren und Basen –
Flüssigkeiten, die sich gegenseitig neutralisieren – eine wichtige
Rolle: Um den konstanten pH-Wert der Körperflüssigkeiten
kümmert sich der Stoffwechsel; mit ihrem Säureschutzmantel
schützt die Haut vor Krankheitserregern; in den Lungen wird das
saure Kohlendioxid entsorgt; die Milchsäure, die bei körperlicher
Tätigkeit entsteht, wird in der Leber abgebaut; die Nieren scheiden Säuren aus; die Substanzen, die für den Stoffwechsel benötigt werden, nimmt der Darm auf.
Der Gesundheit und dem Wohlbefinden ist es förderlich, wenn
man diese Abläufe und ihr Zusammenwirken nicht stört, sondern
das Säure-Basen-Gleichgewicht fördert. Dennoch leben viele
Menschen mit einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt
und ahnen nicht, dass eine Übersäuerung mitverantwortlich für
ihre Beschwerden ist. Leider bemerkt man eine Übersäuerung
oft nicht selbst: Der menschliche Organismus gleicht eine entstehende und bestehende Übersäuerungen ständig aus. Wie lange das gut geht, bis erste oder ernste Beschwerden auftauchen,
ob Jahre oder Jahrzehnte, hängt von der jeweiligen Konstitution,
dem Lebensstil und den persönlichen Reserven ab.
Übersäuerung entsteht durch zu viel Bildung von Säuren im
Organismus, durch den Verlust an Basen, etwa bei Durchfall,
oder durch eine verminderte Ausscheidung von Säuren aus dem
Körper. Zudem führt der Konsum von Säure bildenden Lebensmitteln dazu – etwa bei dauernd ungünstiger Ernährung oder
bei bestimmten Diäten. Wer sich zu wenig bewegt und so den
Stoffwechsel gering hält, wer zu wenig trinkt und damit die Ausscheidung von Säure verhindert, trägt ebenso dazu bei, dass sein
Körper übersäuert.
8
Übrigens: Auch andere Faktoren wie Stress spielen eine Rolle
und wirken sich negativ auf den
Säure-Basen-Haushalt
aus.
Kein Wunder, ist eine Person
im wahrsten Sinn des Wortes
sauer, wenn sie verärgert ist.
Schon eine leichte Übersäuerung zeigt sich in einem
verminderten Wohlbefinden: Der Stoffwechsel kann
Säuren nur noch ungenügend reduzieren. Wird die
Übersäuerung chronisch,
kann das zu gravierenden Problemen führen,
zu Müdigkeit und Kopfschmerzen, Haut- und Magen-Darm-Beschwerden und
Stoffwechselstörungen.
Auch der Bewegungsapparat ist betroffen. Übersäuerung kann
rheumatische Erkrankungen auslösen und schadet dem Knorpel:
Das saure Milieu vermindert den Wassereinbau im Bindegewebe,
etwa in der Bandscheibe. Das macht sie anfällig auf Verletzungen. Zudem braucht der Körper zur Neutralisierung von Säure
Mineralstoffe, die er aus den Knochen abbaut, was diese jedoch
schwächt und schwinden lässt – Osteoporose ist nicht selten die
Folge lange dauernder Übersäuerung. So genannte Neutralisationsschlacken aus der Säurebindung werden in Muskeln, Geweben und Gelenken in Form von «Verkalkungen» abgelagert, wo
Ernährung
sie das reibungslose Funktionieren behindern. Arthritis, Arthrose und Ischias
sind weitere Folgen der Übersäuerung.
Ausserhalb des Bewegungsapparates
kommen Magenbrennen, Blähungen,
Kopfweh- oder Migräneanfälle sowie eine erhöhte Infektionsgefahr wegen geschwächter Schleimhäute in den Atemwegen hinzu.
Mit einem Indikatorpapier lässt sich die
Übersäuerung im Urin feststellen; genauere Werte liefert das medizinische
Labor. Sauer sind Flüssigkeiten mit einem
pH-Wert zwischen 1 und 6,9; der neutrale Wert ist 7; basisch oder alkalisch sind
Flüssigkeiten zwischen 7,1 und 14. pH
steht für potentia hydrogenii, lateinisch
für Stärke des Wasserstoffes.
Gegen die Übersäuerung vorgehen kann
man auf drei Ebenen: Man erhöht die
Basenzufuhr; man reduziert die Säurezufuhr beziehungsweise -produktion, und
man optimiert die Säureausscheidung
aus dem Körper.
Die am nächsten liegende Massnahme ist
die Anpassung der Ernährung. Tierische
Proteine – Fleisch, Fisch, Milchprodukte
– sind Säurespender; die meisten Gemüse
und Früchte sind Basenspender, und viele
Fette, weisser Reis, Pasta und Zucker sind
so genannte Basenräuber. 80 % der verzehrten Lebensmittel sollten basisch oder
neutral sein; maximal 20 % dürfen sauer
sein. Saurer Geschmack heisst aber nicht,
dass das Lebensmittel Säure bildet!
Etwas mühsamer ist die nächste Massnahme: Körperliche Betätigung regt den
Stoffwechsel an. Doch wer für den Abbau
des Säureüberschuss Sport treibt, sollte
seine Grenzen kennen. Drei bis vier Mal
pro Woche bei mittlerer Intensität sind
ideal. Hohe sportliche Belastungen hingegen verstärken die Übersäuerung. Der
Chiropraktor, Spezialist für den Bewegungsapparat, kann mit einer Trainingsberatung weiterhelfen, um das richtige
Mass an sportlicher Aktivität zu finden.
Basenpulver, also eine Nahrungsergänzung aus natürlichen Basenmitteln,
Mineralien und Spurenelementen, verbessern den Stoffwechsel bei Bedarf
weiter. Bei der empfohlenen TrinkTagesmenge von zwei bis drei Litern
Wasser funktioniert der Stoffwechsel
in der Regel einwandfrei. Stilles Wasser oder Hahnenwasser verstoffwechselt sich basisch, kohlensäurehaltiges
Wasser dagegen sauer.
Ein ausgeglichener SäureBasen-Haushalt kann dazu beitragen, eine ganze
Reihe von Beschwerden,
nicht zuletzt auch des Bewegungsapparates, in den
Griff zu bekommen. Die
Massnahmen sind meist sehr
einfach – die Resultate aber
können die Lebensqualität wesentlich verbessern.
Säurebildend sind beispielsweise Fleisch, Wurst, Fisch, Teigwaen, Hartkäse, Quark, Fruchtyoghurt, Rahm, Getreide wie
geschälter Reis, Weizen, Haferflocken; Erdnüsse, Kaffee, Schwarztee, Zucker, Bier, Rauchen. Basenbildend sind zum Beispiel
Früchte und Gemüse wie Gurken, Salat, Tomaten, Sellerie, Spinat, Kartoffeln, Zitronen, Beeren; Soja, Hülsenfrüchte, Pilze,
Milch, Wein, Grüntee. Die Liste ist nicht abschliessend.
9
Promotion
Sanft, wirksam
und für alle
«
Die Dorn-Methode ist eine sanfte
und wirksame Volkstherapie.
Kurt Sulser
D
ie Dorn-Methode ist eine Therapie, die jedermann mit
einem guten Tast- und Spürsinn auch ohne medizinische
Kenntnisse ausführen kann. Sie ist eine eigentliche Volkstherapie! Das Becken, alle Gelenke und die Wirbelsäule werden dabei
auf sanfte Art in die natürliche Position gebracht. Rückenleiden
können dabei meist mit wenigen Therapien behoben werden.
Die Dorn-Methode ist einfach, logisch und sehr wirkungsvoll!
Selbsthilfeübungen spielen eine entscheidende Rolle. Sie sollte mehrmals täglich ausgeführt werden, um so nachhaltig die
Korrektur aufrecht zu erhalten. Jedermann kann sich auf diese
Art und Weise selber helfen, respektive therapieren! Die DornMethode ist nicht Bestandteil der Chiropraktik.
Warum nennt sich die Dorn-Methode
eine Volkstherapie?
Die DORN-Methode ist sehr einfach zu lernen, sie ist absolut
ungefährlich und sehr wirkungsvoll. In jeder Familie sollte eine
Person diese Selbsthilfe-Methode kennen. Man kann sich gegenseitig helfen; Schmerzen können in kurzer Zeit behoben werden.
