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Bürgermeister
Werner Kolter
Rathausplatz1
59423 Unna
Bündnis90/Die Grünen
Uwe Hermanski
Fraktions- Geschäftsführer
Wasserstraße 13
59423 Unna
Telefon: 02303 / 14511
Mail: info@gruene-unna.de
05.02.2015
Sehr geehrter Herr Kolter,
Die Grünen stellen den Antrag, die Beschlussvorlage 0200/15 dahingehend zu ergänzen, dass zur
Aufstellung des BPlanes mit der Bez. Unna Nr. 122 "Hertingerstr./Brockhausstr. ein städtebaulicher
Wettbewerb ausgeschrieben wird. Der Geltungsbereich d. Wettbewerbes umfasst:
1. die Fläche, die i. O. Vorlage 0200/155 unter 1. gekennzeichnet ist und
2. die nordöstlich angrenzende Fläche zwischen B1 im Süden, Falkstr. im Westen, Grundstücksgrenze
zur Bebauung "Im Rutental" im Norden und Ziegelstraße im Osten (d.h. das Gelände des
Brockhausplatzes und des Heizwerkes.
Begründung:
Wie schon in unserem Antrag zur Baulandoffensive vom 17.11.14 begründet, fordern wir eine
Ausschreibung eines städtebaulichen Wettbewerbes zur Entwicklung der Bebauungspläne mit dem
Schwerpunkt auf Stadtökologie:
Autarkes Ver- und Entsorgungskonzept in Bezug auf Energie , Entwässerung und Verkehre
Durchgrünung der Wohngebiete im direkten Zusammenhang mit der bestehenden Bebauung
Wohnverdichtung mit gemischten Alters- und Sozialgruppen
Einen städtebauliche Wettbewerb halten wir für notwendig, um
1. nicht aus rein finanziellen Zwängen die Zukunft der Stadt Unna im wahrsten Sinne des Wortes "z u
verbauen"
2. der Stadt Unna über innovative Ideen und deren Verwirklichung ein neues zukunftweisendes
Image zu schaffen.
Genau wie andere Kommunen des Ruhrgebietes mit ähnlicher Struktur kämpfen wir schon jetzt um
Neuansiedler, die der Garant für eine Weiterentwicklung unserer Stadt bedeuten. Gerade
Wettbewerbe, deren Ergebnisse in der Regel städtebauliche Konzeptionen mit baulichen Qualitäten
verbinden, haben genau die Optimierung von Planungskonzepten zum Ziel. Die Qualität von
Wohnimmobilien und Wohnquartieren definieren sich zukünftig nicht länger über die Ausstattung
der Immobilien sondern über planerische Inhalte, die unterschiedliche Lebensformen ermöglichen
(Ernst Uhing, Präs. d. Architektenkammer NW am 11.12.14 bei einer Diskussion über Wettbewerbe).
Nur über gute Architektur mit innovativen städtebaulichen Ansätzen kann Unna gegenüber den
Nachbargemeinden ein Alleinstellungsmerkmal entwickeln, das zu einer gesunden
Weiterentwicklung der Kommune führen wird.
In diesem Zusammenhang wird vorgeschlagen und der Antrag auf Zustimmung gestellt, das
Wettbewerbsgebiet räumlich um die o.g. Fläche zu erweitern um in Zukunft einen Stadtteil "aus
einem Guss" entwickeln zu können. Die Gesamtfläche entspricht dann ca der Fläche
zwischen Massenerstraße in Verlängerung zur Iserlohnerstr. zum Kollwitz Ring/Südring. Für diesen
Gesamtbereich sollen auch Überlegungen zu eigener Energieversorgung, Verkehrskonzepten in
Anbindung zur Stadt entwickelt werden. Wettbewerbe sind für Kommunen durchaus finanziell
attraktiv und die anfänglichen Mehrkosten lassen sich durch den gewonnenen Mehrwert (finanziell
und ideell als weicher Standortfaktor) rechnen.
Ein städtebaulicher Wettbewerb kann zu innovativen Ideen führen, die jetzigen und zukünftigen
Nutzern zeigen, dass sich Unna den gesellschaftlichen Herausforderungen stellt und nach
nachhaltigen Lösungen sucht.
Ines Nieders-Mollik
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