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Lesen Sie hier die Informationsbroschüre zur - Uitikon

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Einladung zum
Urnengang vom
8. März 2015
Information für die Stimmbürgerinnen
und Stimmbürger
In dieser Broschüre lesen Sie
Eidgenössische Vorlagen
2
Volksinitiative vom 5. November 2012 «Familien stärken!
Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen»
2
Volksinitiative vom 17. Dezember 2012
«Energie- statt Mehrwertsteuer»
Kantonale Vorlagen
2
keine kantonalen Vorlagen
Kirchliche Wahlvorlage
3
Erneuerungswahl der Bezirkskirchenpflege Dietikon
der Evangelisch-reformierten Landeskirche für die
Amtsdauer 2015 bis 2019
Politische Gemeinde Uitikon
4
«Initiative pro Sürenloh» von Edi Cincera für einen minimalen
Ausbau der Sportanlagen Im Sürenloh
Zwei eidgenössische Abstimmungsvorlagen, eine
kirchliche Wahlvorlage und auf kommunaler Ebene
die Abstimmung über die Initiative betreffend die
Sportanlagen Im Sürenloh
Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger
Vier Vorlagen legen Ihnen die zuständigen Behörden zur Abstimmung bzw. Wahl vor. Auf eidgenössischer Ebene geht es um zwei Volksinitiativen. Bei
der kirchlichen Wahl ist eine Ergänzung der Evangelisch-reformierten Bezirkskirchenpflege Dietikon mit
einem fünften Mitglied erforderlich. Vier Mitglieder
konnten bereits in stiller Wahl gewählt werden.
Sportvereine, der Tennisclub Uitikon TCU und der
Fussballclub Uitikon FCU, eine gegenseitige Absichtserklärung unterzeichnet haben. Bitte beachten Sie dazu das separate Beilageblatt in der heutigen Ausgabe des Gemeindekuriers sowie das Kapitel «Sicherstellung der Anliegen des Tennisclubs
Uitikon» auf Seite 7 in dieser Informationsbroschüre.
Besonderes Interesse wird die erneute Abstimmung
betr. der Sportanlagen Im Sürenloh wecken. Seitens
Herr Edi Cincera wurde eine Volksinitiative für einen
minimalen Ausbau der Sportanlagen eingereicht.
Die Gemeindeversammlung vom 26. November
2014 hat darüber eine Vorberatung durchgeführt.
Nun ist über die Initiative, welche die Bewilligung
eines Bruttokredites von CHF 2.6 Mio. beinhaltet,
zu entscheiden. Gut zu wissen ist, dass die beiden
Wir orientieren Sie auf den nachstehenden Seiten
über die verschiedenen Vorlagen.
Wir zählen auch auf Ihre Stimmabgabe am 8. März
2015.
Uitikon, 5. Februar 2015
Gemeinderat Uitikon
1
Eidgenössische Vorlagen
Zwei Vorlagen kommen am 8. März 2015 auf eidgenössischer Ebene zur Abstimmung:
1. Volksinitiative vom 5. November 2012
«Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und
Ausbildungszulagen»
2. Volksinitiative vom 17. Dezember 2012
«Energie- statt Mehrwertsteuer»
Worum geht es?
Die Initiative fordert zusätzliche steuerliche Entlastungen für
Familien mit Kindern. Zu diesem Zweck sollen Kinder- und
Ausbildungszulagen von den Einkommenssteuern befreit werden.
Worum geht es?
Die Initiative verlangt die Einführung einer Steuer auf nicht
erneuerbarer Energie. Die Verteuerung des Energieverbrauchs soll durch die Abschaffung der Mehrwertsteuer
kompensiert werden.
Abstimmungsfrage
Wollen Sie die Volksinitiative «Familien stärken! Steuerfreie
Kinder- und Ausbildungszulagen» annehmen?
Abstimmungsfrage
Wollen Sie die Volksinitiative «Energie- statt Mehrwertsteuer»
annehmen?