Bei welchen Schmerzen wirkt die Dorn-Methode
am besten?
Die Dorn-Methode hilft meist sehr rasch bei Rückenbeschwerden, Ischias und Kreuzschmerzen.
10
»
Kommen Sie am Samstag/Sonntag, 11./12. Oktober
2014, nach Deitingen, an den 3. Schweizer DornKongress – Sie können sich gratis behandeln
lassen und selber die Wirkung dieser schönen und
wirksamen Methode erfahren.
Warum kann die Dorn-Methode bei Rückenleiden
so rasch Linderung bringen?
Ein Beckenschiefstand kann mit der Mithilfe des Patienten
ohne Probleme beseitigt werden. Dadurch harmonisiert sich die
biomechanische Funktion des Bewegungsapparates, und die
gesamte Wirbelsäule entspannt sich. Dem Patienten werden anschliessend entsprechende Selbsthilfeübungen mit nach Hause
gegeben. Dank dieser Übungen kann sich jedermann selber
schmerzfrei halten.
Wie viel Zeit beanspruchen
die Selbsthilfeübungen?
Die meisten Selbsthilfeübungen, die sehr einfach auszuführen
sind, dauern kaum eine Minute. Sie sollten pro Tag allerdings
öfters durchgeführt werden.
Fotografie: F. Ziesing
Promotion
Dieter Dorn, Bauer und Sägereibesitzer, der die Dorn-Methode verbessert und sie bekannt gemacht hat.
Wer hat diese Dorn-Methode erfunden?
Dieter Dorn, Bauer und Sägereibesitzer, hat diese traditionelle
Methode ganz wesentlich verbessert und sie der Bevölkerung
bekannt gemacht. Er hat deshalb seinen Namen für diese Volkstherapie gegeben.
Wer praktiziert die Dorn-Methode?
Alle Dorn-Therapeuten, die meisten Manual-Therapeuten, viele Physio-Therapeuten, aber auch Masseure und Gesundheitsberater beherrschen diese Methode.
Wo kann man die Dorn-Methode erlernen?
In der Schweiz gibt es verschiedene Anbieter. An diesen Kursen
können sich auch Laien ausbilden lassen. Anatomiekenntnisse
sind zwar von Vorteil, jedoch nicht Bedingung.
Ist die Dorn-Methode wirklich ungefährlich?
Man kann mit der Dorn-Methode keinen Schaden anrichten. Der
Patient schwingt mit leichter Bewegung Arme, Beine oder den
Kopf. Gleichzeitig drückt der Therapeut mit seiner Hand oder
seinem Daumen am entsprechenden Knochen oder Wirbel. So
wird das Gelenk wieder in die natürliche Position gebracht, was
schmerzlos und ungefährlich geschieht.
Muss der Therapeut viel Druck ausüben?
Die Dorn-Methode ist eine Gefühlstherapie. Der Therapeut
drückt mit viel Gefühl. Der dabei ausgeübte «Druck» liegt weit
unter den üblichen Alltagsbelastungen.
Die hilfreiche Wirkung der Dorn-Methode
ist medizinisch nicht bewiesen!
Es gibt bis heute noch keinen klinischen Test für den Nachweis
der positiven Wirkung der Dorn-Methode. Hauptsache ist, dass
es funktioniert und die Schmerzen verschwinden. Wer neue
Wege sucht, muss weg von herkömmlichen Methoden.
Wird eine Dorn-Behandlung
von den Krankenkassen bezahlt?
Leider leisten noch nicht alle Krankenkassen Beiträge an die
Dorn-Behandlung. Der Dorn-Verband Schweiz bemüht sich
sehr, dass diese wirkungsvolle und kostengünstige Methode anerkannt wird.
Nutzen Sie die Gelegenheit, und kommen Sie
an den Dorn-Kongress
Sie erhalten vielfältige Informationen in Vorträgen, Workshops
und von Ausstellern. Zudem wird eine etwa 15-minütige Tonbild-Schau über die Dorn-Methode gezeigt. Dazu können Sie
in einem separaten Raum unentgeltlich eine wohltuende KurzBehandlung erleben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Das Programm und Kartenbestellungen für den Kongress unter:
www.dorn-schweiz.ch oder
Dorn-Verband Schweiz,
Postfach 135, 8713 Uerikon
11
Patientenrechte
Es weht ein
rauerer Wind
«
Jürg Hurter
Wechsel im Präsidium der Patientenorganisation Pro Chiropraktik
D
r. Ernst Kistler, sie haben Pro Chiropraktik
22 Jahre geführt. Jetzt gehen Sie. Warum?
Kistler: Es gibt einige Dinge, die macht man, bis man tot umfällt
oder aus anderen Gründen nicht mehr kann. Ein Verbandspräsidium gehört meines Erachtens nicht dazu: Zum einen
braucht ein Verband immer wieder neue Köpfe und Ideen Zum
anderen sollte man gehen, solange einem das Amt Freude bereitet. Diese Einstellung garantiert, dass die Leistung nicht abfällt, die man für den Verband erbringt und dass sich alle positiv
aneinander erinnern werden.
Und warum sind Sie der Nachfolger, Rainer Lüscher?
Lüscher: Weil mich Ernst Kistler – wir kennen uns aus der Politik –
gefragt hat, ob ich sein Amt übernehme. Ich habe mir kürzlich
sagen lassen, ich sei einer der wenigen, die bei Pro Chiropraktik
tätig sind, ohne je Patient gewesen zu sein. Daran sehen Sie, dass
ich von der Chiropraktik überzeugt bin: Ich setze mich für sie ein,
ohne ihre Vorteile am eigenen Leib erfahren zu haben.
Welches waren die bedeutendsten Ereignisse
in Ihrer Amtszeit, Ernst Kistler?
Kistler: Die Neulancierung unseres Magazins. Die Errichtung
des Lehrstuhles für Chiropraktik an der Universität Zürich, mit
dem das Haupthindernis für ausreichend Nachwuchs weggefallen ist, die hohen Kosten der Ausbildung im Ausland. Etliche gesetzliche Verbesserungen, unter anderem das Medizinalberufegesetz. Für alles haben wir zusammen mit den Chiropraktoren
hart gekämpft.
Hatten Sie auch einen Misserfolg?
Kistler: Ja. Immer wieder. Am ärgerlichsten finde ich es, wenn
Politiker wider besseres Wissen gegen eine sachlich gute Lösung
stimmen, weil sie sich an eine fragwürdige Parteidisziplin halten
oder an ideologischen Krücken gehen. Das habe ich immer auch
als meinen Misserfolg gewertet: Ich hätte die Betreffenden gerne
überzeugt, dass die einzige Leitlinie, der sie zu folgen haben, das
Wohl der Bevölkerung ist. In der Gesundheitspolitik hat es nicht
viel Platz für Ideologie.
12
»
Rainer Lüscher, machen Sie sich auf Zeiten
des Kampfes gefasst?
Lüscher: Abgesehen davon, dass man auch in stillen Zeiten auf
Widerstand gefasst sein muss, wenn es um so viel geht wie in der
Gesundheitspolitik: Ich stelle fest, dass ein rauherer Wind weht.
Wind kann von vorne kommen oder Rückenwind sein.
Lüscher: Oft wird er uns entgegenwehen. Patienten sind zwar
eine grosse Gruppe, denn fast jeder ist irgendwann mal Patient,
aber Patienten sind eine heterogene und eine schlecht vertretene Gruppe. Manche Parlamentarier vergessen die Patienten
schlichtweg. Ihnen werden wir uns in Erinnerung rufen.
Und ihnen lästig werden?
Lüscher: Deutlich werden wir sein. So wie bis anhin.
Kistler: Das hat unserer Organisation den Erfolg gebracht, und das
unterscheidet uns von manchen anderen: Wir sind deutlich. Wir
sind verlässlich. Wir schreien nicht. Wir wissen, wovon wir reden.
Was hätten Sie angepackt, wären Sie noch geblieben,
Dr. Kistler?
Kistler: Sicher die Mitgliederwerbung. Wir sind zwar mit 14 000
Mitgliedern und 16 Organisationen in allen drei Sprachbereichen
die grösste Patientenorganisation, aber wir haben noch Potenzial.
Ist das auch einer Ihrer Schwerpunkte, Rainer Lüscher?
