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SCHWENK Bauberatung
Die SCHWENK Bauberatung informiert
2015
Die SCHWENK Bauberatung informiert
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Mario Lietzmann
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Roland Mellwitz
stellv. Leiter Bauberatung
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Sekretariat Bernburg
Inge Stollberg
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Karlstadt
Bayreuth
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Hauptverwaltung der
Baustoffgruppe SCHWENK und
Sitz der SCHWENK Zement KG
Bauberatung
Werner Rothenbacher
Leiter Bauberatung
Mobil: (01 71) 30 25 - 2 36
Tel.: (07 31) 93 41 - 4 27
Fax: (07 31) 93 41 - 3 98
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Mobil: (01 71) 30 25 - 2 37
Heiko Zimmermann
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Sekretariat Ulm
Tel.: (07 31) 93 41 - 1 23
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Werksstandort der SCHWENK Zement KG
Verkaufsbüro der SCHWENK Zement KG
Titelbild: Schleuse Zerben, Einsatz des CEM III/A 42,5 N-LH/NA
2
Die SCHWENK Bauberatung informiert
Die SCHWENK Bauberatung informiert
Neueste Informationen – kurz und bündig
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
mit der heutigen Ausgabe unserer „Bauberatung informiert“ wollen
wir Ihnen wieder aktuelle Themen präsentieren. Egal ob Änderungen der Regelwerke, neue Entwicklungen im Produktbereich
oder Baustellen- und Objektberichte – damit sind Sie „up to date“
in allen Bereichen der Normung und Betontechnologie.
SCHWENK Zement in Namibia –
OHORONGO Cement startet durch
Bereits in einer früheren Ausgabe haben wir über den Bau und die
Entwicklung des SCHWENK Zementwerkes im Norden Namibias
berichtet.
Die Fertigstellung des Zementwerks war nach nur 22 Monaten in
Rekordbauzeit im November 2010 gelungen. Für ein Projekt dieser Größenordnung mit einem Aufwand von 250 Millionen Euro
ein absoluter Spitzenwert. Dabei wurde größten Wert darauf gelegt, dass die Produktion unter denselben Technik- und Umweltstandards wie in Deutschland stattfinden soll, obwohl dort
keine derartigen Anforderungen und Gesetze vorhanden waren.
Durch den Einsatz von Holzhackschnitzeln im Ofenbetrieb, welche
aus wucherndem Buschland gewonnen werden und einen hohen
Heizwert mit sich bringen, konnte der Einsatz von Importkohle stark
reduziert werden. Das Zementwerk hat durch diese Maßnahmen
bereits einige Nachhaltigkeitspreise gewonnen und zählt zu den
umweltfreundlichsten Zementwerken der Welt.
Sehr erfreulich hat sich auch der Absatz der dort hergestellten
Zemente entwickelt. Namibia ist ein aufstrebendes Land mit
ständig wachsender Wirtschaft. Um dem gerecht zu werden,
muss die Infrastruktur angepasst werden. Das heißt der Bau von
Straßen, Brücken und Häfen ist unabdingbar. Diese Projekte sind
eng mit dem Verbrauch von Zement gekoppelt. In der Hauptstadt
Windhoek entstehen neben Infrastrukturbauwerken auch neue
Wohngebiete, Einkaufscenter und soziale Einrichtungen. Die drei
Transportbetonwerke unserer Kunden in Windhoek arbeiten schon
jetzt an der Kapazitätsgrenze. Aber auch im ländlichen Bereich und
an der Küste ist ein Bauboom zu verzeichnen.
OHORONGO Cement produziert derzeit etwa 700.000 t Zement pro
Jahr. Dies entspricht auch der ausgelegten Kapazität. Außerdem ist
erfreulich, dass die überwiegende Menge des Zements im eigenen
Land verbleibt und nicht exportiert werden muss.
In Afrika wird auf den Baustellen hauptsächlich mit Sackware
gearbeitet. Der Anteil der Sackware ist inzwischen aber von über
95 % auf 80 % gesunken.
Unsere Bauberatung vor Ort, sowie die dazugehörigen Labore unterstützen die Kunden eng, um bei den extremen Witterungseinflüssen Hitze, Wind und Regen qualitativ hochwertige und dauerhafte Betone herzustellen.
Informationen aus dem Internet
Nachrichten und Informationen – egal ob falsch oder richtig, werden heute durch das Internet in Sekundenschnelle um den ganzen Erdball verteilt. Auch für unsere tägliche Arbeit ist dieses
Medium nicht mehr wegzudenken. Änderungen von Normen,
neue Produkte, Sicherheitsdatenblätter, Leistungs- und Konformitätszertifikate können wir Ihnen somit zeitnah zur Verfügung
stellen.
Um Ihnen die Suche auf unserer Homepage zu erleichtern haben
wir diese für Sie neu gestaltet. Unter www.schwenk-zement.de
finden Sie jetzt noch schneller die für Sie wichtigen Unterlagen und
Informationen.
Für alle Fragen rund um den Baustoff Zement und Beton stehen
Ihnen auch weiterhin die Bauberater der SCHWENK Zement KG
zur Verfügung.
Viel Spaß beim Lesen unserer neuen Ausgabe der „Bauberatung
informiert“.
Werner Rothenbacher
Leiter Bauberatung Zement
3
Recyclingbeton
Berliner Pilotprojekt „RC-Beton“ (Recyclingbeton)
Das seit 2011 in Kraft getretene Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz in Berlin (KrW-/AbfG Bln) soll eine abfallarme Kreislaufwirtschaft fördern und eine umweltverträgliche Abfallbeseitigung sichern. Dabei sollen Ziele verfolgt werden, die zu
einer Vermeidung von Abfällen führen, aber zugleich auch eine
hochwertige Verwertung der unvermeidbaren Abfälle sicherstellen. Das führt definitiv zu einer Schonung unserer natürlichen
Ressourcen.
In diesem Sinne hat das Land Berlin ein Abfallwirtschaftskonzept
erstellt, welches ständig einer aktuellen Fortschreibung unterliegt.
Hier werden unter Anderem auch Abfall-Stoffströme ermittelt und
prognostiziert. Gerade in der Bauwirtschaft fallen durch Abriss- und
Umbaumaßnahmen beträchtliche Mengen an Baustellenabfällen
an. Diese Abfälle gilt es in geordneten Zwischendeponien so
aufzubereiten, dass ein Großteil wiederverwendet werden kann.
Die Aufbereitung des Altbetons zu hochwertigen Betonrecyclingmaterial, das wiederum zur Herstellung von genormten RCBeton nach DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 dient, stellt hohe
Ansprüche an das Abrissmanagement, an den möglichst sortenreinen Transport und Zwischenlagerung sowie an die selektive
Aufbereitung auf dem Recyclingplatz.
Einen ersten Schritt ist das Land Berlin beim Neubau des
Forschungs- und Laborgebäudes Lebenswissenschaften der Humboldt-Universität gegangen. Das Architekturbüro Bodamer und
Faber (Stuttgart) war für die Planung verantwortlich. Die Baustelle
befindet sich in der Philippstraße 11-13 in 10115 Berlin. Hier
werden bis zum Abschluss der Bauarbeiten rund 5.400 m³ RCBeton verbaut sein. Ein großer Teil, ca. 1.600 m³ Beton sind zur
Herstellung der Schlitzwände für die Troggrube geplant. Aber auch
Gebäudebauteile im Hochbau werden aus RC-Beton entstehen. Der
RC-Beton erhält bei der Angebotswertung durch das Land Berlin
einen Bonus für Umweltvorteile gegenüber dem Normalbeton.
Im Zuge des Baufortschrittes konnten erste Erfahrungen beim
Bau der Schlitzwände mit RC-Beton gesammelt werden. Die bauausführende Firma Franki Grundbau GmbH & Co. KG hat mit der
TRABET Transportbeton Berlin GmbH insgesamt 1.700 m³ RC-Beton der Festigkeitsklasse C 25/30 mit einem Größtkorn von 16 mm
eingebaut. Üblich für einen Schlitzwandbeton ist ein Ausbreitmaß
von 560 bis 620 mm, was der Konsistenz F5 entspricht. Als Expositionsklassen wurden für die Bewehrungskorrosion bezüglich
Karbonatisierung XC2 (nass, selten trocken) und für die Betonkorrosion XA1 (chemisch schwachangreifende Umgebung) festgelegt.
Im Land Berlin fielen im Jahr 2012 ca. 1,3 Mio. Tonnen Altbeton
an, der fast ausschließlich in aufbereiteter Form im Straßen- und
Wegebau Verwendung fand. Jetzt werden neue Wege beschritten,
indem zukünftig alle öffentlichen Hochbauvorhaben anteilig
mit RC-Beton ausgeführt werden sollen. Danach könnten nach
Berechnungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und
Umwelt Berlin in der nächsten Zeit etwa 100.000 m³ RC-Beton
hergestellt und verarbeitet werden.
Bild 2: Neubau des Forschungs- und Laborgebäudes
Bild 1: Betonage eines ca. 14 m tiefen Schlitzwandabschnittes
4
Die gesamte Schlitzwand der Baugrubenumfassung wurde in ca.
10 m lange und 14 m tiefe Einzelabschnitte unterteilt. Jeder Betonierabschnitt setzt sich aus drei Schlitzwandlamellen zusammen. Die Betonage der Einzellamellen erfolgte gleichzeitig über
drei separate Schütttrichter, die jeweils von einem Fahrmischer bedient wurden. So konnten je Betonierabschnitt ca. 100 m³
eingebaut werden.
