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1 Protokoll der 5. Mitgliederversammlung am 03.03.2015, 19:00 Uhr

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Ich GLAUBE
Jahrgang 31 N° 3
Herbst 2014
Liebe Glaubensgeschwister! Liebe Freundinnen und Freunde!
Im Pfarrarchiv der Christuskapelle habe ich einen Text gefunden der wohl
schon zur letzten Pfarrerwahl „aktuell“ war und womöglich diskutiert wurde.
Der Text hat nichts von seiner Brisanz verloren, deswegen möchte ich ihn hier
„zitieren“ – ohne Gewähr für Vollständigkeit, aber als Anreiz über die
Situation - ALLGEMEIN und SPEZIELL – nachzudenken und den Dialog mit
anderen darüber zu suchen.
Ich Glaube – Infoblatt der Altkatholischen Kirchengemeinde Wien Ost
Die Entwicklung der „Gemeindeleitung“
Thesen unter dem Gesichtspunkt „Berufsbild Pfarrer/in.
1) Der Gemeindeleiter oder die Pfarrerin stehen in der Tradition der Bischöfe bzw. die heutige
Kirchgemeinde oder Pfarrei ist strukturell gesehen die geschichtliche Fortentwicklung der biblischen
Ortskirche bzw. frühchristlichen Stadtkirche.
2) Ursprünglich waren die Begriffe PAROIKIA und ECCLESIA deckungsgleich. Erst später wurde der
Begriff ECCELESIA für das Bistum als Ortskirche verwendet und der Begriff PAROIKIA für ihre
Unterteilungen (die Pfarreien der Stadtkirche auf dem Land). Mit der Reformation wurde in den
protestantischen Kirchen der Begriff EKKLESIA sowohl für die Landeskirche als auch für die einzelne
Kirchgemeinde verwendet.
3) Die Jerusalemer Gemeinde war primär endzeitlich und charismatisch strukturiert, während die
paulinische Gemeindekonzeption sich eher am griechischen Vereins- und Korporationsrecht
orientierte.
4) Aus dem Neuen Testament lassen sich zwei Leitungskonzeptionen ableiten, von denen sich in der
frühen und alten Kirche aber nur eine flächendeckend durchgesetzt hat. Der Bischof leitet die
Gemeinde; ohne seinen Vorsitz kann sie keine Eucharistie feiern; auch wenn alle anderen Ämter,
Dienste, Charismen usw. im Prinzip gleichwertig sind.
5) In den ersten Jahrhunderten gab es nur städtische Bischofskirchen. Die wenigen Christen auf
dem Lande wurden von dort aus betreut. Es gab also ursprünglich keine Kirchgemeinden oder
Pfarreien im heutigen Sinne. Der Bischof leitete die Ortskirche, unterstützt von Diakonen und/oder
dem Kollegium der Presbyter und allen anderen Charismen.
6) Mit dem flächendeckenden Staatskirchentum (konstantinische Wende) entstanden dann die
Pfarreien. Die an diesen Kirchen angestellten Presbyter wurden Erzpriester genannt, da sie dort als
„archipresbyter“ den Bischof vertraten. Mit diesen entstand das PFARRAMT.
7) Am Ende des 13. Jahrhunderts sind Pfarrer und Pfarrei ein tragendes Element des damaligen
Lebens. Sie wurden ab dem 7. Jahrhundert vor allem durch die Karolinger ausgebaut. Karl der Große
betrachtete die Bischöfe und die Pfarrer als seine „Beamten“.
8) Durch die Entstehung der „Eigenkirchen“ wurden die Pfarreien immer unabhängiger vom
zuständigen Bischof. Adliger Grundherr, Stadtrat usw. bestimmten bei der Pfarrstellenbesetzung mit.
Dadurch wurden die Kirchgemeinden auch zu eigenen Vermögensträgern (Der „Pfarrhof“ umfasste
etwa 10 bis 12 ha).
9) Im Mittelalter wurde aus Gründen der Qualitätssicherung immer mehr zwischen Priester und
Pfarrer (vgl. die Pastoralregeln von Gregor dem Großen) unterschieden und vom Pfarrer zusätzliche
Examen verlangt. Er war verantwortlich für die Seelsorge („cura animarum“) und das Management
der Pfarrei einschließlich dem Tauf- und Begräbnisrecht; während die Liturgie primär Aufgabe des
Priesters war und die Diakonie Aufgabe des Diakons (Das Predigen und die Erwachsenenbildung fiel
an die Orden). Gleichzeitig geschah ein Bruch. Der Pfarrer war primär ein Thema des Kirchenrechts
(Aufgaben und Pflichten); während in der mittelalterlichen Dogmatik die Rolle des Priesters im
Vordergrund stand und seine priesterliche Gewalt.