Lüscher: Ja. Wir werden heute schon von einer beeindruckenden
Zahl von Mitgliedern getragen, und wir werden diese Basis noch
stabiler und noch breiter machen.
Was hat man denn persönlich davon, wenn man Mitglied
bei Pro Chiropraktik ist?
Lüscher: Was hat man persönlich davon, wenn man Mitglied
im Gönnerverein des Schwimmbades ist? Persönliches Engagement baut nicht darauf auf, dass man sofort etwas Geldwertes als
Gegenwert erhält. Unser Land ist so gut, weil sich unzählige
Bürger für ein Anliegen engagieren, das für das ganze Land
wichtig ist.
Patientenrechte
Rainer Lüscher, neuer Präsident der Patientenorganisation Pro Chiropraktik, übernimmt an der Delegiertenversammlung in Schaffhausen die Geschäfte von seinem Vorgänger, Dr. iur. Ernst Kistler, Rechtsanwalt und
Notar in Brugg (AG).
Kistler: Als Bürger dürfen wir die Entscheidungen nicht einer
oft undurchsichtigen Lobby überlassen, die mit viel Geld ihre
Partikularinteressen durchsetzen will. Wir sind stolz auf unsere
direkte Demokratie und werden von vielen darum beneidet.
Doch wenn wir uns darin nicht betätigen, wird sie zur Farce!
Deshalb braucht es eine Patientenorganisation wie Pro Chiropraktik, und zwar mehr denn je.
Welches werden Ihre politischen Aktivitätsfelder sein,
Rainer Lüscher?
Lüscher: Ich kann die nennen, die heute schon bekannt sind:
Wir müssen – und daran führt kein Weg vorbei – dafür sorgen,
dass die hohe Qualität der Chiropraktik in der Schweiz erhalten
bleibt. Personen mit ausländischer Kurz-Ausbildung sollen in
der Schweiz nicht praktizieren dürfen – wie könnte der Patient
erkennen, mit wem er es zu tun hat? Dann müssen wir uns dafür
einsetzen, dass Patienten ihr Wahlrecht nicht verlieren, für das
wir hart gefochten haben: Sie sollen auch in Zukunft frei wählen
können, ob sie zum Chiropraktor wollen, und die obligatorische
Grundversicherung soll die Kosten für die chiropraktische Behandlung auch weiterhin übernehmen.
Ein letztes Wort, Ernst Kistler?
Kistler: Danke allen Mitgliedern, die mit uns sind; Danke allen,
die in unseren Reihen arbeiten; den Chiropraktoren, die für
ihre Patienten da sind; unserem Redaktor, der unser Magazin
auf hoher Stufe herausgibt; dem Verband ChiroSuisse für die
Zusammenarbeit – und Danke den Volksvertretern, die ihre Aufgabe ernst nehmen …
Lüscher: … und Danke an Ernst Kistler für seine jahrelange
Arbeit, für seinen Einsatz und dafür, dass ich von ihm einen gesunden Verband übernehmen darf!
Ihr gutes Recht!
Supporter der Patientenorganisation Pro Chiropraktik
nehmen ihre Rechte wahr: Füllen Sie die Karte auf
der Titelseite dieses Heftes aus, und senden Sie sie
gleich ein.
13
Lesertest
Sind Sie suchtgefährdet?
«
Ohne Süchte lebt es sich einfacher
und freier und gesünder.
»
Anne Peer
ielleicht haben Sie sich, zum Beispiel mit der fast aufgegessenen Tafel
Schokolade in der Hand, auch schon gefragt ob Sie, und sei’s nur im Ansatz, süchtig oder suchtgefährdet sind. Unser Test
gibt Ihnen Hinweise. Eine Diagnose kann
natürlich nur eine ausgebildete Fachperson stellen.
1. Sie bekommen ein grosses Paket
Schokolade geschenkt. Wie gehen Sie
damit um?
Je nach Lust und Laune geniesse ich die
Schokolade (B).
Schokolade und Süssigkeiten esse ich
immer innerhalb kürzester Zeit auf (A).
Aus Schokolade mache ich mir gar nichts
(C).
Schnäppchen reizen mich nicht. Später
hat man doch immer viel zu viel Zeug (C).
5. Spüren Sie morgens nach dem Aufstehen den Drang nach einer Zigarette
oder einem Gläschen Alkohol?
Ja. Das ist ganz normal bei mir (A).
Nein. Einen solchen Drang verspüre ich
nie (C).
6. Sind
Ihr Job und Ihre Arbeit der
Dreh- und Angelpunkt Ihres Lebens?
Mein Job ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens (B). Ja, man bezeichnet mich
als Workaholic. Für Familie oder Hobbys
finde ich keine Zeit mehr (A). Arbeit, Familie und Freizeit stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. (C).
2. Sie können nicht einschlafen. Was
tun Sie?
Das passiert mir äusserst selten oder so gut
wie nie (C). Ich lese ein Buch oder schaue
einen Film, bis ich müde werde (B). In einer solchen Situationen nehme ich immer
Schlaftabletten; die zeigen schnell Wirkung (A).
7. Schalten Sie morgens nach dem Auf-
3. Ein problemvoller Arbeitstag ist zu
Ende. Was tun Sie am Abend zu Hause?
Meinen Ärger lade ich bei einer Person
meines Vertrauens ab (B). Meinen Ärger
spüle ich mit einem oder mehreren Gläschen Alkohol hinunter (A). Probleme lasse
ich generell in der Arbeit, sie beeinflussen
mein Privatleben nicht (C).
8. Spielen Sie manchmal um Geld?
4. Ihr
Lieblingsgeschäft macht Räumungsverkauf. Wie verhalten Sie sich?
Das lasse ich mir nicht entgehen. Mein
Konto überziehe ich bei solchen Gelegenheiten (A). Ich gehe gezielt vor und kaufe
das, was ich wirklich brauchen kann (B).
14
10. Wie ändert sich Ihr Verhalten, wenn
Sie keine Ihrer Stimulanzien – Tabletten,
Alkohol, Süsses, Kaffee usw. – bekommen?
Mein Verhalten ändert sich gar nicht (C).
Ich raste fast aus und tue alles, um an den
«Stoff» zu kommen (A). Ich werde ärgerlich
und nervös (B).
11. Welche
Rolle spielt Sexualität in
Ihrem Leben?
Ich führe ein in sexuellen Bereichen befriedigendes Leben (C). Der Drang und die Gedanken an Sex sind allgegenwärtig und oft
nicht mehr kontrollierbar (A).
Hauptsächlich C-Werte,
kein A-Wert: Sie sind ein ausgewogener Mensch und haben keinerlei
Suchtpotenzial. Versuchen Sie, diese
Lebenshaltung beizubehalten, denn
ohne Süchte lebt es sich einfacher und
gesünder.
stehen den Computer an, um ins Internet
zu gehen?
Nein, ausser ich muss etwas Wichtiges
nachschlagen (C). Ja, wohl eher aus Gewohnheit, um Musik zu hören oder die
Nachrichten zu lesen (B). Ja, wenn der PC
nicht läuft, werde ich nervös (A).
Nein, Gewinnspiele mit Geldeisätzen interessieren mich nicht (C). Ja. Und wenn
ich erst mal dabei bin, kann ich kaum aufhören (A). Wenn überhaupt, dann setze
ich mir eine vernünftige Grenze für meine
Verluste (B).
9. Kritisieren Menschen in Ihrem Umfeld Sie öfters mit Bemerkungen über Ihr
Laster?
Nein, dazu besteht kein Anlass (C). Ja.
Dauernd muss ich mir solche Bemerkungen anhören (A). Ja, das kommt schon mal
vor (B).
Hauptsächlich B-Werte,
kein A-Wert: Sie kommen öfters mit
Stoffen, Tätigkeiten oder Dingen in
Kontakt, die bei übermässigem Konsum süchtig machen können. Doch Sie
kennen die Grenzen, überschreiten sie
nicht und sind daher auch nicht suchtgefährdet.
Auswertung
V
ein oder mehrere A-Werte: Es
scheint, dass Sie einer oder gar mehreren Süchten verfallen sind. Der erste
Schritt zum Besseren ist getan, wenn
Sie sich darüber im Klaren sind. In einem zweiten Schritt können Sie einen
Experten – einen Arzt oder Psychologen – aufsuchen, der Ihnen helfen
kann, sich von Ihrer Abhängigkeit zu
befreien.