Recyclingbeton
Bild 3: Fertiggestellte Baugrube mit freigelegter Schlitzwand
Mit der Vorgabe von speziellen Betonanforderungen kann der
Betontechnologe eine entsprechende Betonrezeptur entwerfen.
Grundlage dieses Betonentwurfes sind entsprechende Normen
und Richtlinien. Für die allgemeinen Betonanforderungen ist die
DIN EN 206-1/DIN 1045-2 anzuwenden. Da an einen Schlitzwandbeton spezielle Anforderungen gestellt werden, muss auch die DIN
EN 1538 (Ausführen von Arbeiten im Spezialtiefbau - Schlitzwände)
beachtet werden. Durch den Einsatz von recycelten Beton sind
Einschränkungen in der Betonzusammensetzung umzusetzen.
Dazu regeln zwei Richtlinien des Deutschen Ausschusses für
Stahlbeton (DAfStb) die Betonzusammensetzung. Erstens die
„Richtlinie Beton mit rezyklierten Gesteinskörnungen“ und
zweitens die „Richtlinie Vorbeugende Maßnahmen gegen schädigende Alkalireaktion im Beton“. Beide Richtlinien legen strikte
Vorgaben bei der Betonrezeptierung fest. Zum Beispiel muss der
Betonsplitt bei unbekannter Herkunft der Gesteinskörnung prinzipiell in die Alkaligefährdungsklasse E III-S eingestuft werden.
Weiterhin darf der Anteil an Betonsplitt im RC-Beton bei einer
Exposition XA1 maximal 25 M.-% betragen. Bei normalen Innenbauteilen und trockener Umgebung kann der Anteil des Betonsplittes auf maximal 45 M.-% angehoben werden. Voraussetzung dafür ist ein nahezu sortenreiner Betonsplitt. Der Recyclingsplitt wird in Typ1 und Typ2 unterschieden. Im Typ1 (höchste
Anforderungen) müssen mindestens 90 % Beton, Naturstein und
ungebundene Gesteinskörnung enthalten sein.
Der Anteil an Mauerziegel und Kalksandsteinen muss unter 10 %
liegen. Im Bereich von maximal 1–2 % dürfen bitumenhaltige
Materialien, Glas, Gips, Kunststoff, Holz und sonstige Metalle im
Betonsplitt enthalten sein. Ein Betonsplitt, der diese Anforderungen erfüllt ist nur an wenigen Recyclingplätzen erhältlich.
Er liegt wegen des hohen Aufbereitungsaufwandes im Preis höher
als natürliche Gesteinskörnung aus einem Kies- oder Splittwerk.
Ein zuverlässiger Lieferpartner für den Betonsplitt ist die EUROVIA
Industrie GmbH in Schönerlinde, die auch alle erforderlichen
Qualitätsnachweise lückenlos zur Verfügung stellen konnte. Hier
sind in erster Linie die chemischen Eluat-Untersuchungen zu
nennen, sowie die üblichen Nachweise laut DIN EN 12620
(Gesteinskörnung für Beton).
Vor der Betonlieferung ist prinzipiell eine Erstprüfung vom Betonhersteller durchzuführen. Diese Erstprüfung wurde vom TBR
Technologiezentrum GmbH & Co. KG (Eigenüberwachungsstelle
der TRABET Transportbeton) mit folgender Rezeptur ausgeführt:
 Sand 0/2
Kieswerk Parey
45 M.-%
 Kies 2/8
Kieswerk Rogätz
20 M.-%
 Kies 8/16
Kieswerk Rogätz
10 M.-%
 RC-Splitt
Eurovia Schönerlinde
25 M.-%
 CEM III/A 32,5 N-LH/NA
SCHWENK Bernburg
325 kg/m³
 Flugasche
Dolna Odra
 FM Glenium Sky 693
BASF
 Wasser
80 kg/m³
0,65 M.-% v.Zement
198 kg/m³
5
Recyclingbeton
Im speziellen Fall des RC-Schlitzwandbetons wurden im Rahmen
der erweiterten Erstprüfung folgende Kennwerte bestimmt:
 Kornrohdichte des Betonsplittes 8/16
 Wasseraufnahme des Betonsplittes nach 10 min
2,27 kg/dm³
3,8 M.-%
 Korngrößenverteilung des Betonsplittes
 stoffliche Zusammensetzung des Betonsplittes
Bild 4: Detailansicht der Schlitzwand
Mit einem äquivalenten Wasser-Zement-Wert von w/zequ. = 0,52
werden die Anforderungen an den Schlitzwandbeton, der mit
w/zequ. ≤ 0,60 ausgeführt werden darf, erfüllt.
Bei RC-Beton ist laut Richtlinie sogar eine erweiterte Erstprüfung
gefordert. Dabei ist die Konsistenzmessung nach 10 min, 45 min
und 90 min nach Wasserzugabe zu bestimmen. Es soll damit
sichergestellt werden, dass das Rücksteifen des RC-Betons im
Vorfeld erkannt wird um entsprechend gegensteuern zu können.
Eine Möglichkeit ist die nachträgliche Fließmitteldosierung auf der
Baustelle unmittelbar vor dem Betoneinbau. Für diesen Fall muss
der Lieferant eine Dosieranweisung für das speziell eingesetzte
Fließmittel im Rahmen der erweiterten Erstprüfung erarbeiten,
um zielgerichtet die vereinbarte Übergabekonsistenz einstellen
zu können. Der Wassergehalt des Betonsplittes muss vor der
Produktion, besonders bei sich veränderten Feuchtebedingungen
des angelieferten Materials, bestimmt werden. Dabei sind sowohl
die Oberflächenfeuchte und die Kernfeuchte des Betonsplittes von
Wichtigkeit.
 Konsistenz des RC-Betons nach
– 10 min
– 45 min
– 90 min
630 mm
590 mm
530 mm
 Luftporengehalt des RC-Betons
1,5 Vol.-%
 Frischbetonrohdichte des RC-Betons
 Darrprobe und äquival. w/z-Wert
0,52
 Festbetonrohdichte
2,26 kg/dm³
 Betondruckfestigkeit nach
– 2 Tagen
– 28 Tagen
– 56 Tagen
12,0 N/mm²
41,5 N/mm²
47,0 N/mm²
 Festigkeitsentwicklung 2 d/56 d
0,26 (langsam)
 Wassereindringtiefe (3 d; 5 bar)
26 mm
 Spaltzugfestigkeit (56 d)
 Elastizitätsmodul (56 d)
Bild 5: Überprüfung des Ausbreitmaßes
6
2,28 kg/dm³
4,4 N/mm²
29.700 N/mm²
Recyclingbeton
Es ist anzumerken, dass laut Bauregelliste beim Einsatz eines
RC-Betons eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung vorliegen
muss. In diesem Fall hat das Land Berlin eine Ausnahmegenehmigung für die Baustelle erteilt.
Für die werkseigene Produktionskontrolle wurde ein Prüfplan erstellt und der Betonsplitt sowie der RC-Beton im engen Raster
beprobt. Laut Prüfplan muss jedes Lieferfahrzeug mit dem Betonsplitt einer Sichtprüfung bezüglich der stofflichen Zusammensetzung unterzogen werden. Ebenso sind die Kornrohdichte,
die Wasseraufnahme und der Wassergehalt des Betonsplittes
je Produktionswoche zu prüfen. Der RC-Beton ist nach dem Prüfplan bis zum 50. Kubikmeter dreimal zu beproben. Danach ist
eine Probe aller 200 m³ oder zwei Proben je 6 Produktionstage zu
ziehen. Bei jeder Würfelherstellung sind die Frischbetonrohdichte
und der Luftporengehalt zu erfassen.
Für die von der TRABET, Lieferwerk Westhafen, ausgelieferten
1.667 m³ C25/30 wurden 63 Proben gezogen. Folgende Mittelwerte konnten ermittelt werden:
 Ausbreitmaß im Werk
 Luftporengehalt
640 mm
Bild 6: Blick in die Baugrube mit fertiggestellter Schlitzwand.
Die Schlitzwandherstellung aus RC-Beton konnte erfolgreich abgeschlossen werden.
Der Erfolg dieses Pilotprojektes wurde maßgeblich durch das
Engagement der Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin/Abteilung V und IX mitgestaltet.
1,4 Vol.-%
 Frischbetonrohdichte
2,27 kg/dm³
 Festbetonrohdichte
2,24 kg/dm³
 Betondruckfestigkeit (56 d)
46,3 N/mm²
Das gesamte Projekt wurde von der BTU Cottbus-Senftenberg
unter Leitung von Frau Dr. Mettke wissenschaftlich begleitet. Der
Fokus lag auf der Herstellung, Förderung und Verarbeitung des RCBetons. Bei der Baustellenüberwachung hat die TU Cottbus die
Gleichmäßigkeit des gelieferten RC-Betons bezüglich Konsistenz
und LP-Gehalt überprüft. Die entsprechenden Ergebnisse liegen
den Verfassern nicht vor.