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Ich Glaube – Infoblatt der Altkatholischen Kirchengemeinde Wien Ost
10) Mit der Reformation stärkte Luther die Gemeinde. Für ihn waren Kirchgemeinden bereits voll
ECCLESIA und er anerkannte bereits 1523 den Gemeinden das Recht zu, sich selbst den Pfarrer zu
bestimmen und übertrug die Oberaufsicht bzw. das Visitationsrecht des Bischofs an die Landesherren
und damit an den Staat.
11) Auf römisch-katholischer Seite bestärkte das Konzil von Trient das alte System; reformierte es
aber: Residenzpflicht der Bischöfe und Pfarrer. Einführung einer Pfarrbefähigungsprüfung, damit nur
geeignete und würdige Personen in diese Stellung gelangen. Der Pfarrer soll vor Ort anstelle des
Bischofs regieren.
12) Die Reformation und das Reformkonzil von Trient übernahmen im Prinzip das alte System.
Dadurch gerieten sowohl die reformatorischen Kirchen als auch die römisch-katholische mit der
Industrialisierung in große Probleme. Eine mittelalterliche Pfarrei oder Landpfarrei umfasste
durchschnittlich 100 Seelen. Durch die Urbanisierung ab dem 18. Jahrhundert entstanden plötzlich
Stadtpfarreien mit 10 000 Mitgliedern und mehr. Dadurch hat sich die Leitungsaufgabe des
Pfarramtes und die unmittelbare Seelsorgemöglichkeit verändert. De facto hat der Pfarrer in
Großgemeinden „den Dienst an den Diensten“ und in Kleingemeinden durch die heutige
Differenzierung und Vielfalt auch! Leitung wird immer mehr als ein kybernetischer Prozess
verstanden. Während die Landeskirchen versuchten den Zerfall der territorialen Kirchgemeinde
durch neue Formen der Seelsorge (personale und funktionale) aufzufangen, konnten die Freikirchen
diesem ein anderes Gemeindekonzept (Freiwilligenkirche) entgegen setzen.
13) In der Postmoderne bzw. heute wiederum (2005) sind diese Gemeinden einem starken
Verfallsprozess (Mitgliederrückgang, Schwund der Aktiven, Nachlassen der religiösen Praxis und
Finanzprobleme) ausgesetzt. Es stellt sich die Fragen nach neuen Konzeptionen der Gemeinde und
des Pfarramtes.
Berufsbild Pfarrer heute und Perspektiven (H. Rein)
durch die Trennung von Kirche und Staat und von Arbeit und Freizeit wird Religion zur
Privatsache und der Pfarrer zum Freizeitanimateur in Konkurrenz mit anderen Angeboten. Kirche
müsste sich hier mehr für „Ganzheitlichkeit“ einsetzen.
-
eine zu große konfessionelle Vielfalt macht eine Religion unglaubwürdig.
- der Glaube wird heute primär nicht mehr über die Familie weiter gegeben, sondern über die
Gemeinde. Das hat weitgehende Konsequenzen für die „missionarische“ Ausrichtung des
PfarrerInnenberufes.
- mit dem Mittelalter verdrängte die Pfarrei bzw. Kirchgemeinde das Bistum. Heute nimmt die
Bedeutung übergeordneter Größen bzw. Organisationsformen wieder zu, weil die klassische
Territorialgemeinde das Angebot allein gar nicht mehr anbieten kann, was heutige Leute suchen.
Also nimmt die Bedeutung von Landeskirche wieder zu. Das hat Auswirkungen für den Pfarrer. Er ist
nicht mehr „Allrounder“ und an seinen Ort gebunden. Gemeinde als OASE, BAHNHOF usw. (siehe P.
M. Zulehner)
-
DER PFAFFER SOLLTE SICH AUF SEELSORGE UND LITURGIE KONZENTRIEREN!