Politik
Eine Frage
des Mutes
«
Einen Schatz darf man nicht
leichtfertig aufs Spiel setzen.
»
Dr. Gian Jörger, Chiropraktor
W
arum wollen Schweizer, die im
Ausland erkranken oder verunfallen, fast immer so rasch als möglich heim
zur Behandlung? Weil sie Heimweh im
Herzen oder nicht ausreichend lokale
Währung im Portemonnaie haben? Wohl
kaum. Sie wollen heim, weil sie wissen,
dass der Standard des Schweizer Gesundheitswesens für den Normalbürger nur in
ganz wenigen Ländern erreicht wird. Wir
haben ein Gesundheitswesen, das auf dem
neuesten Stand, zeitlich und örtlich erreichbar und für alle erschwinglich ist. Das
klingt nach nichts Besonderem, ist aber
eine grossartige Sache.
Denn wenn man jeden Tag am reich gedeckten Tisch sitzt und alles hat, wonach
einen gelüsten könnte – das betrifft alle
Lebensbereiche –, erkennt man nach einer Weile nicht mehr, welcher Schatz sich
einem darbietet: Man bekommt eine verzerrte Sicht der Dinge und wird übermütig.
Dann wird unsinnig gemäkelt, und man
lässt sich ein auf waghalsige Experimente.
So ist es auch in unserem Gesundheitswesen. Es bietet sich uns als Schatz dar,
für den wir hart gearbeitet haben und immer noch arbeiten. Andere schauen neidisch zu uns und hätten es auch gerne so
gut wie wir. Bei uns aber wird gejammert
und der Kopf in den Sand gesteckt und das
Ruder Leuten angeboten, die das Schiff in
ideologischer Verblendung – es gibt mehrere Varianten dieser Verblendung – aufs
nächste Riff setzen werden, wenn man sie
machen lässt.
Besonders schwierig sollte es nicht sein,
unser Gesundheitswesen zu steuern! Wir
müssten nur das tun und fortführen, was
anderen und uns selbst Erfolg gebracht
hat – mit den notwendigen Anpassungen
an neue Umstände –, das bleiben lassen,
mit dem andere gescheitert sind und last
but not least den gesunden Menschenverstand einsetzen. Zu Letzterem gehört
auch, über den Tellerrand zu blicken. Und
dazu gehört Mut.
Ein paar Beispiele: Prävention senkt die
Kosten. Doch warum sind unsere Gesetzesmacher so zögerlich, wenn sie die
Möglichkeit haben, für die Prävention
Nägel mit Köpfen zu machen, und warum
werden der Prävention bei jeder Gelegenheit Mittel gekürzt? – Therapien müssen
sicher, wirksam und wirtschaftlich sein.
Doch weshalb wird dieser Massstab nicht
immer und überall und konsequent angelegt, auch dann, wenn er Pfründe beschneiden und Interessengruppen verärgern könnte? – Bürokratisierung und
Verstaatlichung und das indifferenzierte
Alles-über-einen-Leisten-schlagen waren
noch in keinem Gesundheitswesen erfolgreich – im Gegenteil. Doch warum versucht man es immer und immer wieder
und gegen besseres Wissen und gegen die
schmerzhaften Erfahrungen anderer? –
Interdisziplinäre Zusammenarbeit nützt
dem Patienten und senkt die Kosten, und
alle sind sich darin einig. Doch weshalb
zwingt der Gesetzgeber Uneinsichtige
nicht zur Kooperation mit ihren Kollegen,
obwohl er die Mittel dazu hat? – Qualität
bringt Sicherheit. Doch warum machen
Behörden immer wieder Abstriche, wenn
es um die Sicherheit der Qualtität geht, etwa in der Ausbildung und der Zulassung? –
Parteiideologie löst keine Probleme, denn
Gesundheitspolitik ist Sachpolitik. Doch
weshalb überlegen sich zahlreiche Parlamentarier noch immer ausführlicher, wer
etwas sagt, statt dass sie den Inhalt unvoreingenommen betrachten?
Sie haben erkannt, welche Erkenntnis in
meiner Liste steckt: Gesundheitspolitik ist
eine Frage des Mutes: Man muss den Mut
haben, ohne Vorbehalte und Scheuklappen das Richtige zu tun, vielleicht auch
mal gegen das Althergebrachte und gegen
die eigenen Parteiideologen.
Nächstes Jahr ist wieder ein eidgenössisches Wahljahr. Eine gute Gelegenheit,
genau hinzusehen vor dem Ausfühlen der
Wahlzettel …
Herzlich, Ihr Dr. Gian Jörger
Präsident ChiroSuisse
Chiropraktik-Studienplatz Schweiz:
Helfen Sie mit!
Stiftung für die Ausbildung
von Chiropraktoren
Sulgenauweg 38
3007 Bern
Telefon: 031 371 03 01
E-Mail: stiftung@chirosuisse.ch
Postscheck PC 60-325771-8
Wir sind Ihnen dankbar
für Ihre Spende!
15
Ausbildung
Einsatz für
den Nachwuchs
«
Junge Chiropraktoren betreiben eine
Praxis unter Aufsicht von Uni-Dozenten.
»
Héloise Léger
I
n diesem Sommer haben die ersten vier an der Universität
Zürich ausgebildeten Chiropraktoren ihr Studium abgeschlossen. Damit haben sie Geschichte geschrieben: Erst seit sechs
Jahren wird das Studium der Chiropraktik an der medizinischen
Fakultät der Universität Zürich angeboten. Damit ist das teure
Auslandstudium weggefallen, das früher vielen die Ausbildung
verunmöglicht hat. Die Schweizer Chiropraktoren haben lange
für das Studium der Chiropraktik in der Schweiz gekämpft und
tragen heute noch an die Kosten des Lehrstuhles bei.
sie die zweite eidgenössische Prüfung ab, deren Bestehen sie zur
selbstständigen Tätigkeit als Chiropraktor qualifiziert.
Im ihrem letzten Studienjahr haben die vier angehenden Chiropraktoren ihre diagnostischen und therapeutischen Fähigkeiten
verfeinern können – und zwar nicht nur theoretisch oder als untätige Zuschauer, sondern in der täglichen Praxis bei der Behandlung von Patienten. In der schweizweit ersten Poliklinik – das ist
eine Praxis für ambulante Patienten in einem Spital – für Chiropraktische Medizin an der Uniklinik Balgrist ist ihnen das notwendige chiropraktische Praxiswissen von einer ausgewählten
Gruppe erfahrener Chiropraktoren vermittelt worden.
Die enge Zusammenarbeit mit den Kernkompetenzen der Uniklinik Balgrist – Orthopädie, Rheumatologie, Radiologie, Sportmedizin, Neurologie, Physio- und Ergotherapie – ermöglicht
eine umfassende Betreuung von Patienten mit Problemen am
Bewegungsapparat.
Eine Poliklinik dieser Art in einem universitären Spital ist
schweizweit ein Novum. «Wir sind sehr erfreut, dass wir unsere
Vision einer Poliklinik in der Uniklinik Balgrist haben realisieren
können», sagt Prof. Kim Humphreys, der 2008 zum Lehrstuhlinhaber für Chiropraktische Medizin an der Universität Zürich und
zum Leiter der Klinik für Chiropraktische Medizin an der Uniklinik Balgrist gewählt worden ist.
Die vier angehenden Chiropraktoren haben im August ihre
erste eidgenössische Prüfung abgelegt, um anschliessend ihre
Weiterbildung anzutreten. Neben ihrer Tätigkeit als Assistenten
in verschiedenen chiropraktischen Praxen werden sie nun zwei
Jahre die Weiterbildungskurse der Schweizerischen Akademie
für Chiropraktik in Bern besuchen. Nach der Weiterbildung legen
16
In ihrer Poliklinik behandeln die Chiropraktoren zahlreiche Beschwerden, die ihren Ursprung oft in der Wirbelsäule haben. Beispiele sind akute oder chronische Nacken- oder Kreuzschmerzen, Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule, ausstrahlende
Schmerzen in die Arme oder Beine, Schmerzen in den peripheren
Gelenken, den Hüften, der Schulter, den Ellbogen.