Roland Mellwitz
Bauberatung Zement
Bert Fuhrmann
TRABET Transportbeton Berlin GmbH
Elke Krüger
TBR Technologiezentrum GmbH Bernburg
Quellennachweis:
Bild 1; 3; 4; 5; 6
Bild 2
TRABET Transportbeton Berlin GmbH
Architekturbüro Bodamer-Faber
Abschließend kann ein positives Fazit beim Einsatz von RC-Beton
beim Erstellen der Schlitzwand gezogen werden. Die anfängliche
Skepsis verflog sehr schnell, nachdem die ersten Betonagen
reibungslos und zur vollen Zufriedenheit der Baustelle abliefen.
Der RC-Beton steht dem Normalbeton bezüglich Frisch- und
Festbetoneigenschaften in keinem Punkt nach.
7
Brückenkappen
CEM II-M Zemente für nachhaltige
Brückenbauwerke – (k)ein Widerspruch
Zement ist ein Baustoff der für das Wachstum und die Entwicklung
einer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist. Neben den technologischen Eigenschaften sind ökologische Aspekte mittlerweile
genauso wichtig und rücken immer mehr in den Vordergrund. Vor
allem die Senkung des Energieverbrauchs und die Reduzierung der
CO2-Emissionen beim Herstellungsprozess können dazu beitragen.
SCHWENK hat sich schon sehr frühzeitig durch die Herstellung
von Kompositzementen diesen Herausforderungen gestellt. Vor
allem die Portlandkalkstein- und Portlandhüttenzemente waren ein
Ergebnis dieser Entwicklungsarbeiten und sind heute noch als
Standardzemente im Einsatz.
Später folgte dann die Entwicklung von Kompositzementen mit mehr
als zwei Hauptbestandteilen. Auch hier hat SCHWENK wieder
Pionierarbeit für die Zementindustrie geleistet.
Die hergestellten Kompositzemente mit den Hauptbestandteilen
Portlandzementklinker, Hüttensand, Flugasche oder Kalksteinmehl
sollten dieselben Dauerhaftigkeitseigenschaften aufweisen, wie
ein CEM I-Zement gleicher Festigkeitsklasse. Das konnte durch die
ausgewählten Ausgangsstoffe in Kombination mit einem optimierten Herstellprozess gewährleistet werden.
Für den Einsatz bei allen Expositionsklassen nach EN 206-1/
DIN 1045-2 ist für die CEM II/B-M Zemente eine bauaufsichtliche
Anwendungszulassung notwendig. Im Bereich der ZTV-ING bedarf
es der Zustimmung des Auftraggebers.
Bild 1: Brückenkappe mit Besenstrich
Durch die überwiegend positiven Erfahrungen in der Praxis hat sich
SCHWENK dazu entschlossen einen weiteren CEM II-M Zement in
der Werksgruppe Süd herzustellen.
Der CEM II/A-M (V-LL) 42,5 N aus dem Zementwerk Allmendingen
wird vor allem im Transportbetonbereich in Süddeutschland eingesetzt. Durch die Einstufung in die Festigkeitsklasse 42,5 N
hat der Verwender die Möglichkeit ein breiteres Spektrum an
Betonfestigkeitsklassen herzustellen. Die guten Erfahrungen der
Vorjahre haben gezeigt, dass die Kombination Klinker-FlugascheKalksteinmehl gute Frisch- und Festbetoneigenschaften ergeben.
Durch die Begrenzung der Hauptbestandteile Flugasche und Kalksteinmehl auf max. 20 M.-% ist keine bauaufsichtliche Anwendungszulassung notwendig.
Der Einsatz im Bereich der EN 206-1/DIN 1045-2 ist ohne Einschränkung für alle Expositionsklassen möglich. Lediglich im
Rahmen der ZTV-ING ist nach wie vor die Zustimmung des Auftraggebers erforderlich. Dies obwohl der Zement eine Kombination des CEM II/A-LL und CEM II/A-V darstellt, die beide ohne Einschränkung im ZTV-ING Regelbereich eingesetzt werden dürfen.
8
Aus diesem Grund hat sich SCHWENK dazu entschieden, ein unabhängiges Institut mit Vergleichsversuchen zu beauftragen.
Da die Einschränkungen nur den Bereich der ZTV-ING betreffen
wurde vorgeschlagen einen Brückenkappenbeton mit verschiedenen Zementen zu untersuchen.
Beauftragt wurde das cbm der TU München für die Betonvergleichsversuche [1]. Die Bewertung infolge einer Dauerhaftigkeitsbemessung erfolgte durch das Ingenieurbüro Schiessl, Gehlen,
Sodeikat [2].
Betonuntersuchungen
Für die Versuche wurden 2 Zemente ausgewählt, die derzeit in der
Region Süddeutschland für Brückenkappenbetone am häufigsten
eingesetzt werden. Dies sind die folgenden Zemente:
 CEM I 42,5 N
 CEM II/A-LL 32,5 R
Brückenkappen
 350 kg/m³ Zement
 W/Z = 0,48
 Gesteinskörnung Kies A/B 16
 Luftporenbildner
In dem Versuchsprogramm wurden sowohl Frisch-, als auch Festbetonparameter bestimmt. Die Verarbeitung war mit allen 3 Zementen in etwa vergleichbar und lag im Bereich der Konsistenzklasse F2. Für Kappenbetone empfehlen wir einen steiferen Beton
zu nehmen, damit es zu keiner Anreicherung von Feinteilen an
der Oberfläche kommt und der Besenstrich frühzeitig aufgebracht
werden kann.
Nachfolgend einige Frisch- und Festbetonkennwerte aus den
Untersuchungen:
CEM I
42,5 N
Ausbreitmaß
A10 cm
35
CEM II/A-LL
32,5 R
34
CEM II/A-M
(V-LL) 42,5 N
36
Für die Beurteilung von Betonen für Brückenkappen ist der FrostTausalz-Widerstand nach dem CDF-Verfahren die wichtigste
Kenngröße. Dabei wird die Prüffläche des Betons mit einer
3%igen Natriumchloridlösung ständigen Frost-/Tauwechseln in
einer Klimatruhe ausgesetzt. Kriterium zur Beurteilung ist einerseits
die Abwitterung der Oberfläche nach 28 Frost-Tauwechseln und
zudem der Abfall des relativen dynamischen E-Moduls, hervorgerufen
durch eine mögliche innere Schädigung des Betongefüges. Abnahmekriterium für einen Beton, der die Expositionsklasse XF4 erfüllen soll, ist eine maximale Abwitterungsmenge von 1.500 g/m²
nach dem CDF-Verfahren. Auf folgender Grafik ist der Verlauf
der Abwitterungsmengen der 3 Betone während der Prüfdauer
dargestellt.
1500
Abnahmekriterium
1400
Mittlere aufsummierte Abwitterung [g/m 2]
Der Vergleich des CEM II/A-M (V-LL) 42,5 N mit den beiden
Standardzementen sollte dessen Leistungsfähigkeit aufzeigen. Alle
Zemente stammen aus dem selben Lieferwerk.
Ausgewählt wurde eine typische Rezeptur für Brückenkappen mit
folgender Zusammensetzung:
1300
1200
Beton 1 (CEM I 42,5 N)
1100
1000
Beton 2 (CEM II/A-LL 32,5 R)
900
800
700
Beton 3 (CEM II/A-M (V-LL) 42,5 N)
600
500
400
300
200
100
0
0
4
8
14
18
22
28
Tage
Bild 2: Abwitterungsverlauf nach dem CDF-Test der Kappenbetone
LP-Gehalt in %
5,5
5,3
5,0
Druckf.
2 Tage N/mm²
20,6
20,9
25,7
Druckf.
28 Tage N/mm²
46,6
45,0
53,5
Tabelle 1: Frisch- und Festbetonkennwerte der Kappenbetone
Die Abwitterungsmengen der 3 Versuchsserien nach 28 Frost-/
Tauwechseln nach dem CDF-Verfahren liegen zwischen 172 und
242 g/m² und damit dicht beieinander. Dieser enge Wertebereich
lässt keine Unterscheidung und kein Ranking der Zemente zu.
Ein Abfall des dynamischen E-Moduls war nicht vorhanden. Somit
liegt bei allen Betonen keine innere Schädigung vor. Nach den
Frisch- und Festbetonprüfungen erfüllen alle Betone zielsicher die
Anforderungen an einen Beton der Expositionsklasse XF4, XD3
nach der ZTV-ING.
9
Brückenkappen
Dauerhaftigkeitsberechnungen
Im nächsten Schritt erfolgte auf Grundlage der vorliegenden
Ergebnisse aus den Betonversuchen die Lebensdauerbemessung
mit den verschiedenen Zementen.
Die Ergebnisse der v zeigen, dass der Referenzzement CEM
I 42,5 N etwa mit dem CEM II/A-LL 32,5 R bezüglich der
Lebensdauerberechnung und damit der Dauerhaftigkeit vergleichbar ist.
Dies erfolgt durch eine vollprobabilistische Lebensdauerberechnung im Hinblick auf die chloridinduzierte Korrosion. Das ist der
maßgebende Schädigungsparameter bei Brückenkappen. Dabei
wird eine Zuverlässigkeit der Betone errechnet, bevor es zu einer
Depassivierung der Bewehrung kommt. Damit wäre die Grundlage
für Bewehrungskorrosion geschaffen. Berechnungsgrundlage ist
die Zusammensetzung der Zemente und Ergebnisse aus den vorangegangenen Betonversuchen.