Empfehlung an die Stimmberechtigten
Bundesrat und Parlament empfehlen, die Initiative abzulehnen.
Der Nationalrat hat die Initiative mit 159 zu 35 Stimmen bei
4 Enthaltungen abgelehnt, der Ständerat mit 32 zu 13 Stimmen ohne Enthaltungen.
Empfehlungen von Bundesrat und Parlament
Bundesrat und Parlament empfehlen, die Initiative abzulehnen.
Der Nationalrat hat die Initiative mit 171 zu 27 Stimmen ohne
Enthaltungen abgelehnt, der Ständerat mit 40 zu 3 Stimmen
bei 2 Enthaltungen.
Weitere Informationen zu den Vorlagen finden Sie im Abstimmungsbüchlein des Bundes.
Kantonale Vorlagen – keine Vorlagen
Mit Beschluss vom 26. November 2014 hat der Regierungsrat
des Kantons Zürich beschlossen, dass am 8. März 2015 keine
kantonale Volksabstimmung stattfindet.
Es liegen keine abstimmungsreifen Vorlagen auf kantonaler Ebene
vor.
2
Kirchliche Wahlvorlage
Erneuerungswahl der Bezirkskirchenpflege Dietikon
der Evangelisch-reformierten Landeskirche für die
Amtsdauer 2015 bis 2019
Vier Mitglieder in stiller Wahl als gewählt erklärt / für
das fünfte Mitglied ist eine Urnenwahl durchzuführen
Zuständige Wahlbehörde für die Erneuerungswahl der Bezirkskirchenpflege Dietikon der Evangelisch-reformierten Landes­
kirche für die Amtsdauer 2015 bis 2019 ist der Bezirksrat Dietikon. Er hat mit seinem Beschluss vom 17. September 2014
angeordnet, sofern eine Urnenwahl durchgeführt werden muss,
diese am 8. März 2015 anzusetzen. Vorgängig wurde das Wahl­
vorschlags­verfahren eröffnet. Sofern die Voraussetzungen erfüllt
sind, ist eine stille Wahl möglich.
Im Rahmen des Wahlvorschlagsverfahrens wurden nachstehen­de Personen zur Wahl vorgeschlagen. Eine Veränderung bei den
vorgeschlagenen Personen ergab sich auch in der Nachfrist nicht.
Insbesondere wurde kein fünftes Mitglied für die Bezirkskirchenpflege vorgeschlagen.
Mit seinem Beschluss vom 10. Dezember 2014 wurden die vorgeschlagenen Personen als in stiller Wahl für gewählt erklärt:
1. Dalcher Pierre, geb. 1961, Augenoptiker,
Hofackerstrasse 9, 8952 Schlieren, neu, SVP
2. Del Bon Thomas, geb. 1968, Sekundarlehrer,
Risistrasse 20, 8903 Birmensdorf, neu
3. Meerson Anita, geb. 1946, Keramikmalerin,
Rebbergstrasse 63, 8104 Weiningen, bisher
4. Metzler Christoph, geb. 1959, Orgelbauer,
Limmatfeldstrasse 8, 8953 Dietikon, neu
Für das fünfte Mitglied der Evangelisch-reformierten Bezirks­
kirchenpflege Dietikon findet am 8. März 2015 ein erster Wahlgang statt.
Betreffend Wahlvorschlag für das fünfte Mitglied wird auf die
kirchlichen Mitteilungen und die Tagespresse verwiesen.