Anmeldung und Adresse
Patienten können sich in der Regel selbst in der chiropraktischen Poliklinik anmelden oder sich von einem Hausoder Spezialarzt überweisen lassen. Wer in einem Hausarztoder HMO-Modell versichert ist, bittet um eine Überweisung. Die Kosten werden von der Grundversicherung der
Krankenkasse, der Unfall-, Invaliden- oder Militärversicherung übernommen.
Poliklinik für Chiropraktische Medizin
Uniklinik Balgrist, 8008 Zürich
044 386 57 06
chiromed@balgrist.ch
Ausbildung
Junge Chiropraktoren an der Uniklinik Balgrist in Zürich betreiben eine Praxis unter Aufsicht von Dozenten.
Regina Vollenweider, Unterassistentin an der Poliklinik für
Chiropraktische Medizin, ist zufrieden mit dem Start der Praxis:
«Die Poliklinik ist sehr gut angelaufen, und wir sind sehr zufrieden mit dem Start. Wir behandeln viele Patienten, sowohl von
internen wie externen Zuweisern, aber auch Patienten, die
selbstständig zu uns kommen.»
mässig vertreten. Die meisten Patienten kommen wegen Beschwerden an der Wirbelsäule zu uns. Dank der guten Zusammenarbeit mit der orthopädischen Abteilung an der Uniklinik
erhalten wir zudem viele Zuweisungen von Patienten mit Beschwerden der peripheren Gelenken – also an Armen und Beinen –, die teilweise sehr anspruchsvoll sind.»
Sie sieht in der der engen Zusammenarbeit mit den anderen in
der Uni-Klinik vertretenen Disziplinen Vorteile für die Patienten.
Sie können schnell und unkompliziert für allfällige weitere Abklärungen und Behandlungen hausintern aufgeboten werden:
«Das ermöglicht eine umfassende und kompetente Betreuung.
Aber auch für uns selber hat die Zusammenarbeit Vorteile. Gerade als Unterassistenten bekommen wir so viele Einblicke in
fachübergreifende Untersuchungs- und Behandlungsmethoden
und lernen viel Wertvolles darüber.»
In der Schweiz praktizieren zur Zeit etwa 280 Chiropraktoren,
was einem Chiropraktor auf 30 000 Einwohner entspricht. «Das
sind viel zu wenige», meint Dr. Daniel Mühlemann, Leiter der
klinischen Ausbildung der Klinik für Chiropraktische Medizin
an der Uniklinik Balgrist. «In der Schweiz könnten ohne weiteres 700 bis 800 Chiropraktoren praktizieren. So gibt es in vielen
grösseren Ortschaften noch keine Praxis.»
Die Vielfalt an Patienten in der Poliklinik sei gross, stellt Regina
Vollenweider fest: «Unsere Patienten stammen aus allen Altersgruppen; wir behandeln Menschen vom Kleinkind bis zum
weit über 80-Jährigen. Frauen und Männer sind ziemlich gleich-
Der nächste Lehrgang für das Studium der Chiropraktik mit
freien Studienplätzen – an der Universität Zürich stehen 20 Ausbildungsplätze zur Verfügung – beginnt im Herbst 2015. Anmelden kann man sich bis Mitte Februar 2015. Voraussetzungen
sind eine eidgenössische Matur und das Bestehen des Eignungstests.
17
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Wir sitzen zu viel
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wir uns jedoch nicht immer vom Arbeitsplatz
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18
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die körperlichen und
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Leserbriefe
Warum ist eine Diskushernie
keine Unfallfolge?
Ich habe beim Herausheben einer schweren
Kiste aus dem Kofferraum meines Autos
eine Diskushernie erlitten. Meine Versiche­
rung teilt mir mit, das sei kein Unfall – ich
habe aber vor dem Vorfall keine Beschwer­
den gehabt. Wie kommt eine Versicherung
zur Aussage, eine Diskushernie sei kein
Unfall?
Pierre B. in Lausanne
Das Bundesgericht findet, wenn eine
Bandscheibe gesund sei, könne keine Hernie auftreten. Eine Hernie sei nur möglich
an einer Bandscheibe, die bereits krank
sei. Da nun aber ein Unfall eine «plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende
Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors mit einem Kausalzusammenhang» ist, ist eine Diskushernie kein Unfall.
Die Ausnahme sind Diskushernien nach
einer starken, direkten (!) Einwirkung auf
die Wirbelsäule, zum Beispiel nach einem
Schlag direkt auf die Wirbelsäule.
Training bei Grippe
Ich habe vor einigen Monaten eine Grippe
gehabt und, als es mir etwas besser ging,
mein Lautraining wieder aufgenommen.
Nun höre ich verschiedentlich, damit hätte
ich mich in Gefahr gebracht. Stimmt das?
Petra B. in Basel
Wer krank ist, trainiert nicht. Der Körper
hat nämlich genug damit zu tun, wieder
gesund zu werden. Besonders ungünstig
ist ein Training bei Grippe oder kurz nach
einer Grippe – die im übrigens keine leicht
zu nehmende Erkrankung ist. Es drohen
eine Verschleppung der Krankheit und
eine lebensgefährliche Entzündung des
Herzmuskels. Zudem: Der Körper mag
Übertreibungen nicht: Wer ihn zu stark
belastet, wird noch anfälliger für Entzündungen und Infektionen als Sportabstinente.
Vorschau auf Heft 4/14
Die nächste Ausgabe von «Rücken & Gesundheit»
erscheint im November 2014. Sie bringt Ihnen nützliches
Wissen für Ihren Alltag, über Ernährung und Bewegung
und über Fälle aus der Praxis: Tipps und Rat und Hintergründe
mit «Rücken & Gesundheit»!
Yoga und Pilates
Nach der Yogalektion und dem Pilates­
training habe ich meist stärkere Rücken­
schmerzen, die nach einiger Zeit abklin­
gen. Dann ich daraus schliessen, dass Yoga
und Pilates nicht so schonend sind, wie
ich mir das vorgestellt habe?
Maya L. in St. Gallen
Es gibt äusserst schonende Yoga- und
Pilatesübungen – und solche, die einen
Rücken stark beanspruchen. Yoga und
Pilates sind also nicht in jedem Fall schonend. Zudem ist kein Rücken gleich wie der
andere. Wenn Sie sicher sein wollen, dass
Ihnen die Yoga- und Pilatesübungen nicht
schaden, lassen Sie Ihren Rücken vom
Fachmann untersuchen. Das ist ohnehin
empfehlenswert, wenn Sie nach üblichen
Belastungen Schmerzen empfinden.
Besseres Gehör mit Chiropraktik?
Ich habe gehört, Hörbehinderungen könn­
ten mit Chiropraktik erfolgreich behandelt
werden. Da ich immer weniger gut höre,
frage ich mich, ob Chiropraktik eine Alter­
native zum Hörgerät ist. Paula H. in Basel
Der Begründer der modernen Chiropraktik, Daniel David Palmer (1845 – 1913) hat
einen tauben Patienten wegen Rückenschmerzen behandelt. Es wird berichtet,
der Patient habe nach der Behandlung sein
Gehör wieder erlangt. Was steckt dahinter? Sehr selten kann die Behandlung der
Halswirbelsäule das subjektive Hörgefühl
Herausgeberschaft
Schweizerische Vereinigung Pro Chiropraktik (SVPC)
Schweizerische Chiropraktoren-Gesellschaft
ChiroSuisse
Erscheinungsweise
4-mal jährlich
Jahresabonnement: (je nach Sektion) max. CHF 25.–
inkl. Mitgliedschaft SVPC
Nur Jahresabonnement:
CHF 20.–
Einzelnummer:
CHF 5.–
Auflage
deutsch: 23 000/französisch: 6800
Redaktion
Jürg Hurter, www.hurter.com
Fachlicher Beirat
Dr. iur. Franziska Buob, Zürich, Dr. Peter Braun,
Chiropraktor, Zürich, Dr. Marco Vogelsang,
Chiropraktor, Zürich, Dr. iur. Ernst Kistler, Brugg,
Dr. Rebecca Duvanel, Chiropraktorin, La Chauxde-Fonds Dr. Yvonne Juvet, Chiropraktorin, Buttes
Internet
www.chirosuisse.info
Adressänderung/Abonnemente
Werden nur schriftlich entgegengenommen:
Boller SSB, Zentrale Datenverwaltung SVPC,
Übung für den Bauch
Ich trainiere meine Bauchmuskulatur, in­
dem ich in Rückenlage auf einer Gummi­
matte die Knie gleichzeitig zur Brust
ziehe und dabei den Kopf hebe. Kollegin­
nen haben mir gesagt, diese Übung sei
nicht gut für den Rücken. Beschwerden
Sandra L. in Z.
habe ich jedoch keine.
