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- Kath. Kirche Erstfeld

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Pfarrei Erstfeld
Pfarrer Viktor Hürlimann, Kirchstrasse 10, 6472 Erstfeld Telefon 041 880 13 18
E-Mail kath.kirche.erstfeld@gmx.ch, www.kath-erstfeld.ch
Sekretariat/Pfarreiblatt Beatrice Püntener Telefon 041 881 00 00 Telefax 041 881 00 01
Religionspädagoge Marcel Isenschmid Telefon 041 880 13 17
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GOTTESDIENSTORDNUNG
SAMSTAG, 24. JANUAR
18.00 Hl. Messe
– Jahrzeit für Josef und Anna
Gasser-Braschler und
Familie, Schmiedgasse
– Jahrzeit für Theres und Josef
Stäuble-Achermann und
Familie, Birtschen
Opfer für Fairmed, Leprahilfe
3. SONNTAG IM JAHRESKREIS – 25. JANUAR
09.30 Hauptgottesdienst mit
Gedächtnis für die Schützengesellschaft Amsteg-Erstfeld
(mit Standarte)
16.00 Hl. Messe in portugiesischer
Sprache in der Jagdmattkapelle
19.30 Hl. Abendmesse in der
Jagdmattkapelle
Anschliessend sind alle herzlich zum Apéro ins Pfarreizentrum St. Josef eingeladen.
19.30 Hl. Abendmesse in der
Jagdmattkapelle
MONTAG, 2. FEBRUAR
DARSTELLUNG DES HERRN
(MARIÄ LICHTMESS)
14.00 Seniorennachmittag im
evang.-ref. Kirchgemeindehaus
18.30 Rosenkranz Jagdmattkapelle
19.00 Hl. Messe in der Jagdmattkapelle mit Kerzen und
Halssegnung
DIENSTAG, 3. FEBRUAR
HL. BLASIUS, BISCHOF UND MÄRTYRER
18.30 Rosenkranz Jagdmattkapelle
08.00 Hl. Messe mit Blasiussegen
17.00 Kleinkinder-Halssegnung in
der Pfarrkirche
18.30 Rosenkranz Jagdmattkapelle
DIENSTAG, 27. JANUAR
MITTWOCH, 4. FEBRUAR
08.00 Hl. Messe
08.15 Frauenzmorge im evang.-ref.
Kirchgemeindehaus
18.30 Rosenkranz Jagdmattkapelle
07.40 Hl. Messe mit Halssegnung für
die 3. bis 6. Primarklassen
18.30 Rosenkranz Jagdmattkapelle
MONTAG, 26. JANUAR
MITTWOCH, 28. JANUAR
08.00 Hl. Messe
18.30 Rosenkranz Jagdmattkapelle
DONNERSTAG, 29. JANUAR
16.00 Hl. Messe im Spannort
(Pfarrer Viktor Hürlimann)
FREITAG, 30. JANUAR
08.00 Hl. Messe
16.00 Gedenkfeier für die verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner, in der Hauskapelle
Spannort
SAMSTAG, 31. JANUAR
HL. DON BOSCO
18.00 Hl. Messe
– Jahrzeit für Paul WipfliArnold und Familie, Hofstatt
Opfer für den Elternzirkel Erstfeld
4. SONNTAG IM JAHRESKREIS – 1. FEBRUAR
09.30 Ökumenischer Gottesdienst,
gesanglich umrahmt von den
beiden Kirchenchören.
Pfarreiblatt Urschweiz Nr. 3–2015
DONNERSTAG, 5. FEBRUAR
HL. AGATHA
Mehl- und Brotsegnung in den
Bäckereien und in der Agathafeier der Feuerwehr Erstfeld
11.45 Mittagstisch
evang.-ref. Frauenverein
16.00 Hl. Messe im Spannort mit
Blasiussegen
19.00 Besammlung bei der Pfarrkirche, Bittgang zur Jagdmattkapelle mit Agathafeier der
Feuerwehr
OPFER
3. SONNTAG IM JAHRESKREIS
24./25. JANUAR
FAIRMED, LEPRAHILFE
Fairmed ist eine Stiftung, die aus der
Leprahilfe Emmaus Schweiz hervorgegangen ist. Seit 1959 verschafft sie
armen Menschen einen gerechten Zugang zu Gesundheit. Das Hilfswerk
setzt sich für eine soziale und gerechte
Gesundheitsversorgung ein, die es allen Menschen – unabhängig von geschlechtlicher, sozialer, religiöser oder
politischer Zugehörigkeit – ermöglicht, ein selbstständiges Leben zu führen. Schwerpunktregionen der Arbeit
sind Afrika, südlich der Sahara, und
Südasien.