3
Politische Gemeinde Uitikon
«Initiative pro Sürenloh» von Edi Cincera
für einen minimalen Ausbau der Sportanlagen
Im Sürenloh
Kurzinformation zum Traktandum
Mit Datum vom 20. März 2014 reichte Herr Edi Cincera dem Gemeinderat im Sinne von § 50 des zürcherischen Gemeindegesetzes eine Initiative für einen minimalen Ausbau der Sportanlagen Im Sürenloh ein. Der
Gemeinderat hat die Initiative in formeller Hinsicht geprüft und deren Gültigkeit bestätigt. Die Initiative wurde,
weil sie die Bewilligung eines Kredites von CHF 2.6 Mio. bedingt, der Gemeindeversammlung der Politischen
Gemeinde Uitikon vom 26. November 2014 zur Vorberatung überwiesen. Im Sinne der Bestimmungen der
Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Uitikon hat der Entscheid über die Initiative Cincera an der
Urne zu erfolgen. Der Urnengang findet am 8. März 2015 statt.
Die Initiative verlangt den Bau eines Kunstrasenfeldes, Grösse 90 %, bespielbar bis zweite Liga, und zwei
zusätzliche Garderoben, wobei ein maximales Kostendach von CHF 2.6 Mio. zu bewilligen ist. Die Initiative
greift inhaltlich die Minimalvariante B der Abstimmung vom 3. März 2013 auf.
Der Gemeinderat unterstützt das Initiativbegehren. Die Rechnungsprüfungskommission empfiehlt Ablehnung der Initiative. Wir verweisen im Besonderen auf die gemeinsame Absichtserklärung zwischen TCU und
FCU, Beilage Gemeindekurier vom 5. Februar 2015, und die Ausführungen im Kapitel «Sicherstellung der
Anliegen des Tennisclubs Uitikon TCU» auf Seite 7 dieser Informationsbroschüre.
ANTRAG
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger beschliessen an der
Urne:
Der «Initiative pro Sürenloh» von Edi Cincera für einen minimalen
Ausbau der Sportanlagen Im Sürenloh mit einem Kunstrasenplatz
inkl. zusätzlicher Garderoben mit einem maximalen Bruttokredit
von CHF 2.6 Mio. zu Lasten der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens wird zugestimmt.
Weisung
Edi Cincera hat der Gemeinde folgende Initiative im Sinne von
§ 50 des zürcherischen Gemeindegesetzes eingereicht:
Wortlaut der Initiative
Die Sportanlage auf dem Sürenloh soll infolge der akuten und
sich drastisch zuspitzenden Kapazitätsengpässe in der Form
eines minimalen Ausbaus den Bedürfnissen der Gemeinde
angepasst und entsprechend wie folgt erweitert werden:
– Kapazitätserweiterung durch ein zweites, kleineres
Fussballspielfeld auf dem Sürenloh in Form eines Kunst­
rasens, bespielbar bis 2. Liga (Grösse 90%)
– Zwei zusätzliche Garderoben, welche der Norm entspre­
chen und die bestehenden zwei Garderoben ergänzen (Um­
ziehgelegenheit für alle 12 Teams schaffen / Ermöglichung
von Mädchenfussball)
Damit dieses Ziel realisiert werden kann, soll ein Bruttokredit in
der Höhe von maximal CHF 2’600’000.– bewilligt sowie all­
4
fällige weitere notwendige Voraussetzungen geschaffen wer­
den.
Begründung
Die letztjährige Ablehnung der Erweiterung der Sportanlagen
Im Sürenloh durch die Uitiker Stimmberechtigten hat nichts an
der Tatsache geändert, dass die Gemeinde dringend auf eine
Ausweitung ihrer Platzkapazitäten angewiesen ist. Nur so kann
der für unsere Jugend wichtige lokale Fussballverein den aus­
gewiesenen Bedürfnissen gerecht werden und sich nachhaltig
entwickeln.
Die Platzverhältnisse werden immer prekärer, und die Kapazi­
tätsgrenze der Fussballanlage ist seit drei Jahren überschritten.
Ein geregelter Spielbetrieb und bedarfsgerechte Juniorentrai­
nings können heute nur noch unter grossen Einschränkungen
erfolgen. Mit Blick auf das konstante Mitgliederwachstum des
FC Uitikons, dessen wichtige Funktion in der Sozial- und Ju­
gendarbeit innerhalb der Gemeinde, die Topographie und die
weitere Entwicklung der Gemeinde (Einwohnerzahl / QP Leuen /
Überbauung Schlierenstrasse) ist eine Erweiterung der Infra­
struktur durch einen zusätzlichen, kleineren Fussballplatz un­
umgänglich und dringlich.