Beim CEM II/A-M (V-LL) 42,5 N zeigt sich hier ein anderes Bild. Die
ermittelte Lebensdauer dieses Zementes ist mehr als doppelt so
hoch, wie bei den beiden anderen Zementen. Gerade im Bereich
der chloridinduzierten Korrosion, wie sie bei Brückenbauteilen
vorkommt ein großer Vorteil. Hier wird der Einfluss des Zementes
in Bezug auf die Lebensdauer deutlich.
Beispielsweise geht der Chloridmigrationskoeffizient in die Berechnung mit ein. Bei dem Berechnungsverfahren werden die
Materialwiderstände des Betons den Einwirkungen über die
Lebensdauer gegenübergestellt. Daraus lässt sich eine Zielzuverlässigkeit ermitteln. Nach dem Positionspapier des DAfStb zur
„Umsetzung des Konzepts von leistungsbezogenen Entwurfsverfahren unter Berücksichtigung von EN 206-1“ [3] wird für die
Expositionsklasse XD3 ein Zuverlässigkeitsindex von ß0 ≥ 0,5
festgelegt. Damit kann für jeden Beton die theoretische Lebensdauer bestimmt werden, wenn die Eingangsgrößen bekannt sind.
Wenn man die Prüfwerte aus den Betonversuchen und die Zusammensetzung der Zemente berücksichtigt ergeben sich in dem
Berechnungsmodell Zuverlässigkeitsindices für jeden Beton.
Anschließend werden diese Werte dem Referenzbeton mit
CEM I 42,5 N ins Verhältnis gesetzt. Daraus ergeben sich die folgenden Verhältniswerte:
Beton mit Zement
Verhältniswert
errechneter Lebensdauer
zum Referenzbeton
CEM I 42,5 N (Referenz)
1
CEM II/A-LL 32,5 R
0,75
CEM II/A-M (V-LL) 42,5 N
2,75
Tabelle 2: Verhältniswert Lebensdauer/Referenzbeton
10
Fazit
Der CEM II/A-M (V-LL) 42,5 N ist seit Sommer 2013 im Lieferprogramm der Werksgruppe Süd bei SCHWENK Zement. Bei den
Transportbetonwerken hat er sich durch die guten Frisch- und
Festbetoneigenschaften bewährt und etabliert. Im Anwendungsbereich der EN 206-1/DIN 1045-2 kann er ohne Einschränkung
für alle Expositionsklassen eingesetzt werden.
Die Kombination von Portlandzementklinker mit Flugasche und
Kalksteinmehl ist für hochwertige Sichtbetonflächen sehr gut
geeignet. Lediglich im Bereich der ZTV-ING gibt es bislang noch
Einschränkungen im Regelwerk. Grund hierfür sind die sehr kontrovers geführten Diskussionen um CEM II-M Zemente, die häufig
jeder Grundlage entbehren.
Die im Artikel beschriebenen Ergebnisse haben gezeigt, dass der
CEM II/A-M (V-LL) 42,5 N durchaus mit den bisher eingesetzten
Zementen konkurrieren kann. Durch die Zugabe der Flugasche ergeben sich sogar Vorteile in der Lebensdauerbemessung.
In dem Beispiel hat sich gezeigt, dass die errechnete Lebensdauer
mehr als doppelt so hoch ist, wie bei dem CEM I-Zement. Das
heißt vor allem im Bereich der ZTV-ING wo die Chloridbelastung
der Bauteile am Größten ist, ergeben sich deutliche Vorteile in der
Dauerhaftigkeit. Nun gilt es diese zu Nutzen.
Die Untersuchungen sollen dazu beitragen, die Auftraggeber davon zu überzeugen, den Zement für ZTV-ING Bauwerke grundsätzlich zuzulassen.
Langlebige, dauerhafte Bauwerke bieten unserer Gesellschaft
einen ökonomischen und ökologischen Vorteil. Außerdem werden
Ressourcen geschont.
Brückenkappen
Werner Rothenbacher
Leiter Bauberatung Zement
[1] Untersuchungsbericht Nr. 20-14-0002:
Untersuchung an Betonen mit CEM I- und CEM II-Zementen: Technische Universität
München, cbm Centrum für Baustoffe und Materialprüfung, Baumbachstraße 7,
81245 München, Dipl.-Ing. J. Skarabis, Dipl.-Ing. C. Thiel
[2] Gutachterliche Stellungnahme 14/197/1.1.2:
Dauerhaftigkeitsbemessung von drei Brückenkappenbetonen mit verschiedenen
Zementen. Ingenieurbüro Schiessl – Gehlen – Sodeikat, Landsberger Straße 370,
80687 München
[3] DAfStb:
Positionspapier des DAfStb zur Umsetzung des Konzepts von leistungsbezogenen
Entwurfsverfahren unter Berücksichtigung von DIN EN 206-1, Anhang J,
In: Beton und Stahlbetonbau 103, Heft 12, 2008.
11
WS-Regelungen
Besondere regionale Regelung im Betonstraßenbau
zur Vermeidung einer schädigenden Alkali-KieselsäureReaktion (AKR) im Beton für Bayern
Mit dem Allgemeinen Rundschreiben Straßenbau (ARS) Nr. 04/
2013 des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vom 22. Januar 2013 wurden die Anforderungen an den
Beton, bzw. die Gesteinskörnungen, für den Neubau und die Erneuerung von Fahrbahndecken der Belastungsklassen Bk100 bis
Bk1,8 gemäß RStO 12 neu geregelt.
Dabei ist mit einer WS-Grundprüfung (dazu gibt es drei verschiedene Verfahren) die grundsätzliche Eignung einer Gesteinskörnung
für die Feuchtigkeitsklasse WS nachzuweisen und mit einer WSBestätigungsprüfung vor Beginn eines Bauvorhabens durch Vergleich der aktuellen Ergebnisse mit denen der WS-Grundprüfung
zu bestätigen.
Die Durchführung einer WS-Grundprüfung benötigt einen Zeitraum
von bis zu neun Monaten und ist deshalb, besonders für kommunale
bzw. kleinere Bauvorhaben, zeitlich nur schwierig und mit einem
hohen wirtschaftlichen Aufwand umsetzbar.
Situation in Bayern
Die Untersuchungen an bayerischen Altstrecken belegen, dass es
auch an sehr alten bayerischen Straßendecken keine Hinweise auf
eine schädigende AKR gibt. Im Vergleich mit anderen Bundesländern besteht in Bayern mit Blick auf die Ausgangsstoffe der Straßenbetone, eine gute und langjährig stabile Sicherheitslage. Dabei
ist zu beachten, dass die an den meisten der untersuchten Strecken
verwendeten Zemente aufgrund der damaligen Herstellungsverfahren und Verordnungslage deutlich höhere Alkaligehalte aufwiesen,
als die heutigen Straßendeckenzemente mit einem maximal zulässigen Na2O-Äquivalent von 0,8 M.-% beim CEM I.
Alternative Festlegungen für Bayern
Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des
Inneren, für Bau und Verkehr (OBB München) hat deshalb am
18.08.2014 mit einer Bekanntmachung, als Ergänzung zu den Verfahren 1 bis 3 des ARS 04/2013, eine weitere Möglichkeit des
Nachweises der Unbedenklichkeit gegenüber einer schädigenden
AKR für Gesteinskörnungen mit d ≥ 2 mm und feiner Gesteinskörnungen mit einem Kornanteil 2 mm von mehr als 10 M.-% festgelegt („Verfahren 4“).
12
Vorgehen zum Nachweis der Unbedenklichkeit
der Gesteinskörnungen nach Verfahren 4:
 Die Gesteinskörnungen müssen zertifiziert und nach der DAfStbRichtlinie „Vorbeugende Maßnahmen gegen schädigende Alkalireaktion im Beton“ in die Alkaliempfindlichkeitsklasse EI
eingestuft sein (dies trifft für nahezu alle bayerischen Gesteinskörnungen zu).
 Der Hersteller der Gesteinskörnung hat mit einer Erklärung den
Nachweis positiver Erfahrungen mit der Gesteinskörnung im
Straßenbau für die Feuchtigkeitsklasse WS zu erbringen (Feucht
+ Alkalizufuhr von außen + starke dynamische Belastung).
 Die Überwachungsstelle des Gesteinskörnungslieferanten hat
jährlich eine petrografische Untersuchung durchzuführen, die
nach Teil 1 der Alkali-Richtlinie zu bewerten ist.
 Vor dem ersten Einsatz einer Gesteinskörnung und dann jährlich,
ist ein Schnelltest nach Alkali-Richtlinie, Teil 3 durchzuführen.
Die Prüfung ist durch einen vom Bundesminister für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung bzw. der Bundesanstalt für
Straßenwesen (BASt) anerkannten Gutachter durchzuführen
(Prüfdauer ca. 4–6 Wochen, Kosten ca. 500,- bis 800,- €).
Der Einsatz einer Gesteinskörnung ist jedoch nicht vom Ergebnis
des Schnelltests abhängig, dieser dient lediglich zur weiteren
Datensammlung.
 Die Überwachung- und Zertifizierungsstelle des Herstellers
meldet das Ergebnis der petrografischen Untersuchung und
des Schnelltests, der Oberste Baubehörde im Bayerischen
Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr (OBB
München).
 Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des
Inneren, für Bau und Verkehr (OBB München) führt eine Liste
der nach dem Verfahren 4 gemeldeten Gesteinskörnungen.
 Der Nachweis der Unbedenklichkeit der Gesteinskörnung ist
dem Auftraggeber spätestens 14 Tage vor dem Betonieren,
ergänzend zur Erstprüfung, vorzulegen.