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Ich Glaube – Infoblatt der Altkatholischen Kirchengemeinde Wien Ost
- Einfluss des Berufes auf das Private: Wer seinem eigenen Haus oder sich selbst nicht vorstehen
kann, wie soll er anderen vorstehen? Frage der Vorbildlichkeit.
- Jeder Beruf hat seine Vor- und Nachteile. Nach Karl Barth gehört eine gewisse VEREINZELUNG /
VEREINSAMUNG zum Amt des Pfarrers. Am besten ließe sich diese heute durch Teamarbeit
aufbrechen.
-
Es muss auch in der Kirche erlaubt sein, die Frage von Aufwand und Ertrag zu stellen.
- Die Pfarrerinnen und Pfarrer haben auch selbst zu ihrem unscharfen Berufsprofil. Sie wollten auf
allen Hochzeiten tanzen und wundern sich dann, wenn die ihnen Anvertrauten monieren: Dafür
benötigen wir keinen Pfarrer mit dieser Ausbildung und dieser Besoldung.
- Pfarrer ist man ganz oder gar nicht! Taufen, Beerdigen, Verheiraten und Seelsorgen kann man
nicht üben!
- Der Pfarrer als Gemeindeleiter ist ein Beruf und eine Berufung mit einer Generalistenrolle. Diese
Überkomplexität lässt trotzdem Begriffe wie Qualifikation und Professionalität zu. Es gibt auch
andere Berufe, die ähnlich überkomplex sind, wie z.B. Chefarzt, Schuldirektor usw.
- Im Idealfall, wären die Gemeindemitglieder mit ihrem Pfarrer zufrieden, der Pfarrer mit seiner
Tätigkeit, und die Kirchgemeinde hätte eine so starke Ausstrahlung, dass sie sich in einem
Mitgliederzuwachs niederschlägt.
- Der Spielraum und die Offenheit des PfarrerInnenberufes gehören zu seinem Wesen. Aber gerade
die Ausfüllung des Spielraumes erfordert Selbstreflexion und einen ständigen Dialog mit der
Gemeinde und der Welt.
- und was denken Sie sich dazu?
Vikar Wolfgang Bidner, Pfarrer in spe!
Unter den eingesandten /
abgegebenen Bausteinen
verlosen
wir
ein
Abendessen mit dem
„Pfarrer!“ (der Rechtsweg
ist ausgeschlossen)
Gruß & Segen Ihr Vikar
Wolfgang Bidner, mit dem
Projekt:
“Pfarrerwahl
2014“
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Ich Glaube – Infoblatt der Altkatholischen Kirchengemeinde Wien Ost
TERMINE & HINWEISE
Herzliche Einladung zur Gemeindeversammlung am 9.11.2014 nach dem 10
Uhr Gottesdienst: Hauptprogramm: Pfarrerwahl! Beginn ca. 11:30 Uhr.
- Der Gemeindevorstand bittet um zahlreiches Erscheinen.
Sa., 27.9.2014
26. SONNTAG IM JAHRESKREIS
GD 18:00 Uhr Gottesdienst Bischof em. Bernhard
Heitz.
Sa., 4.10.2014
Franz von Assisi, Ordensgründer WGD 18:00 Uhr Lektorin Kremshuber
(1226) 27. SONNTAG IM JK
So., 5.10.2014 GD am Vorabend: 18:00 Uhr
Kein Gottesdienst in Wien Ost
Sa., 11.10.2014 28. SONNTAG IM JAHRESKREIS
GD 18:00 Uhr Gottesdienst
So., 12.10.2014 GD am Vorabend: 18:00 Uhr
Kein Gottesdienst in Wien Ost
Di., 14.102014 Seniorennachmittag ab 15 Uhr
Wir können plaudern…
…oder verschiedene Spiele ausprobieren.
Di., 14.102014
Ab 18 Uhr meist Meditation im Anschluß an den Seniorennachm.
Sa., 18.10.2014 29. SONNTAG IM JAHRESKREIS
Bekenntnisfest in St. Salvator
Bekenntnistag – Gottesdienst im Rahmen der
Feierlichkeiten um 18 Uhr St.Salvator mit Bischof
John
So., 19.10.2014 GD am Vorabend: 18:00
St.Salvator
kein Gottesdienst in Wien OST
20.-23.10.