Dabei soll es sich um einen Kunstrasen handeln, der investi­
tionstechnisch günstiger ist als ein Naturrasen (Unterhalt und
Pflege weniger intensiv und deshalb kosteneffizienter) und zu­
dem effektiv zusätzliche Kapazität schafft, indem er unter dem
Jahr während eines längeren Zeitraumes sowie auch bei
schlechtem Wetter genutzt werden kann, ohne Schaden zu
nehmen.
Unterstützung durch «Komitee pro Sürenloh»
Zur Unterstützung dieser Initiative wurde ein Komitee mit dem
Namen «Komitee pro Sürenloh» gegründet. Dieses stellt eine
Solidaritätserklärung an die Jugend von Uitikon und einen Aufruf
zur bedarfsgerechten Nutzung des Erholungsraumes auf dem
Sürenloh dar.
Das Co-Präsidium des Komitees setzt sich aus folgenden
Uitiker Persönlichkeiten zusammen:
– PD Dr. med. Susi Kriemler, Haldenstrasse 40,
8142 Uitikon Waldegg (Präsidentin Schweiz. Gesellschaft
für Sportmedizin / Leiterin Forschungsgruppe KinderBewegung-Gesundheit, Universität Zürich)
– Roger Kundert, Gläserenstrasse 4, 8142 Uitikon Waldegg
(ehem. Fussballprofi FCZ & Nationalspieler, Inhaber der
Firma ZÜRICH, Generalagentur Roger Kundert)
– Dr. iur. Markus Bösiger, Lättenstrasse 81, 8142 Uitikon
Waldegg (Rechtsanwalt / Partner bei BEELEGAL, Bösiger.
Engel. Egloff, Richter am Internationalen Sportgerichtshof,
Court of Arbitration for Sport, Lausanne).
Bisherige und weitere Entwicklung der Juniorenzahlen
beim Fussballclub Uitikon
In der Informationsbroschüre vom 6. November 2014 zur Gemeindeversammlung vom 26. November 2014 wurde eingehend über
die Juniorenentwicklung der letzten 5 Jahre, die Nachfrageentwicklung bis 2020, den Juniorenbestand seit Sommer 2014 und
über die Engpässe bei der Platzbelegung orientiert.
Zu erwähnen ist, dass der FCU mittlerweile über rund 300 Mitglieder verfügt, wobei dem Verein nahestehende Personen wie
bspw. Eltern der Junioren, nicht als Mitglieder gezählt werden.
Die nachfolgende Grafik zeigt in einfacher Weise die laufend
steigende Diskrepanz zwischen der bestehenden Juniorenzahl
und der Warteliste zur Aufnahme weiterer Junioren.
Entwicklung bei eingefrorener Infrastruktur
210
190
170
150
Warteliste
130
Junioren
110
Uitikon, 20. März 2014
Edi Cincera
90
70
50
2010
2011
2012
2013
2014
2016
2018
2020
Planerische Darstellung
Die nachstehende Darstellung zeigt die vorgesehene Platzierung
des erforderlichen, zweiten Fussballfeldes (Kunstrasenplatz) und
die weiteren Einrichtungen wie Garderoben-Provisorium, Zugangs­
wege, Lärmschutzwall und Parkplätze. Das Projekt entspricht der
durch den Gemeinderat bereits vorgelegten minimalen Ausbau­
variante B.
5
Variante B, bezeichnet als Minimalvariante B, mit einem Bruttokredit von CHF 2’585’000, beinhaltete den Bau eines Kunstrasenplatzes für den Fussballbetrieb inkl. Garderoben-Provisorium
und weiteren Parkplätzen für PKWs und Zweiräder.