Diese Übung ist nicht optimal. Sie trainieren damit eine Kombination von
Muskelgruppen: die Bein-, Bauch- und
Halsmuskulatur zusammen statt getrennt. Die folgende Übung ist besser:
Lassen Sie den Kopf liegen, ziehen Sie
beide Knie gegen die Brust, fassen Sie
mit der rechten Hand das linke Knie,
strecken Sie das rechte Bein langsam
waagrecht aus, und halten Sie es zehn
Zentimeter über dem Boden. Drücken
Sie dabei Ihr Kreuz gegen den Boden,
und atmen Sie langsam ein und aus.
Nach zehn Sekunden Halten ziehen
Sie das rechte Knie gegen die Brust,
fassen es mit der linken Hand und
strecken das linke Bein. Sie belasten so
die Bandscheiben nicht und trainieren
die Bauchmuskulatur isometrisch.
beeinflussen. Es ist unklar, weshalb das so
ist; es kann sein, dass ein Zusammenhang
besteht mit der Durchblutung des Innenohrs und dem vegetativen Nervensystem,
die bei der Halswirbelsäulenbehandlung
beeinflusst werden.
Sommerhaldenstrasse 13d, 5200 Brugg
E-Mail: u.boller@boller-ssb.ch
Anzeigen
Axel Springer Schweiz AG, Fachmedien,
Postfach, 8021 Zürich
Telefon 043 444 51 05, Fax 043 444 51 01
E-Mail: info@fachmedien.ch
Realisation/Druck
EFFINGERHOF AG
Print – Interaktiv – Services – Verlag
Layout: Claudia Krell
Storchengasse 15, 5201 Brugg
Telefon 056 460 77 77, Telefax 056 460 77 70
www.effingerhof.ch
Rücken & Gesundheit: ISSN 1661-4313.
Gedruckt in der Schweiz
Haben Sie Fragen?
Richten Sie diese bitte an folgende Adresse:
Schweizerische Chiropraktoren-Gesellschaft,
z.H. Redaktionskommission, Sulgenauweg 38,
3007 Bern, mail@chirosuisse.ch
19
Patientenorganisation
Verbandsnachrichten
SVPC
www.pro-chiropraktik.ch
www.pro-chiropratique.ch
www.pro-chiropratica.ch
Zentralpräsident
Rainer Friedrich Lüscher, Buchserstrasse 61,
5000 Aarau, Tel. 079 648 34 84,
info@pro-chiropraktik.ch
Zentralsekretärin
Isabel Winkler, Tscharnerstrasse 22,
3052 Zollikofen, Tel. 031 911 27 27
winkler@pro-chiropraktik.ch
Adressänderungen
Boller SSB, Zentrale Datenverwaltung SVPC,
Sommerhaldenstrasse 13 d, 5200 Brugg,
u.boller@boller-ssb-ch; Adressänderungen
bitte schriftlich melden.
Neu in Brugg: Chiro-Gymnastik
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Buchs: Alterszentrum Suhrhard, Montag,
19.10–20.00, Esther Kilchherr, 078 876 98 62
Aarau: Sonnmatte 6, Mittwoch, 9.00–9.50,
10.00–10.50, Barbara Willi, 062 844 32 38
Auenstein: Turnhalle, Donnerstag, 16.15–17.05,
Barbara Willi, 062 844 32 38
Rheinfelden: Reha-Klinik, Montag, 18.00–19.00,
Karin Mülhaupt, 061 851 48 69, und Donnerstag,
17.30–18.30, Susanne Cebulla, 061 836 53 11
Schnupperlektionen jederzeit möglich.
Auskunft: Reinhard Dössegger, 062 775 22 76
Aargauer Verein Pro Chiropraktik –
Sektion Wynental
pro-chiropraktik.aargau-wynenthal
@chirosuisse.ch
GV-Beschluss
Gemäss Generalversammlungs-Beschluss vom
12.3.2014 wird die Sektion im bisherigen
Rahmen weitergeführt. Auskünfte: Bruna Frey,
062 771 69 60
Aargauer Verein Pro Chiropraktik –
Sektion Baden-Brugg
pro-chiropraktik.baden-brugg
@chirosuisse.ch
GV-Beschluss
Der letzte Beitrag betreffend die Weiterführung
der Sektion betrifft die Sektion Wynental.
20
Infos unter Tel. 031 332 66 66 oder
www.arena-fitness.ch
Kursleitung und Informationen: Sabine Senn,
Bewegungspädagogin, 056 223 25 75,
sabinesenn@hispeed.ch. Anmeldung:
Aquateam Bern: Wasserfitness-Kurse
Chiropraktik Brugg, Neumarktplatz 10, 5200
Brugg, 056 450 29 09, info@chiro-brugg.ch
Rückenzentrum,
Rodtmattstrasse 90, Bern
gutschlafen.ch AG, Fachgeschäft für diverse
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finden Sie unter www.gutschlafen.ch.
Vereinigung Pro Chiropraktik
Region Basel
pro-chiropraktik.basel@chirosuisse.ch
Aargauer Verein Pro Chiropraktik –
Sektion Aarau-Lenzburg-Fricktal
Arena Fitness + Wellness Club,
Stade de Suisse Wankdorf,
Papiermühlestr. 83, Bern
Kurse für Körperschulung, Wirbelsäulen-, Nacken- und Beckengymnastik
Basel: Turnhalle des Claraspitals, Lukas-LegrandStr. 4: Montag, 17.00–17.50, 18.00–18.50;
Mittwoch, 16.00–16.50, 17.00–17.50;
Freitag, 9.30–10.20, 10.30–11.20. Gymnastikraum, Rudolfstr. 20: Mittwoch, 17.00–17.50,
18.00 –18.50. Turnhalle 1, St. Alban-Schulhaus,
Engelgasse 40: Mittwoch, 20.00–20.50
Reinach BL: Turnhalle WBZ, Aumattstr. 70/72,
Dienstag, 9.00–9.50, 10.00–10.50, 11.00–11.50
Liestal: Turnhalle Bifang, Lausen: Dienstag,
20.20–21.10. Zentrum für sanfte Bewegung,
Schwieristr. 6 b: Mittwoch, 8.00–8.50, 9.00–9.50,
10.00–10.50; Freitag, 9.00–9.50, 10.00–10.50.
Halle Dojo Budokai, Rosenstr. 21a:
Freitag, 17.30–18.20
Preis pro Lektion: Fr. 13.– für Mitglieder der
Vereinigung Pro Chiropraktik Region Basel;
Fr. 15.– für Nichtmitglieder. Auskunft und
Anmeldung: Frau R. Senn, 079 274 90 79
Pro Chiropraktik Bern
pro-chiropraktik.bern@chirosuisse.ch
www.chiropraktikbern.ch
Chiro-Gymnastik
Biel: Turnhalle Peuplier, Aegertenstrasse,
jeweils Dienstag, 20.00–21.00 Uhr
Leiterin: Silvia Bongard, 032 331 31 27 oder
silviabongard@bluewin.ch
Probelektion und definitive Anmeldung bei
der Kursleiterin. PCB-Mitglieder bezahlen den
vergünstigten Tarif!
Bern: Praxis Dr. Schroeder, Kirchenfeldstrasse
29, Tel. 031 352 66 88 oder www.rueckengym.ch
Diese Kurse werden nicht vom PCB organisiert,
d.h., Sie erhalten keine Reduktionen.
Vergünstigungen für unsere Mitglieder
Sie profitieren bei folgenden aufgeführten Anbietern von Preisreduktionen. Über die aktuellen
Angebote für PCB-Mitglieder geben die Anbieter
direkt oder www.chiropraktikbern.ch Auskunft.