WS-Regelungen
Für die Zemente gelten weiterhin die Regelungen des ARS 04/2013
bezüglich des zulässigen Alkaligehaltes.
Die bayerischen Festlegungen gelten für alle Straßenbetone, mit
Ausnahme von Beton für Waschbetondeckschichten.
Waschbeton hat entsprechend der TL Beton einen deutlich höheren
Zementgehalt und ist deshalb anders zu betrachten.
Zusammenfassung
Mit dem Verfahren 4 zum Nachweis der Unbedenklichkeit von
Gesteinskörnungen gegenüber einer schädigenden Alkalireaktion
wird der besonderen Situation Rechnung getragen, dass in Bayern
bisher keine AKR Schäden im Straßenbau aufgetreten sind.
Das Verfahren ist kurzfristig durchführbar und mit einem, gerade
für kleinere bzw. kommunale Bauvorhaben, vertretbaren Aufwand
und Kosten verbunden.
Wolfgang Hemrich
Bauberatung Zement
13
Schleuse Zerben
Bau der neuen Schleuse Zerben: Verkehrsprojekt
Deutsche Einheit Nr. 17, Einsatz CEM III/A 42,5 N-LH/NA
Im Zuge des Ausbaus der Wasserstraßenverbindung Hannover –
Magdeburg – Berlin als Bestandteil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17 wird der Elbe-Havel-Kanal (EHK) entsprechend
der Wasserstraßenklasse Vb ausgebaut.
Ziel der Ausbaumaßnahme ist die Ermöglichung des Verkehrs für
Großmotorschiffe mit 110 m Länge sowie für 185 m lange Schubverbände mit zwei Leichtern. Diese Bemessungsschiffe haben eine
Breite von 11,45 m und eine Abladetiefe von 2,80 m. Bei dieser
Abladetiefe muss die Wassertiefe mindestens 4,0 m betragen.
Die vorhandene Schleuse Zerben nahm 1938 ihren Dienst auf. Sie
erfüllt aktuell mit einer Wassertiefe (Drempelhöhe) von 3,15 m am
Oberhaupt bzw. 2,95 m am Unterhaupt nicht die Anforderungen
der Wasserstraßenklasse Vb. Die Schleuse ist das letzte Nadelöhr
in der Abladetiefe am EHK und wird daher neu gebaut. Ein Umbau
und die Sanierung der alten Schleuse hätte einem Neubau entsprochen. Verbunden mit einer Vollsperrung des EHK wäre aber der
Schiffverkehr auf der Ost-West-Relation über mehrere Jahre zum
Erliegen gekommen.
Bild 1: Geflutete Baugrube
Mit dem Bau einer neuen Schleuse neben der bestehenden
Schleuse kann der Schiffsverkehr aufrechterhalten werden. Die
Planung des Neubaus der Zerbener Schleuse erfolgt in den Grenzen
von EHK – km 344,35 bis EHK – km 346,30. Zu den Maßnahmen
gehören der Neubau
 der zweiten Schleusenkammer einschließlich Ober- und Unterhaupt
 der Vorhäfen
 der Wehre am Zerbener Altarm
 der zur Ortsverbindungsstraße Zerben-Güsen gehörenden
3 Brücken über den Zerbener Altarm und den Schleusenvorhafen
 Neubau eines Schleusenbetriebsgebäudes
 Neubau Wasserschutzpolizeigebäude
 Neubau einer Lagerhalle
14
Bild 2: Bohrarbeiten
Die 2. Zerbener Schleuse wird mit einem Achsabstand von 45 m
zur vorhandenen Schleusenkammer gebaut. Sie wird eine nutzbare
Kammerlänge von 190 m und eine Breite von 12,50 m haben. Die
Schleuse hat eine maximale Fallhöhe von 5,50 m. Ein Multiport –
System mit 276 Fülldüsen wird eine turbulenzarme Befüllung der
Schleusenkammer ermöglichen. Die Füllgeschwindigkeit beträgt
etwa 1,0 m/min. Die Schleusentore am Ober- und Unterhaupt werden als Stemmtore in Faltwerkbauweise ausgebildet. Im Bereich
der Vorhäfen werden für die in Wartestellung befindliche Berufsund Sportschifffahrt ausreichende Liegemöglichkeiten angeordnet.
Für die den Zu- bzw. Abfluss des Zerbener Altarm regulierenden
Wehre ist ein Neubau erforderlich. Sie erhalten als Wehrverschluss
Fischbauchklappen.
Schleuse Zerben
Die Brücken der Ortsverbindungsstraße Zerben – Güsen haben
eine lichte Weite von 24,0 m bzw. 26,0 m über den Einfahrtslamellen
im Unterwasser der Schleuse und über den Zerbener Altarm eine
lichte Weite von 7,0 m. Die Fahrbahnbreite beträgt 6,0 m zuzüglich
eines separaten Geh- und Radweges und wurden am 30. November 2011 für den Verkehr freigegeben. Mit der Herausnahme
der alten Schleusenbrücke Zerben am 25. Mai 2012 konnte eine
weitere wesentliche Verbesserung in der Durchgängigkeit für
den zweilagigen Containerverkehr erreicht werden.
Als Bauherr fungiert die Bundesrepublik Deutschland mit der
Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost und dem WasserstraßenNeubauamt Magdeburg. Die Bausumme wird etwa 60 Mio. Euro
betragen. Mit der Beauftragung am 12. Oktober 2012 wurde das
Vergabeverfahren für den Neubau der Schleuse abgeschlossen.
Auftragnehmer ist die Arbeitsgemeinschaft GP Ingenieurbau/Bauer
Spezialtiefbau/GP Baugesellschaft. Als Fertigstellungstermin wird
2017 angestrebt. Dann wird der EHK vollständig für die Wasserstraßenklasse Vb auch im Strecken- und Brückenbau ausgebaut sein.
Im Vorfeld zum Bau der Schleuse fanden in 2012 mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt archäologische Ausgrabungen im Nahbereich der Schleuse statt und dabei
konnten bedeutende Zeugnisse der späten Bronze- und früheren
Eisenzeit für die Nachwelt gesichert werden.
Anforderungen an den Beton
Für die Beton- und Stahlbetonarbeiten wurde die ZTV-W 215-2012
zugrunde gelegt. Im Rahmen der Ausschreibung und zum Teil auch
in der Ausführung wurden bereits viele Neuerungen berücksichtigt, die sich im aktuellen Regelwerk der aktuellen ZTV-W 2152012 wiederfinden. Hierzu zählen insbesondere die gegenüber
der Norm geringeren Druckfestigkeitsklassen für den Beton der
Wasserwechselzone (nur möglich bei Verwendung von LP-Bildnern)
und der Streusalz beaufschlagten Schleusenplanie.
Ausgangspunkt der Betonkonzeption sind Eignungsprüfungen, die
den Umfang einer Erstprüfung nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 weit
übersteigen. Selbst bei gründlicher Vorbereitung und Vorplanung
bleibt die Arbeitsvorbereitung und der Bauablauf des Auftragnehmers entscheidend für das Gelingen der anspruchsvollen Konstruktion.
Die Einteilung in Expositions-, Feuchtigkeits- und Mindestdruckfestigkeitsklassen ist der Tabelle 1 zu entnehmen.
Bild 3: Baugrubenaushub
Bild 4: Baugrubenaussteifung
15
Schleuse Zerben
Expositionsund Feuchtigkeitsklassen
Festigkeitsklasse
max. W/Z-Wert
(eq)
Frost-/
Frost-Tausalzwiderstand
max.
Festigkeit
(N/mm²) 28 d
Sohle, Wände
unter Wasser
XC2, WF
C 20/25 (56 d)
0,65
–
41
Wände in der
Wasserwechselzone
XC2, XF3,
XM1, WF
C 20/25 LP
(56 d)
0,53
CIF
46
Schleusenplattform
XC4, XF4, XD3,
XM1, WA
C 25/30 LP
(28 d)
0,45
CDF
–
Bauteilbereich
Tabelle 1: Einteilung der Bauteilbereiche in Expositions-, Feuchtigkeits- und Druckfestigkeitsklassen und deren maßgebliche Grenzwerte
Die Schleuse wird in komplett dehnungsfugenloser Bauweise hergestellt. Durch den großen Querschnitt und „verzogene“ Übergänge werden Spannungsspitzen vermieden, und die Konstruktion
ist in der Lage eine hohe Zahl von Lastspielen schadensfrei aufzunehmen.
Zur Verifizierug der Berechnungen des frühen Zwangs wurde
die Temperaturentwicklung an Probeblöcken mit den Abmaßen
2 m x 2 m x 2 m auf der Baustelle überprüft. Die Ergebnisse
wurden durch die BAW mittels Kalorimeterversuch plausibilisiert.
Im Bauvertrag wurde ferner die zwingende Verwendung von
LH-Zementen bei massigen Bauteilen vorgegeben. Dieses anspruchsvolle Maßnahmenpaket ist mittlerweile Standard bei
massigen Bauteilen der Ingenieurbauwerke im Wasserbau.