In der Zwischenzeit hat der Gemeinderat Alternativlösungen erarbeitet und diese mit den Beteiligten Sportvereinen geprüft. Es
zeigte sich jedoch, dass nur der projektierte Kunstrasenplatz eine
langfristig tragfähige Lösung darstellt und die Kapazitätsengpässe des Fussballclubs Uitikon löst.
Kostenaufstellung
– Bauarbeiten Kunstrasenplatz
– Installation
– Erdarbeiten, Abbrüche
– Abschlüsse, Ränder
– Entwässerung
– Aufbau
– Lieferung und Verlegen Kunstrasen
– Ausrüstungen, Befeuchtungsanlage,
Ballfänger, Beleuchtung,
Unterhaltsfahrzeug, Geräteschuppen
– Honorare Projekt und Bauleitung
– Unvorhergesehenes, Regie und Rundung
Zwischentotal I
CHF 1’076’000
CHF 46’000
CHF 461’000
CHF 21’500
CHF 73’500
CHF 474’000
CHF 480’000
Die
untenstehende Tabelle
zeigt den
Juniorenbestand und dessen
Juniorenentwicklung
der letzten
5 Jahre:
Zusammensetzung seit Sommer 2014 sowie Angaben zu den
Juniorenbestand
2010
2011
2012
2013
2014
weiteren Mannschaften des FCU.
Junioren:
A
Der
FCU erfüllt heute
mehr denn je wichtige Funktionen, nicht nur0
B Senioren, sondern vor allem auf dem
4 Gebiet
19
bei den Aktiven und
C
11 der Sportverein
10
20 durch
23die Inte17
der Juniorenbetreuung.
So nimmt
D
14
24
22
25 wich25
gration von Menschen
verschiedenster
Nationalitäten
eine
E
30
25 Fussballspielen
32
29 ist po22
tige gesellschaftsbildende
Aufgabe
wahr.
CHF 273’000
F
40
51
40
44
50
pulär. Zudem spielen nicht nur Knaben, sondern auch Mädchen
CHF 80’000
Footeco
vermehrt Fussball.
Bisher sind die Mädchen vom Fussballspiel3
CHF
82’000
ausgeschlossen,
insbesonCHF 1’991’000
Total Junioren: weil die erforderliche
95
110Infrastruktur,
114
125
136
dere die Umkleidemöglichkeiten
GarderoWarteliste
10im heute
15 bestehenden
20
25
25
bengebäude, fehlt. Damit die Geräte und Maschinen für Unterhalt – Garderobenprovisorium in Raumzellen
CHF 178’000
und
Pflege
der
Anlage
sowie
witterungsgeschützt
gelagert
wer–
Vorbereitungsarbeiten,
Baunebenkosten,
Der Verein insgesamt verfügt mittlerweile über rund 300 Mitglieder
den
können,
eine einfachePersonen
Remise notwendig.
Reserve
CHF
77’000
(dem
Vereinist
nahestehende
wie bspw. Eltern der Junioren, werden
nicht als Mitglieder gezählt).
Neben den Juniorenmannschaften führt der Verein mit der ersten – Neubau Vorplatz, Parkplätze für
Junioren – Nachfrageentwicklung
bis 2020:
Mannschaft,
den Senioren und den ü40-Veteranen
auch drei PKW/Zweiräder Langackerstrasse
CHF
46’000
Aktivmannschaften.
Es ist absehbar, dass in drei
bis fünf Jahren
– 2012
Honorare 2013
CHF
18’000
Nachfrage:
2010
2011
2014
2015 bis 2020
auch
hier weitere
Mannschaften
dazustossen werden.