Salzburg / Johannisschlößl
Exerzitien der (meisten)
Geistlichen
Sa., 25.10.2014 30. SONNTAG IM JAHRESKREIS
GD 18:00 Uhr Gottesdienst
So., 26.10.2014 GD am Vorabend: 18:00 Uhr
Kein Gottesdienst in Wien Ost
Sa., 1.11.2014
Individuelle Friedhofsbesuche
ALLERHEILIGEN
So., 2.11.2014 ALLERSEELEN – Wir gedenken
unserer Verstorbenen
Jahres-GGD 10:00 Uhr Gottesdienst
Di., 11.11.2014
Seniorennachmittag ab 15 Uhr …oder verschiedene Spiele ausprobieren;
Wir können plaudern... und Faschingsbeginn feiern.
Di., 11.11.2014
Ab 18 Uhr meist Meditation im Anschluß an den Seniorennachm.
So., 9.11.2014 Gemeindeversammlung (GV)
und Pfarrer Wahl!
GD 10:00 Uhr Gottesdienst ; Danach ab 11:30
Gemeindeversammlung mit Pfarrerwahl
Sa., 15.11.2014 HL. LEOPOLD, / 33. SONNTAG
IM JAHRESKREIS
Klausurtagung „Einkehrtag“ der Wiener
Gemeinde-Vorstände
17 Uhr Gottesdienst Bischof John
So., 16.11.2014 GD am Vortag. ACHTUNG: 17:00 Kein Gottesdienst in Wien Ost
!
Sa., 22.11.2014 SONNTAG vom wiederk. Herrn
HERZLICHE Einladung zur
Pfarrerinstallation!
GD & Pfarrerinstallation 17 Uhr!!!
Bischof John installiert den in der
Gemeindeversammlung am 11.9. gewählten
Pfarrer von Wien Ost.
So., 23.11.2014 GD am Vorabend: 17:00 Uhr
Kein Gottesdienst in Wien Ost
So., 30.11.2014 1. ADVENTSONNTAG
Adventkranzsegnung im GD
GD 10:00 Uhr Gottesdienst & Konzert ab 11:30
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Ich Glaube – Infoblatt der Altkatholischen Kirchengemeinde Wien Ost
Sa., 6.12.2014
Nikolaus, Bischof von Myra (†
um 350) 2. ADVENTSONNTAG
Ab 10 Uhr Flohmarkt! - GD 18:00 Uhr Gottesdienst
& Nikolausbesuch *bitte vorher (an)melden dann
kann der Nikolaus was mitbringen.
So., 7.12.2014 GD am Vorabend: 18:00 Uhr
Kein Gottesdienst in Wien Ost
Mo., 8.12.2014 Röm.kath. HOCHFEST
Kein GD in Wien Ost
Di., 9.12.2014
…oder verschiedene Spiele ausprobieren.
Seniorennachmittag ab 15 Uhr
Wir können plaudern…
Di., 9.12.2014
Ab 18 Uhr meist Meditation im Anschluß an den Seniorennachm.
So., 14.12.2014 3. ADVENTSONNTAG (Gaudete) GD 10:00 Uhr Gottesdienst
Sa., 20.12.2014 BUSSGOTTESDIENST / 4.
ADVENTSONNTAG.
Sakramentale Lossprechung im Rahmen des
18:00 Uhr Gottesdienstes
So., 21.12.2014 GD am Vorabend: 18:00 Uhr
Kein Gottesdienst in Wien Ost
Mi., 24.12.2014 WEIHNACHTEN, am Hl. Abend,
in der Hl. Nacht,
22 Uhr Christmette
Do., 25.12.2014 HOCHFEST DER GEBURT DES
HERRN am Tag
10 Uhr Festgottesdienst
Fr., 26.12.2014 STEPHANUS, erster Märtyrer,
Patron der Erzdiözese Wien
Gottesdienst in Wien 15 Heilandskirche
GLAUBEN FEIERN LEBEN - Bekenntnisfest
18. Oktober 2014
Schön war es, ein sehr gelungenes Fest, hoffentlich findet es nächstes Jahr
wieder statt! So und ähnlich war das Feedback auf das Bekenntnisfest 2013.
Deshalb wird heuer am Samstag den 18. Oktober von 10–18 Uhr in St. Salvator
und im Hof des Alten Rathaus unter dem Motto „ Glauben-Feiern-Leben“ das
Bekenntnisfest 2014 der altkatholischen Gemeinden Wiens stattfinden. Als
Abschluss feiern wir gemeinsam um 18 Uhr mit Bischof Dr. John Okoro
Gottesdienst.