Bild 6: Detail Wehr Altarm
Entwicklung des CEM III/A 42,5 N-LH/NA
Um den o.g. Forderungen für Ingenieurbauwerke im Wasserbau
Rechnung zu tragen wurde durch SCHWENK Zement im Werk Bernburg ein neuer Zement entwickelt. Besonders die Neuerung der
ZTV-W, dass Betone mit einer Expositionsklasse XF3 einen Mindestluftgehalt gemäß DIN EN 206-1 aufweisen müssen (LP-Beton)
machte den Einsatz des vorhandenen CEM III/A 32,5 N-LH/NA
schwierig auf Grund des Hüttensandgehaltes von > 50 %.
Bild 5: Betonage Brücke
16
Der neu entwickelte CEM III/A 42,5 N-LH/NA ist mit einem Hüttensandanteil von 43 % für LP-Betone gut geeignet. Weiter ist mit diesem Zement die Herstellung von Betonen höherer Festigkeitsklassen
unkritisch. Die Einstellung des Zementes mit einer Gesamthy-
Schleuse Zerben
dratationswärme nach 7 Tagen von 229 J/g liegt deutlich unter
dem Grenzwert von 270 J/g und weist diesen Zement als einen
sehr guten LH-Zement für den Einsatz bei massigen Bauteilen aus.
Mit dem Hüttensandanteil von 43 % liegt der Zement auch deutlich
unter der Forderung von < 49 % und einem Na2Oeq < 0,95 hinsichtlich der NA Eigenschaften. Für das Jahresende 2014 ist zusätzlich
noch mit der Einstufung der Eigenschaft SR zu rechnen. Hierfür laufen im Moment die entsprechenden Prüfungen.
Da die folgenden Hauptbetonagen erst Ende diesen Jahres und zu
Beginn 2015 stattfinden wird in einem Folgebeitrag zur Durchführung der Qualitätssicherung weiter berichtet.
Bestimmung der Gesamthydratationswärme nach 7 Tagen mit dem TAM Air
CEM III/A 42,5 N-LH/NA Werk Bernburg
250.0
Hydratationswärme in J/g
229 J/g
200.0
150.0
CEM III/A 42,5 N-LH/NA 09.07.2014
100.0
Bild 7: Betonage Unterwasserbeton
50.0
0.0
0.
20.0
40.0
60.0
80.
100.
120.
140.
160.
180.
Zeit in h
Tabelle 2: Bestimmung der Gesamthydratationswärme
Qualitätssicherung
Vorwegzunehmen ist, dass bei der Qualitätssicherung im Wasserbau – unabhängig von der Stahlbetonkonstruktion – traditionell
hohe Ansprüche an den Ausführenden gestellt werden.
Im Wesentlichen ist dies zu begründen durch die hohen Dauerhaftigkeitsanforderungen an die WU-Konstruktion des Massivbaus mit
einer Nutzungsdauer von 100 Jahren, den hohen statischen Einwirkungen und den Beanspruchungen aus Exposition und Feuchte,
insbesondere den häufigen Frost- und Tau-Wechseln im Bereich
der Schleusenkammer.
Bild 8: Taucherponton Unterwasserbeton
Am 4.11.2014 wurden die ersten 2.000 m³ Unterwasserbeton eingebaut. Der Beton wurde durch eine Betonpumpe über Pontons
und Rohrleitungen bis zum Einbautrichter gefördert und danach
von Tauchern unter Wasser verteilt. Die Konsistenz lag im Mittel
bei 600 mm. Es wurden die ersten 10 und anschließend jedes
10. Fahrzeug geprüft. Eine Nachdosierung von FM war nicht erforderlich.
17
Schleuse Zerben
Bauteilbereich
Einheit
Zementart und
Festigkeitsklasse
Sohle/Wände
unter Wasser
Wände in der
Wasserwechselzone
Schleusenplattform
CEM III/B 32,5 N-LH/
NA/SR
CEM III/A 42,5 N-LH/NA
CEM III/A 42,5 N
Zementgehalt z
kg/m³
240
299
355
Flugaschegehalt
kg/m³
60
–
–
Wassergehalt w
kg/m³
172
159
161
0,72 / 0,65
0,53
0,45
kg/m³
1.872
1.834
1.813
mm
32
32
Splitt 22
M. % v.Z.
M. % v.Z.
M. % v.Z.
M. % v.Z.
BASF
0,75
-
BASF
0,5
0,3
BASF
0,7
0,3
W/Z
Gesteinskörnung
Größtkorn
Zusatzmittel
BV
FM
VZ
LP
Tabelle 3: Zusammensetzung der Hauptbetonsorten
Bauleistungen:
 Stahlbeton
ca. 40.000 m³
 Unterwasserbeton
ca. 10.000 m³
 Schlitzwandbeton
ca. 10.000 m³
 Betonstahl
ca.
6.000 t
 Auftriebspfähle
ca.
1.000 St.
 Spundwände
ca.
2.500 t
 Erdbewegungen
ca. 200.000 m³
 Nassbaggerarbeiten
ca. 200.000 m³
Mario Lietzmann
Bauberatung Zement
18
U12 in Stuttgart
Spritzbeton J3 – TBR Frischbeton Stuttgart liefert Beton
für den Bau der U12 in Stuttgart an die Arbeitsgemeinschaft
Leonard Weiss/Kunz/Bauer
Höchste Ansprüche an die Baustelle bestehen bei der Stadtbahnbaustelle U12 im Streckenabschnitt Hallschlag/Aubrücke. Wie in
den nachfolgenden Abbildungen ersichtlich, unterquert die U12 in
diesem Bereich einen aufgeschütteten Damm mit hochfrequentierter vierspuriger Bahntrasse.
Um Setzungen des darüber liegenden vierspurigen Bahndamms zu
vermeiden, werden bei den Spritzbetonarbeiten höchste Ansprüche
an die Frisch- und Festbetoneigenschaften gestellt. Spritzbetone
zeichnen sich dadurch aus, dass sie über Druckleitung gefördert,
beschleunigt und auf einen Untergrund gespritzt werden. Die
Frischbetoneigenschaften sind so eingestellt, dass er unabhängig von der Spritzrichtung und dem vorhandenen Untergrund
darauf haftet. Hierbei ist die Unterscheidung in Trocken- und
Nassspritzverfahren wichtig, wobei das erstere nicht mehr dem
Stand der Technik entspricht. Somit werden Trockenspritzbetone
nur noch vereinzelt bei kleineren Bauvorhaben als Sondervorschlag
eingebracht und eingesetzt. Die klassische Formgebung wie im
üblichen Betonbau erfolgt hier nicht durch eine Schalung, da der
Beton die Aufgabe des Stützen und Aussteifen übernimmt. Rund
90 % des Spritzbetons werden im Tunnelbau verarbeitet, die restlichen 10 % finden ihre Anwendung in Gebieten wie der Hangsicherung, Bergbau, Baugrubensicherung, Kanalauskleidung oder
aber der Instandsetzung.
Bild 1: Luftbild der Baustelle U12 im Streckenabschnitt Hallschlag/Aubrücke
Die Abschläge sind kurz und die Sicherungsmaßnahmen im Ulmenvorbau mit einer Voraussicherung durch einen Rohrschirm denkbar
hoch. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens oberhalb der Baustelle ist es notwendig erhöhte Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen,
denn hier bilden nicht nur hohe, sondern auch dynamische Lasten
und eine herausfordernde Geologie das Rahmenprogramm.
Bild 3: Ulmenvorbau in Teilschritten – schematische Darstellung
Auffüllung
(überwiegend
bindig)
250
Auffüllung
(nicht bindig)
245
Auffüllung
(überwiegend
bindig)
240
Sauerwasserablagerungen
Terrassenkies
235
BGW
Grundwasser
230
BemessungsWasserstand
228.5 m ü.NN
Gipskeuper
Schwemmlösse
und
Auelehm
225
Fließerde
Auf der U12 Baustelle ist ein Spritzbeton mit J3 Eigenschaft gefordert. Da oberhalb des Tunnelbauwerks ein erhöhtes Verkehrsaufkommen besteht (siehe Bild 1), bestehen hohe Anforderungen
hinsichtlich des Setzungsverhaltens im darunterliegenden Erdreich.
Dem wird durch den Einsatz hochwertiger Baustoffe und ein
besonders aufwendiges Vortriebsverfahren, dem Ulmenvorbau,
Sorge getragen. Im vierten Bild ist am oberen Bildrand die
Voraussicherung durch den Rohrschirm gut ersichtlich. Darunter
werden dann die beiden in vielen Einzelschritten (siehe Bild 3)
Teilbereiche im Tunnelquerschnitt vorausgetrieben und mittels
Spritzbeton gesichert. Sehr wichtig ist hierbei die Sicherung der
Ortsbrust durch eine Rückverankerung in den Baugrund, damit
während des Vortriebs kein Arbeiter verschüttet wird.
220
Bild 2: Geologischer Schnitt durch den vorhandenen Baugrund
19
U12 in Stuttgart
Bild 4: Teilvortrieb in der rechten Ulme
Bild 5: Gesicherte Ulmen und Ortsbrust
Die J3 Eigenschaft nimmt Bezug auf die Festigkeitsentwicklung
des Betons nach dem Spritzen. Die größten Einflussfaktoren stellen
hierbei Art und Menge des Beschleunigers, der Zementgehalt und
letztlich auch der W/Z-Wert dar.