(in Klammern
= Prognose
2010)
Zwischentotal II
CHF 319’000
Einwohner:
3850
3936
3944
3912
3950
Anstieg bis 4700 erwartet
Benötigte Trainer bei bedarfsgerechter Entwicklung:
14
16
17
19
20
22–24
Stellungnahme des Gemeinderates zuhanden
Gesamttotal I – II
CHF 2’310’000
Schüler: ca. 9–10% Einwohner
353
365
368
370
376
ca. 440
der Gemeindeversammlung vom 26. November 2014
Zuzüglich 8 % MWST
CHF 184’800
Rund
Junioren
mit der heutigen Inf-beide
95 vom Gemein110
115
125 (125) 136
w/Infrastruktur eingefroren
Am
3. 90–100
März 2013
hat können
die Stimmbürgerschaft
rastruktur
gut betreutVarianten
werden
(105–110) (115–120)
(130)
bei 130–140
derat
vorgelegten
für einen Ausbau der Sportanlagen
Total Baukosten
CHF 2’494’800
Warteliste
10 Bruttokredit
15
20
25
25 Kulturland
40–60
Im
Sürenloh abgelehnt. Die Variante A mit einem
Ertragsausfallentschädigung
CHF
90’000
(inkl.CHF
Vermittlung
in Vereine
anderer Gemeinden
/
von
4’543’000
beinhaltete
einen Gesamtausbau
der Infraohne Mädchen)
strukturen
Tennis und Fussball mit einem Kunstrasenplatz. Die Total
CHF 2’585’000
Juniorenbestand und zusammensetzung seit Sommer 2014:
Kategorie:
Jahrgänge / Alter:
Teams:
F, G
2009–2006 / 5–8 J.
a, b, c (F) / Minikids (G)
50
8
E
2004–2005 / 9–10 J.
a, b, (c)
22
4
D
2002–2003 / 11–12 J.
a, b
27
4
c
2000–2001 / 13–14 J.
1
18
2
B
1998–1999 / 15–16 J.
1
19
2
Total Junioren:
11 Junioren-Teams
WARTELISTE:
Anzahl Junioren:
136 Junioren
Trainer:
20-J-Trainer
25
Platzbelegung ab Sommer 2014 (rot = massive Engpässe)
6
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
10.15–17.30 Uhr
Meisterschaft
12.00–16.00 Uhr
Meisterschaft
Beiträge an die Realisierung des Projektes
Dem FCU wurde seitens einer privaten Stiftung ein Beitrag von
CHF 250’000 zur Erstellung eines Kunstrasenplatzes schriftlich
zugesichert. Zusätzliche Beiträge in der Grössenordnung von CHF
150’000 dürfen seitens des Sporttoto-Fonds und weiterer Sponsoren erwartet werden.
Gemeindeversammlung vom 26. November 2014
Die Initiative Edi Cincera beinhaltet die Bewilligung eines Bruttokredites von CHF 2.6 Mio. als maximales Kostendach. Der Entscheid darüber obliegt im Sinne der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Uitikon der Urnenabstimmung. Vorgängig musste
eine Vorberatung durch die Gemeindeversammlung erfolgen.
Diese fand am 26. November 2014 statt. Ein Entscheid über die
Initiative wurde nicht gefällt. Hingegen wurde die Initiative der Urnenabstimmung überwiesen. Auf der Homepage der Gemeinde
Uitikon, www.uitikon.ch > Behörden und Politik > Gemeinde­
versammlung-Wahlen-Abstimmungen, ist das Versammlungs-Protokoll publiziert. Es liegt zudem bis zum Urnengang vom 8. März
2015 am Schalter der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf.
Abschied der Rechnungsprüfungskommission (RPK)
Die Rechnungsprüfungskommission Uitikon hat die «Initiative pro
Sürenloh» und den Antrag des Gemeinderates zur Zustimmung
geprüft und hat folgende Bemerkungen:
1. Ziel der Initiative ist die Zustimmung zum Projekt der Erweiterung der Sportanlagen im Sürenloh – Variante b) – für den
Fussballclub Uitikon. Dieses Projekt ist bereits anlässlich der
Urnenabstimmung vom 3. März 2013 abgelehnt worden.