Bei gutem Essen und Trinken und viel schönem Programm wollen wir ein
Zeichen setzen und unseren Glauben feiern und leben.
Bekenntnisfest-Programm 18.10.2014*
10:00-10:30
10:30-11:00
11:00-11:30
Eröffnung & Führung
Ausstellung Frau Mischling
Lesung March Höld
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Ich Glaube – Infoblatt der Altkatholischen Kirchengemeinde Wien Ost
11:30-12:15
12:15-13:00
13:00-13:20
13:20-13:50
13:50-14:45
14:45-15:20
15:25-15:50
16:00-17:45
18:00-19:00
Ensemble Arcantus: Das Hohelied Salomonis in
Vertonungen der Renaissance
Mittagessen
Führung Kirche + Museum
Ausstellung Eva Lochmann
Irish Dance
Kabarett Robert Freihsl
Schola St. Salvator
Gospelworkshop
Gottesdienst
Zusätzlich gibt es Spiele und Programm für Kinder und Jugendliche und eine
gemütliche Ecke zum Ausruhen!
Wir freuen uns auf Ihr kommen am 18. Oktober!
Martha Kremshuber und MitorganisatorInnen und HelferInnen
Programmänderungen vorbehalten*
Termine des Pfrarrer Gustav- Nohel Forum
Jeweils um 20 Uhr in St.Salvator
Mittwoch, 24. September: AK-Kirchengespräche – offenes Haus in St. Salvator
Bei Essen und Trinken kommen bekanntlich die Leut z’samm. Deshalb
 Ein Abend zum Reden, zum Gedankenaustausch.
 Ein Abend um einander näher zu kommen und auch eine Gelegenheit,
unsere altkatholische Kirche kennen zu lernen.
 Ein Abend um sich Gedanken über unsere Zukunft zu machen.
 Ein Abend um zusammen zu wachsen.
Ab jetzt jeden vierten Mittwoch im Monat!
Mittwoch 1. Oktober: Credo- unser Glaubensbekenntnis – ein Glaube, der alle
verbindet.
Jeden Sonntag beim Gottesdienst beten wir das Glaubensbekenntnis, aber
beten wir es, weil es dazu gehört oder beten wir es aus dem Herzen kommend?
David Steindl Rast, ein Benediktinermönch, der auch Zen Buddhismus
praktiziert, versucht mit seinem Buch „Credo- ein Glaube, der alle verbindet“
das Glaubensbekenntnis ausgehend von unserer inneren Offenbarung zu
erklären. Dabei vertritt er die Ansicht, dass es etwas am christlichen Glauben
gibt, was für jeden Menschen Bedeutung hat.
Ein Vortrag von Lektorin Martha Kremshuber
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Ich Glaube – Infoblatt der Altkatholischen Kirchengemeinde Wien Ost
Mittwoch 8. Oktober: Bibelabend Lk. 10, 25-36
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Gemeinsam wollen wir uns mit
diesen Gleichnis beschäftigen. Ab Oktober wird jeden zweiten Mittwoch im
Monat eine Bibelrunde stattfinden.
Mittwoch, 15. Oktober: Vortrag „Die Utrechter Erklärung v. 1889 und ihre
Bedeutung für die altkatholischen Kirchen“
Referent Vikar Dr. Heinz Lederleitner
Mittwoch, 22.Oktober: AK-Kirchengespräche – offenes Haus in St. Salvator
Mittwoch 29. Oktober: Altkatholikenkongress in Utrecht 2104
Bericht von Utrecht und Ausblick auf den Altkatholikenkongress 2018 in Baden.
Mittwoch 5. November: Konsens oder Konflikt- Utopie oder reale Möglichkeit?
Diskussionsabend mit Impulsreferat von Ing. Günter Pechhacker, Trainer in der
Erwachsenenbildung, Kabarettist
Mittwoch 12. November Bibelabend- Lk.10, 38-42 Maria und Marta- eine
Bibelstelle, die vor allem für Frauen eine große Bedeutung hat. Gemeinsam
wollen wir uns damit beschäftigen.
Mittwoch 19. November: Geschichte der St. Salvator Kirche-inklusive Führung!