Helfen auch wir!
Herzlichen Dank
4. SONNTAG IM JAHRESKREIS
31. JANUAR/1. FEBRUAR
ELTERNZIRKEL ERSTFELD
Die Elternzirkel-Teams richten ihre
Arbeit aus auf Kinder im Vorschulalter. Sie werden mitgetragen vom Frauenbund Uri und zum Teil auch von
den Kirchgemeinden (Beiträge, Lokale). Das Erstfelder Elternzirkel-Team
ist ökumenisch ausgerichtet. Darum
haben wir die Kollekte auf den Ökumene-Sonntag angesetzt. Mit unserer
Spende danken wir den jungen Frauen, die viel Zeit, Kraft und Enthusiasmus in die Elternzirkel-Arbeit investieren.
Danke für Ihre Spende
HERZ-JESU-FREITAG, 6. FEBRUAR
08.00 Hl. Messe, anschliessend
Anbetung und eucharistischer
Segen
– Jahrzeit für Benjamin DittliStebler und Familie,
Brämenhofstatt
BEICHTGELEGENHEIT
An Sonn- und Feiertagen: von 8.45 bis
9.15 Uhr
EHRENTAFEL
Die Pfarrei gratuliert und wünscht
Glück und Segen
zum 85. Geburtstag:
Marie Zgraggen
Wilerli, am 6. Februar
zum 90. Geburtstag:
Frieda Bucheli-Marty
Spannort, am 3. Februar
zum 97. Geburtstag:
Robert Schmid-Näpflin
Hofstattweg, am 5. Februar
zum 99. Geburtstag:
Maria Rotzetter-Grossrieder
Spannort, am 26. Januar
Heute ist für Sie ein Tag zum Freuen.
Wir wünschen Ihnen für das neue Lebensjahr Zeit, die kleinen Wunder zu
entdecken, die Schönheit der Schöpfung
zu erleben und zu erkennen, dass in jedem noch so kleinen Ereignis eine grosse
Hoffnung wächst.
TOTENTAFEL
Aus unserer Pfarrei ist verstorben:
Marie Walker-Lusser, Jg. 1923
Spannort, früher Fraumattstrasse,
am 10. Januar
Gott schenke ihr die Freude des Himmels.
ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST
Sonntag, 1. Februar, 9.30 Uhr,
in unserer Pfarrkirche
Es ist eine schöne Tradition geworden,
dass uns die evangelisch-reformierten
Mitchristinnen und -christen einmal
im Jahr besuchen, um mit uns in einem Wortgottesdienst Gott in Gebet
und Gesang zu bitten und zu loben.
Wir freuen uns auf die gemeinsame
Feier, die vom reformierten Kirchenchor und unserem Gemischten Chor
verschönert wird. Im Anschluss sind
alle herzlich zu einem Apéro ins Pfarreizentrum eingeladen.
SEGEN EMPFANGEN – SEGEN SEIN
Einer meiner Professoren war begeisterter Religionslehrer. Dass er dabei
einiges erlebte, kann man sich lebhaft
vorstellen. Einmal musste er für den
Biologielehrer einspringen und dabei
das Verhalten der Eichhörnchen behandeln.
Gleich zu Beginn
der Lektion fragte
er: «Was ist rotbraun, hat einen
buschigen Schwanz
und isst gerne Nüsse?» Ein Schüler
streckte und sagte:
«Pater W., ich wür-
de auf ein Eichhörnchen tippen, aber
weil Sie es sind, muss es doch Jesus
sein.» (Pater W. war bekannt, dass er
immer sehr gerne von Jesus erzählte.)
Diese Episode kam mir kürzlich in
den Sinn, als ich mit Kindern über
Aggressionen und Feindseligkeiten
sprach. Auf die Frage: «Was machen
wir, wenn uns jemand beschimpft?»,
antworteten die Kinder ganz brav:
«Wir verzeihen, wir fangen an zu diskutieren usw.» Ja, diese Antworten
haben mich ja schon gefreut, aber irgendwie krieg ich den Verdacht nicht
los, dass die Kinder das mir zuliebe
sagten. Die Wirklichkeit sieht doch
zumeist anders aus. Man gibt zurück
– mit Worten oder auch handgreiflich. Und vielleicht kommt dann irgend mal die Versöhnung. Das ist bei
Kindern in der Regel auch nicht weiter schlimm, denn sie haben die Fähigkeit, schnell zu vergessen und sich
nachhaltig zu versöhnen.