2. Die RPK hat zur Vorberatung im November 2012 und zuhanden der Urnenabstimmung die Rückweisung des Geschäfts
beantragt und den Gemeinderat aufgefordert, Alternativen zu
prüfen und einen günstigeren Antrag vorzulegen.
3. Die RPK anerkennt weiterhin den Handlungsbedarf für zusätzliche Trainingsplätze für den Fussballclub Uitikon. Sie bedauert
jedoch, dass eine vom Gemeinderat erarbeitete Alternative mit
einem kleineren Trainingsplatz im Sürenloh mit Kosten von ca.
CHF 1.5 Mio. für einen Rasenplatz bzw. CHF 1.9 Mio. für einen
Kunstrasenplatz nicht weiterverfolgt wurde. Diese hätte spätere Erweiterungen in den Sportanlagen Sürenloh mit Tennisplätzen neben den bestehenden Tennisanlagen sowie eine
Sportanlage für Golfspieler erlaubt. Damit wären Optionen für
weitere Sportvereine vorhanden.
4. Die im Abschied RPK zur Urnenabstimmung vom 3. März 2013
erwähnten Projektrisiken (Schäden an den Zufahrtsstrassen
durch die notwendigen Lastwagenfahrten sowie Schäden an
bestehenden Meliorationsleitungen) bleiben in nicht beurteilbarer Höhe bestehen.
5. Die heutigen Leistungen der Gemeinde für den Fussballclub
Uitikon betragen CHF 80’000 bis CHF 100’000 pro Jahr. Bei
Annahme der Initiative empfiehlt die RPK dem Gemeinderat,
mit dem Fussballclub Uitikon eine Leistungsvereinbarung abzuschliessen, die die beidseitigen Leistungen regelt und die
maximalen Kosten für die Gemeinde definiert.
Die RPK empfiehlt Ablehnung der Initiative.
Sicherstellung der Anliegen des Tennisclubs Uitikon Der Tennisclub Uitikon TCU und der Fussballclub Uitikon FCU
haben eine gegenseitige Absichtserklärung unterzeichnet. Diese
Erklärung beinhaltet zum einen die Unterstützung des InitiativBegehrens Edi Cincera durch den TCU und zum andern diejenige
des FCU bezüglich der künftigen Entwicklungsanliegen des TCU
Im Sürenloh im gegebenen Zeitpunkt. Gemeinderat und Initiant
haben diese Absichtserklärung mit ihrer Unterschrift zur Kenntnis
genommen.
Die beschriebene Absichtserklärung liegt der Ausgabe des Gemeindekuriers vom 5. Februar 2015 bei und wird der Stimmbürgerschaft zur Kenntnisnahme empfohlen.
Zusätzlich ergaben sich aus einer gemeinsamen Besprechung
zwischen Vertretern des Gemeinderates, des TCU und des FCU
nachstehende Vereinbarungspunkte:
1.Die derzeitigen Sportanlagen Im Sürenloh sind Entwicklungsgebiet des Tennisclubs Uitikon TCU und des Fussballclubs
Uitikon FCU. Für weitere ortsansässige Sportvereine sind anderweitig auf Gemeindegebiet von Uitikon mögliche Lösungen
zu entwickeln.
2.
Die Entwicklungsmöglichkeit, z.B. gemäss untenstehendem
Plan, bleibt für den TCU auch nach Realisierung des InitiativBegehrens erhalten. Beim aktuellen Garderobengebäude des
FCU werden in nächster Zeit lediglich erforderliche Unterhaltsarbeiten ausgeführt, damit dieses später im Rahmen der
Erweiterung des TCU verschoben werden kann.
3.Der TCU ist bei Annahme der Initiative und anschliessender
Realisierung des zusätzlichen Fussballfeldes z.B. bezüglich
Lärmschutzmassnahmen und Bestimmung der neuen Wegführung beizuziehen.
4.Der Gemeinderat spricht sich klar dafür aus, dass bei einer
allfälligen Erweiterung des Projektes zur Entwicklung des TCU
seitens der Gemeinde eine Mitfinanzierung befürwortet wird;
vorbehalten bleibt der Entscheid des Souveräns.