Mittwoch 26. November: AK-Kirchengespräche – offenes Haus in St. Salvator
Das aktuelle Programm und die Termine des Pfarrer Gustav Nohel Forums für Freizeit und Bildung
entnehmen Sie bitte aktuell der Webseite von St. Salvator: http://stsalvator.altkatholisch.info/
Weitere Termine zur Meditation - laufend ONLINE im Kalender bzw. auf Anfrage!
(http://wienost.altkatholisch.info/Kalender.htm)!
WIR GRATULIEREN ZUM GEBURTSTAG
Geburtstagskinder 4. Quartal 01.10.2014 – 31.12.2014
93. Geburtstag: (1921)
Maria Stöckl
Josef Chomout
Johanna Zingl
86. Geburtstag: (1928)
Helga Kralik
89. Geburtstag: (1925)
Roman Lehner
87. Geburtstag: (1927)
Helene Haupt
Hedwig Mraz
84. Geburtstag: (1930)
Erwin Kroker
88. Geburtstag: (1926)
83. Geburtstag: (1931)
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Leopold Hofbauer
Charlotte Kern
Helmut Rirsch
81. Geburtstag: (1933)
Auguste Sperber
50. Geburtstag: (1964)
Arthur Fuchs
Margit Heindl
Barbara Tatzber
13. Geburtstag: (2001)
Alexander Myska
12. Geburtstag: (2002)
Philipp Velde
80.Geburtstag: (1934)
Emilie Scheed
Otto Willner
40. Geburtstag: (1974)
Doris Sutrich
11. Geburtstag: (2003)
Omorovbiye Wilserhun
75. Geburtstag: (1939)
Peter Nick
30. Geburtstag: (1984)
Nora Dim
7. Geburtstag: (2007)
Martinek Gregor
70. Geburtstag: (1944)
Maria Deutsch
Franz Maschel
Stefan Mastny
Franz Travnik
18. Geburtstag: (1996)
Tatjana Puttner
Roman Schwetz
Irene Wallner
6. Geburtstag: (2008)
Nicole Wandl
60. Geburtstag: (1954)
Georg Arnhoff
Friedrich Bächer
Michaela Eichinger
Alfred Hartmann
Ruth Kreuzeder
Werner Petsch
16. Geburtstag: (1998)
Andreas Kapounek
15. Geburtstag: (1999)
Nicolas Weis
14. Geburtstag: (2000)
Daniela Magerle
Regeln für die Nennung
sind:
6-18 Jahre: jeder
Geburtstag
20-70 Jahre: jeder runde
Geburtstag
75 Jahre
Ab 80 Jahre: jeder
Geburtstag
AUS DER GEMEINDE - FÜR DIE GEMEINDE
Wir gratulieren den Hochzeitern und Täuflingen, wir kondolieren den
Trauernden. Wir wünschen den Abschiednehmenden „Alles Gute“ und
bedanken uns für die geleistete Arbeit: Pfarrer Andre Golob hat nach 5 Jahren
Tätigkeit in Wien Innen – St. Salvator- eine neue Pfarrstelle in Rosenheim
angetreten. Frau Brigitte Kohlweg geht als unsere verantwortliche für den
„Religionsunterricht“ am Schottenring nun in Pension. In drei
Kirchengemeinden stehen Pfarrerwahlen an: St. Pölten Bürgerspitalkirche, Wien 20 – Zum Guten Hirten und Wien
11 – Christuskapelle.
Das Blindenwerk Wien hat uns um Unterstützung
ersucht: Wir machen hier gerne kostenlos Werbung:
http://www.bsfw.at/
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Ich Glaube – Infoblatt der Altkatholischen Kirchengemeinde Wien Ost
FÜR SIE ZITIERT
„Und gewiss, Menschen wachsen auf und leben gut ohne Religion, ja sogar
besser als manche andere, die von fundamentalistischen Vertretern und
Ideologen ihrer Religionen verkrüppelt und versklavt wurden und werden. Das
mehrfach mit bedauerndem Ton vorgetragene Bekenntnis eigener religiöser
Unmusikalität` - ein Sprachbild, das Jürgen Habermas von Max Weber entlehnt
hat - weist jedoch auf eine zentrale Analogie hin: Ja, man kann auch ohne
Musik leben, moralisch gut, sinnvoll und glücklich - aber welch bereichernde
menschliche Dimension fehlt dabei!