Infos unter Tel. 031 990 10 00 oder
www.aquateam.ch
Infos unter Tel. 031 331 44 88 oder
www.rueckenzentrum.ch
CTS – Congrès, Tourisme et Sport SA,
Zentralstrasse 60, 2502 Biel-Bienne
Infos unter Tel. 032 329 19 51 oder
www.ctsbiel-bienne.ch
Pro Chiropraktik Graubünden
und St. Galler Oberland
pro-chiropraktik.graubuenden@chirosuisse.ch
Chiro-Gymnastik
Chur: Im Kraftwerk, Steinbockstrasse 4, mit
Frau Ursula Gasner. Neu auch im Fitnesscenter
Body Plaza.
Paspels: Mit Frau Ursula Gasner, Montag, 9.00
bis 10.00 Uhr, Dienstag, 19.00 bis 20.00 Uhr,
Auskunft: 079 728 33 80.
Ilanz: Fitnesscenter Vitafit, Info: 081 925 23 43.
Ermässigung für Vereinsmitglieder!
Freiburgische Vereinigung
Pro Chiropraktik
pro-chiropratique.fribourg@chirosuisse.ch
www.prochirofribourg.ch
Chirogym
Faoug: Studio Danse Balanced Bodies, Rte de
Salavaux 45, Dienstag, 8.30–9.30, Donnerstag,
18.15–19.15, Marjolein Schürch, 078 649 23 60;
Mittwoch, 10.00–11.00 (D, F, I), Kathrin Mayer,
078 845 50 05, neu Montag 14.00–15.00
Murten: Gymnastikraum, 1. Stock, Sporthalle
der OS Murten, Mittwoch, 18.00–19.00 und
19.00–20.00, Corinne Baak, 026 670 60 10,
19.00–20.00, Anne Meissner
Rechthalten: Zentrum Weissenstein,
Montag, 18.45–19.45, Anita Buchs,
026 418 24 63
Anmeldung beim ersten Kurs oder bei
Josiane Schneuwly, 079 711 58 63;
Jahresabo CHF 275.–
Als Mitglied der FVPC erhalten Sie eine 10%Karte, gültig in folgenden Geschäften:
Möbel Lehmann, Düdingen; Meubles Kolly,
Romont; Cycles Intergibloux, Rossens;
Mondo Sport, Murten; Trilogie Sport, Belfaux.
Luzerner Verein Pro Chiropraktik
pro-chiropraktik.luzern@chirosuisse.ch
www.lvpc.ch
Gymnastik und Pilates
Neben Rücken- und Aquagymnastik bieten wir
neu auch Pilates an (systematisches Ganzkörpertraining primär zur Kräftigung der Beckenboden-,
Patientenorganisation
Bauch- und Rückenmuskulatur). Chiro-Rückengymnastik in Kriens, Luzern, Horw und Willisau,
Chiro-Aquagymnastik in Luzern und Pilates in
Kriens.
Eventuell andere Kursorte möglich.
Eine Schnupperlektion gratis! Esther Imfeld,
041 320 31 00, 079 689 01 02
Pro Chiropratique Ne-JU
pro-chiropratique.neuchatel@chirosuisse.ch
Cours de chiro-gymnastique
Neuchâtel: Collège primaire, Mail 13;
les lundis à 17h00, 18h00 et 19h00.
La Chaux-de-Fonds: Collège des Gentianes;
les mardis à 17h00, 18h00 et 19h00.
Colombier: Centre de loisir, Sentier 1A;
Les jeudis à 18h00.
Renseignements: Mme Sonia Matthey,
032 731 95 62
Comité
A la suite de la démission d’un membre pour raison d’âge, nous cherchons une personne désirant
œuvrer au sein de notre comité. Veuillez adresser
votre candidature au président, Docteur Christian
Chervet, 032 725 2000 ou par e-mail: christian.
chervet@chirosuisse.ch.
Oberwalliser Vereinigung
Pro Chiropraktik
pro-chiropraktik.oberwallis@chirosuisse.ch
Chiro Nordic Walking und Aqua Fit
Neu werden im Oberwallis Chiro-Nordic-Walkingund Chiro-Aqua-Fit-Kurse angeboten. Mitglieder
des Oberwalliser Vereins Pro Chiropraktik profitieren von vergünstigten Kurskosten. Die Kurse
werden von einem diplomierten Instruktor geleitet. Informationen: 027 923 22 03.
Schaffhauser Vereinigung
Pro Chiropraktik
pro-chiropraktik.schaffhausen@chirosuisse.ch
Chiro-Gymnastik
Montag, 18.30–19.20, Turnhalle Emmersberg,
Schaffhausen; Leitung: Frau Heidi Scherer-Zubler,
052 624 71 02. Dienstag, 10.00–11.00, Ballettsaal, Rheinstrasse 23 (neben der Schulzahnklinik),
Schaffhausen; Leitung: Frau Heidi Scherer-Zubler,
052 624 71 02. Dienstag, 20.00–20.50, Turnhalle
Dreispitz, Herblingen; Leitung: Frau Ingrid Karsai,
052 533 18 35. Mittwoch, 14.00–14.50,
Bewegungsraum Cardinal, Schaffhausen;
Leitung: Frau Ingrid Karsai, 052 533 18 35.
Donnerstag, 18.30–19.20, Turnhalle Gemeindewiesen, Neuhausen; Leitung: Frau Heidi SchererZubler, 052 624 71 02.
Schnupperlektionen sind jederzeit möglich.
Unsere Chiropraktoren empfehlen die ChiroGymnastik-Kurse und geben Ihnen gerne
Auskunft.
Solothurner Vereinigung
Pro Chiropraktik/Sektion Olten
pro-chiropraktik.solothurn-olten@chirosuisse.ch
Günstiger für Mitglieder
15 % Mitgliederrabatt auf alle Artikel von
EMPFi med. AG, Fachgeschäft für Wohlfühl-,
Entspannungs- und Lagerungskissen:
5105 Auenstein, Tel. 062 777 32 57,
www.empfi.ch
Beziehen Sie auch unsere beliebten Piromprodukte (Pirom-Öl, Pirom-Salbe, Pirom-Balsam)
und Bad-Ramsach-Abos über 062 286 90 10,
Läufelfingen, Mineralheilbad 34 Grad,
www.bad-ramsach.ch.
Solothurner Vereinigung Pro Chiropraktik/Sektion Oberer Kantonsteil
pro-chiropraktik.solothurn-ok@chirosuisse.ch
Chiro-Gymnastik-Kurse
Turnhalle Feldbrunnen, montags, 8.30 bis
9.20 Uhr, und/oder donnerstags, 8.30 bis
9.20 Uhr. Auskunft: Frau F. Kiener, Lommiswil,
Telefon 032 641 29 70.
Turnhalle Schulhaus Kastels, Grenchen,
jeweils donnerstags, 18.30 bis 19.20 Uhr.
Auskunft: Frau U. Bigler, Bettlach,
Telefon 032 645 12 54.
Turnhalle Fegetzschulhaus, Solothurn,
jeweils montags, 19.45 bis 20.35 Uhr und 20.45
bis 21.35 Uhr. Auskunft: Frau D. Krummenacher,
032 681 03 73.
Gymnastiksaal Werkhof, Bettlach,
donnerstags, 9.00 bis 9.50 Uhr. Auskunft:
Frau U. Bigler, Bettlach, 032 645 12 54.
Pro Chiropraktik St. Gallen-Appenzell
pro-chiropraktik.stgallen-appenzell
@chirosuisse.ch
Chirofit-Indoor-Kurs
Macht beweglich und stark, gibt Vertrauen und
Sicherheit zurück: persönlich, individuell, professionell. Im fit.ch-Raum für Bewegung und
Entspannung, Haus Pacific, Schreinerstrasse 7,
St. Gallen.
Chirofit-Kombi-Angebote
Spezielle Angebote für Mitglieder von
Pro Chiropraktik:
Kombi 1: Indoor-Outdoor-Kurs, Training 2ϫ
wöchentlich; Kombi 2: Bewegung-HaltungEntspannung (Bewegung/Haltung 60 Min.,
Massage/Entspannung 45 Min.). Spezielles
Angebot für Mitglieder Pro Chiropraktik.
www.chirofit.ch, info@fit.ch, Eveline Kessler,
071 344 90 90
Pro Chiropratica Ticino
pro-chiropratica.ticino@chirosuisse.ch
www.prochiropratica.ch
Corsi di ginnastica correttiva
Sottoceneri: Palestra Pregassona Bozzoreda,
ogni giovedì dalle ore 19.15 alle 20.15.