Plan Gesamtausbau Sportanlagen
7
Feststellungen des Gemeinderates
– Es ist richtig, dass das Begehren des Initianten für einen minimalen Ausbau der Sportanlagen Im Sürenloh der Minimalversion B gemäss Vorlage vom 3. März 2013 mit einem Bruttokredit von CHF 2.58 Mio. entspricht. Diese Minimalversion B
wurde durch die Stimmbürgerschaft am genannten Urnengang mit 766 Ja gegenüber 861 Nein abgelehnt.
– Seit den Entscheiden vom 3. März 2013 sind bereits wieder
zwei Jahre vergangen. Die Kapazitätsprobleme beim Fussballclub Uitikon FCU haben sich seither den Prognosen entsprechend weiter verschärft. Der Platzbedarf ist ausgewiesen.
– Es steht jedem Stimmbürger das Recht zu, eine Initiative zu
einer Sache, die in die Zuständigkeit der Gemeindeversammlung fällt, einzureichen. Dieses Recht wurde durch den Initianten, Edi Cincera, genutzt. Der Gemeinderat hat die formelle
Gültigkeit der Initiative geprüft und bestätigt.
– Das Gemeindegesetz verpflichtet den Gemeinderat zu einer
Stellungnahme gegenüber einer Initiative zuhanden der Stimm­
bürgerschaft.
– Der Gemeinderat empfiehlt Zustimmung zur Initiative, weil:
– der Platzbedarf für den Fussballclub klar ausgewiesen ist
(die Prognosen des Sportvereins haben sich bestätigt)
– das akute Kapazitätsproblem mit dem Bau eines Kunst­
rasenplatzes auf Dauer gelöst werden kann
– ein Kunstrasenplatz ganzjährig bespielbar ist; bei Regen­
perioden ist ein Naturrasenplatz lange nicht bespielbar; mit
dem Kunstrasenfeld kann die Nutzungsintensität wesentlich verbessert werden; der Unterhalt ist bei einem Kunst­
rasen- deutlich günstiger als bei einem Naturrasenplatz
– ein Kunststoffrasenfeld heute Standardspielfeld auf einer
Fussballsportanlage ist
– die Sportanlage auch der Schule Uitikon zur Verfügung
stehen wird
– alternative Lösungen intensiv geprüft wurden, welche jedoch keine langfristigen und nachhaltigen Lösungen darstellten
– die gleichen Überlegungen wie bei den Projektvorlagen im
Jahr 2013 auch heute noch Gültigkeit haben
8
– in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Sportamt Zürich
und allen ortsansässigen Sportvereinen ein kommunales
Sportkonzept erarbeitet wird
– die Investition voll und ganz unseren Kindern und Jugend­
lichen zu gute kommt
– sich der Vorstand und die mittlerweile 22 Trainer und Trainerinnen des FCU mit rund 9’400 freiwillig geleisteten
Stunden in ausserordentlicher Weise für die Jugendlichen
in Uitikon einsetzen und dieser Einsatz durch die Gemeinde
zu unterstützen ist
– die Gemeinde Uitikon in den nächsten Jahren ein grosses
Wachstum verzeichnen wird und sich dadurch der Druck
nach zusätzlichen Sportmöglichkeiten erhöht; der geplante
Kunstrasenplatz schafft dafür nachhaltige Abhilfe
– die Aktivitäten in einem Sportverein positive Entwicklungen
bei Jugendlichen bezüglich Teamgeist und sozialer Kompetenzen unterstützen und einen wesentlichen Beitrag zu
guten Gruppenerlebnissen leisten; eine sinnvolle sportliche
Freizeitgestaltung der Jugendlichen wird vom Gemeinderat
unterstützt
Zürcherstrasse 59
CH-8142 Uitikon
Tel. 044 200 15 00
www.uitikon.ch
info@uitikon.org
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