J1: Spritzbetonauftrag in dünnen Lagen, trockener Untergrund,
keine besonderen statischen Anforderungen
J2: Spritzbetonauftrag in dicken Schichten möglichst schnell,
leichtem Wasserandrang, Beanspruchung durch rasch auftretenden Gebirgsdruck
J3: Setzungsgefährdeter Baugrund
Das nachfolgende Ergebnis wurde durch den Einsatz von rund
450 kg des SCHWENK CEM I 52,5 R (bs), Lieferwerk Mergelstetten
und dem mit rund 6 % v. Z. dosiertem Beschleuniger Gecedral
F 2000 HP von ICL (BK Giulini) mit einem W/Zeq von 0,44 erreicht.
Um die Betonfestigkeiten prüfen zu können, stellt die Baustelle die
sogenannten Spritzkisten (siehe Bild 7) her. Die Anfangsfestigkeiten
bis 30 Minuten werden mittels Nadelpenetration ermittelt.
Weiter wurden die Festigkeiten bis 6 Stunden durch das SetzbolzenVerfahren festgestellt, anschließend erfolgte die Entnahme von
Bohrkernen für die Überprüfung der nachfolgenden Festigkeiten.
Abschließend können die geforderten Eigenschaften mit dem
Mergelstettener Zement, selbst bei den hohen Ansprüchen des
Bauwerks, zielsicher erreicht werden. Voraussichtlich beginnt der
Ausbau der Innenschale somit schon im April 2015.
Druckfestigkeit [N/mm²]
100
Bild 7: Spritzkiste zur Überprüfung der erreichten Festigkeiten
20
Vielen Dank für die konstruktive Unterstützung durch die Firma
KUNZ Untertagebau.
10
5
6,67
J3
2
4,37
Glück Auf!
1
J2
0,5
0,56
0,71
J1
0,41
David Zühlsdorf
Bauberatung Zement
0,2
0,1
6min
30min 1h
3h
6h
12h
24h
Spritzbetonalter [min / h]
Bild 6: Spritzbetonkurve
20
Quellennachweis:
Bild 1; 2; 3; 4; 5; 6; 7
KUNZ Untertagebau
Farbbeton
Umbau des Luitpoldbades in Bad Kissingen
zum Behördenzentrum – Eingefärbte Fertigteile ergänzen
vorhandene Bausubstanz
Das in den Jahren 1868 bis 1871 nach den Plänen des Münchener
Architekten Professor Albert Greul errichtete und unter Denkmalschutz stehende Luitpoldbad wird generalsaniert und zu einem Behördenzentrum umgebaut.
In diesem Zusammenhang werden auch drei neue Gebäude im Innenhof des Areals errichtet. Es handelt sich dabei um eine Trafostation und zwei dreigeschossige Archivgebäude.
Bild 1: Innenhof des bestehenden Luitpoldbades
Bei diesen Neubauten werden vorgehängte und tragende Sichtbetonbauteile eingebaut, die in Anlehnung an die vorhandenen Sandsteinoberflächen, in einem gelblichen Farbton einzufärben und in
Korrespondenz an die bestehende Fassade, zu profilieren sind.
An die Sichtbetonbauteile werden hinsichtlich Maßgenauigkeit,
Oberfläche und Kantenausbildung sowie Farbigkeit höchste Ansprüche gestellt. Gegenüber der vorhandenen Natursteinsubstanz
bietet die Ausführung in Beton hier zusätzlich den Vorteil einer verbesserten Dauerhaftigkeit.
Bild 2: Außenfassade der angrenzenden Bebauung
Auftraggeber des Objektes ist der Freistaat Bayern, vertreten durch
das Staatliche Bauamt Schweinfurt. Die Planung des Projektes
wurde vom Architekturbüro Grellmann-Kriebel-Teichmann aus
Würzburg ausgeführt und den Zuschlag für die Baumaßnahme erhielt die Firma Anton Schick GmbH & Co. KG, Bad Kissingen. Die
örtlichen Arbeiten werden durch die Burger Bau GmbH & Co. KG
(Schick Firmengruppe) ausgeführt wobei die Fertigteile von der
Firma Schick, in ihrem Fertigteilwerk im Industriegebiet Albertshausen in Bad Kissingen hergestellt werden.
Bild 3: Historische Vorderansicht des Luitpoldbades
21
Farbbeton
Anforderungen an die Fertigteile
Es sind zwei verschiedene Betonoberflächen auszuführen:
Oberfläche 1 ist natursteinfarben wie der Bestand (gelblich) sowie
gestrahlt, in der Qualität Sichtbetonklasse 4 (SB4) auszuführen.
Die Oberfläche 2 soll zusätzlich mit einer Strukturmatritze (Kautschuk) hergestellt werden. Dabei werden im Abstand von 40 mm,
horizontale Nuten in die Oberfläche eingearbeitet.
Die Betongüte für die bewitterten Außenteile ist C30/37 und die
einzuhaltenden Expositionsklassen XC4, XF1 und Feuchteklasse WF.
Nach der Produktion sind die Fertigteile werksseitig zu hydrophobieren und mit einem Graffitischutz zu versehen. Dabei soll
das Aussehen der Oberfläche möglichst wenig verändert werden.
Gemäß Ausschreibung ist für beide Oberflächen jeweils eine
Musterfläche herzustellen, die als Referenzfläche für die Beurteilung der Fertigteile dient.
Der gesamte Auftrag umfasst die Herstellung von:
 Dachwinkelplatten
 Stützen
 Sandwich-Fassadenelemente
 Fertigteilwände, ungedämmt
 Bodenbelagplatten
Herstellung der Fertigteile
Im Zuge der Arbeitsvorbereitung wurden von der Firma Anton
Schick für den Beton verschiedene Gesteinskörnungen getestet.
Am Ende erwiesen sich zwei gelbliche Granitkörnungen als technisch beste Lösung.
Als Zement wird ein Portlandzement CEM I 42,5 R aus dem
SCHWENK Lieferwerk Karlstadt eingesetzt und mit Glenium
SKY 651 ein Fließmittel der Firma BASF. Selbstverständlich
kommt der Farbdosierung bei der Betonzusammensetzung eine
zentrale Rolle zu. Dabei gilt es zu beachten, dass sich das
optische Erscheinungsbild der Oberflächen nach dem Strahlen
deutlich verändert. Der angestrebte Sandsteineffekt wurde
schließlich am besten mit der Flüssigfarbe RCT G-21 der
Firma Reisacher erreicht (Dosiermenge ca. 1 M.-% v. Zementgehalt). Zur Herstellung der Oberfläche 2 wurden verschiedene
Strukturmatrizen getestet. Schließlich fiel die Wahl, in Abstimmung mit dem Architekten, auf eine Matrize der Firma Reckli.
Dabei ist ein entscheidendes Kriterium die optische Wirkung der
horizontalen Nuten.
22
Bild 4: Ausgewählte Matrizenschalung für die profilierten Flächen
Darüber hinaus waren viele Details, wie die Eckausbildung der
Fertigteile zu lösen, wobei natürlich optische wie auch fertigungstechnische Aspekte zu berücksichtigen waren.
Um die hier geforderten Qualitäten sicher gewährleisten zu können, hat die Firma Schick ihre Mischtechnik in den letzten
Jahren modernisiert. So wurde eine computergesteuerte Farbdosiereinrichtung, neue Feuchtemesseinrichtungen und eine Heizung für die Temperierung der Gesteinskörnungen eingebaut.
Außerdem galt es Erfahrungen zu sammeln, wann der Beton die
optimale Festigkeit zum Strahlen der Oberfläche aufweist. Dabei
muss auch der Einfluss unterschiedlicher Lagerungsbedingungen
(Temperatur) berücksichtigt werden, da diese die Oberflächenfestigkeit stark beeinflussen.
Bild 5: Muster einer Eckausbildung im Labor (noch ohne Farbe)
Farbbeton
Bild 6: Gestrahlte Musterfläche
Bei der zeitlichen Herstellung der Fertigteile sind der Fortschritt der
Baustelle wie auch die notwendige Reihenfolge der Montage der
Fertigteile zu berücksichtigen.
Bild 9: Aufbringen des Graffitischutz im Werk
Montage der Fertigteile an der Trafostation
Nachdem die Flächengründung der Trafostation fertiggestellt war,
wurden am 09.10.2014 die Architekturbeton-Massivwände durch
die Firma Anton Schick GmbH & Co. KG montiert. Für das Versetzen
waren an allen Fertigteilen Montageschlaufen für den Kraneinsatz
vorgesehen.
Die Montage erfolgte ohne Probleme an einem Tag. Anschließend
wurden die Stoßfugen der Fertigteilelemente mit schwindarmen
Mörtel vergossen und sie erhielten zum Abschluss wetterseitig
eine farblich angepasste dauerelastische Verfugung (Polyurethan).
Bild 7: Fertiggestelltes Fassadenelement im Werk (ungedämmte Wand)
Bild 10: Außenwand des Trafogebäudes. Im Hintergrund das Spielkasino Bad Kissingen
Bild 8: Detailansicht eines Fassadenelementes nach der Herstellung
Bild 11: Eckausbildung der Fassadenelemente nach der Montage
23
Farbbeton
Um die Elemente während der Bauzeit vor Beschädigungen zu
schützen, wurde das gesamte Gebäude, unmittelbar nach der
Montage der Wände, mit einer Holzkonstruktion geschützt. Dabei
wurde der direkte Kontakt des Holzes mit den Betonflächen vermieden um die Gefahr von Verfärbungen zu vermeiden.