Monitore: Signora Alda Molteni, 079 361 82 50,
091 966 66 35
Sopraceneri: Palestra magna della scuola media,
Via R. Simen, Minusio, ogni mercoledì dalle ore
19.15 alle 20.15. Monitore: Sig. Fausto Albertini,
091 743 83 03, 079 472 59 84
Association vaudoise
Pro Chiropratique
pro-chiropratique.vaud@chirosuisse.ch
Chiro-Gymnastique
Les cours de gymnastique du dos sont donnés
par des physiothérapeutes ou monitrices professionnelles reconnues par Qualitop.
Cours n° 1: Lundi, 18h15, Collège de Béthusy,
Av. de Béthusy 7, Lausanne.
Cours n° 2: Lundi, 19h, Collège de Béthusy,
Av. de Béthusy 7, Lausanne.
Cours n° 3: Jeudi, 18h15, Ecole primaire de
Montriond, Av. Dapples 58, Lausanne.
Cours n° 4: Jeudi, 19h, Ecole primaire de
Montriond, Av. Dapples 58, Lausanne.
Cours n° 5: Mercredi, 18h30, Ch. Prés du Lac
30 B, salle Saolim, 1400 Yverdon.
Chaque séance dure ¾ d’heure, une fois par
semaine. Pour tous renseignements s’adresser à:
Association vaudoise Pro Chiropratique, pl. du
tunnel 13, 1005 Lausanne, tél. 021 323 44 08 ou
fax 021 323 44 09. Présidente: Mme Huguette
Rey, tél. 021 652 54 58.
Pro-Chiropratique
du Valais Romand
pro-chiropratique.valais@chirosuisse.ch
Cours de Chirogym
A Sierre ou à Martigny.
Renseignements au 027 456 79 00.
Zuger Vereinigung
Pro Chiropraktik
pro-chiropraktik.zug@chirosuisse.ch
Chiro-Rückengymnastik
Chiro-Rückengymnastik in praktisch allen
Gemeinden im Kanton. Stundenplan erhältlich
bei Klara Nussbaumer, nklara@bluemail.ch.
21
Bezugsquellen
ARBeITSPLATZBeRATUNG
KURHäUSeR
THeRAPIe + TRAINING
ergoPoint – Ihr Ergonomie-Fachgeschäft
www.sitz.ch – Telefon 044 305 30 80
Rehaklinik Hasliberg
Telefon 033 972 55 55 – Fax 033 972 55 56
Kurklinik eden, Oberried/Brienz
Telefon 033 849 85 85 – Fax 033 849 85 86
med. Rücken-Center Zürich
www.rueckencenter.com
Telefon 044 211 60 80
GeSUND SITZeN
moving-people GmbH – für einen starken
Rücken im Sitzen, www.moving-people.ch –
www.backapp.eu
KISSeN
TeMPUR Schweiz AG, Rothrist,
Telefon 062 387 86 86 – www.tempur.ch
MATRATZeN
TeMPUR Schweiz AG, Rothrist,
Telefon 062 387 86 86 – www.tempur.ch
SITZHILFeN
Thergofit, Rückenzentrum, Bad Ragaz,
Telefon 081 300 40 40 – Fax 081 300 40 41
www.thergofit.ch
Für CHF 200.– pro Jahr (4 Ausgaben) platzieren wir Ihre Firma in diesem Register. Wenden Sie sich bitte an die Telefonnummer
043 444 51 05 oder per Fax an 043 444 51 01 (zusätzliche E-Mail-Adresse plus CHF 100.–).
Zürcher Verein Pro Chiropraktik
Ruth Gsell-Egli, Winterthurerstrasse 44,
8610 Uster, Telefon 044 940 24 87,
pro-chiropraktik.zuerich@chirosuisse.ch
Gesundheits- und Haltungsturnen
Sie haben Gelegenheit, in Stadtnähe, nahe bei
Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln,
unter der Leitung einer Fachfrau ein Turnen zu
besuchen. Ziel: Beweglichkeit der Gelenke erhalten, Muskeln stärken, sich der Körperhaltung
bewusst werden. Sie können aus 4 Stunden und
2 Lokalitäten wählen (Montag, 14.00–15.00 oder
15.00–16.00 Uhr, sowie Mittwoch, 19.00–20.00
oder 20.00–21.00 Uhr). Für Auskünfte und
Anmeldungen: Esther Siegenthaler, Dr. der
Chiropraktik (erteilt das Turnen). Unverbindliche
und kostenlose Probelektionen möglich.
Tel. 044 493 04 34
Zentralsekretariat
Frau Priska Haueter, lic. phil.
Sulgenauweg 38, 3007 Bern
Telefon 031 371 03 01, Fax 031 372 26 54
mail@chirosuisse.ch, www.chirosuisse.info
Adressänderungen
Dr. Gröbli Bruno, Montag, Freitag und Samstag:
Medbase, Wassergasse 7, 9000 St. Gallen,
071 227 10 60
Gemeinsam erfolgreich einstehen für
Dr. Gröbli Bruno, Dienstag und Donnerstag:
Medbase, Wiesenbachstrasse 9,
9030 Abtwil-St. Gallen, 071 313 70 20
PAT I E N T E N RECHTE
Dr. Kunz Ernst, Oberer Graben 22,
9000 St. Gallen, 071 222 54 60
Profitieren Sie, und werden
Sie jetzt gleich Mitglied!
Patientenorganisation Pro Chiropraktik
Isabel Winkler, Zentralsekretärin
Tscharnerstrasse 22
3052 Zollikofen
031 911 27 27
www.pro-chiropraktik.ch
22
Dr. Mariotta Matilde, Centre médical d’Epalinges,
Route de la Corniche 1, 1066 Epalinges,
021 525 81 00
Dr. Moser Markus, Medizinisches Zentrum
Appenzell, Sandgrube 27, 9050 Appenzell,
071 787 00 03
Dr. Regli Jörg, santémed Gesundheitszentren AG,
Unterer Graben 1, 8500 Frauenfeld,
052 723 02 02
Dr. Studer Pierre, Centre médical d’Epalinges,
Route de la Corniche 1, 1066 Epalinges,
021 525 81 00
Dr. Widmer Caroline, Würzenbachstrasse 17,
6006 Luzern, 041 370 60 61
Praxisschliessung
Dr. Reist Leder Madeleine, Solothurnerstrasse 15,
4053 Basel (Die Praxis von Dr. Florian Christ an
derselben Adresse bleibt bestehen.)
Lassen Sie
den Rücken Ihres Kindes
untersuchen
8. November 2014
Der Rücken ist immer häufiger Ursache
vieler Beschwerden. Daran erinnert der
«Tag der Wirbelsäule», der aus einer
Initiative der Weltgesundheitsorganisation
WHO entstanden ist. Schweizer Chiropraktoren unterstützen die WHO-Ziele
und bieten an diesem Tag eine kostenlose Rückenuntersuchung für Kinder an.
Mit einer rechtzeitigen Untersuchung der
Wirbelsäule Ihres Kindes können Sie Haltungsschäden vorbeugen. Zudem erfahren Sie, wie Sie die gesunde Entwicklung
seiner Wirbelsäule am besten fördern.
Melden Sie Ihr Kind gleich an!
Teilnahmebedingungen: Die Chiropraktoren, die an der Aktion «Internationaler Tag der Wirbelsäule 2014» teilnehmen, bieten eine kostenlose
Rückenuntersuchung für Kinder an. Die Untersuchung findet am Samstag, 8. November 2014, nach vorheriger Anmeldung statt und umfasst eine
chiropraktische Basiskontrolle ohne weiterführende diagnostische Massnahmen (wie z.B. Röntgen oder Labor). Das Kind muss von einem Erziehungsbevollmächtigten begleitet sein, der nach der Untersuchung einen mündlichen Bericht erhält. Die Untersuchung dauert längstens 20 Minuten. Die Teilnahme
führt zu keinen weiteren Verpflichtungen. Die Anzahl Untersuchungen ist beschränkt.
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Jeder zweite leidet an Darmträgheit,
häufig bedingt durch ballaststoffarme
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Tel. ++41 (0)81 864 10 74
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Kostenlose Rückenuntersuchung für Kinder
am Tag der Wirbelsäule
am Samstag, 8. November 2014
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Chiropraktoren.
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