Anders bei uns Erwachsenen. Wir tun
uns schwer, anderen zu verzeihen und
die Sündenliste des anderen definitiv
zu entsorgen. Dabei ist das VergebenKönnen, das Verzeihen und stückweit
auch das Vergessen nicht nur für den
einzelnen, sondern – und das zeigt
uns jetzt die Tragik um Charlie Hébdo
– für eine ganze Gesellschaft von entscheidender Bedeutung, wenn nicht
gar überlebenswichtig.
Mag sein, dass das ein wenig an die
Episode mit dem Eichhörnchen erinnert, so nach dem Motto. «Weil es gerade so im Trend liegt, schlagen wir
halt ein paar versöhnliche Töne an,
aber eigentlich ist es uns gar nicht
drum und darum gehen wir morgen
wieder zur Tagesordnung über.»
Doch das wäre grundfalsch:
Tatsächlich gilt das Wort von Jesus
«Segnet die, die euch verfluchen.» Es
steht im Zusammenhang mit dem
grossen Gebot der Feindesliebe. Jesus
begründet dieses Gebot damit, dass
auch der Vater barmherzig ist und dass
der Lohn dereinst gross sein wird.
Zugegeben: Einfach ist das nicht, vor
allem wenn es ans Eingemachte geht.
Gott weiss das, und darum kommt er
uns mit seiner Hilfe immer zuvor. Eine grosse Hilfe sind die Sakramente,
aber auch die Segnungen sind eine
grosse Stütze. Sie schenken uns immer wieder die Kraft, unseren Auftrag
Tag für Tag zu erfüllen: Segen zu sein
für die anderen.
In diesem Sinn lade ich alle ein, in den
ersten Tagen des Februars die ver-
schiedenen Segnungen zu empfangen.
Ihr Pfarrer Viktor Hürlimann
ELTERNZIRKEL
Am Mittwoch, 28.
Januar, ist der Kasperli um 13.30 Uhr
und 15 Uhr zu Besuch im reformierten Kirchgemeindehaus
Erstfeld.
Die Kasperlibühne
«Wunderwelt» und
das Elternzirkelteam heissen alle Kinder herzlich willkommen.
FRAUENGEMEINSCHAFT
KAFFEECHRÄNZLI
Der Vorstand der Frauengemeinschaft lädt am
Freitag, 6. Februar, 14
Uhr, herzlich zum Kaffeechränzli ins Pfarreizentrum St. Josef ein. Die Frauengemeinschaft freut
sich über viele Frauen, welche einen
gemütlichen Nachmittag bei Kaffee
und Kuchen, Unterhaltung und natürlich mit vielen feinen
Mohrenköpfen verbringen möchten.
Der diesjährige Erlös
geht zugunsten der
Rumänienhilfe von Greth Schilter.
Wer nicht mehr so mobil ist, kann sich
bei Jacqueline Imhasly, Telefon 079
302 18 52, für den Taxidienst anmelden. Der FG-Vorstand freut sich auf
viele Gäste.
EVANG.-REF. FRAUENVEREIN
ORGANISIERT MITTAGSTISCH
Am Donnerstag, 5. Februar, 11.45
Uhr, organisiert der evangelisch-reformierte Frauenverein wiederum einen
für alle Konfessionen offenen Mittagstisch. Sie können sich bis Montag, 2. Februar, bei Iris Gisler, Telefon 041 880 29
86 (über Mittag oder abends), anmelden. Sie freut sich auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
NÄCHSTES PFARREIBLATT
Nächster Redaktionsschluss für den
Pfarreiteil: Dienstag, 27. Januar
Pfarreiblatt Urschweiz Nr. 3–2015
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KINDER HELFEN SCHULPROJEKT IN KOLUMBIEN
Die Sternsinger haben 4’119.55
Franken für die Stiftung der Schule
von Emmi Arnold in El Carmen de
Bolivar gesammelt.
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Die Erstfelder Sternsinger leisteten
auch dieses Jahr grossen Einsatz für
die Kinder in Kolumbien. Mit ihrem
Engagement und den Liedern wie:
«Län-der, Kontinent, ei Wält und
ganz viel Händ, sie ghöred i de Chind,
wo do deheime sind» oder «König für
ei Tag, Ich wüssti scho, was z’mache
wär, das isch doch nid so schwär», haben sie gezeigt, dass man die Welt verändern kann, wenn man gemeinsam
etwas anpackt.