Wie schade, wenn eine so
grundlegende Ebene des Menschseins
nicht entfaltet ist! Und mit welchem
Bedauern werden musikalische
Menschen auf unmusikalische blicken,
die oft nicht einmal ahnen, was ihnen
fehlt oder entgeht.
Auch wenn der Vergleich von Musik
und Religion seine Grenzen hat:
Tatsächlich ist es so ähnlich mit
Religion. Auch das Religiöse ist eine
Grunddimension des Menschen. Auch in ihr geht es um Wahrnehmung,
Empfindung, Ausdruck und Gestaltung von Wirklichkeit in all ihren Facetten, ja
mehr noch: um das Erahnen von Möglichkeiten, die unsere Erfahrungswelt
übersteigen und so Raum geben für Sehnsucht, Hoffnung und Trost.“ Zitat aus:
Kinder brauchen Religion. Georg Langenhorst; Herder S11.
BEKENNTNISFEST-AUFRUF
Wir möchten beim Bekenntnisfest im Oktober uns auch mit unserer altkatholischen Geschichte in
Wien beschäftigen. Deshalb bitte ich alle, mir Fotos von früher zur Verfügung zu stellen. Oder mir die
Geschichte ihrer Pfarre, spannende Geschichten und Anekdoten zu erzählen.
Vor allem interessiert mich.
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Alles aus dem Leben ihrer Pfarre und Kirche, was sie wissen
Wann ist ihre Kirche entstanden
Wie hat sie früher ausgeschaut
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Gab es immer schon Kirchenkaffee
Was hat man früher gemeinsames in der Freizeit unternommen
Wie sind sie altkatholisch geworden und warum
Was war früher anders
Ein Pfarrer, der für sie besonders in Erinnerung ist
Was schätzen sie an unserer Kirche
Geschichte beginnt bereits gestern und es gibt nichts uninteressantes.
Ihre Beiträge möchte ich am Computer einscannen, ausdrucken und ausstellen.
Erzählte Geschichte ist für alle interessant und spannend!
Ihre Beiträge können sie mir persönlich beim Kirchenkaffee, in den Pfarren oder per Mail oder Post
geben. Meine Emailadresse lautet: martha.kremshuber@chello.at Telefonnummer: 06506914673
Adresse 1030, Weißgerberlände 56/7
Die Bibelstelle für diesmal: Psalm 151
PS: Ja liebe LeserInnen, die letzte Bibelstelle war gar keine echte Bibelstelle. Es
gibt keinen kanonischen 3. Brief an die Korinther und so lange Kapitel dass es
Verse jenseits der 67 gibt wären auch selten. Im Ohr klingt vielleicht noch 1 Kor
13 als eine sehr bekannte Lesung, Wert sie sich wiedermal zu Gemüte zu
führen. Es gab ein paar wenige Reaktionen auf diese Non-Existente Bibelstelle.
Wie sieht es diesmal aus? – Ihr „herausfordernder“ Vikar Wolfgang Bidner
Die Pfarrkanzlei ist nur nach Vereinbarung besetzt, bitte bei Bedarf einen
Termin ausmachen! Kanzlei Tel. (01) 943 05 01 (wird weitergeleitet). Email:
wienost@chello.at oder Sie schreiben uns einen Brief: Adresse im Impressum
siehe unten! Schauen Sie doch bei den Gottesdiensten vorbei! Wir freuen uns
über einige stattgefundene Taufen und Hochzeiten, dies zeigt, dass die
Gemeinde lebt: Herzliches Willkommen, Groß & Klein, Jung und Alt!
Weiters möchte ich noch auf den Webshop hinweisen:
Machen Sie Werbung für Ihre Kirche… legen Sie Zeugnis ab…
Für kreative Ideen immer offen…
Ihr Vikar Wolfgang Bidner
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EMPFÄNGER:
IMPRESSUM
P.b.b.
Erscheinungsort: Wien
Verlagsort: 1110 Wien
Spenden erbeten an:
Altkatholische Kirchengemeinde WIEN OST
BIC: BAWAATWW
1110 Wien, Sedlitzkygasse 37
IBANKtnr. AT241400004210819105
Zulassungsnummer: 02Z032266
Medieninhaber und Herausgeber: Altkatholische Kirchengemeinde Wien Ost 1110 Wien,
Sedlitzkygasse 37 - Redaktion: Vikar Mag. Wolfgang Bidner & Team;Herstellungs- und Verlagsort: Wien
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Seele and Geist
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