Bild 12: Schutz der Fassade während der Bauzeit
Montage der Fertigteile im Eingangsportal
Der Rohbau der beiden Archivgebäude wird im Anschluss an die
Trafostation ausgeführt. Dort kommen farbige Fassadenelemente,
Stützen und Riegel sowie farbige Sandwich Fassadentafeln
zum Einsatz. Die Abmessungen der Elemente und Transportbeschränkungen machen es teilweise erforderlich, dass die Teile
beim Abladen, bzw. vor der Montage, mit einem zweiten Autokran
zunächst gedreht werden müssen.
Bild 13: Entladen der Teile für das Eingangsportal
Die exakte Positionierung der Elemente auf der Bodenplatte und
dem nächsten Element wird mittels Verdornungen, die während
der Montage angebracht werden, sichergestellt. Auf diese Weise
können die Fertigteile einfach, sicher und präzise versetzt werden.
Zusammenfassung
Beim Umbau des Luitpoldbades in Bad Kissingen zu einem Behördenzentrum werden für die Außenfassade der neuen Gebäude,
Fertigteile eingesetzt, die in Farbe und Struktur eine Verbindung
zwischen der bestehenden Bausubstanz und den neuen Baukörpern
herstellen. Hierbei werden an alle am Bau Beteiligten höchste
Anforderungen gestellt.
Die Gebäude werden sich nach ihrer Fertigstellung im Frühjahr
2015, ästhetisch perfekt in das Gesamtbild des Luitboldbades und
die umgebenden Gebäude einreihen und dieses ergänzen.
24
Bild 14: Eingangsportal nach der Montage
Wolfgang Hemrich
Bauberatung Zement
Quellennachweis:
SCHWENK Zement
Anton Schick GmbH & Co. KG
Die SCHWENK Bauberatung informiert
Unser Service für Sie: Broschüren,
Datenblätter und mehr ...
yer Allmendingen
swz_471_Werksfl
RZ _
k Allmendingen
Zemente
Das Zementwer
Tunnelbauprojekte
T
Tu
nnelbauprojekte
Fastcrete® plus
Das Zementwer
k Bernburg
Ausgabe 2011
Produktübersicht
2015
Schnellzement
CEM I 52,5 R (fc)
Tunnelbaumaßnahmen
T
Tu
nnelbaumaßnahmen
von SCHWENK
1
3
Ausgabe 2010
Standortbroschüren
Broschüren Zemente und Projekte
Innovation für die Bohrlochverfüllung
SCHWENK Füllbinder® EWM plus
SCHWENK Füllbinder® H-hs plus
Spezialbaustoffe
Ausgabe 2013
Hydraulische Spezialbindemittel
Hydraulische Spezialbindemittel
für Geothermie und Brunnenbau
für Geothermie und Brunnenbau
SCHWENK Füllbinder® mit Markierung
SCHWENK Füllbinder® mit Markierung
für geophysikalischen Nachweis
für geophysikalischen
Nachweis
g p y
Produktübersicht
2013
Innovation mit Tiefgang
SCHWENK Ankerzement
CEM I 42,5 R-HO
Innovation mit Tiefgang –
SCHWENK Füllbinder® EWM
Hydraulischer Spezialmörtel
für Erdwärmesonden
SCHWENK Füllbinder ® EWM
Broschüren Spezialbaustoffe
Technisches Merkblatt
SCHWENK Silos,
Misch- und Fördertechnik
Misch und Fördertechnik
CEM I 32,5 R
Portlandzement
Zusammensetzung:
Zement – der Kleber für unsere Bauwerke
SCHWENK Portlandzement CEM I 32,5 R ist ein hydraulisches Bindemittel nach DIN EN 197-1.
Sein Hauptbestandteil ist Portlandzementklinker, der gemeinsam mit Calciumsulfat als
Erstarrungsregler zu SCHWENK CEM I 32,5 R vermahlen wird.
Durch eine strenge Produktionskontrolle während des gesamten Herstellungsprozesses wird
eine gleichmäßige Qualität auf hohem Niveau erreicht.
Eigenschaften:
SCHWENK Portlandzement CEM I 32,5 R ist chromatarm. Durch Zugabe eines Chromatreduzierers beträgt der Gehalt an wasserlöslichem Chrom VI < 2 ppm.
Verwendung:
SCHWENK Portlandzement CEM I 32,5 R kann zur Herstellung aller Betone nach
DIN EN 206-1/DIN 1045-2 verwendet werden.
Betonzusatzstoffe:
Die Zugabe von Betonzusatzstoffen ist nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 zulässig, wenn sie
den einschlägigen Vorschriften entsprechen oder eine allgemeine bauaufsichtliche
bauaufsichtliche Zulassung
vorliegt. Betonzusatzstoffe mit Zulassung dürfen nur unter den im Zulassungsbescheid angegebenen Bedingungen verwendet werden.
Betontechnische Daten
Bei der Herstellung von Spannbeton nach DIN 1045-1 mit direktem Verbund dürfen als Betonzusatzstoffe nur Flugasche und Silikastaub oder inerte Gesteinsmehle nach DIN EN 12620 und
Pigmente, mit nachgewiesener Unschädlichkeit auf Spannstahl, verwendet werden.
Eine Erstprüfung nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 ist bei der Zugabe von Betonzusatzstoffen
erforderlich.
Betonzusatzmittel:
Die Zugabe von Betonzusatzmitteln ist nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 zulässig, wenn diese
den einschlägigen Vorschriften entsprechen bzw. eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung
besitzen und unter den in der Zulassung angegebenen Bedingungen verwendet werden.
Eine Erstprüfung nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 ist bei der Zugabe von Betonzusatzmitteln
erforderlich.
Datenblätter und Hinweise zu
„Untergrund und Standsicherheit“
Broschüre SCHWENK
Silo- und Maschinentechnik
Übersicht
Die neuen Zementnormen
2013
Datenblätter und Normen
Betontechnische Daten
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Die SCHWENK Bauberatung informiert
Besuchen Sie unseren neuen Internetauftritt:
www.schwenk-zement.de
QR-Code scannen um direkt
zur Website zu gelangen.
Hier finden Sie nützliche Informationen über SCHWENK Zement und unsere Produkte.
Produkte
d kt
Dieser Menüpunkt beinhaltet Infos zu Zementen und
Spezialbaustoffen wie z.B. technische Merkblätter,
Sicherheitsdatenblätter usw. Die Anzeige der Produkte
ist wahlweise nach Kategorien (CEM I-, CEM II- oder
CEM III-Zementen) oder Werken möglich.
26
Über die Breadcrumb-Navigation
b Navig
(= „Brotkrümelnavigation“, kleine Textzeile
unterhalb der Bildleiste) wissen Sie immer ganz genau in welchem Bereich auf
der Homepage Sie sich aktuell befinden.
Die SCHWENK Bauberatung informiert
Service
Benötigen Sie einen Ansprechpartner aus den Bereichen Bauberatung Zement, Vertrieb Zement und/
oder Spezialbaustoffe finden Sie diese unter Service
-> Ansprechpartner -> Bauberatung Zement/Vertrieb
Zement bzw. Spezialbaustoffe.
Ebenfalls unter dem Menüpunkt „Service“ befindet
sich der Download-Bereich von allgemeinen Informationen wie Verkaufs- und Lieferbedingungen usw.
Unter dem Punkt „Info-Material gedruckt“ können
Sie ausgewählte Prospekte, Broschüren in gedruckter
Form bestellen.
27
Kiel
SCHWENK Zement KG
Hindenburgring 15
89077 Ulm
Telefon: +49 7 31 93 41 - 0
Telefax: +49 7 31 93 41 - 4 16
Internet: www.schwenk.de
E-Mail:
info @ schwenk-servicecenter.de
Schwerin
Hamburg
Bremen
Magdeburg
Hannover
Berlin
Potsdam
Verkaufsbüros:
Bernburg
Telefon: +49 34 71 3 58 - 5 00
Telefax: +49 34 71 3 58 - 5 16
Bernburg
Halle
Düsseldorf
Leipzig
Kassel
Dresden
Karlstadt
Telefon: +49 93 53 7 97 - 451
Telefax: +49 93 53 7 97 - 4 99
Erfurt
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Karlstadt
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Nürnberg
Stuttgart Mergelstetten
Ulm
Allmendingen
München
Beratung:
Unsere Bauberatung informiert
Sie in allen anwendungstechnischen Fragen.
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Telefon: +49 7 31 93 41 - 123
Telefax: +49 7 31 93 41 - 3 98
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Telefax: +49 34 71 3 58 - 5 16
Hauptverwaltung der
Baustoffgruppe SCHWENK und
Sitz der SCHWENK Zement KG
Bauberatung
Liefergebiet Allmendingen (Zemente)
E-Mail
schwenk-zement.bauberatung
@schwenk.de
Liefergebiet Bernburg (Zemente und Spezialbaustoffe)
Werksstandort der SCHWENK Zement KG
Liefergebiet Karlstadt (Zemente und Spezialbaustoffe)
Verkaufsbüro der SCHWENK Zement KG
Liefergebiet Mergelstetten (Zemente und Spezialbaustoffe)
01.15
Die Angaben in dieser Druckschrift beruhen auf derzeitigen Kenntnissen und Erfahrungen. Änderungen im
Rahmen produkt- und anwendungstechnischer Weiterentwicklungen bleiben vorbehalten. Es gelten für alle
Geschäftsbeziehungen unsere Verkaufs- und Lieferbedingungen in der jeweils aktuellen Version.
service3.de
Stand: Januar 2015
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