Segen in die Häuser gebracht
«Segen bringen – Segen sein»: Unter
diesem Motto waren 30 Schülerinnen
und Schüler der 3. bis 6. Primarklassen in sechs Gruppen am Vorabend
des Dreikönigstag und am Dreikönigstag unterwegs. Als die Heiligen
Drei Könige Caspar, Melchior und
Balthasar – begleitet von Sternträgern – brachten sie Freude und Gottessegen in die Häuser und Wohnungen der Erstfelder.
Essen, Kleider, Medikamente
Bei ihren Auftritten im Zusammenhang mit dem Epiphanienfest (Erscheinung des Herrn) sammelten sie
4’119.55 Franken für die Stiftung der
Schule Hoffnungsbaum von Emmi
Arnold in El Carmen de Bolivar.
Dank dieser Spende erhalten viele
Kinder Lebensmittel, Kleider und
Medikamente. Die Schüler sind
dankbar, dass sie die Schule besuchen
dürfen, weil sie dort auch ein Mittagessen bekommen.
Heidi Jauch
Weil die Ernährung beim Sternsingen
2015 ein wichtiges Thema war, habe
ich Emmi Arnold per E-Mail ein paar
Fragen zur Ernährung in Kolumbien
gestellt:
Für wie viele Schülerinnen und
Schüler wird an der Schule «Hoffnungsbaum» gekocht?
Emmi Arnold: «Im letzten Jahr haben wir immer noch für zirka 800
Personen gekocht. Jedes Jahr werden
es aber weniger Schüler. Auch hier
spürt man die Familienplanung ganz
stark.»
Welches ist das beliebteste Grundnahrungsmittel in Kolumbien?
Emmi Arnold: «Das ist Reis, wenigstens einmal jeden Tag, falls möglich
zweimal. Wer abends kein Reis essen
kann, sagt, ich habe nicht zu Abend
gegessen und werde nicht schlafen
können. Die Leute essen gewöhnlich
einmal am Tag Reis und ein wenig
Fleisch oder ein Ei. Wenn es zweimal
reicht, dann wird Yuca (Maniok) gegessen oder Yamswurzel – vielleicht
auch ein Bollo, das ist Mais zu Brei
gemahlen und in Maisblätter verpackt.
2014 war ein trockenes Jahr und es
hat kaum geregnet. Deshalb ist an
vielen Orten die Maisernte ausgeblieben, auch der Yamswurzel und die
Yuca sind vertrocknet. Der Beginn
dieses Jahres ist hart, weil es wenig
Lebensmittel gibt und wenn es welche gibt, sind sie sehr teuer.»
Wie viel kostet die Schule ein
Mittagessen?
Emmi Arnold: «Ein Mittagessen kostet die Schule etwa 60 Rappen. An der
Mit grossem Engagement und Liedern
unterwegs: die Sternsinger
Schule hat es neun Köchinnen und
zwei Männer, die von morgens von
5.30 bis am Nachmittag 14.30 oder 15
Uhr hart arbeiten. Zum Mittagessen
gibt es drei bis viermal wöchentlich
eine Suppe mit Gemüse, Reis, einem
Stück Fleisch oder Pollo, Bohnen und
Salat, Fruchtsaft, Rohrzuckersaft oder
Wasser. Am Morgen erhalten die Kinder ein Kraftgetränk (bienestarina),
ein Mehlgemisch aus Bohnen und
Milch. Zu Hause haben sie oft nichts.
Wir hoffen, dass der Staat uns weiterhin hilft, denn das Welternährungsprogramm der UNO hat sich aus unserer Gegend gänzlich zurückgezogen. In unseren Landgütern wird viel
angepflanzt wie beispielsweise Yuca,
Yamswurzel, Mais, Sesam, Kürbisse,
Hirse, Bohnen und Gemüse.
Herzlichen Dank für jeden Einsatz
und jede Spende für die Stiftung der
Schule Hoffnungsbaum in El Carmen
de Bolivar in Kolumbien und das
grosszügige Sammelergebnis von
4’119.55 Franken beim Sternsingen
2015.»
Fotos und Text: Heidi Jauch-Dittli
Pfarreiblatt Urschweiz Nr. 3–2015
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